Im Schnitt – Dr. Martin Graf so gut wie der Ex-Kanzler

Schreibt der Kurier am 26. August 2011 und bezieht sich dabei in seiner Aufstellung der Verdienste, die in Geschichtsbüchern als das Bleibende, also das Warnende,, der christfreiheitlichen Regierung zu finden sein wird, u.a. auch auf einen Rechnungshofbericht.

Aber Exzellente müssen auch gut verdienen, Exzellente verdienen tatsächlich jeden Schilling und jede Aufmerksamkeit, besonders heute, denn sie sind ja auch doppelt fleißig, sogar dann noch, wenn sie nicht mehr beispielsweise Geschäftsführer mit einem kanzlergleichen Gehalt sind. Der doppelte Fleiß bleibt ihnen, wie auf Unzensuriert gelesen werden kann. Sie sind derart fleißig, daß sie einen Satz gleich zweimal hintereinander schreiben, zur Bekräftigung wovon, wie es einmal in der Schule gang und gäbe war, daß Schüler einen Satz n-fach untereinander zu schreiben hatten …

Es wird vor allem Dr. Wolfgang Schüssel, christfreiheitlicher Kanzler mit einem grafgleichen Gehalt, es möglicherweise als unverständlich, vor allem in Erinnerung, daß erst im Mai 2011 Michael Spindelegger seinen Plan vorstellte, er wolle es ungefähr so machen wie Wolfgang Schüssel, empfinden, daß beispielsweise Dr. Martin Graf als einer aus seiner Wenderiege der Exzellenten der besonderen Art keine besseren Werte erhalten, beispielsweise in diesen beiden Umfragen, an denen Sie sich nach wie vor beteiligen können:

Würden Sie Dr. Martin Graf wählen?

Rücktritte – Dr. Martin Graf allein oder …

Freiheitliche – Ahnungslosigkeit mit Forderungen nach „schärfsten Strafen“ wettmachen

Carmen Gartelgruber, freiheitliche Frauensprecherin, gibt dafür ein besonderes Beispiel.

Es ist aber nicht nur zu freiheitlicher Politik passende Ahnunglosigkeit, es ist weit schlimmer, denn diese Unwissenheit wird im konkreten Beispiel auf der eigenen Website, wie gesehen werden kann, als Wissen verkauft, bereits als Tatsache präsentiert, was bloße Spekulation ist. Während Carmen Gartelgruber im Interview mit dem Standard wenigstens noch eingesteht, darüber nichts Datengestütztes zu wissen, lediglich Vermutungen anstellen zu können.

Wer diese konkrete parlamentarische Anfrage der Freiheitlichen liest, dazu das Veröffentlichte auf den Websites von Carmen Gartelgruber und von Unzensuriert, das Interview von Carmen Gartelgruber im Standard und die Anfragebeantwortung, breitet vor sich ein Musterbeispiel dafür aus, was Freiheitliche darunter verstehen, korrekt zu arbeiten, über diese ihre Art der Korrektheit darf aus, so möchten es die Freiheitlichen, für sie verständlichen Gründen auf jeden Fall geschwiegen

Ing. Norbert Hofer – Fritzlens Portrait des Freiheitlichen als das freundliche Gesicht der GG

Der Versuch von Dr. Martin Fritzl in der Presse, ein Portrait des Freiheitlichen als das freundliche Gesicht der Gesinnungsgemeinschaft (GG )zu verfertigen, wurde bereits ausgiebig gewürdigt … Bis auf –, es wurde nicht erwähnt, wie sehr Dr. Martin Fritzl die Rolle von Ing. Norbert Hofer beim Ausschluß von DDr. Werner Köngishofer positiv hervorhob:

Er war ganz wesentlich daran beteiligt, dass FPÖ-Rechtsaußen Königshofer nach skandalösen Aussagen über die Attentate in Norwegen innerhalb weniger Tage aus der Partei ausgeschlossen wurde.

DDr. Werner Königshofer ist also ein Rechtsaußen aus dieser Partei von Ing. Norbert Hofer, der zweifellos ein ernsthafter Kandidat für ein Ministeramt ist, für Dr. Martin Fritzl …

Es wurde also ein Rechtsaußen ausgeschlossen, aus einer Partei, mit der Werner Königshofer weiter vieles verbindet, zum Beispiel der Freundeskreis von Dan Weber auf der Plattform FacebookDr. Martin Fritzl wird Dan Weber nicht kennen, freiheitliche Abgeordnete hingegen schon, und nicht nur, wie hier nachgelesen werden kann, Norbert Hofer … Ob Dan Weber ebenfalls ein freundliches Gesicht hat, kann nicht gesagt werden, weil er es vorzieht, wie gesehen werden kann, die österreichische Fahne als sein Portrait …

DDr. Werner Königshofer wäre ohne diese seine skandalösen Aussagen zu den 77 Morden in Norwegen, begangen von einem Menschen, der sich u.a.m. auch als Ritter mit dem Kreuz auf der Brust vor dem Herzen versteht, nicht aus der Partei ausgeschlossen worden, aber es mußte taktisch gehandelt werden, weil mit diesen Morden in Norwegen eines plötzlich offensichtlich wurde, Meinungen, wie sie beispielsweise von der mit Freiheitlichen befreundeten Schreibstaffel geliebt und verbreitet werden, können die ersten und unaufhaltsamen Schritte hin zu grausamen Verbrechen sein, und das ist, noch, keine Werbung, mit der Wahlen …

Ohne diese seine skandalösen Aussagen zu den 77 Morden wäre Werner Königshofer innerhalb weniger Tage nur das passiert, was Freiheitlichen immer passiert, wenn sie sich in einer bestimmten Art und Weise äußern, nämlich nichts, und Norbert Hofer hätte wesentlich dazu beigetragen, werden dafür die in Monaten und Jahre gemessenen Tage davor berücksichtigt, daß nichts …

In Norwegen ist tatsächlich etwas geschehen, 77 Menschen wurde ermordet, in Österreich ist nichts geschehen, nur in der Partei der Freiheitlichen ist etwas passiert, es mußte ein Rechtsaußen aus wahltaktischen Gründen ausgeschlossen werden, der sich, wie oben bereits erwähnt, weiter im Freundeskreis seiner freiheitlichen Kollegen und Kolleginnen bewegt, in Österreich aber ist wirklich nichts geschehen, denn dieser Rechtsaußen ist weiterhin NR …

Mit dem Ausschluß aus einer Partei kann in Österreich also Zufriedenheit hergestellt werden, mit dem Beitrag zu einem Parteiausschluß kann in Österreich also Lob eingefahren und für ein Ministeramt … Der Ausgeschlossene aber wird weiter im Parlament als NR … Und das ist im Grunde das Skandalöse, das Faule in Österreich, und das Skandalöse, auch deshalb, ist ebenfalls, daß Freiheitliche, die wohl in ihren Reihen die meisten skandalösen Äußerer und Äußerinnen haben, nach wie vor für zu viele wählbare …

NS Norbert Hofer trage voll das Parteiprogramm der Freiheitlichen … Ach, wie klingt das nach Unbeteiligtsein – möglicherweise schlechthin das Typische für Angehörige dieser Gesinnungsgemeinschaft …  Ob Dr. Martin Fritzl seinen geschriebenen Motivationsartikel voll mit… Wie Ing. Norbert Hofer die „Verfassung“ voll mitträgt, deren federführender Autor er war, für die Norbert Hofer, wie er selbst am 30. Parteitag in Graz im Juni 2011 sagte, ein Vorbild fand, nämlich das Parteiprogramm des VDU von 1949 … In dieser Parteitagsrede dankte Norbert Hofer u.a. auch dem großen Vordenker Andreas Mölzer und erzählte, er träume, wenn er träume, in deutscher …

Das Parteiprogramm der Freiheitlichen ist Norbert Hofer also eine „Verfassung“, die, wie er auf dem Parteitag ausführte, für Bürger ebenfalls leicht …  Die GG ein Staat … Es fehlt zur hoferschen Verfassung jetzt bloß noch, das offizielle Verkünden durch die christfreiheitlichen Abendländlerinnen und Abendländler des dazu verinnerlichten Gebotes: Sollst keine andre Verfassung neben unsrer …

Norbert Hofer – Martin Fritzl zeichnet sich in der „Presse“ einen freund(freiheit)liches Gesicht – Wofür, für wen, in wessen Auftrag

Es sind wohl gar zu viele negative Schlagzeilen, die Freiheitliche durch ihre Taten sich selbst schreiben … Die Sorge muß also in gewissen Kreisen in Österreich, die sich selbst u.a. zu den Bildungsnahen zählen werden, groß sein, daß ihre Bemühungen, Unterstützungen und auch ihre Wahlstimmen für die Freiheitlichen nicht ausreichen könnten, um die Freiheitlichen zu einer Regierungspartei zu machen, weil, wenn Freiheitliche weiter durch ihre Handlungen und Äußerungen derart massiv negative Berichterstattungen über sich selbst fabrizieren, die dafür benötigte Masse der sogenannten Bildungsfernen sich von den Freiheitlichen abwenden könnten, derart zahlreich, daß rechnerisch die spindeleggersche Partei mit den Freiheitlichen keine coal

Wer Sorgen hat, heißt es, hat auch Likör, oder läßt diesen herstellen und ausschenken, zum Beispiel von Martin Fritzl …

Norbert Hofer sei, gießt Martin Fritzl am 14. August 2011 in der Presse seinen Likör mit einem selten hohen Zuckergehalt ein, das freundliche Gesicht der FPÖ …

Ein Likör in einer derart hohen Süßstoffkonzentration muß mit dem Wasser der nüchternen Betrachtung verdünnt werden …

Norbert Hofer hat ein freundliches Gesicht, wer aber hat das nicht … Und was sagt das aus? Höchstens etwas über die Wahrnehmungsfähigkeiten des Martin Fritzl, über seinen Selektionsfleiß beim Sammeln von Informationen, der Voraussetzung ist, solch einen  Likör aus Buchstaben zu mazerieren …

Die hofersche Tonalität sei eine andere, eine nicht typische für Freiheitliche …  Weiß Martin Fritzl beispielsweise, welche Beiträge und welche Beiträge nicht von dem stellvertretenden Obmann Norbert Hofer für Unzensuriert … Norbert Hofer ist einer der Autoren von Unzensuriert, und es muß nicht noch einmal ausführlich von den Unmöglichkeiten gesprochen werden, alle Beiträge namentlich zuordnen zu können … Das kann, auch hier, nachgelesen werden … Wann immer Unzensuriert aufgerufen wird, stets sind augenblicklich Verächtlichmachungen und Vernichtungsphantasien zu lesen, von der Schreibstaffel Blutige Maria, Steppenwolf, Susa u.a.m. werden, das ist gut vorstellbar, beim Schreiben ihrer Kommentare auf Unzensuriert ihren Enkelkindern, ihren Müttern … freundliche Gesichter machen, wenn diese aufgeregt in das Zimmer laufen, um ihrer Großmutter, ihren Söhnen …

Norbert Hofer sei nicht Teil der Burschenschafterpartie … Freiheitliche stehen nur zu ihnen, es wäre falsch, als Partei sich zu verleugnen, denn Ideologie sei wichtig, und Norbert Hofer wäre auch gerne zum Totengedenken gegangen, wäre er nicht am Fuß verletzt gewesen. Norbert Hofer wäre also gerne mit den Schaftern am Heldenplatz marschiert, und das nicht vor zwanzig oder dreißig Jahren, als die Ausrede mit dem Jungsein noch schlagend …., sondern im Mai 2011 …

Norbert Hofer setze sich für Väterrechtsaktivitäten ein … Wofür setzen sich diese Väter mit Rechten ein, darüber ist von Martin Fritzl nichts zu erfahren, es paßte wohl nicht ganz in das sein Werbeschreiben …

Norbert Hofer sei zweifellos ein ernsthafter Kandidat für ein MinisteramtMichael Spindelegger und die Freiheitlichen wird es freuen, hinkünftig die Presse als Kronzeugin …, die Freiheitlichen hätten mi…

Die Freiheitlichen wollen Hofer in die Regierung bringen, das müsse das Ziel sein, und zwar in einer Form, in der sie auch stark genug seien, um ihre Ziele umzusetzen … Welche Ziele das seien, verrät Martin Fritzl nicht, auch nicht wessen Ziele, sind es die Ziele von Steppenwolf, von der Blutigen Maria, von der Gruppe mit u.a.m. FPÖ und NVP „Nein zur Umvolkung“, von  …

PS Im Titel stehen Fragen, für wen und wofür und in wessen Auftrag Dr. Martin Fritzl … Möglicherweise ist es gedacht als eine Art Mobilisierungsschreiben an die sogenannten Bildungsnahen, vermehrt die Freiheitlichen zu wählen, um so zu befürchtende Einbrüche in Simmering, Favoriten usw. durch noch höhere Zugewinne in Döbling, Hietzing …

Ob Dr. Martin Fritzl beauftragt wurde, diesen Motivationsartikel zu verfassen, gut möglich im Hinblick auf die Veröffentlichungspolitik von Medien, auch von österreichischen … Ebenso gut ist es möglich, daß Martin Fritzl, immerhin ein Redakteur einer wirtschaftsorientierten Zeitung, Eigeninitiative …

Endgültige Antworten darauf aber kann nur Dr. Martin Fritzl …

PPS Was für ein ernsthafter oder freiheitlich seriöser Kandidat für ein Ministeramt Ing. Norbert Hofer sei, kann auch daran abgelesen werden, wie glaubwürdig sich die Initative Trennungsopfer als eine unabhängige Initiative  und überparteiliche Bewegung, deren Medieninhaber der freiheitliche Parlamentsklub ist, präsentiert … Vielleicht möchte Rechercheur Dr. Martin Fritzl selbst herausfinden, wie umfangreich etwa und seriös die Untersuchungen von dem Soziologen Matthias Christen … Denn seine Zahlen werden, wie gesehen werden kann, je in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich als Fakten präsentiert, freilich nur von … In Deutschland wird wenigstens noch hinzugefügt „Vaterschwund in der Schweiz“, so daß angenommen werden darf, diese Zahlen können sich nur auf die Schweiz beziehen, während Trennungsopfer und Unzensuriert

Freiheitlich unzensurierte Trennungsopfer werden darauf wohl gesinungsgemäß antworten, daß es ohnehin klar sein muß, die Zahlen beziehen sich auf die Schweiz, weil eben ein Schweizer … Aber es stimmte noch nie, daß ein Schweizer Untersuchungen nur zur Schweiz, eine Österreicherin nur zu Österreich, ein Deutscher nur zu Deutschland … Interessant wäre auch von den österreichischen Väterrechtsaktivisten zu erfahren, ob mit Zahlen aus einem anderen Land eine ernsthafte Diskussion geführt werden kann, aber auch, ob sie dafür ebenfalls Zahlen haben, eine Untersuchung vorlegen können von einer Soziologin aus …., die mit Wucht belegt, was aus den  vielen vielen Kindern in Österreich geworden ist, die während und nach dem Krieg von 1939 bis 1945 vaterlos aufwuchsen …

Mit seinen Äußerungen gehört DDr. Werner Königshofer mit an die Spitze der Freiheitlichen gestellt

Denn diese entsprechen vollkommen dem von Freiheitlichen eingebrachten Stil in die politischen Debatte, wie die Gegenüberstellung des Vorwurfes, den der zurzeitige freiheitliche Obmann gegen seinen Parlamentskameraden erhebt, mit den Äußerungen des zurzeitigen freiheitlichen Obmannes zeigt. Das ist, wie breit gewußt wird, lediglich ein Beispiel. Zum Gestrigen ist noch verdeutlichend hinzuzufügen, daß für den zurzeitigen stellvertretenden Obmann Norbert Hofer Kanak ein Begriff sei, aber keine Verbalinjurie

Für diese recht freiheitliche Stilpflege hat also DDr. Werner Königshofer es wahrlich nicht verdient, ausgeschlossen zu werden … Was aber auch dieser freiheitliche Funktionär nicht verdient, sind die Stimmen der Wähler und Wählerinnen, die meinen, freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen stellen sich Wahlen, weil sie für ihre Wählerinnen und Wähler bestmöglich wirken wollen, während sie nur für ihre Gesinnungsgemeinschaft …, aber darüber wurde ebenfalls bereits gestern …

Dr. Martin Graf – Verständnis für den „Königstiger“

Es ist eine falsche Forderung von Michael Spindelegger, eine Abrüstung der Sprache zu verlangen, auch deshalb, weil es ein Mehr an Sprache notwendig ist, um beispielsweise umfassend interpretieren und fragen zu können, was Dr. Martin Graf denn damit tatsächlich meine, wenn er ein gewisses Verständnis für die Aussagen seines freiheitlichen Parlamentskameraden …

In Norwegen waren es 77 Morde, von einem Menschen begangen, ohne gesetzlichen Auftrag, ohne der Versicherung zur unbestraften Unmenschlichkeit … Unzensuriert veröffentlicht den Ruf nach einer Regierung, die unbestrafte … Gewiß, werden manche sagen, verständlich, daß in einem derartigen Milieu …

Norbert Hofer, der für Thomas Prior in der Presse vom 29. Juli 2011 einer der gemäßigteren Köpfe in der …, wird vom Kurier am 27. Juli 2011 wie folgt zitiert:

„Und dabei hat er mir versichert, dass die Facebook-Seite offline bleibt“, sagt Hofer zum KURIER. Königshofers Ausdrucksweise bezeichnet Hofer als „verunglückt“: „Vor allem der Begriff Kanak hat mich unglaublich gestört“.

Kanak habe also Norbert Hofer unglaublich gestört … Werner Königshofer hätte bei Norbert Hofer möglicherweise keine Störung hervorgerufen, hätte er statt diesem Begriff geschrieben: MigrattenNorbert Hofer ist u.a.m. einer der Schreibkameraden des III. Präsidenten NR auf Unzensuriert, und Migratten ist ein nicht störendes Wort auf Unzensuriert

Wie wäre es Werner Königshofer ergangen, wäre Werner Königshofer der III. Präsident NR gewesen? Hätte Norbert Hofer ebenso reagiert, dieses präsentable Amt für die Freiheitlichen aufgegeben? Die Antwort darauf gibt Dr. Martin Graf selbst in der Tiroler Tageszeitung vom 7. August 2011:

Ich habe es immer so gehalten: Dort wo die Partei und die Parteigremien meinen, dass ich bestmöglich für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft wirken kann, dort werde ich mich auch hinbegeben.

Und Dr. Martin Graf nennt dabei zugleich sein persönliches Ziel, er möchte 2013 I. Präsident NR werden … Wie könnte das erreicht werden?  Dieses Ziel erreichte nicht Dr. Martin Graf persönlich, sondern andere trügen ihn auf dem Verhandlungstisch über den Einlauf … Stimmkräftige Unterstützung also der ÖVP, capsche Großzügigkeit der freien Stimmentscheidung für sozialdemokratische Abgeordnete machte … Bei Wählerinnen und Wähler außerhalb des Parlamentes, zumindest bei jenen, die an den beiden Umfragen sich bisher beteiligten, findet Dr. Martin Graf nach wie vor nicht annähernd eine Mehrheit, nicht einmal für sein zurzeitiges Amt …

Weiterhin sind Sie herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Umfragen zu beteiligen:

Umfrage: Rücktritt von Martin Graf allein oder …

Umfrage: Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen

Michael Spindelegger richtet sich die Hetzenden zurecht

Es wäre beinahe verlockend, über Anders Behrend Breivik, der u.v.a.m. auch ein Ritter sein will, wie es sie gab, diese massenmordenden Kreuzchristler, und Michael Spindelegger, der Ritter und Obmann einer Partei ist, die vor 77 Jahren für ihre tödlichen Schüsse ebenfalls als Ziel sozialdemokratische …

Allerdings, zu Anders Behrend Breivik will hier nichts geschrieben werden, weder unmittelbar noch mittelbar, sondern, wieder einmal, zu Michael Spindelegger, der schließlich dafür verantwortlich ist, daß hier überhaupt Anders Behrend Breivik genannt wird, der nicht dem Graborden von Michael Spindelegger angehört, in dem es noch gewagt wird, von Frauen als Damen zu sprechen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2011, Hans Hütt: „Ein Kind unserer Welt“) … Dieser Titel brachte sofort die Verharmlosung von Werner Fasslabend ins Gedächntnis zurück, Leopold Kunschak sei ein Kind seiner Zeit …

Michael Spindelegger, Ritter, christlichsozialer Obmann und zusätzlich Vizekanzler und Außenminister verlangte in einer ersten Reaktion auf das blutige Verbrechen in Norwegen eine Abrüstung der Worte, wie auch in dem Doppel-Interview von ihm und Werner Faymann im Kurier vom 27. Juli 2011 erneut zu lesen war …

Menschgemäß wird verstanden, was mit Abrüstung der Worte gesagt werden will, jedoch wie können Worte abgerüstet werden? Etwa durch Herausstreichen von Buchstaben aus allen Wörtern, oder nur aus bestimmten Wörtern, so daß beispielsweise aus Hetze eine Hetz wird? Im Gegenteil, es ist ein Mehr an Sprache notwendig, ein Mehr an einer Sprache, die glaubhaft vermitteln kann, daß das durch sie Geäußerte auch einem tatsächlichen Denken entspringt, und nicht nur ein sozio-parteipolitisch geschulter Reflex, wie es bei Michael Spindelegger mehr …

Wenn Michael Spindelegger denkt, wie er spricht, dann ist sein Denken zum einen, von seinem Sprachgebrauch her, ein ärmliches Denken, und zum anderen, vom Inhaltlichen her, ein falsches Denken, wobei bei falsch die Betonung vor allem auf Falschheit liegt. Und es ist ein gemeines Denken, von dem Michael Spindelegger …

Es ist falsch, auf ein Verbrechen in Norwegen in Österreich zu reagieren, mit der Forderung nach einem Grundsatzübereinkommenalle fünf Parteien gemeinsam sollen vereinbaren, nicht gegen gewisse Gruppen zu hetzen, denn es sind nicht alle Parteien, die hetzen. Und diese Forderung an alle Parteien ist eine Niedertracht, weil Michael Spindelegger, wenn er es nicht weiß, so ist er doch bestens informiert, wer in diesem Land hetzt, und wer nicht. Die Gemeinheit und die Falschheit von Michael Spindelegger ist also, Parteien, die nicht hetzen, in den Dreck zu den Hetzenden zu ziehen, um dann, bei Bedarf, die Hetzenden rechtfertigend herausziehen zu können, um mit diesen eine Regierung …

Es wird dieses Verbrechen in Norwegen, dieser Hinweis darf nicht unerwähnt bleiben, in Österreich noch für weitere sträfliche Ideen augenblicklich mißbräuchlich instrumentalisiert, die Zeugnis geben von dem falschen Denken, daß in diesem Land in bezug auf gesetzliche Verschärfungen zulasten von Demokratie und Offenheit vor allem ein falsches Regierungsdenken ist, wobei sich besonders hervotun die christ…

Allerdings, heute steht Michael Spindelegger im Mittelpunkt … In diesem Doppel-Interview spricht also Michael Spindelegger von dieser seiner Forderung nach einer Vereinbarung … Und zugleich muß Michael Spindelegger sofort von  Parallelgesellschaft, Burka-Verbot … Ritter Michael Spindelegger will den Aufbau einer Parallelgesellschaft nicht sehenden Auges unterstützen … Michael Spindelegger, der Ritter eines Ordens mit dem Bannerspruch, das Fabelwesen wolle es … Immerhin gesteht Michael Spindelegger Frauen zu, die Burka zu Hause … Vielleicht ist diese Großzügigkeit von Michael Spindelegger dem Umstand geschuldet, daß seine Gemahlin im trauten spindeleggerschen Heime als Dame selbst den schwarzen Umhang mit rotem Kreuz und Schleier seines Grabordens …

Möglicherweise, um zu einem Schluß kommen, ist diesen Sätzen der Widerwille anzumerken, etwas, wieder etwas zu Michael Spindelegger zu schreiben … Aber Michael Spindelegger ist immerhin auch Vizekanzler und Außenminister, und nicht nur ein Parallelgesellschafter, dem menschgemäß seine Meinungen herzlich vergönnt sind, in seinen eigenen vier Wänden, wenn er im weißen Umhang mit roten Kreuz und seine Dame im schwarzen … Wenn Michael Spindelegger also nicht als Regierungsbänkler seine Meinungen kundtut, zum Beispiel zur Bundeshymne:

ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger hat kein Problem damit, auch die Töchter in der Bundeshymne zu besingen. Im ORF-„Report“ zeigte sich Spindelegger am Dienstagabend einer diesbezüglichen Änderung des Textes der Hymne gegenüber „aufgeschlossen“. Wenn es ein Zeichen der Wertschätzung der Frauen und ihrer Leistungen sei, dann sei er dafür, sagte der Vizekanzler.

Wofür wurden Männer bisher allein besungen? Es ist dieses Parelleldenken von Michael Spindelegger, das ein derartiges Weltbildprodukt mit weit überschrittenem Ablaufdatum zurückstellt in die Verkaufsregale … Es kann bei einer Landeshymne nicht um Wertschätzung und Leistung gehen, wer mit dieser besungen wird, sondern nur darum, daß Mann und Frau, die zu gleichen Teilen ein Land zu einem Land machen, in einer Hymne …

In diesem Kurier-Doppel-Interview hat das letzte Wort Michael Spindelegger:

Ich glaube, wenn man persönlich gut zusammenarbeitet als Bundeskanzler und als Vizekanzler ist das auch eine gute Voraussetzung, damit für Österreich eine gute Arbeit herauskommt. Das ist letztlich für die Bevölkerung das Entscheidende.

Eine gute Arbeit, für wen? Für Österreich, sagt Michael Spindelegger …  Wer ist Österreich für Michael Spindelegger? Bezieht sich das spindeleggersche Begehren, gute Arbeit zu leisten bemühen sich zu wollen, auf … gute Arbeit für Berge und Flüsse … Leben denn in diesem spindeleggerschen Österreich auch Menschen? Zum Beispiel jene, die für ihre gute Arbeit keinen guten Lohn … Jedoch, die Frage nach entsprechender Bezahlung ist für Michael Spindelegger keine zu beantwortende, er sieht ja zufriedene … Wer zu Kunden freundlich ist, ist gut bezahlt … Oder Michael Spindelegger fehlen einfach viele Wörter in seinem Vokabelheft, um eine schlichte Frage zu verstehen, wie diese ihm von der Kleinen Zeitung am 29. Juli 2011 gestellt wurde:

Die Billa-Kassiererin, die 40 Stunden arbeitet und 1000 Euro bekommt, hat nicht den Eindruck, für ihre Leistung entsprechend entlohnt zu werden.

SPINDELEGGER: Das lasse ich so nicht gelten. Ich komme aus der Hinterbrühl, wo an der Billa-Kassa viele aus der Steiermark sitzen, die täglich mit dem Autobus hin und her geführt werden, weil es sonst niemanden gibt, der eine solche Arbeit macht. Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Damen völlig unzufrieden sind. Das zeigt sich ja auch daran, wie man dem Kunden gegenüber auftritt. Da gibt es nicht den Frust.

Das letzte Wort aber werden tatsächlich, so ist zu hoffen,  die Wähler und Wählerinnen haben, damit nicht weiter eine spindeleggersche Parallelgesellschaft …

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder: ein Antisemit wird gewandelt in ein Kind mit Vorurteilen

Wem gestern vom Bildschirm „Hohes Haus“ flimmerte, erlebte ein Wunder: Werner Fasslabend wandelt einen antisemitischen Mann in ein Kind mit Vorurteilen.

Gütig und milde sprach Wener Fasslabend in diesem Bericht aus Anlaß der Verleihung der diesjährigen Leopold-Kunschak-Preise im Parlament und hat wohl damit die Sendungsmacher und Sendungsmacherinnen beschämt, die Leopold Kunschak als einem vehementen Antisemiten vorstellten, auch noch nach dem Holocaust

Ein Kind seiner Zeit sei Leopold Kunschak also gewesen, sprach der Herr mit Verständnis für Leopold Kunschak, ein Kind seiner Zeit, weil, Werner Fasslabend vom Herrn zum Vertreter von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern übergehend, die Arbeitermasse ausgenutzt … Leopold Figl sprach noch von einem ökomischen Antisemiten, um Leopold Kunschak vom rassistischen Antisemitismus zu reinigen, erst Werner Fasslabend aber gelingt das Wunder, aus einem antisemitischen Mann ein Kind zu machen, seiner Zeit im Jahre 2011 …

Was für eine Unabhängigkeitserklärung Österreich 1945 wohl bekommen hätte, wenn an dieser nicht nur Leopold Kunschak, sondern auch Werner Fasslabend in der Blaimscheinvilla mitgearbeitet hätte? Möglicherweise eine mit einer Präambel von der Art: Alle waren nur Kinder ihrer Zeit, bloße Kinder mit Lust und Freude am Spielen mit Konzentrationslagern?

Mit denen Leopold Kunschak schon 1920 spielen wollte.

Es gibt Kinder ihrer Zeit, und es gibt auch immer andere Kinder in der gleichen Zeit, solche Kinder, die beispielsweise Menschen vor der Vernichtung durch die anderen Kinder in der gleichen Zeit retten.

Die Verleihungen der Leopold-Kunschak-Preise sind für Wener Fasslabend immer wieder eine gute Gelegenheit, Wunder zu vollbringen. Sein größtes Wunder möglicherweise war jenes von 2001, als er verkündete, höret, Leopold Kunschak habe die Welt schöner, erfolgreicher, sozialer …

Es war nicht nur eine Sendung eines fasslabendsches Wunders, sondern auch eine der Besonnenheit, denn Karl-Heinz Kopf sprach so vernünftig davon, das Soziale nicht überzubetonen, nicht übersozialisieren, sondern es, lehrt Karl-Heinz Kopf, in eine Balance nach der katholischen Soziall…

Ein passender Abschluß könnte diesmal gemäß den vielen christlichen Wandlungen, die heute noch nachgespielt werden, eine abgeänderte Anrufung sein: Gegrüßet seist du Österreich, du bist gebendeit unter den Ländern, und gebendeit sind deine schwarzen Minister und Ministerinnen …

Ein Gruß, der nicht nur stimmte, als Werner Fasslabend auch noch Minister war …

Die gut schlafenkönnenden Wissen von Johanna Mikl-Leitner und Karl Beatrix

Johanna Mikl-Leitner, bekannt als Innenministerin, brauche, kann gelesen werden, Gesetze, um gegen Hetzer vorgehen zu können, sie brauche Gesetze, als ob es keine Gesetze gäbe, zum Beispiel keine Gesetze gegen Verhetzung, als gäbe es kein Gesetz gegen das Hetzen, als gäbe es kein Gesetz gegen das Gutheißen …

Möglicherweise ist es aber nur ein Verständnisproblem, und es müßte Johanna Mikl-Leitner lediglich wer den Gesetzestext verständlich erklären, in dem das Wort Hetzer zwar nicht ausgeschrieben … Aber wer hetzt, ist eine Hetzerin, und kann soher nach diesem Paragraphen bereits …

Beatrix Karl, bekannt als Justizministerin, brauche, kann gelesen werden, Gesetze, um gegen …

Das ist der eine Aspekt. Ein weiterer Aspekt ist, daß auch Johanna Mikl-Leitner und Beatrix Karl von der Mode restlos überzeugt zu sein scheinen, mit Gesetzen könne alles geregelt werden, mit noch mehr Gesetzen werde endlich alles gut, ausschließlich mit Gesetzen könne die Gesellschaft entwickelt werden, Gesetze seien also die beste Gesellschaftspolitik …

Johanna Mikl-Leitner und Beatrix Karl liefern aber mit ihrer modischen Forderung nach weiteren Gesetzen die Argumente gegen weitere und im Grunde redundante Gesetze gleich mit. Das ist das Erfreuliche daran, es mit keinen Juristinnen vom Schlage eines Carl Schmitt …

Das Unerfreuliche daran aber ist der Umstand, daß diese emotionelle Nahelegung breite Unterstützung findet. Im Fall von Johanna Mikl-Leitner ist das Argumentieren ein Glauben, zu glauben zu wissen, welche Gesetze wichtiger, welche Gesetze weniger wichtig sind, Gesetze gegen andere Gesetze zu gewichten, den Terrorschutz als wichtiger zu glauben als den Datenschutz, mag für Bürgerinnen und Bürger, die den Schutz ihrer Daten wohl auch aus Gründen der Befriedigung lächerlicher Eitelkeiten selbst aufgeben, vielleicht angehen, nicht aber für eine Verantwortliche der Exekutive und, nach realpolitischen Gepflogenheiten muß hinzugefügt werden, auch der Legislative. Und im Fall von Beatrix Karl mag es für eine Birnen-und-Äpfel-Verkäuferin am Brunnenmarkt stimmen, daß sich bestimmte Gesetze bewährt haben, aber eine Justizministerin sollte doch informierter argumentieren und die Folgen ihrer Aussagen besser einschätzen können.

Wie sehr sich bereits bestehende Gesetze „bewährt“ haben, die jetzt für Beatrix Karl zum Vorbild für weitere Gesetze werden können, nun, darüber wird beispielsweise eine an Jahren angegraute Jugend in Vorarlberg ihr stolzfreudig Auskunft erteilen können. Sollte Beatrix Karl der Weg nach Vorarlberg zu weit sein, reicht es auch aus, wenn sie sich auf der Regierungsbank nach hinten oben umdreht, der III. Präsident NR wird ihr darüber sicher auch viel erzählen … Oder, sollte Beatrix Karl das Umdrehen schon zu beschwerlich sein, einfach mal rasten in einem der Parlamentsgänge und Werner Königshofer aufhalten und ihn diesbezüglich

Und eine Folge der Verknüpfung von dem „NS-Verbotsgesetz“ mit der Forderung nach weiteren Gesetzen wird sein, dazu ist kein großes Vorstellungsvermögen notwendig, daß die Nationalismus- und Revisionismus-Industrie neue Produkte auf den Markt werfen wird, die, mit Erhebung von Beatrix Karl zur neuen weil unverdächtigen Kronzeugin, beweisen sollen, was sie schon immer verkaufen, daß es sich bei diesem Gesetz um ein politisches gegen …

PS Wie es kommen könnte und was noch alles kommen könnte, kann hier gelesen werden, in einer Vorschau, die, ist zu hoffen, Fiktion bleibt.

Michael Spindelegger und Leopold Kunschak, daß die Solidarität wieder reiche bis zu Kraut und Kartoffeln, ohne Fleisch

Zu Leopold Kunschak wurde auch hier einiges schon geschrieben, genauer, nicht zu Leopold Kunschak, sondern zu seinem Platz in der Gegenwart,  den die ÖVP ihm reinhält … Denn Literatur über Leopold Kunschak und die christlichsoziale Arbeitnehmerbewegung gibt es ohnehin …

Seltsam jedoch mutet es an, wenn ein Vizekanzler im Jahr 2011 etwas von Leopold Kunschak für seine heutige Politik empfangen möchte, es ist zumindest irritierend zu lesen, wie ein Obmann der ÖVP, der nächste Obmann sich also dieses Brauches hingibt, vor Leopold Kunschak sich tief verneigt … Freilich, es war eine Festrede von Michael Spindelegger, und Festreden sind menschgemäß in erster Linie Phrasen, die gedroschen werden, aber dieses Heu wird auch eingebracht, wenn es um Konkretes geht, beispielsweise Karl-Heinz Töchterle zwar Streichungen von Förderungen bedauert, die aber wegen der Budgetsanierung notwendig seien, während Millionen für

Michael Spindelegger sagte gestern in dieser gestrigen Denke u.a., wie er in der Presseaussendung seiner Partei zitiert wird:

Spindelegger ging in seiner Festrede vor
allem auf die beachtenswerte Tätigkeit von Leopold Kunschak als
Arbeiterführer ein. „Kunschak kann uns in seinem Lebenswerk viel für
unsere Parteiarbeit und Politik mitgeben“, so Spindelegger weiter.

[D]ass Arbeitnehmer weder nur zur
Vermehrung des Reichtums benutzt, noch rein an der physischen
Leistung gemessen werden dürften und Schutz und Rücksicht auf
Wohlergehen, Alter und Geschlecht erforderlich seien, unterstrich
Spindelegger.

Auch die ÖVP des Jahres 2011 könne sich daran ein Beispiel nehmen;
auch sie sei eine Bewegung, die viele umfassen will und nicht auf
die Anliegen der kleinen Leute vergessen dürfe.
Kunschak habe zudem den Solidaritätsgedanken
„Wer selber nicht mehr kann, darf auf die anderen vertrauen,
aber nicht der, der selber nicht will“ verfolgt.
Diese Art der Weichenstellung habe er wie kein anderer
bewerkstelligt. Das sei bis heute aktuell.
„In der heutigen Zeit heißt das, dass wir sehr wohl
ein Sozialnetz brauchen, auf das jeder vertrauen kann,
wenn alle Stricke reißen“.
Diese Solidarität dürfe allerdings nicht ausgenützt
werden, da dies den Solidaritätsgedanken
überfordern würde, schloss Spindelegger.

Ein Arbeiterführer, der höllenhimmelväterlich für das Wohlergehen, für Schutz, Rücksicht, auf die Anliegen der kleinen Leute, Solidarität für, wer selber …, die eigenen Früchte in der eigenen Familie … Die Welt der Schwarzen im Jahre 2011, in der es kleine Leute gibt, auf die doch auch Rücksicht zu nehmen sei, und wenn sie wollen, wie gewollt wird, dürfen sie auch mit Schutz rechnen, wie Unmündige darauf sich verlassen dürfen, es werde für ihr Wohlergehen gesorgt, es wird für sie gewußt, woran sie sich gütlich halten sollen, wenn das ihnen zugestandene Geld nicht reichen sollte für Fleisch, wie es bereits Leopold Kunschak in der ersten Republik … Über die Solidarität mit Beschränkung könnten Menschen, die heute ihre Länder aus mannigfachen Gründen zu verlassen gezwungen sind, viel erzählen, und viele können nichts mehr erzählen, aber das waren nach diesem Solidaritätsgedanken ohnehin Menschen, die selber nicht wollten, und weil sie selber nicht wollten, lieber auf sich nahmen, im Meer vor dem schwarz geführten Innenministerium –, was Dr. Michael Spindelegger nicht erwähnte, eine mögliche weitere Mitgift: Leopold Kunschak war auch ein schwarzer Einteiler, wer auszuwandern hat in der ersten Republik und wer nicht einzuwandern hat in der zweiten Republik … Vielleicht hat Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger das nur nicht in seine Leistungsschau aufnehmen können, weil die Auswanderung und die Konzentrationslager für die Nichtauswanderungswilligen nicht Leopold Kunschak durchbrachte, sondern später …

Was Michael Spindelegger wohl für seine Partei denkt, geht er an dem Bild von Engelbert Dollfuß vorbei, hält vielleicht ab und an davor inne, oder kniet gar allenthalben zum Gebete in der Michaelerkirche vor dem mit gefalteten Händen zum Gebet Knienden im Militärmantel, was aus dessen Lebenswerk … Leopold Kunschak und Engelbert Dollfuß werden allmählich die einzigen sein, wird an aktuelle Meinungsumfragen gedacht, die die ÖVP noch umfassen wird können …

Das könnte auch so gesehen werden, Leopold Kunschak und Engelbert Dollfuß umfassen nach wie vor viele und vieles der ÖVP …