Das Verfassungsdiktat des Nicht-einmal-ein-Viertel-Volkes gegen mannigfache Zusammenlebensformen

Die freiheitliche Homepage feiert das Referendum in Kroatien als „großen Sieg“. Und stellt ihrer Feier die Schlagzeile voran: „Zwei Drittel der Kroaten gegen Homo-Ehe“. Beim Tanz auf einer Feier passiert eines unweigerlich, die Genauigkeit kommt unter die Füße und wird zertreten.

„Die Bevölkerung“, wird auf der freiheitlichen Homepage geschrieben, konnte eine „Volksinitiative“ durchsetzen. Nun, „die Bevölkerung“, das klingt nach der Gesamtheit der Menschen, die in einem Staat leben, „Volksinitiative“, das klingt nach einer großen, einer ein ganzes sogenanntes Volk umfassende Bewegung.

Aber wie sieht es tatsächlich aus?

Nicht einmal ein Viertel ist das Volk

„Die katholische Bischofskonferenz rief „die Gläubigen und alle Menschen guten Willens“ dazu auf, das Referendum zu unterstützen. Orthodoxe, Evangelische, Muslime und Juden schlossen sich der Initiative an, die konservative Oppositionspartei HDZ unterstützt sie.“

Die „Volksinitiative“ ist der Zusammenschluß von Bürgern und Bürgerinnen zu einer „Bürgerinitiative“, die es in jedem Land zuhauf und zu mannigfachen Themen gibt. Wie auch aus Österreich bekannt ist. Es gibt ja bald keine Straße mehr, auch in Österreich, in der es nicht eine „Initiative“ gibt, die lautstark gegen etwas auftritt, die ihre persönlichen und zu oft egomanischen Interessen versucht durchzusetzen, da gegen ein Hoch, das zu hoch ist, dort gegen Kinder, die zu laut sind, hier dagegen, daß Autofahrer die Straße mit Radfahrerinnnen zu teilen haben, da wieder gegen Fußgänger, die eine Straße ohne Autoverkehr und so weiter und so fort …

Und diese „Initiative“ in Kroatien hatte eben das Anliegen, gegen Menschen zu sein, für die es mehr als nur die Ehe zwischen Frau und Mann gibt. Aber nicht jede „Initiaitve“ erhält eine derartige Unterstützung. Womit darauf eingegangen werden kann, was dieses Referendum in Kroatien erzählt.

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Lüge der Unterschiedlichkeit der Organisierten Glauben. Denn, wenn es darum geht, gegen den Menschen sich zu positionieren, gegen den Menschen aufzutreten, auf den Menschen hinzutreten, ziehen alle Organisierten Glauben an einem Gott, an einem Strick, mit dem sie alle fesseln wollen, die das Leben vielfältiger sehen, die die Gesellschaft nicht als eine Monokultur begreifen:

„Es ist das erste Mal, dass es einer Bürgerinitiative in Kroatien gelang, einen Volksentscheid durchzusetzen. Die katholische Bischofskonferenz rief „die Gläubigen und alle Menschen guten Willens“ dazu auf, das Referendum zu unterstützen. Orthodoxe, Evangelische, Muslime und Juden schlossen sich der Initiative an, die konservative Oppositionspartei HDZ unterstützt sie.“

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Wichtigkeit von Regelungen, ab wann eine sogenannte Volksabstimung bindend zu sein hat. In Kroatien haben sich nicht einmal die Hälfte der Menschen, die in Kroatien leben, an dem Referendum beteiligt. Es waren bloße 37 Prozent. Und von diesen mageren 37 Prozent haben sich 66 Prozent dafür entschieden, die natur- und menschgemäße Vielfalt der menschlichen Zusammenlebensformen zu leugnen. Sie können sich nun genau ausrechnen, wie viel in Wirklichkeit 66 Prozent von 37 Prozent tatsächlich sind.

Nicht einmal Viertel aller Menschen, die in Kroatien leben, haben für die Leugnung der menschgemäßen Vielfalt gestimmt.

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Wichtigkeit, sich an sogenannten Volksabstimmungen zu beteiligen. Denn sonst kommt es stets dazu, daß eine Minderheit sich als einhundert Prozent gebärdet, und schlimmer, eine Minderheit das Leben von einhundert Prozent der Menschen in einem Land bestimmt, alle Menschen in einem Land an ihren weltanschaulichen Strick bindet.

Das Referendum in Kroatien, das von der freiheitlichen Homepage des freiheitlichen Spitzenpersonals gefeiert wird, erzählt also auch davon, was von dieser freiheitlichen Gemein-Schaft je zu erwarten ist, eine scholleanschauliche Strickpolitik, sonst nichts. Und es ist wieder einmal prototypisch, daß einer aus der Schreibstaffel anderen eine „brutale Diktatur“ unterstellt.

In Kroatien diktiert nun nicht einmal ein Viertel aller Menschen, die in Kroatien leben, ihre scholleanschauliche Lebensform, wie alle Menschen in Kroatien ihr Leben zu marschieren haben. Ihr Leben zu gestalten haben, davon kann in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden. Dieses Nicht-einmal-ein-Viertel hat für das Austreiben des Gestaltens gestimmt.

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

Irgendwann in der verwichenen Woche wurde so ganz nebenher mitbekommen, es sei in der „Pressestunde“ vom 24. November 2013 auch um die freiheitliche „ZZ“ gegangen, und heute wurde doch der Neugier nachgegeben, zu erfahren, was über die „Zur Zeit“ …

Zur Zeit Ein Wochenmagazin ohne ...Als Antwort auf die Aussage von Claus Pándi, das sei das „Zentralorgan der FPÖ“, sagt der zurzeitige Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft:

„Sie wissen, daß das ein Wochenmagazin ist, das nicht Teil der FPÖ ist.“

Es muß möglicherweise anders gesehen werden. He.-Chr. Strache verleugnet also nicht, sondern der zurzeitige Obmann erwahrheitet sich traditionell freiheitlich eine Wirklichkeit, in der etwa die „ZZ“ nicht Teil der FPÖ ist …

Aber wenn die „ZZ“ nicht das zentrale Gesinnungsverlautbarungsorgan der freiheitlichen Spitzen ist, wohin gehören dann in Wirklichkeit all die freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen, die für die „ZZ“ schreiben, diese gründeten, herausgeben …

Herbert Fleissner - Zur Zeit - Erich Priebke

Herbert Fleissner: für die „ZZ“ ein „prominent konservativer Verleger“ …

Zu den Gründern gehörte neben Herbert Fleissner u.a. auch der freiheitliche Abgeordnete Johannes Hübner, der auch Gesellschafter der W3 VerlagsgesmbH ist; in der „ZZ“-Geschichtseigendarstellung ist er bloß ein in „Mediensachen engagierter Rechtsanwalt“ …

Zur Zeit Ein Wochenmagazin ohne FPÖ

He.-Chr. Strache: „Sie wissen, daß das ein Wochenmagazin ist, das nicht Teil der FPÖ ist.“ Konzerngeflechte bestätigen seine Erwahrheitung.

Zu den Herausgebern gehört auch Hilmar Kabas, Präsident des freiheitlichen Bildungsinstitutes. Und Andreas Mölzer, Kommanditist der W 3 VerlagsgesmbH., ein Mann der Transparenz, einer, für den seine Arbeit als freiheitlicher Abgeordneter nicht Teil seiner Arbeit als ZZ-Mann ist, weshalb es wohl, darf vermutet werden, in den Räumlichkeiten der „ZZ“ zwei strikt voneinander getrennte Arbeitsplätze gibt: einen für die freiheitliche Abgeordnetenarbeit und einen für die „ZZ“-Arbeit, zwischen denen mittels eines Bürodrehstuhls gependelt werden kann:

Andreas Mölzer und Bernhard Tomaschitz – Zurzytisten oder Abgeordneter und Assistent?

Der Geschäftsführer der „ZZ“ steigert aktuell seine Bekanntheit als Sprecher der Burschenschaften. Burschenschafter sind wohl auch nicht Angehörige der FPÖ, sie werden aus recht reiner Nächstenliebe nur von Freiheitlichen in Schutz genommen, burschenschaftlich ehrentreu verteidigt vor einer Welt, die keine Trachtenwelt sein will:

Freiheitlicher ZZler Walter Tributsch, Burschenschaftssprecher und Freund von Björn Clemens.

Wendelin Mölzer, freiheitlicher Abgeordneter: Gesellschafter Edition K3 und W 3, Journalist, Chef vom Dienst, leitender Redakteur bei der „ZZ“ …

Und wer aller aus dem freiheitlichen Lager für die „ZZ“ schreibt … Es ist bald einfacher zu sagen, wer von den freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren auf Bundes- Landtags-, Gemeinderatsebene und auch EU-Ebene hat noch nicht für die „ZZ“ geschrieben …

In der aktuellen Ausgabe Christian Höbert, freiheitlicher Nationalrat, und Andreas Mölzer, freiheitlicher EU-Abgeordneter …

In der vorletzten Ausgabe Barbara Rosenkranz, freiheitliche NR, und Andreas Mölzer …

In der vorvorletzten Ausgabe Mario Eustacchio, freiheitlicher Stadtrat in Graz, und Andreas Mölzer … Das ist übrigens die Ausgabe, die Claus Pándi dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann vorhielt, und es He.-Chr. Strache nicht verstehen konnte, daß Formulierungen wie „Invasion der Warmen“ aufregen. Aber die „ZZ“ hat ja auch nichts mit dem Privaten zu tun, und Sexualität sei, so in etwa He.-Chr. Strache, etwas Privates, und weil es so etwas Privates ist, schreibt es die „ZZ“ öffentlich, weil das Private ist nicht Teil der Öffentlichkeit, oder die Öffentlichkeit ist nicht Teil des Privaten …

In der Ausgabe davor Johannes Hübner, freiheitlicher NR, und Andreas Mölzer … Auch eine besondere Ausgabe, die „ZZ“ weiß, „ganz Afrika will auswandern“. Daß das noch nicht passiert ist, liegt vermutlich daran, daß noch kein geeigneter Transporter gefunden wurde, um einen ganzen Kontinent …

In der Ausgabe davor Manfred Haimbuchner, freiheitliches Mitglied der Oberösterreichischen Landesregierung, und …

In der Ausgabe davor Gerhard Kurzmann, freiheitlicher Landesrat in der Steiermark, Johannes Hübner und …

In der Ausgabe davor Barbara Rosenkranz, Manfred Haimbuchner, Dietmar Holzfeind, freiheitlicher Kandidat auf der Liste FPÖ Kärnten, und … Dietmar Holzfeind dürfte es nicht geschafft haben, ist auch ohne Belang, ob er ein Mandat … Holzfeind schreibt ständig für die „ZZ“.

In der Ausgabe davor Gerhard Deimek, freiheitlicher NR, und …

In der Ausgabe davor Walter Rosenkranz, freiheitlicher NR, Harald Vilimsky, freiheitlicher NR, und …

In der Ausgabe davor Manfred Haimbuchner und …

Und so könnte das fortgesetzt und fortgesetzt werden …

Vielleicht ein paar Namen noch …

In der Ausgabe 39-40/2013 Harald Stefan, freiheitlicher NR, Heidemarie Unterreiner, freiheitliche NR, und … Und weil die „ZZ nicht Teil der FPÖ sei, wie He.-Chr. Strache sagt, schreiben nun Harald Stefan und Jan Ackermeier gemeinsam für die „ZZ“, der von Harald Stefan gefeuerte Jan Ackermeier, der nun ständig in der „ZZ“ …

Unerwähnt können nicht bleiben:

Norbert Hofer, freiheitlicher III. Präsident NR

Martin Graf, freiheitlicher ehemaliger III. Präsident NR

Genug umgesehen in der erwahrheiteten Wirklichkeit von He.-Chr. Strache … In dieser Wirklichkeit gibt es auch eine freiheitliche Homepage, zu der, darf vermutet werden, He.-Chr. Strache auch sagen würde, diese sei nicht Teil der FPÖ … Es folgt aber keine Aufzählung mehr, bloß ein Link noch:

Freiheitliche müssen so viel vor dem Bürger und der Bürgerin verstecken – Kaum noch ein Nachkommen.

NS Im aktuellen Impressum der „ZZ“ wird für EDV und Layoutentwurf/Layout Mag. G. Schneeweiß-Arnoldstein genannt. Alles tüchtige Leute, er schreibt auch für die „ZZ“ und betreibt eine Website, wie hier nachgelesen werden kann:

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“.

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Es erheben vor allem Freiheitliche nun die Klage, daß Burschenschaften in Innsbruck nicht …

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - BrixiaEs werden vor allem Christschwarze die Frage zu beantworten haben, ist es ihnen vollkommen gleichgültig, mit wem sie unter Umständen noch einmal eine Regierung bilden wollen, ist es vor allem Michael Spindelegger vollkommen gleichgültig, an welche Seite er gestellt sein wird, nur um sich ein Kärtchen mit dem Eindruck Bundeskanzler

Über die Burschenschaft Suevia wurde bereits geschrieben:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - EntnazifizierungAuch über den Sprecher der Burschenschaften und freiheitlichen ZZler Walter Tributsch … Zu ergänzen ist noch etwas zur Burschenschaft Brixia:

„Die Burschenschaft Brixia Innsbruck wurde vom österreichischen Innenministerium als ‚Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung‘ eingestuft. Vgl. Bundesministerium für Inneres, Gruppe C, Abteilung II/7: Rechtsextremismus in Österreich. Jahreslagebericht 1994, Wien 1995, S. 11.“

Diese Fußnote wie auch die drei herauskopierten dazu  passenden Abschnitte sind entnommen: „Stramm rechts: Die deutschen Burschenschaften“, Dietrich Heither, „Blätter für deutsche und internationale Politik“, Oktober 2011; der gesamte Artikel kann hier aufgerufen werden. Wer zusätzlich zu den oben verlinkten Texten diesen Artikel liest, wird verstehen können, weshalb der Aufmarsch der Burschenschaften in Innsbruck derartige Aufregungen verursacht. Und diesem Artikel ist auch zu entnehmen, wie sehr sich gerade wieder einmal Menschen – besonders Männer – aus Österreich in diesem Milieu hervortun … Aber auch die Frauen in diesem Milieu … Von Innsbruck nach Wien ist es nicht weit und zeitlich steht auch der nächste freiheitliche Akademikerball nicht mehr fern, so daß es durchaus angebracht ist, zu erinnern, wie es um die Gesinnung der Frauen in diesem Lager bestellt ist:

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft.

Stramm rechts - Deutsche Burschenschaften - Rechtsradikales Gedankengut vor 1933Und wird auch davon ein weiteres Mal oder zum ersten Mal lesen können, wie sehr sich Burschenschaften bereits vor 1933 mit rechtsradikalem Gedankengut hervortaten, es noch einmal offensichtlich macht, wie sehr die Warnung von Norbert Hofer, Burschenschaften als rechtsextrem einzustufen, mit den Hinweis, Adolf Hitler habe sie verboten, nicht mehr als eine …

NS In der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ schreibt auch wieder Walter Tributsch. Aber das kann diesmal übergangen werden. Noch wer schreibt diesmal: Michael Vogt. Er wird großspurig als „Univ.-Prof.“ vorgestellt. Tatsächlich war er „Honorarprofessor“, und das ist etwas ganz anderes …

Und Michael Vogt war Honorarprofessor in Leibzig, er mußte allerdings 2007 die Uni wegen „Rechtsextremismusverdacht“ verlassen. Seit sechs Jahren also ist er kein Honorarprofessor mehr, die freiheitliche ZZ läßt ihn nun als „Uni-Prof.“ auferstehen …

Vogt - Vom Honorar-Prof zum Uni-Prof in der Zur ZeitWas Michael Vogt schreibt? Über seine Leistungen konnte schon einmal berichtet werden, das genügt:

Freiheitliche Parallelgemein-Schaft der Verschwörungen und Anstandslosigkeit

Noch einer halt der Experten der Freiheitlichen … Und jetzt stellen Sie sich vor, das werden die Experten sein, die Freiheitliche in einer Bundesregierung mit einem Michael Spindelegger mit dem Eindruck Bundeskanzler …

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Noch ist nicht gesagt, daß es in Österreich nicht zu einer Regierung kommt, an der wieder Freiheitliche, also Burschenschafter, beteiligt sein könnten. Jetzt vielleicht sogar um so mehr, da die Burschenschafter in Innsbruck ausgeladen wurden, könnte es Michael Spindelegger ganz eng um sein christliches Herz werden, und er lädt sie ein, ihn an ihre Seite in der Regierung zu stellen.

Es gab schon einmal so eine burschenschaftliche Regierung in Österreich. Deren Geschichte ist vor allem in Gerichtsakten, nein, noch lange nicht aufgearbeitet.

Roland Weinert etwa gehörte damals der burschenschaftlichen Regierung an, an ihrer Seite war Wolfgang Schüssel, auch Andreas Khol, der heute wieder eine tragende Rolle in den Koalitionsverhandlungen spielt, er sitzt in der Gruppe „Staatsreform“ – mehr eine Drohung als eine Hoffnung auf …

Und die freiheitliche Homepage, gesinnungsgemäß ganz und gar nicht mit der Ausladung der Burschenschaften in Innsbruck einverstanden, veröffentlicht von diesem Roland Weinert eine Stellungnahme, in der er sagt:

Die Innsbrucker Burschenschaft Suevia hat auf den Totenlisten ihres Denkmals als einen unter mehr als 500 verstorbenen ehemaligen Mitgliedern auch Dr. Gerhard Lausegger angeführt. Er war in der Pogromnacht des Jahres 1938 mitverantwortlich für den grausamen Tod des Leiters der Kultusgemeinde Innsbruck Ing. Berger. Wie in Österreich üblich wurde die mit seiner Person verbundene Tat auch bei uns lange Zeit verschwiegen. Nach intensiver interner Aufarbeitung hat sich die Burschenschaft Suevia dazu entschieden, die historischen Fakten nicht durch eine bloße Streichung des Namens zu leugnen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dazu zu stehen, dass auch ein Mensch, der so viel Schuld auf sich geladen hat, bei uns einst Mitglied war. Wir können diese unsagbar grausame Tat und die dahinterstehenden Beweggründe nicht nachvollziehen und die damit verbundene Geisteshaltung liegt uns fern. Es fällt uns daher leicht, uns von Nationalsozialismus und Antisemitismus aufs Schärfste abzugrenzen und zu distanzieren.“

Das klingt ehrbar und edel, der Burschenschaft Suevia, deren Obmann Roland Weinert ist, falle es leicht, sich von Nationalsozialismus …  Zunächst einmal, dann aber, ein Name bleibt, und verschwiegen seine Beteiligung an einem Verbrechen. Zunächst einmal, dann aber ist eindrücklich die Frage zu stellen, hat beispielsweise die Burschenschaft Suevia ihre Geschichte nach 1945 intensiv aufgearbeitet? Das ist die wesentliche Frage. Und nicht, wie hält es beispielsweise die Burschenschaft Suevia mit dem Nationalsozialimus und dem Antisemitismus vor 1945. Wer in diesem Land in eine Regierung will, müßte schon sehr töricht und taktisch vollkommen unbegabt sein, sich als Anbeter der nationalistischen Massenmorddiktatur des „deutschen reiches“ zu positionieren.

Burschenschaft Suevia - Das Feuer von Auschwitz

„Wir werden, wenn auch ohne Mütze und Band,/die Gasöfen füllen bis an den Rand.“

Wie hält es also beispielsweise die Burschenschaft Suevia mit ihrer Geschichte nach 1945?

„Und die Suevia argumentierte 1960 gegenüber deutschen Kameraden: ‚Wir müssen (…) betonen, daß es für die Deutsche Burschenschaft in Österreich unmöglich ist, Nichtdeutsche aufzunehmen. Wir (…) stehen auf dem allein burschenschaftlichen Standpunkt, daß somit auch der Jude in der Burschenschaft keinen Platz hat.‘ Angesichts eines derartigen Standpunktes überrascht es kaum, wenn auch mal Taten folgen. So verwüsteten im November 1961 zwei Burschenschafter den jüdischen Friedhof in Innsbruck. Einer der Täter, Aktivist der Suevia, zwängte seinen Antisemitismus zuvor in holprige Reimform: ‚…der einzige Feind, den es Wert ist zu hassen/und unter Umständen auch zu vergasen/ist doch der ewige Jude, der heute/wie früher die dummen, weil ehrlichen Leute bestiehlt/und uns allen die Frischluft wegsaugt/nicht ahnend, daß er nur zum Einheitzen taugt./Die Zeit wird bald kommen, darauf ist Verlaß/daß man ihn zum letztenmal setzt unter Gas./Dann werdet auch Ihr, trotz Aktiven-Allüren,/das Feuer von Auschwitz behüten und schüren./Wir werden, wenn auch ohne Mütze und Band,/die Gasöfen füllen bis an den Rand.'“

„Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“, reimte lange nach 1945 ein „Aktivist der Suevia“, nicht vor 1945, sondern nach 1945, nach Auschwitz …

Und einer aus der Schreibstaffel hat auf der freiheitlichen Homepage auch eine rechte Lösung zur Hand:

„Wenn mir ein kleiner, dreckiger, linker Kläffer etwas ins Taxi wirft, dann steht die Spitze meines Regenschirmes hinten bei dessen Hals heraus.“ „Säbel, Schwert und Spieß in die Rechte.“

Ganz so treu und charakterfest scheint auch dieser aus der Schreibstaffel nicht zu sein, möglicherweise ein Taxifahrer, denn es gibt für ihn noch eine aber nur eine einzige zweite Lösung, nämlich „zur linken Reichshälfte überzulaufen“. Vielleicht ist er (oder sie) nur realistisch und weiß, wie leicht gerade Freiheitliche von einer Partei zur anderen …

Die freiheitliche Homepage titelt „Die Früchte der Medienhetze“, eine Aufforderung, die Früchte der burschenschaftlichen Regierung nicht zu vergessen, ihr Kanzler hat seinen angestammten Platz in der Vergessenheit eingenommen, einer ihrer Architekten mischt wieder ganz vorne mit …

Und als eine Vorleistung für eine Wiederbetätigung einer burschenschaftlichen Regierung kann wohl die Wahl von Norbert Hofer zum III. Präsidenten NR gewertet werden, dessen erste öffentliche Aussage auf diesem Stuhl die traditionelle Verteidigung der Burschenschaften war, sie seien von Adolf Hitler verboten worden … Und für dieses Verbot dankte ihm beispielsweise ein Dichter der Burschenschaft Suevia deutschtreu mit den Versen: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Auf der freiheitlichen Homepage hat gestern ein Kommentarschreiber ein paar Zitate gepostet, u.a. eines von Udo Ulfkotte:

„Das ungarische Wort für ‚Hühnerdieb‘ wird auch synonym für ‚Zigeuner‘ verwendet. Und Hühnerdiebe darf man in Ungarn künftig nach einer entsprechenden Gesetzesänderung durch das Parlament ganz legal erschießen.“

Strafrecht Ungarn - Udo Ulfkotte - Freiheitliche Homepage

„… ganz legal erschießen.“

Der Anlaß für das Posten dieser Zitate ist ein freiheitlich unzensurieter Kommentar, in dem über ein geplantes Vorhaben der Einrichtung eines „Roma-Lagerplatzes“ berichtet wird, gemäß freiheitlicher Gesinnung selbstverständlich nicht zustimmend. Das wäre auch nicht weiter erwähnenswert. Das ist allzu bekannt. Im Grunde ist auch der aus Zitaten bestehende Kommentar von Richard Joseph Huber nicht wirklich erwähnenswert, würde er nicht ein Zitat von Udo Ulfkotte verbreiten. Allzu bekannt sind auch die Vorlieben der Schreibstaffel für blutrünstige „Lösungen“, soher müßte auch kein weiteres Beispiel dafür gebracht werden.

Aber es ist ein Zitat von Udo Ulfkotte, und dieser Udo Ulfkotte ist kein Unbekannter aus den Reihen der Schreibstaffel, sondern einer, der auch für den „ORF“ ein Experte ist, an den Michael Köhlmeier so viele Fragen noch gehabt hätte, Udo Ulfotte, ein Experte, den Andreas Unterberger in den „Salzburger Nachrichten“ zur Lektüre empfiehlt

Allein dieses Zitat von Udo Ulfkotte verströmt den Geist von Auschwitz. Menschen nur wegen ihrer zugeschriebenen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie pauschal zu verunglimpfen, pauschal herabzuwürdigen und legal zu ermorden. Und wie in der nationalistischen Diktatur des „deutschen reiches“ für den Massenmord harmlos klingende Vokabel verwendet wurden, schreibt Udo Ulfkotte nicht, „Zigeuner“ dürfen „ganz legal“ …, sondern „Hühnerdiebe“ … Und auch dieses Verfahren ist allzu bekannt, das Opfer muß zum Täter gemacht werden, die niemals begründbare Vernichtung den Anstrich einer scheinbaren Begründung bekommen.

Das Zitat hat Richard Joseph Huber anscheinend dem Artikel von Udo Ulfkotte auf „Kopp Online“ entnommen. Dieser Artikel von dem Experten zeigt gut auf, ein weiteres Mal, wie Udo Ulfkotte arbeitet. Wie gelesen werden kann, verlinkt Udo Ulfkotte zu sehr vielen Quellen, womit er vorgibt, seriös und ordentlich zu recherchieren. Aber Udo Ulfkotte kann sich sicher sein, daß kaum wer all die verlinkten Quellen aufruft und nachprüft, was er anhand dieser behauptet. Es würde zu lang geraten, hier alle durchzugehen. Deshalb soll exemplarisch eine Quelle herangezogen werden, um zu vergleichen, ob die Quelle bestätigt, was Udo Ulfkotte behauptet.

Udo Ulfkotte schreibt:

„In orientalischen Teestuben verkaufen Roma nun mitten in Dortmund Kinder für Sex – keiner schreitet dagegen ein. Türken, Weltmeister bei der Suche nach Kindersex, sind die Hauptkunden.“

Und in dem Artikel, zu dem Udo Ulfkotte verlinkt, ist zu lesen:

„Nebenan auf der Wanheimer Straße verlässt eine schwarzhaarige, bleiche, sehr junge Frau, ein Teenager noch, eine Teestube. Wie alt mag sie sein? In einem Hinterzimmer hat sie eine ganze Nacht lang sexuelle Dienstleistungen erbracht. Für fünf Euro pro Handlung. Auch sie stammt aus Ostbulgarien, ist eine Roma und sucht seit ein paar Monaten in Duisburg ein besseres Leben.“

Was Udo Ulfkotte aus seinen Quellen macht

Was Udo Ulfkotte aus seinen Quellen macht.

Also kein Wort von „orientalischen Teestuben“, kein Wort davon, daß Roma „Kinder für Sex verkaufen“, kein Wort über „Türken“, die … Aber es kann darüber erfahren werden, daß es Profiteure der Armut gibt, die 3,00 Euro Stundenlohn zahlen für das Arbeiten auf Baustellen … Es genügt also schon, die Quellen der Experten aufzurufen, um erkennen zu können, um wissen zu können, daß es bloße Verhetzung ist …

Das sind aber auch die von Freiheitlichen bevorzugten Experten. Auch das ist allzu bekannt und müßte nicht ein weiteres Mal erwähnt werden. In Anbetracht der Möglichkeit aber, daß vor allem Christschwarze doch wieder eine Regierung mit Freiheitlichen eingehen könnten, muß es erneut geschrieben werden …

Auf „Unzensuriert“ Ruf nach einer Regierung, die Massenmorde anordnet

Fanatiker der Lösungen durch Massensterben, empfohlen von der freiheitlichen „Unzensuriert“

Die Monsterstaffel in der Sos Heimat

Freiheitliche Parallelgemein-Schaft der Verschwörungen und Anstandslosigkeit

Martin Graf war, so Zeitzeuge Gerd Honsik, ein Nationalratspräsident in großen Schuhen

Und darauf können sich jene Abgeordneten, die einst Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, nun berufen, wann immer wer daran mäkeln sollte, sie hätten diesen Freiheitlichen nicht wählen dürfen …

Gerd Honsik ist ein Mann, der über die Vergangenheit Bescheid weiß, einer, der imstande ist, Geschichte zurechtzurücken … Und Gerd Honsik ist ein Mann der rechten Reinheitslehre, wenn es um die Gegenwart geht, und nach dieser geht er mit Norbert Hofer recht streng um, freilich ist Gerd Honsik kein in parteipolitischer Taktik Versierter, er kann soher nicht die parteipolitische Mühle verstehen, die auch ein Norbert Hofer, der Hauptgesinnungshersteller der Freiheitlichen, zu spielen hat. In dieser Hinsicht trägt Norbert Hofer derart große Schuhe, in die Martin Graf nie paßte

Martin Graf ein Nationalratspräsident mit großen Schuhen

„Die Schuhe von Martin Graf, die Ihnen übergestülpt wurden, sind Ihnen einfach zu groß gewesen.“

Darüber hinaus, möglicherweise war und ist Gerd Honsik zu sehr damit beschäftigt, geschichtliche Freisprüche zu fällen, daß schlicht keine Zeit dafür bleibt, die freiheitlichen programmatischen Schriften zu lesen, für die Norbert Hofer hauptverantwortlich – sein offener Brief wäre dann vielleicht gar nicht geschrieben worden, oder, er hätte geschrieben, Norbert Hofer stellt seine großen Schuhe neben die großen Schuhe von …

Was aus Presseberichten so alles wird – Information auf der Flucht, Medien verweigern Asyl

Es heißt, die derzeitige Gesellschaft sei eine Informationsgesellschaft, das mag sein, aber die Information flieht die Gesellschaft und findet kaum noch irgendwo Aufnahme, sogar Asyl will ihr nicht gewährt werden, nicht einmal von Medien …

Verfolgsungsjagd mit der Polizei - Information auf der Flucht

„Votivkirchen-Besetzer: Verfolgungsjagd mit der Polizei“

Schlimmer noch ergeht es der Information, wenn sie sich an politische Gruppierungen wendet, am allerschlimmsten sind ihre Erfahrungen mit der freiheitlichen Gemein-Schaft, die lehnt nicht nur Asyl für die Information ab, sondern will die Information gänzlich aus dem Land vertreiben …

Damit ist im Grunde zum heutigen konkreten Beispiel alles gesagt, was zu sagen ist, mit der Bitte an Sie, sich die Zusammenstellung genau durchzulesen, um wieder einmal gewahr zu werden, wie vorsichtig mit Medienberichten umzugehen ist, wie notwendig es ist, Medienberichte zu hinterfragen, Medienberichte zu ein und demselben Thema zu vergleichen, kurz und knapp: den Wahrheitsgehalt zu bestimmen. Es ist wieder einmal ein exemplarisches Beispiel dafür, was aus einer Information auf ihrer Flucht durch Medien und parteipolitischen Pressemitteilungen gemacht wird, wie sie darunter leidet, sie verantwortlich gemacht wird, wofür sie nicht verantwortlich zu machen ist, ihr das Schlechteste unterstellt wird, während sie bloß unversehrt …

Als Ausgangsbericht zu diesem konkreten Beispiel nehmen Sie den Artikel in der Tageszeitung „Die Presse“ und verfolgen Sie, was aus diesem Bericht in anderen Medien wird, die sich auf die Mitteilung in der „Presse“ beziehen. Niemand wurde gefunden, der sich auf die „Neue Kronen Zeitung“ bezieht, sondern nur auf „Die Presse“, die sich selbst aber auf die „Neue Kronen Zeitung“ bezieht. Deshalb wurde versucht, auch diesen Artikel der „Neuen Kronen Zeitung“ zu finden. Es wird Ihnen der Artikel von der „Neuen Kronen Zeitung“ in der Zusammenstellung fehlen; dazu muß gesagt werden, daß entweder doch nicht alles im Internet zu finden ist, oder diesmal es einfach nicht geschafft wurde, trotz intensiver Suche, diesen aufzufinden. Wenn Sie diesen finden, bitte nicht zu zögern, einen entsprechenden Hinweis hier zu hinterlassen.

Medien mit abgeschriebenen parteipolitischen Pressemitteilungen müssen nicht mehr gelesen werden

Nichtlektüre von Medien, die bloß parteipolitische Mitteilungen abschreiben, läßt Zeit für anderes.

Wie schlimm es der Information ergeht, wenn sie auf einen Freiheitlichen trifft, das können Sie der Pressemitteilung von Johann Gudenus entnehmen. Es gibt auch etwas Erfreuliches zu berichten: auf ein Medium können Sie in Hinkunft verzichten, und zwar auf „Erstaunlich“. Wie Sie der Zusammenstellung entnehmen können, schöpft „Erstaunlich“ nur ab, was Freiheitliche in Pressemitteilungen und in ihre Homepage gießen … Sie können noch mehr Zeit für anderes sich einteilen, wenn Sie auch gleich auf „wien-heute.at – Die aktuelle Tageszeitung im Internet“ verzichten, denn auch diese schöpft bloß ab, was Freiheitliche …

Und wie hoch der Gewinn ausfällt, Freiheitliche nicht zu wählen, das muß nicht wieder gerechnet werden …

„Sind wir schon auf dem Mars?“ – Chemtrails-Befaßter Norbert Hofer weiß vielleicht schon mehr

Es wurde bereits in „Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung“ von der internationalen Bedeutung der Freiheitlichen und ihren Leistungen für das Ansehen Österreichs in der Welt berichtet, mit dem Haupt- aber nicht Alleinbeispiel vom „Schweizer Krieger“ …

Ein besonderes Beispiel muß doch noch hinzugefügt werden, auch für „Terra Germania“ ist die freiheitliche Homepage eine Quelle des Wissens, verbreitet diese also auch sogleich den freiheitlichen Beitrag „Historiker revidieren die deutsche Kriegsschuld von 1914“. Daß auch auf dieser Site dieser Beitrag sofort recht verstanden wird, muß nicht besonders hervorgehoben werden, selbstverständlich wird sofort zum Sprung angesetzt, um die in diesen Kreisen brennende Frage nach der Schuld am Weltkrieg von 1939 bis 1945 zu stellen, Adolf Hitler als einen Mann des Friedens sich wieder betätigen zu lassen, der mit Auschwitz …

Freiheitliche Wissensquelle für Terra Germania

„Kurze Zeit danach wurde Henry Kissinger vom dunklen Cabal beauftragt, Hintermänner zu organisieren und die Hippie – Bewegung ins Leben zu rufen.“

Das überrascht nicht. Beklemmend und erschreckend daran ist nur, daß, wenn die Zahlen stimmen, derartige Sites Zugriffe in zweistelliger Millionenhöhe haben, und es stellt sich die bange Frage, wie viele davon sehen das als wahr an, mag es noch so aberwitzig, unerträglich, unfaßbar, wirr, ungeheuerlich, unsinnig und so weiter und so fort sein. Zwei Beispiele dafür wurden dennoch ausgeschnitten und auf die carte postale geklebt, es muß aber zugegeben werden, das es sogar zum Genieren ist, derartiges für eine Collage des Verdeutlichens auszuschneiden und aufzukleben …

In diesen Kreisen also werden freiheitiche Beiträge mit rechter Freude gelesen, erwartet und dann raschest wieder verbreitet. Auch keine Überraschung. Was aber von Interesse wäre – eine Frage allerdings, die nicht zum ersten Mal gestellt wird -, aus welchen Quellen schöpfen Freiheitliche ihr Wissen, beispielsweise Norbert Hofer und die anderen freiheitlichen Abgeordneten im Parlament?

Sind wir schon auf dem Mars

Kommentator in diesem Video aus dem Off: „Sind das Chemtrails? Chemtrails auf dem Mars. Sind wir schon auf dem Mars?“

Bei der letzten parlamentarischen Anfrage zu „Chemtrails“ gaben Norbert Hofer und die Mitfragenden aus seiner Gemein-Schaft keine Quellen an. Ist ihnen „Terra Germania“ dafür eine Quelle? Oder ähnlich welt- und wirklichkeitsabgewandte Sites? Sollte es von Norbert Hofer und weiteren freiheitlichen Abgeordneten diesbezüglich wieder eine parlamantarische Anfrage geben, in der die Frage vorkommt, ob bekannt sei, daß „Chemtrails“ auch auf dem Mars gesichtet worden seien und was die österreichische Bundesregieurng dagegen zu unternehmen gedenke, wenn sie darüber … dann könnten die Quellen der Freiheitlichen wieder ein wenig mehr eingegrenzt werden … Das ist deshalb von Interesse, also aus welchen tiefen Brunnen Freiheitliche ihr Wissen ziehen, weil es ein bezeichnendes Licht auf die Freiheitlichen und ihre – etwa Verschwörungen nachzugehen ist auch Arbeit -, also ihre Arbeit im Parlament, und es betriffft ja nicht nur irgendwelche Erscheinungen am Erden- oder Marshimmel, es betrifft ja nicht nur parlamentarisches Eintreten für SS-Mörder, es betrifft ja auch sehr relevante gesellschaftspolitische Themen, zu denen Freiheitliche recht dubiose Zahlen ….

NS Unabhängig davon, ob „Terra Germania“ für Freiheitliche ebenfalls eine Quelle des Wissens ist, eines verbindet sie, die Liebe zur Dichtung, konkret teilen sie die Liebe zu Theodor Körner, den die „Terra Germania“ zitiert und über den erst vor kurzem die freiheitliche ZZ schrieb, gesinnungstreu recht lobend

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

Es klagen Freiheitliche stets, sie werden zu wenig gewürdigt, sie werden zu wenig anerkannt, für das, was sie sind, schlimmer, sie werden dafür auch noch straffrei „Rechtsextreme“, ja sogar „Nazis“ genannt, und dabei wollen sie doch nichts anderes, als das Ansehen Österreichs in der Welt zu mehren …

Und das tun sie, die Freiheitlichen, wahrlich, das tun sie. Und wie sie das tun – Respekt!

Deshalb sollen heute, wenige Wochen vor dem Jahresende, Freiheitliche in einer kursorischen Rückschau für das, was sie sind und tun, einmal so recht ganz vorbehaltlos …

Freiheitliche Beiträge finden internationale VerbreitungUnd wie ist eine solche Vorstellung in einem ihnen recht gerecht werdenden Licht am besten und am leichtesten möglich? Indem einfach auf die freiheitliche Homepage verwiesen wird, auf diese Homepage, von Freiheitlichen Unzensuriert betitelt, die freiheitliches Spitzenpersonal als Autoren und Autorinnen hat, vom ehemaligen III. Präsidenten NR über NRs bis hin zum zurzeitigen III. Präsidenten NR …

Freiheitliche haben auch stets damit recht zu kämpfen, daß ihnen Sachen aus der Vergangenheit vorgehalten werden, die also weit zurückliegen – der zurzeitige freiheitliche Obmann wird am besten verstehen, was damit gemeint ist, dem heute noch die Zeit, in der er ein junger Erwachsener war … Deshalb soll nur ein noch semmelwarmes Beispiel herangezogen werden, um aufzeigen zu können, wie Freiheitliche international beachtet werden, wie es die Welt nach freiheitlichen Beiträgen dürstet, wie freiheitliche Beiträge rascheste internationale Verbreitung finden. Am 15. November 2013 veröffentlicht die freiheitliche Homepage „Historiker revidieren deutsche Kriegsschuld von 1914“ und noch desselben Tages findet dieser freiheitliche Beitrag internationale Verbreitung, wobei der „Schweizer Krieger“ lediglich ankündigt, es werde morgen darüber einen Hauptartikel  … Und am 16. November 2013 gibt es dann diesen Hauptartikel … Der „Schweizer Krieger“ muß ein sorgsamer Mensch sein, kein Mann der Schnellschüsse, er überlegt, ehe er einen Hauptartikel schreibt, er nimmt sich einen ganzen Tag dafür Zeit, vielleicht ist ihm die freiheitliche Homepage nicht nur Wissensquelle, sondern in bezug auf Sorgfalt auch eine Lehrmeisterin … Wie es darum auch immer bestellt sein mag; jedenfalls übernimmt er den freiheitlichen Beitrag und denkt diesen gesinnungsgetreu, wie dieser zuvor bereits und gleichzeitig national weitergedacht wurde, fort und schreibt am 16. November dazu seinen Hauptartikel:

„Ist ihnen sicherlich schwergefallen? Hätte auch im 2 Weltkrieg einige Passagen die man Dringendst hinterfragen müsste.“

Das ist nicht, wie es die Fettierung nahelegen würde, die Überschrift des Hauptartikels, das ist der ganze Hauptartikel. Davor zitiert der „Schweizer Krieger“ seine freiheitliche Quelle … Möglicherweise lernte der „Schweizer Krieger“ von Freiheitlichen auch die Rechtschreibung. Nicht nur dieser Hauptartikel erzählt von den profunden Rechtschreibkenntnissen dieses Mannes, in seinem Block gibt es noch viele weitere herrliche Beispiele dafür; ein sehr bezeichnendes ist wohl, weil mit dem ungewollt eingestanden wird, welch hohen Wert die Wahrheit in diesen Kreisen besitzt: „Egal ob war oder nicht war“ – einen Friedensschluß mit der Wahrheit gibt’s nicht … Und das schreibt der „Schweizer Krieger“ in seinem Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, um die er sich ebenso sorgt, wie beispielsweise in Österreich Norbert Hofer

Dermaßen eindrucksvoll ist also die internationale Reputation der Freiheitlichen, und es soll Ihnen nicht vorenthalten werden, wie es um das nationale Ansehen von dem „Schweizer Krieger“ bestellt ist. Hierzu ist ebenfalls ein entsprechender Auszug aus „Sie reden wieder von einem nationalen Sozialismus“ auf die carte postale geklebt. Daß Sie dabei auch etwas über Bernhard Schaub erfahren, ist nicht auf ein schlampiges Ausschneiden zurückzuführen, sondern darauf, daß gerade mit Bernhard Schaub gezeigt werden kann, was für international angesehene Reisepartner Freiheitliche für sich reklamieren können … Und einem derart international Anerkannten wird schon einmal ein Haus in Wien zur Heimat für einen Aufritt, ein Haus, das auch Freiheitlichen

Schuldzuschreibung auf freiheitlicher Homepage für millionenfache Morde in den letzten 100 Jahren an den „Nahost-Schützling“

Es hat nicht lange gedauert, bis die Vorgabe über die „deutsche Kriegsschuld“ auf der freiheitlichen Homepage gesinnungsgetreu wirkt, schon heute schreibt einer aus der Schreibstaffel, wer millionenfachen Mord in den letzten einhundert Jahren zu verantworten hat, es sind der „Nahost-Schützling“ der „USA“ und die Vereinigten Staaten, die

Unzensurierte Schuldabwälzung und Schuldzuschreibung„nichts und niemanden etwas bezahlen, trotz aller Schuld einschließlich millionenfacher Morde, die sie in den letzten einhundert Jahren auf sich geladen haben.“ 

Gestern die Schuldwegschreibung auch von der Schreibstaffel, hin zu den jüdischen Menschen, und heute also schon die Schuldumhängung, wie in

Freiheitliches Pflügen der Schuldfelder von 1914 – Am Ende wird noch den Ermordeten die Schuld an Auschwitz umgehängt sein

bereits vermutet wurde, wohin der Pflug gezogen werden will, und heute schon, schneller als erwartet  …

Das Schlimme aber daran ist tatsächlich, diese Unfähigkeit, dieser Unwille zum Ausstieg aus der nationalistischen platten Vereinfachung, dieses hartnäckige Beharren auf ein Hinundherschieben der Schuld nicht und nicht aufgeben zu können und zu wollen, denn das gebiert nur Ungeheuer. Dabei wäre es so ein leichtes. Denn beispielsweise auch das Buch von Christopher Clark, mit dem Freiheitliche und mit ihnen ihre Schreibstaffel die Schuldabwälzung und die Schuldzuschreibung erneut probieren, böte einen guten Ausstieg und endlich das Annehmen der Erkenntnis, daß Geschichte komplexer ist, daß Geschichte nicht brauchbar ist, um die eigene Gesinnung zu rechtfertigen, die stets bloß ein wirres Gemenge ist, eine Zusammenschusterung der Wirklichkeit, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts gemein hat, die, die Gesinnung, nur mit gemein etwas gemein hat, nämlich gemein und gemeingefährlich …