Siegfried Eisele, FPÖ wählender Lyriker und Kunstmaler: „Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt“

Die gestern gestartete Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ hat Siegfried Eisele gefreut. Denn er sandte gleich eine Antwort zu: „Tolle Sache echt. Schöner Zug von Euch.“

Es ist eine lange Antwort, wiederum in einer Prosa verfaßt, deren Qualitäten bereits gestern hervorgehoben wurden. In dieser Serie sollen Künstler und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind, nicht kritisiert werden, um sie dadurch zu bewerben, wie Siegfried Eisele fälschlicherweise meint. Es soll bloß erzählt werden, was für hervorragende Kunstschaffende sich von der FPÖ angezogen fühlen.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte – und es ist eine Leidensgeschichte, die die Passion eines anderen Mannes, der bloß eine sehr kurze Zeit und nicht fünfzehn Jahre an das Kreuz genagelt war, weit in den Schatten stellt – ist, es gibt in dieser keine einzige Zeile, in der von ihm berichtet wird, die FPÖ hätte etwas für ihn getan, die FPÖ hätte sich für ihn eingesetzt. „Einzig das Bundesheer“ habe Siegfried Eisele „zu jeder Tradition eingeladen.“

Obgleich die FPÖ auch für diesen Wähler nichts getan hat, ist er dennoch für die FPÖ, vielleicht auch nur deshalb, weil das Bundesheer nicht gewählt werden kann. Aufmerkenswert ist aber auch, daß dieser Wähler der FPÖ weiß, wofür die FPÖ einsteht:

„Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein.“

Wähler und Wählerinnen der FPÖ wissen also recht wohl, wen sie wählen, wenn sie FPÖ wählen.

Die Passionsgeschichte eines Wählers der FPÖ erzählt nicht nur etwas über ihn selbst, sondern auch über die FPÖ, über den Einklang zwischen Wähler und FPÖ: das von FPÖ-Mandataren und FPÖ-Mandatarinnen vorgebrachte Abstruse und Absonderliche spiegelt sich im Abstrusen und Absonderlichen der sie wählenden Menschen, die mit einer „autoritären Regierung“ keine Probleme hätten.

Bemerkenswert an der von Siegfried Eisele zugesandten Passionsgeschichte ist ebenfalls der Umstand, daß von ihm zwar „Integrationspropaganda“ angesprochen wird, aber seine Leidensgeschichte ausschließlich als eine durch Menschen aus seiner Heimat verursachte sich liest, also keine Menschen dafür verantwortlich gemacht werden können, die beispielsweise zugewandert sind, sondern die sogenannten Einheimischen ihn so weit brachten, nach „15 Jahren [Spott und Hohn] ausgebrannt“ zu sein …

In diesem Sinne ist die Passionsgeschichte von einem Wähler zu lesen. Vergessen Sie beim Lesen seinen Namen, denken Sie dabei an all die schriftlichen und mündlichen Aussagen von Funktionären und Funktionärinnen – von He.-Chr. Strache aufwärts – der FPÖ, und rufen Sie sich, aber bloß nebenher, zusätzlich auch die Rechtschreibkompetenzen des FPÖ-Kaders in Erinnerung, so kommen Sie zu einem Bild, das …

FPÖ und Wähler„Warum ich HC wähle.“

„Lyriker Eisele: ‚Warum ich HC wähle.‘ – ‚Nächstenliebe heißt ‘Arterhaltung“. – ‚Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgend aufgelegt, weil es den rotschwarzgrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.‘ Diesem Inhalt anhängend, jeder dem seine Familie und weiter bis zum Staat, wert ist, schaut zuerst, dass seine Kinder ihrer Identität geschützt und gefördert werden. Danach die Anderen! Den Liberte sind in Masse Orientale wichtiger um Unterkünfte etc. etc. als eigene österr. oft Arbeitslose! Ein Beispiel. Einer war arbeitslos als Diplompfleger. Nach der Ehetrennung hatte er nichts mehr. In dem Jahr musste er mit monatlich 1000 Euro Krankengeld klarkommen, rutschte innert weniger Wochen in die Kontosperre von 2.200 Euro minus. Wie bitte soll da einer klar kommen? Die Ämter interessierte das nicht. Der Mann lebte 8 Wochen mit paar Euro jeden Tag ein Ei und ein paar Wienerle! Er magerte auf 75 Kilo ab und bekam eine nochmalige Chrisis aufgepfropft, mit vielen Monaten Spital. Da hatte er zumindest mal ein ordentliches Essen. So einer schafft es nie, in eine Fernsehsendung. Im Gegensatz der Themen von Politflüchtlingen! Diese Form der ´Arterhaltung´ gibt es im Tierreich auch, sogar bei den Affen, hm, hm! Nur nicht in den Ideologien der Rotgrünpartei! Wenn Antifaschisten gegen Kultur einer Burschenschafterballes oder Studentenvereinigung etc. marschieren und in der EU an Republiken, Napoleon Weltenschänderdenkmäler und Mussolini Faschistendenkmäler ihre Berechtigung haben, ist dann die EU gegen oder für Faschismus?? Mein Buch ist so geschrieben, dass jede Menschlichkeit in Personifizierung geachtet bleibt, egal welcher Art und welcher Denkweise, aber besonders im ersten Drittel etwas Politik im Vergleich zur Keltenzeit (die Rotgrünliberte würden wie in vielen Bereichen unserer so hoch gelobten Liberterepublik von der Römerzeit schreiben. Sind wir Römer oder Keltenvölker? Aber das ist Politik auch in den Schulen). Im zweiten Drittel sind originale Überlieferungen aus Akte des Mittelalters und im letzten Teil kommt der Österr. – Tiroler Kampf gegen den Sozi….ä…nein er nannte sich Napoleon; zum Zug! Die FPÖ setzt sich für die Rückkehr Südtirols aus dem Italiener Faschistenkerker und gegen Faschistendenkmäler ein. Die FPÖ steht für eine autoritäre gradlinige Regierung ein. Für Linke gibt es nur grenzenlose Liberte oder Diktatoren! Genauso autoritär funktioniert jede Firma! Sind Betriebe Faschisten? Übrigens war ich 15 Jahre Schützenhauptmann in original Tracht des Sigmund Nachbauer, unser Andreas Hofer! Selber Zeit haben in Trentino als Italienisches Tirol zwei Mann auch eine Kompanie gegründet. Bei mir war 15 Jahre Spott und Hohn, Konkurrenzdenken anderer Vereine, besonders im Heimatort. Aber auch diverse Veranstaltungen über die Nachbauerzeit in Rankweil, der Tracht besonders passend, wurde ich mit meinen 5! Kameraden und der Bürgermeisterin als Fahnenpatin samt Fahne, nie eingeladen. Auch für einen Vortrag in Tracht bei der VS Rankl, hat mir einer meine Tracht ausgeliehen um mit Gummistiefel vor zu tragen. As muas halt überall an Bürger si, koan Zuazogna dahergl….? und o koan von am andara Dorf! So viel zur Integrationspropaganda!! Dass ich vermutlich das Ölportrait vom Sigmund Nachbauer und von seiner Gattin entdeckte, blieb in Kulturamt und dortigem Gemälde – dieser Gemeinde bis heute unbeantwortet! Zudem entdeckte ich das Siegmund Nachbauerlied. Dem Bürgermeister von Rankweil und Herrn Schatzmann Kulturobmann in Nachbauers Heimat Brederis, er wohnt in dessen 200 Jahre alten Hause – Volk Land Zukunft, darf ich es doch verdanken, dass man dazu steht, dass ich das Lied entdeckt hätte. Die Rankler auch die Weiler wollten dem Liedtext einfacher Noten keine Instrumentalisierung schreiben, obwohl Nachbauer ein Heimatsohn war. So haben das halt die Bings- Stallehrer getätigt. Klingt ein wenig wie das Andreas Hoferlied- Tirols Hymne. In Tirol wurden wir überall eingeladen, Freundschaften geknüpft und sind im 200 Jahre Andreas Hofer Volksaufstand, mit den Oberinntalern mit marschiert! Der Landeshäuptling Vorarlbergs ließ sich ´wegat Landtagswahla, welch Zufall, entschuldigen!! Nach 15 Jahren bin ich ausgebrannt. Während Funkenzünfte urig zum Holzbuggla ohne Geist, Massezulauf haben, auch anderswertige Vereine hm, hm, wurde unser Verein verhindert! In 15 Jahren war der Sicherheitslandesrat nicht fähig, den 12 Uniformkaiserjägerkompanien als Regiment, ihre Ausgrenzung durch nicht einladen unserer Gruppe zu Landeschützenfest Umzügen, ja sogar mit Beschimpfungen wir trügen Kasperlnmonturen und in Vorarlberg hätte man Uniform zu tragen nicht Trachten; ordentlich auf den Tisch zu hauen. Ein Kennenlernen meiner Person mit der damaligen Landesrätin wurde ich per Telefon abgewimmelt! Einzig das Bundesheer hat mich zu jeder Tradition eingeladen und denen gebührt höchste Anerkennung und zolle ich großen Respekt. Nun habe ich nach 15 Jahren an das Kreuz genagelt, die Tracht dem Kulturverein in Brederis geschenkt. Zivile Korporationen tragen normal blaue Einheitstrachten, so auch die Milizschützen damaliger Zeit. Grüne Tracht trugen nur die Scharfschützeneinheiten! Auf bis zu 9 Milizen in der Regionalstracht, kam eine grüne Scharfschützenkompanie. In dieser Zeit haben sie im Trentino 30 Schützenkompanien gegründet mit jedem Jahr Neugründungen! Keltenmentalität, Neid und Missgunst lassen grüßen! Aber toll, dass man einmal auch an mich denkt und Werbung für mich tätigt. Kritik ist die beste Werbung die es gibt. Tolle Sache echt, schöner Zug von Euch.“

Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind – „Machen wir eine Demokratie der Fächer“

Siegfried Eisele ist nicht der erste Künstler mit einem Bekenntnis zur FPÖ, über den hier geschrieben wird, aber mit ihm soll die Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ beginnen.

Siegfried Eisele - Warum ich HC wähle

Lyriker Eisele: „Warum ich HC wähle.“ – „Nächstenliebe heist ‚Arterhaltung'“. – „Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgens aufgelegt, weil es den rotschwarzegrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.“

Es gibt sie, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, Künstlerinnen und Künstler, die für die FPÖ sind. Wie Siegfried Eisele, Lyriker, Schützenkommandant, Brandmeister. Mehr Biographisches zu schreiben, ist gar nicht notwendig. Sein Werk spricht für ihn allein. Nicht aber seine Lyrik, sondern seine Prosa soll für ihn sprechen, die er großzügig an „Überlegt wählen“ sandte …

Eine modernere Prosa ist heutzutage nicht zu bekommen, prachtvoll eigenwillig, ein Lyriker, dessen Denktiefe nur mit jener vergleichbar ist, für die die FPÖ, von He.-Chr. Strache aufwärts, bekannt und gerühmt ist.

„Die Globalisierungsscheiße der Rotgrünen stinkt zum Himmel!! Dass den Unifoprmierten das ganze Asylchaos langsam ankotzt, immer mit Siegfried Eisele liest aus seinem WerkZerstörung und Gewalt konfrontiert zu werden, bringt endlich ein Umdenken! Bei jeden Türkenaufmarsch sollte man die Liberteherren von ganz oben, forne an die Front stellen, damit sie endlich kappieren, was die so hoch gepriesene Propaganda 40 Jahre Orientalisierung mit Züchtung von Parallelgesellschaften in Massen!!!! uns alles beschert hat und immer noch beschert!! Ich habe es satt, unsern Staat von selbst ernannten Geheimbünden der Liken in ihrer internen Organisation die wahren Faschisten! und anderer selbst herrlicher Parteigruppierungen als ewige Versuchsanstalt, vergewaltigt zu sehen. Mit der Laune der Menschen, mit dem Zufall der Menschen, mit der Propaganda der Menschen, kommen immer andere Gruppierungen an die Regierung. Uniformierte, die in Land und Forstwirtschaft, ja auch Kinder werden von Zeit zu zeit als Versuchs und ewig ändernder Betriensobjekte, gezwungen mit zu machen. Man muss vom ewig strebenden noch Besseren und noch Reicheren und noch Höheren, weg kommen und zurück zum Ausgangspunkt eines gesunden Menschenverstandes. Wo besser als dem Fundament der Bibel? Dieser ewige Stress, der erwählten Selbstherrlichen ausgesetzt, kostet zu viel Energie, birgt Unmut und kostet jede Menge Geld. Lösen wir Parteien auf und machen wir eine Demokratie der Fächer und deren Abgeordneten. Keine Fraben, nur mehr Österreicher ohne Parteibuch, Parteiproporz und Parteizwang!! Was Parteien nach aussen heucheln, regieren sie nach innen im Stiele des Faschismus, härter als jeder Monarch! Wählen wir die Ressorts der Firma Österreich, vertreten und bewacht durch den einzig nicht Parteizugehörigen Habsburg als Fürst. Ressorts aus dem Leitenden und dem Team. Jedes Ressort ermöglicht dem Volk ein Mitspracherecht. Denkt darüber nach. Nicht ewig streben soll der Mensch, sondern einmal zu´frieden! sein und Kontinuum statt ewigem Leistungsdruck!“

„Und wieder Einseitpropaganda! Positive und Ratten samt Graubereich, gibt es in jeder Organisation! Oft nennen die sich, welche aufdecken, um von eigenem oft dreifachen Kehrricht ab zu lenken, Ratten. Nur systemisch gedacht, nicht personivizierend!“

Die Prosa des Siegfried Eisele

Siegfried Eisele: „Im Stiele des Faschismus […]“

Diese in einer zukunftsweisenden Prosa verfaßten Vorstellungen sandte Buchautor Siegfried Eisele als Antwort auf: Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit …

PS Odin Wiesinger, Akif Pirinçci, Soslan Khan Aliatasi müssen sich dennoch nicht benachteiligt fühlen, daß nicht mit ihnen die Serie eröffnet wird, aber zum einen wurde schon mehr als einmal über sie geschrieben, zum anderen, einer solchen Prosa gebührt schlicht die Ehre des Serienbeginns.

PPS Bereits diese vier Vertreter der Kunst – Malerei, Schriftstellerei, Lyrikerei – belegen, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, wie recht zugetan die FPÖ der Kunst ist, wie es beispielsweise eine Barbara Rosenkranz nicht müde wird zu … Mehr noch, sie, die FPÖ, kämpft recht ordentlich für die Kunst, für einen neuen Aufbruch der Kunst, wie nachgelesen werden kann – das darf niemals vergessen werden.

PPPS Siegfried Eisele ist nicht nur ein Stilist der Prosa, ein Lyriker, sondern auch Kunstmaler. Und He.-Chr. Strache hat für Bilder etwas über, vielleicht verschenkt er eines Tages auch einen Eisele und nicht nur einen O…

Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit – Immer noch ein Land des „Faschismus“

Die FPÖ hat mit der Zur Zeit mannigfache Affären. Affäre im Sinne von Beziehung. Gewählte freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen von mehr oder weniger allen politischen Ebenen in Österreich haben mit der Zur Zeit etwa zu tun, eine Schreib-Beziehung, sie liefern der Zur Zeit Beiträge, geben ihr also Gewicht und Renommee.

Inseratenaffäre FPÖ - Zur ZeitDie FPÖ hat mit der Zur Zeit aber auch eine Inseratenaffäre. Die FPÖ veröffentlicht ganzseitige Inserate. Auch darüber wurde hier schon geschrieben. Wie nachgelesen werden kann. Und im Zusammenhang mit den letzten Nummern der Zur Zeit aus November, Oktober und September 2014 immer auch die Frage gestellt, mit welchem Geld werden diese Inserate finanziert? Ist es Steuergeld? Werden Inserate mit Steuergeld finanziert in einem Magazin, das durch seine Inhalte Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Österreich in Verruf bringen, Ansichten zu finanzieren, vor allem in der Welt in den Verruf bringen, immer noch ein Land des „Faschismus“ zu sein, oder – um einen Begriff zu verwenden, der in Österreich geläufiger ist – des „Nationalsozialismus“.

Der Begriff „Faschismus“ darf im Zusammenhang mit der Zur Zeit verwendet werden, denn es ist kein Vorwurf, sondern es ist ein Zitat aus ebendiesem Magazin. Vorwürfe, Faschisten und Faschistinnen zu sein, erheben allenthalben Mitglieder der FPÖ gegen Menschen, die nicht ihre Gesinnung teilen, die Anschauungen der FPÖ kritisieren. Also gegen Menschen, die nicht darüber nachdenken, welcher Kooperationen es bedarf, um den „Faschismus wirklich wiederbeleben“ zu können. Ganz im Gegenteil. Funktionäre der FPÖ unterstellen Menschen eine faschistische Gesinnung, die diese nicht nur ablehnen, sondern deren Parole Nie wieder! gegen jedwede Art des Faschismus hinlänglich bekannt ist.

Zur Zeit Inseratenaffäre FPÖWas aber können Leserinnen oder Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 38 vom 19. bis 28. September 2014 zum einen über das Nachdenken des „Wiederbelebens des Faschismus“ lesen und gleichzeitig das ganzseitige Inserat eines offenen Briefes des Obmannes der drittstärksten Partei im österreichischen Parlament an Bundeskanzler, Vizekanzler und Bundespräsidenten sehen?

Wie die FPÖ mit der Zur Zeit eine Inseratenaffäre hat, hat die Zur Zeit auch eine Inseratenaffäre mit dem Hohenrain-Verlag.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 44 vom 31. Oktober bis 6. November 2014 in einem ganzseitigen Inserat des Hohenrain-Verlages den „großen Wendig“ beworben sehen und in ebendieser Ausgabe ein Entlastungslied für „Nationalsozialistin“ Agnes Miegel vorgesetzt bekommen? Was der „große Wendig“ für ein Buch ist? Auf jeden Fall keines, das eine redliche Geschichtswissenschaft für ihre Forschungen heranziehen würde. Es ist eines aus der Rubrik: einschlägig amtbekannt. Eines werden Leserinnen, jedenfalls im Zusammenhang mit diesen Inseratenaffären, nicht denken, die Zur Zeit sei käuflich, also nach dem Motto Wessen Inserat geschaltet, dessen Lied gesungen … Mag auch die extrem recht hohe Würdigung von Rolf Kosiek, von einem Mitschreiber des „großen Wendig“, in der Nummer 46 vom 14. bis 20. November 2014 danach klingen, über den eine Festschrift in ebendiesem Hohenrain-Verlag eben erst erschienen ist, so kann das nicht auf Käuflichkeit zurückgeführt werden. Es ist eine Gesinnungssymbiose zwischen Inseratenauftraggeber und Inseratenauftragnehmer. Was im redaktionell Beitrag steht, spiegelt das Inserat wider.

Was aber können Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie beispielsweise in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014 über das „Präsidialsystem wie in den USA“ des „Deutschen Reiches“ von „Adolf Hitler“ und die Alliierten, die die Massenmorddiktatur beendeten, als „Junta der vier Militärdiktatoren“ bezeichnet werden? Und in ebendieser Nummer wieder ein ganzseitiges Inserat der FPÖ mit dem zurzeitigen Obmann, abgebildet mit drei Frauen, als wäre es sein Traum, ein Moslem zu sein, verheiratet mit drei Frauen …

Was aber können Leser und Leserinnen irgendwo in der Welt über Österreich denken, wenn sie, ebenfalls in der Nummer 47 vom 21. bis 27. November 2014, über eine Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments lesen, sie sei „eine an Krätze leidende hirnamputierte Idiotin“?

Affäre wird heutzutage zumeist als Synonym für Skandal verwendet. Diese Inseratenaffären sind kein Skandale. Jedenfalls beispielsweise für Gerhard Deimek, der ein freiheitlicher NR ist, für ihn ist es Mobbing, gefragt zu werden, ob es skandalös ist –

Diese Affären werden Leserinnen und Leser irgendwo in der Welt nichts zum Denken aufgeben, denn die „Zur Zeit“ wird außerhalb von Österreich wohl kaum bis gar nicht gelesen werden, aber es sollte endlich die vielen vielen, allzu vielen Wähler und Wählerinnen in Österreich zu denken geben, wen sie tatsächlich wählen, wenn sie diese Partei wählen. Freilich wäre es sehr unterstützend, erführen sie mehr darüber auch in den sogenannten Massenmedien in Österreich …

PS Dermaßen also wird „freundschaftliche Distanz“ zur ZZ, zu der ein freiheitlicher gewählter Mandatar einem gewählten freiheitlichen NR rät, in der FPÖ umgesetzt: ganzseitige Inserate … Aber der Rat erfolgte rund um die EU-Wahl im Mai 2014. In Zeiten von Wahlen fällt sogar einem freiheitlichen Mandatar auf, daß eine Affäre mit der ZZ nicht unbedingt das Ansehen fördert, etwas Schmuddeliges ist; kaum aber ist eine Wahl vorüber, ist das wieder vergessen. Nur eines der Beispiele, was vom freiheitlichen Sprechen zu halten ist, von Versprechen kann nicht einmal gesprochen werden. In Wahlkampfzeiten sind es höchstens Versprecher, wenn einmal nicht die Gesinnung gesprochen wird, die jede Nummer der ZZ widerspiegelt … Eine Affäre kann die Beziehung zwischen FPÖ und ZZ im Grunde nicht genannt werden. Gewöhnlich dauert eine Affäre nur kurze Zeit. Es ist eine unter dem Kreuz Christi geschlossene Massenehe von Gleichgesinnten und – aufgrund des männlichen Überhangs – von Gleichgeschlechtlichen …

Erich Körner-Lakatos, fleißigster Schollengesinnungsmann der FPÖ-ZZ über Banda, Hitler, Lunacek und Eva

Es muß zugegeben werden, nichts ist leichter, als sich über das Geschwefel von Erich Körner-Lakatos lustig zu machen. Es muß auch zugegeben werden, nichts kann für einen Menschen herabwürdigender sein, als sich über das Geschwefel von Erich Körner-Lakatos lustig machen zu müssen. Und dafür ist Erich Körner-Lakatos weder die Ursache, noch ist er dafür verantwortlich. Er selbst wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbekannt geblieben, würde er nicht für die „Zur Zeit“ schreiben. Aber auch die „Zur Zeit“ wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbekannt geblieben, wäre es nicht das Quell-, Schreib- und Werbeorgan einer Partei, die in Österreich gewählt werden kann. Aber diese Partei wäre wohl ein ganzes Leben lang vollkommen unbeachtet geblieben, wäre es eine Partei, die in jedweder Wahl nicht mehr als 0,88 Prozent erhielte. Von diesem Traumergebnis für eine derartige Partei ist die identitäre Gemein-Schaft jedoch weit entfernt, wie mit einem Blick auf vergangene Wahlergebnisse und auch auf aktuelle Meinungsumfragen nachgeprüft werden kann.

Vor längerer Zeit wurde schon einmal die einzige Schwierigkeit angesprochen, die es mit Texten von dem fleißigsten Schollenmann der freiheitlichen ZZ je geben kann: wenn seine als Satiren ausgewiesenen Texte keine Satiren sind, was sind dann seine geschichtlichen Betrachtungen und gesellschaftspolitischen Analysen? Satiren von höchster Finesse? Nämlich dadurch, daß diese Beiträge nicht als Satiren ausgewiesen sind?

FPÖ-ZZ 47-2014 Banda - Bereicherer auf Kosten der MenschenUnd in der von einem NR, also von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments, geführten „Zur Zeit“ kann Erich Körner-Lakatos genannt werden, als einer der fleißigsten Schollenmänner dieses Magazins. Allein in der aktuellen Ausgabe 47 vom 21. bis 27. November 2014 ist er mit sechs namentlich gekennzeichneten Beiträgen vertreten. Ob das bereits alle Beiträge sind, kann nicht verifiziert werden, denn auch in der Ausgabe gibt es Beiträge, deren Verfasser oder Verfasserinnen mit einem Pseudonym genannt werden.

Es hätte für diese Nummer der „Zur Zeit“ im Grunde ausgereicht, lediglich über „Das Schicksal der Preußen“ zu berichten, wie bereits geschrieben wurde, in der u.v.a.m. Adolf Hitler vorgestellt wird als „Staatsoberhaupt, gleichzeitig Regierungschef (Präsidialsystem wie in den USA), zudem Vorsitzender der Einheitspartei NSDAP.“ Hinzu kommt noch die Reaktion von NR Gerhard Deimek, der nicht mit Fragen, ob er das skandalös fände, gemobbt werden möchte.

Es sollen doch auch die anderen Beiträge von diesem fleißigsten Schollenmann der ZZler, nicht alle, aus dieser Nummer herangezogen werden, denn sie machen, wenn auch nur wieder einmal, deutlich, wie es um die Gesinnung, um die Begehren, um die Verehrungen dieser identitären Gemein-Schaft bestellt ist. Alles Gründe, die die Wähler und Wählerinnen in diesem Land endlich dazu veranlassen sollten und müssen, dieser Partei ihr Traumergebnis in jedweder Wahl zu bescheren: 0,88 Prozent.

Aber es ist nicht nur der Massenverbrecher und Massenmorddiktator Adolf Hitler, der in dem von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments geführten Magazin mit einer für ihn geschichtsfreundlichen Darstellung rechnen darf, sondern auch Hastings Banda – „Premierminister, gläubiger Christ“ … Gewisse Diktatoren werden in der von einem NR geführten ZZ nicht Diktatoren genannt. Was diese beiden freundlich besprochenen Diktatoren verbindet? Während die sogenannten eigenen Völker von ihnen in Elend, Not und Tod gestürzt wurden, wurden sie selbst sehr reich dabei, sehr reich. Und derart reichgewordene Diktatoren von Ländern, in denen die Menschen aufgrund ihrer Regentschaften darben, werden in dem Quell-, Schreib- und Werbeorgan einer Partei, die vorgibt für das Wohl der Menschen, für das Wohl des sogenannten Volkes zu sein, mit recht freundlichen Worten obendrein beschenkt. Der geschichtliche Beitrag über „Malawi“ ist nicht als Satire ausgewiesen, und es kann doch nur eine Satire sein, vor allem wegen des letzten Satzes: „Während Banda im Alter von 100 Jahren stirbt, wird Palme schon mit 59 vom Qui-Qui geholt.“

Abgesehen davon, daß es nicht gesichert ist, wie alt Hastings Banda tatsächlich wurde, ist die Formulierung „wird Palme schon mit 59 vom Qui-Qui geholt“ eine, die in einer Satire durchaus stehen könnte, nicht aber in einem geschichtlichen Beitrag. Olof Palme wurde ermordet. Olof Palme war kein Diktator, Olof Palme war ein Demokrat. Mit Olof Palme kann weder Not und Elend des sogenannten eigenen Volkes in Verbindung gebracht werden, noch Mißbrauch seiner Position als schwedischer Ministerpräsident zur enorm hohen persönlichen Bereicherung zulasten des sogenannten eigenen Volkes. Dafür wird er in einem von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments geführten Magazin mit Häme beschoßen, weil: „Premier Banda ist daher, obwohl Schwarzer, ein rotes Tuch für alle Linken, an der Spitze Schwedens Ministerpräsident Olof Palme.“ Es war wohl Gottes Gerechtigkeit, Olof Palma schon mit 59 Jahren ermorden zu lasssen, weil für ihn Banda ein „rotes Tuch“ war, und Diktator Banda 90, 91 oder 100 Jahre alt werden zu lassen, der für vier Morde nicht mehr vor Gericht mußte.

FPÖ-ZZ 47-2014 Tatenlos durch die NachtWenn das über den Diktator Banda die Satire war, ist zu fragen, was ist dann die ausgewiesene Satire „Pech-Vögelin, Lunacek, Teil II“? Ein Gegenwartsbeitrag? In diesem ist u.a.m. zu lesen:

„Ulrike Lunacek […] als eine von knapp zwei Dutzend Witzepräsidentinnen des Europa-Parlaments […], die schon den Hausmärchen der Gebrüder Grimm als Randfigur vorkommt (Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen?), bei einer Kundgebung von einem minder charmanten Herrn mit Wasser plus Buttersäure besprüht worden ist.

So etwas kommt vor.

Andere besprühen Hauswände. Für die Grünen ist das mitnichten Sachbeschädigung, sondern Oberflächenveränderung, die unter das Grund künstlerischer Freiheit fällt. Doch im eigenen Fall forderte Anstandsdame L. die überaus strenge Bestrafung des Übeltäters. Der hochlöbliche Staatsanwalt legte die Causa ad acta.

Aber was ist, wenn ihr der Unzurechnungsfähige genau das sagt, was L. in Budapest mitgeteilt worden ist. Sie sei nämlich, so die sinngemäße Übersetzung aus dem magyarischen Idiom, eine an Krätze  leidende hirnamputierte Idiotin. Was freilich ein Widerspruch ist, weil man ohne Hirn ja nicht einmal geistesschwach sein kann.“

Eine Satire ist das tatsächlich, wieder einmal, nicht. Denn eine Satire macht die Beschriebenen kenntlich. Ulrike Lunacek wird in diesem Beitrag aber nicht satirisch kenntlich gemacht, sondern der Schreiber selbst, er malt von sich auf jede Hauswand dieses Landes sein Portrait, das besagt, eine Partei, die einen solchen Beiträger hat, auch deswegen, verdient das Traumergebnis in jedweder Wahl von 0,88 Prozent.

FPÖ-ZZ 47-2014 Langbartanalyse Erich Körner LakatosUnd dann gibt es noch eine nicht ausgewiesene Satire. Nämlich „Anbaggern durch Eva. Wird Adam zum Lustobjekt? – Betrachtungen über Feminismus und seine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern“. Diesen Beitrag, der von seinem Titel her wie eine Analyse gesellschaftlichr Gegebenheiten sich anhören sollte, könnte nicht einmal Erich Körner-Lakatos selbst als Satire bezeichnen. Allerdings ist es bei dem Beitrag leicht, diesen einer Kategorie zuzuordnen: „Langbartwitze – irgendwann und irgendwo gehört und nachgeschrieben“. Der Kern seiner profunden Denke über dieses Thema ist schnell erzählt. Es ist von einem derart hohen Niveau, daß dafür zuerst auch ein angemessener Platz gefunden werden muß. Und kein Ort ist dafür geeigneter und angemessener als eine Hochgebirgsalmhütte zur mitternächtlichen Faschingszeit:

„Da erzählt mir ein Schulfreund folgende Begebenheit: ‚Unlängst schlendere ich gedankenversunken durch die Innenstadt. Da kommen mir zwei junge Damen entgegen. Knapp nach dem Vorübergehen höre ich die eine zur anderen flüstern: Der Typ schaut unglaublich gut aus. Natürlich fühle ich mich angesprochen, drehe mich um, verbeuge mich knapp. Weißt Du, was ich da zur Antwort gekriegt hab? Aber geh‘, Vaterl, ich hab doch nicht Dich gemeint!

Ich sitze nichtsahnend bei Zeitung, Kaffee und Butterstriezel, als sich von einem der Plätze an der Fensterfront des Kaffeehauses eine Dame erhebt und lächelnd auf mich zusteuert. Madame ist durchaus attraktiv, sogar recht bakschierlich. Bevor ich mich erheben kann, flötet sie mir ins Ohr: Sie sehen meinem dritten Mann unglaublich ähnlich. Leicht verwirrt höre ich mich fragen: Bitte höflichst die Indiskretion verzeihen zu wollen, aber wie oft waren Gnädigste schon vermählt? Dann vernehme ich die schmachtende Antwort: Zweimal.„

Auch damit rechtfertigt Erich Körner-Lakatos ein weiteres Mal eindringlich, weshalb ein Buch von ihm nur in diesem Magazin eines NR der identitären Gemein-Schaft empfohlen werden kann, wie in der Nummer 45 vom 7. November 2014 veröffentlicht: „Ob der verbotene Hitlergruß im Alltag sich überhaupt vermeiden ließe?“

FPÖ-ZZ 47-2014 Nagel Bereicherer BandaZum Schluß soll noch einmal zum in der ZZ freundlichen besprochenen Diktator Banda zurückgekehrt werden, als eine Empfehlung für Wählerinnen und Wähler in Österreich, sich einmal beispielsweise in Malawi umzusehen, in dem Hasting Banda jahrzehntelang regierte und sich persönlich bereicherte, sich vorzustellen, wie Wien heute nach einem jahrzehntelangen diktatorischen Regieren beispielsweise durch einen Bande aussähe, um zu verstehen, was von solchen Vorwürfen tatsächlich zu halten ist, die ebenfalls in der Nummer 47 von Georg Immanuel Nagel unter „Zweifelhaftes Jubiläum. 20 Jahre Wiener Bürgermeister Michael Häupl“ abgedruckt sind:

„Häupl Vision von Wien liegt irgendwo zwischen Chicago, Istanbul und einem afrikanischen Slum.“

„Zerstörungswerk [muß] aufgehalten werden,“ schreibt Georg Immanuel Nagel weiter, „bevor es zu spät ist.“ Damit hat Georg Immanuel Nagel vollkommen recht, das Zerstörungwerk muß aufgehalten werden, ehe es begonnen hat. Und dafür braucht es so wenig. Bloß ein Traumergebnis von 0,88 Prozent für die identitäre Gemein-Schaft in jedweder zukünftigen Wahl, sollen diese auch Wahlen für eine gedeihliche Zukunft für alle Menschen und nicht nur für einen kleinen Kreis sein.

FPÖ-ZZ 47 Martin Pfeiffer Protest jetztPS Leichter ist die Beurteilung der Beiträge von Martin Pfeiffer. Er schreibt nie Satiren. Diesmal, also in der Nummer 47, schreibt er „streunende Afrikaner und Asiaten“ unter dem Aufruf „Protest jetzt!“ Abgewandelt könnte dieser sein Aufruf durchaus verwendet werden: „Aufklärung jetzt!“ Breiteste Aufklärung, auch und endlich durch die Massenmedien in Österreich, zum Beispiel darüber, mit welch einem verklärenden Blick Bereicherer auf Kosten der Menschen von dieser identären Gemein-Schaft gesehen werden. Diese Gemein-Schaft hat sich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eines wahrlich verdient: das Wahltraumergebnis von achtundachtzig Stimmen.

 

 

Skandal – FPÖ-NR Gerhard Deimek wird gemobbt

Allzu recht war die Antwort von NR Gerhard Deimek auf die ihm gestellte Frage, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ am 21. November 2014 Adolf Hitler vorgestellt werde, als ein „Vorsitzender“ und ein „Staatsoberhaupt“, der ein „Präsidialsystem wie in den USA“ führte.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ fand NR Gerhard Deimek also die allzu rechte Antwort: „Mobben sie Andere. Hören sie bei mir auf.“

FPÖ NR Gerhard Deimek - Seine Antwort auf eine FrageNR Gerhard Deimek kann gegen ein derartiges Mobbing nicht genug in Schutz genommen werden, ihn zu fragen, ob er das auch skandalös fände, daß in der von seinem Parteigenossen und NR-Kameraden Wendelin Mölzer geführten ZZ am 21. November 2014 der „Alliierte Rat“ als „Junta der vier Militärdiktatoren“ vorgestellt werde, die das „Deutsche Reich beherrscht“.

Gegen einen derartigen „ungebetenen Senf“ aber fand NR Gerhard Deimek die entschieden rechte Antwort gemäß ganz der einzigen Kernkompetenz seiner identitären Gemein-Schaft: „Mobben sie Andere“.

Haxenspreizer - Deimek - KrauthapelUm NR Gerhard Deimek gegen ein weiteres derartiges Mobbing in Schutz zu nehmen, wurde der Mobber um eine Stellungnahme ersucht, ob er gedenke, in Zukunft ein derart skandalöses Fragen zu unterlassen. Wie seine Antwort zeigt, ist er weder schuldeinsichtig noch bereit, sein Verhalten zu ändern, auch will er nicht seine Geschichtskenntnisse aufgeben, er zeigt sich vollkommen uneinsichtig, unwillig, sich identitärer Geschichtsbetrachtung treublind hingeben zu wollen. Er besitzt sogar die Frechheit, NR Gerhard Deimek einer „Dummheit“ zu zeihen“, die er im Zusammenhang mit seinem Namen seit Kindertagen nicht mehr gehört habe. Und wie zum Beweis seiner Schulduneinsichtigkeit setzt dieser Mobber, ohne danach gefragt worden zu sein, hinzu, er freue sich schon auf die nächsten „essentiellen“ Betrachtungungen des Erich Körner-Lakatos, nämlich auch darüber, ob die „88“ wie der „Hitlergruß“ im identitären „Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“, und er hoffe, bald etwas darüber in der vom deimekschen Parteigenossen geführten und von deimekschen Parteigenossinnen mit Beiträgen gefüllten ZZ lesen zu dürfen.

Aber NR Gerhard Deimek bedarf im Grunde des Schutzes gegen ein derartiges Mobbing nicht. Denn er findet und fand bereits die allzu parteikernkompetenzliche Antwort darauf, die er nicht dem Mobber direkt gab, sondern anderen gegenüber äußerte: „Selbsternannte Künstlerin Kraupthappel“. „Unter Jubel des Krauthapels“.

Gegen ein derartiges Mobben, gegen das von Anfang an eingeschritten werden muß, gibt es nur eine Antwort, die NR Gerhard Deimek dankenswerterweise diesem Mobber am 12. November 2014 direkt und auf rechte Art ins Gesicht schleuderte: „sie werden auch nicht mehr gescheiter“ … Hier muß aber ein Irrtum berichtigt werden. Es wurde darüber unter der Überschrift „Ein Kompliment von NR Gerhard Deimek“ berichtet. Ein Mensch, der einem gewählten NR der identitären Gemein-Schaft derart skandalöse Fragen stellt, verliert jedwedes Recht auf Komplimente.

Deimek - KrauthappelDenn das Recht auf Komplimente haben nur Menschen, wie NR Gerhard Deimek, wie NR Wendelin Mölzer, nicht zu vergessen gesinnungsgemäß NR Christian Höbart, NR III. Präsident Norbert Hofer, mit einem Gruß, diese treureichen und ehrtapferen Männer von NR He-Chr. Strache aufwärts. Und mit Genugtuung, mit verächtlichem Blick auf diese „selbsternannte Künstlerin Krauthappel“ und ihren skandalösen Fragen, kann abschließend zufrieden festgestellt werden, gerade die stolzen mobbingfreien Leistungen des NR Gerhard Deimek in angemessener Form schon zahlreich gewürdigt haben zu dürfen, und dafür soll und muß noch einmal der Vorhang hochgezogen werden, gerade recht zum bevorstehenden Jahresende. Er, NR Gerhard Deimek, hatte wahrlich ein arbeitsreiches Jahr 2014:

Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Daten und Fakten auf

Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

FPÖ-NR Gerhard Deimek fragt bei „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“ in Österreich

NR Gerhard Deimek – Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Auch am Beispiel Wohnbau – Wie Freiheitliche Menschen gegeneinander aufhussen

Freiheitliche gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau

NR Gehard Deimek findet: „Zum Kotzen!“

Code Südtirol – FPÖ schreibt für Zur Zeit, Zur Zeit schreibt für FPÖ

Wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, bei derart rechter Übereinstimmung, bei einem derartigen Gleichdenken …

fPÖ-ZZ 47-2014 Code Südtirol - Freiheitlicher ParlamentsklubEin anschauliches und also prototypisches Beispiel dafür wird in dieser Woche abgeliefert. Die Presseaussendung „FPÖ: Strache, Hofer, Neubauer: Danke, Eva Klotz, für 31 Jahre Einsatz für Südtirol!“ des freiheitlichen Parlamentsklubs vom 17. November 2014 findet sich am 21. November 2014 als Artikel „Kämpferin für die Freiheit“ in der „Zur Zeit“ wieder, verfaßt von „RED.“. Wie die Collage zum Vergleich zeigt, ist der Artikel in der ZZ länger geworden, aber große Teile der Presseaussendung eingearbeitet, jedoch nicht als Zitate …

Nun, wie das genau abläuft, wer kann das schon sagen, ob die „Redaktion“ der „Zur Zeit“ für die FPÖ die Presseaussendung schreibt, der freiheitliche Parlamentsklub für die … „Ein verfilztes Netzwerk“, wie Udo Ulfkotte kürzlich im Gespräch in „Fabriken der Desinformation“ recht treffend …

Und, was soll zum Inhalt gesagt werden, noch gesagt werden? Südtirol. Ein Code. Attentäter, Terroristen (und wie sie nahezu liebevoll auch genannt wurden: „Bumser“) werden von He.-Chr. Strache aufwärts ein weiteres Mal und wieder gewürdigt, gelobt für ihren „Freiheitskampf“. Diesmal recht Georg Klotz. Es mag nichts zu Georg Klotz ausgeführt werden. Es ist ohnehin leicht und schnell herauszufinden, wer Georg Klotz war, den die Spitze der FPÖ diesmal … Nur eines. In dieser freiheitlichen Presseaussendung-und-Artikel-Würdigung wird Georg Klotz als „Jörg“ angesprochen. Echo des Titels von Karl Springenschmid: „Der Jörg. Aus dem Leben des Südtirolers Freiheitskämpfers“ … Karl Springenschmid – gesinnunggemäß kann FPÖ und ihre ZZ kein anderes Echo …

Weshalb immer Südtirol? Weshalb dieser freiheitliche Fetisch Südtirol. Ein Code. Wofür? Eine beunruhigende Antwort wurde in der „Zur Zeit“ im September 2014 in Form einer Frage gegeben:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?“

FP-ZZ 47--2014 Inserat freiheitlicher ParlamentsklubPS Ob dem Hohenrain-Verlag das Geld knapp wurde? Denn. Diesmal kein ganzseitiges Inserat in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014. Das wäre allzu verständlich, der Verlag erhält ja auch keine aus Steuergeld gespeiste Parteienförderung … Der freiheitliche Parlamentsklub kann wieder ein ganzseitiges Inserat schalten …

PPS Wer nicht im Internet suchen will, kann sich über den Code Südtirol auch hier schon ein wenig informieren. Es wird nicht verwundern, wie könnte das auch bei der FPÖ verwundern, daß es zwischen dem zurzeitigen III. Präsidenten NR Norbert Hofer und dem seinerzeitigen III. Präsidenten NR Martin Graf nicht nur in bezug auf den Code Südtirol …

Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

„Wiederbeleben des Faschismus“

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol“

Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Norbert Hofer

Karl Springenschmid – Bücherverbrenner

FPÖ-ZZ: „Junta der vier Militärdiktatoren, die das Deutsche Reich beherrscht“

Es kann diesmal bloß geschwiegen werden. Was in der Ausgabe 47 vom 21. November 2014 der von NR Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“, also von einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments, steht, geschrieben von Erich Körner Lakatos unter dem Titel „Das Schicksal der Preußen“, spricht zur Genüge gegen sich …

Zu derartigen Auslassungen kann nur geschwiegen werden, aber derartige Auslassungen dürfen nicht verschwiegen werden:

FPÖ Zur Zeit - Adolf Hitler - Präsidialsystem wie in den USA„Schauen wir uns dem Kreis um den Oberösterreicher Adolf Hitler – Staatsoberhaupt (Präsidialsystem wie in den USA), zudem Vorsitzender der Einheitspartei NSDAP – näher an.“

„Das ist einmal der Münchner Ernst Röhm, ein Bajuware von echtem Schrot und Korn. Nachdem der Haudegen 1934 auf eher unsanfte Art auf die Seite geräumt wurde, verkümmert die Sturmabteilung auf dem Aussterbeetat. Nun hat die Schutzstaffel Oberwasser, ihr Reichsführer ist ebenfalls ein geborener Münchner, Heinrich Himmler. Hermann Göring, lange Zeit designierter Nachfolger des Staatsoberhauptes, erblickte im südbayrischen Rosenheim das Licht der Welt. Göring amtiert gar als preußiger Ministerpräsident. Ein Bayer als Chef in Preußen – eine Demütigung.“

„Während des Krieges ist Alfred Jodl derjenige Offizier, auf dessen Meinung Adolf Hitler besonderen Wert legt. Jodl ist Bayer im weiteren Sinne, also nicht Altbayer, sondern Unterfranke.“

„Ernst Kaltenbrunner wird in Ried im Innkreis geboren. Ausnahmen sind die Sachsen. Reinhard Heydrich und Martin Bormann. Weiters der Rheinländer Joseph Goebbels, welcher ursprünglich zu den von Adolf Hitler argwöhnisch beäugten Nordlichtern um die Gebrüder Strasser gehört.“

„Was zu guter Letzt die alten Preußen (Pruzzen) anlangt, so waren sie keineswegs Germanen, sondern (wie Letten und Litauer) vielmehr Balten mit germanischen und slawischen Einsprengseln im Erbgut.“

„Irgendwie können einem die Preußen leid tun. Sie triumphieren 1866 und 1870/71, aber kaum ein deutscher Stamm hat in der Zeit ab 1933 mehr erdulden müssen als die Borussen. Der Putschversuch vom 20. Juli 1944 ist nicht – wie dem Publikum heutzutage im Fernsehen nahegelegt wird – ein Protest wegen die Judenverfolgung, sondern vielmehr das letzte Aufbäumen der alt-preußischen Elite aus kleinadeligen Offizieren und Beamten gegen eine Führungsschicht, die sich beinahe ausschließlich aus dem süddeutschen Raum rekrutiert.“

„Vielleicht sind es mehr, als man gemeinhin glaubt, obwohl die Junta der vier Militärdiktatoren, die unter der Bezeichnung „Alliierter Kontrollrat das Deutsche Reich beherrscht …“

Auch nach dem Abschreiben der körner-lakatos’schen Zeilen bleibt bloß Schweigen, aber es fällt etwas dazu ein, Nicht-Wahl, eine derartige Gemein-Schaft mit einem derartigen Werbe-, Quell- und Schreiborgan nicht zu wählen, ist die einzige Antwort, die es je geben kann.

Udo Ulfkotte in Aula und FPÖ-ZZ – „Fabriken der Desinformation“

Udo Ulfkotte - zu lügen - zu verraten

Es wurde in den letzten Tagen einiges schon über die Nummer 46 vom 17. bis 20. November 2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft berichtet – wieder eine exemplarische Ausgabe für …

Für was?

Glücklicherweise muß es nicht selbst formuliert werden. Denn in dieser Ausgabe findet sich ein Gespräch mit Udo Ulfkotte, der selbst eine Krone der Informationsredlichkeit ist, in dem von ihm unter der Schlagzeile „Fabriken der Desinformation“ beschrieben wird, für was die ZZ der identitären Gemein-Schaft steht, auch wenn er dabei nicht von der „Zur Zeit“ spricht, nicht von sich selbst spricht, sondern von, wie er meint, anderen Medien, von den „sogenannten Leitmedien“, also von den „Systemmedien“, wie sie in der identitären Gemein-Schaft auch genannt werden, von He.-Chr. Strache aufwärts …

Udo Ulfkotte, Krone der Informationsredlichkeit, erklärt die ZZ und sich:

„Da wundert sich auch der einfachste Bürger, woher die das alles wissen.

Und das [ist] einseitig und häufig reine Desinformation.

Da wird wirklich mit allen Mitteln gearbeitet. Widerlich!

Es ist eine Mischung ganz nach Bedarf. Am brutalsten ist die Schere im Kopf[.]

Das ist wie in einer Bananenrepublik.

Immer die gleichen Waschmittelparolen.

Es ist ganz sicher nicht einfach, Fehler einzugestehen.

Eine stramme Richtung fahren.

Ein verfilztes Netzwerk.

Es ist doch so einfach, das alles abzubestellen. Geld sparen und die Abonnments einfach kündigen.“

Udo Ulfkotte - Krone der InformationsredlichkeitWer sich über die Krone der Informationsredlichkeit weiter kundig machen möchte, kann beispielsweise hier mit einem Klick aufrufen, was bereits geschrieben wurde. Dort ist auch der Text zu der Abbildung zu finden, die in die Collage aufgenommen wurde. Nach Aktuellerem zur Krone der Informationsredlichkeit mag nicht gesucht werden; es läuft ohnehin stets gleich ab, wie auch in diesem weiteren Beispiel gelesen werden kann, zu dem das ulfkott’sche Urteil recht paßt: „Widerlich!“

Mit einer gewissen Hoffnung ist zu lesen, daß in diesen Kreisen „Scham“ durchaus gekannt wird, wenn er über in den „Fabriken der Desinformation“ urteilt …

„Ich schäme mich dafür.“

… allerdings, wofür er sich schämt, ist nicht das, wofür er sich tatsächlich schämen sollte.

Aber es geht nicht um Udo Ulfkotte, sondern um seine recht treffende und alles kenntlichmachende Analyse in den „Fabriken der Desinformation“ …

Wer zu dieser Analyse Beispiele lesen möchte, kann hier aufrufen, was zu Beiträgen der Nummer 46 geschrieben wurde:

Rolf Kosiek

Pétain

„Vorboten des Bürgerkriegs“

Aula und Zur Zeit - Fabriken der DesinformationPS Wie Udo Ulfkotte selbst auf der Plattform des Unternehmens Twitter am 15. November 2014 informiert, wurde es auch von der „Aula“ veröffentlicht. Von der zeitlichen Abfolge her hat es die ZZ der identitären Gemein-Schaft einfach übernommen. „Ein verfilztes Netzwerk“ eben, wie Udo Ulfkotte selbst feststellt. Schriftleiter der „Aula“ ist Martin Pfeiffer, eine weitere Krone der Informationsredlichkeit, wie in diesem Monat wieder einmal erfahren werden durfte im Zusammenhang mit dem Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz …

ZZ der FPÖ – „Vorboten des Bürgerkriegs“

Es muß eigentlich nicht viel darüber geschrieben werden. Wer tatsächlich „wieder hinaus auf die Straße will“, darüber wurde im bereits im August 2014 geschrieben, und was das im Zusammenhang mit der Schlagzeile „Vorboten des Bürgerkriegs“ von Georg Immanuel Nagel in der Ausgabe 46 vom 17. November 2014 der ZZ der identitären Gemein-Schaft …

FPÖ-ZZ 46-2014 - Vorboten des BürgerkriegsEs muß schon gar nichts zu den Auslassungen über Menschen in diesem nagelschen Artikel geschrieben werden, die von ihm nicht als „Deutsche“ … Zusammengefaßt kann gesagt werden, es ist das allzu bekannte Niveau, mit dem erst vor kurzem NR Christian Höbart in noch tiefere Tiefen identitären Geistes vorstieß …

Während aber – und darum ist es erwähnenswert, weil es wieder einmal zeigt, wie identitäre Wahrheit hergestellt wird – Georg Immanuel Nagel lediglich schwefeln kann,

„Eine so dem Terror überlassene Bevölkerung hat sich also über die Jahre damit eingerichtet, im eigenen Land als Menschen zweiter Klasse zu gelten. Der brav dressierte Deutsche arbeitet obrigkeitstreu und dienstfertig an seiner eigener Abschaffung. So lautet zumindest der Plan der Eliten. Die Ausschreitungen der Hooligans sind natürlich nicht begrüßenswert und zu verurteilen. Doch die Entwicklung war seit langem abzusehen. In England gibt es längt ähnlich Gruppen wie etwa die ‚English Defence League‘.“

von einer „Elite“, von einer „Umvolkung“, hingegen kann konkret benannt werden, wer die Demonstration in Köln am 26. Oktober 2014 angemeldet hat. Es war ein stellvertretender Vorsitzender der Pro NRW, für die sich die identitäre Gemein-Schaft seit langem recht stark macht, vorneweg Harald Vilimsky …

„Schon bei der Ankündigung der Veranstaltung gab es viel Zuspruch aus dem patriotischen Lager, aber auch Kritik. Elitärere Kreise konnten sich mit dem eher bildungsfernen Erscheinungsbild der Fußballfans nicht identifizieren. In weiten Teilen der Bevölkerung war man hinter vorgehaltener Hand jedoch froh, daß es überhaupt einmal einen Protest gibt[.]  Die gewaltbereiten Hooligans werden von nicht wenigen begrüßt. Es sind keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle, die sich das ausgedacht haben. Hier handelt es sich um das ganz normale, einfache Volk, das sich erhebt, das nicht länger hinnehmen will, daß es kolonisiert wird und langsam auf dem Boden, der seit Jahrtausenden ihm gehhört, ein islamisches Kalifat entsteht. Dies ist der Konflikt, den die Multikultis gwollt haben.

[P]arallelgesellschaft, welche den zu Recht als schwach und wehrlos angesehehen Europäern offen den Krieg erklärt hat.“

FPÖ-ZZ 46-2014 Nagel - KosiekDermaßen wird identitäre Wahrheit geschrieben und vorbereitet im Quell- und Schreiborgan des gewählten Personals der identitären Gemein-Schaft … „das ganz normale, einfache Volk“, das sich erhebt, keine völkischen Ideologen, keine rechte Parteien oder konservative Intellektuelle“ … Pah!

Und bei diesen Ausschreitungen, wer weiß, wer das wirklich war, denn

„[a]n der Veranstaltung nahmen jedoch auch Ausländer teil, die selbst aus dem orientalischen Kulturkreis stammen. Beispielsweise Kurden, welche sich ja derzeit selber im Krieg mit Salafisten in Form des IS befinden. Bei der Kundgebung kam es zu Ausschreitungen. Die 3.000 bis 5.000 Teilnehmer lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Dabei wurden auch Streifenwagen demoliert.“

Bürgerkrieg - Besonderer Klang für IdentitäreEs muß eine ungemeine Faszination von dem Wort „Bürgerkrieg“ für Menschen in diesen Kreisen ausgehen, denn Georg Immanuel Nagel ist nicht der einzige, der aktuell darüber spricht. Von diesem kleinen ZZler bis hinunter zum Obmann der identitären Gemein-Schaft … Es hat einmal geheißen, wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis. Es scheint fast so, als würde in diesen Kreisen ein neues Sprichwort prominent werden wollen, eines, in dem vorkommt: nichts wissen, keine Lösungen und eben Bürgerkrieg. Aber es will hier der identitären Gemein-Schaft keine Redewendung gedichtet werden, nicht einmal eine, die diese in schlechtestem Licht …

PS Und was für eine recht feine Elite das ist, die ihre lange, lange Nase über Fußballfans rümpft, dafür steht wohl auch für Georg Immanuel Nagel ein Mann, der in ebendieser Ausgabe gefeiert wird: „Würdigung eines großen Patrioten“ – Rolf Kosiek, „radikaler Antisemit, Rassentheoretiker“ …

PPS Bald darauf hat sich in Österreich auch „das ganz normale, einfache Volk“ … Ein „Volk“ von 250 Menschen erhob sich in Simmering, und, ach, keine „rechte Partei“ … Pah!

PPPS Daß Georg Immanuel Nagel die „English Defence League“ recht herausstreicht, verwundert nicht, auch diese ganz der identitären Wahrheit ergeben, wie ebenfalls hier mit einem Klick nachgelesen werden kann.

Tabu-Schlagzeile in Österreich: „FPÖ – ‚Wiederbeleben des Faschismus'“

Es wird viel geschrieben, die Medien schreiben nicht wenig, es gibt Aufregungen, es gibt Empörungen, und doch scheint es in Österreich ein Tabu zu geben, nämlich nicht zu schreiben, wie es tatsächlich um die identitäre Gemein-Schaft bestellt ist und was diese Gemein-Schaft wiederbestellen will.

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird eine Schlagzeile in einem der nach Österreich bemessenen Größe großen Medium nach wie vor vermißt, die lauten könnte: „FPÖ – ‚Wiederbeleben des Faschismus'“ … Und genau über das „Wiederbeleben des Faschismus“ wird nachgedacht, und das nicht irgendwann, vor beispielsweise acht Jahren, sondern im September 2014, wie hier bereits am 29. September 2014 darüber geschrieben wurde.

Stattdessen, wie gerade aktuell wieder, gibt es große Aufregung über einen „Hitlergruß“ von einem jungen Mann im Niederösterreichischen, genauer, es gibt große Aufregungen über ein acht Jahre altes Bild, auf dem dieser junge Mann, damals wohl siebzehn oder achtzehn Jahre alt, zu sehen ist, mit der einschlägig bekannten erhobenen Hand …

Es kann darüber nun spekuliert werden, weshalb das für österreichische Medien berichtenswert ist, aber das Nachdenken über ein „Wiederbeleben des Faschismus“ für keine Zeile berichtenswert empfunden wird.

Spekulation eins: Der Wissensstand in den österreichischen Medien ist bereits derart katastrophal, daß mit dem Wort „Faschismus“ nichts mehr angefangen werden kann, und es gerade noch gewußt wird, daß ein „Hitlergruß“ nichts Gutes ist.

Spekulation zwei: Die österreichischen Medien nehmen an, daß der Wissensstand ihrer Leser und Leserinnen bereits derart katastrophal ist, daß diese mit dem Wort „Faschismus“ nichts mehr anzufangen wissen, und sie gerade noch wissen, daß ein „Hitlergruß“ nichts Gutes ist.

Spekulation drei: Es wird mit den Berichten über den „Hitlergruß“ bewußt versucht, es in das Lächerliche zu ziehen, im Grunde der FPÖ Schützenhilfe zu leisten. Denn zum einen ist ein „Hitlergruß“ selten so eindeutig als „Hitlergruß“ festzumachen, zum anderen, wie aus der Vergangenheit allzu bekannt, ist es ein leichtes, sich herauszureden, also keinen „Hitlergruß“ entboten zu haben. Darüber hinaus, ein „Hitlergruß“ allein belebt noch keinen Faschismus. Auch im aktuellen Fall ist es nicht anders. Wenn diesem jungen Mann nichts anderes vorgehalten werden kann, als ein acht Jahre altes Bild, für das er seine ihn in einem günstigen Licht erscheinenden Erklärungen bereits abgegeben hat, wird nichts anderes bewirkt, als eines, nämlich der Zulauf zu jenen, die im Verfolgen ihrer abgründigen Interessen und Ziele, ständig propagandieren, es herrsche in diesem Land „Meinungsterror“. Es möchte gar nicht gewußt werden, wie viele in diesem Land diese Aufregungen um den „Hitlergruß“ bereits lächerlich finden, es abtun als Gekreische der als „Gutmenschen“ Denunzierten.

Spekulation vier: Es sind in diesem Land sowohl Medien als auch ihre Leser und Leserinnen derart oberflächlich, daß über dieses ernste und gefährliche Thema bloß noch mit schreiend grellen Schlagwörtern kommunizert werden kann, wie eben mit diesem „Hitlergruß“. „Faschismus“, „Euro-Faschismus“, gar das „Wiederbeleben des Faschismus“ regt nicht auf, empört nicht mehr. Zum Glück, muß gesagt werden, regt der „Hitlergruß“ auf – noch …

Spekulation fünf: Es ist den sogenannten Bildungsnahen in den Medien unangenehm, weil es bei diesen Personen sich nicht um sogenannte Bildungsferne handelt, die jungdumpf die Hand strecken, sondern um Hochgebildete, wie, um einen aktuellen Beispielgeber zu nennen, es Rolf Kosiek ist, der eben mit einer Festschrift Gewürdigte. Die „Zur Zeit“ wünscht der „Feder für Deutschland weiteste Verbreitung“ …

Spekulation sechs: Werden die Eigentumsverhältnisse der österreichischen Medien berücksichtigt und zusätzlich Verbandelungen und Akkordierungen zwischen Medien und Politik, ist es womöglich noch abtrünniger. Wo das Nachdenken über ein „Wiederbeleben des Faschismus“ stattfindet? Es ist in der „Zur Zeit“. In der „Zur Zeit“, die von einem freiheitlichen Abgeordneten geführt wird. Es ist in der „Zur Zeit“, in der gewähltes Spitzenpersonal der FPÖ in jeder Ausgabe mit Beiträgen vertreten ist: Abgeordnete, Landräte und so weiter und so fort. Sich also mit diesem Quell- und Schreiborgan des Spitzenpersonals der FPÖ breitest zu befassen, etwa unter der oben vorgeschlagenen Schlagzeile, statt beispielsweise mit einem jungen Bezirkspolitiker und einem acht Jahre alten Bild irgendwo in der niederösterreichischen Einöde, hieße, die FPÖ als das zu beschreiben, was sie ist, eine nicht wählbare und eine auf keiner politischen Ebene regierungsfähige Gemein-Schaft. Aber das geht nicht. Denn die FPÖ wird noch gebraucht, für mögliche Koalitionen, auch auf Bundesebene, vor allem von der ÖVP und mit Abstrichen durchaus auch von der SPÖ, wird etwa an die eine und andere Landesorganisation …

Es wäre schön, wenn all diese Spekulationen wenigstens ein für österreichische Verhältnisse großes Medium zunichte machen würde, mit Beiträgen unter der oben erwähnten Schlagzeile, die in Österreich ein Tabu zu sein scheint. Es muß auch nicht auf das hier je Geschriebene Bezug genommen werden, oder gar als Quelle genannt werden. Darauf wird absolut kein Wert gelegt. Es soll aber endlich klar und deutlich und offen geschrieben werden. Journalisten und Journalistinnen finden aber hier genügend Material, das sie verwenden können, das sie als eigene Recherchen ausgeben können. Es ist aktuelles Material, nicht von vor beispielsweise acht Jahren. Es sollte jetzt über das aktuelle Material geschrieben werden, und nicht erst in drei, vier oder fünf oder acht Jahren, oder dann vielleicht noch später, weil zwischenzeitlich die FPÖ bereits wieder einmal in der Bundesregierung gesessen sein wird, mit keinem anderen Erfolg, also Nichterfolg, wie seinerzeit gemeinsam mit der von Wolfgang Schüssel geführten christschwarzen Partei.

Journalistinnen und Journalisten könnten, ein Vorschlag, vor allem mit den letzten hier veröffentlichten Beiträgen von November und Oktober 2014 beginnen, um so schnell zu den Originalquellen zu kommen. Es muß an dieser Stelle eingestanden werden, gar nicht im Zusammenhang mit der identitären Gemein-Schaft breit erwähnt werden zu wollen, denn das schon als Beschmutzung des eigenen Namens empfunden. Weshalb es dann Journalisten und Journalistinnen der sogenannten klassischen breiten Medien abverlangen? Es ist ihre Arbeit, mehr, auch ihre Aufgabe breit und umfassend zu berichten, zeitnah, relevant …

„Braune Festschrift für einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“ – Empfohlen als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“

„Arbeit, Familie, Vaterland“

NR Gerhard Deimek fragt bei „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“

„Ob der verbotene Hitlergruß sich im Alltag überhaupt vermeiden ließe“

„Nazisse Ina Seidel“

Entlastungslied für „Nationalsozialistin Agnes Miegel“

Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz – „Landesverräter“

Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz – „Zum Kotzen“

„Man müßte Pumpguns austeilen“

Alexander Löhr, Kriegsverbrecher

„Heutige FPÖ – eine identitäre Partei“

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

„Identitäre Bewegung“ – Christian Höbart: „Brauchen uns nicht umbenennen“

Alle oben angeführten Beiträge sind nur einige und die aktuellsten Beispiele, diese enthalten Verlinkungen zu weiteren Beiträgen, die nicht über viele und aberviele Jahre Zurückliegendes berichten, sondern beinahe zur Gänze aus 2014. Niemals noch würde es mehr freuen, über österreichische Medien tatsächlich bloß spekuliert zu haben, als in ebendiesem Fall.