FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

FPÖ-ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“

Die „Zur Zeit“-Ausgabe 46 vom 14. bis 20. November 2014 der identitären Gemein-Schaft wünscht einer „Feder für Deutschland“ weiteste Verbreitung unter der Schlagzeile „Würdigung eines großen Patrioten“ … Weil dieses Buch, so (ein Pseudonym? und wenn ja, von wem?) Raimund Naumburger,  ein „geistiger Bestseller“ …

FPÖ-ZZ 46-2014 - Verherrlichung der KapitualtionDie FPÖ bezeichnet sich als patriotische Partei. Was in der identitären Gemein-Schaft unter „Patriotismus“ verstanden wird, darüber gibt auch diese „Würdigung eines großen Patrioten“ Auskunft bis zur Kenntlichkeit, die nur Schrecken verursachen kann und vor allem die endgültige Abkehr von dem Gedanken, die FPÖ sei je eine wählbare Partei.

Eine Feder für Deutschland in der FPÖ-ZZWer den „Patriotismus“ der FPÖ kennt, weiß es seit jeher, daß diese identitäre Gemein-Schaft noch nie eine wählbare Partei gewesen ist. Aber zu vielen in Österreich ist diese Partei schrecklicherweise weiter eine wählbare, und so muß über die „Würdigung eines großen Patrioten“ in der von einem NR geführten ZZ geschrieben werden, mit dem größten Widerwillen, mit der größten Verachtung, mit der größten Abscheu …

Einer Feder für Deutschland wünscht FPÖ-ZZ weiteste VerbreitungEs bedarf dieser langen Einleitung, weil nicht gewußt wird, wie über die „Würdigung eines Patrioten“ geschrieben werden kann, über all jene Personen, die in dieser „Patriotenwürdigung“ genannt werden, über all jene, die Rolf Kosiek mit Beiträgen in „Eine Feder für Deutschland“ würdigen, die allzu gut gekannt werden als …. Die aber in der „Würdigung eines Patrioten“ folgendermaßen vorgestellt werden:

„Darin finden sich 35 Beiträge von namhaften deutschen Wissenschaftern, Verlegern und Publizisten aus dem gesamten deutschen Sprachraum, aber auch aus Paris.“

„Namhaften“ … Noch so ein gesinnungsgemäßes Synonym für … Über ein weiteres Synonym, ebenfalls aus dieser ZZ-Ausgabe, wurde schon geschrieben in Beim Lesen der FPÖ-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“ …

Als „Namhafte und andere Prominente“ werden in diesen Kreisen, zu der die FPÖ-ZZ zu zählen ist, jene verkauft, die sonst in der Gesellschaft, wenn sie bekannt sind, mehr bekannt sind als amtlich einschlägig … Dieser Hinweis müßte ausreichen, um nicht all die in der „Würdigung eines Patrioten“ namentlich genannten anführen und auf sie eingehen zu müssen …

Ein Name kann doch genannt werden, nämlich – weil es gar so nach etwas Besonderem klingen soll – jener aus Paris: Alain de Benoist … Wer das über diesen „Namhaften“ nachliest, weiß bereits, was unter diesen „Namhaften“ der FPÖ-ZZ zu verstehen ist, wer diese „Namhaften“ sind …

Beim Lesen der FPÖ-ZZ ist es, wurde gestern geschrieben, nicht weit zu … Tatsächlich müssen lediglich ein paar Seiten umgeblättert werden, um mit der „Würdigung eines Patrioten“ bei einem ehemaligen NPD-Politiker … Über den die von einem NR geführten ZZ in der dieswöchigen Ausgabe schreibt:

„Rolf Kosiek, einer der renommiertesten nationalkonservativen Historiker und Publizisten im deutschen Sprachraum feierte am 23. September seinen 80. Geburtstag. Bekannt geworden ist er als Autor und Herausgeber von zwölf Büchern, darunter des „Großen Wendig“, in dem wichtige Richtigstellungen zur Zeitgeschichte unternommen wurden.“

FPÖ-ZZ 46-2014 - Würdigung eines großen PatriotenWas zu den „Namhaften“ und zu Rolf Kosiek“ zu sagen ist, zu dieser „Festschrift – Eine Feder für Deutschland“ wurde von „Kontext“ bereits am 29. Oktober 2014 mit dem Titel „Braune Festschrift für einen altgedienten Jubilar“ geschrieben, das erspart erfreulicherweise, selbst noch etwas schreiben zu müssen, um klar zu machen, was von dem „Patriotismus“ der identitäten Gemein-Schaft zu halten ist:

„Ganz rechts außen steht der Tübinger Hohenrain-Verlag – das ist nicht nur dem Verfassungsschutz bekannt. Zum 80. hat der Verlag jetzt dem ehemaligen NPD-Landespolitiker Rolf Kosiek eine Festschrift gewidmet. Darin versammeln sich zahlreiche Autoren, die bundes- und landesweit führend in rechtsextremen Zusammenhängen tätig sind.

Der 80-jährige Rolf Kosiek ist das Gegenteil eines dumpfbackigen hirnlosen Proleten, den viele beim Stichwort Rechtsextremismus assoziieren. Er ist promovierter Physiker, Politiker, Buchautor und Lektor. In rechtsextremen Kreisen wird er als ‚herausragender Publizist des freiheitlich-konservativen Lagers‘ verehrt. Als einen ‚radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker‘ charakterisierte ihn vor wenigen Monaten dagegen die bürgerliche ‚Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‘.“

Und auch über den von der FPÖ-ZZ recht besonders hervorgehobenen „Großen Wendig“ kann gelesen werden:

„Kosiek ist einer der Autoren des voluminösen fünfbändigen geschichtsrevisionistischen Machwerks ‚Der Große Wendig‘ aus dem Hause Grabert. Das umfasst Eigenangaben zufolge über 1000 ‚Beispiele der Richtigstellung einzelner Geschichtsvorgänge‘ mit ‚Darlegungen historischer Fälschungen, Einseitigkeiten, unberechtigten Schuldzuweisungen an Deutsche‘ vom Kaiserreich bis zur Gegenwart. Kosiek bezieht im ‚Wendig‘ Stellung zum Thema ‚Gaskammer in Auschwitzer Entlausungsanlage‘ und kritisiert, dass bei der Nennung des Wortes ‚Gaskammer‘ heute sofort ‚auf den Holocaust geschlossen‘ werde. Dies sei ‚ein Beispiel für die geistige Verengung, die mehrere Jahrzehnte der Umerziehung und der sprachlichen Hoheit der 68er verursachten‘.“

Und diese „Feder für Deutschland“ sieht die FPÖ-ZZ als

„Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker, falls er den Mut hat, sich für das Anliegen unserer gedemütigten Nation einzusetzen.“

Und aus dieser „Feder für Deutschland arbeitet die FPÖ-ZZ folgende Passage, ein wenig abgeändert, in ihre „Würdigung eines großen Patrioten“ ein, ebenfalls zitiert nach dem „Kontext“-Artikel:

„Kosieks ‚roter Faden‘ in seiner politischen und publizistischen Laufbahn wird in der Festschrift so charakterisiert: ‚Es geht immer um die gegenwärtige Notzeit unseres Volkes, die durch die Stichworte Geburtenmangel und sterbendes Volk, Umvolkung und Todesspirale, Zerstörung der Traditionen und Vernichtung des deutschen Geistes, Massenzuwanderung aus fremden Kulturkreisen und Bildung von Parallelgesellschaften, Zerstörung der Demokratie und Einführung totalitärer Beziehungen, Beschränkung der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung Andersdenkender, Beibehaltung der Schuld- und Sühnehaltung sowie Vernachlässigung der deutschen Identität, Verherrlichung der Kapitulation und der Besetzung Deutschlands als Befreiung und Durchsetzung des Geschichtsbildes der Umerziehung umschrieben wird.'“

In dieser Grube finden also die Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft ihre … Es kann also, und das macht diese „Würdigung eines großen Patrioten“ wieder einmal allzu deutlich, keine Verwunderung geben, weshalb es immer wieder einschlägige Aufregungen um das Personal der identitären Gemein-Schaft gibt … Nur eines kann und verwundert immer wieder, daß es je noch einen Menschen in Österreich geben kann, der diese Gemein-Schaft wählt …

PS Auch in der dieswöchigen Ausgabe sind wieder gewählte Mandatare mit Beiträgen vertreten, neben dem die FPÖ-ZZ leitenden NR Wendelin Mölzer diesmal Manfred Haimbuchner … Es ist, wie hier schon oft zu berichten war, eben das Schreib- und Quellorgan des freiheitlichen Personals, von He.-Chr. Strache aufwärts. Mit dem es in dieser Ausgabe ein zweiseitiges Interview gibt unter der Schlagzeile „Nur wir nennen die Dinge beim Namen“. In diesem Interview sagt He.-Chr. Strache u.v.a.m:

„Es ist höchste Zeit, daß Polizei und Verfassungsschutz, legitimiert durch die Politik, eine Aktion Scharf durchführen, um die kriminellen Elemente aus dem Verkehr zu ziehen.“

FPÖ-ZZ 46-2014 Würdigung Kosiek und Werbung freiheitlicher ParlamentsklubJa, es ist höchste Zeit, daß Wähler und Wählerinnen aufhören, eine derartige Gemein-Schaft zu wählen. Das genügt vollkommen, eine derartige Gemein-Schaft mit einem Stimmenanteil in jedweder Wahl von nicht mehr als 0,88 Prozent ist die Garantie dafür, daß erstens die Demokratie funktioniert und zweitens endlich zu Lösungen gekommen werden kann, für die mannigfachen Probleme, die es gibt, aber für deren Lösung eine derartige Gemein-Schaft nichts zu bieten hat, außer den gemeingefährlichen Geist aus der obenen beschriebenen Grube …

Der große Wendig - Insert in der FPÖ-ZZ 44-2014PPS Auch in der dieswöchigen Ausgabe der FPÖ-ZZ gibt es wieder ein ganzseitiges Inserat des Hohenrain-Verlag, in dem nicht nur die „Feder für Deutschland“ erschienen ist, sondern u.v.a.m auch der „Große Wendig“. Wobei in diesem Fall nicht gesagt werden kann, daß die FPÖ-ZZ das Lied dessen singt, wessen Inserate sie schaltet … Es ist ja das gleiche Lied, immer derselbe Marsch … Und ebenfalls wieder gibt es ein ganzseitiges der FPÖ, genauer, diesmal von „FPÖ – Freiheitlicher Parlamentsklub“ … Und mit welchem Geld finanziert der freiheitliche Parlamentsklub ein Inserat in einer …

PPPS In der Ausgabe 44-2014 der ZZ wurde der oben beschriebene „Wendig“ im ganzseitigen Inserat beworben …

PPPPS Über die Gesellschaft für Publizistik, fällt jetzt noch ein, wurde vor ein paar Jahren bereits geschrieben, im Zusammenhang mit Martin Graf. Wenn Sie sich noch erinnern, er war zu dieser Zeit NR-Präsident III …

Beim Lesen der FP-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“

In der Ausgabe 46 vom 14. November 2014 ist es E. K. L. ein Bedürfnis, Pétain seinen Gruß zu entbieten, also in der von einem NR geführten ZZ der identitären Gemein-Schaft zu klagen, daß sein Held Philippe Pétain auf einer „gottverlassenen Insel“ sterben mußte, seines Helden „Gebeine auch heute noch auf der Insel Yeu in einer etwas verwilderten Grabstätte [ruhen]“ …

Zur Zeit PétainE. K. L., der Gruß-, Anstands- und Höflichkeitsexperte der ZZ, findet, sein Held müßte wohl auf den „Soldatenfriedhof von Verdun“. Denn: „Dort errang der Marschall im Ersten Weltkrieg seinen größten Triumph.“ Verdun – immer noch Sinnbild des absoluten Grauens eines Krieges. Dennoch schafft es E. K. L. mit einer Leichtigkeit, Verdun mit Triumph in Verbindung zu bringen. Die Hölle von Verdun war ein „Triumph“ der Menschenverachtung, des Menschenhasses, der Menschenfeinde, und wer rund einhundert Jahre später immer noch einen Befehlshaber von Verdun würdigt und von seinem „größten Triumph“ in Verdun lobend schreiben kann, ist ebenso ein …

Aber Pétain ist hier nicht von Interesse, weder als Befehlshaber im Krieg von 1914 bis 1918 noch als „Chef“ (wie er sich selbst nannte) des Vichy-Regimes von 1940 bis 1944, sondern, was E. K. L. erzählt, mehr noch, nicht erzählt, über die Zeit nach 1945.

Spiegel 1964 PétainUnd E. K. L. eröffnet die Würdigung seines Helden mit einem Personal, das seinen „Verdun-Triumphator“ wohl im besten Licht erscheinen lassen soll:

„Der Literatur-Nobelpreisträger Francois Maurice und andere Prominente unterstützen im Herbst 1964 eine Kampagne, deren Ziel die Überführung der sterblichen Überreste von Marshall Philippe Pétain auf den Soldatenfiredhof von Verdun ist.“

An wen, aber das bloß nebenher, er bei Maurice gedacht haben mag, kann nicht gewußt werden, der Nobelpreisträger, den er meinen könnte, jedenfalls heißt Mauriac … Vielleicht befürchtete E. K. L. bloß bei Nennung des richtigen Namens, es könnte wer nach „Pétain und Mauriac“ suchen, und die Suchergebnisse würden bereits seine Bemühungen doch sehr unterlaufen, seinen Helden im strahlendsten Licht …

Ach, „der Literatur-Nobelpreisträger und andere Prominente unterstützen im Herbst 1964“ … Über die „anderen Prominenten“ berichtet „Der Spiegel“ am 13. Mai 1964:

„Der rechtsextreme Rechtsanwalt Tixier -Vignancour, der bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr gegen Charles de Gaulle antreten will, hat den verstorbenen Marschall zum Wahlschlager erkoren: Er versprach, für den Fall seiner Wahl den Letzten Willen Pétains zu erfüllen, dem er 1940 als Propagandachef der Vichy-Regierung gedient hatte. Frankreichs Heros aus dem Ersten Weltkrieg solle seinen Platz in der heiligen Erde von Douaumont bekommen.“

Arbeit Familie Vaterland Zur Zeit NPD„Der rechtsextreme …“ Kann es anders sein? Kann es denn für die von einem NR geführten ZZ „andere Prominente“ geben als eben … Pétain, ein Unsterblicher auch heute noch, für eben jene Kreise, in denen „andere Prominente“ Synonym ist für … Gesinnungsgemäß muß diesen „anderen Prominenten“ heute noch die Proklamation von Pétain gefallen, mit der er eine „nationale Revolution“ entfachen wollte : „Travail, Famille, Patrie – Arbeit, Familie, Vaterland“ und hinwegfegen: „Liberté, Égalité, Fraternité – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ …

Und Jaques Isorni … eine sonderliche Berufsbiographie, wessen Verteidiger er auch noch wurde …

Und noch ein Wort vermeidet E. K. L. im Einsatz für seinen Helden: Kollaboration. Es klingt auch viel harmloser und ehrenvoller bloß zu schreiben, „weil er mit der deutschen Besatzungsmacht zusammengearbeitet habe …“

Zu dem von E. K. L. erwähnten „Sigmaringen“ fällt Céline ein, der ein Schriftsteller war, aber auch ein Antisemit, ein Vichy-Kollaborateur, „ein französischer Nationalsozialist“, wie er auch bezeichnet wurde, nun, dieser Louis-Ferdinand Céline ist in Sigmaringen in Deutschland, mit Pétain und Laval, auf der Flucht … Aber Pétain führte dort für ein paar Monate noch einen „Operettenstaat“ auf, bis es schließlich mit der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches, die auch dem sogenannten eigenen Volk nicht das versprochene bessere Leben, sondern nur Tod, Elend, moralisches und ethisches Verderben brachte, ganz aus und endlich vorbei … Und in der Deutschland-Trilogie über den Untergang schreibt er auch über Pétain, aber nicht schmeichelnd, nicht wie E. K. L. Jahrzehnte später …

Jahrzehnte später versucht sich wieder einer darin, derart vulgär, unflätig zu schreiben, aber … Der Rat, der Akif Pirinçci gegeben werden kann, ist, er soll von Céline nur die drei Punkte nehmen, um seine Bücher mit diesen ganz zu füllen – ohne einen einzigen Buchstaben dazu …

FPÖ-NR He Chr Strache: „Was haben religiöse Symbole überhaupt am Arbeitsplatz verloren? Gar nichts!“

Wenn „religiöse Symbole am Arbeitsplatz gar nichts verloren haben“, wie He Chr Strache klar und deutlich feststellt und schreibt, bleibt die Frage, wieso will er dann das Kruzifix in „allen Schuklassen“ …

Das ist die falsche Frage.

Die richtigen Fragen sind:

Weiß NR Strache überhaupt, was ein religiöses Symbol ist?

Weiß NR Strache – was noch entscheidender ist – überhaupt, was ein Arbeitsplatz ist?

Strache - Religiöse Symbole am Arbeitsplatz 24-09-2014

He Chr Strache am 24. September 2014: „… Gar nichts!“

Weiß NR Strache – nicht mehr entscheidend, weil für ihn es nicht mehr wichtig ist, das zu wissen – was eine Schule ist? Auch eine Schule ist ein Arbeitsplatz, nicht nur für Lehrer und Lehrerinnen, sondern genauso für die Schülerinnen und Schüler … Das weithin bekannte Wissen, daß auch die Schule ein Arbeitsplatz ist, ist vielleicht eines, daß NR Strache sich nie angeeignet hat, auch seinerzeit nicht, als er in den Wäldern als junger Mann … Ob die Natur tatsächlich, wie manche meinen, eine Schule sei, darüber kann sein NR-Kamerad Höbart als Erd- und Höhlenexperte mit Bestimmtheit ihm gut die rechte Auskunft …

Und noch viel entscheidender ist die Frage. Wissen Wähler und Wählerinnen überhaupt, wenn Sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, wen Sie mit dieser Gemein-Schaft wählen, daß Sie beispielsweise einen NR Strache wählen, der weder Arbeitsplatz noch Symbol noch Schule kennt?

Aber auch dieses Beispiel zeigt wieder einmal, Funktionäre und Funktionärinnen der identitären Gemein-Schaft wissen nur nicht, was sie tun, sie wissen auch nicht, was sie reden. Nicht immer ist es gefährlich oder gar gemeingefährlich, manches ist harmlos, wie das heutige Beispiel, vielleicht auch das nur auf den ersten Blick, aber es ist immer gemeingefährlich, wenn eine solche Gemein-Schaft in einer Regierung sitzt, und beispielsweise Netto und Brutto verwechselt, also sie von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen „mehr Brutto“ will … Wofür? Wer sich an die letzte Bundesregierungsbeteiligung erinnert, kennt die Antwort …

PS Wie in der Collage gesehen werden kann, trat NR Strache mit gekreuzten Holzstückchen auf, von denen er nicht weiß, was sie bedeuten, und noch wer kann gesehen werden, nämlich mit wem er auftritt … Der christliche Herr tritt gerne an einschlägigen Orten auf, und harmlos war die Veranstaltung im Juni 2014 nicht, wie nachgelesen werden kann:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“

 

Akif Pirinçci – der neue Jesus der FPÖ aber spricht im Gleichnis und hat kein Getränk zur Hand

Haxenspreizer - FPÖ UnzensuriertEs wollte eigentlich ignoriert werden, was die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft am 12. November 2014 ein weiteres Mal zum „Haxenspreizer“ schreibt, aber es muß doch dagegen etwas geschrieben werden, um vorzubeugen, daß sich nicht auch in diesem Fall die Darstellung der identitären Gemein-Schaft verfestigt, die es anscheinend darauf anlegt, so lange Falsches darüber zu bringen, bis sich ihre Falschheit auch in diesem Fall durchgesetzt haben wird.

Aber es muß nicht alles wiederholt werden, also wie rasch und vorbildhaft von der sozialdemokratischen Gewerkschaft und von der sozialdemokratischen Partei reagiert wurde, das unselige Getränkepreisblatt also sofort entfernt und schärfstens verurteilt wurde. Das kann hier mit einem bequemen Klick nachgelesen werden.

Und noch zwei Gründe gibt es, darauf zu reagieren. Die Falschheit äußert sich nicht nur durch die Darstellung dieser unseligen Geschichte durch die identitäre Gemein-Schaft, sondern auch … Wer Frauen als stumme Frauen an der Seite von freiheitlichen Funktionären auftreten läßt, sollte selbst gänzlich verstummen …

Krone Printausgabe 9-11-2014 - HaxenspreizerDer zweite Grund ist ebenfalls ein Kommentar von der „Unzensuriert“ am 12. November 2014 über den Auftritt von Akif Pirinçci im Wiener Rathaus … Akif Pirinçci muß für die identitäre Gemein-Schaft schon mehr als nur ein neues Idol sein, wie in Als Krönung gießt sich jetzt auch noch die Krone einen Haxenspreizer ein geschrieben, sondern bereits ein neuer Jesus, wie der Titel „Das Islam-Gleichnis des Akif Pirinçci“ nahelegt …

Was für ein Gleichnis! Still kann es beim Lesen dieses Gleichnisses in jedem Herzen nur werden. Und wer würde dieses Gleichnis nicht für immer in sich vergraben und vor aller Welt verschließen wollen? Tief im … Aber weil besonders eine Stelle in diesem Gleichnis zu „Schwarz, Grün und NEOS decken SPÖ-Sexismus“ recht treffend paßt – und beide Kommentare in der „Unzensuriert“ am gleichen Tage veröffentlicht, wie ein Zeichen -, kann dieses Gleichnis nicht ganz für sich behalten werden. Da aber sprach der Heiland zu seiner Hörer-Schaft:

„Es ist ein armseliges Schauspiel im Namen der ‚Toleranz‘, ein Wort, das mir inzwischen mehr vorkommt wie eine zigmal vergewaltigte Frau, die sich morgens trotzdem hübsch zurechtmacht, um den Schein zu wahren.„

„sie werden auch nicht mehr gescheiter“ – Ein Kompliment von NR Gerhard Deimek, FPÖ

Es wird zwar von NR Deimek nicht so gemeint sein, aber niemals froher als heute darüber gewesen zu sein, nicht „gescheiter“, also im deimekschen Sinne und deimekscher Gesinnung nicht und nicht „gescheiter“ zu werden. Seine Auffforderung, ihn mit „Schwachsinn“ zu verschonen, kann allerdings nicht nachgekommen werden. Niemals noch froher als heute im konkreten Fall darüber gewesen zu sein, „Schwachsinn“ zu verbreiten, dessen Ursache allerdings die hochgeistigen Aussagen des NR Deimek sind, wie nachgelesen werden kann.

FP-NR Gerhard Deimek - faschistischen HabsburgerkaiserJe so gescheit wie NR Deimek zu werden, ist im Grunde auch ein unmögliches und von vornherein zum Scheitern verurteiltes Vorhaben, denn es muß schon die Vorsehung für ein derart außerordentliches Gescheitsein vorgesorgt und dieses abgesegnet haben, um beim Erwähnen des „faschistischen Systems“ in Österreich nachzufragen, wie es im konkreten Fall NR Deimek am 9. November 2014 tat, ob damit ein „faschistischer Habsburgerkaiser“ gemeint sei.

Niemals so gescheit wie NR Gerhard Deimek und viele weitere seiner NR-Kameraden und NR-Kameradinnen zu sein oder je noch werden zu wollen, das sollten auch alle Wählerinnen und Wähler in diesem Land, ehe sie je noch einmal die identitäre Gemein-Schaft in irgendeiner Wahl ihre Stimme …

Strafe für FPÖ-Unzensuriert für Verbreiten von IS-Mordpropagandavideo?

Noch nicht, also in Österreich, aber in Deutschland könnte die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft wohl bereits einem Gerichtsverfahren ausgesetzt sein, für das Verbreiten von IS-Symbolen, und zu einer Geldstrafe respektive Haftstrafe bis zu zwei Jahren verurteilt werden. Für das Verbreiten eines IS-Mordpropagandavideos seit dem 14. September 2014. Wie in der Collage gesehen werden kann, ist dieses IS-Propagandavideo nach wie vor direkt auf „Unzensuriert“ abspielbar, also auch heute noch, am 12. November 2014 …

FPÖ Unzensuriert IS SymboleAber darum kümmern sich NRs der identitären Gemein-Schaft nicht, wie beispielsweise NR Gerhard Deimek gar nicht, vielleicht hat er dringlichere Aufgaben zu erledigen, etwa das Wegschreiben eines „faschistischen Systems“ in Österreich während der Jahre 1938 bis 1945 …

Wenn dieses Wüstengottmordpropagandavideo auch im Jänner 2015 noch abrufbar sein wird, dann könnte auch in Österreich die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft mit einem Verfahren …

Aber, um es deutlich zu sagen, es wird nicht einmal der identitären Gemein-Schaft ein derartiges Verfahren gewünscht, bloß ein Wunsch soll erfüllt werden, und den können nur Wähler und Wählerinnen erfüllen, nämlich durch die Nichtwahl dieser Gemein-Schaft …

Was aber das Verbreiten des IS-Propagandavideos durch die „Unzensuriert“ deutlich aufzeigt, ist die Absurdität derartiger Gesetze. Unter den Augen einer NR dieser Gemein-Schaft, die für härteste Verbotsgesetze gegen die IS eintritt, wird zugleich Werbung für diese Wüstengottmordbande gemacht – Barbara Rosenkranz schreibt für die „Unzensuriert“, also kann zurecht davon gesprochen werden, unter den Augen einer NR …

Die Wüstengottmordbande wird wieder verschwinden, und das ist die nächste Absurdität – werden jetzt permanent neue Verbotsgesetze erlassen werden, kaum daß die nächste Gottmordbande auftaucht, kaum daß wieder ein paar Jugendliche sich für irgendeine, für die nächste Gottmordbande sich erwärmen werden?

Gesetze sollten doch eine gewisse zeitliche Haltbarkeit aufweisen, auch eine gewisse Verhältnismäßigkeit, aber dieses aus Hysterie geborene Gesetz weist weder zeitliche Haltbarkeit noch Verhältnismäßigkeit auf. In einem Jahr wird dieses Verbotsgesetz von IS-Symbolen eine Paragraphenleiche sein. Was die Verhältnismäßigkeit anbelangt. Welche breite Gefahr ist denn tatsächlich in Österreich durch IS-Anhänger und IS-Anhängerinnen gegeben, die es rechtfertigen würde, sie mit einem eigenen Verbotsgesetz derart zu würdigen und hervorzuheben?

Und zeigt nicht das seit Jahrzehnten in Österreich existierende Verbotsgesetz die Untauglichkeit, Menschen davor abzuhalten, sich wieder oder weiter … Es hält auch Menschen davor nicht ab, Parteien in erschreckend hohem Ausmaß zu wählen, die signifikant oft und kontinuierlich im Sinne des Wiederbetätigungsgesetzes einschlägig auffällig …

FPÖ-NR Deimek fragt bei dem „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“ in Österreich

NR Dipl.-Ing. Gerhard Deimek sitzt im österreichischen Parlament, ist also ein Abgeordner des österreichischen Parlamentes und als solcher hat er keine Verpflichtung, die österreichische Geschichte zu kennen, wie diese sonst gekannt wird, die einzige Verpflichtung, die er hat, ist die Geschichte nach der Gesinnung seiner identitären Gemein-Schaft zu kennen. Soher ist es verständlich, daß ihm am 9. November 2014 auf die Feststellung

„Im Gegensatz zu Österreich kämpften die britischen Soldaten niemals für ein faschistisches System.“

gesinnungsgemäß nur die eine Frage

„Also sie meinen den faschistischen Habsburgerkaiser und das total liberale Churchill-System?“

Gerhard Deimek Tweet 9-11-2014einfallen kann … Das hat eine neue Qualität. Es wurde in Österreich sehr lange gebraucht, im Grunde wurden in Österreich Jahrzehnte benötigt, um das Opferkleid auszuziehen, eine Mitschuld an den Massenverbrechen und Massenmorden der faschistischen Totaldiktatur des deutschen reiches einzugestehen. Und nun fragt am 9. November 2014 ein Abgeordneter des österreichischen Parlamentes, ob RGoldmann mit seinem Hinweis auf das „faschistische System“ den „faschistischen Habsburgerkaiser“ meine. Es endet also für NR Deimek die Geschichte des Faschismus in Österreich – das bleibt unklar, weil Gerhard Deimek keinen Namen nennt – mit Karl Habsburg oder mit Franz Joseph Habsburg. Und was für NR Deimek danach kam – insbesondere in der Zeit von 1938 bis 1945, denn um diese Zeit geht es eindeutig in diesen Postings, die NR Deimek am 9. November 2014 mit seiner Feststellung

„London: Remembrance Day. Alle ehren die Gefallenen der Kriege. Österreich errichtet ein Deserteursdenkmal.Zum Kotzen!“

FPÖ NR Gerhard Deimek Deserteursbeton 9-11-2014eröffnete, was also für NR Deimek in der Zeit von 1938 bis 1945 in Österreich für ein „System“ herrschte oder wer herrschte, dazu äußert er sich nicht. Wie er die herrschende Partei in dieser Zeit einstuft, darüber gibt er keine Auskunft. Es könnten darüber Vermutungen angestellt werden. Aber es soll nicht spekuliert werden. Gesichert jedenfalls ist eines, für NR Deimek gab es zwischen 1938 bis 1945 kein „faschistisches System“, denn sonst könnte ihm eine derartige Frage gar nicht einfallen. Wenn es um das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz geht. Und um dieses ist es in diesen Postings vom 9. November 2014 gegangen. Das Denkmal, das von NR Deimek „Deserteursbeton“ genannt wird, und zu diesem Denkmal fällt NR Deimek gleich noch eine Frage ein: „Wann wird bei uns der Deserteursbeton weggeräumt?“

Deserteursdenkmal - Zum Kotzen - Gerhard Deimek NR FPÖEs könnten nun manche meinen, diese in eine Frage gekleidete Geschichtsdarstellung könnte durchaus Behörden in Österreich nach dem einschlägig bekannten Gesetz beschäftigen, aber die einzigen Menschen, die sich tatsächlich damit beschäftigen sollten, auch mit diesem Aspekt der identitären Gemein-Schaft, sind alle Wählerinnen und Wähler und dann entsprechend wählen, das heißt im Fall der identitären Gemeinschaft: diese nicht zu wählen.

PS Es wurde zwar gestern schon darüber geschrieben. Aber die Erweiterung heute soll auch davon berichten, daß nicht nur sein NR-Kamerad Christian Höbart von gesinnungsgemäßer christlicher Nächstenliebe durchdrungen ist, sondern auch NR Deimek, dem sonst auch noch sehr viel einfällt respektive nicht einfällt:

Was NR Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek -Er deckt seine Fakten und Daten auf

„Zum Kotzen“ findet NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft

gesinnungsgemäß nicht, was sein NR-Kamerad über Menschen sagt … „Zum Kotzen“ findet NR Gerhard Deimek das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz. Er findet es derartig „zum Kotzen“, heute am 9. November 2014, daß er gleich die Frage anhängt: „Wann wird bei uns der Deserteursbeton weggeräumt“ …

FPÖ NR Deimek findet Deserteursdenkmal zum Kotzen am 9-11-2014Und für NR Gerhard Deimek hat es, wie ebenfalls gelesen werden kann, gerade heute – am 9. November 2014 – kein „faschistisches System“ in Österreich gegeben, also in der Zeit von 1938 bis 1945: das darf aus seiner Frage gerade am 9. November 2014 geschlossen werden:

„Also sie meinen den faschistischen Habsburgerkaiser und das total liberale Churchill-System? Träumen sie weiter.“

Das Personal der Mandatare und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft auf allen politischen Ebenen in diesem Land scheint nicht nur abgestellt zu sein, für die ZZ zu schreiben, sondern die „Zur Zeit“ auch als ihr unverzichtbares Standardmagazin u.v.a.m. für Geschichte …

Als Krönung gießt sich jetzt die Krone auch noch einen Haxenspreizer ein

Verantwortlich zwar dafür, daß der „Haxenspreizer“ je Thema wurde, aber nicht dafür, daß auch nach Monaten über den „Haxenspreizer“ noch geschrieben wird, muß dennoch ein weiteres Mal darauf hingewiesen werden, wie durchsichtig es von der identitären Gemein-Schaft ist, sich als eine zu präsentieren, die gegen „Sexismus“ auftritt. Auftreten ist das rechte Wort. Allen voran tritt NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein mit dem „Haxenspreizer“ auf, aber sie tritt und ihre NR-Kameraden und NR-Kameradinnen treten nicht gegen Sexismus ein.

Krone Printausgabe 9-11-2014 - HaxenspreizerUnd nun, am 8. November 2014, bringt es die „Neue Kronen Zeitung“ auch noch einmal, und wiederholt die unselige und falsche Aussage von Ministerin Heinisch-Hosek … Wie ungeschickt ihre Antwort, die in keiner Weise die Glaubwürdigkeit der Ministerin zu steigern imstande ist, im österreichischen Parlament ausfiel, kann nachgelesen werden:

Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft – Der letzte Haxenspreizer

FPÖ Haxenspreizer Akif Pirincci KroneAber auch allein durch den Vergleich mit einem Interview in dieser Tageszeitung vom 5. Juli 2014 kann bereits das Ungeschickte und das Unglaubwürdige der Ministerin in dieser Angelegenheit …

Wie absolut unglaubwürdig aber die freiheitliche Gemein-Schaft sogar in ihrem Auftreten gegen den „sozialistischen Sexismus“ ist, dafür steht auch ihr neues Idol, das sie für den kommenden Montag, 10. November 2014, nach Wien eingeladen hat:

Akif-“Menschen-sind-Scheiße”-Pirinçci

Welche Entschließungsanträge die NR-Kameraden und NR-Kameradinnen der identitären Gemein-Schaft tatsächlich einbringen sollten, darüber wurde in der verwichenen Woche bereits ausführlich geschrieben, nämlich u.v.a.m. gegen blutrünstige Postings, aber das wären welche gegen sie selbst … Das wird je nicht passieren, so bleibt bloß zu hoffen, daß Wählerinnen und Wähler in diesem Land sich endlich dazu entschließen, nicht mehr diese Gemein-Schaft zu wählen, um derartige aber nicht nur solche Entschließungsanträge und parlamentarische Anfragen im österreichen Parlament je nicht mehr … Einen Richtwert, wie viele Aufhußstimmen in jedweder Wahl in einer Demokratie verträglich sind, hat ebenfalls in der verwichenen Woche die identitäre Gemein-Schaft selbst vorgegeben …

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

Daß Akif Pirinçci in der freiheitlichen Gemein-Schaft ein recht hohes Ansehen genießt und nach Wien eingeladen wird, ist gesinnungsgemäß verständlich, unverständlich hingegen ist, daß Efgani Dönmez einer Einladung der FPÖ folgt, und damit dieser identitären Gemein-Schaft den Gefallen erweist, dieser ihrer als „Podiumsdiskussion“ bezeichneten Gesinnungsveranstaltung den Anschein einer ernsthaften und seriösen Behandlung eines Themas – das ist ganz und gar unverständlich …

Akif Pirincci und FPÖ passen recht zueinanderEfgani Dönmez läßt sich von der identitären Gemein-Schaft mißbrauchen. Und die identitäre Gemein-Schaft wird ihn für ihre Propaganda mißbrauchen. Sie wird sich durch ihn darstellen als eine Gemein-Schaft, die redlich und ernsthaft bemüht sei, eine sachliche Diskussion auch zu diesem Thema zu führen, während bereits der Titel dieser Veranstaltung im Wiener Rathaus darauf hinweist, wie vollkommen egal der identitären Gemein-Schaft Redlichkeit, Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit …

Möglicherweise denkt Efgani Dönmez, es muß auch mit einer FPÖ und mit einem Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci das Gespräch gesucht werden, weil die zwei, die so recht aus mannigfachen Gründen zueinanderpassen, einen derart regen Zulauf haben, wie auch der hundertfache Zuspruch zu dem aktuellen Posting von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci, mit dem er seine Freude auf den FPÖ-Besuch in Wien kundtut, nahezulegen scheint. Es stimmt, das Gespräch muß tatsächlich und forciert gesucht werden, aber mit den Menschen direkt und persönlich, und nicht indirekt und unpersönlich über eine FPÖ mit ihrem neuen Idol Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci …

Weshalb Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci recht zur identitären Gemein-Schaft paßt?

Wie in seinem Posting zu lesen ist, wird er im „besten Wiener Hotel“ absteigen. Auch die identitäre Gemein-Schaft hält sich vorwiegend am liebsten an den besten Adressen in der Stadt auf, wie u.a. nachgelesen werden kann: Nur Paläste und Rolex im Kopf.

NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein wird sich möglicherweise recht besonders auf den Besuch von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci freuen … Sie, die gerade in dieser Woche mit ihren freiheitlichen NR-Kameradinnen und NR-Kameraden im österreichischen Parlament recht tapfer gegen „sozialistischen Sexismus“ kämpfte, braucht für diesen ihren Kampf gegen den einmal angebotenen „Haxenspreizer“ jeden Mitstreiter. Und einen besseren als Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci kann sie kaum noch bekommen, wie er auch in diesem Posting selbst belegt und sich für den Kampf gegen „Sexismus“ selbst heiß empfiehlt:

„Falls 21jährige Wiener Kunststudentinnen auf ein Gläschen bei mir vorbeischauen wollen, bitte hier anmelden. Bussi!“

Und es gibt noch weitere Gründe, weshalb er recht zur identitären Gemeinschaft paßt, wie hier nachgelesen werden kann – geschrieben aber nicht vor Jahren oder Jahrzehnten, sondern in diesem Jahr. 2014. Beispielsweise vor einem Monat, als er eine Vorladung wegen „Volksverhetzung“ erhielt, in Deutschland, nicht in Österreich, in Österreich erhält er eine Einladung in das Wiener Rathaus, von einer Gemein-Schaft, die viele, viel zu viele Aufhußstimmen in Wahlen erhält:

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“.

Sollte wer noch mehr an Deutlichkeit benötigen, kann zur Lektüre auch noch empfohlen werden:

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

He.-Chr. Strache fürchtet um Akif  Pirinçci