Der Aufstieg der NR Barbara Rosenkranz: Kolumnistin von „Unzensuriert“

Einem Aufstieg einer freiheitlichen Funktionärin zu einer Mandatarin geht in Österreich stets der Nachstieg der Wählerinnen und Wähler voraus, die das Verstiegene freiheitlicher Funktionäre als wählbar erachten.

NR Barbara Rosenkranz - Kolumnistin UnzensuriertWie verstiegen muß sich beispielsweise eine NR Barbara Rosenkranz haben, um die Aussagen von Viktor Orbán als „plausibel und vernünftig“ zu erachten, den sie in ihrer Kolumne von heute ausführlich zitiert.

Wer schwindelfrei ist, mag dem Verstiegenen von Viktor Orbán, dem NR Barbara Rosenkranz zitierend und beipflichtend nachsteigt, selbst nachgehen. Aber es muß gewarnt werden, wer in solche Tiefen

„Schließlich werden wir nicht mal mehr biologisch fähig sein, unsere eigene Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.“

blicken will, muß darauf gefaßt sein, ganz schwindelig zu werden, und wer nicht wirklich schwindelfrei ist, dem ist vom Blick in diesen Abgrund dringend abzuraten.

Kolumne Unzensuriert

„Meine Kolumne“ – „Meine“ …

Daß es auch in dieser „unzensurierten“ Kolumne eine ganz eigene Herangehensweise an die Wahrheit gibt, das zu schreiben, wieder zu schreiben, kommt einer Fleißaufgabe gleich. Aber ihre Darstellung, weshalb Viktor Orbán europaweit in der Kritik steht, weicht doch entschieden von dem ab, weshalb Viktor Orbán tatsächlich kritisiert wird, wie selbst Jürgen Elsässer zu berichten weiß, einer, der dem freiheitlichen Medium „Unzensuriert“ ebenfalls kein Unbekannter ist, auch eine recht verläßlicher Garant, wenn es so recht darum geht, der Wahrheit, den Daten eine besondere Note

Elsässer - Rosenkranz - UnzensuriertAber Jürgen Elsässer – dennoch eine kleine Collage auch mit Zitaten – ist heute nicht der Mittelpunkt, sondern NR Barbara Rosenkranz, die zur ersten Kolumnisten der „Unzensuriert“ aufgestiegen ist, die anderen sind ja, wenn Namen genannt werden, bloße Gastkommentatoren, wie beispielsweise Georg Zakrajsek, der recht anschaulich über „Neger“ zu schreiben weiß, freilich mit einer ganz anderen Intention als beispielsweise Jean Genet. Wobei es selbstverständlich kein Vergleich sein kann, der je zwischen Jean Genet und einem „unzensurierten“ freiheitlichen Gastkommentator gezogen werden – nicht einmal im Konjunktiv …

Es wäre für Barbara Rosenkranz kein unaufhaltsamer Abstieg, folgten ihr keine Wählerinnen und Wähler mehr nach, denn mit dem Aufstieg zur ersten Kolumnistin der „Unzensuriert“ hat sie den Gipfel erreicht, über den hinaus keine Wahlstimme mehr tragen kann, auf den sie stolz mit ihrem Mann anstoßen kann, auf einen für alle Zeiten ihr bleibenden Höhepunkt, in schollenkameradschaftlicher Gemein-Schaft mit all den anderen Männern, wie etwa Jürgen Elsässer oder …, des „unzensurierten“ …

He-Chr. Strache – Schenke nur germanisierende Odins für die Wand

Um einen aus der Schreibstaffel der freiheitlichen Homepage abgewandelt zu zitieren, der zu einem Kommentar von Barbara Rosenkranz schreibt: „Bei mir bleibt der röhrende Hirsch an der Wand“. Oder es könnte dafür auch Andreas Mölzer herangezogen werden, dem He-Chr. Strache einen Odin Wiesinger schenkte, um dieses schreibstafflerlische Zitat zur Kenntlichkeit freiheitlicher Kunstauffassung authentisch abzuwandeln: Bleibt der germanisierende Odin an der Wand. Oder Martin Graf, der Odin Manfred Wiesinger zu seinem Staatskünstler erkor und nicht nur im österreichischen Parlament einführte

Barbara Rosenkranz - Gefrage Politikerin - Wählbare Programme FragezeichenBarbara Rosenkranz nutzt ihren Kommentar auf der Homepage „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft jedenfalls und als freiheitliche Spitzenfunktionärin wieder einmal dazu, gegen zeitgenössische Kunst zu schreiben. Es zeigt aber auch und wieder einmal überdeutlich, daß die freiheitlichen Buden nicht nur fensterlos sind, ihnen also das Hinausschauen in die Welt sie sich selbst vermauert haben, sondern auch, daß es in freiheitlichen Buden auch keine Kalender gibt, um ablesen zu können, in welcher Zeit sie leben. Auch keine Uhren. Nichts lassen sie sich selbst sagen, es gibt eine Gegenwart. In den kalenderlosen und uhrlosen freiheitlichen Buden findet soher auch Zukunft nicht statt. In den freiheitlichen Buden schlagen die germanisierenden Odins den Takt des vor Ewigkeiten eingestellten in Furchen gemessenen Stillstands und pflügen den Scholleboden freiheitlicher Buden …

Freiheitliche Gemein-Schaft - Bleibt germanisierender Odin an der WandAuch in der freiheitlichen Gesinnung, was Kunst ist, wie Kunst zu sein hat, wird überdeutlich, daß Freiheitliche Österreich und die Menschen in Österreich derart als minderwertig ansehen müssen, denn anders kann ihr obsessives Bestreben nicht verstanden werden, die Menschen in Österreich von allen Menschheitsentwicklungen ausschließen zu wollen, den Menschen in Österreich die Teilnahme an der Entwicklung der Menschheit mit aller Kraft verunmöglichen zu wollen …

Und was Barbara Rosenkranz mit ihrem Kommentar auch und als freiheitliche Spitzenfunktionärin wieder einmal beweist, ist, wie großzügig die freiheitliche Gemein-Schaft mit der Wahrheit umgeht. Denn bei der Essl-Sammlung handelt es sich keineswegs ausschließlich, wie sie zu einzureden versucht, um eine Sammlung von Werken von österreichischen Künstlern und Künstlerinnen, sondern es ist eine internationale Sammlung, also eine Sammlung von Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die weder in Österreich geboren sind, die noch in Österreich leben, die ihre internationale Bedeutung nicht der österreichischen Politik zu verdanken haben. Und darüber hinaus darf die obligate freiheitliche Differamierung nicht fehlen, daß nämlich österreichische Künstler und Künstlerinnen nur bedeutungslose Handlanger und Handlangerinnen der österreichischen Politik …

Freiheitlicher Strukturleister Andreas Mölzer mit Dvorak-Stocker und Höbelt im Palais Epstein

Worauf medial nicht und schon gar nicht breit eingegangen wurde, ist, mit wem und zu welchem Zweck Andreas Mölzer im Palais Epstein auftrat, als er sich wieder einmal als freiheitlicher Strukturleister betätigte. Mit Wolfgang Dvorak-Stocker, dem Verleger auch von Büchern aus der freiheitlichen Gemein-Schaft

Feinste freiheitliche ErkenntnisEs wurde diesmal das Buch über die EU von Barbara Rosenkranz präsentiert. Mit dabei war auch Lothar Höbelt.

Es kann also nicht verwundern, daß an diesem Abend im zur Scholle umgeackerten Palais Epstein Vergleiche und Bezeichnungen aus dem Boden gezogen wurden, die in keiner noch so kritischen Betrachtung der EU geschrieben werden würden, außer gesinnungsgemäß von Pgs. der freiheitlichen Gemein-Schaft …

Das sollte doch noch einmal festgehalten werden, in welchem Milieu Andreas Mölzer auftrat, der zwar nun im Nachhinein das Wort „Konglomerat“ schlimm findet, hingegen das Wort „Neger“ für ihn einen recht ehrenvollen deutschen  Treuklang …

Welche sonstige feinste freiheitliche Erkenntnisse auch geerntet wurden, kann hier nachgelesen werden:

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“ – Feinste freiheitliche Erkenntnis

Diese freiheitliche Erkenntnis wurde in einer Podiumsdiskussion ausgesprochen, auf der die Feinsten, die in Österreich zu finden sind, über die Europäische Union sprachen. Und die Feinsten bieten sich immer das hypokostspieligste Ambiete an, diesmal ein Palais, ein anderes Mal das Bristol, dann wieder die Hofburg …

Anlaß für diese Podiumsdiskussion war das Buch von Barbara Rosenkranz, das im feinsten Verlag, der in Österreich zu finden ist, veröffentlicht wurde, im Ares-Verlag.

Feinste freiheitliche Erkenntnis

Die Fiesesten, so Lothar Höbelt, seien, so auf der Homepage der freiheitlichen Gemein-Schaft, am schnellsten …

Auf dem Podium war die feinste Dame, die in Österreich zu finden ist, Barbara Rosenkranz. Und der feinste Verleger ebenfalls: Wolfgang Dvorak-Stocker. Wenn es um die Europäische Union geht, kann gesinungsgemäß der Feinste der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht fehlen, zumal er für das Europäische Parlament kandidiert, also Andreas Mölzer. Und wenn es um feinste universitäre Betrachtungen geht, ist Lothar Höbelt für die freiheitliche Gemein-Schaft der Feinste, von dem auch die freiheitliche Erkenntnis schließlich gesprochen wurde …

Und darüber berichtet die feinste Homepage, die in Österreich zu finden ist, die Unzensuriert von der freiheitlichen Gemein-Schaft, über deren Feinstes aus fünf Jahren erst gestern …

Wer es noch nicht weiß und wer einmal wissen möchte, was das Feine der Feinsten denn ist, ist eingeladen, es hier nachzulesen:

Ares-Verlag

Lothar Höbelt

Barbara Rosenkranz

Andreas Mölzer

Und auch zu den feinsten Adressen, die die Feinsten aufsuchen, kann hier nachgelesen werden.

Wiener Hofburg

Hotel Bristol

Das sind keine Adressen aus Simmering, aus Favoriten oder Floridsdorf. Für die Feinsten der freiheitlichen Gemein-Schaft ist nur die Wiener Innenstadt das Akzeptable. Von Floridsdorf oder von der Donaustadt oder von Simmering, Favoriten reicht es den Feinsten zu hören, daß sie dort gewählt werden, die Feinsten müssen nicht auch Simmering oder Favoriten selbst betreten, als Kontakt reicht ihnen vollkommen aus, wenn die Menschen in Floridsdorf oder Simmering oder Favoriten die Feinsten wählen.

Aber das Feinste kann nicht gewählt werden, denn das Feinste ist keine Frage der Wahl, und darüber hinaus das Feiste ist sich ohnehin stets selbst genug.

Das Fehlen von so vielen Ehrengästen am Akademikerball aus der idealistischen Zeit macht die Polizei wieder wett – Ein Trost

Gewählte Mandatare und Mandatarinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft setzen sich nicht nur einmal im Jahr idealistisch für den Akademikerball ein, sie sind das ganze Jahr über im idealistischen Einsatz gegen

Akademikerball - Fehlende EhrengästeIm besonderen idealistischen Einsatz in diesen Tagen aber sind Udo Guggenbichler, auch Wolfgang Jung und Johann Gudenus …  GR Gudenus und Soldat Jung werden wohl mit einem weinenden Auge den Akademikerball erwarten, denn auch sie können nicht mehr Walter Nowotny einladen, um mit ihm über die Zeit zu reden, in der sie sich noch nicht als „neue Juden“ zu beweinen

Den Frauen der Mädelschaften wird es wohl schmerzen, Hanna Reitsch nicht mehr einladen zu können, um mit ihr über Frauenthemen und die idealistische Zeit … Die aus der freiheitlichen ZZ und auch Herbert Haupt wüßten Namen, die für Idealisten und Idealistinnen, wie sie es sind, einen recht ehrenvollen Klang noch haben, wie VerbelenGrimm, Kolbenheyer, Körner … Wie überhaupt die Mannschaft der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft eine Liste der Ehrengäste für den Akademikerball erstellen könnte, nicht nur um den Akademikerball in noch mehr idealistisches Licht zu tauchen, sondern vor allem einen Ehrengast nach Jahrzehnten doch noch mit Anstand und Höflichkeit zu verwöhnen, beides mußte er damals – dieser arme idealistische deutsche Mann – so bitter entbehren. Und wer versteht mehr von Anstand und Höflichkeit als die Gäste des Akademikerballes? Abschließend ein paar Worte des Trostes für den Schmerz, daß so viele nicht mehr als Ehrengäste geladen werden können, direkt gesprochen auch zu den Gästen dieses Balles: Ihre Tradition, Ihr Stil, Ihre Kultur, die Sie zu diesem Ball ausführen, machen Sie ohnehin alle zu Ehrengästen. Mehr Trost allerdings durch tatkräftigen Beistand für den Ehrengastschmerz wird die Polizei mit ihrem stadtumspannenden Rotztuch …

Freiheitliche „Unzensuriert.at“ kommt ohne Journalisten aus und das Impressum als Verbergungstext

Zuerst wollte noch ein Titel geschrieben werden, mit der Frage, wie beschämend muß es für Journalisten sein, für „Unzensuriert.at“ zu arbeiten, da sie nicht ihre Namen bekanntgeben wollen, oder mit der Frage, sind „Unzensuriert.at-Journalisten“ derart bescheiden, daß sie darauf verzichten, ihre Namen veröffentlicht zu sehen, nicht einmal bei Texten, die sie selbst als gelungen  …

Aber dann wurde doch entschieden, eine Überschrift zu wählen, die die Realität von der freiheitlichen „Unzensuriert.at“ wohl am besten widerspiegelt … „Unzensuriert.at“ ist keine Zeitung, wie Freiheitliche versuchen es darzustellen, sondern eine Website zur Verbreitung freiheitlichen Gedankengutes, auch weit davon entfernt, „mediale Vielfalt“ zu fördern …

Unzensuriert At - Keine Journalisten Keine Autoren Nur namenlose EhreDas läßt sich zum einen anhand der zwei miteinander verlinkten Texte auf „Unzensuriert.at“ vom 1. Juni 2013 und 31. Mai 2013 noch einmal recht gut nachvollziehen, wobei „Unzensuriert.at“ im Text vom 1. Juni zum Text vom 31. Mai verlinkt. Beide Texte sind auf die carte postale geklebt, die Stellen zum leichteren Auffinden wurden markiert, an denen die Rede ist von einem „Journalisten“, von einem „Redakteur“ … Was Sie aber in beiden Texten nicht finden werden, ist ein Name des „Journalisten“. Hingegen werden Sie die der Wahrheit wohl entsprechendste Formulierung im Text vom 31. Mai 2013 finden:

Unzensuriert.at hatte die Präsidentin mit der von Parlament finanzierten Reisetätigkeit von Abgeordneten nach China konfrontiert. Konkret schrieben wir:

Plötzlich also schreibt kein „Journalist“ mehr, nicht  einmal ein namenloser, sondern „Unzensuriert.at“ – „schrieben wir“ … Und Barbara Prammer war es wohl deshalb nicht möglich, in ihrer Antwort sich auf einen Namen beziehen zu können, sie mußte, wie von „Unzensuriert.at“ zitiert, sich wie folgt behelfen:

Ich bringe Ihnen untenstehend eine Anfrage von „Unzensuriert.at“ und die diesbezügliche Beantwortung durch die Parlamentsdirektion zur Kenntnis.

Es ist nicht leicht, „Unzensuriert.at“ personalisiert zu antworten, also mit einer persönlichen Anrede höflich erwidern zu können, wie selbst schon erfahren werden durfte. Der entsprechende Schriftverkehr in Form von Kommentaren ist ebenfalls auf die carte postale geklebt … Gut nachvollziehbar also, daß Barbara Prammer auch nur eine Anfrage bekommen hat, unterzeichnet mit „Unzensuriert-Redaktion“ …

Bleibt wieder einmal die Frage, wer hat wohl an Frau Prammer geschrieben, wer hat die zwei Texte geschreiben? Und vor allem in welcher und mehr noch durch welche von wem dafür aufgebrachte Mittel finanzierte Arbeitszeit?

Wird nach den Namen im Impressum gegangen, sind es nicht sehr viele, die dafür in Frage kommen … Jedoch, heute können Sie diese wenigen Namen nicht mehr im Impressum lesen, auch die „Autoren“ wurden nun rasch anonymisiert, mit folgender Begründung:

Da Unzensuriert.at inzwischen das größte regierungskritische Medium Österreichs ist und höchste staatliche Stellen (zB Nationalratspräsidentin Barbara Prammer) Druck auf dieses Medium und seine Autoren auszuüben versuchen, haben wir uns entschlossen, die vielen ehrenamtlich tätigen Redakteure nicht zu nennen.

Und zum anderen recht gut nachzuvollziehen am Impressum … Nun, bis zum 1. Juni 2013 waren im Impressum, wie in Freiheitliche müssen so viel vor dem Bürger, vor der Bürgerin verstecken – Kaum noch ein Nachkommen nachgelesen werden kann, sechs Namen noch genannt … Die „vielen ehrenamtlich tätigen Redakteure“ sind bis zum 1. Juni 2013 nicht namentlich angeführt gewesen, bis zum 1. Juni 2013 wurde nicht einmal erwähnt, nicht einmal eine kleine Anerkennung, daß es viele ehrenamtlich tätige Redakteure gibt …   Dafür aber welche – u.a. Barbara Rosenkranz, Martin Graf, Andreas Mölzer -, die mehr ihre Ehre als für die steuergeldfinanzierten Ämter …

W.I.R. symbolisiert für freiheitlichen ZZler den „Volkswillen“

Freiheitliche erleben in Wahlen ihr Kärnten

Eine Seite der Ausgabe 9/2013 der freiheitlichen ZZ organisiert ein recht besonderes Zusammentreffen, nämlich das von Dr. Martin Graf, der ein weiteres Mal für den Akademikerball alias Wkr-Ball Buchstaben marschieren läßt, und von Martin Pfeiffer, der ein weiteres Mal belegt, von welche Art Ideen sein müssen, um recht gewiß freiheitlich gelobt zu werden …

Der von Martin Pfeiffer nostalgisch phantasierte „Volkswille“ hat aber mit dem tatsächlichen heutigen Willen der Wähler und Wählerinnen nichts gemein, wie die Ergebnisse der Wahlen am letzten Sonntag in Kärnten und in Niederösterreich bestätigen. In Niederösterreich wurde Barbara Rosenkranz – Bannerträgerin des freiheitlichen Frauenbildes – aus der Regierung hinausgewählt, in Kärnten mußten die Freiheitlichen einen Vertrauensverlust hinnehmen, wie in dieser Stimmverlusthöhe noch keiner Partei in der Zweiten Republik ein Wahlergebnis frei Haus zugestellt wurde …

Gelobter Volkswille der freiheitlichen Zur ZeitAber auch die von Martin Pfeiffer nostalgisch für ihre Ideen reich gelobten Identitären, die auftreten unter dem Kürzel W.I.R, das Freiheitliche (wie schon geschrieben) gerne ohne Punkte plakatieren, vertreten nostalgisch eine Gesinnung, die nicht dem Heute entspricht, und über die W.I.R., also über die nicht-freiheitlichen W.I.R. muß nicht groß geschrieben werden, denn sie stellen sich keiner Wahl, sind soher ohne Relevanz, im Gegensatz zu den Freiheitlichen mit dem Plakat-WIR, die sich Wahlen stellen, aber auch diese könnten angemessen bedeutungslos werden, schon in diesem Jahr, wenn auch die nächsten Wahlen für die Freiheitlichen zu ihrem Kärnten

Die Ergebnisse dieser zwei Wahlen vom letzten Sonntag zeigen eindrücklich, daß die Freiheitlichen keine Kenntnis  vom heutigen Willen der Wählerinnen und Wählerinnen haben, daß die Freiheitlichen keinen Zugang zu den heutigen Wählern und Wählerinnen, die von Freiheitlichen nostalgisch das Volk genannt werden, haben, daß die Freiheitlichen keine heutigen Ideen den Wählern und Wählerinnen anzubieten vermögen, denn die Wählerinnen und Wähler haben am letzten Sonntag den Freiheitlichen – es könnte geschichtlich Waterloo bemüht werden, gemäß freiheitlicher Gesinnung aber richtigerweise irgendein ein anderer geschichtlich späterer Ort – sowohl in Niederösterreich als auch in Kärnten (es will aber nicht in die Geschichte hinabgetaucht, sondern in der Gegenwart verblieben werden) ihr Kärnten erleben lassen …

NS Angesichts dieses freiheitlichen Kärnten-Erlebnisses sowohl in Niederösterreich als auch und in Kärnten wird heute darauf verzichtet, ein weiteres Mal besonders auf den wieder einmal einfallsreichen freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit einzugehen, wie diesen auch diesmal Martin Pfeiffer traditionell freiheitlich pflegt, denn seine Darstellung der versuchten Gegen-Besetzung der Votivkirche und vor allem mehr noch seine Darstellung der Reaktionen auf diese versuchte Gegen-Besetzung durch die WIR widerspricht allen anderen Berichten. Aber das Kärnten, das die Freiheitlichen am letzten Sonntag erleben mußten, brachte auch klar zum Ausdruck, daß es nicht mehr der Wille der Wähler und Wählerinnen ist, einen derart freiheitlich-einfallsreichen Umgang mit der Wahrheit durch das Wählen der Freiheitlichen weiter zu belohnen …

Barbara Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

In der Ausgabe 6/2013 der freiheitlichen ZZ zieht, wie in der Collage gelesen werden kann, Barbara Rosenkranz her über, daß

stumpfsinnige und anstößige Dinge als Kunst ausgegeben und gefördert [werden].

In Niederösterreich.

Rosenkranz Graf WiesingerDas ist kein Grund zur Aufregung. Denn jedwede Kunst kann als „stumpfsinnig und anstößig“ von einer empfunden werden, während ein anderer jedwede Kunst anders … Nur, das reflexionsfreie und sinnverengte Empfinden kann und darf nicht das alleinige Kriterium für die Förderung sein …

Jedoch zu vergegenwärtigen ist, welche Kunst würden Freiheitliche – nicht nur in Niederösterreich – fördern und dafür nur ein Kriterium gelten lassen: nämlich das freiheitliche Empfinden im Bunde mit dem Verhaftetsein in einer bereits gehabten ideologischen Zeit, deren von Freiheitlichen ersehnten Wiederkehr keine Veränderung der gegenwärtigen Politik wäre, sondern eine Rückkehr, es auch keine „andere Poltik“ wäre, sondern noch einmal das bereits Gehabte, das also in keiner Weise je sich bewährte … Es wäre wohl beispielsweise die Kunst von einem Odin Wiesinger, dem treuen Reisekameraden des III. Präsidenten NR, dem Geschenkelieferanten für den zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen … Wobei Odin Manfred Wiesinger, um das rosenkranzsche auf Hermann Nitsch angewendete Wort aufzugreifen, nur die „Spitze des Eisberges“ …

Wenn Sie mehr über die freiheitlichen und rosenkranzschen Forderungen nach Nicht-Veränderung und nach keiner anderen, sondern nach dem bereits Gehabten, deshalb aber längst nicht Bewährtem, erfahren respektive noch einmal sich vergegenwärtigen wollen, schlagen Sie beispielsweiseauch hier nach beispielsweise bei

Zur Zeit

Kunst 

Odin Wiesinger

Unzensuriert

Soslan Khan Aliatasi

Eckart  Landsmannschaft

Burschenschaften

Martin Graf

Bernhard Tomaschitz   Andreas Mölzer

Barbara Rosenkranz

Mädelschaft

Brigitte Kas-
hofer