Harald Vilimsky hat – das ist nicht wider die Natur – einen Philosophen zum Freund …

… Baal Müller, der auch Verleger ist, und beispielsweise den „Heldenroman“ von Björn Clemens herausgebracht hat, zu dem gestern sieben Annahmen angeführt wurden, weshalb diesen „Justizroman“ die freiheitliche ZZ zur Lektüre empfiehlt, damit sind die Annahmen noch nicht erschöpft …

Vilimsky Clemens Müller AckermeierAchtens, vielleicht war es Walter Tributsch, der ja auch für die freiheitliche ZZ schreibt, der möglicherweise die Idee einbrachte, warum nicht einen Freund empfehlen? Walter Tributsch ist mit Björn Clemens auf der Plattform des Unternehmens Facebook befreundet und wird von daher wissen, was für neue Produkte sein Freund …

Das ist wohl zu umfangreich geworden, denn es wird viel schlichter sein, wie es zu dieser Roman-Empfehlung von Jan Ackermeier kam – das Numerieren der Annahmen muß dafür nicht fortgesetzt werden …

Achtens, weiter … Jan Ackermeier ist ebenfalls ein Freund von Björn Clemens auf der Plattform … Ein wahrer Freund lobt eben das rechte Können eines Freundes …

Und ein anderer wahrer Freund von Björn Clemens, nämlich Baal Müller, hat diesen Roman verlegt …

Baal Müller scheint ein bescheidener Mann zu sein, auf der eigenen Verlagsseite wird er lediglich als Literaturwissenschaftlicher und Schriftsteller vorgestellt, zum Philosophen aber erhebt ihn die Zeitschrift „Hier und Jetzt“, das ist jene Zeitschrift, die der zurzeitige III. Präsident NR Norbert Hofer mit einem Interview adelte …

Und Harald Vilimsky dürfte ebenfalls ein bescheidener Mann sein, denn er verkündet nicht laut, daß er einen Philosophen, nämlich Baal Müller, zum Freund hat, auf der Plattform … Wie leicht könnte er mit diesem Freund öffentlich vortreten und alle beschämen, die ihm es intellektuell nicht zutrauen, ein Philosophenfreund sein zu können …

Generell wird ja Freiheitlichen nicht sehr zugetraut, sich philosophisch zu äußern, und nicht wenigen wird auch die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ ein Argument dafür sein, sie werden vielleicht auf den Artikel von Jan Ackermeier mit dem Titel „Invasion der Warmen“ oder auf den von Dietmar Holzfeind verweisen und vor allem dafür die Bildunterschrift zu dem Foto, auf dem ein Küßchen zwischen zwei Männern hinter einem Aufkleber „Jugendschutz“ versteckt wird:

„Homosexuelle: Nicht überall auf der Welt wird der Unzucht wider die Natur so viel Wohlwollen entgegengebracht wie in der EU“

Auf welcher Höhe mit welch einem Tiefgang in freiheitlichen Kreisen philosophische und pädagogische Diskurse abgeführt werden, das kann vor diesem Hintergrund nur erahnt werden … nur eines wird mit Bestimmtheit gewußt, eine Gemein-Schaft muß nicht schon deshalb als wählbar angesehen werden, nur weil sie auf eine Philosophie und auf eine Pädagogik zu zeigen vermag als Grundierung ihres Programms, also sagen kann, sie habe sich etwas gedacht bei ihrer Programmerstellung, sie denkt sich etwas beim Abfassen ihrer Schriften … Das philosophische und das pädagogische Denken ist nicht immer tauglich, wie Freiheitliche beweisen, dem Gegenwärtigen, den Gegebenheiten gerecht zu werden …. Wer kennt das nicht, beispielsweise das nächtelange Denken über ein philosophisches Problem, eine pädagogische Frage, zuerst voll der Hoffnung, das theoretische Denken werde fortschreiten, eine Lösung zeitigen, ehe wieder die Nacht anbricht, dann aber immer mehr die Ermüdung, immer mehr die Wiederholung, bis es zu einem Kreiseldenken wird, noch mehr Ermüdung, es kein Wegkommen von den Anleihen aus Vergangenem gibt, das zum Einstieg der Überlegungen gewählt wurde, noch mehr Ermüdung, bis schließlich der Stillstand eintritt, den Freiheitliche bei Tag vertreten …

„Hier und Jetzt“: Für Björn Clemens eine Hoffnungsträgerin, für Norbert Hofer eine Interviewpartnerin

Die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ empfiehlt einen Autor, der sich selbst wie folgt beschreibt, wenn er für seinen „Heldenroman“ wirbt, wie auf seiner Homepage „Abendbläue“ zu lesen ist:

„Die Rechten, weil sie wissen wollen, was dabei herauskommt, wenn einer der wenigen nach 1945 geborenen Schöngeister, die sich nicht dem Linksextremismus verpflichtet fühlen, zur Feder greift.“

Björn Clemens und das dritte Lager in ÖsterreichWeshalb die freiheitliche ZZ für diesen „Justizroman“ wirbt? Über eine Antwort muß nicht lange nachgedacht werden.

Erstens, weil die freiheitliche ZZ einen recht besonderen Literatur- und Kunstgeschmack, wie hier schon oft berichtet wurde, besitzt, und auch dieser Roman nicht nur ganz nach dem freiheitlichen Geschmack zu sein scheint, sondern auch die Forderung erfüllt, ein gesinnungsstützender und gesinnungsförderlicher Roman für diese Gemein-Schaft zu sein …

Zweitens, der Nächstenliebe verpflichtet, ist es der freiheitlichen ZZ gar nicht anders möglich, als diesen Roman zu besprechen, Dr. Björn Clemens beizustehen. Ist doch Björn Clemens einer „geistigen Bücherverbrennung“ ausgesetzt:

„Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens hat die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht verklagt. Damit will er sie verpflichten lassen, eine Besprechung seines jüngst erschienenen Justizromans ‚Pascal Ormunait‘ in die Publikation ‚Kammermitteilungen‘ aufzunehmen. Darin gibt es eine Rubrik ‚Neues von heimischen Autoren‘, deren Aufnahmekriterien das Buch erfüllt. Dennoch weigert sich sie Kammer, das Buch zu erwähnen. Offensichtlich mißfällt ihr der Inhalt, der sich um die Gesinnungsjustiz zulasten nationaler Deutscher und die schonende Behandlung ausländischer Krimineller rankt. Der Roman entlarvt die Lügen der Multikulti-Apostel und legt schonungslos die Wirklichkeit der gegenwärtigen politischen Justiz dar. Das Totschweigen des Buches entspreche überdies dem selben Ungeist, dem auch die Bücherverbrennung entsprungen sei.“

Drittens, wie kann die freiheitliche ZZ nicht einen Roman empfehlen, von einem Schöngeist, der gegen den an Andreas Mölzer begangenen Verrat sein Wort erhebt? Worin bestand der damalige Verrat von Dieter Stein? In, wie hier nachgelesen werden kann, in seiner Abrenzung von neonazistisch … Aber Dr. Björn Clemens in „Im Schatten des Geziefers – Fehlendes nationales Milieu“ tritt an die Seite von Andreas Mölzer:

„Heute ist das Blatt, dessen Chefredakteur sich nicht zu schade war, im Jahre 2007 öffentlichen Verrat am österreichischen Europaabgeordneten Andreas Mölzer zu verüben, nachdem der zu einer Gesprächsrunde bundesdeutscher Rechtspolitiker nach Straßburg geladen hatte, endgültig zur Jungen Feigheit verkommen.“

Björn Clemens und die Beurteilung von Prozessen

Rechtsanwalt Björn Clemens beurteilt Prozesse: „… verteidigt er in dem nach dem NSU-Verfahren im zweitgrößten politischen Prozess der BRD …“

Viertens, wie kann die freiheitliche ZZ nicht einen Roman empfehlen, von einem Schöngeist, der in seiner Klage über das „fehlende nationale Milieu“ dem „dritten Lager in Österreich“ Komplimente macht, geradeso, als wäre Österreich das Deutschland, das er sich wünschte, als würde ihm Österreich nostalgisch zur Weimarer Republik werden, in der der „NW“ (Abkürzung für „Nationaler Widerstand“)  so gut aufgestellt war, aus dem dann …

„Alles in allem fällt die Bilanz dennoch ernüchternd aus: Verglichen mit der Konsensmasse des staatlich verordneten Antifaschismus und der Unzahl der von ihm subventionierten Radauorganisationen, verglichen mit dem dritten Lager in Österreich, verglichen auch mit den Mitgliederzahlen in Sport- oder Kleingartenvereinen sind es wenige idealistische Einzelkräfte oder Kleinstgruppen, die sich in einer fatalen Situation ehrenwert bemühen, auf dem Posten zu stehen. Sie stehen einsam dort. Anstelle eines nationalen Milieus finden sie die Diaspora einiger Versprengter vor. Fast überflüssig ist zu sagen, daß es vom Nationalen Lager so gut wie keine Querverbindung in ‚die Gesellschaft‘ gibt. Weder Justiz- oder Beamtenapparat, noch der Universitätsbetrieb, noch die Wirtschaft, noch der Sport zeigt Affinitäten zur deutschen Sache. Das ist ein wesentlicher Unterschied etwa zur Weimarer Zeit, in der die nationale Opposition im ganzen Volk verankert war. Böse Zungen sprechen deshalb nicht vom Lager des NW, sondern vom Ghetto. Wie gut es dagegen in der Weimarer Republik aufgestellt war, vermittelt das Werk über die konservative Revolution von Armin Mohler.“

Fünftens, vor allem Jan Ackermeier, der diesen Roman den „österreichischen Lesern“ empfiehlt, wird auch an die Verbindung zur Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland gedacht haben, die auch Björn Clemens … möglicherweise Jan Ackermeier mit ein wenig Unbehagen, mußte er doch seinen Arbeitsplatz damals im Parlament aufgeben, aber die freiheitliche Gemein-Schaft gibt ihm neue Aufgaben

„So gibt es im Sinne des notwendigen Befreiungsnationalismus nur wenige Hoffnungsträger. Zu ihnen gehört die vom nationaldemokratischen Landtagsabgeordneten Arne Schimmer gestalte Zeitschrift ‚Hier und Jetzt‘. Es existiert eine Hand voll Burschenschaften, die ihre Aufgabe, die sie aus den Befreiungskriegen ableiten, ernst nimmt. Das Gros indes gefällt sich darin, bier- und mensurseligen Couleurcarneval zu feiern, während die sozial saturierten Altherrenschaften im Hinblick auf ihre bürgerliche Reputation angstvoll zu verhindern trachten, daß ihre Aktiven die burschenschaftlichen Grundsätze von Ehre, Freiheit und Vaterland in die Tat umsetzen. Um dieses kümmern sich statt dessen Organisationen wie die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO), die den Dresdner Trauermarsch als zentrale Kundgebung des NW organisiert, die Schlesische Jugend (SJ), und wenige ähnliche Vereinigungen sowie vielleicht ein paar Idealisten aus dem Umfeld der Blauen Narzisse.“

„Hier und Jetzt“ ist für den Schöngeist eine „Hoffnungsträgerin“, und eine „Hoffnungsträgerin des Befreiungsnationalismus“ ist zu adeln, beispielsweise dadurch, ihr ein Interview zu geben, wie es Ing. Norbert Hofer, zurzeitiger III. Präsident NR, schon tat; das wird der „Hoffnungsträgerin“ nun ein enormes Renomee einbringen, einer von der höchsten Staatsspitze des Landes Österreich ist ihr Gesprächspartner …

Sechstens, auch die Satire ist eine verbindende Textsorte zwischen der freiheitlichen ZZ und Björn Clemens … Beinahe könnte geschrieben werden, Erich Körner-Lakatos und Björn Clemens gehen gemeinsam ans Werk, der Satire mit ihren Satiren die Satire auszutreiben … Die Satiren von Erich Körner-Lakatos wurden hier schon ein paar Mal angesprochen, ein Beispiel für das Satirische von Björn Clemens noch zum Abschluß, aus „Der 27. Jänner“:

„Die Übertragung war beendet, die Leinwand wurde dunkel. Der Schülersprecher trat ans Pult. ‚Wir wollen andächtig werden.‘ Nun wurde es ruhig. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. In die Stille trat die sonore Stimme des Schuldirektors: ‚Priester unser im Kittel, geheiligt werde Dein Mahnmal, Dein Wort schalle, Dein Wutzorn erbebe, wie im Fernsehn also auch im Reichstag und vergib uns unser Deutschtum wie auch wir verleugnen unser Volk und Land und führe uns nicht in die Freiheit, sondern erhalte uns in der Knechtschaft, denn dein ist das Geld und die Macht und die Hörigkeit in Ewigkeit, Shalom!'“

Siebtens, Björn Clemens schreibt auch Gedichte, seine „Schwarze Fackel“ ist im Aula-Verlag erschienen, und für die freiheitliche ZZ schreibt auch Mag. Martin Pfeiffer, Geschäftsführer von der Aula-Verlag Gesellschaft m.b.H. Bei so vielen schöngeistigen Verbindungen ist eine Roman-Empfehlung ein rechtes Muß …

Es mußte also nicht lange nachgedacht werden, weshalb die freiheitliche ZZ

Besser wäre es, nicht mehr nachdenken zu müssen, weshalb Freiheitliche im und außerhalb des Parlamentes gewählt werden, weshalb dieses Verharren in der Vergangenheit oder, wie die freiheitliche ZZ diesmal selbst in Eigenerkenntnis titelt, diese „Lust am Stillstand“ vielen, zu vielen außerhalb des Parlamentes und einer überwältigenden Mehrheit von 80 Prozent im Parlament als wählbar, als immer noch wählbar …

Leibnitz, der Standard in Österreich – Eine Aufführung im Arse-Theatre

Vorgestern wurde hier über die Anstiftung zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich geschrieben. Anlaß war die Kunstzerstörung in Leibnitz, genauer die Einladung zur Kunstzerstörung von Österreich in Österreich. Und gestern durfte im Arse-Theatre, von dem geglaubt wurde, es sei längst schon geschlossen worden, bei freiem Eintritt einem Stück beigewohnt werden, das von der Kundschaft der österreichischen Qualitätszeitung „Der Standard“ aufgeführt wurde.

Was tatsächlich für die Qualität dieser österreichischen Zeitung spricht, kann u.v.a.m daran ermessen werden, daß das komplette Stück auch abgedruckt ist. Das ist um so bemerkenswerter, wird bedacht, daß nicht einmal mehr das Burgtheater in seinen Programmheften die zur Aufführung gebrachten Stücke zur Gänze veröffentlicht.

Kunst - Leibnitz der Standard in ÖsterreichAufmerkenswert an diesem Stück ist vor allem auch, daß zuerst irrtümlich gedacht wurde, das Stück werde vom Ensemble der „Österreich“ gespielt, hingegen war die Begleitung der Meinung, es spiele die Truppe von der anderen Umsonst, die sich „Heute“ nennt, eine Zuschauerin, die das mithörte, meinte, es sei das Ensemble der „Kronenzeitung“, dem aber widersprach ein Zuschauer heftig, der überzeugt davon war, im Arse-Theatre der „Zur Zeit“ werde … schließlich kenne er die Stücke dieser Mannschaft in- und auswendig … Es kam dann auch noch die Vermutung auf, die „Unzensuriert“ könnte das längst schon geschlossen geglaubte Arse-Theatre wieder … Schließlich mußte eingesehen und eingestanden werden, es spielt das Standard-Ensemble … Allerdings war nach der Aufführung die Begleitung nicht von ihrer Meinung abzubringen, es habe sich bei dieser Aufführung um eine Gemeinschaftsproduktion gehandelt, es müssen an diesem Stück alle mitgeschrieben und alle mitgespielt haben, denn wird an die Qualität der Tageszeitung „Der Standard“ gedacht, ist es, so die Begleitung, unmöglich, daß ausschließlich ihre Kundschaft dieses Stück geschrieben hat und spielt …

Da auch die Begleitung keine Theaterkritikerin ist, kann hier keine Theaterkritik veröffentlicht werden. Was aber getan werden kann, ist das Stück zu veröffentlichen, gänzlich ungekürzt, gänzlich unverändert.

Leibnitz, der Standard in Österreich

Aufführung im Arse-Theatre

Geschrieben und gespielt vom Standard-Ensemble

…….es gilt….das freie Wort

Leibnitz

Ich schaue immer, dass ich weit weg komme, wenn ich ein LB-Kennzeichen sehe. Die Leute dort sind echt speziell.

– – : SID : – –

Das soll Kunst sein? Kann doch jeder, der angesoffen von der Disco heimfährt, solche „Künstler“ gibt es zu hauf.

Winni Püh

Nicht der Mann der das Fahrzeug in Brand steckte gehört in die Sigmund Freud Klinik, sondern der Künstler der das Auto dort postierte!

Cle Mens

Warum?

Postingbedingter Misanthrop

Geniale Guerilla-Performance-Art vonseiten des Illuminierten!

Wo bleiben die Subventionen Herr Voves?

Cheops

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto.“

„Nun ist es komplett zerstört…“

und wo ist jetzt das problem?!?!?

Emil Sacklinger

erst jetzt ist’s wirklich ein total zerstörtes auto

wenn schon, denn schon!
(ich hoffe, man lässt die veredelte totalschaden-installation samt brandgeruch und ruß stehen)

Paradeiser

manche übermalen Bilder, andere wiederum verändern Installationen. Vielleicht ist der Verdächtige ja auch Künstler …

Morphox

crash and burn

They should’ve renamed it to Crash and Burn and double it’s market value.

Adams, 42 Adams

Leicht angetrunken heißt in Leibnitz 2,3 Promille!

benutzername84

>>DWas soll an einem „total zerstörten Auto“ noch großartig hin werden und zudem 35.000 Euro kosten?

Der Unkurze

das denkmal könnte beschädigt oder zumindest verschmutzt (ruß) sein, zusätzlich der feuerwehreinsatz

obersteirer66

Feuerwehreinsatz plus Reinigung des Denkmals 35.000 Euro?

quick & dirty

jetzt erst bekommt die installation „crash“

einen sinn.
.
vorher war sie einfach nur entbehrlich
.

sociovation

Angesichts des real existierenden Kunstbetriebs

kann man davon ausgehen, dass die Installation nach der Inbrandsetzung eher mehr wert ist als vorher. Daher eher keine „Zerstörung“, sondern eher eine „Transformation“…

michauch

… ähnlich einer teuren übermalung :D

er Schaden beträgt 35.000 Euro.

Kann man schon ausschließen

dass das Anzünden nicht Teil der „Installation“ war?

dreimal dürfen sie raten

auf einmal kennt es jeder.
kann dem künstler ja nur recht sein.

Der unbestechliche Akupunkteur

Innovative Form

von Versicherungsbetrug

Sinn phony orchestra est

http://www.toutfait.com/online_jo… postid=778 Nine Malic Molds was the first glass to be broken.

Someone propped it up against an easy chair in Arensberg’s apartment to study it, not noticing the castors on the chair’s feet. Someone else approached from the opposite side and rolled the chair away. The glass fell and shattered. Although the carpet on the floor could not cushion the blow, its pile did keep the splinters from scattering. Duchamp was present. He must have kept everyone calm. The breakage of his glasses had begun, and would continue for a decade. There is a symmetry in the cracking, the two crackings are symmetrically arranged and there is more, almost an intention there, an extra- a curious intention that I am not responsible for, a ready-made intention, in other words, that I respect and love.

Gary Grantscherbn

die wahre anarchische Kunst besteht im Akt danach. Wo bleibt der Hang des Künstlers zum Aktionistischen und zur Bereitschaft für die Mitwirkung der Öffentlichkeit, für das sich Einbringen von Anderen? Aber bitte: mein Ex-schwager, Installationskünstler, hat hat im MUMOK vor Jahren die alten Küchenkastln der Küche seiner Mutter als Installation (kein Schmäh!) ausgestellt. Meine Frau und seine eigene Mutter, ehemals Besitzerin der Küche, haben sich bei der Ausstellungseröffnung (die natürlich mit großem Pipapo vor sich ging) krumm gelacht und wurden böse von der Kunstszene beäugt, als sie sich amüsiert haben über längst vergangene Zeiten als sie selbst noch auf diesen 60er-Küchensesseln einfach gesessen sind bzw. die Küche noch in Verwendung war

Der Unkurze

Schaden? Sieht doch jetzt deutlich realistischer aus

Gary Grantscherbn

Warum kann das Anzünden des Autos nicht Teil der Installation sein?

LCD

– Papa, jetzt hat Onkel Wener auch eine Katze!

TschiiBii

Why not?

Totalschaden: EUR 2.500,-
Künstlerische Arbeit, um ein intaktes KFZ in einen Totalschaden zu konvertieren:
650 h á 50,- = 32.500,-
—————————————————-
Gesamt: 35.000,-

Paul Kurzweil

Der Schaden beträgt 35.000 Euro.

what?

M L3

Wahrscheinlich hat der „Künstler“ ein neues Auto für das „Kunstwerk“ zerstört

Ich verstehe nicht, was an einem Unfallwrack Kunst sein soll.

nein, hat er nicht

tassen im schrank

Kann es sein, dass Sie zu der Gattung …

… dieses-Krixikraxi-kann-meine-Nichte-auch-was-soll-daran-kunst-sein gehören?

Paul Kurzweil

ach so einer mit den Gattungen…

Sie hätten sich das Kunstwerk bestimmt für 50k gekauft und im Wohnzimmer ausgestellt. Schade dass es jetzt so verunstaltet wurde, für 15k wäre es allerdings noch zu haben^^ Ich will Ihnen natürlich nichts unterstellen, aus irgendeiem Grund war mir aber gerade danch o_0

Totalschaden in Brand gesetzt: 35.000 Euro Schaden? Grotesk!

nada!

ich bin für moderne und experimentelle kunst sehr offen, solche sachen empfinde ich dann aber doch als hirnwi**serei. nur weil man künstler ist muss man nicht die banalsten dinge als kunst bezeichnen, einfach, weil man den titel dazu hat.

Chien de Pique

Kunst kann durchaus banal sein (und entsprechend beurteilt und behandelt werden), damit muss und darf man leben.

UGS

und wo ziehen sie die grenze?

Cle Mens

muss man

Aber es gehört zu den wesentlichen Aufgaben von Kunst, auch auf den ersten Blick banal aussehende Dinge oder was auch immer als Kunst zu bezeichnen.

Pogled

nein, muss man nicht. Vor allem nicht zu dem Preis.

FerdlGriesgram

schafft ihnen ja eh keiner an, das werk zu kaufen.

Pogled

Und wie wehre ich mich bei einer öffentlichen Finanzierung ?
Zieh ich das jetzt von Gemeinde- und Landessteuern ab ?

Cle Mens

Was hat das mit dem Preis zu tun?

Pogled

Weil banale Dinge, welche Du in ländlichen Regionen wochenendlich von den Bäumen oder Häusern einsammeln kannst, jeder Kreativität entbehren.

Cle Mens

Aber die werden eben eingesammelt, das ist ein Unterschied.

Pogled

Welchen ich nicht erkennen kann, zumal jeder der am Ort zahlreich vorhandenen KFZ-Betriebe dies um eine Bagatelle vom Lehrling im 3. LJ erledigen lassen hätte können und die Kreativität unter jener von Stammtischideen liegt.

Gary Grantscherbn

bingo.

insertnamehere

Der hat also ein total zerstörtes Auto komplett zerstört?

arsen hitrach

Im TV Interview hat ein um die 20jähriger gemeint:“Na, zum Glück ist der Mariensäule nix passiert.“

Derstandarddurchschnittsposter

Leider ist hier im Forum schon alles gesagt – bin wohl zu spät hier um was qualifiziertes neues schreiben zu können. :-)

Selbstbeweihräucherungsstäbchen

Schreiben´s halt was Durchschnittliches!

Maxx Headroom

Man muss es vergleichen!

So hat Arnulf Reiner anno irgendwas auch die Kunstwerke seines Kollegen aufgewertet!!!!

Gary Grantscherbn

Rainer, nicht „Reiner“.

milchmann

Aufwertung

Also wenn überhaupt, wurde dieses „Kunstwerk“ doch nur konsequent aufgewertet!

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl

Zerstört

Wirkt jetzt noch authentischer! Was die Frage aufwirft: Kann/darf man ein Kunstwerk „verbessern“? Ist es „beschädigt“, wenn es nachher besser aussieht? :)
Dazu passt folgende lustige Anekdote: Vor vielen Jahren hat einmal jemand auf ein Arnulf-Rainer-Krixikraxi-Gemälde in irgendeinem Museum ein paar Striche dazugemalt – lange Zeit bemerkte das niemand. Bis ein Kunststudent das Bild mit einem alten Foto verglich und ihm die „Beschädigunen“ auffielen. Was wiederum das Sprichwort bestätigt: „Kunst entsteht im Auge des Betrachters!“ ;)

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Gary Grantscherbn

schwachsinniger Vergleich.

seefahrer-horst

der ist zwar uralt, kennen sie noch einen ;-))

Irma la Douce

Die geputzte Fettbadewanne von Beuys:

http://einestages.spiegel.de/static/to… kunst.html

Peter Sil

Und dann gibt es da noch die Geschichte von den Kunststudenten, die irgendeinen Müll in Beuys-Ausstellungen schmuggelten, diesen unauffällig neben den Originalen platzierten und sich am Interesse der geneigten Besucher erfreuten …

seefahrer-horst

wird das jetzt ein 60-er Revival – so quasi 50 Jahre Beatles ?

Cle Mens

Beatles Reunion

seefahrer-horst

der ist gut :-))

Derstandarddurchschnittsposter

Super! Danke für den Link! Ich kenne die Geschichte vom Hören/Sagen. Endlich kann ich das mNordwicht

Sowas kommt immer wieder vor ;-)

http://www.spiegel.de/panorama/… 95709.html

Hupf Auf

JETZT …

ist das Kunstwerk perfekt !

mYRONDOCOR

Einfache Rechnung.1 Euro für das Autowrack, 34.999 Euro für Werner. Und die Kunst geht leer aus.

die zweite fliege

Kunst oder Wunst?

Posten schadet der Gesundheit

ausgebrannter totalschaden

ich bin nicht sicher.. aber ist das kunstwerk dadurch nicht noch besser geworden?

nicht das ich mehr davon halte als der fehlgeleitete aktions-kunstkritiker..

the_suck

„Kunst“

Entfesselter Prometheus

Totalschaden zerstört…

Dafuq did I just read?

Falls das tatsächlich ein Problem wird, dann stell ich euch einen neuen Totalschaden hin. Verlange auch nur 30.000 dafür. Auf Wunsch kann ich diesen dann auch zerstören. Kostet aber extra…

al nachlesen :-)

Nach inzwischen eingeholten Erkundigungen, haben die tatsächlich einen technischen Totalschaden (Mercedes-Motoren sind auch nicht mehr das, was sie mal waren) genommen und die Aufprallkante aufwendig hineingemacht.
Da musst Du doch verstehen, dass derartige Arbeit bei einem Auto ohne eigenen Antrieb nicht mehr trivial ist und daher angemessen entlohnt werden muss.
Dein Angebot, dies mit einem funktionierenden Auto zu machen, kann dieser Kreativität nicht im Entferntesten nahekommen.

dasfrettchen

Fremdschämen

Cle Mens

blöd schauen

Pogled

mit wem jetzt ?

spitzenkandidat.2.0.

In Newcastle upon Tyne, UK, gab es letztes Jahr übrigens ein ganz ähnliches Projekt,.. nur halt ein bisschen professioneller aufgezogen als in Leibnitz und ohne Feuer.

http://laughingsquid.com/slow-moti… car-crash/

kontemplativ

Schon mal was von Wolf Vostell gehört ? War aber begabter als der 35.000 € Künstler …

2 Beton Cadillacs:

http://www.flickr.com/photos/di… 6/sizes/c/

„Ruhender Verkehr“: 1 einbetonierter Opel Kapitän:

http://www.flickr.com/photos/sa… 90/sizes/l

kontemplativ

Super Video ! Ruhender Verkehr 1969

 

Akka Lightguns

„Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt. Der Schaden beträgt 35.000 Euro.“

Ist das ein Witz?

Eine alte A-Klasse noch mal gegen einen Betonblock knallen lassen – mach ich euch um 5000€ (inkl. Materialkosten).

im Ernst: was Besseres konnte dem Kunststück und dem Künstler net passieren.

Das Objekt an sich ist ja leicht herzustellen, es geht um den sich daraus ergebenden Diskurs – und jetzt: Crash ist zerstört!
Im Kunstbetrieb ist PR alles, das hat Warhol eh mehr als deutlich gemacht.

Auf Wiki steht zu Reiterers Werken:“…fordern den Betrachter auf, bestimmte Handlungen zu setzen“.

Perfekt!

TerenceHill

Warhol war in Wirklichkeit ein Agent der MiB

;)

MCU

Was soll da 35000€ gekostet haben?

benjohnson1988

ich hoffe dem Typen werden alle Kosten für Polizei, Feuerwehr, Denkmal, Strassenbelag, Abschleppdienst und Reinigung aufgebrummt.

Bastardl

ich könnte mir vorstellen dass
1. die Mariensäule ziemlich verrußt (oder gar beschädigt) ist
2. die Kunstinstallation (man möge zu dieser Art von Kunst stehen wie man will – und wenn es einfach einem umsichtigeren Fahrverhalten gewidmet wäre) auch etwas gekostet hat und wiederverwertet hätte werden können
3. der Abtransport, bzw. die Entsorgung eines ausgebrannten Wagens mehr kostet als der eines künstlich zerstörten PKWs

Lutra lutra

gratulation…

…dass sie vernuenftige Worte finden und nicht mit der masse mitgroelen.

Pogled

Gratulation, dass Sie genau keine Ahnung haben und auch die Posts mit den Daten nicht lesen.
1.) kann man an den Bildern erkennen
2.) hat nur 5000 Euro gekostet
3.) kostet eine Bagatelle.

Akka Lightguns

3. is Nonsens

Ausgeflippter Lodenfreak

Das war ja wirklich ein sehr subtiles Kunstwerk ;-)))))

bin ideologisch flexibel

Künstler I. sollte seine Gage mit Künstler II. teilen,

der hat ihm immerhin überregionale Bekanntheit verschafft.

seefahrer-horst

das kann man jetzt nett oder ironisch auffassen, genauso könnte man Buchhandlungen anzünden damit Autoren bekannter werden, es wird nicht helfen. Wer Werner Reiterer ist finden sie bei WikipediA einem doch überregionalen Portal ;-))

inscheniör

Naja, ist ja keine Seltenheit, dass es nach einem Verkehrsunfall zu einem Fahrzeugbrand kommt, wenn sich die Benzin oder Öl an den heißen Teilen wie Auspuff oder Motor entzünden…

TanteYOU

Nach dem Lesen der Überschrift dachte ich zuerst, dass wahrscheinlich ein Abschleppdienst das ‚Kunstwerk‘ zerstört hätte.

Schade, dass erst ein Betrunkener kommen musst um zu erkennen, dass so etwas mit Kunst nichts zu tun hat – spricht nicht sehr für die (nüchternen?) Entscheidungsträger die diese Installation genehmigt haben.

groover

35K …art is precious ;)

Neuer Titel:
“Tand, Tand! ist das Gebilde aus Menschenhand!“

mel et fel

Art in progress

fritz1004

Aber geh! Nicht zerstört, sondern verändert, erweitert, ergänzt.

Besser wäre es natürlich gewesen, es nicht dort abzufackeln, sondern es dazu woanders hinzubringen, so dass an der Säule usw. kein Brandschaden entsteht, was jedoch dem Performance-Charakter dieser Kunstwerkumgestaltung/ erweiterung zuwider gelaufen wäre….

Der Kluge

Verwirrt ist weniger der Täter, sondern mehr eine Gesellschaft die beklagt, dass die „Totalschaden-Installation“ beschädigt wurde.
Das Kunstwerk war doch ohnehin eher banal und langweilig, durch Rauch/Asche und der Akt der Sachbeschädigung wirkt das Ganze viel aufregender. Man sollte sich dankbar für diese hochpolitische GratisPerformance zeigen, die den Marktwert des Kunstwerks mit Sicherheit verhundertfacht hat.

eulenauge

Leibnitzer Totalschaden-Installation „Crash“ zerstört

Ist ihre Zerstörung nicht Programm einer „Totalschaden-Installation“?

spitzenkandidat.2.0.

Perfekt, ich hab eh gerade ein kaputtes Auto herumstehen.

Verkaufe:
Ford Galaxy, BJ1999, 265.000km, mit Motorschaden.

Das Auto parkt zurzeit hinter einem mühlviertler Bauernhaus, in Mitten der idyllischen Hügellandschaft mit Beinaheausblick auf die vollkommen gegenteilige Stahlstadt Linz.

Nicht nur die Besucher des nebenan gelegenen Wirten kommen beim Anblick des Kunstwerkes kaum mehr aus dem Staunen heraus (der Galaxy hat als Extra hinten einen gewollt schlecht überlackierten Unfallschaden sowie mehrere Rostlöcher in der gesamten Karosserie), sondern auch unsere Katze lernte das Objekt zu lieben (vor allem das grazile Autodach hat es hier angetan).

Dieses einmalige Kunstobjekt ist exklusiv für Sammler aus dem Standardform (oder Gemeinden mit zuviel Geld) für lediglich EUR 10.000,- zu erwerben!

spitzenkandidat.2.0.

die EUR 10.000,- beziehen sich natürlich nur auf die Projekt- und Materialkosten. Mein zusätzliches Künstlerhonorar lege ich mit EUR 15.000,- an (verhandelbar, wobei ich grundsätzlich ein Anhänger der Meinung „Arbeit muss sich lohnen“ bin).

M L3

Ist die Katze da inbegriffen?

Ich denke, ohne sie wäre das Kunstwerk nicht vollständig.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

Noch schlimmer

werwolfi

Nachdem es nach einem Crash durchaus auch öfter brennt (nur die heftigen Explosionen sind Blödsinn, das gibt’s nur im Film ;o) einfach so lassen – dürfte eines der wenigen Kunstwerke sein, das durch Anzünden nicht verliert, ggf. sogar an Schauwert gewinnt! :o)

spitzenkandidat.2.0.

und ich dachte immer, solche Szene sind Alltag

http://www.youtube.com/watch?v=-ej7yS-lTIY

dann ist Polizist doch kein so cooler Beruf.

Das fünfte Element

Verwirrt war der 37jährige allemal

Normalerweise hätte er mit dem Hinweis auf Arnulf Rainer sein Honorar einklagen müssen.

Eine perfektere Variante der Überarbeitung im Rainerschen Sinne kann es doch gar nicht geben. Da sollte doch mindestens ein Honorar in 5stelliger Höhe drinnen sein (doppelte Summe des „Wertes“?)

zupay

hier sollte mal genauer nachgefragt werden, wofür die 25000 euro „projektkosten“ draufgegangen sind … die kosten für das auto warns wohl nicht

Sissi v. Habsburg

Der Betrunkene hat das Kunstwerk doch nur erweitert. Es war ihm einfach zu wenig kaputt.

relatio subsistens

Wer sagt, dass das Abfackeln des Autos nicht auch Kunst war? Man sollte hier nicht so spießig sein …

eulenauge

Heinrich Böll, „Ende einer Dienstfahrt“ :-)

Keyser

Er müsste sich als Pyrotechnischer Performance Künstler ausgeben, der die Installation eines anderen Künstlers um eine Live-Action Einlage aufwerten wollte. Der Titel seines Werkes lautet: Burnout nach Crash. Damit hat er die Installation nicht in einen Totalschaden verwandelt sondern künstlerisch aufgewertet!

Leider sieht es der Installations Künstler so nicht, und will lieber Geld an seinem, nach eigenem empfinden zerstörten Totalschaden verdienen, statt mit einem anderen Künstler den Ruhm und die Aufmerksamkeit zu teilen.

Immerhin bleibt dem Erfinder des Crash ein Trost, er weiß, dass er das nächste Mal ein feuerfestes Auto verwenden muss, damit nicht wieder andere Künstler ihm die Show stehlen, durch ungeplanten Action Einlagen.

che_guevara

Für so einen Schwachsinn ist immer Geld da!

sekir 09

wieso? Brandstiftung ist gratis

odrr

http://www.youtube.com/watch?v=EQGXPcjrUfY

http://www.youtube.com/watch?v=U… zbUF0&hd=1

http://www.youtube.com/watch?v=qvuj1lneMaY

Pogled

Ich hab da jetzt eine Aufstellung der Kosten gefunden:

25.000 Euro Projektkosten
5.000 Euro Künstlerhonorar.

Wer das sinnvoll nachvollziehen kann, bitte melden.

http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ster.story

Die 5.000 Euro müssen somit Lösch- und Beseitigungskosten sein.

Allzuviel hinüber ist da aber auch nicht:
http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ect=181596

Gegenzurechnen wären allerdings die Verbesserung der Installation und das Medieninteresse.

Cle Mens

Nicht besonders teuer

Und ein mal 5000 sind kein Honorar, das irgendjemanden echauffieren sollte, weil lächerlich.

Pogled

vielleicht fragte ich auch wegen der ‚Projektkosten‘ ?
Und lächerlich ist es an sich, weil das Teil keinerlei erkennbaren Zusammenhang mit Anlass oder Irgendwas hat.
Und fragwürdig zudem vor dem Hintergrund, was die Reformpartnerschaft im Land so aufführt.

Cle Mens

Aber all das würde Sie weniger interessieren ohne die Brandstiftung. Dem Kunstwerk hat nichts besseres passieren können …

Pogled

können …

Pogled

Was hat das jetzt mit den Kosten zu schaffen ?
Wird da jetzt was zurückbezahlt ?

Cle Mens

Das wird wohl ggf. mit der Versicherung zu klären sein. (?)

seefahrer-horst

sie können sich auch in der nächsten Galerie eine Zeichnung kaufen,
Material = Projektkosten € 50,-
Künstlerhonorar 29.950,– :-)))))

Pogled

Was ich verstehen würde.

seefahrer-horst

sehr gut, dann lohnt es ja zu antworten. Derartige Projekte sind eigentlich mit einem herkömmlichen Kunstwerk nicht zu vergleichen, ein Vergleich zur Filmkunst oder Literatur wäre da besser, da haben sie ein ähnliches Verhältnis zwischen Ideengeber und Produktionskosten, warum Künstler das dennoch machen – gute Frage.

Der Schurke mit der Gurke

Die Kleine schreibt auch von der APA ab, wobei betont wird, dass der total zerstörten Pkw unbeschädigt war:
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

Irgendwer hat abgeschrieben, denn diese beide Absätze sind fast ident:
„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Sissi v. Habsburg

Nein, die 5.000 waren der Spesenersatz für den Bürgermeister.

Pogled

Der bestreitet das (nona) ist aber eigentlich nicht der Typ dafür. Deswegen fragte ich in die Runde.

Thuruk

Das war vorher keine Kunst und ist jetzt vielleicht interessanter, aber noch immer keine Kunst. Warum können sich all die Künstler nicht wieder etwas brauchbarem, schon anzusehenden widmen?

Chien de Pique

Sicher ist es Kunst, aber auch im Angesicht von Kunst gibt es generell keinen Grund, hysterisch zu werden.

odrr

;)

http://www.leibnitz.at/system/we… =218361659

Jürgen Rembremerding

Auch tragisch:

„Unten in der Mitte befindet sich ein Gummitrog mit einem weißlichen Kalkfleck – oder besser: befand sich. Denn eben diesen Fleck hat die Putzfrau an allen vier Seiten weggeputzt. “

http://derstandard.at/131918195… -Kunstwerk

Griesgram .

was bitte kann an einem autowrack „komplett zerstört“ werden, sodass ein schaden von 35.000 euro entsteht? dafür krieg ich ja einen neuwagen…

das war eine künstlerische intervention. der mann soll bitte eine angemessene gage von den finanziers der totalschaden-intallation erhalten.

werwolfi

Ich tippe mal auf Schäden an der Mariensäule, dem Straßenbelag etc.

odrr

Ob nur das Auto einen Schaden genommen hat??

axelschweiss006

Ich werde kommende Woche mitten auf den Stephansplatz schei$$en

und behaupten, es wäre Kunst. Jeder, der widerspricht, wird aufgefordert, selbst ein derartiges Kunstwerk in gleicher Form, Konsistenz und Farbe zu produzieren. Solange dies niemandem gelingt, bleibt mein Haufen ein einzigartiges Kunstwerk.

A, so a bledsinn

Herausforderung

angenommen!

-O ||||||| O-

ich schei55 eventuell grössere krapfen als sie, also wär ich dann auch ein grösserer künstler. wir können aber gerne ein kunstforum am stephansplatz installieren für die förderung junger künstler

axelschweiss006

Die Größe des Kunstwerks macht nicht den Wert aus

Das berühmte Salzfassl „Saliera“ ist ja auch eher mickrig, sein Wert aber trotzdem kein Scha$$.

Nit Picker

Sie habens aber mit Körperaussonderungen, Herr Axelschweiss.

axelschweiss006

Tja,

mein Körper ist ein einziger riesiger Kunstwerkproduktionsorganismus.

killling joke

find ich cool

ein angsoffener hat das gemacht, was offensichtlich ein angsoffener „Künstler“ anprangern wollte

man könnte auf die Idee kommen, dass die aktion zu der „aktion“ dazugehört hat.

Notos

Ich muss sagen, der Mann hat etwas von Kunst verstanden, der ursprüngliche Künstler ist ihm einfach nur neidig, weil er nicht selbst auf die Idee gekommen ist.

Leid tut mir nur die Mariensäule, die hat nämlich keinen etwas getan.

Alois Gumpendorfer

keinem

axelschweiss006

Einmal bekämpft ein Poster wacker

die ungerechte Übermacht des alle Fälle tötenden Dativs, schon kommt jemand daher und macht diese Anstrengung zunichte.

Notos

Danke.

Picassodrücker

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Total zerstört ok, aber „komplett zerstört“ geht wirklich zu weit!

al o’quent

verwirrter als der „künstler“ kann der verdächtige aber nicht gewesen sein.

„herr gendarm, des woa ka fahrerflucht, ich hab mich kunstvoll in die mariensäule installiert…“

M L3

Das darfst du aber nur, wenn du vorher ein ordentliches Honorar geltend machst

Sonst könnte ja jeder kommen…

Unschuldsvermutet

Welche Kunst ist das, wenn der Erste Gedanke ist;
„Ist das Kunst, oder kann man das zum Sperrmüll schmeißen?“

count zero

ja das Problem entsteht,

wenn man glaubt, sein eigenes nicht vorhandenenes Rezeptionsgerüst sei repräsentiv.

Unschuldsvermutet

A so?

pixelhaufen

ich finde jetzt schaut das Kunstwerk doch noch etwas besser aus als vorher.

petros.markaros

der wollte das Kunstwerk noch perfektionieren….quasi das Tüpfelchen

viele Fahrzeuge brennen nach einem Frontalcrash aus, und er wollte die Kunstfigur halt noch echter aussehen lassen. Dass er dabei aber nicht im Einverständnis des Künstlers handelte, ist eine andere Geschichte. Aber wie ein zerdepschtes Auto mit Schrottwert noch einen Restwert von 35.000,- Euro haben kann, erschließt sich mir nicht ganz. Den Artikel muss ich meiner Versicherung nach einem Unfall weiterleiten…

Martin Rosenkranz

Ich seh den Schaden nicht ?

Wenns vorher Crash-Kunst war, dann ist es das jetzt eben noch ein bisschen mehr.

Kräuterpfarrer Escobar

Jajaja, 35.000 € Schaden

Nicht schlecht. Eine 10 Jahre alte Mercedes A-Klasse mit Totalschaden hat noch einen Restwert von 35.000?

Und wenn der Schaden „immateriell“ ist, weil eine zerdetsche A-Klasse per Deklaration plötzlich Kunst ist, dann könnte das Ausbrennen sogar noch eine Wertsteigerung sein! Dann ist der vermeintliche Crash nämlich noch spektakulärer.

nine inch snails

was für eine ironie. die kunst klagt ihren wert ein.

John Malkovich

… diese Frage stellen sich hier bestimmt viele. Da muss der Kurator das Wrack versicherungstechnisch als Neuwagen angemeldet haben. Anders lässt sich eine solche Summe doch nicht erklären!?

Besondere Kennzeichen: keine

Naja, und die Mariensäule die jetzt ziemlich angerusst ist, ist ja noch älter.

Und weg gehört sie auch schon lange, also ich weiss auch nicht, wie die auf 35000€ Schaden kommen…

Pogled

Im allgemeinen nennt man diese Endlage eines Fahrzeuges nicht mal Kunst sondern eher deppert.
http://100-jahre-stadt-leibnitz.at/cms/?p=955
Sie wird eher als ‚gebührenpflichtiges‘ Unparken angesehen und amtswegige Entfernung angeordnet.
Ist übrigens durchaus eine Provokation für jene Leute denen Zuschüsse gesenkt und Abgaben erhöht werden.
Sllte aber tatsächlich Bedarf an solchen Installationen bestehen, liefere ich gerne mit 50% Rabatt. Bitte Fahrzeugtyp und Farbe in der Bestellung anführen.

Moritz Dampfwalzovski

ach… sie sehen das komplett falsch.

SchottenDeutsch

Ich hab doch keinen Unfall gehabt, ich bin Künstler und das ist Freischafende Kunst!

Anstiftung zur Kunstzerstörung aus Anlaß einer Kunstzerstörung in Österreich von Österreich

Wie fest auf der nationalsozialistischen Geistesschreiße Österreich noch auftritt, beweist Österreich heute wieder einmal mit seinem Bericht über die Zerstörung eines Kunstwerkes, wobei ausdrücklich gesagt werden muß, daß es hierbei nicht um eine Unterstellung geht, irgendwer sei ein Nationalsozialist oder eine Nationalsozialistin, sondern einzig darum, daß diese aus den Tiefen des Katholischen geförderte nationalsozialistische Geistesschreiße immer noch der in Österreich verlegte Bodenbelag ist, auf dem in Österreich in Tracht stolz und ohne Bedenken geschritten und aufgetanzt wird, wie es gerade und vor allem der Umgang mit der Kunst in Österreich am besten und am eindeutigsten belegt …

Auftakt zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich

Österreich: “ … wirklich eine Träne nachweinen tut dem Kunstwerk von Leibnitz allerdings kaum einer. Schadenfreude macht sich breit. Das soll Kunst gewesen sein (links). Nun ist es wirklich Schrott.“

Vor ein paar Tagen während der vielen Gedenkveranstaltungen zu den Novemberpogromen war auch wieder diese hämische und selbstgefällige „Ravag“-Reportage zu hören …

Wer solch ein Österreich hat, der braucht keine Ravag mehr. Allerdings, hätte Österreich seinen Bericht über diese Kunstzerstörung verlesen lassen, die vorlesende Schreiberin dieser Österreich-Zeilen hätte sich wohl nicht anders angehört als jener von der „Ravag“ … Und wie sei er, der Ravag-Reporter, vor dem Mikrophon gestanden? Damals als Ravag-Reporter und heute als Österreich-Reporter, was für ein Bild würde gegeben werden, eines das einen Menschen zeigte, plaudernd oder vorlesend und dabei auf die hirschgeweihknöpfetrachtenjanckerverhüllte Hühnerbrust …

Mehr muß zu dieser Anstiftung zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich nicht geschrieben werden. Vielleicht noch, wie lange wird es dauern (für alles gibt es und werden ständig weitere Preise erfunden), daß auch ein Preis ausgerufen wird, um Menschen, die Kunstwerke zerstören, auszuzeichnen. Die größte Nachsicht und Empathie, mit dem Österreich den Kunstzerstörer behandelt, wird möglicherweise auf Dauer zu wenig sein, um Österreich zu dem idealen Platz der massenhaften Kunstzerstörung auszubauen, Einladungen müssen auch motivierende Elemente enthalten … Was motiviert mehr als eine Auszeichnung? Und Awards brauchen auch stets prominente Paten und parteipolitischen Ehrenschutz – für einen Kunstzerstörungspreis böten sich vornehmlich Freiheitliche an, besonders jetzt mit Norbert Hofer gäbe es sogar einen ganz hohen Staatstuhlsitzer, der für das freiheitliche Progamm und Handbuch hauptverantwortlich zeichnet, der, wie es heute so geliebt wird, authentisch für einen derartigen Preis – ist doch für diese Gemein-Schaft festgeschrieben, wie Kunst zu sein hat, und das Traurige, das Schäbige, die Schreiße daran ist, es ist eine in Österreich weitest verbreitete Ansicht, also auch von Nicht-Freiheitlichen, die Kunst habe schön …

Professor Schuster sagte vor mehr als zwanzig Jahren: Sechseinhalb Millionen Debile schreien, alleingelassen, nach einem Führer … Das will er berichtigen, hier war er schlampig, ungenau. Deshalb geht Professor Schuster noch einmal auf den Heldenlatz, um sich dort zu korrigieren, wo er meint, das ist der einzig geeignete Platz dafür, aber dann findet er das Belvedere dafür doch stimmiger und sagt, während er hinunterschaut auf den Balkon des Belvedere:

Sechseinhalb Millionen wahlberechtigte
Verwirrte schreien, alleingelassen, danach,
Führer und Führerinnen sein zu wollen, und
diese sechseinhalb Millionen Verwirrten
werden dann alle einen einzigen Namen als
Führer und Führerinnen haben, wie
sie schon einmal sich einen einzigen Namen …

Möglicherweise ist es bereits soweit, daß Künstler und Künstlerinnen in Österreich froh darüber sein dürfen, nicht selbst körperlich angegriffen zu werden, sondern bloß ihre Kunstwerke zu dem gemacht werden, was sie „wirklich“ sind: „Schrott“, wie Österreich es ganz ohne Anführungszeichen und ohne Fragezeichen … Österreich stellt fest „Das soll Kunst gewesen sein.“ Wenigstens kein Ausrufezeichen setzt Österreich, das wäre wohl zu stürmisch gewesen, ach wie sachlich Österreich doch ist, ebenfalls ohne Ausrufezeichen: „Nun ist es wirklich Schrott.“

Der Name des Künstlers wird schon nicht mehr genannt, der Name des Künstlers wird verschwiegen. Und wer Namen auslöscht, der – Sie kennen das Zitat, wie es weitergeht, das Zitat, das von Büchern handelt, die …

PS Das Kunstwerk von Werner Reiterer ist ja nicht das erste zerstörte Kunstwerk, es wird auch nicht das letzte zerstörte sein. Österreich hat heute Österreich eine Einladung geschickt zur Kunstzerstörung …

Dem Österreich seine Kunst – Die Kunst der Welt

Bad Taliban, Bezirk Islamchristfeld – Kunst muß artig sein

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

„Sind wir schon auf dem Mars?“ – Chemtrails-Befaßter Norbert Hofer weiß vielleicht schon mehr

Es wurde bereits in „Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung“ von der internationalen Bedeutung der Freiheitlichen und ihren Leistungen für das Ansehen Österreichs in der Welt berichtet, mit dem Haupt- aber nicht Alleinbeispiel vom „Schweizer Krieger“ …

Ein besonderes Beispiel muß doch noch hinzugefügt werden, auch für „Terra Germania“ ist die freiheitliche Homepage eine Quelle des Wissens, verbreitet diese also auch sogleich den freiheitlichen Beitrag „Historiker revidieren die deutsche Kriegsschuld von 1914“. Daß auch auf dieser Site dieser Beitrag sofort recht verstanden wird, muß nicht besonders hervorgehoben werden, selbstverständlich wird sofort zum Sprung angesetzt, um die in diesen Kreisen brennende Frage nach der Schuld am Weltkrieg von 1939 bis 1945 zu stellen, Adolf Hitler als einen Mann des Friedens sich wieder betätigen zu lassen, der mit Auschwitz …

Freiheitliche Wissensquelle für Terra Germania

„Kurze Zeit danach wurde Henry Kissinger vom dunklen Cabal beauftragt, Hintermänner zu organisieren und die Hippie – Bewegung ins Leben zu rufen.“

Das überrascht nicht. Beklemmend und erschreckend daran ist nur, daß, wenn die Zahlen stimmen, derartige Sites Zugriffe in zweistelliger Millionenhöhe haben, und es stellt sich die bange Frage, wie viele davon sehen das als wahr an, mag es noch so aberwitzig, unerträglich, unfaßbar, wirr, ungeheuerlich, unsinnig und so weiter und so fort sein. Zwei Beispiele dafür wurden dennoch ausgeschnitten und auf die carte postale geklebt, es muß aber zugegeben werden, das es sogar zum Genieren ist, derartiges für eine Collage des Verdeutlichens auszuschneiden und aufzukleben …

In diesen Kreisen also werden freiheitiche Beiträge mit rechter Freude gelesen, erwartet und dann raschest wieder verbreitet. Auch keine Überraschung. Was aber von Interesse wäre – eine Frage allerdings, die nicht zum ersten Mal gestellt wird -, aus welchen Quellen schöpfen Freiheitliche ihr Wissen, beispielsweise Norbert Hofer und die anderen freiheitlichen Abgeordneten im Parlament?

Sind wir schon auf dem Mars

Kommentator in diesem Video aus dem Off: „Sind das Chemtrails? Chemtrails auf dem Mars. Sind wir schon auf dem Mars?“

Bei der letzten parlamentarischen Anfrage zu „Chemtrails“ gaben Norbert Hofer und die Mitfragenden aus seiner Gemein-Schaft keine Quellen an. Ist ihnen „Terra Germania“ dafür eine Quelle? Oder ähnlich welt- und wirklichkeitsabgewandte Sites? Sollte es von Norbert Hofer und weiteren freiheitlichen Abgeordneten diesbezüglich wieder eine parlamantarische Anfrage geben, in der die Frage vorkommt, ob bekannt sei, daß „Chemtrails“ auch auf dem Mars gesichtet worden seien und was die österreichische Bundesregieurng dagegen zu unternehmen gedenke, wenn sie darüber … dann könnten die Quellen der Freiheitlichen wieder ein wenig mehr eingegrenzt werden … Das ist deshalb von Interesse, also aus welchen tiefen Brunnen Freiheitliche ihr Wissen ziehen, weil es ein bezeichnendes Licht auf die Freiheitlichen und ihre – etwa Verschwörungen nachzugehen ist auch Arbeit -, also ihre Arbeit im Parlament, und es betriffft ja nicht nur irgendwelche Erscheinungen am Erden- oder Marshimmel, es betrifft ja nicht nur parlamentarisches Eintreten für SS-Mörder, es betrifft ja auch sehr relevante gesellschaftspolitische Themen, zu denen Freiheitliche recht dubiose Zahlen ….

NS Unabhängig davon, ob „Terra Germania“ für Freiheitliche ebenfalls eine Quelle des Wissens ist, eines verbindet sie, die Liebe zur Dichtung, konkret teilen sie die Liebe zu Theodor Körner, den die „Terra Germania“ zitiert und über den erst vor kurzem die freiheitliche ZZ schrieb, gesinnungstreu recht lobend

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

Es klagen Freiheitliche stets, sie werden zu wenig gewürdigt, sie werden zu wenig anerkannt, für das, was sie sind, schlimmer, sie werden dafür auch noch straffrei „Rechtsextreme“, ja sogar „Nazis“ genannt, und dabei wollen sie doch nichts anderes, als das Ansehen Österreichs in der Welt zu mehren …

Und das tun sie, die Freiheitlichen, wahrlich, das tun sie. Und wie sie das tun – Respekt!

Deshalb sollen heute, wenige Wochen vor dem Jahresende, Freiheitliche in einer kursorischen Rückschau für das, was sie sind und tun, einmal so recht ganz vorbehaltlos …

Freiheitliche Beiträge finden internationale VerbreitungUnd wie ist eine solche Vorstellung in einem ihnen recht gerecht werdenden Licht am besten und am leichtesten möglich? Indem einfach auf die freiheitliche Homepage verwiesen wird, auf diese Homepage, von Freiheitlichen Unzensuriert betitelt, die freiheitliches Spitzenpersonal als Autoren und Autorinnen hat, vom ehemaligen III. Präsidenten NR über NRs bis hin zum zurzeitigen III. Präsidenten NR …

Freiheitliche haben auch stets damit recht zu kämpfen, daß ihnen Sachen aus der Vergangenheit vorgehalten werden, die also weit zurückliegen – der zurzeitige freiheitliche Obmann wird am besten verstehen, was damit gemeint ist, dem heute noch die Zeit, in der er ein junger Erwachsener war … Deshalb soll nur ein noch semmelwarmes Beispiel herangezogen werden, um aufzeigen zu können, wie Freiheitliche international beachtet werden, wie es die Welt nach freiheitlichen Beiträgen dürstet, wie freiheitliche Beiträge rascheste internationale Verbreitung finden. Am 15. November 2013 veröffentlicht die freiheitliche Homepage „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ und noch desselben Tages findet dieser freiheitliche Beitrag internationale Verbreitung, wobei der „Schweizer Krieger“ lediglich ankündigt, es werde morgen darüber einen Hauptartikel  … Und am 16. November 2013 gibt es dann diesen Hauptartikel … Der „Schweizer Krieger“ muß ein sorgsamer Mensch sein, kein Mann der Schnellschüsse, er überlegt, ehe er einen Hauptartikel schreibt, er nimmt sich einen ganzen Tag dafür Zeit, vielleicht ist ihm die freiheitliche Homepage nicht nur Wissensquelle, sondern in bezug auf Sorgfalt auch eine Lehrmeisterin … Wie es darum auch immer bestellt sein mag; jedenfalls übernimmt er den freiheitlichen Beitrag und denkt diesen gesinnungsgetreu, wie dieser zuvor bereits und gleichzeitig national weitergedacht wurde, fort und schreibt am 16. November dazu seinen Hauptartikel:

„Ist ihnen sicherlich schwergefallen? Hätte auch im 2 Weltkrieg einige Passagen die man Dringendst hinterfragen müsste.“

Das ist nicht, wie es die Fettierung nahelegen würde, die Überschrift des Hauptartikels, das ist der ganze Hauptartikel. Davor zitiert der „Schweizer Krieger“ seine freiheitliche Quelle … Möglicherweise lernte der „Schweizer Krieger“ von Freiheitlichen auch die Rechtschreibung. Nicht nur dieser Hauptartikel erzählt von den profunden Rechtschreibkenntnissen dieses Mannes, in seinem Block gibt es noch viele weitere herrliche Beispiele dafür; ein sehr bezeichnendes ist wohl, weil mit dem ungewollt eingestanden wird, welch hohen Wert die Wahrheit in diesen Kreisen besitzt: „Egal ob war oder nicht war“ – einen Friedensschluß mit der Wahrheit gibt’s nicht … Und das schreibt der „Schweizer Krieger“ in seinem Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, um die er sich ebenso sorgt, wie beispielsweise in Österreich Norbert Hofer

Dermaßen eindrucksvoll ist also die internationale Reputation der Freiheitlichen, und es soll Ihnen nicht vorenthalten werden, wie es um das nationale Ansehen von dem „Schweizer Krieger“ bestellt ist. Hierzu ist ebenfalls ein entsprechender Auszug aus „Sie reden wieder von einem nationalen Sozialismus“ auf die carte postale geklebt. Daß Sie dabei auch etwas über Bernhard Schaub erfahren, ist nicht auf ein schlampiges Ausschneiden zurückzuführen, sondern darauf, daß gerade mit Bernhard Schaub gezeigt werden kann, was für international angesehene Reisepartner Freiheitliche für sich reklamieren können … Und einem derart international Anerkannten wird schon einmal ein Haus in Wien zur Heimat für einen Aufritt, ein Haus, das auch Freiheitlichen

Schuldzuschreibung auf freiheitlicher Homepage für millionenfache Morde in den letzten 100 Jahren an den „Nahost-Schützling“

Es hat nicht lange gedauert, bis die Vorgabe über die „deutsche Kriegsschuld“ auf der freiheitlichen Homepage gesinnungsgetreu wirkt, schon heute schreibt einer aus der Schreibstaffel, wer millionenfachen Mord in den letzten einhundert Jahren zu verantworten hat, es sind der „Nahost-Schützling“ der „USA“ und die Vereinigten Staaten, die

Unzensurierte Schuldabwälzung und Schuldzuschreibung„nichts und niemanden etwas bezahlen, trotz aller Schuld einschließlich millionenfacher Morde, die sie in den letzten einhundert Jahren auf sich geladen haben.“ 

Gestern die Schuldwegschreibung auch von der Schreibstaffel, hin zu den jüdischen Menschen, und heute also schon die Schuldumhängung, wie in

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

bereits vermutet wurde, wohin der Pflug gezogen werden will, und heute schon, schneller als erwartet  …

Das Schlimme aber daran ist tatsächlich, diese Unfähigkeit, dieser Unwille zum Ausstieg aus der nationalistischen platten Vereinfachung, dieses hartnäckige Beharren auf ein Hinundherschieben der Schuld nicht und nicht aufgeben zu können und zu wollen, denn das gebiert nur Ungeheuer. Dabei wäre es so ein leichtes. Denn beispielsweise auch das Buch von Christopher Clark, mit dem Freiheitliche und mit ihnen ihre Schreibstaffel die Schuldabwälzung und die Schuldzuschreibung erneut probieren, böte einen guten Ausstieg und endlich das Annehmen der Erkenntnis, daß Geschichte komplexer ist, daß Geschichte nicht brauchbar ist, um die eigene Gesinnung zu rechtfertigen, die stets bloß ein wirres Gemenge ist, eine Zusammenschusterung der Wirklichkeit, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts gemein hat, die, die Gesinnung, nur mit gemein etwas gemein hat, nämlich gemein und gemeingefährlich …

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

Freiheitliche greifen nach jedem Strohhalm, um ihre geliebte deutsche Scholle reinzupflügen, aber das Rauspflügen der Flecken der Schuld hat nur zur Folge – wie vom Waschen her es bekannt ist, die Flecken werden rausgewaschen, wodurch die Farben der Kleidung wieder fleckenlos -, die ursprüngliche Farbe der freiheitlichen Erde ist wieder einmal ungetrübt erkennbar …

Heute wird es auf der freiheitlichen Homepage mit einem Kommentar über die „deutsche Kriegsschuld von 1914“ versucht, und wer es diesmal versucht, die Flecken aus der Erdfarbe zu pflügen, kann wieder einmal nicht gesagt werden. Denn die Kommentare werden nicht respektvie äußerst selten namentlich gekennzeichnet. So ein seltener Fall war es, als Norbert Hofer seine glühende Verteidigung von Martin Graf … Die erneute Frage provozieren also Freiheitliche selbst, Freiheitliche selbst sind für die Annahme verantwortlich, es könnte eine freiheitliche Abgeordnete, ein freiheitlicher Abgeordneter, ein freiheitlicher Nationalratspräsident sein, der diesen nur nach dem Kalender heute geschriebenen Kommentar zum Veröffentlichen vorlegte.

Worum geht es in diesem Kommentar?

Es geht darum, von Deutschland und Österreich die Kriegsschuld wegzuschreiben. Und der freiheitliche Kommentator oder die freiheitliche Kommentatorin meint, das zu schaffen mit dem Hinweis auf eine Diskussion mit drei Historikern. Es wird auch zu dieser Fernsehdiskussion verlinkt, und dabei wohl damit gerechnet, es wird kaum wer der Leser und Leserinnen sich diese Diskussion ansehen. Wer aber sich diese Diskussion ansieht, kann ein weiteres Mal feststellen, wie leicht es Freiheitliche machen, ihnen zu widersprechen, sie zu widerlegen. Wenn Freiheitliche je beleidigen könnten, könnte gesagt werden, es ist geradezu eine Beleidigung, wie leicht sie es machen, sie zu widerlegen. Denn es muß dazu, beispielsweise, nicht einmal eine kleine Nachforschung betrieben werden, es reicht aus, ihr angebotenen Materalien mit ihren Kommentaren abzugleichen. Also auch in diesem konkreten Fall von heute:

Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt seinIm freiheitlichen Kommentar wird konsequent von der „Alleinschuld“ gesprochen, die nun „revidiert“ werde. Jedoch in der Fernsehsendung wird erstens nicht von einer „Alleinschuld“ gesprochen, sondern von (und das ist ein qualitativer Unterschied) einer „Hauptschuld“, davon, wer hauptverantwortlich ist für den Ausbruch des Krieges von 1914 bis 1918. Das revidiert weder die Schuld von Deutschland und Österreich noch die Schuld von anderen Staaten. Der Titel des freiheitlichen Kommentars „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ macht allein schon deutlich, worum es geht. Es geht darum, Deutschland und Österreich einen Persilschein auszustellen, also keine Schuld am Krieg, wie gering oder wie groß, zu haben, sondern gar keine Kriegsschuld zu haben. Was aber noch wesentlicher ist, in dieser Diskussion ging es nicht in erster Linie um Schuld oder Nichtschuld, sondern um die geschichtliche Interpretation der Ereignisse von 1914. Und auch Christopher Clark, dessen Buch „Die Schlafwandler“ Anlaß für diese Diskussion war, hat, wie er in dieser Diskussion u.v.a.m. sagt, nicht ein Buch über die Schuld geschrieben, sondern eine Interpretation der damaligen Vorgänge. Es geht um eine Europäisierung der geschichtlichen Betrachtungsweise und nicht um ein Steckenbleiben im nationalistischen Morast, wie es auch dieser freiheitliche Kommentar wieder einmal … Und es gibt in diesem freiheitlichen Kommentar noch eine Verlinkung, genaugenommen, müßte von einer Verrechtung gesprochen werden, denn es wird zum Kopp-Verlag verrechtet, zu einem Artikel von Michael Grandt, der auch gleich ein Buch von Karl Albrecht Schachtschneider … Mit dieser Verrechtung wird noch mehr klar, woher … Das muß nicht wiederholt werden, wer der Kopp-Verlag, wer die Brüder Grandt, wer Karl Albrecht Schachtschneider, der Freiheitlichen Experte für die Europäische Union  …

Recht ordentlich funktioniert auch in diesem Fall das Zusammenspiel von Freiheitlichen und ihrer Schreibstaffel. Im freiheitlichen Kommentar wird vorgeklagt, die „Unterjochung“ des „Deutschen Reiches“ und von „Österreich-Ungarn“, wird vorgesät, wer die „Saat für den Zweiten Weltkrieg“ ausgebracht habe, und die Schreibstaffel nimmt es treu auf, die Schreibstaffel sieht es als ihre Ehre an, es noch klarer zu benennen:

„Darf man dann endlich auch einmal sagen, wer am 24. März 1933 Deutschland den Krieg erklärt hat?“

„Auch wie die Amis in den 1. Weltkrieg hineingezerrt wurden, das ist genauso bekannt. Da war eine ganz bestimmte ethnische Volksgruppe am Werken, die kein Schweinefleisch ißt.“

Um den größten und grauslichsten Schandfleck aus der deutschen Scholle zu pflügen, und das ist Auschwitz, muß weit hinten angefangen werden, mindestens auf den Feldern des Weltkrieges von 1914 bis 1918 … Es wäre eine Selbsttäuschung zu meinen, Freiheitliche verstünden nicht, was beispielsweise in einer Fernsehsendung drei Historiker sprechen, sie verstehen es recht genau und wissen es einzusetzen, ihre Schreibstaffel versteht es ebenfalls recht genau und weiß, was für eine wichtige Rolle ihr dabei zu kommt, sie schreibt sich heran, die Schuld an Auschwitz den Ermordeten …

Der Friedensnobelpreis hat mit der Verleihung an Barack Obama seinen Wert total eingebüßt

Aber viel Wert hatte der Friedensnobelpreis schon davor nicht, wird nur daran gedacht, wer diesen bekam, zum Beispiel Henry Kissinger und Lê Đức Thọ, auch, wer diesen nicht bekam, etwa Mohandas Karamchand Gandhi …

Aber mit der Verleihung an Barack Obama ist der Friedensnobelpreis absolut nichts mehr wert, schlimmer, ist dieser zum gemeingefährlichen Preis geworden. Und wer je diesen Preis noch bekommt, muß sich dafür genieren, für diesen ausgewählt worden zu sein, und wer je diesen Preis noch annimmt, muß sich dafür noch mehr genieren, diesen anzunehmen …

Vielleicht war die Verleihung an Barack Obama gedacht als eine Art Ermunterung und eine Form von Unterstützung, sich tatsächlich für den Frieden einzusetzen. Tatsächlich aber war die Verleihung an Barack Obama nichts anderes als eine paradoxe Intervention … Jahre nach der Verleihung soll Barack Obama gesagt haben, er sei wirklich gut im Töten von Menschen

Barack Obama - a cruel record

Jimmy Carter: „Eine grausame Bilanz“ …

Vielleicht wurde vom Nobelpreiskomitee bei der Zuerkennung des Friedensnobelpreises an Barack Obama auch gar nichts gedacht, war das Nobelpreiskomitee ebenfalls nur der zu dieser Zeit noch grassierenden Massenpsychose erlegen – ein Messias, seht! Ein Messias, preiset! Preiset den Messias … Gepreist wurde, aber nicht gesehen … Messiasse enttäuschen immer, wie viele Jahrtausende müssen noch vergehen, bis die Erkenntnis endlich menschliches Allgemeingut geworden sein wird, daß Messiasse immer nur enttäuschen können, und, assassins ihrer eigenen Heilsversprechen sind, und sich dabei zusehends verwandeln, um am Ende nur eines noch zu sein, asses …

Es ist falsch zu sagen, der Friedensnobelpreis habe erst mit der Verleihung an Barack Obama seinen Wert total eingebüßt; denn: eigentlich bereits mit der Verleihung an Henry Kissinger und Lê Đức Thọ, bekamen diese den Preis doch zu einer Zeit, als der Krieg noch dauerte, somit wurde im Grunde ein Kriegsnobelpreis verliehen … Im Unterschied zu Henry Kissinger und auch zu Barack Obama nahm aber Lê Đức Thọ den Preis mit der Begründung, sein Gegenüber, also Henry Kissinger, hätte den Waffenstillstand verletzt, es gäbe keinen Frieden  … Damals schon eine, wenn es als solche gedacht war respektive überhaupt gedacht wurde, eine paradoxe Intervention, die fehlschlug … Le Duc Tho wurde kein Friedensmensch, wie seine weitere kriegerische … Und auch aus Barack Obama wird kein Mensch des Friedens mehr, wie sein forcierter Einsatz von Kampfdrohnen …

… a hitman is a president is a hitman is a president is a hitman …

Freiheitliche rühmen in der Zeit des Gedenkens der Novemberpogrome Miklós Horthy

Ach, wen und vor allem was könnten Freiheitliche noch alles rühmen, gäbe es das Verbotsgesetz nicht mehr, gegen das Freiheitliche allenthalben von niedrigster und höchster Stelle aus das Wort führen, das sie mit ihrer Sorge um die Meinungsfreiheit kleiden … Möglicherweise fänden sie, die Freiheitlichen, mehr Verständnis für ihr gesinnungstreues Anliegen, das Verbotsgesetz abschaffen zu wollen, wären also dann damit vielleicht sogar erfolgreich, wenn sie sagten, worum es ihnen tatsächlich geht. Sie möchten ja nur mit brennenden Herzen loben und rühmen, das, was einmal war, sie wollen nur jene unschuldig loben und rühmen, die ihnen vorbildhaft …

Zur Zeit rühmt HorthyAch, wen und vor allem was alles könnten Freiheitliche loben und rühmen, dann endlich im eigenen Lande, auf ihrer, wie es im hoferischen Gemein-Schaftsprogramm heißt, deutschen Kultur- und Sprachscholle, ohne bange Blicke auf …, beispielsweise auch oder gerade in einer Woche, in der andere der Novemberpogrome gedenken, wenn es … Aber so bleibt ihnen nur eines, davon zu schweigen, worüber andere reden, und mit großen und sehnsuchtsvollen Augen gen Ungarn zu blicken, wo Denkmäler jenen errichtet werden, die … Wie eben Miklós Horthy, dem die freiheitliche ZZ in ihrer Ausgabe vom 8. November bis 14. November 2013 ein Artikeldenkmal