Für freiheitlichen ZZler Andreas Mölzer ein Unvergessener: „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka

In der Ausgabe Nr 18/2013 der freiheitlichen ZZ versucht Andreas Mölzer den Freiheitlichen und also auch sich selbst die Position der dritten Kraft im Land zu halten, aber er kann seinen Freiheitlichen die dritte Position nur noch im Schreiben erhalten, die Wählerinnen und Wähler können dieser Argumentation nicht mehr folgen, und sie folgen ihr auch nicht mehr, wie aktuell auch in Salzburg … Die Freiheitlichen müssen sich mit der vierten Position begnügen …

Es ist vorüber …

Es ist für die Freiheitlichen vorbei, von der dritten Position auf die vierte und noch weiter nach hinten, es ist zu hoffen, daß die Wähler und Wählerinnen den Freiheitlichen diesen Weg nach hinten weiter und weiter gehen lassen, die Freiheitlichen an ihren demokratischpolitisch in Ordnung gehenden und zustehenden letzten Platz der Unbedeutsamkeit und der Einflußlosigkeit führen …

Der freiheitlichen ZZler Unvergessenen

„Der Historiker Prof. Dr. Adam Wandruszka spricht in seinem ‚Festschrift‘-
Beitrag davon, daß ‚für die Verirrungen und Wirrnisse, für die Prüfung und
Bewährungsprobe unserer Zeit die größte Katastrophe, die den Dom seit
seiner Entstehung betraf, die Brandkatastrophe von 1945, tiefe, symbolhafte
Bedeutung‘ erhalte“. In: Der Dom zu St. Stephan in Wien,
Festschrift zur Wiedereröffnung des albertinischen Chores,
Der Dom zu Stephan, im Eigenverlag der Dompfarre, 1952.

Es nützt Andreas Mölzer dafür auch nichts mehr, sich auf einen „unvergessenen Historiker“ zu berufen, sich an das zu klammern, was Adam Wandruszka irgendwann sagte, als das „Gottgewollte“ noch geholfen hat, zumindest in Österreich, der von „gewissermaßen ‚gottgewollten‘ drei politischen Lagern sprach“ … Die Zeit geht darüber hinweg und immer schneller und mehr und mehr unaufhaltsam …Einst wird vergessen sein, daß die Freiheitlichen das dritte Lager waren, das Andreas Mölzer vergebens versucht den Seinen schreibend noch zu halten … Der hundertjährige Bogen, den Andreas Mölzer dafür mühsam und ohne Überzeugungskraft versucht zu spannen, endet 2013, bricht unter der Last des neuen Wahlverhaltens zusammen … Die Freiheitlichen als dritte Kraft werden so vergessen sein, wie es „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka heute bereits ist, außer für Freiheitliche, für Freiheitliche ist er ein Unvergessener

Und noch einer, wieder einer, ist für freiheitliche ZZler ein Unvergessener,  Egmont Colerus, den Helge Morgengrauen in der Ausgabe Nr. 18/2103 zum Wiederlesen empfiehlt. Und wen wird es noch überraschen können, daß dieser Wiederempfohlene einer war, der 1933 aus Protest aus dem Wiener Pen-Club austrat und 1936 eintrat in den „Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs“, 1938 einen Beitrag ablieferte für das „Bekenntnisbuch österreichischer Dichter“ … Der Grund für den Austritt unter Protest aus dem Wiener Pen-Club von Egmont Colerus u.v.a.m. war: einige protestierten gegen die Bücherverbrennungen und die Verfolgung von Schriftstellern in der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches … Der „Bund deutscher Schriftsteller Österreichs“ war eine getarnte Organisation der in Österreich zu dieser Zeit verbotenen NSDAP … All das kann beispielsweise nachgelesen werden in „NS-Herrschaft in Österreich“:

Dem „Bund“ gelang es mit massiver Unterstützung durch die Deutsche Gesandtschaft in Wien, das Propagandaministerium und die Reichsschrifttumskammer sich bereits geraume Zeit vor dem „Anschluss“ als eine Art Außenstelle der Reichsschrifttumskammer in Österreich zu etablieren. Der „Bund“ exekutierte die rassistischen Grundsätze nationalsozialistischer Literaturpolitik (Arierparagraph, Gesinnungsprüfung usw.) und zielte darauf ab, die literarischen Kontakte mit Deutschland zu monopolisieren.

PS Und wenn die Freiheitlichen dereinst endlich und bald auf dem Platz der Unbedeutsamkeit angekommen sein werden, kann auch, was für ein Gewinn an Lesequalität wird das sein, endlich damit aufgehört werden, die freiheitliche ZZ durchzublättern, denn es ist mit dem Lesen der freiheitlichen Zur Zeit keine Begeisterung verbunden, das richtige Wort in der ebenfalls in der Ausgabe 18/2013 veröffentlichten Satire wäre Entgeisterung gewesen, entgeistert ist zu fragen: Was soll das stete Aufwecken der Gespenster der Vergangenheit? Bis dahin aber muß dieses Magazin in die Hand genommen, mit Widerwillen und mit Überdruß seit dem ersten Exemplar, das in die Hand genommen wurde. Jedoch die hohe Konzentration an freiheitlichen Spitzenfunktionären und Spitzenmandatarinnen, die in der freiheitlichen ZZ schreiben, und die für nicht wenige – es werden aber erfreulicherweise weniger und weniger – nach wie vor wählbare Kandidaten und Kandidatinnen für höchste Staatsämter sind, ist es ein nicht zu ignorierendes Magazin …

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Es könnte ein gutes Land, dieses Österreich, sein, würden alle in diesem Staat mit dieser Nachsicht und dieser Großzügigkeit und vor allem mit dieser unentwegten Belohnung mit Wahlstimmen behandelt werden, wie die Freiheitlichen, denen nicht pauschal etwas vorgeworfen wird, bei denen sehr differenziert wird, über die also beispielsweise nicht gesagt wird, die Freiheitlichen reden von „Umvolkung“, sondern eben genau und sorgsam namentlich angeführt wird, wer was sagt und schreibt, wie aktuell eben Karl Schnell, dem rasch Herbert Kickl mit einer Erklärung beimarschiert …

Aber es will ein Land der Nichtlesenden und der Nichtzuhörenden bleiben, weil in diesem Land beispielsweise der Satz, daß die Freiheitlichen von der „Umvolkung“ reden, nicht formuliert werden will, in der breiten medialen Berichterstattung und in der breiten öffentlichen Diskussion … Und das wäre weit anderes als eine Pauschalierung, sondern lediglich ein Zitat eines freiheitlichen ZZlers, lediglich die Wiederholung, was Freiheitliche selbst bestätigen …

Aber es verwundert in diesem Land immer wieder die Aufregung, die es geben kann, wie beispielsweise die aktuelle um die Aussage von Karl Schnell über die „Umvolkung“ … Es ist ein Freiheitlicher, was soll ein Freiheitlicher sonst sagen, wurde schon wieder vergessen, daß Karl Schnell ein Freiheitlicher ist, wurde schon wieder vergessen, was Freiheitliche sagen, was Freiheitliche nur sagen können?

Herbert Kickl - UmvolkungNS Bemerkenswert allerdings, das muß hinzugefügt werden, ist die Presseaussendung von Herbert Kickl, in der er von der Kriminalisierung von Worten spricht … Es dürfte das Buch über das Verbotsgesetz von Wilfried Grießer mit dem Titel „Die verurteilte Sprache“ in diesem Lager mit Wohlwollen und Nutzwert gelesen werden … Bemerkenswert an dieser Presseaussendung ist ebenfalls, daß Herbert Kickl für „Umvolkung“ das Wort „Bevölkerungsaustausch“ einführen will … „Austausch“ muß für Herbert Kickl also total negativ besetzt sein, denn „Austausch“ im Sinne von Dialog scheint Herbert Kickl zu scheuen wie Gott den denkenden Menschen, sonst könnte er für „Umvolkung“ nicht „Austausch“ …

NNS Und da Freiheitliche nichts Neues bieten, gibt es keine Bedenken, hier einen Text zu wiederholen, der am 22. August 2010 geschrieben wurde, und es ist eigentlich eine Notwendigkeit, auch diesen Text zu wiederholen, wird doch bei jeden neuen Aufregung vergessen, wen die Aufregung betrifft, es ist die freiheitliche Bewegung, und nicht nur einzelne Freiheitliche als Ausnahme von der freiheitlichen Regel, wobei die freiheitliche Ausnahme von der freiheitlichen Regel, beispielsweise mit Nachsicht und Großzügigkeit und ohne Pauschalierung Menschen, die nach Österreich zuwandern, zu begegnen, bis heute noch nicht festgestellt werden konnte …

UmvolkungMartin Graf warnt vor der „Umvolkung“

Freiheitliche Politiker warnen vor der »Umvolkung«.
Martin Graf ist ein freiheitlicher Politiker.
Martin Graf warnt vor der »Umvolkung«.

Diesem Schluß liegen die Ausführungen von Helge Morgengrauen in der aktuellen Ausgabe von Zur Zeit zugrunde: »[D]ie Warnungen freiheitlicher Politiker vor der Umvolkung […]«.

Mehr ist dazu nicht zu schreiben,  denn auch diese Zeitung berichtet ohnehin alles, was diese Partei …

Eines aber doch, weil Martin Graf, III. Präsident NR, seine Verteidigung eines Plakates mit dem Satz beginnt:

Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben.

Die Zeitung, für die der III. Präsident NR schreibt, belegt selbst, wie unheutig in dieser Partei gedacht wird, wie unbrauchbar deren Zugänge zu heutigen Gegebenheiten sind, wenn etwa, um als Beispiel die Bildung herauszugreifen, Helge Morgengrauen, ebenfalls in dieser Ausgabe veröffentlicht, unter der Überschrift Ein Schulgipfel droht schreibt:

Das Elend der Schule im besonderen und der Erziehung im allgemeinen kommt freilich nicht von ungefähr, ist vielmehr auch eine Folge zweier verlorener Weltkriege.

Bis in die Wörter hinein ist alles ungegenwärtig. Wer verwendet heute noch außerhalb geschichtlicher Werke beispielsweise die Wörter – alle nicht nur aus der aktuellen Ausgabe von der Zeitung, in der ein III. Präsident NR schreibt – Umvolkung? Endlösung? Judenfrage? Zigeuner? Neger?

Genug.  Zu viel  …

Umfrage Rücktritte – Martin Graf allein oder …

Martin Graf verteidigt sein ….

Martin Graf schaut vorbei, auch in Belgien

In den Kellern des Internets die akademischen Flecken

Claus Nordbruch überreicht ein Telegramm und gibt Bernhard Tomaschitz ein Interview

Die Tore von Auschwitz und Zur Zeit

»Eine Hure, die es mit jedem treibt, ist ein emanzipiertes Klasseweib«

Neger– Deutscher Charakter Österreichs – Grafland

NS Etwas Heutiges muß es doch auch in dieser Partei geben? Ja, heutig an dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ, FPK betreibt, sind einzig die Taten, die in medialen Berichten stets den Satz enthalten müssen: Es gilt die Unschuldsvermutung

Oliver Pink mit rosabürgerlicher Brille: Von Graf zu Hofer – Eine Unveränderung

Es ist in den Medien selbstverständlich nicht Oliver Pink allein, der mit aufgesetzter rosabürgerlicher Brille auf Norbert Hofer schaut und eine wohlwollende Einschätzung für die Leser und Leserinnen herbeischreibt, die einzig davon hergeleitet ist, weil Norbert Hofer gar so freundlich lächeln kann, womit er den Anspruch von Oliver Pink auf Zivilisiertheit bereits vollauf zu genügen scheint.

Oberflächliche Wählerin im ParlamentNicht nur Oliver Pink soll mit dieser Zusammenfassung die rosabürgerlicher Brille abgenommen werden, um einen scharfen Blick auf die Wählbarkeit von Norbert Hofer freizugeben, das heißt, weshalb Norbert Hofer ebenso unwählbar als Martin Graf ist, eigentlich, wenn das ginge, noch unwählbarer …

… Dr. Martin Graf spricht bestens über Ing. Norbert Hofer. Und das ist verständlich, gehört doch Norbert Hofer mit zu den namentlich genannten Schreibern und Schreiberinnen von „Unzensuriert“.

… Im Gegensatz von Dr. Martin Graf ist Ing. Norbert Hofer sogar Obmann-Stellvertreter, soher in einer viel höheren und mehr verantwortlichen Funktion als Dr. Martin Graf bei den Freiheitlichen.

… Im Gegensatz zu Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache ist Ing. Norbert Hofer der Programmschreiber der Freiheitlichen.

… Nicht im Gegensatz von Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache hat auch Ing. Norbert Hofer seine Verbindungen, über die beispielsweise gelesen werden kann unter „Norbert Hofer (FPÖ): Braune Freundschaften“.

Und so weiter und so fort …

NS Im heute in der Tageszeitung „DerStandard“ veröffentlichten Interview spricht Heide Schmidt über die Oberflächlichkeit der Wähler. Es ist die Regel von Wahlen, daß keine Wählerin mit ihrem Namen darauf angesprochen werden kann, weshalb sie derart oberflächlich wählte oder wählen will. Es gibt aber eine Ausnahme, und das sind die Wähler und Wählerinnen im Parlament – Frau Barbara Prammer, weshalb wollen Sie Ing. Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen?

NNS Durch die rosabürgerliche Brille sieht Oliver Pink auch den Advokaten Peter Fichtenbauer, der als Volksanwalt bei den Freiheitlichen im Gespräch ist, nun ja, Peter Fichtenbauer für Oliver Pink ein „Repräsentant der alten“, ach so honorigen


Zur Nachlese:

„Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen“

Wkr-Ball – Wär es unrecht getan, würde Oliver Pink als Madame mit Hofer-Notebook gezeichnet werden?

Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Norbert Hofer und Brigitte Kashofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Hoferische Aussage als universell einsetzbare Erklärungsvorlage für Sicherheitsbehörden – Durchgerutscht

Ing. Norbert Hofer – Fritzlens Portrait des Freiheitlichen als freundlichen Gesicht der GG

Norbert Hofer – Martin Fritzl zeichnet sich in der „Presse“ ein freund(freiheit)liches Gesicht

Mit seinen Äußerungen gehört DDr. Werner Königshofer mit an die Spitze der Freiheitlichen gestellt

Freiheitliches Wochenmagazin ZZ

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs.

Und so weiter und so fort …

W.I.R. symbolisiert für freiheitlichen ZZler den „Volkswillen“

Freiheitliche erleben in Wahlen ihr Kärnten

Eine Seite der Ausgabe 9/2013 der freiheitlichen ZZ organisiert ein recht besonderes Zusammentreffen, nämlich das von Dr. Martin Graf, der ein weiteres Mal für den Akademikerball alias Wkr-Ball Buchstaben marschieren läßt, und von Martin Pfeiffer, der ein weiteres Mal belegt, von welche Art Ideen sein müssen, um recht gewiß freiheitlich gelobt zu werden …

Der von Martin Pfeiffer nostalgisch phantasierte „Volkswille“ hat aber mit dem tatsächlichen heutigen Willen der Wähler und Wählerinnen nichts gemein, wie die Ergebnisse der Wahlen am letzten Sonntag in Kärnten und in Niederösterreich bestätigen. In Niederösterreich wurde Barbara Rosenkranz – Bannerträgerin des freiheitlichen Frauenbildes – aus der Regierung hinausgewählt, in Kärnten mußten die Freiheitlichen einen Vertrauensverlust hinnehmen, wie in dieser Stimmverlusthöhe noch keiner Partei in der Zweiten Republik ein Wahlergebnis frei Haus zugestellt wurde …

Gelobter Volkswille der freiheitlichen Zur ZeitAber auch die von Martin Pfeiffer nostalgisch für ihre Ideen reich gelobten Identitären, die auftreten unter dem Kürzel W.I.R, das Freiheitliche (wie schon geschrieben) gerne ohne Punkte plakatieren, vertreten nostalgisch eine Gesinnung, die nicht dem Heute entspricht, und über die W.I.R., also über die nicht-freiheitlichen W.I.R. muß nicht groß geschrieben werden, denn sie stellen sich keiner Wahl, sind soher ohne Relevanz, im Gegensatz zu den Freiheitlichen mit dem Plakat-WIR, die sich Wahlen stellen, aber auch diese könnten angemessen bedeutungslos werden, schon in diesem Jahr, wenn auch die nächsten Wahlen für die Freiheitlichen zu ihrem Kärnten

Die Ergebnisse dieser zwei Wahlen vom letzten Sonntag zeigen eindrücklich, daß die Freiheitlichen keine Kenntnis  vom heutigen Willen der Wählerinnen und Wählerinnen haben, daß die Freiheitlichen keinen Zugang zu den heutigen Wählern und Wählerinnen, die von Freiheitlichen nostalgisch das Volk genannt werden, haben, daß die Freiheitlichen keine heutigen Ideen den Wählern und Wählerinnen anzubieten vermögen, denn die Wählerinnen und Wähler haben am letzten Sonntag den Freiheitlichen – es könnte geschichtlich Waterloo bemüht werden, gemäß freiheitlicher Gesinnung aber richtigerweise irgendein ein anderer geschichtlich späterer Ort – sowohl in Niederösterreich als auch in Kärnten (es will aber nicht in die Geschichte hinabgetaucht, sondern in der Gegenwart verblieben werden) ihr Kärnten erleben lassen …

NS Angesichts dieses freiheitlichen Kärnten-Erlebnisses sowohl in Niederösterreich als auch und in Kärnten wird heute darauf verzichtet, ein weiteres Mal besonders auf den wieder einmal einfallsreichen freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit einzugehen, wie diesen auch diesmal Martin Pfeiffer traditionell freiheitlich pflegt, denn seine Darstellung der versuchten Gegen-Besetzung der Votivkirche und vor allem mehr noch seine Darstellung der Reaktionen auf diese versuchte Gegen-Besetzung durch die WIR widerspricht allen anderen Berichten. Aber das Kärnten, das die Freiheitlichen am letzten Sonntag erleben mußten, brachte auch klar zum Ausdruck, daß es nicht mehr der Wille der Wähler und Wählerinnen ist, einen derart freiheitlich-einfallsreichen Umgang mit der Wahrheit durch das Wählen der Freiheitlichen weiter zu belohnen …

„Bestrafungsbegierden eines heterosexuellen Schreibers der freiheitlichen ZZ“

Die Überschrift kann menschgemäß nur eine in Anführungszeichen sein, denn es wäre vollkommen absurd, es wäre vollkommen falsch, es wäre vollkommen verhetzend, es wäre vollkommen denunzierend und vollkommen diffamierend, die sexuelle Orientierung eines Mannes, in diesem Fall die Heterosexualität, besonders herauszustreichen, bloß um damit alle Heterosexuellen herunterzumachen, nur weil dieser eine Mann der freiheitlichen ZZ mit Hohn und sehnsüchtig aufgerissenen Augen auf sadistische Bestrafungsmethoden zurückblickt, wohl mit dem Wunsch, es mögen derartige sadistische Bestrafungsmethoden wieder eingeführt werden, es mögen sich alle sadistisch wieder betätigen dürfen unter dem Schutz des Gesetzes …

Es muß nicht besonders hingewiesen werden, daß die freiheitliche ZZ insgesamt das Zentralorgan der Heterosexualität, mehr, das nationalistische Kampfblatt der Heterosexualität ist, das für sich in Anspruch nimmt, Rechte verteilen und Rechte nehmen wollen zu können, wie es ihm beliebt, eine Gesellschaft der Strafen der übelsten Art und der Rache zu ersinnen oder zu dieser zurückkehren zu wollen oder diese nie verlassen zu haben …

Josef Weinwurm und Erich Körner Lakatos - Sehnsüchtiger Blick auf sadistische BestrafungsmethodenEs muß auch nicht besonders hingewiesen werden, daß es aktuell gerade wieder einmal sehr gut paßt, nämlich zur Adoptionsdebatte, einen Homosexuellen als Kindermörder vorführen zu können, auch wenn Erich Körner-Lakatos fünfzig Jahre zurückgehen muß, um einen Kindermörder zu finden, den er fünfzig Jahre später gegen Homosexuelle mißbrauchen kann. Freiheitlichengemäß wird Erich Körner-Lakatos sich darauf ausreden können, es sei eine geschichtliche Glosse, er habe ja nur berichtet, was vor fünfzig Jahren … Das ist auch nicht der Beweggrund, diese Zeilen zu schreiben, denn die Gesinnung der freiheitlichen ZZ, in deren Reihen schreibend auch vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen aufwärts bis zum III. Präsidenten NR und weitere freiheitliche Abgeordnete der Parlamente, der Landtage und der Gemeinderäte marschieren, ist zu bekannt, nur allzu bekannt, um es ständig zu wiederholen, aber …

Aber es zeigt auch dieser Text von E. K. L. wieder einmal sehr deutlich, wie einfallsreich freiheitliche ZZler mit der Wahrheit umgehen, ihre Meinungen zu kritisieren -, meine Güte, jeder und jede hat das Recht darauf, mit seiner oder ihrer Meinung die enge Kammer seiner oder ihrer Gesinnung einigermaßen glücklich zu möblieren, aber …

Aber wer seine altdeutschen Schlafzimmermöbel auf die mediale Straße stellt, von dem ist zu verlangen, daß diese nicht umgefärbt und umgebaut die Gasse derart verstellen, daß nicht mehr gesehen werden kann, was wirklich war und ist, was tatsächlich der Wahrheit entsprach und entspricht, aber …

Aber eigentlich ist es auch vollkommen egal, was beispielsweise Erich Körner-Lakatos schreibt, was irgendein freiheitlicher ZZler schreibt, nur eines darf dabei nie vergessen werden …

Eines aber darf dabei nie vergessen werden, was diese freiheitlichen ZZler, und es sind nicht wenige, die sich Wahlen stellen, den Wahlberechtigten erzählen, nur um gewählt zu werden, diese freiheitliche einfallsreiche Behandlung der Wahrheit ist also immer zu berücksichtigen, zu bedenken, wenn es Ihnen je einfallen sollte, das Kreuz in irgendeiner Wahl bei den Freiheitlichen machen zu wollen, denn es ist ein Kreuz gegen Sie selbst …

NS Wen es interessiert, was Erich Körner-Lakatos zu Josef Weinwurm nicht geschrieben hat und was von ihm recht ordentlich zurechtgerückt wurde, darf beispielsweise verwiesen werden auf „Josef Weinwurm tot (1930-2004)“.

Barbara Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

In der Ausgabe 6/2013 der freiheitlichen ZZ zieht, wie in der Collage gelesen werden kann, Barbara Rosenkranz her über, daß

stumpfsinnige und anstößige Dinge als Kunst ausgegeben und gefördert [werden].

In Niederösterreich.

Rosenkranz Graf WiesingerDas ist kein Grund zur Aufregung. Denn jedwede Kunst kann als „stumpfsinnig und anstößig“ von einer empfunden werden, während ein anderer jedwede Kunst anders … Nur, das reflexionsfreie und sinnverengte Empfinden kann und darf nicht das alleinige Kriterium für die Förderung sein …

Jedoch zu vergegenwärtigen ist, welche Kunst würden Freiheitliche – nicht nur in Niederösterreich – fördern und dafür nur ein Kriterium gelten lassen: nämlich das freiheitliche Empfinden im Bunde mit dem Verhaftetsein in einer bereits gehabten ideologischen Zeit, deren von Freiheitlichen ersehnten Wiederkehr keine Veränderung der gegenwärtigen Politik wäre, sondern eine Rückkehr, es auch keine „andere Poltik“ wäre, sondern noch einmal das bereits Gehabte, das also in keiner Weise je sich bewährte … Es wäre wohl beispielsweise die Kunst von einem Odin Wiesinger, dem treuen Reisekameraden des III. Präsidenten NR, dem Geschenkelieferanten für den zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen … Wobei Odin Manfred Wiesinger, um das rosenkranzsche auf Hermann Nitsch angewendete Wort aufzugreifen, nur die „Spitze des Eisberges“ …

Wenn Sie mehr über die freiheitlichen und rosenkranzschen Forderungen nach Nicht-Veränderung und nach keiner anderen, sondern nach dem bereits Gehabten, deshalb aber längst nicht Bewährtem, erfahren respektive noch einmal sich vergegenwärtigen wollen, schlagen Sie beispielsweiseauch hier nach beispielsweise bei

Zur Zeit

Kunst 

Odin Wiesinger

Unzensuriert

Soslan Khan Aliatasi

Eckart  Landsmannschaft

Burschenschaften

Martin Graf

Bernhard Tomaschitz   Andreas Mölzer

Barbara Rosenkranz

Mädelschaft

Brigitte Kas-
hofer

Das freiheitliche WIR ist kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl

WIR VotivkircheSondern eine Abkürzung, allerdings wird die „Wiener Identitäre Richtung“ nicht befürchten müssen, von den Freiheitlichen, die WIR ja viel länger schon in Verwendung hat, wegen Namensdiebstahles geklagt zu werden, zumal die gemeinsamen Wurzeln, an denen gekaut wird, einen Gang zum Gericht wohl verunmöglichen, darüber hinaus, die Einverleibung der gleichen Nahrung in der Gegenwart nicht einen Kampf untereinander …

Ideologische Nahrung der Identitären sind die Theoretiker der Neuen Rechten wie Alain Benoist und Pierre Krebs. Doch es ist weniger die Ideologie der Neuen Rechten, die – etwa bei Krebs – nur unscharfe Abgrenzungen zu klassischen faschistischen bzw. nationalsozialistischen Ideologien enthält, die innerhalb der rechten Szene ihre Atttraktivität ausmacht, sondern ihre Aktions – und Propagandaformen, die auf Web 2.0 zugeschnitten sind. Die „Hardbass“-Aktionen der Identitären, die sie von russischen Neonazis übernommen haben, stellen popkulturelle Elemente dar, die als „Flashmobs“ über Facebook und YouTube transportiert und reproduziert werden.

Dieses Beschreibung ist der Serie „Die braunen Ränder der Identitären“ entnommen, die zwei auch für die Freiheitlichen wichtige Namen enthält. Alain de Benoist, der allenthalben für die freiheitliche ZZ schreibt, wie eben erst wieder in der vorletzten Ausgabe 5/2013, und Pierre Krebs, der beispielsweise auch schon einmal auf Einladung der Martin-Graf-Burschenschaft Olympia in Wien

WIR - Benoist - KrebsMöglicherweise denken Freiheitliche bei WIR gar nicht an eine Klage, sondern denken stolz daran, daß ihre Nahrungsgeber auch außerhalb ihres Lagers die Schüssel schon füllen, vielleicht rechnen sich Freiheitliche es auch recht hoch an, etwas mit ihren Publikationen, Reden, Plakaten dazu beigetragen zu haben, glauben möglicherweise gerührt daran, die WIR-Kinder seien erst durch sie auf diese idelogische Nahrung der Identitären, deren The

Wie das nun in diesem Lager gesehen wird, ob als Anlaß zur Klage, ob als Grund zur stolzen Freude, ist nicht wesentlich. Wesentlich aber ist, daß das freiheitliche WIR kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl ist, das heißt, es schließt Sie als Wählerin der Freiheitlichen nicht ein, es schließt Sie als Wähler zu einem „Euch“ aus, verurteilt Sie also zum Anderen, für den die WIR nichts übrig haben, also weder die WIR-Kinder, die verwichenen Sonntag eine rührende, aber hilflose Besetzung versuchten, noch die freiheitlichen WIR, die den nach einer dreiviertel Stunde in der Votivkirche bereits frierenden, nach Kräfte ringenden und nach Schwedenbomben bittenden WIR-Kindern in bezug auf Unfähigkeit und Leistungsineffizienz gleichwertig sind, haben für Sie als Andere etwas übrig, soher gibt es zwischen diesen WIR keinen Unterschied -, das eine WIR kandidiert nicht und das andere WIR ist nicht wählbar …

Tanja Liebig, Vertreterin der frauenschaftlich jungen freiheitlichen Wahrheit

Akademikerball - Wkr-Ball - Bildrätsel

Finden Sie den Unterschied zwischen Wkr-Ball 2012 und Akademikerball 2013 heraus.

Wenn Freiheitlichen vorgehalten wird, der Akademikerball sei nach wie vor nichts anderes als der Wkr-Ball, dann könnten Freiheitliche entschieden dagegen auftreten, dafür sogar Beweise vorlegen, denn die offiziellen Ballvideos von 2012 und 2013 belegen doch eindeutig, wie gesehen werden kann, der Akademikerball unterscheidet sich vom Wkr-Ball, weil ja beim Akademikerball der Einzug in den Saal so anders als beim Wkr-Ball  …

Wenn Sie sich fragen, wieso die Ballbesucherin Tanja Liebig in die Collage zu den vergleichenden Einzügen von 2012 und 2013 hinzugenommen wurde, kann das leicht erklärt werden. Die Höflichkeit verlangt es, in diesem Zusammenhang einmal die schaftfreiheitlichen Frauen besonders hervorzuheben, um sie für das zu würdigen, was sie auszeichnet, wie es Tanja Liebig stellvertretend in dem offiziellen Ballvideo 2013 über die Menschen auf dem Akademikerball zusammenfaßt:

[…] hier haben Tradition, Stil und Kultur.

Tradition, Stil und Kultur ist Tanja Liebig auch innige Pflicht, wenn sie nicht auf dem Akademikerball -, wie in einer Presseaussendung eindrucksvoll ein paar Tage nach der Hofburgnacht beispielhaft gelesen werden konnte; gemeinsam mit Silke Götschober erschafft Tanja Liebig eine Presseaussendung: überreich an Tradition und Kultur, eingefaßt in einen recht gewählten Stil; zu lesen in Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Haben Sie inzwischen den Unterschied zwischen dem Wkr-Ball 2012 und dem Akademikerball 2013 herausgefunden? Richtig, es fehlt der zurzeitige freiheitliche Obmann. Heinz-Christian Strache sei, wie zu lesen war, diesmal nicht aus politischen Gründen nicht auf den Ball gegangen, sondern wegen seines Urlaubes … Und weil es so gut zu Tradition, Stil und Kultur paßt, darf abschließend darüber spekuliert werden, ob sich Andreas Mölzer erwartungsvoll fragte, ob sein zurzeitiger Obmann ihm auch etwas aus dem Urlaub mitbringen wird, oder ob er nur zu recht besonderen Anlässen ein obmannliches zurzeitiges Geschenk erhält, wie im letzten Dezember, als er einen Odin Wiesinger

Die erhofften Dreitausend waren nicht auf dem Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball – Aber Dreitausend kamen zu den Demonstrationen

Ausdruck der Enttäuschung über einen äußerst schwach besuchten Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball scheinen die angekündigten Anzeigen zu sein, die nun Freiheitliche einbringen wollen, etwa der freiheitliche ZZler Andreas Mölzer gegen ÖH-Vorsitzende Wulz und Polizeipräsidenten Pürstl …

Akademikerball - 3000 bei Demonstration - 780 in der Hofburg

Statt der erwarteten 3.000 nur 780 Ballgäste … Wiener Akademikerbal alias Wkr-Ball mit Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. verlinkt im guten Einvernehmen.

Laut Polizeisprecher Hahslinger besuchten den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball 780 Menschen. Das sind nicht wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen … Allerdings, erwartet wurden mehr, aberviel mehr, wie in der Collage gelesen werden kann, „3.000 Teilnehmer“. Das heißt, lediglich 26 Prozent von den erwarteten oder erhofften Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball am 1. Februar 2013 auch besucht … 3.000 Menschen waren, ebenfalls nach Polizeiangaben, aber Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Demonstrationen …

Wirtschaftlich gesehen scheint der Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball also keine besondere Leistung gewesen zu sein. Das ist aber nicht weiter überraschend, können Freiheitliche doch das Wort Leistung nur in einer Was-Frage ökonomisch richtig verwenden …

Soher waren die Demonstrationen erfolgreich, denn an diesen nahmen 3.000 Menschen teil, während in der Hofburg 780 Menschen beim Säbeltanz waren und der eine oder die andere, vielleicht vor allem Udo Guggenbichler oder Martin Graf, sich fragten, wo sind denn nun die 3.000 Ballgäste …

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß es keinen Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball mehr in der Hofburg geben wird, wenn es den schaftlichen Freiheitlichen nicht mehr möglich ist, sich die Hofburg für einen Ball zu leisten, und sie sich für das Schmißtönnchengschnas einen anderen und ihnen angemessenen billigen Tanzboden suchen werden müssen … Scheint es doch bereits seit längerem einen Besuchsrückgang zu geben; Andreas Mölzer beklagte dies bereits 2011

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß dieses Schmißtönnchengschnas nicht mehr im symbolischen Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich stattfindet, denn zwischen den schaft-freiheitlichen Organisatoren und der Hofburg Betriebsgesellschaft scheint es ein bestens Einvernehmen zu geben, worauf nicht nur die Verteidigungsreden von Renate Danler schließen lassen, sondern auch die, wie in der Collage gelesen werden kann, die Verlinkung zwischen den Sites „Wiener Akademikerball“ und „Hofburg.com“ … Wobei sich die Frage stellt, ist das eine kostenlose Verlinkung oder eine durch die Hofburg Betriebsgesellschaft bezahlte Werbung?

Freiheitliche ZZler können Geschichtsverfälschungen nicht aufgeben

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

In der bereits in „Freiheitliche betteln nach Aufklärung“ erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt E. K. L. über einen „Mord im Togoland“ vor fünfzig Jahren:

[D]enn das westafrikanische Togoland ist bis zum Einmarsch der Engländer und Franzosen im Sommer 1914 ein Schutzgebiet des Deutschen Reiches.

Freiheitliche ZZ zimmert sich eine GeschichteEin „Schutzgebiet“: das klingt so gar nicht nach Kolonie, das klingt so nach etwas recht Gutem … „Schutzgebiet“ läßt darauf schließen, daß, wer ein Gebiet schützt, muß ein guter Mensch sein, ein guter deutscher Mensch, ein deutsches Reich, das ein Gebiet schützt, kann kein kolonialistischer und schon gar nicht ein rassistischer Staat sein … Ist es das, was E. K. L. über das Deutsche Reich vor 1914 vermitteln will, die Legende vom guten deutschen Menschen, der nach Afrika mit dem hehren christlich-abendländischen Ziel aufbrach, einzig um Schutz zu bieten, Schutz zu geben?

Ebenfalls in dieser Ausgabe sucht Andreas Mölzer den „guten Deutschen“. Und er findet einen -, im Film. Aber der mölzersche „gute Deutsche“ muß mehr sein als nur ein „guter Deutscher“, es muß für ihn, so eifrig spekuliert Andreas Mölzer, ein „vielleicht 1848 revolutionärer Burschenschafter“ sein … Es ist ein deutscher Kopfgeldjäger, der gar nicht auf die Idee kommt, die von ihm gejagten Verbrecher lebend den Gerichten auszuliefern, sondern sie sofort erschießt, um das Kopfgeld kassieren zu können, es ist wohl einfacher für ihn, tote Körper zu transportieren … Als von Andreas Mölzer spekulierter guter deutscher „Burschenschafter“ kann er ja immerhin darauf verweisen und sich darauf ausreden, es stehe ja dead or alive auf den Steckbriefen … Und mit diesem Kopfgeldjäger hat Andreas Mölzer für die Freiheitlichen einen „deutschen Gutmenschen des 19. Jahrhunderts“ gefunden, wenn auch nur im Film, denn in der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts werden „Gutmenschen“ von Freiheitlichen -, es soll die Redaktion der freiheitlichen ZZ selbst zu Wort kommen, ebenfalls in der Ausgabe 4/2013:

20 Jahre Gutmenschen-Demo

Die angeblich „größte“ Demonstration der Zweiten Republik“ jährt sich zum 20. Mal. Einige tausend Menschen […] Böse Züngen sprechen vielmehr von einer Jagdgesellschaft, die es sich zu Aufgabe geamcht hat, alles, was nicht links ist, zu denunzieren und zu bekämpfen.

„Einige tausend Menschen“ – Zweihunderttausend bis Dreihunderttausend Menschen (nach unterschiedlichen Schätzungen) sind menschgemäß „einige tausend Menschen“, aber es klingt doch nicht so erfolgreich. Und Freiheitliche mögen „Gutmenschen“ gar nicht Erfolge gönnen. Vom 19. bis zum 21. Jahrhundert biegen sich also Freiheitliche die Geschichte recht ordentlich zurecht, oder, das freiheitliche Zurechtzimmern der Geschichte beginnt ja noch viel früher, um am Schluß auf E. K. L. zurückzukommen, der schon andere fulminate Beispiele dafür