ÖVP: „Geeint im Haß“ – Kurzens „Demagogie“ und vom geringen „Feingefühl für Zwischentöne“

Es langen seit dem 17. Mai 19, also seit dem österreichischen Ibizatag, E-Mails ein, von denen die eine oder andere nicht fehlen dürfen, in einer Chronik der Wirklichkeit.

Von einer wurde schon berichtet, die sich mit der nun gewesenen identitären Regierungspartei beschäftigt, was zu dieser zu sagen ist, und nicht erst seit dem Ibizatag 17. Mai 19, sondern seit langer, langer Zeit.

Von einer anderen ist in diesem Kapitel zu berichten. Schlecht gesagt. Eine andere ist als Kapitel in die Chronik aufzunehmen.

„in den letzten tagen hatten wir außergewöhnliche politische ereignisse in österreich. die diskussionen im parlament waren nahezu frei von unfairen geschrei. aber es wurde im rahmen dieser turbulenzen etwas wichtiges gar nicht bemerkt und es reagierte darauf keine analystin, journalistin oder politikerin:  
die entscheidende, meiner meinung nach fatale, sequenz geschah nach der abwahl von herrn kurz, als er vor versammelten fans seinen ‚wahlkampf‘ startete. er sagte:
‚… und nicht nur; dass die koalition zu ende war, die freiheitliche partei hat sofort eine neue koalition gebildet, nämlich mit der sozialdemokratie, GEEINT IM HASS AUF DIE VOLKSPARTEI ….‘
siehe und höre oe24.1at/kurz kampfansage , von minute 1:41 – 1:53.
diese art der schon bösartigen demagogie muß klar aufgezeigt werden; natürlich meine ich, dass demagogie auch von den anderen häufig gepflegt wird und nicht selten bösartig wird und gezielt feindbilder produziert und attackiert;
aber in diesem fall verwendet ein ‚braver‘, konservativer, christlicher bundeskanzer – als solcher auch ‚verkauft‘ von seiner christlich-sozialen partei –  neben der falschaussage der ‚koalition‘ (wenn er einen üblichen parlamentarischen vorgang beschreibt) die formulierung einer koalition des hasses … oder … ‚geeint im haß‘; es ist ein schüren von primitiven gefühlen gegen die dadurch produzierten feindbilder.
dieses spielen auf der klaviatur der gefühle, dieser griff in die unterste emotionale schublade, die mit dieser bemerkung die innersten und unbewußten saiten von ‚hass als zerstörerisches gefühl‘ oder ‚die hass-brigaden der  IS‘ und ähliches anklingen läßt, desavoiert alle und alles. diese sprache aktiviert unreflektierte meinungen, ängste und einstellungen in unserer persönlichen schmuddelkiste und unsere niedrigsten instikte werden wachgeküßt.
und leider hat niemand (journalistin, moderatorin, politikerin, politologin etc. ) das in den folgenden kommentaren aufgezeigt oder angesprochen. vielleicht zeigt das auch, wie unaufmerksam wir sind, wie wenig feingefühl wir für diese zwischentöne haben, wie wohl wir wissenschaftlich alle wissen, dass sich die entscheidenden manipulationen und tiefgehenden einflüße auf diesen ebenenen abspielen.
laßt uns einmal imaginieren was wir zu menschen oder gruppen, die ‚geeint im hass‘ sind, assoziieren? assoziale terroristen? wölfe? unmenschen? monster? untermenschen? gefahr? angst?  
vielleicht macht diese einwurf es möglich, dass doch einige konsequenter, radikaler und vorallem ‚ganzheitlicher‘ situationen und menschen erkennen,  wahrnehmen und darauf reagieren und vor allem agieren. können wir solche feindseligen aussagen von öffentlichen personen, noch dazu in diesen positionen, einfach zu stehen lassen?“

Dieses Kapitel müßte nicht länger sein als die oben zitierte E-Mail, müßte nicht mehr umfassen als die oben zitierte E-Mail, weil diese bereits alles umfaßt, was zu dieser „gefallenen“ Partei mit ihrem Sebastian Kurz einfallen kann. Formal könnte gesagt werden, die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz ist am 27. Mai 19 gefallen, als sie als Regierungspartei demokratisch abgesetzt wurde, formal könnte gesagt werden, Sebastian Kurz ist am 27. Mai 19 gefallen, als er als Bundeskanzler demokratisch abgesetzt wurde, tief gefallen aber ist die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz in Wahrheit aber bereits an dem Tag, als Sebastian Kurz mit seiner ihm jasagerisch hörigen Partei eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei einging, tief gefallen zum 18. bereits im Dezember 17.

Es sind jedoch einige Anmerkungen diesem Kapitel hinzufügen.

Auch mit dieser in der oben zitierten E-Mail angesprochenen Rede vor seinen Ergebenen versucht Sebastian Kurz weiter das Märchen von der „guten inhaltlichen Arbeit“ der gewesenen schwarzidentitären Regierung aufzusagen. Wer aber dem kurzischen Märchen nicht zuhört, sondern sich dem zuwendet, was in dieser kurzen Zeit von siebzehn Monaten an „inhaltlicher Arbeit“ durch diese nun gewesene schwarzidentitäre Regierung in Österreich passiert ist, wird zum Märchenerzähler mit Fontane sagen: Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld. Und dafür, dafür hat Sebastian Kurz so vieles „in Kauf genommen“, so vieles „runterschlucken“ müssen in den „zwei Jahren“, die bei weitem nicht einmal zwei Jahre waren.

Auch dafür ist eine Chronik brauchbar, nachlesen zu können, wann was und wie passierte, wie oft ist es im Nachhinein schwierig festzustellen, wann wer was wurde. Sebastian Kurz wurde mit seiner ersten Rede am 18. Mai 19 endgültig zum Märchenerzähler. Auch zu dieser gibt es ein Kapitel. Mit einer Vorstellung, was würde Kurz für „seine Arbeit“ noch alles in Kauf nehmen, noch alles runterschlucken. Ein derart grauenvolles Märchen hätten nicht einmal die Grimms schreiben können. Als Tiefgefallener bleibt ihm auch nichts anderes mehr, als weiter Märchenerzähler zu bleiben.

In einem Märchen ist es, weil in einem Märchen alles surreal ist, weil in einem Märchen alles Wirklichkeit ist, was nicht Wirklichkeit ist, weil in einem Märchen alles wahr ist, was nicht wahr ist, in einem Märchen ist also alles glaubwürdig, auch das, nicht gewußt zu haben, nicht zu wissen, die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz nicht gewußt hat, nicht weiß, mit wem sie sich auf eine Regierung einließ. Außerhalb des Märchens wird es seit je gewußt. Allein schon ein einziger Blick auf das Umfeld von dem nun gewesenen Vizekanzler wäre ausreichend gewesen. Und außerhalb des kurzischen Märchens war und ist es nicht überraschend, daß diese Ibizamethode zum Einsatz kam, außerhalb des kurzischen Märchens ist diese Methode nur folgerichtig allein schon aufgrund des Umfelds der gewesenen identitären Regierungspartei

Wien im Mai 19

In Wien. Im Mai 19. Werden Überlebende des Holocausts getötet. Es ist ein Töten. Ein symbolisches Morden.

Das symbolische Töten, die symbolische Exekution ist Teil der menschlichen Rechtsgeschichte, auch in Österreich.

Deshalb ist das gänzliche Zerstören von Gesichtern von Überlebenden der Shoa nicht einfach das Zerschneiden von Fotos, im Mai 19 in Wien, sondern es ist das Töten von Menschen in Wien im Mai 19.

Weshalb die Mörderinnen und Mörder es beim symbolischen Morden belassen? Dafür fehlt den „Rechten“ – wie sie ein Mann nennt, der kurz auf einem gewichtigen Stuhl saß und dabei recht stolz darauf, daß er den Stuhl … – zum Glück ihr Rechtssystem von damals, denn darauf wurde auch damals recht Wert gelegt, daß alles rechtens, alles legal …

In effigie verbrannt, gehängt, geköpft zu werden, war angewandte Gesetzespraxis. Außerhalb des Rechts ist es aber immer noch Sehnsuchtsrecht – innerhalb der „Rechten“. Und die Mörderinnen und Mörder von Wien im Mai 19 werden das wissen, sie werden ihre Informationskanäle haben. Erst im letzten Monat wurde in Polen eine „Puppe“ stellvertretend, symbolisch im April 19 in Pruchnik

„unter dem anfeuernden Johlen zahlreicher Schaulustiger wird diese auf dem Boden liegende ‚Judas‘-Puppe durch Straßen gezerrt, von Erwachsenen und Kindern mit eigens vorbereiteten langen Stöcken geschlagen und schließlich geköpft, angezündet und brennend in einen Bach geworfen.“

La finca de Kurz

Es werden die technischen Hilfsmittel gar oft gescholten. Auch jene, die es für das Übersetzen von einer Sprache in eine andere gibt. Aber es muß nicht immer gescholten werden, manchmal kann auch gelacht werden. Einfach nur kurz gelacht werden, über die Ergebnisse, die sie liefern. Wie bei dieser automatischen Übersetzung von: Der Nachlaß von Kurz.

La finca de Kurz.

Es wird ja nun gleich beginnen mit der Frage, was ist von der kurzen Regierung Kurz I und was ist von der je kürzesten Regierung, also Kurz II, geblieben?

Das muß bleiben. In Erinnerung. Der Nachlaß.

La finca.

Und eines soll dazu noch in Erinnerung bleiben: Poco tiempo. Corto. Recht, recht, recht kurz halt … Bastante corto. Und doch sieht Österreich nach dieser recht kurzen Zeit bereits beinahe schon so aus, wie auf dem Symbolfoto. Nach einer Regierung Kurz III, mit der die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz einzig zu rechnen beginnt, würde es wohl gänzlich so aussehen, und damit ist nicht die äußere Landschaft Österreichs gemeint, diese wird weiterhin etwa in der Beschreibung von Thomas Bernhard zu erkennen bleiben, „wenn man die Schönheit des Landes verrechnet …“

Aber das ist nicht gewiß, daß die Landschaft Österreichs weiterhin als eine schöne zu erkennen bleiben wird, denn es könnte die Klimakrise, die Österreich, so Kurz, hatte, auch wieder und stärker als je zuvor Österreich heimsuchen … dann bleibt vom bernhardschen Satz nur das Gerippe: Gemeinheit verrechnet — —

ÖVP mit Sebastian Kurz wirbt für Veränderung II

Es konnte, wirbt die ÖVP, schon viel an dem Hause Österreich verbaut werden. Der Regierung Kurz I oder – wie sie es recht gern nennt – der Veränderung I ist es bereits gelungen, recht viel zu verbauen. Die Zeit aber war zu kurz, um mit dem Verbauen ganz fertig zu werden. Das ist, so die ÖVP, aber nicht ihr anzulasten. Einzig nur der Zeit.

Es fehlt aber nicht mehr viel, um den Verbau zu vollenden. Wie auf dem Foto gesehen werden kann. Das ihr Plan für Österreich ist. Für diesen Zukunftsplan wirbt die ÖVP. Für eine Regierung Kurz II oder, wie sie es recht lieber nennt – Veränderung II.

Sie, die ÖVP, kann garantieren, Österreich wird nach einer Regierung Veränderung II genauso aussehen, wie auf der Symbolzeichnung, die die ÖVP für Österreich erstellt.

Bei dieser Gelegenheit möchte sich die ÖVP bei ihrem talentierten Zeichner recht bedanken, der für sie diesen Plan zeichnet. Und noch eines kann die ÖVP garantieren, welche Koalition es geben wird, die die Regierung Veränderung II bilden wird. Ihr, der ÖVP, talentierter Zeichner wird als Bundeskanzler mit ihr eine Koalition eingehen.

Sie, die ÖVP, mit ihrem talentierten Zeichner versprechen heute schon, nach der Regierung Veränderung II wird Österreich vollständig verbaut sein, und eine Regierung Veränderung III wird es dann nicht mehr brauchen, wird Österreich dann doch so verbaut sein wie auf dem Symbolfoto, daß nichts mehr …

ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz haben Österreich umgebaut – Veränderung I

Es ist beeindruckend. Die ÖVP mit ihrem Sebastian Kurz hat versprochen, Österreich zu verändern. Und. Bereits innerhalb von siebzehn Monaten ist ihr das mit ihrem Sebastian Kurz gelungen.

Das Ergebnis dieser ersten Veränderung ist weithin sichtbar. So sieht Österreich verändert aus, schon nach siebzehn Monaten:

Das ist aber noch nicht alles. Das will ihr noch nicht alles gewesen sein. Sie, die ÖVP, ist noch nicht fertig mit Österreich. Sie hat noch einen Plan. Ihr Code dafür: Veränderung II: Österreich am Ende …

Passagen in einem Roman

Es gibt Passagen in einem Roman, vor allem in solch einem Roman wie diesem, die und der nicht gelesen oder überlesen werden, die vergessen sind, sogar von jenem Menschen, der diese Chronik der Wirklichkeit schreibt.

Aber dann kann das Unwahrscheinliche geschehen.

Bis dann, eines Tages, im November 2019 werden es zwei Jahre her sein, daß dieses Kapitel geschrieben wurde, oder Hunderte von Seiten später, von einer Person, die darin vorkommt, daran erinnert wird, daß es dieses Kapitel in dieser Chronik gibt. Diese Passage also doch wenigstens ein Mensch gelesen hat, nämlich die Person, die selbst darin vorkommt.

Während sich also in Österreich seit dem 17. Mai 2019 alles um ein, kurz gesagt, Video dreht, schickt sie am 21. Mai 2019 eine E-Mail, mit dem Anliegen, dieses Kapitel zu löschen.

Sie setzt eine Frist. Wenn das Kapitel, das von ihr „Eintrag“ und „Artikel“ genannt wird, nicht gelöscht werden würde, sie sich „genötigt sieht, weitere gerichtliche Maßnahmen einzuleiten.“

Es ist ihr dafür zu danken, an dieses Kapitel erinnert zu haben.

Denn sie gibt damit Gelegenheit, einmal darauf eingehen zu können, auf das schon lange einmal eingegangen werden wollte. Wie muß ein Kapitel geschrieben werden, wie ist ein Roman zu schreiben, damit dieser von Lesenden so verstanden wird, wie es die Intention ist, daß dieser von Lesenden zu verstehen ist.

Dieses Kapitel hat die Intention verfehlt, wenn sogar die Person, die darin vorkommt, es anders gelesen hat, als es die Intention war.

Um ein stetes Beispiel vor Augen zu haben, beim Schreiben eines Kapitels noch mehr darauf zu achten, sich noch mehr zu bemühen, es so zu verfassen, daß es von den Lesenden so gelesen wird, wie es gemeint ist, vor allem von Lesenden, die selbst in einem Kapitel vorkommen, wird dieses Kapitel nicht aus dem Roman herausgerissen. Aber das gesamte Kapitel wird durchgestrichen. Das gesamte Kapitel ist nun durchgestrichen, als deutliches Zeichen dafür, daß das Kapitel schlecht geschrieben wurde.

Das ist menschgemäß zu wenig, das Kapitel nur durchzustreichen. Es muß, um es zukünftig vermeiden zu können, auf den Grund gegangen werden, wie konnte es geschehen, daß die Person selbst, die in diesem Kapitel vorkommt, es derart anders las, als es inhaltlich geschrieben ist.

In Ihrer E-Mail vom 21. Mai 2019, mit der sie zum Ausdruck bringt, es würden „Vermutungen und Behauptungen“ aufgestellt werden, schreibt sie:

„Ich bin und war zu keiner Zeit Mitglied in der FPÖ und lehnte sowohl Politik als auch Führung dieser Partei in den vergangenen Jahren mehrmals entschieden und öffentlich ab, was Ihnen offenbar entgangen sein dürfte. Nicht nur Linke finden widerlich, was dort passiert.“

Das wurde auch nicht behauptet, nicht einmal vermutet. Wie in diesem Kapitel gelesen werden kann, falls sich je noch wer die Mühe machen wollte, ein schlecht geschriebenes und durchgestrichenes Kapitel zu lesen. Es wird zwar von einer Frau und ihrem „Parteikameraden“ geschrieben, aber damit ist ganz und gar nicht sie gemeint. Auch wenn das inhaltlich deutlich hervorgeht, ist es, muß jetzt nach Erhalt ihrer E-Mail gesagt werden, schlecht geschrieben.

Weiter schreibt sie in ihrer E-Mail vom 21. Mai 2019:

„Als Journalistin habe ich stets unter meinem Klarnamen agiert und stehe vollinhaltlich zu den von mir verfassten Artikeln, welche auch im Internet jederzeit abrufbar sind. Zu keinem Zeitpunkt habe ich unter dem Decknamen ‚Jana Jung‘ etwas verfasst und war auch niemals für das von Ihnen angesprochene Medium ‚unzensuriert‘ tätig.“

Von ihren „verfassten Artikeln“ ist in dem Kapitel keine Rede. Und doch muß es bei ihr so angekommen sein, als wäre von ihren „verfassten Artikeln“ … ja, schlecht geschrieben.

Ganz schlecht geschrieben wurde, sie würde als „Jana Jung“ Kommentare … das hätte anders formuliert werden müssen, etwa so: Jana Jung unterzeichnet ihr Posting auf FPÖ unzensuriert mit:

„Beste Grüße, VR“.

Jana Jung gibt damit selbst einen starken Hinweis darauf, daß es ein Pseudonym ist von …

„Allein die von Ihnen kolportierte Behauptung, ich würde für besagtes Medium tätig sein, erfüllt die oben genannten Tatbestände, erschwerend natürlich die Vermutung, dort unter einem Deckmantel zu agieren, ohne dass dies der Fall wäre oder Beweise hierfür ausreichend vorliegen, was die journalistische Sorgfalt jedoch gebieten würde.“

Es wurde in diesem Kapitel nicht einmal geschrieben, sie würde für „unzensuriert.at tätig“ sein. Wenn sie mit „tätig“ meint, niemals bei Unzensuriert angestellt gewesen zu sein, ist dem nicht zu widersprechen, kann und will dem auch nicht widersprochen werden.

Genauso wird aber sie nicht widersprechen können, für Unzensuriert unter ihrem „Klarnamen“ Kommentare verfaßt zu haben, der letzte bekannte „Gastkommentar“ ist vom 31. August 2018 über „Die Musikbranche im politischen Mistkübel“. Eine „Kritik“ von ihr veröffentlicht am 28. August 2018 — na, daß da niemand komme und Unzensuriert auffordere, ihre „Kritik“ zu löschen …

In einem weiteren Posting vom 17. November 2017 führt „Jana Jung“ aus, die ihr Posting (auf unzensuriert „Kommentare“ genannt) mit „VR“ in ihrer Grußformel, wie oben geschrieben, am 17. November 2017 schließt:

„Da ich es selber geschrieben habe, weiß ich ganz was es war. Einmal in der Jungen Freiheit, im Eckart oder bei bmw nachfragen […]“

Es ging in diesem Kapitel, um es zusammenzufassen, also nur um die „Buchvorstellung“ durch Unzensuriert. Von dieser „Buchvorstellung“ und von den „Kommentaren“ dazu wurde erzählt, schlecht erzählt, muß jetzt gesagt werden. Die Verfasserin dieses Buches steht nicht im Mittelpunkt. Es wird in diesem Kapitel auch darauf hingewiesen, was alles „nicht wesentlich ist“. Wesentlich ist nicht das Buch, wesentlich ist nicht, wessen Pseudonym „Jana Jung“ ist, wesentlich sind … aber seit dem 17. Mai 2019 ist auch das nicht mehr wesentlich, welche Verbindungen es gibt, wie in diesem Kapitel angesprochen, zwischen dem für kurze, sehr kurze Zeit gewesenen Vizekanzler in Österreich und …

Dieses Kapitel hätte auch ohne diese E-Mail vom 21. Mai 2019 durchgestrichen werden können, bereits am 17. Mai 2019. Weil es unwesentlich geworden ist, unwichtig geworden ist, Heinz-Christian Strache wieder das ist, was er immer war, nämlich Heinz-Christian Strache, und weiter nichts. Aber in einer Chronik der Wirklichkeit hat es weiterhin seinen berechtigten Platz, auch dieses Kapitel, wenn einmal gefragt werden sollte, wie war das in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts, vor allem in Österreich …

Einen bemerkenswerten Satz schreibt sie noch in ihrer E-Mail vom 21. Mai 2019:

„Ich freue mich immer über mediale Verbreitung meines Buches oder Menschen, die sich für mich in die Presche werfen. In diesem Fall habe ich allerdings auch das Medium „unzensuriert.at“ zur Löschung des Beitrages aufgefordert, welche dieser auch sogleich nachkam.“

Auch das ist unwesentlich, erfahren zu wollen, wann sie Unzensuriert dazu aufgefordert habe. Die „Buchvorstellung“ vom 17. November 2017 wurde tatsächlich von Unzensuriert gelöscht. Wann Unzensuriert dazu aufgefordert wurde, wann Unzensuriert dieser Aufforderung zur Löschung nachkam, wird nicht gewußt, denn darüber gibt es in ihrer E-Mail vom 21. Mai 2019 keine Auskunft.

Wesentlich daran aber ist. Wer ein Buch veröffentlicht, hat sich freiwillig in die Öffentlichkeit begeben, will selbst und freiwillig das öffentliche Interesse auf sich ziehen, ist zum öffentlichen Interesse geworden, und kann soher nicht mehr bestimmen, wer darüber schreiben darf, wer darüber nicht schreiben darf, wer etwas veröffentlicht lassen darf, wer etwas nicht veröffentlicht lassen darf. Von daher ist es mehr als unverständlich, daß Unzensuriert die „Buchvorstellung“ gelöscht hat. Darüber hinaus. Was müßte selbst Unzensuriert noch alles löschen, damit keine Verbindung mehr zwischen der Verfasserin, die das, wie es scheint, plötzlich nicht mehr will, und Unzensuriert hergestellt werden kann?

PS Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit, das aufzuklären, weshalb Jana Jung mit „VR“ unterzeichnet, wenn sie einander in der Fuhrmanngasse zufällig begegnen. Schließlich schrieben beide schon – Jung und Rosenkranz – für den Eckart.

Womit nicht gesagt wird, sie sind für den Eckart „tätig“ im Sinne von einem Dienstverhältnis.

PPS Bei der Adresse Fuhrmanngasse 18 fällt unweigerlich der Verein „Friedenswerk“ ein, dessen Obfrau die Schreiberin der E-Mail vom 21. Mai 2019 … Wird berücksichtigt, was sie über diese Partei schreibt, „in den vergangenen Jahren mehrmals entschieden und öffentlich“, wie sie in ihrer E-Mail vermerkt:

„[…] FPÖ und lehnte sowohl Politik als auch Führung dieser Partei in den vergangenen Jahren mehrmals entschieden und öffentlich ab, was Ihnen offenbar entgangen sein dürfte. Nicht nur Linke finden widerlich, was dort passiert.“

dann könnte noch etwas zur zurzeitigen dritten Nationalratspräsidentin aus dieser Partei des „Widerlichen“ und deren Verbindungen zu …

Ibizabank

Es stehen die Aussichten schlecht, daß die Österreichische Nationalbank fortan gleich unter diesem Namen den Menschen einfallen wird, weil der Name „Ibizabank“ dermaßen sich verfestigt haben wird, in die Umgangssprache aufgenommen wurde, daß ein jeder Mensch sofort wissen wird, welche Bank gemeint ist, wenn von der Ibizabank gesprochen wird, nämlich die Österreichische Nationalbank —

Das Gedankengut, das der gewesene Vizekanzler in diesem Video frank und frei von sich gibt, ist ebenso frank und frei bereits in seiner SMS vom November 18, in der es konkret um die Nationalbank …

Nun wird mit der Suche begonnen, ob etwas von dem, was der gewesene Vizekanzler in dem Ibizavideo von sich gibt, konkretisiert …

Hingegen muß bei der Ibiza-SMS mit keiner Suche begonnen werden. Die Umsetzung liegt offen zutage. Verantwortlich dafür, kurz zusammengefaßt, der Mann, der jetzt durch Ibiza-Ibiza zum zurzeitigen Vizekanzler aufgestiegen ist.

In dem Ibiza-Video spricht der gewesene Vizekanzler auch frei von der Leber weg über Spenden. In der Ibizabank sitzt nun eine Frau, die erst vor kurzem wegen Spenden ins Gerede …

Und wenn von Gedankengut gesprochen wird, ist auch das die Partei des gewesenen Vizekanzlers seit Jahrzehnten prägende Gedankengut ebenfalls auf dem Weg in die Ibizabank, durch ihren Gouverneur, weithin sichtbar, falls sich dieser dazu entschließt, seine Odin-Wiesinger-Medaille als stolze Zierde auf seinem Ibizabankschreibtisch zu platzieren …

Kurz gesagt, das Ibiza-Video in seiner Essenz schon als SMS im November 18

Es gab eine Aufregung, doch ja, aber kurz nur. So ist es in Österreich.

Um den Versender zum Verschicken dieser SMS zu bewegen, mußte nichts getan werden. Es mußte keine Frau engagiert werden, es mußte keine Villa angemietet werden, es brauchte keinen Übersetzer, und schon gar nicht mußte das trachtenschöne Land verlassen werden. Kurz: „Fallen“ mußten nicht gestellt werden. Denn. Der Mann verschickte die SMS ganz alleine, nichts lenkte ihn ab, nichts und niemand mußte ihn dazu bewegen, die Essenz des Ibiza-Videos in eine SMS …

Dennoch enthält allein diese SMS bereits die Essenz des gesamten Ibiza-Videos, das nun zum Ende der schwarzidentitären Regierung führte.

Aber es gibt keine Konsequenzen. Im November 18. Nichts passiert. Kurz: Stillstand. Keine Forderungen nach Ablösung. Keine Entlassung. So ist es in Österreich. Die Menschen freuen sich, fühlen sich sicher, wenn es nur eine Regierung gibt, egal was diese tut, wenn sie nur nicht streitet wie eine österreichische Familie. Alles stabil ist. Der Macht Stabilität, das ist das höchste Gut in Österreich. Die Proporzmacht. Um die ist zu feilen. Sonst gibt es in Österreich nichts zu tun. Alles funktioniert. Auch ohne Regierung. Was soll da eine Regierung tun? Etwas muß die Regierung aber tun, sonst bekommt sie eine Krise. Was für ein Glück, Posten sind zu verteilen. Sie hat doch etwas zu tun. So ist es in Österreich. Ohne Regierung fühlten sich die Menschen ausgesetzt, führungslos, verlassen, für eine Führung ist kein Preis zu hoch. So ist es in Österreich. Eine Führung zu haben, dafür ist alles in Kauf zu nehmen, alles zu schlucken, das sind die höchsten Werte in Österreich: Schlucken, Schlucken, Schlucken …

Und es wäre auch nach dem 17. Mai 19 nichts geschehen, wenn die identitäre Partei sich verhalten hätte, wie die schwarze Partei ihr vorschrieb, sich verhalten zu müssen. Die schwarze Partei mit ihrem Sebastian Kurz hätte mit dieser identitären Partei weitergemacht, wäre der eine Minister, der der schwarzen Partei plötzlich als Minister untragbar sein wollte, aus der Regierung, nein, nicht aus der Regierung ausgeschieden, wäre dieser Minister bloß von einem Ministerstuhl, für den er für Sebastian Kurz nicht mehr akzeptabel, auf einen anderen Ministerstuhl, für den er dann für Sebastian Kurz doch akzeptabel wieder ist, gewechselt. So ist Kurz. Und so ist es in Österreich, das wäre wieder hingenommen worden. Eine weitere Aufregung nur, zum Platzenlassen wie einen Luftballon. Wie von der SMS bekannt, um nur diese beispielhaft zu nennen, die bereits das gesamte Ibiza-Video …

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was stand in diesem Video als SMS …

„Unsere Macht zuerst“ – Schäden und Schulden allen sofort

Darum ging es. Kurz zusammengefaßt: „Unsere Macht“.

Damit das nicht vergessen wird, gerade im Hinblick auf die vielen kommenden Wahlen, ist es keine unerfüllbare, weil technisch leicht umzusetzende Idee, diese SMS „Unsere Macht“ beim Ansehen von Auftritten der schwarzen Partei mit ihrem Sebastian Kurz immer als Video einzublenden …

Die ewig identitäre Polka der Getreuen. Versuch eines Kapitels

Wir sind nicht Kurz

„Ich verstehe einfach nicht, was da alles jetzt abläuft“, das sage ich mir jetzt viele Male am Tag. Genau aus diesem Grund frage direkt. Seit wir diesen Film sehen, passiert sehr viel. Es gibt – diktiert mir die Entlassung. Daraufhin. Habe ich den Auftrag bekommen. Was nicht passiert ist, warum diese verstörenden Bilder nicht ebenso verstören. Wir alle sehen ein Sittenbild, das Grenzen zutiefst verletzt. Ein Bild der Respektlosigkeit, des Vertrauensbruchs, der politischen Verwahrlosung. Der Schaden, den diese Bilder anrichten, ist noch nicht abzuschätzen. Besonders, weil viele jetzt „Die sind doch eh alle Kurz!“ sagen. Ich verstehe, dass man so reagiert. Aber ich bitte Sie, genau hinzusehen. Gewählt, um es gut zu machen. Um das gut zu machen, muss sie genau unterscheiden können, was anständig und was unanständig ist, was korrupt und was korrekt ist, was sich gehört und was eben nicht. Anstand nicht nur, wenn gerade Kameras in der Villa an, handelt ständig so aus einer inneren Überzeugung heraus. Wir alle sollten in diesem Sinne danach streben, nicht Kurz zu sein. Politikerinnen tun das auch. Ich bin überzeugt davon, niemand geht in die Politik, um die eben genannten Grenzen zu verletzen. Politikerinnen wollen das Leben in einer Gesellschaft verbessern und ordnen diesem Ziel für gewöhnlich viel unter. Und kommen von ihrem Weg ab. Überschreiten Grenzen, verletzen Menschen, zerstören Vertrauen. Und in diesem Sinne entschuldige ich mich für das Bild, das Kurz bei uns gerade hinterläßt. Wir sind nicht Kurz! So ist Kurz einfach! Das müssen wir nun alle gemeinsam beweisen. Politikerinnen wird dabei eine ganz besondere Rolle zukommen. Wie wir gesehen werden, ist nicht nur wichtig, wenn wir unterwegs sind. Sondern vor allem auch und nicht nur für kurz, sondern auf lange wichtig für unsere Exportwirtschaft, Unternehmen sich ansiedeln. Touristinnen gerne kommen. Das ist eine triviale Frage, die sich Kurz nicht stellt. Hier geht es um unsere wirtschaftliche Zukunft, um Arbeitsplätze. Mit dieser Verantwortung spielt man nicht. Das Bild wiederherzustellen. Vertrauen aufzubauen – das alles wird nur gemeinsam gehen. Kurz möchte ich deutlich sagen: Jetzt ist nicht die Zeit der Reden. Ich appelliere an alle Verantwortungsträgerinnen, die politische Verantwortung handelnd zu tragen. Denken Sie jetzt nicht einmal für kurz daran, was Sie für kurz herausschlagen können, sondern denken Sie daran, was Sie tun können. Fragen Sie nicht kurz: Hilft es bei der Wahl? Fragen Sie: Hilft es für lange? Hilft es im Inneren, stärkt es die Glaubwürdigkeit? Ich bitte Sie. Wenden Sie sich nicht von der Politik ab. Denken Sie nach, und vor allem: beteiligen Sie sich. Gehen Sie auch wählen! Mit Kurz – das kriegen wir schon hin, mit etwas Mut und Zuversicht.

Da es vom seienden Tag, wie dieser sich besonders im Mai 19 zeigt, nur Abwendung geben kann, kann denn nur in die Zukunft vorgetaucht werden. Wie würde Éric Vuillard in einigen Jahren, vielleicht in fünf oder zehn Jahren ein Kapitel schreiben über diese Tage in Österreich im Mai 19? Wenn er sich je noch einmal entschließen würde, Österreich in einem Buch vorkommen zu lassen, wie in seinen Büchern „Die Tagesordnung“ oder „Ballade vom Abendland“. Um der Gegenwart entgehen zu können, muß das angenommen werden. Er schreibt also ein Buch, in dem auch Österreich vorkommt, in fünf oder zehn Jahren. Er nennt es: „Die ewig identitäre Polka der Getreuen“. Das Buch handelt von dem „Bündnis der Rechten“ in Europa, dem mannigfach zum Aufstieg verholfen wird. Das Kapitel mit Österreich könnte so geschrieben sein, wie oben es versucht.

Und der vom Verlag in „Die ewig identitäre Polka der Getreuen“ gedruckte Klappentext? Dieser könnte knapp und bündig ausfallen, etwa so:

Wir kennen alle Details. Den Beginn. Den Verlauf. Das Ende. Doch die Wahrheit über diese fundamentale Erschütterung kennen wir nicht. Vuillard führt uns diese Unkenntnis mit seiner Geschichtsrhapsodie vor Augen. Er vermischt die sonst säuberlich getrennten Perspektiven und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. In seinen Szenen verbindet er die gemeinsamen Tänze der Mächtigen mit dem von ihnen hinterlassenen Elend.

Österreich im Mai 19: Zeugung einer Diktatur

„Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) verteidigte seine Entscheidung für den Montag als Termin der Sondersitzung in einem kurzen Pressestatement – ohne Fragemöglichkeit. Das Thema wäre nicht Europa, sondern die innenpolitische Situation gewesen. Und ‚es gebietet der Respekt vor den wahlwerbenden Parteien‘, ihnen in der Woche vor der EU-Wahl nicht ’noch weiteren Raum zu nehmen‘ in der Öffentlichkeit.“

Wäre die Verteidigung der Verhinderung einer Sitzung im Parlament von Wolfgang Sobotka ein literarischer Text, würde dieser eingereiht werden in die Gattung „Dada“; milde belächelt, weil ein Jahrhundert zu spät, also vollständig überholt, strenger geurteilt: nur noch „Gaga“ … aber wer weiß, vielleicht wird einst darüber anders geurteilt: „Gaga“ als wichtigster österreichischer Beitrag zum 21. Jahrhundert …

Aber es ist kein literarischer Text. Es ist die Aussage des zurzeitigen Nationalratspräsidenten in Österreich. Wo sonst als im Parlament sollte das, was seit dem 17. Mai 19 in Österreich vor sich geht, raschest behandelt werden?

Sobotka, Kurzens Bote, der die Presse als Botin mißbraucht. Auch bei ihm waren keine Fragen zugelassen, das Oberkommando verkündet, diktiert, nehmet die Hostie aus meinem Munde und gehet hin zu verkünden meines Herrn …

Seit dem 18. Mai 19 erleben die Menschen in Österreich, kurz gesagt: die Gesichter der Diktatur, die Fratzen heruntergerissen.

Vielleicht hätte Kurzens Bote den Parteien am morgigen Mittwoch im Parlament eine Sondersitzung erlaubt, hätten sie ihm nur versprochen, Stocker in das Parlament einzuladen, Dvorak sprechen zu lassen, der von Europa so viel versteht, wie eben Identitäre von Europa verstehen wollen, dann hätte Kurzens Bote vielleicht sogar zusagen können, es werde sein Diktierer selbst kommen, da dieser sich doch immer freue, über Europa mit sich auszutauschen, und mit ihm Gleichwertigen, und wer ist ihm gleichwertiger als …

Aber die Parteien, die eine Sondersitzung für den morgigen Mittwoch wollen, ist eine Sitzung im österreichischen Parlament über das, was eben in Österreich geschieht, wichtiger, als schwarzparteiliche Manöver. Ohne Taktik, ohne Strategie verlangen sie ehrlich vorgebracht, worüber sie in der „Öffentlichkeit“ sprechen wollen, also im Parlament, das für Kurzens Boten kein „Raum“ der Öffentlichkeit ist, eine Sondersitzung.

Hätten die Parteien schwarzparteiliche Taktik, schwarzparteiliche Strategie angewandt, dann hätten sie für den morgigen Mittwoch eine Sondersitzung zum Thema „Europa“ verlangt. Wie die Antwort des Kurzens Boten ausgefallen wäre? Nun, die kennen Sie. „Gaga“ ist keine Kunst, die hohe Anforderungen an die Interpretation stellt.

Kurzens Bote hätte eine von „wahlwerbenden Parteien“ geforderte Sondersitzung zum Thema „Europa“ am morgigen Mittwoch wohl folgendermaßen abgelehnt:

„Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) verteidigte seine Entscheidung [, keine Sondersitzung zum Thema Europa zuzulassen,] ohne Fragemöglichkeit. Das Thema wäre nicht Europa, sondern die innenpolitische Situation gewesen.“

Um zu einem Ende zu kommen, in diesem unerfreulichen Kapitel. Was zu einer Zeugung einer Diktatur immer dazu gehört, sind die an entscheidenden Stellen in einem Staat Sitzenden, die sich verführen lassen …

Aber es ist erst das Rammeln, das zur Zeugung einer Diktatur führen soll. Aber gezeugt wird nichts werden. Da kann noch so bis Sonntag gerammelt werden. Denn es kommt nicht auf die Rammler an, nicht auf deren Boten, auch nicht auf die Verführten an entscheidenden Stellen, sondern allein auf die Menschen, die wählen, bereits am kommenden Sonntag und in jeder danach kommenden Wahl können die Menschen durch ihre Stimmabgabe diese aufklären, der schwarze Samen befruchtet nichts, die paar schwarzen Spritzer gehen in das reißfeste Kondom der Marke Demokratie und vielleicht noch ein oder zwei schwarze Spritzer in die türkise Hose …