Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von Norbert Hofer?

Zum heutigen ersten Monatstag der nach wie vor veröffentlichten Verleumdung auf FPÖ unzensuriert stellt sich die Frage, ob der dieses Jubiläum ausgelöste Kommentator sich etwas gewünscht hat? Und wenn ja, was das für ein Wunsch recht wohl sein könnte.

Nachdem er bekundet hat, zum „Kongress Verteidiger Europas“ nach Linz zu fahren, könnte so ein Wunsch durchaus sein, es möge Norbert Hofer, dem er so warm zugetan ist, den Ehrenschutz dafür übernehmen. Thematisch wäre das recht authentisch. Im Oktober 2016 soll es in Linz um das Beschützen gehen. Norbert Hofer möchte auch recht viel beschützen, aufpassen, mehr noch, er möchte Schutzherr von …

Was sich dieser Kommentator von FPÖ unzensuriert heute am ersten Monatstag der Verleumdung gedacht, gewünscht hat, wird nicht gewußt. Aber es darf darüber nachgedacht werden, es sollen ja, wie es jetzt täglich heißt, die Ängste, Sorgen und Wünsche der Menschen ernstgenommen werden …

Was der Lieblingspräsident dieses Kommentators beispielsweise über die Werte der Verleumdung denkt, wird nicht gewußt; er offenbart es nicht, auch wenn er direkt darauf schriftlich angesprochen wird. Um von ihm eine Antwort oder gar eine Einladung in sein Präsidentenbüro zu erhalten, muß wohl eine Voraussetzung erfüllt werden, eine gesinnungsgemäße Vorleistung erbracht werden: beispielsweise ein Waffenrassyst zu sein.

fpö unzensuriert erster monatstag der verleumdung 27-07-2016

 

„Manipulation a la ‚Unzensuriert’/Mit Begrifflichkeiten belogen wie die übrigen Lügenmedien.“

Weil Richard Schmitt von der Krone.at vor kurzem im Zusammenhang mit der FPÖ unzensuriert von „Glaubwürdigkeit“ gesprochen hat,

„Das Wichtigste für uns ist, dass wir die Menschen vertreten und das schreiben, was sie wirklich interessiert, und man muss ehrlicherweise sagen, wir sind da in einer Auseinandersetzung nicht mit dem Standard oder dem Kurier, die rund um die Flüchtlingsthemen für breite Teile der Öffentlichkeit ihre Glaubwürdigkeit schon verloren haben. Wir sind da in einer Auseinandersetzung mit Medien, die der rechte Rand installiert hat, mit unzensuriert.at und anderen Seiten.“

kann nicht vorenthalten werden, was ein Kenner der FPÖ unzensuriert schreibt, der nicht nur täglich FPÖ unzensuriet zu lesen scheint, sondern viele, sehr viele Kommentare auf FPÖ unzensuriert selber schreibt, wie er also die „Glaubwürdigkeit“ der FPÖ unzensuriert kommentiert:

„Manipulation a la ‚Unzensuriert‘

‚Unzensuriert‘ hat das ganze Jahr 2015 und die meiste Zeit in diesem Jahr in ALLEN Artikeln von ‚Flüchtlingen‘ aber OHNE Anführungszeichen geschrieben. Ich hab da oft dagegen protestiert. Erst in den letzten Wochen ist da eine leichte Besserung in Sicht. Aber bisher haben die uns genauso mit manipulativen Begrifflichkeiten belogen wie die übrigen Lügenmedien.“

Was das über die Expertise eines Medienmannes wie beispielsweise Schmitt aussagt? Was das für das Zufriedenstellen von Medienkonsumenten heißt? Denn. Mit dieser Meinung ist er, wie Zustimmungen zeigen, nicht allein. Wofür benötigen Medienkonsumentinnen je Medien, wenn sie ohnehin meinen – es darf angenommen werden, das ist für Franz Dinghofer nicht nur bei dem von ihm angesprochenen Beispiel so –, auch von FPÖ unzensuriert „belogen zu werden wie von den übrigen Lügenmedien“?

Generell gefragt. Des Menschen Vorbild und Wahl stets das Noch-Schlechtere?

PS Thomas Bernhard hat, es war wohl in einem Stück, davon sprechen lassen, die Kronen-Zeitung – es können aber auch mehrere gewesen sein; Österreich aber nicht, die Umsonst gab es damals noch nicht – am Morgen erspare Tabletten … vielleicht hätte er heute dafür Websites angeführt … Einerlei. Eines nur ist sicher, eine Qualitätssteigerung haben die Websites nicht bewirkt. Ganz im Gegenteil.

Dinghofer Franz - Manipulation a la Unzensuriert

 

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Franz Dinghofer: „Ich muß sagen, mein Bedauern über den Tod des Pfarrer hat einen Dämpfer erhalten.  Es dürfte so ein gutmenschlicher Idiot gewesen sein, der die Islamisierung Frankreichs tatkräftig unterstützte.“

Karl Uwe: „These, Antithese, Synthese: Kann es nicht sein Hr. Dinghofer, dass dieser Typus von Attentär und die wache Szenerie in Österreich nicht die gleiche Opferzielgruppe anpeilt? Erst heute wurde mir das klar: Der Feind meines Feindes ist mein Freund:-) Bei mir persönlich warte ich noch immer aufs Bedauern über den Tod des Pfoffn und es kommt einfach nicht:-)“

PS Der Nachruf von Franz Dinghofer bedarf keines weiteren Wortes – er richtet sich von selbst. Für das, was Karl Uwe klar wurde, bestätigte vor noch gar nicht so langer Zeit der von ihm angesprochene: Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert sucht für IS Bombenziele in Österreich aus … aber auch er selbst: Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben, berichtet Karl Uwe auf FPÖ unzensuriert …

 

Franz Dinghofer Nachruf auf einen ermorderten Pfarrer auf FPÖ unzensuriert

Wolfgang Ambros oder Österreich sucht seinen Terrorhelden

 

Eigentlich wäre mit dem Titel „Bullshit“ von Harry G. Frankfurt alles gesagt, was es in diesem Sinne zu sagen gibt, zu dem, was die Umsonst heute als Aufmacher bringt …

Ja.

Es ist mit „Bullshit“ tatsächlich alles dazu geschrieben …

Es kann bloß dadurch ergänzt werden, zu sagen, daß es eine, aber Falschdarstellungen sind stets unverantwortlich – also nicht einmal das muß ergänzt werden.

PS Eine andere Überschrift hätte gewählt werden können, vielleicht: Österreich möchte auch seinen Teil vom Terrorkuchen. Aber dann hätte wohl darüber geschrieben werden müssen, wie weit verbreitet das Gefühl der Benachteiligung ist, sogar beim Terror benachteiligt, aber, Herr sei gepriesen, einer aus Österreich, wenigstens einer aus Österreich entging knapp …

Auch wenn Attentäter genau zu wissen scheinen, was wahrer Sadismus ist, soll das zur Vorsicht doch einmal festgehalten werden. Bitte das Land Österreich weiterhin auf die wahre sadistische Art zu behandeln, und also weiterhin keine Anschläge in diesem Land zu verüben. Denn: Mehr Terror als keinen Terror können Sie gegen dieses Land nicht machen.

Es wird darauf verzichtet, Attentäterinnen anzusprechen, da es doch vor allem und fast ausschließlich Männer sind, die Anschläge verüben. Selbstverständlich gilt es auch für die Frauen: bleiben auch Sie weiterhin so sadistisch gegen Österreich eingestellt.

Und bei der Gelegenheit auch noch eine kleine Aufklärung speziell für die Männer, weil in letzter Zeit so Sprüche gehört wurden: Allah sei größer als Gott … Zum Kompensieren der vermeintlich fehlenden Schwanzzentimeter eignet sich hervorragend der Kauf eines Sportwagens mit langer, langer Motorhaube. Darüber hinaus. Mit Allah und Gott können ohnehin keine Schwanzmessen veranstaltet werden, ist doch Allah und Gott ein einziger sehr alter und verschrumpelter Schwanz, aus dem nicht einmal mehr Urin tröpfelt … und die Samenfäden, die vor einer Ewigkeit aus diesem Schwanz hängen Ihnen heute als Spinnweben vor den Augen und …

 

Ein Stock macht noch keinen Schmidt

Norbert Hofer - Ein Stock macht noch keinen Schmidt

„Norbert Hofer hat das Zeug dazu, ein Helmut Schmidt zu sein! Schade, dass Hofer nicht Kanzler in Deutschland werden kann. Andererseits – es wurde schon einmal ein Österreicher deutscher Kanzler. Die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)“

Das schreibt eine Marlies am 25. Juli 2016 auf FPÖ unzensuriert. Ob jene, die dem zustimmen, auch aus Deutschland sind, kann nicht nachvollzogen werden. Vielleicht, vielleicht sind auch welche dabei aus Österreich mit der Hoffnung, wenn auch – falls diese Interpunktionszeichnerei das bedeutet – augenzwinkernd, auf ein großdeutsches … einerlei.

Zu dieser schlichten Ansicht wird Frau Marlies wohl beim Anblick des Bildes gekommen sein: Helmut Schmidt mit Stock, Norbert Hofer mit Stock, also kann ein Hofer nur ein Schmidt sein.

Der Schreiberin wie auch jenen, die ihr ihre Zustimmung bekunden, kann aber eines deutlich gesagt werden:

Ein Stock macht noch keinen Schmidt.

Was Norbert Hofer mit Helmut Schmidt gemeinsam hat, ist bloß der Stock, bloß der Stock. So geistig beweglich wie es ein Helmut Schmidt mit Stock war, könnte ein Norbert Hofer ohne Stock je nicht sein. Höchstens in einer Hinsicht, in parteipolitischer Hinsicht, und das spricht – auch das – nicht für Norbert Hofer, die Rede einmal so, dann die Rede wieder so, wie es eben paßt, darin ist auch Norbert Hofer mit Stock recht beweglich, ganz nach dem, was Meinungsumfragen gerade in die Nase blasen, wie das Beispiel mit dem „Öxit“ zeigt, einmal ja, dann doch nein, dann irgendwie …

Und weil es andere Kommentatoren und Kommentatorinnen zu diesem FPÖ-unzensuriert-Kommentar herausfordern, durch ihre Klage, früher, ja früher, hätte es noch welche mit „Charisma“, „Weitsicht“ gegeben, die regierten, im Gegensatz zu heute: nur noch „Hanswürste“, „Vollidioten“ … Das ist eine verklärende Sicht auf die Vergangenheit, die weit verbreitet ist, also nicht nur auf FPÖ unzensuriert …

Es ist zu aber befürchten, das sind genau jene Menschen, die nicht in der Lage sind, heute gänzlich nicht in der Lage sind, zu erkennen, wer beispielsweise „Weitsicht“ hat. Sie sehen einen mit Stock, und schon meinen sie, das muß so einer wie damals sein, und das ist auch nicht unrichtig, also gesinnungsgemäß ist das ja tatsächlich einer aus der Vergangenheit …

Es ist zu befürchten, das sind jene Menschen, denen es vollkommen ausreicht, wenn beispielsweise einer sagt – um einen Bezug zu einem österreichischen Politiker herzustellen, mit dem Helmut Schmidt nicht unbedingt in einem Satz genannt wird, sondern mehr mit Willy Brandt und Olof Palme –, er sei der Nachfahre von Bruno Kreisky, und schon wird er von vielen, viel zu vielen gewählt, nur weil er sagt, er sei … aber hätten diese Menschen heute nur für eine Sekunde das Format, die Weitsicht wie jene, die seinerzeit tatsächlich den wirklichen Bruno Kreisky wählten, wäre ihnen sofort klar, wie falsch die Ansage vom Nachfahren Kreiskys ist. Er ist in biologischer Hinsicht kein Nachfahre, er ist in geistiger Hinsicht kein Nachfahre, er ist in weltanschaulicher Hinsicht kein Nachfahre, er ist bloß  – die Ansagen von Norbert Hofer werden nicht so weit verfolgt, um jetzt wissen zu können, ob er sich auch sieht als Nachfahre von … –, der sich selbst als Nachfahre Verkaufende ist bloß und nicht nur er, sondern exemplarisch … und hier kann einfach auf eine Beschreibung zurückgegriffen werden, die FPÖ unzensuriert in ihrem Kommentar zu Helmut Schmidt so recht treffend gibt, die über der Einschätzung von Marlies bei ihrem Blick auf die Stöcke steht:

„… wollen nur Karriere machen

Hauptverantwortlich für diese Misere sei die Einstellung zahlreicher …, die sich überhaupt nicht um das Gemeinwohl, also den Bürger mit seinen Anliegen, scheren. ‚Die … sind zum Dienst am öffentlichen Wohl berufen – dazu sind sie gewählt.‘ Doch viele Personen verwenden die Politik nur dazu, ‚um was zu werden, oder was zu sein. Heute gibt es zu viele, die vor allem Karriere machen wollen.'“

„Europäisches Forum Linz“

Bald, am 27. Juli 2016, wird FPÖ unzensuriert den ersten Monatstag begehen können, seit die Verleumdung veröffentlicht ward, die nach wie vor zur weiteren Verbreitung veröffentlicht ist. Oder am Montag, 25. Juli 2016: den Vierwochentag der …

Verleumdung, wohl recht einer der Werte, um die es gesinnungsgemäß im „Kongress Verteidiger Europas“ im Oktober 2016 gehen wird, wie dieser weiter, aber auch, was für diesen Wert bereits alles geleistet wurde. Denn der Kongreß in Linz soll, wie gelesen werden kann, auch eine „Leistungsschau“ – zu dem vielleicht eine Person aus der Schreibstaffel von der Teilnehmerin noch zur Referentin erkoren werden könnte, die allein ein Wertearsenal gigantischen Ausmaßes … FPÖ-unzensuriert-info-direkt-„Kongress Verteidiger Europas“

Europäisches Forum Linz - beschützende Werte

Wann die „Lügenpresse“ doch zur Presse der Wahrheit wird, z.B. für FPÖ unzensuriert

Generell kann gefragt werden, was würden all die Menschen machen, hätten sie nicht die Presse, aus der sie ihre Informationen beziehen, um dann die Presse als „Lügenpresse“ hinstellen zu können?

Sie würden ziemlich ärmlich dastehen, nein, nicht ärmlicher als jetzt, aber schreibstad.

Presse - wer wann nicht lügt bestimmt - fpö unzensuriertUnd im Konkreten besonders FPÖ unzensuriert. Wie recht fest wird auf der Website der identitären Parlamentspartei gegen die Presse als „Lügenpresse“ losgezogen, und dann, um ein Beispiel von dem Tag ihres Herrn zu bringen, glaubt sie der „Lügenpresse“ so sehr, daß sie mehr oder weniger einen ganzen Artikel einer Zeitung der „Lügenpresse“ abschreibt, wie in der Collage gelesen werden kann, und diesen noch ausschmückt, als wäre wer von FPÖ unzensuriert vor Ort und nicht in der Kopierbude das Ganze noch aufpoppend gewesen. Das also wird von ihr ohne Verdammnis der „Lügenpresse“ gänzlich geglaubt, da wird ihr die „Lügenpresse“ zur Presse der Wahrheit, der sie ja so recht verpflichtet stets …

Um einem möglichen Mißverständnis vorzubeugen, es geht hier in keiner Weise um den Inhalt des Beispielberichts, sondern einzig um den massiven Widerspruch, um das Offensichtliche: wenn die Presse nicht gemäß der Gesinnung von beispielsweise FPÖ unzensuriert schreibt, dann ist die Presse eine „Lügenpresse“, aber die Presse wird augenblicklich zur Wahrheitspresse, wenn FPÖ unzensuriert damit ihre Gesinnung füttern kann, und diese Gesinnung ist gefräßig, nicht nur was Informationen anbelangt.

Das hat doch immer wieder was von dieser „Glaubwürdigkeit“, für die FPÖ unzensuriert in dieser Woche einen sehr Berufenen als Zeugen aufruft, um sich selbst zu …

NS Es paßt zu dieser Gesinnung recht dazu der Kommentar darunter: „Danke, Merkel! Die Akte für Nuremberg 2.0 wird lang; sehr, sehr lang.“ Was für Prozesse in dieser Stadt abgehalten wurden, muß nicht ausgeführt werden, was aber das Fordern solcher Prozesse unter Berücksichtigung geltender Gesetze in Österreich heißt, ist unmißverständlich: Verharmlosung von …

fpö unzensuriert - nuremberg 2-0

Wer erdoğanische Verhältnisse will, wählt Gerwald Erodin

FPÖ Identitäre Parlamentspartei Michael Schnedlitz  Gedankengut nichts verloren - Werbung dafür nicht tragbar

Wie wird jetzt ob der Entwicklungen in der Türkei breit hyperventiliert, als ob das alles erst mit der Nacht des versuchten Putsches begonnen hätte, dieser Putsch gegen Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte und so weiter und so fort.

Die Türkei ist ja doch weit weg. Und die Urlaubsbesuche der Türkei lassen doch keinen Einblick zu – wen kümmert schon das Land, das zum Zwecke des Sonnenbadens besucht wird, wenn nur das Planschbecken sauber und das Frühstücksbuffet reichlich …

Damit es einst nicht zum breiten Hyperventilieren in Österreich kommt, damit es jetzt schon hautnah erlebt werden kann, wie sich erdoğanische Verhältnisse einschleichen, und es Menschen in Österreich aufgrund der bisherigen Entwicklungen noch nicht genug klar geworden ist, wie sich erdoğanische Verhältnisse tatsächlich über einen sehr langen Zeitraum einschleichen, diesen Menschen kann empfohlen werden, am 2. Oktober 2016 Gerwald Erodin mit seiner identitären Parlamentsfahnentruppe zu wählen, um hautnah zu erfahren, wie sich erodinische Verhältnisse endgültig eingeschlichen haben, und das bringen, was nun in der Türkei …

Anderseits, im Grunde reicht es bereits vollkommen aus, was bisher in Österreich …, um es mit Michael Schnedlitz, dem es jetzt schon reicht, zu sagen:

“Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren – Werbung dafür ist nicht tragbar!“

 

Rund um und aus Odin Wiesinger dampft es

Wie können Fernsehdiskussionen beschrieben werden? Zum Beispiel solche von dem Fernsehsender mit dem Grußnamen – zur Begrüßung oder zur Verabschiedung? – ausgestrahlten.

Es werden Menschen eingeladen, die sich nicht vorbereiten. Die Moderation von Menschen gemacht, die nicht zu fragen wissen. Und was dabei herauskommt: Dampf. Aber es ist keine Erzeugung von wichtigem Dampf, der in so vielen Bereichen benötigt wird, etwa zur Stromerzeugung. Soher muß genauer gesagt werden: es ist nicht einmal Dampf, sondern nur die sogar in einem sehr warmen Studio sichtbare Ausatemluft …

Und am letzten Donnerstag gab es aus und rund um Odin Wiesinger wieder sehr viel und eigentlich nur Ausatemluft.

Wie viel Luft ausgeatmet wurde, dafür reicht exemplarisch das Thema der Burschenschaften.

Odin Wiesinger feiert Burschenschaften ab als jene, die erst Meinungsfreiheit und Demokratie … er zaubert aus dem Tönnchen Burschenschafter wie Viktor Adler, um die Burschenschaften insgesamt darzustellen als, eben sie zu feiern, als Vorbild hinzustellen, seine „geistigen Vorfahren“ für … Ärgerlich ist das aber nicht. Er atmet eben aus, was auch seine kleinen Präsidenten atmen.

Ärgerlich wird es aber tatsächlich, wenn dann Josef Haslinger, als wäre er vorbereitet, als wüßte er bestens Bescheid, über Burschenschaften, Bestätigungen des Odins Ausgeatmeten vorbringt, selbstverständlich mit Einschränkungen, sie, die Burschenschaften hätten ein konservatives Weltbild gehabt, das nicht mehr in die heutige Zeit … Und dann schafft es Josef Haslinger tatsächlich, in einem Satz von liberalem Geist und Wartburgfest … Es kann hier nur verwiesen werden, nachzulesen, was bereits Heinrich Heine darüber geschrieben hat, über diese Zusammenkünfte auf der Wartburg mit den Bücherverbrennungen … Und es gibt nach wie vor treue Fürsprecherinnen und Fürsprecher der „Flamme empor“ bis zum heutige Tage, wie hier ebenfalls gelesen werden kann …

Ja, in Österreich haben Burschenschaften wahrlich keinen Grund zur Klage über eine schlechte Behandlung, weder in den Medien noch … Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt …

Odin Wiesinger in der Ausatemluftsendung servustv 21.07-2016Das Thema Burschenschaften wird dann von dem im Stuhl lümmelnden „berühmtesten Philosophen Österreichs“, wie er eingangs vorgestellt wird, rasch beendet, das sei eine Debatte,  die „brauchen wir jetzt nicht zu führen“¹ … und der Moderator: „Dann führen wir sie jetzt auch nicht“.  Ja, es wird auf den Philosophen gehört, der, kann auch gesagt werden, nicht lümmelt, sondern sich die ganze Sendung über mehr oder weniger in einer stuhlschlafenden Position befindet … der schlafende Philosoph, österreichberühmt in Eisenstadt … Wer aber in diesem Manne nicht schläft, ist der Lehrer, gefehlt hat bloß sein Befehl, alle hätten die Hefte herauszuholen, um mitzuschreiben, was er ihnen alles über Philosophie und Kunst vorzutragen und gar auswendig vorzutragen gelernt …

So eine Debatte müsse jetzt nicht geführt werden. Freilich, die Sendezeit ist begrenzt, und es muß Odin Wiesinger noch seinen Wahlspruch, auf den er stehe, unterbringen: „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …  Und das braucht nicht einmal mehr … es wird sich Odin Wiesinger zu dieser Runde für sich vielleicht gedacht haben, nur ein Wort, das er verwendet, wie gelesen werden kann: „trottulös“ …

Was immer sich Odin Wiesinger gedacht haben mag, interessiert nicht, gefreut wird er sich wohl haben müssen. Auch er. Denn. Wie leicht wird es ihnen immer gemacht. Von jenen, die unvorbereitet in Sendungen zu unvorbereiteten Moderatorinnen gehen. Es ist verantwortungslos, in Sendungen zu gehen, zu wissen, auf wen in Sendungen getroffen wird, und nichts vorbringen zu können, als Ausatemluft.

Was hätte noch in einer Sendung mit Odin Wiesinger angesprochen werden können? Die Frage der Finanzierung seiner Reisen, seine digitalen und realen Ausstellungsorte, seine Gestaltung der Medaille für die antisemitische Ikone der FPÖ und so weiter und so fort … wer hier nach dem Namen Odin Wiesinger sucht, wird finden, was in dieser Sendung alles nicht Thema war …

Übrigens, Odin Wiesinger verwendet auch noch andere recht garstige Wörter, der Liebling des kleinen Präsidenten …

Zusammengefaßt kann gesagt werden, Odin Wiesinger ist kein Künstler, der je ein Anlaß für eine Diskussion über Kunst sein kann, seine Bedeutung liegt einzig darin, so eine Art Parteimaler der identitären Parlamentspartei zu sein, und nur in diesem Zusammmenhang ist eine Diskussion gerechtfertigt und sinnvoll.

¹ Vielleicht fehlte dem Herrn Lehrer bloß ein Debattenbrief zum Unterzeichnen – ungewiß aber, ob Liessmann einen solchen unterschreiben würde, paßte ein solcher wohl nicht zu jenem, den er seinerzeit unterzeichnete: den Brief der 800 gegen den „Wildwuchs durch das sprachliche Gendern“ …

PS Sollten Sie die Erwähnung des Namen des Moderators dieser Ausatemluftsendung vermißt haben, er wurde erst vor kurzem erwähnt, als er in seiner bewährten Manier eine Sendung über den Atem Allahs …

 

FPÖ-unzensuriert-info-direkt-„Kongress Verteidiger Europas“ in Linz, wo’s verrinnt

FPÖ unzensuriert bewirbt am 22. Juli 2016 den von ihr gemeinsam mit Info-Direkt geplanten „Kongress“ am 29. Oktober 2016 in Linz – wo sonst? In Linz, wo es, wie es heißt, beginnt’s, aber was in Linz beginnt, endet …

Auf der dazu eingerichteten Website  heißt es:

„Der erste österreichische Kongress gegen die ethnokulturelle Verdrängung der europäischen Völker. Eine Leistungsschau der patriotischen, identitären und konservativen Arbeit im publizistischen, kulturschaffenden sowie politischen Bereich. Als Verteidiger Europas machen wir uns gemeinsam auf, unsere Völker, Traditionen und Werte zu beschützen.“

Was hier für Werte beschützt werden wollen? Nun. Eine Person aus der FPÖ-Unzensuriert-Schreibstaffel hat bereits eine Karte für seine Teilnahme bestellt, und mit dieser kann gesagt werden, es soll wohl der Wert der Verleumdung beschützt werden, die gerade für diese einen recht hohen Wert haben muß, wie auch für die Hofer-FPÖ-Unzensuriert, die durch das Veröffentlichtlassen zur weiteren Verbreitung der Verleumdung seit fast einem Monat ein Bekenntnis zu diesem Wert … Neue Glaubwürdigkeit in Österreich …

In der Collage dazu ein paar Bildchen aus dem Video-Trailer zur Bewerbung dieser „Werte“-Veranstaltung, die bereits alles deutlich machen …es muß aufgrund der Machart dieses Videos wohl nichts mehr gesagt werden. Es ist die einschlägig bekannte Machart, zu der sofort jedem Menschen, der einmal nur ein paar solcher Videos gesehen hat, selbst einfallen läßt, aus welchem Gesinnungsabgrund …

fpö unzensuriert und info-direkt - 22-07-2016

Und wie in der Collage auch gelesen werden kann, gibt es einen Verein in der gesinnungsgemäß typischen Diktion der Namensgebung, der im Impressum für diese Website angeführt wird. Über diesen gibt beispielsweise Auskunft: „Wer steckt hinter ‚Info-Direkt‘?“ … Aber auch hier war es ab und an nicht zu umgehen, Info-Direkt zu erwähnen, wie ebenfalls gelesen werden kann: österreich_zuerst auf FPÖ unzensuriert: „… Volksverräter sofort erschossen werden“

Mit Peter__ aus der Hofer-FPÖ-Unzensuriert-Schreibstaffel kann also schon einmal gesagt werden, ein Wert, mit dem in Linz begonnen werden soll, zurückzuobern, ist der Wert der Verleumdung im besonderen und ganz allgemein recht die Werte der besonders ausgelegten Wahrheit, die für viele, viel zu viele bereits recht glaubwürdig