Monatsarchiv für Juli 2016
FPÖ unzensuriert – Die Türken zu Wien
— Wie schnell reagierten beispielsweise Brandstetter und Kurz, wäre FPÖ unzensuriert eine türkische Demonstration. Was wüßten sie nicht sofort alles fordernd zu sagen und zu tun, ginge es um eine AKP unzensuriert …
— Geh‘! Es sind ja eh Türken¹, die Unzensuriert betreiben und demonstrieren für …
¹ Nicht als ethnischer Begriff, sondern als Zeitwort oder (in diesem Zusammenhang besonders reizvoll) Tätigkeitswort.
Neue nachzueifernde Glaubwürdigkeit in Österreich: FPÖ unzensuriert
FPÖ unzensuriert bringt am 21. Juli 2016 mit Stolz einen Kommentar, mit dem sie darüber berichtet, wie recht gut Richard Schmitt von ihr spricht.
Und es ist tatsächlich aufmerkenswert, was Richard Schmitt über FPÖ unzensuriert sagt, selbstverständlich ohne das Ding beim Namen zu nennen, er redet bloß über „Unzensuriert“ – das wird der Hofer-Partei recht gefallen:
„Wir sind da in einer Auseinandersetzung mit Medien, die der rechte Rand installiert hat, mit unzensuriert.at und anderen Seiten. Wir müssen uns von denen abgrenzen, aber ihre Existenz allein sorgt dafür, dass wir sehr aufpassen müssen. Würden wir die Nationalität verschweigen, so wie andere Medien, dann würden wir für die Leute da draußen zum System gehören. Wir würden für sie zu dem gehören, was sie „Lügenpresse“ nennen, und dann würde man uns überhaupt nichts mehr glauben.
Sie richten sich, um den Kontakt zu den Leuten nicht zu verlieren, also eher nach unzensuriert.at und nicht nach der Qualitätspresse?
Nein. Wir schreiben, was passiert ist, aber wir schreiben es deutlich, mit allem, was dazugehört. Wir sind uns natürlich der Brisanz bewusst, aber nur so halten wir die Leser bei der Stange und bleiben für sie glaubwürdig. Aber es ist wirklich gefährlich, wenn man es einmal vergeigt hat, dann ist es vorbei, wenn du im Web in den Augen der Menschen unglaubwürdig bist, dann hast du verloren. In Deutschland zum Beispiel ist das sogar der Bild-Zeitung passiert. Die gilt dort für viele ebenfalls als „Lügenpresse“. Man muss sich das mal vorstellen – die Bild-Zeitung.“
Aufmerkenswert, weil: Unzensuriert sei vom rechten Rand installiert worden. Der rechte Rand hat in Österreich – und das macht ihn wohl zu rechten Rändern in anderen Ländern unverwechselbar – eine Berufsbezeichnung: Dritter Nationalratspräsident …
Es ist möglicherweise auch deshalb unverwechselbar, weil es in Österreich keinen rechten Rand gibt, wie erst vor kurzem unter einem etwas lyrischen Titel geschrieben wurde: Und aus der Mitte entspringt die Extreme, das Identitäre …
Aufmerkenswert, weil: Im Zusammenhang mit FPÖ unzensuriert überhaupt von Glaubwürdigkeit sprechen zu können. Wäre FPÖ unzensuriert nicht eine Website, sondern ein sogenanntes klassisches Medium, würden Menschen wohl laut „Lügenpresse“ schreien.
Aufmerkenswert, weil: Im Zusammenhang mit FPÖ unzensuriert überhaupt von „System“ zu sprechen, als ob FPÖ unzensuriert außerhalb des „Systems“ wäre, während die FPÖ nichts mehr verkörpert als das „System“, das längst schon niemand mehr haben will.
Aufmerkenswert, weil: Von Unzensuriert so zu sprechen, als wäre es irgend eine Website, während tatsächlich nur von FPÖ unzensuriert gesprochen werden kann. Mit einer Schreibstaffel …
Genug, genug …
NS Wie glaubwürdig FPÖ unzensuriert ist, das beweist seit bald einem Monat mit zur weiteren Verbreitung veröffentlichten Kommentar, an dem auch der Dritte Nationalratspräsident nichts … wozu alles wiederholen? Dazu, daß doch einmal in Österreich breitest anders gesprochen und geschrieben über FPÖ unzensuriert?
„Man muss die Dinge beim Namen nennen.“ Sagt Richard Schmitt. Nur wenn es um FPÖ unzensuriert geht, soll nur gesagt und geschrieben werden, was der FPÖ … Und darin sind gutter press und quality press in Österreich verwechselbar … Und gibt nicht gerade der derzeitige Justizminister vor, welches Ding beim Namen genannt werden soll?
Kandidatenanfechtung zugunsten von Sandra Weber
In Österreich ist vieles möglich. Vielleicht findet sich noch wer, der das neuerliche Antreten eines Kandidaten zur Anfechtung vor den Verfassungsgerichtshof bringt. Zeit ist noch genügend. Es wird auch schnell gearbeitet in Österreich, wie erlebt werden durfte, als die letzte Wahl aufgehoben wurde.
Weshalb sollte das nicht möglich sein, wo doch in Österreich schon alles möglich geworden ist. Der Anfechtungsgrund? Nun, vielleicht das nicht gesetzeskonforme Wahlverhalten. Es haben zwar beide Kandidaten und auch die Wahlleitung dabei sich nicht gesetzeskonform verhalten, wie es die Collage zeigt, aber es geht dabei nur um den Kandidaten, der aufgrund seines ausgeübten Amtes die Gesetze genauestens kennen müßte, also um den Kandidaten der identitären Parlamentspartei, um dieser zu einem noch attraktiveren Kandidaten zu verhelfen, genauer, zu einer Kandidatin.
Auf der Plattform des Konzerns Facebook wurde von einer befreundeten Person etwas geteilt, etwas über den Putsch in der Türkei, wobei das nebensächlich ist, aber sie hätte das von Sandra Weber nicht geteilt, hätte sie nur einen Blick auf das Profil von Sandra Weber geworfen.
Vielleicht geht es aber auch ohne Kandidatenanfechtung, weil sich der Kandidat der identitären Parlamentspartei überzeugen läßt, sie wäre die attraktivere Kandidatin, wählbar auch für Menschen, die sonst keinen Gedanken darauf verschwenden, ob diese Partei je wählbar wäre, also auch für den Menschen, der eben dabei ist, die Vorzüge der Kandidatin hervorzuheben:
Die Vorzüge dieser Kandidatin als Kandidatin gegenüber dem bisherigen Kandidaten der identitären Parlamentspartei sind nicht von der Hand zu weisen, wie allein schon ein paar Meldungen und Teilungen von ihr auf Facebook, die hier zur Unterstreichung des Geschriebenen bebildern.
Gerade für eine Partei, die sich recht für Frauen einsetzt, muß es erst recht authentisch sein, eine Frau zur Kandidatin für das höchste Amt in der „Firma“ zu erwählen.
Sie ist noch jünger als, wenn etwas gewünscht werden darf, der Noch-Kandidat.
Sie kommt aus Deutschland, wahrlich deutscher als der Programmdeutsche mit seinem deutschen Kulturkreis. Für „Deutsch und stolz“ braucht sie also nicht nachzuschlagen, wieder Handbuchdeutsche …
Sie kennt sich dennoch auch in Österreich aus, in dieser „Firma“, die „kein Staat“ …
Sie spricht eine klare Sprache. Sie braucht nicht nach „Chemtrails“ zu fragen, denn sie weiß, welches „Gesetz klammheimlich“ …
Sie findet „Spiegel-Aufmacher“, um die recht wichtigen Fragen weiterzuleiten …
Sie teilt, und das wird auch ihre Vision sein: „Unser Nürnberg wird kommen“.
Sie weiß auch um die Wichtigkeit von Merchandising, gerade in einem Wahlkampf sind Einnahmen wichtig: „Nürnberg 2.0“ oder „Heimat“ auf das Kapperl …
Sie weiß, wer die „Geschichte schreibt“ …
Und was weiter für sie … Kornblume … Compact … identitär ….
Mit der Kandidatin auf Wanderung im Kornblumenland zu gehen, ist für sie auch ein Argument, daß es ihr vertraut …
Es gibt aber auch etwas Negatives. Das soll nicht verschwiegen sein. Sie weiß zwar die Frauen der Elterngeneration zu ehren, vergessen aber sind von ihr die Großeltern, die dem Kandidaten recht am Herzen …
Wer auf der Wanderung nicht angetroffen wurde, war Jaskova, dafür allerdings Zistler, Ruhdorfer …
Das alles, was oben geschrieben wurde, ist menschgemäß Humbug, also zur Idee mit der Anfechtung und der Empfehlung einer nicht durch das parteipolitische Geschäft verbogenen Kandidatin … Aber der Humbug wurde gebraucht, um nicht darüber nachdenken zu müssen, wie das bei einer Wahl ist, wie das schon bei der nächsten Wahl am 2. Oktober 2016 sein wird, wenn viele ungeprüft ihr Kreuz …
Etwas zu teilen, beispielsweise auf der Plattform des Konzerns Facebook, ohne vorher zu prüfen, von wem etwas geteilt wird, ohne stutzig zu werden, was geteilt werden will, ist kein Malheur, jedenfalls keine Misere wie zu wählen, ohne vorher zu prüfen, wem die Stimme gegeben werden will, ohne stutzig zu werden, bei den Inhalten, die eine Kandidatin …
Besorgniserregend allerdings ist eines, weil das nicht zum ersten Mal festgestellt werden mußte, wo überall bereits solche Kandidatinnen und Kandidaten Eingang finden deren Sachen arglos geteilt werden, und jetzt läßt es sich doch nicht vermeiden, darüber nachzudenken, wie hoch deren Einfluß auf Wahlen bereits sind, wenn etwa nur für die vielen, viel zu vielen Stimmen einer Afd, eines Front National, einer AKP …
„Therapeut“ empfiehlt Männern ihre Frauen als Stillhaltepuppen
Daß es sich bei Tahsen Gachara um einen „Therapeuten“ aus einem gänzlich fremden Kulturkreis zugewanderten handelt, der seine Integrationsunwilligkeit auch durch seine „Ratschläge“ beweist, zeigt nur einmal mehr, wie sehr solche Männer nicht gewillt sind, sich in die Kultur dieses schönen Landes Österreich einzufügen.
Was heute in so einem invasorischen Psychologieblatt zu lesen war, verdeutlicht am besten, wie fremd diese Kultur ist und immer bleiben wird, und mehr noch, wie sie alle Werte, auf die Österreich mit Recht stolz sein kann, unterwandern und allen aufzwingen wollen. Vor so einem Geschlechterbild muß die Jugend in diesem Land geschützt werden.
„Ich bin sehr sexuell, meine Frau wenig. Wenn wir aus waren, bin ich danach meistens sehr geil, aber meine Frau ist müde. Sie ist höchstens dazu bereit, sich mir in der Löffelchenstellung passiv zu überlassen. Mir taugt das gar nicht.“
Antwort des „Therapeuten“:
„Schade, ich finde das von Ihrer Frau sehr okay. Wenn sie spätabends müde ist, darf sie sagen: ‚Jetzt nicht.‘ Dass sie Ihnen nicht gleich empfiehlt, sich selbst zu befriedigen, sondern sich zur Verfügung stellt, sollten Sie eigentlich zu schätzen wissen.“
PS Es kann nur gehofft werden, daß die Gebietskrankenkasse dafür nicht die Kosten übernehmen muß. Das wäre ein wirklicher Skandal, müßte die österreichische Gemeinschaft für die Kosten von Männern, die mit solchen „Praktiken“ an den „Psychologen“ ihres Kultur- und Wertekreises sich wenden, auch noch aufkommen. Und nicht nur das, ermöglichte dadurch die österreichische Kulturgemeinschaft einem solchen „Therapeuten“ auch noch finanziell unbelastet seiner Umschreibung der ihr traditionell wichtigen Werte widmen zu können.
Treu und herzig schreibt Norbert Hofer – „rechtsextreme Bewegung“
Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Norbert Hofer am Tag seines Herrn, am 17. Juli 2016, auf der Plattform des Konzerns Facebook gar treu und herzig einiges geschrieben, das hoffen läßt, er wird eines Tages, auch öffentlich Antworten breit geben, beispielsweise auf die Fragen, die ihm direkt gestellt wurden: Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten … oder es finden sich doch noch Journalisten und Journalistinnen der gutter und der quality press in Österreich, die ihn Fragen dieser Art stellen – auf seine treu-und-herzigen Antworten …
Er werde, schreibt Norbert Hofer am Tag seines Herrn, nicht wegschauen, wenn es zu „Gewalt und Extremismus kommt.“ Seit drei Wochen hätte er beispielsweise schon hinschauen können, aber Verleumdung hat nichts mit Gewalt und auch nichts mit Extremismus zu tun, für Norbert Hofer. Er hätte längst etwas dagegen tun können, etwas dagegen sagen können, aber es sind ja keine „türkischen Staatsbürger“ und keine „bereits eingebürgerten Türken in Wien“, sondern … wie gelesen werden kann: FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“.
Wie fein, nicht nur treu und herzig, Norbert Hofer unterscheidend schreiben kann, weil er eben genau hinschaut, und den Rechtsextremismus sieht, der ihn Sorge bereitet, also jenen mit dem „Wolfsgruß“, und dann am Ende sein flammendes Bekenntnis, er werde nicht wegschauen, wenn es zu Extremismus … von der Türkei nach Österreich kann schon das eine und andere Gepäckstück verlorengehen, ach, wie recht, daß es gerade das mit der Aufschrift Rechts…
„Als Präsident“, schreibt Norbert Hofer, „werde ich darauf achten …“ – als welch ein Präsident? Als der, der er vorgibt zu sein, ist er noch nicht, und als der Präsident, der er ist …
… übrigens, wie in der rechten Collage gelesen werden kann, ist die Verleumdung auch heute noch, am 18. Juli 2016, zur weiteren Verbreitung von der FPÖ unzensuriert veröffentlicht – ach, wie recht gut Norbert Hofer hinschaut und wohin er überall schauen muß, was er alles tun muß, um nichts tun zu müssen, bis in ein fernes, fernes Land muß er schauen … Das untätige „So etwas dulde ich nicht.“ des Norbert Hofer …
NS Es könnte noch auf andere treu und herzige Sätze des Norbert Hofer am Tag seines Herrn eingegangen werden, etwa auf die, mit denen er Eltern und Großeltern … Es ist wohl wahr, daß die Elterngeneration das Land, also Österreich, aufgebaut haben, aber was tat die Großelterngeneration, die er wohl treu und ehrenreich meint, davor? Oder abgekürzt nach einem Romantitel zu dieser Zeit: Großeltern, wo wart ihr?
Putschisten der Demokratie: Recep Tayyip Erdoğan, Allah und das Militär
Es ist ein Witz, über den zu lachen nicht einmal in den Keller gegangen werden kann, wenn jedwedes Militär widerdemokratisch die Demokratie retten will oder versucht, wie aktuell das türkische Militär, undemokratisch und widerrechtlich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei wiederherstellen …
Das Militär: Putschist der Demokratie.
Ebenso ist es ein Witz, wenn Abertausende in der Türkei und außerhalb der Türkei für die Demokratie auf die Straße gehen und gingen, und in Wahrheit bloß für einen Mann auf die Straße gehen, den mit der Demokratie nichts verbindet, außer daß er demokratisch gewählt wurde, dem die Demokratie so lästig und unangenehm sein muß wie eine Satire – lästiger und unangenehmer noch als eine Satire.
Recep Tayyip Erdoğan: Putschist der Demokratie.
Ebenso ist es ein Witz, wenn Abertausende in der Türkei und außerhalb der Türkei für den Putschisten der Demokratie auf die Straße gehen, für Recep Tayyip Erdoğan in der Türkei ihr Leben lassen, und dabei auch noch ein Geschrei nach Gott vulgo Allah angestimmt wird, die mit Demokratie noch weniger als Recep Tayyip Erdoğan zu tun haben, denn beide wurden nicht einmal einmal gewählt. Und wäre das mehrköpfige Phantom je gewählt worden, wäre es eine Phantom-Demokratie; soher nicht unähnlich dem aktuellen Zustand der Demokratie. Alle schreien nach der Demokratie, aber es ist das Schreien nach einem Phantom der Demokratie.
Allah vulgo Gott vulgo …: Putschist der Demokratie seit Erfindung des Phantoms.
Und ebenso ist es ein Witz, wenn sich nun westliche Staaten zur Verteidigung der Demokratie hinter Recep Tayyip Erdoğan stellen.
Und das ist kein Witz. Wäre dem Putschisten, zur Stunde darf das noch angenommen werden, es war das Militär, sein Putsch gelungen, es hätte wohl nicht lange gedauert, und die westlichen Staaten hätten sich mit dem Putschisten arrangiert, Erklärungen gefunden, weshalb eine Zusammenarbeit und so weiter und so fort. Aber das muß gar nicht in der Möglichkeitsform geschrieben werden. Die westlichen Staaten arbeiten seit langem mit einem Putschisten der Demokratie zusammen, finden Erklärungen und so weiter und so fort.
Terror würde nichts sein gegen Staatenterror
Nun, was nicht gedacht wurde, tritt ein, Angst vor dem Terror. Aber weiter nicht vor dem Terror, den vor allem irrgeleite und einem Glauben aufgesessene Männer ausüben, sondern vor dem drohenden Staatenterror. Wenn das, was nun in Frankreich passiert, zum europaweiten Standard der Staaten wird, Rechtsstaatlichkeit auf diese Weise zur Norm werden sollte.
Nein, es ist noch nicht Angst, aber es beunruhigt, es erschreckt.
Es erschreckt und beunruhigt, wie jetzt in Frankreich Menschen aus dem Umfeld des Mörders gleich „festgenommen“ werden, um sie zu „verhören“.
Es erschreckt und beunruhigt, wie Medien in Europa nun darüber berichten, wie selbstverständlich sie es hinnehmen und verbreiten, Menschen seien als „Verdächtige festgenommen“ worden. Dabei ist nicht einmal geklärt ist, ob der Mörder in Nizza tatsächlich Komplizen und Komplizinnen hatte. Aber schon wird europaweit berichtet: „Verdächtige“ …
Daß es Ermittlungen gibt, daß Menschen aus dem nahen und näheren Umfeld eines Täters oder einer Täterin befragt werden, das ist ein normaler und verständlicher und eines Rechtsstaates angemessener Vorgang, um zu weiteren Erkenntnissen über einen, wie in diesem Fall, Mörder zu gelangen. Aber daß dafür Menschen gleich inhaftiert werden, das erschreckt und beunruhigt. Es wurde etwa die von dem Mörder getrennte Ex-Ehefrau am letzten Freitag festgenommen worden. Heute, 17. Juli 2016, soll sie wieder „freigelassen“ worden sein. Es kann auch nachvollzogen werden, daß sogar eine von einem Mörder getrennte Ex-Ehefrau befragt wird, um zu einem vollständigen Bild von einem Mörder zu kommen, daß gedacht werden kann, auch das nachvollziehbar, sie könnte vielleicht ein Steinchen zum Puzzle Motiv des Mörders legen … aber sie dafür gleich von Freitag bis Sonntag „festzunehmen“ … In Frankreich ist es derzeit wohl besser, als Einzelgänger oder Einzelgängerin tief in einem Wald zu leben, und auch nie eine Familie gehabt zu haben …
Es kann durchaus nachvollzogen werden, wenn Medien in Frankreich jetzt darüber berichten, als wäre es eine Selbstverständlichkeit und vollkommen in Ordnung, wenn Menschen, die mit einem zum Mörder gewordenen Menschen Kontakt hatten, gleich „festgenommen“ werden, aber es ist nicht nachvollziehbar, daß im übrigen Europa darüber ebenso berichtet wird, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, wer etwa einen Mörder kennt, ist auch gleich einmal „festzunehmen“, wer mit einem Mörder einmal verheiratet war und von ihm getrennt lebt, ist auch gleich für Tage „festzunehmen“ …
Das erschreckt und beunruhigt äußerst.
FPÖ unzensuriert: „Dass Asylwerber potentielle Krankheitsüberträger …“
„Dass Asylwerber potentielle Krankheitsüberträger sind, bestätigte sich nun wieder einmal in Salzburg. Dort schleppte ein Asylant in das zu einem Asylheim umgewidmete ehemalige Luxushotel Kobenzel sogar das berüchtigte Läuserückfallfieber ein. Diese seltene, von Läusen übertragene Krankheit, verläuft unbehandelt in fünfzig Prozent der Fälle tödlich.“
Das ist kein sogenanntes Hetz- oder Haß-Posting irgendwo im Internet, beispielsweise auf der Plattform des Konzerns Facebook. Das ist ein Kommentar der FPÖ unzensuriert, gepostet am 16. Juli 2016 um 21.30 Uhr. Aber auf FPÖ unzensuriert gibt es ohnehin keine Postings, sondern nur Kommentare, wie diese von FPÖ Unzensuriert selbst bezeichnet werden, wie hier gelesen werden kann …
Es erschließt sich aus dem oben zitierten Absatz von selbst, als was Asylwerber und Asylwerberinnen angesehen werden, wenn FPÖ unzensuriert über sie schreibt. Es muß also keine Definition von „Krankheitsüberträger“ zitiert werden, in denen nicht Menschen als Beispiele von Krankheitsüberträgern angeführt werden, sondern beispielsweise – siehe obiges Zitat …
„Wie eine Anfragebeantwortung von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) an FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein ergab, musste die Gesundheitsbehörde der Stadt Salzburg unmittelbar handeln:“
Aus der Beantwortung durch Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser ist eine Antwort besonders herauszugreifen,
„Frage 6: Wie viele solche Krankheitsfälle hat es in Österreich in den Jahren 2010 bis 2016
gegeben?
Laut epidemiologischem Meldesystem, Stand 20. Mai 2016, ist dies der einzige Fall in
besagtem Zeitraum.“
aber näher muß darauf nicht eingangen werden. Denn. Auch das wirft nur noch ein weiteres recht kenntliches Licht auf Kommentare, die von FPÖ unzensuriert gepostet werden …
Daß sich dazu Grenzwolf mit einem Kommentar zu Wort meldet, von ihm gepostet noch derselben Nacht um 22.26 Uhr … auch dazu ist nichts zu sagen, sein Kommentar will nicht einmal zitiert werden. Denn. Es reicht schon der oben zitierte Kommentar von FPÖ unzensuriert – beide Kommentare sind ohnehin in der Collage …
Eines noch, aber das ist – keine andere Geschichte: Zu Grenzwolf fällt unweigerlich Norbert Hofer ein. Denn. Grenzwolf war bereits am 2. April 2016 in einem Kommentar der Meinung: „Österreich kann SEHR STOLZ auf … einen solchen Bundespräsidenten sein.“, wie gelesen werden kann in Patriotismus wirbt für Norbert Hofer und für …
Und zu Norbert Hofer fällt ein – auch das ist keine andere Geschichte. Die Verleumdung von einem Menschen ist auch heute noch, am 17. Juli 2016, zur weiteren Verbreitung auf FPÖ unzensuriert veröffentlicht, somit seit rund drei Wochen, trotz … aber das will nicht wieder ausgeführt werden. Es kann gelesen werden: FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“.
Ewald Stadler doziert über die Welt so profund wie er weiß, wessen Mitglied er ist
Jedenfalls darf das angenommen werden beim Lesen seines Profils auf der Plattform des Unternehmens Twitter, wie in der Collage gelesen werden kann. Er ist, wie allen bekannt, kein Mitglied des Europäischen Parlaments, schon lange nicht mehr. Nur er selbst – wie leicht könnte da wer auf die Idee kommen, ihn deswegen einen Hochstapler zu nennen, und wenn es ein lustiger Mensch wäre, der könnte das noch ausbreiten, von Schwindler reden, es gäbe nicht nur Heiratsschwindler, sondern auch Politschwindler …
Ewald Stadler ist natürlich kein Schwindler, kein Politschwindler, kein Hochstapler, wie er in dieser Woche wieder einmal recht eindrucksvoll bewiesen hat … wie stolz muß dieser Fernsehsender darauf sein, daß Ewald Stadler seiner Einladung folgte, der Welt die Welt so profund erklären zu können: Michael Fleischhacker sitzt zur Rechten Stadlers zu teilen das Land …
PS Auf der Website Rekos Liste Ewald Stadler gratuliert er zum „ersten Austritt aus der Brüsseler Sekte“ am 24. Juni 2016 als Reaktion auf den „Brexit“, ach wie muß er darunter leiden, sich selber aber zugleich, auch auf dieser Website, weiter als „Mitglied … seit 7.12.2011“ der „Brüsseler Sekte“ im Lebenslauf führen zu müssen …
PPS Und wem fiele bei Ewald Stadler nicht sofort ein weiterer einmal gewesener Rechtsanwalt ein, mit dem er nicht nur den Glauben teilt, sondern auch Auftritte vor dem Gericht, jedoch nicht immer als Verteidiger? Dessen profunde Weltkenntnis erst im letzten Juni wieder einmal bestaunt werden durfte, am Albertinaplatz, anläßlich dieses langen, langen Marsches um den Albertinaplatz … Wenn etwas gewünscht werden dürfte, dann dies, der Sender möge wieder einen für Michael Fleischhacker ebenbürtigen ….







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