„Österreich, Heute“ – Auch eine Umsonst ist zu was nützlich

Österreich Heute - Auch eine Umsonst ist was für nützlichAlles sei im Universum zu was nützlich, auch ein kleiner Stein … Gelsomina findet in diesen Worten von Matto Trost. In all den Jahrzehnten aber, seit diese Behauptung zum ersten Mal gehört wurde, konnte keine Bestätigung dieser Aussage im Alltag gefunden werden. Aber. Auf dem Weg von der Arbeit. In der Schnellbahn. Heute Österreich – auch eine Umsonst ist zu was nützlich. Nicht das ganze Jahr über. Aber in den Wochen widrigster Wetterverhältnisse. Um die Böden der Waggone nicht naß zu machen, diese nicht zu verschmutzen mit Herbstgatsch und Wintermatsch …

„Heute“ – Auch eine Umsonst ist für was nützlich

Heute - Auch eine Umsonst ist zu was nützlich

Auch eine „Heute“ ist für was nützlich.

Alles sei im Universum zu was nützlich, auch ein kleiner Stein … Gelsomina findet in diesen Worten von Matto Trost. In all den Jahrzehnten aber, seit diese Behauptung zum ersten Mal gehört wurde, konnte keine Bestätigung dieser Aussage im Alltag gefunden werden. Aber heute. Auf dem Weg zur Arbeit. In der Schnellbahn. Auch eine Umsonst wie die „Heute“ ist für was nützlich. Nicht das ganze Jahr über. Zumindest aber in den Wochen widrigster Wetterverhältnisse. Um die Böden der Waggone nicht naß zu machen, diese nicht zu verschmutzen mit Herbstgatsch und Wintermatsch. Matto wird es vielleicht freuen, zu hören, daß seine Aussage nach so langer Zeit bestätigt werden kann, wenn auch nicht ganz, bloß für ein paar Wochen im Jahr …

Anstatt IHR zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadet im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadert unwissend im Gebet mit Demokratie.

  Ohne Demokratie wäre Allah unbekannt, stumm, gesichtslos, und das weiß Allah, deshalb betet er zur Demokratie, anerkennt er, daß sie über ihm steht, auch wenn er, wie es genannt werden könnte, mit negativen Gebeten seine Huldigung spricht. Das ist nicht verwerflich. Das hat Tradition. Das Hadern mit seiner Göttin. Aber das ist ein Beweis, daß es sie gibt, die Göttin Demokratie. Drei solcher Gebete sollen heute vorgestellt werden. Sie wurden in den letzten Stunden von Allah gesprochen, geschrieben und verbreitet. Allah hat viele Namen. Einer ist Firas H. In Abwandlung von einer Aussage von Martin Luther, die er auf einen anderen Organisierten Glauben münzte, daß nämlich jeder Mensch ein Papst ist, kann für den Glauben von Firas H. gesagt werden, jeder Mensch dieses Organisierten Glaubens ist ein Allah – also auch Firas H. Und was alle Allahs ihm, Allah, dessen Gebete hier zitiert werden, nicht bieten können, das verschafft ihm, Allah, die Göttin Demokratie. Vielleicht hatte er in seinem jungen Leben schon sogenannte Schicksalsschläge hinzunehmen, die er, um eine Schuldige zu finden, der Demokratie anlastet, und darum dieser Zorn auf sie. Vielleicht hat sie sich ihm nicht in der Pracht offenbart, ihn nicht eindrücklich genug zur Teilnahme eingeladen, wie er sich das von ihr gewünscht hätte. Und darum dieser Zorn auf sie und dieses Hadern mit ihr. Aber, (wie es so schön heißt:) offen gestanden, die Beweggründe, die psychische Verfaßtheit eines Mitläufers, eines Mittäters der Mordwüstenbande wollen hier nicht behandelt werden. Warum auch immer also die Flucht in die Wüste, die Flucht vor der Demokratie. Es war eine vergebliche Flucht. Denn auch in der Wüste ist sie ihm gegenwärtig, auch in der Wüste ist er ohne sie nichts. Oder vor allem in der Wüste ist er ohne sie nichts, bloß einer in der Reihe, namenlos zum Morden und zum Sterben aufgestellt. Ohne sie bleibt er in der Wüste ein stummer und unbekannter und gesichtsloser Allah, einer, den seine Familie bloß kennt, ein paar Freunde noch, ein paar Lehrerinnen, vielleicht auch noch der Gemüsehändler in seiner Wohnstraße in Wien …

Allah ruft zornig seine Göttin Demokratie an

Allah beschimpft im Gebet Demokratie dafür, daß er seine Meinung äußern und Menschen lächerlich machen kann.

Aber jetzt, in der Wüste, hat er der Demokratie alles zu verdanken. Er hat ihr zu verdanken, daß er ein Gesicht hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er eine Stimme hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er bekannt ist. Er hat ihr zu verdanken, daß er medial vor allem in dem demokratischen Land, aus dem er in die Wüste zog, umschmeichelt wird, etwa damit, ein „Rockstar“ zu sein. Obgleich bis jetzt noch nichts davon gehört wurde, daß Allah singt oder überhaupt singen kann, wie es von einem „Rockstar“ … Oder, daß medial betrauert wird, ihn verloren zu haben. Es versucht wird, sich in ihn hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln. Das alles hat Allah der Demokratie zu verdanken. Und auch, daß er in der Wüste seine Meinung äußern kann, hat er der Demokratie zu verdanken. Denn, wo äußert er seine Meinung? Auf der Plattform des Unternehmens Facebook, einer Firma aus einem weiteren demokratischen Land. Daß Allah nun so viele digitale Freunde hat, auch das verdankt er der Demokratie. Er hätte also gar keine Gründe für negative Gebete. Daß sich Medien aus einem demokratischen Land um Interviews mit ihm bemühen, er welche geben kann, auch das verdankt er der Demokratie. Daß ihm attestiert wird, kein Dummkopf zu sein – auch das. Allah selbst aber bescheinigt mit seinen negativen Gebeten, nichts zu wissen, unwissend zu sein, beispielsweise was in der Demokratie erlaubt ist und was nicht. In Wahrheit bleibt Allah nur eines, sich in den Sand zu werfen, und der Demokratie Abbitte zu leisten, für seinen Zorn, seinen Hader, seine Undankbarkeit. Aber die Demokratie ist eine seltsame Göttin. Sie will keine Gebete, keine Abbitte, keinen Ablaß, nur Allah glaubt, daß sie über ihm steht, daß sie eine zu bekämpfende Göttin ist, eine Herrscherin ist, während sie nichts anderes ist, als eine, in der auch Allah seinen absurden Kampf …

Allah hadert im Gebet mit Demokratie

Hätte Allah sich vor seiner zornigen Flucht in die Wüste ein wenig nur informiert, er hätte mit seinen Meinungen eine seine rechte Heimat auch in Wien finden können, in der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und diese Nachsicht der Demokratie mit den jugendlichen Allahs aufgrund ihres Alters ist ihrem blinden Auge wohl geschuldet, oder, ihrem religiösen Auge – das ist ein und dasselbe Auge. Denn nicht alle Jugendlichen, auch jene nicht, die viele Jahre jünger als Allah sind und heute nicht unter Mördern und Mörderinnen leben, die heute morden, für die sie keine Propaganda heute betreiben, können auf diese Nachsicht zählen, die etwa irgendwo ein Hakenkreuz schmieren, schon ein einziges geschmiertes Hakenkreuz wird ihnen zum Tribunal … Auch wenn zwischen den jugendlichen Allahs und den jugendlichen Rechtsextremen Parallelen … Hier hat die Demokratie höchsten und dringendsten Handlungsbedarf. Es kann sogar ein sehr alter Mensch, der sogar selbst eingesteht, mit siebzehn Jahren bei der Waffen-SS gewesen zu sein, heute noch Gefahr laufen, daß sein ganz und gar unnazihaftes Lebenswerk genichtet wird. Beinahe wäre das beispielsweise Günter Grass vollständig passiert. Unerbittlich wird sogar von einem Siebzehnjährigen Verantwortung eingefordert, Milde abgelehnt, Erklärungsversuche verweigert, verurteilt, Empathie zu einem tatsächlichen Fremdwort erklärt. Das entschiedene Auftreten gegen Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Faschismus, des Hitlerismus muß  Vorbild sein im Auftreten gegen Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben … Aber auch die anderen Allahs in der Wüste haben der Demokratie zu danken, etwa jener Allah, dessen Hilflosigkeit gesehen wurde, bemerkt wurde, wie hilflos Allah in der Wüste stand, knapp davor, als er zum Mörder wurde … Und daß diese drei negativen Gebete von dem neunzehnjährigen Allah hier veröffentlicht werden, auch das hat er der Demokratie zu verdanken. Auch wenn er als Unwissender damit vorgeführt wird. Aber das muß in einer Demokratie ausgehalten werden. Und es ist nie zu spät, ein Wissender zu werden, auch für Allah. In dieser Hinsicht ist aber die Demokratie gefordert, denn nicht alle schaffen es von alleine, den Wert einer Demokratie zu erkennen. Die Demokratie selbst scheint ermüdet zu sein, ihre Werte extensiv und intensiv darzustellen. Dabei ist das, wie auch die negativen Gebete von Allah zeigen, notwendiger denn je.

Fellners Österreich: „Sotloff war im August 2013 in Syrien verhaftet worden“

Fellners Österreich - Verhaftet - BahFür die zweite Umsonst in Österreich ist also, schreibt heute am 3. September 2014 die fellnerische, ist der ermordete Journalist „verhaftet worden“. Hierzulande heißt es, wer verhaftet wird, muß etwas angestellt haben, oder auch, wer ganz unschuldig ist, wird nicht verhaftet. Was also hat Steven Sotloff angestellt, daß er „verhaftet“ worden ist? Nichts. Er ist auch nicht „verhaftet“ worden. Er wurde entführt. Er wurde als Geisel genommen. Von jenen, die nun seine Mörder und Mörderinnen wurden. Bloß die zweite Umsonst schafft es, einer Bande von Mördern und Mörderinnen mit staatlicher Autorität auszustatten, Verhaftungen

Die verbrecherische und mordende IS oder ISIS oder ISIL – egal wie sie sich bezeichnen oder bezeichnet wird, am besten jetzt schon so über sie reden, wie sie nach ihrem Verschwinden im Rückblick genannt werden wird: Mordwüstenbande – wird sich vielleicht schon bei Wolfgang Fellner höchstpersönlich dafür bedankt haben, für sie in Österreich die Propaganda abzudecken. Nicht allein nur durch den heutigen Artikel, wird etwa an das Hochschreiben von einem jungen Erwachsenen am 1. September 2014 zu einem „Rockstar“ … Möglicherweise denkt die Mordwüstenbande schon an Einsparungen, eine Abteilung Österreich-Propaganda benötige sie ja eigentlich nicht mehr. Das erledige die zweite Umsonst ohnehin bitter hervorragend …

Wenn morgen in der Frühe auf dem Weg zur Arbeit in der Schnellbahn von Bruck an der Leitha nach Hütteldorf die Jugendlichen mit der zweiten Umsonst gesehen werden, für die das eine richtige Zeitung sei, weil sie ja geheftet ist, wird unweigerlich daran gedacht werden müssen, wie viele dieser Jugendlichen werden sich angezogen fühlen, von diesem „Staat“, der mit Verhaftungen durchgreift, und es nicht nur bei Verhaftungen mit anschließender Freilassung beläßt, sondern auch straft, hart straft. Wie viele der Jugendlichen haben sich auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf die Suche nach dem „Rockstar“ gemacht? Haben ihn gefunden und sind gleich seine „Freunde“ geworden. Manche haben vielleicht etwas länger dazu gebraucht. Gestern waren es noch unter …, heute sind es bereits …

Und das von der zweiten Umsonst zu dem heutigen Artikel über die Verhaftung ist ein aus dem Propagandavideo gezogenes Bild mit zusätzlich noch stehengelassenem Text in arabischer Schrift der Mörderinnen und Mörder von Steven Sotloff. Es verbietet sich eigentlich von selbst, Propagandamaterial von Verbrechern und Mörderinnen zu verwenden. Darüber wurde, das muß nicht wiederholt werden, schon ausführlich geschrieben in Der mordende Hilfelose in der Wüste.

Der Artikel über die Verhaftung ist unterzeichnet mit „(bah)“. Das wäre als Kommentar dazu schon mehr als ausreichend …

Bah!

Christopher Clark in Salzburg – Eine typische österreichische Besetzung

Allmählich wird begriffen, weshalb Christopher Clark vor allem in gewissen Kreisen einen recht bevorzugten Ruf mittlerweile genießt, er offensichtlich auch schlafwandlerisch als Festredner der heurigen Salzburger Festspiele gefunden und verpflichtet wurde, von dafür verantwortlichen Menschen, die eine österreichische Vergangenheit träumen, die ihnen als Wirklichkeit …

Gavrilo Princip - Stirbt 1918 in Theresienstadt an Tuberkolose und Misshandlung

„Gavrilo Princip starb am 28 April 1918 in Theresienstadt an den Folgen von Tuberkulose und Mißhandlung. Er wog gerade noch 40 Kilogramm.“

Christopher Clark blendet in seiner Festrede alles aus, was unangenehm sein könnte, für Österreich, als wäre er ein Österreicher des Jahres 1945, als ginge es noch einmal darum, die österreichische Unabhängigkeitserklärung in der Blaimschein-Villa zu schreiben, die Österreich bestätigt, für nichts verantwortlich je gewesen und zu sein, nichts gewußt zu haben und je nichts zu wissen …

Von daher freilich war Christopher Clark am letzten Sonntag die idealtypische Besetzung, sonst aber eine Fehlbesetzung. Es wurde auch die falsche Vortragsform gewählt. Statt dem Publikum, unter dem sich die sogenannten hohen und höchsten Spitzen des Staates befanden, eine Rede hören zu lassen, hätte dem Publikum beispielsweise ein Comic gezeigt werden können, menschgemäß nicht von Christopher Clark, sondern die illustrierte Geschichte über Gavrilo Princip von Henrik Rehr.

Aus dieser illustrierten Geschichte hätte das Publikum das erfahren können, was Christopher Clark in seiner Festrede verschwieg, mehr, beschönigte, noch mehr, die Schuld abwälzte, die Schuld abwälzt auf die jungen Männer und

„diese sieben jungen Männer – das waren sehr junge Männer: die alle enthaltsam in ihrem Lebenswandel waren, reich an Idealen und arm an Erfahrung, geprägt von jener naiven Ernsthaftigkeit, die den idealen Nährstoff für alle terroristischen Bewegungen bildet. Radikalisiert wurden diese Männer durch ein irredentistisches Milieu, welches durch einen regelrechten Todeskult gekennzeichnet war, durch eine quasi religiöse Verherrlichung der Selbstaufopferung, der Rache und des Attentats.“

Gavrilo Princip war 1908 gerade einmal vierzehn Jahre alt – von diesem einen Jugendlichen prägenden Vorlauf kein Wort in der festlichen Rede des Christopher Clark -, als Franz Joseph Habsburg sich terroristisch Bosnien-Herzegowina zu seinem sechzigjährigen Amtsjubiläum schenkte. In welchem Milieu wurde etwa ein Franz Joseph Habsburg, ein Oskar Potiorek, ein Franz-Conrad von Hötzendorf radikalisiert, mit deren Verherrlichung der Fremdopferung, der Rache und des Attentats, radikalisiert durch ein Milieu, welches durch einen regelrechten Todeskult gekennzeichnet war, dessen Hohepriester mit Garantie für ihr Leben und für ihre kriegsunversehrten Körper in prachtvollen Schlössern mit übervollen Speisekammern sie waren

„Alle enthaltsam in ihrem Lebenswandel“, so Christopher Clark; wie „enthaltsam“ Gavrilo Princip tatsächlich war, kann heute nicht mehr seriös und redlich beantwortet werden, denn Jelena Milisic kann nicht mehr über ihre Beziehung zu ihm befragt werden …

Diese Festrede bestätigt eindrücklich die Aussage von Gerd Krumeich über Christopher Clark in dieser konkreten Angelegenheit:

„Ich schätze ihn sehr. Er ist ein exzellenter Historiker, aber sein Buch ist eine riesige Entschuldigungsgeschichte für Deutschland und Österreich. Für Clark sind die Serben, die Russen und die Franzosen viel mehr Bösewichte als die Deutschen, für die er sehr viel Verständnis und viele – allzu viele – Entschuldigungen hat. Clark unterschätzt den österreichischen Entschluss, mit Serbien Krieg zu führen, und die deutsche Bereitschaft, die Krise zum Test auf den Kriegswillen Russlands zu nutzen, vollkommen. Deshalb hat er ja so einen Erfolg in Deutschland. Endlich ist jemand gekommen und hat die Deutschen von der Kriegsschuld freigesprochen – so sehen die Reaktionen der Medien und des Publikums leider häufig aus.“

In dieser konkreten geschichtlichen Angelegenheit tritt Christopher Clark nicht nur wie ein Österreicher des Jahres 1945 auf, sondern auch wie ein Geschichtsschreiberlakai der Potioreks, der Hötzendorfs, der Habsburger, mit einem Wort, dieses gesamten Milieus, das den idealen Nährstoff für alle Weltkatastrophen bildet …

Für alle Menscheitskatastrophen, die aber nicht wie eine Naturgewalt über die Welt kommen, sondern von ebensolchen Milieus, damals wie heute, vorbereitet, vorangetrieben werden, von solchen Potioreks, Hötzendorfs und Konsorten also, damals wie heute, und sie finden immer einen Clark, der sich selbst anstellt, um ihre Geschichte zu schreiben, wie sie ihnen angenehm ist …

In seiner Festrede erscheint der Krieg von 1914 bis 1918 aber wie eine unabwendbare Naturkatastrophe, wenn er von der „Urplötzlichkeit“

„Und wir dürfen schließlich auch die Urplötzlichkeit dieses Krieges nicht vergessen. Viele Zeitgenossen wogen sich in Sicherheit: der große Krieg, also ein Krieg zwischen den Großmächten sei unmöglich geworden. Dafür wäre die moderne Welt zu eng durch Handelsbeziehungen und finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse transnational vernetzt. ‚Für uns‘ schrieb der Budapester Graphiker Béla Zombory-Moldován, der im Sommer 1914 eingezogen wurde, ‚war der Krieg ein Anachronismus. Bis er uns unmittelbar bevorstand, betrachteten wir ihn als eine Absurdität.’“

„dieses Krieges“ redet und dafür sich einen Zeugen findet. Aber er hätte auch wen anders als Zeugen aufrufen können. Zum Beispiel Viktor Matejka, der einmal davon sprach, als Zeitzeuge, wer genau hinschaute, genau hinhörte, in Österreich, konnte schon das Jahr 1900 als den Beginn der Vorbereitungen auf diesen Krieg von 1914 bis 1918 ausmachen. Freilich, die clarksche Entschuldigungsoffensive wäre damit nicht in Gang zu bringen gewesen …

Um abschließend einen Eindruck zu vermitteln, was am letzten Sonntag dem Publikum in Salzburg entgangen ist, ein paar Bilder noch aus der illustrierten Geschichte von Henrik Rehr, die in diesem Jahr in Belgien erschienen ist. Eine deutschsprachige Ausgabe liegt noch nicht vor. Aber vielleicht findet sich ein Verlag in Deutschland, eher noch als in Österreich, der diese illustrierte Geschichte in deutscher Sprache herausbringt …

Franz Josef Habsburg braucht keinen Beweis

„Ich habe keinen Beweis nötig, nur eine Entschuldigung.“

 

Franz Josef Habsurg schekt sich Bosnien-Herzegowina

„Sarajevo, 7 Oktober 1908. Österreich hat Bosnien-Herzegowina annektiert. Die Österreicher sind schamlos gierig nach Macht und Land. Auf die Straßen!“

Jelena Milisic

„Jelena Milisic überlebte den Weltkrieg und wurde Lehrerin an einem Gymnasium in Sarajevo. Sie sprach selten über ihre Beziehung zu Gavrilo Princip.“

 

Gavrilo Princip und Franz Ferdinand Habsburg werden geboren

„Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg wird am 18 December 1863 als ältester Sohn von Karl Ludwig, dem Bruder des Kaisers, geboren. Der 13. Juli 1894 war der Tag des heiligen Gabriel. Deshalb wurde der Junge Gavrilo genannt.“

 

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Christopher Clark in Salzburg

Henrik Rehr - Krieg 1914-1918

„15.000.000 Menschen starben in dem großen Krieg, von denen waren 1.260.000 Serben oder 28% der serbischen Bevölkerung.“

PS Nach einer heute, 30. Juli 2014, zugegangenen Information, scheint eine deutsche Ausgabe bereits in Vorbereitung zu sein, die ab September 2014 lieferbar sein soll, wie der PPM-Medienvertrieb auf seiner Webpage schreibt: „Wie jemand zum Attentäter wird. Die Welt des Gravilo Princip“.

Neun offizielle Hymnen in Österreich sind neu zu texten

Wäre Andreas Gabalier vor dem Fernsehapparat gesessen, dann hätte er ein „sehr niveauvolles Gespräch“ gehört und gesehen, wie er meint, „das sieht man selten im Fernsehen“. Aber er nahm an diesem Gespräch selbst teil, und darum muß von diesem „niveauvollen Gespräch“ zwischen drei Menschen in einem Fernsehstudio ein Drittel Niveau abgezogen werden, nämlich das ihm beigebrachte Drittel.

Neun offizielle Hymen in Österreich sind neu zu textenAndreas Gabalier hat auch nach seiner Pflichtschulzeit doch noch ein geringes dazugelernt, darf gegen seine Erklärung, mit acht Jahren bereits ein Ausgelernter gewesen zu sein, festgestellt werden – zumindest eines, sich in einer Fernsehsendung so zu verhalten, als wäre er bereits ein freiheitlicher Funktionär, und also im ORF gegen den ORF aufzutreten, wenn er beklagt, daß die Diskussion abgebrochen werde, und er vermutet, die Diskussion werde abgebrochen, weil der ORF jetzt Serien wiederholen müsse, statt die Diskussion weiterzuführen, der für ein einhundertprozentiges niveauvolles Gespräch nur eines fehlte, ein entsprechender Beitrag von ihm selbst. Und auch diese freiheitliche Präpotenz hat er sich wohl ebenfalls noch von diesen abgeschaut, alles müsse nach ihnen augerichtet werden, als ob es beispielsweise keine Sendepläne gäbe …

Mehr ist zu diesem Herrn, der „seine Damen und Dirndln verehrt und besingt“ und als Gast in der Sendung zum Schluß der Diskussion sich bei den zwei Frauen, als wäre er der Gastgeber, der Moderator, gar der Hausherr,  für ihren „Besuch“ bedankt,  nicht zu sagen.

Die nun neuerliche Aufregung um die österreichische Bundeshymne aber sollte endlich und letztmalig sinnvoll genutzt werden, und zwar dafür, alle Hymnen in Österreich einer kritischen Lesart zu unterziehen. Die Konsequenz daraus kann dann nur sein, neun offizielle Hymnen in Österreich zum Neutexten auszuschreiben. Auch darüber muß nicht mehr geschrieben werden, als bereits geschrieben wurde:

Die offiziellen Hymnen in Österreich

Landeshymne - Bundeshymne - Österreich - Ein Destillat

 

Jos, Grätzel Vatikan, Staat Brunei Darussalam – „Unterschrift des Himmels“

Es klingt zunächst einmal ulkig, wenn Christoph Schönborn von der „Unterschrift des Himmels“ redet. Auch über dieses  Gerede könnte milde gelächelt werden, so wie jetzt in Erinnerung an die Kinderzeit, in der über die ulkigen Erzählungen des Schrulligsten im Dorf oft und oft unweigerlich gelacht werden mußte; er war Nebenerwerbsmesner, sonst aber gänzlich harmlos. Und so hatten die Eltern keine Bedenken und keine Furcht, ihre Kinder in seine Nähe zu lassen; es beruhigte sie wohl auch, daß er ein Mann der Kirche war, wenn auch bloß im Nebenerwerb, oder vielleicht machte sie gerade das allzu sorglos.

Schönborn aber ist kein Nebenerwerbskirchenmann und sein Wort von der „Unterschrift des Himmels“ klingt gleich viel weniger ulkig und harmlos, wenn auf seinen Hauptton gehört wird. Sein Hauptton ist todernst. Und das Todernste ist niemals harmlos.

Unterschrift des Himmels - Wenn aus Ulkigem ernst wirdDer Anlaß für sein Wort der „Unterschrift des Himmels“ klingt zunächst einmal auch ulkig, schrullig … Zwei ehemalige leitende Angestellte des Organisierten Glaubens mit dem absolutistisch regierten Kleinstaat in einem Grätzel von Rom werden heiliggesprochen. Es könnte sogar so etwas wie Mitleid aufkommen, denn die Wunder sind nicht mehr so leicht und zahlreich zu zimmern wie die Kreuze für … Bei einem der leitenden Angestellten mußte diesmal ein Wunder genügen, um aus ihm einen Heiligen

Aber der Anlaß für das todernste Wort von der „Unterschrift des Himmels“ ist ein ebenso todernster. Dieser Organisierte Glauben verfügt mit der Heiligsprechung über einen Marketingartikel, mit dem er für sich Werbung machen kann wie keine andere Organisation sonst noch auf dieser Welt. Und was für ein Jahrmarkt war das wieder, mit breitester Unterstützung durch Fernsehen und Radio und … Damit war diesem Organisierten Glauben in dem Jahr es möglich, Ostern, also seine Hauptpropogandawoche, um eine ganze Woche zu dehnen

Das Todernste ist niemals harmlos. Es mag, wie es jetzt in Europa den Anschein hat, zu einem Jahrmarkt geworden sein, die Todernstprediger harmlos erscheinen, aber, und das darf niemals vergessen werden, im Handkehrum kann es wieder …

Das Harmlose aber muß immer von dort aus gesehen und betrachtet werden, wo es nicht harmlos nicht, wo das todernste Wort des Glaubens ein todbringendes Wort ist. Wo es heute wieder und weiter nicht harmlos ist, sondern tödlich, mörderisch, grausam, blutrünstig … Wie etwa in Nigeria. Wo Christen und Christinnen nichts an sich haben, worüber milde gelächelt werden könnte. Wie beispielsweise in der erst ausgestrahlten Dokumentation „Gottes Krieger – Gottes Feinde“ zu erfahren ist. Wie von dem christlichen Massaker an Moslems, wobei es auch zu „kannibalistischen Handlungen“ gekommen sein soll … Oh Wirtschaft, mögen ihnen nie mehr die Hostien ausgehen, um ihren Leib Christi … Ein vergeblich frommer Wunsch, denn nichts ist so gefräßig wie der Glaube. Und noch etwas zeigt das Beispiel Nigeria. Gott kann gewechselt werden wie eine Unterhose. Die „Mutter von Boko Haram“ sagt in dieser Dokumentation über die Mörder der Gruppe Boko Haram, es seien keine schlechten Menschen, sie seien emotional … Emotional also nur seien die Mörder, sagt Aisha Wakil, eine zum „Islam konvertierte Christin“ … Lange Zeit trug sie die Windel Marke Gott und nun die der Marke Allah …

Das Harmlose aber muß immer von dort aus gesehen und betrachtet werden, wo es nicht harmlos ist, wo das todernste Wort des Glaubens ein menschensteinigendes Wort ist. Wie etwa in Brunei Darussalam. Zu der Zeit aber als Christoph Schönborn ulkig von der „Unterschrift des Himmels“ sprach Sultan and Yang Di Pertuan ebenfalls ulkig aber nicht harmlos davon, daß die nun geltenden Gesetze gegen Menschen von Allah höchstpersönlich diktiert sind. Er, Allah, wird diese wohl auch unterschrieben haben; sonst könnte Di Pertuan nicht so leicht sagen, von wem … Vom Himmel zur Erde jedoch wandeln sich die Unterschriften der Vierfaltigkeit God-Jesus-Allah-Hole-Brandy zu den von Schönborn oder Di Pertuan oder …

Und beim Harmlosen muß auch immer daran gedacht werden und darf niemals vergessen werden, auch in Europa, was nicht Gesetz ist, kann Gesetz werden … Wieder Gesetz werden … Zum Beten werden Angestellte der Organisierten Glauben kaum noch kommen, vor lauter Lobbyingarbeit. Ob in der Predigt am 28. April 2014 schon geschickt, also jesuitisch, den Abgeordneten des österreichischen Parlamentes

„Novum für Kirchen und Politik in Österreich: Erstmals haben Nationalratsabgeordnete aller sechs Parlamentsfraktionen an einem offiziellen ökumenischen Gottesdienst anlässlich der neuen Gesetzgebungsperiode teilgenommen.“

Wünsche für neue Gesetze beziehungsweise Rücknahme von Gesetzen geflüstert wurden, bekräftigt durch des Himmels Unterschrift?

PS Es ist menschgemäß harmlos und ulkig, daß die Partei Rekos für die Wahl zum Europaparlament kandidiert; das Ergebnis für diese Partei und vor allem für Ewald Stadler selbst wird nicht ulkig sein, sondern … Dennoch ist sie zu erwähnen, denn es gibt auch in Österreich die Bestrebungen an die Gesetzgebung heranzukommen, um es gegen die Menschen

Wahlen in Österreich, in Ungarn, in …: Wer erhitzt alte Gifte, wer will uns fangen?

Heute wird in Ungarn gewählt und in fünf Tagen hätte Attila József seinen einhundertundneunten Geburtstag feiern können, hätte er nicht bereits mit zweiundreißig Jahren beschlossen, genug, genug von diesem Leben … Er konnte in diesem seinem notreichen Leben wenigstens noch den Tod frei wählen; vielleicht wäre ihm bald darauf auch diese einzige freie Wahl der Armen noch geraubt worden …

Im Jänner 1937 hätte Attila Jószef sein Gedicht anläßlich der Lesung von Thomas Mann in Budapest vortragen sollen. Das wurde vom Innenministerium verboten.

Wer erhitzt alte Gifte - Wer will uns fangenEin paar Zeilen aus diesem seinem Gedicht „Thomas Manns Begrüßung“:

„Wir beklagen grad Kosztolányis Tod,
die Menschheit wird, wie er, vom Krebs zerrüttet
und bald von Monsterstaaten zugeschüttet
sein, und wir fragen erschrocken: Was noch?

Was zerstört uns, welches neue Ideenjoch?
Wer kocht uns Gifte neu, wer will uns fangen?
Wie lang kannst äußern noch deine Gedanken? …

Wir lauschen, einige werden dich dann und wann
nur anblicken, doch froh: Sie sehn von näher
unter Weißen heute hier einen Europäer.“

„Sie sehn von näher unter Weißen heute hier einen Europäer.“ Heute am 6. April 2014 wird es zum nächtlichen Verkünden des Wahlergebnisses in Ungarn keinen Dichter geben, der diesen Vers wird schreiben können, nicht deshalb, weil dieser Vers schon geschrieben ist, sondern weil es heute in der Nacht ob der Zugewinne nur röhrende Volkstümelnde geben wird, aber keinen Thomas Mann, der wenigstens noch zu Besuch  …

Volkstümler – heute werden sie Populistinnen genannt – erzielen in Wahlen Zugewinne, ob in Ungarn, ob in Österreich, ob in … Aber womit? Attila József konnte noch von „neuen Giften“, von einem „neuen Ideenjoch“ schreiben – das traf damals wohl noch irgendwie zu, aber heute? Heute? Heute müßen diese Verse anders geschrieben werden, vielleicht so:

Was will uns zerstören – wieder
Dieses alte Joch? Wer
erhitzt
Altes Gift, wer will uns wieder
Weithin fangen und wieder er-
Richten mit unser aller Wahl
Wieder ihr ideenmodriges Loch

Das Geschwefel, irgendwer sei zu jung für irgendwas

Oh, wie wird nach Deutschland sehnsüchtig geblickt, von Österreich aus, und geklagt, ach, in Österreich gibt es beispielsweise keine „Zeit“, denn das ist eine Zeitung, aber eben auch nur eine Zeitung, und wenn sie etwas über österreichische Politik veröffentlicht, dann ist es bloß noch eine Zeitung von einer Qualität, die es in Österreich zuhauf und beklagt gibt.

Der große Vorwurf, und damit ist die „Zeit“ nicht allein, Sebastian Kurz sei zu jung, um Außenminister sein zu können, und er könne in derart jungen Jahren nur Außenminister sein, weil Österreich in der internationalen Politik nicht relevant sei …

Was ist denn das für ein Argument! Niemand ist zu jung, niemand ist zu alt, für irgendeine Position.

Muß denn wirklich, ja es muß, es muß daran erinnert werden, daß Sebastian Kurz mit seinen 27 Jahren eigentlich im besten Alter ist für Höchstleistungen …

Ludwig Wittgenstein war 22 Jahre, als er mit seinem Traktatus begann, und er war 28 Jahre, als er mit seinem Traktatus fertig war. Georg Büchner verstarb mit 24 Jahren und hinterließ ein Werk von einer Größe, die er vielleicht mit 40 Jahren nicht mehr erreicht hätte, Albert Einstein legte mit 26 Jahren sogenannte nobelpreiswürdige Schriften vor. Étienne de La Boétie war keine 20 Jahre alt, als er „Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen“ schrieb, ein Werk gültig, so lange es Menschen gibt. Shelley wurde gerade einmal 30 Jahre alt und Keats nur 26 Jahre. Ihre Lyrik begleitet heute noch die Menschen. Arthur Rimbaud sah mit knapp 20 Jahren seine Arbeit als Dichter als beendet an. Mit 26 Jahren veröffentlichte Thomas Mann seinen Nobelpreisroman „Buddenbrooks“. Mit 25 Jahren schrieb Johann Wolfgang Goethe seinen Werther. Franz Schubert wurde nur 31 Jahre alt, mit 22 Jahren sein Forellenquintett … Mit 20 Jahren gründete Bill Gates das Unternehmen Microsoft. Mit 21 Jahren gründete Steve Jobs das Unternehmen Apple. Larry Page mit 25 Jahren das Unternehmen Google und Mark Zuckerberg mit 20 Jahren das Unternehmen Facebook …

Weitere Beispiele müssen nicht angeführt werden, um zu zeigen, wie haltlos es ist, mit dem Alter zu argumentieren.

Wer heute entschieden weltweit die Gesellschaft beeinflußt, verändert – ohne darüber jetzt ein positives oder negatives Urteil abgeben zu wollen, das sind, wie gerade der IT-Bereich zeigt, die jungen Menschen, und sie werden immer jünger, so daß gefragt werden kann, ob Sebastian Kurz eigentlich nicht schon zu alt ist, seinen Zenit bereits überschritten hat, den Zenit von Hietzing.

Und welch seltsamer Auffassung von Außenpolitik im besonderen und Politik im allgemeinen hängt Florian Gasser an, wenn er schreibt:

„Natürlich ist Sebastian Kurz zu jung, um dem diplomatischen Protokoll zu entsprechen.“

Ein Kniefall vor den alten Männern, ein Plädoyer dafür, alles soll bleiben, wie es war. Es ist hoch an der Zeit, das Protokoll zu ändern, und nicht weiter alte Männer internationale Politik …

„Und wäre Österreich eine relevante Größe in der internationalen Politik, wäre er eine glatte Fehlbesetzung. Aber spätestens seit dem EU-Beitritt 1995 ist die Außenpolitik nicht mehr als ein Stiefkind der jeweiligen Regierung. Zum Leidwesen der Beamten, die sich heute noch der Tradition der imperialen Diplomatie verpflichtet fühlen, auch wenn sie nicht mehr über die Geschicke des Kontinents mit entscheiden.“

Statt einer imperialen Beamtendiplomatie ist es wohl allemal besser und gesünder, gar keine Außenpolitik mehr zu betreiben …

„Ideen, wie sich ein Kleinstaat international einbringen kann, fehlen. Die vergangenen Außenminister gefielen sich in dezenter Zurückhaltung. In Erscheinung traten sie selten, ernstzunehmende Initiativen ließen sie vermissen. Die Messlatte für Kurz liegt demnach niedrig. Und die erfahrenen Diplomaten am Wiener Minoritenplatz sind schon froh, wenn ihnen ein Minister zuhört, dessen Englisch zumindest einem Abiturniveau nahe kommt.“

Froh zu sein, bedarf es heutzutage wenig, dafür reicht es schon zu wissen, daß den Ideen von Florian Gasser kein Gehör geschenkt wird, sofern es überhaupt Ideen genannt werden können, es sind ja mehr Sentimentalitäten, vielleicht hat Florian Gasser zu viele hübsche österreichische Heimatfilme über den tanzenden Wiener Kongreß gesehen … Möglicherweise hängt Florian Gasser auch zu viel in Diplomatierentenheimen mit pensionierten Beamtendiplomaten ab, sonst müßte er wissen, daß gerade in seiner Generation in Österreich ein Englisch gesprochen wird, daß weit über das Maturaniveau hinausgeht …

Sebastian Kurz - Geschwefel vom zu jung seinMenschgemäß ist die Bestellung von Sebastian Kurz zum Außenminister eine weitere Absage, Außenpolitik gestalten zu wollen. Das offenbart schon die Kombination Außenpolitik und Integration. Für die Außenpolitik müßte Sebastian Kurz in der Welt unterwegs sein, für die Integration müßte er im Land bleiben, das heißt halbe Kraft für Außenpolitik und halbe Kraft für Integration. Und halbe Kraft ist Nullkraft.

„Kurz wird wohl als Außenminister nicht in die Geschichtsbücher eingehen, aber er ist eine Hoffnung für die politische Klasse.“

Was ist denn das wieder für eine Auffassung! Außenpolitik verstanden als Eintritt eines einzelnen Menschen in die Geschichte … Bert Brecht hat es schon einmal so schön zusammengefaßt, Geschichte machen u.v.a.m. die Köche, die für jene alles auf- und zubereiten, deren Namen allein in Geschichtsbüchern stehen, und: alle zehn Jahre ein großer Mann, wer bezahlt die Spesen …

Sebastian Kurz sei, so Florian Gasser, eine Hoffnung für die politische Klasse … Die politische Klasse in Österreich ist also die ÖVP -, gibt es in der politischen Klasse nicht wenigstens noch die SPÖ?

„Doch wer die Kluft zwischen Wähler und Politikbetrieb beklagt und über die Anziehungskraft des Rattenfängers Strache jammert, muss um einen Sebastian Kurz froh sein.“

Das kann sich Florian Gasser nicht verkneifen, He.-Chr. Strache ins Spiel zu bringen. Und noch ein Fehl von Florian Gasser. Das soeben präsentierte Programm 2008 von ÖVP und SPÖ bestätigt ganz aktuell, wer für wen Stimmen fängt … Und wie Florian Gasser die Ideen fehlen für eine andere Außenpolitik, fehlt zu vielen Wählerinnen und Wählern in Österreich, die von SPÖ und ÖVP genug haben, die Idee, andere als die freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen. Die Anziehungskraft von He.-Chr. Strache ist die Ideenlosigkeit der Wähler und Wählerinnen.

Und wenn es dazu kommen sollte, daß Florian Gasser einmal vor dem Herrn Außenminister seinen Hofknicks machen darf, wird er untertänig darauf verweisen, um etwa ein Interview zu erhalten oder gar ein paar freundliche Worte vom Jungspund, er habe ohnehin geschrieben, es müsse um einen Sebastian Kurz froh … Wer um einen Sebastian Kurz froh ist, für den besitzt sogar He.-Chr. Strache Qualitäten, etwa die, eines Rattenfängers … (Wird die Sage konkret bedacht, ist es auch an der Zeit, Rattenfänger nicht zu mehr verwenden. Weder sind Wählerinnen und Wähler Ratten noch sind sie Unmündige, die nicht wissen, was sie tun, wem sie folgen und für wen sie stimmen. Sie wollen alle taub sein und nicht nur ein Kind ist taub. Weder verlassen sie nach der Wahl das Land noch gehen sie in die Donau; das Wasser steht ihnen bloß bis zum Hals nach jedweder Wahl eines Stimmenbeschenkten … und: es wurde auch einem He.-Chr. Strache nichts angetan, auch er wurde nicht betrogen, daß er sich rächen müßte. Nur eines stimmt mit der Sage überein, prächtig verkleiden kann sich auch He.-Chr. Strache. Und noch etwas stimmt überein, dem Stimmenbeschenkten steht nie das Wasser bis zum Hals, für sich weiß sie stets, wie sie ihr Häbchen ins Trockene bringt.) Und froh ist, wer vergessen kann, daß Sebastian Kurz prominentes und entscheidendes Mitglied der Stimmenvertreiber und Stimmenhintreiberinnen ist …

Worüber aber nicht aufgehört werden kann zu wundern, ist, weshalb die „Zeit“ ihren guten Ruf ruinieren will, mit dem Veröffentlichen von lagerpolitischem Geschwefel aus Österreich, denn Florian Gasser ist aus dem Tirolerischen, auch wenn er versucht, sich zu maskieren, etwa dadurch, Abitur statt Matura zu schreiben, aber vielleicht hat das eine Korrektorin ausgebessert, falls die „Zeit“ noch Korrektoren angestellt hat, die kommen, wie bekannt, in Zeitungen kaum noch zum Einsatz, sehr zum qualitativen Nachteil der Zeitungen …

Leibnitz, der Standard in Österreich – Eine Aufführung im Arse-Theatre

Vorgestern wurde hier über die Anstiftung zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich geschrieben. Anlaß war die Kunstzerstörung in Leibnitz, genauer die Einladung zur Kunstzerstörung von Österreich in Österreich. Und gestern durfte im Arse-Theatre, von dem geglaubt wurde, es sei längst schon geschlossen worden, bei freiem Eintritt einem Stück beigewohnt werden, das von der Kundschaft der österreichischen Qualitätszeitung „Der Standard“ aufgeführt wurde.

Was tatsächlich für die Qualität dieser österreichischen Zeitung spricht, kann u.v.a.m daran ermessen werden, daß das komplette Stück auch abgedruckt ist. Das ist um so bemerkenswerter, wird bedacht, daß nicht einmal mehr das Burgtheater in seinen Programmheften die zur Aufführung gebrachten Stücke zur Gänze veröffentlicht.

Kunst - Leibnitz der Standard in ÖsterreichAufmerkenswert an diesem Stück ist vor allem auch, daß zuerst irrtümlich gedacht wurde, das Stück werde vom Ensemble der „Österreich“ gespielt, hingegen war die Begleitung der Meinung, es spiele die Truppe von der anderen Umsonst, die sich „Heute“ nennt, eine Zuschauerin, die das mithörte, meinte, es sei das Ensemble der „Kronenzeitung“, dem aber widersprach ein Zuschauer heftig, der überzeugt davon war, im Arse-Theatre der „Zur Zeit“ werde … schließlich kenne er die Stücke dieser Mannschaft in- und auswendig … Es kam dann auch noch die Vermutung auf, die „Unzensuriert“ könnte das längst schon geschlossen geglaubte Arse-Theatre wieder … Schließlich mußte eingesehen und eingestanden werden, es spielt das Standard-Ensemble … Allerdings war nach der Aufführung die Begleitung nicht von ihrer Meinung abzubringen, es habe sich bei dieser Aufführung um eine Gemeinschaftsproduktion gehandelt, es müssen an diesem Stück alle mitgeschrieben und alle mitgespielt haben, denn wird an die Qualität der Tageszeitung „Der Standard“ gedacht, ist es, so die Begleitung, unmöglich, daß ausschließlich ihre Kundschaft dieses Stück geschrieben hat und spielt …

Da auch die Begleitung keine Theaterkritikerin ist, kann hier keine Theaterkritik veröffentlicht werden. Was aber getan werden kann, ist das Stück zu veröffentlichen, gänzlich ungekürzt, gänzlich unverändert.

Leibnitz, der Standard in Österreich

Aufführung im Arse-Theatre

Geschrieben und gespielt vom Standard-Ensemble

…….es gilt….das freie Wort

Leibnitz

Ich schaue immer, dass ich weit weg komme, wenn ich ein LB-Kennzeichen sehe. Die Leute dort sind echt speziell.

– – : SID : – –

Das soll Kunst sein? Kann doch jeder, der angesoffen von der Disco heimfährt, solche „Künstler“ gibt es zu hauf.

Winni Püh

Nicht der Mann der das Fahrzeug in Brand steckte gehört in die Sigmund Freud Klinik, sondern der Künstler der das Auto dort postierte!

Cle Mens

Warum?

Postingbedingter Misanthrop

Geniale Guerilla-Performance-Art vonseiten des Illuminierten!

Wo bleiben die Subventionen Herr Voves?

Cheops

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto.“

„Nun ist es komplett zerstört…“

und wo ist jetzt das problem?!?!?

Emil Sacklinger

erst jetzt ist’s wirklich ein total zerstörtes auto

wenn schon, denn schon!
(ich hoffe, man lässt die veredelte totalschaden-installation samt brandgeruch und ruß stehen)

Paradeiser

manche übermalen Bilder, andere wiederum verändern Installationen. Vielleicht ist der Verdächtige ja auch Künstler …

Morphox

crash and burn

They should’ve renamed it to Crash and Burn and double it’s market value.

Adams, 42 Adams

Leicht angetrunken heißt in Leibnitz 2,3 Promille!

benutzername84

>>DWas soll an einem „total zerstörten Auto“ noch großartig hin werden und zudem 35.000 Euro kosten?

Der Unkurze

das denkmal könnte beschädigt oder zumindest verschmutzt (ruß) sein, zusätzlich der feuerwehreinsatz

obersteirer66

Feuerwehreinsatz plus Reinigung des Denkmals 35.000 Euro?

quick & dirty

jetzt erst bekommt die installation „crash“

einen sinn.
.
vorher war sie einfach nur entbehrlich
.

sociovation

Angesichts des real existierenden Kunstbetriebs

kann man davon ausgehen, dass die Installation nach der Inbrandsetzung eher mehr wert ist als vorher. Daher eher keine „Zerstörung“, sondern eher eine „Transformation“…

michauch

… ähnlich einer teuren übermalung :D

er Schaden beträgt 35.000 Euro.

Kann man schon ausschließen

dass das Anzünden nicht Teil der „Installation“ war?

dreimal dürfen sie raten

auf einmal kennt es jeder.
kann dem künstler ja nur recht sein.

Der unbestechliche Akupunkteur

Innovative Form

von Versicherungsbetrug

Sinn phony orchestra est

http://www.toutfait.com/online_jo… postid=778 Nine Malic Molds was the first glass to be broken.

Someone propped it up against an easy chair in Arensberg’s apartment to study it, not noticing the castors on the chair’s feet. Someone else approached from the opposite side and rolled the chair away. The glass fell and shattered. Although the carpet on the floor could not cushion the blow, its pile did keep the splinters from scattering. Duchamp was present. He must have kept everyone calm. The breakage of his glasses had begun, and would continue for a decade. There is a symmetry in the cracking, the two crackings are symmetrically arranged and there is more, almost an intention there, an extra- a curious intention that I am not responsible for, a ready-made intention, in other words, that I respect and love.

Gary Grantscherbn

die wahre anarchische Kunst besteht im Akt danach. Wo bleibt der Hang des Künstlers zum Aktionistischen und zur Bereitschaft für die Mitwirkung der Öffentlichkeit, für das sich Einbringen von Anderen? Aber bitte: mein Ex-schwager, Installationskünstler, hat hat im MUMOK vor Jahren die alten Küchenkastln der Küche seiner Mutter als Installation (kein Schmäh!) ausgestellt. Meine Frau und seine eigene Mutter, ehemals Besitzerin der Küche, haben sich bei der Ausstellungseröffnung (die natürlich mit großem Pipapo vor sich ging) krumm gelacht und wurden böse von der Kunstszene beäugt, als sie sich amüsiert haben über längst vergangene Zeiten als sie selbst noch auf diesen 60er-Küchensesseln einfach gesessen sind bzw. die Küche noch in Verwendung war

Der Unkurze

Schaden? Sieht doch jetzt deutlich realistischer aus

Gary Grantscherbn

Warum kann das Anzünden des Autos nicht Teil der Installation sein?

LCD

– Papa, jetzt hat Onkel Wener auch eine Katze!

TschiiBii

Why not?

Totalschaden: EUR 2.500,-
Künstlerische Arbeit, um ein intaktes KFZ in einen Totalschaden zu konvertieren:
650 h á 50,- = 32.500,-
—————————————————-
Gesamt: 35.000,-

Paul Kurzweil

Der Schaden beträgt 35.000 Euro.

what?

M L3

Wahrscheinlich hat der „Künstler“ ein neues Auto für das „Kunstwerk“ zerstört

Ich verstehe nicht, was an einem Unfallwrack Kunst sein soll.

nein, hat er nicht

tassen im schrank

Kann es sein, dass Sie zu der Gattung …

… dieses-Krixikraxi-kann-meine-Nichte-auch-was-soll-daran-kunst-sein gehören?

Paul Kurzweil

ach so einer mit den Gattungen…

Sie hätten sich das Kunstwerk bestimmt für 50k gekauft und im Wohnzimmer ausgestellt. Schade dass es jetzt so verunstaltet wurde, für 15k wäre es allerdings noch zu haben^^ Ich will Ihnen natürlich nichts unterstellen, aus irgendeiem Grund war mir aber gerade danch o_0

Totalschaden in Brand gesetzt: 35.000 Euro Schaden? Grotesk!

nada!

ich bin für moderne und experimentelle kunst sehr offen, solche sachen empfinde ich dann aber doch als hirnwi**serei. nur weil man künstler ist muss man nicht die banalsten dinge als kunst bezeichnen, einfach, weil man den titel dazu hat.

Chien de Pique

Kunst kann durchaus banal sein (und entsprechend beurteilt und behandelt werden), damit muss und darf man leben.

UGS

und wo ziehen sie die grenze?

Cle Mens

muss man

Aber es gehört zu den wesentlichen Aufgaben von Kunst, auch auf den ersten Blick banal aussehende Dinge oder was auch immer als Kunst zu bezeichnen.

Pogled

nein, muss man nicht. Vor allem nicht zu dem Preis.

FerdlGriesgram

schafft ihnen ja eh keiner an, das werk zu kaufen.

Pogled

Und wie wehre ich mich bei einer öffentlichen Finanzierung ?
Zieh ich das jetzt von Gemeinde- und Landessteuern ab ?

Cle Mens

Was hat das mit dem Preis zu tun?

Pogled

Weil banale Dinge, welche Du in ländlichen Regionen wochenendlich von den Bäumen oder Häusern einsammeln kannst, jeder Kreativität entbehren.

Cle Mens

Aber die werden eben eingesammelt, das ist ein Unterschied.

Pogled

Welchen ich nicht erkennen kann, zumal jeder der am Ort zahlreich vorhandenen KFZ-Betriebe dies um eine Bagatelle vom Lehrling im 3. LJ erledigen lassen hätte können und die Kreativität unter jener von Stammtischideen liegt.

Gary Grantscherbn

bingo.

insertnamehere

Der hat also ein total zerstörtes Auto komplett zerstört?

arsen hitrach

Im TV Interview hat ein um die 20jähriger gemeint:“Na, zum Glück ist der Mariensäule nix passiert.“

Derstandarddurchschnittsposter

Leider ist hier im Forum schon alles gesagt – bin wohl zu spät hier um was qualifiziertes neues schreiben zu können. :-)

Selbstbeweihräucherungsstäbchen

Schreiben´s halt was Durchschnittliches!

Maxx Headroom

Man muss es vergleichen!

So hat Arnulf Reiner anno irgendwas auch die Kunstwerke seines Kollegen aufgewertet!!!!

Gary Grantscherbn

Rainer, nicht „Reiner“.

milchmann

Aufwertung

Also wenn überhaupt, wurde dieses „Kunstwerk“ doch nur konsequent aufgewertet!

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl

Zerstört

Wirkt jetzt noch authentischer! Was die Frage aufwirft: Kann/darf man ein Kunstwerk „verbessern“? Ist es „beschädigt“, wenn es nachher besser aussieht? :)
Dazu passt folgende lustige Anekdote: Vor vielen Jahren hat einmal jemand auf ein Arnulf-Rainer-Krixikraxi-Gemälde in irgendeinem Museum ein paar Striche dazugemalt – lange Zeit bemerkte das niemand. Bis ein Kunststudent das Bild mit einem alten Foto verglich und ihm die „Beschädigunen“ auffielen. Was wiederum das Sprichwort bestätigt: „Kunst entsteht im Auge des Betrachters!“ ;)

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Gary Grantscherbn

schwachsinniger Vergleich.

seefahrer-horst

der ist zwar uralt, kennen sie noch einen ;-))

Irma la Douce

Die geputzte Fettbadewanne von Beuys:

http://einestages.spiegel.de/static/to… kunst.html

Peter Sil

Und dann gibt es da noch die Geschichte von den Kunststudenten, die irgendeinen Müll in Beuys-Ausstellungen schmuggelten, diesen unauffällig neben den Originalen platzierten und sich am Interesse der geneigten Besucher erfreuten …

seefahrer-horst

wird das jetzt ein 60-er Revival – so quasi 50 Jahre Beatles ?

Cle Mens

Beatles Reunion

seefahrer-horst

der ist gut :-))

Derstandarddurchschnittsposter

Super! Danke für den Link! Ich kenne die Geschichte vom Hören/Sagen. Endlich kann ich das mNordwicht

Sowas kommt immer wieder vor ;-)

http://www.spiegel.de/panorama/… 95709.html

Hupf Auf

JETZT …

ist das Kunstwerk perfekt !

mYRONDOCOR

Einfache Rechnung.1 Euro für das Autowrack, 34.999 Euro für Werner. Und die Kunst geht leer aus.

die zweite fliege

Kunst oder Wunst?

Posten schadet der Gesundheit

ausgebrannter totalschaden

ich bin nicht sicher.. aber ist das kunstwerk dadurch nicht noch besser geworden?

nicht das ich mehr davon halte als der fehlgeleitete aktions-kunstkritiker..

the_suck

„Kunst“

Entfesselter Prometheus

Totalschaden zerstört…

Dafuq did I just read?

Falls das tatsächlich ein Problem wird, dann stell ich euch einen neuen Totalschaden hin. Verlange auch nur 30.000 dafür. Auf Wunsch kann ich diesen dann auch zerstören. Kostet aber extra…

al nachlesen :-)

Nach inzwischen eingeholten Erkundigungen, haben die tatsächlich einen technischen Totalschaden (Mercedes-Motoren sind auch nicht mehr das, was sie mal waren) genommen und die Aufprallkante aufwendig hineingemacht.
Da musst Du doch verstehen, dass derartige Arbeit bei einem Auto ohne eigenen Antrieb nicht mehr trivial ist und daher angemessen entlohnt werden muss.
Dein Angebot, dies mit einem funktionierenden Auto zu machen, kann dieser Kreativität nicht im Entferntesten nahekommen.

dasfrettchen

Fremdschämen

Cle Mens

blöd schauen

Pogled

mit wem jetzt ?

spitzenkandidat.2.0.

In Newcastle upon Tyne, UK, gab es letztes Jahr übrigens ein ganz ähnliches Projekt,.. nur halt ein bisschen professioneller aufgezogen als in Leibnitz und ohne Feuer.

http://laughingsquid.com/slow-moti… car-crash/

kontemplativ

Schon mal was von Wolf Vostell gehört ? War aber begabter als der 35.000 € Künstler …

2 Beton Cadillacs:

http://www.flickr.com/photos/di… 6/sizes/c/

„Ruhender Verkehr“: 1 einbetonierter Opel Kapitän:

http://www.flickr.com/photos/sa… 90/sizes/l

kontemplativ

Super Video ! Ruhender Verkehr 1969

 

Akka Lightguns

„Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt. Der Schaden beträgt 35.000 Euro.“

Ist das ein Witz?

Eine alte A-Klasse noch mal gegen einen Betonblock knallen lassen – mach ich euch um 5000€ (inkl. Materialkosten).

im Ernst: was Besseres konnte dem Kunststück und dem Künstler net passieren.

Das Objekt an sich ist ja leicht herzustellen, es geht um den sich daraus ergebenden Diskurs – und jetzt: Crash ist zerstört!
Im Kunstbetrieb ist PR alles, das hat Warhol eh mehr als deutlich gemacht.

Auf Wiki steht zu Reiterers Werken:“…fordern den Betrachter auf, bestimmte Handlungen zu setzen“.

Perfekt!

TerenceHill

Warhol war in Wirklichkeit ein Agent der MiB

;)

MCU

Was soll da 35000€ gekostet haben?

benjohnson1988

ich hoffe dem Typen werden alle Kosten für Polizei, Feuerwehr, Denkmal, Strassenbelag, Abschleppdienst und Reinigung aufgebrummt.

Bastardl

ich könnte mir vorstellen dass
1. die Mariensäule ziemlich verrußt (oder gar beschädigt) ist
2. die Kunstinstallation (man möge zu dieser Art von Kunst stehen wie man will – und wenn es einfach einem umsichtigeren Fahrverhalten gewidmet wäre) auch etwas gekostet hat und wiederverwertet hätte werden können
3. der Abtransport, bzw. die Entsorgung eines ausgebrannten Wagens mehr kostet als der eines künstlich zerstörten PKWs

Lutra lutra

gratulation…

…dass sie vernuenftige Worte finden und nicht mit der masse mitgroelen.

Pogled

Gratulation, dass Sie genau keine Ahnung haben und auch die Posts mit den Daten nicht lesen.
1.) kann man an den Bildern erkennen
2.) hat nur 5000 Euro gekostet
3.) kostet eine Bagatelle.

Akka Lightguns

3. is Nonsens

Ausgeflippter Lodenfreak

Das war ja wirklich ein sehr subtiles Kunstwerk ;-)))))

bin ideologisch flexibel

Künstler I. sollte seine Gage mit Künstler II. teilen,

der hat ihm immerhin überregionale Bekanntheit verschafft.

seefahrer-horst

das kann man jetzt nett oder ironisch auffassen, genauso könnte man Buchhandlungen anzünden damit Autoren bekannter werden, es wird nicht helfen. Wer Werner Reiterer ist finden sie bei WikipediA einem doch überregionalen Portal ;-))

inscheniör

Naja, ist ja keine Seltenheit, dass es nach einem Verkehrsunfall zu einem Fahrzeugbrand kommt, wenn sich die Benzin oder Öl an den heißen Teilen wie Auspuff oder Motor entzünden…

TanteYOU

Nach dem Lesen der Überschrift dachte ich zuerst, dass wahrscheinlich ein Abschleppdienst das ‚Kunstwerk‘ zerstört hätte.

Schade, dass erst ein Betrunkener kommen musst um zu erkennen, dass so etwas mit Kunst nichts zu tun hat – spricht nicht sehr für die (nüchternen?) Entscheidungsträger die diese Installation genehmigt haben.

groover

35K …art is precious ;)

Neuer Titel:
“Tand, Tand! ist das Gebilde aus Menschenhand!“

mel et fel

Art in progress

fritz1004

Aber geh! Nicht zerstört, sondern verändert, erweitert, ergänzt.

Besser wäre es natürlich gewesen, es nicht dort abzufackeln, sondern es dazu woanders hinzubringen, so dass an der Säule usw. kein Brandschaden entsteht, was jedoch dem Performance-Charakter dieser Kunstwerkumgestaltung/ erweiterung zuwider gelaufen wäre….

Der Kluge

Verwirrt ist weniger der Täter, sondern mehr eine Gesellschaft die beklagt, dass die „Totalschaden-Installation“ beschädigt wurde.
Das Kunstwerk war doch ohnehin eher banal und langweilig, durch Rauch/Asche und der Akt der Sachbeschädigung wirkt das Ganze viel aufregender. Man sollte sich dankbar für diese hochpolitische GratisPerformance zeigen, die den Marktwert des Kunstwerks mit Sicherheit verhundertfacht hat.

eulenauge

Leibnitzer Totalschaden-Installation „Crash“ zerstört

Ist ihre Zerstörung nicht Programm einer „Totalschaden-Installation“?

spitzenkandidat.2.0.

Perfekt, ich hab eh gerade ein kaputtes Auto herumstehen.

Verkaufe:
Ford Galaxy, BJ1999, 265.000km, mit Motorschaden.

Das Auto parkt zurzeit hinter einem mühlviertler Bauernhaus, in Mitten der idyllischen Hügellandschaft mit Beinaheausblick auf die vollkommen gegenteilige Stahlstadt Linz.

Nicht nur die Besucher des nebenan gelegenen Wirten kommen beim Anblick des Kunstwerkes kaum mehr aus dem Staunen heraus (der Galaxy hat als Extra hinten einen gewollt schlecht überlackierten Unfallschaden sowie mehrere Rostlöcher in der gesamten Karosserie), sondern auch unsere Katze lernte das Objekt zu lieben (vor allem das grazile Autodach hat es hier angetan).

Dieses einmalige Kunstobjekt ist exklusiv für Sammler aus dem Standardform (oder Gemeinden mit zuviel Geld) für lediglich EUR 10.000,- zu erwerben!

spitzenkandidat.2.0.

die EUR 10.000,- beziehen sich natürlich nur auf die Projekt- und Materialkosten. Mein zusätzliches Künstlerhonorar lege ich mit EUR 15.000,- an (verhandelbar, wobei ich grundsätzlich ein Anhänger der Meinung „Arbeit muss sich lohnen“ bin).

M L3

Ist die Katze da inbegriffen?

Ich denke, ohne sie wäre das Kunstwerk nicht vollständig.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

Noch schlimmer

werwolfi

Nachdem es nach einem Crash durchaus auch öfter brennt (nur die heftigen Explosionen sind Blödsinn, das gibt’s nur im Film ;o) einfach so lassen – dürfte eines der wenigen Kunstwerke sein, das durch Anzünden nicht verliert, ggf. sogar an Schauwert gewinnt! :o)

spitzenkandidat.2.0.

und ich dachte immer, solche Szene sind Alltag

http://www.youtube.com/watch?v=-ej7yS-lTIY

dann ist Polizist doch kein so cooler Beruf.

Das fünfte Element

Verwirrt war der 37jährige allemal

Normalerweise hätte er mit dem Hinweis auf Arnulf Rainer sein Honorar einklagen müssen.

Eine perfektere Variante der Überarbeitung im Rainerschen Sinne kann es doch gar nicht geben. Da sollte doch mindestens ein Honorar in 5stelliger Höhe drinnen sein (doppelte Summe des „Wertes“?)

zupay

hier sollte mal genauer nachgefragt werden, wofür die 25000 euro „projektkosten“ draufgegangen sind … die kosten für das auto warns wohl nicht

Sissi v. Habsburg

Der Betrunkene hat das Kunstwerk doch nur erweitert. Es war ihm einfach zu wenig kaputt.

relatio subsistens

Wer sagt, dass das Abfackeln des Autos nicht auch Kunst war? Man sollte hier nicht so spießig sein …

eulenauge

Heinrich Böll, „Ende einer Dienstfahrt“ :-)

Keyser

Er müsste sich als Pyrotechnischer Performance Künstler ausgeben, der die Installation eines anderen Künstlers um eine Live-Action Einlage aufwerten wollte. Der Titel seines Werkes lautet: Burnout nach Crash. Damit hat er die Installation nicht in einen Totalschaden verwandelt sondern künstlerisch aufgewertet!

Leider sieht es der Installations Künstler so nicht, und will lieber Geld an seinem, nach eigenem empfinden zerstörten Totalschaden verdienen, statt mit einem anderen Künstler den Ruhm und die Aufmerksamkeit zu teilen.

Immerhin bleibt dem Erfinder des Crash ein Trost, er weiß, dass er das nächste Mal ein feuerfestes Auto verwenden muss, damit nicht wieder andere Künstler ihm die Show stehlen, durch ungeplanten Action Einlagen.

che_guevara

Für so einen Schwachsinn ist immer Geld da!

sekir 09

wieso? Brandstiftung ist gratis

odrr

http://www.youtube.com/watch?v=EQGXPcjrUfY

http://www.youtube.com/watch?v=U… zbUF0&hd=1

http://www.youtube.com/watch?v=qvuj1lneMaY

Pogled

Ich hab da jetzt eine Aufstellung der Kosten gefunden:

25.000 Euro Projektkosten
5.000 Euro Künstlerhonorar.

Wer das sinnvoll nachvollziehen kann, bitte melden.

http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ster.story

Die 5.000 Euro müssen somit Lösch- und Beseitigungskosten sein.

Allzuviel hinüber ist da aber auch nicht:
http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ect=181596

Gegenzurechnen wären allerdings die Verbesserung der Installation und das Medieninteresse.

Cle Mens

Nicht besonders teuer

Und ein mal 5000 sind kein Honorar, das irgendjemanden echauffieren sollte, weil lächerlich.

Pogled

vielleicht fragte ich auch wegen der ‚Projektkosten‘ ?
Und lächerlich ist es an sich, weil das Teil keinerlei erkennbaren Zusammenhang mit Anlass oder Irgendwas hat.
Und fragwürdig zudem vor dem Hintergrund, was die Reformpartnerschaft im Land so aufführt.

Cle Mens

Aber all das würde Sie weniger interessieren ohne die Brandstiftung. Dem Kunstwerk hat nichts besseres passieren können …

Pogled

können …

Pogled

Was hat das jetzt mit den Kosten zu schaffen ?
Wird da jetzt was zurückbezahlt ?

Cle Mens

Das wird wohl ggf. mit der Versicherung zu klären sein. (?)

seefahrer-horst

sie können sich auch in der nächsten Galerie eine Zeichnung kaufen,
Material = Projektkosten € 50,-
Künstlerhonorar 29.950,– :-)))))

Pogled

Was ich verstehen würde.

seefahrer-horst

sehr gut, dann lohnt es ja zu antworten. Derartige Projekte sind eigentlich mit einem herkömmlichen Kunstwerk nicht zu vergleichen, ein Vergleich zur Filmkunst oder Literatur wäre da besser, da haben sie ein ähnliches Verhältnis zwischen Ideengeber und Produktionskosten, warum Künstler das dennoch machen – gute Frage.

Der Schurke mit der Gurke

Die Kleine schreibt auch von der APA ab, wobei betont wird, dass der total zerstörten Pkw unbeschädigt war:
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

Irgendwer hat abgeschrieben, denn diese beide Absätze sind fast ident:
„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Sissi v. Habsburg

Nein, die 5.000 waren der Spesenersatz für den Bürgermeister.

Pogled

Der bestreitet das (nona) ist aber eigentlich nicht der Typ dafür. Deswegen fragte ich in die Runde.

Thuruk

Das war vorher keine Kunst und ist jetzt vielleicht interessanter, aber noch immer keine Kunst. Warum können sich all die Künstler nicht wieder etwas brauchbarem, schon anzusehenden widmen?

Chien de Pique

Sicher ist es Kunst, aber auch im Angesicht von Kunst gibt es generell keinen Grund, hysterisch zu werden.

odrr

;)

http://www.leibnitz.at/system/we… =218361659

Jürgen Rembremerding

Auch tragisch:

„Unten in der Mitte befindet sich ein Gummitrog mit einem weißlichen Kalkfleck – oder besser: befand sich. Denn eben diesen Fleck hat die Putzfrau an allen vier Seiten weggeputzt. “

http://derstandard.at/131918195… -Kunstwerk

Griesgram .

was bitte kann an einem autowrack „komplett zerstört“ werden, sodass ein schaden von 35.000 euro entsteht? dafür krieg ich ja einen neuwagen…

das war eine künstlerische intervention. der mann soll bitte eine angemessene gage von den finanziers der totalschaden-intallation erhalten.

werwolfi

Ich tippe mal auf Schäden an der Mariensäule, dem Straßenbelag etc.

odrr

Ob nur das Auto einen Schaden genommen hat??

axelschweiss006

Ich werde kommende Woche mitten auf den Stephansplatz schei$$en

und behaupten, es wäre Kunst. Jeder, der widerspricht, wird aufgefordert, selbst ein derartiges Kunstwerk in gleicher Form, Konsistenz und Farbe zu produzieren. Solange dies niemandem gelingt, bleibt mein Haufen ein einzigartiges Kunstwerk.

A, so a bledsinn

Herausforderung

angenommen!

-O ||||||| O-

ich schei55 eventuell grössere krapfen als sie, also wär ich dann auch ein grösserer künstler. wir können aber gerne ein kunstforum am stephansplatz installieren für die förderung junger künstler

axelschweiss006

Die Größe des Kunstwerks macht nicht den Wert aus

Das berühmte Salzfassl „Saliera“ ist ja auch eher mickrig, sein Wert aber trotzdem kein Scha$$.

Nit Picker

Sie habens aber mit Körperaussonderungen, Herr Axelschweiss.

axelschweiss006

Tja,

mein Körper ist ein einziger riesiger Kunstwerkproduktionsorganismus.

killling joke

find ich cool

ein angsoffener hat das gemacht, was offensichtlich ein angsoffener „Künstler“ anprangern wollte

man könnte auf die Idee kommen, dass die aktion zu der „aktion“ dazugehört hat.

Notos

Ich muss sagen, der Mann hat etwas von Kunst verstanden, der ursprüngliche Künstler ist ihm einfach nur neidig, weil er nicht selbst auf die Idee gekommen ist.

Leid tut mir nur die Mariensäule, die hat nämlich keinen etwas getan.

Alois Gumpendorfer

keinem

axelschweiss006

Einmal bekämpft ein Poster wacker

die ungerechte Übermacht des alle Fälle tötenden Dativs, schon kommt jemand daher und macht diese Anstrengung zunichte.

Notos

Danke.

Picassodrücker

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Total zerstört ok, aber „komplett zerstört“ geht wirklich zu weit!

al o’quent

verwirrter als der „künstler“ kann der verdächtige aber nicht gewesen sein.

„herr gendarm, des woa ka fahrerflucht, ich hab mich kunstvoll in die mariensäule installiert…“

M L3

Das darfst du aber nur, wenn du vorher ein ordentliches Honorar geltend machst

Sonst könnte ja jeder kommen…

Unschuldsvermutet

Welche Kunst ist das, wenn der Erste Gedanke ist;
„Ist das Kunst, oder kann man das zum Sperrmüll schmeißen?“

count zero

ja das Problem entsteht,

wenn man glaubt, sein eigenes nicht vorhandenenes Rezeptionsgerüst sei repräsentiv.

Unschuldsvermutet

A so?

pixelhaufen

ich finde jetzt schaut das Kunstwerk doch noch etwas besser aus als vorher.

petros.markaros

der wollte das Kunstwerk noch perfektionieren….quasi das Tüpfelchen

viele Fahrzeuge brennen nach einem Frontalcrash aus, und er wollte die Kunstfigur halt noch echter aussehen lassen. Dass er dabei aber nicht im Einverständnis des Künstlers handelte, ist eine andere Geschichte. Aber wie ein zerdepschtes Auto mit Schrottwert noch einen Restwert von 35.000,- Euro haben kann, erschließt sich mir nicht ganz. Den Artikel muss ich meiner Versicherung nach einem Unfall weiterleiten…

Martin Rosenkranz

Ich seh den Schaden nicht ?

Wenns vorher Crash-Kunst war, dann ist es das jetzt eben noch ein bisschen mehr.

Kräuterpfarrer Escobar

Jajaja, 35.000 € Schaden

Nicht schlecht. Eine 10 Jahre alte Mercedes A-Klasse mit Totalschaden hat noch einen Restwert von 35.000?

Und wenn der Schaden „immateriell“ ist, weil eine zerdetsche A-Klasse per Deklaration plötzlich Kunst ist, dann könnte das Ausbrennen sogar noch eine Wertsteigerung sein! Dann ist der vermeintliche Crash nämlich noch spektakulärer.

nine inch snails

was für eine ironie. die kunst klagt ihren wert ein.

John Malkovich

… diese Frage stellen sich hier bestimmt viele. Da muss der Kurator das Wrack versicherungstechnisch als Neuwagen angemeldet haben. Anders lässt sich eine solche Summe doch nicht erklären!?

Besondere Kennzeichen: keine

Naja, und die Mariensäule die jetzt ziemlich angerusst ist, ist ja noch älter.

Und weg gehört sie auch schon lange, also ich weiss auch nicht, wie die auf 35000€ Schaden kommen…

Pogled

Im allgemeinen nennt man diese Endlage eines Fahrzeuges nicht mal Kunst sondern eher deppert.
http://100-jahre-stadt-leibnitz.at/cms/?p=955
Sie wird eher als ‚gebührenpflichtiges‘ Unparken angesehen und amtswegige Entfernung angeordnet.
Ist übrigens durchaus eine Provokation für jene Leute denen Zuschüsse gesenkt und Abgaben erhöht werden.
Sllte aber tatsächlich Bedarf an solchen Installationen bestehen, liefere ich gerne mit 50% Rabatt. Bitte Fahrzeugtyp und Farbe in der Bestellung anführen.

Moritz Dampfwalzovski

ach… sie sehen das komplett falsch.

SchottenDeutsch

Ich hab doch keinen Unfall gehabt, ich bin Künstler und das ist Freischafende Kunst!