Wie Norbert Hofer mit dem Ausweiten des Verbotsgesetzes das Verbotsgesetz dem Aushebeln preisgeben will

Norbert Hofer und das Verbotsgesetz - Aushebelung durch Ausweitung

Es kann verstanden werden, daß Norbert Hofer der Gesinnungsmeister der FPÖ ist. Das beweist er nun einmal mehr mit seinem aktuellen Vorpreschen, das „NS-Verbotsgesetz“ auf „Sympathisanten des ‚Islamischen Staates‘ (IS) auszuweiten“.

Aber mit seinem Vorpreschen betätigt er sich bloß wieder einmal mehr als einer aus der identitären Gemein-Schaft, der das „NS-Verbotsgesetz“ ein recht lästiges Gesetz ist, gegen das zu argumentieren ist, und gegen das auch Norbert Hofer mehr als einmal argumentiert hat.

Es könnte beinahe zugestanden werden, daß es nicht unelegant ist, statt weiter auf das Abschaffen des Verbotsgesetzes hinzuarbeiten, eine Ausweitung desselben zu verlangen.

Dabei aber nur nicht der Täuschung erliegen.

Es ist eben Wahlkampf. Es geht um das Amt des Bundespräsidenten, das Amt der Bundespräsidentin. Nicht einmal ein Kandidat aus dieser Gemein-Schaft kann, will er eine ernsthafte Chance sich ausrechnen, in dieses Amt gewählt zu werden, offen gegen das Verbotsgesetz zu sein. Eine Ausweitung des Verbotsgesetzes zu verlangen, klingt gar so aktiv, jedenfalls nicht gar so passiv und wahlkampfgeschuldet wie beispielsweise die seinerzeitige Erklärung von Barbara Rosenkranz, nicht gegen das Verbotsgesetz zu sein.

Was jene bedenken sollten, die einer hoferischen Ausweitung des Verbotsgesetzes einen gewissen Charme zusprechen möchten.

Generell ist zu sagen.

Es ist für die Minute der Aufregung gefühlt, aber ohne Weitsicht gedacht. Ein Mann, der Bundespräsident werden möchte, sollte zumindest über die Stunde hinausdenken können. Staatsgemäß scheint Norbert Hofer denkerisch nicht einmal die zweite Minute erreichen zu können, gesinnungsgemäß denkt er darüber hinaus, aber dieses Denken ist nicht wählbar. Wie viele terroristische Mordbanden gab es bereits in der Vergangenheit? Wie viele verbrecherische und mörderische Banden gab es bereits in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die gleichzeitig mit der Mordbande IS ihre Verbrechen begehen? Sehr viele. Sie tauchen auf, begehen ihre Verbrechen, morden, und verschwinden wieder. Nicht anders wird es mit dieser Mordbande IS sein. Und diese Banden, einschließlich der aktuell am meisten beredeten Mordbande IS, haben eines gemein, sie haben nichts mit Österreich zu tun. Was wird bleiben, wenn es die Mordbande IS nicht mehr gibt? Nach dem hoferischen Vorpreschen: die Mordbande IS in einem österreichischen Gesetz. Eine Mordbande in einem österreichischen Gesetz, die nicht in Österreich gebildet wurde, die nicht in Österreich mordete, die keinen Rückhalt in der sogenannten Bevölkerung hatte, die sich keiner Wahl stellte, die zu keiner Wahl zugelassen wurde. Vielleicht tröstet sich die Mordbande IS in den von Österreich fernen Ländern bereits damit, im Wissen ihres Untergangs, wenigstens im fernen Österreich durch das hoferische Vorpreschen etwas erreichen zu können, allen voran ihrer Anführer sich eitel dem Untergang in der Wüste hingeben kann, im fernen Österreich dank des hoferischen Vorpreschens zur Bedeutung eines Adolf Hitler aufzusteigen.

Und wenn es die Mordbande IS nicht mehr geben wird, wird dann aus der identitären Gemein-Schaft das Vorpreschen kommen, das Verbotsgesetz sei abzuschaffen, weil es nicht mehr aktuell sei, da es die Mordbande IS nicht mehr gebe, daher das Verbotsgesetz totes Recht sei?

Ein weiterer Punkt.

Das Argument von Norbert Hofer, wie von FPÖ unzensuriert im Kommentar am 27. März 2016 geschrieben,

„FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer hingegen blieb am Boden der Realität und sprach sich dafür aus, den Terrorismus im Keim zu ersticken. Er fordert nun, das NS-Verbotsgesetz auf Sympathisanten des ’slamischen Staats‘ (IS) auszuweiten. Bis dato ist nämlich fast unmöglich, juristisch gegen die Verharmlosung, Gutheißung oder Rechtfertigung der Gräueltaten des Islamischen Staates vorzugehen. Zudem fordert Hofer, dass über Personen ein Aufenthaltsverbot verhängt werden muss, welche für den IS oder eine andere Organisation gekämpft haben.“

offenbart, wie durchsichtig dieses Vorpreschen für das Ausweiten des Verbotsgesetzes ist. Erstens widerspricht es wohl gänzlich der gesellschaftlichen Realität, daß es in Österreich sehr viele Menschen gibt, die die Verbrechen der Mordbande IS verharmlosen, gutheißen oder rechtfertigen. Zweitens widerspricht es auch der juristischen Realität. Es wird einfach behauptet, es wird nicht juristisch vorgegangen. Es  scheint geradezu so zu sein, als würden der FPÖ und Norbert Hofer lediglich Zeitungen vorgelegt werden, aus denen davor alle Berichte über diesbezügliche Prozesse und Verurteilungen herausgeschnitten werden.

Ein weiterer Punkt.

Das Verbotsgesetz, wie nachgelesen werden kann, ist vor allem geschaffen worden, um eine Neubildung einer NSDAP zu verhindern, wie es nicht von ungefähr im ersten Paragraphen dieses Gesetzes prominent niedergeschrieben ist. Die Versuche in Österreich seit 1945, sich im nationalsozialistischen Sinn zu betätigen, Parteien im nationalsozialistischen Sinn zu gründen, um sich Wahlen stellen und in der Folge gesetzgeberischen Einfluß im nationalsozialistischen Sinne bekommen zu können, sind Legion und so etwas wie österreichische Tradition. Auch in diesem Sinne geht das hoferische Vorpreschen für das Ausweiten des Verbotsgesetzes in seinem Geiste vollkommen vorbei an der vergangenen und gegenwärtigen österreichischen Wirklichkeit.

Ein weiterer Punkt.

Gegen die Verbrechen und Morde, die von der Mordbande IS verübt werden, gibt es auch in Österreich ausreichende Strafgesetze, die zur Anwendung gelangen, wenn die Mordbande IS je in Österreich Verbrechen und Morde begehen sollten.

Ein weiterer Punkt.

Im Grunde seit Jahrzehnten wird von der identitären Gemein-Schaft gegen das Verbotsgesetz mit dem Argument der Meinungsfreiheit vorgegangen, auch Norbert Hofer stellte sich bereits als Hüter der Meinungsfreiheit dar, und nun, auf einmal, gibt es das hoferische Vorpreschen für das Ausweiten des Verbotsgesetzes mit Begriffen, wie Verharmlosung, Gutheißung, also mit Begriffen, die er sonst selbst wohl zu schützenswerten Begriffen der Meinungsfreiheit zählen würde. Die Meinungsfreiheit scheint in dieser Gemein-Schaft eine Tochter der Gesinnung zu sein.

Und ein letzter Punkt.

Die vordringliche Aufgabe, eine gesetzgeberische Macht im nationalsozialistischen Sinne in Österreich zu verhindern, erfüllt das Verbotsgesetz nach wie vor. Wie wenig wirksam es sonst ist, wenn es um Verharmlosung, Gutheißung, Relativierung geht, ist in diesem Land Österreich ebenfalls Legion und für nicht wenige identitätsstiftende Tradition. Und hier noch eine Ausweitung zu verlangen, wie es aktuell Norbert Hofer tut, zeugt entweder von absoluter Unwissenheit oder von dem Willen als Aktiver zu erscheinen, der etwas beitragen könnte, dabei redet er bloß. Wie inaktiv auch Norbert Hofer ist, beweist nahezu täglich die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert. Norbert Hofer will ein Gesetz ausweiten, dabei ist er nicht einmal Herr im sogenannten eigenen Haus. Und das betrifft nicht nur das Verbotsgesetz. Es gibt in Österreich auch Gesetze gegen Verhetzung, gegen Verleumdung, Gutheißung von strafbaren Handlungen und so weiter und so fort. Und ist es nicht bezeichnend und wieder einmal allzu deutlich für das Geschwefel auch eines Norbert Hofer, wenn genau zu diesem FPÖ-unzensuiert-Kommentar zur Ausweitung des Verbotsgesetzes wieder einmal Peter_ einen Kommentar schreiben kann? Peter_ muß nicht mehr vorgestellt werden, zu oft wurde schon etwas zu ihm geschrieben, in dem auch das Gesetz, das Norbert Hofer ausweiten will, vorkommt, und die Staatsanwaltschaft …

Dieser Peter_ also schreibt am 27. März 2016 zu dem Kommentar über das Verbotsgesetz über eine Frau, in dem ihm FPÖ unzensuriert auch gleich die Schiene legte:

„‚… den Terroristen mit Liebe zu begegnen‘

Es ist bekannt, dass Margot Käßmann eine hohe sexuelle Affinität zu militanten Gotteskriegern hat. Es geht das Gerücht um, dass sie nach Syrien ziehen möchte, um dort als Sexsklavin für zahlreiche muskulöse und notgeile ISIS-Kämpfer tätig zu werden. In einem Interview sagte sie, sie würde sich damit einen lange gehegten Herzenswunsch erfüllen …“

 

Bundespräsidentenwahl - Norbert Hofer - Kandidat Mehr Flagge zeigen geht nicht

Epiloge, damit Wahlen keine Prologe in das Unheilvolle werden

Es wurde gedacht, nach Tausenden

Stets bäuchlings, geschrieben in Österreich – Trilogie der Schmutzromane mit Epilogen und Appendix

von Seiten kann endlich aufgehört und diese romanhafte österreichische Wirklichkeit verlassen werden. Aber – falsch gedacht. Seit dem Juni 2015 haben allein die Epiloge zu Prono ever, written in Austria einen Umfang erreicht, der zwei oder gar drei Romane …

WahlenEs scheint die Rede von Berufenen wohl zu stimmen, daß die Figuren eines Romans nicht nur die Geschichte, ihr Auftreten und ihr Sein in dieser bestimmen, sondern auch, wann ein Roman zu Ende ist. Es ist heute ein weiterer Versuch des Aufbegehrens gegen die Figuren, also selbst zu bestimmen, wann es zu Ende ist, den Figuren klar und unmißverständlich zu sagen, es ist aus, es ist zu Ende, es wird jetzt geendet, und es wird nicht ein weiteres Mal geendet werden wollen, es will nicht abermals gescheitert werden wollen, es will nie mehr geendet werden, es will je nicht abermals gescheitert werden, um besser zu scheitern. Das Scheitern war bisher kein gutes. Es kann kein besseres Scheitern je geben.

Es bleibt kaum noch Zeit, für die Hinwendung zu den wirklichen Romanen, diese je noch schreiben zu können.

Es wird seit langem der Eintritt zur Wirklichkeit der wirklichen Romane gesucht, aber kein Satz noch öffnete bislang die Tür. Mehr und mehr aber muß gemutmaßt werden, diesen Eintritt gibt es längst nicht mehr. Und was es noch gibt, ist bloß diese romanhafte Wirklichkeit, aber nicht nur in Österreich. Die nicht lohnt, Romane zu schreiben. Denn ohne die Wirklichkeit der Romane sind Romane keine Romane, sondern bloßer Abklatsch der romanhaften Wirklichkeit, bloße Wiederholung und also solche bloße Farce.

Es mag sein, daß die Figuren ein weiteres Mal siegen, sie es ein weiteres Mal aus ihrer Sicht erfolgreich verhindern können, der romanhaften Wirklichkeit auch dieses Landes mit dem heutigen Tag endgültig entflohen zu sein, auch wenn im Augenblick nicht gewußt wird, wohin geflohen werden könnte, auch wenn gewußt wird, die Türen sind verschlossen, der Zugang zur begehrten Wirklichkeit der Romane vielleicht nie unauffindbar, oder noch besser, der Zugang ist bereits für immer, nicht nur verschlossen, der mit unter Anstrengung doch wieder aufzubrechen wäre, so reicht es für die Sekunde doch, zu wissen, gegen die Figuren gestimmt zu haben, aufgebrochen zu sein.

Die auch von den Figuren aufgezwungenen Epiloge werden eines Tages das sein, was sie sind, Epiloge eben, die absolut nichts dazu beitragen konnten, daß Wahlen wieder Prologe werden könnten für eine dann kommende Zeit, in der niemand bei Verstand zu leben sich ersehnt, erhofft, oder, höchstens jene die von einer Vorsehung um die Vernunft gebracht werden, von ihr geplagt und ihre Getriebenen sind. Und auch die Epiloge werden als Belege Eingang finden in die irgendwann von wieder so vielen zu schreibende umfangreiche Chronik über die gegenwärtigen Jahre von 2015 weg bis -, über die dann wieder viele sagen werden wollen, es gab ja keine Informationen, es wurde halt nichts gewußt. Der einzig zu habende Trost dabei aber ist, zu wissen, diese Zeit, wenn den Nichtsdavongewußthabenwollenden und den Nichtinformiertgewesenseinwollenden die Chronik unter die Nase gehalten werden wird, nicht mehr in dieser Welt zu sein.

Inzestiöser und theologischer Kindesmißbrauch, aber sie titeln: „Es geht um die Kinder“

Am 30. März 2015 regt sich die gesinnungsgemäß zensierte Website der freiheitlichen Gemein-Schaft darüber auf, daß in Slowenien eine Volksabstimmung verhindert wurde, um mit dieser zu versuchen, die „Novelle des Ehegesetzes zu kippen“. Eine Abstimmung in einem Parlament ist ihr eine  „schwarzen Stunde“ …

Am 30. März 2015 ist dazu erhellend zu lesen, daß ein freiheitlicher Vizebürgermeister in U-Haft genommen wurde, weil er sich an seiner neunjährigen Enkeltochter …

Das sind die tatsächlichen und wirklichen schwarzen Stunden für jedes Kind, das …

Dem ist im Grunde nichts hinzufügen.

FPÖ - Unzensuriert - Kindesmißbrauch - Organisierte GlaubenEs zeigt sich wieder bloß einmal mehr, wie es Kindern ergehen kann in einer sogenannten traditionellen Familie, also in einer christlich abendländischen Familie, wie sie gerade von der freiheitlichen Gemein-Schaft massiv verteidigt wird, sie dabei (nur nebenher erwähnt) nicht davor zurückschreckt, mit Verdächtigungen, Diffamierungen … Denn. Entscheidend dabei ist nur eines, daß dieser Mann aus dem Oberösterreichischen wieder einmal beweist, wie falsch und verlogen die sogenannte traditionelle Familie gerade von der freiheitlichen Gemein-Schaft gezeichnet wird. Es müssen hier – alles das ist nur auf zu schreckliche Weise ohnehin allzu bekannt – keine Statistiken bemüht werden, keine rechtskräftigen Verurteilungen aufgezählt werden, wie viele Kinder auch in Österreich in sogenannten traditionellen Familien, die besonders für die freiheitlichen Gemein-Schaft gesinnungsgemäß die idealtypische ist, das zu erleiden hatten und zu erleiden haben und weiter zu erleiden haben werden, was kurz und knapp, aber zutreffend Hölle genannt werden kann.

Eines noch.

Die „konservative Bürgerbewegung“ in Slowenien, die bezeichnenderweise vom Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche unterstützt wird, deren vor allem männlichen Angestellten, wie nun seit bald Jahrzehnten hinweg zu erfahren und weiter noch zu berichten ist, Kindern auf eine Art sehr zugetan sind, wie Kinder Zuneigung mit Bestimmtheit sich nicht vorstellen und schon gar nicht wünschen, haben sich den Titel gegeben: „Es geht um die Kinder“ …

Das Letzte.

Sowohl die freiheitliche Gemein-Schaft als auch der Organisierte Glaube der und nicht nur der römisch-katholischen Kirche werden es nicht zugeben, aber das Leitbild von derartigen Gemein-Schaften hat Henry Miller in „The Time of the Assassins“ kurz und prägnant zusammengefaßt:

„Wir leben vollkommen in der Vergangenheit, ernähren uns von toten Gedanken, totem Glauben, toten Wissenschaften. Und es ist die Vergangenheit, die uns verschlingt, nicht die Zukunft.“

Die Wählenden in Hohenems schaden Hohenems, nicht Dieter Egger, der stellt sich bloß der Wahl

Die „Salzburger Nachrichten“ zitieren am 27. März 2015 Michael Köhlmeier, der meint, Egger würde Hohenems sehr schaden. Das ist nicht richtig. Das muß Wählenden leider immer wieder und erschreckenderweise noch immer gesagt werden, daß sie es sind, die schaden, weil sie eben immer wieder Personen wählen, von denen gewußt wird und von denen vor allem die Wählenden selbst allzu genau wissen, daß sie schaden werden, ganz gleich welches Amt, in das diese von ihnen gewählt werden, je ausüben … Nicht anders wird es mit Dieter Egger sein, wenn sie ihn zum Bürgermeister von Hohenems wählen …

Wählende in Hohenems schaden HohenemsDieter Egger ist aber bloß wieder einer dieser sich einer Wahl stellenden Personen. Dafür, daß er Schaden anrichten wird können, sind alle der ihn Wählenden verantwortlich, und sie alle, die ihn zum Bürgermeister gewählt haben werden, und mit ihnen alle, die ihn nicht gewählt haben werden, werden die Schuld zu begleichen haben. Noch aber ist die Wahl nicht passiert. Noch ist eine Abkehr möglich. Noch ist eine vernunftmäßige Wahl möglich.

Und die in diesem Artikel ebenfalls zitierte Erklärung von Michael Köhlmeier, es seien wegen der „Jetzt-erst-recht-Haltung“ so viele Hohenemser für Dieter Egger, befriedigt nicht. Schlimmer. Gänzlich bestürzend.  Wird diese Erklärung weitergedacht. Denn. Es heißt nichts anderes, daß so viele in Hohenems bereit sind, Hohenems mit der FPÖ gleichzusetzen, eine Partei und Hohenems nicht auseinanderzuhalten imstande sind, denn sonst ergibt die „Jetzt-erst-recht-Haltung“ keinen Sinn, und auch, daß so viele Hohenemser Dieter Egger als den ihren empfinden, der von ihnen gegen andere verteidigt werden muß, ganz gleich, was er, Egger, sagt, macht, nicht macht … Daß so viele in Hohenems also zum Beispiel Antisemitismus … Denn bereits 2009 konnte die FPÖ mit Dieter Egger mit Antisemitismus markante Zugewinne erzielen, und nun 2015 wieder ein Zugewinn, und wieder gab es kurz vor der Wahl einen antisemitischen Spruch von Dieter Egger … Und die nächste hohenemserische Belohnung für Antisemitismus steht kurz bevor, wenn die Wählenden in Hohenems Dieter Egger zu ihrem Bürgermeister … Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird die nächste Schlagzeile hier lauten müssen: Wählende in Hohenems wählen Antisemitismus …

Das muß Wählenden in jedweder Wahl leider immer wieder und erschreckenderweise noch immer und bestürzend verstärkt gesagt werden, daß sie es sind, die Schaden anrichten, wenn sie Parteien und Personen wählen, von denen sie wissen, daß sie Schaden anrichten werden. Nicht anders wird es sein, um bei der unmittelbar bevorstehenden Wahl zu bleiben, wenn sie nun Dieter Egger zu ihrem … Sie wählen keinen Menschen, zu dem sie mit einer „Jetzt-erst-recht-Haltung“ stehen müssen, denn Dieter Egger steht nicht als Hohenemser zur Wahl, sondern als Pg. der FPÖ …

Die Erklärung von Michael Köhlmeier hat möglicherweise doch etwas für sich. Die „Jetzt-erst-recht-Haltung“ zum Antisemitismus. In einer Wahl ein Bekenntnis zum Antisemitismus ablegen zu können …  Und dafür wollen sie Dieter Egger mit dem Bürgermeisteramt belohnen. Ob er für das Amt ist, ist ihnen egal, ob er Schaden anrichten wird, ist ihnen egal …

Mehrwertsteuer als Mörderin des Kinos überführt

Es wurde zwar schon ausführlich darüber geschrieben und gerechnet, wie lächerlich gering die Mehreinnahmen durch die dreiprozentige Erhöhung der Mehrwertsteuer auf kulturelle Leistungen ausfallen werden … Lächerlich gering werden die Mehreinnahmen sein, und trotzdem wurde an der Vernichtungsschraube für Kunst und Kultur bedenkenlos massiv gedreht.

Mehrwertsteuererhöhung auf Kinokarten die Megaeinnahme

Sozialdemokratische und christschwarze Regierung rechnet mit Mega-Einnahmen durch dreiprozentige Mehrwertsteuererhöhung – ihr Traum die Alp…

Das von der Erhöhung betroffene Kino muß doch noch einmal gesondert angesprochen werden, weil in

SPÖ und ÖVP verpassen …

wurde mit einer Zahl aus 2013 gerechnet, die zwar auch bloß eine lächerlich geringe Mehreinnahme durch die dreiprozentige Erhöhung bringen wird, aber mit der aktuelleren Kinobesuchszahl aus 2014 ist es um die Mehreinnahme noch schlechter bestellt. Wie bereits vor drei Tagen ausgeführt, ging der Kinobesuch von 2012 auf 2013 um 5,4% zurück, von 2013 auf 2014 ging er wieder und weiter zurück, und zwar um 5,8%. Es waren also bloß noch 14,1 Millionen Menschen, die 2014 die Kinos in Österreich besuchten. Das muß nicht noch einmal gerechnet werden, wie gering die Mehreinnahme ausfallen wird, noch geringer als mit den ohnehin sehr großzügig gerechneten 16 Millionen Besucherinnen und Besuchern …

Der Besuch der Kinos ist also bereits ohne Erhöhung der Mehrwertsteuer kontinuierlich rückläufig. Durch die nun geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Kinokarten kann es nur noch zu einem weiteren Rückgang kommen … Wie leicht wäre es also gewesen, auf diese kunst- und kulturfeindliche Erhöhung der Mehrwertsteuer zu verzichten, weil noch dazu die äußerst geringen Einnahmen durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer hätten allein durch die Einsparung von ein paar öffentlichen Inseraten eingenommen werden können …

Aber diese Regierung … Das wäre jetzt eine bloße Wiederholung dessen, was dazu bereits geschrieben wurde. Wiederholen sollte allerdings die Regierung ihre Rechenaufgaben, vor allem aber sollte sie mit dem Verstehen beginnen, was für ein Land, das ein sogennanntes Kunst- und Kulturland sein will, zuträglich ist, und auch, Ausgaben (etwa für öffentliche Inserate) können Einnahmen sein …

Alex Kirchmaier vom RFS Graz fällt zu Antisemitismus „geistige Onanie“ ein

Aus den Schaften der freiheitlichen Sprachbegabten darf heute ein ganz junger Sprachexperte vorgestellt werden: Alexander Kirchmaier, stellvertretender Schriftführer im Ring der freiheitlichen Studenten in Graz; 2013 war er Spitzenkandidat für die ÖH-Wahlen – in Graz …

Wie in der Collage gelesen werden kann, fällt dem freiheitlichen Spitzenkandidaten Alexander Kirchmaier zu einem antisemitischen Kommentar auf einer freiheitlichen Website bloß auf, daß der „dämliche Blog sprachlich wie immer furchtbar“ … Auf die anschließende Frage, ob er denn ein zweiter Karl Kraus sei, fällt ihm, Kirchmaier, zum Antisemitismus nicht viel (nicht so viel als Karl Kraus zu Adolf Hitler), aber doch etwas ein: „geistige Onanie“ …

Das ist zum Festhalten.

Zu Antisemitismus fällt RFS-Spitzenkandidaten geistige Onanie einEinem freiheitlichen Spitzenkandidaten fällt zum Hinweis auf Antisemitismus“ bloß ein: „geistige Onanie“, die „niemand liest“ und also „Zeitverschwendung“ … Alexander Kirchmaier, der diese „geistige Onanie“ liest und, wie es scheint, nicht zum ersten Mal, sonst könnte er diese kaum als „sprachlich wie immer furchtbar“ beurteilen, schätzt sich also selbst ein als ein „Niemand“ …. Dieses Selbstwertgefühl, ein „Niemand“ zu sein, ist gefährlich, noch gefährlicher wohl, wenn ein politisch aktiver Mann … Möglicherweise aber nagt bloß noch das Ergebnis der ÖH-Wahlen 2013 an ihm – als Spitzenkandidat erzielte er für den RFS Graz doch bloß den Verlust eines Mandates …

NS Die gesinnungsgemäß zensierte freiheitliche Website hat den antisemitischen Kommentar bis jetzt nicht gelöscht. Was aber zwischenzeitlich stattdessen gelöscht wurde – lesen Sie bitte selbst: Wählende belohnen Antisemitismus.

Ergänzung vom 18. März 2015.

FPÖ Unzensuriert Herwig Seidelmann - Heinisch-Hosek - Screenprint 18-03-2015Es soll nicht heißen, es werde nicht vermerkt, wenn doch einmal etwas gelöscht wird. Nun wurde die antisemitische Äußerung von Putin, daß „die Juden die größten …“, auf der freiheitlichen Website doch tatsächlich gelöscht. Niemand liest die „geistige Onanie“ und, oh, niemand löscht dann wirklich, für den Beginn wenigstens, einen Kommentar … Wenn aber schon mit dem Löschen begonnen wurde, wäre damit ein erster Schritt zum Weitermachen gut gesetzt, also noch etliche andere Kommentare ebenfalls zu löschen, endlich zu löschen, beispielhaft dafür nur erwähnt: jenen von Herwig Seidelmann vom 17. Februar 2015 mit weiter gestiegener Zustimmung: „Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

Wählende belohnen Antisemitismus

Einer aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der FPÖ hat am 15. März 2015 geschrieben, daß „Juden die …“ und – wie in der Collage gesehen werden kann – dafür gleich recht ordentliche Zustimmung erhalten. Ihn – vielleicht ist es aber auch eine sie – drängt es möglicherweise in die Politik, in die österreichische Politik, weil in Österreich kann mit Antisemitismus eine Wahl gewonnen werden … Wählende belohnen einen zur Zeit vorgebrachten Spruch recht ordentlich, wie gerade auch an diesem Sonntag die Wählenden in Hohenems …

FPÖ - Unzensuriert - Antisemitismus - Wählende - Putin

Putin auf FPÖ-Unzensuriert: „Die größten Verbrecher auf diesem Planeten sind US-Amerikaner und die Juden.“

Beinahe könnte die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft dafür gelobt werden, solche Kommentare zu veröffentlichen, und auch dafür, solche Kommentare, wie den von Putin, nicht zu löschen, denn auf diese Weise wird immer wieder recht viel über die FPÖ erfahren, aber vor allem über die Menschen ihrer Schreibstaffel, die solchen Kommentaren zustimmen, und das sind, darf angenommen werden, ausschließlich in Österreich Wahlberechtigte …

NS Eine Kolumnistin von der gesinnungsgemäß zensierten Website ist NR Barbara Rosenkranz, die eine in das österreichische Parlament Gewählte ist – weil es zum Putinschen recht paßt – und sie ein Wochenende davor in einem Bio-Hotel … in dem auch Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck … Aber lesen Sie selbst, wie es dort recht herging …

NNS Im Februar 2015, auch das paßt zum Putinschen, läßt NR Wendelin Mölzer in der von ihm geführten „Zur Zeit“ nach den „antisemitischen Ausfällen“ fragen und … Aber lesen Sie selbst, wie die Antworten in dieser Nummer ausfallen …

Unzensuriert - Strache - Pressestunde - 17-032-2015Zu dem oben Geschriebenen muß heute, am 17. März 2015, doch etwas ergänzt werden. Damit nicht gesagt werden kann, es werde nicht darüber berichtet, wenn auf der freiheitlichen Unzensuriert doch Kommentare von der Schreibstaffel gelöscht werden. Es wurde, wie im Vergleich der zwei Collagen gesehen werden kann, inzwischen etwas gelöscht. Nein, nicht der Kommentar von Putin, daß „die Juden“ … Nein, dieser Kommentar nicht, der wieder ein bißchen mehr Zustimmung zwischenzeitlich erhielt, sondern der Kommentar von Breitkeil über die „dümmsten Russen, die sogar davon überzeugt sind.“ Aber dieser Kommentar von Breitkeil hatte auch gleich eine viel höhere Ablehnung als Zustimmung. Statt Breitkeil ist nun ein weiterer Kommentar von Putin zu lesen, wenigstens aber einer, der thematisch zur „Ausladung“ paßt … Wer sich antisemitisch profiliert, darf, scheint es, auch mehr auf der gesinnungsgemäß zensierten Website schreiben … Oder sich auf andere Weise profiliert, wie (ebenfalls in der Collage zu lesen) Peter_, der auch diesmal sich wieder besonders hervortut …

Referentin FPÖ-NR Barbara Rosenkranz und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in einem Bio-Hotel beim „Zuerst!-Lesertreffen“

Es will hier gar nicht darüber gesprochen werden, wer wo wen trifft – das ist ohnehin bekannt, allzu bekannt. Aber wie diese Menschen untereinander – selbst zueinander sind, wie sie miteinander umgehen, das zeigt doch, wie sie tatsächlich sind, gerade also im Umgang gegen Menschen ihres Kreises selbst, nicht nur gegen andere außerhalb ihres Kreises, beispielsweise gegen jene, die sie nicht als „inländische“ Menschen bezeichnen, sondern als, wie etwa auch ein Pg. von Barbara Rosenkranz vor nicht allzu langer Zeit, „Höhlen…“

Ekat Lesertreffen Zuerst - Rosenkranz - HaverbeckBei dem „Lesertreffen“ der Zeitschrift „Zuerst!“ an diesem Wochenende kam es, wie ein – es darf angenommen werden, in Deutschland einschlägig amtsbekannter  – rechter Kreisverband auf der Plattform des Unternehmens Facebook berichtet, zu einem „Eklat“ (wie in der Collage abgebildet). Die hochchristliche Auschwitzleugnerin und Pegida-Befürworterin Ursula Haverbeck, kann gelesen werden, wurde zum „Lesertreffen“ „schriftlich eingeladen“ und dann „hinausgeworfen“ …

So also wird in diesem Kreis mit Menschen verfahren, zuerst werden sie eingeladen, und dann … Das ist Tradition, Brauchtum in diesen Kreisen, wie schon aus der Geschichte, die auch eine Ursula Haverbeck umschreiben möchte, nur zu bitter bekannt.

Das ist das „Lesertreffen“, für das NR Barbara Rosenkranz als Referentin angekündigt war, die eine in das österreichische Parlament Gewählte ist.

Aber, wie weiter gelesen werden kann, läßt sich eine Holocaustleugnerin nicht hinauswerfen, sie verließ nach einer regen Diskussion selbst dieses Treffen der …

Jedoch, das soll nicht verschwiegen werden, es gibt auch Solidarität in diesen Kreisen, mit der hochbetagten Holocaustleugnerin …

„Unzählige der über 400 angereisten Teilnehmer zeigten sich solidarisch mit der großartigen Dame und würdigten ihren ungebrochenen Einsatz für Deutschland und ließen es schlußendlich zu einem Eklat kommen.“

NR Barbara Rosenkranz war für dieses Treffen als Referentin angekündigt. Wenn sie, also die auch Abgeordnete des österreichischen Parlaments ist, tatsächlich anreiste, um ihr Referat zu halten, wäre es doch interessant zu erfahren, ob sie ebenfalls sich solidarisch zeigte – Deutschchristmutter mit …

Übrigens, angekündigt war auch Alexander Dugin. Zu dem wurde erst an diesem Wochenende erneut etwas geschrieben: Strache gefällt, daß ihm Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter …

Wer ist Ochsenreiter? Das ist der Chefredakteur von „Zuerst!“, der für die „Zur Zeit“ von NR Wendelin Mölzer für die Ausgabe vom 6. bis 12. März 2015 einen Kommentar schreiben durfte: ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt … Und wie dem gudenus’schen Interview entnommen werden kann, ist dieser nach seiner politischen Herumsitzerei ein erster Anwärter für eine Professur der Zeitgeschichte in der Folge von …

FPÖ Zur Zeit PegidaNS Wie der Collage entnommen werden kann, hat Ursula Haverbeck erst am 13. Dezember 2014 wieder bekräftigt, daß es „den Holocaust nicht gegeben haben kann.“ Deshalb kann sie hier auch klar und unmißverständlich als Holocaustleugnerin bezeichnet werden. Sie selbst wird sich wohl nicht als Leugnerin bezeichnen, vielleicht als Wahrheitsfechterin. Einerlei, sie interessiert nicht. Es interessiert auch nicht, was sie leugnet oder sie als Wahrheit benötigt. Von Interesse ist hier einzig, in welchen Kreisen Menschen, die in das österreichische Parlament gewählt sind, verkehren, welche geschichtlichen Auffassungen auch einer in einem Gemeinderat und Landtag Zeitversitzender vertritt. Und das sollte vor allem die Wählenden in Österreich interessieren, ehe sie Pgs. der FPÖ wählen, die dann ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für die ihre Vergangenheit hyporeich verschwenden.

NS Einem aber kann Ursula Haverbeck zugestimmt werden, aber in keiner Weise in ihrem Sinn, weshalb es eine „Schande“ sei, daß „solche Politiker …“ und ein wenig adaptiert und selbst zu vervollständigen …

Ach, liebe Wählende, eine Schande ist es vielmehr, daß solche Politiker und Politikerinnen immer noch gewählt werden, die doch in keiner Weise …

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

Die Plattform des Unternehmens Facebook hält doch allenthalben Erheiterndes parat, genauer, die Menschen, die sich auf dieser präsentieren, wie beispielsweise He.-Chr. Strache … Bei aller Heiterkeit darf jedoch nicht vergessen werden, daß er, Strache, dem gefällt, was Strache postet, was altgesinnungsgemäß wieder Ochsenreiter gefällt, ein ernstes Thema anspricht, nämlich die „Lügenpresse“ …

He-Chr Strache - Ein Zahntechniker sucht nach seinem PlatzFür einen Mann, der von der Vorsehung meint auserwählt zu sein, einmal Bürgermeister von Wien, dann wieder Bundeskanzler von Österreich zu werden, ein adäquates Thema, mit dem er sich ernsthaft zu beschäftigen hat, das steht außer Frage. Er wird wohl, mag er sich noch so recht auserwählt fühlen, weder Bürgermeister noch Bundeskanzler werden, denn die Vorsehung ist schon vor langer Zeit aus Österreich ausgewandert und staatenlos geworden, sie ist also nicht mehr wahlberechtigt. Nur Freiheitliche fühlen und leiden vor allem noch unter dem Phantomschmerz, daß die Vorsehung nicht mehr im Land ist. Entweder schmälern die doch noch recht starken Phantomschmerzen das Denkvermögen, oder er, Strache, wurde bislang beispielsweise weder von Dugin noch von Ochsenreiter darüber aufgeklärt, daß es nicht ausreicht, sich auserwählt zu fühlen, sondern er muß auch gewählt werden … Es kann aber auch eine Mischung aus Unaufgeklärtheit und Phantomschmerz dafür verantwortlich …

Und in seinem Fall ist sogar die Vorsehung unschlüssig, was aus ihm … sie würde wohl, wäre sie noch wahlberechtigt, nicht zur Wahl gehen. Hier aber können wahlberechtigte Menschen He.-Chr. Strache beistehen, mit ihren Stimmen ihn daran erinnern, daß er doch einen schönen Beruf hat, sie können ihn in seinen alten und ihm angemessenen Beruf des Zahntechnikers zurückwählen. Dafür würde er ihnen, den Wählenden, wohl sogar unendlich dankbar sein, ihn endlich auf den für ihn vorgesehenen und also für ihn nicht entfremdeten Zahntechnikberufsplatz im Leben zu wählen …

Aber auch ein Zahntechniker hat seine Meinungen, die in einer Demokratie nicht ungehört bleiben dürfen, seine Sorgen dürfen nicht ignoriert werden, beispielsweise seine Sorge, daß die Presse eine „Lügenpresse“ … Das darf selbstverständlich nicht so verallgemeinernd über die Presse gesagt werden, wie es He.-Chr. Strache macht. Aber der Beruf eines Zahntechnikers läßt es wohl zeitlich nicht zu, sich ausgiebig zu informieren, zu recherchieren, um mit konkreten Beispielen es zu untermauern. Damit der Zahntechniker aber in Hinkunft ein konkretes Beispiel für die „Lügenpresse“ anführen kann, da kann ihm geholfen werden, dabei kann er unterstützt werden, sogar mit einem doch noch recht aktuellen konkreten Beispiel: die Berichterstattung der „Zur Zeit“ über eine Broschüre … Jedoch, das ist nur ein Beispiel unter recht vielen – und nicht einmal das aktuellste, wie erst berichtet … Er, der Zahntechniker, kann aber auch konkret darauf hinweisen, wenn er wieder einmal über die „Lügenpresse“ spricht, daß Medien, wie etwa der ORF, einem Obmann einer Partei Sendezeit zur Verfügung stellen, in der er, der Obmann, bestätigt, wie unverschämt in Medien gelogen wird …

Aber scheltet den Zahntechniker nicht allzu sehr dafür, daß er pauschalierend über die Presse spricht, daß er aus fragwürdigen und höchst obskuren Quellen seine Informationen trinkt. Schließlich ist das nicht seine Aufgabe, nicht sein Beruf, kein Steuergeld steht ihm zur Verfügung, die ihn tränkenden Informationen auf ihren Glaubwürdigkeitsgehalt hin zu überprüfen. Freilich, wäre er Bundeskanzler, Bürgermeister oder auch nur ein Abgeordneter im österreichischen Parlament, dann sähe die Sache gänzlich anders aus, dann wäre er dafür heftig zu schelten …

Und es ist auch rührend, geradezu herzerweichend, wie er, der Zahntechniker, immerzu sich in die Nähe dieser Personen versucht zu schreiben. Aber die Illusion sollte er doch aufgeben, daß sie ihn, den Zahntechniker, den kleinen Mann aus dem Volke, je in ihre erstklassigen Hotels einladen werden, mit ihm an den besten Adressen verkehren werden wollen, auch wenn sie recht viel davon sprechen, für das Volk etwas über zu haben – ja, sie haben etwas über, die Groschen nämlich, die überbleiben, wenn sie den Steuergeldschilling verpraßt haben … Der Zahntechniker probiert es nicht nur auf Facebook, auch auf der Plattform des Unternehmens Twitter, auf der übrigens gelesen werden kann, wie etwa Alexander Dugin oder Manuel Ochsenreiter beurteilt werden … es fallen Wörter wie „Faschist“, „Neonazi“ und so weiter und so fort …

Und eines noch, es ist schön zu sehen, daß er, der Zahntechniker liest … Was für ein hoffnungsvolles Zeichen, Bildung will ihm nicht fremd bleiben … Freilich wäre es höchst bedenklich, läse er als Bundeskanzler, Bürgermeister oder bloß Abgeordneter des österreichischen Parlaments die Produkte beispielsweise eines Harvey Friedman und gar noch als Anleitung zu seinem politischen und im besonderen finanzpolitischen Handeln – es wäre nicht nur bedenklich, sondern höchst gefährlich für eine gedeihliche Entwicklung des Landes … Aber in seinem Beruf als Zahntechniker kann er mit solchen Produkten nichts anfangen und vor allem nichts anstellen. Außer menschgemäß, Harvey Friedman kommt auf die Idee – und ihm ist alles zuzutrauen -, ein Zahntechnikbuch zu schreiben … in diesem hoffentlich nie eintretenden Fall könnte dann nur eines gesagt werden: arme malträtierte Patienten, arme gequälte Patientinnen, die von einem ausschließlich nach friedmanscher Anleitung arbeitenden Zahntechniker He. -Chr. Strache  …

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

Welchen Ruf Manuel Ochsenreiter in Deutschland hat, mag selbst recherchiert werden. Ein Hinweis bloß dazu. Es gibt aktuell Aufregungen darüber, daß NR Barbara Rosenkranz als Referentin beim „Lesertreffen“ der „Zuerst!“, dessen Chefredakteur Manuel Ochsenreiter ist, angekündigt ist, das zwischen dem 6. und 8. März 2015 stattfinden soll. Im Zusammenhang mit dieser Zeitschrift fallen Bezeichnungen, wer sich noch wundern kann, mag sich wundern, wie „rechtsextremistisch“ …

Manuel Ochsenreiter - Alexander Dugin - MenschenrechtsimperialismusIn der von NR Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ in der Nummer 10 vom 6. bis 12. März 2015 ist ein Gastkommentar von Manuel Ochsenreiter veröffentlicht. Ein Chefredakteur lädt also einen altgesinnungsgleichen Chefredakteur ein. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Wendelin Mölzer und Manuel Ochsenreiter – Mölzer ist ein in das österreichische Parlament gewählter Chefredakteur, Ochsenreiter ist nur ein Chefredakteur. Das spricht für die Wählenden in Deutschland, für jene in Österreich aber …

Johann Gudenus - Manuel OchsenreiterEin Altgesinnungsaustausch muß also gepflegt werden. Ein Freiheitlicher lädt Ochsenreiter ein, einen Kommentar zu schreiben, dafür lädt Ochsenreiter beispielsweise Johann Gudenus zum Interview. Es wird nun vielleicht auch Dankbarkeit, welch ehrenreiche Eigenschaft, und Treue dabei sein, dafür, daß Johann Gudenus in englischer Sprache sich als Mann ausweisen kann, der viel von Weltpolitik und Geschichte versteht:

„You once said that the Western media reports about Russia remind you of „pre-war rhetoric.“ Isn’t that a bit exaggerated?

Gudenus: Not at all. We should look at propaganda from previous wars. We are now experiencing exactly the same. A Country and its political leadership are completely demonized, at the same time it advertises ist own military capabilities. Putin stands for everything that is bad. Our media and politicians berate him as aggressive, devious, dishonest and dangerous. The first Hitler comparisons did not take long to come. Who operates such reporting wants to incite the People in this Country.“

Ach, in die Schuld getriebenes armes Deutschland des Adolf Hitler, ach, in die Schuld getriebener armer Vladmir Putin – oh, Vatergudenus …

Zuerst Barbara Rosenkranz Zur ZeitUnd wer von Freiheitlichen in Österreich mit Stolz empfangen wird, ist für einen Ochsenreiter der rechte Mann ebenfalls für ein Interview, aber eines in deutscher Sprache . Vielleicht deshalb nicht in englischer oder russischer Sprache, weil in einer anderen Sprache als der deutschen es wohl höchst schwierig wäre, ein solches Wort zu komponieren: „Menschenrechtsimperialismus“ … Ochsenreiter ist also nur mit den Klügsten unter den Klugen unterwegs: Johann Gudenus und Alexander Dugin und …

Alexander Dugin ist für das „Lesertreffen“ neben Barbara Rosenkranz ebenfalls angekündigt, aber auch ein Menno Aden. Ebenfalls nicht mehr unbekannt. Zuerst fiel er in der „Zur Zeit“ mit einer geschichtlichen Betrachtung auf, deren Qualität ebenbürtig nur eines Johann Gudenus …

Zuerst Rosenkranz im erstklassigen Hotel mit Weitblick zum VolkeBleibt noch die Frage, wo soll dieses „Lesertreffen“ stattfinden? An diesem Wochenende. Beim Volke altgesinnungsgemäß – in einem „erstklassigen Hotel“, wie soeben zu erfahren war … Ochsenreiter, Dugin, Rosenkranz, Mölzer, Gudenus, Strache und weitere aus dem Altgesinnungskreise sind stets bei dem Volke, das ja bekanntlich die besten Adressen sein eigen …