Freiheitliche – Zehn Jahre der Entwicklung hinten nach, nicht nur bei der Integration

Vor beinahe zehn Jahren wurden der Wiener Integrationsfonds aufgelöst. Eine neue Magistratsabteilung für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten geschaffen, die MA 17 … Das hält aber die freiheitliche Unzensuriert.at nicht davon ab, heute in der Zeit von vor zehn Jahren zu leben, und also über Yilmaz Nurten zu berichten, sie sei Kuratoriumsmitglied des Wiener Integrationsfonds …

Freiheitliche - Zehn Jahre hinter der GegenwartEs wurde schon öfters über die Techniken der Freiheitlichen berichtet, mit der sie die Wahrheit behauen, aber nicht alles wird von Freiheitlichen bewußt mit ihren Techniken zugeschnitten. Im konkreten Fall wird es einfach so sein, daß sie gar nicht wissen, daß es den Wiener Integrationsfonds seit bald zehn Jahren nicht mehr gibt. Freiheitliche sind einfach hinten nach, kommen und bekommen nicht mit, welche Veränderungen es gab und gibt. Und mit dieser Inkompetenz und mit dieser Faulheit zur Einholung von Informationen meinen Freiheitliche dennoch, für politische Ämter kandidieren zu können …

Die freiheitliche Unzensuriert.at ist, darauf muß besonders hingewiesen werden, nicht die Website von irgendwelchen Angestellten, sondern geführt als eine der „Initiativen Nationalratsabgeordneter“, wie auf der Website der Freiheitlichen gelesen werden kann und bereits gestern darüber geschrieben wurde.

Freiheitliche kandidieren nicht mehr

Eine Schlagzeile, die heute nur auf einen Freiheitlichen zutrifft – auf Dr. Martin Graf, der nicht mehr …

Und es ist eine Schlagzeile, die weder in diesem Jahr noch in den Folgejahren zu lesen sein wird, auch wenn es eine ist, die den Freiheitlichen Anerkennung einbrächte. Nicht mehr zu kandidieren. Das wäre der Beitrag, den Freiheitliche je zu leisten imstande sind. Nicht mehr zu kandidieren. Damit trügen Freiheitliche zum Gewinn von politischer Kultur im allgemeinen bei, Freiheitliche trügen damit im besonderen bei zum Gewinn von Enthetzung in sehr vielen relevanten gesellschaftspolitischen Belangen …

Weil aber mit dieser freiheitlichen Leistung nicht zu rechnen ist, sind Wähler und Wählerinnen einmal mehr gefordert, die Schlagzeile für den 30. September 2013 von demokratiepolitischer Qualität zu schreiben:

Dr Martin Graf kandidiert nicht mehr für den NationalratFreiheitliche abgewählt – Sie schaffen nicht den Einzug in den Nationalrat!

Mit solch einem Nationalratswahlergebnis am 29. September 2013 würden Wähler und Wählerinnen beispielsweise auch den Wählerinnen und Wählern im Parlament es ersparen, einen nächsten Freiheitlichen zum III. Präsidenten NR zu machen, der, so erhoffen es sich die Freiheitlichen, Ing. Norbert Hofer … Wie sehr auch ein Norbert Hofer für die Unwählbarkeit der Freiheitlichen steht, muß nicht schon wieder ausgeführt werden, zumal es nachgelesen werden kann – eine Auwahl:

Norbert Hofer

Unzensuriert

Zur Zeit

Freiheitliche Unzensuriert.at erklärt, wie Frau und Wahrheit zu schlagen sind

Eingangs muß klargestellt werden, daß hier mit keinem Wort eine Fürsprache für den Organisierten Glauben des Islams geschrieben wird, nicht einmal mit einem Wort der Organisierte Glaube des Islams verteidigt wird; denn zu absonderlich ist diese männliche Vorstellung, diese männliche Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Frau und Mann und diese männliche Regelung mit einer männlichen Überstellung im Zusammenlebens von Mann und Frau waren bereits überholt, ehe Allah vulgo Gott alias …, zusammengefaßt: ehe all diese monotheistischen Götter erfunden wurden …

Freiheitliche Unzensuriert erklärt wie die Wahrheit zu schlagen ist

„We need to deal with our problems through dialogue and mutual understanding.“

Aber es ist wieder einmal zu zeigen, wie die freheitliche Unzensuriert.at die Wahrheit auf die brutalste Art und Weise schägt, und zwar deshalb ist das immer wieder aufzuzeigen, weil sie, die Unzensuriert.at, eben die Website freiheitlicher Spitzenfunktionäre und freiheitlicher Spitzenfunktionärinnen ist. Und in leichter Abänderung eines Sprichwortes kann gesagt werden, wer in einer Sache lügt, der lügt nicht nur in einer Sache … Und das ist zu bedenken, wenn in der Wahlzelle, in diesem Jahr beispielsweise am 29. September 2013, die eigene Hand bei den Freiheitlichen ein Kreuz machen will -, da ist die eigene Hand freundlich aber bestimmt daran zu hindern …

Auf die carte postale wurde sowohl der Kommentar der freiheitlichen Unzensuriert.at als auch die Transkription der Sendung zum Vergleich geklebt. Sie können sich aber auch das Video ansehen unter:  http://www.memritv.org/clip/en/3867.htm …

Was Sie auf der carte postale lesen können, was Sie sehen werden, ist nicht das, was die freiheitliche Unzensuriert.at darüber schreibt, die sich dabei auf die Paraguay Rundschau (allerdings die Verlinkung führt zu einer anderen Rundschau, die Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, auf Reisen zeigt) bezieht … Genau das Gegenteil. Das heißt, wieder einmal ein freiheitlicher Kommentar, unnötig und falsch …

NS Über ein weiteres britisches Beispiel von gleicher freiheitlicher Qualität wurde erst vorvorgestern geschrieben: Lügen-, Hetz- und Diffamierungstechnik der Freiheitlichen – Exemplarisch gezeigt am englischen Beispiel …

NS Das Bild, das die freiheitliche Unzensuriert.at zu diesem Kommentar auswählte, erzählt aber doch noch eine Wahrheit, die die freiheitliche Unzensuriert.at in ihrem Kommentar selbst nicht ansprechen wollte, also unbeabsichtigt und ungewollt entgeht sie doch einer Wahrheit nicht, nämlich der von der häuslichen Gewalt in nicht-muslimischen Haushalten, der vom brutalen Schlagen der Frauen durch den nicht-muslimischen Mann, der vom auch im sogenannten christlichen Abendland für sehr viele Frauen bitteren Familienalltag und bedrohlichen Ehealltag. Denn das Bild zeigt im Gegensatz etwa zum gewählten Bild der Paraguay Rundschau, das zum Artikel passender ist, einen Mann und eine Frau, die ein sogenanntes modernes westliches Paar darstellen, möglicherweise einem sogenannten modernen westlichen Magazin entnommen, die über die Gewalt in sogenannten modernen westlichen, vielleicht über taufscheinchristliche Ehen und Familien in Österreich berichtete …

Frage auf dem Genfer Bahnsteig nach dem Rückkehrsinn nach Österreich

Dem Herrn muß es in der Sekunde klar gewesen sein, daß seine gegen den Strom der zu den Zügen Drängelnden gestellte Frage, ob es Sinn habe, oder gar: Sinn mache, nach Österreich zurückzukehren, nicht verstanden wird, denn er bittet augenblicklich um ein wenig Zeit, damit er seine Frage verständlich machen, sich politisch bekennen könne, auch wenn er zugleich eingestehen müsse, nicht in der Lage zu sein, nach Österreich zurückkehren zu können, jedoch, auch wenn er es selbst nicht ganz verstünde, es interessiere ihn einfach, ob sich die Wirklichkeit in Österreich seit seinem Weggang derart verändert habe, daß eine Rückkehr durchaus wieder in den Bereich des Möglichen … Er bitte um Geduld und Nachsicht, denn er neige zur Ausführlichkeit, aber er wolle sich bemühen, fragmentarisch, also kurz und bündig zu berichten, in was für einer Welt er lebte, damals, nicht einmal ein Jahr sei es noch hin gewesen zum Krieg von 1914 … Er erinnere ein Wort Goethes, das mich vor Jahren absonderlich ergriffen hat. Es sagt: man könne nur über solche Fragen schreiben, von denen man nicht zuviel wüßte. – Das tiefe Glück und Unglück dieses Geständnisses werden nicht viele Menschen verstehn. Es spricht eine schlichte seelische Tatsache aus: Daß die Phantasie nur in der Dämmerung arbeitet. Es gibt ein Denken, das Wahrheit schafft; klar wie eine Nähmaschine setzt es Stich neben Stich. Und so gibt ein Denken, das glücklich macht. Das ungeduldig in dich hineinfährt, so daß deine Beine zittern; das im Flug und Sturm Erkenntnisse vor dir auftürmt, an die zu glauben dein Seelenleben in den nächsten Jahren ausfüllen wird, und: von denen du doch nie wissen wirst, ob sie richtig sind. Seien wir ehrlich: es reißt dich plötzlich einen Berg hinauf, von wo du deine innere Zukunft mit seliger Weite und Gewißheit siehst wie – seien wir ehrlich, wie ein zirkulärer Irrer, ein Manisch-Depressiver im Vorstadium der Manie. Du schreist nicht und du machst keinen Unsinn, aber du denkst locker und gigantisch wie mit Wolken, während das gesunde Denken Fug auf Fug wie in Ziegelsteinen denkt und wie äußerstes Bedürfnis hat, jeden einzelnen Griff immer wieder an den Tatsachen zu prüfen. Es verarmt dich, Einzelnen, indem es dich nicht über die Antworten auf ein paar Fragen hinausläßt, von denen deine Seele selbstverständlich nicht leben kann. Es macht dich unfruchtbar. Aber du mußt dein Denken von Zeit zu Zeit immer wieder auf dieses zurückschrauben, mußt es daran prüfen, mußt es ihm unterwerfen, darfst dich nie zu weit davon entfernen, wenn du nicht ins Maßlose und das ist zugleich ins Bedeutungslose geraten willst. Wer nicht mit einer heimlichen Scham und doch mit brennendem Entschluß die Wissenschaft meidet, versteht Goethes Geständnis nicht. Möge es entschuldigen, was ich in diesen Wochen … Ich habe mich nie früher für Politik interessiert. Der politisierende Mensch, Abgeordneter oder Minister, erschien mir wie ein Dienstbote in meinem Haus, der für die gleichgültigen Dinge des Lebens zu sorgen hat; daß der Staub nicht zu hoch liegt und daß das Essen zur Zeit fertig sei. Er erfüllt seine Pflicht natürlich so schlecht wie alle Dienstboten, aber solange es angeht, mischt man sich nicht ein. Las ich zuweilen das Programm einer politischen Partei oder die Reden des Parlaments, so wurde ich in der Ansicht nur bestärkt, daß es sich hier um eine ganz untergeordnete menschliche Tätigkeit handle, der nicht im geringsten erlaubt werden dürfe uns innerlich zu bewegen. Ganz zugrunde lang alledem dem aber ein altes Vorurteil, das ich hatte. Ich weiß nicht, wann ich es erwarb und welchen Namen ich ihm geben soll. Mir gefiel unsre Welt. Die Armen leiden; in tausend Schatten bilden sie eine Kette von mir abwärts zum Tier. Und eigentlich am Tier vorbei noch weiter abwärts, denn keine Tierart lebt unter so untierischen Bedingungen wie manche Menschen unmenschlich leben. Und die Reichen gefielen mir wegen ihrer Unfähigkeit ihren Reichtum seelisch bedeutsam auszunützen, wodurch sie so komisch sind wie jene Insekten, die in der Luft schillern und in der Nähe betrachtet, ein haariges, blödes Säckchen von Leib haben und ein dünnes, armes Stengelchen von Nerv darin. Und die Könige gefielen mir in ihrer Majestät wie gutmütige Menschen mit einer kleinen Absonderlichkeit, auf die alle Welt mit einem Augenzwinkern eingeht. Und die Religion gefiel mir, weil wir längst ungläubig sind und ganz ernsthaft weiter in christlichen Staaten leben. Und vieles in dieser Weise. Das war nicht nur Freude an der Vielheit der Erscheinung und nicht nur die nahebei philosophische Erschütterung über die außerordentlich zähe, zerdehnbare, unzerquetschbare Natur des Menschen, die diesem würdelosen Affen zur Herrschaft über die Erde verhalf, sondern es war vor allem die Wertschätzung der großen inneren Unordnung selbst, die darin liegt, daß wir den Nächsten mißbrauchen, aber bedauern, uns ihm unterordnen, aber das nicht ernst nehmen oder von einem Mord mit Scheu, von tausenden aber mit Ruhe sprechen. Denn, so schien mir, eine derart logikloser Unordnung des Lebens, eine solche Auflockerung ehemals bindender Kräfte und Ideale müßte ein guter Boden für einen großen Logiker der seelischen Werte sein. Da dieses Dasein in seiner Kupplung widersprechender Elemente außerordentlich kühn, wenn auch aus Inkonsequenz und Feigheit ist, bleibt nur der Schritt zu tun, noch kühner aus Bewußtheit zu werden. Und hier, wo jedes Gefühl nach Richtungen äugt, alles treibt, nichts gehalten wird und seine Kombinationsfähigkeit verliert, müßte es gelingen, alle inneren Möglichkeiten noch einmal zu prüfen, neu zu erfinden und die Vorzüge einer vorurteilslosen Laboratoriumstechnik endlich aus den Naturwissenschaften auch auf die Moral zu übertragen. Und daß wir damit aus der durch Rückschläge so langsamen Entwicklung vom Höhlenmenschen bis heute mit einem Sprung hinaus in eine neue Weltepoche kämen, glaube ich noch heute. Um einen Namen zu geben. ein konservativer Anarchist war ich.

Den Gedanken, durch den sich das änderte, wird man vielleicht lächerlich finden. er ist kurz und einfach. Du selbst bist schon – sagte er mir – in dem, was du willst, ein Geschöpf der Demokratie und die Zukunft ist nur durch eine gesteigerte und reinere Demokratie erreichbar.

Ich hielt, daß alle Menschen im Grunde gleich und Brüder seien, immer für eine sentimentale Übertreibung und tue es noch heute, denn mein Gefühl wurde von dem der anderen stets mehr abgestoßen als angezogen. Aber ich glaube mit Klarheit zu sehen, daß die Wissenschaft ein Ergebnis der Demokratie ist. Nicht nur daß hier der Große mit dem Geringen arbeitet und der Größte den Durchschnitt der nächsten Generation kaum überschreitet. Vielmehr ist das Entscheidende, daß durch die Demokratisierung der Gesellschaft, die in den letzten zweihundert Jahren stattgefunden hat, eine größere Zahl Menschen als je zur Mitarbeit gelangt ist und daß unter dieser größeren Zahl – entgegen dem aristokratischen Vorurteil – die Auslese an Begabung größer ausfiel. Ich verkenne nicht die Verflachung, die zuweilen bei zu großer Ameisenhaftigkeit des wissenschaftlichen Betriebes zur Gefahr wird, aber ich glaube, daß die Zahl der großen Leistungen im Verhältnis zu der der mittleren steht, denn das Genie macht nie etwas neu, sondern stets nur etwas anders und die durchschnittlichen Talente liefern ihm die Möglichkeit, in der es sich zu Leistungen verdichtet. der vehemente Aufschwung, den die Kenntnis und Beherrschung der Natur seit dieser Zeit genommen haben, ist nur so zu erklären. – Es ist undankbar diesen Leistungen des Verstandes immer nur entgegenzuhalten, daß sie der Seele nichts genützt haben, ja daß seit ihrer Zeit das Seelische einen Prozeß der Verkümmerung erleidet. Sie haben alle, auch die im guten Sinn einfältigen Seligkeiten zerstört, gewiß, indem sie einen Boden für kompliziertere schufen; aber es ist nicht ihre Aufgabe gewesen, auch noch diese selbst zu schaffen. Sondern unsre. Der naturwissenschaftliche Verstand mit seinem strengen Gewissen, seine Vorurteilslosigkeit und Entschlossenheit, jedes Ergebnis von neuem in Frage zu stellen, sobald der geringste geistige Vorteil dadurch möglich ist, tut auf einem Interessensgebiet zweiten Ranges das, was wir in den Fragen des Lebens tun sollten.

Allein gewiß geht auch das, was wir durch ihn erlitten haben, auf seine demokratische Herkunft zurück. Es ist die Verarmung des inneren Ganzen zum Vorteil einzelner Teile. Die Existenz gewaltiger Spezialgehirne in Kinderseelen. Nicht nur ist es meistens betrüblich, Männer der Wissenschaft über andre als wissenschaftliche Fragen urteilen zu hören, sondern auch der Mathematiker versteht Kulturhistoriker nicht: und der Nationalökonom nicht das Leben des Botanikers. Diese Divergenz des Geschmacks ist nicht nur eine Frage der Unübersichtlichkeit und deshalb der Größe der Wissenschaft. Denn wären die Gelehrten Söhne und Glieder einer einheitlichen Gesellschaft, so wäre die Wissenschaft eine allseitige, ausgeglichene und durch den ganzen Geschmack beschränkte Ausbildung des Geistes geworden, eine gesellschaftliche Übung und verhielte sich zu der unsren wie das körperliche Können des Renaissancegentiluomo zu den Rekordleistungen des modernen Sports. So aber kommen sie als junge Leute aus den verschiedenen Gegenden der menschlichen Gesellschaft daher, ausgestattet mit den verschiedensten Lebensgewohnheiten, -ansprüchen und -hoffnungen, bohren sich mit dem Kopf an der Stelle in die Wissenschaft ein, wo sie angelangt sind, und leben frugal, voneinander verschieden und in Unkenntnis jeder anderen Kultur das Leben jenes seelischen Dorfs weiter, aus dem sie gerade stammen.

Und nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Kunst finden wir den gleichen Gewinn und das gleiche Leid. Denn was haben wir, frage ich mich, in der Kunst heute Köstlicheres als jene Freizügigkeit des Gefühles, die wir einer Auflockerung der moralischen Satzungen und der Geschlossenheit des Geschmacks, im letzten Grunde also auch hier der zu großen Zahl der Menschen verdanken? Sie ermöglicht uns jene außerordentliche Beweglichkeit des Standpunkts durch die wir das Gute im Bösen und das Häßliche im Schönen erkennen. Die starren Schätzungen (welche wir vorgefunden haben) auflösen und ihre Elemente zusammensetzen. Aber auch, daß wir mit diesen Leistungen nicht durchdringen, rührt daher, und darum der künstlerische Partikularismus, die ohnmächtige Vielheit kleiner Gemeinden, die Hemmungslosigkeit im Umsturz und Erfinden von Neuem, mit der sich die Künste maßlos steigern, weil sie kein Publikum beschwert. Das Mißtrauen, mit dem jedes Neue wie eine Narrheit empfunden wird, und nicht zuletzt, daß trotzdem dieser sinnlose, täuschende allgemeine Hunger nach einer künstlerischen Erlösung bleibt, nach einer homerischen Einfalt, in die wir verschiedenen alle einmal vereint zurücksinken könnten. – Trotzdem ist es für mich ohne Frage, daß wir die so errungenen Vorteile niemals wieder preisgeben werden und daß wir die Schädigungen überwinden können. Und daß wir gewinnen werden, wenn wir die Entwicklung, die bisher geführt hat, noch übertreiben.

So – angedeutet – der Gedanke. Und meine Überzeugung zwingt mich seither zu etwas, wovon mein Gefühl nichts wissen will. Ich mache die theoretischen Vorstudien, die mir ermöglichen sollen, meinen Willen einzusetzen. Ich suche ein wirtschaftliches Programm, das die Durchführung einer reinen, beschwingenden Demokratie gewährleisten soll, das noch größere Massen heraufzieht. Gewiß, ich werde bis dahin sozialdemokratisch oder liberal, je nachdem es die Umstände fordern, wählen, aber es ist klar, daß wir etwas brauchen, das uns aus der Flachheit der heutigen Parteien hinausführt, und zu jeder solchen Idee gehört ein wirtschaftliches Programm als Durchführungsvorschrift. Und ich frage mich ganz naiv: wer wird meine Schuhe putzen, meine Exkremente fortkarren, nachts für mich in ein Bergwerk kriechen? Der Bruder Mensch? Wer wird jene Griffe tun, zu deren vollendeter Durchführung man ein ganzes Leben lang an der gleichen Maschine stehn und das Gleiche tun muß. Ich kann mir vieles denken, das heute gering geschätzt wird und doch einen Zauber hat, sobald man es freiwillig tut. Aber wer wird jenen vielen andren Arbeiten sich unterziehen, zu denen nur die Not zwingt? Und ich will bessere Richter, bessere Wohnungen haben. Ich will besser essen. Ich will mich nicht über den Polizeimann ärgern. Zum Teufel, ich, Mensch, bewohne die Erde und sollte es in diesem meinem Haus nicht zu einer besseren Bequemlichkeit bringen können als diese erbärmlichen von heute?! Einstweilen treiben wir Politik, weil wir nichts wissen. Es zeigt sich deutlich darin, wie wir es tun. Unsre Parteien existieren durch die Angst vor der Theorie. Gegen die Idee, fürchtet der Wähler, läßt sich stets eine andre Idee einwenden. Darum schützen sich die Parteien gegenseitig vor den paar alten Ideen, die sie ererbt haben. Sie leben nicht von dem, was sie versprechen, sondern davon, die Versprechen der anderen zu vereiteln. Das ist ihre stillschweigende Interessensgemeinschaft. Sie nennen diese gegenseitige Behinderung, die nur kleine praktische Ziele erreichen läßt, Realpolitik. Keine von ihnen weiß wirklich, wohin es führen würde, wenn man den Agrariern folgte, oder den Forderungen der Großindustriellen oder denen der Sozialdemokratie. Sie wollen gar keine Politik machen, sondern Stände vertreten und für bescheidene Wünsche das Ohr der Regierung haben. Ich hätte nichts dagegen, wenn sie darum die Politik andren überließen, so aber konservieren sie durch die Legierung mit wirtschaftlichen Tagesvorteilen auch noch entwertete Ideologien, wie die des Christentums, der Könige, des Liberalismus, der Sozialdemokratie. Und indem sie sie niemals ausführen, geben sie ihnen einen Schein von Bedeutung und Heiligtum, was neben allem andren auch noch eine Sünde wider den Geist ist.

Ich bin überzeugt, daß das wirtschaftliche Programm keiner einzigen von ihnen durchführbar ist und daß man auch gar nicht daran denken soll, eines zu verbessern. Sie werden weggeblasen, sobald der Wind sich erhebt, wie allerhand Mist, der sich auf stillem Boden angehäuft hat, sie werden falsch gestellte Fragen sein, auf die es kein Ja und Nein mehr geben soll, sobald eine Sehnsucht durch die Welt fährt. Ich habe keine Beweise dafür, aber ich weiß, so wie ich warten viele.

Noch aber ist es still und wir sitzen wie in einem Glaskäfig und trauen uns keinen Schlag zu tun, weil dabei gleich das Ganze zersplittern könnte. Wir sind mit unsren besten Dingen verfangen in der Geldwirtschaft, mit der Kunst, den Erfindungen … ja wir lieben das Geld wie eine Art Gott, eine Art Zufall, eine unverantwortliche Instanz der Entscheidung. Trauen wir wirklich irgendeiner sozialen Organisation zu, die guten Künstler zu fördern und die schlechten zu unterdrücken? Den Wert von Erfindungen oder anderen Ideen zu erkennen, der sich erst nach Jahren manifestieren wird? Wir sind im Grunde durchdrungen davon, daß der Staat der entsetzlichste Tölpel ist. Auch das Geld verteilt sich nicht nach Gerechtigkeit, aber es verteilt sich doch wenigstens nach Glück und Zufall und es ist nicht die stabilisierte Hoffnungslosigkeit, die der allmächtige Staat wäre.

So kommen diese Tage der Depression. Ich war zu Besuch im römischen Irrenhaus und dann in der Kirche. Damit es nicht wie eine Pointe erscheint, sage ich es gleich jetzt: so erschien mir alles, wie unsre Situation. Sieben Mann, der Arzt, ich und fünf große Wärter traten wir in jedes Zimmer der Unruhigenabteilung. In einer Einzelzelle tobte ein nackter Mann; wir hörten schon von weitem ihn schreien. Blond war er und muskulös und sein Bart stak voll dicken Speichels. Immer die eine Bewegung machte er, ein Herumwerfen des Oberkörpers mit einem Ruck aller Muskeln und dazu immer den gleichen Griff mit der einen Hand, als wollte er jemanden etwas erklären. Und schrie etwas, das keiner verstand, immer das gleiche. Für ihn war wohl jenes Bedeutungsvolle, das er deutlich zu machen, der Welt ins Ohr zu hämmern hatte, für uns war es ein zerstoßener unförmiger Schrei. Und danach saß ich beim Gesang der französischen Nonnen. Ein Stimmchen ging zagend dahin, man wußte nicht, war es ein altes oder junges Stimmchen und die Stimmen der Schwestern holten es ein und wärmten es in der kalten Ungewißheit des Weltraums. Und drei Schritte vor mir sang einer selig mit und zerstörte alles. Es war einer von jenen Alten, die den Betstuhldrang dreimal täglich nicht zurückhalten können und die der Gott der Katholiken angeblich so lieben soll. Das bäurisch Altjungfernhafte, schlecht Gelüftete des Katholizismus senkte sich muffig auf mich. Sind so böse Umwege nötig, um zu diesem Augenblick des Gesangs zu kommen? Sind Umwege nötig? Rucke, Zuckungen, Planloses, Andersgeplantes? Ist es ein Unsinn, ein Teil zu nehmen und einen Weg zu brechen? Wird alles von selbst, irgendwann, nebenbei? Und nie durch Erkenntnis und geradlinigem Willen? Mir fiel der Giardino zoologico ein, nicht weit von der Kirche, so erschien mir alles. Ein Tier geht dort auf und ab, auf und ab. Ohne Gitter eingeschlossen. Ich habe es gesehn. Ist es nicht wirklich so, der Mensch -: ein Tier, aus dem Weltraum hier verfangen? Eingeschlossen ohne Gitter. Auf und ab. Auf und ab. Versteht nicht, warum es nicht hinaus kann? Ohne Sentimentalität und in voller Kühle: er ist es. – Ich bin trotzdem verstimmt über diesen literarischen Einfall. Es drückt die alte Lust auf mir, alles vergeblich zu finden. Ich bin zurückgeschlagen. Aber ich habe den Willen! An der Stelle muß der Herr, dessen Ausführungen ohnehin beendet zu sein scheinen, nach seinem auskunfterwartenden Umherschauen zu schließen, auf der Stelle aber müssen alle anderen am Bahnsteig auch verlassen werden, denn der Zug zum Flughafen ist nun eilig zu besteigen, schon werden die Waggontüren automatisch geschlossen, auf eine Antwort kann nicht weiter gewartet werden … die Tür ist bereits mehr als zur Hälfte geschlossen, und außerdem worauf, eine Antwort hätte ihm ohnehin nicht … was noch ginge, die Frage hinauszuschreien, wird mehr geahnt als überlegt, weshalb überhaupt noch, durch die nun gänzlich geschlossene Tür des schon anfahrenden Zuges, noch irgend wohin – –

Lügen-, Hetz- und Diffamierungstechnik der Freiheitlichen – Exemplarisch gezeigt am englischen Beispiel

Es ist ein Fehler, die freiheitliche Unzensuriert.at aufzurufen, aber Freiheitliche kandidieren bei Wahlen, und vor allem Christschwarze sind nach wie vor nicht abgeneigt, mit Freiheitlichen eine Regierung zu bilden, möglicherweise schon nach der nächsten Nationalratswahl am 29. September 2013 …

Damit aber Wähler wissen, richtiger, es kann nie genug gewußt werden, muß immer wieder daran erinnert werden, wen sie wählen, wenn sie Freiheitliche wählen, muß das weiter gemacht werden, also auch die freiheitliche Unzensuriert.at aufgerufen werden. Denn nur Wählerinnen können ein Wahlergebnis herbeiführen, das eine Regierung mit freiheitlicher Beteiligung unmöglich macht -, Beteiligung ist ein zu positives Wort, zutreffender: eine Regierung mit freiheitlicher Belügung unmöglich macht.

Freiheitliche Unzensuriert - Lügentechnik

Paul Weston, Gates of Vienna: „At the siege of Vienna in 1683 Islam seemed poised to overrun Christian Europe. We are in a new phase of a very old war.“

An diesem Kommentar in der freiheitlichen Unzensuriert.at vom 21. Juni 2013 mit der Schlagzeile „BBC News gibt Islamkritiker zum Mord durch Islamisten frei“ kann die freiheitliche Lügentechnik, die freiheitliche Hetztechnik und die freiheitliche Diffamierungstechnik beispielhaft aufgezeigt werden:

Es wird von Unzensuriert.at nicht geschrieben, wann diese Sendung ausgestrahlt wurde. Freiheitliche rechnen also damit, daß kaum wer sich die Mühe macht, es selbst herauszufinden, zu recherchieren. Das ist schon einmal der erste wichtige Ziegel zum Bauen einer Lüge.

Es müssen aus zwei Sendungen eine Sendung gemacht werden, um überhaupt diese konkrete Lüge und Hetze und Diffamierung verbreiten zu können. Freiheitliche Unzensuriert.at macht also aus der Sendung vom 14. Juni 2013 und aus der Sendung vom 16. Juni 2013 eine einzige Sendung (als hätte es also nur eine Sendung gegeben):

http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-22936706

http://www.youtube.com/watch?v=Jw4idNBibyA

Wenn Sie sich die Sendungen ansehen, wird Ihnen die harmloseste Lüge der freiheitlichen Unzensuriert.at sofort auffallen, Tommy Robinson wurde nicht „in die letzte Ecke des Saales verbannt“. Tommy Robinson saß zwar im Saal und nicht auf dem Podium, aber die Sendung wurde mit ihm eröffnet und von seiner Redezeit her … Der Moderator von „Three free speech“ fragte ihn weder, mit welchem Namen er ihn ansprechen soll, noch sprach er davon, daß er die Geburtsurkunde von Tommy Robinson gefunden habe. Das war erst am 16. Juni 2013 in der Sendung „Sunday politics“, in der Tommy Robinson der einzige Gast war, also prominent zu Wort kam. Am Beginn der Sendung reden sie über die Pseudonyme und sie einigen sich auf ein Pseudonym. Der genannte Name von der Geburtsurkunde ist einer, den Tommy Robinson selbst kurz davor nennt (und beispielsweise auf Wikipedia längst schon …)

(In Österreich, um einen Vergleich zu bemühen, würde er wohl in der „Pressestunde“ am Sonntag sitzen. Soviel dazu, daß ihm kein prominenter medialer Platz eingeräumt wird. Tommy Robinson kommt medial sehr oft vor …)

Freiheitliche Unzensuriert.at bezieht sich in ihrem Kommentar auf Paul Weston. Nun, derart schamlos kann Paul Weston in England, wo beide Sendungen gesehen werden, selbst nicht lügen, er muß doch bei einer Darstellung bleiben, die näher an der Wahrheit bleibt, was den Ablauf der beiden Sendungen betrifft. Aber auch er arbeitet schon mit dem großen Daumen. Und die freiheitliche Unzensuriert.at setzt die Schrauben an und zerquetscht noch das Restchen Wahrheit völlig. Nebenher, ebenfalls nicht uninteressant, wen die freiheitliche Unzensuriert.at mit Paul Weston aufruft, um eine „Beihilfe zum Mord“ zu konstruieren …

Beinahe auf die Verharmlosung vergessen, auf die vierte freiheitliche Technik. Freiheitliche Unzensuriert.at stellt die English Defence League als „islamkritisch“ vor – eine harmlose, nahezu ehrenwerte Bezeichnung, denn Kritik ist eine positive Sache. Mit Kritik allerdings hat die English Defence League wenig im Sinn, mehr mit dem, was Freiheitliche stets anderen unterstellen, wie im konkreten Fall auch, wieder einmal … Ein Beispiel der Kritik, zu der die English Defence League recht extrem fähig ist, wurde erst vor kurzem gegeben.

Um abschließend an den Beginn anzuknüpfen. Michael Spindelegger wird nicht zu halten sein, Kanzler einer Koalition unter freiheitlicher Belügung werden zu wollen, außer am 29. September 2013 stimmen Wähler und Wählerinnen klar und deutlich dagegen …

NS Gegen wen gehetzt wird, wer diffamiert wird, wem eine „Beihilfe zum Mord“ -, das muß nicht ausgeführt werden. Das erschließt sich von selbst, ohne Recherche, beim Lesen des Kommentars der freiheitlichen Unzensuriert.at. Eine Collage des Beschriebenen wurde auf die carte postale geklebt.

Heute ist in Österreich alles noch viel erbärmlicher als 1938

Es gibt zwei Wege, die beschritten werden können, um auf das, was Efgani Dönmez und Peter Pilz als ihre Reaktion auf die Unruhen in der Türkei mit gerichtetem Blick hinunter auf die österreichische Scholle vorbrachten …

Auf dem einen Weg kann eine Thomas-Bernhard-Figur auf eine Parkbank gesetzt werden und sie darüber räsonieren lassen, daß heute in Österreich alles noch viel erbärmlicher ist als 1938. Ein Befund, der nicht von der Hand zu weisen ist. Wird nämlich berücksichtigt, was alles seit 1945 gedacht wurde, zu welchen Erkenntnissen seit 1945 Menschen fähig waren, welche visionären gesellschaftspolitischen Konzepte entwickelt wurden … In Österreich haben nun auch Grüne die Glocken entdeckt, mit denen Visionen das Totengeläut …

Dönmez - Pilz - Erbärmlich österreichischEs ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär mit dem sogenannten Migrationshintergrund nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: freiheitlich … Was für ein elende oder österreichische Integration. Wobei Elend und Österreich synonym …

Es ist heute in Österreich tatsächlich alles noch viel erbärmlicher als 1938. Nach all dieser jahrzehntelangen Geistesarbeit reagiert sogar ein grüner Funktionär, von dem bisher angenommen werden durfte, sein Hintergrund ist eben diese Geistesarbeit, nicht anders als ein sogenannter österreichischer Funktionär mit keinem Hintergrund, und er reagiert in der schlimmsten österreichischen Ausformung: christlich und freiheitlich … Millionen österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, die Mitglied des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche sind, würden heute ein pilzliches Verhör nicht bestehen können … Was dann? Mit ihnen? Ausbürgerung? Nein, das sind ja die Menschen, für die beispielsweise der zurzeitige freiheitliche Obmann das Kreuz zieht, das Peter Pilz bisher in der Scheide gut verbarg … Denn diese Millionen sind nach ihrem gültigen Katechismus nicht dem verpflichtet, was Peter Pilz von Einbürgerungswilligen scharf verlangen will, sie sind nicht der Demokratie in Österreich verpflichtet, sondern dem Absolutismus des in einem römischen Grätzel gesiedelten Kleinststaates … Das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Widerspricht nicht gerade der katholische Anführer in Österreich mit seinem Gehorsamkeitsgerede den demokratischen Grundwerten, nicht nur ständig fundamental, sondern stets prominent und breitest gebracht? Und gibt es nicht in Österreich eine kandidierende Partei, die die von Peter Pilz derart hochgehaltenen Staatswerte auf legalem Wege vernichten will? Auch das muß nicht zitiert werden, es kann gelesen werden:

Franziskus – Papst der Kadavergehorsamen

Auferstehung der gleichgeschalteten Presse für Christoph Schönborn

Der Sprengstoffgürtel des Staatsterroristen – ist das Recht

Christentuch

Auslöschung

Aber der Thomas-Bernhard-Figur will nicht weiter zugehört werden …

Es gibt noch den zweiten Weg, einfach zu fragen, wohin das führen wird, wohin das noch führen soll. Diesen Weg zu gehen, es wird gezögert, denn Furcht ist dabei. Vor den Antworten. Um diesen Weg einzuschlagen, auf diesem Weg einen ersten Schritt gehen zu können, muß abgeschwächt werden. Denn vielleicht sind auf diesem Weg doch Passanten und Passantinnen anzutreffen, mit nicht sorgenmehrenden Antworten auf die Fragen, wohin wird das noch führen, in Österreich, wenn jetzt schon Grüne beginnen, die visionären Konzepte zuzuschlagen und National-Christliches nachzubeten, vereinzelt noch, aber doch schon ein wenig taumelnd, zu wanken anfangen, von was für einer Strömung wollen sich so viele in Österreich, jetzt auch noch Grüne, mitreißen und den Kopf mit Geist und Buch ausreißen lassen …

Dr. Martin Graf – Langzeitumfrage Rücktritte von Abgeordneten: Statistik der Nichtüberzeugung

Vorgestern – das ist die rechte Zeitangabe für die Einleitung, wenn es um Freiheitliche geht …

Mit Vorgestern ist eigentlich stets zu beginnen, wenn Freiheitliche …

Langzeitumfrage Rücktritte Abgeordnete - Statistik der Nichtüberzeugung

Statistik der Nichtüberzeugung – 18. Juni 2009 bis 18. Juni 2013

Vorgestern also, am 18. Juni 2009, wurde diese Umfrage gestartet. In diesen vier Jahren wurden immer wieder Zwischenergebnisse veröffentlicht. Zumeist war eine Aufregung der Anlaß für die Bekanntgabe des Zwischenstandes.

Die Zwischenstände bilden soher nicht nur die Entwicklung der Werte ab, sondern sie erzählen auch die Geschichte einer permanenten Affäre.

Entwicklung, das ist nicht das rechte Wort.

Stagnation, ist das rechte Wort. Denn. In diesen vier Jahren gibt es keine Entwicklung. Stets um die 60 Prozent sprechen sich in Summe dafür aus, daß alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, und Dr. Martin Graf selbst zurücktreten sollen. Weder den Abgeordneten noch Martin Graf selbst ist es also bis jetzt je mehrheitlich gelungen, davon zu überzeugen, daß Dr. Martin Graf eine gute Wahl war … Wie auch? Bei all den seit dem 28. Oktober 2008 weiteren – nicht Entwicklungen – Anhäufungen von Affären … Nach vier Jahren können diese Abgeordneten weniger denn je überzeugen. Im Oktober 2009 beispielsweise waren es 34 Prozent, die sich für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf wählten, aussprachen, nach dem aktuellsten Zwischenstand sind es 39,94 Prozent. Durch die Jahre also ein stetes Anwachsen der Zustimmung für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Martin Graf im Parlament wählten. Das werden vor allem die christschwarzen Abgeordneten, die hauptverantwortlich waren für die Wahl von Dr. Martin Graf, nicht als Entwicklung bezeichnen wollen, die sie sich erhofft hatten …

Geschichte, das ist nicht das rechte Wort.

Geschichte erzählt von Entwicklung. Die Statistik der grafschen Werte aber ist die Auflistung von Affären. Das Ende der Geschichte. Die Affäre Martin Graf ist die prototypische freiheitliche Affäre. Es gibt zwischen der Affäre Martin Graf und anderen freiheitlichen Affären keinen qualitativen Unterschied. Ihre Inhalte umfassen wenige Punkte, die immer wieder und immer noch zu Aufregungen Anlaß geben. Es ist die Gesinnung. Es ist der der Weltanschauung geschuldete Umgang mit Fakten und Daten. Es sind all die Handlungen, die in der Berichterstattung mit der Feststellung einzuleiten sind: “Es gilt die Unschuldsvermutung” …

NS Sie sind weiterhin herzlich eingeladen, sich auch an dieser Umfrage zu beteiligen.

Ein Wiedergelesener der Freiheitlichen lädt zum Schmunzeln ein – Nicht nur

Es überrascht schon lange nicht, richtiger, es überraschte eigentlich nie wirklich, welche Schriftsteller die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfiehlt … Es ist kein schlechter Rat, wenn Sie nach Lebensstationen der Wiedergelesenen suchen, zuerst „NS-Herrschaft in Österreich“ aufzuschlagen, in den meisten Fällen werden Sie kein zweites Nachschlagewerk bemühen müssen …

Freiheitliches Rüstzeug für DemokratieAuch mit der aktuellen Ausgabe Nr. 24-2013 kann die freiheitliche ZZ nicht überraschen. Denn. Diesmal ist es Robert Hohlbaum …

Das Lesen nachfolgender Zeilen  bewirkte bloß noch ein Schmunzeln …  Wahrlich, ein freiheitlicher Zeitgenosse …

Er hatte seit 1937 die Duisburger Stadtbücherei geleitet und schlug nun in Weimar große Privilegien für sich heraus: Er nutzte die Bibliothek als Forum seiner ideologischen Selbstgleichschaltung und zur Inszenierung seiner Dichterexistenz. Sein Amt jedoch vernachlässigte er in verheerender Weise.

Bei diesem Schmunzeln soll es heute bleiben und gar nicht ernsthaft beispielsweise auf die Frage eingegangen werden, wie es um die Demokratie bei den Freiheitlichen bestellt ist, wenn zum freiheitlichen Rüstzeug auch ein Robert Hohlbaum gehört, der „gegen die Demokratie“ …

Ein bißchen Mitleid mischt sich doch in das Schmunzeln, Mitleid mit dem Menschen, der auf der freiheitlichen Unzensuriert.at sich demokratisch, genauer, freiheitlich einbringen wollte, möglicherweise sogar ein Wähler der Freiheitlichen ist, und nun auch noch vom III. Präsidenten NR in dieser Ausgabe der freiheitlichen ZZ runtergemacht wird, in der Helge Morgengrauen die Wiederlobung betriebt für einen, der

sich als Dichter und als Burschenschafter stets seiner engeren Heimat wie auch dem größeren Vaterland verbunden [fühlte] – auch noch zu einer Zeit, als sich die Deutschen oder gar deutschstämmige Österreicher unter dem Druck der politischen Verhältnisse lieber nicht zu Volk und Heimat bekannten.

Ach, die morgengrauensche Zeitangabe, passend – allerdings nur bei äußerst großzügiger Betrachtung – für die Jahre bis 1938 aber doch mehr für die Jahre nach 1945 … Das Schmunzeln will nicht damit vergällt werden, jetzt darüber nachzudenken, welche Verbundenheits-und-Bekenntniszeit tatsächlich gemeint sein will …

NS Dr. Martin Graf ist nicht der erste Freiheitliche, der die eigene Schreibstaffel beleidigt, denunziert, sich von ihr distanziert …

Ex-Nationalratspräsident Dr. Martin Graf – Ein überreifer Hinauswurf

… für Umsonst, die sich heute damit selbst die Antwort auf ihre Frage vom 22. September 2011, ob Freiheitliche noch wählbar seien,  gibt …

Es ist mehr als eine Antwort nur auf die Frage nach der Wählbarkeit, es ist die radikale Antwort auf die Frage, die sich sehr viele in diesem Land seit Jahren stellen, nach dem Halten eines Unhaltbaren … Es ist ein überreifer Hinauswurf … Dr. Martin Graf ist für Umsonst kein III. Präsident NR mehr, bloß noch ein Ex-Nationalratspräsident …

Ex-Nationalratspräsident Dr Martin GrafNS Wer dafür die übliche Erklärung vermißt, wird bei genauer Überlegung sagen müssen, eine derartige Fehlleistung würde aber auch nicht gerade schmeichelhaft sein, schlimmer noch, eine punktgenaue Abbildung der Bedeutung … Darüber hinaus müßten zwei Fehlleistungen erbracht worden sein. Die erste beim Schreiben und die zweite beim Korrigieren. Sollte es denn eine Fehlleistung gewesen sein, ist es menschgemäß eine Freud‘, daß es dann gleich eine zweifache Fehlleistung war, wenn angenommen wird, daß Umsonst noch Korrektoren oder Korrektorinnen beschäftigt …

Jorge Mario Bergoglio, der Stellvertreter – Ach, wäre er bloß nur ein Trottel …

… von ein paar Dutzend rentenreifen Männern zu ihrem Grätzelhäuptling Gewählter … Niemand außerhalb seines Grätzelstammes wüßte je etwas von ihm, niemanden von außerhalb würde je es kümmern und schon gar nicht je bekümmern, was für Predigten er seinen Wirklichkeitsverhöhnenden hält, nie würde die Welt erfahren, welche Trotteleien diesem Stamm mehrheitsfähig wählbar seit je erscheinen…

Bloß in seinem regierten Grätzel würde der eine oder andere darüber munkeln, jungfräulich empfangsbereit kichern, während einer oder mehrere aus dem Rentenanspruchsdutzend sie besuchten, sich kommen ließen …

Papst Franziskus - Moden alter MännerWas sind denn Gesetze je anderes, als geschaffen aus dem Augenblick für den Augenblick? Was sind denn Gesetze je anderes – als Moden? Wenn es unangenehm sein sollte, Gesetze als Moden bezeichnet zu lesen, kann es durchaus „erhabenen“ formuliert werden, damit der Mensch sich „geadelt“ empfinden kann: Was ist das Gesetz denn je anderes, als papiergewordene „Seele“ vergänglicher Weltanschauungen, in Paragraphen eingelegte Gesinnungen …

Jorge Mario Bergoglio, auch er, muß ohne Geruchssinn sein, wie sonst könnte der Gestank, den die Weltanschauungen von Organisierten Glauben und also auch die des Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche nach wie vor geöffneten und immer noch nicht entsorgten Einmachgläsern ausgehalten werden … Oder es ist abgründiger …

Jedoch, die Wahrheit ist, Jorge Mario Bergoglio wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern gewählt, aber närrisch glaubt eine Masse an Menschen, die diesem Organisierten Glauben angehören, daran, ihn selbst gewählt zu haben, und, die Wahrheit ist, diese Trotteleien hört sich eine Masse von Menschen an und trottelt dieser Trotteleien hinterher …

Jedoch, die Wahrheit ist, der Stellvertreter wurde tatsächlich nur von ein paar Dutzend Männern, die sich davor drücken, in Rente zu gehen, gewählt, dennoch meint er, auch er, sich weiter anmaßen zu können, in Gesetzgebungen anderer und vor allem demokratischer Staaten eingreifen zu können, ein Mitspracherecht zu besitzen, als wäre er je irgendwo anders als in dem Grätzelstaat dazu gewählt ermächtigt worden …

Die Tatsache ist, nur ein paar Dutzend im Grätzel Aufgestiegene, die seit ihrem Berufseinstieg im geistigen Ruhestand das Abgreifen der Rosenkranzperlen mechanisch vollführen, haben ihn für ihren Grätzelstaat mit einem absoluten Mitspracherecht ausgestattet …

Wenn Sie nach dem Inhalt dieser Narretei des aktuellen Stellvertreters, um mit diesem geborgten Titel die Kontinuität auch dieses Organisierten Glaubens auszudrücken, fragen, auf den will gar nicht eingegangen werden. Denn der Inhalt ist bloß der Mode auch dieses Organisierten Glaubens geschuldet, die jetzt bevorzugt getragen wird. Andere Moden dieses Organisierten Glaubens wurden in den Tabernakel gehängt, werden aber in Ordnung gehalten, immer wieder hervorgeholt zum Säubern, für den Fall des Falles, es könnte wieder … Denn es kann ja sein, daß auch diese wieder in Mode kommen. Dann haben auch diese Moden wieder Hochamt, mit dem eingebrannten Label: Hexe, Ketzer …

Und darüber hinaus, der Inhalt, das ist die Wahrheit, ist nicht wichtig, denn heute sind es die Trotteleien zu diesen Gesetzen, gestern waren es die Trotteleien zu anderen Gesetzen, morgen werden es die Trotteleien zu anderen Gesetzen sein …