Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen, die nicht als eine klassische Umfrage zu verstehen ist, in der ausschließlich die prozentuale Verteilung von Meinungen zu einem bestimmten Thema interessiert, sondern als eine Umfrage, um mit Ihrer Meinungsabgabe vor allem zu bekunden, daß die von SPÖ und ÖVP für den 20. Jänner 2013 festgesetzte Volksbefragung mit den zwei madigen Fragen – entweder Wehrpflicht oder Berufsheer – absolut unvollständig ist.
Es ist nicht nur eine auf zwei Fragen reduzierte und dadurch absolut unzureichende Volksbefragung, sondern auch: Entweder von SPÖ und ÖVP eine als Beleidigung gedachte Volksbefragung, weil beide Parteien den Menschen nicht zumuten, fähig zu sein, sich zwischen mehr als zwei Fragen entscheiden zu können, oder, was zutreffender sein dürfte, beide Parteien nicht mehr fähig sind, als je nur mehr eine Frage zu denken, die sie nun proporzmäßig zusammenschmissen, um eine Volksbefragung zu basteln, die weit unter dem hohen Diskussionsniveau außerhalb von den beiden Parteien der politischen Arrièregarde auch zum Komplex Militär zurückbleibt …
Das ist nicht tatsächlich geschehen. Wirklich passiert ist einem Berufssoldaten aber vor einigen Tagen, seinen Fuß zu treffen. Dieser Berufssoldat schoß damit nicht nur dem Verteidigungsminister ins Knie, sondern allen, die nun vermehrt losmarschieren, um für ein Berufsheer zu werben, mit Sätzen wie –
Anfang Juli dieses Jahres verstarb ein Berufssoldat, ein weiterer Berufssoldat wurde verletzt, und die vier Grundwehrdiener, die sich ebenfalls in diesem Panzer befanden, der vom bei diesem Unglück verstorbenen Berufssoldaten ohne gültige Fahrgenehmigung in ein Schlammloch gelenkt wurde, blieben unverletzt …
Der im Juli 2012 ums Leben gekommene Berufssoldat war nicht der erste Soldat des österreichischen Bundesheeres, der in Ausübung seines Dienstes ohne sogenannten Feindkontakt starb … Soldaten gefährden die Sicherheit, ihre eigene, aber auch von jenen, zu deren Sicherheit sie eigentlich angestellt sind, als Berufssoldaten, oder zwangsverpflichtet, als Grundwehrdiener. Aber das muß nicht wiederholt, was bereits geschrieben wurde in Wer im Ernstfall am wenigsten in Österreich zur Verteidigung beitragen wird – Das Bundesheer -, Hinzugefügt werden kann: gleich ob es ein Berufsheer ist oder ein Wehrpflichtheer …
Der Panzer im Schlammloch veranschaulicht sehr gut den weltweiten Zustand, in dem die Menschheit mit ihrem Festhalten am Militär steckt -, es geht nichts weiter. Auch wenn es heutzutage weltweit gang und gäbe ist, das Militär als friedenserhaltende Organisation zu bewerben, so ist es bei dieser Werbung wie bei jeder anderen auch, die Kosten und die Schäden beim Kauf dieses Produktes übersteigen bei weitem den Nutzen, das Fünkchen Wahrheit, das vielleicht in dieser Reklame steckt, ist stets hochteuer erkauft, und nicht nur mit Geld … Mit dem Militär ist kein Frieden zu haben, mit dem Militär ist kein Frieden zu machen. Dafür ist nicht nur die Geschichte eine Kronzeugin, sondern auch die Gegenwart …
Wie Sie auf der Karte sehen können, mußte eine Umfrage gestartet werden, um daran zu erinnern, daß bei der bevorstehenden Volksbefragung über das Bundesheer eine Frage nicht gestellt wird, aber die zu stellen, so oder ähnlich, um aus diesem Schlammloch endlich herauszukommen, wenigstens herauszukommen zu versuchen, notwendig ist, und auch den für diese Volksbefragung verantwortlichen Parteien der Sozialdemokratie und der Christschwarzerei zu verdeutlichen, daß Volksbefragungen an sich zwar gut seien, aber eine Volksbefragung mit nicht allen stellbaren Fragen nichts aus -, auch das muß jetzt nicht noch einmal genauer ausgeführt werden, es darf verwiesen werden auf: Travestie einer Volksbefragung … Wolfgang Koch hat am 1. September 2012 in Tageszeitung Der Standard folgenden Vorschlag unterbreitet:
Eine breite demokratische Legitimation hätte darum nur eine Volksbefragung mit vier Zukunftsoptionen im Heeresbereich. Die Fragestellung an alle müsste gerechterweise lauten:
Sind Sie für:
a) eine Beibehaltung der allgemeinen Wehr- und Zivildienstpflicht für Männer,
b) eine Ausweitung der allgemeinen Wehr- und Zivildienstpflicht auf Frauen,
c) eine Berufsarmee und den Ausbau des freiwilligen Zivildienstes,
d) eine Abschaffung des Bundesheeres, unbewaffnete Neutralität und freiwillige Zivildienste.
Nur eine solche vierteilige Fragestellung berücksichtigt alle politischen Konzepte in der Diskussion über Sinn und Aufgaben der österreichischen Landesverteidigung. Nur diese offene Befragung wäre geeignet, ein wahrheitsgetreues Meinungsbild der Bevölkerung zum jährlich zwei Milliarden Euro verschlingenden Verteidigungsbudget einzuholen.
Allein der faire und öffentliche Wettstreit aller vier Konzepte könnte einer politischen Klasse, welche aus freien Stücken den klügsten Weg nicht zu gehen wagt, die Richtung zu einem Friedensbeitrag für die Welt weisen
Die hier erst vor kurzem gestartete Umfrage wird per sofort geschlossen. Zugunsten einer neuen Umfrage, mit diesen von Wolfgang Koch formulierten vier Fragen:
Denn die von ÖVP und SPÖ zwei vorgelegten Fragen taugen zu nicht mehr als zur Selbstfeierung der beiden Parten, in der die als nur Sogenannte zu bezeichnende Volksbefragung beide Parteien ihre jeweils verlangte Antwort als Ergebnis haben wollen, um daraus parteipolitische Vorteile, wie sie meinen, für die nächsten Wahlen ziehen zu können …
III. Präsident NR Dr. Martin Graf betätigte wieder die Kurbel des altdeutschen Leierkastens, um erneut ins Gerede zu kommen, diesmal mit einer Solidaritätsbekundung … Über diesen grafschen Knicks wurde bereits eine Bemerkung gemacht, so daß auf die aktuelle Affäre nicht weiter mehr eingangen zu werden braucht, denn die freiheitlichen Reisen nach Paraguay rufen weitere Aspekte in Erinnerung, auch von heiterer Art …
Andreas Mölzer war auch mal mit in Paraguay, und das erlaubt einen Schwenk zur freiheitlichen ZZ, die in der aktuellen Ausgabe 38/2012 zur Wiederlesung den Schriftsteller August Kraft empfiehlt, der nicht nur über Richard Wagner schrieb, sondern auch bekannt ist als Unterstützer -, des Reiches Namen muß wohl nicht ausgeschrieben werden … Freiheitliche scheinen nicht nur in literarischen, musikalischen und künstlerischen Belangen ihre Schritte auf vertrauten Boden setzen zu müssen, sondern auch wenn sie Österreich oder, wie es Freiheitliche meinen, den deutschen Kulturraum verlassen, um beispielsweise nach Paraguay zu reisen …
Kaum sind Freiheitliche in Paraguay suchen sie augenblicklich die vertraute Scholle oder flüchten sich sofort auf eine vertraute Scholle. In Paraguay haben sie diese in der Kolonie Fernheim zu ihrem Glück und ihrer Sicherheit auch gleich gefunden, wie auf der Ansichtskarte die Bilder und Texte … Auch geographisch verläßt die Freiheitlichen nie ihre Treffsicherheit, über die vor kurzem geschrieben wurde, ein Auszug aus dem Lexikon der Mennoniten auf der Ansichtskarte gibt Auskunft über diese Treffsicherheit …
Es wurde weiter oben Heiteres angekündigt, und das leistet die grafsche Unzensuriert mit ihrem Bericht über diese freiheitliche Reise – die lustigsten Stellen aus diesem:
Die drei Mennoniten-Kolonien liegen im 17. Bundesstaat von Paraguay, Boqueron. In der gepflegten Hauptstadt Filadelfia ist der Österreich-Bezug allgegenwärtig. Bürgermeister Berthold Doerksen erzählt der Delegation, dass er sich Videobänder mit ZDF-Sendungen schicken lässt. Seine Lieblingssendung sei der Musikantenstadl mit Karl Moik. Martin Graf klärt auf, dass dieser nun von einem Wiener, Andy Borg, moderiert wird. Blasmusik sei hier sehr beliebt, es gebe auch eine eigene Blasmusik-Kapelle, die eine Tracht aus Deutschland trägt. Eine Volkstanzgruppe gibt es nicht, dies lasse sich mit dem strengen Glauben der Mennoniten nur schwer vereinbaren. Augenzwinkernd gibt Doerksen aber zu, dass sich die Regeln in der Vergangenheit gelockert haben.
Indianer wollen am System mitnaschen. Gouverneur Walter Stöckl, dessen Vorfahren aus Tirol stammen, schildert, dass immer mehr Indianer in die Gegend ziehen. Waren die Mennoniten früher praktisch unter sich, so hat sich die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber. Die meisten Indianer würden nicht gerne arbeiten, bei der Allgemeinheit aber mitnaschen wollen. Des sozialen Friedens Willen habe man ihnen gratis Land zur Verfügung gestellt, sie versucht, in den Arbeitsprozess und in der Gesellschaft zu integrieren. Keiner weiß, wie lange das noch funktioniert. Der eine oder andere denkt da bereits schon wieder ans Auswandern. Aber wohin? Die weißen Flecken auf der Welt werden immer weniger, wohl auch die Bereitschaft, irgendwo wieder ganz von vorne zu beginnen.
Was die Medien betrifft, so haben sich die Mennoniten mit den neuen Zuwanderern bereits arrangiert. In der genossenschaftseigenen Radiostation ZP30 (Stimme des paraguayischen Chacos) gibt es Nachrichten auf deutscher Sprache nur noch zu 24 Prozent. Die restlichen Prozent teilen sich auf andere in dieser Region gesprochenen Sprachen wie Spanisch, Guarani usw. auf. Radio-Direktor Helmut Giesbrecht und Programmchefin Dorothea Eid erzählen, dass es den Sender bereits seit 35 Jahren gibt und sie mit einem Budget von umgerechnet 380.000 Dollar pro Jahr auskommen müssen. Der Anteil der religiösen Sendungen beträgt 34 Prozent des 24-Stunden-Programmes. Dass die Österreich-Delegation nach Filadelfia gefahren ist, um sich das Leben der Mennoniten anzuschauen, durfte in den deutschsprachigen Nachrichten natürlich nicht fehlen. Nicht nur das: Reporterin Gatti Harder führte mit Graf und Mölzer ein Live-Interview.
Inhaltlich ist der Bericht nicht heiter, aber erhellend, macht verständlich, weshalb Feiheitliche in Österreich derart, um es zurückhaltend auszudrücken, gegen Menschen, die nach Österreich einwandern, massiv agitieren, weil sie wissen, wie sie selbst als Zuwanderer und Zuwanderinnen wären, oder, weil sie Rechte nur sich selbst zugestehen können, weltweit … Freiheitliche fühlen sich scheinbar wohl auf der ihr vertrauten Scholle beispielsweise in Paraguay, aber vor lautet deutschen Lauten und Blasmusik haben sie bis heute nicht vernommen, wie viele Rechte den Einwanderinnen und Einwandern in Paraguay zugestanden und eingeräumt wurden,
Das Parlament von Paraguay hatte im Juli 1921 das Gesetz Nr. 514 verabschiedet, das den mennonitischen Siedlern ganz außergewöhnliche Rechte gewährte: Sie mussten keinen Eid auf die Verfassung leisten, sie wurden nicht zum Militärdienst herangezogen, sie durften ohne Einschränkungen Deutsch als Schulsprache verwenden, sie konnten ihre eigene Verwaltung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Rentenversicherung einrichten, sie erhielten zehn Jahre Steuerfreiheit usw.
die sich nun beklagen, daß es „nur noch zu 24 Prozent in deutscher Sprache …“, daß „immer mehr Indianer in die Gegend …“, daß „die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber“ … Ach, nie endet die Gefährdung der eigenen Kultur, geliefert durch das Zweite Deutsche Fernsehen und präsentiert durch Karl Moik, der lange schon Andy Borg heißt, ihr Herabsinken, das Schreckgespenst des „weißen Indianers“ kehrt zurück wie ehemals, die Erde selbst sogar versinkt in politischer Korrektheit: „immer weniger „weiße“ …
Wie viele Wiener und Wienerinnen stehen Kärntnerinnen und Kärntnern eigentlich gegenüber? Ein Glück, daß sie alle die deutsche Sprache sprechen, denn sonst würde es auch in Wien nur noch 24 oder gar weniger … und die restlichen Prozente verteilten sich auf Sprachen wie Kärntnerisch, Drautalerisch, Gurkerisch …
Kann es dem III. Präsidenten NR denn übel genommen werden, daß er sich mit jenen solidarisiert, die das Werk seines Staatskünstlers bestaunen, wenn auch so fern von seinem Heim? Dr. Martin Graf wird in die österreichische Parlamentsgeschichte als der „Immer-schon-ein Problembär„, als die permanente Affäre, aber in die Kunstgeschichte seines Lagers als der Durchsetzer eines germanischen Künstlers, wobei es in Paraguay möglicherweise, in dem Lager, auf der Scholle, auf der Freiheitliche austreten, eine nicht allzu große Herausforderung darstellt, einen Odin Wiesinger …
Erneut gegen die Wogen hoch, wegen eines Organisierten Glaubens, erneut beweist eine Religion, Quelle des Todes zu sein, erneut bestätigen Gläubige, unter den Menschen die Gottesanbeter zu sein, die riskanten Sex dem Leben vorziehen, lieber als zu leben wenigstens einmal Sex zu haben, also trotz der tödlichen Gefahr, beim Sex gefressen zu werden. Die Gottesanbeter der Tierart Mensch ziehen aber den Glauben dem Sex vor, allerdings mit den gleichen tödlichen Folgen … Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, daß sie gar nicht den Glauben dem Sex vorziehen, sondern der Glaube der Sex ist und zugleich der Glaube als das tödlichste Toy zum … Wie auch immer, die Sexualität der Gottesanbeter will hier nicht besprochen werden, denn diese ist einzig die Angelegenheit der und so Gläubigen selbst. Eines aber steht fest, wiederum sind auch gottesanbeterische Demonstranten ums Leben gekommen -, und weshalb? Um gegen einen Film zu demonstrieren, der so schlecht oder so gut ist, wie eben jedes Produkt, das die Tierart Mensch erzeugt, gut und schlecht ist, sei es nun ein Koran, eine Karikatur oder was auch immer: tauglich oder untauglich für Anerkennung und Ablehnung …
Enervierend daran allerdings ist, daß augenblicklich darüber gesprochen wird, dieser Film dürfe nicht öffentlich gezeigt werden, enervierend ist dieser neuerliche Kotau vor den Religionen und vor allem deren extrem fanatisierten Angehörigen, die sich aktuell gegenseitig mit einem Film reizen, enervierend ist wieder der Allmachtswahn einer Sekte, diesmal von Ange-
hörigen der Sekte des Muh-Ammads, die alle für einen Film verantwortlich machen wollen, den ein paar Menschen produziert haben, enervierend ist die Distanzierung der amerikanischen Adminstration von einem Film, den sie nicht produziert hat, an dem nicht 312 Millionen Amerikaner und Amerikanerinnen mitarbeiteten …
Und die Sekte des Muh-Ammad, die es wohl ohne seine Frau Chadidscha nicht geben würde, maßt sich nicht nur ebenfalls diesen tödlichen Allmachtswahn an, sondern lebt ebenfalls auch diese tödliche Irrealität aus, jeden und jede zu beschuldigen, jedwedes Leben gefährden zu können, einschließlich das eigene … Es bewahrheitet sich erneut das Wort eines weiteres Muh-Ammad, zu lesen, ein wenig anders, in dem Produkt Bibel: Wer mir nachfolgt, wandelt sich gleich mir zum Kalb, das aus dem Licht in die Finsternis der Schlachtbänke läuft. Auch in Wien wurde gegen diesen Film mit dem Titel, soweit erinnerlich, The Innoncence of Muslims demonstriert, von Menschen, die in Interviews selbst sagten, sie hätten den Film nicht einmal gesehen und wollen den Film gar nicht einmal sehen, aber sie gehen auf die Straße, stellen sich in vollkommener Verkennung der Tatsachen vor irgend ein Gebäude, machen irgend welche Menschen für diesen Film verantwortlich, den aber wenige bestimmte Menschen herstellten …
Was aber nicht enervierend ist, sondern tatsächlich unerträglich und tatsächlich widerwärtig und tatsächlich abscheulich und absolut zu veruteilen ist, sind Mordaufrufe, deren Abscheulichkeit noch gesteigert werden mit der Aussetzung vont Kopfgeldprämien, wie der aktuelle Mordaufruf mit Kopfgeldprämie des Ministers Ghulam Ahmed Bilour in Pakistan gegen die Produzenten des Films, und dieser darüber hinaus gegen jedwedes Gesetz verstoßende Mordaufruf wird in seiner Abscheulichkeit auch nicht dadurch geschmälert, dem Eisenbahnminister zugestehen zu können, er wisse wenigstens das von der Wirklichkeit, wer für diesen Film konkret verantwortlich ist …
Das Morden ist das Wesen der Religionen, niemand sonst will so schnell und rasch morden, wie Angehörige von Religionen, und das sind nicht von Angehörigen, die vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden lebten, sie leben in der Gegenwart, und es sind nicht allein Angehörige der Sekte des Muh-Ammad, sondern -, das muß nicht wiederholt werden, was hier schon geschrieben wurde, zum Beispiel unter dem Titel Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben …
Wenn auch beim Lesen des Namens Richard Millet allein kurz gedacht werden darf, ah, ein Schriftsteller aus der Gegenwart, sogar ein französischer, in der freiheitlichen ZZ -, aber nach dem Lesen des Zitats ist augenblicklich klar, die freiheitliche ZZ läßt sich nicht ihre Ehre nehmen, ihrer Gesinnung treu zu bleiben, auch in ihrer Ausgabe 36-37/2012, in der wieder einmal der III. Präsident NR selbst schreibt, diesmal über die Wehrpflicht als Wert …
Es wurden hier bereits mehr als genügend viele Ergänzungen zu den Beschönigungen durch die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Autoren geschrieben, so daß bei der Ausgabe 35/2012 beim Lesen des Namens Hermann Löns gedacht wurde, diesmal wird darauf verzichtet werden können, etwas zum durch die freiheitliche ZZ empfohlenen Hermann Löns zu schreiben, denn es wird ohnehin gewußt, in welchen Kreisen Hermann Löns heute noch höchste Verehrung genießt, in welchen Lagern heute noch wohl vor allem der lönsische „Wehrwolf“ mit Ergriffenheit und Eifer gelesen wird, für wen Hermann Löns heute noch ein Malmotiv … Von und für Menschen, die zwar in der Gegenwart leben, aber Zeitgenossen sind von …
Eine derartige Meinung können abendländlerische freiheitliche Christen sich nicht entgehen lassen zu zitieren, und Menschen aus der westlichen Welt sollten es sich nicht entgehen lassen, bei jeder sich dafür bietenden Gelegenheit, Dr. Martin Graf, der aufgrund des höchsten Staatsamtes, das ein Freiheitlicher zurzeitig besetzt, als freiheitlicher Frontmann bezeichnet werden kann, zu fragen, ob denn diese zitierte Meinug in der freiheitlichen ZZ, für die er schreibt, ebenfalls seine Meinung ist, und wenn ja, ob der III. Präsident NR, und wenn nein, ob Dr. Martin Graf erklären kann, was seine freiheitliche ZZ mit diesem Zitat vermitteln, bewirken, erwirken, erzwingen … Die westliche Welt sei dekadent, und weil die westliche Welt dekadent sei, verdiene die westliche Welt, die Norwegen heißt, verdiene also Norwegen, das es nun nicht mehr gibt, weil die 77 Einwohner und Einwohnerinnen von Norwegen, wie bitter bekannt ist, ermordet wurden. … Und kann Dr. Martin Graf etwas über die Dekadenz der 77 Ermordeten berichten, diese belegen? Da vor allem Freiheitliche sich als abendländlerische Bewahrer verstehen und darüber hinaus es heutzutage generell den Zwang gibt, alles irgendwie erhalten zu wollen und sei es in Museen und Archiven, wird es eine neue westliche Welt geben? Dann vielleicht mit dem Namen Österreich? Auch wieder mit Dekadenz? Und wie viele Einwohner und Einwohnerinnen in Österreich sollen dann in „Breivik“ … Um es abzukürzen, kann Dr. Martin Graf den Wert oder die Zitatwürdigkeit dieser Meinung von Richard Millet erklären. Es gibt die Zuversicht, ein freiheitlicher Spitzenfunktionär kann das, denn es ist das Wesen dieser Gesinnung der Freiheitlichen mit hundertprozentiger Treffsicherheit derartige Meinungen auszuwählen und zu verbreiten …
Während Dr. Martin Graf nach der oben genannten Definition ein parteipolitischer Frontmann ist, war Richard Millet tatsächlich ein Mann an der Front, im Libanon, an der Seite der christlichen Milizen, und schoß damals nicht mit Wörtern …. Die Bezeichnung Frontmann wurde ausgeborgt von Jan Ackermeier, der in der gleichen Ausgabe der freiheitlichen ZZ einen musikalischen Frontmann zur Qualitätsuntermauerung erwähnt … Für Männer an der Front haben Freiheitliche viel … Und es wird weder verwundern noch überraschen, was erfahren werden kann: über „Von Thronstahl“ -, wieder diese gesinnungsgrundgelegte Treffsicherheit …
NS Was ist Dekadenz? Für Richard Millet ist es ein Synomym für Multikulturalismus. Jedenfalls verwendet es Richard Millet für seine Einführung der Währung „Breivik“. Und Richard Millet schreibt viel. Seinen Essay über den „Antirassismus als literarischen Terror“ aber hätte er nicht schreiben können, hätter er dafür nur die von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Bücher heranziehen können … Allerdings, wer weiß, möglicherweise hätte Richard Millet dann eine andere Studie geschrieben, mit fast dem gleichen aber ein wenig verkürzten Titel …
„Tracht ist Uniform“ schrieb vor einigen Tagen die Umsonstzeitung heute, allerdings eingeschränkt auf Tracht sei die Party-Uniform Nummer 1, noch die Uniform der Feste, die sonst nur halb so lustig, halb so urig -, allerdings bereits ungeschränkt: die Tracht ist absolut alltagstauglich …
Die Umsonst schränkt die trachtenuniformierte Party noch räumlich und zeitlich ein -, allerdings scheint inzwischen das ganze Land eine einzige Trachtenparty geworden zu sein -, wenn an die christschwarzen Trachtner und Trachtnerinnen voran … Es gesellen sich, besser, drängeln sich in der erste Reihe vor allem die freiheitlichen Trachtner …
Welch ein Glück oder welch ein Unglück, 2012 in Österreich zu leben. Weil, es muß nichts Neues geschrieben werden, es muß nicht die Zeit damit verplempert werden, eigene Formulierungen dafür finden zu müssen, was Anton Kuh bereits 1928 schrieb, und der sich ebenfalls nicht die Mühe machenn wollte, alles selbst formulieren zu müssen, was zu Österreich damals zu heute zu sagen war -, der Unterschied höchstens darin, daß es damals um andere Gesetze und Verordnungen ging, und auch wieder nicht, denn in irgendeiner Form ist Überwachung stets dabei. Anton Kuh überließ es also Franz Blei:
Ich beginne mit den Worten eines andern. Nachdrücklich sei die Wiener Öffentlichkeit auf das Feuilleton verwiesen, das Franz Blei kürzlich im „Berliner Tageblatt“ über Wien schrieb. Ich weiß, daß man diesen Schriftsteller gerade in seiner Wiener Heimat wenig kennt und schätzt. Ich weiß auch die Gründe: man ist hierzulande in aktuellen Bildungsdingen auf die Gnade und Informiertheit der Mittler angewiesen; und Blei genießt bei denen keine Sympathie. Nun, ich lasse hier einige Zeilen des Berichtes folgen:
„Und eine Bundeshauptstadt, eines Bundes provinzialer Landschaften, ohne sonderliches, sondern von allgemein alpinen, bauernhaftem Gepräge. Mit den ländlichen Regenten dieses kleinen Bauernstaatswesens zog ein gar nicht in das Format und die Vergangenheit passender Geist in diese Weltstadt und richtete sich da ein. Etwas mit dem Haß und der Verachtung, die der bäuerliche Mensch immer gegen die Stadt und die Städter hat, die er von der Sommerfrische her zu kennen glaubt, und verachten zu müssen glaubt, weil sie sich ‚wurzen‘ lassen.
Dieser Bundesgeist, der nach dem Lande riecht, kann man in Wien überall dort wahrnehmen, wo der Bund verwaltet, sei es in Justiz, sei es in Wehrmacht, sei es das Bildungswesen. Es ist das ein provinzieller etwas stark hinterweltlerischer Geist, der so wenig Geist ist, daß er selbst seinen eigenen noch für zu viel hält. Drastisch gesprochen könnte man sagen, die tierärztliche Hochschule erscheint diesem Geiste wichtiger als die menschenärztliche, weil man vom Gesundbeten der Bäuerin überzeugter ist als vom Gesundbeten der Kuh.“
Wir gehen rigorosen Zeiten entgegen. Und es wird nicht lange dauern, daß man einen neuen Franz Stelzhammer, der den Vers zu dichten wagte: „Ein Östereicher bin i/Aus’m Österreicher Land/Das is zwar ka Unglück/Aber do is a Schand‘!“ im Zeichen der „Rechtsangleichung“ wegen Hochverrats zu fünf Jahren Zuchthaus verdonnert!
Die Woche trug Anton Kuh für seinen Artikel eine Reaktion in Österreich auf eine 700 km entfernte Kriminalbegebenheit zu, die österreichische Reaktion also auf einen Fall in Deutschland, wobei die Angelegenheit, bei der es um Jugend und deren Verführbarkeit ging, selbst nicht von Belang ist, sondern die damalige scharfe Reaktion in Österreich, weil sie vom heutigen Österreich ebenfalls bekannt ist … Es kann darin kein Fortschritt gesehen werden, daß im heutigen Österreich weiter als bis nach Deutschland gesehen wird, sogar bis Norwegen, denn im heutigen Österreich hinkt die Reaktion dem Agieren in Norwegen nach, wie seinerzeit die Reaktion in Österreich den Überlegungen in Deutschland nachhinkten, wo „sogar in rechtsstehenden Blättern die Frage aufgeworfen wurde, ob sich nicht Sport, Studium, Familienzucht, väterliche Kontrolle und staatliche Sittenüberwachung zum Schluß als untaugliche Mittel erwiesen“ … Die Reaktion in Österreich hinkt wohl je, ganz gleich ob auf eine belanglose Kriminalbegebenheit oder auf 77 Morde, nach, weil es eben ein reaktionäres Land ist, und aus diesem Grunde stets seine Reaktion zum Anlaß nimmt, mit weit Entferntem seine Reaktion immer endlich ungeniert wieder ausleben zu können …
Diesen Trachtengeist in der Bundeshauptstadt verströmen nicht nur jene, die in Tracht mit dem Handy telefonieren, das sie als einziges Accessoire der Moderne an ihnen zulassen und an sich heranlassen, sondern schon auch jene, die noch nicht, bis jetzt noch nicht in Tracht gesehen wurden, aber als Mittler ihres Geistes beispielsweise die Umsonst bevorzugen und verhätscheln …
Anton Kuh, Franz Blei und nicht zu vergessen, Hugo Bettauer, der in den 1920er Jahren Wien beschrieb, wie Wien als Stadt in Tracht hergerichtet und zugerichtet war … Und an Thomas Bernhard ist zu erinnern, weil er sich irrte, als er schrieb, in Österreich sei die gegenwärtige Situation noch viel schlimmer als vor fünfzig Jahren, und er bezog sich damals auf das Jahr 1938. Denn schlimmer als das Jahr 1938 konnte kein Jahr in Österreich nach 1945 gewesen sein, auch nicht das Jahr 1988, am Heldenplatz. Aber ein jedes Jahr nach 1945 war schlimmer als die 1920er Jahre, und die gegenwärtige Situation in Österreich ist noch einmal eine viel schlimmere, nicht nur weil alles über die 1920er Jahre gewußt werden müßte, und auch darüber, was danach aus diesen Jahren kroch, sondern auch deshalb, weil nicht einmal mehr die Mühe unternommen wird, für die Politik Menschen zu gewinnen, die wenigstens das geistige Niveau des Jahres 1928 … Vor allem das rechtsstehende Lager beleidigt permanent durch ein Personal, das 1928 nicht einmal eine Anstellung gefunden hätte: weder in einer Partei noch in einem Medium …
Wenn die Party „mit den ländlichen Regenten“ vorüber sein wird, was wird dann sein, was wird kommen? Was wird geblieben sein? Einzig die Tracht -, dann aber nur mehr als reine Uniform, der der Alltag absolut unterworfen sein wird …
Dr. Michael Spindelegger sagte zum medial eingeleiteten Sommerende:
Machen wir ein Beispiel für direkte Demokratie – und jetzt haben wir
Den Salat … Der abgedankte Vizekanzler und Parteiobmann sagte „Beispiel“, aber als persönliche Referenz an die Zeit vor dem eigenen Pflichtschulbesuch, in der Soldaten, die zu Übungszwecken über die Felder liefen, vom Kind mit dem Ausruf entdeckt wurden, die Salaten kommen, scheint der Ausruf sehr passend:
„Und jetzt haben wir“ den Salat!
ÖVP und SPÖ spielen: Werd‘ den Rucksack los!
… aber es wäre eine Geringschätzung des Salates. Was jetzt tatsächlich gehabt wird, ist weder ein Beispiel noch ein Salat, sondern schlicht Gatsch. Vergatscht darin sind Demokratie und direkte Demokratie. Andererseits läßt sich in diesem Gatsch dennoch klar die Einstellung auch des Parteipolitfunktionärs Michael Spindelegger zur angewandten Demokratie durch diese Gegenstellung von Demokratie und direkte Demokratie erkennen … Denn eine Demokratie enthält bereits alle Formen der Teilhabe, die nun als die der „direkten Demokratie“ verkauft werden wollen. Auch ein Michael Spindelegger möchte „direkte Demokratie“ lediglich als Beispiele machen -, das nächste Beispiel dann wieder in, vielleicht, fünf, in neun Jahren oder gar in drei Jahren? Es ist das Modell einer Drei-Klassen-Demokratie: die erste Klasse ist die Demokratie, wie sie auch von einem Michael Spindelegger verstanden und gelebt wird, die dritte Klasse ist die direkte Demokratie, die alle paar Jahre eine Teilhabe vorsieht, während zwischenzeitlich auf überfüllten Gängen darauf gewartet werden darf, in die Demokratie eingelassen zu werden, wenn auch jeweils nur für eine kurze Frage …
Was aber für eine Teilhabe darf bei dem Eintritt alle paar Jahre in die Demokratie erwartet werden? Für die Teilhabe wird, um beim Beispielmacher Michael Spindelegger zu bleiben, angeboten das für eine Demokratie im Grunde selbstverständlich zu seiende Instrument der Volksbefragung … Schon dieses spindeleggersche Beispiel zeigt auf, daß aus den überfüllten Gängen zwar in die Demokratie der Einlaß gewährt wird, aber nur in eine streng abgegrenzte und streng bewachte Ecke der Demokratie, in der die dritte Klasse sich für einen Moment als zweite Klasse und für einen Augenblick, wenn die Augen ganz fest zugemacht werden, behandelt fühlen darf, wie die erste Klasse, auf der aber auch ein Michael Spindelegger nur gnadenhalber mit Sicht auf St. Pölten lie…
Und dieses spindeleggersche Beispiel ist in Wahrheit die Travestie einer Volksbefragung. Es wird keine wesentliche Frage gestellt. Es wird kein visionäres Modell zur Befragung gebracht, es werden Schuldige gesucht. Und die Schuldige, das ist jetzt schon klar, wird die dritte Klasse sein, der dann angelastet werden wird, für die enormen Kosten verantwortlich zu sein. Denn im günstigsten Fall wird sich die dritte Klasse, ganz egal welches Modell sie vorziehen wird, für gleichbleibende Kosten, oder im schlimmsten Fall, wie befürchtet wird, bei der Bevorzugung des Berufsmodells mit noch weit höheren Kosten, verantworten müssen. Die dritte Klasse wird dann von den gewählten Verantwortungsträgern und gewählten Verantwortungsträgerinnen verantwortlich gemacht werden für in diesem Bereich steigende Staatsausgaben, für die Verschwendung von Steuergeld …
Und die zehn Millionen teure (aber ohne Einrechnung der zu erwartenden enormen Ausgaben der christschwarzen und der sozialdemokratischen Partei für das Bewerben ihrer jeweiligen „Modelle“) Travestie einer Volksbefragung wird gegeben über die „Bundesheer“ gerufene Transe … Zum einen kann die Bundesheer von sich nicht sagen, sie sei Armee, vor allem weil für ihre Existenzberichtigung seit Ewigkeiten vorgebracht wird – der Katastrophenschutz, zum anderen kann die Bundesheer von sich nicht sagen, sie sei Katastrophenschutz, dagegen spricht die Statistik ihrer Einsätze bei Katastrophen … Die Bundesheer kann auch nicht sagen, sie sei nur Wehrpflicht, denn bereits jetzt gibt es alle Modelle, die in dieser Travestie vorgetanzt werden … Die Wehrpflicht kann nicht als Argument der Garantie für den Zivildienst herhalten, denn dieser ist ein Bereich, der ebenfalls neu gedacht und vor allem von der Bundesheer entkoppelt zu denken ist, und bei dem auch zu vergessen ist, daß dieser aus Verlegenheit geschaffen wurde, aber geschuldet einem nationalen Weltbild und der Vorstellung, es müsse dem Staat unbedingt gedient werden, mit der Waffe oder mit der Urinflasche in der Hand -, wobei noch zu beantworten wäre, ob die Bundesheer weiß, was sie mit ihren Fingern umklammert …
Die Bundesheer ist eigentlich, mit einem empathischen Blick auf sie, die ärmste wenn auch äußerst teuer zu stehen kommende Transe im Land, weil keine oder zu viele Identitäten, und darüber hinaus, wie schon mehrfach berichtet, vielleicht gerade deshalb so gefährlich vor allem für sich selbst und für die Menschen, für deren Sicherheit sie …
„Machen wir ein Beispiel“, sagte Michael Spindelegger und sagte in Wahrheit: Gatschen wir weiter so!
Es ist auch deshalb eine Travestie einer Volksbefragung, weil es das Wesen einer Show ist, alles auszublenden, was ein Umdenken, ein Neudenken erforderte, vor allem den Willen zur Umgestaltung, mehr noch, Neugestaltung der Gesellschaft, die ohne Militär auskommt. Das Wesen einer Show ist es auch, Tatsachen auszublenden. Nicht nur die Tatsache, daß das Militär weder zum Friedenserhalt noch zur Friedenssicherung noch zum Frieden überhaupt etwas beitragen kann, wie weltweit geschichtlich und gegenwärtig belegt ist, sondern auch die Tatsache, daß das Militär der größte Förderer krimineller Machenschaften ist, etwa der Korruption, sogar die Bundesheer, wird an die noch immer nicht gänzlich geklärten Machenschaften allein beim Ankauf der Flieger …
Die Umfrage, zu der Sie abschließend herzlich eingeladen sind, sich zu beteiligen, ist nicht als eine Umfrage im herkömmlichen Sinn anzusehen, sondern um auch diese Frage in die Debatte einzubringen und diese nicht gänzlich unterm Tuchent wieder einmal verschwunden zu wissen, und auch als Ihre Selbstbefragung, mit der Sie zugleich auch einem Michael Spindelegger ein Beispiel dafür geben können, was es heute oder vor allem heute heißt, das „Hirn einzuschalten“, in dem Sie in Kommentaren ihre Ideen, ihre Visionen hinzufügen, die auch ein Michael Spindelegger schmerzlich weil zukunftsschädigend vermissen läßt. Es wird nicht nach der Abschaffung der Bundesheer gefragt, sondern nach dem Abschaffen des Militärs an sich, womit im Bereich des Militärs die engen und vollkommen bedeutungslosen Grenzen Österreichs verlassen werden, was aber nicht ausschließt, daß auch in Österreich ein Beispiel gegeben werden kann, für eine im Grunde Erstgestaltung des Zusammenlebens in einem dauergesicherten Frieden …
PS Es wurde schon einiges über das Militär geschrieben. Zum Nachlesen klicken Sie die Stichwörter „Militär“ oder auch „Bundesheer“ an.
PPS Weshalb, werden Sie sich vielleicht fragen, so stark auf Michael Spindelegger Bezug genommen wurde? Und nicht etwa auf Norbert Darabos, den derzeitigen Verteidigungsminister? Nun, wohl deshalb, weil Michael Spindelegger in dem gleichen Gespräch nicht nur mit seinem Machen dieses Beispieles vorführte, was es heißt, wenn er „sein Hirn einschalte“, sondern auch mit einem weiteren Beispiel …
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