„Lieber A. H.! Wir alle werden jetzt Andreas Hofer.“

sonicht - wenn das der adi wüßteDie Prozession der ihnen verheißungsvollen göttlichen Dämmerung entgegen geht weiter. Während die einen ihre Psalmen laut und ohne Masken vortragen, verbergen die ihnen in Zustimmung Folgenden noch ihre freundlichen Gesichter beim Vorüberziehen unter den Fenstern des Justizministers; denn sie fürchten noch, dieser könnte einen prüfenden Blick auf sie werfen.

andreas hofer und duterte the punisherWährend die einen das Hosianna „Wir alle werden jetzt Andreas Hofer“ anstimmen, denkt einer still für sich, er möchte es doch gegenwärtiger, und in ihm ruft es laut Duterte, nach dem er sich seinen Namen Der Punisher recht wohl gab. The Punisher, ein rechter Mann ganz aus Liebe und Gewaltlosigkeit gemacht, der ebenso recht gerne die Flagge zeigt, wie so manche ihm Geistesverwandte im fernen Westen, die vor lauter vor ihnen aufgepflanzten Fahnenstangen Europa nicht sehen. Beim Gebet der Verzeihung, mit dem A. H. um Entschuldigung angefleht wird, verläßt Der Punisher wieder sein Fahnenidol, um dem Gebet der Abbitte seiner Gemein-Schaft zu lauschen, vielleicht auch es mitzusprechen.

Frauenkleidungsexperte Gottes Andreas Hofer.pngUnd einen Mann in einem fernen Land, vielleicht gerade in der Höhle nahe der Ruinenstadt, von der im „Letzten Menschen“ Schreckliches berichtet wird,  wird es zu einem Dankgesang an seinen nahen und an den fernen Gott verleiten, zu hören, daß im fernen Östereich alle jetzt Andreas Hofer, der ihm ein Geistesbruder in Kleidungsfragen ist, …

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

So fühlen es nicht erst seit gestern jene, die voller Hoffnung sind, die göttliche Morgendämmerung sei ihnen nicht bloße Verheißung, deren Fahne ihr Schutzherr allen zeigend voranträgt,  und sie ihm folgen, so fühlen sie es, er geht voran, er ist bei ihnen und sie sind bei ihm, und nichts werde ihnen je noch geschehen können, so fühlen sie es, und was ihnen je widerfahren wird, wird des Herrn unerklärlicher, aber gerechter Wille sein.

Ach, wäre er, so fühlen sie es, gestern schon vom ganzen Volke zu seinem Schutzherrn emporgehoben worden, keine Unbill würde ihnen jetzt schon widerfahren, denn sein Wort, er werde auf sie aufpassen, wäre lange schon Gesetz, und niemand in dem Lande wagte jetzt schon, widerzuhandeln seinem Wort, woher auch die Menschen kämen, sie hielten sich an sein Wort. Noch aber ist er, so dauert es ihnen, nicht emporgehoben, kann von seinem geringen Amte aus nicht auf sie aufpassen, ihnen nicht unter seinem weitem Rocke, an dem noch gewoben wird, eine Herberge zum Schutz bereiten.

Aber sie spüren, von Tag zu Tag werden sie mehr, die aufstehen, zu ihren kleinen Fahnenstangen greifen, sich aufrichten, sich einreihen, um in der Prozession ihre Flaggen der großen Fahne ihres verheißungsvollen Schutzherrn hinterherzuschwenken.

Sie fühlen, so wird es sein, wenn er aufgestiegen zum Volke Schutzherrn, daß ihre Frauen fröhlich und unbeschwert, frei von Angst in bunten Trachten über die Felder laufen werden können, ihre Kinder unbekümmert in keuschen Bibelstunden seine Worte in sich aufnehmen werden können, den Alten und Gebrechlichen ihre Taschen gefüllt werden, dem Manne seine Werkbank nicht in Länder auf fernen Kontinenten weggetragen wird. Ausgelassen wird es zugehen, von den Dachböden bis zu den Kellern wird die Sicherheit einziehen, und auch Räume, die feucht und finster waren, werden trockenhell werden, und die Menschen in diesen ohne Angst und Furcht endlich frei leben können, umtriebig behütet von ihren Ernährern.

Die Dörfer werden mit Blumen geschmückt sein, nicht bloß am Tage des Herrn, sondern werk- wie feiertags, und auch die Männer werden sich nicht scheuen und dafür schämen, stolz die Kornblume zu tragen, nicht im Haar, im goldschimmernden Haar, wie ihre Maiden, aber im Knopfloch ihrer Röcke aus feinem Loden. Es wird kein Erlaß die Städte zwingen müssen, sichere Dörfer zu werden, aus ihren Gassen und Straßen Kornblumenfelder zu machen.

Aber sie wissen, auch sie sind gefordert, ihren Teil zu geben, ihren Beitrag zu leisten, daß aufs neue das christliche Abendland erstehe in Pracht und Herrlichkeit, und den Tribut, der ihres Schutzherrn Forderung an sie ist, zu leisten, und sie leisten ihn gern. So wie er schreiben auch sie mit am dritten Testament, das manche schon das letzte Testament nennen; denn sie fühlen, nach diesem kann keines mehr kommen, es wird das Letzte sein.

Und von Tag zu Tag können sie in christlicher Demut erfahren, wie ihre Psalmen mehr und mehr Zustimmung erfahren. War der Psalm vom Apostel Marcus Junge vorvorgestern noch für etwa 30 Menschen ein zustimmender Vers, so waren es gestern um die 60 und am Tag des Herrn schon 118 Menschen, die seinem Psalm der christlichen Nächstenliebe und der aus abendländischer Tradition geborenen Lösung ihren Segen geben.

Aber die anderen Jünger blicken nicht mit Eifersucht auf die Zustimmungen für Jünger Marcus. Auch ihre Psalmen bekommen von Tag zu Tag mehr an Zustimmung. Franz Dinghofer hat noch keine Zustimmung für seinen Vers, aber zu frisch ist dieser noch, erst am Tag des Herrn geschrieben, an dem heute der Befreiung gedacht wird, die für Franz Dinghofer aber nur eine Befreiung in Anführungszeichen ist. Er wird sie wohl nicht feiern, sondern dauern, daß es sie gab. Jedoch nicht mit Neid blickt Franz Dinghofer auf die Zustimmungen für seine Mitbrüder. Denn er weiß, so fühlt auch er, wenn einst ihr Schutzherr emporgehoben zum höchsten Amte im Land, wird alles vergangen sein, kein Neid, keine Gier wird die Herzen verfinstern, der Dienstherr wird dem Arbeiter ein Bruder sein, und wo Ketten sind, werden auch Ringe die Menschen schmücken, wo Brot geteilt wird, da wird auch Wasser reich fließen. Und der Andreas Hofer wird in der Frau die Andrea Hofer erkennen, deren Körper rein sein wird, weil auch den Filzläusen des Schutzherrn Wort Befehl sein wird, denn spricht er nur ein Wort, sogleich werden die Filzläuse der Hoferin Körper für immer verlassen.

So wird es sein, so fühlen sie es, die nun zum Urnengange in festlicher Tracht sich bereiten, so schreiben sie es in ihr letztes Evangelium, das auf so viel Zuspruch stößt, und sie spüren es, tief in ihrem Herzen, der Herr ist mit ihnen und sie sind mit ihm, und er sagt zu ihnen, gehet hin und verkündet das wahrlich freundliche Wort des Abendlandes, gebet ihm das freundliche Gesicht, das es den Menschen Zutrauen einflößt, die es so noch nicht vermögen zu fühlen.

Und fragt sie nur nach einem Wort: wer kann sich bei Vernunft dem entziehen? So sollen die Apostel und die Jüngerinnen am Ende zu Worte kommen, die auch in den letzten zwei Tagen so recht brav und fleißig an ihren Psalmen schmiedeten, neue hinzufügten, das Feuer tapfer nicht ausgehen lassen, bis Österreich wieder das Schicksal empfange, das die Vorsehung für dieses einst gute und ewig schöne Land in ihrer unermeßlichen Weisheit und Liebe zum Schutzherrn bereithält.

Franz Dinghofer - Befreiung

„Intelligente Lösung gesucht?

Raus mit dem Pack und die Linken, Gutmenschen, Systempolitiker und Lügenpresse gleich hinterher. Und wo es Gegenwehr gibt, 9mm mit Überschallgeschwindigkeit.

Marcus Junge - Lösung

Was soll die ganze Sudderei…

Dieses Dreckschwein gehört weg, schade um jeden Cent für einen Anwalt, es gehört für solche Verbrechen die ‚TODESSTRAFE‘ wieder eingeführt und ab nach Tulln ( Tierkörperverwertung ). Dann kann er sich noch einmal erkenntlich zeigen beim Bipa, DM oder sonnst-wo als Creme oder Seife. Des weiteren würde ich alle anderen Straffälligen Asylanten-Drogendealern, einen Job auf Lebzeiten bei der Asfinag bereitstellen für den Straßenbau in Ketten und bei Wasser und Brot. Mein Beileid der unschuldigen Dame die ihr Leben lassen musste wegen so einer Drecksau. Wenn das einer Politikerin der Grünen oder vom ORF eventuell Miriam Weichselbraun passiert wäre, da wäre es gewaltig rund gegangen….

Andreas Hofer - Filzlaus

Da sich

dieses verkommene Scheixxsubjekt schon länger auf dem Brunnenmarkt herumgetrieben hat, wundert es mich schon sehr, dass sich niemand gefunden hat,der diese Filzlaus entfernt hat. Vom verantwortlichen Wiener Stadthäuptling und Konsorten ist ja in derlei Hinsicht für die Bürger nichts zu erwarten. Hauptsache, er findet seine Stadt schön,der Großwesir von Islamabad (ehemals Wien)

CFE - X

Und gleich ist

der Täter nicht zurechnungsfähig und ist für Geistig abnorm eingestuft, also keine Haft auf freien Fuß anzeigen genügt bis er wieder zuschlägt. Vielleicht erwischt er die Grüne Griechin,

Christian Krenn - Griechin

Die Linken stehen vor dem Trümmerhaufen …

… der von ihnen geförderten Einwanderungspolitik und was machen sie? Sie versuchen jetzt das vorhersehbare Verhalten von Wilden, die sich auf unsere Frauen stürzen, egal ob in Köln oder jetzt diese Bestie in Wien, in ein allgemeines Männerproblem umzulügen. Das Gleiche findet auch in den Bädern statt. Nur weil man ‚Schutzsuche‘ unbedingt mit Badespaß von nicht triebgesicherten Testosteron-Bomben verquicken muss, bedarf es jetzt Hinweisschilder für Benimmregeln, Kameraüberwachung und teures Security-Personal. Weit haben wir es gebracht mit dieser Massen-Immigration von Wilden die wir nicht in den Griff kriegen. Zeit die Notbremse zu ziehen: X bei Hofer!

Tea Party - Sterbeurkunde

….

Und der Witwer möchte nun den Staat klagen. Eine sehr gute Idee. Der Staat, das ist die Lügen-Republik, die heute eine angebliche ‚Befreiung‘ feiert. Besser ist, man feiert den Muttertag und ignoriert die Geschichtslügen dieses Schurkenstaates.“

Punisher - Sudderei

Strache - He Chr - Handeln

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

marcus junge unzensuriert

Sehr geehrter Herr Kandidat,

es ist durchaus möglich, daß sie vor dem 22. Mai 2016 noch dahingehend sich äußern, sie würden derartige Aufrufe zu mörderischen Lösungen ablehnen, sich distanzieren, wie sie es jetzt in bezug auf die Identitären getan haben, wobei sich allerdings die Frage stellt, wie kann ein Kandidat einer identitären Partei von gesinnungsgemäß dermaßen eingestellten Menschen sich distanzieren, außer er distanziert sich von sich selbst, mehr noch, er warnt vor sich selbst; wie berichtet wird, warnen sie jetzt vor dem nächsten Urnengang noch schnell vor den „rechtsextremen Identitären“.

Da in einem Betreff die Frage nach der Handlungsfähigkeit nur verkürzt angegeben werden kann, ist diese Frage nach der Handlungsbereitschaft zu präzisieren.

Selbstverständlich können sie handeln, sie handeln für ihre Klientel. Aber das ist kein angemessenes Handeln für einen Menschen, der das Amt des Präsidenten einer demokratischen Republik anstrebt. Sie haben bis jetzt jedes Handeln in diesem Sinne vermissen lassen. Wer soll ihnen glauben, daß sie nach dem 22. Mai 2016 plötzlich, über – wie es so schön heißt – Nacht dazu in der Lage sein sollten, einem Bundespräsidenten angemessen und würdig handeln zu können? Das heißt u.v.a.m. keine rein klientelbezogenen Handlungen zu setzen, bei Entscheidungen über den eigenen Gesinnungstellerrand schauen zu können, nicht die wohl zum überwiegenden Teil identitär geprägte und bestimmte eigene Identität zum Maß der Amtsausübung zu machen.

Es soll aber nicht im allgemeinen geblieben werden. Die Frage nach Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft kann und muß anhand von Konkretem gestellt werden. Es geht dabei um die Unzensuriert.

Als Einstieg dazu ein Kommentar von gestern:

„Intelligente Lösung gesucht? Raus mit dem Pack und die Linken, Gutmenschen, Systempolitiker und Lügenpresse gleich hinterher. Und wo es Gegenwehr gibt, 9mm mit Überschallgeschwindigkeit.“

Ist das die Lösung, die Sie sich von der Wahl Ihres Kandidaten erwarten? Wie in der Collage gelesen werden kann, gab es gestern noch weitere Kommentare von dieser Qualität, wobei aber vor allem darauf zu achten ist, wie viele, wiederum wie viele zu solchen Kommentaren ihre Zustimmung bekunden.

der punisher unzensuriert

Mit den Jahren ist es schlimmer und schlimmer, bösartiger geworden. Nein. Die Frequenz bloß hat sich erhöht. Jetzt kann auf Unzensuriert so etwas mehr oder weniger täglich gelesen werden, ohne daß seitens der Verantwortlichen dieser Website irgend etwas dagegen unternommen wird. Ganz im Gegenteil. Möglicherweise wird gedacht, es sieht auch der gegenwärtige Justizminister hier keinen Handlungsbedarf, weshalb also etwa dagegen tun.

Als sie selbst noch als Autor von der Unzensuriert geführt wurden, als sie selbst direkt informiert wurden, also über Kommentare in der oben zitierten Lösungsqualitität, haben sie bewiesen, sie sind nicht einmal als dritter Präsident des österreichischen Parlaments zum Handeln bereit. Weshalb sollten sie jetzt anders als für ihre Klientel auch mit solchen Lösungsvorschlägen handeln, wenn sie Bundespräsident werden sollten?

Es ist nicht so, daß nicht reagiert wird. Wenn es besonders heikel ist, vielleicht auch zu kenntlich ist, das Klingeln der Staatsanwaltschaft gefürchtet wird. Aber sogar dann muß mehr als einmal darauf aufmerksam gemacht werden. Wobei es nicht Aufgabe von Menschen sein kann, die mit dieser Website nichts zu tun haben, darauf hinzuweisen, es die ureigene Pflicht der Verantwortlichen auch für diese Website ist, etwas gegen solche Kommentare zu tun. Es darf vermutet, es verlöre dadurch wohl den Sinn, eine derartige Website zu betreiben, würde das Zusammenspiel von Kommentaren und Kommentaren unterbrochen werden. Ein Beispiel dafür, daß doch nach mehrmaliger Information etwas gelöscht wird, ist „Hellstorm“ … übrigens verbreitet von einem Menschen, der ihr glühender Werber und Wähler ist, der mit ihnen den Tag in göttlicher Morgendämmerung versinken läßt.

tea party unzensuriert

Es hätte dieser Kandidat, um ein wählbarer Kandidat zu sein, vor dem 22. Mai 2016 noch viel zu beweisen, aber nicht durch irgendwelche Reden, sondern durch Handlungen. Dazu gehörte dringlich, die sofortige Einstellung der Verbreitung von derartigen Lösungsvorschlägen, mit der glaubwürdigen Zusicherung, daß es auch nach dem 22. Mai 2016 keine solche Verbreitung mehr geben wird. Es gehörte auch eine glaubwürdige Abgrenzung dieses Kandidaten dazu, keinen Wert darauf zu legen, von solchen Menschen je gewählt zu werden. Freilich scheint das eine schier unmöglich zu erfüllende Aufgabe für diesen Kandidaten zu sein, der selbst nicht anders zu denken und zu sprechen weiß als seine Wählerinnen und Wähler, wenn bloß an seine „Bestien“, an seine „Invasion“ oder an sein Werben für dieses höchste Amt im Staat damit, es würden Menschen nach Österreich kommen, um „jemandem den Kopf abzuschneiden“.

Sehr geehrte Kandidatin,

in jedweder Wahl geht es nicht darum, wer kandidiert, sondern für wen Sie sich entscheiden. Kandidieren Sie als Wähler und Wählerin um Aufnahme in die Gemein-Schaft der Wählenden mit solchen Lösungen?

Wollen Sie sich wirklich mit Ihrer Stimme für diesen Kandidaten um die Aufnahme bewerben, der im „Antifaschismus“ den „Faschismus“ sehen will, wohl deshalb, weil in seinem Gesinnungsbund Südtirol als „Startsymbol für einen Eurofaschismus“ geträumt wird?

Sehr geehrter Kandidat,

in jedweder Wahl geht es nicht darum, wer kandidiert. Kandidieren kann jede Partei, kandidieren kann ein jeder Mensch. Aber Sie als Wählerin und Sie als Wähler bestimmen, wohin es in einem Land politisch und gesellschaftlich geht.

Ihre Antwort, Ihre Handlung ist wichtig und wesentlich. Sie wählen nicht nur einen Menschen in irgendein politisches Amt. Mit Ihrer Wahl bestärken oder schwächen Sie einen Menschen, der sich einer Wahl stellt, in seinen Ansichten. Wollen Sie wirklich einen solchen Menschen mit dieser ihn bewerbenden Wahlgemein-Schaft und damit auch diese Gemein-Schaft stärken und ihr das Gefühl geben, sie hätten mit ihren Ansichten recht? Wollen Sie wirklich mit Ihrer Stimme diese Gemein-Schaft empfinden lassen, es wäre ein Auftrag an sie, alle, die nicht dieser Gemein-Schaft angehören, in Steinbrüche

Wollen Sie wirklich einen Menschen, der sich einer Wahl stellt, mit Ihrer Stimme darin bestärken, daß das von ihm federführend erstellte Programm richtig ist, Sie es wollen, daß es umgesetzt wird? Ein Programm, in dem zum Beispiel ein bestimmter Mensch namentlich zur Verfolgung ausgeschrieben ist?

Wenn Sie sich die eine oder andere Frage vor dem letzten Urnengang noch überlegen würden, ob Sie tatsächlich mit Ihrer Stimme für die Aufnahme in eine solche Gemein-Schaft ansuchen möchten, und sich erst dann entscheiden, könnten Sie wenigstens sagen, Sie haben es sich nicht leicht gemacht, aber Sie können nicht anders, als sich gegen alles zu entscheiden, was hinlänglich unter Demokratie, Frieden, Entwicklung zum Guten für alle Menschen verstanden wird. Und wenn dem so ist, werden Sie verstehen, auch wenn Sie es nicht verstehen, daß Ihnen abschließend, wie es in einem Brief üblich ist, kein freundlicher Gruß …

Intelligente Lösungen unzensuriert

 

Für Hofer-FPÖ unzensuriert geht Befreiung nur in Anführungszeichen im Zusammenhang mit dem 8. Mai 1945

Recht extrem geliebte Anführungszeichen der Kornblumenpartei in Österreich - Mai 2016

Was von den Kommentaren der Unzensuriert zu halten ist, muß nicht mehr ausgeführt werden. Es gibt hier genügend Abschnitte, Passagen, Kapitel, die davon erzählen, wie mit Fakten und Daten auf dem Kornblumenparteidigitalblatt hin- und hergeschoben wird, bis so recht …

Am 5. Mai 2016 schreibt Reynke de Vos über Südtirol: „Vom ‚Blutsonntag‘ zum ‚Alltagsfaschismus‘ – Eine Wahl in Bozen“ … Das Pseudonym sagt bereits alles. Es ist der Titel eines niederdeutschen Tierepos aus dem 15. Jahrhundert. Mit dem Pseudonym kann also bereits der Wahrheitsgehalt bestimmt werden. Die Unzensuriert möchte eine schlaue Füchsin sein, ach, ist das nicht rührend?

Aber sie arbeitet nur brav ab, was ihr Gesinnungskornblumenmeister, der seinen Namen mit dem Zusatz Bundespräsident geschmückt sehen möchte, vorschreibt, das er als das Programm seiner Kornblumenpartei ansieht, und das er, wenn es „uns gelingt, Regierungsverantwortung zu übernehmen“, in die „Regierungsverhandlungen“ als seinen „ganz, ganz wichtigen Punkt“ einbringen will.

Interpretationen von Epen aus dem fünfzehnten Jahrhundert anzustellen, interessiert nicht. Aber ein paar Notizen mit Gegenwartsbezug sollen dennoch folgen.

Daß in diesem unzensurierten Epos der 8. Mai 1945 als ein befreiender Tag in Anführungszeichen geführt wird, überrascht nicht, das wird ohnehin gewußt, wie dieser Tag in der Kornblumenpartei empfunden wird. Es ist bloß ein weiteres Mal festzuhalten.

Vom „Alltagsfaschismus“, um den in dieser Gemein-Schaft recht genau gewußt wird, so könnte ihre Schlagzeile fortgeführt werden, zum „Eurofaschismus“. Denn, das scheint Südtirol für die Kornblumenpartei zu bedeuten, wie in der von NR Wendelin Mölzer, der nebenher auch Abgeordneter im österreichischen Parlament ist, geführten ZZ schon besprochen wurde: „Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startsymbol“ …

Der Kornblumenträgerkandidat, nebenher gesagt, weiß um den Faschismus ebenfalls genauestens Bescheid, genauer, er weiß, daß nicht der Faschist der Faschist ist, sondern die Antifaschistin ist die …

Ein „Schutzherr“ möchte er sein, wenn – Wählende behütet! – sein Name geschmückt mit dem Zusatz Bundespräsident, also in Österreich ein Schutzherr für … Und wenn die Unzensuriert den Begriff Faschismus bringt, darf bei dieser Gelegenheit noch einmal darauf verwiesen werden, daß es gerade mit Schutzherren aus diesem ideologischen Winkel bitterste Erfahrungen gemacht wurden, die mit Schutz so gar nichts zu tun hatten …

NS Und daß Peter_, wie in der Collage gelesen werden kann, das dem Kornblumenträgerkandidaten so wichtige Anliegen ebenfalls sofort aufnimmt und einen Kommentar schreibt, konnte nicht ausbleiben. Peter_ ist ein ganz der Liebe zum Kornblumenträgerkandidaten verfallener Werber und Wähler und wohl der treueste unter den treuen Schreibstaffler der Unzensuriert, wie gestern noch einmal ausgeführt wurde – ein werbender Wähler mit gar ehrenreichen Beweggründen: „Ich wähle …“

Hofer und Südtirol

„Ich wähle Norbert Hofer, weil …

… ich für das Morden bin, Frauen dreckige Huren sind, der Betriebsrat die korrupteste Einrichtung in Österreich ist, Hellstorm die Geschichte über das Dritte Reich zurechtgerückt erzählt, das Denunzieren nicht meine freundliche Maske, sondern mein wahres Gesicht ist.“

Das sagt dieser Mann oder diese Frau aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert nicht, aber so könnten die Beweggründe dieses Menschen aufgrund seiner Kommentare zusammengefaßt werden, weshalb er für Norbert Hofer wirbt, weshalb er diesen als seinen Bundespräsidenten haben möchte. Wer das ist? Wenn Sie wissen möchten, wie Sie ein ebenso glühender Hofer-Verehrer oder Hofer-Verehrerin werden können, bitte nachzulesen: Nach der freiheitlichen Reform werden wir …

Eine Stimme für Norbert Hofer

Seit bald einem Jahr wurden von diesem Schreibstaffler der FPÖ unzensuriert immer wieder Kommentare zitiert, weil sie symptomatisch sind für diese Kornblumenparteiwebsite. Und es stellt sich wie so oft schon die eindringliche Frage, kann eine Partei, die derartige Ungeheuerlichkeiten zuläßt, je in die geringste verantwortungsvolle Position gewählt werden? Kann einem Kandidaten oder einer Kandidatin aus einer solchen Partei je ein Amt mit geringster Verantwortung anvertraut werden, je wählbar sein?

Die Abscheulichkeiten dieses Norbert-Hofer-Werbers, die er nicht auf irgendeiner Website schreibt, sondern auf der von dem von Beginn an umstritten gewesenen Präsidenten in Betrieb gesetzten Website, deren ausgewiesene Kolumnistin eine NR und nebenher auch eine Abgeordnete im österreichischen Parlament ist, wollen nicht mehr zitiert werden. Wer es lesen möchte, allein, was er wieder am 4. Mai 2016 für Kommentare schrieb, öffnet die Collagen …

Er kann auch anders. Wie einfühlsam kann sie über Norbert Hofer schreiben, um es noch einmal zu zitieren aus Für Unentschlossene eine letzte Selbstprüfung vor den Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Österreich:

„Ich habe selten eine so ergreifende und wunderbare Rede gehört! Man spürt ganz deutlich: Dies ist der Aufbruch in eine neue Zeit! Das Verfaulte, das Lebensvergiftende und Menschenfeindliche wird von den Wänden gerissen – und das blühende neue Leben, das Licht der Freiheit und der Aufbruch zur Zeitenwende erscheinen wie eine verheißungsvolle göttliche Morgendämmerung am Horizont! Lasst euch mitreißen von dieser Begeisterung und helft mit eurer Stimme für … mit, diese neue Zeit für uns, für Österreich zu gestalten!“

Für Norbert Hofer stimmt wer

Wie gut kann Norbert Hofer verstanden werden, noch nie ein Wort dagegen gesprochen zu haben, noch nie seine Werber und Werberinnen, seine Wähler und Wählerinnen ermahnt zu haben: So nicht! Wie gut kann Norbert Hofer verstanden werden, den Menschen, die sich mit ihm identifizieren, die so viel Nächstenliebe gegen ihn hegen und herzwarme Gefühle für ihn erstehen lassen, je nicht zu sagen: „Von Menschen, die da sind und bereit, Menschen zu steinigen, will ich, Norbert Hofer, nicht gewählt werden.“

„Schutzherr“ will er sein. Das ist er bereits. Das wird er bleiben – für die FPÖ unzensuriert und deren Schreibstafflerinnen und für Südtirol, das für ihn ein „ganz, ganz wichtiger Punkt“ in „Regierungsverhandlungen“ sein wird, wenn „wir in Regierungsverantwortung“ …

NS Wenn Sie sich mit diesem Norbert-Hofer-Werbenden und Norbert-Hofer-Wählenden nicht identifizieren können und nun nicht wissen, was Sie am 22. Mai 2016 machen könnten. Es gibt Alternativen, wie Sie nachlesen können: Bumswillige entscheiden sich für die Naßzelle, und nicht für die Wahlzelle …

Hofer - Salto mit Flagge

 

Linksunten hilft Rechtsunten

Eingangs muß klar zum Ausdruck gebracht werden die vollkommene Abscheu vor diesem Mittel, zu dem gerade ein Mensch mit dem Pseudonym „Nie wieder“ greift, der doch einmal gefragt werden sollte, welches der zwei Wörter er nicht versteht, genauer, für sich selbst nicht hören will. Es ist zu befürchten, dieser Mensch hört für sich selbst nur das „Wieder“, aber nicht das untrennbar dazugehörige „Nie“.

Und Abscheu heißt auch: Ablehnung.

Es ist abzulehnen, von Menschen, die Mitglied einer Partei sind, Privatadressen, E-Mail-Adressen, Telefon-Nummern, Geburtsdaten derart breit öffentlich zu machen, wie es eben auf der Website am 1. Mai 2016 und nicht zum ersten Mal gemacht wurde, von einem Menschen mit dem Pseudonym „Nie wieder“.

Und es ist ärgerlich.

Es ist ärgerlich, weil eine derartige Veröffentlichung nutzlos ist und leider nur zum größten Gewinn für solche Parteien, wie es die AfD in Deutschland, wie es die Kornblumenpartei in Österreich ist.

Die Kornblumenpartei aus Österreich wird nicht von ungefähr erwähnt, sondern deshalb, weil es deren Website sofort dankbar aufnimmt, als hätte sie die Liste direkt von Gott als Geschenk zu ihrem Heile empfangen, um den Faschismus anderen vorwerfen zu können. Und es wird, noch ist Wahlkampf in Österreich, auch Wahlkampf damit betrieben, ihr Kornblumenträgerkandidat unterstützt, der ganz genau weiß, wer Antifaschist und wer Faschistin ist, und diesem seiner Verkündigung folgt die Website der Kornblumenpartei recht ergeben.

Es ist ärgerlich, weil es die Wähler nicht abhalten wird, solche Parteien zu wählen. Und schließlich kommt es allein auf die Wählerinnen an. Und nicht auf die zweitausend Menschen, deren persönliche Daten am 1. Mai 2016 veröffentlicht wurden, weil sie am Parteitag der Afd in Stuttgart teilnahmen. Es mag Linksunten vielleicht freuen, auch in Österreich zum Thema geworden zu sein durch diese Veröffentlichung. Aber wenn in dieser Gruppe nur für eine Sekunde nachgedacht worden wäre, hätten sie vielleicht selbst davon Abstand genommen. Linksunten braucht sich auch nicht zu freuen, denn in Wahrheit ist nicht Linksunten in Österreich zum Thema geworden, sondern durch deren unfreiwillige Hilfe sind alle Menschen in Österreich, die nicht auf der Seite der Kornblumenpartei stehen, denunziert als „Linksfaschisten“, wie es permanent passiert, diesmal eben durch die Hilfe ohne Not von Linksunten, von „Nie wieder“.

Es ist auch ärgerlich, weil es ohnehin viel zu viel unfreiwillige Hilfe für derartige Parteien gibt, gerade in Österreich, in diesem Land, in dem viel zu viele Menschen größte Befriedigung darin finden, sich durch ihre Stimmvergabe selbst massiv zu schädigen und zu beschädigen, nach der ihnen traditionell einzig bekannten Gleichung: Wahlen sind gleich Eigenschädigungen.

Und es ist erschreckend.

Es ist erschreckend, wenn die Postings zur veröffentlichten Liste gelesen werden. Wie Zwillinge. Als müßte immer wieder nachgesehen, versichert werden, auf welcher Website gerade derartige Postings gelesen werden, ist es die unzensurierte Website der Kornblumenpartei, ist es die unabhängige Website der Linksunten … Zwillinge der brutalsten Gewaltphantasien, Zwillinge der Tippfehler, Zwillinge der Rechtschreibfehler und so weiter und so fort. Wie den Postings auch entnommen werden kann, auch Zwillinge der Ungenauigkeit. Denn. In der Liste scheinen die obersten Anführerinnen und Anführer mit ihren persönlichen Daten zu fehlen … Von einer Obersten allerdings wird in einem Posting ihre Privatadresse nachgeliefert … Erschreckend auch, wie Menschen bereits darauf stolz sein wollen, zu denunzieren, das zelebrieren, als wäre es ihre Entjungferung …

Aber das kommt wohl nicht von ungefähr. Es muß nicht wiederholt werden, was schon einmal geschrieben wurde, aber es muß immer wieder darauf verwiesen werden: Die Straße nicht dem Kommunismus überlassen und in die Parlamente nicht seinen Zwilling wählen …

Nie wieder.

Diesem Zwilling ist ein lautes und entschiedenes Nie wieder! entgegenzurufen, und das von einem Chor der größtmöglichen Mehrheit der Menschen in Österreich, in Deutschland, in …

Aber dieses Nie wieder! scheint gegen einen Zwilling, der in Österreich die freundliche Maske der Kornblumenpartei und in Deutschland das Gesicht der AfD trägt, mehr und mehr zu verstummen und zum Kreuz Wieder auf den Wahlzetteln vor allem in Österreich zu werden.

Linksunten hilft Rechtsunten

NS Es will nicht bewertet werden, ob es etwas mit Moral zu tun hat, auf die sich die Kornblumenparteiwebsite recht (wie auch im konkreten Fall) gerne bezieht, eines ist es aber gewiß: unhöflich. Es ist unhöflich, wie es burschenschaftliche Freunde des von Beginn an umstritten gewesenen Präsidenten getan haben, eine Adresse mit der Aufforderung zu veröffentlichen, einen Besuch wegen „Danksagungen“ abzustatten, wie hier nachgelesen werden kann, ohne nachzufragen, ob das überhaupt gewünscht ist …

Norbert Hofer hofft auf Übernahme der Regierungsverantwortung

Salto zeigen - Norbert Hofer FPÖ

Norbert Hofer meint, es werde ihm und seiner identitären Partei gelingen, Regierungsverantwortung zu übernehmen.

Ein „ganz, ganz wichtiger Punkt der Regierungsverhandlungen“ — es macht Sinn, daß  Norbert Hofer bereits jetzt sich Gedanken macht über Regierungsverhandlungen. Wer verhandelt, muß sich zur Zeit darauf vorbereiten. Norbert Hofer bereitet sich darauf vor. Wer sonst als der Gesinnungskopf der identitären Partei sollte auch Regierungsverhandlungen führen? Etwa der Mann, der ihm als Bierhallenstimmungsmacherobmann dient?

Und was ist das für ein „ganz, ganz wichtiger Punkt“, den Norbert Hofer verhandeln will? Sollte es ihm und seiner Partei gelingen … Südtirol.

Weshalb Südtirol der von Norbert Hofer gesinnungsgeführten identitären Partei eine derartige „Herzensangelegenheit“ ist, wurde bereits zur Genüge ausgeführt; es muß nicht wiederholt werden.

Wie schreibt Herwig Seidelmann über Norbert Hofer? „So sollte ein Bundespräsident sein.“ Ob er damit auch meinte, ein Bundespräsident in Österreich sollte sich Gedanken darüber machen, daß Menschen die Staatsbürgerschaft bekommen, damit sie ebenfalls wahlberechtigt sind? Norbert Hofer macht sich diese Gedanken – für Menschen, die in einem anderen Staat leben und dort wahlberechtigt sind. Daß es in Österreich selbst Menschen gibt, die in Österreich geboren sind, aber kein Wahlrecht besitzen … wenn sie Südtiroler und Südtirolerinnen wären, dann würde Norbert Hofer wohl einen Gedanken an sie verschwenden, aber so … Und es sind nicht nur acht Menschen, die in Österreich geboren sind und seit ihrer Geburt ausschließlich in Österreich leben, und dennoch kein Wahlrecht besitzen, ohne Teilhabe an der politischen Gestaltung des Landes, es sind …

So also sollte ein seidelmannscher Bundespräsident sein … Menschen, die in einem anderen Land leben und dort bereits ihr Parlament haben, zu sagen, auch das österreichische Parlament sei ihr Parlament. Was wäre das auch für unseidelmannscher Bundespräsident, sagte er, ginge er auf in Österreich geborene Menschen ohne Wahlrecht zu, das österreichische Parlament sei auch ihr Parlament. Vielleicht denkt Norbert Hofer —

Der Schutzherr aber sprach wahrlich, euch, die ihr südlich der Berge ein Parlament euer eigen schon nennt, will ein zweites gegeben werden, jenen aber, die im eigenen Land keines ihr eigen nennen, soll es noch für Generationen und Generationen weiter verwehrt bleiben.

— Menschen ohne Wahlrecht, die das österreichische Parlament soher nicht als ihr Parlament sehen können, also kein Parlament haben, wird das Parlament schon nicht abgehen können.

Wie unwichtig werden im Angesicht der schönen südtirolerischen Berge – die endlich wieder zu Österreich gehören sollen, oder doch, so gewiß sind sie sich nicht in der identitären Partei, zu Deutschland? – alle anderen für Menschen in Österreich wichtige Punkte, die, könnte gemeint werden, als „ganz, ganz wichtige“ Punkte in einer Regierungsverhandlung … etwa die Punkte Arbeitslosigkeit, Wohnraumschaffung, Bildung, Kinderbetreuung und so weiter und so fort.

NS Diesem Interview, das Norbert Hofer dem Magazin „Salto“ im Februrar 2016 gab, wie in der Collage mit einigen Ausschnitten aus diesem gelesen werden kann, ist zu entnehmen, sein Vater habe ihm den Bezug zu Andreas Hofer mitgegeben. Über die Traditionsweitergabe der Hofers wurde bereits geschrieben. Daher kann der Titel nicht mehr geändert werden. Aber hier in der Verlinkung zum hoferischen Brauchtumsstaffellauf kann dieser erweitert werden: Von Hofer zu Hofer zu Hofer zu Hofer und – Wählende behütet! – zurück.

Norbert Hofer hofft auf Übernahme der Regierungsverantwortung

Bumsbereite entscheiden sich am 22. Mai 2016 für die Naßzelle und nicht für die Wahlzelle

Bumser kann – noch – nicht geschrieben werden. Weil es sind bis jetzt, und es wird gehofft, daß es nur dabei bleibt, unzensurierte Bekundungen auf der Website der identitären Partei, willige Bumserinnen zu sein, oder respektive und typisch für viele Menschen in Österreich: bequem dazu aufstacheln, aber andere sollen dann das Bumsen übernehmen.

Vor der Wahl am 22. Mai 2016 noch sollten Sie sich fragen, was für eine Art Wähler oder Wählerin Sie sind.

Wenn Sie bereits jetzt für Norbert Hofer werben, und Sie ihn auch wählen wollen, zugleich von sich sagen können, Sie sind ein Bumser, eine Bumserin beziehungsweise ein Bumswilliger oder eine Bumswillige, dann können Sie nur Norbert Hofer wählen, wie beispielsweise Francino, der recht viel für das Bumsen überhat.

Freilich dieses Bumsen gebiert kein Leben, sondern Tod:

„Bumm Bravo; Russland zeigt Euch wieder mal wie es gemacht wird. Leider haben sie, die sich in der Gebetshalle befindlichen Terroristen nicht gleich darin eingesperrt. bevor die Sprengladung gezündet wurde
Diese Linken Grünen sollten alle kompostiert werden, was man sich auch immer darunter vorstellen kann“

Ohne den in Norbert Hofer vernarrten Patriotismus kann so eine Bumsschreiborgie nicht abgehen:

„Bei
Mir würden Muslime täglich Staub fressen, wie am obigen Foto zu sehen ist. Zusätzlich noch den Stiefel im Nacken, damit sie wissen was los ist
Dieses Pack hat in unserer zivilisierten Welt nichts verloren“

Auch Herwig-„So sollte ein Bundespräsident sein: ‚Suaviter in modo, fortiter in re'“-Seidelmann kann sich dem Vergnügen wieder einmal nicht entziehen. Aber es will nicht alles zitiert werden. Wenn Sie es lesen möchten, öffnen Sie die Collagen.

Wie in den Collagen gelesen werden kann, nehmen an dieser Schreibstaffelbumsorgie wieder recht viele teil: zwar stumm, genauer, schreiblos: aber, wie gelesen werden kann, recht viele, wieder einmal, stimmen zu – ein digitales Applaudieren, ein digitales Anfeuern …

Es gibt eine Alternative am 22 Mai 2016

Wenn Sie also selbst eine digitale Applaudierende oder ein Bumswilliger sind, können Sie am 22. Mai 2016 nur Norbert Hofer wählen, der Ihnen, wenn schon nicht das Einhalten seiner Wahlversprechen, eines aber garantieren kann, selbst recht viel für Bumser überzuhaben, wie schon berichtet wurde: für die sogenannten südtirolerischen Braunbumser: „Große Freude, Kameraden, erfüllte Dankbarkeit, daß eine Straße nach …“ – Identifikation des Kandidaten mit den Bumsern – Identifikation der Bumswilligen mit dem Kandidaten …

Gestern in Linz – ausgerechnet in Linz, wo manches schon begann und endete in … – sprach Norbert Hofer von dem „Wert der Freundschaft“ und sagte: „Wir sind Freunde“ … Ob das ein Versprecher war? Und er eigentlich sagen wollte: „Wir sind ….“?

Wenn Sie keine Bumser sind, dann haben Sie am 22. Mai 2016 eine Alternative.

Und jenen, die Bumserinnen oder Bumswillige oder digitale Applaudierende sind, kann gesagt werden, Sie haben auch eine Alternative. Wenn es Ihnen so recht um das Bumsen geht, könnten Sie ja am 22. Mai statt in die Wahlzelle beispielsweise auch in die Naßzelle; vielleicht spielt sogar – die Wahlveranstaltungen sind dann alle längst vorüber – der Leibsänger Ihrer identitären Kornblumenpartei dort wieder auf, so wie er wohl eine Kornblumenträgerwahlveranstaltungspause im April 2016 dafür nutzte … Es geht dort mit Sicherheit kaum politisch korrekt zu, aber das schert Sie wohl ganz und gar nicht, mit Bestimmtheit aber, was Ihnen recht wichtig sein dürfte, laut und fidel …

Golden Time - Alternative für Bumswillige am 22 Mai 2016

Kornblumenerlaß wegen antiösterreichischer Umtriebe

Als ob es erst heute im Morgengrauen gewesen wäre, so gegenwärtig ist die Erzählung des Urgroßvaters über die Kornblume, die er einst seinen Urenkeln zum Aufwachen vortrug:

Zum Linzer Kornblumenerlaß

In unserem lieben Oesterreich bedarf noch so manches der Klärung. Eines dürfte genügen. So herrscht eine gar köstliche Verwirrung im klerikalen Lager. Während ein Teil — ich verweise auf die christlich-deutschen Turnvereine — sich mit den schwarz-rot-goldenen Farben schmückt „Gut Heil!“ schreit und sich bis zur „Wacht am Rhein“ versteigt oder — man denke an die schwarzen Stemmklubs Vorarlbergs — sogar einem alldeutschen Verbande der Deutschen Turnerschaft angehört, wüten andere, die offenbar nach den alten Instruktionen vorgehen noch immer gegen die deutschen Schutzvereine, die nach ihrer Meinung nur die „Los von Rom“-Bewegung fördern, rufen die Polizei zu Hilfe wenn bei festlichen Anlässen aus deutschen Kehlen die „Wacht am Rhein“ ertönt und schreien vernadernd: „Hoch- und Vaterlandsverrat!“ wenn sie das deutsche Dreifarb oder sonstige deutsche Abzeichen erblicken. Angesichts solcher geradezu unhaltbarer Zustände ist es wohl hoch an der Zeit, daß die Führer — die Hirten — allgemein gültige Weisungen hinausgeben, damit der Wirrwar in der Schafherde nicht noch größer werde und nicht etwa ein einfach Schwarzer einen schwarz-rot-goldenen Schwarzen des Hochverrates bezichtige oder am Ende gar — und das wäre das Aergste — die Sache Roms schaden leide. Einem schwarzen Heißsporn älterer Richtung ist jedenfalls auch der Statthalter von Oberösterreich, der auch Vorsitzender des Landesschulrates aufgesessen, als er den „Kornblumenerlaß“ hinausgab. Am Linzer Turn- und Spielfeste das unter regster Anteilnahme der Bevölkerung am 5. Juni stattfand, turnten nämlich auch Schüler mit, die Kornblumen trugen. Selbstverständlich nahm daran niemand Anstoß und es waren Landesschulinspektoren, BezirksschuIinspektoren, Regierungsräte, Statthaltereiräte, Schulräte, Schuldirektoren und Offiziere anwesend! Jeder fand Gefallen an dem frisch-fröhlichen Treiben der Jugend. Da kam der Erlaß des Statthalters an die Direktion des Linzer Staatsgymnasiums, worin ausgeführt wurde daß der Umstand, daß Schüler des Gymnasiums mit Kornblumen geschmückt erschienen seien, allgemeine Entrüstung hervorgerufen habe, daß dies ein Zeichen antidynastischer Gesinnung sei und aufs schärfste mißbilligt werden müßte. Natürlich ließen sich die Nationalen Oberösterreichs dies nicht gefallen. Der deutsche Volksbund für Oberösterreich richtete ein von unserem wackeren Turngenossen, den Landtagsabgeordneten Joses Helletzgruber und Franz Langoth gezeichnetes Protestschreiben an den Statthalter, in dem es heißt: „Der deutsche Volksbund für Oberösterreich als größte Bereinigung aller deutsch und freiheitlich fühlenden Männer Oberösterreichs glaubt ein Recht zu haben, in dieser Angelegenheit volle Wahrheit zu fordern und erwartet umso mehr, daß Eure Exzellenz die gewünschte Aufklärung geben werden, als die Nichterfüllung dieses Ansuchens und die damit zugestandene Richtigkeit der erwähnten Verfügung seitens des Präsidiums des Landesschulrates mit vollem Rechte die „allgemeine Entrüstung“ aller deutschen Bewohner des Landes Oberösterreich hervorrufen würde.“ Auch der Linzer Gemeinderat nahm zu dem Erlasse Stellung. Ja die Sitzung vom 17. 6. in der die nationalen Gemeinderäte mit Kornblumen im Knopfloche erschienen waren, stellte Gemeinderat Melichar eine scharfe Anfrage an den Bürgermeister Dr. Dinghofer, der sich bereit erklärte wegen Zurücknahme des Erlasses vorstellig zu werden. Die Wirkung blieb nicht aus. Der Erlaß wurde in seinen Hauptpunkten zurückgezogen. Es ist nun auch zu erwarten, daß die klerikalen Führer ihrem Anhange neben den schwarz-rot-goldenen Farben auch das Tragen der Kornblume gestatten werden. Und damit dürfte die harmlose Blume ihre staatsgefährliche Eigenschaft eingebüßt haben.

Das, so war Urgroßvater Helge – im Morgengrauen weckte er seine Urenkelkinder auf, um ihnen aus der Geschichte zu erzählen. Er erzählte ihnen nie Märchen zum Einschlafen. Das ging auch nicht. Weil. Wenn sie schlafen gingen, schlief Helge immer schon recht tief. Seine Zeit war das Morgengrauen. Und das wollte er mit seinen Urenkeln teilen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Das sagte Helge nicht. Er hatte Achtung vor ihnen. Und er wußte um die Klugheit seiner Urenkeln. Sie hätten es ihm auch nicht geglaubt, daß die Menschen aus seinen Erzählungen aus der Geschichte noch leben könnten. Jene etwa aus seiner Geschichte der Kornblume, der eine staatsgefährliche Eigenschaft zugeschrieben wurde, die zum Zeitpunkt der urgroßväterlichen Erzählung so alt sein müßten, wie kein Mensch alt werden kann. Aber Helge ermunterte sie, ihn zu fragen, wenn sie etwas nicht verstanden, weshalb er zum Beispiel „antiösterreichischer Gesinnung“ sagt, wenn es doch „antidynastischer Gesinnung“ heißt. Hierzu muß erklärt werden, daß Helge zuerst stets in eigenen Worten erzählte und dann seinen Erben auftrug, es nachzulesen. Das war für Urgroßvater eine Art von Selbstprüfung, ob er sich auf sein Gedächtnis noch verlassen konnte. Die Fragen der Kinder beantwortete er zumeist wieder mit einer Erzählung aus der Geschichte.

Über die Kornblume wurde 1909 sogar im Reichsrat debattiert, nachdem antiösterreichisch gesinnte Gymnasiasten bei einem Linzer Sportfest die gefiederte blaue Ackerblume öffentlich getragen und damit den Zorn der Unterrichtsbehörden heraufbeschworen hatten.

Die Geschichte nach 1909, fügte Helge erklärend hinzu, bewies wohl, daß es nicht nur eine „antidynastische“, sondern eine tatsächliche „antiösterreichische Gesinnung“ sei der deutsch und freiheitlich fühlenden Männer – so gegenwärtig war dem Urgroßvater die Vergangenheit, daß er stets im Präsens von ihr sprach.

Helge hätte seine Geschichtserzählungen durchaus schließen können mit dem Satz: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Nicht nur in Märchen leben Menschen in alle Ewigkeit weiter, sondern auch in der Geschichte, wie seine Nachfahren wissen. Mag etwa der damalige Bürgermeister von Linz lange schon für sich selbst tot sein, aber er lebt. Und er geht immer noch dort ein und aus, wie es seiner Reputation angemessen ist. Freilich heißt der Reichsrat nicht mehr Reichsrat, es ist auch nicht mehr das ungeliebte Gebäude eines Kaisers, aber es ist immer noch ein Präsident, der den Bürgermeister, der späterhin auch einmal Präsident war, zu sich ruft – Ehre und Treue, wem Ehre und Treue gebührt, zwischen Präsidenten …

Jede von Helge erzählte Geschichte endete mit dem eindringlichen Appell an seine Nachfahren, der Presse nicht zu glauben, die Presse nicht zu lesen, sondern einzig die „Deutsche Wacht“, in der unzensuriert die Wahrheit und nichts als die Wahrheit geschrieben werde. Und dann las er stets zur Erbauung und zur Gesinnungsfestigung seiner Nachfahren etwas aus der Rubrik „Vermischtes“ vor:

(Jüdische Provisionsreisende ) In der letzten Zeit ereignen sich viele Fälle, wo jüdische Provisionsreisende bei ihrem Besuche ein Handtuch und eine Serviette um je 16 Heller zum Kaufe antragen unter der Bedingung, wenn die Kunde auch ein größeres Stück Leinwand abnehme. Natürlich gehen viele auf den Leim, kaufen die Leinwand um 1 K. bis l K. 20 H. den Meter, obwohl diese höchstens 50 H. an Wert besitzt und erhalten dann eine Anzahl Handtücher und Servietten das Stück zu 16 H. in dem Bewußtsein, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, bedenken aber nicht, daß sie das ganze um wenigstens 30 v. H . überzahlt haben. Vor solchen Reisenden wird besonders gewarnt!

So war Urgroßvater Helge. In Erinnerung auch sein Ritual. Ehe er in seinen Papieren und Büchern stöberte, um sie seinen Erben zum Lesen aufzubereiten, lehnte er stets seine zwei Stöcke an die Wand mit der Zierleiste Schwarz-Rot-Gold. Auch noch in den Jahren, als er ihnen im Morgengrauen nichts mehr erzählen konnte, weil er in völliger geistiger Finsternis seine Tage zubrachte, war diese Zierleiste ihm weiter ungemein wichtig, war diese ihm so etwas wie seine Erweckungsleiste, damit er wenigstens einmal im Jahr noch zu Bewußtsein kommen, erwachen konnte, wenn auch stets für eine bloße Minute, um gerade einmal einen einzigen Auftrag erteilen zu können, die Zierleiste mit einem frischen Anstrich zu versehen.

Kornblume - staatsgefährliche Eigenschaft