Der Terror hat Österreich besiegt.

Österreich - In einem terrorlosen Land siegt der Terror.pngDer Terror hat damit ein Land besiegt, das eines ist: terrorlos. Dennoch hat sich Österreich dem Terror bedingungslos ergeben. Hat Österreich bedingungslos kapituliert.

Und sichtbares Zeichen für diese bedingungslose Kapitulation: die Mauer im österreichischen Regierungsviertel. Jesus, heißt es in einem Märchen, konnte Wunder vollbringen. Wasser in Wein verwandeln. Die österreichische Regierung aber vollbringt tatsächliche Wunder, nicht in einem Märchen, sondern in der Wirklichkeit. Sie verwandelt Mauer in Poller.

In einem terrorlosen Land setzt sie auf das Los Terror. Und noch ein Wunder. Wer meint, es sind nur zwei Parteien in der Regierung, die auf das Los Terror setzen, muß aber gewahr werden, es sind drei Parteien. Die rot-schwarz-blaue Dreifaltigkeit setzt auf das Los Terror. Das Los, mit dem sie das Ticket für den nächsten Regierungseintritt lösen möchten.

Aber nicht nur die rot-schwarz-blaue Dreifaltigkeit hat sich mit Haut und Haaren dem Terror hingegeben, auch die Menschen, die in Österreich leben. Sie zittern, wimmern, in einem terrorlosen Land, flehen nach Schutz, in einem terrorlosen Land. Auch sie wollen Poller als Schutz vor Terror in einem terrorlosen Land. Nach einer aktuellen Umfrage in der Umsonst sind zweiundachtzig Prozent der Menschen in Österreich für Schutz vor Terror durch Poller. Und auch sie vollbringen ein Wunder, nicht in einem Märchen, sondern in der Wirklichkeit. Sie verwandeln Nächstenliebe in wahre Nächstenliebe: wer aber lebet im Hause der Regierung, wer aber wandelt vor dem Hause der Regierung solle schutzlos …

Umfragen sind stets mit größter Skepsis aufzunehmen. Es sind 600 Menschen befragt worden. Das Ergebnis der Umfrage mit 600 Menschen wird von der Umsonst, bei der Vorsicht angebracht ist, wohl richtig wiedergegeben sein. Bei dieser Umfrage könnte tatsächlich davon ausgegangen werden, daß „82 % der Österreicher öffentliche Plätze mit Pollern“ gesichert haben wollen. Ein Wunder, daß es nicht einhundert Prozent sind, wenn bedacht wird, wie der Terror massenmedial und massenpolitisch im Zentrum steht, in einem terrorlosen Land. Einhundertprozentige Terrorhysterie, in einem terrorlosen Land. Exemplarisch für diese massenmediale Psychose die Umsonst, die eben diese Umfrage veröffentlichte.

Ein Wort dagegen, ein Hinweisen auf diesen Widerspruch Terrorhysterie in einem terrorlosen Land? Massenmedial und massenpolitisch ist das nicht zu vernehmen.

Es wird nach Schutz vor Terror gewimmert, als wäre sonst in Österreich alles sicher, als gäbe es sonst in Österreich keine Gefahren.

Auch bei dem Gewimmere, bei dem Geschwefel um den Terror zeigt sich das Muster, das so bekannt ist, in Österreich, etwa bei dem Antisemitismus, der in Gegenden am größten ist, wo es keine Juden und Jüdinnen gibt, beim Antiziganismus ohne Roma und Sinti, bei der Hetze gegen Ausländer, wo es keine Ausländerinnen gibt und die einzigen Fremden die aus der eigenen Verwandtschaft sind, die, bei Betrachtung der Wirklichkeit ein Wunder, nicht Furcht und Angst und Schrei nach Schutz und Sicherheit …

Sichtbarer Sieg des Terrors in einem terrorlosen Land ist auch das Hinnehmen und das Fordern städtebaulicher Veränderungen. Die Siegesfahne des Terrors die ihm dargebrachten Veränderungsopfer: die Städte.

Wie wird sonst gegen jedwede Veränderung gewettert, Demonstrationen abgehalten, Unterschriften gesammelt, jedwede architektonische Veränderung, die nicht dem Trachtengeschmack entspricht, die nicht das Vergangene rückhaltlos ehrt und heiligt, verdammt, aber dem Terror, diesem neuen Städteplaner der türkis verwaschene Teppich in einem terrorlosen Land …

Österreich Flagge nach 15-10-2017 weiterhin schwarz-rot-blau

PS Kennzeichen einer Psychose sind u.v.a.m. Störungen im Denken, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Verfolgungswahn. Es kann verstanden werden, daß, wer sich selbst so peinigt, keine Furcht dafür mehr aufzubringen vermag, daß nach dem 15. Oktober 2017 weiterhin am Ballhausplatz die Flagge schwarz-rot-blau …

Noch eine Variante auf das Fahnengedicht von Ernst Jandl, mit Blick auf das am 15. Oktober 2017 zu Erwartende, auf die große Veränderung von Österreich:

Veränderung von Österreich nach der Nationalratswahl Oktober 2017

Dabei könnte sich vor dieser tatsächlichen Bedrohung ein jeder Mensch in Österreich so leicht schützen, nicht mit einem Poller, sondern mit einem Kreuz an anderer Stelle und mit keinem in diesem Dreifarbenkreisen …

PPS

Du, glückliches Österreich, endlich Terrorland

Nicht schutzlos, also informationslos dem Terror in Medien sich ausliefern

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden

Von der Bedeutungslosigkeit des Terrors anhand des Beispiels Österreich

Wolfgang Ambros oder Österreich sucht seinen Terrorhelden

Terror würde nichts sein gegen Staatenterror

Terror-Bomber kam aus Österreich

Barbara Rosenkranz und Georg Pegida Nagel: „Hauptverursacher des Terrorproblems – Ideologie des Multikulturalismus“

Warnung: Bomben gefährden Leib und Leben von österreichischen Reisenden! Garantie: Abschiebung sicher!

Die Gefährderinnen lauern im Wörthersee

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

PPPS Es sollte nicht vergessen werden, wer dieses Zittern, Wimmern, Geschwefel … in einem terrorlosen Land …

Der mordende Hilflose in der Wüste

Was ist der Unterschied zwischen Firas Houidi und Andreas Laun? – Firas Houidi ist jünger

FPÖ-ZZ: „Deserteursdenkmal – Ein Hoch den Landesverrätern“

Deserteursdenkmal - FPÖ-ZZ - Ein Hoch derDie ZZ der identitären Gemein-Schaft hört auch mit ihrer aktuellen Ausgabe nicht auf, gegen das Deserteursdenkmal am Ballhausplatz, das am 24. Oktober 2014 offiziell seiner sogenannten Bestimmung übergeben wird, zu wettern. Diesmal besonders unter der Schlagzeile „Ein Hoch den Landesverrätern!“ … Daß damit nicht nur auf die seinerzeitigen Deserteure ein Hoch ausgerufen wird, darf durchaus angenommen werden …

FPÖ - Zur Zeit - Teutsch zu denkenEs müßte nicht mehr erwähnt, von welchem Geist trunken die Schreiber der identitären Gemein-Schaft in diesem Denkmal am Ballhausplatz ein Zeichen der „Zivilisationsschande“, der „Kameradenmörder“, der „Kameradenverräter„, des „proletarischen Gedankenguts übelster Sorte“ sehen – darüber wurde bereits geschrieben und kann hier nachgelesen werden -, welcher Geist ihnen einredet, es sei ein „Schandmal“, aber nun auch noch „Landesverräter“, das ist doch zu bedenken.

FPÖ Zur Zeit Keine Existenz österreichischer NationWelches Land hätten denn nach der ZZ der identitären Gemein-Schaft die Deserteure verraten? Österreich nicht, denn der Staat Österreich existierte offiziell in dieser Zeit gar nicht, für die es nun auch das Deserteursdenkmal gibt. Es ist ein Denkmal für die „Opfer der NS-Militärjustiz“. Für welches Land tritt die „Zur Zeit“ dermaßen ein? Es ist für das Land Deutschland. Aber für welches Deutschland? Die ZZ tritt für das deutsche reich ein, also für die nationalistische Massenverbrechens- und Massenmordtotaldiktatur …

FPÖ Zur Zeit Seledec - Nationalsozialismus - Habsburgerreich

Das darf nicht vergessen werden in der Wahlzelle, wenn es reizen sollte, eine Aufhußstimme für die identitäre Gemein-Schaft abzugeben, daß diese Partei heute noch, im Oktober 2014, Menschen als Landesverräter ansieht, die nicht für ein anderes Land sterben und morden wollten, Menschen als Landesverräter sieht, die nicht weiter für eine nationalistische Massenverbrechens- und Massenmordtotaldiktatur morden und sterben wollten, daß die ZZ dieser Partei heute noch auch mit ihrem Furor gegen das Deserteursdenkmal ebendiesem nationalistischen totalitären Regime die Treue hält, einem untergegangenen Reich, das auch für die sogenannten eigenen Menschen nichts anderes brachte, als Elend, Hunger, Tod, Verderben, moralische und ethische Zerrüttung … Für dieses deutsche reich die österreichischen Deserteure von der Wehrmacht zu diffamieren, sehen also die Schreiber der ZZ der identitären Gemein-Schaft es als ihre ehrenreiche und wohl von der Vorsehung aufgetragene Pflicht des Mannes an – des deutschen Mannes. Denn. Auffallend an der aktuellen ZZ-Ausgabe 42-43 vom 17. bis 30. Oktober 2014 ist besonders der massive Versuch, aus Österreicherinnen und Österreicher wieder Deutsche zu machen, Österreich als Teil Deutschlands herbeizuschreiben …

FPÖ Zur Zeit Einseitiges Erinnern zwingt zum umfassenden Erinnern

Einseitiges Erinnern zwingt nach wie vor und wieder vermehrt und forciert zum umfassenden Erinnern und zur redlichen Behandlung der Geschichte.

Walter Selecec versucht es diesmal gegen das Deserteursdenkmal mit dem Steuergeld, mit der Klage, für das Deserteursdenkmal sei Steuergeld übrig, aber nicht für das Bundesheer, für Treibstoff für das Bundesheer … Nun, die Kosten für das Deserteursdenkmal belaufen sich auf fünf bis nicht einmal zehn Flugstunden eines Eurofighters … Aber vor allem wenn es um das Diffamieren geht, sind Identitäre Meister darin, die vier Grundrechnungsarten nie gelernt zu haben. Bemerkenswert an dem seledecschen Versuch, gegen das Deserteursdenkmal ein weiteres Mal anzuschreiben, ist sein Bemühen, der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches einen sogenannten normalen Status unter den „Unrechtsregimen“, die es gab und gibt, zu erschreiben, diese Massenmorddiktatur mit dem „Habsburgerreich“ gleichzusetzen, wenn er schreibt:

„Natürlich war der Nationalsozialismus ein Unrechtsregime. Das gleiche sagten auch viele Tschechen, Ungarn und Polen über das Habsburgerreich, bevor sie aus der k.u.k Armee desertierten. Haben sie deshalb nach 1918 in unseren Nachbarstaaten ein Denkmal erhalten? Natürlich nicht. Wie gesagt, Wien ist eben anders.“

Zum Glück ist Wien eben anders. Also keine von der identitären Gemein-Schaft regierte Stadt. Nicht auszudenken, wenn zum verlogenen Habsburgernostalgiekitsch auch noch der verlogene Nostalgiekitsch des deutschen reiches dazu käme, der nach dem Diktator dann wohl heißen würde: Hitlernostalgiekitsch …

FPÖ Zur Zeit Tomaschitz Österreicher als DeutscheEs ist für ein Magazin, in dem darüber nachgedacht wird, wie der „Faschismus wirklich wiederbelebt“ werden und das „folgerichtig“ nur dadurch gehen könnte, mit „den rechten Kräften in Österreich zu kooperieren“,  nicht überraschend, daß es derart massiv gegen ein Deserteursdenkmal anschreibt. Das soll es auch tun, wen kümmerts? Aber eines muß die Wählerinnen und Wähler in Österreich kümmern, dieses Magazin ist eines, in dem in Österreich gewählte Mandatare und Mandatarinnen schreiben, ein Magazin, das von einem in Österreich und nicht im untergegangenen deutschen reich gewählten NR geführt wird. In der Ausgabe von dieser Woche schreiben NR Barbara Rosenkranz und NR Wendelin Mölzer.

Blaues Zivilisationsideal: Sterben und Morden über Kapitulationen und Kriegsenden hinaus

Es müßte  zu

Denkmal am Ballhausplatz ist für FPÖ-ZZ eine „Zivilisationsschande“ der „Kameradenmörder“

nichts mehr hinzugefügt werden. Aber der Kommentar von Walter Seledec zeigt doch exemplarisch auf – wieder einmal, wie in diesem Magazin des Spitzenpersonals der identitären Gemein-Schaft mit Wahrheit und identitärer Wahrheit umgegangen wird. Dieser Artikel ist dafür derart beispielhaft geschrieben worden, daß er sich selbst ein Denkmal setzte, ein Denkmal, auf dessen Sockel geschrieben werden könnte: Das Ideal höchster Zivilisation der identitären Gemein-Schaft: Sterben und Morden über Kriegsenden hinaus …

Denkmal der VerlogenheitDenn dieser Artikel von Walter Seledec spiegelt die Haltung der identitären Gemein-Schaft wider, ist bloß die Fortführung ihrer Ablehnung des Denkmals am Ballhausplatz, und wie die Collagen zeigen, auch bei diesem Thema mit einem deckungsgleichen Arg…

Es wird in diesem Artikel ein Deserteur dafür herangezogen, um gesinnungsgemäß gegen das Denkmal für Deserteure am Ballhausplatz vorzugehen – ein „zweifacher Kameradenmörder und Deserteur, der Sektionschef in Wien werden konnte.“ Dieser eine Fall muß wieder einmal dafür herhalten, alle Deserteure als „Kameradenmörder“ zu verunglimpfen. Aber gerade dieser Fall eignet sich nicht für pauschale Vorwürfe und Verunglimpfungen. Walter Seledec weiß recht genau, weshalb er nicht den Namen dieses Sektionschefs nennt, er weiß recht genau, warum er diesen Fall nicht ausführlich beschreibt. Denn mit einer detaillierten Beschreibung dieses Falles wäre es ihm gar nicht möglich gewesen, diesen Artikel nach seiner Gesinnung und Intention zu schreiben …

Walter Seledec hätte schreiben müssen, wann sich das zutrug. Es war nach der Kapitulation. Nach dem Kriegsende. Er hätte schreiben müssen, wem es nach dem Untergang der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches gar nicht schadete, sogar nach Kriegsende Soldaten zum Tod zu verurteilen und erschießen zu lassen. Aber das kann alles in der Collage im Vergleich zwischen dem seledecschen Artikel und dem Bericht aus dem „Spiegel“ aus 1972 nachgelesen werden: „Affären – Ideen vom Eckpfeiler“.  Mehr muß hier auch dem nicht hinzugefügt werden. Denn im vergleichenden Lesen erschließt sich ohnehin alles, was zu dieser beispielhaften Wandlung von Wahrheit in identitäre Wahrheit …

Denkmal freiheitlicher Zivilisation - Sterben und Morden über Kriegsenden hinausAber diese Wandlung von Wahrheit in identitäre Wahrheit hat in dieser Gemein-Schaft Tradition. Und das zeigt auch dieser Artikel beispielhaft, der als Artikel selbst vollkommen belanglos wäre. Denn. Walter Seledec trägt bloß nach, was irgendwann ein Funktionär dieser Gemein-Schaft, irgendwann eine Mandatarin dieser Gemein-Schaft an identitärer Wahrheit bereits in ein gesetzgebendes Gremium getragen hat, in dem konkreten Fall beispielsweise Mag. John Gudenus, wie im Protokoll der Sitzung des Bundesrates vom 14. April 2005 nachgelesen werden kann:

„Eine Gruppe dieser Soldaten ist dann klarerweise abgehauen, einigen wenigen gelang die Flucht nach Schweden, unter anderen Sektionschef Grimburg. Die anderen wurden von deutschen Soldaten, denen die Kapitulation schon verkündet worden war, eingeholt und gefangen genommen. In der Gefangenschaft wurde ihnen – da mögen wir jetzt darüber staunen oder auch nicht – im Namen des deutschen Volkes das Todesurteil ausgesprochen, welches von der englischen Oberhoheit in Norwegen bestätigt worden ist. Sie wurden dann noch in der Gefangenschaft von ihren Kameraden wegen ihres Handelns erschossen.“

Profil 29 19-07-1999 - Sterben für die ManneszuchtMag. John Gudenus weiß zu Todesurteilen nach Kriegsende nicht einmal zu sagen, ob darüber gestaunt … Und die Geschichte des Sektionschefs erzählt Vater Gudenus ebenso auslassungsreich, wie sie Walter Seledec beinahe ein Jahrzehnt später auslassungsreich rapportiert. Wie das damals war, mit dem Sektionschef, das konnte etwa auch schon im Jahre 1999 in einem „Profil“-Artikel gelesen werden, aber die identitäre Gemein-Schaft zieht gesinnungsgemäß ihre Wahrheit vor. Wie im oben angesprochenen „Spiegel“-Bericht konnte darüber, wie es war, bereits 1972 gelesen werden, in Deutschland, und in Deutschland wurde damals schon sehr genau gewußt, daß das keine Frage des „Staunens“ ist, sondern daß es schlicht vor das Gericht zu bringen ist. Es ist freiheitliche Tradition, die Söhne übernehmen die Gesinnung der Väter, nicht nur im Hause Mölzer, sondern auch im Hause Gudenus, wozu gleich beispielsweise das sündteure Inserat des Sohnes für Walter Nowotny