Andreas Mölzer und Bernhard Tomaschitz – Zurzytisten oder Abgeordneter und Assistent?

Andreas Mölzer schreibt heute aus seinem Block heraus, er sei für eine lückenlose Offenlegung, denn die Bürger hätten ein Recht auf Transparenz.

Wie es Andreas Mölzer wohl selbst mit der Offenlegung hält? Diese Frage werden sich Bürgerinnen und Bürger auch stellen. Zum Beispiel die Frage, die schon einmal gestellt wurde, heute also nicht mehr wiederholt werden muß, an die lediglich zu erinnern ist.

Neger- Deutscher Charakter Österreichs

Die Frage ist vor allem deshalb erinnerungswürdig, weil, wie gesehen werden kann, Dr. Bernhard Tomaschitz nach wie vor als Assistent von Andreas Mölzer geführt (screenprint 21. März 2011) wird.

Andreas Mölzer wird diese Forderung nach lückenloser Offenlegung heute aus seinem Block heraus geschrieben haben wegen Ernst Strasser, um … Wer die Videos der Sunday Times sah, die Erklärungen hörte, diese selten beobachtbare Geistesarbeit erleben durfte, wird sich vielleicht gedacht haben, Ernst Strasser, der Hubert Gorbach der ÖVP. Zwei Männer, die alle Talente besitzen, um je gewesen zu sein: Vizekanzler, Innenminister, Abgeordneter.

PS Allerdings schreibt Andreas Mölzer nicht „Transparenz“, sondern „Transparent“. Schuf Andreas Mölzer damit einen neuen Begriff, aus „trans“ und „parent“? Nach dem Inhalt würde das freilich gar nicht passen. Aber als Familienmensch und Vieldenker war Andreas Mölzer möglicherweise schon beim nächsten Thema, das er in seinem Block demnächst behandeln möchte. Oder ist es Andreas Mölzer selbst nicht bekannt, daß Andreas Mölzer die Transparenz doch – zu transparent sein könnte? Und sieht für Bürger und Bürgerinnen bloß das Recht vor, Transparenz auf einem Transparent, das als Sichtschutzmauer aufgezogen ist, zu lesen?

Beiträge von Abgeordneten zu Kommentaren auf „Unzensuriert.at“

 

Was kann Europa tun? Verfasst von zwara am 18. Februar 2011 – 12:31. Kein Geld mehr schicken! Keine Lebensmittel mehr schicken! Keine Medikamente mehr schicken! Keine Urlauber mehr schicken! Wen wir sie nicht mehr füttern und gesund pflegen, kann die Natur ungestört ihr Werk verrichten. Die Natur ist kein Rassist! Sie fördert nur die natürliche Auslese. Schließlich ist das auch im Sinne der Grünen ;-)

Es sind nicht nur Kommentare der Blutigen Maria, die auf der Website der „Informationen“ des III. Präsidenten NR regelmäßig, könnte schon gesagt werden, veröffentlicht vorzufinden sind, über die hier nicht noch einmal geschrieben werden will; es reicht der Hinweis auf gestern: http://scoop.at/Oesterreich/Migratten-Politische-Informationen-von-Marti….

Wie der oben zitierte Kommentar zeigt, schreiben auf „Unzensuriert.At“ also auch andere ebenso gnadenlos brutal. Bemerkenswert an diesem Kommentar jedoch ist die Formulierung: „Keine Urlauber mehr schicken!“; ein Vorschlag, der unentschieden macht, soll darüber gelacht werden, oder, soll darüber nachgedacht werden, wie schwach das demokratische Bewußtsein dieser Kommentatoren und Kommentatorinnen ausgeprägt ist. Noch etwas ist bemerkenswert, dieser Kommentar ist zu einem Beitrag geschrieben, zu dem auch ein Verfasser genannt wird, Andreas Mölzer. Sein Beitrag über einen „arabischen Völkerfrühling“ ist als „Analyse“ angekündigt, …

Andreas Mölzer und „zwara“ haben, wie es aussieht, eine gemeinsame Vorstellung von Demokratie. „Zwara“ schlägt vor, „keine Urlauber mehr zu schicken“, Andreas Mölzer empfiehlt der Ballorganisation des WKR-Balles in der Hofburg, „nicht nur die negative Berichterstattung zuzulassen“ (http://scoop.at/Oesterreich/Industriellen-aus-Deutschland-repraesentativ…).

Der Kommentator „bluemani“ analysiert ebenfalls, mit Blick auf die Demokratie:

Demokratie
Verfasst von bluemani am 18. Februar 2011 – 14:13.
Da erkennt man die Musels: ‚Sie flüchten vor der Demokratie!‘
Und wieder werden Steuermilliarden von Europa zu den Musels geschickt und die kleinen Einheimischen Europäer wissen nicht, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen! Ein tolles System! Angeführt, ohne Ausnahme, von riesen geldgierigen und verstohlenen Arschlöchern! Einen anderen Ausdruck gibt es für diese Menschen nicht!

Bei einer derartigen geistigen Übereinstimmung ist es nicht verwunderlich, solche Beiträge, von denen selten die Verfasser namentlich genannt werden, von Abgeordneten zu solchen Kommentaren auf „Unzensuriert.At“ zu lesen.

„Migratten“ – Politische Informationen von Martin Graf, III. Präsident NR

„Migratten“ wurde nicht auf einer Website von Anonymen, von denen nichts anderes zu erwarten ist, gelesen, sondern auf der Website „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“, „Migratten“ wurde also gelesen auf einer Website, deren Autoren auch gewählte Abgeordnete sind: Andreas Mölzer, Norbert Hofer, Werner Neubauer, Walter Rosenkranz und eben Martin Graf. 

„Migratten“ wurde von „bloody mary“ in ihrem Kommentar vom 16. Februar 2011 geschrieben zu dem Beitrag „Gericht definiert den Begriff der Pädophilie neu“. Blutige Maria schreibt in diesem ihrem Kommentar, die Justiz sei blind, wenn es um „moslemische Migratten“ gehe.

Blutige Maria schreibt regelmäßig, wie schon berichtet wurde, auf der Website der politischen Informationen des III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf. Um auf dessen Website Kommentare schreiben zu können, muß man sich anmelden, mit einer gültigen E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse der Blutigen Maria ist den Männern, die diese Website betreiben, also bekannt.

„Migratten“ auf einer Website zu lesen, wie beispielsweise auf der Website der Donauälpler und -älplerinnen, reichte nicht aus, um es zu erwähnen, aber „Migratten“ steht auf der Website von -, das muß nicht wiederholt werden.

Blutige Maria ist eine fleißige Schreiberin. Am 17. Februar 2011 schreibt sie zu diesem oben erwähnten Artikel einen weiteren Kommentar:

Mahlzeit, da haben unsere Politnieten ja was Schönes an Land gezogen. Wird Zeit, daß wir ihnen das Handwerk legen. Wenn nötig mit Gewalt. (Ägypten läßt grüßen…)

Wenn Menschen sich verbal austoben, etwa auf Websites, die, entgegen den Intentionen ihrer Betreiber und Betreiberinnen, für nichts anderes gut sind, als dafür, daß Menschen sich schriftlich verausgaben, um nicht tatsächlich und wirklich gewalttätig zu werden, ist es hinzunehmen. Wenn das allerdings auf der Website der „Informationen“ des III. Präsidenten NR zugelassen wird, bekommt es eine fragwürdige Qualität. Wie der Screenprint zeigt, bezeichnet Andreas Mölzer „Unzensuriert.AT“ nach wie vor als …, und Andreas Mölzer muß es schließlich wissen, wenn einmal angenommen werden darf, daß er doch etwas …

Androhung von Gewalt, Menschen ihr Menschsein abzusprechen, das auf der Website eines III. Präsidenten NR lesen zu können, ist die Leistung, das darf nicht vergessen werden, von 109 Nationalratsabgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem dritten Präsidenten wählten.

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/03/01/unzensuriert-informationen…

http://scoop.at/Oesterreich/Auf-Unzensuriert-Ruf-nach-einer-Regierung-di…

http://bernhardkraut.wordpress.com/umfrage-rucktritte-von-abgeordneten/

PS Zu dem im oben erwähnten Artikel behandelten Gerichtsurteil ist nichts zu schreiben. Außer, vielleicht, absurde Paragraphen gebieren absurde Urteile, aber auch abscheuliche Reaktionen, wie jene von der Blutigen Maria.

http://scoop.at/Oesterreich/Herabwuerdigung-religioeser-Lehren-ein-ersat…

Auf „Unzensuriert.at“ Ruf nach einer Regierung, die Massenmorde anordnet

Oder doch „nur“ die Massenausweisung? Derartig blutrünstige Kommentare werden ja immer so geschrieben, daß im Bedarfsfall gesagt werden kann, es war nicht blutrünstig gemeint, sondern harmlos, bloß auf „Probleme“ wolle hingewiesen, „Lösungen“ angeboten werden. Welche Regierung also in Österreich gebraucht wird, schreibt die Blutige Maria (bloody mary) in ihrem Kommentar zu einer Besprechung des Buches von Udo Ulfkotte heute auf „Unzensuriert.At“, der Website mit politischen Informationen des III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf: „SOS Abendland“.  Blutige Maria will eine Regierung, die „mit den Türken das macht“, was mit den Armeniern und Armenierinnen gemacht wurde. Und, wie gewußt wird, es war Massenmord … Menschgemäß wird Blutige Maria sagen, sie meinte das nicht. Die Blutige Maria schreibt nicht zum ersten Mal auf „Unzensuriert.At“, wie nachgelesen werden kann, und nicht nur auf „Unzensuriert.At“, aber immer beseelt von „Säuberung“, die am besten eine „Diktatur“ …: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/12/das-innenministerium-wahnt…Und zu Udo Ulfkotte muß nichts mehr hinzugefügt werden. Was zu schreiben war, wurde bereits geschrieben:
http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/09/04/zwischen-michael-kohlmeier…Wie man sich wohl die Blutige Maria vorzustellen hat? Vielleicht ist es auch eine, wie Andreas Mölzer die WKR-Ballbesucher beschreibt, „hochbürgerliche und überkultiverte“ Frau, die in einem langen Abendkleid gerne Bälle besucht (http://scoop.at/Oesterreich/Die-Geisterwelt-des-Andreas-Moelzer)?

NS Blutige Maria hat sich auch schon stolz mit ihrem Vor- und Zunamen vorgestellt

„Herabwürdigung religiöser Lehren“, ein ersatzlos zu streichender Paragraph

Strafgesetzbuch, Paragraph 188:
Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

Das also, damit nicht gesucht werden muß, wovon hier gesprochen wird, ist der Paragraph, der ersatzlos zu streichen ist.

Denn, dieser Paragraph hat mit allen Religionen eines gemeinsam, nämlich die Qualität, absurd zu sein. Darüber hinaus besitzt dieser Paragraph keine Qualität. Wie jedwede Religion heute keine Qualität mehr besitzt, um weiter als Welterklärungsmodell dienen zu können, oder gar als Anleitung zum weltweiten menschlichen Handeln eine förderliche Rolle zu spielen.

Die erste Absurdität besteht darin, von Lehren zu sprechen. Eine Lehre kann verifiziert und falsifiziert werden. Das ist, nicht erst seit heute, der Standard, dem sich jedwede Lehre zu stellen hat. Der Standard der Religionen aber ist nach wie vor die Unterwerfung eines jeden Menschen, und, immer noch, mit dem Strafgesetzbuch in der einen Hand und in der anderen Hand, gestapelt, der Bibel, dem Koran und anderen Religionsschriften. Die Bücher der Religionen können aber nur erzählt werden, wie Märchen, von denen Menschen, die längst aus dem Alter, in dem sie zum Einschlafen Geschichten benötigen, sind, Priester, Imame und andere Religionsangestellte zu ihren lebenslangen Eltern, die ihnen weiter Märchen erzählen, bestellen. Märchen aber sind eine Textsorte, die, wie jedwede Textsorte, menschgemäß Lob, Kritik, Verehrung und Verriß unterliegt, auch Spott und Hohn sich gefallen lassen muß.

Die zweite Absurdität dieses Paragraphen ist in der Formulierung: „Ärgernis zu erregen“. Wessen Ärgernis. Es gibt in Österreich, um bei diesem Beispielland zu bleiben, an die zwei Millionen Menschen, zu deren verehrendem Personal beispielsweise weder Jesus Christus noch Muhammad gehören. Und mit dieser nichtssagenden Tatbeschreibung der „Ärgerniserregung“ verläßt dieser Paragraph die Absurdität, die Freude erregen kann, und betritt den Boden der Züchtigung. Denn es heißt: „Verhalten geeignet ist, …“. Es geht also darum, bei Androhung einer Strafe alle zu einem bestimmten Verhalten zu züchtigen. Um was zu beschützen? Überholtes. Märchen brauchen jedoch keinen Schutz. Märchen überdauern auch ohne Strafandrohung. Immer noch werden Kindern zum Einschlafen Märchen erzählt, die vor einer Ewigkeit, erzählt, geschrieben wurden.

Es ist ein absurder, ein äußerst bedenklicher Paragraph, und es ist ein Einbahnenparagraph. Denn, er schützt die Religionen. Aber welcher Paragraph schützt die Herabwürdigung des Menschen durch Angestellte der Organisierten Glauben derart explizit (http://bernhardkraut.wordpress.com/zum-beispiel/organisierte-glauben/)?

Klamauk: die Eintrittskarte in den ORF

Dr. Adolf Adam schreibt in „pro vita“, Ausgabe 1/2011: 

Am Samstag, den 18. Dezember 2010, erhielt ich einen Anruf vom ORF, ob ich zu einer Diskussion über Integration mit der Grünen Abgeordneten Korun noch am selben Tag kommen könne. Es wurde so innig gebettelt, dass ich mich dazu habe breitschlagen lassen. Tatsächlich handelte es sich dann um die Aufzeichnung einer Talk-Show, eines ausgesprochen dümmlichen Klamauks. Ich bedauere zutiefst, dass ich mich dazu hergegeben habe und kann nicht vorhersehen, was tatsächlich gesendet wird.

Es ist zutiefst bedauerlich, daß der ORF Diskussionen als „Klamauk“ anlegt, auch wenn diese als ernsthafte verkauft werden. Und wenn Dr. Adolf Adam es als „Klamauk“ bezeichnet, weiß er natürlich am besten, wovon er spricht. Clowns machen Klamauk, und manche schreiben Klamauk, der für den ORF ausreichend zu sein scheint, um zu einer Diskussion zu einem wichtigen Themen eingeladen zu werden. Doch als was? Als Experte?

Dr. Adolf Adam ist ein Integrationsexperte, wie nachfolgend gelesen werden kann. In einer Massen-E-mail-Aussendung vom 22. Jänner 2011 schreibt er:

Zugleich mit Kreiskys Geburtstag feiern sich diejenigen selbst, die die
Massentötung ungeborener Menschen für eine Errungenschaft halten. Schon
deshalb ist es angebracht, Klartext zu sprechen.
Was waren denn die großen Reformen wirklich und welche leider
nachhaltigen Veränderungen hat dieser größte aller Bundeskanzler
wirklich gebracht?
*Strafrecht:* Die ‚Fristenlösung‘ hat in den letzten 35 Jahren
mindestens 1,000.000 Österreicher das Leben gekostet, möglicherweise
3mal so vielen. Diese Mitmenschen fehlen uns – bei einer gesunden
Altersstruktur, also bei der Pensionssicherung. Sie fehlen als
Arbeitskräfte. Und hätte man sie am Leben lassen, gäbe es kein
Ausländerproblem. Die „Immigration“ ist nämlich nur deshalb ein Problem,
weil wir keine eigenen Kinder haben.

In welcher Sendung Dr. Adolf Adam auftrat, wurde nicht recherchiert. Dr. Adolf Adam wird ja nicht die Unwahrheit schreiben, daß er „innig angebettelt“ wurde, teilzunehmen. Einen derartigen Integrationsexperten muß man wirklich innig anbetteln, daß er zu einer Fernsehdiskussion kommt. Der ORF hat es weit gebracht, wenn bereits ein derartiger Integrationsexperte innig angebettelt werden muß.

Norbert Darabos – jahreszeitlicher Erfüllungsgehilfe

Im Sommer 2010 war im Magazin „News“ zu lesen, am 22. Juli:

Eine Wehrpflicht für Frauen in Österreich ist für Verteidigungsminister Darabos ‚aktuell kein Thema‘. Man komme mit den männlichen Wehrpflichtigen vollends aus und habe nicht vor, etwas daran zu ändern, so Darabos. Wenn Frauen irgendwann den Männern voll gleichgestellt seien, etwa bei den Löhnen, könne man über eine Wehrpflicht für Frauen nachdenken, allerdings langfristig.

Irgendwann im Herbst 2010 das Bekenntnis von Norbert Darabos in der Heeresbroschüre:

Die allgemeine Wehrpflicht ist der entscheidende Faktor zur kontinuierlichen Sicherstellung jenes Personals, das die Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums des Bundesheers gewährleistet. Sie ist somit ein Garant für die Sicherheit und Stabilität Österreichs.

Und nun im Winter, Kleine Zeitung, 17. Jänner 2011:

‚Wir werden einen der radikalsten Schritte in der Zweiten Republik setzen müssen‘, sagte er am Montag bei der Präsentation seiner Alternativmodelle zur Wehrpflicht. Darabos möchte den Wehrdienst aussetzen und stattdessen ein Mischheer aus Berufs- und Milizsoldaten aufstellen.

Wessen Erfüllungsgehilfe wird Norbert Darabos im Frühling sein?

Es werden die Beweggründe von Norbert Darabos, einst Zivildiener zu werden, nicht gewußt. Vielleicht hatte er keine, möglicherweise wünschte sich eine Frau, um die er warb, keinen Soldaten zum Freund, und er erfüllte bloß ihr den Wunsch.

Es wäre schön, würde im Frühjahr zum Beispiel Bundespräsident Dr. Heinz Fischer nicht noch einmal über die Wehrpflicht, etwa auch für Frauen, spekulieren, sondern die Abschaffung des Militärs fordern. Einen Minister als Erfüllungsgehilfen hätte er dann gewiß unter sich an seiner Seite.

Aber in bezug auf das Militär ist es vollkommen unerheblich, wer was im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling denkt und sagt, denn das Militär ist abzuschaffen (http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/07/23/nicht-die-wehrpflicht-sond…).

Mit den Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

 

Nichts kommt über Nacht. Alles hat einen Vorlauf. Das Gute, und das Schlechte.

Vom Schlechten muß heute berichtet werden. Denn es geschah in unmittelbarer Nähe von zwei Flaktürmen, an einem Samstag im Februar 2011, beim Eingang zur U-Bahn der Linie 3, und diese unmittelbare Nähe zwingt dazu, sich der Geschichte zu erinnern. Wie es allmählich begann, wie es immer beginnt, mit Gesetzen, die zwar allenthalben Skepsis hervorrufen, aber dann doch breit eingestuft werden, als akzeptabel. Es endete mit Vernichtungslagern, es endet stets mit Vernichtungslagern.

Vom Schlechten muß heute berichtet werden. Denn es mutet als Anfang einer grauenvollen Entwicklung an. Eine Frau sitzt am Boden, singt ihre Bitte nach Geld. Ein Mann hetzt seinen Hund auf sie. Verbote sind zu exekutieren. Der Mann befiehlt seinem Hund, die Bettlerin zu attackieren, die Frau zu vertreiben. Ein anderer Mann, beherzt, muß den Hundeführer anschreien, mit der Polizei drohen, um die Frau vor dem Hund zu schützen. Der Hundeführer befiehlt endlich seinem Hund, von der Frau abzulassen, der Hundeführer trottet mit seinem als Waffe mißbrauchten Hund davon, stolz, uneinsichtig, denn er ist der Wahrer des Gesetzes, der Herr des Bettelverbotes, der Bürger des Wegweiserechtes. Der Hundeführer könnte leicht beschrieben werden, es wäre eine Beschreibung, in der das „Wiener Herz“ nicht fehlen dürfte. Aber das ist kein Anlaß, für ironische Beschreibungen.

Heute ging es für die Frau noch gut aus. Wie lange wird es aber die Menschen geben, die zur Hilfe eilen, wenn Bürger und Bürgerinnen meinen, gedeckt durch das Gesetz, die Gesetze dabei selbst noch einmal großzügig auslegend, Menschen, die betteln, selbst vertreiben zu müssen, Menschen, die betteln, körperlich zu attackieren?

Es sind die Bettelverbote, die derartige Hundeführer ermächtigen, Menschen zu jagen. Diese Hundeführer, die nach jedem Zusammenbruch eines Verbrechensregimes sagen, es war Gesetz, es war der Hund, die Pflicht.

In ganz Österreich erhallt inzwischen hysterisch der Ruf nach Bettelverboten, von ÖVP, SPÖ und FPÖ vorangetrieben.

Welche Gesetze werden nach den Bettelverboten noch kommen, um die Spirale in das Eis weiter zu drehen, das Eis der Zivilisation gänzlich bersten zu lassen. Bis es schließlich, wieder endet mit Vernichtungslagern?

Die Flaktürme rufen auch die Geschichte der Sinti und Roma in Erinnerung, die nach wie vor ein ungeduldetes Leben in Europa führen müssen, und gegen die, so hat es den Anschein, vor allem die Bettelverbote in Stellung gebracht werden.

http://bernhardkraut.wordpress.com/roma-und-sinti/

http://bernhardkraut.wordpress.com/2009/09/22/menschen-verbieten-der-fre…

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/08/31/bevolkerung-wird-ausgebeut…

Österreich braucht keine Kunstministerin, es hat eine Ballnistra

Dekretiert Claudia Schmied, in anderen Worten zwar:

Das erklärt Kunstministerin Claudia Schmied in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe [17. März 2011]. Die Ministerin: „Der Beginn war phantastisch, und zuletzt waren alle vom künstlerischen Teil des Opernballs begeistert. Dass zwischendurch auch etwas nicht gelingt, kommt vor.

Wahrhaft phantastisch. Ebenso phantastisch, um beim Anlaß dieser Erklärung zu bleiben, der Wille von Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst, das 20. Jahrhundert mit der größten Selbstverständlichkeit in dieses Haus einziehen zu lassen, mehr noch, der Generalmusikdirektor betonte gegenüber der „Presse“ am 23. März 2010:

Das 20. Jahrhundert muss mit größter Selbstverständlichkeit in diesem Haus einziehen. (Hervorhebung B.K.)

Das 21. Jahrhundert muß, wird im 22. Jahrundert ein Generalmusikdirektor, der – oh Fortschritt, phantastische Entwicklung – möglicherweise eine Generalmusikdirektorin sein wird, betonen, mit der größten Selbstverständlichkeit in dieses Haus einziehen, das wir im 21. Jahrhundert Lebenden, dann schon lange umgebettet in das letzte Haus aber in der Zuversicht, es wird der Einzug weitergehen, nicht mehr hören werden.