Wann die „Lügenpresse“ doch zur Presse der Wahrheit wird, z.B. für FPÖ unzensuriert

Generell kann gefragt werden, was würden all die Menschen machen, hätten sie nicht die Presse, aus der sie ihre Informationen beziehen, um dann die Presse als „Lügenpresse“ hinstellen zu können?

Sie würden ziemlich ärmlich dastehen, nein, nicht ärmlicher als jetzt, aber schreibstad.

Presse - wer wann nicht lügt bestimmt - fpö unzensuriertUnd im Konkreten besonders FPÖ unzensuriert. Wie recht fest wird auf der Website der identitären Parlamentspartei gegen die Presse als „Lügenpresse“ losgezogen, und dann, um ein Beispiel von dem Tag ihres Herrn zu bringen, glaubt sie der „Lügenpresse“ so sehr, daß sie mehr oder weniger einen ganzen Artikel einer Zeitung der „Lügenpresse“ abschreibt, wie in der Collage gelesen werden kann, und diesen noch ausschmückt, als wäre wer von FPÖ unzensuriert vor Ort und nicht in der Kopierbude das Ganze noch aufpoppend gewesen. Das also wird von ihr ohne Verdammnis der „Lügenpresse“ gänzlich geglaubt, da wird ihr die „Lügenpresse“ zur Presse der Wahrheit, der sie ja so recht verpflichtet stets …

Um einem möglichen Mißverständnis vorzubeugen, es geht hier in keiner Weise um den Inhalt des Beispielberichts, sondern einzig um den massiven Widerspruch, um das Offensichtliche: wenn die Presse nicht gemäß der Gesinnung von beispielsweise FPÖ unzensuriert schreibt, dann ist die Presse eine „Lügenpresse“, aber die Presse wird augenblicklich zur Wahrheitspresse, wenn FPÖ unzensuriert damit ihre Gesinnung füttern kann, und diese Gesinnung ist gefräßig, nicht nur was Informationen anbelangt.

Das hat doch immer wieder was von dieser „Glaubwürdigkeit“, für die FPÖ unzensuriert in dieser Woche einen sehr Berufenen als Zeugen aufruft, um sich selbst zu …

NS Es paßt zu dieser Gesinnung recht dazu der Kommentar darunter: „Danke, Merkel! Die Akte für Nuremberg 2.0 wird lang; sehr, sehr lang.“ Was für Prozesse in dieser Stadt abgehalten wurden, muß nicht ausgeführt werden, was aber das Fordern solcher Prozesse unter Berücksichtigung geltender Gesetze in Österreich heißt, ist unmißverständlich: Verharmlosung von …

fpö unzensuriert - nuremberg 2-0

Wer erdoğanische Verhältnisse will, wählt Gerwald Erodin

FPÖ Identitäre Parlamentspartei Michael Schnedlitz  Gedankengut nichts verloren - Werbung dafür nicht tragbar

Wie wird jetzt ob der Entwicklungen in der Türkei breit hyperventiliert, als ob das alles erst mit der Nacht des versuchten Putsches begonnen hätte, dieser Putsch gegen Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte und so weiter und so fort.

Die Türkei ist ja doch weit weg. Und die Urlaubsbesuche der Türkei lassen doch keinen Einblick zu – wen kümmert schon das Land, das zum Zwecke des Sonnenbadens besucht wird, wenn nur das Planschbecken sauber und das Frühstücksbuffet reichlich …

Damit es einst nicht zum breiten Hyperventilieren in Österreich kommt, damit es jetzt schon hautnah erlebt werden kann, wie sich erdoğanische Verhältnisse einschleichen, und es Menschen in Österreich aufgrund der bisherigen Entwicklungen noch nicht genug klar geworden ist, wie sich erdoğanische Verhältnisse tatsächlich über einen sehr langen Zeitraum einschleichen, diesen Menschen kann empfohlen werden, am 2. Oktober 2016 Gerwald Erodin mit seiner identitären Parlamentsfahnentruppe zu wählen, um hautnah zu erfahren, wie sich erodinische Verhältnisse endgültig eingeschlichen haben, und das bringen, was nun in der Türkei …

Anderseits, im Grunde reicht es bereits vollkommen aus, was bisher in Österreich …, um es mit Michael Schnedlitz, dem es jetzt schon reicht, zu sagen:

“Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren – Werbung dafür ist nicht tragbar!“

 

Rund um und aus Odin Wiesinger dampft es

Wie können Fernsehdiskussionen beschrieben werden? Zum Beispiel solche von dem Fernsehsender mit dem Grußnamen – zur Begrüßung oder zur Verabschiedung? – ausgestrahlten.

Es werden Menschen eingeladen, die sich nicht vorbereiten. Die Moderation von Menschen gemacht, die nicht zu fragen wissen. Und was dabei herauskommt: Dampf. Aber es ist keine Erzeugung von wichtigem Dampf, der in so vielen Bereichen benötigt wird, etwa zur Stromerzeugung. Soher muß genauer gesagt werden: es ist nicht einmal Dampf, sondern nur die sogar in einem sehr warmen Studio sichtbare Ausatemluft …

Und am letzten Donnerstag gab es aus und rund um Odin Wiesinger wieder sehr viel und eigentlich nur Ausatemluft.

Wie viel Luft ausgeatmet wurde, dafür reicht exemplarisch das Thema der Burschenschaften.

Odin Wiesinger feiert Burschenschaften ab als jene, die erst Meinungsfreiheit und Demokratie … er zaubert aus dem Tönnchen Burschenschafter wie Viktor Adler, um die Burschenschaften insgesamt darzustellen als, eben sie zu feiern, als Vorbild hinzustellen, seine „geistigen Vorfahren“ für … Ärgerlich ist das aber nicht. Er atmet eben aus, was auch seine kleinen Präsidenten atmen.

Ärgerlich wird es aber tatsächlich, wenn dann Josef Haslinger, als wäre er vorbereitet, als wüßte er bestens Bescheid, über Burschenschaften, Bestätigungen des Odins Ausgeatmeten vorbringt, selbstverständlich mit Einschränkungen, sie, die Burschenschaften hätten ein konservatives Weltbild gehabt, das nicht mehr in die heutige Zeit … Und dann schafft es Josef Haslinger tatsächlich, in einem Satz von liberalem Geist und Wartburgfest … Es kann hier nur verwiesen werden, nachzulesen, was bereits Heinrich Heine darüber geschrieben hat, über diese Zusammenkünfte auf der Wartburg mit den Bücherverbrennungen … Und es gibt nach wie vor treue Fürsprecherinnen und Fürsprecher der „Flamme empor“ bis zum heutige Tage, wie hier ebenfalls gelesen werden kann …

Ja, in Österreich haben Burschenschaften wahrlich keinen Grund zur Klage über eine schlechte Behandlung, weder in den Medien noch … Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt …

Odin Wiesinger in der Ausatemluftsendung servustv 21.07-2016Das Thema Burschenschaften wird dann von dem im Stuhl lümmelnden „berühmtesten Philosophen Österreichs“, wie er eingangs vorgestellt wird, rasch beendet, das sei eine Debatte,  die „brauchen wir jetzt nicht zu führen“¹ … und der Moderator: „Dann führen wir sie jetzt auch nicht“.  Ja, es wird auf den Philosophen gehört, der, kann auch gesagt werden, nicht lümmelt, sondern sich die ganze Sendung über mehr oder weniger in einer stuhlschlafenden Position befindet … der schlafende Philosoph, österreichberühmt in Eisenstadt … Wer aber in diesem Manne nicht schläft, ist der Lehrer, gefehlt hat bloß sein Befehl, alle hätten die Hefte herauszuholen, um mitzuschreiben, was er ihnen alles über Philosophie und Kunst vorzutragen und gar auswendig vorzutragen gelernt …

So eine Debatte müsse jetzt nicht geführt werden. Freilich, die Sendezeit ist begrenzt, und es muß Odin Wiesinger noch seinen Wahlspruch, auf den er stehe, unterbringen: „Ehre, Freiheit, Vaterland“ …  Und das braucht nicht einmal mehr … es wird sich Odin Wiesinger zu dieser Runde für sich vielleicht gedacht haben, nur ein Wort, das er verwendet, wie gelesen werden kann: „trottulös“ …

Was immer sich Odin Wiesinger gedacht haben mag, interessiert nicht, gefreut wird er sich wohl haben müssen. Auch er. Denn. Wie leicht wird es ihnen immer gemacht. Von jenen, die unvorbereitet in Sendungen zu unvorbereiteten Moderatorinnen gehen. Es ist verantwortungslos, in Sendungen zu gehen, zu wissen, auf wen in Sendungen getroffen wird, und nichts vorbringen zu können, als Ausatemluft.

Was hätte noch in einer Sendung mit Odin Wiesinger angesprochen werden können? Die Frage der Finanzierung seiner Reisen, seine digitalen und realen Ausstellungsorte, seine Gestaltung der Medaille für die antisemitische Ikone der FPÖ und so weiter und so fort … wer hier nach dem Namen Odin Wiesinger sucht, wird finden, was in dieser Sendung alles nicht Thema war …

Übrigens, Odin Wiesinger verwendet auch noch andere recht garstige Wörter, der Liebling des kleinen Präsidenten …

Zusammengefaßt kann gesagt werden, Odin Wiesinger ist kein Künstler, der je ein Anlaß für eine Diskussion über Kunst sein kann, seine Bedeutung liegt einzig darin, so eine Art Parteimaler der identitären Parlamentspartei zu sein, und nur in diesem Zusammmenhang ist eine Diskussion gerechtfertigt und sinnvoll.

¹ Vielleicht fehlte dem Herrn Lehrer bloß ein Debattenbrief zum Unterzeichnen – ungewiß aber, ob Liessmann einen solchen unterschreiben würde, paßte ein solcher wohl nicht zu jenem, den er seinerzeit unterzeichnete: den Brief der 800 gegen den „Wildwuchs durch das sprachliche Gendern“ …

PS Sollten Sie die Erwähnung des Namen des Moderators dieser Ausatemluftsendung vermißt haben, er wurde erst vor kurzem erwähnt, als er in seiner bewährten Manier eine Sendung über den Atem Allahs …

 

FPÖ-unzensuriert-info-direkt-„Kongress Verteidiger Europas“ in Linz, wo’s verrinnt

FPÖ unzensuriert bewirbt am 22. Juli 2016 den von ihr gemeinsam mit Info-Direkt geplanten „Kongress“ am 29. Oktober 2016 in Linz – wo sonst? In Linz, wo es, wie es heißt, beginnt’s, aber was in Linz beginnt, endet …

Auf der dazu eingerichteten Website  heißt es:

„Der erste österreichische Kongress gegen die ethnokulturelle Verdrängung der europäischen Völker. Eine Leistungsschau der patriotischen, identitären und konservativen Arbeit im publizistischen, kulturschaffenden sowie politischen Bereich. Als Verteidiger Europas machen wir uns gemeinsam auf, unsere Völker, Traditionen und Werte zu beschützen.“

Was hier für Werte beschützt werden wollen? Nun. Eine Person aus der FPÖ-Unzensuriert-Schreibstaffel hat bereits eine Karte für seine Teilnahme bestellt, und mit dieser kann gesagt werden, es soll wohl der Wert der Verleumdung beschützt werden, die gerade für diese einen recht hohen Wert haben muß, wie auch für die Hofer-FPÖ-Unzensuriert, die durch das Veröffentlichtlassen zur weiteren Verbreitung der Verleumdung seit fast einem Monat ein Bekenntnis zu diesem Wert … Neue Glaubwürdigkeit in Österreich …

In der Collage dazu ein paar Bildchen aus dem Video-Trailer zur Bewerbung dieser „Werte“-Veranstaltung, die bereits alles deutlich machen …es muß aufgrund der Machart dieses Videos wohl nichts mehr gesagt werden. Es ist die einschlägig bekannte Machart, zu der sofort jedem Menschen, der einmal nur ein paar solcher Videos gesehen hat, selbst einfallen läßt, aus welchem Gesinnungsabgrund …

fpö unzensuriert und info-direkt - 22-07-2016

Und wie in der Collage auch gelesen werden kann, gibt es einen Verein in der gesinnungsgemäß typischen Diktion der Namensgebung, der im Impressum für diese Website angeführt wird. Über diesen gibt beispielsweise Auskunft: „Wer steckt hinter ‚Info-Direkt‘?“ … Aber auch hier war es ab und an nicht zu umgehen, Info-Direkt zu erwähnen, wie ebenfalls gelesen werden kann: österreich_zuerst auf FPÖ unzensuriert: „… Volksverräter sofort erschossen werden“ …

Mit Peter__ aus der Hofer-FPÖ-Unzensuriert-Schreibstaffel kann also schon einmal gesagt werden, ein Wert, mit dem in Linz begonnen werden soll, zurückzuobern, ist der Wert der Verleumdung im besonderen und ganz allgemein recht die Werte der besonders ausgelegten Wahrheit, die für viele, viel zu viele bereits recht glaubwürdig …

FPÖ unzensuriert – Die Türken zu Wien

— Wie schnell reagierten beispielsweise Brandstetter und Kurz, wäre FPÖ unzensuriert eine türkische Demonstration. Was wüßten sie nicht sofort alles fordernd zu sagen und zu tun, ginge es um eine AKP unzensuriert …

— Geh‘! Es sind ja eh Türken¹, die Unzensuriert betreiben und demonstrieren für …

¹ Nicht als ethnischer Begriff, sondern als Zeitwort oder (in diesem Zusammenhang besonders reizvoll) Tätigkeitswort.

Neue nachzueifernde Glaubwürdigkeit in Österreich: FPÖ unzensuriert

FPÖ unzensuriert bringt am 21. Juli 2016 mit Stolz einen Kommentar, mit dem sie darüber berichtet, wie recht gut Richard Schmitt von ihr spricht.

Und es ist tatsächlich aufmerkenswert, was Richard Schmitt über FPÖ unzensuriert sagt, selbstverständlich ohne das Ding beim Namen zu nennen, er redet bloß über „Unzensuriert“ – das wird der Hofer-Partei recht gefallen:

„Wir sind da in einer Auseinandersetzung mit Medien, die der rechte Rand installiert hat, mit unzensuriert.at und anderen Seiten. Wir müssen uns von denen abgrenzen, aber ihre Existenz allein sorgt dafür, dass wir sehr aufpassen müssen. Würden wir die Nationalität verschweigen, so wie andere Medien, dann würden wir für die Leute da draußen zum System gehören. Wir würden für sie zu dem gehören, was sie „Lügenpresse“ nennen, und dann würde man uns überhaupt nichts mehr glauben.
Sie richten sich, um den Kontakt zu den Leuten nicht zu verlieren, also eher nach unzensuriert.at und nicht nach der Qualitätspresse?
Nein. Wir schreiben, was passiert ist, aber wir schreiben es deutlich, mit allem, was dazugehört. Wir sind uns natürlich der Brisanz bewusst, aber nur so halten wir die Leser bei der Stange und bleiben für sie glaubwürdig. Aber es ist wirklich gefährlich, wenn man es einmal vergeigt hat, dann ist es vorbei, wenn du im Web in den Augen der Menschen unglaubwürdig bist, dann hast du verloren. In Deutschland zum Beispiel ist das sogar der Bild-Zeitung passiert. Die gilt dort für viele ebenfalls als „Lügenpresse“. Man muss sich das mal vorstellen – die Bild-Zeitung.“

Aufmerkenswert, weil: Unzensuriert sei vom rechten Rand installiert worden. Der rechte Rand hat in Österreich – und das macht ihn wohl zu rechten Rändern in anderen Ländern unverwechselbar – eine Berufsbezeichnung: Dritter Nationalratspräsident …

Es ist möglicherweise auch deshalb unverwechselbar, weil es in Österreich keinen rechten Rand gibt, wie erst vor kurzem unter einem etwas lyrischen Titel geschrieben wurde: Und aus der Mitte entspringt die Extreme, das Identitäre …

Aufmerkenswert, weil: Im Zusammenhang mit FPÖ unzensuriert überhaupt von Glaubwürdigkeit sprechen zu können. Wäre FPÖ unzensuriert nicht eine Website, sondern ein sogenanntes klassisches Medium, würden Menschen wohl laut „Lügenpresse“ schreien.

Aufmerkenswert, weil: Im Zusammenhang mit FPÖ unzensuriert überhaupt von „System“ zu sprechen, als ob FPÖ unzensuriert außerhalb des „Systems“ wäre, während die FPÖ nichts mehr verkörpert als das „System“, das längst schon niemand mehr haben will.

Aufmerkenswert, weil: Von Unzensuriert so zu sprechen, als wäre es irgend eine Website, während tatsächlich nur von FPÖ unzensuriert gesprochen werden kann. Mit einer Schreibstaffel …

Genug, genug …

NS Wie glaubwürdig FPÖ unzensuriert ist, das beweist seit bald einem Monat mit zur weiteren Verbreitung veröffentlichten Kommentar, an dem auch der Dritte Nationalratspräsident nichts … wozu alles wiederholen? Dazu, daß doch einmal in Österreich breitest anders gesprochen und geschrieben über FPÖ unzensuriert?

Dieser Verleumdungskommentar ist auch in der heutigen Nacht noch, 22. Juli 2016 – allein diese Verleumdung zeigt exemplarisch auf, wofür FPÖ unzensuriert steht …

„Man muss die Dinge beim Namen nennen.“ Sagt Richard Schmitt. Nur wenn es um FPÖ unzensuriert geht, soll nur gesagt und geschrieben werden, was der FPÖ … Und darin sind gutter press und quality press in Österreich verwechselbar … Und gibt nicht gerade der derzeitige Justizminister vor, welches Ding beim Namen genannt werden soll?

Medial nachzueifernde neue Glaubwürdigkeit in Österreich - fpö unznsuriert

Kandidatenanfechtung zugunsten von Sandra Weber

Kandidatenanfechtung

In Österreich ist vieles möglich. Vielleicht findet sich noch wer, der das neuerliche Antreten eines Kandidaten zur Anfechtung vor den Verfassungsgerichtshof bringt. Zeit ist noch genügend. Es wird auch schnell gearbeitet in Österreich, wie erlebt werden durfte, als die letzte Wahl aufgehoben wurde.

Weshalb sollte das nicht möglich sein, wo doch in Österreich schon alles möglich geworden ist. Der Anfechtungsgrund? Nun, vielleicht das nicht gesetzeskonforme Wahlverhalten. Es haben zwar beide Kandidaten und auch die Wahlleitung dabei sich nicht gesetzeskonform verhalten, wie es die Collage zeigt, aber es geht dabei nur um den Kandidaten, der aufgrund seines ausgeübten Amtes die Gesetze genauestens kennen müßte, also um den Kandidaten der identitären Parlamentspartei, um dieser zu einem noch attraktiveren Kandidaten zu verhelfen, genauer, zu einer Kandidatin.

Auf der Plattform des Konzerns Facebook wurde von einer befreundeten Person etwas geteilt, etwas über den Putsch in der Türkei, wobei das nebensächlich ist, aber sie hätte das von Sandra Weber nicht geteilt, hätte sie nur einen Blick auf das Profil von Sandra Weber geworfen.

Vielleicht geht es aber auch ohne Kandidatenanfechtung, weil sich der Kandidat der identitären Parlamentspartei überzeugen läßt, sie wäre die attraktivere Kandidatin, wählbar auch für Menschen, die sonst keinen Gedanken darauf verschwenden, ob diese Partei je wählbar wäre, also auch für den Menschen, der eben dabei ist, die Vorzüge der Kandidatin hervorzuheben:

Die Vorzüge dieser Kandidatin als Kandidatin gegenüber dem bisherigen Kandidaten der identitären Parlamentspartei sind nicht von der Hand zu weisen, wie allein schon ein paar Meldungen und Teilungen von ihr auf Facebook, die hier zur Unterstreichung des Geschriebenen bebildern.

Kandidatin für identitäre Parlamentspartei -2-10.2016

Gerade für eine Partei, die sich recht für Frauen einsetzt, muß es erst recht authentisch sein, eine Frau zur Kandidatin für das höchste Amt in der „Firma“ zu erwählen.

Sie ist noch jünger als, wenn etwas gewünscht werden darf, der Noch-Kandidat.

Sie kommt aus Deutschland, wahrlich deutscher als der Programmdeutsche mit seinem deutschen Kulturkreis. Für „Deutsch und stolz“ braucht sie also nicht nachzuschlagen, wieder Handbuchdeutsche …

Sie kennt sich dennoch auch in Österreich aus, in dieser „Firma“, die „kein Staat“ …

Sie spricht eine klare Sprache. Sie braucht nicht nach „Chemtrails“ zu fragen, denn sie weiß, welches „Gesetz klammheimlich“ …

Sie findet „Spiegel-Aufmacher“, um die recht wichtigen Fragen weiterzuleiten …

Sie teilt, und das wird auch ihre Vision sein: „Unser Nürnberg wird kommen“.

Sie weiß auch um die Wichtigkeit von Merchandising, gerade in einem Wahlkampf sind Einnahmen wichtig: „Nürnberg 2.0“ oder „Heimat“ auf das Kapperl …

Sie weiß, wer die „Geschichte schreibt“ …

Und was weiter für sie … Kornblume … Compact … identitär ….

Mit der Kandidatin auf Wanderung im Kornblumenland zu gehen, ist für sie auch ein Argument, daß es ihr vertraut …

Es gibt aber auch etwas Negatives. Das soll nicht verschwiegen sein. Sie weiß zwar die Frauen der Elterngeneration zu ehren, vergessen aber sind von ihr die Großeltern, die dem Kandidaten recht am Herzen …

Weber - Kornblume - Zistler - Ruhdorfer

Wer auf der Wanderung nicht angetroffen wurde, war Jaskova, dafür allerdings Zistler, Ruhdorfer …

Das alles, was oben geschrieben wurde, ist menschgemäß Humbug, also zur Idee mit der Anfechtung und der Empfehlung einer nicht durch das parteipolitische Geschäft verbogenen Kandidatin … Aber der Humbug wurde gebraucht, um nicht darüber nachdenken zu müssen, wie das bei einer Wahl ist, wie das schon bei der nächsten Wahl am 2. Oktober 2016 sein wird, wenn viele ungeprüft ihr Kreuz …

Etwas zu teilen, beispielsweise auf der Plattform des Konzerns Facebook, ohne vorher zu prüfen, von wem etwas geteilt wird, ohne stutzig zu werden, was geteilt werden will, ist kein Malheur, jedenfalls keine Misere wie zu wählen, ohne vorher zu prüfen, wem die Stimme gegeben werden will, ohne stutzig zu werden, bei den Inhalten, die eine Kandidatin …

Besorgniserregend allerdings ist eines, weil das nicht zum ersten Mal festgestellt werden mußte, wo überall bereits solche Kandidatinnen und Kandidaten Eingang finden deren Sachen arglos geteilt werden, und jetzt läßt es sich doch nicht vermeiden, darüber nachzudenken, wie hoch deren Einfluß auf Wahlen bereits sind, wenn etwa nur für die vielen, viel zu vielen Stimmen einer Afd, eines Front National, einer AKP …

„Therapeut“ empfiehlt Männern ihre Frauen als Stillhaltepuppen

Daß es sich bei Tahsen Gachara um einen „Therapeuten“ aus einem gänzlich fremden Kulturkreis zugewanderten handelt, der seine Integrationsunwilligkeit auch durch seine „Ratschläge“ beweist, zeigt nur einmal mehr, wie sehr solche Männer nicht gewillt sind, sich in die Kultur dieses schönen Landes Österreich einzufügen.

Was heute in so einem invasorischen Psychologieblatt zu lesen war, verdeutlicht am besten, wie fremd diese Kultur ist und immer bleiben wird, und mehr noch, wie sie alle Werte, auf die Österreich mit Recht stolz sein kann, unterwandern und allen aufzwingen wollen. Vor so einem Geschlechterbild muß die Jugend in diesem Land geschützt werden.

„Ich bin sehr sexuell, meine Frau wenig. Wenn wir aus waren, bin ich danach meistens sehr geil, aber meine Frau ist müde. Sie ist höchstens dazu bereit, sich mir in der Löffelchenstellung passiv zu überlassen. Mir taugt das gar nicht.“

Antwort des „Therapeuten“:

„Schade, ich finde das von Ihrer Frau sehr okay. Wenn sie spätabends müde ist, darf sie sagen: ‚Jetzt nicht.‘ Dass sie Ihnen nicht gleich empfiehlt, sich selbst zu befriedigen, sondern sich zur Verfügung stellt, sollten Sie eigentlich zu schätzen wissen.“

Eigene Frauen als Stillhaltepuppen empfohlen 19-07-2016-KrPS Es kann nur gehofft werden, daß die Gebietskrankenkasse dafür nicht die Kosten übernehmen muß.  Das wäre ein wirklicher Skandal, müßte die österreichische Gemeinschaft für die Kosten von Männern, die mit solchen „Praktiken“ an den „Psychologen“ ihres Kultur- und Wertekreises sich wenden, auch noch aufkommen. Und nicht nur das, ermöglichte dadurch die österreichische Kulturgemeinschaft einem solchen „Therapeuten“ auch noch finanziell unbelastet seiner Umschreibung der ihr traditionell wichtigen Werte widmen zu können.

 

Treu und herzig schreibt Norbert Hofer – „rechtsextreme Bewegung“

Norbert Hofer sorgt sich um Rechtsextremismus - im fernen Lande

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Norbert Hofer am Tag seines Herrn, am 17. Juli 2016, auf der Plattform des Konzerns Facebook gar treu und herzig einiges geschrieben, das hoffen läßt, er wird eines Tages, auch öffentlich Antworten  breit geben, beispielsweise auf die Fragen, die ihm direkt gestellt wurden: Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten … oder es finden sich doch noch Journalisten und Journalistinnen der gutter und der quality press in Österreich, die ihn Fragen dieser Art stellen – auf seine treu-und-herzigen Antworten …

Er werde, schreibt Norbert Hofer am Tag seines Herrn, nicht wegschauen, wenn es zu „Gewalt und Extremismus kommt.“ Seit drei Wochen hätte er beispielsweise schon hinschauen können, aber Verleumdung hat nichts mit Gewalt und auch nichts mit Extremismus zu tun, für Norbert Hofer. Er hätte längst etwas dagegen tun können, etwas dagegen sagen können, aber es sind ja keine „türkischen Staatsbürger“ und keine „bereits eingebürgerten Türken in Wien“, sondern … wie gelesen werden kann: FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“.

Wie fein, nicht nur treu und herzig, Norbert Hofer unterscheidend schreiben kann, weil er eben genau hinschaut, und den Rechtsextremismus sieht, der ihn Sorge bereitet, also jenen mit dem „Wolfsgruß“, und dann am Ende sein flammendes Bekenntnis, er werde nicht wegschauen, wenn es zu Extremismus … von der Türkei nach Österreich kann schon das eine und andere Gepäckstück verlorengehen, ach, wie recht, daß es gerade das mit der Aufschrift Rechts…

„Als Präsident“, schreibt Norbert Hofer, „werde ich darauf achten …“ – als welch ein Präsident? Als der, der er vorgibt zu sein, ist er noch nicht, und als der Präsident, der er ist …

norbert hofer - verleumdung seit drei wochen auf fpö unznsuriert - 18-07-2016.jpg… übrigens, wie in der rechten Collage gelesen werden kann, ist die Verleumdung auch heute noch, am 18. Juli 2016, zur weiteren Verbreitung von der FPÖ unzensuriert veröffentlicht – ach, wie recht gut Norbert Hofer hinschaut und wohin er überall schauen muß, was er alles tun muß, um nichts tun zu müssen, bis in ein fernes, fernes Land muß er schauen … Das untätige „So etwas dulde ich nicht.“ des Norbert Hofer …

Hofer-GrußNS Es könnte noch auf andere treu und herzige Sätze des Norbert Hofer am Tag seines Herrn eingegangen werden, etwa auf die, mit denen er Eltern und Großeltern … Es ist wohl wahr, daß die Elterngeneration das Land, also Österreich, aufgebaut haben, aber was tat die Großelterngeneration, die er wohl treu und ehrenreich meint, davor? Oder abgekürzt nach einem Romantitel zu dieser Zeit: Großeltern, wo wart ihr?