Auf FPÖ unzensuriert erinnert Peter_ seines „seligen Cesar Bresgen“

Cesar Bresgen - Weiße also nazifreie Weste im Austria ForumDas Jodeln kann vielleicht gerade an einem Sonntag, 31. Juli 2016, recht sentimental machen, und so berichtet Peter_ auf FPÖ unzensuriert unter dem Kommentar „Altes Brauchtum ganz neu: Jodelschule boomt“ wieder einmal etwas aus seinem Leben:

„Juchaza
Ich hatte das Glück, während meines Studiums noch den seligen Cesar Bresgen zu erleben, der uns nicht nur die Notation indischer Ragas an die Tafel schrieb, sondern auch die Notation alpenländischer ‚Juchazer‘. So lernte ich damals die Viertelton-Versetzungszeichen kennen …“

Peter_, das ist der Mensch, der beispielsweise die Verleumdung auf FPÖ unzensuriert veröffentlicht hat, über deren ersten Monatstag des Veröffentlichenlassens erst diese Woche zu schreiben war: Europäisches Forum Linz – Wunsch nach einem Ehrenschutz von Norbert Hofer?

Wohl auch sentimental im Angesicht seines Wunschpräsidentenkandidaten und dann schon einmal auch das berichtet, er habe ihn beruflich bedingt

Und an diesem Tag seines Herrn gedenkt er seines Studiums und seines Glücks, „noch den seligen Cesar Bresgen zu erleben“ …

Beim „seligen Cesar Bresgen“, ja, selig ist Bresgen, weil er schon lange tot ist, aber vielleicht ist er für ihn auch ein wenig selig, weil er ein Nazi-Komponist war, und die Zeit heute so unselig, weil es solche Nazi-Professoren wie ihn nicht mehr gibt. Aber mit Norbert Hofer dämmert Peter_ einem verheißungsvollen göttlichen Morgen entgegen …

Es kann nachgelesen werden, was für ein Kaliber Bresgen in der nationalsozialistischen Verbrechens- und Massenmordzeit war. Das interessiert nicht, was mit und was Bresgen vor 1945 war.

Cesar Bresgen - Peter_ - FPÖ unzensuriert.jpg

Bemerkenswert ist hier wieder einmal, wie gut es Nazis in Österreich nach 1945 hatten, im Grunde bis zum heutigen Tag. Auch Bresgen: hochgeehrt, nicht von irgend welchen bildungsfernen, arbeitslosen und sozial benachteiligten Glatzköpfen, sondern vom Staat Österreich. Und auch bald dreißig Jahre nach seinem Tod darf er beispielsweise eine weiße und von seiner nationalsozialistischen Vergangenheit gereinigte Weste tragen, ihm angezogen vom Austria-Forum …

Cesar Bresgen - Ehrungen durch alle ZeitenWenn nun wer sagen möchte, das sei vielleicht bloß übersehen worden, vom Austria-Forum, nun, darauf kann geantwortet werden: es dürften im Austria-Forum nur weiße Westen geschneidert werden, wie ein anderes Beispiel … AEIOU – Ka Nazi bist Du …

Und auch Peter_ mit seiner in sentimentalen Jodlerzeiten freimütig erzählter Biographie zeigt recht gut, es sind, wie es zwar gerne breit gesehen und geschrieben wird, nicht die sogenannten Bildungsfernen, die Ängstlichen, die Sorgenvollen, die Benachteiligten in mannigfacher Weise, die im Internet …, aber auf deren Ruf muß ja nicht achtgegeben werden, weil sie ohnehin keinen Ruf haben, höchstens den, Masse zu sein, die auf Ruf und Pfiff …, und diesen kann soher auch das Schlechte des Internets angehängt werden …

PS Die Zitate von Cesar Bresgen sind nicht vergangenheitsschauend gedacht, sondern dafür, zu überlegen, was aus dem Brauchtum nun sich entwickeln könnte, wie Brauchtum heute eingesetzt wird. Denn auch die nationalsozialistische Gesinnung erfährt Entwicklungen, wie bereits näher ausgeführt in Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen …

Bresgen und Brauchtum

FPÖ unzensuriert wird ersucht nicht zu löschen: „Gerne Nazi – X Hofer“

FPÖ unzensuriert wird ersucht diese Kommentare nicht zu löschen aus Zählungsgründen

Wie im Vergleich mit der gestrigen Collage gelesen werden kann, sind es heute mit der Kommentatorin Eva Dietz bereits 50 Menschen, die mit ihrem Kommentar mit „Gerne Nazi – X Hofer“ durch Zustimmung sich identifzieren können.

Wie im Vergleich mit der gestrigen Collage gelesen werden kann, sind es heute mit dem Kommentator Karl Uwe bereits 28 Menschen, die seinem Kommentar mit antisemitischem Grundton zustimmen.

Keinen Vergleich des Zuwachses gibt es noch beim Kommentar von Breitkeil, aber mit ihm sind auch schon 28 Menschen, die finden, das sei jetzt „Nazi-Justiz“, wie in der Collage gelesen werden kann.

FPÖ unzensuriert wird ersucht, alle drei Kommentare nicht zu löschen. Um so eine kleine Zählung zu erhalten, wie viele sind gerne und für … wie vielen ist das Antisemitische nicht fremd, wie viele sehen die Justiz in Österreich als … wenn ein Urteil einmal nicht ihrer Gesinnung gemäß ausfällt.

Übrigens. Breitkeil, für den oder die nun die Justiz eine „Nazi-Justiz“, durfte bereits einmal mit einer recht besonderen menschlichen Phantasie gegen eine Frau kennengelernt werden, im Zusammenhang mit Franz Dinghofer, der sich auf die Suche machte für Bombenziele gegen Frauen …

Übrigens. Für Franz Dinghofer ist Bundeskanzler Christian Kern ein „Jude“. Aber ein Franz Dinghofer nimmt das nicht so hin, er widerspricht und richtet aus: „Der wird sich noch wundern.“

 

Hans Rauscher an die „werten Muslime in Europa“, Österreich

Im Grunde ist die Parakolumne Werte Raucher in Europa! die angemessene und bereits alles sagende Antwort auf die Kolumne „Werte Muslime in Europa“ von Hans Rauscher. Aber in seiner Kolumne sind doch ein paar Auffälligkeiten, die zwei oder drei gesonderte Sätze vertragen.

„Wir sind uns sehr fremd.“ Schreibt Hans Rauscher gleich zu Beginn. Diesen Satz einen Allerweltsatz zu nennen, wäre eine Herabwürdig von Allerweltsätzen.

„Wir haben in Europa diesen Anspruch, den das Christentum einst auch sehr vehement stellte, aber längst abgeschüttelt, beginnend mit der Aufklärung vor 250 Jahren. Auch bei uns gibt es viele Menschen mit – abgestufter – Gläubigkeit, aber wir lassen uns nicht mehr von der Religion dominieren.“

Die römisch-katholische Kirche stellt diesen Anspruch nach wie vor. Es darf auf den gültigen Katechismus verwiesen werden: Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen … Es wird wohl im asiatischen oder arabischen oder afrikanischen Teil Sloweniens gewesen sein, daß erst im Dezember 2015 unter massiver religiöser Einflußnahme ein Gesetz zu Fall brachte ….

„Es sind nur noch ganz wenige, die den religiösen Vorschriften bei Bekleidung, der Rolle der Frau, im Sexualverhalten etc., etc. folgen. Bei euch sind es wesentlich mehr, manche davon sind geradezu militant, und das ist der größte Unterschied zwischen uns. Zugespitzt formuliert, haben wir nicht vor knapp hundert Jahren die Dominanz der Kirchen abgeschüttelt, damit jetzt durch die Hintertür der Immigration reaktionäre Prinzipien über die Rolle der Frau in der Gesellschaft wieder hereinkommen.“

Vor knapp hundert Jahren sei also für Hans Rauscher die Dominanz der Kirchen abgeschüttelt worden. Österreich des Ständestaates und das auch nach 45 des letzten Jahrhunderts kirchlich noch auf Jahrzehnte hinaus dominierte Österreich war, wird rauscherischer Politgeographie gefolgt, kein Teil von Europa.

Ach, was alles durch die Hintertür hereinkommt, beispielsweise die der Frau im Sexualverhalten empfohlene Rolle als Stillhaltepuppe

„Ihre kulturell-sozialen Vorstellungen schlagen sich doch stark mit den unseren.“

Ein gar wahres Wort von Hans Rauscher. Und weil sich die Vorstellungen doch so stark schlagen, spricht Hans Rauscher nur den Manne an, will der europäische Mann die europäische Frau heiß, also beinahe nackt gekleidet, während der nicht-europäische Mann die Frau heiß verhüllt, ist ein Mann, den beinahe zur Hälfte der österreichischen Wähler und Wählerinnen zum Bundespräsidenten haben wollten, im Geiste Hofers unterwegs, der einst dekretierte: „Widrigenfalls sie auf unbeliebige Art bedecket werden.“

„Gewiss, die meisten Muslime wollen nur in Ruhe ihre Religion leben. Das ist in Ordnung, obwohl es praktische Schwierigkeiten gibt. Aber der politische Islam tritt immer fordernder auf.“

„Die meisten Muslime“: Das klingt nicht gerade nach einer Mehrheit. Es darf wohl unterstellt werden, daß es hierfür eine Mehrheit weit über der Zwei-Drittel-Mehrheit gibt, die in Ruhe ihre Religion leben wollen. Oh, Hans Rauscher, großer Europäer, diese Großzügigkeit, aber das sei in Ordnung, wenn die „meisten Muslime“ in Ruhe … aber wenn es nicht auch da die „praktischen Schwierigkeiten“ … Bei derartigen“praktischen Schwierigkeiten“ ist der europäische Modernist Hans Rauscher zu verstehen, daß er erst kürzlich zum Schluß kam: „Europa, wo man sie einfach nicht braucht“.

Der politische Islam trete immer fordernder auf, schreibt Hans Rauscher. Nun, wo? In Österreich? Wer fordernd auftritt, in Österreich, um ein doch recht aktuelles Beispiel zu nennen: Der Marsch um den Albertinaplatz war ein religiös determinierter und politisch strukturell verankerter mit Forderungen … Aber der politische Islam trete immer fordernder auf … Hans Rauscher darf nicht der Eitelkeit erliegen, seine Kolumne werde europäisch gelesen, sie wird österreichisch gelesen, einzig auf Österreich bezogen, und auch genauso weitergetragen …

Und sind nicht gerade christliche Menschen dabei, ihre Bibel als Koran ohne Exegese zu entdecken, das Wort ohne Auslegung also zu lesen, wörtlich zu nehmen, weil es für sie Gottes Wort ist?: Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes …

„Deswegen kommen Sie ja aus Ihren scheiternden Staaten zu uns.“

Deswegen finden beispielsweise die größten Wanderungsbewegungen innerhalb Afrikas statt. Weil Hans Rauscher ein großer Freund der Geographie zu sein scheint, soll ihm zum Schluß eine große Freude bereitet werden: mit der interaktiven Karte der globalen Migrationsbewegungen … 

Als Hans Rauscher, wie oben verlinkt, über jene schrieb, die Europa nicht braucht, dürfte er doch intuitiv gespürt haben, apokalyptische Szenarien von Abermillionen nach Europa seien für übertrieben zu halten …

Frankreich habe, schreibt Hans Rauscher, den höchsten muslimischen Anteil an der Gesamtbevölkerung … Aus der interaktiven Karte kann er nun entnehmen, woher die Menschen vor allem nach Frankreich kommen. Nach der rauscherischen Geographie wird das halt ein Erbe sein, als Frankreich … da sollte Frankreich „aus verschiedensten Gründen“ nicht zu Europa gezählt werden, wie vielleicht ganz Europa nicht zu Europa gezählt werden sollte, oder sollte gesagt werden, wenn all diese „scheiternden Staaten“ bloß europäisch geblieben wären, auf die Freiheit zugunsten der europäischen Freiheit verzichtet hätten, wären sie heute keine „scheiternden Staaten“ und das wäre „in Ordnung“ und machte keine „praktischen Schwierigkeiten“ …

Werte Raucher in Europa!

Parakolumne
Hans Rauscher
31. Juli 2016

Eines muss klar sein: Europa lebt in der Moderne, und das bedeutet: Das Nikotin hat seinen Platz, aber nicht mehr

Es steht nicht zum Besten zwischen Ihnen und uns, den europäischen Nichtrauchern. Da meine ich nicht einmal so sehr die furchtbare Qualmerei, die völlig fanatisierte junge Männer aus Ihren Reihen laufend begehen, sondern das große Unverständnis zwischen Ihnen und uns. Das hat sich in der letzten Zeit gesteigert, nicht nur wegen der Rauchwolken und des Zustroms von Importzigaretten, sondern weil wir eine Tatsache zu begreifen beginnen: Wir sind uns sehr fremd. Das ist schlecht, denn wenn man Russland mitzählt, leben etwa 50 Millionen Raucher in Europa. Das sollte man aber aus den verschiedensten Gründen nicht tun, auch der europäische Teil der Türkei sollte nicht dazugezählt werden, Dann bleiben etwa 16 bis 18 Millionen in der EU. Davon hat Frankreich mit über acht Prozent den höchsten nikotinischen Anteil an der Gesamtbevölkerung, Deutschland 4,5 %, die Niederlande 4,9 %, Großbritannien vier bis fünf Prozent und Österreich (570.000) rund 6,5 Prozent (das sind alles Schätzungen). Der Zuwachs seit den 50er-Jahren ist rasant und hält an. Wie gesagt, wir wissen wenig voneinander. Auch weil wir Journalisten erst relativ spät uns dafür interessiert haben, mit wem wir da zusammenleben. Aus all dem ergibt sich eine Unmenge von Problemen. Das größte ist die sehr verschiedene Weltsicht. Schlicht gesagt: Für Sie ist das Nikotin großteils noch immer sehr wichtig, für uns ist sie es nicht mehr. An Sie stellt das Nikotin den Anspruch, euer ganzes Leben zu umfassen und auch zu reglementieren. Wir haben in Europa diesen Anspruch, den der Kautabak einst auch sehr vehement stellte, aber längst abgeschüttelt, beginnend mit der Aufklärung vor 250 Jahren. Auch bei uns gibt es viele Menschen mit – abgestufter – Nikotinhörigkeit, aber wir lassen uns nicht mehr von dem Nikotin dominieren. Es sind nur noch ganz wenige, die den tabakschen Vorschriften bei Bekleidung, der Rolle der Frau, im Sexualverhalten etc., etc. folgen. Bei euch sind es wesentlich mehr, manche davon sind geradezu militant, und das ist der größte Unterschied zwischen uns. Zugespitzt formuliert, haben wir nicht vor knapp hundert Jahren die Dominanz der Tabaktrafiken abgeschüttelt, damit jetzt durch die Hintertür des Tabakimports reaktionäre Prinzipien über die Rolle der Frau in der Gesellschaft wieder hereinkommen. Gewiss, die meisten Raucher wollen nur in Ruhe ihre Pfeife rauchen. Das ist in Ordnung, obwohl es praktische Schwierigkeiten gibt. Aber das politische Nikotin tritt immer fordernder auf. Ihre kulturell-sozialen Vorstellungen schlagen sich doch stark mit den unseren. Dazu kann man einen Dialog führen, man kann Kompromisse finden, aber eines muss klar sein: Europa lebt in der Moderne, und das bedeutet: Das Nikotin hat seinen Platz, aber nicht mehr. Wir mögen in Ihren Augen tabaklose Libertins sein, aber wir haben eine erfolgreiche Gesellschaft und geordnete Staatswesen geschaffen. Deswegen kommen Sie ja aus Ihren scheiternden Staaten zu uns. Nikotin ist die eine Sache, das Leben in Freiheit eine andere.

Eva Dietz ist „gerne Nazi“ und für „X Hofer“ auf FPÖ unzensuriert

„Ach, bitte nicht auf so primitive Ausraster reagieren, was bleibt den Rot-Grün-Versifften noch? Die Muffe geht, der Arsch auf Grundeis, sie wissen, dass ihre Zeit vorbei ist. Ja, ja, in unserer Familie bin ich auch die Nazi, ist mir egal, wenn ein normal Denkender als Nazi bezeichnet wird, dann bin ich gerne Nazi. Grüß Gott, das Schnitzel schmeckt mir, der Schweinskopf und die Haxen natürlich auch. X Hofer.“

Das schreibt am 30. Juli 2016 in ihrem Kommentar auf FPÖ unzensuriert Eva Dietz, jene Frau also, die vor rund einem Monat, ebenfalls auf FPÖ unzensuriert, bekanntgab, was nach den nächsten Wahlen zu geschehen hätte: „von dem Abschaum befreien. AUFRÄUMEN.“ Bis dahin aber „das Ansehen der Blauen nicht beschädigen“.

Und auch sie bestätigt, dies bloß noch als Ergänzung, wie widersinnig es ist, nicht Nazi sagen zu dürfen, diese politische Kategorie nicht verwenden zu dürfen, wie augeführt in Norbert Hofer ist ein Kommunist …

Bereits 38 Menschen können sich, wie die Zustimmung zeigt, mit dem Kommentar von Eva Dietz identifizieren, also gerne und für zu sein …

Wie in der Collage gelesen werden kann, gibt es auch noch andere Kommentare, und es wird nicht verwundern zu lesen, daß es bei der Richterin um eine linke und natürlich um eine … der arme deutsche Michel jüdischer Gerichtbarkeit ausgeliefert …

Eva Dietz sei gerne Nazi und für ein X Hofer

„Doch das ist nichts Neues“

Ein paar Stunden vor der Eröffnungsrede, vor seiner Rede vor der „hohen Festversammlung“ wurde überlegt, zum ersten Morgenkaffee, was wird von Konrad Paul Liessmann in Salzburg zu erwarten sein, zum ersten Kaffee am Morgen, zur besten Zeit also, um sich mit Konrad Paul Liessmann zu beschäftigen, während darauf gewartet wird, daß der Kaffee sich ein wenig abkühlt, noch unschlüssig, welch ernstem Thema an diesem Tag ein Kapitel … diese Zeit am Morgen, die es erlaubt, sich einem Geplänkel hinzugeben, ohne gleich das Gewissen befragen zu müssen, ob denn das …

Und Konrad Paul Liessmann, nun nach seiner Festrede kann das gesagt werden, bestätigte die Überlegungen, was von ihm in Salzburg …. nichts Neues, und er weiß es selbst nur zu gut; er sagte dies bereits zu Beginn: „Doch das ist nichts Neues.“

Auch in dieser Rede kam er nur bis Adorno. Und blieb sonst bei Goethe, Schiller, Hölderlin, Nietzsche. Ein lyrischer Mensch schriebe wohl ein Portrait von Konrad Paul Liessmann in Reimen, die von den Karawanken als Grenze vor der Welt, zu bleiben in einer Zeit, die nicht die heutige ist …

Die Wiesingers werden mit dieser Festrede ihre Freude gehabt haben, diese vielleicht schon aus den Salzburger Nachrichten geschnitten und gerahmt und in der Küche in den für Besonderheiten reservierten Winkel gehängt, die Brunen werden wohl – Zugeständnis an die heutige Zeit – bald die gesamte Rede auf ihrer Website …

Beim Warten auf das Kaltwerden des Kaffees geschrieben: Konrad Paul Liessmann gibt heute in Salzburg eine Eröffnungsarie aus seiner Philosophieoper ….

Und mehr zu sagen, gibt es nicht.

Vielleicht noch.

Eine zentrale Frage von Konrad Paul Liessmann, prominent von ihm im ersten Absatz gesetzt, lautet:

„Müsste nicht die Kunst selbst angesichts dieses Weltzustandes wenn nicht verstummen, so doch ihre Stimme in einem politischen Sinne erheben, müsste sie nicht eingreifen, zumindest aufmerksam machen, über sich hinausweisen auf jene unerträglichen Zustände, müsste sie nicht die aufrüttelnde Aktion anstelle der Verehrung des Schönen setzen?“

Konrad Paul Liessmann dürfte es mit der Kunst ganz genauso ergehen wie einer Figur von Thomas Bernhard, die sich auf der Mariahilfer Straße befindet, die Mariahilfer Straße sucht, und die Mariahilfer Straße nicht findet.

Entweder wird nicht verstanden, von welcher Kunst denn Konrad Paul Liessmann spricht, oder er hat das Thema gänzlich verfehlt. Sie aber, die die Welt und auch die Kunst und die Welten der Kunst kennen, werden darauf gewiß die Antwort wissen.

Vielleicht noch.

„Ein Bildungssystem, das die Chancen von Kunst ernst nähme, eine Bildungsministerin, der es darum ginge, jungen Menschen die Welt der Kunst zu erschließen, setzte deshalb weniger auf Kompetenzorientierung oder Output-Optimierung, sondern schlicht auf Lehrer, die für die Kunst, für die Literatur, für die Musik begeistern können, und die wissen und wissen dürfen: wenn sie damit auch nur eine einzige jugendliche Seele erreichen und enthusiasmieren – dann haben sie das ihrige getan. Und mehr bedarfs nicht.“

Es gibt diese Lehrer und Lehrerinnen, die trotz dieses von ihm angeprangerten Bildungssystems genau das tun und genau das erreichen, und die wissen, mehr als eine einzige jugendliche Seele und das nicht einmal in jedem Jahrgang ist nicht zu enthusiasmieren. Und mehr geht nicht.

Vielleicht noch.

Sollte jener Mann im österreichischen Herbst 2016 Bundespräsident werden, der einem der Wiesingers besonders zugetan ist, und dann einen Wunsch freihaben für seine Amtseinführung, dann könnte der Wunsch durchaus sein, Konrad Paul Liessmann möge noch einmal seine Salzburger Rede halten … In der ersten Reihe ganz enthusiasmiert, so die Vorstellung, die Kunstkennerin Rosenkranz und der gerade zum Präsidenten gewählte Mann bittet Konrad Paul Liessmann immer und immer, noch einmal und noch einmal besonders die eine Stelle vorzutragen:

„Sommer 1967: Das war in West-Berlin der heiße Sommer der Anarchie und Revolution, erst wenige Wochen zuvor war während einer Demonstration der Student Benno Ohnesorg von einem Polizeibeamten erschossen worden, was eine Welle des Protest ausgelöst hatte, der Kampf gegen eine als reaktionär verstandene Staatsmacht, gegen das gesellschaftliche Establishment, gegen Kapitalismus, Krieg und Imperialismus hatte begonnen, die berüchtigte Kommune I um Rainer Langhans und Fritz Teufel hatte – halb im Ernst und halb satirisch – in einem Flugblatt zum Anzünden von Kaufhäusern, diesen symbolischen Orten der verhassten Konsumgesellschaft, aufgerufen.

Bald brannten die ersten Kaufhäuser und kündeten vom beginnenden und todbringenden Terror der Roten Armee Fraktion. Seine ästhetische Sensibilität hatte den Philosophen davor bewahrt, zu einem geistigen Brandstifter zu werden.“

Vielleicht noch.

„Wenige Jahre nach der Französischen Revolution, die er als Knabe emphatisch begrüßt hatte, nach dem Terror der Jakobiner und mitten in den Wirren der Napoleonischen Kriege richtete der 28-jährige Friedrich Hölderlin ein verzweifeltes Gebet an die Parzen, an seine Schicksalsgöttinnen:“

„Nach dem Terror der Jakobiner“ … Es hat sich eingebürgert, Terror als Synonym für die Französische Revolution zu verwenden. Wie es um den Terror bestellt war, das würde hier zu weit führen, aber ein Buch gibt darüber differenziert und genau Auskunft: „Freiheit oder Tod. Über Terror und Terrorismus“ von Sophie Wahnich. Das Buch berichtet u.v.a.m. auch davon, wie der vom sogenannten Volk noch größere und noch blutigere angedrohte Terror versucht wurde einzudämmen, eben auch durch Terror.

Vielleicht noch.

„Die zentrale Rolle, die Kunst und die Auseinandersetzung mit ihr einst in der bürgerlich-humanistischen Bildung gespielt hatte, ist längst obsolet geworden. Die klassische Literatur, ernste Musik, die Welt der Oper, die großen Werke der Malerei, die epochalen Texte des Theaters gehören seit langem nicht mehr zum Kern-Curriculum Höherer Schulen.“

Und jetzt noch einmal: „Kern-Curriculum“ …  Noch einmal: „Kern-Curriculum“ … Die hohe Festversammlung in Salzburg hat sich dabei natürlich nicht auf die Schenkel …, aber im österreichischen Herbst 2016 in der Hofburg könnte es dabei kein Halten mehr geben, ein Aufspringen, eine Schuhplattlerei, daß die Krachledernen nur so …

Ach, was war das für eine gute Zeit, damals, vor dem Sommer des großen vaterländischen Krieges, als humanistische Professoren väterlich ihren Schülern die Tornister mit Goethe, Schiller packten …

Vielleicht noch …

Norbert Hofer ist ein Kommunist – Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen

Aufgrund der aktuellen Urteile gibt es nun wieder einmal eine breite Diskussion darüber, ob jemand Nazi genannt werden dürfe oder nicht, diesmal entfacht sich die Debatte darüber um einen Mann, der Bundespräsident werden möchte.

Dazu ein paar Sätze.

In Österreich einen Menschen Nazi zu nennen, wird verstanden, einen Menschen zu beleidigen, zu beschimpfen, als wäre Nazi ein bloßes Schimpfwort wie etwa Trottel, als wäre Nazi nicht eine politische Kategorie. Und wer in Österreich als Nazi bezeichnet wird, kann vor Gericht ziehen mit keiner geringen Aussicht, die Klage zu gewinnen und fortan durch das Land ziehen mit dem Hinweis, er oder sie habe es gerichtlich, kein Nazi oder Nazisse zu sein.

Vielleicht sollte nicht mehr Nazi gesagt werden, sondern stets Nationalsozialist oder Nationalsozialistin, damit es ganz klar ist, es ist kein Wort der Beleidigung, kein Wort des Beschimpfens, sondern eine politische Bezeichnung, eine politische Einordnung. Anderseits sind Abkürzungen durchaus gängig. Beispielsweise wurden einst Sozialisten und Sozialistinnen einfach Sozi genannt. Oder es wird als Bezeichnung die Farbe, an der eine politische Partei breit sofort erkannt wird, genommen: Blaue, Rote, Schwarze, Braune. Wenn ein Mensch zu anderen Menschen beispielsweise Blaue sagt, kann er sicher sein, nicht vor das Gericht gezerrt zu werden. Sagt er aber Nazi oder Braune, dann …

Nazi ist eine politische Kategorie. Und also vollkommen widersinnig, diese politische Kategorie vor einem Gericht als Beschimpfung, Beleidigung zu verhandeln, von einem Gericht eine politische Identität je klären lassen zu wollen.

Damit untrennbar verbunden ist die Frage, wann ist ein Nazi ein Nazi, wann ist eine Nazisse eine Nazi? Was muß einer Nazi alles nachgewiesen werden, um nicht wegen Beleidigung verurteilt zu werden? Bei einem Menschen, der beispielsweise für mehr Vermögensgerechtigkeit eintritt, ist das bereits ausreichend, um ihn als Kommunisten zu klassifizieren, ohne deshalb vor das Gericht gezerrt zu werden. Bei Nazis aber muß das volle Programm erfüllt und nachgewiesen werden. Es kann als Ironie bezeichnet werden, daß gerade die Menschen vehement gegen die politische Bezeichnung Nazi vorgehen, die sonst so vehement für eine einzige eindeutige Identität sich aussprechen und kämpfen, daß es nur eine einzige Identität geben würde, beispielsweise die österreichische Identität, die christliche Identität, aber in dem Augenblick, in dem sie als Nazis bezeichnet werden, plötzlich eine Vielfalt an Identitäten erkennen, um brüsk von sich zu weisen, Nazis zu sein, sondern dann sind sie …

Nazi ist eine politische Kategorie, und kein Wort der Beschimpfung, der Beleidigung.

Vielleicht wird Nazi heute als Beschimpfung wahrgenommen, weil es zu vergessen hilft, daß Nazi einmal eine grausam bestimmende politische Kategorie in Österreich war, die aber nicht mit dem Untergang des deutschen reiches aus der Welt war und ist. Nazi als Beschimpfung als schöner Selbstbetrug: Das war einmal. Nazi? Nur ein Schimpfwort, wie Trottel, ah, mit Politik hat das nichts zu tun.

Wer den Nationalsozialismus verharmlost, so einen Menschen, Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Steinbrüche für Menschen fordert, die anders denken oder eine andere Sexualität leben, Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wessen bevorzugter Literaturkanon aus jener Zeit stammt, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer fragt, ob Südtirol zu Deutschland oder zu Italien gehöre, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer von einem Eurofaschismus träumt, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer für ein Buchenwald für … ist, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Hooton-Plan sagt, einen Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Hellstorm als den wahren Geschichtsfilm verbreitet, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer Runen als Embleme weltanschaulicher Ausrichtung bevorzugt, eine Nazi zu nennen, ist eine Beleidigung. Wer das Verbotsgesetz, und so weiter und so fort. Wenn Sie allein nach denen in diesem Absatz genannten Wörtern suchen, werden Sie erklärende Abschnitte finden, also zu Eurofaschismus, Südtirol, Literaturkanon, Buchenwald, Verharmlosung, Hooton, Hellstorm, Odal-Rune, Verbotsgesetz …

Was alles muß also eine Nazi oder ein Nazi in Österreich erfüllen, um politisch als Nazi eingeordnet werden zu dürfen, ohne sich der Gefahr einer Verurteilung wegen Beleidigung auszusetzen? Es könnte beinahe Mitleid für einen Nazi in Österreich aufkommen, was so ein Mensch alles zu erfüllen hat, ehe er genannt werden darf, was er ist, was auch einen nicht geringen Teil seiner Identität ausmacht, die weitere Teile enthält, wie christlich, wie abendländisch, wie …

Nazi ist eine politische Kategorie. Und Nazi als Schimpfwort zu verstehen und zu behandeln, kommt jenen Menschen zugute, die in dieser einzigen Hinsicht nicht dem Stillstand frönen, in dieser einzigen Hinsicht sich nicht der Weiterentwicklung  verweigern, der Weiterentwicklung ihrer Weltanschauung. Es gibt eine Weiterentwicklung der nationalsozialistischen Weltanschauung, und das will nicht wahrgenommen werden. Das will breit nicht wahrgenommen werden. Es wird auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches gestarrt und hyperventiliert, wenn ein bedeutungsloser und einflußloser Mensch irgendwo auf der Straße, in einem Lokal, in einem Fußballstadion die Hand zum … während die nicht Einflußlosen von Gerichten die Bestätigung erhalten, als Nazi beleidigt worden zu sein, und mit diesem Freibrief hinausgehen können, um weiter ihre Gesinnung zu verbreiten, mit dieser weiterentwickelten Ideologie Wahlen zu gewinnen, deren Fundament freilich unveränderlich …

Und der Hohn dabei ist, sie dürfen Entschuldigungen entgegennehmen, mit denen sie hervorragend weiter propagieren können, ach, was sie nicht sind, und doch sind … Derartiges gab es schon einmal, vor über einhundert Jahren, mit dem Kornblumenerlaß … wer hätte sich damals gedacht, was sich daraus entwickeln wird? Es ist wohl dringend notwendig darüber breit nachzudenken, was jetzt daraus sich entwickeln wird, und nicht weiter darauf zu starren, was in diesen zwölf madigen Jahren …

Sie werden möglicherweise schon lange ungeduldig auf die Antwort warten, weshalb Norbert Hofer ein Kommunist ist. Norbert Hofer ist im Sinne seiner verbreiteten Meinung mittels eines Zitates von Ignazio Silone über den Antifaschismus ein Kommunist …

NS Es gibt aber auch Menschen, die stolz sind, Nazi genannt zu werden, wie jener Blaue oder jene Blaue: FPÖ unzensuriert, Blauer: „ich bin rechts und ich bin stolzt wenn mich jemand nazi nennt.“ …

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

„Das ist kein Mensch sondern ein Monster.Der H…. hat viele schlimme Daten gemacht aber die übertrifft ihn.“

Stünde das nicht unzensuriert auf der Website der identitären Parlamentspartei, wäre auch das wie alles auf dieser Website Veröffentlichte niemals zu erwähnen. Aber es steht auf der Website einer Partei, die von vielen, viel zu vielen in Österreich gewählt wird, und aus diesen Reihen könnte der nächste Bundespräsident kommen, jedenfalls ist es der Wille dieser Reihen, daß aus dem kleinen Präsidenten ein 

Es mögen nun, mit Recht, viele meinen, das ist ein Fall für die Gerichte, eine nach geltenden österreichischen Gesetzen srafrechtlich zu verfolgende Aussage. Was änderte das? So lange die Partei und ein solcher Kandidat in diesem erschreckenden Ausmaß gewählt. Nichts.

Eine solche Aussage richtet sich von selbst. Diese könnte dumm genannt werden, aber es ist schlimmer, es ist abgründiger. Diese Aussage offenbart die vollkommene Pervertierung der Werte, die gerade diese Reihen vorgeben, beschützen zu wollen: Einem Menschen das Menschsein abzusprechen. Einen Menschen im Jahr 2016 zu unterstellen, er übertreffe Adolf Hitler, mache schlimmere Taten als Adolf Hitler.

Es ist gesinnungsgemäß nicht nur Verharmlosung des Nationalsozialismus, dieser Kommentar auf FPÖ unzensuriert, er offenbart auch, wieder einmal die gesamte Blutrünstigkeit, zu der diese Reihen fähig sind, die sich diese Reihen in einem rauschartigen Zustand erschreiben. Denn. Der gesamte Kommentar auf FPÖ unzensuriert lautet:

„Auf Erden soll sie noch Schmorren und unentliche Schmerzen soll sie haben.Das ist kein Mensch sondern ein Monster.Der H…. hat viele schlimme Daten gemacht aber die übertrifft ihn. Als Draufgabe ist heute in der ZIB die Muselfrau von der Sillikonlippe zu Gast,da kann man auch schon gefasst sein was die fürn Lavendel ablässt.“

Und diese mit eingestickter Verharmlosung des Nationalsozialismus steht seit gestern, 28. Juli 2016, auf der FPÖ unzensuriert. Inzwischen finden das bereits zwanzig Menschen, das sind Werte, denen Zustimmung bekundet werden muß. Und auch in diesem Fall zeigt es sich, wie eine strafrechtliche Verurteilung von dem einen Menschen, der solche Kommentare schreibt, nichts brächte. Denn die bis jetzt zwanzig Menschen, die einen solchen Kommentar mit Zustimmung markieren, blieben von einer Verurteilung verschont, obgleich sie ebenso denken, wenn sie einem solchen Kommentar zustimmen. Und vor allem, was wäre die Folge für FPÖ unzensuriert? Keine. Wie immer wieder festgestellt werden mußte, denn der Justizminister sieht vor lauter Facebook keine FPÖ unzensuriert … Aber er wird wohl über 2018 hinaus Justizminister bleiben wollen, und so wie es aussieht, schätzt er, auch er, seine realpolitische Chance dafür nur über eine FPÖ-ÖVP-Regierung ein. Dann wird die Milde gegen FPÖ unzensuriert verständlich, nicht nur seine … Um sich dennoch präsentieren zu können, etwas gegen sogenannte Haß- und Hetzpostings zu haben, dagegen etwas unternehmen zu wollen, ach, was für ein Segen, daß es Facebook gibt, und jetzt auch noch die Türkei … Aber mit diesen Reihen ist Österreich auf dem Weg eine Türkei zu werden, eine trachtenkreuzkleine Türkei …

Auch wenn gegen eine strafrechtliche Verurteilung solcher Kommentare gesprochen wird, heißt das nicht, diese harmlos zu finden, denn sie erzeugen mit diese Stimmung die geraderechts in den Abgrund führt, in eine trachtenkreuzkleine Türkei, mit einem Justizminister, der durch sein Wegschauen seit langem Vorleistungen erbringt, auch nach 2018 noch, wie es aussieht, sich als  Justizminister gegen Facebook … mit einem Bundespräsidenten Gerwald Erodin …

Eine strafrechtliche Verurteilung hält nicht die vielen, viel zu vielen davon ab, diese Partei und diesen Kandidaten zu wählen, die gesinnungsgemäß solche Kommentare erzwingt, wie auch der Anlaß für diesen Kommentar ein Kommentar der FPÖ unzensuriert ist: FPÖ unzensuriert veröffentlicht ein total ungustiöses Geert-Wilders-Foto …

FPÖ unzensuriert Hooton - Verharmlosung Natiionalsozialismus

Aber es nicht nur dieser Kommentar mit seiner Verharmlosung und Blutrünstigkeit. Der Geert-Wilders-Foto-Kommentar der FPÖ unzensuriert bringt auch einen weiteren gesinnungsgemäßen Kommentar über den wieder einmal geäußerten Verdacht, das sei alles wegen des „Hooton-Plans“, wie heute, 29. Juli 2016, zu lesen ist:

„ich bab den verdacht daß der ‚hootonplan‘ durchgezogen wird, auf drängen der USA, sonst hab ich keine Erklärung“

Auch diese zwei Kommentare auf FPÖ unzensuriert von gestern und heute geben eine weitere Vorstellung, um welche Werte es gehen wird, wenn im Oktober 2016 FPÖ unzensuriert und Info-Direkt sich in einem „Kongress Verteidiger Europas“ vereinigen …

NS Erst vor kurzem, weil es dazu gehört, eine recht besondere Geschichtsdarstellung auf FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion …“, geschrieben von einem Rechtse…

FPÖ unzensuriert veröffentlicht ein total ungustiöses Geert-Wilders-Foto

Wenn Sie das in der Collage gelesen haben, werden Sie verstehen, daß es weder zitiert noch besprochen werden kann: der Kommentar der FPÖ unzensiert und die Kommentare der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert

Und das wäre auch alles schnell zu vergessen, wären auch diesmal nicht wieder jene dabei, die sich einen Mann von der Vorsehung zum Präsidenten – daran sollten Sie auch denken, am 2. Oktober 2016, sollten Sie so unvorsichtig sein, ohne sich vorzusehen, diesem Mann Ihre Stimme geben zu wollen,  mit ihm wählen Sie auch diese Menschen mit, die eins sind mit seiner Gesinnung und eins mit seiner Sprechweise …

PS Vielleicht denken oder meinen Sie, die Kommentatoren und Kommentatorinnen auf FPÖ unzensuriert sorgen sich bloß, wollen nur Sicherheit und Schutz erreichen, weil sie voller Liebe und Mitleid sind,
und so auch für Sie …
Sie sind für sie ohne Interesse,
Sie sind ihnen vollkommen egal,
Sie können von ihnen kein Mitleid
und kein Mitgefühl und keine Hilfe
und keine Unterstützung erwarten:
examplarisch für diese Menschen Ding-
hofer Franz mit seinem Nachruf auf
einen ermorderten Priester …

Für Strache, Wilders, Le Pen, Farage und Orbán - FPÖ  unzensuriert

 

Konrad Paul Liessmann gibt heute in Salzburg eine Eröffnungsarie aus seiner Philosophieoper

Konrad Paul Liessmann und die Wiesingers

Was kann von der Eröffnungsarie des Konrad Paul Liessmann, die er in ein paar Stunden, wird jetzt beim Morgenkaffee gedacht, anstimmen wird, erwartet werden?

Nichts Neues.

Nichts Weltumspannendes.

Eine Philosophieoper eben.

Wie die ersten Häuser in diesem Land es nicht schaffen, Opern des 21. Jahrhunderts zu spielen, es gerade einmal ab und an, also äußerst selten bewerkstelligen, Opern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf die Bühne zu bringen, schafft es Konrad Paul Liessmann gerade noch in seiner Philosophieoper Adorno und Horkheimer auftreten zu lassen, wie in seinem Libretto über die Aufklärung, das von der Tageszeitung Der Standard im April 2016 veröffentlicht wurde und heute noch wegen eines Satzes vor allem Verbreitung findet.

Das übrige handlungstragende Personal in seinem Libretto aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert und dazu ein paar als Statisten aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts – Konrad Paul Liessmann philosophiert wie die Wiener Staatsoper programmiert … Die Karawanken sind die Grenzen des liessmannschen Zeit-Raumes.

Auch wenn stets nach einem Besuch der Staatsoper es notwendig ist, sich von den Spinnweben zu säubern, muß der Staatsoper doch zugestanden werden, ihr Publikum wenigstens mit internationalen … hingegen Konrad Paul Liessmann lediglich mit Spinnweben aus dem deutschsprachigen Gebiet – und das sogar bei dem Thema Aufklärung

Es kann, damit nicht gemeint wird, hier werde nur gescholten, auch der Besuch der Staatsoper, das Anhören einer Philosophieoper ein Genuß sein. Und zwei Männer, die das wohl recht sehr genießen können, darf vermutet werden, können sogar namentlich genannt werden: die Wiesingers.

Für den einen Wiesinger muß die ausgerufene Beendigung der Debatte über Burschenschaften ein Genuß sondergleichen

Für den anderen Wiesinger muß die Unterzeichnung des Aufforderungsbriefes, sprachlich zur Normalität zurückzukehren, ebenfalls ein Genuß 

Soher kann es, wie in der Collage zu lesen, verstanden werden, daß auch die Brunen den Satz aus dem liessmannschen Libretto ebenfalls recht gerne verbreiten … schließlich geht es auch ihnen um Aufklärung und recht schön von einem Wiesinger, also von Manfred, nicht von Peter ihre Montur illustriert …

PS Es ist nicht überlesen worden, daß Liessmann Voltaire erwähnt, aber wer erwähnt heutzutage nicht Voltaire? Voltaire als Angabe für den Einsatz für Meinungsfreiheit, wie sie etwa geliebt wird von … Voltaire kann also auch gesagt werden, wenn die ganze Welt, wie für Johann Gudenus, nicht größer als von Simmering bis Groß-Enzersdorf …