Der Terror hat Österreich besiegt.

Österreich - In einem terrorlosen Land siegt der Terror.pngDer Terror hat damit ein Land besiegt, das eines ist: terrorlos. Dennoch hat sich Österreich dem Terror bedingungslos ergeben. Hat Österreich bedingungslos kapituliert.

Und sichtbares Zeichen für diese bedingungslose Kapitulation: die Mauer im österreichischen Regierungsviertel. Jesus, heißt es in einem Märchen, konnte Wunder vollbringen. Wasser in Wein verwandeln. Die österreichische Regierung aber vollbringt tatsächliche Wunder, nicht in einem Märchen, sondern in der Wirklichkeit. Sie verwandelt Mauer in Poller.

In einem terrorlosen Land setzt sie auf das Los Terror. Und noch ein Wunder. Wer meint, es sind nur zwei Parteien in der Regierung, die auf das Los Terror setzen, muß aber gewahr werden, es sind drei Parteien. Die rot-schwarz-blaue Dreifaltigkeit setzt auf das Los Terror. Das Los, mit dem sie das Ticket für den nächsten Regierungseintritt lösen möchten.

Aber nicht nur die rot-schwarz-blaue Dreifaltigkeit hat sich mit Haut und Haaren dem Terror hingegeben, auch die Menschen, die in Österreich leben. Sie zittern, wimmern, in einem terrorlosen Land, flehen nach Schutz, in einem terrorlosen Land. Auch sie wollen Poller als Schutz vor Terror in einem terrorlosen Land. Nach einer aktuellen Umfrage in der Umsonst sind zweiundachtzig Prozent der Menschen in Österreich für Schutz vor Terror durch Poller. Und auch sie vollbringen ein Wunder, nicht in einem Märchen, sondern in der Wirklichkeit. Sie verwandeln Nächstenliebe in wahre Nächstenliebe: wer aber lebet im Hause der Regierung, wer aber wandelt vor dem Hause der Regierung solle schutzlos …

Umfragen sind stets mit größter Skepsis aufzunehmen. Es sind 600 Menschen befragt worden. Das Ergebnis der Umfrage mit 600 Menschen wird von der Umsonst, bei der Vorsicht angebracht ist, wohl richtig wiedergegeben sein. Bei dieser Umfrage könnte tatsächlich davon ausgegangen werden, daß „82 % der Österreicher öffentliche Plätze mit Pollern“ gesichert haben wollen. Ein Wunder, daß es nicht einhundert Prozent sind, wenn bedacht wird, wie der Terror massenmedial und massenpolitisch im Zentrum steht, in einem terrorlosen Land. Einhundertprozentige Terrorhysterie, in einem terrorlosen Land. Exemplarisch für diese massenmediale Psychose die Umsonst, die eben diese Umfrage veröffentlichte.

Ein Wort dagegen, ein Hinweisen auf diesen Widerspruch Terrorhysterie in einem terrorlosen Land? Massenmedial und massenpolitisch ist das nicht zu vernehmen.

Es wird nach Schutz vor Terror gewimmert, als wäre sonst in Österreich alles sicher, als gäbe es sonst in Österreich keine Gefahren.

Auch bei dem Gewimmere, bei dem Geschwefel um den Terror zeigt sich das Muster, das so bekannt ist, in Österreich, etwa bei dem Antisemitismus, der in Gegenden am größten ist, wo es keine Juden und Jüdinnen gibt, beim Antiziganismus ohne Roma und Sinti, bei der Hetze gegen Ausländer, wo es keine Ausländerinnen gibt und die einzigen Fremden die aus der eigenen Verwandtschaft sind, die, bei Betrachtung der Wirklichkeit ein Wunder, nicht Furcht und Angst und Schrei nach Schutz und Sicherheit …

Sichtbarer Sieg des Terrors in einem terrorlosen Land ist auch das Hinnehmen und das Fordern städtebaulicher Veränderungen. Die Siegesfahne des Terrors die ihm dargebrachten Veränderungsopfer: die Städte.

Wie wird sonst gegen jedwede Veränderung gewettert, Demonstrationen abgehalten, Unterschriften gesammelt, jedwede architektonische Veränderung, die nicht dem Trachtengeschmack entspricht, die nicht das Vergangene rückhaltlos ehrt und heiligt, verdammt, aber dem Terror, diesem neuen Städteplaner der türkis verwaschene Teppich in einem terrorlosen Land …

Österreich Flagge nach 15-10-2017 weiterhin schwarz-rot-blau

PS Kennzeichen einer Psychose sind u.v.a.m. Störungen im Denken, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Verfolgungswahn. Es kann verstanden werden, daß, wer sich selbst so peinigt, keine Furcht dafür mehr aufzubringen vermag, daß nach dem 15. Oktober 2017 weiterhin am Ballhausplatz die Flagge schwarz-rot-blau …

Noch eine Variante auf das Fahnengedicht von Ernst Jandl, mit Blick auf das am 15. Oktober 2017 zu Erwartende, auf die große Veränderung von Österreich:

Veränderung von Österreich nach der Nationalratswahl Oktober 2017

Dabei könnte sich vor dieser tatsächlichen Bedrohung ein jeder Mensch in Österreich so leicht schützen, nicht mit einem Poller, sondern mit einem Kreuz an anderer Stelle und mit keinem in diesem Dreifarbenkreisen …

PPS

Du, glückliches Österreich, endlich Terrorland

Nicht schutzlos, also informationslos dem Terror in Medien sich ausliefern

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden

Von der Bedeutungslosigkeit des Terrors anhand des Beispiels Österreich

Wolfgang Ambros oder Österreich sucht seinen Terrorhelden

Terror würde nichts sein gegen Staatenterror

Terror-Bomber kam aus Österreich

Barbara Rosenkranz und Georg Pegida Nagel: „Hauptverursacher des Terrorproblems – Ideologie des Multikulturalismus“

Warnung: Bomben gefährden Leib und Leben von österreichischen Reisenden! Garantie: Abschiebung sicher!

Die Gefährderinnen lauern im Wörthersee

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

PPPS Es sollte nicht vergessen werden, wer dieses Zittern, Wimmern, Geschwefel … in einem terrorlosen Land …

Der mordende Hilflose in der Wüste

Was ist der Unterschied zwischen Firas Houidi und Andreas Laun? – Firas Houidi ist jünger

Kurz etwas zum Religiongsgesetzesterror, ein weiteres Mal

Marsch für die Famiilie Albertinaplatz - Drag queen auf seinem TruckEin kurzer „Marsch für die Familie“ wird es werden, morgen, am 17. Juni 2017, so kurz wie im letzten Jahr … Ja, sie marschieren auch in diesem Jahr, und es ist bereits jetzt klar, es wird werden, wie es im letzten Jahr war. Es sind wieder Männer angekündigt, die auch im letzten Jahr … so kann darauf verzichtet werden, abzuwarten, was morgen dort gesagt werden wird, es kann auf das im letzten verwiesen werden, mit diesen Informationen ist ausreichend dafür gesorgt, über den Familienmarsch für immer informiert zu sein.

Was aber nicht ganz ohne Interesse sein dürfte ist, wer in diesen glaubensgetriebenen Kreisen Ansehen …

Sebastian Kurz, der Stimmung, vielleicht sogar Leidenschaft in diesen auslöst, wie Mag. Christian Zeitz am 13. Juni 2017 schreibt, auf der Seite von Andreas Unterberger:

„Die Kurz-Reaktion hat in leidgeplagten konservativen Kreisen und Foren Freudenstimmung, ja geradezu Euphorie aufkommen lassen. Viele warten darauf, dass der Schmerz über die wertepolitischen Fehlleistungen der ehemaligen großen christdemokratischen Partei nachlassen möge.“

Und sie können in ihrem Juchee verstanden werden, Sebastian Kurz kann Euphorie auslösen, allein schon durch sein schriftliches Programm, derart, das kann bestätigt werden, daß jedem Menschen dabei richtiggehend schwarzschwindelig …

Übrigens, Zeitz ist wieder eine der Angekündigten. Wenn er nicht gerade auf dem Albertinaplatz ist, kann er auch mit derselben geistigen Klarheit erlebt werden, zum Beispiel auf:

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“.

Und für die Ehrengenugtuung ist, morgen wie gestern, angekündigt:

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“.

Gestern, im letzten Jahr, als Information zum kurzen „Marsch der Familie“ hätte auch das Jahr 2014 ausgereicht, wie gelesen werden kann:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie.

Dabei gesinnungsgemäß ist morgen wie gestern auch der vom Magazin der identitären Parlamentspartei, ein Mann, der allein schon eine recht gute Vorstellung gibt, wie es in der hochgehaltenen Religionstraditionsfamilie zugeht

Morgen wie gestern wird wieder eine Attraktion geboten. Denn. Auch der hoferische „Gesinnungsfreund“ ist wieder mit dabei, ein Mann, dem sein Name nach dem ersten Menschen, so steht es jedenfalls in seinem Märchenbuch geschrieben, Verpflichtung ist, die ihm treuwillig zu erfüllen eine Ehre ist.

Damit es für Sie doch einen Informationswert hat, soll über den Terror gesprochen werden. Freilich nicht von der Warte aus, wie nun seit langer Zeit schon breitest über den Terror gesprochen und geschrieben wird, in Österreich, in diesem terrorfreien Land, in diesem terrorfreien Staat, kurz wie schlecht gesagt: in diesem terrorreinen Österreich.

Es wurde, wie Ihnen bekannt sein wird, eben positiv bewertet, daß Prediger – ob die Predigerinnen auch unterschrieben haben, wurde nicht recherchiert, nach den Berichten der österreichischen Medien waren es, so der vermittelte Eindruck, nur die Prediger, nur die Männer – sich in Österreich von einem Terror distanziert haben, in Österreich einen Terror verurteilt haben, den es im Halbdunkel Österreichs, wo sich etwa Hans Rauscher sicher zu bewegen versteht, ohne das Licht einschalten zu müssen, gar nicht gibt, keine Verletzten, keine Ermordeten durch diesen zu beklagen sind.

Es soll vom Terror durch Verhinderung von Gesetzen gesprochen werden. Und hier bietet sich die Ehe an, das verhinderte Recht, das homosexuellen Menschen verweigerte Recht, ebenfalls die Ehe eingehen zu dürfen. Ob die Verhinderung auch etwas damit zu tun, daß seit 1938 das Eherecht nach wie vor verkündet ist von der „Reichsregierung im Lande Österreich und im übrigen Reichsgebiet“?

Es bietet sich deshalb an, weil morgen die „Regenbogenparade“ gefahren wird. Auf der „Regenbogenparade“ wird Sebastian Kurz keine „Euphorie“ auslösen; er hat eben erst, wie bei Christian Zeit zu lesen, der „Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“ eine Absage erteilt, einer Verhinderung, einer Verweigerung das Wort gesprochen, er, Kurz, so Zeitz, sehe keinen „aktuellen Handlungsbedarf“.

Wie sehr verweigertes Recht Menschen als Terror empfinden müssen, das werden die Menschen beantworten können, die unter dem verweigerten Recht leiden, die um das verweigerte Recht kämpfen. Terror durch bewußte und absichtliche Handlungslosigkeit. Aber diese Handlungslosigkeit ist für die Menschen, die davon betroffen sind, nicht harmlos. Denn. Diese Handlungslosigkeit geht oft und eigentlich immer einher mit scheinbaren Argumenten, die aber nichts anderes sind als Verletzungen, Herabsetzungen, Deklassierung, Zurückstufung dieser Menschen auf die Ebene von Bürgerinnen und Bürgern dritter Klasse. Und Sebastian Kurz wird nun – ob von ihm gewollt oder nicht, das kann nur er beantworten – zur Ikone dieser Marschkreise, zur Drag queen  (manche Texte, ein plötzlicher Gedanke, müssen laut gelesen werden, damit sie sich ganz erschließen〉 …

Die Forderungen aber jener Menschen, die morgen wie gestern ihren kurzen Marsch um den Albertinaplatz abhalten werden, gehen über die kurzsche Handlungslosigkeit hinaus, wie in der Collage noch einmal festgehalten ist, sie sind religionsgetrieben, und es kann soher gesagt werden, sie marschieren für Religionsgesetzesterror, morgen wie gestern, für einen Terror also, der alle treffen soll, vor dem es für keinen einzigen Menschen die Möglichkeit gibt, sich zu schützen, für alle keine Chance gibt, diesem Religionsgesetzesterror zu entgehen, ganz im Gegensatz zu dem Extremismus und Terror, vor dem breitest nach Schutz gefleht wird, während es in Österreich … muß das noch einmal wiederholt werden? Ja, den es in Österreich nicht gibt. Was es in Österreich dagegen gibt, sind diese Marschkreise, und es gibt diesen handlungslosen Sebastian Kurz, den die Meinungsumfragen als zukünftigen Kanzler einzureden versuchen, und dann bleibt abschließend die Frage, wer wird wen beeinflussen? Die Handlungslosigkeit von Sebastian Kurz gibt im Grunde schon die Antwort, wer wen beeinflußt, es sind die Euphoriker und Euphorikerinnen. Aber das ist keine große Leistung von ihnen. Das ist leicht. Denn. Sebastian Kurz spricht selbst so oft von den sogenannten christlichen Sachen, etwa von der „christlichen Solidarität“, ihm einfach an einem funktionierenden Immunsystem …

Nicht schutzlos, also informationslos dem Terror in Medien sich ausliefern

Alexandra Föderl Schmid - kein Schutz nirgendwo

Alexandra Föderl-Schmid entdeckt den Straßenverkehr, am 4. Juni 2017, in der Qualitätszeitung, freilich in der Definition von Qualität österreichischen Zuschnitts.

„Schon wieder Menschen mit einem Auto niedergefahren. Das Perfide an diesem Vorgehen ist, dass es keine Vorbereitung braucht und überall geschehen kann.“

Alexandra Föderl-Schmid erzählt die Erzählung nach, die erzählt wird, seit es den Autoverkehr gibt, wie sie etwa von Octave Mirbeau bereits vor einhundert Jahren erzählt wurde. Von diesem Terror im Namen des Fortschritts, vor dem es keinen Schutz gibt, irgendwo, schreibt sie nicht, sondern von dem anderen Terror …

„Wie die Ereignisse in Afghanistan der vergangenen Tage zeigen, gibt es auch dort Attentate: Zuletzt starben dabei mehr als 85 Menschen in Kabul und dann wurden just noch Besucher des Begräbnisses dieser Anschlagsopfern angegriffen.“

Alexandra Föderl-Schmid entdeckt also am 4. Juni 2017, sie kann durchaus über den Suppeneuroparand hinausblicken … oh, auch fern von Europa gibt es Attentate, gibt es Ermordete, ach, kein Schutz vor Mord – irgendwo: weder in Österreich noch in Afghanistan.

Die Qualität einer großen Journalistin macht es wohl aus, keine Materialien zu benötigen, keine Daten zu benötigen, vielleicht noch kurze Blicke in die Umsonsten während der Fahrt mit einer Straßenbahn, die weiter an der Qualitätsspirale österreichischer Medien drehen, die genügt, um schreiben zu können, was sie schreibt. Eine Datenbank hierfür heranzuziehen, das wäre nur … zum Beispiel diese:

„Damit wir auf diese und weitere Fragen Antworten finden können, müssen wir aber zuerst klären, über was wir hier eigentlich sprechen. Was ist Terror? Und welche Herausforderungen birgt die Auseinandersetzung damit? Antworten darauf gibt die Global Terrorism Databse (GTD)—eine einzigartige open-source Datenbank des National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism (START) der University of Maryland, die seit 1970 Terroranschläge dokumentiert, analysiert und Informationen dazu sammelt.“

Wie fundiert eine Journalistin schreibt, ist ein Kriterium für ihre Qualität. Und fundierter als sie … als Vergleich fiele nur eine Copysite ein, aber tatsächlich, Alexandra Föderl-Schmid, kein Schutz, irgendwo, vor Fahrzeugen, die …

„So kommt zum Beispiel statistisch gesehen laut der GTD nur in 0,07 Prozent aller Anschläge ein Fahrzeug als Waffe zum Einsatz, was die Anschläge von Nizza, Berlin und Jerusalem zu absoluten Ausnahmefällen macht.“

0,07 Prozent. Kein Schutz, irgendwo. Wie schutzlos erst auf den Straßen in Österreich. Aber. Es gibt dafür menschgemäß eine Lösung: „Travel Ban“. Das allerdings schreibt nicht Alexandra Föderl-Schmid. Dafür gibt es ja Donald Trump, der das ausspricht, was eine vornehme Dame österreichischer Qualitätsmedienherkunft nicht schreiben würde … dafür, was für ein Segen, gibt es die Tweets, die in die eigene Schreibe eingebettet werden können. Will Alexandra Föderl-Schmid auf raffinierte Weise kundtun: folget Trump?

In Österreich? Aber auch in Österreich gibt es Männer von einem Zuschnitt des Herrn Trump, also – ob die Mehrzahl richtig gebildet ist, ist ungewiß, bitte um Nachsicht – Trumpeln.

Du, glückliches Österreich, endlich Terrorland

Wie wurde es herbeigebetet. Und nun endlich. Österreich ein Terrorland. Ein „U-Bahn-Bomber“ konnte in Österreich festgenommen werden. Auch wenn noch keine Bombe hochgegangen ist, weder in der U-Bahn noch an einem anderen Ort in Österreich, in Wien. Was zählen schon Fakten, wenn alternative Fakten geschaffen werden können. So wahr ihm, dem Mann der Umsonst, helfe, wer …

Der „U-Bahn-Bomber“ muß  wahrlich ein „dicker Fisch“ sein, der da „ins Netz gegangen ist“ … Nur „dicke Fische“ tauschen sich „intensiv über das eine oder andere“ aus, etwa über „Waffen“ – mit Zwölfjährigen.

Wie wurde es herbeigebettelt, und nun hat ein Siebzehnjähriger, der mit einem Zwölfjährigen über das eine oder andere kommunizierte, die Umsonst erhört, und Österreich endlich zu einem … schickte sich als der IS dickster Fisch …

Wie ist das Schicksal Österreich jetzt gnädig, enthoben der Bedeutungslosigkeit kann es stolz hintreten, muß sich nicht mehr seinen Teil denken, sondern verkünden, nun auch …

Wenn das Glück zuschlägt, schlägt es für viele zu.

gluckliches-sobotka

Du, Land der glücklichen Sobotkas und Doskozils, endlich werden alle Maßnamen ergriffen werden können, alles ist jetzt möglich, alles zum Greifen nahe – wer wird noch nach Argumenten fragen, wem wird es noch kümmern können: Grundrechte, Menschenrechte, wenn ein Siebzehnjähriger, der mit einem Zwölfjährigen …

Alle einfach unter Generalverdacht stellen. Das ganze Land von einem Hochstand aus … was kann dadurch alles erspart werden. Keine Diskussionen mehr. Falsch. Die Diskussion hat es bisher schon nicht gegeben, also die breite öffentliche – über „Terror“ und „Terror“. Wie es beispielsweise Carlo Strenger beschreibt:

„Ende der achtziger Jahre entwickelte eine Gruppe von Sozial- und Persönlichkeitspsychologen auf der Grundlage von Beckers Ideen ein neues Forschungsparadigma, das als Terror-Management-Theorie (‚Terror‘ hier nicht im Sinne von Terrorismus, sondern von existenzieller Angst bekannt wurde. Dieses Paradigma, das ich einfach Existenzialpsychologie nenne, ist mittlerweile international weit verbreitet und hat sich bei der Erforschung ganz unterschiedlicher Phänomene als äußerst fruchtbar erwiesen. Besonders gut geeignet ist es, wo es darum geht, die enorme Anziehungskraft zu erklären, die religiöse Fundamentalisten mit absolutem Machtanspruch und apokalyptischen Weltanschauungen ausüben. Seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich Mitglied der Studiengruppe World Federation of Scientists, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Motivation fundamentalistischer Terroristen zu entziffern. Was bringt Menschen dazu, sich Organisationen wie dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen? Viele Erklärungssätze, die hier für gewöhnlich ins Feld geführt werden, erweisen sich bei genauerem Hinsehen als wenig hilfreich. Ein prominentes Beispiel ist die Behauptung, es handle sich in der Regel um benachteiligte Menschen ohne Perspektive. Auf die Attentäter vom 11. September 2001 beispielsweise trifft dies jedoch überhaupt nicht zu. Viele von ihnen waren Studenten, sie stammten aus Mittelschichtfamilien, die ihnen einen Aufenthalt im Westen finanzieren konnten. Die Führungskader dschihadistischer Organisationen sind oft Ärzte und Ingenieure, denen der Weg auf der Karriereleiter offenstünde, wenn sie dies wollten. Was viele Menschen zu Terroristen macht, ist weder Armut noch Verzweiflung, sondern ein tiefes Bedürfnis nach einem absoluten Lebenssinn. Das mag paradox klingen, schließlich betrachten wir die Suche nach Sinn in der Regel als etwas Positives. Wie kann es da sein, dass die Suche zu so etwas führt wie dem Terror des IS?“

Aus dem läßt sich freilich keine Schlagzeile „U-Bahn-Bomber in Haft“ machen, aus dem lassen sich keine alternativen Fakten … und mit dem ist es nicht möglich, einen Hochstand aus Paragraphen zu errichten, von dem aus alle … und es würde auch den Bundeskanzler zu etwas zwingen, das er gar nicht will: „philosophische Abhandlungen …

So viele Arten des Terrors, und von allen die gefährlichste immer noch: Staatsterror …

„Strangers at Our Door“, so der Titel eines Essays von Zygmunt Bauman … in Österreich sind es keine Fremden, die seit langem Türen eintreten … in Österreich könnte ein Essay geschrieben werden mit dem Titel „Sobotka and Doskozil and our flat“ …

Alles unter Strom, nichts aber im Fluß.

The Uncut-New-Years of He.-Chr. Strache: Cheers!

He-Chr Strache kräht Uncut-News in das nächste Jahr.png

Wie in der Collage gelesen werden kann, beabsichtigt He.-Chr. Strache sein Gechrähe auf der Plattform des Unternehmens Twitter über die Rede von Trump

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

in ein weiteres Jahr … von seiner für ihn vertrauenswürdigen

„Gestern feierte ich mein 10“ – tägiges Jubiläum als Verbreiter der Uncut-News.

Website Uncut-News … Es darf angenommen werden, was am 30. Dezember 2016 seit dem 12. November 2016 von ihm nicht gelöscht wurde, das wird er am 31. Dezember 2016 auch nicht mehr löschen.

Daß es von ihm weiter verbreitet wird, überrascht nicht. Überraschend hingegen ist doch eines, daß er, Strache, nicht die neueste News von Uncut-News gleich auf Twitter oder Facebook bringt, nämlich die über den Anschlag in Berlin, der, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, … und wird der Verlinkung gefolgt, taucht sogleich Gerhard Wisnewski auf:

„Der ‚Verschwörungs-Theoretiker‘, Filmemacher Gerhard Wiesnewski bringt hier sehr überzeugend ‚Fake News‘ auf den Weihnachtsmarkt: Der kriminelle LKW  hat keine Marken nach Anfahren von Menschen (Kein Blut, keine Textilien, keine Beule) und es gibt viele andere Absurditäten, die den LKW als Mordwaffe ausschliessen. Auch das Umfeld des LKWs zeigt keine Spur  nach zertrümmerten Waren, Tüten usw. Keine Rettungs-Aktivitäten – Opfer, Ärzte zu sehen.“

Es überrascht, daß er, Strache, sich das entgehen läßt, darüber etwas zu bringen, was in den Medien so nicht, von der „Lückenpresse“ (wie er sie am 30. Dezember 2016 in einem Tweet nennt) nicht gebracht wird.

Er, Strache, wird doch nicht beginnen, die „Lückenpresse“ als vertrauenswürdig und Uncut-News als nicht mehr …

Aber He.-Chr. Strache ist nicht mehr von Belang, und das nicht nur seit

He.-Chr. Strache gibt seinen Kanzleranspruch auf

er seinen Anspruch auf den Kanzler aufgegeben hat. He.-Chr. Strache ist bloß noch ein Cheers zuzurufen, in der einzigen in seinem Fall anzuwendenden Übersetzung: Tschüß!

Es geht mehr um Gerhard Wisnewski. Und auch nicht. Ob es bei ihm damit zusammenhängt, daß in seinem Namen news vorkommt? Denn. So schnell kann etwas gar nicht passieren, daß Wisnewski nicht sofort weiß, es ist gar nicht passiert.

Es geht, noch einmal, um seinen Verlagskollegen Wendt, der in Österreich in eine Sendung

Kronpolizist Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

eingeladen wird, um über den Terror zu sprechen, den es in Berlin nach seinem Kopp-Autorenkollegen … Und noch so ein Kaliber von einem Wisnewski ist ein Kopp-Autorenkollege von Wendt: Udo Ulfkotte …

Ein Cheers! der gesamten identitären Parlamentspartei muß menschgemäß folgen, und auf welche Weise, das kann gelesen werden im Kapitel:

Österreich, klage sie nicht an, denn sie wissen, was sie schreiben

NS Wisnewski ist auch jener Kopp-Autor, für den der Unfall von Jörg Haider …

Was ist ein Lkw gegen eine Atombombe, einen Supergau? Ein Holzspielzeug.

Was ist ein Lkw gegen Atomwaffen und Atomkraftwerke - ein Transportfahrzeug.jpgEin Fahrzeug für Transporte, das ist ein Lkw.

Und in Österreich ist ein Lkw ausschließlich ein Transportfahrzeug. Dennoch wird hysterisch über einen Lkw in Deutschland eine Groteske nach der anderen ausgestrahlt, weil ein einziger zum Morden mißbraucht wurde. Als  wären die Menschen in Österreich in Gefahr, als wäre – den Patrioten und Patriotinnen gewidmet: als wäre das Land in Gefahr, als wären die Werte in Gefahr.

Aber was sind das für Werte? Es sind die Werte der Gleichgültigkeit. Die Werte der falschen Gewichtung.

Gegen ein Transportfahrzeug will Lebenskultur, Bräuche, Freiheit, Demokratie und so weiter und so fort verteidigt werden, hingegen wird zugesehen, wird akzeptiert, wird verteidigt, die tägliche Aufrüstung des Arsenals zur Vernichtung von allem …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte …

In einer Welt der Überverschwendung an Ressourcen und an Steuergeld für Waffen aller Art zum n-fachen Ermorden von allen Menschen, von allen Lebewesen, in einem Europa mit Dutzenden von Atomkraftwerken, viele davon in unmittelbarer Nähe zu Österreich, wird in Österreich über einen Lkw im fernen Berlin gekreischt, von der Regierung ab…, nein, von der Regierung aufwärts bis zu den Menschen in den letzten grindigen Punschställen zum christlichen Glühen ob der Geburt des Papstes Fetisch.

Es werden in diesem Österreich, auch in Österreich, Menschen hofiert und verteidigt,

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

Mother, the man with the knob is here

Kathrin Zechner, Schutzheilige der Wachen

die offen beispielsweise vom Einsatz von Atomwaffen sprechen …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte … Auslöser für diese Drohung ein: Fake News. Eine gefälschte Nachricht also.

Und wenn eines Tages, eines schönen Tages, stellen Sie sich das vor, eines Tages die ganze Welt durch Atombomben vernichtet sein wird, das ganze Österreich menschenentleert und tierentleert sein wird durch Atomreaktorunfälle, dann werden Sie, wenn Sie dafür noch vielleicht zwei oder vier Sekunden haben, denken, was wäre das für eine schöne Welt gewesen, in der es nur Lastkraftfahrzeuge gegeben hätte, aber keine Atomwaffen, keine Atomkraftwerke, wie äußerst gering wäre Ihre Sicherheit bedroht gewesen, werden Sie denken, und, wie leicht hätten Sie sich davor schützen können, wenn einmal und tatsächlich etwa in Kleinraming ein Lkw als Mordwaffe mißbraucht worden wäre, durch Ihre Aufmerksamkeit, mit einem raschen Sprung zur Seite … Sie hätten dem Anschlag selbst, wenn Sie je in Ihren achtzig oder neunzig Lebensjahren in diese Situation gekommen wären, entgehen können, durch eigenes Handeln, aber ein Supergau, eine Atombombe verhöhnt bloß noch und ein letztes Mal in Ihrer Todesstunde Ihren Glauben an Ihre eigene Handlungskompetenz, an Ihre selbstbestimmte Existenz, an …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte … Regierungsverantwortliche bereits bereit sind, Atomwaffen einzusetzen, nur weil sie eine gefälschte Nachricht lesen – was für eine Unverantwortlichkeit! was für ein Terror! was für eine Bedrohung durch falsche Nachrichten! was für eine Wertelosigkeit!

Lebensgefahr 71 Jahre nach Kriegsende immer noch und weiter

„Die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg hat ein Ende: Die Fliegerbombe in Augsburg wurde entschärft. Damit können 54.000 Menschen in ihre Wohnungen zurück.

Von der Evakuierung sind 32.000 Haushalte betroffen. Es sei die größte deutsche Evakuierungsaktion seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Laut der Stadt Augsburg gab es 480 Transporte, Hilfsorganisationen hätten 200 Fahrzeuge im Einsatz. Etwa 4.000 Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz, Feuerwehren und Bereitschaftspolizisten aus ganz Bayern sind für den Einsatz nach Augsburg gekommen.“

Gerade in Zeiten, in der mehr und mehr in der Gewalt wieder eine Lösung sehen wollen, ist es notwendiger denn je zu erinnern, was Gewalt bedeutet, was Krieg bedeutet: Vernichtung von Leben ….

Lebensgefahr sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Und auch enorme finanzielle Kosten, sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Diesmal: Augsburg in Deutschland.

„Die bislang bundesweit größte Evakuierung wegen einer Fliegerbombe gab es im Jahr 2011 in Koblenz, dort waren 45.000 Einwohner betroffen.“

Gefahr in Österreich - Was unter der Erde liegt - Bomben und Gesinnung.jpgAuch in Deutschland besteht Jahrzehnte nach einem Kriegsende Lebensgefahr, verursacht ein Krieg Jahrzehnte nach seinem Ende noch immer enorme Kosten. Und das ist weltweit nicht anders. Sogar beendete Kriege gefährden noch Jahre und Jahrzehnte Leben, können Jahre und Jahrzehnte später tödlich sein, verursachen Jahrzehnte nach Beendigung von Kriegen noch enorme Kosten, verschwenden Geld, Steuergeld.

Erst vor kurzem mußte daran mit Blick auf Österreich erinnert werden.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

Was also in Österreich tatsächlich die Sicherheit gefährdet, liegt seit Jahrzehnten, seit einem Jahrhundert unter der Erde – Fliegerbomben und Gesinnung.

Aber aufgescheucht

Servus M. Fleischhacker in der Sache, wie stets, am Punkt

geplappert wird in der 7-Tage-24-Stunden-Show …

Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden.