Hat „Wir sind (die) Gegengewalt“ ihre Unterstützer und Partner verloren, zum Beispiel „Bezirksrundschau“ und „Kronehit“?

Vorsatz, hinzugefügt am 1. April 2014

Da die „Bezirksrundschau“ durch ihre Rechtsvertretung eine Klarstellung und Beantwortung der Fragen am 31. März 2014 übermitteln ließ, wird darauf verwiesen, sollten Sie diesen Artikel lesen, dann auch unbedingt die dazu veröffentlichte Antwort „Bezirksrundschau läßt durch ihre Rechtsvertragung alle Fragen klipp und klar beantworten“. Denn ohne die Lektüre dieser Antwort, könne es, so die Befürchtung der Rechtsvertretung, zu einer mißverständlichen Interpretation zuungunsten ihrer Mandantin kommen. Um eine solche und nie beabsichtigte und durch den Artikel selbst im Grunde nicht herzustellende Interpretation dennoch vollständig auszuschließen, wurde gerne diese Ergänzung aufgenommen.

Das könnte angenommen werden, denn die Logoleiste der Unterstützer und Partner von „Wir sind (die) Gegengewalt“ ist auf der Website momentan nicht auffindbar. Der Grund dürfte aber wohl mehr der sein, vorläufig nicht als Unterstützer und Partner öffentlich in Erscheinung treten zu wollen, bis es wieder einmal vergessen ist, wer hier unterstützt wird. Für einen Augenblick also die Einsicht, daß es doch nicht unbedingt ein Renommée ist, derartige Personen zu unterstützen. Interessant wäre allerdings zu erfahren, wie die Unterstützung ausfällt und läuft diese jetzt weiter, nur halt öffentlich verschwiegen? Ist es eine finanzielle Unterstützung? Oder eine nur durch Sachleistungen, beispielsweise in Form von Inseraten in der „Bezirksrundschau“?

Wie in Österreich nach wie vor reagiert wird, wenn darauf hingewiesen wird, wer unterstützt wird, durfte Thomas Rammerstorfer aktuell erfahren; sein Bericht über den Schriftverkehr mit Thomas Winkler, dem Chefredakteur der „Bezirksrundschau“ zur Lektüre empfohlen:

„Die oberösterreichische ‚Rundschau‘ und ihr Umgang mit Rechtsextremismus“

Verlor wir sind die gegengewalt ihre unterstützer und partner

Wen würde eine Antwort von dem Unternehmen Google an die „Bezirksrundschau“ nicht interessieren?

Thomas Rammerstorfer hat den Screenshot der Logoleiste aufgrund der angedrohten Klage entfernt. Damit aber Thomas Winkler nicht auf seine Klage verzichten muß, wird ihm hier gerne ein Unternehmen präsentiert, daß er nun auf „widerrechtliche Verwendung des Bezirksrundschau-Logos“ doch noch klagen kann: das Unternehmmen Google. Die Antwort von dem Unternehmen Google auf ein von Thomas Winkler gestelltes Ultimatum zur Entfernung des Logos würde gerne gelesen werden …

Und das alles begann in Ried, mit einem Rap-Video, zu dem auch hier einiges geschrieben wurde:

Rapper aus Ried empfehlen sich für das Sortiment der mölzerischen „Zur Zeit“

Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

„Unsere Stadt Ried“ – Robert Faller ist es nicht, antwortet „Wir sind (die) Gegengewalt“

Die Gottideologie ist dämonisch – Ein zum Klartext gewandelter Beitrag von Andreas Laun

Die Gottideologie ist heute gegenwärtig, weltweit vor allem in der sogenannten hochentwickelten Welt, was offenbar nicht ihre Vernunft einschließt.

Die Kernthese dieses kranken Produktes ist das Endergebnis eines radikalen Machismos, den die Glaubenslobby weiterhin betreibt. Behauptet wird: Es gibt nicht nur Drei in Einem, sondern auch eine gebärende Jungfrau.

Und noch mehr: Tote können auffahren zum Gericht in den Wolken zur eigenen Hinrichtung. Würde dies jemand morgen auch noch behaupten wollen, heute schon lachte die Umwelt und vermutete, die Idee stamme aus einem surrealistischen Kabarettprogramm.

Heute, es ist schwer zu glauben, wird sie von Regierungen und Promis vertreten und mit viel Geld verbreitet, sogar in den Lehrplänen der Kindergärten und Schulen. Es ist ein Teil der Frühverstümmelung der Kinder, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Empörung über den Menschenmissbrauch durch kirchliche Kreise noch nicht abgeklungen ist.

Als ob das Bibel-Regime nicht genau dazu hinführte und selbst eine psychische Form  Missbrauchs des Menschen wäre! Wer das nicht glaubt, lese den Katechismus, und wenn er es dann immer noch nicht glaubt, begebe er sich in psychiatrische Behandlung oder belege einen Kurs: Hausverstand leicht gemacht, wie lerne ich denken?

Aber die Sache ist alles andere als nur zum Lachen. Denn die Ideologen Gottes verletzen Grundlegendes und, da sie von vielen Regierungen unterstützt werden, sind sie wirklich eine Bedrohung: Erstens missachten sie die Gesetze der Staaten, zweitens die Rechte jeder Bürgerin, drittens die jedes Bürgers, die die Gottesprogramme mit ihren Steuern mitzahlen müssen, und viertens auch insofern die Menschenrechte, weil die Gottideologen vorschreiben wollen, wie man reden, wie man schreiben muss, wenn man nicht der totalen Ächtung anheimfallen will.

Als ob die Erfahrung gerade die Völker Europas nicht gelehrt hätte, wie kostbar die Freiheit des Denkens und Redens ist! Sie ist weiter akut in Gefahr!

Die Gottideologie ist schwer widerlegbar, weil sie so offenkundig gegen den elementaren Verstand gerichtet ist! Wie beweist man, dass auf dem Mond nicht unsichtbare Menschen leben? Man halte sich vor Augen: Jeder Mensch soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er Christ oder Moslem oder Zeuge Jehova oder Evangelikaner oder Wohlstandstelevisionär oder Gläubiger der Vorhaut Christi oder was sonst sein will, was man immer noch nicht für eine psychische Störung hält, die zu therapieren ist!

Was man aber doch sagen kann, ist dies: Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er es konnte, nicht auch gemacht oder wenigstens probiert hätte, auch wenn es ihm seine Natur keineswegs nahelegte: Fliegen, Klettern, Seiltanzen. Aber nie hat man gehört, dass jemand in den Kreis seiner Bekannten oder Freunde trat und verkündete: Heute früh habe ich versucht, Brot und Wein sein zu wollen – und seht, ich habe es zusammengebracht, jetzt bin ich Brot und Wein! Wenn das möglich wäre, hätten es die Menschen längst entdeckt und praktiziert. Irgendwelche Verwandlungen eines Menschen gab es bisher nur in Märchen: Im Bösen, wenn ein Priester jemanden bannte, im Guten, wenn eine Frau einen Priester küsste und aus ihm den Mann herausholte, der er eigentlich war und den sie dann verließ. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute: Die Frau und der Mann, der einmal ein Priester war.

Das Schlimme ist: Heute will man uns alle zwingen, das abstruse Gott-Märchen ohne Sinn buchstäblich für wahr zu halten! Die Erfahrung sagt ein klares Nein! Natürlich gab es immer schon Männer, die ein Gott sein wollten. Sie tragen sogar Röcke! Aber niemand denkt wirklich, dass der Betreffende jetzt wirklich ein Gott ist und nicht nur ein verkleideter beziehungsweise ein verstümmelter Mann!

Und wenn es noch so oft behauptet wird: Jeder Mensch weiß im Grunde sehr wohl, dass weder der Mensch selbst noch ein Arzt oder die Gesellschaft ein solch absonderliches Wunder vollbringen kann: aus einem Leib ein Brot oder aus einem Brot einen Leib zu machen. Man hat es versucht, aber das Brot, das eigentlich ein Junge war, hat zuerst verzweifelt um ein Zurück gekämpft und dann, verstümmelt wie er war, hat er sich selbst erschossen!

Übrigens widerlegt die Verwandlung eines Leibes in ein Brot oder umgekehrt eines Brotes in einen Leib die ganze Gottideologie: Wozu eine kostspielige und schmerzhafte Messe, wenn jeder Mensch sein Brot selbst backen kann? Offenbar kann er das eben nicht, sondern braucht eine Messe, die verstümmelt, aber nicht verwandelt. Es ist, wie wenn man behaupten wollte, man könne eine Glatze durch eine Perücke heilen!

Was immer in Zukunft noch gelingen mag, auch die beste Messe bleibt ein Trick wie im Zirkus: Der Priester steckt seinen Hund von hinten in eine Kiste, macht Hokuspokus, kündigt eine Verwandlung an, dann macht er sein Hokuspokus und siehe, die vordere Tür öffnet sich, man hört ein Miau! und heraus kommt eine Katze! Vielleicht klettert er dann auch selbst in seine Wunderkiste und kommt, unter dem betenden Gemurmel des Publikums, wieder heraus mit einer weißen Bartperücke und roten Schuhen! Er verbeugt sich, dankt für das Amen und versucht einigermaßen geschickt hinauszutrippeln. Aber auch im Zirkus: Niemand denkt, der Hund sei wirklich ein Gott geworden oder der Artist eine gebärende Jungfrau! Beim Nachhause gehen werden die Leute nur darüber rätseln, wie der Trick gegangen sein könnte, wo jetzt der Gott ist und ob der Priester jetzt wieder bei seinem Jüngling liegt!

Wenn man unbedingt solche Verwandlungen will, dann im Zirkus oder auf einem Kostümfest, aber sonst hat die Gottideologie unter vernünftigen Menschen nichts verloren. Das zu erkennen genügt der Hausverstand, dazu braucht es keinen Titel! Aber wie sehr sie eine geradezu magische Macht hat, beweist der Umstand. Auch viele Gebildete fallen darauf herein, während normale Menschen fast immer vernünftig reagieren wie das Kind im Märchen von des Papstes neuen Kleidern: Mama, schau, der Papst ist ja nackt!

Papst Franziskus hat auf meine Frage hin gesagt: Die Gottideologie ist dämonisch! Übertrieben? Nein, weil sie weiter und wieder massiv auf dem Weg in staatliche Gesetze mit ihrer Unterdrückungsgewalt, die Natur der Menschen vergewaltigt, den Menschen umformen will und damit zeigt: Ihre Vertreter wollen weiter Gott sein, indem sie ihren selbst-erfundenen Menschen machen wollen. Inzwischen haben die slowakischen Männer, die polnischen, die kroatischen, die portugiesischen und einige Männer in Italien und auch Männer aus noch anderen Ländern beschwörend ihre warnende Stimme erhoben! Alle sind sich einig: Gott ist eine ernste Gefahr für die Zivilisation überhaupt. Drastisch ausgedrückt: Die Gottideologen sind sozusagen geistige Talibans, auch wenn sie da und dort noch bürgerlich agierende Schläfer sind, die aber auf ihren Einsatz warten!

Übrigens scheint die Gottideologie die erste Ideologie zu sein, zu deren Überwindung der Hausverstand, sobald der Rausch verflogen ist, wirklich ausreichen sollte! In seiner Enzyklika über die Hoffnung schrieb Papst Benedikt: Der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist das Gebot der Stunde. Und genau dieser Sieg ist es, den wir dringend brauchen.

Direkt zu Gott hat derselbe Papst gesagt: Wo die Freiheit des Selbst-Machens zur Freiheit des Gottmachens wird, wird notwendigerweise der Mensch selbst geleugnet und damit am Ende auch Gott als menschliche Schöpfung, als Ebenbild des Menschen der Mensch im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Und es wird sichtbar, dass dort, wo der Mensch geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott aufgibt, verteidigt den Menschen.

Ja, Gott ist Zerstörung des Menschen, darum hat es Papst Franziskus zu recht dämonisch genannt, also ein Werk des Menschen-Mörders von Anbeginn und Vater der Lüge. Alles übertrieben und zu emotional? Das hat man auch den Warnern und Warnerinnen vor den Organisierten Glauben auch schon gesagt, bis es dann immer je zu spät ist, um die Feuer der Scheiterhaufen nicht brennen zu lassen!

Andreas Laun - Papst Franziskus - Paul M Zulehner

Andreas Laun erscheint sein Geschriebenes zum Klartext Gewandeltes und verdächtigt sogleich Allah, seine mohammedanischen Hände dabei im Spiel gehabt zu haben. Aber Paul M. Zulehner kann ihn beruhigen. Es war Gott auf der Suche nach einem neuen Image.

Als Andreas Laun aber die „Katholischen Nachrichten“ aufrief, um zufrieden seinen veröffentlichten Beitrag über die „Genderideologie“ zu lesen, mußte er zu seinem Schrecken feststellen, daß dieser sein Beitrag korrigiert, gekürzt, verändert wurde. Nachdem die Betreiber von den „Katholischen Nachrichten“ ihm versicherten, seinen Text auf keinen Fall so geändert zu haben, wie er das behaupte, sein Beitrag also gänzlich unverändert veröffentlicht wurde, erklärte sich Andreas Laun diese ungehörige Verwandlung seines Textes damit, das könne nur der ihm feindliche Korrektor Allah gewesen sein. Paul M. Zulehner, bekannt für seine Redlichkeit und seine höchste wissenschaftliche und reformfreudige Art, gibt aber ihm zu bedenken, es könne durchaus Gott selbst gewesen sein, der in den launischen Text derart drastisch eingriff, unzufrieden ob seines Images als Reformverweigerer. Diese Erklärung scheint Paul M. Zulehner sehr plausibel, hat er, auch für seine wasserdichten Beweise bekannt, doch dafür einen unwiderlegbaren Beleg, nämlich seinen ebenfalls erst vor kurzem in der Tagszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Beitrag, an dem kein Wort geändert wurde, in den Gott nicht eingriff. Und zur Beruhigung von Andreas Laun, daß Gott sie, die zwei ach so unterschiedlichen Christen, nicht verlassen habe, sondern bloß Andreas Laun zur zulehnerischen Formulierharmloserei animieren möchte, zwar auf drastische Weise, zitiert Paul M. Zulehner getragen sich selbst, was von Gott so stehengelassen wurde:

„Zu klären ist vor allem, was wirkliche ‚Liebe‘ für das Kind bedeutet. Diese lebt von Verlässlichkeit, Förderung, Schutz, Ermutigung, Auseinandersetzung. Aber gehört zu dieser Liebe nicht auch dazu, dass gute Bedingungen für die Ausbildung der sexuellen Identität des Kindes gewährleistet sind, die bei Homopaaren nicht gerade herausragend sind? Dass allein bei solchen Fragen von Homosexuellen sogleich die rote Karte der Diskriminierung gezückt wird, zeigt, wie sehr es primär um Interessen von Erwachsenen geht und wie schwer es ist, das Kindeswohl in der Mitte der Überlegungen zu halten.“

Die kriminisierte Schweiz – Vorbild freiheitlicher Demokratie

Die freiheitliche Gemein-Schaft schiebt, wenn sie von direkter Demokratie spricht, die Schweiz als Vorbild vor.

Kriminisierte Schweiz - Freiheitliches Vorbild direkter DemokratieWie sich die freiheitliche Gemein-Schaft Demokratie tatsächlich vorstellt, hat nun Johann Gudenus stellvertretend für die gesamte freiheitliche Gemein-Schaft wieder bloßgelegt. Er findet es reif, daß es keine geheime Wahl gibt, alle sehen können wie alle abstimmen. Eine Ordnung für überall. Die totale Transparenz. Wie sie Freiheitliche lieben. Das Volk zieht in Tracht und mit Blasmusik hinaus zur Abstimmungsurne und schwingt dabei jauchzend schon ihre ihnen abgewünschte Antwort, und sollt‘ eine nicht gewünschte Antwort dabei sein, trägt sie fort von der Scholle der Wind …

Wenn also die freiheitliche Gemein-Schaft von direkter Demokratie spricht, meint sie eine kriminisierte …

Kriminisierte Demokratie - Freiheitliche Gemein-SchaftNS Es muß für Johann Gudenus und Ewald Stadler ein nostalgisch erhebender Besuch auf der Krim gewesen sein, in Sehnsucht an die Tage im Winter erzeugenden Frühling, als auch hierzulande mehr oder weniger einhundert Prozent für einen Anschluß, für diese Perversion einer Demokratie … In Erinnerung daran wird ihnen an der Abstimmung auf der Krim eine Nachlässigkeit doch noch aufgefallen sein, den sie, so historisch beschlagen wie sie sind, nicht begehen werden wollen, der nicht gewünschten Antwort typographisch den gleich großen Platz als der gewünschten Antwort einzuräumen. Dieser Stimmzettelfehler in der kriminisierten Abstimmung kostete möglicherweise die paar Prozentpunkte, um für den Anschluß ein 99,99-Prozent-Hurra …

„Unsere Stadt Ried“ – Robert Faller ist es nicht, antwortet „Wir sind (die) Gegengewalt“

Es wurde in

Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

die Frage gestellt, ob es Robert Faller sein könnte, der …

Nun liegt eine Antwort vor, die redlicherweise nicht verschwiegen werden darf. Nicht direkt von Robert Faller, aber von „Wir sind (die) Gegengewalt“, für die gemäß Impressum Robert Faller verantwortlich zeichnet.

„Die Seite wurde nicht von Robert Faller erstellt. Aber da deine Seite vor Lügen und Hass voll ist Bernhard Kraut -fällt der FAIL auch nicht mehr auf!“

Und zur gleichen Zeit, um genau zu sein, drei Minuten später, stellt auch „Unsere Stadt Ried“ klar:

„Ich kann euch Versichern, das Robert Faller sicher nicht ls mit dieser Seite zu tun hat, Robert Faller ist der Administrator der Seite ‚GEGENGEWALT‘ Wir sind hier mehrer Administratoren. Nur um das klar zu stellen.“

Unsere Stadt Ried und WirsinddieGegengewalt zeitgleich - Robert Faller ist es nichtAlso nach „Unsere Stadt Ried“ hat auf „Wir sind (die) Gegengewalt“ doch Robert Faller selbst die oben angeführte Antwort geschrieben, denn von „Unsere Stadt Ried“ wird gewußt, daß Robert Faller der Administrator ist. Das wäre hier nicht gewagt worden zu schreiben, denn auf der Seite selbst ist kein Administrator namentlich angeführt. Aber da weiß „Unsere Stadt Ried“ offensichtlich mehr. Eines will aber „Unsere Stadt Ried“ nicht bekanntgeben, wer diese Seite gegründet hat und nun betriebt. Was wohl für einen Namen das „Ich“, welches synchron mit Robert Faller antwortet …

Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten über die Gründung einer Gruppe auf der Plattform des Unternehmens Facebook und schreiben, die Gründer möchten anonym bleiben. Nicht nur diese Tageszeitung verlinkt gleich zu „Unsere Stadt Ried“, auch beispielsweise die Tageszeitung „Der Kurier“, von der ebenfalls nicht hinterfragt wird, wer die Gründer sind, sondern deren Wunsch nach Anonymität ebenfalls ohne Not sofort erfüllt.

Unsere Stadt Ried - Robert Faller nach Betreiberidentität fragen

„Wir sind (die) Gegengewalt“ – Das gefällt „Unsere Stadt Ried“ einzig.

Wessen Wunsch erfüllen Medien damit? Besonders die zwei oben genannten Tageszeitungen? Den Wunsch von Robert Faller?

Was auf „Unsere Stadt Ried“ sogleich auffällt, ist, dieser „Gruppe“ gefällt „Gegengewalt“. „Gegengewalt“ wird betrieben von Robert Faller, der auch sofort schrieb, es müsse etwas dagegen getan werden:

„Dieses ‚RIED VIDEO‘ geht die Runde. Hoffe es rüttelt einige wach! Gegen (Ausländer-)Gewalt muss etwas getan werden! Gegengewalt -„

Wie groß kann der Zufall sein, daß den anonmyen Betreibern von „Unsere Stadt Ried“ ausgerechnet und sofort und einzig „Gegengewalt“ gefällt? Wer den Menschen kennt, weiß, wie gerne dieser doch verrät, was er macht, auch wenn er daraus ein Geheimnis machen möchte. Robert Faller wird dieser menschlichen Eigenschaft wohl auch nicht entgehen können. Und mit diesem Hinweis auf „Gegengewalt“ wird laut geschrien, fragt Robert Faller, ob er „Unsere Stadt Ried“ gegründet hat …

Die Gegengewalt von Robert Faller & Co

„Saufen – Geht raus und spielt.“ – „Fallers Fall vor Gericht.“

„Gegengewalt“ klingt gut und edel. Aber es ist keine Bewegung, die gegen Gewalt ist. Das ist bloß die verkürzte Schreibung. Diese Bewegung nennt sich „Wir sind (die) Gegengewalt“. Und um was für eine „Gegengewalt“ es sich dabei handelt, mit Robert Faller, dem im Zusammenhang mit dem Wiederbetätigungsgsetz Gerichten nicht Unbekannten, dafür reicht ein Hinweis:

„Zur Zeit“ wirbt Robert Faller als Abonnenten“

Möglicherweise antwortet Robert Faller gleich stolz und frei, er sei die Gruppe „Unsere Stadt Ried“ … Wie stolz werden die Medien dann auf ihre fallerischen Hilfsdienste sein?

Unsere Stadt Ried - Tirol wird Österreich - Eine Umdichtung

Wenn Männer Unterstützung brauchen, stehen freiheitliche Männer nicht an, beizuspringen.

Und noch einen Wunschen haben die Medien, nicht nur die zwei oben genannten Tageszeitungen, sogleich erfüllt, darüber ethnisch zu berichten, während es eine reine Männer-Geschichte ist, auch das muß nicht sonderlich noch ausgeführt werden, der Hinweis reicht aus auf:

Rapper aus Ried empfehlen sich für das Sortiment der mölzerischen „Zur Zeit“

Rapper aus Ried empfehlen sich für das Sortiment der mölzerischen „Zur Zeit“

Das wird aber von der freiheitlichen Homepage „Unzensuriert“, zu deren Autoren auch Andreas Mölzer gehört, nicht so gesehen. Ganz im Gegenteil. Was doch sehr verwundert. Gibt es doch nur Gemeinsames zwischen diesen Rappern und den Freiheitlichen …

Die Unterschiede, die die Freiheitlichen meinen auszumachen, können aber von ihnen nur ausgemacht werden, weil sie an die Sache nationalistisch herangehen und nicht, wie es richtig wäre, vom Geschlecht her. Wer dieses Video sich ansieht, wird sofort feststellen, es sind Männer. Männer, die sich abstoßend gebärden. Männer, die zur Frage zwingen, wie kann es heutzutage noch solche Männer geben …

Rapper aus Ried - Sortiment Zur ZeitMöglicherweise ahnen die Freiheitlichen aber selbst ein wenig schon, schrieben sie etwas gegen diese Rapper als Männer, würden sie sich damit selbst unweigerlich charakterisieren. Denn würden die Freiheitlichen etwas gegen die Männer in diesem Video sagen, sich über derartige Männer aufregen, sie würden sich damit selbst unweigerlich vorführen, sich selbst damit unweigerlich als abstoßend präsentieren. Nur dadurch, daß die Freiheitlichen sich über dieses Video nationalistisch aufregen, ist es ihnen überhaupt möglich, beispielsweise als Fürsprecher der Frauen aufzutreten, sich darüber zu echauffieren, daß Frauen in diesem Nuschelsingsang als „Huren“ … Denn was Freiheitliche beispielsweise verkaufen, weist sie nicht als Fürsprecher der Frauen aus. Schon von daher würde dieser Nuschelsingsang recht in das Sortiment des Buchdienstes der freiheitlichen „Zur Zeit“ passen, im Regal etwa gleich neben Frank Rennicke:

„Eine Hure, die es mit jedem treibt, ist ein emanzipiertes Klasseweib“

Männer … Und  nur vom Nationalistischen her ist es Männern möglich, anderen Männern ihre „Statussymbole“ vorzuhalten … He.-Chr. Strache, der sich auch als Rapper versucht, trägt seinen „schwarzen Mercedes“ als Statussymbol um den Arm gebunden … Vor lauter Starren auf das Symbol des Protzes dürfte es ihn unmöglich sein zu erkennen, welche Zeit …

Und die freiheitlichen Männer wissen genau die Symbole der „Grauen Wölfe“ anzuführen, die die Rapper in diesem Video … Nur bei der Einstufung der „Grauen Wölfe“ sind die freiheitlichen Männer plötzlich ganz ungenau, sie schreiben bloß von „extremistischen Grauen Wölfe(n)“, und wollen nicht ihr Wissen preisgeben, daß diese sonst als „rechtsextremistisch“ … Als wäre für freiheitliche Männer „Rechtsextremismus“ ein derat hoher Wert, der solchen Männern nicht zugestanden werden kann und will, als sei „Rechtsextremismus“ ein Vorrecht der ehrenreichen Gemeinschaft, in der freiheitliche Männer sonst verkehren, beispielsweise:

Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen

Etwas wenigstens sorgt für große Erleichterung, und zwar, daß nicht auch noch zusätzlich diese Videomänner aus Ried sich einbilden, bei Wahlen antreten zu wollen. Diese Nische des abstoßenden Mannes besetzen ohnehin die freiheitlichen Männer, und das schmälert die Erleichterung wieder ungemein …

„Alpen-Donau-Info“ als Vulgo-Name für die freiheitliche „Zur Zeit“ wäre recht passend

Es gibt in diesem von den Alpen und der Donau beherrschten Land die Tradition der Hausnamen als eindeutige Kennzeichnung. Eine sterbende Tradition. Das Sterben könnte aber aufgehalten werden, etwa dadurch, daß nun Zeitungen zur eindeutigen Kennzeichnung mit Vulgonamen getauft werden. Für Häuser ist diese Tradition sinnlos geworden, weil diese ohnehin durch das postalische System ausreichend  gekennzeichnet sind, sie dadurch leicht zu finden und keine Verwechslungen mehr möglich sind. Bei Zeitungen hingegen sind ihre Titel nicht immer richtig gewählt, oft tragen Zeitungsnamen mehr zur Verwirrung bei, als sie genau kennzeichnen, welche Zeitung eigentlich in der Hand gehalten wird.

Zur Zeit vulgo Alpen-Donau-InfoEin dafür recht geeignetes Beispiel ist das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Zeit“. Zu welcher Zeit wird in diesem Magazin geschrieben? Zur Gegenwart? Nein. Auch wenn der Bezug auf tagesaktuelle Themen das vermuten lassen würde. Es wird doch ausschließlich mit Vergangenheitsmagazin auf die gegenwärtige Zeit geschossen, als Gegenwart aus der Gegenwart heraus behandelt. Zur Zeit gehört auch die Zukunft. Eine Zeitform, die der freiheitlichen ZZ gänzlich fremd ist, wird unter Zukunft Weiterentwicklung verstanden. Zukunft wird in diesem freiheitlichen Medium ebenfalls mit dem Vergangenheitsmagazin beschossen und zerschossen, bis aus Gegenwart und Zukunft, das scheint der Zweck zu sein, Vergangenheit bröckelt. Zur Vergangenheit also schreibt das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft, die ihr Gegenwart und Zukunft ist.

Im Fokus der „Zur Zeit“ ist also räumlich und zeitlich Vergangenheit und Alpen-Donau-Gebiet, darauf konzentriert sich dieses freiheitliche Magazin obsessiv. So scheint es recht passend und zur deutlichen und eindeutigen Kennzeichnung, was für ein Medium das ist, der „Zur Zeit“ den Vulgonamen „Alpen-Donau-Info“ zu geben.

Das könnte beispielsweise für die Tageszeitung „Der Standard“ hilfreich sein, um nicht weiter über eine belanglose Website mit dem Namen „Alpen-Donau-Info“ zu berichten, um nicht weiter belanglose Websitesbetreiber zu interviewen. Aber nicht nur dieser Zeitung. Denn es erschien so gut wie allen Zeitungen in diesem Land berichtenswert, daß „Alpen-Donau-Info“ wieder … Betrieben von Richard Pfingstl. Es wird über eine völlig belanglose Website berichtet, es wird ein völlig belangloser Betreiber interviewt. Belanglos heißt, es ist keine Website von einer in Parlamenten vertretenen Partei. Belanglos heißt, Richard Pfingstl ist kein Abgeordneter des österreichischen Parlamentes, kein Abgeordneter des europäischen Parlamentes, kein Gemeinderat, kein Landtagsabgeordneter, kein dritter Nationalratspräsident … Die „Zur Zeit“ vulgo Alpen-Donau-Info der freiheitlichen Gemein-Schaft aber ist das Medium einer in vielen Parlamenten vertretenen Partei, das Medium von Abgeordneten auf allen politischen Ebenen, das Medium von einem dritten Nationalratspräsidenten.

Richard Pfingstl und Norbert Hofer - Anwälte der MeinungsfreiheitDie sogenannte neue „Alpen-Donau-Info“ von Richard Pfingstl beschäftigt sich vorwiegend mit dem Verbotsgesetz. Also mit dem, was auch für die freiheitliche ein vordringliches Anliegen ist. Aber die Beschäftigung von Richard Pfingstl mit dem Verbotsgesetz ist eine belanglose, während die freiheitliche Beschäftigung damit als keine belanglose abgetan werden kann, zumal die Bereitschaft nach jüngsten Meinungsumfragen, eine derartige Gemein-Schaft zu wählen, weiter im Ansteigen sich befindet …

Im Grunde weist der belanglose Richard Pfingstl selbst darauf hin, wenn er den freiheitlichen Abgeordneten Andreas Mölzer prominent auf seiner belanglosen Website zitiert und für die freiheitliche Gemein-Schaft eintritt, daß im Fokus der Berichterstattung auch in diesem Bereich die freiheitliche Gemein-Schaft mit ihrem Magazin Alpen-Donau-Info an erster Stelle …

Im Grunde präsentiert sich die sogenannte neue und ebenso belanglose als die sogenannte alte „Alpen-Donau-Info“ derzeit im Vergleich zur freiheitlichen nahezu harmlos. Wer das vergleichen möchte, kann hierfür u.v.a.m. zum Vergleich heranziehen:

Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um den Schutz der Meinungsfreiheit

Eine Verharmlosung allerdings betreibt die Tageseitung „Der Standard“ mit dem Hinweis, Richard Pfingstl sei früher einmal ein Mitglied des Rings freiheitlicher Jugend gewesen. Das klingt geradeso, als ob solche Menschen in der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht wohlgelitten wären, während es tatsächlich … Aber mit einer Gemein-Schaft, die möglicherweise zum bestehenden Einfluß auf allen politischen Ebenen zusätzlich noch stimmenstärkste Gemein-Schaft werden könnte, können und wollen aus Eigengeschäftsinteressen nicht so umspringen, wie mit einem belanglosen Robert Pfingstl, der auch nie in einer möglichen zukünftigen Regierung gar als Minister oder Vizekanzler oder sogar Kanzler …

NS Wenn Sie an einem weiteren Vergleich zwischen der belanglosen neuen „Alpen-Donau-Info“ eines belanglosen Betreibers mit nicht belanglosen Produkten von nicht belanglosen Funktionären und Funktionärinnen interessiert sind, eine kleine Auswahl:

Andreas Mölzer

Svoboda, Ukraine

Barbara Rosenkranz

Zur Zeit

Empfehlungen in der ADI zur Wiederlektüre

Alpen-Donauländische Satiren

Unzensuriert

Dritter Nationalratspräsident

Wehret den Anfängen

Belanglose Website eines Belanglosen

Frank Castdorf im Burgtheater – Wenn Kaiser entdecken müssen, auch nur Arbeitnehmer zu sein

Den Eigenschmeicheleien wird jetzt wohl niemand mehr folgen, denn über die Eigenschmeicheleien eines Arbeitnehmers, noch dazu eines entlassenen Arbeitnehmers, der vor das Arbeitsgericht ziehen muß, um seine Entlassung anzufechten, wird bloß milde und auch böse gelacht, milde kommentiert, ein armer Träumer, und auch hämisch, was für ein sich nicht kennender und sich überschätzender Narr …

Matthias Hartmann Ein Gedicht

„Castdorf, Frank, Regie“

Frank Castorf, der „Kaiser“, der sich „stalinistisch“ aufführen würde, hat schon einmal ganz klein nach den Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnenschutzgesetzen geplärrt und geschluchzt, „stalinistischen Methoden“ sei er … nun muß sich Matthias Hartmann darauf besinnen, daß Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen Rechte haben, wenigstens für sich selbst weiß er das jetzt ganz schnell …

Matthias Hartmann, Frank Castorf, … – Billeteure, die Kaiser und Fürsten spielen, und wenn die Wirklichkeit ihr Spiel stört, heilfroh sind, daß es Gesetze gibt, die sie anrufen können, wie das Personal, das von ihnen, den in Nerz gewandeten Bühnenfürsten, wie Rechtlose behandelt …

Frank Castorf ist dem Burgtheater ein Frank Castdorf

Wie gelesen werden kann, fehlt es im Burgtheater nicht nur im Finanziellen an Sorgfalt, sondern auch im Schriftlichen. „Frank Castdorf“ führt gemäß Burgtheaterprogramm Regie … Möglicherweise beabsichtigt so geschrieben. Kaisergemäß bestimmt nicht von Frank Castorf oder von Matthias Hartmann, aber vielleicht von einer Leihschreibkraft … Bleibt bloß die Frage, wenn mit Absicht, wie ist „Castdorf“ zu übersetzen? Dorfbesetzer? Abklatsch im Dorf? Oder hat doch Frank Castorf vorsorglich um diese Namensschreibung ersucht? Für den Fall, daß seine morgige Krönung keine Krönung … Er dann leichter die Verantwortung abschieben kann, es habe ja nicht er, Castorf, sondern ein gewisser Castdorf inszeniert … Aber das Abschieben von Verantwortung jedweder Art geht nur eine gewisse Zeit gut, richtiger: schlecht, wie eben aktuell Matthias Hartmann erkennen muß … der bald im kalten Arbeitsgerichtsflur neben dem Leihbilleteur auf der Holzbank sitzen wird, um auch zu seinem Recht als Arbeitnehmer …

Let there be Yacht. And there is Jet.

Ganz sicher ist sich Christoph Schönborn nicht, ob das eine Revolution ist. Von dieser Unsicherheit kann Christoph Schönborn aber befreit werden. Es ist die nackte Fortschreibung des seit Jahrhunderten äußerst lukrativen Geschäftes mit dem Produkt Gott, das unter vielen Namen bekannt ist. Und Papst Franziskus versucht nicht die Revolution, sondern bloß die Heimholung der erfolgreichsten Verkäufer des Produktes Gott, das auch unter dem Namen Kenneth Copeland bekannt ist, der sagt, jeder Gläubige und jede Gläubige sei ein Gott, allerdings mit einem kleinen „g“ geschrieben. Gott ist nach Copeland zwei Meter groß, bleibt die Frage, ob jetzt jeder Menschen, der zwei Meter groß ist, ein Gott, also einer mit einem großen „G“ …

Papst Franziskus Kenneth CopelandJorge Mario Bergoglio hat an Kenneth Copeland eine Grußbotschaft gesandt, in der er von Einigkeit spricht, davon, daß sie Brüder im Geiste sind, und im Anschluß daran ist zu sehen, wie Kenneth Copeland ebenfalls eine Handy-Botschaft an Papst Franziskus schickt, von gott zu gott and back to god. Wie groß ist Jorge Mario Bergoglio? Hoffentlich nicht zwei Meter und kein Gewicht von „90 kg“, denn die Kleinschreibung wäre dann falsch und auch unhöflich …

Papst Franziskus schickt eine Grußbotschaft an Kenneth Copeland und Christoph Schönborn verbreitet diese allerbravst und gehorsamst und Kenneth Copeland zählt die eingehenden Schecks und rechnet wohl schon fleißig, auf wie viele Schecks muß er noch warten, um das nächste Flugzeug kaufen zu können. Zum Reisen braucht das Ehepaar Copelands doch Privatjets, sonst aber brauchen sie nicht viel, denn allein durch die Kraft des Wortes können Gläubige, sagt Kenneth Copeland, befehlen – und er ist wahrlich ein Gläubiger -, daß eine „fast 30 m Yacht Wirklichkeit wird“ … Sonst sind die Copelands so bescheiden, wie es ihnen ihr Bruder im Geist im fernen Grätzel von Rom vorlebt. Den Kenneth Copeland im Vatikan gerne besuchen wird. Im Privatjet? Oder wird er sich dafür eine Yacht … Ob es dafür eine besondere Befehlsformel gibt? So nach der Art: Es werde Yacht. Und es ward Yacht …

gott spricht es werde yacht und es ward yachtDas hier darüber geschrieben wird, darf nicht als Kritik verstanden werden, nicht an Kenneth Copeland, denn er und die gesamte Bewegung des Wohlstandsevangeliums wird ohnehin zu Genüge kritisiert, und zwar von Gläubigen. Und was Gläubige untereinander für theologische Probleme und Debatten haben, ist für Außenstehende ohne Belang.

Das hier darüber geschrieben wird, darf nicht als Kritik verstanden werden, auch nicht an Jorge Mario Bergoglio und Christoph Schönborn. Aber nachdem beiden außerhalb ihrer Organisation nach wie vor derart große Bedeutung zugestanden wird, ist es nicht uninteressant zu erfahren, wie wenig sattelfest sie in ihrem eigenen Metier, also in der Theologie, zu schein scheinen, wenn sie derartige Gebrauchtwagenverkäuferinnen und Ersatzteilverscherbler hofieren … Wie sattelfest können sie also in Bereichen sein, die sie gar nicht gelernt oder studiert haben? Etwa in Politik oder Wirtschaft oder Wissenschaft oder Kunst oder … Was können sie zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen beitragen, das essentiell und fundiert ist? Etwa zur Frauengleichberechtigung oder zu … oder zu … oder …

Kenneth Copeland Money Pope FrancisSelbstverständlich sitzen Papst Franziskus und Christoph Schönborn fest im Sattel des Glaubens, in einer weder zu verifizierenden noch zu falszifierenden Disziplin sind alle, die für den Glauben reiten, sattelfest, weil im Grunde jedweder Glaube keine Disziplin ist, sondern eine Menschendisziplinierung. Wie Märchen entziehen sich auch Glauben der Überprüfbarkeit. Im Theoreich des Irrationalen ist jeder Mensch ein Gott , mit einem großen „G“ geschrieben, unabhängig von Körpergröße und Gewicht Wenig sattelfest sind sie in der Vermarktung und so ist es ihnen ein Gebot, daß sie einem Vermarktungsgott huldigen, ihn an ihrer Seite haben möchten, um ebenso erfolgreich in der Vermarktung zu sein, die sie Evangelisierung und Missionierung nennen. Vor allem Papst Franziskus ist davon derart besessen, daß es kein Wunder wäre, wenn bald von einer neuen sexuellen Spielart gesprochen werden würde, von einer Franziskus-Befriedigung … Mit „Evangelii Gaudium“ liegt von Jorge Mario Bergoglio ein erster deutlicher schriftlicher Beleg für diese Franziskus-Befriedigung vor …

PS Werden die Auftritte von Papst Franziskus bedacht, ist es nicht unrichtig zu sagen, er ist ein gelehriger Schüler der gods of the gogglebox … die wohl auch von den Jesuiten gelernt haben, das Jesuitentheater der heutigen Technik angepaßt zur Fernsehshow …

Sehr hitlerisch würde Frank Castorf bei Abstimmungen werden

Nach all dem Gefasel von Walhalla, Selbstopfer, schwarzer Sonne und Siegerjustiz muß es Frank Castorf ganz wirr im Kopf gewesen sein, so daß er hitlerisch und stalinistisch verwechselte, denn zu Walhalla, zur schwarzen Sonne, zu Siegerjustiz und Selbstopfer paßt seine Aussage

„Ich habe hier Hausrecht! Ihr könnt das gerne auf der Straße machen! Ich würde da sehr stalinistisch werden, ohne Anflug von Demokratie. Und wenn dann mein Freund sich zur Burg äußert, der Strickjackenträger aus München …“

ganz und gar nicht, zu diesem castorfschen Geschwefel gehört „wallhallmäßig“ hitlerisch und nicht „stalinistisch“ … Aber Frank Castorf ist ein äußert vorsichtiger „Zertrümmerer“, so ist seine Verwechslung eine der Eigengeschäftsvorsorge geschuldete Verwechslung. Denn hätte er „hitlerisch“ gesagt, seine Karriere wäre augenblicklich zertrümmert. So sagte er „stalinistisch“, weil er mit Nachsicht rechnen kann, wo es in Wahrheit keine Nachsicht geben darf.

Stalinistisch würde Frank Castorf bei Abstimmungen werdenWas für eine ekelerregende und intellektuell erbärmliche Gedankenwelt Frank Castorf in diesem Interview, das er der Tageszeitung „Der Standard“ gab, offenbart, finde, wer kann, dafür Worte …

Drei Auslassungspunkte werden auch von Frank Castorf verwendet. Oder war Ronald Pohl bereits so nachsichtig und freundlich zu Frank Castorf, nicht zu veröffentlichen, was er, Frank Castorf, mit seinem Strickjackenträgerfreund machen würde, wenn dieser sich zur Burg äußerte? War es eine Phantasie, in der etwa ein Strick … Hitler als auch Stalin knüpften das Band der Freundschaft gerne zu einem Strick … Strick – für Stalin als auch Hitler ein Synomym für Lösung. Etwas zu lösen, hieß für beide, zum Strick zu greifen. Die einzige Kompetenz, die beide besaßen, war die Strickknüpfkompetenz … Und welche andere Kompetenz könnte jemand in seine Bewerbung schreiben, der hitlerisch respektive stalinistisch …

frank castorf anerkennt arbeitnehmer_innenrechte - für sich

Frank Castorf anerkennt Dienstnehmerinnen- und Dienstnehmerrechte – für sich.

Und es gibt weitere Verwechslungen, die Frank Castorf in diesem Interview … Er verwechselt beispielsweise eine ordentliche Buchführung mit Erbsenzählen, er verwechselt Leitung eines Theaerbetriebes mit dem Inszenieren auf der Bühne … ach, es lohnt nicht, zu all diesen Dummheiten mehr noch zu schreiben …

Gefährlich daran ist nur, daß ebendiese Dummheiten weiter die Bereitschaft sinken läßt, Kunst, Kultur und auch Theater großzügig zu fördern. Während es so enorm wichtig wäre, breitest für die Förderung zu werben, weil das eben so notwendig und wichtig und richtig ist. Aber auch ein Frank Castorf ist nur mehr für alle jene, die Subventionen rigoros streichen wollen, ein Argument, gegen das schwerlich anzukommen ist. Gegen die Entförderungsgeilheit wird nur das Versprechen hilfreich sein, es kommen neue Generationen, die Zeit der Castorfs ist vorbei, die Castorfs haben das Pensionsalter erreicht, ein paar Selbstinszenierungen werden noch zu ertragen sein, aber dann bricht ein neuer Bühnentag an, und dann so viel Förderungen als nur irgend möglich, maßlos für das Maßlose auf der Bühne, und nicht mehr zum Finanzieren von Theaterleitungsinkompetenz und Geschäftsgebarungssunfähigkeit …