Karl-Heinz Kopf – Von der christfreiheitlichen Luising

Es gibt Sprachen, in denen Wörter gänzlich anders geschrieben als gesprochen werden. Die Luising der ÖVP ist, daß nun auch die deutsche Sprache zu diesen gezählt werden kann. Die Christschwarzen sprechen nämlich „Luising“ als „Leistung“ aus.

Die Turbulenzen dürften dafür verantwortlich sein, daß bei der christschwarzen Veranstaltung in Saalfelden noch die alte Schreibweise von Leistung zum Einsatz kam, auf der Tafel hinter dem Redepult, von dem aus Karlheinz Kopf „Gerechtigkeit für (hier wird aber schon die neue Schreibweise durchgängig verwendet) Luising“ forderte …

Die ÖVP sei, berichten die Medien, sagte Karlheinz Kopf weiter, gegen die „Renaissance von Staatsunternehmen, wie das manchen vorschwebt“ … Es kann bei einer derart großen Vergeßlichkeit niemand der ÖVP vorwerfen, daß sie nicht mehr um die vor etlichen Jahren erbrachten Luisingen der christfreiheitlichen Regierung weiß, wenn Karlheinz Kopf sich schon nicht mehr daran erinnern kann, daß in der Praxis der letzte Verstaatlicher der christschwarze Finanzminister Josef Pröll war … Und die Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria ist nicht einmal zwei Jahre her … Eine Luising in Kärnten, wer an dieser beteiligt war, wird allen noch im Gedächtnis sein, außer den Christschwarzen, aus verständlichen, aber unwählbaren Gründen …

Das folgende Zitat von Karl-Heinz Kopf ist nicht der neuen Schreibweise angepaßt, weil es sich um ein Zitat handelt, und Medien, in diesem Fall „News“, oft längere Zeit benötigen, um sich zu entscheiden, welche Rechtschreibung sie verwenden werden wollen:

Wer durch eine Reichensteuer Unternehmen und Vermögen ins Ausland vertreiben wolle, „soll bitte gleich selber vorausgehen“, so Kopf. In Richtung SPÖ kritisierte er, dass manche Steuern offenbar als „Bußgeld für ein kapitalistisches Leistungsvergehen“ sehen und „das ganze auch noch mit dem schönen Begriff Gerechtigkeit verpacken“. Aber eigentlich gehe es nur „um das Abzocken der Leistungsträger“. Die ÖVP fordere dagegen „Gerechtigkeit für Leistung“. Daher sage er „den Linken“, Leistung sei nicht das Problem in diesem Land, sondern die Lösung. Vielmehr sei die Haltung der Linken das Problem, erklärte Kopf.

Bußgeld für ein kapitalistisches Luisingvergehen … Abzocken der Luisingträger … Luising sei nicht das Problem …

Die parteipolitischen Luisingträger und Luisingträgerinnen möchten, wie allenthalben zu vernehmen ist, vor wenigen Tagen etwa von Ursula Stenzel erst, eine christfreiheitliche Wiederregierung … Christschwarze und Freiheitliche passen, das ist anzuerkennen, tatsächlich vorzüglich zueinander. Die Freiheitlichen wollen beispielsweise, daß niemand nach Österreich kommt, damit keine, wie es Freiheitliche formulieren, „Umvolkung“ ….

Und die Christschwarzen wollen, wie es Karl-Heinz Kopf in der Klausur verkündete, es sollen gleich alle gehen, somit eine Entvolkung …  Soher werden Luisingträger und Luisingträgerinnen mit ihrer verbleibenden Luisingklientel ganz unter … Befreit jedoch von der Sorge, ihre Leute durchfüttern zu müssen, zum Beispiel Handelsangestellte … Nur, für eine reale Regierung wird das bei einem überlegten Wählen nicht mehr … Aber es bleibt ihnen immer noch nach einem virtuellen Wahlsieg eine virtuelle Regierung … Und als solche könne schließlich regiert werden, wie eine demokratische Wirklichkeit es nie mehr … Virtuell ist alles möglich und virtuell kann alles ausgedacht und durchgespielt werden … Denn weder die Luisingen noch die Konzepte „keine Umvolkung“ und Entvolkung noch … sind je in einer Realwahl mehrheitsfähig … Ein gemütliches Plätzchen ist alles, was in der Wirklichkeit für die christfreiheitliche Virtualitätsregierung dann einzig gebraucht wird, und dieses wird sich schnell finden lassen, vielleicht die Bude der Schaft des Dr. Martin Graf …

Besser als je mit Anti-Terror-Paketen ermitteln Polizisten bereits jetzt mit Freunden

Es werden nun, auch von Johanna Mikl-Leitner, für das Muß des „Anti-Terror-Paketes“ angeführt, als … ein Inselargument, die 77 Morde von Anders Behrend Breivik in Norwegen, nur mit derartigen scharfen Gesetzen sei der Einzelne als Attentäter ….

"In der, beinahe geschrieben, Hoffnung, daß dieser Herr, mit seinem Gewehr im Anschlag, nur auf dem Lande von Facebook seine Zielübungen exerziert, er also nicht der Polizist ..."

Für einen Moment soll angenommen werden, Anders Behrend Breivik ist ein Österreicher, und weiter, Anders Behrend Breivik ist als Österreicher ebenso hochaktiv im Internet, als der Norweger Anders Behrend Breivik es war, ehe er sich selbst und ganz allein, wie es nun praktisch verknappt heißt, zum siebenundsiebzigfachen Mörder radikalisierte, dem Einzelwahn erlag. Dann darf weiter angenommen werden, für Anders Behrend Breivik ist es verlockend und in Österreich attraktiv, sich in die Schreibstaffel der Sos Österreich oder von Unzensuriert einzureihen, oder auf weiteren Plattformen, auf denen fleißig gerührt wird, was auch Anders Behrend Breivik u.v.a.m. in sein Man… Nur, in Österreich, würde der Polizist Werner Herbert, ein Freund beispielsweise von Dan Weber, sofort reagieren, würde sofort entsprechende Dienststellen darauf aufmerksam machen, da sei einer, der schreibe, wie einer, der in absehbarer Zeit …

In Österreich gibt es soher schon das beste „Anti-Terror-Paket“ … Nämlich das iwf der Polizisten, die mittels Freunden Ermittlungen durchführen, auf Plattformen, auf denen sich, wie es jetzt so alles erklärend heißt, der Einzelne ganz allein nur sich selbst für sich allein radikalisiertUnd Werner Herbert ist nicht der einzige Polizist

Polizisten werden aus einem Grund derartige Freundschaften selbstverständlich nur eingehen, um dieses Milieu genauestens beobachten zu können, keinesfalls also, um sich selbst zu radikalisieren, sondern als Hüter der Rechte,  als Wächter der Einheimischen Sicherheit, erfüllt von der Berufung, ihre Pflicht zu erfüllen, darum wissend, daß ein Dienst nach Vorschrift nicht ausreicht, um Schlaftiefe in diesem Land zu gewährleisten, setzen sie auf Eigeninitiative, nehmen sie Freundschaften auf sich, die sie selbstverständlich freiwillig, als sogenannte Privatpersonen nie …

Diese Polizisten werden also sehr viel von dem wissen müssen können, was auch die nächste, also zurzeitige IM Johnna Mikl-Leitner wissen möchte, mittels weiterer scharfer Gesetze … Es reichte wohl aus, statt gleich neue Gesetze sich auszu…, einfach Gespräche zu führen, nicht nur mit Werner Herbert, auch mit Hannes Stiehl, oder Dietmar Hebenstreit …. Und nicht nur mit aktiven Polizeikameraden, sondern auch mit pensionierten, die als Wächter der Sicherheit sich nicht zur Ruhe setzen, wie etwa Kriminal-Chef-Inspektor Otto Wandl, der, immer noch seine Pflicht erfüllend, wohl seine ehemaligen Polizeikameraden über seine kriminalistischen Beobachtungen …

Wie viele Polizisten und möglicherweise auch Polizistinnen ihre Aufgaben über den Dienst hinaus als Freunde und möglicherweise auch als Freundinnen auf wie vielen Plattformen erfüllen, kann nicht gesagt werden, aber es darf angenommen werden, es werden nicht nur die hier Gewürdigten und nicht nur die hier genannten Plattformen sein …Bei Abertausenden aktiven und pensionierten Polizisten und Polizistinnen könnte aber, statistisch betrachtet, eine erkleckliche Prozentzahl … Wie viele auf wie vielen Plattformen es tatsächlich sind, das herauszufinden, ist eine Aufgabe für IM Johanna Mikl-Leitner, um dann alle vor den Vorhang zu bitten, ihnen dafür zu danken, daß es in Österreich durch ihre Freundschaftsermittlungen keinen Anders Behrend Breivik gibt, daß sie es durch investigation with friends sogar verhindern, überhaupt annehmen zu können, sogar für nur einen Augenblick, daß in Österreich Anders …

Was haben Johanna Mikl-Leitner und Heinz-Christian Strache gemein

Diese Frage nach dem Verbindenden zwischen dem mittels Zufall ausgewählten Beispielgeber und der christschwarzen Innenministerin ist leicht zu beantworten: das Verwechseln.

Die aktuellen Beispiele für das Verwechseln:

Heinz-Christian Strache verwechselt Wirklichkeit und Nicht-Wirklichkeit … Uwe Scheuch hat das strafrechtlich behandelte Gespräch wirklich geführt und nicht … Das ist menschgemäß ein harmloses Verwechseln von Wirklichkeit und Nicht-Wirklichkeit, gerade einmal tauglich zum Witzeln über Virtualität und Realität, in der Pause in der Teeküche …

Johanna Mikl-Leitner verwechselt Nicht-Wirklichkeit mit Wirklichkeit. Und das ist kein harmloser Witz, weil sie, und damit ist sie nicht die erste Innenministerin in diesem Land, für ihre Nicht-Wirklichkeit Gesetze fordert, die die Menschen in diesem Land wirklich bedrohen werden – diese Gesetze, die sie in ihrem „Anti-Terror-Paket“ im Köfferchen mit sich …

Johanna Mikl-Leitner will also ebenfalls und weiter eine Wirklichkeit in Österreich bekämpfen, die es in Österreich in diesem Ausmaß ganz und gar nicht gibt, um ein derartiges „Anti-Terror-Paket“ je zu rechtfertigen.

Mit diesem „Anti-Terror-Paket“ gibt auch Johanna Mikl-Leitner ebenfalls ein Beispiel für Faulheit, die als Arbeit präsentiert wird, denn mit Forderungen nach scharfen Gesetzen gegen alle Menschen in einem Land, für die es aber in der österreichischen Wirklichkeit keine durch reale Gegebenheiten gestützte Rechtfertigungen gibt, kann so leicht wie sonst nie so getan werden, als würde gearbeitet werden, aber in Wirklichkeit werden lediglich gemütlich Interviews gegeben …, deren Inhalte aber nicht gemütlich sind, für Menschen in diesem Land , sollten diese Gesetze tatsächlich beschlossen werden …

In ihrem Interview mit dem Kurier vom 29. August 2011, über das aufgrund eines weiteren Arbeitsfleisses von ihr schon geschrieben wurde, sagte Johanna Mikl-Leitner, sie wolle hin zur Arbeitslust, zu einer positiven Einstellung zur Arbeit

Zur Arbeit gehört unbedingt das Denken, das Denken geht unbedingt der Handlung voran … Bei Johanna Mikl-Leitner kann es … Es folgt keine Arbeit, die Arbeit genannt werden könnte … Johanna Mikl-Leitner wurde in das Innenministerium gestellt, wo sie sich weiterschieben läßt, gekleidet in der Mode, die schrill propagiert, der einzelgängerische Terror sei die Wirklichkeit, die vordringlich …

Für dieses auch von Johanna Mikl-Leitner zu tragende „Anti-Terror-Paket“ wird damit argumentiert, der Einzelne ist die Gefahr, der Einzelne radikalisiere sich selbst …

Der Einzelne ist also die Gefahr, der Einzelne radikalisiere sich selbst, ja, das hier bisher Geschriebene, muß, werte Frau Innenministerin, revidiert werden, verzeihen Sie, werte Innenministerin, das bisher Geschriebene, es ist wirklich der Einzelne die Gefahr, es radikalisiert sich wirklich der Einzelne vollkommen und ganz allein und dabei ganz sich selbst überlassen, nichts, was in der Welt passiert, nichts, was in der Welt geschrieben wird, benötigt der Einzelne, um sich selbst zu radikalisieren,benötigt der Einzelne, um dann ganz allein …

Um dieses rechte Denken von Ihnen, werte Innenministerin, zu belegen, um Ihre, werte Innenministerin, rechte Arbeit zu unterstützen, dürfen zwei allein an diesem Wochenende in die Medien gelangte Ereignisse angeführt werden. Die Medien schreiben jedoch noch nicht so genau, wie Sie denken, denn statt Rechtsextreme und der Einzelne schreiben die Medien: „Rechtsextreme und Einheimische“ stürmen einen überwiegend von Roma besiedelten Stadtteil … Auch die Schlagzeile über die Attacke gegen einen österreichischen Abgeordneten lautet nicht „Österreichischer Abgeordneter vom Einzelnen attackiert“ …, sondern „Österreichischer Abgeordneter von Neonazis attackiert“

Roma und Sinti in Europa, in der Europäischen Union, in Österreich

Die Wirklichkeit sieht dergestalt aus, daß der Einzelne den Schutz vor der Masse, vor den sogenannten Einheimischen braucht, und nicht die Menge vor dem Einzelnen. Für den Schutz der Masse, für den Schutz der sogenannten Einheimischen gibt es eine Menge Gesetze, die ausreichend sind, wenn …

Aber all das wird ja besser werden, sind erst einmal die Gesetze des „Anti-Terror-Pakets“ in Kraft, dann werden beispielsweise Polizisten und Polizistinnen wissen, daß sie einzuschreiten haben, wenn unmittelbar vor ihnen wer attackiert wird, dann werden sogenannte Einheimische nicht mehr … Mit dem „Anti-Terror-Paket“ wird also alles gelöst sein, wird also alles geklärt und erklärt sein, wodurch das Innenministerium zum neuen Institut der Sozialforschung im Rückblick erhoben werden wird, die beispielsweise die Frankfurter Schule abgelöst haben wird … Das ist nicht zu hoch gegriffen, schon heute werken im Innenministerium die größten Denker des Landes, denn nur wahre Geistesgrößen sind beispielsweise dazu imstande, Migration und Task force zu einem für die Integration so ungemein förderlichen Begriff …

NS Heinz-Christian Strache ist der zurzeitige Obmann der FPÖ, die sich ebenfalls, wie die NPD, soziale Heimatpartei

Zur Insel für erste Chancen ist Andreas Thierry heimgeschwommen

Und es stellt sich die Frage, weshalb es dermaßen aufregt, daß Andreas Thierry in einem österreichischen Medium Arbeit fand …

Vielleicht ist die Aufregung dieser seiner gesinnungsmäßig zu eindeutigen Zuordnung geschuldet, einer öffentlich herausgestellten Positionierung … Sich zu klar zu positionieren wird in Österreich ja bereits im sogenannten Privaten als äußerst  unangenehm …

Andreas Thierry wird in den vielen aktuellen Medienberichten als „Rechtsextremer“, als „Neonazi“ … Diese zusätzliche Qualifikation wird von einem österreichischen Medienmenschen nicht, noch, verlangt … Für einen österreichischen Medienmenschen reicht es, noch, vollkommen aus, höchst ungenaue, höchst spekulative und faktenschlampige Artikel im Tatsachengewand zu verfassen, die aber durch ihre massenhafte Verbreitung …

Es wird zu einer brauchbaren Argumentation herangezogen werden können, es werde in Österreich ohnehin rigoros gegen „Rechtsextreme“ und „Neonazis“ vorgegangen, unter Verweis auf das aktuelle Beispiel von Andreas Thierry, dem keine zweite Chance zugestanden … Andreas Thierry hat seine Arbeit in einem österreichischen Medium, das ihm eine zweite Chance geben wollte, schon wieder verloren …

Aber Österreich ist ein Land der Großzügigen, die vor allem auf die erste Chance setzen … Es beginnen beispielsweise nun bald wieder die Sitzungen der Landtage, der Gemeinderäte, des österreichischen Parlamentes, in dem etwa bereits in der ersten Wahl Dr. Martin Graf mit einer überwältigenden Mehrheit zum III. Präsidenten NR berufen wurde, der nun Sitzungen wieder für seine Gesinnungsgemeinschaft …, oder für DDr. Werner Königshofer ist es ebenfalls nicht die zweite Chance, um nun wieder gemäß seiner Gesinnung im Nationalrat …, oder für …, oder …

Möglicherweise, wurde oben geschrieben, ist die Aufregung dieser seiner zu eindeutigen Zuordnung … Jedoch, wird daran gedacht, wie viele Eindeutigkeiten in Österreich auszumachen sind, ist diese eindeutige Zuordnung von Andreas Thierry möglicherweise doch nicht hauptverantwortlich für die aktuelle Aufregung … Andreas Thierry scheint während seines nun doch recht kurz ausgefallenen Arbeitsverhältnisses mit einem oberösterreichischen Medium in diesem nichts geschrieben zu haben, das für einen amtsbekannten Einschlägigen typisch wäre, jedenfalls kommen in der Berichterstattung keine derartigen thierrysche Produkte vor, die die Aufregung zu einer tatsächlich berechtigten machten … Denn allein, beispielsweise, die allenthalben einschlägige Schreibe der Wochenzeitung „Zur Zeit“ …, einer Wochenzeitung, die ein Gast des Kaffeehauses Prückel in Wien, mit Blick auf das Karl-Lueger-Denkmal, nicht einmal selbst zu kaufen und auch selten lange zu warten braucht, um in dieser zu blättern, denn zumeist sind drei Exemplare von „Zur Zeit“ im Prückel

Andreas Thierry, um einen letzten Versuch des Verstehens dieser Aufregung zu unternehmen,  kam aus Deutschland zurück, von, wie beweislerisch hingewiesen wird, der NPD, als reichte das in Österreich aus, für keine Chancen mehr würdig … Was für eine Partei die NPD nun wirklich ist, wer könnte in Österreich über die NPD besser Auskunft geben, als Freiheitliche, als die FPÖ, die mit der NPD beispielsweise eine geschlossene Gruppe

Michael Spindelegger kauft auch in der Hinterbrühl

Und küßt, ob auch den Damen an den Kassen ist nicht bekannt, dem Hauptkassierprediger dabei tiefgeduckt die Hand, die durch ihr freundliches Hinhalten nicht den Eindruck macht, mit ihrer Entlohnung völlig unzufrieden zu sein …

Im Handel muß seit dem September 2004, in dem das Profil einen Artikel mit der Schlagzeile „Sklaven-Handel“ veröffentlichte, alles gut … Über die nun hervorragend herrschenden Arbeitsbedingungen wird der auch ÖAAB-Obmann gewesene Vizekanzler und Außenminister besser informiert …

Und eine zu niedrige Einstufung … Freilich bei Abertausenden von Handelsgeschäften können solche Mißstände nie –, die seinerzeitige stringente Erklärung vom Rewe-Sprecher ist eine, die der gesamte Handel für sich in Anspruch nehmen darf:

„Bei 1700 Geschäften kann man solche Missstände nie ganz ausschließen.“ Sollte es sie tatsächlich geben, könne die Verantwortung dafür beispielsweise bei Filialleitern liegen, die ihre Personalkosten nicht unter Kontrolle hätten.

Es wird, nachdem sich im Handel seit 2004 alles zum Guten gewandelt zu haben scheint, wohl eine aus rein privaten Gründen sehr unzufriedene Kassiererin gewesen sein, die mit ihrer Gehaltseinstufung sogar den Obersten Gerichtshof glaubte belästigen zu müssen, denn anders, Michael Spindelegger, der den Eindruck der Zufriedenheit kennt, kann das bestimmt besser erklären …

Die Bücher des Dr. Martin Graf

In der gestrigen Nachrichtensendung um 22.00 Uhr im Österreichischen Rundfunk zeigte Dr. Martin Graf ein Buch in die Kamera und beklagte, daß es totgeschwiegen worden sei …

Ein von Martin Graf herausgegebenes Buch zeigte der III. Präsident NR aber nicht in die Kamera, um ebenfalls zu beklagen, daß es totgeschwiegen werde …

Möglicherweise wird es vor allem dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann ordentlich recht sein, daß über dieses von einem der freiheitlichen Schafter herausgegebene Buch nicht groß berichtet wird …

In dieser Gesellschaft stimmt etwas nicht – Dr. Martin Graf

Schreibt selbst, oder wer immer von den Unzensurixen … Das läßt sich auf Unzensuriert ja ganz ganz selten ausmachen, wer was … Diesmal zu den Ergebnissen der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und dafür einen Artikel in der Süddeutschen heranziehend, um, ja was, der NPD …

Daß dieser Artikel in der Süddeutschen den unzensurierten Freiheitlichen nicht gefallen kann, erstaunt nicht, wird doch die NPD, mit der die FPÖ auf Facebook eine geschlossene Gruppe führt, nicht positiv beschrieben, zu offensichtlich sind die Parallelen im Auftreten … Die SED nenne sich, wird aufgedeckt, heute Die Linke … Geschichtsvernarrt, wie die Freiheitlichen es sind, werden sie auch recht ordentlich zu benennen wissen, wie sich einst NPD

Wolfgang Schüssel ist ein Ährenmann

Hätte die Schlagzeile im Kurier vom 1. September 2011 eigentlich lauten müssen, aber beim Transkribieren des Interviews mit Andreas Khol wurde aus Ährenmann Dr. Wolfgang Schüssel der Ehrenmann

Es kann menschgemäß durchaus sein, daß Andreas Khol, der Rhetoriker, tatsächlich sagte, Wolfgang Schüssel sei ein Ehrenmann, darauf hoffend, ein gebildetes Publikum werde es richtig … Jedoch, was dagegen spricht, ist, Andreas Khol wird sich selbst, frei von Redekunst, als Ehrenmann sehen, heute als auch zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung …

Wolfgang Schüssel als Ährenmann zu titulieren, entspricht also mehr der christfreiheitlichen Regierung, dessen Kanzler Wolfgang Schüssel war, denn die Mannen mit ihm haben nichts anderes getan, als gedroschen, aus den Ähren für sich die Körner herausgelöst …

Andreas Khol ist ein kluger und als ein zentralgewichtiger Mann, der er zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung war, wird er möglicherweise noch erklären, weshalb Wolfgang Schüssel, der, wie Andreas Khol sagt, absolut keine Kenntnis hat, strafrechtliche Entwicklungen nicht zu kommentieren brauche, während er, Andreas Khol, sehr wohl kommentiere, mehr für Wolfgang Schüssel, oder doch vor allem für sich selbst …

Eine weitere Frage an Andreas Khol ist die, worüber er denn tatsächlich traurig sei … Ein Rhetoriker muß in die Pflicht genommen werden. Ist Andreas Khol darüber traurig, daß dies alles passiert ist, zur Zeit der christfreiheitlichen Regierung? Das sagt Andreas Khol nicht. Er sagt, er sei traurig, daß die Entwicklungen sind, wie sie sind. Die Entwicklungen sind aber heute, Jahre nach der christfreiheitlichen Regierung, die Aufdeckungen der Drescharbeit … Ist Andreas Khol also traurig über die Aufdeckungen?

Und, weil in diesem Interview zur christfreiheitlichen Dreschgemeinschaft, zu hoch angesetzt, Geschichte angesprochen wird, noch eine Geschichte harrt ihrer Aufdeckung. Was wird wohl der tatsächliche Grund gewesen sein, daß Wolfgang Schüssel unbedingt Karl-Heinz Grasser als christschwarzen Superregierungssaubermann … Hatte Wolfgang Schüssel gar berechtigte Befürchtungen, Karl-Heinz Grasser könnte ohne feste Einbindung in die christschwarze Partei sonst eines Tages leichter singen, um für sich selbst den dann letzten Fallschirm für eine weiche Landung umzuschnallen, die christschwarze Partei damit aber zerschellen, im Sand der Wüste Gobi …

Johanna Mikl-Leitner – Für Arbeiterinnen und Angestellte zu arbeiten wird meine Sache nicht sein

Das Programm von Johanna Mikl-Leitner als designierte ÖAAB-Obfrau gemäß ihren Aussagen im Interview vom 28. August 2011 kann durchaus auf den Nenner gebracht werden: Für Arbeiterinnen und Angestellte zu arbeiten, wird meine Sache nicht …

Der ÖAAB, das muß zur Verständlichkeit in Erinnerung gerufen werden,  ist eine Teilorganisation der ÖVP und vertritt, so geht die Legende, die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen …

Es gibt für eine Vertreterin der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen eine Menge an Themen, zu denen sie sich konkret äußern muß, mit konkreten Forderungen verbinden muß, als wesentliche Beiträge zum Versuch, die Bedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf mannigfachen Gebieten zu verbessern, die Einhaltung von gesetzlichen und kollektivvertraglichen Bestimmungen einzumahnen. Aber wer, wie auch Johanna Mikl-Leitner, eine Positionssammlerin ist, kann lediglich gemäß tiefer Verankerung in christschwarzer Weltanschauung gegen die Menschen formulieren, die sie vorgibt zu vertreten …

Johanna Mikl-Leitner folgt Michael Spindelegger, dem ÖAAB-Obmann gewesenen Vizekanzler, auch einem … und einem bewahrenden Interessensvertreter seiner Herren … Das alles kenntlichmachende Credo christschwarzer Vertretung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im 21. Jahrhundert hat eine weitere Positionssammlerin, Maria Rauch-Kallat in Anerkennung ihres Mannes Alfons Mensdorff-Pouilly, gesungen: er gibt Arbeit und Brot

Johanna Mikl-Leitner spricht in diesem Interview u.a. davon, Risken minimieren zu wollen … Welche Risken für wen? Möglicherweise sprach sie in diesem Moment als Innenministerin … Und wessen Sache vertritt sie als Innenministerin

Michael Spindelegger möchte es wie Wolfgang Schüssel machen

Michael Fleischhacker schreibt das am 21. Mai 2011, freilich nicht als bewußte Warnung vor einer neuerlichen christfreiheitlichen coal…, Aber, was alles wird es umfassen, das Michael Spindelegger wie der exzellent schweigende Wolfgang Schüssel … Wie weit wird Michael Spindelegger gehen? So weit, daß nach einer spindeleggerschen Kanzlerschaft wieder mit der Aufarbeitung, dann mit der spindeleggerschen Regierungsarbeit, sich zu beschäftigen haben werden, es wieder nicht die Historiker und Historikerinnen sein werden, sondern die Behörden, die jetzt, wie täglich gelesen werden kann, Jahre nach der Schüssel-Regierung, immer noch aufzuarbeiten haben, was diese Tischgemeinschaft, deren Suppe andere …

Michael Fleischhacker, für den Michael Spindelegger keiner ist, dessen Sache das Kühne sei, gibt dem Vizekanzler und Außenminister ein Beispiel kühner, geradezu tollkühner Einschätzung, wenn er schreibt, es sei schwer vorstellbar, daß er, Michael Spindelegger, vorbeiregieren werde an bildungsfernen Medien, zugleich jedoch traue er, Michael Fleischhacker, dem, also Michael Spindelegger, eine kühne Regierungskonstellation zu, dessen Sache das Kühne nicht …

Wie bildungsnah Michael Fleischhacker doch sein muß, um all das schreiben zu können … Vorbei an bildungsfernen Medien … Welche Medien meint Michael Fleischhacker? Es darf vermutet werden, als bildungsfernes Medium sieht Michael Fleischhacker auch die „Neue Kronen Zeitung“. Was aber ist an dieser Tageszeitung bildungsfern? Sind die Journalisten und Journalistinnen der „Neuen Kronen Zeitung“ bildungsferne Schreiber und Schreiberinnen, wer in der „Presse“ erreicht das Schreibniveau eines Robert Löffler? Oder meint Michael Fleischhacker die Leser und Leserinnen, für die bildungsfern geschrieben werden muß? Michael Fleischhacker, darf vermutet werden, wird Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen in diesem Land als gebildete Menschen einstufen. Aber Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen lesen ebenfalls die „Neue Kronen Zeitung“, die „Presse“ im Vergleich hat damit zu kämpfen, Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen als Leser und Leserinnen halten zu können. Möglicherweise sind aber die österreichischen Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen Bildungsferne, dann stimmte die fleischhackersche Rede von den bildungsfernen Medien, der als Chefredakteur einer Tageszeitung wohl, auch und vor allem sich selbst, zu den Entscheidungsträg…