Weihnacht ’17 … Sebastian Kurz habe, ist zu lesen, den „Suppenbus“ der Caritas besucht. Und beim Anblick der davon verbreiteten Bilder des montagsangelobten Bundeskanzlers verwandelt sich die Überschrift „Kurz besuchte ‚Suppenbus‘ der Caritas“ in Kunschak besucht Suppeneimer. Und darunter vergeht ein ganzes Jahr. Weihnacht ’18 …
Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“
Und wieder wirbt FPÖ unzensuriert für ihren Schreibkameraden Josef Weinheber. Am 22. Dezember 2017.
Bemerkenswert aber an der neuerlichen gesinnungsgemäßen Reklame von FPÖ unzensuriert ist ihre Beschreibung, was es heißt, Nationalsozialistin und Nationalsozialist zu sein:
Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47).
Nazi und Nazisse zu sein, heißt für FPÖ unzensuriert also, „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ … das sind also „Verwicklungen“, wenn wie er – um beim konkreten Fall Weinheber zu bleiben – 1931 die Mitgliedschaft bei der Nazipartei beantragt, diese bereits 1933 erhält, sieben und fünf Jahre also vor der NS-Totaldiktatur des Massenmordes in Österreich.
Das sind also „Verwicklungen“:
Das Warten auf die Ankunft des „Führers“ mit sakraler Inbrunst begangen. […] Mitglied des Naziliteraten-Zirkels um Bruno Brehm, Mirco Jelusich und Josef Weinheber, in seinen Erinnerungen, ’saßen alle um den Tisch und es war wie in der Kirche. Wir hatten eine blaue Schulvereinskerze angezündet und hatten alle das Parteiabzeichen angesteckt und waren durch das innigste, andächtigste Gemeingefühl verbunden. Und zum Schluß erhoben wir uns und erhoben die Hände und sangen – wir kleines Häufchen Leute – stehend das Deutschland- und dann das Horst-Wessellied und so mag den ersten Christen zumut gewesen sein, als sie in den Katakomben noch Staatsfeinde und schwer illegal waren.
Dieses Zitat aus „Das Nationalsozialistische Wien“ von Robert Bouchal und Johannes Sachslehner … dieses Zitat reicht bereits, um zu wissen, was von der freiheitlichen Beschreibung „Verwicklungen“ zu halten ist, um es zu erkennen, muß nicht einmal ein elektrisches Licht angezündet werden, es reicht das Anzünden einer Kerze, aber nehmen Sie keine „blaue“ Kerze, die wirft auf alles einen schwarzen Schatten …
Ob es bereits elektrisches Licht gibt? In den Räumen des Schulvereinshauses in der Josefstadt oder mußte die nun montagsgemachte Außenministerin beim schwachen Lichte blauer Kerzen …
Und übrigens, die Jahresangabe „1944/47“ bei „Hier ist das Wort“ könnte zum Irrtum verleiten, Josef Weinheber hätte 1947 noch gelebt. 1947 lebte er nicht mehr. Weinheber brachte sich am 8. April 1945 um, im Angesicht der Befreiung Österreichs von den „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ brachte er sich um.
Wohl die einzige anständige Tat, zu der ein Nazi, eine Nazisse je fähig ist, beging auch Josef Weinheber: die des Selbstmordes.
Und was „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ so einbringen können, ist beispielsweise ein Eintrag auf der „Gottbegnadeten-Liste“ des mit „sakraler Inbrunst“ erwarteten „Führers … und nicht nur Josef Weinheber konnte für sich diesen Eintrag als Lohn seiner Dichtung auf Haben verbuchen …
Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“
„Zur Zeit“ – Ein lugdummes Wochenmagazin aus dem freiheitlichen Lager?
Und zur Erinnerung, aber nicht an die Vergangenheit, sondern, kurz gesagt, an die Gegenwart. Auf dem Tisch um die blaue Schulvereinskerze gestapelt zur innigsten und andächtigsten Lektüre Bände über Bände – wer vermag diese alle aufzuzählen – von beispielsweise
Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer Robert Verbelen
Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut
Sie mögen meinen, was bei blauem Kerzenscheine gelesen wird, habe nichts zu tun mit gegenwärtigen Ideen, etwa von einem blauen NR, der Menschen in Massenquartieren in wenig bewohnten Gegenden konzentrieren möchte. Auch dieser beweist seine Anhänglichkeit, etwa durch das Veröffentlichen von teuren Briefen …
Und paßt es nicht recht zur Beschreibung „Verwicklungen“, was in diesem blauen Bund im innigsten und andächtigsten Gemeingefühl von Antifaschismus gehalten wird?
Hofer, Gudenus, Strache und deren Faschismus-Zitat
Und paßt es nicht recht dazu, daß die Anstiftung zum Antisemitismus in Ungarn als „Volksbefragung“ propagandiert … wem fallen zur Machart der Plakate in Ungarn nicht die Karikaturen ein, die in Österreich allenthalben aus den Reihen der nun montagsgemachten Regierungspartei …
Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik
Es muß nicht herumgeredet werden.
Die Volksbefragung in Ungarn ist, was sie ist, eine Antisemitismus-Befragung, die
„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists
von der FPÖ unzensuriert, aus der sich nun der montagsangelobte Innenminister
sein Personal holt, bereits am 4. Dezember 2017 recht als „großen Erfolg“ feierte, und nun, am 21. Dezember 2017, setzt sie nach, feiert den Beschluß von Fidesz und Jobbik im ungarischen Parlament, und gibt damit das Weihespiel vom Gleichschritt von Parlament und … nein, nicht „Volk“, von Parlament und Antisemitismus.
Unter den Augen des Sicherheitshirten tritt sie nun hin, nennt auf Stolz und Ehr‘, wer mit ihr im Gesinnungsheuwagen …
Kann es da noch erstaunlich sein, wenn im Montagsprogramm von FPÖ und ÖVP „1848“ an die Spitze gestellt wird
Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!
und Antiromaismus, Antiziganismus unerwähnt bleiben, von einem wenigstens Zeichen dagegen nur geschwiegen wird? Es könnte der Kameradinnenpartei Jobbik ja gar nicht gefallen, wenn eine österreichische Regierung wenigstens ein Zeichen dagegen, es könnte die Partnerin von der ÖVP sich unangenehmen Fragen aussetzen, Kamerad, wo ist deine Gesinnung …
Einen langen Gesinnungsweg beschreiten nun schon FPÖ und Jobbik gemeinsam, mit vielen Stationen. Eine war beispielsweise, als Mölzer, nicht Wendelin Mölzer, sondern Andreas Mölzer für die FPÖ unzensuriert …
Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen
Wendelin Mölzer hat seinen Stuhl im österreichischen Parlament und einen in der ZZ, in der auch sein Väterchen …
Und noch einen Platz gab es jüngst für den Stuhl von Bildungssprecher Mölzer – im Regierungsverhandlungspalais von ÖVP und FPÖ …
Weiter mit dem Bildungssprecher durch die Ausstellung Nationalratswahl, Raum Aula
Es darf dabei nicht unerwähnt bleiben, was hierzu die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert schreibt, also zur Antisemitismus-Befragung. Etwa Antaios:
„Lieber Soros
ein paar Wo. noch und dann sind dir Tür und Tor im Rot- Weiß- Rotem Nachbarland geöffnet!
In freudiger Erwartung
Sebastian Kurz und HC Strache
ÖVP/ FPÖ“
Das mag harmlos klingen. Aber, wie erst an dem Beispiel, es gehe alles seinen geordneten Verlauf, gezeigt, braucht dem Harmlosen bloß ein wenig der Bart rasiert werden und zum Vorschein kommt …
„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“
Übrigens, der Schreibstaffler oder die Schreibstafflerin hat sich den Namen gegeben, den auch ein Verlag …
„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht
Ein Verlag, wie in diesem Kapitel gelesen werden kann, der, wird das Wort „Entartung“ in einem Tweet
FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“
gelesen, es sofort mit einem „Gefällt“ markieren muß, ohne den Inhalt zu kennen.
Übrigens, Kubitschek stand an dem Pult, wo 2016 auch …
Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?
NS Sollte sich wer über das Wort „Kamerad“ gewundert haben, es oben nicht passend empfunden haben, kann nur kurz gesagt werden, das wird die neue Anrede in diesem Land, ist es schon geworden, wie gelesen werden kann:
Kahlenberg und der Dank des Mario Kunasek an seine „Kameraden“
Die Aufforderung von Werner Schwab ist Mario Kunasek Befehl: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“
Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.
Daß die Aussagen von Sebastian Kurz der Wirklichkeit nicht standhalten, nun, das ist keine großartige Erkenntnis. Aufmerksam darauf zu machen, ist aber das Gebot jeder Sekunde.
Seine Aussagen sind aus dem Traumreich. Sie besagen nichts und zugleich alles, also vor allem alles über ihn.
Jedes von ihm verspritzte Wort könnte als Beispiel dafür genommen werden. Exemplarisch kann eines genannt werden: „Richtungsentscheidung“.
Wie in der Collage gelesen werden kann, spritzt er alle damit an, Österreicherinnen und Österreicher hätten, spritzt er, am 15. Oktober 2017 in der Nationalratswahl eine „Richtungsentscheidung getroffen“. Was besagt das? Alles und nichts.
Was er mit seiner herausgespritzten „Richtungsentscheidung“ nicht trifft, das ist klar, das ist die Wirklichkeit. Wie die Balken des Wirklichkeitsergebnisses in den Diagrammen in der Collage zeigen, haben Wähler und Wählerinnen eine Entscheidung getroffen, aber keine für ÖVP und FPÖ, wie er es träumt. Und es ist eine eindeutige Entscheidung gegen ÖVP und FPÖ. Und die eindeutige Entscheidung fällt noch deutlicher aus, wenn die Grünen, die den Einzug in das österreichische Parlament diesmal knapp verpaßten, berücksichtigt werden.
Das Gemeingefährliche an den Träumen von einem Squirt ist aber stets, wenn viele, wie es nun in Österreich der Fall ist, beginnen, ihm seine Träume, weil sie ihn lieb finden oder aus Gründen, die in Abgründe menschlicher Begehrlichkeiten schauen lassen, als Wirklichkeit vorspielen. Bei diesem Wirklichkeitsvorspiel
tun sich vor allem österreichische Medien hervor, die ihm seinen Traum zur Wirklichkeit umschreiben.
Aber nicht nur diese. Am letzten Montag konnte erlebt werden, wie ein gütiger Großvater lieb mit Sebastian Kurz an einem Tisch saß, ihm wohlwollend zusah, als wäre es sein Enkelkind, mit mildem Blick aufmerksam beobachtete, wie dieser seine Unterschrift probte. Es wäre allerdings für die Menschen in diesem Land um vieles besser gewesen, hätte sich der grundgütige Großvater vorher für sich sich genau angesehen, wie die Menschen in Österreich tatsächlich wählten, wofür sie sich tatsächlich entschieden haben, statt ihm mit dem Bundeskanzlergeschenkspäckchen unterm Christbaum zu seinem Traum als Wirklichkeit zuzustimmen. 
Menschgemäß ist es verständlich und macht es einen Großvater sympathisch, daß er einem Enkel nichts abschlagen kann. Aber in diesem Fall ist es keine Geschichte von Großvater und Enkel allein, zu viele Menschen sind davon betroffen, daß …
PS Es gab nun viel Aufregung, weil eine Fernsehjournalistin in Deutschland Sebastian Kurz einen Squirt nannte. Nein, nicht Squirt. Sie verwendete ein deutsches Wort, für das Squirt die Übersetzung ist. Sie hat sich inzwischen dafür entschuldigt. Sie hätte sich nicht zu entschuldigen gebraucht, hätte sie das englische Wort gebraucht. Squirt mit allen seinen in die deutsche Sprache übersetzten Bedeutungen als Nennwort und Zeitwort trifft doch, wie es so schön heißt, voll ins Schwarze.
FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.
Als „Chefredakteur“ von „unzensuriert.at“, wie er oft genannt wird, will Höferl nicht bezeichnet werden. „Wir hatten keinen Chefredakteur“, sagt er, die Redaktion sei nicht sehr hierarchisch organisiert. Auf der Website ist kein einziger Redakteur namentlich genannt. Das Zentrale Vereinsregister weist Höferl allerdings als stellvertretenden Obmann des Vereins „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt“ aus.
Das schreibt die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts am 19. Dezember 2017. Ein Absatz: eine Lüge und ein österreichisches Problem, nämlich das der Medien mit der Qualität.
Die Lüge.
Wenn Alexander Höferl nicht als „Chefredakteur“ bezeichnet werden will, ist das keine Lüge. Allerdings, wenn er „wir hatten keinen Chefredakteur“ sagt, dann ist das nicht die Wahrheit. Denn. Bis zu seinem Tod war von FPÖ unzensuriert Hans Becker Sothen es, wie gelesen werden kann:
Wolfgang Dvorak-Stocker neuer Geheimchefredakteur von FPÖ-Unzensuriert?
Das österreichische Problem, das in diesem Land Medien mit der Qualität haben.
Die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts verweist auf das „Zentrale Vereinsregister“, in dem Alexander Höferl … damit will die Zeitung wohl Höferl doch noch als „Chefredakteur“ überführen.
Nun, halbe Recherche ist null Recherche.
Aber Höferl ist nur stellvertretender Obmann. Obmann ist Walter Asperl. Und mit Walter Asperl kommt die „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“ ins Spiel. Bei der sich wieder einiges geändert haben dürfte, bei den Beteiligungen. Seit darüber geschrieben wurde, daß der Ares-Verlag 49 Prozent und der Verein Unzensuriert 51 Prozent …
Nun hat – ebenfalls WKO-Firmenauskunft – plötzlich der Verein Unzensuriert 90 Prozent und Asperl 10 Prozent, wie in der Collage gelesen werden kann. Und in dieser Firmenauskunft taucht als Obmann-Stellvertreter Dr. Fritz Simhandl auf, der im Vereinsregisterauszug nicht genannt ist (Stand 19. Dezember 2017).
Es tut sich also was bei
Daß der Ares-Verlag nun nicht mehr beteiligt zu sein scheint, überrascht. Oder ist eine nächste Verschleierung als notwendig erachtet worden? Es scheint doch so etwas wie eine Verschleierungstradition zu geben …
Freiheitliche müssen so viel vor dem Bürger und der Bürgerin verstecken – Kaum noch ein Nachkommen
In diesem Kapitel kann u.v.a.m. auch gelesen werden, daß Alexander Höferl einmal mit einer Stammeinlage bei der „1848 …“ — wie es in dieser Gesellschaft wohl zugehen muß, wenn es zu so oftmaligen Beteiligungsveränderungen …
Weshalb die oben angeführte Qualitätszeitung nicht die „1848 …“ erwähnt? Vielleicht wollte mit einer solchen Website nicht das hehre identitäre 1848 in Verbindung gebracht werden, das nun ja recht in der Regierungsgunst steht, besonders im Gedenkjahr 2018, wie es im Programm von ÖVP und FPÖ ..
Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!
Abschließend fällt noch die einmal gestellte
Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden
ein. Im ersten Absatz wurden die Fragen gestellt:
Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden?
Zusammenfassend könnte gesagt werden. Beteiligungen an 1848 werden öfter gewechselt als die deutsche Schleife.

ÖVP-FPÖ-Regierung – Den neuen Stil beweist jetzt schon Tag für Tag FPÖ unzensuriert
Der neue Stil ist der alte Marsch, es ist nur der alte Marsch, nur der alte … wie stets von FPÖ unzensuriert vorgebrummt. Diesmal, am 18. Dezember 2017, mit tiefstem Solo von Caroline Sommerfeld. Die tiefste Lage erreicht sie bei
„(Montagvormittag hat die arbeitende Bevölkerung keine Zeit für solche Sperenzchen)“
„barfüßigen und langbärtigen arabischen Sandler, ein Plastiksackerl um die Beine gewickelt, der dem Demonstrationszug die ganze Zeit debil grinsend zunickte. Wahrscheinlich ist das ein Symbol.“
Und die Schreibstaffel stimmt, wie stets in den alten Marsch als neuen Stil, ein:
„Wer ist dafür … bei VdB einen Demenz-Test durchzuführen? Denn die Anzeichen für eine Demenzerkrankung bei VdB mehren sich. Aber bitte nicht bei dem Quacksalber, der dem Kettenraucher VdB eine „herrliche Lunge“ attestierte! Denn eine Formulierung wie „VdB hat ein herrliches Hirn“ wäre wahrscheinlich eher kontraproduktiv …“
Das ist Schreibstaffler Peter_ … mit seiner liebsten Betätigung der Verleumdung wieder von Alexander Van der Bellen:
FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“
„was suchen bei den linken unmenschen …die Kanaken, ab mit allen nach Afrika und dann können wir Europa neu aufbauen, basta la vista….“
Locu Musa …
Der neue Stil des alten Marsches: „Unmenschen, debil, alle ab nach Afrika, mittelalterliche Sekte, Kanaken …“
Und unter dem Ganzen recht passend wieder betätigt die Reklame für den Kongreß im Vorort von Braunau,
Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?
auf dem Peter_ 2016 wohl andächtig auch dem nun montagsangelobten Innenminister lauschte.
Und am 13. Dezember 2017 erst fragte Locu Musa ganz dem neuen Altmarschstil verpflichtet:
„Wer könnte endlich die NGO-Schweine und Maffia beseitigen …“
Peter_ wußte recht sofort die Antwort:
„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“
Etwas aber will nicht beseitigt werden, wie auch Locu Musa bestätigt: die Schreibschwäche … Und stolz wird die sprachliche Deutschschwäche in die Regierung getragen – voran von den montagsangelobten Verteidigungsminister, der, nun in Wien, sich selbst im Steiermärkischen vermissen wird, wo er auch …
Zu „Maffia“ fällt gleich „Hefen“ ein, geschrieben von einem Mann im österreichischen Parlament:
Ja, der sprachliche Deutschmangel will nicht beseitigt werden, scheint dieser doch so etwas wie die Flagge, die Fahne, das Emblem, das Logo dieses Marschkreises zu sein.
Ja, Tag für Tag beweist FPÖ unzensuriert den neuen Stil der ÖVP-FPÖ-Regierung … es ist doch nur der alte Marsch, der alte Marsch, doch nur der alte …
ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich: Doppelstaatsbürgerschaften für Roma und Sinti!
Wenn es nun im Programm der angelobten Regierung von ÖVP und FPÖ heißt, es solle Doppelstaatsbürgerschaften für Nachfahren der Opfer des Nationalsozialismus in Österreich geben, werden diese Doppelstaatsbürgerschaft dann auch Menschen bekommen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden … das müßte mit einem Fragezeichen abgeschlossen werden, denn es ist Skepsis angebracht. Es ist mit einem Ausrufezeichen abzuschließen. Als Forderung. Es ist nämlich zu erwarten, daß diese Menschen auch in diesem Fall die Vergessenen sein werden, Menschen, auf die stets bewußt vergessen wird.
Im Programm der montagsangelobten Regierung von ÖVP und FPÖ sind zwei Wörter nicht zu finden: Antiromaismus, Antiziganismus. Ein Zeichen gegen Antiromaismus, Antiziganismus will ÖVP und FPÖ nicht setzen. Immerhin ein Zeichen gegen Antisemitismus, wie im Abschnitt
Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!
über das Gedenkjahr 2018 zu lesen ist. Ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, das klingt auf den ersten Blick gut. Auf den zweiten Blick aber schon weniger. Denn es kommt nicht von ungefähr Antisemitismus in diesem Programm ein zweites Mal vor, im Zusammenhang mit dem Islam. Es geht in erster Linie nicht gegen Antisemitismus, sondern gegen den Islam, und damit wird auch die breite Diskussion außerhalb von ÖVP und FPÖ, nicht ganz außerhalb, getroffen, wie die letztwöchige Sendung
Michael Ley und Servus-TV, der Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda
im Spezl-Sender es eindrücklich zeigte, mit der Frage „Islam: Gefahr für die Juden?“.
Und es darf gerade im Zusammenhang mit Antisemitismus nicht vergessen werden, wie sehr die montagsangelobten Bundeskanzler und Vizekanzler darum wetteifern, wer der größere Spezl von Viktor Orbán ist, der erst vor kurzem ein deutliches Zeichen für Antisemitismus setzte, mit seiner Volksbefragung
„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists
Ein montagsangelobtes Regierungsprogramm ohne Festschreibung gegen Antiziganismus, gegen Antiromaismus aufzutreten, es gerade im Abschnitt über das Gedenkjahr 2018 nicht zu erwähnen, gegen Antiziganismus, gegen Antiromaismus mehr als nur Zeichen setzen zu wollen, heißt nichts anderes, als auf diese Menschen weiterhin vergessen zu wollen, sie weiterhin den grausigsten Verfolgungen jedweder Art preiszugeben. Gerade im Abschnitt zum Gedenkjahr 2018 hätte es unbedingt erwähnt werden müssen. Denn, es gab nicht nur eine Shoa, sondern auch …
Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos
Bei diesem von ÖVP und FPÖ bekundeten Zeichen gegen Antisemitismus geht es wohl mehr darum, Verbündete gegen den Islam zu finden. Und Menschen, die als Juden bezeichnet werden, sollen sich daran erinnern, wie schnell das umschlagen kann, in Feindschaft und Verfolgung – ewiges Vorbild dafür Martin Luder. Als jüdische Menschen nicht seine Verbündeten sein wollten, wie er sich das vorstellte, wurde er zum eifernden Befürworter, jüdische Menschen so zu behandeln wie die Menschen, die dem Antiziganismus, dem Antiromaismus bis heute ausgesetzt sind …
Es gibt zu viele Kapitel, die mehr von einem Zeichen für Antisemitismus erzählen, als von einem Zeichen gegen Antisemitismus, und das betrifft nicht nur die FPÖ mit ihrer Ikone Franz Dinghofer, auch die ÖVP hat nach wie vor ihre entsprechende Ikone mit Leopold Kunschak …
NS Auf wen bei der Doppelstaatsbürgerschaft nicht vergessen wird, das sind die Menschen in Südtirol, die für die FPÖ aber nur ein erster Schritt …
Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten
NNS Wie kann es auch anders sein, daß auf diese Menschen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden, weiter bewußt vergessen wird, wenn bedacht wird, daß die Angelobung im Schlafzimmer der Ahnherrin von den Anti…
Und wie sehr die Ahnherrin noch zu wirken vermag, dafür kann kein Geringerer als der Montagsangelobungsmeister als Zeuge aufgerufen werden, der einmal, nicht sehr lange her, sagte, die Hofburg sei schon was Spezielles, atme die Ahnherrin …
NNNS Noch ein Wort ist im montagsangelobten Regierungsprogramm nicht zu finden: Rassismus. Würde es diesen Begriff im Programm in einer Formulierung geben, gegen Rassismus wenigstens Zeichen setzen zu wollen, hätte zumindest interpretiert werden können, Menschen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden, seien ebenfalls gemeint, wie es eben oft geschieht, sie unter diesem Begriff wohlwollend mit zu meinen, ohne ihnen allerdings zugestehen zu können, daß es sich beim Antiziganismus, Antiromaismus um einen speziellen Rassismus handelt.
Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!
„Die kommende Legislaturperiode, insbesondere das Jahr 2018, steht im Zeichen vieler Jubiläen, Gedenk- und Jahrestage. Neben zahlreichen weiteren Jubiläen (z.B. 1848 – Jahr der demokratischen Revolution, 1948 – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) markiert 2018 vor allem den 100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich. Wir wollen ein würdiges, inhaltlich breit aufgestelltes Gedenken an diese Ereignisse ermöglichen. Dabei wollen wir die Bundesländer und deren Kultureinrichtungen möglichst umfassend einbinden und so ein gemeinsames, österreichweites Gedenken ermöglichen. Dies soll sowohl die Geschichte von Altösterreichern (z.B. Südtirol) und Vertriebenen miteinbeziehen …“
So steht es im Programm von ÖVP und FPÖ, wobei zu beachten ist, zuerst kommt „1848“, und vor dem „Anschluss“ kommen „Südtirol“ und die „Vertriebenen“, dann Massenmord und Massenverbrechen durch die nationalsozialistische Gesinnung, wobei es nicht als Massenmord und Massenverbrechen bezeichnet wird, sondern ganz allgemein als „Ereignis, das mit viel Leid verbunden war und einen wesentlichen Schritt hin zu einer der größten Tragödien in der Weltgeschichte“ …
Einst sagte Jörg Haider, als die Nullerjahre für Österreich mit der ÖVP-FPÖ-Regierung begannen, mit dem: „Susi, geh voran!“ Beinahe wollte als Kapitelüberschrift gewählt werden: Susis, geht voran! Geschuldet dem Problem, daß nicht allein Burschenschaften in die Überschrift aufgenommen werden können, weil es nicht nur Burschenschaften gibt. Es gibt auch sogenannte Mädelschaften. Und dann gibt es auch noch Landsmannschaften. So ist es recht stimmig zu schreiben: Schaften, geht voran!
Wer diesmal dazu auffordert, ist schwer auszumachen, zu viele in diesem Land können es schon sein, zu viele in diesem Land können bereits dazu wohlwollend nicken.
170 Jahre „1848“ stehen also an erster Stelle der heute zur Angelobung aufmarschierenden FPÖ und ÖVP … „1848“: in zu vielen Abschnitten kommt dieses Jahr vor, als es noch ein weiteres Mal ausgeführt werden müßte.
Flüchtlinge der gescheiterten Revolution von 1848: Ahnherrin der FPÖ
Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“
Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.
Landsmann- und Burschenschaften
Ball der Mädel- und Burschenschaften in der Hofburg
Und so weiter und so fort …
Was wird das im Gedenkjahr 2018 für ein Festkommers werden im Vorort von Braunau? Wer wird die Reise dorthin antreten? Es werden nicht wenige sein, die sich zu den Schaften drängeln werden. Wenn bedacht wird, wer 2016 bereits anreiste, als noch vom „Straßenrand“ aus zugeschaut werden mußte …
Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?
Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten
Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter
Und bereits zu Beginn des Jahres in der Hofburg werden sich Tanze um die Gunst einfinden …
Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung
„Fakt ist, dass sich die Wähler für eine rechte Regierung entschieden haben, die auch rechte Minister stellen wird.“
Das schreibt Stefan Kaltenbrunner am 16. Dezember 2017 in der Tageszeitung „Kurier“. Also eine weitere Zeitung, die Wählern und Wählerinnen schon am Beginn, ehe Alexander Van der Bellen sein Montagprodukt vollendet haben wird, die Verantwortung für diese Regierung zuschiebt, die Schuld an dieser Regierung anlastet.
Fakt ist, Wähler und Wählerinnen haben sich am 15. Oktober 2017 mehrheitlich für eine Regierung entschieden mit den Parteien SPÖ und ÖVP.
Wie bereits dargelegt in:
Die ÖVP als rechte Partei zu bezeichnen, ist, kurz gesagt, politische Lehre. Die FPÖ als eine „rechte Partei“ zu bezeichnen, wie es auch Stefan Kaltenbrunner tut, vor dem, sie so zu bezeichnen, Alexander Van der Bellen schon zurückschreckt, ist, kurz gesagt, eine Verniedlichung. Die SPÖ kann nicht in ihrer Gesamtheit als eine rechte Partei bezeichnet werden, wenngleich sie einen nicht schwachen rechten Flügel hat.
Deshalb ist es noch einmal festzuhalten:
Die Malý-Strachu-Vláda wird, wenn sie angelobt sein wird, eine gemachte, aber keine gewählte Regierung sein.
PS Stefan Kaltenbrunner übernimmt in seinem Artikel für den Bundespräsidenten das Jammern, was hätte er denn tun sollen, ungerecht seien jetzt die Vorwürfe und so weiter. Es mangelt in diesem Land entschieden an Phantasie bei gleichzeitiger Folgsamkeit, kaum gewinnt eine Partei wenige Prozentpunkte hinzu, schon ist die Bereitschaft da, ihr und ihrem Anführer zu folgen. Diesmal hätte es nicht einmal der Phantasie bedurft. Ein Blick nach Deutschland hätte gereicht. In Deutschland ein Bundespräsident, der aktiv wurde, der nicht wartete, ob jemand mit der AfD daherkäme, sondern aktiv wurde, eine Partei, die in keine Koalition gehen wollte, zu überzeugen, in Regierungsverhandlungen einzutreten. Denn:
Die Aufforderung von Werner Schwab ist Mario Kunasek Befehl: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“
„Ja, das Schreiben und das Lesen, ist nie mein Fach gewesen. Denn schon von Kindesbeinen befasst‘ ich mich mit Schweinen. Auch war ich nie ein Dichter, Potz Donnerwetter Parapluie! Nur immer Schweinezüchter. Poetisch war ich nie! Ja – mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh, ist Schweinespeck.“
Das hat der Russe aus Berlin schön gesungen, und Mario Kunasek kann es wohl auch so schön singen, weil er es auch verstehen kann, ist doch das Schreiben ebenfalls nicht sein Fach, wie in der Collage gelesen werden kann. Einmal kann es ein Tippfehler sein, aber zweimal Dativ und Akkusativ …
Mario Kunasek gratuliert sich selbst, wie gelesen werden kann. Zu seinem Ministerstuhl offensichtlich. Es würde dazu passen, daß er auch Einzahl und Mehrzahl nicht … vielleicht sieht er sich als „Baron“, wie der Schweinezüchter aus der Operette, dann stimmte – wenn alle Augen, auch die Hühneraugen, wie Lehrerinnen es gerne sagten, zugedrückt – die Mehrzahl …
„Wir wünschen unseren Mario Kunasek …“
„Wir wünschen unseren Freund …“
Sein Kanzler wird darüber wohlwollend hinwegsehen. Es sind ja alles „Persönlichkeiten“, wie sie He.-Chr. Strache am Kahlenberg bezeichnete. Übrigens, Alexander Van der Bellen nannte sie am gestrigen Tage auch „Persönlichkeiten“ …
Und „Persönlichkeiten“ müssen nicht so lange in die Schule, bis sie … sie können gleich auf die Ministeriumsstühle. Außerdem, auf dem Kasernenhof wird ohnehin nicht geschrieben, sondern …
NS Mario Kunasek schreibt, er werde als „steirischer Minister kämpfen“ – wofür? Gewiß dafür, daß ein Spruch von einem Dichter aus der Steiermark Regierungsprogramm wird: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“
Fein zu wissen, daß Mario Kunasek auf Werner Schwab hört.


















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