Pro Wkr-Ball – Vom Löschen anderer Meinungen

Es ist allenthalben nicht unlustig zu prüfen, wie ernst es genommen wird, mit anderen Meinungen …

Auf der Plattform des Unternehmens „Facebook“ gibt es eine unterstützende Site für die Organisatoren und Organisatorinnen des Wkr-Balles, es wird anonym darum geworben, den Wkr-Ball weiter in der Hofburg …

Das Motto des Wkr-Balles am 27. Jänner 2012 war: „Freiheit und Demokratie“ … Von daher war es sehr verlockend, auf dieser Schmißtönnchengschnasunterstützungssite eine Nachricht zu hinterlassen, um zu sehen, wie ernst von diesen Unterstützern und Unterstützerinnen die Meinungsfreiheit genommen wird … Die Nachricht ist inzwischen gelöscht worden …

Es ist selbstverständlich allen unbenommen, Nachrichten zu löschen … Auch eine derart harmlose und freundliche Verlinkung zu einem hochliterarischen Text von Heinrich von Kleist … Wie in der Gegenüberstellung gesehen werden kann, ist es nicht die einzige Löschung, auch der konstruktive Vorschlag für einen neuen und eleganten Tanzboden, den Wkr-Ball im nächsten Jahr im Schloß Schönbrunn zu veranstalten, wurde ebenfalls gelöscht, der Grund dafür dürfte eine totale Fixierung auf die Hofburgwabe …

Damit haben die Unterstützerinnen und Unterstützer für einen nicht unlustigen Abend gesorgt, an einem Tag, der aufgrund des Eiseskälte nicht zum Ausgehen einlädt …

Bemerkenswert allerdings ist es, daß, um vor anderen Meinungen wohl gänzlich geschützt zu sein, um andere Meinungen nicht einmal selbst und allein lesen zu müssen und dann gleich löschen müssen zu meinen, wurde nun die Funktionen, etwas anderes als die genehme Meinung auf dieser Site schreiben oder einen Kommentar der nicht genehmen Meinung hinterzulassen zu können, überhaupt ausgeschaltet …

Wer diese Unterstützungssite betreibt, konnte nicht eruiert werden, aber es gibt einen, von dem der Name bekannt ist, der auch in diesem Jahr unter dem Zeichen oder unter den Runen von Freiheit und Demokratie stramm in der Hofburg – Dr. Martin Graf, der ebenfalls bereits einmal die Freude machte, es mit ihm nicht unlustig zu haben

Hofburg ohne Wkr-Ball – Die Geschichte vom tatzelnden Bären

Zu all den Aussagen vor und am und nach dem 27. Jänner 2012 jener, vor allem jener Freiheitlichen, die den Schaften soher sich selbst den Tanzboden in der Hofburg für ihr Schmißtönnchengschnas weiter erhalten möchten, fällt die Geschichte ein, die Heinrich von Kleist erzählt …

Über das Marionettentheater

Ich befand mich, auf meiner Reise nach Rußland, auf einem Landgut des Hrn. v. G…, eines Liefländischen Edelmanns, dessen Söhne sich eben damals stark im Fechten übten. Besonders der Ältere, der eben von der Universität zurückgekommen war, machte den Virtuosen, und bot mir, da ich eines Morgens auf seinem Zimmer war, ein Rappier an. Wir fochten, doch es traf sich, daß ich ihm überlegen war; Leidenschaft kam dazu, ihn zu verwirren; fast jeder Stoß, den ich führte, traf, und sein Rappier flog zuletzt in den Winkel. Halb scherzend, halb empfindlich, sagte er, indem er das Rappier aufhob, daß er seinen Meister gefunden habe: doch alles auf der Welt finde den seinen, und fortan wolle er mich zu dem meinigen führen. Die Brüder lachten laut auf, und riefen: Fort! fort! In den Holzstall herab! und damit nahmen sie mich bei der Hand und führten mich zu einem Bären, den Hr. von G., ihr Vater, auf dem Hofe auferziehen ließ.

Der Bär stand, als ich erstaunt vor ihn trat, auf den Hinterfüßen, mit dem Rücken an einem Pfahl gelehnt, an welchem er angeschlossen war, die rechte Tatze schlagfertig erhoben, und sah mir ins Auge: das war seine Fechterpositur. Ich wußte nicht, ob ich träumte, da ich mich einem solchen Gegner gegenüber sah; doch stoßen Sie! stoßen Sie! sagte Hr. v. G… und versuchen Sie, ob Sie ihm Eins beibringen können! Ich fiel, da ich mich ein wenig von meinem Erstaunen erholt hatte, mit dem Rappier auf ihn aus; der Bär machte eine ganz kurze Bewegung mit der Tatze und parirte den Stoß. Ich versuchte ihn durch Finten zu verführen; der Bär rührte sich nicht. Ich fiel wieder, mit einer augenblicklichen Gewandheit, auf ihn aus, eines Menschen Brust würde ich ohnfehlbar getroffen haben: der Bär macht eine ganz kurze Bewegung mit der Tatze und parirte den Stoß. Jetzt war ich fast in dem Fall des jungen Hrn. von G… der Ernst des Bären kam hinzu, mir die Fassung zu rauben, Stöße und Finten wechselten sich, mir triefte der Schweiß: umonst! Nicht bloß, daß der Bär, wie der erste Fechter der Welt, alle meine Stöße parirte; auf Finten (was ihm kein Fechter der Welt nachmacht) gieng er gar nicht einmal ein: Aug‘ in Auge, als ob er meine Seele darin lesen könnte, stand er, die Tatze schlagfertig erhoben, und wenn meine Stöße nicht ernsthaft gemeint waren, so rührte er sich nicht.

Glauben Sie diese Geschichte?

Vollkommen!

SPG – Sparpaketgame

Sparpaketgame

micro phonedy

 

Johanna Mikl-Leitner, christschwarze SM, in der Dämmerung, des gestrigen Tages:

Es ist ein 7 zu 3 für die Republik, ein 7 zu 3 für die ÖVP.

So also ist das Sparpaketgame ausgegangen …

Noch nicht verlautbart hat SM Mikl-Leitner das Ergebnis für das Spiel Anti-Terror-Paket …

Ein 10 zu 0 für die ÖVP?

Ein 10 zu 0 gegen die Grundrechte?

Ein Egal für den potentiellen Einzeltäter, die potentielle Einzeltäterin?

Ein 10 zu 0 für die Sicherheit der Polizei?

Runen sind des Parlamentsgermanenkünstlers ehrtreue Zeichen

Es muß die Behauptung vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen, Albrecht Konecny sei nicht von Zugehörigen seiner rechten Gesinnung zusammengeschlagen worden, richtig gelesen werden, er, Maria Strache, wollte damit nicht Albrecht Konecny unterstellen, dieser habe seine Schläger selbst aus Deutschland bestellt, sondern ihm, Maria Strache, muß es viel mehr daran gelegen sein, zu beweisen, daß es in dieser seiner Gesinnungswelt keine spontane und keine unorganisierte und also keine unbeauftragte Gewalt gibt …

Denn das Selbstbild der Anständigen und Fleißigen dieser Gesinnungsgemeinschaft verlangt es, jedwede individuell eingesetzte Gewalt weit von sich weisen zu können, um als Einzelne sich weiter schuldlos zu sehen, sich weiter verstehen zu können, als Menschen, die ohne persönliche Schuld ausschließlich pflichtergeben tätig werden unter dem Schutz gesetzlich legitimierter Gewalt, sie vom nationalistischen Staat auserwählt sind, sich als Täter und Täterinnen zu opfern … Was darunter zu verstehen ist? Nicht nur freiheitlicher Akademikerverband legt darüber bestürzende Zeugnisse ab, sondern auch die Schreibstaffel … Das ist auch ein Ziel nationalistischer Gesinnung, einen Staat zu errichten, dem der und die Einzelne das eigene Gewissen überlassen darf, der in seiner Gesamtheit nichts anderes ist als Gewalt, für die kein Einzelner und keine Einzelne mehr Verantwortung zu übernehmen braucht …

Die nationalistische Gesinnung kennt menschgemäß auch Ausnahmen von der Regel der nicht staatlich verordneten Gewalt, nämlich die in der Zeit des Kampfes gegen das „System“ zur „Notwehr“ umgedeuteten Gewalt, und die solange eingesetzt werden darf, bis eben in einem Staat die Gesellschaft in eine nationalistisch durchorganisierte und gesetzlich abgesegnete Gewalt- und Disziplingesellschaft …

Es wird Maria Strache wohl auch daran gelegen gewesen sein, von der Rune gemäß Aussage von Albrecht Konecny auf dem Käppchen des Schlägers abzulenken, denn Runen weisen unweigerlich in das österreichische Parlament, direkt zum III. Präsidenten NR und seinem Parlamentsgermanenkünstler Odin Wiesinger

Paintballing verbindet

Gerade in einer Zeit, in der das Sparpendel eilfertig den Lösungszeiger bewegt, hätten die Freiheitlichen die Reise nach Tschetschenien, um auch ihren Sparbeitrag auf diese Art wenigstens zu leisten, gar nicht erst antreten sollen, zumal, was sie dort erfahren haben wollen, wußten sie, wie gelesen werden kann, schon vorher –, was die Freiheitlichen von dieser Reise also nach Österreich wieder einführten, war genau das, was sie in sich nach Tschetschenien schleppten …

"'Auch Russland braucht seinen Kadyrow', erklärt Dmitrij Djomuschkin, Führer der verbotenen "Slawenunion - SS".

Etwas werden die Freiheitlichen, wie es sich für recht wohlerzogene Schmißtönnchengschnassäbeltänzer geziemen sollte, doch mitgebracht haben, ein Geschenk für ihren zurzeitigen Obmann: ein tschetschenisches Paintballgewehr …

Dergestalt würde diese freiheitliche Reise wenigstens für einen Menschen in Österreich etwas gebracht haben, zwar nicht unbedingt etwas Sinnvolles, ein Geschenk von recht guten Kameraden eben, und wer fragt schon groß nach seinem Sinn …

Geschichtstafel auf dem Stephansplatz wurde entfernt

Es will jetzt gar nicht bemäkelt werden, daß entgegen der heutigen Information

Dompfarre St. Stephan Leider haben wir erst heute durch dieses Posting und ein E-Mail von dem Tippfehler und der unglücklichen Tabelle erfahren und diese sofort abgenommen. Danke für den diskreten Hinweis!

verantwortliche Stellen des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche über einen längeren Zeitraum hinweg nicht nur einmal darauf aufmerksam gemacht werden mußten, die Tafel auf dem Stephansplatz einer Korrektur … Um genauer zu sein, seit dem 13. September 2010, an diesem Tag wurde geschrieben: I. Republik gab es nie.

Denn wesentlich ist, die Tabelle wurde nun doch entfernt. Vielleicht um, der Rahmen wurde ja nicht abgehängt, diese durch eine nicht glückliche, sondern durch eine geschichtlich genauere Tabelle zu ersetzen …

Wesentlich ist, die Verbreitung einer sonderlichen Geschichtsschreibung auf dem zentralsten und frequentiertesten Platz in Wien wurde hiermit endlich beendet.

Wie der Stephansplatz nach Anton Faber politisch zu nutzen ist

Anton Faber will Verbote für politische Kundgebungen auf dem Stephansplatz, vor seinem Arbeitsplatz im Turmgebäude … Wie gesehen werden kann, läßt sich Anton Faber vor dem Modell seines Arbeitsplatzes  fotografieren, jedoch so, daß die Tafel mit der besonderen Geschichtsdarstellung nicht ins Bild kommt, denn diese Geschichtstafel der katholischen Art soll weiter im Hintergrund als ständige politische Schriftkundgebung auf dem Stephansplatz wirken, muß angenommen werden, da seitens dieses Organisierten Glaubens keine Korrekturen vorgenommen werden wollen, die römisch-katholische Kirche nicht einmal den Respekt gegen die Republik aufbringen will, wenigstens den Namen des ersten Bundespräsidenten der I. Republik richtig zu schreiben …

Was es sonst über diese Geschichtstafel auf dem zentralsten und wohl frequentiertesten Platz in Wien zu sagen gibt, wurde bereits geschrieben, muß also heute nicht mehr wiederholt werden, es kann hier nachgelesen werden …

Adressenbüro PRESS III NR

Es wurde zwar schon einmal vermutet, Dr. Martin Graf sei immer noch auf der Suche nach einem für ihn adäquaten Arbeitsplatz, weil ihm der vor allem von Christschwarzen ausgewählte nicht … Und diese seine Berufsorientierung dürfte nach wie vor nicht abgeschlossen sein, wie sein Gastkommentar in der Presse vermuten läßt, mit dem Dr. Martin Graf erste zaghafte Gehversuche als Adressenanbieter unternimmt.

Wer ihn auf diesen Beruf gebracht haben mag, ist letztendlich nicht ausschlaggebend, es ist Dr. Martin Graf aufrichtig zu wünschen, daß er für sich mit dem Beruf eines Adressenanbieters endlich einen für ihn angemessenen und erfüllenden Beruf gefunden haben mag, vielleicht sogar als selbständiger Adressenverkäufer, mit einem eigenen kleinen Adressenbüro mit Blick auf die blaue Donau …

Wer ihm den Rat gegeben haben mag, es in diesem Beruf zu versuchen, nun, möglicherweise niemand, vielleicht ist Dr. Martin Graf ganz allein auf diesen Beruf gestoßen, durch die Lektüre von … Ja, durch welche Lektüre? Es ist nicht sehr verbreitet, nicht sehr gängig, in Zeitungsartikeln Adressen zu veröffentlichen … In gewissen alpenländischen online haunts ist es eine nicht unbeliebte … Mancher Burschenschafter hält auch viel von dieser Art der Dienstleistung für seine Leser und Leserinnen … Möglicherweise war die richtige Berufswahl Thema bei seinem Besuch in Marburg, und ein rheinfränkischer Kollege sagte zu Dr. Martin Graf, Adressen zu veröffentlichen könne auch zu einem Beruf ausgeweitet …

Zu einem guten Kunden für Martin Graf könnte sich die Tageszeitung die Presse entwickeln, scheinen doch beispielsweise Oliver Pink noch Adressen für seine Artikel zu fehlen … Als Referenz könnte Martin Graf diese ehrenwerte Tageszeitung in den Firmennamen aufnehmen, wie im Titel vorgeschlagen …

Kurz wurde daran gedacht, Dr. Martin Graf zu raten, das Adressenbüro gleich zu kombinieren mit dem Vermitteln von Veranstaltungsorten … Aber die zusätzliche Aufgabe eines Tanzbodensvermittlers dürfte für Dr. Martin Graf nicht so in Frage kommen, wäre es doch eine Überforderung, denn Dr. Martin Graf ist zu sehr auf einen einzigen Ort für das Schmißtönnchengschnas fixiert. Ein Mißerfolg schon beim Einstieg könnte ihn veranlassen, nicht nur das Angebot des Vermittelns von Räumen aus dem Programm zu nehmen, sondern auch gleich wieder das Adressenbüro zu schließen … Und das kann nicht der Wunsch für Dr. Martin Graf sein, immer weiter suchen zu müssen, nach seinem durch einen für ihn guten Beruf gestützten Platz in der Gesellschaft …

Geschichtstafel der katholischen Art auf dem Stephansplatz

Manche werden wohl auch fragen, gerade beim Lesen der Berichte über die aktuellen Verleihungen eines ganzen Haufens an Orden, welche Kriterien wohl erfüllt werden müssen, um einen Auszeichnung zu erhalten, wie beispielsweise von Christoph Schönborn … Für den leitenden Angestellten des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche wurde soeben eine weitere aus dem Haufen herausgezogen, das große goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien …

Möglicherweise ist ein Kriterium die Beharrlichkeit … Aus einer vielleicht zuerst ohne Absicht passierten Fehlleistung eine mit voller Absicht zu machen, muß angenomen werden, wenn die Tafel auf dem Stephansdom trotz erhaltener Hinweise nicht und nicht berichtigt werden will

Vielleicht werden Auszeichnungen nun generell nach dem Schlüssel vergeben: besondere Geschichtsdarstellungen, die nicht breit aufregen, sind mit Orden …

Zur Zeit Wkr-Ball

Wie richtig die Entscheidung der Betriebsgesellschaft war, ab 2013 keine Staatsräume in der Hofburg mehr für das Schmißtönnchengschnas zur Verfügung zu stellen, den Mietvertag mit den Schaften nicht über 2012 hinaus zu verlängern, bestätigt auch das freiheitliche Magazin „Zur Zeit“, zwar ungewollt, aber eindeutig …

Es muß hier nicht wiederholt werden, wie sehr vor dem 27. Jänner 2012 und weiter versucht wird zu behaupten, wer alles nicht und niemals beim Säbeltanz anzutreffen sei, was alles nicht beim Schaftentanz gesprochen und besprochen wird, welche Gesinnung nicht als Orden auf der Brust zur Schau gestellt wird, Zeitgeschichte in recht ordentlicher Denkungsart etwa kein Thema sei, dafür vielleicht höchstens die recht ordentlichen Abendkleider der Schaften und deren tänzerische Anmut …

Ebenso wahrheitstreu werden die Macher und Macherinnen des freiheitlichen Magazins wohl von sich weisen, es relativieren, verharmlosen, nicht verantwortlich zu sein, nicht einzuladen, wer für dieses schreibt, welche Gesinnung für dieses in Sätze gegossen wird …

Was über den Wkr-Ball in der Hofburg schon seit langem bekannt war und ist, ist ebenso seit langem über „Zur Zeit“ bekannt … Es ist also nicht neu, aber, wieder einmal, sehr geballt, wie ein Blick in die zwei letzten Ausgaben von „Zur Zeit“ bestätigt: 04/12 und 5-6/12 …

Andreas Molau,

Alain de Benoist,

Lothar Höbelt,

Jan Ackermeier,

Alexander Höferl,

Richard Melisch,

ach, Namen, was sind Namen, es kann doch nichts Verwerfliches sein, könnten freiheitliche Magazineure sagen, Artikel dieser Herren zu veröffentlichen, es sind doch treuwerte Herren, etwa Lothar Höbelt und Andreas Mölzer mit ihren lebenslangen ORF-Abonnements von ORF-Sendungen, in denen sie zu auf sie recht zugeschnittene Themen ihre Meinungen exklusiv kundzutun …

Ach, und nicht anders ist es wohl mit den Inhalten, wer diese Inhalte in diesem freiheitlichen Magazin für ungehörig oder gar als inakzeptabel und vor allem als unwählbar befindet, muß ein Mensch sein, dem nur mehr mit medizinischen Diagnosen beizukommen ist, für welche die zurzeitige Ärzteschaft alle Voraussetzungen mitbringt, um solche erstellen zu können … Geplante Förderungen mittels Stipendien für Menschen in Ungarn, es will einmal angenommen werden, das ist wahrheitsgemäß berichtet, sind die beispielhaften Schatten, die für das freiheitliche Magazin auf die zurzeitige ungarische Regierung fallen, führen weit weg von Ironie und Polemik, denn diesen Menschen werden nicht nur von diesem nationalen Lager Förderungen geneidet, sondern diese Menschen haben im heutigen Europa keine breite Unterstützung, obgleich es Menschen sind, die im heutigen Europa physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind, wie keine anderen Menschen nur annähernd im gleichen blutigen und tödlichen Ausmaß …

Auf diese Menschen wurde auch von den Kritikern und Kritikerinnen eines Wkr-Balles in der Hofburg gänzlich vergessen. Diesen Menschen wurde kein Platz eingeräumt im ablehnenden Beschwören der grauenhaften Gewaltmassenverbrechen des nationalistischen zwölfjährigen Reiches gegen einen Wkr-Ball in der Hofburg … Und auch kein Verweis darauf, daß diese Menschen heute weiter Opfer sind dieser nationalistischen Gesinnung, die weit über den harten nationalistischen Kern hinaus Zustimmung findet und brutale Handlungen gegen diese Menschen immer wieder … Ein bitteres und unbewußtes Einvernehmen mit den Nationalen.

Das asoziale und verfolgungswütige Verhalten gegen diese Menschen hat nur den einen Grund, also Nicht-Grund, daß es Menschen sind, die einer bestimmten Ethnie zugewiesen werden und diese Zuweisung reicht aus, nicht nur gegen sie europaweit zu hetzen, sondern in Hundertschaften mit brutalster Gewalt ihre ärmlichen Behausungen zu stürmen, in Brand zu setzen und zu zerstören, das gesunde Volksempfinden verdiene Nachsicht und Verständnis, ist es doch für jene so leicht erklärbar, die es sich nicht leicht … Als ob es europaweit das unausgesprochene Übereinkommen geben würde, für diese Menschen soll es weiterhin keinen Schutz geben durch das dünne Eis der Zivilisation …

Es gibt tatsächlich einen Schatten heute in Europa, und in diesem Schatten haben diese Menschen weiter ein ihnen abgesprochenes Leben in Würde zu führen, haben sie um ihr Leben weiter konkret zu fürchten … Den Schatten werfen auch die Mauern, die um deren Siedlungen gebaut werden, auf das Heute von Europa, und dieses europäische Heute muß diesen Menschen allein als Gegenwart des nationalistischen Gestern des zwölfjähriges Reiches …