Leibnitz, der Standard in Österreich – Eine Aufführung im Arse-Theatre

Vorgestern wurde hier über die Anstiftung zur Kunstzerstörung in Österreich von Österreich geschrieben. Anlaß war die Kunstzerstörung in Leibnitz, genauer die Einladung zur Kunstzerstörung von Österreich in Österreich. Und gestern durfte im Arse-Theatre, von dem geglaubt wurde, es sei längst schon geschlossen worden, bei freiem Eintritt einem Stück beigewohnt werden, das von der Kundschaft der österreichischen Qualitätszeitung „Der Standard“ aufgeführt wurde.

Was tatsächlich für die Qualität dieser österreichischen Zeitung spricht, kann u.v.a.m daran ermessen werden, daß das komplette Stück auch abgedruckt ist. Das ist um so bemerkenswerter, wird bedacht, daß nicht einmal mehr das Burgtheater in seinen Programmheften die zur Aufführung gebrachten Stücke zur Gänze veröffentlicht.

Kunst - Leibnitz der Standard in ÖsterreichAufmerkenswert an diesem Stück ist vor allem auch, daß zuerst irrtümlich gedacht wurde, das Stück werde vom Ensemble der „Österreich“ gespielt, hingegen war die Begleitung der Meinung, es spiele die Truppe von der anderen Umsonst, die sich „Heute“ nennt, eine Zuschauerin, die das mithörte, meinte, es sei das Ensemble der „Kronenzeitung“, dem aber widersprach ein Zuschauer heftig, der überzeugt davon war, im Arse-Theatre der „Zur Zeit“ werde … schließlich kenne er die Stücke dieser Mannschaft in- und auswendig … Es kam dann auch noch die Vermutung auf, die „Unzensuriert“ könnte das längst schon geschlossen geglaubte Arse-Theatre wieder … Schließlich mußte eingesehen und eingestanden werden, es spielt das Standard-Ensemble … Allerdings war nach der Aufführung die Begleitung nicht von ihrer Meinung abzubringen, es habe sich bei dieser Aufführung um eine Gemeinschaftsproduktion gehandelt, es müssen an diesem Stück alle mitgeschrieben und alle mitgespielt haben, denn wird an die Qualität der Tageszeitung „Der Standard“ gedacht, ist es, so die Begleitung, unmöglich, daß ausschließlich ihre Kundschaft dieses Stück geschrieben hat und spielt …

Da auch die Begleitung keine Theaterkritikerin ist, kann hier keine Theaterkritik veröffentlicht werden. Was aber getan werden kann, ist das Stück zu veröffentlichen, gänzlich ungekürzt, gänzlich unverändert.

Leibnitz, der Standard in Österreich

Aufführung im Arse-Theatre

Geschrieben und gespielt vom Standard-Ensemble

…….es gilt….das freie Wort

Leibnitz

Ich schaue immer, dass ich weit weg komme, wenn ich ein LB-Kennzeichen sehe. Die Leute dort sind echt speziell.

– – : SID : – –

Das soll Kunst sein? Kann doch jeder, der angesoffen von der Disco heimfährt, solche „Künstler“ gibt es zu hauf.

Winni Püh

Nicht der Mann der das Fahrzeug in Brand steckte gehört in die Sigmund Freud Klinik, sondern der Künstler der das Auto dort postierte!

Cle Mens

Warum?

Postingbedingter Misanthrop

Geniale Guerilla-Performance-Art vonseiten des Illuminierten!

Wo bleiben die Subventionen Herr Voves?

Cheops

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto.“

„Nun ist es komplett zerstört…“

und wo ist jetzt das problem?!?!?

Emil Sacklinger

erst jetzt ist’s wirklich ein total zerstörtes auto

wenn schon, denn schon!
(ich hoffe, man lässt die veredelte totalschaden-installation samt brandgeruch und ruß stehen)

Paradeiser

manche übermalen Bilder, andere wiederum verändern Installationen. Vielleicht ist der Verdächtige ja auch Künstler …

Morphox

crash and burn

They should’ve renamed it to Crash and Burn and double it’s market value.

Adams, 42 Adams

Leicht angetrunken heißt in Leibnitz 2,3 Promille!

benutzername84

>>DWas soll an einem „total zerstörten Auto“ noch großartig hin werden und zudem 35.000 Euro kosten?

Der Unkurze

das denkmal könnte beschädigt oder zumindest verschmutzt (ruß) sein, zusätzlich der feuerwehreinsatz

obersteirer66

Feuerwehreinsatz plus Reinigung des Denkmals 35.000 Euro?

quick & dirty

jetzt erst bekommt die installation „crash“

einen sinn.
.
vorher war sie einfach nur entbehrlich
.

sociovation

Angesichts des real existierenden Kunstbetriebs

kann man davon ausgehen, dass die Installation nach der Inbrandsetzung eher mehr wert ist als vorher. Daher eher keine „Zerstörung“, sondern eher eine „Transformation“…

michauch

… ähnlich einer teuren übermalung :D

er Schaden beträgt 35.000 Euro.

Kann man schon ausschließen

dass das Anzünden nicht Teil der „Installation“ war?

dreimal dürfen sie raten

auf einmal kennt es jeder.
kann dem künstler ja nur recht sein.

Der unbestechliche Akupunkteur

Innovative Form

von Versicherungsbetrug

Sinn phony orchestra est

http://www.toutfait.com/online_jo… postid=778 Nine Malic Molds was the first glass to be broken.

Someone propped it up against an easy chair in Arensberg’s apartment to study it, not noticing the castors on the chair’s feet. Someone else approached from the opposite side and rolled the chair away. The glass fell and shattered. Although the carpet on the floor could not cushion the blow, its pile did keep the splinters from scattering. Duchamp was present. He must have kept everyone calm. The breakage of his glasses had begun, and would continue for a decade. There is a symmetry in the cracking, the two crackings are symmetrically arranged and there is more, almost an intention there, an extra- a curious intention that I am not responsible for, a ready-made intention, in other words, that I respect and love.

Gary Grantscherbn

die wahre anarchische Kunst besteht im Akt danach. Wo bleibt der Hang des Künstlers zum Aktionistischen und zur Bereitschaft für die Mitwirkung der Öffentlichkeit, für das sich Einbringen von Anderen? Aber bitte: mein Ex-schwager, Installationskünstler, hat hat im MUMOK vor Jahren die alten Küchenkastln der Küche seiner Mutter als Installation (kein Schmäh!) ausgestellt. Meine Frau und seine eigene Mutter, ehemals Besitzerin der Küche, haben sich bei der Ausstellungseröffnung (die natürlich mit großem Pipapo vor sich ging) krumm gelacht und wurden böse von der Kunstszene beäugt, als sie sich amüsiert haben über längst vergangene Zeiten als sie selbst noch auf diesen 60er-Küchensesseln einfach gesessen sind bzw. die Küche noch in Verwendung war

Der Unkurze

Schaden? Sieht doch jetzt deutlich realistischer aus

Gary Grantscherbn

Warum kann das Anzünden des Autos nicht Teil der Installation sein?

LCD

– Papa, jetzt hat Onkel Wener auch eine Katze!

TschiiBii

Why not?

Totalschaden: EUR 2.500,-
Künstlerische Arbeit, um ein intaktes KFZ in einen Totalschaden zu konvertieren:
650 h á 50,- = 32.500,-
—————————————————-
Gesamt: 35.000,-

Paul Kurzweil

Der Schaden beträgt 35.000 Euro.

what?

M L3

Wahrscheinlich hat der „Künstler“ ein neues Auto für das „Kunstwerk“ zerstört

Ich verstehe nicht, was an einem Unfallwrack Kunst sein soll.

nein, hat er nicht

tassen im schrank

Kann es sein, dass Sie zu der Gattung …

… dieses-Krixikraxi-kann-meine-Nichte-auch-was-soll-daran-kunst-sein gehören?

Paul Kurzweil

ach so einer mit den Gattungen…

Sie hätten sich das Kunstwerk bestimmt für 50k gekauft und im Wohnzimmer ausgestellt. Schade dass es jetzt so verunstaltet wurde, für 15k wäre es allerdings noch zu haben^^ Ich will Ihnen natürlich nichts unterstellen, aus irgendeiem Grund war mir aber gerade danch o_0

Totalschaden in Brand gesetzt: 35.000 Euro Schaden? Grotesk!

nada!

ich bin für moderne und experimentelle kunst sehr offen, solche sachen empfinde ich dann aber doch als hirnwi**serei. nur weil man künstler ist muss man nicht die banalsten dinge als kunst bezeichnen, einfach, weil man den titel dazu hat.

Chien de Pique

Kunst kann durchaus banal sein (und entsprechend beurteilt und behandelt werden), damit muss und darf man leben.

UGS

und wo ziehen sie die grenze?

Cle Mens

muss man

Aber es gehört zu den wesentlichen Aufgaben von Kunst, auch auf den ersten Blick banal aussehende Dinge oder was auch immer als Kunst zu bezeichnen.

Pogled

nein, muss man nicht. Vor allem nicht zu dem Preis.

FerdlGriesgram

schafft ihnen ja eh keiner an, das werk zu kaufen.

Pogled

Und wie wehre ich mich bei einer öffentlichen Finanzierung ?
Zieh ich das jetzt von Gemeinde- und Landessteuern ab ?

Cle Mens

Was hat das mit dem Preis zu tun?

Pogled

Weil banale Dinge, welche Du in ländlichen Regionen wochenendlich von den Bäumen oder Häusern einsammeln kannst, jeder Kreativität entbehren.

Cle Mens

Aber die werden eben eingesammelt, das ist ein Unterschied.

Pogled

Welchen ich nicht erkennen kann, zumal jeder der am Ort zahlreich vorhandenen KFZ-Betriebe dies um eine Bagatelle vom Lehrling im 3. LJ erledigen lassen hätte können und die Kreativität unter jener von Stammtischideen liegt.

Gary Grantscherbn

bingo.

insertnamehere

Der hat also ein total zerstörtes Auto komplett zerstört?

arsen hitrach

Im TV Interview hat ein um die 20jähriger gemeint:“Na, zum Glück ist der Mariensäule nix passiert.“

Derstandarddurchschnittsposter

Leider ist hier im Forum schon alles gesagt – bin wohl zu spät hier um was qualifiziertes neues schreiben zu können. :-)

Selbstbeweihräucherungsstäbchen

Schreiben´s halt was Durchschnittliches!

Maxx Headroom

Man muss es vergleichen!

So hat Arnulf Reiner anno irgendwas auch die Kunstwerke seines Kollegen aufgewertet!!!!

Gary Grantscherbn

Rainer, nicht „Reiner“.

milchmann

Aufwertung

Also wenn überhaupt, wurde dieses „Kunstwerk“ doch nur konsequent aufgewertet!

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl

Zerstört

Wirkt jetzt noch authentischer! Was die Frage aufwirft: Kann/darf man ein Kunstwerk „verbessern“? Ist es „beschädigt“, wenn es nachher besser aussieht? :)
Dazu passt folgende lustige Anekdote: Vor vielen Jahren hat einmal jemand auf ein Arnulf-Rainer-Krixikraxi-Gemälde in irgendeinem Museum ein paar Striche dazugemalt – lange Zeit bemerkte das niemand. Bis ein Kunststudent das Bild mit einem alten Foto verglich und ihm die „Beschädigunen“ auffielen. Was wiederum das Sprichwort bestätigt: „Kunst entsteht im Auge des Betrachters!“ ;)

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Ganz neuer Versuch

War es nicht auch dieser Arnulf Rainer

der nach der Beschädigung eines seiner Bilder SOFORT den Schaden in (damals) Millionen Schilling nennen konnte.

Gary Grantscherbn

schwachsinniger Vergleich.

seefahrer-horst

der ist zwar uralt, kennen sie noch einen ;-))

Irma la Douce

Die geputzte Fettbadewanne von Beuys:

http://einestages.spiegel.de/static/to… kunst.html

Peter Sil

Und dann gibt es da noch die Geschichte von den Kunststudenten, die irgendeinen Müll in Beuys-Ausstellungen schmuggelten, diesen unauffällig neben den Originalen platzierten und sich am Interesse der geneigten Besucher erfreuten …

seefahrer-horst

wird das jetzt ein 60-er Revival – so quasi 50 Jahre Beatles ?

Cle Mens

Beatles Reunion

seefahrer-horst

der ist gut :-))

Derstandarddurchschnittsposter

Super! Danke für den Link! Ich kenne die Geschichte vom Hören/Sagen. Endlich kann ich das mNordwicht

Sowas kommt immer wieder vor ;-)

http://www.spiegel.de/panorama/… 95709.html

Hupf Auf

JETZT …

ist das Kunstwerk perfekt !

mYRONDOCOR

Einfache Rechnung.1 Euro für das Autowrack, 34.999 Euro für Werner. Und die Kunst geht leer aus.

die zweite fliege

Kunst oder Wunst?

Posten schadet der Gesundheit

ausgebrannter totalschaden

ich bin nicht sicher.. aber ist das kunstwerk dadurch nicht noch besser geworden?

nicht das ich mehr davon halte als der fehlgeleitete aktions-kunstkritiker..

the_suck

„Kunst“

Entfesselter Prometheus

Totalschaden zerstört…

Dafuq did I just read?

Falls das tatsächlich ein Problem wird, dann stell ich euch einen neuen Totalschaden hin. Verlange auch nur 30.000 dafür. Auf Wunsch kann ich diesen dann auch zerstören. Kostet aber extra…

al nachlesen :-)

Nach inzwischen eingeholten Erkundigungen, haben die tatsächlich einen technischen Totalschaden (Mercedes-Motoren sind auch nicht mehr das, was sie mal waren) genommen und die Aufprallkante aufwendig hineingemacht.
Da musst Du doch verstehen, dass derartige Arbeit bei einem Auto ohne eigenen Antrieb nicht mehr trivial ist und daher angemessen entlohnt werden muss.
Dein Angebot, dies mit einem funktionierenden Auto zu machen, kann dieser Kreativität nicht im Entferntesten nahekommen.

dasfrettchen

Fremdschämen

Cle Mens

blöd schauen

Pogled

mit wem jetzt ?

spitzenkandidat.2.0.

In Newcastle upon Tyne, UK, gab es letztes Jahr übrigens ein ganz ähnliches Projekt,.. nur halt ein bisschen professioneller aufgezogen als in Leibnitz und ohne Feuer.

http://laughingsquid.com/slow-moti… car-crash/

kontemplativ

Schon mal was von Wolf Vostell gehört ? War aber begabter als der 35.000 € Künstler …

2 Beton Cadillacs:

http://www.flickr.com/photos/di… 6/sizes/c/

„Ruhender Verkehr“: 1 einbetonierter Opel Kapitän:

http://www.flickr.com/photos/sa… 90/sizes/l

kontemplativ

Super Video ! Ruhender Verkehr 1969

 

Akka Lightguns

„Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt. Der Schaden beträgt 35.000 Euro.“

Ist das ein Witz?

Eine alte A-Klasse noch mal gegen einen Betonblock knallen lassen – mach ich euch um 5000€ (inkl. Materialkosten).

im Ernst: was Besseres konnte dem Kunststück und dem Künstler net passieren.

Das Objekt an sich ist ja leicht herzustellen, es geht um den sich daraus ergebenden Diskurs – und jetzt: Crash ist zerstört!
Im Kunstbetrieb ist PR alles, das hat Warhol eh mehr als deutlich gemacht.

Auf Wiki steht zu Reiterers Werken:“…fordern den Betrachter auf, bestimmte Handlungen zu setzen“.

Perfekt!

TerenceHill

Warhol war in Wirklichkeit ein Agent der MiB

;)

MCU

Was soll da 35000€ gekostet haben?

benjohnson1988

ich hoffe dem Typen werden alle Kosten für Polizei, Feuerwehr, Denkmal, Strassenbelag, Abschleppdienst und Reinigung aufgebrummt.

Bastardl

ich könnte mir vorstellen dass
1. die Mariensäule ziemlich verrußt (oder gar beschädigt) ist
2. die Kunstinstallation (man möge zu dieser Art von Kunst stehen wie man will – und wenn es einfach einem umsichtigeren Fahrverhalten gewidmet wäre) auch etwas gekostet hat und wiederverwertet hätte werden können
3. der Abtransport, bzw. die Entsorgung eines ausgebrannten Wagens mehr kostet als der eines künstlich zerstörten PKWs

Lutra lutra

gratulation…

…dass sie vernuenftige Worte finden und nicht mit der masse mitgroelen.

Pogled

Gratulation, dass Sie genau keine Ahnung haben und auch die Posts mit den Daten nicht lesen.
1.) kann man an den Bildern erkennen
2.) hat nur 5000 Euro gekostet
3.) kostet eine Bagatelle.

Akka Lightguns

3. is Nonsens

Ausgeflippter Lodenfreak

Das war ja wirklich ein sehr subtiles Kunstwerk ;-)))))

bin ideologisch flexibel

Künstler I. sollte seine Gage mit Künstler II. teilen,

der hat ihm immerhin überregionale Bekanntheit verschafft.

seefahrer-horst

das kann man jetzt nett oder ironisch auffassen, genauso könnte man Buchhandlungen anzünden damit Autoren bekannter werden, es wird nicht helfen. Wer Werner Reiterer ist finden sie bei WikipediA einem doch überregionalen Portal ;-))

inscheniör

Naja, ist ja keine Seltenheit, dass es nach einem Verkehrsunfall zu einem Fahrzeugbrand kommt, wenn sich die Benzin oder Öl an den heißen Teilen wie Auspuff oder Motor entzünden…

TanteYOU

Nach dem Lesen der Überschrift dachte ich zuerst, dass wahrscheinlich ein Abschleppdienst das ‚Kunstwerk‘ zerstört hätte.

Schade, dass erst ein Betrunkener kommen musst um zu erkennen, dass so etwas mit Kunst nichts zu tun hat – spricht nicht sehr für die (nüchternen?) Entscheidungsträger die diese Installation genehmigt haben.

groover

35K …art is precious ;)

Neuer Titel:
“Tand, Tand! ist das Gebilde aus Menschenhand!“

mel et fel

Art in progress

fritz1004

Aber geh! Nicht zerstört, sondern verändert, erweitert, ergänzt.

Besser wäre es natürlich gewesen, es nicht dort abzufackeln, sondern es dazu woanders hinzubringen, so dass an der Säule usw. kein Brandschaden entsteht, was jedoch dem Performance-Charakter dieser Kunstwerkumgestaltung/ erweiterung zuwider gelaufen wäre….

Der Kluge

Verwirrt ist weniger der Täter, sondern mehr eine Gesellschaft die beklagt, dass die „Totalschaden-Installation“ beschädigt wurde.
Das Kunstwerk war doch ohnehin eher banal und langweilig, durch Rauch/Asche und der Akt der Sachbeschädigung wirkt das Ganze viel aufregender. Man sollte sich dankbar für diese hochpolitische GratisPerformance zeigen, die den Marktwert des Kunstwerks mit Sicherheit verhundertfacht hat.

eulenauge

Leibnitzer Totalschaden-Installation „Crash“ zerstört

Ist ihre Zerstörung nicht Programm einer „Totalschaden-Installation“?

spitzenkandidat.2.0.

Perfekt, ich hab eh gerade ein kaputtes Auto herumstehen.

Verkaufe:
Ford Galaxy, BJ1999, 265.000km, mit Motorschaden.

Das Auto parkt zurzeit hinter einem mühlviertler Bauernhaus, in Mitten der idyllischen Hügellandschaft mit Beinaheausblick auf die vollkommen gegenteilige Stahlstadt Linz.

Nicht nur die Besucher des nebenan gelegenen Wirten kommen beim Anblick des Kunstwerkes kaum mehr aus dem Staunen heraus (der Galaxy hat als Extra hinten einen gewollt schlecht überlackierten Unfallschaden sowie mehrere Rostlöcher in der gesamten Karosserie), sondern auch unsere Katze lernte das Objekt zu lieben (vor allem das grazile Autodach hat es hier angetan).

Dieses einmalige Kunstobjekt ist exklusiv für Sammler aus dem Standardform (oder Gemeinden mit zuviel Geld) für lediglich EUR 10.000,- zu erwerben!

spitzenkandidat.2.0.

die EUR 10.000,- beziehen sich natürlich nur auf die Projekt- und Materialkosten. Mein zusätzliches Künstlerhonorar lege ich mit EUR 15.000,- an (verhandelbar, wobei ich grundsätzlich ein Anhänger der Meinung „Arbeit muss sich lohnen“ bin).

M L3

Ist die Katze da inbegriffen?

Ich denke, ohne sie wäre das Kunstwerk nicht vollständig.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

35.000 Euro

Ist das Denkmal auch mit abgebrannt?

Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters – wird nicht den Differenzbetrag zwischen dem angekauften Autowrack sowie den Entsorgungskosten einerseits und dem genannten Betrag andererseits ausmachen, oder?!

Es wäre zu hinterfragen wofür konkret die öffentliche Hand soviel Geld ausgibt.

spitzenkandidat.2.0.

„Ein kaputtes Auto an eine Ecke zu stellen – selbstverständlich mit dem künstlerischen Gefühl des Meisters -“

haha, made my day :-)

Der Deufl

im artikel steht ja gar nicht, dass dieses werk angekauft wurde.

Pogled

12.000 € kamen von der Gemeinde, 18.000 von der sparsamen Reformpartnerschaft aka Land.

Senfdrücker

Noch schlimmer

werwolfi

Nachdem es nach einem Crash durchaus auch öfter brennt (nur die heftigen Explosionen sind Blödsinn, das gibt’s nur im Film ;o) einfach so lassen – dürfte eines der wenigen Kunstwerke sein, das durch Anzünden nicht verliert, ggf. sogar an Schauwert gewinnt! :o)

spitzenkandidat.2.0.

und ich dachte immer, solche Szene sind Alltag

http://www.youtube.com/watch?v=-ej7yS-lTIY

dann ist Polizist doch kein so cooler Beruf.

Das fünfte Element

Verwirrt war der 37jährige allemal

Normalerweise hätte er mit dem Hinweis auf Arnulf Rainer sein Honorar einklagen müssen.

Eine perfektere Variante der Überarbeitung im Rainerschen Sinne kann es doch gar nicht geben. Da sollte doch mindestens ein Honorar in 5stelliger Höhe drinnen sein (doppelte Summe des „Wertes“?)

zupay

hier sollte mal genauer nachgefragt werden, wofür die 25000 euro „projektkosten“ draufgegangen sind … die kosten für das auto warns wohl nicht

Sissi v. Habsburg

Der Betrunkene hat das Kunstwerk doch nur erweitert. Es war ihm einfach zu wenig kaputt.

relatio subsistens

Wer sagt, dass das Abfackeln des Autos nicht auch Kunst war? Man sollte hier nicht so spießig sein …

eulenauge

Heinrich Böll, „Ende einer Dienstfahrt“ :-)

Keyser

Er müsste sich als Pyrotechnischer Performance Künstler ausgeben, der die Installation eines anderen Künstlers um eine Live-Action Einlage aufwerten wollte. Der Titel seines Werkes lautet: Burnout nach Crash. Damit hat er die Installation nicht in einen Totalschaden verwandelt sondern künstlerisch aufgewertet!

Leider sieht es der Installations Künstler so nicht, und will lieber Geld an seinem, nach eigenem empfinden zerstörten Totalschaden verdienen, statt mit einem anderen Künstler den Ruhm und die Aufmerksamkeit zu teilen.

Immerhin bleibt dem Erfinder des Crash ein Trost, er weiß, dass er das nächste Mal ein feuerfestes Auto verwenden muss, damit nicht wieder andere Künstler ihm die Show stehlen, durch ungeplanten Action Einlagen.

che_guevara

Für so einen Schwachsinn ist immer Geld da!

sekir 09

wieso? Brandstiftung ist gratis

odrr

http://www.youtube.com/watch?v=EQGXPcjrUfY

http://www.youtube.com/watch?v=U… zbUF0&hd=1

http://www.youtube.com/watch?v=qvuj1lneMaY

Pogled

Ich hab da jetzt eine Aufstellung der Kosten gefunden:

25.000 Euro Projektkosten
5.000 Euro Künstlerhonorar.

Wer das sinnvoll nachvollziehen kann, bitte melden.

http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ster.story

Die 5.000 Euro müssen somit Lösch- und Beseitigungskosten sein.

Allzuviel hinüber ist da aber auch nicht:
http://www.kleinezeitung.at/steiermar… ect=181596

Gegenzurechnen wären allerdings die Verbesserung der Installation und das Medieninteresse.

Cle Mens

Nicht besonders teuer

Und ein mal 5000 sind kein Honorar, das irgendjemanden echauffieren sollte, weil lächerlich.

Pogled

vielleicht fragte ich auch wegen der ‚Projektkosten‘ ?
Und lächerlich ist es an sich, weil das Teil keinerlei erkennbaren Zusammenhang mit Anlass oder Irgendwas hat.
Und fragwürdig zudem vor dem Hintergrund, was die Reformpartnerschaft im Land so aufführt.

Cle Mens

Aber all das würde Sie weniger interessieren ohne die Brandstiftung. Dem Kunstwerk hat nichts besseres passieren können …

Pogled

können …

Pogled

Was hat das jetzt mit den Kosten zu schaffen ?
Wird da jetzt was zurückbezahlt ?

Cle Mens

Das wird wohl ggf. mit der Versicherung zu klären sein. (?)

seefahrer-horst

sie können sich auch in der nächsten Galerie eine Zeichnung kaufen,
Material = Projektkosten € 50,-
Künstlerhonorar 29.950,– :-)))))

Pogled

Was ich verstehen würde.

seefahrer-horst

sehr gut, dann lohnt es ja zu antworten. Derartige Projekte sind eigentlich mit einem herkömmlichen Kunstwerk nicht zu vergleichen, ein Vergleich zur Filmkunst oder Literatur wäre da besser, da haben sie ein ähnliches Verhältnis zwischen Ideengeber und Produktionskosten, warum Künstler das dennoch machen – gute Frage.

Der Schurke mit der Gurke

Die Kleine schreibt auch von der APA ab, wobei betont wird, dass der total zerstörten Pkw unbeschädigt war:
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

APA-neutral.

Der Schurke mit der Gurke

Irgendwer hat abgeschrieben, denn diese beide Absätze sind fast ident:
„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“
„Die Installation (im Bild noch unbeschädigt) zeigte einen gegen die Säule gefahrenen, total zerstörten Pkw. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Doch nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Pogled

Der von mir verlinkte Artikel über die Kosten ist nicht von der APA sondern ein Produkt der Lokalreporterin.
Beim zweiten Link ging es um die Bilder. Selbige sind wohl APA-neutral.

Sissi v. Habsburg

Nein, die 5.000 waren der Spesenersatz für den Bürgermeister.

Pogled

Der bestreitet das (nona) ist aber eigentlich nicht der Typ dafür. Deswegen fragte ich in die Runde.

Thuruk

Das war vorher keine Kunst und ist jetzt vielleicht interessanter, aber noch immer keine Kunst. Warum können sich all die Künstler nicht wieder etwas brauchbarem, schon anzusehenden widmen?

Chien de Pique

Sicher ist es Kunst, aber auch im Angesicht von Kunst gibt es generell keinen Grund, hysterisch zu werden.

odrr

;)

http://www.leibnitz.at/system/we… =218361659

Jürgen Rembremerding

Auch tragisch:

„Unten in der Mitte befindet sich ein Gummitrog mit einem weißlichen Kalkfleck – oder besser: befand sich. Denn eben diesen Fleck hat die Putzfrau an allen vier Seiten weggeputzt. “

http://derstandard.at/131918195… -Kunstwerk

Griesgram .

was bitte kann an einem autowrack „komplett zerstört“ werden, sodass ein schaden von 35.000 euro entsteht? dafür krieg ich ja einen neuwagen…

das war eine künstlerische intervention. der mann soll bitte eine angemessene gage von den finanziers der totalschaden-intallation erhalten.

werwolfi

Ich tippe mal auf Schäden an der Mariensäule, dem Straßenbelag etc.

odrr

Ob nur das Auto einen Schaden genommen hat??

axelschweiss006

Ich werde kommende Woche mitten auf den Stephansplatz schei$$en

und behaupten, es wäre Kunst. Jeder, der widerspricht, wird aufgefordert, selbst ein derartiges Kunstwerk in gleicher Form, Konsistenz und Farbe zu produzieren. Solange dies niemandem gelingt, bleibt mein Haufen ein einzigartiges Kunstwerk.

A, so a bledsinn

Herausforderung

angenommen!

-O ||||||| O-

ich schei55 eventuell grössere krapfen als sie, also wär ich dann auch ein grösserer künstler. wir können aber gerne ein kunstforum am stephansplatz installieren für die förderung junger künstler

axelschweiss006

Die Größe des Kunstwerks macht nicht den Wert aus

Das berühmte Salzfassl „Saliera“ ist ja auch eher mickrig, sein Wert aber trotzdem kein Scha$$.

Nit Picker

Sie habens aber mit Körperaussonderungen, Herr Axelschweiss.

axelschweiss006

Tja,

mein Körper ist ein einziger riesiger Kunstwerkproduktionsorganismus.

killling joke

find ich cool

ein angsoffener hat das gemacht, was offensichtlich ein angsoffener „Künstler“ anprangern wollte

man könnte auf die Idee kommen, dass die aktion zu der „aktion“ dazugehört hat.

Notos

Ich muss sagen, der Mann hat etwas von Kunst verstanden, der ursprüngliche Künstler ist ihm einfach nur neidig, weil er nicht selbst auf die Idee gekommen ist.

Leid tut mir nur die Mariensäule, die hat nämlich keinen etwas getan.

Alois Gumpendorfer

keinem

axelschweiss006

Einmal bekämpft ein Poster wacker

die ungerechte Übermacht des alle Fälle tötenden Dativs, schon kommt jemand daher und macht diese Anstrengung zunichte.

Notos

Danke.

Picassodrücker

„Die Installation zeigte ein gegen die Säule gefahrenes, total zerstörtes Auto. Das Kunstwerk sollte bis Ende November am Leibnitzer Hauptplatz ausgestellt werden. Nun ist es komplett zerstört und ausgebrannt.“

Total zerstört ok, aber „komplett zerstört“ geht wirklich zu weit!

al o’quent

verwirrter als der „künstler“ kann der verdächtige aber nicht gewesen sein.

„herr gendarm, des woa ka fahrerflucht, ich hab mich kunstvoll in die mariensäule installiert…“

M L3

Das darfst du aber nur, wenn du vorher ein ordentliches Honorar geltend machst

Sonst könnte ja jeder kommen…

Unschuldsvermutet

Welche Kunst ist das, wenn der Erste Gedanke ist;
„Ist das Kunst, oder kann man das zum Sperrmüll schmeißen?“

count zero

ja das Problem entsteht,

wenn man glaubt, sein eigenes nicht vorhandenenes Rezeptionsgerüst sei repräsentiv.

Unschuldsvermutet

A so?

pixelhaufen

ich finde jetzt schaut das Kunstwerk doch noch etwas besser aus als vorher.

petros.markaros

der wollte das Kunstwerk noch perfektionieren….quasi das Tüpfelchen

viele Fahrzeuge brennen nach einem Frontalcrash aus, und er wollte die Kunstfigur halt noch echter aussehen lassen. Dass er dabei aber nicht im Einverständnis des Künstlers handelte, ist eine andere Geschichte. Aber wie ein zerdepschtes Auto mit Schrottwert noch einen Restwert von 35.000,- Euro haben kann, erschließt sich mir nicht ganz. Den Artikel muss ich meiner Versicherung nach einem Unfall weiterleiten…

Martin Rosenkranz

Ich seh den Schaden nicht ?

Wenns vorher Crash-Kunst war, dann ist es das jetzt eben noch ein bisschen mehr.

Kräuterpfarrer Escobar

Jajaja, 35.000 € Schaden

Nicht schlecht. Eine 10 Jahre alte Mercedes A-Klasse mit Totalschaden hat noch einen Restwert von 35.000?

Und wenn der Schaden „immateriell“ ist, weil eine zerdetsche A-Klasse per Deklaration plötzlich Kunst ist, dann könnte das Ausbrennen sogar noch eine Wertsteigerung sein! Dann ist der vermeintliche Crash nämlich noch spektakulärer.

nine inch snails

was für eine ironie. die kunst klagt ihren wert ein.

John Malkovich

… diese Frage stellen sich hier bestimmt viele. Da muss der Kurator das Wrack versicherungstechnisch als Neuwagen angemeldet haben. Anders lässt sich eine solche Summe doch nicht erklären!?

Besondere Kennzeichen: keine

Naja, und die Mariensäule die jetzt ziemlich angerusst ist, ist ja noch älter.

Und weg gehört sie auch schon lange, also ich weiss auch nicht, wie die auf 35000€ Schaden kommen…

Pogled

Im allgemeinen nennt man diese Endlage eines Fahrzeuges nicht mal Kunst sondern eher deppert.
http://100-jahre-stadt-leibnitz.at/cms/?p=955
Sie wird eher als ‚gebührenpflichtiges‘ Unparken angesehen und amtswegige Entfernung angeordnet.
Ist übrigens durchaus eine Provokation für jene Leute denen Zuschüsse gesenkt und Abgaben erhöht werden.
Sllte aber tatsächlich Bedarf an solchen Installationen bestehen, liefere ich gerne mit 50% Rabatt. Bitte Fahrzeugtyp und Farbe in der Bestellung anführen.

Moritz Dampfwalzovski

ach… sie sehen das komplett falsch.

SchottenDeutsch

Ich hab doch keinen Unfall gehabt, ich bin Künstler und das ist Freischafende Kunst!

„Sind wir schon auf dem Mars?“ – Chemtrails-Befaßter Norbert Hofer weiß vielleicht schon mehr

Es wurde bereits in „Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung“ von der internationalen Bedeutung der Freiheitlichen und ihren Leistungen für das Ansehen Österreichs in der Welt berichtet, mit dem Haupt- aber nicht Alleinbeispiel vom „Schweizer Krieger“ …

Ein besonderes Beispiel muß doch noch hinzugefügt werden, auch für „Terra Germania“ ist die freiheitliche Homepage eine Quelle des Wissens, verbreitet diese also auch sogleich den freiheitlichen Beitrag „Historiker revidieren die deutsche Kriegsschuld von 1914“. Daß auch auf dieser Site dieser Beitrag sofort recht verstanden wird, muß nicht besonders hervorgehoben werden, selbstverständlich wird sofort zum Sprung angesetzt, um die in diesen Kreisen brennende Frage nach der Schuld am Weltkrieg von 1939 bis 1945 zu stellen, Adolf Hitler als einen Mann des Friedens sich wieder betätigen zu lassen, der mit Auschwitz …

Freiheitliche Wissensquelle für Terra Germania

„Kurze Zeit danach wurde Henry Kissinger vom dunklen Cabal beauftragt, Hintermänner zu organisieren und die Hippie – Bewegung ins Leben zu rufen.“

Das überrascht nicht. Beklemmend und erschreckend daran ist nur, daß, wenn die Zahlen stimmen, derartige Sites Zugriffe in zweistelliger Millionenhöhe haben, und es stellt sich die bange Frage, wie viele davon sehen das als wahr an, mag es noch so aberwitzig, unerträglich, unfaßbar, wirr, ungeheuerlich, unsinnig und so weiter und so fort sein. Zwei Beispiele dafür wurden dennoch ausgeschnitten und auf die carte postale geklebt, es muß aber zugegeben werden, das es sogar zum Genieren ist, derartiges für eine Collage des Verdeutlichens auszuschneiden und aufzukleben …

In diesen Kreisen also werden freiheitiche Beiträge mit rechter Freude gelesen, erwartet und dann raschest wieder verbreitet. Auch keine Überraschung. Was aber von Interesse wäre – eine Frage allerdings, die nicht zum ersten Mal gestellt wird -, aus welchen Quellen schöpfen Freiheitliche ihr Wissen, beispielsweise Norbert Hofer und die anderen freiheitlichen Abgeordneten im Parlament?

Sind wir schon auf dem Mars

Kommentator in diesem Video aus dem Off: „Sind das Chemtrails? Chemtrails auf dem Mars. Sind wir schon auf dem Mars?“

Bei der letzten parlamentarischen Anfrage zu „Chemtrails“ gaben Norbert Hofer und die Mitfragenden aus seiner Gemein-Schaft keine Quellen an. Ist ihnen „Terra Germania“ dafür eine Quelle? Oder ähnlich welt- und wirklichkeitsabgewandte Sites? Sollte es von Norbert Hofer und weiteren freiheitlichen Abgeordneten diesbezüglich wieder eine parlamantarische Anfrage geben, in der die Frage vorkommt, ob bekannt sei, daß „Chemtrails“ auch auf dem Mars gesichtet worden seien und was die österreichische Bundesregieurng dagegen zu unternehmen gedenke, wenn sie darüber … dann könnten die Quellen der Freiheitlichen wieder ein wenig mehr eingegrenzt werden … Das ist deshalb von Interesse, also aus welchen tiefen Brunnen Freiheitliche ihr Wissen ziehen, weil es ein bezeichnendes Licht auf die Freiheitlichen und ihre – etwa Verschwörungen nachzugehen ist auch Arbeit -, also ihre Arbeit im Parlament, und es betriffft ja nicht nur irgendwelche Erscheinungen am Erden- oder Marshimmel, es betrifft ja nicht nur parlamentarisches Eintreten für SS-Mörder, es betrifft ja auch sehr relevante gesellschaftspolitische Themen, zu denen Freiheitliche recht dubiose Zahlen ….

NS Unabhängig davon, ob „Terra Germania“ für Freiheitliche ebenfalls eine Quelle des Wissens ist, eines verbindet sie, die Liebe zur Dichtung, konkret teilen sie die Liebe zu Theodor Körner, den die „Terra Germania“ zitiert und über den erst vor kurzem die freiheitliche ZZ schrieb, gesinnungstreu recht lobend

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

Es klagen Freiheitliche stets, sie werden zu wenig gewürdigt, sie werden zu wenig anerkannt, für das, was sie sind, schlimmer, sie werden dafür auch noch straffrei „Rechtsextreme“, ja sogar „Nazis“ genannt, und dabei wollen sie doch nichts anderes, als das Ansehen Österreichs in der Welt zu mehren …

Und das tun sie, die Freiheitlichen, wahrlich, das tun sie. Und wie sie das tun – Respekt!

Deshalb sollen heute, wenige Wochen vor dem Jahresende, Freiheitliche in einer kursorischen Rückschau für das, was sie sind und tun, einmal so recht ganz vorbehaltlos …

Freiheitliche Beiträge finden internationale VerbreitungUnd wie ist eine solche Vorstellung in einem ihnen recht gerecht werdenden Licht am besten und am leichtesten möglich? Indem einfach auf die freiheitliche Homepage verwiesen wird, auf diese Homepage, von Freiheitlichen Unzensuriert betitelt, die freiheitliches Spitzenpersonal als Autoren und Autorinnen hat, vom ehemaligen III. Präsidenten NR über NRs bis hin zum zurzeitigen III. Präsidenten NR …

Freiheitliche haben auch stets damit recht zu kämpfen, daß ihnen Sachen aus der Vergangenheit vorgehalten werden, die also weit zurückliegen – der zurzeitige freiheitliche Obmann wird am besten verstehen, was damit gemeint ist, dem heute noch die Zeit, in der er ein junger Erwachsener war … Deshalb soll nur ein noch semmelwarmes Beispiel herangezogen werden, um aufzeigen zu können, wie Freiheitliche international beachtet werden, wie es die Welt nach freiheitlichen Beiträgen dürstet, wie freiheitliche Beiträge rascheste internationale Verbreitung finden. Am 15. November 2013 veröffentlicht die freiheitliche Homepage „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ und noch desselben Tages findet dieser freiheitliche Beitrag internationale Verbreitung, wobei der „Schweizer Krieger“ lediglich ankündigt, es werde morgen darüber einen Hauptartikel  … Und am 16. November 2013 gibt es dann diesen Hauptartikel … Der „Schweizer Krieger“ muß ein sorgsamer Mensch sein, kein Mann der Schnellschüsse, er überlegt, ehe er einen Hauptartikel schreibt, er nimmt sich einen ganzen Tag dafür Zeit, vielleicht ist ihm die freiheitliche Homepage nicht nur Wissensquelle, sondern in bezug auf Sorgfalt auch eine Lehrmeisterin … Wie es darum auch immer bestellt sein mag; jedenfalls übernimmt er den freiheitlichen Beitrag und denkt diesen gesinnungsgetreu, wie dieser zuvor bereits und gleichzeitig national weitergedacht wurde, fort und schreibt am 16. November dazu seinen Hauptartikel:

„Ist ihnen sicherlich schwergefallen? Hätte auch im 2 Weltkrieg einige Passagen die man Dringendst hinterfragen müsste.“

Das ist nicht, wie es die Fettierung nahelegen würde, die Überschrift des Hauptartikels, das ist der ganze Hauptartikel. Davor zitiert der „Schweizer Krieger“ seine freiheitliche Quelle … Möglicherweise lernte der „Schweizer Krieger“ von Freiheitlichen auch die Rechtschreibung. Nicht nur dieser Hauptartikel erzählt von den profunden Rechtschreibkenntnissen dieses Mannes, in seinem Block gibt es noch viele weitere herrliche Beispiele dafür; ein sehr bezeichnendes ist wohl, weil mit dem ungewollt eingestanden wird, welch hohen Wert die Wahrheit in diesen Kreisen besitzt: „Egal ob war oder nicht war“ – einen Friedensschluß mit der Wahrheit gibt’s nicht … Und das schreibt der „Schweizer Krieger“ in seinem Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, um die er sich ebenso sorgt, wie beispielsweise in Österreich Norbert Hofer

Dermaßen eindrucksvoll ist also die internationale Reputation der Freiheitlichen, und es soll Ihnen nicht vorenthalten werden, wie es um das nationale Ansehen von dem „Schweizer Krieger“ bestellt ist. Hierzu ist ebenfalls ein entsprechender Auszug aus „Sie reden wieder von einem nationalen Sozialismus“ auf die carte postale geklebt. Daß Sie dabei auch etwas über Bernhard Schaub erfahren, ist nicht auf ein schlampiges Ausschneiden zurückzuführen, sondern darauf, daß gerade mit Bernhard Schaub gezeigt werden kann, was für international angesehene Reisepartner Freiheitliche für sich reklamieren können … Und einem derart international Anerkannten wird schon einmal ein Haus in Wien zur Heimat für einen Aufritt, ein Haus, das auch Freiheitlichen

Schuldzuschreibung auf freiheitlicher Homepage für millionenfache Morde in den letzten 100 Jahren an den „Nahost-Schützling“

Es hat nicht lange gedauert, bis die Vorgabe über die „deutsche Kriegsschuld“ auf der freiheitlichen Homepage gesinnungsgetreu wirkt, schon heute schreibt einer aus der Schreibstaffel, wer millionenfachen Mord in den letzten einhundert Jahren zu verantworten hat, es sind der „Nahost-Schützling“ der „USA“ und die Vereinigten Staaten, die

Unzensurierte Schuldabwälzung und Schuldzuschreibung„nichts und niemanden etwas bezahlen, trotz aller Schuld einschließlich millionenfacher Morde, die sie in den letzten einhundert Jahren auf sich geladen haben.“ 

Gestern die Schuldwegschreibung auch von der Schreibstaffel, hin zu den jüdischen Menschen, und heute also schon die Schuldumhängung, wie in

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

bereits vermutet wurde, wohin der Pflug gezogen werden will, und heute schon, schneller als erwartet  …

Das Schlimme aber daran ist tatsächlich, diese Unfähigkeit, dieser Unwille zum Ausstieg aus der nationalistischen platten Vereinfachung, dieses hartnäckige Beharren auf ein Hinundherschieben der Schuld nicht und nicht aufgeben zu können und zu wollen, denn das gebiert nur Ungeheuer. Dabei wäre es so ein leichtes. Denn beispielsweise auch das Buch von Christopher Clark, mit dem Freiheitliche und mit ihnen ihre Schreibstaffel die Schuldabwälzung und die Schuldzuschreibung erneut probieren, böte einen guten Ausstieg und endlich das Annehmen der Erkenntnis, daß Geschichte komplexer ist, daß Geschichte nicht brauchbar ist, um die eigene Gesinnung zu rechtfertigen, die stets bloß ein wirres Gemenge ist, eine Zusammenschusterung der Wirklichkeit, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts gemein hat, die, die Gesinnung, nur mit gemein etwas gemein hat, nämlich gemein und gemeingefährlich …

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

Freiheitliche greifen nach jedem Strohhalm, um ihre geliebte deutsche Scholle reinzupflügen, aber das Rauspflügen der Flecken der Schuld hat nur zur Folge – wie vom Waschen her es bekannt ist, die Flecken werden rausgewaschen, wodurch die Farben der Kleidung wieder fleckenlos -, die ursprüngliche Farbe der freiheitlichen Erde ist wieder einmal ungetrübt erkennbar …

Heute wird es auf der freiheitlichen Homepage mit einem Kommentar über die „deutsche Kriegsschuld von 1914“ versucht, und wer es diesmal versucht, die Flecken aus der Erdfarbe zu pflügen, kann wieder einmal nicht gesagt werden. Denn die Kommentare werden nicht respektvie äußerst selten namentlich gekennzeichnet. So ein seltener Fall war es, als Norbert Hofer seine glühende Verteidigung von Martin Graf … Die erneute Frage provozieren also Freiheitliche selbst, Freiheitliche selbst sind für die Annahme verantwortlich, es könnte eine freiheitliche Abgeordnete, ein freiheitlicher Abgeordneter, ein freiheitlicher Nationalratspräsident sein, der diesen nur nach dem Kalender heute geschriebenen Kommentar zum Veröffentlichen vorlegte.

Worum geht es in diesem Kommentar?

Es geht darum, von Deutschland und Österreich die Kriegsschuld wegzuschreiben. Und der freiheitliche Kommentator oder die freiheitliche Kommentatorin meint, das zu schaffen mit dem Hinweis auf eine Diskussion mit drei Historikern. Es wird auch zu dieser Fernsehdiskussion verlinkt, und dabei wohl damit gerechnet, es wird kaum wer der Leser und Leserinnen sich diese Diskussion ansehen. Wer aber sich diese Diskussion ansieht, kann ein weiteres Mal feststellen, wie leicht es Freiheitliche machen, ihnen zu widersprechen, sie zu widerlegen. Wenn Freiheitliche je beleidigen könnten, könnte gesagt werden, es ist geradezu eine Beleidigung, wie leicht sie es machen, sie zu widerlegen. Denn es muß dazu, beispielsweise, nicht einmal eine kleine Nachforschung betrieben werden, es reicht aus, ihr angebotenen Materalien mit ihren Kommentaren abzugleichen. Also auch in diesem konkreten Fall von heute:

Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt seinIm freiheitlichen Kommentar wird konsequent von der „Alleinschuld“ gesprochen, die nun „revidiert“ werde. Jedoch in der Fernsehsendung wird erstens nicht von einer „Alleinschuld“ gesprochen, sondern von (und das ist ein qualitativer Unterschied) einer „Hauptschuld“, davon, wer hauptverantwortlich ist für den Ausbruch des Krieges von 1914 bis 1918. Das revidiert weder die Schuld von Deutschland und Österreich noch die Schuld von anderen Staaten. Der Titel des freiheitlichen Kommentars „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ macht allein schon deutlich, worum es geht. Es geht darum, Deutschland und Österreich einen Persilschein auszustellen, also keine Schuld am Krieg, wie gering oder wie groß, zu haben, sondern gar keine Kriegsschuld zu haben. Was aber noch wesentlicher ist, in dieser Diskussion ging es nicht in erster Linie um Schuld oder Nichtschuld, sondern um die geschichtliche Interpretation der Ereignisse von 1914. Und auch Christopher Clark, dessen Buch „Die Schlafwandler“ Anlaß für diese Diskussion war, hat, wie er in dieser Diskussion u.v.a.m. sagt, nicht ein Buch über die Schuld geschrieben, sondern eine Interpretation der damaligen Vorgänge. Es geht um eine Europäisierung der geschichtlichen Betrachtungsweise und nicht um ein Steckenbleiben im nationalistischen Morast, wie es auch dieser freiheitliche Kommentar wieder einmal … Und es gibt in diesem freiheitlichen Kommentar noch eine Verlinkung, genaugenommen, müßte von einer Verrechtung gesprochen werden, denn es wird zum Kopp-Verlag verrechtet, zu einem Artikel von Michael Grandt, der auch gleich ein Buch von Karl Albrecht Schachtschneider … Mit dieser Verrechtung wird noch mehr klar, woher … Das muß nicht wiederholt werden, wer der Kopp-Verlag, wer die Brüder Grandt, wer Karl Albrecht Schachtschneider, der Freiheitlichen Experte für die Europäische Union  …

Recht ordentlich funktioniert auch in diesem Fall das Zusammenspiel von Freiheitlichen und ihrer Schreibstaffel. Im freiheitlichen Kommentar wird vorgeklagt, die „Unterjochung“ des „Deutschen Reiches“ und von „Österreich-Ungarn“, wird vorgesät, wer die „Saat für den Zweiten Weltkrieg“ ausgebracht habe, und die Schreibstaffel nimmt es treu auf, die Schreibstaffel sieht es als ihre Ehre an, es noch klarer zu benennen:

„Darf man dann endlich auch einmal sagen, wer am 24. März 1933 Deutschland den Krieg erklärt hat?“

„Auch wie die Amis in den 1. Weltkrieg hineingezerrt wurden, das ist genauso bekannt. Da war eine ganz bestimmte ethnische Volksgruppe am Werken, die kein Schweinefleisch ißt.“

Um den größten und grauslichsten Schandfleck aus der deutschen Scholle zu pflügen, und das ist Auschwitz, muß weit hinten angefangen werden, mindestens auf den Feldern des Weltkrieges von 1914 bis 1918 … Es wäre eine Selbsttäuschung zu meinen, Freiheitliche verstünden nicht, was beispielsweise in einer Fernsehsendung drei Historiker sprechen, sie verstehen es recht genau und wissen es einzusetzen, ihre Schreibstaffel versteht es ebenfalls recht genau und weiß, was für eine wichtige Rolle ihr dabei zu kommt, sie schreibt sich heran, die Schuld an Auschwitz den Ermordeten …

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

Eine Brücke brauchen Freiheitliche und also auch ihr sich nun als Brückenbauer vorgestellter Hauptgesinnungsherstellungsspitzenfunktionär und auf den Nationalratspräsidentenstuhl gesetzter Norbert Hofer nicht mehr zu bauen, die zu den Salonfaschisten

Welche Brücken Norbert Hofer bauen will, wurde in

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

bereits ausführlich befragt … Es stellt sich eigentlich mehr die Frage, welche Brücken will Norbert Hofer noch bauen, es scheinen doch alle Brücken, die gesinnungstreu je gebaut werden können, ohnehin schon errichtet zu sein …

Freiheitliche Brücken zu SalonfaschistenWie auch der aktuelle Kommentar auf der freiheitlichen Homepage Unzensuriert wieder einmal erzählt, mit dem Titel „Die Grünen – Die zersetzende Kraft der Emanzipation“. Allein der Titel sagt bereits alles aus, was Freiheitliche nicht wollen, nämlich den emanzipierten Menschen. Mehr will auf den Inhalt dieses Kommentars gar nicht eingegangen werden, denn es ist im Grunde ein Kommentar ohne Inhalt, es ist ein weiterer Kommentar, der als Feindbestimmung katalogisiert werden kann. Und das ist keine Interpretation dieses Kommentars. Denn im Kommentar selbst wird davon geschrieben: „Gegner“, „bekämpfen“ … Oh, es sind Freiheitliche jetzt schon zu hören, die schreien werden, das sei unvollständig zitiert, weil nicht geschrieben, es wolle „politisch“ bekämpft werden. Aber es ist bloß auf den Punkt gebracht, denn es geht den Freiheitlichen um Kampf, nicht um eine politische Debatte. Denn wer andere beispielsweise als „Nachgeburt“ bezeichnet, agiert nicht politisch, sondern … Und welcher Platz in der Gesellschaft „Nachgeburten“ und „pathologischen Hysterikern“ zugewiesen werden will, wenn dazu in die Macht gesetzt, über diesen Platz kann auch in dem oben verlinkten Text nachgelesen werden: das Gefängnis und das Krematorium …

Die Brücke zu den „Salonfaschisten“ ist gebaut, und auch die Brücke zur „Schreibstaffel“ der Freiheitlichen ist gebaut, wie ein weiteres Mal die Kommentare zu diesem Kommentar „… Die zersetzende Kraft der Emanzipation“ erzählen, in denen etwa davon gesprochen wird, daß der „Feind“ gekannt werden müsse, um „bekämpft“ … Von einem „politischen“ Bekämpfen ist hier nicht mehr die Rede. Und was im Kommentar selbst verabsäumt wurde, nämlich die Bezugsquelle für die „Studie“ zu nennen, wird von einem Schreibstaffler nachgereicht …

Aber was ist das für eine Studie? Oder wesentlicher, von wem ist diese Studie? Freiheitliche meinen sich raffiniert, wenn im gesamten Kommentar gewichtig damit geworben wird, es sei die Studie des „Instituts für Staatspolitik“ … Oh, das klingt seriös, das klingt ernsthaft, das klingt redlich, das klingt objektiv … Das „Institut für Staatspolitik“ ist ein „Salonfaschist“, Götz Kubitschek … Auf dieser Brücke stehen Freiheitliche und ihre Schreibstaffel und werben für eine „Studie“, die direkt beim „Salonfaschisten“ zu bestellen ist, von seinem Rittergut Schnellroda verschickt dann „Salonfaschist“ Götz Kubitschek diese „Studie“ … Oh, es sind schon die Freiheitlichen zu hören, es sei nicht gewußt worden, daß die Adresse Rittergut Schnellroda des „Instituts für Staatspolitik“ die Heimadresse von dem „Salonfaschisten“ Götz Kubitschek … Und die Schreibstaffler und die Kommentarstafflerinnen werden das nachschreiben … Aber „Salonfaschist“ Götz Kubitschek ist den Freiheitlichen ein zu gut bekannter gesinnungstreuer Kopf, so daß auf derartige Ausflüchte höchstens, wenn überhaupt noch, gelangweilt reagiert werden könnte … Das muß hier nicht noch einmal ausführlich behandelt werden, es kann ohnehin nachgelesen, was bereits beispielsweise im September 2013 geschrieben wurde:

Ist Gleichstellung für „youtube“ Rassismus, Verherrlichen von Krieg, Nationalsozialismus?

Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemeinschaft

Es seien den Freiheitlichen ihre Brücken gegönnt, niemand wird den Freiheitlichen ihre Träume zum Vorwurf machen können oder wollen, wer wird abschätzig reden wollen, beispielsweise darüber, in welchem Deutschland Götz Kubitschek, Oberleutnant der Reserve, leben möchte, wie er stotternd vorträgt, „das ist das Land, in dem die Deutschen leben“ … Wer wird der Frau auf dem Rittergut widersprechen wollen, wenn sie sagt: „Wir sind rechts, ich bin rechts.“? Oder dem Oberleutnant der Reserve, wenn er sagt: „Wir sind sehr sehr konservativ, wir sind Rechtsintellektuelle …“ Konservativ – ein Fertigbauteilpfeiler, den Michael Spindelgger schon gut verwenden könnte, um eine Brücke zu den Freiheitlichen zu bauen, für eine gemeinsame Regierung … Es sind ja bloß Konservative, wie eben Christschwarze auch Konservative sind, und darüber hinaus stehen doch beide, Freiheitliche und Christschwarze, geeint auf der ebenfalls schon gebauten christlichen Nächstenliebetraditionsbrücke …

Aber für eine erneute christfreiheitlichschwarze Regierung bedürfte es diesmal einer weiteren Brücke, und diese zu bauen ist wild entschlossen der forsch auftretende Obmann der Partei Neos … Matthias Strolz muß von sich eine sehr hohe Meinung haben, er meint, kompetent aufzutreten, aber er tritt bloß unbändig auf … Noch spricht er davon, keine Koalition mit den Freiheitlichen eingehen zu wollen, zugleich aber auch davon, eine Regierung mit Freiheitlichen zu unterstützen, zugleich kann Matthias Strolz sich auch andere Regierungsvarianten vorstellen, in der beispielsweise das Stronach-als-Team … Das sind Lösungen! Wer erinnert sich nicht, an die Lösungen der seinerzeitigen christfreiheitlichschwarzen Regierung, beispielsweise an die Pensionsreform, die so außerordentlich war, daß Matthias Strolz jetzt eine Pensionsreform … Oder an die außerordentliche Bildungsreform, die Matthias Strolz jetzt … Es geht Matthias Strolz, wie er sagt, um Lösungen. Um welche Lösungen? Mehrzahl ist hier nicht angebracht, es geht wohl nur um eine einzige Lösung, Matthias Strolz möchte sein eigenes berufliches Fortkommen gelöst haben, und das auf höchster Ebene, er scheint ein bedingungsloser Anhänger des Peter-Prinzips zu sein. Wer mag ihm das verübeln? Niemand. Das ist nur allzu menschlich. Aber dafür hätte Matthias Strolz bereits jetzt kompetente Ansprechpartner, beispielsweise das Arbeitsmarktservice …

Es sind also den Freiheitlichen ihre Träume gegönnt, auch Michael Spindelegger sein Traum vom Bundeskanzler und für Matthias Strolz die besten Wünsche, daß er für sein berufliches Fortkommen eine gute Lösung findet, aber eines dürfen sich die Menschen in diesem Land nicht gönnen, eine Regierung mit diesem hier angesprochenen Personal. Denn, dann wird sich den Menschen in diesem Land bald nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich noch etwas gönnen können, sondern …

November 1938 bis November 2013: Die Lüge ist dem Menschen eine Gottesgnade, muß Christoph Schönborn denken …

Jedenfalls dem sogenannten einfachen Menschen, der sogenannte einfache Mensch soll nicht mit Geistigem belästigt werden, der sogenannte einfache Mensch soll mit Einfachem … dem sogenannten einfachen Menschen ist das Komplizierte nicht zumutbar, für den sogenannten einfachen Menschen reicht ein wenig Herz, ein wenig Bedauern, ein wenig Sentimentalität … der sogenannte einfache Mensch ist die Masse, die auch aber nicht nur der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche als Mitgliedsmasse, als kirchensteuergeldbringende …

Die Lüge ist dem einfachen Menschen ein GnadengeschenkOb dies die Leitregeln von Christoph Schönborn sind und diese in guter Lesesicht an seiner Schreibtischmauer hängen, wird nicht gewußt, aber es könnten seine Leitregeln sein, möglicherweise derart verinnerlicht, daß er sie nicht mehr nachzulesen braucht … Ob diese Leitregeln wie oben verfaßt sind, ist einerlei, aber Christoph Schönborn muß doch Leitregeln in der Art haben, und zwar für seine Artikel etwa in der Umsonst, für seine Artikel, die für die Masse geschrieben sind, für den sogenannten einfachen Menschen …

Schmerzlich müssen wir heute dieses weitgehende Schweigen eingestehen. Jene einzelnen Stimmen, die sich erhoben und sich auf die Seite der Verfolgten stellten, waren viel zu wenige. Als Christen haben wir aus diesem Versagen gelernt.

Das Schweigen wird eingestanden … Das war deren einziges Versagen … Ach, wie müssen den vielen und vielen, allzu vielen Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ihre christlich getauften und geschulten Herzen gelitten und ungehört geschrieen haben, während sie taten, was ihnen nicht nur für diese eine Novembernacht 1938 auferlegt ward, von wem …? Es steht geschrieben, Jesus prüft den Menschen in vielerlei Gestalt … Zwölf lange Jahre nahm er die Prüfung mit einem Oberlippenbärtchen … Wie es dazu kam? Ach, die zweitausend Jahre davor, vergeben und vergessen, hinweggenommen die … Davon dem sogenannten einfachen Menschen zu sprechen, das hieße, so mildtätig und gütig ist Christoph Schönborn, den sogenannten einfachen Menschen zu überfordern, denn schließlich weiß Christoph Schönborn, weshalb massenweise die sogenannten einfachen Menschen beispielsweise die Umsonst lesen, und die Macherinnen und Macher beispielsweise der Umsonst werden wohl auch solche Leitregeln aufgestellt haben, freilich abgestimmt auf ihr Geschäft …

Was davor in den zweitausend Jahren, die in Auschwitz mündeten, war?

„Haßarbeit der Kirche

[D]aß der Holocaust kein geschichtliches Ereignis und nicht zu verstehen sei. Dieses ’nicht zu verstehen‘ ist das, was ich nie verstanden habe. Wieso sollte er nicht zu verstehen sein? Die Sache ist schließlich ganz einfach. Ein monomanisch Besessener reißt die Staatsmacht an sich, die wahren Gebieter über Macht und Kapital sehen in ihm und seinen Prinzipien plötzlich die große Chance, und der Pöbel lebt seine eigentlichen Neigungen aus, seinen Haß, seinen mörderischen Sadismus, seinen Untertanengeist, seinen Pseudoheroismus, und vor allem kann er alles stehlen, was man ihn stehen läßt. Und warum wurden gerade die Juden zu diesem Zweck ausgewählt? Nun, weil sie am besten dazu geeignet und am einfachsten zu benennen sind, nachdem die zweitausend Jahre anhaltende Haßarbeit der Kirche bereits alle Schablonen für die freie Entfaltung mörderischer Triebe ihnen gegenüber geformt hat. (Raul Hilberg hat aufgezeigt, daß die Nazis zur Praxis der katholischen Kirche lediglich die Technik der ‚Endlösung‘ hinzugefügt haben: Auschwitz). Was ist da nicht zu verstehen?“

So lautet der Tagebucheintrag vom 6. August 2001 von Imre Kertész. Es lohnt ingesamt dieses Tagebuch von Imre Kertész zu lesen, eben erst unter dem Titel „Letzte Einkehr – Tagebücher 2001-2009“ veröffentlicht. Es ist viel zu erfahren, wie es einem Menschen, der von anderen als „Jude“ katalogisiert ist, heute in Ungarn geht …. Bestimmte Schaften in diesem heutigen Ungarn haben ja auch in Österreich beherzte Fürsprecher und Verteidigerinnen

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

Was wurde in den letzten Jahren von freiheitlicher Seite nicht alles aufgeboten, um nicht nur dreimal zu verleugnen, daß Martin Graf der Betreiber der Website Unzensuriert ist. Nun hat Ing. Norbert Hofer im Interview, das er der Tageszeitung „Der Standard“ gab, bestätigt, was ohnehin gewußt wurde, nur von freihetilicher Seite aber nicht gewollt wurde, daß es gewußt wird:

Das ist Grafs Homepage – und deswegen muss er entscheiden, ob er sie weiterhin betreibt.

Norbert Hofer gibt ein Interview

Norbert Hofer bedenkt im Interview seine Wörter.

Eine weitere Beschäftigung mit Martin Graf ist nicht weiter vonnöten. Es muß daher auch nicht wiederholt werden, was alles von freiheitlicher Seite aufgeboten wurde, um die Homepage anderen in die … (es kann ohnehin nachgelesen werden). Denn Martin Graf hat seinen Stuhl im Parlament geräumt. Obwohl, vergessen darf er nicht werden, in seinem Abschied lag die Andeutung eines Wieder…

Das ist Grafs Homepage … In dieser Hinsicht erfüllt ein Homepageautor die Homepagerichtung: „Der Wahrheit verpflichtet“. Für den Autor Norbert Hofer ist diese Homepage eine Homepage, also nicht, wie im Homepage-Impressum vollmündig verlautbart, das „größte regierungskritische Medium Österreichs“ … Nicht einmal ein Medium, bloß eine Homepage, das sagt damit ihr Autor Norbert Hofer, aber mit einer Heimadresse Schlösselgasse, die allein schon viel über die scholleanschauliche Verortung  …

Was kann sonst über dieses Interview gesagt werden?

Zunächst einmal kann allgemein gesagt werden: da ein Freiheitlicher nicht anders kann, agiert ein Freiheitlicher eben wie ein Freiheitlicher agieren muß, und Norbert Hofer ist ein Freiheitlicher, mehr, er ist der Hauptgesinnungsherstellungsfreiheitliche; das war Martin Graf nicht.

Und konkret kann zu diesem Interview gesagt werden …

Es wird Norbert Hofer zwar auf aktuelle Lästerungen auf Unzensuriert angesprochen, aber er wird nicht gefragt, ob er, III. Präsident NR Norbert Hofer, weiter Autor dieser Site bleiben will. Auf die angesprochenen Lästerungen reagiert Norbert Hofer freiheitlich musterhaft, er kenne den Beitrag nicht, deswegen möchte er diesen auch nicht kommentieren …

Unzensuriert Hofer Strache Kindermordphantasien

Wie reagiert Norbert Hofer auf Informationen? Jedenfalls nicht mit Handlungen.

Das mag durchaus sein, daß Norbert Hofer diesen konkret angesprochenen Beitrag nicht kennt. Ergänzend zu diesem Interview kann berichtet werden, wie Norbert Hofer reagiert, wenn er etwas kennt: nämlich gar nicht. Weder kommentiert noch, was wesentlicher ist, handelt Norbert Hofer. Um zwei konkrete Beispiele anzuführen, über die Norbert Hofer bereits vor Wochen informiert wurde. Auch heute noch, am 8. November 2013, wie gelesen werden kann, stehen diese Beiträge unverändert zur Verbreitung auf der Site Unzensuriert, deren Autor auch Norbert Hofer ist:

Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Initiativbewerbungen Krematoriumsheizer in Auschwitz?

Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Kindermordphantasien?

Unzensuriert Hofer Deimek Strache Vilimsky Krematoriumsheizer

Wie reagiert Norbert Hofer auf Informationen? Jedenfalls nicht mit Handlungen.

Norbert Hofer versucht seit dem 29. Oktober 2013, also seit seiner Wahl zum III. Präsidenten NR, sich als Brückenbauer zu verkaufen. Zu wem will er, Autor der Brückensprengerin Unzensuriert, Brücken bauen? Wer bauen will, muß handeln. Aber Norbert Hofer handelt, wie allein diese zwei Beispiele zeigen, nicht. Möglicherweise erfaßt Norbert Hofer den Sinn des Wortes Brückenbau nicht. Oder er verwendet freiheitlich schlicht eine falsche Formulierung. Das heißt, er sagt, er wolle Brücken zwischen „allen Mandataren“ bauen, aber tatsächlich meint er, die anderen sollen nicht die Brücken zu den Freiheitlichen einreißen. Damit verlangt Norbert Hofer aber sehr viel, beispielsweise von Bundeskanzler Werner Faymann, der nun seit Wochen auf der Site Unzensuriert, deren Autor Norbert Hofer ist, auf die niederträchtigste und wohl auch strafrechtlich relevante Art verleumdet wird … Damit verlangt Norbert Hofer aber sehr viel, beispielsweise von den Grünen, für die nun seit Wochen auf der Site Unzensuriert, deren Autor Norbert Hofer ist, vorgeschlagen wird, sie, die Grünen, nur mehr zum Verbrennen im Krematorium aus dem Gefängnis zu entlassen

Freiheitliche wissen bestens Bescheid

Freiheitliche wissen zu genau um Toleranz, Menschenverachtendes, Niveau, sorgsamen Umgang mit Daten und Fakten, Vorurteile, wenn es gilt, daraus Vorwürfe konstruieren zu können.

Das aber sind bloß die aktuellsten Beispiele, wer auf dieser Site nach den Stichworten Schreibstaffel oder Kommentarstaffel oder Blutige Maria sucht, wird eine Menge an Beispielen vorfinden, und sich die Fragen stellen, die Nina Weissensteiner dem Website-Autor Norbert Hofer nicht stellte:

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, nicht einem ganz anderen Niveau verpflichtet wäre? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Niveau ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Niveau vorzuwerfen, beispielsweise der freiheitliche Abgeordnete Gerhard Deimek …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendeine andere Site der Toleranz verpflichtet wäre? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Toleranz ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Toleranz vorzuwerfen, beispielsweise der freiheitliche Landtagsabgeordnete Dieter Egger …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, nichts Menschenverachtendes zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß freiheitliche Abgeordnete nicht wüßten, was Menschenverachtendes ist. Sind sie doch in der Lage, anderen Menschenverachtendes vorzuwerfen, beispielsweise Gerhard Deimek …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, keine Hetze zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, was Hetze ist. Sind sie doch in der Lage, anderen widerliche Hetze vorzuwerfen, beispielsweise Martin Glier, Leiter FPÖ-Pressestelle im Parlament …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, keine Vorurteile zu verbreiten? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, was Vorurteile sind. Sind sie doch in der Lage, anderen Vorurteile zu unterstellen, beispielsweise Dieter Egger …

Ob eine Site von einem nun ehemaligen Nationalratspräsidenten, wie eben die Unzensuriert, eine Site, die Abgeordnete und einen Nationalratspräsidenten als Autoren und Autorinnen hat, mehr als irgendwer sonst verpflichtet wäre, mit Fakten und Daten sorgfältig umzugehen? Es ist ja nicht so, daß Freiheitliche nicht wüßten, daß mit Daten und Fakten sorgsam umzugehen ist. Sind sie doch in der Lage, andere zur sorgfältigen Recherche zu ermahnen, beispielsweise Gerhard Deimek … Allerdings wird Gerhard Deimek seiner Ermahnung nicht gerecht, wie das konkrete Beispiel zeigt, hat er einfach nicht sorgfältig gelesen …

Und was in diesen Interview mit Norbert Hofer gar nicht angesprochen wurde, ist die freiheitliche ZZ, für die Norbert Hofer ebenfalls schreibt, wie zuvor schon Martin Graf … Und die Fragen, die Nina Weissensteiner zur Brückensprengerin Unzensuriert nicht stellte, können auch unverändert in bezug auf die freiheitliche ZZ gestellt werden, und diese müssen also nicht gesondert noch einmal formuliert werden …

Eine Frage kann aus aktuellem Anlaß hinzugefügt werden:

Ob eine Zeitung, in der freiheitliche Abgeordnete, in der freiheitliche Nationalratspräsidenten schreiben, wie eben in der freiheitlichen ZZ, mehr als irgendeine andere Zeitung sonst verpflichtet wäre, darauf zu achten, wem sie Geburstagszeilen widmet?

Ob Erich Priebke vor seinem Tod die freiheitlichen Geburtstagszeilen las und sich darob freuen konnte?

Um zu einem Ende zu kommen, mit diesem Interview, in dem Norbert Hofer erneut versucht, sich als Brückenbauer zu verkaufen, während er in Wahrheit bestätigt, es sollen die anderen die Brücken zu den Freiheitlichen bauen, die dann Freiheitliche … Barbara Prammer hat Norbert Hofer aktuell eine Brücke gebaut, auf der er aus der von ihm angestichelten Debatte (das ist eigentlich eine Gegenwartsverfälschung, wenn Norbert Hofer es „Debatte“ nennt; es war keine Debatte, sondern eine Entrüstung über ihn, der eine breite Debatte über das Verbotsgesetz in freiheitlicher Gesinnung hätte haben wollen, wieder einmal) über das Verbotsgesetz flüchten kann … Worte seien auf die Waagschale zu legen …  Nun, was von den Worten auf der kaputten Waage gehalten wird, was je nicht auf die Waage gelegt wird, darüber wurde erst gestern geschrieben …

Zum Parlamentarischen Blindheitstag: 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008 – 1. Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Es könnte jetzt noch darüber geschrieben werden, zum Beispiel über den Widerspruch in der hoferischen Herauskommrede … Es sei unnötig gewesen, sagt Norbert Hofer, die Debatte über das Verbotsgesetz zu führen, weil es würde wichtigere Themen geben, über die er, Norbert Hofer, reden möchte … Das erste wichtige Thema aber, über das er reden wollte, war das Verbotsgesetz. Nein, es war das zweite wichtige Thema. Das erste wichtige Thema, über das Norbert Hofer kurz davor sprechen wollte und sprach, war, daß die Burschenschaften unter Adolf Hitler verboten wurden …

Es könnte jetzt auch noch ausführlich etwas zur hoferischen Begründung der NS-Verbrechen geschrieben werden. Die NS-Verbrechen zählen für Norbert Hofer, sagt er in diesem Interview, zu den grausamsten der Geschichte, weil Menschen wegen ihres Glaubens und ihrer Anschauung systematisch vernichtet worden seien … Dazu muß doch kursorisch festgehalten werden. Diese hoferische Meinung transportiert den Anschein einer gewissen Mitverantwortung, einer gewissen Mitschuld der Ermordeten und von Gründen für den NS-Massenmord, nämlich Glaube und Anschauung. Als wäre es um einen Kampf zwischen Glauben und Anschauungen gegangen … Tatsächlich aber wurden die Menschen grundlos systematisch vernichtet, die Menschen wurden nicht wegen ihres Glaubens ermordet, sie wurden industriell systematisch ermordet, nur deshalb, weil sie Juden waren, die Menschen wurden nicht wegen ihrer Anschauung ermordet, sie wurden industriell systematisch ermordet, nur deshalb, weil sie Roma, Sinti waren.

Zum Parlamentarischen Blindheitstag, 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008: Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Im Angesicht des Gegenwärtigen sind Erinnerungsreden so wahr, wie eben Festreden je wahr sind …

Im Angesicht des Gegenwärtigen ist das Schweigen von der Vergangenheit die einzige wahre Gedenkrede …

Im Angesicht des Gegenwärtigen ist das Handeln im Gegenwärtigen das einzig wahre Gedenken, beispielsweise auch an den Novemberpogrom in Österreich in 1938 …

Erste Nationalratspräsidentin warnt vor UnbelehrbarenIm Angesicht des Gegenwärtigen zu appellieren, wie es Barbara Prammer zum Anlaß einer der zu Gewissensberuhigungsübungen verkommenen Gedenkveranstaltungen aktuell tat, „jedes Wort auf die Goldwaage zu legen“, zeugt von einem völligen willentlichen Unkenntnisvorgeben des Gegenwärtigen … Die Goldwaage ist längst unter der Last all der unentwegt auf sie geschmissenen Wörter zusammengebrochen und also seit langem schon unbrauchbar geworden für das, was tatsächlich zu wägen ist: das Handeln, die Wahlstimme … Daß die Goldwaage längst irreparabel geworden ist, ist bloß aber nicht nur Barbara Prammer noch nicht aufgefallen – wie denn auch? Ihre Wahstimme hat sie nicht auf die Waage gelegt, ehe sie schon im März 2013 verkündete, Norbert Hofer bekomme ihre Stimme … Daß die Goldwaage … ist bloß aber nicht nur Barbara Prammer noch nicht aufgefallen – wie denn auch? Ihr Handeln hat sie beispielsweise am 28. Oktober 2013 nicht auf die Waage gelegt. Denn hätte sie es getan, wäre sie an diesem Tag ebenfalls auf dem Viktor-Adler-Platz gestanden, um gegen die rechte Gewalt, gegen den Überfall auf Menschen in Wien am 27. Oktober 2013 ihre Stimme zu erheben … aber in einer Demokratie hat ein jeder Mensch nur eine Stimme, und ihre Stimme mußte Barbara Prammer sich für den 29. Oktober 2013 aufsparen, ward ihre Stimme doch Norbert Hofer schon seit Monaten versprochen …

Einst, wenn es einen Bedarf an weiteren respektive neuen Gewissensberuhigungsübungen geben sollte, wird in Österreich sich der 29. Oktober 2013 dafür anbieten, unter dem Gedenkveranstaltungstitel „Parlamentarischer Blindheitstag“ … Der Parlamentarische Blindheitstag wäre auch ein dankbarer Gedenktag: könnte dieser doch gleich an zwei Tagen begangen werden: für den 29. Oktober 2013 und für den 28. Oktober 2008 … Aber bis dahin ist das Land mit den gegenwärtigen Gewissensberuhigungsübungen ja noch gut versorgt … Was mit einer kaputten Waage auch nicht mehr zu wiegen ist, ist der Inhalt … Barbara Prammer spricht mit dem Hinweis auf das Bauernhaus im Oberösterreichischen von den „Unbelehrbaren“ und, es müsse aufgepasst werden, daß es nicht noch mehr werden … Im Parlament im Wienerischen ist das Aufpassen eine leichte weil überschaubare Aufgabe. Denn, nur mehr 20 Prozent von 183 Wählerinnen und Wählern sind noch keine „Unbelehrbaren“, bereits achtzig Prozent hielten diesmal unbelehrbar daran fest, ein Hauptgesinnungsschreiber dieser Gemein-Schaft ist ein Wählbarer für eines der höchsten Staatsämter … Gegenüber vor fünf Jahren eine Steigerung um etwas knapp über zehn Prozent … Wie wird die Steigerung in fünf Jahren aussehen? Wird es dann im Parlament neunzig und mehr Prozent „Unbelehrbare“ …?

Mit dem Schmeißen der Wörter auf die kaputte Waage jedenfalls wird das „Aufpassen“ nicht funktionieren …

Eine Rune auf der 21er Theke – Eine Runde Bauernhaus – Parlament

Beinahe hätte vom dem heutigen Tag gesagt werden können, es ist ein schöner Tag gewesen, weil nichts geschrieben hätte werden können, da kein geeignetes und also klares Bild von der Rune, wie diese im Fernsehen zu sehen war, von den Filmberichten zu ziehen gewesen ist, von der Rune auf der Theke im Bauernhaus im Oberösterreichischen, in dem der Verein Objekt 21 …

Runen aus OberösterreichAls die Suche schon abgebrochen werden wollte mit dem freudigen Ausruf, es ist ein schöner Tag gewesen, wird dummerweise rfjwatch noch aufgerufen, und was ist dort klar und deutlich zu sehen – die Rune auf der 21er Theke

Enttäuscht darüber, daß es kein schöner Tag gewesen sein wird, will bloß noch festgehalten werden, daß Runen in bestimmten Kreisen nicht unbeliebt sind, und wie es scheint, besonders im Oberösterreichischen, die einen schmücken ihre Theke und ihre Haut mit Runen, ein Dritter wiederum signiert seine Bilder, die er als Geschenk in das österreichische Parlament trägt oder von anderen, etwa von He.-Chr. Strache verschenkt werden …

Damit die Runen nicht die Träume mißraten lassen, sich schnell noch erinnern, was bereits über Runen hier geschrieben wurde, wie beim direkten Ansprechen darauf reagiert wird, ob im Gerichtssaal, ob in einer Zeitung – stets das gleiche Muster, es ist nicht, was es ist, es wird nichts gewußt, Ahnungslosigkeit über Ahnungslosigkeit, Unschuldigkeit über Unschuldigkeit, alles nur Unterstellungen und so weiter und so fort …

Runen - Who makes the nazisAch, sollen doch die Träume mißraten, schlimmer als im Wachen kann es nicht werden, wird gedacht, als die Tyr-Rune aus dem Bericht über den 21er Prozeß zum Odin-Wiesinger-Cover der „Tyr“-Ausgabe führt und diese Publikation zu „Who makes the Nazis?“, und beschlossen, schlafen zu gehen …

Und beim Hinübergleiten in den Schlaf ein beruhigender Gedanke, Norbert Hofer hört Bach, verbreitet er, und nicht beispielsweise … Und der Traum, entgegen den Befürchtungen, ein angnehmer, bekräftigt dieser doch, Odin Wiesinger ist mit der Marko Germania Pinkafeld, dessen Ehrenmitglied Norbert Hofer ist, befreundet, aber das heißt nicht, daß Norbert Hofer mit Odin … Unangenehm wird es im Traum dann aber doch, weil eine Reise durch die eigene Schreibe anzutreten ist, die Route ausgewählt nach Stichworten Rune, Wiesinger, Graf, Parlament, Abgeordnete, Schreibstaffel, Satire … SpindeleggerMölzerHe.-Chr. … Hofa

NS In der freiheitlichen ZZ versuchte E. K. L. einmal für Odin Wiesinger wegzuschreiben, daß dieser Runen für sein Logo verwende … Übrigens, für die freiheitliche ZZ schreibt auch Norbert Hofer, der nun von einem der höchsten österreichischen Staatsämter aus das Verbotsgesetz -, ach ja, es solle doch nicht, argumentiert Norbert Hofer, verboten sein, etwas Dummes zu sagen. Ist es auch nicht. Sie werden das bestätigen können, Herr Hofer. Im Bauernhaus. Da ist es ja beispielsweise nicht bei Dummheiten geblieben, wie die Verurteilungen …