Korrigierte Aussendung der Polizei gefunden – Dank an Bianca Blei

Bianca Blei war heute, 18. Juni 2014, so freundlich, die gesuchte Aussendung der Polizei, die sie, wie sie schreibt, per E-Mail erhielt, zu veröffentlichen. Damit ist die bereits am 16. Juni 2014 begonnene Suche nach dieser korrigierten Aussendung abgeschlossen. Vielen Dank an Bianca Blei dafür.

Skepsis ist stets angebracht, gerade wenn ohne Quellenangaben respektive Quellen nicht aufgefunden werden können, darüber hinaus heute noch per E-Mail von der APA-Redaktion auf die gestellte Frage, ob diese korrigierte Aussendung der Polizei veröffentlicht worden sei und wann, die Antwort übermittelt wurde:

„[A]m 15. wurde via OTS eine Polizeiaussendung ähnlichen Inhalts veröffentlicht. Dass die unbekannte Person weiblich war, fand sich da aber beispielsweise nicht mehr darin. Nachfolgend der veröffentlichte Text der Polizeiaussendung:

Wien (OTS) – Am 14.06.2014 kam es während zwei angemeldeten Kundgebungen im Bereich Innere Stadt (Stephansplatz) zu Zwischenfällen bei denen die ordnungsgemäße Abhaltung einer der Veranstaltungen durch Störungen verhindert werden sollte. Im Zuge dieser Störaktionen wurden fünf vorerst namentlich unbekannte Personen festgenommen, nachdem diese weder den Aufforderungen der Polizeibeamten Folge geleistet, noch an den durchzuführenden Identitätsfeststellung mitgewirkt hatten. Während dieser Störaktionen wurde dem polizeilichen Einsatzleiter von einer unbekannten Person ein Exemplar eines Folders mit nationalsozialistischem Inhalt übergeben. Sofortige Erhebungen vor Ort durch das Landesamt Verfassungsschutz, haben jedoch keinerlei Hinweise ergeben, dass dieses Folderexemplar im Zusammenhang mit der betreffenden Demonstration stand. Die fünf festgenommenen Personen wurden wegen der Störung einer Versammlung auf freiem Fuß angezeigt.

Als Ansprechpartnerin wurde auch in diesem Fall Barbara Riehs genannt.“

Rechte Flyer - Korrigierte Aussendung der Polizei gefundenSoher wird jetzt durch die Information von Bianca Blei verstehbar, weshalb diese von ihr genannte korrigierte Aussendung nicht aufgefunden werden konnte, sondern lediglich die Aussendung vom 15. Juni 2014, also jene, in der von einem Folder „mit nationalsozialistischem Inhalt“ geschrieben wurde, die heute, am 18. Juni 2014, nach wie vor auf der offiziellen Website der Landespolizeidirektion Wien als unveränderte Aussendung veröffentlicht ist, ohne Hinweis auf die korrigierte Aussendung.

Damit liegen beide Aussendungen, wie in der Collage gelesen werden kann, vor zum Vergleich.

Korrigierte Aussendung der Polizei wird weiter gesucht – Dank an Robert Misik

Es wurde gestern geschrieben, es werde jedem Menschen für einen Hinweis zur Auffindung der korrigierten Aussendung der Polizei persönlich herzlich gedankt werden

Deshalb wird Robert Misik mit seinem Standardfreundlichkeitsverhalten herzlich für seinen Hinweis gedankt. Auch wenn die OTS-Aussendungen bereits einmal nach dieser korrigierten Aussendung der Polizei durchstöbert wurden – ergebnislos. Aber wer könnte einem gar so freundlichen Ratschlag von einem publizistisch Standards setzenden Robert Misik ablehnen? Niemand. Deshalb wurden jetzt die OTS-Aussendungen noch einmal durchgegangen – ergebnislos.

Rechte Flyer - OTSWie in der Collage zu sehen ist, wurde eine Aussendung gefunden, aber nicht die korrigierte Aussendung der Polizei, aber immerhin die Stellungnahme der Polizei, die zur bekannten Aussendung auf der offiziellen Website der Polizei führt, also zu jener mit der Formulierung „mit nationalsozialistischem Inhalt“ …

Es wurde auch eine OTS-Aussendung als Jubelmeldung des Vereins Pro Vita zum „Marsch der Familie“ gefunden. Aber die muß, weil nicht nur in dieser Angelegenheit nebensächlich, nicht besprochen werden, noch in die Collage aufgenommen werden.

Mehr kann jetzt nicht dazu geschrieben werden, außer noch die herzliche Einladung an Sie, sich weiter an der Suche nach dieser korrigierten Aussendung der Polizei zu beteiligen.

PS Was bisher zu diesem „rechten Flyer“ zusammengetragen werden konnte:

Korrigierte Aussendung der Polizei zu Krucken-Flyer gesucht – Vom generellen Standard der Berichterstattung anhand eines konkreten Beispiels

Vom angeblichen Folder-Marsch der Familie

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie

Korrigierte Aussendung der Polizei zu Krucken-Flyer gesucht – Vom generellen Standard der Berichterstattung anhand eines konkreten Beispiels

Die Tageszeitung „Der Standard“ berichtet am 16. Juni 2014 und in der Printversion von heute, 17. Juni 2014, davon, daß die Polizei ihre Aussendung zurückgezogen und korrigiert habe, also aus dem Folder „mit nationalsozialistischem Inhalt“ einen mit „angeblich rechtsradikalem Inhalt“ …

Korrigierte Polizei-Aussendung zu Flyer der europäischen aktion gesuchtNun, es wäre diese korrigierte Aussendung gerne gelesen worden, aber diese ist nicht aufzufinden, vor allem dort nicht, wo zu erwarten wäre, daß diese dort leicht zu finden sein muß. Also auf der offiziellen Website der Polizei. Auf der offiziellen Seite der Polizei allerdings ist lediglich leicht und also sofort die Aussendung vom 15. Juni 2014 zu finden, jene mit der Formulierung „mit nationalsozialistischem Inhalt“. Auch heute, am 17. Juni 2014, 20.45 Uhr.

Wie in der Collage zu sehen ist, gibt es seit dem 15. Juni 2014 keine andere Aussendung der Polizei zum „Marsch der Familie“.

Am Samstag, das war der 14. Juni 2014, gab es keine Aussendung  zu dieser Kundgebung, wie im Artikel geschrieben wird, auch das ist anhand der Auflistung ihrer Aussendungen auf der offiziellen Seite der Polizei nachvollziehbar. Darüber hinaus kann vom Inhalt des Artikels her nur die polizeiliche Aussendung vom 15. Juni 2014, also vom Sonntag, gemeint sein.

Ob diese Ungenauigkeiten einzig den Aussagen der Polizeisprecherin geschuldet sind, oder die Journalistin ungenau gearbeitet hat, oder es ein Zusammenspiel der Ungenauigkeit von beiden war, vermag nicht beurteilt zu werden. Möglicherweise hat sich die Journalistin zu sehr auf die Aussagen von dieser Polizeisprecherin verlassen, auf eine, die dazu auch andere Aussagen schon machte, wie in

Vom angeblichen Folder-Marsch der Familie

nachgelesen werden kann.

Welche Bedeutungsverschiebungen wird das Wort Standard durch eine Zeitung, die sich „Der Standard“ nennt, erfahren, wenn diese Zeitung eine derartige Berichterstattung weiter und nicht zum ersten Mal … Das Positive, das mit diesem Wort noch verbunden wird, könnte durchaus …

Es würde sehr freuen, wenn es sich herausstellte, es gibt doch diese Aussendung der Polizei, von der „Der Standard“ berichtet. Wenn aber nicht, bleibt doch die Frage, weshalb „Der Standard“ in dieser Form – freundlich und nicht umgangssprachlich formuliert – der Ungenauigkeit darüber berichtet. Und wenn es die Aussendung doch geben sollte, bleibt zusätzlich die Frage, weshalb die Polizei sich dermaßen abmüht, einen solchen Folder unter das Licht der Harmlosigkeit legen zu wollen. Also zuerst ein Folder „mit nationalsozialistischem Inhalt“, dann ein Folder „mit angeblich rechtsradikalem Inhalt“ und zwischendurch, wie diese Polizeisprecherin zitiert wird, ein „rechtsgerichteter Folder“ …

PS Es wird persönlich jedem Menschen herzlich dafür gedankt werden, der Hinweise zu dieser oder diese korrigierte polizeiliche Aussendung gar vorliegen hat und diese hier in einem Kommentar veröffentlicht – mit einer Quellenangabe zum Abrufen.

Vom angeblichen Folder-Marsch der Familie

Inzwischen habe, wie in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard“ gelesen werden darf, die Polizei ihre Presseaussendung zurückgezogen und eine korrigierte Fassung vorgelegt, in der nicht mehr von „nationalsozalistischem Inhalt“ gesprochen werde, sondern von einem Folder mit „angeblich rechtsradikalem Inhalt“.

Standard - Polizei - Presseaussendung

„Dort steht jetzt nur, dass der Folder ‚angeblich rechtsradikalen Inhalt‘ habe. Der Flyer sei nochmals vom Verfassungsschutz untersucht worden, sagt Polizei-Sprecherin Barbara Riehs. Man habe allerdings keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand feststellen können.“

Das hat, so darf der Artikel gelesen werden, die Polizeisprecherin der Journalistin offensichtich vermittelt.

Polizeibeschützte Folderaustragung

„… von einer unbekannten Person ein Exemplar eines Folders mit nationalsozialistischem Inhalt …“

Von der Polizei-Website dürfte die Journalistin diese Auskunft nicht selbst abgerufen haben. Denn dort ist auch heute noch, 16. Juni 2014, 20.18 Uhr, die ursprüngliche Presseaussendung zu finden, über die gestern ausführlich geschrieben wurde, also jene mit der Formulierung „mit nationalsozialistischem Inhalt“. Wie in der Collage gesehen werden kann, ist keine veränderte Presseaussendung für gestern und heute angeführt. Möglicherweise wurde die korrigierte Fassung der Presseaussendung vom Verfassungsschutz veröffentlicht, und beim Verfassungsschutz ist alles geheim, also unauffindbar.

Polizei - Marsch - Noch eine Folder-Variante

„… ein rechtsgerichteter Folder vor Ort von einer Passantin …“ „Es habe sich jedoch ‚kein Hinweis‘ ergeben, dass abgesehen von diesem einen Exemplar weiteres bedenkliches Material weitergereicht wurde, sagte Riehs. Die Frau, die an den Einsatzleiter herangetreten war, sei außerdem unmittelbar danach verschwunden gewesen.

Was wohl noch alles über den Inhalt dieses Folders geschrieben werden wird? Angeblich und tatsächlich.

Schließlich muß hier doch noch einiges zurechtgerückt werden.

Und eines Tages wird vielleicht sogar davon gesprochen werden, daß es gar keinen „Marsch der Familie“ gab. Manche werden vielleicht noch meinen, sich erinnern zu können, angeblich habe es aber doch ein Gerede um die Austragung eines Folders … Eine ehrenwerte Gesellschaft geht doch nicht auf die Straße, eine ehrenwerte Gesellschaft hat ihre Salons, ihre Prunkräume. Die Straße ist für …

Aber weder eine für die ehrenwerte Gesellschaft in Österreich noch für die von nicht aus Österreich kommende nationale ehrenwerte Gesellschaft, etwa für die „europäische aktion“. Ehrenwerte Gesellschaften verteilen keine Folder. Sie schreiben zwar, aber sie haben gesinnungsgemäß ihre ehrenwerten Medien dafür, die im geistigen Austausch stehen, die einander befruchten, wie etwa das freiheitliche Medium „Unzensuriert“ und der „Schweizer Krieger“ …

Wie reich an Ehren diese Geselllschaften sind, Sie sind eingeladen, selbst einen Blick in diese Prunkräume zu werfen …

Bernhard Schaub

ZZ-Leserbriefschreiber Detlef Wimmer: „Brauchen genaue Kontrollen eines strengen Bettelverbotes“

Tatsächlich braucht es eine genaue Kontrolle, ehe ein strenges Bettelverbot je noch erlassen wird, also Kontrolle im Sinne von sachlicher Prüfung, ob ein derartiges Verbot tatsächlich berechtigt, gerechtfertigt, angemessen, verfassungskonform und so weiter und so fort ist.

Aber das hat Leserbriefschreiber Detlef Wimmer aus Linz mit seinem Leserbrief in der freiheitlichen ZZ in der aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 wohl nicht gemeint.

Leserbriefschreiber Detlef Wimmer hat eben das gemeint, was ihm freiheitliche Funktionäre und freiheitliche Mandatarinnen vorsagen, er von ihnen hört, was und wie diese über Menschen sprechen und schreiben, die ihr Leben durch das Betteln hart zu bestreiten haben.

Kurz - Wimmer - SozialtouristenDem Leserbriefschreiber aus Linz kann freilich kein Vorwurf gemacht. Er wird sich nicht beruflich damit auseinanderzusetzen haben, es wird ihm sein Beruf nicht dazu verpflichten, sich genau zu informieren. Er wird vielleicht ein Wähler der freiheitlichen Gemein-Schaft sein und darauf vertrauen, was diese ihm vorsagen, aber nicht nur diese, sondern auch was ihm SPÖ und ÖVP inzwischen vermitteln, die wiederum verstärkt nachreden, was ihnen Freiheitlche vorreden … Das Wort „Sozialtouristen“ hat der linzerische Leserbriefschreiber vielleicht vom Außenminister aufgeschnappt … Wo es wohl Sebastian Kurz aufschnappte?

Dabei hätte es der linzerische Leserbriefschreiber so leicht, er müßte sich bloß die Tageszeitung aus Oberösterreich besorgen, um sich über die Situation in bezug auf Bettelei in diesem Bundesland zu informieren. Es wird diese Tageszeitung in Linz doch ohne Schwierigkeiten zu bekommen sein, darf mit Sicherheit angenommen werden. Sollte sich Detlef Wimmer aber die Zeitung finanziell nicht leisten können, er kann es auch gratis im Internet unter http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Weniger-Bettler-auf-den-Strassen;art4,1405477

Detlev Wimmer - LeserbriefschreiberWeshalb Detlef Wimmer einen derartigen Leserbrief an die freiheitliche ZZ schickt, ohne sich vorher zu informieren, worüber er einen Leserbrief schreibt, könnte mit einer – diese Spekulation darf erlaubt sein – seiner prekären Lebenssituation zu tun haben. Möglicherweise sucht dieser linzerische Leserbriefschreiber schon lange eine Arbeit, aber er findet keine und keine … Und die freiheitliche ZZ sucht schon seit Wochen eine „Hilfskraft“ … Heutzutage wird von Menschen, die eine Arbeitsstelle suchen, sehr viel abverlangt, bereits bei ihren Bewerbungen müssen sie äußerst kreativ vorgehen, damit ihre Bewerbungen überhaupt noch Beachtung finden. Und ein vorausgesandter Leserbrief nach dem Geschmack eines zukünftigen Arbeitsgebers und dann eine nachgesandte Bewerbung … Sollte es denn so sein, ist Detlef Wimmer alles Gute zu wünschen, daß er mit dieser zweistufigen Bewerbung bekommt, was er sich ersehnt und dringend benötigt: die Stelle einer Hilfskraft …

Zur Zeit: Lügen, Manipulation und Propaganda

Mit diesen drei Hauptwörtern aus der Überschrift von Bernhard Tomaschitz ist umfassend beschrieben, womit sich die freiheitliche ZZ ausführlich beschäftigt, dem sie sich also in ihrer aktuellen Ausgabe 23-24 vom 6. Juni 2014 auf vielen vielen Seiten verschreibt.

Zur Zeit - Lüge - Manipulation - Propaganda„Wie Medien manipulieren“, „Wahrheit und Lüge“ – zweifellos wichtige Themen, die die freiheitliche ZZ mit ihrem Aufmacher anspricht, und wer könnte dazu berufener sein, als eben die Zur Zeit?

Und die freiheitliche ZZ weiß auch, professionell wie sie darin ist, wen sie beiziehen muß, um klar zeigen zu können, wie „Lügen, Manipulation und Propaganda“ funktioniert – Michael Vogt

Aber es muß darüber nicht viel geschrieben werden. Ein konkretes Beispiel aus dem Interview führt deutlich vor, wie besorgt Bernhard Tomaschitz und Michael Vogt und mit ihnen die gesamte ZZ um das Manipulieren, um das Propagandieren sind, wie recht genau sie Bescheid wissen um das mediale Spiel mit Wahrheit und Lüge.

„Bernhard Tomaschitz: Hängt die einseitige Berichterstattung vielleicht damit zusammen, daß die Bundesrepublik nach 1945 nie richtig souverän geworden ist?

„Vogt: Wenn man in den vergangen Jahren oder Jahrzehnten von konservativer oder sehr linker Seite eine solche Beurteilung vorgenommen hat, ist man wildest beschimpft und ins verfassungsfeindliche Eck gestellt worden. Aber in einer lässigen Rede vor Bankern hat Finanzminister Schäuble genau das bestätigt, daß die BRD nach 1945 nie wirklich souverän gewesen ist. Und wenn er das so sagt, schließt er damit automatisch auch die Entwicklung nach 1989 ein. Er sagt ja nicht, die BRD war bis dahin, sondern er sagt, sie war überhaupt nie wirklich souverän.“

Und was sagte Finanzminister Schäuble tatsächlich? Aus seinem Antwortschreiben vom 28. November 2011 auf eine diesbezügliche Frage, wie in die Collage aufgenommen:

„[I]n meiner Rede vor dem European Banking Congress 2011 habe ich folgendes zur Souveränität Deutschlands ausgeführt: ‚Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung eine neue Form von Gouvernements zu schaffen, wo es eben nicht eine Ebene, die dann nicht für alles zuständig ist und dann im Zweifel durch völkerrechtliche Verträge bestimmte Dinge auf andere überträgt, nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel zukunftsweisender Ansatz, als der Rückfall in die Regelungsmonopol-Stellung des klassischen Nationalstaates vergangener Jahrhunderte.‘

Hinsichtlich Ihrer ersten Frage handelt es sich also um einen Hinweis auf die eingeschränkten Hoheitsrechte eines Staates innerhalb einer supranationalen Gemeinschaft wie der Europäischen Union. Diese Lage bestand auch schon nach der deutschen Wiedervereinigung, dies ist insofern keine Neuigkeit sowohl für die Zukunft als auch die Vergangenheit.“

Wer in einer Suchmaschine nach dieser Aussage von Wolfgang Schäuble sucht, wird nicht überrascht sein, wer das heute noch verbreitet, also in der vogtschen Variante …

NS Wie „freundschaftliche Distanz“ in der freiheitlichen Gemein-Schaft definiert wird, kann so verstanden werden, nicht nur als NR die Leitung der freiheitlichen ZZ zu behalten, sondern auch weiter und weitere NRs für die freiheitliche ZZ zu schreiben, diesmal ist es Johannes Hübner. Zur Erinnerung, es war Harald Vilimsky, der noch kurz vor der EU-Wahl seinem NR-Kameraden Wendelin Mölzer riet, die Leitung abzugeben und von der „freundschaftlichen Distanz“ zur freiheitlichen ZZ sprach …

NNS Wer in einer Suchmaschine nach Eckart von Naso sucht, wird nicht überrascht sein, über diesen Schriftsteller das zu erfahren, was Helge Morgengrauen nicht schreibt – etwa von seinem Gelöbnis der treuesten Gefolgschaft gegenüber … -, den er in dieser Ausgabe in seiner Wiederlesung vorstellt …

Der Aufstieg der NR Barbara Rosenkranz: Kolumnistin von „Unzensuriert“

Einem Aufstieg einer freiheitlichen Funktionärin zu einer Mandatarin geht in Österreich stets der Nachstieg der Wählerinnen und Wähler voraus, die das Verstiegene freiheitlicher Funktionäre als wählbar erachten.

NR Barbara Rosenkranz - Kolumnistin UnzensuriertWie verstiegen muß sich beispielsweise eine NR Barbara Rosenkranz haben, um die Aussagen von Viktor Orbán als „plausibel und vernünftig“ zu erachten, den sie in ihrer Kolumne von heute ausführlich zitiert.

Wer schwindelfrei ist, mag dem Verstiegenen von Viktor Orbán, dem NR Barbara Rosenkranz zitierend und beipflichtend nachsteigt, selbst nachgehen. Aber es muß gewarnt werden, wer in solche Tiefen

„Schließlich werden wir nicht mal mehr biologisch fähig sein, unsere eigene Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.“

blicken will, muß darauf gefaßt sein, ganz schwindelig zu werden, und wer nicht wirklich schwindelfrei ist, dem ist vom Blick in diesen Abgrund dringend abzuraten.

Kolumne Unzensuriert

„Meine Kolumne“ – „Meine“ …

Daß es auch in dieser „unzensurierten“ Kolumne eine ganz eigene Herangehensweise an die Wahrheit gibt, das zu schreiben, wieder zu schreiben, kommt einer Fleißaufgabe gleich. Aber ihre Darstellung, weshalb Viktor Orbán europaweit in der Kritik steht, weicht doch entschieden von dem ab, weshalb Viktor Orbán tatsächlich kritisiert wird, wie selbst Jürgen Elsässer zu berichten weiß, einer, der dem freiheitlichen Medium „Unzensuriert“ ebenfalls kein Unbekannter ist, auch eine recht verläßlicher Garant, wenn es so recht darum geht, der Wahrheit, den Daten eine besondere Note

Elsässer - Rosenkranz - UnzensuriertAber Jürgen Elsässer – dennoch eine kleine Collage auch mit Zitaten – ist heute nicht der Mittelpunkt, sondern NR Barbara Rosenkranz, die zur ersten Kolumnisten der „Unzensuriert“ aufgestiegen ist, die anderen sind ja, wenn Namen genannt werden, bloße Gastkommentatoren, wie beispielsweise Georg Zakrajsek, der recht anschaulich über „Neger“ zu schreiben weiß, freilich mit einer ganz anderen Intention als beispielsweise Jean Genet. Wobei es selbstverständlich kein Vergleich sein kann, der je zwischen Jean Genet und einem „unzensurierten“ freiheitlichen Gastkommentator gezogen werden – nicht einmal im Konjunktiv …

Es wäre für Barbara Rosenkranz kein unaufhaltsamer Abstieg, folgten ihr keine Wählerinnen und Wähler mehr nach, denn mit dem Aufstieg zur ersten Kolumnistin der „Unzensuriert“ hat sie den Gipfel erreicht, über den hinaus keine Wahlstimme mehr tragen kann, auf den sie stolz mit ihrem Mann anstoßen kann, auf einen für alle Zeiten ihr bleibenden Höhepunkt, in schollenkameradschaftlicher Gemein-Schaft mit all den anderen Männern, wie etwa Jürgen Elsässer oder …, des „unzensurierten“ …

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Antonio Fian schreibt Dramolette mit dem Anspruch, auch die darin verarbeiteten Zitate sollten doch einen gewissen Standard nicht unterlaufen, oder wenigstens, das verarbeitete Material sollte einen gewissen Wert noch haben, zumindest einen hohen Bekanntheitswert und selbstverständlich auch einen Unterhaltungswert.  Aus dem aber, was Georg Zakrajsek und Wolfgang Kröppl und Gerhard M. und Jokl schreiben, würde Antonio Fian kein Dramolett … Antonio Fian würde mit einem derartigen Dramolett seinen guten Ruf in Gefahr bringen. Um den guten Ruf jedoch muß hier nicht Sorge getragen werden; deshalb kann das von diesen Herren Geschriebene hier bedenkenlos verarbeitet werden – zu was? Zu keinem Dramolett … So schlecht kann keines schreibenden Menschen Ruf sein.

Georg Zakrajsek - Freiheitliche UnzensuriertEs würde im Grunde die Collage des Original-Geschwefels der Herren Wolfgang Kröppl, Georg Zakrajsek, Gerhard M. und Jokl genügen, um alles geschrieben zu haben, was dazu geschrieben werden kann. Jedoch in der Verknappung und in der Zusammenführung ihres Geschwefels zu einem Prachtexemplar, das jede Kuriositätensammlung wegen Platzmangels aufgrund solcher bereits reichlich gesammelter Schaustücke ablehnen würde, wird auch deutlicher das Zusammenspiel von Kommentatoren und Schreibstaffel, wie es von der freiheitlichen Unzensuriert her schon recht bekannt ist, die auch ein Medium von Georg Zakrajsek ist.

„Hat der Wolfgang Kröppl schon aufgenommen?

Keinen einzigen. Doch nicht er. Wo diese Leute vielleicht den Parkettboden verheizen, das Geschirr zertrümmern und die Einrichtung verkaufen. Wirklich nicht. Ich habe ihn freilich nicht gefragt, weil ich ihn nicht blamieren wollte, ist aber sicher so. Hat er nämlich große Töne gespuckt.

Die Menschen sind allesamt weder. Sie sind ganz einfach Besatzer, sie wollen unseren Wohlstand, unser Geld und unsere Zuwendung, Wohnungen, Nahrung, Mobiltelefone, Internet und zwar alles gratis. Sie sind nicht. Natürlich nimmt der keine auf, nicht einmal in seinem Umfeld. Dabei gibt es mittlerweilen genug Deutschösterreicher die neger sind. Für die hat er noch weniger Platz.

Satelliten können jedes noch so kleine Boot identifizieren wenn man will. Und wird so ein Boot entdeckt, kommen die Marineboote und die Zollboote, nehmen in Schlepptau und schleppen. Angekommen werden Boote versenkt oder verbrannt. Das Geschäft verdorben. Niemand wird ihnen mehr etwas zahlen, wenn das konsequent gemacht wird.

Ich schäme mich für die unbeschreibliche Blödheit meiner Landsleute, die nicht begreifen, was sie mit ihrem Desinteresse diesem Land für einen Schaden zufügen. Auch Kinder werden dies bitter. Sie werden bald nur mehr vorfinden Gebräuche. Dafür werden wir jede Menge auf Land scheißen und nur deshalb weil 50% der einheimischen Vollidioten es vorziehen nicht zur Wahl zu gehen.

Meine Lösung ist einfach. Das Recht ausgesetzt. Keiner bekommt. Jeder wird. Die Folge dieser menschenverachtenden, rassistischen, rechtsextremen Regelung nach meinem Plan verschifft, dort sollen sie leisten.

Es könnte sich der Herr Kröppl zu einer Diskussion mit mir. Öffentlich und im Fernsehen. (live) Übertragen. Traut sich der doch nie! Diese Leute sind nur dann, wenn sie sich auf sicherem Terrain bewegen. Sonst sind sie feige.

Heil 1848.“

Noch ein verfehltes Wahlziel von Identitären – 0,2% für Pro NRW mit handfuchtelndem Nackt-Vize Kevin Gareth Hauer

Es schreibt zwar die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft über Wahlerfolge der Pro NRW bei den Kommunalwahlen am verwichenen Sonntag, aber nicht über das Abschneiden der Pro NRW bei der EU-Wahl.

Nullkommaein Prozent zu verlieren - Großer Wahlerfolg der Pro NRW

Nach 0,6 fährt Pro NRW 2014 mit 0,5 einen sie berauschenden Sieg ein, mit dem noch beim freiheitlichen Akademikerball 2015 Kevin Gareth Hauer – der bereits heuer versprach, wiederzukommen – mit in die Höhe gestreckten Säbeln als treue Ehrerbietung gefeiert werden wird.

Das würde wohl zu sehr darauf aufmerksam machen, daß die freiheitliche Gemein-Schaft noch ein Wahlziel verfehlt hat, besonders Harald Vilimsky gescheitert ist, Markus Beisicht in das Europaparlament zu bringen, auch Susanne Winter als Wahlunterstützerin der Pro NRW gescheitert ist.

pro nrw und fpö - verfehlte wahlziele0,2% hat Pro NRW in der EU-Wahl bekommen, das ist so wenig, daß es, wie auch in der Collage gesehen werden kann, nicht einmal mehr graphisch dargestellt wird.

Adolf Hitler bringt es in Deutschland nicht mehr. Und das ist nicht einmal polemisch gemeint. Denn Kevin Hauer, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, posiert schon auch mal mit einem Bild von Adolf Hitler …

Und Kevin Hauer ist stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW. Und einer, für den sich die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft schon auch einsetzt, wie in diesem Jahr, als er seine Arbeit verlor.

Aber das muß alles nicht noch einmal alles geschrieben und wiederholt werden, es kann hier zum Nachlesen aufgerufen werden.

pro köln rücktritt vorstand wahlergebnisZum Festhalten aber ist es doch besonders. Denn. Es ist mehr als erfreulich, daß in Deutschland Wähler und Wählerinnen wissen, wen sie wählen und wen sie gerade einmal knapp über der Null wählen, taub sind für die Parolen einer Partei, die von der freiheitlichen Gemeinschaft unterstützt wird, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft recht gerne in das Europaparlament eingezogen wäre.

„Burschi-Ball-Besucher mit Kevin mit Hitlerbild“ (Beitrag auf „stopptdierechten.at“)

Einsatz der freiheitlichen Unzensuriert für Kevin Hauer

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW

Wer deutschen Burschenschaftern zu rechtsextrem – Ist freiheitlicher Gemeinschaft erst recht genehm

Harald Vilimsky: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Freiheitliche Gemein-Schaft und Pro NRW – Kameraden im Reimen von Gemeinem

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

EU-Wahl 2014 – Freiheitliche Gemein-Schaft ist nicht die Siegerin

Endlich Schluß mit Anhimmelung von Mao Hitlerstalin, heißen sie Johannes Calvin oder wie auch immer sonst noch

Es muß so zugespitzt und deutlich geschrieben werden, es müssen mit dem Vorschlaghammer die Buchstaben auf das Papier gedroschen werden, damit es auch klar und unmißverständlich verstanden wird.

Johannes Calvin - Schluß endlich mit Anhimmelung von Mao HitlerstalinWürden die Macher und Macherinnen, um ein konkretes und aktuelles und Österreich bezogenes Beispiel exemplarisch zu nennen, der Sendung „Gedanken für den Tag“ im österreichischen Rundfunk Adolf Hitler derart anhimmeln, sie würden nicht nur massiv kritisiert werden, sondern in Österreich, in dem es ein Verbotsgesetz gibt, zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt werden.

Aber es wird nicht Adolf Hitler liebevoll und propagandistisch gedacht und angehimmelt, sondern diesmal – aktueller Anlaß halt wieder ein Jubiläum – ist es Johannes Calvin, der vor Jahrhunderten an einem Tag im Mai geboren wurde oder starb.

Es interessiert hier nicht, was Johannes Calvin dachte oder gesagt hat, es ist metaphysisches Geschwefel, und was nach über 400 Jahren über ihn und zu ihm gesagt wird, ist ebenso nachgeredetes Geschwefel. Das Unanständige und Ungeheuerliche aber daran ist, Johannes Calvin derart propagandistisch im Jahre 2014 noch …

Selbstverständlich kann über jeden Menschen etwas Gutes gesagt werden, und es ist eine Sendung „Gedanken für den Tag“ vorstellbar, in der auch etwas Gutes über Adolf Hitler gesagt werden könnte, Zitate von ihm gebracht werden könnten, die ihn als einen guten Menschen propagandistisch … Aber es gibt eine breiteste Übereinstimmung heute in der österreichischen Gesellschaft, Adolf Hitler nicht zu gedenken, Adolf Hitler nicht mehr anzuhimmeln. Und es gibt darüber hinaus auch entsprechende Gesetze, die das mit Recht unterbinden. Bloß bei Johannes Calvin oder wie auch immer sie heißen, gibt es diese Übereinstimmung nach wie vor nicht. Diese ist längst überfällig.

Und hierzu gehört dringend auch, endlich nicht mehr in der Sprache der Organisierten Glauben zu reden. Und weil es hier auch konkret um Johannes Calvin geht, kann ebenfalls exemplarisch ein Beispiel konkret angeführt werden. Es muß aufgehört werden, von „Hexenverbrennungen“ zu sprechen. „Hexe“ klingt nach Schuldigkeit.  „Hexe“ klingt nach Täterin, als wäre es begründet und rechtens gewesen, sie zu verfolgen. „Hexenverbrennung“ klingt verharmlosend, weil es nicht konkret benennt, wer verbrannt wurde; es ist also ein euphemistischer Ausdruck, hinter dem Täter und Täterinnen stets ihre Verbrechen versuchen zu verbergen, auch vor ihnen selbst.

Es waren aber Menschen und keine gespenstisches Wesen, keine Geister. Menschen sind verbrannt worden. Menschen wurden ermordet.

Menschen wurden ermordet, es muß nicht hinzugefügt werden, bestialisch. Das Morden an sich ist bestialisch genug.

Und einem Menschenausrottungsfanatiker, wie es eben auch Johannes Calvin war, wird 2014 immer noch liebevoll propagandistisch …

Und komme niemand und sage, es sei eine andere Zeit als heute gewesen. Nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit. Dagegen gibt es keinen Einwand. Aber es gibt keinen Grund, heute noch, Menschen anzuhimmeln, wie in dieser Woche eben halt massiv Johannes Calvin, und nächste Woche ist es ein anderer oder eine andere, um irgendeine herauszugreifen, vielleicht Hildegard von Bingen, diese antisemitische … Was mit Adolf Hitler gelungen ist, die Anhimmelung aufzugeben, muß auch mit Johannes Calvin gelingen, oder wie immer diese Menschen der Organisierten Glauben heißen mögen.