„Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“

Das Fürstenbuch, das erst im nächsten Jahr am 20. April veröffentlicht werden wird, ruft nicht nur Peter Sloterdijk auf, sondern auch Michael Klonovsky, für den mit Peter Sloterdijk geworben wird, nach wie vor, kann am 19. November 2025 gelesen werden,

„Feuilletons von ungewöhnlicher Brillanz. Man fühlt sich in die Zeit von Tucholsky zurückversetzt, als die deutsche Sprache noch vibrierte.“

es ist eine Weile, daß Peter Sloterdijk dies sagte, aber für die Reklame alleweil eine dankenswerte Beurteilung. Das macht die Größe der Denkenden aus, Verbindungen herzustellen, auf die sonst kein Mensch aus der Reihe der gewöhnlichen Leute käme, Klonovsky und Tucholsky

Tucholsky und Klonovsky — nur wer damit rechnen darf, selbst zu den „große[n] Männer[n] im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“ gezählt zu werden,

kann auch „[Ü]ber große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“ schreiben, wovon vom 20. April an ein jeder Mensch dankbar sich überzeugen wird dürfen, wenn sein Fürstenbuch

Tucholsky und Klonovsky — zwei Himmel über Feuilleton; kein großer Verlag könnte dem je widerstehen, wenigstens einen Himmel in seinem Programm zu haben, und Lichtschlag konnte nicht widerstehen, den KlonovskyLichtschlag, was für ein großer Verlagsmann im Zeitalter der gewöhnlichen Verlagsleute; er wird sich unter

diesen wohl ebenfalls „eigentümlich frei“ fühlen, nicht einfach frei, sondern eigentümlich frei, ja, frei sein, ist nichts, frei ist nur, wer eigentümlich frei, wie eben jene Eigentümlich-frei-Schreibenden …

In solch einem Verlag wird gesinnungsgemäß nicht auf die vergessen, die einst schon eigentümlich frei Im Programm „bei Natalia Lichtschlag“ (wie es im Impressum mit einer Lichtschlag-Fotografie formuliert ist) sind die also, die eigentümlich frei, wie u. a. m.

Ayn Rand,

Roland Baader,

Murray Rothbard,

Arno Delegasta,

Michael Klonovsky,

selbstverständlich auch Lichtschlag selbst,

und wenn es etwas zu feiern gibt, dann

kommt in das Programm das Jubiläum von „eigentümlich frei“

Peter Sloterdijk preist die vibrierende Sprache von Klonovskys Feuilletons, und Martin Mosebach zufolge beschreibt dieses Buch »eine ganz eigene Art zu sein«.

Wer sonst als Martin Mosebach könnte ein Buch von Klonovsky derart präzise würdigen, und einen Martin Mosebach zu würdigen, das wiederum kann nur ein Michael Klonovsky:

Aber was für einer: Martin Mosebach ist sicher einer der besten lebenden deutschsprachigen Autoren

Nein, das hat er nicht gewollt. Nicht, dass er die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nicht mehr für „einen der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre” halte, aber als er dies damals in trauter Runde daherplauderte, hatte er doch keine Ahnung, dass ein anwesender Journalist daraus prompt eine Meldung machen würde. Natürlich ohne ihn vorher zu fragen. Auf einmal stand der Schöngeist als Verbalrabauke da. Dabei wollte er doch bloß sein Unverständnis über die zu Stockholm immer mehr nach Hartz-IV-Kriterien erfolgende Preisvergabe bekunden.

[…]

Und diese katzenhaften Edelfräuleins, die in den Büchern auftreten? Eine beschreibt er mit den Worten: „Als feststand, daß sie heirateten, war sie am nächsten Morgen bereits im Bett geblieben.” Die hinreißende Manon aus dem „Beben” etwa, gibt es die tatsächlich? Mosebach nickt. Was hat sie zu dem Buch gesagt? „Aber sie liest doch keine Bücher.” Ein paar Flaschen Wein später preist er Anton Tschechow als „einen Gott”, Johann Peter Hebel als „großen Sprachlehrer” und setzt zu einer druckreifen Stegreif-Parodie von Thomas Bernhard an (dessen Werk er, nebenbei, für eine „große Dummheit” hält). Keine Frage, der Mann ist ein Causeur höchsten Grades.

Erschienen in: Focus 11/2006, S. 72ff.

Und sogar das, was Peter Sloterdijk im Fernsehen so leicht von sich gibt, bleibt für lange, lange unvergessen, Peter Hintz beispielsweise

Kitsch und AfD – Zur Ästhetik des aktuellen Rechtsradikalismus.
54books. 26. Februar 2020.

ist nicht umhingekommen, Sloterdijk zu zitieren:

Seit Jahren gilt Klonovsky als „Edelfeder“ der konservativen Publizistik, also als Autor, der sich nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch besonders auszeichne. Klonovsky veröffentlichte 2005 bei Rowohlt einen Roman (Land der Wunder), der zwar nur gemischte Rezensionen bekam, aber seinen Ruf als Künstler-Feuilletonist begründete.

So konnte er dann auch bei Reclam die Aphorismen des kolumbianischen Reaktionärs Nicolás Gómez Dávila herausgeben, obwohl diese Texte längst einer historisch-kritischen Kommentierung bedurft hätten.

Zu Klonovskys zahlreichen Fans gehört der Philosoph Peter Sloterdijk, der ihn für „Feuilletons von ungewöhnlicher Brillanz“ lobte, und die Pathosschraube noch einen Grad höherdrehte, weil man sich bei ihm „in die Zeit von Tucholsky zurückversetzt“ fühlte, „als die deutsche Sprache noch vibrierte.“ Diese Vibrationen spürte offenbar auch der Schriftsteller Eckhard Henscheid, der Klonovsky mal für „schwärmerisch, verschwärmter und zugleich kenntnisreich“ hielt. Im Nachwort zu Klonovskys erst im letzten Jahr erschienenen Kolumnenband Der fehlende Hoden des Führers: Essais erkennt Lorenz Jäger sogar „Einsichten … [in] die unendliche Verletzlichkeit des Schönen, des Heiligen, der Leuchtenden, des Lebendigen, des Differenzierten, des Intelligenten.“ Ein stilistisches Hufeisen entwarf neulich Harald Martenstein in der ZEIT, der Klonovsky mit dem verstorbenen konkret-Herausgeber Hermann Gremliza verglich, weil beide Autoren von links- und rechtsaußen „elegant“ und „auf dem Niveau des Kritisierten“ den bürgerlichen Mainstream angriffen.

Das klonovskysche Hodenbuch wurde nicht von Lichtschlag verlegt, sondern von einem Verlag, der auch einer unter den großen Verlagen im Zeitalter der gewöhnlichen Verlage

Und was für ein großer Mann Klonovsky auch für sich selbst sein wird, kann auch daran gesehen werden, genauer, er wird es vielleicht sich selbst hoch anrechnen, daß Dávila auch schon Einzug hielt bei den gewöhnlichen Leuten, die ihn zitieren, nur, das vermag nicht gesagt werden,

aus welchem von welchem Verlag verlegten Buch, gibt es doch so viele große Verlage unter den gewöhnlichen Verlagen

Und Beispiele der klonovskyschen „Brillanz“ hat Peter Hintz angeführt, aber diese „Brillanz ist im Heute auch Norbert Bolz eigen, zu dem Peter Hintz schreibt:

Wie Norbert Bolz ist Klonovsky einer der vielen heutigen Zirkus-Zarathustras, die einem Publikum, das sich in den Dörfern und Villenvierteln nach Erregung sehnt, passende Schenkelklopfer und Untergangsromantik bietet. Dieser neue rechte Kitsch verknüpft sexistische Erotik und rassistischen Hass mit bildungsbürgerlichen Statussymbolen, die das eigene Anspruchsdenken veredeln und damit legitimieren sollen. Das zeigt, wie wenig hinter dem Symbol stecken muss, damit Autoren wie Sloterdijk oder Jäger, die als Inbild von Bürgerlichkeit gelten, nicht nur Gehör, sondern auch gleich ihr Qualitätssiegel schenken.

Mit ihrem makaberen Bestehen auf Stil und Form liefern Klonovskys Texte eine Strategie, mit Hilfe von ein bisschen Mozart-Hintergrundmusik Gewalt entweder zu übertönen oder erst recht attraktiv zu machen. Offensichtlich stellt der Diskurs der „bürgerlichen Mitte“ dafür ausreichend Anknüpfungspunkte bereit und zeigte sich jahrelang auch mehr als willig, Autoren wie Klonovsky selbst zur „Mitte“ zu machen, solange nur die richtigen Kultur-Knöpfe gedrückt werden. Zu diesen auf Distinktion abstellenden Praktiken, mit denen ausgegrenzt werden kann, hat natürlich auch immer wieder das Kitschurteil gezählt. Wenn es heute noch einen Wert hat, sollte es vor allem gegen die neuen Kulturuntergangspropheten und ihre Fans selbst gewendet werden.

Erst in diesem November 2025 durften Beispiele der bolzenden Brillanz zitiert werden, ohne sich jetzt in der Kenntnis der klonovskyschen Brillanz entscheiden zu können, wer denn mehr in die Zeit von Tucholsky zurückversetzt, Michael Klonovsky oder Norbert Bolz, aber — auch wenn die Hoffnung zuerst enttäuscht — es wird darauf gehofft, daß Peter Sloterdijk dies entscheidet,

Peter Sloterdijk, Gesprächspartner großer Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute Mit einem dieser hat Peter Sloterdijk im Oktober 2025 wieder das Gespräch aufgenommen — das, sagt er, vor Jahren im Kanzleramt mit „anregenden Tischrunden“, die ihm, sagt er in diesem nach rund zwei Jahrzehnten wieder aufgenommenen Gespräch, gut in Erinnerung — in einer großen Fernsehanstalt unter den gewöhnlichen Fernsehanstalten, in der nur große Männer wie Bolz, Kubitschek …

Am 20. April das Buchgeschenk von Peter Sloterdijk: „Der Fürst und seine Nachfolger“

Es kann menschgemäß noch nichts über das — falls davor nicht noch ein anderes erscheint — nächste Buch von Peter Sloterdijk mit dem Titel „Der Fürst und seine Nachfolger“ gesagt werden, da es noch nicht veröffentlicht ist, es erst am 20. April 2026 veröffentlicht werden wird, wie er selbst ankündigt.

Was aber zu diesem am 20. April erscheinenden Buch gesagt werden kann, ist das, was Peter Sloterdijk selbst zu seinem 20.-April-Buch schreibt, jetzt schon am 8. November 2025, genauer, es kann zu diesem Buch nichts gesagt werden, nur, was auffällt, sofort auffällt beim Lesen der sloterdijkschen Werbung für sein Buch.

Alexander habe Achill nachgeahmt und Caesar den Alexander – doch wen haben sich die starken Männer der Gegenwart zum Vorbild genommen? Caligula, Napoleon III., Mao?

Das Buch wird erhellen, ab dem 20. April 2026, wie und warum Peter Sloterdijk gerade auf diese Auswahl — Caligula, Napoleon III., Mao — gekommen ist,

und zusätzlich nicht auf Hitler, der sich doch aufdrängte, wenn das Buch genau am 20. April veröffentlicht werden wird, im nächsten Jahr.

Und der Österreicher drängte sich auch auf, kommt doch Peter Sloterdijk in dieser seiner Werbung auf seiner Website selbst auf Narendra Modi …

Auf der anderen Seite der Erdkugel sammelt der »Überragende Führer«
Xi
Zar
Putin
und Narendra Modi um sich, der einem Vorbild die höchste Statue der Welt errichten ließ.

Unausweichlich in der sloterdijesken Reklame der Verweis auf Machiavelli, genauer, auf das eine Buch von Machiavelli: „Der Fürst“, nachgerade so, als hätte Machiavelli nur dieses eine Buch geschrieben, als hätte Machiavelli beispielsweise nie „Discorsi“ geschrieben, die Wissenschaft von der Politik, als wäre Machiavelli nie auch Verfechter der Republik

Als hätte Machiavelli nichts anderes als „Il Principe“ geschrieben,

niemals etwas anderes, nur den Fürsten, also beispielsweise auch nicht „Das Leben Castruccio Castracanis aus Lucca“ …

Ein Fürst, der sich behaupten wolle, statuierte Machiavelli, müsse lernen, nicht gut zu sein. Diese Lektion haben die neuen Autokraten gelernt. Peter Sloterdijk schwingt sich nicht zu ihrem Berater auf, sondern erweist sich als so kühler wie hellsichtiger Analytiker des neuen Typs Fürst. In ihm reaktualisiert sich für Sloterdijk die Frage, ob die moderne Welt über die im Königtum gefundene Lösung für die Verkörperung der Macht in Einzelpersonen hinausgekommen sei.

„Peter Sloterdijk“, schreibt Peter Sloterdijk, „schwingt sich nicht zu ihrem Berater auf, sondern erweist sich als so kühler wie hellsichtiger Analytiker“, wie es wohl für einen Fürsten der Philosophie ohne Reich geziemet:

»I am the chosen one«,

wusste Donald Trump 2019 über sich zu berichten. Seit Wiederamtsantritt lebt er die Madman-Theorie aus, die ein moderner Machiavelli erdacht haben könnte: Wer als unkalkulierbar gilt, macht die besten Deals. Auf der anderen Seite der Erdkugel sammelt der »Überragende Führer« Xi Zar Putin und Narendra Modi um sich, der einem Vorbild die höchste Statue der Welt errichten ließ.

Es gibt, fällt zum Vorbild ein, einen Lesekreis, der nicht nur

des Machiavellis einzig‘ Buch liest, sondern auch die Moderneren,

zur Nachahme ihre herrschschaftlichen Unternehmungen „Menschenpark“ benennen

Das Geburtstagsgeschenk von Peter Sloterdijk am 20. April des kommenden Jahres wird nicht von der Art sein, wie es etwa Rudolf Hermann Eisenmenger für den mit einem Geschenk zu Huldigenden schuf, eher eines, darf nach der sloterdijkschen Reklame vermutet werden, der hinterlistigen Art, der am 20. April Geborene ist halt aufgrund seiner Zugehörigkeit zu den „gewöhnliche[n] Leute[n] einfach nicht einmal zu erwähnen, aber wer weiß, vielleicht kommt der 20.-April-Geborene doch vor im Buch „Der Fürst und seine Nachfolger“, das noch nicht vorliegt, bloß die Reklame des Fürsten und seine Nachfolger

Wer aber bis zum nächsten 20. April nicht warten will, um das Rätsel gelöst zu bekommen, wie Peter Sloterdijk beispielsweise auf Caligula kommt, kann jetzt schon „Die verdammt blutige Geschichte der Antike“ von Michael Sommer und Stefan von der Lahr lesen, zu der Michael Sommer in seinem am 16. November 2025 veröffentlichten Interview mit Marc von Lüpke u. v. a. m. sagt:

Römische Kaiser wie Nero und Caligula sind berüchtigt, immer wieder werden sie als Beispiele zur Deutung Donald Trumps herangezogen. Wie weit Trump heute Caligula damals ähnelt, weiß Historiker Michael Sommer, der auch eine Lehre aus der Antike für den Umgang mit Trump, Putin und Co. parat hat.

Donald Trump ist ein ausgeprägter Machtmensch, manchmal ist er ein Berserker, manchmal wirkt er wie ein zynischer Stratege. Nach der Demütigung Wolodymyr Selenskyjs im Oval Office im vergangenen Februar unterstellte ihm ein deutscher Journalist ein „Caligula“-Verhalten. Das beschrieb die Lage recht gut. Doch die Frage ist, welchen Caligula haben wir bei Trump erlebt?

Caligula, der dritte römische Kaiser, galt als erratisch und jähzornig. Insofern ist Trump schon ein „Caligula“. Aber es gab auch einen anderen Caligula, den mein Kollege Aloys Winterling beschrieben hat: Demnach war Caligula ein Zyniker allerschlimmster Kategorie, aber ein planmäßig agierender. Er wollte die alte römische Elite, die Senatoren, systematisch demütigen, um seine eigene Stellung zu erhöhen. Auch Trump demütigt und erniedrigt andere mit Leidenschaft. Nun wissen wir weder bei Caligula noch bei Trump, was in ihrem Oberstübchen vor sich ging und geht.

Trump wird niemals einen Psychiater an sich ranlassen, wir können also nur spekulieren. Ebenso wie es bei dem lange verstorbenen Caligula der Fall ist. Wenn wir in Trump den Verrückten sehen, ist der Fall klar: Kopf runter und das Beste hoffen. Wenn er einen Plan haben sollte, müssen wir darauf vorbereitet sein.

Trump plant Berichten zufolge im nächsten Jahr anlässlich seines 80. Geburtstages einen „Käfigkampf“ vor dem Weißen Haus, das er mit seiner Leidenschaft für alles, was golden glänzt, umdekoriert hat. Da werden Erinnerungen an das „Goldene Haus“ des Kaisers Nero wach, oder?

Der Ausdruck „Cäsarenwahn“ kommt nicht von ungefähr. Das passiert Leuten mit ausgeprägtem Narzissmus, bei denen sich niemand traut, ihnen die Meinung zu sagen. Andererseits sind sie oft ohnehin beratungsresistent. Das traf auch auf den einen oder anderen römischen Feldherrn, Konsul und Kaiser zu.

AI – Collection of Jokes, Bayr-and-Bernhard-Jokes

Seit dem ersten gelesenen AI – Joke wird an jedem Tag einmal, das muß eingestanden werden, nachgesehen, ob es wieder einen neuen KI – Witz gibt, und es kommen unaufhörlich welche dazu, momentan sind es die unter dem Buchstaben B geführten AI – Jokes, genauer, die Bayr-and-Bernhard-Jokes, nach denen bevorzugt gesucht wird, die erfreuen und erheitern, und zwar alle KI – Witze zu Bayr und Bernhard …

Diese Bayr-und-Bernhard-Witze sind einfach zu gut, um sie vorzuenthalten, deshalb war es sofort klar, diese müssen weitererzählt werden, und alle bisherigen wurden auch schon weitererzählt …

So können auch heute wieder drei weitere Witze zur Belustigung erzählt werden, aus der AI – Jokes Collection, Bayr-and-Bernhard-Jokes.

Rudolf Bayr war ein Schauspieler und Dramaturg, der eine bedeutende Rolle in Thomas Bernhards Leben spielte, insbesondere durch seine Funktion als Lektor und Freund des Schriftstellers, was aus den Suchergebnissen hervorgeht, wenn man „Rudolf Bayr Thomas Bernhard“ eingibt und die Ergebnisse auf „Bayr“ und „Bernhard“ filtert, z. B. indem man nach dem Titel eines Buches wie „Thomas Bernhard: Aus dem Leben eines Lektors“ sucht, das mit Bayr in Verbindung gebracht wird. Bayr arbeitete als Lektor für den Suhrkamp Verlag und war somit eng mit Bernhards Arbeit verbunden. Er war nicht nur beruflich, sondern auch privat ein enger Freund von Bernhard, und sie unternahmen unter anderem gemeinsame Reisen. Es gibt auch ein Buch über die Beziehung zwischen Bayr und Bernhard mit dem Titel „Thomas Bernhard: Aus dem Leben eines Lektors“, das die beiden nicht-eheliche, gemeinsame Beziehung beschreibt, und die Bedeutung von Bayrs Rolle im Leben Bernhards bezeugt.

Dieser Witz erinnert sofort an das von Thomas Bernhard verwendete Wort „Lebensmensch“, ein Witz mit einer besonderen Pointe, Bayr und Bernhard hätten eine nicht-eheliche, gemeinsame Beziehung

Und der zweite Witz, der heute aus der KI – Witzesammlung, Bayr-und-Bernhard-Witze, zur Erheiterung …

Rudolf Bayr war ein österreichischer Schauspieler und Dramaturg, der am Salzburger Mozarteum studierte und sich in seiner Abschlussarbeit mit Thomas Bernhard befasste. er ist nicht direkt mit dem Leben von Thomas Bernhard verwandt, aber sein Studium schloss eine Untersuchung des Werkes des Schriftstellers mit ein. Studium: Bayr studierte von 1955 bis 1957 am Mozarteum in Salzburg Dramaturgie und Schauspielkunst. Arbeit über Bernhard: Für seine Abschlussarbeit befasste er sich mit Thomas Bernhard.

Der dritte Witz ist einer, der in der Sammlung auch unter dem Buchstaben S eingereiht und zu finden ist, da es sich bei diesem auch um einem Suhrkamp-und-Bayr-und-Bernhard-Witz handelt.

Rudolf Bayr war ein österreichischer Lektor und Schriftsteller, der eng mit Thomas Bernhard zusammenarbeitete. Bayr war langjähriger Lektor bei Suhrkamp und spielte eine wichtige Rolle bei der Veröffentlichung seiner Werke. Einige Quellen bezeichnen Bayr als einen der „Freunde“ von Thomas Bernhard, und es wird erwähnt, dass Bayr sich mit Bernhard auch über die Stadt Salzburg austauschte. Rolle bei Suhrkamp: Bayr war Lektor bei Suhrkamp Verlag und betreute Thomas Bernhard, einen der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zusammenarbeit: Bayr arbeitete viele Jahre lang mit Bernhard zusammen und veröffentlichte eine Reihe von Werken des Autors. Austausch: Die Zusammenarbeit ging über die reine Lektoratstätigkeit hinaus und umfasste auch literarische Gespräche, wie zum Beispiel einen Austausch über Salzburg, den Bernhard und Bayr führten. Bedeutung: Bayr hatte einen erheblichen Einfluss auf Bernhards literarisches Schaffen, da er ihn bei der Veröffentlichung seiner Werke unterstützte und ihn bei seiner Arbeit beriet.

Es soll nicht die Versuchung verschwiegen werden, diesen KI – Witzen über Bayr und Bernhard selbst einen, wenigstens einen eigenen Witz hinzufügen, nämlich über die NSDAP-Mitgliedschaft von Rudolf Bayr und die Bauernbund-Mitgliedschaft von Thomas Bernhard, aber, nachdem durch KI bisher kein solcher Witz geliefert wurde, also über die Mitgliedschaften von Bayr und Bernhard, wird der Versuchung nicht nachgegeben werden, offenbar sind solche Mitgliedschaften nicht dafür geeignet, darüber Witze zu machen, das darf aus den bisherigen KI – Witzen über Bayr und Bernhard geschlossen werden, in denen die Mitgliedschaften nicht vorkommen,

es scheint, daß solche Mitgliedschaften von Witzen auszuschließen sind, wobei es bei einer Bauernbundmitgliedschaft nicht ganz nachzuvollziehen ist, weshalb es darüber keine Witze geben soll, während es so halb und halb aber insbesondere in Österreich ganz verstanden wird, weshalb eine Mitgliedschaft in einem Witz nicht vorkommen soll — bei einer NSDAP-Mitgliedschaft …

Freilich, Dinghofer

Es kann freilich nicht anders sein, auch das Magazin „Freilich“ kommt nicht umhin, am 11. November 2025, eine Dinghofer-Entlastung, die im Grunde eine Rosenkranz-Entlastung, mehr, eine Partei-Entlastung, zu schreiben, und freilich kann eine gesinnungsgemäße Entlastung nur wer aus der Partei schreiben, nämlich Fabian Walch, von „Freilich“ vorgestellt als

Gemeinderat der FPÖ Innsbruck. Der studierte Historiker ist zudem Obmann des Freiheitlichen Akademikerverbands Tirol.

Auf das, was Fabian Walch zur Entlastung vorzubringen hat, darauf muß nicht eigens eingegangen werden, es ist bereits das In-etwa-Bekannte, beispielsweise von Christian Hafenecker, beispielsweise von Martin Graf, beispielsweise von Walter Rosenkranz

So bekannt die Entlastungschreibe und so bekannt die Entlastungsreden sind, so bekannt ist auch Fabian Walch, der am 14. März 2025 sein „Gedenken an 1848: Erinnerungskultur und freiheitliche Geschichtspolitik“ niederschrieb, im Magazin „Freilich“ — Und er Fabian Walch, darf zu seiner Ehre sich rühmen, dabei gewesen zu sein, an diesem Morgen

Mit Nationalratspräsident Walter Rosenkranz rückt 1848 wieder ins Herz des Parlaments. Er hat am Morgen des 13. März 2025 am Wiener Zentralfriedhof der Opfer der Märzrevolution von 1848 gedacht, indem er am entsprechenden Gedenk-Obelisken einen Kranz niedergelegt hat.

Wie entsprechend der Gedenk-Obelisk ist, an dem er mit Walter Rosenkranz den Kranz niederlegte, am 13. März 2025, wie er, Fabian Walch, stolz seinen Kommentar mit einem entsprechenden Foto illustriert, ist in seiner gesamten Dimension erst zu ermessen, wenn gewußt wird, daß dieser entsprechende Gedenk-Obelisk aus Mauthausner Granit

Bereits im März 2025 vor dem mauthausnerischen Granit-Obelisken wußte Fabian Walch Franz Dinghofer entsprechend zu würdigen, so schrieb er desselben Tages seinen Kommentar, wohl noch recht ergriffen von der eben beigewohnten erhabenen Friedhofskranzniederlegung u. a. m. auch dies:

Dennoch war aus diesem Grund der Präsident des Parlaments aus ihren Reihen. Der „Abstieg“ zum sogenannte Dritten Lager erfolgte erst im Nachgang mit der Abtrennung des deutschen Sudetenlandes, das eine Großzahl der nationalliberalen Abgeordneten stellte, durch die Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Seine geringe Popularität jedenfalls rührt daher, dass er ein Nationalliberaler und somit geistiger und ideologischer Vorvater der FPÖ war. Man will sich einfach nicht eingestehen, dass an der Wiege der österreichischen Republik ein Freiheitlicher stand. Dinghofer war nach dem Zweiten Weltkrieg dann Mitglied im Verband der Unabhängigen (VdU), verstarb jedoch wenige Wochen vor der Gründung der FPÖ (7. April) am 12. Jänner 1956.

Wo sonst hätte Franz Dinghofer Mitglied werden können, nach dem Untergang des totalitären nationalsozialistischen Massenmordregimes als im „Verband der Unabhängigen“, gegründet u. a. vom Brigadeführer Anton R., der, das zu erleben war Franz Dinghofer nicht mehr vergönnt, first leader der FPÖ wurde, freilich nur für kurz, bis zu seinem Tod knapp zwei Jahre später, und ihm folgte nach Friedrich Peter als der FPÖ second leader

Ebenso beklagenswert ist für Fabian Walch der Umgang mit 1848:

Ähnlich verhält es sich mit dem Gedenken an das Revolutionsjahr 1848.  Auch hier waren es geistige und ideologische Ahnen der FPÖ, die auf die Barrikaden gingen und neben der Deutschen Einheit vor allem für Grund- und Freiheitsrechte kämpften. Der 13. März gilt als Beginn dieser Revolution. Bisher wurde dies kaum bedacht. Auch deswegen nicht, weil es gerade auch die Burschenschaften waren, die damals das Heft des Handelns in die Hand genommen hatten.

Nicht einmal im Jahr 2023, wo das 175-Jahr-Jubiäum begangen hätte werden können. Einzig der damalige Dritte Nationalratspräsident Ing. Hofer lud zu einem Vortragsabend ins Palais Eppstein, wo namhafte Freiheitliche wie Mag. Norberth Nemeth und Mag. Harald Stefan über die Märzrevolution aber auch über moderne Herausforderungen in diesem Zusammenhang sprachen.

„Einzig der damalige Dritte Nationalratspräsident Ing. Hofer lud […]“,

ja, ein Ritter weiß, was sich höfisch gehört, und solch

ein Ritter von der ehrenden Gestalt weiß um die Namhaftesten,

die zu laden sind, wie eben Norbert Nemeth, aber auch Harald Stefan, wohl auch ein ebenso begnadeter Historiker wie Fabian Walch,

weiß doch Harald Stefan, welche Leistungen historisch zu würdigen sind.

Aber Fabian Walch ist nicht nur ein Historiker, sondern ein ebenso begnadeter Futurologe, wenn er schreibt:

Rosenkranz weiß um die Geschichte Österreichs und um die wichtige und tragende Rolle, welche die nationalfreiheitliche generationenübergreifende Gesinnungsgemeinschaft immer wieder gespielt hat. Und er weiß auch, wie wichtig die Erinnerungskultur ist. Aus diesem Grund dürfen wir davon ausgehen, dass mit Rosenkranz, der nun das zweithöchste Amt im Staat bekleidet, bisher wenig bedachte Ereignisse unserer wechselvollen Geschichte ein Stück weit in den Fokus gerückt werden. Noch wehrt sich der politmediale Komplex dagegen, aber auf Dauer wird ihm das nicht gelingen.

„Noch wehrt sich der politmediale Komplex dagegen, aber auf Dauer wird ihm das nicht gelingen.“ Basis für die fundierte Zukunftsforschung von Fabian Walch könnte prophetisch schon u. a. sein, was von Walter Rosenkranz am 12. November 2025 berichtet wird:

Doch Rosenkranz führte die Vertreter der Mainstream-Medien elegant vor […]

Nicht von Fabian Walch, sondern von Unzensuriert, die über die Franz-Dinghofer-Ehrungen 2025 im Parlament Österreichs am 11. November 2025 wortident mit Franz-Dinghofer-Institut und Parlamentskorrespondenz zu berichten hat.

Zukunftsschauer und Vergangenheitsseher Fabian Walch im März 2025 weiter:

Die FPÖ hat schon in der Vergangenheit immer wieder versucht, geschichtspolitische Akzente zu setzen. So etwa der damalige Dritte Präsident des Nationalrats Dr. Martin Graf, der anlässlich des 92. Jahrestages der bereits genannten Ausrufung der Republik Deutschösterreich ein Symposium zu Ehren von Franz Dinghofer initiierte. Im Zuge dessen kam es auch zur Gründung des Dinghofer-Instituts, das sich der Förderung von Forschung und Lehre in den Bereichen Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie und Ethik sowie Philosophie, insbesondere der Rechtsphilosophie verschrieben hat. 2018 wurde auch, als die FPÖ Regierungspartei war, 170 Jahre Hans Kudlich (1823–1917) gedacht. Dem österreichischen Bauernbefreier wurde im Palais Palffy in Wien eine eigene Ausstellung gewidmet.

Das ist noch nicht alles, was es rund um „Freilich“ zu erzählen gibt, für heute aber soll es genug sein, mit der Feststellung, wieder einmal, wenn von dieser Partei geladen wird, dann muß es, ob Palffy, ob Epstein, ob Liechtenstein, immer ein höchst herrscherliches Palais sein …

Parlamentskorrespondenz und Unzensuriert und Franz-Dinghofer-Institut: System der wortidenten Berichterstattung über die dinghoferischen Ehrungen im Parlament von Österreich

In Österreich dauert die Aufregungsflut kurz, dafür dauert die Aufregungsebbe lange, sehr lange, wie es sich wieder einmal zeigte, kaum stieg die Flut der Aufregung um das Franz-Dinghofer-Symposium im österreichischen Parlament, zog die Aufregung, kann bereits am 14. November 2025 gesagt werden, sich auch schon wieder zurück.

In der Aufregungsebbe ist dennoch von der Berichterstattung zu erzählen, wie diese mit 12. November 2025 einsetzt von der Parlamentskorrespondenz des österreichischen Parlaments, von Unzensuriert und vom Franz-Dinghofer-Institut, die in ihrer Wortgleichheit über die Franz-Dinghofer-Ehrungen 2025 im Parlament Österreichs ein Berichtssystem erkennen lassen, das heutzutage von recht besonderer Seite als eine Gleichschaltung der Systemmedien, zu denen sie alle Medien zählen, die der recht besonderen Seite gesinnungsgemäß Dornen in ihrem weltanschaulichen Verständnis von Journalismus sind, angesehen wird, und es darf angenommen werden, würde die recht besondere Seite über dieses Berichtssystem schreiben, sie würde es bezeichnen als Gleichschaltung

Selbstverständlich ist es keine Gleischaltung, wenn Parlamentskorrespondenz und Unzensuriert und Franz-Dinghofer-Institut am 12. November 2025 wortgleich über Franz-Dinghofer-Verleihungen berichten, wie könnte von ihnen auch anders als wortgleich berichtet werden, wenn es gilt, sachlich, unaufgeregt über einen solchen Anlaß zu berichten?

Gerade ein Tag wie der 12. November bietet sich als Herstellung der Sachlichkeit an, als ein Tag der Rückkehr an die Tische, ein Tag der Aufarbeitung der unmittelbar vorangegangenen Geschehnissse, der ruhigen Vorbereitung, der mit klarem Verstand planenden Gestaltung des Kommenden, das aber nicht mehr im Chaos, sondern in diszipliniert ablaufender Ordnung und in bürokratischer Präzision …

NS Es wird noch einiges zu erzählen sein, rund um Franz Dinghofer, für heute aber soll das Kapitel geschlossen werden, mit der Bemerkung, wie leicht es doch immer wieder gemacht wird, sich herausreden zu können, das Berechtigte so einfach wegwischen, in das Gegenteil verkehren zu können, das zeigt in diesem November 2025 wieder beispielhaft das von Unzensuriert ebenfalls am 12. November 2025 berichtete: „Hat Ex-Nationalratspräsident Fischer einem Nazi eine Gedenktafel am Parlament gewidmet?“ …

Doch Rosenkranz führte die Vertreter der Mainstream-Medien elegant vor und wies sie auf eine Gedenktafel am Parlament hin, die den damaligen Präsidenten der provisorischen Nationalversammlung von 1918 gewidmet sei – Karl Seitz, Jodok Fink und eben Franz Dinghofer. Die Tafel sei 1994 vom damaligen Nationalratspräsidenten Heinz Fischer (SPÖ) enthüllt worden. Gedenkkultur sei wichtig, betonte Rosenkranz, der auf Kritik am Symposium einging: In letzter Zeit gewinne er jedoch den Eindruck, dass sich auch eine “Erregungs-, Skandalisierungs- und Verleumdungs-Unkultur” einschleiche.

Martin Graf, freiheitlicher Nationalratsabgeordneter und Präsident des Dinghofer-Instituts, erklärte in seiner Begrüßung, Dinghofer sei ein bedeutender Politiker in der Zeit der “Republikwerdung” gewesen, in den Geschichtsbüchern sei aber wenig bis gar nichts über ihn zu lesen. Das Dinghofer-Institut habe es sich daher zur Aufgabe gemacht, Dinghofer und anderen zu jenem Stellenwert zu verhelfen, den diese Politiker verdienen würden.

Von Dinghofer werde tendenziös ein falsches Bild als Nationalsozialist und Antisemit gezeichnet, das nicht zutreffe. Dinghofer sei zwar für den Anschluss an Deutschland gestanden, dieser Trend sei damals aber keiner einzelnen Person anzulasten – sondern die Verantwortung trage das damalige gesamte politische Establishment. Dass Dinghofer 1938 seinen Posten als Oberster Richter räumen musste und eine große Liegenschaft in seinem Besitz von den Nationalsozialisten enteignet worden sei, werde von Kritikern nicht erwähnt. Dinghofer sei jemand gewesen, den man als Typus der politischen Mitte zu bezeichnen pflege und der ausgleichend gewirkt habe, so Graf. Das Dinghofer-Institut weise die Diffamierungen des politischen Erbes Dinghofers jedenfalls deutlich zurück.

„[D]ie Verantwortung trage das damalige gesamte politische Establishment“, also für den „Anschluss an Deutschland“. Das ist doch eine recht aufmerkenswerte Feststellung, wer die Verantwortung für den „Anschluss an Deutschland“ trage: das damalige gesamte politische Establishment

Das gesamte politische Establishment damals war ein Österreicher in Deutschland mit seiner Staffel in Österreich, und wie es am entscheidenden Tag im März 1938 des Anschlusses zuging, davon wurde schon erzählt, auch wer daran beteiligt

Ja, wie recht doch gesprochen, im für Franz Dinghofer hergerichteten Parlament, es war das Establishment, es ist immer das Establishment, damals so auch heute, wer könnte das auch besser wissen als das Establishment

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz wäscht mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer weiß, von den „Unbelehrbaren“ sowie von dem wortgleichen Berichten von Unzensuriert und Parlamentskorrespondenz über Franz-Dinghofer-Ehrungen 2025

In der lauten Flut der Aufregung kann es schon passieren, etwas falsch zu hören, so muß es auch SOS-Mitmensch ergangen sein, als diese Organisation am 11. November 2025 ihre Presseaussendung in die Aufregungsflut warf.

„Dass Nationalratspräsident Rosenkranz, der heute eine Glorifizierungsveranstaltung für einen Nazi, Antisemiten und Arisierungs-Profiteur abhält, jetzt auch noch die viel zu früh verstorbene ehemalige Nationalratspräsidentin Barbara Prammer in seinen bräunlichen Schmutz zu ziehen versucht, ist an Niedertracht nicht zu überbieten“, zeigt sich Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, über die Aussage von Rosenkranz im heutigen Ö1-Morgenjournal entsetzt. Rosenkranz hatte dort behauptet, das von FPÖ-Politikern veranstaltete „Dinghofer-Symposium“ sei im Jahr 2010 von Prammer „begonnen“ worden. In Wahrheit hatte jedoch der damalige dritte Nationalratspräsident Martin Graf, FPÖ-Politiker und Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Olympia, vor 15 Jahren erstmals zu diesem Ehrungs-Symposium für den antisemitischen Politiker und NSDAP-Angehörigen Franz Dinghofer geladen.

SOS-Mitmensch, OTS 0035. 11. November 2025.

Was Walter Rosenkranz vorgestern um 8 wortwörtlich sagte, war dies:

Seit 15 Jahren Jahren, von Barbara Prammer begonnen, hat diese Veranstaltung im Parlament stattgefunden, und anscheinend, seit ich jetzt Präsident dieses Hauses bin, ist es ein Problem, das ist zu vordergründig.

Was also Walter Rosenkranz damit zum Ausdruck bringen wollte, ist, es sei bisher kein Problem gewesen, das Franz-Dinghofer-Symposium im Parlament abzuhalten, begonnen von Barbara Prammer bis zu Wolfgang Sobotka, für den das Franz-Dinghofer-Symposium im Parlament auch erst zu einem Problem geworden ist, seit er, Wolfgang Sobotka, nicht mehr Nationalratspräsident ist.

Menschgemäß versucht Walter Rosenkranz mit dieser Aussage sich reinzuwaschen, denn wenn eine Barbara Prammer, unter deren Nationalratspräsidentschaft seine Partei erstmals das Franz-Dinghofer-Symposium in das Parlament brachte, nichts gegen eine Abhaltung des Franz-Dinghofer-Symposiums im Parlament hatte, kann es doch nichts Schlimmes sein, nichts Anrüchiges sein …

SOS-Mitmensch schließt die Presseaussendung mit der Forderung:

SOS Mitmensch unterstützt die Forderung von Historiker:innen nach einer Absage des „Dinghofer-Symposiums“ und fordert den sofortigen Rücktritt von Nationalratspräsident Rosenkranz.

In Österreich einen „Rücktritt“ zu fordern, heißt in Wahrheit, bloß zu beten, mehr nicht, und das Beten, bewirkt nichts, außer vielleicht für einen Moment eine eigene seelische Erleichterung.

Wäre Walter Rosenkranz nicht zum Nationalratspräsidenten gewählt worden, und das nicht nur von seiner eigenen Partei, jedwedes Rücktrittsgebet ein überflüssiges Rücktrittsgebet, und bei Walter Rosenkranz wiederholte sich nur, was in Österreich sich stets wiederholt, das Wählen der Mannen und Frauen dieser Partei im Parlament,

auch die Stimme von Barbara Prammer im Parlament war eine für einen Mann aus dieser Partei,

und nicht nur von ihr, Barbara Prammer; die das öffentlich bekundete,

wie es

Damit kam der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) mit 84 Prozent auf das beste Ergebnis der drei Kandidaten. SPÖ-Chef Kern hatte Hofer zuvor unterstützt: „Sie haben bewiesen, dass das Vertrauen in Sie absolut gerechtfertigt gewesen ist.“

auch, ebenfalls nur beispielhaft, Christian Kern tat … Barbara Prammer, und das war im Zusammenhang mit den Novemberpogromen, warnte vor den „Unbelehrbaren“, wie unbelehrbar weiter doch die Abgeordneten im österreichischen Parlament, die nicht der rosenkranzesk belehrten Partei angehören,

wenn sie ihre Stimmen im Parlament den Mannen und Frauen dieser Partei geben

Norbert Hofer verschaftlicht mit Franz Dinghofer wie Martin Graf, wie Walter Rosenkranz, wie …

Um 8 sagt Walter Rosenkranz im Morgenjournal am 11. November 2025 auch das:

Bei allen Schattenseiten, die Franz Dinghofer aufgewiesen hat, nachweislich, man sollte auch die guten Seiten sehen bzw. das, was er mit Haltung gemacht hat.

„Haltung“ dürfte ein Kriterium sein, eine Franz-Dinghofer-Auszeichnung zu erhalten, so ist es gesinnungsgemäß nur wieder folgerichtig, daß in diesem Jahr einem Mann die Ehrung zuteil wurde, wie unten noch zu lesen sein wird, dem ebenfalls „Haltung“ und darüber hinaus „Substanz“ —

Dazu fällt eine weitere Presseaussendung ein, nämlich die von seiner Partei vom 4. November 2025, mit der Christian Hafenecker, das, was Walter Rosenkranz wohl mit nachweisliche Schattenseiten meint, als

„Rufmordkampagne gegen Republikgründer Dinghofer entlarvt. Fakten zeigen: Er war Opfer des NS-Regimes, kein Täter!“

dargestellt zu haben wissen will, ja, das Schlimmste ist doch stets, wenn die „Rufmordkampagne“ aus der eigenen Staffel …

Walter Rosenkranz: In unterschiedlichen Funktionen, einmal habe ich nicht gesprochen, sondern musikalisch umrahmt, also ich bin an sich dort regelmäßig dabei, und morgen wird es von mir kurze Eröffnungsworte geben.

Interviewer: Beim Festakt ein paar Meter hinter Ihnen ist Oskar Deutsch gesesssen, der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, der fordert von Ihnen, daß Sie das Symposium hier im Hohen Haus absagen. Werden Sie das tun?

Walter Rosenkranz: Das werde ich nicht tun.

Interviewer: Eine Reihe von Zeithistorikern hat Franz Dinghofer stark kritisiert, es wird ihm Antisemitismus vorgeworfen, er war Mitglied der NSDAP. Ist das für Sie egal?

Walter Rosenkranz: Egal ist es nicht, aber der historische Kontext muß eingehalten werden, und ich sehe hier mache Historiker die das eine oder das andere, bei jeder Problematik von Personen, die es des 19. Jahrhunderts bzw. auch in der Ersten Republik gemacht haben, die absolut auf den unterschiedlichsten Augen blind sind, ich bin für umfassende Aufarbeitungen und nicht für Brosamen, die unter Umständen sogar parteipolitisch motiviert sind.

Interviewer: Am Montag am Festakt wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht, am Dienstag eine Veranstaltung, deren Namensgeber ein Nationalsozialist war, wie paßt das zusammen, ist das angebracht?

Interviewer: Die Zeithistoriker, ich darf ein Zitat kurz vorlesen, sagen: „Wenn man diese Veranstaltung macht unter dem Namen Franz Dinghofer, dann geschieht es und macht das Parlament zu einem Ort des ehrenden Erinnerns an einen deklarierten Antisemiten und Nationalsozialisten.

Oh, wie hätte Christian Hafenecker, wäre er so wie Walter Rosenkranz interviewt worden, hier protestiert, aufgeschrien: Rufmord! Rufmord! Rufmord! Walter Rosenkranz protestierte nicht, schrie nicht auf, widersprach dem in keiner Weise, sprach bloß milde in größter Nachsicht von „Schattenseiten“.

Walter Rosenkranz: Das ist die Meinung des Zeithistorikers, und ich repräsentier, ich respektiere auch Meinungen von anderen Menschen, aber es muß nicht unbedingt meine Meinung sein, weil man kann mit dem Andenken, wie es auch heute gesagt wurde, trotz aller Widrigkeiten, die es in der Biographie eines Menschen gegeben hat, trotz aller Schattenseiten, die es in der Biographie eines Menschen gegeben hat, kann man trotzdem auch […]

Das ist vielleicht das Interessante an dem von Walter Rosenkranz Gesagten — sein Versprecher: „ich repräsentier“

Was in der Finsternis desselben Tages im Parlament repräsentiert wurde,

welcher Meinung die Repräsentation im Parlament Österreichs wieder recht weiten Raum gegeben wurde, diese Meinungsrepräsentation verkörpert der mit dem Franz-Dinghofer-Medienpreis 2025 ausgezeichnete Verlag auf die eindrücklichste und unmißverständlichste Weise

NS Das Auffällige an dem diesjährigen Franz-Dinghofer-Symposium im Parlament — die Aufregungsebbe darüber, kann am heutigen 13. November 2025 gesagt werden, hat bereits eingesetzt — ist, die Parlamentskorrespondenz berichtet über die Verleihungen an Gunther Pendl und an Wolfgang Dvorak-Stocker so,

daß Unzensuriert über die Auszeichnungen wortgleich berichten kann, für Unzensuriert hat also die Parlamentskorrespondenz derart den rechten Berichtston bereits getroffen, daß für Unzensuriert als Aufgabe nur eines bleibt, ein paar Zwischenunterschriften selbständig aus dem Parlamentskorrespondenzbericht zu ziehen, um herauszustreichen, was recht herauszustreichen ist, derart übereinstimmend in der Sichtweise auf die Ehrungen ist es für Unzensuriert nicht vonnöten, den Parlamentskorrespondenzbericht als Zitat auszuweisen …

„… in Lohn und Brot“

Der von Wolfgang Sobotka in das österreichische Parlament eingeladene und beworbene Wolfgang Dvorak-Stocker erhält den Franz-Dinghofer-Medienpreis 2025 am 11. November 2025 im österreichischen Parlament,

das ist jener Verleger, dem „Deutschland jeden Tag wieder etwas deutscher wird — und Österreich genauso“,

das ist jener Verleger, dessen staatlich höchst ausgezeichneter Verlag einst feierliche Postkarten herstellte und vertrieb zum Anlaß,

daß Österreich Deutschland oder Österreich — holte doch ein Österreicher Deutschland nach Österreich — Deutschland wurde,

das ist jener Verleger, den Wolfgang Sobotka als Nationalratspräsident des österreichischen Parlaments am 28. Jänner 2019 in das Parlament Österreichs holte, um ein Produkt dieses Verlages präsentieren zu lassen, es zu bewerben,

Wolfgang Sobotka ist jener bis zum 23. Oktober 2024 gewesene Nationalratspräsident, der nun

dem zurzeitigen Nationalratspräsidenten „bewusste Provokation“ vorwirft, weil dieser das Franz-Dinghofer-Symposium im Parlament Österreichs abhalten läßt, bei dem er, der zurzeitige Nationalratspräsident, sich als Moderator und Gitarrist zum zurzeitigen Nationalratspräsidenten hochdiente,

Wolfgang, also Wolfgang-Dvorak-Stocker ist jener Verleger, der

in Österreich recht gern eingeladen wird, um seine Produkte zu präsentieren, wie,

kurz ist her, am 8. Oktober 2025 in das niederösterreichische Landhaus, um das Werk seines G. G. zu bewerben.

Produkte dieses Verlages sind aber auch dem

Heer in Österreich zu empfehlendes Rüstzeug,

der Truppendienst bedarf ebeneiner gesinnungsgemäßen Ausrüstung …

Aus der Parlamentskorrespondenz ist am 12. November 2025 über die Verleihung an dieses Mannes Verlages zu erfahren:

Im Rahmen der Verleihungen beim Dinghofer Symposium ging die diesjährige Franz-Dinghofer-Medaille an den Biochemiker Gunther Pendl sowie der Franz-Dinghofer-Medienpreis an den Leopold-Stocker-Verlag bzw. an den Verleger und Publizisten Wolfgang Dvorak-Stocker.

Der Name Pendl erinnert augenblicklich daran, daß ein Pendl schon einmal die odineske Medaille bekam — Gerhard Pendl …

Die Laudatio auf den Leopold-Stocker-Verlag hielt Konrad Markward Weiß, Schriftleiter der Monatszeitschrift „Der Eckart“. In diesem Verlag würden jährlich mehr als 50 Bücher erscheinen, das Flaggschiff „Landwirt“ habe mehr als 50.000 Abonnenten, über 100 Personen seien im Verlag „in Lohn und Brot“, so Weiß.

Wolfgang Dvorak-Stocker lobte er als einen Mann mit außergewöhnlicher Substanz und Haltung.

Dvorak-Stocker ging unter anderem auf die Kritik am Dinghofer-Symposium ein: Er könne es insofern verstehen, dass dagegen kampagnisiert werde, weil sich das Menschenbild der Linken und Rechten unterscheide. Während die Linken davon ausgehen würden, dass der Mensch als „Tabula rasa“ auf die Welt komme und Prägungen wie etwa Heimat aufgelöst werden müssten, würden die Rechten davon ausgehen, dass die allermeisten Menschen diese Prägungen brauchen. Daher dürfe man sich nicht darüber wundern, dass von Seiten der Linken jedes Mittel ergriffen werde, um dagegen zu kämpfen.

„In Lohn und Brot“, so edel spricht Markward Weiß, es ist lange, lange her, gehört zu haben, daß wer davon spricht, Menschen seien „in Lohn und Brot“, so sprach in ähnlicher Weise im Jahr 2009 eine christschwarze Funktionärin in Verteidigung ihres Ehemannes, dieser gebe Arbeit und Brot

„Was, hat das uns zu sagen?“ Diese Frage von Klaus Kastberger anläßlich zur Eröffnung der deutschsprachige Literatur im Juni 2025, die er im Zusammenhang mit diesem in Österreich höchst ausgezeichneten Verlag stellte, ohne den Namen dieses Verlages nennen zu wagen, kann jetzt auch im Zusammenhang mit dem Verhalten von Wolfgang Sobotka und von all jenen, die in diesem Jahr eine derartige Aufregungsflut gegen das Franz-Dinghofer-Symposium im Parlament, das seit fünfzehn Jahren —

„Was, hat das uns zu sagen?“

AI – Extinction, a decay; Rudolf Bayr, Austrian politician, teacher, mentor and psychiatrist to Thomas Bernhard

An diesem 11. November 2025, an dem in der Dunkelheit im österreichischen Parlament das Franz-Dinghofer-Symposium abgehalten wird, das nun seit Tagen eine Aufregungsflut verursacht, aber bald schon wird, wie es in Österreich üblich ist, die Aufregungsebbe einsetzen, voraussichtlich bereits mit dem 12. November, stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit, wer noch wird zur Verantwortung gezogen werden können, für das Aberwitzige, das durch KI verbreitet wird …

Wer für die Abhaltung des Franz-Dinghofer-Symposiums im Parlament Österreichs in der Dunkelheit,

und im November herrscht um 18 Uhr, wenn das Symposium im Parlament beginnt, Finsternis, verantwortlich ist und zur Verantwortung zu ziehen ist, ist kein anonymer Automat, sondern eine Parlamentspartei,

wenngleich ihrer Verteidigung von Franz Dinghofer Aberwitziges anhaftet, als hätte sie diese durch KI erstellen lassen.

Das durch KI verbreitete Aberwitzige kann dieser rosenkranzesken Partei gesinnungsgemäß nur gefallen, wird doch durch KI das ausgeblendet, was dieser Parlamentspartei ebenfalls ausgeblendet zu bleiben hat ein Anliegen ist, gesinnungsgemäß nicht nur was Franz Dinghofer anbelangt, und für das durch KI aberwitzige Verbreitete ist einmal noch exemplarisch das durch KI über Rudolf Bayr Verbreitete heranzuziehen, unter besonderer Berücksichtigung, was durch KI nicht über Rudolf Bayr zu erfahren ist, nicht informiert wird durch KI über seine Mitgliedschaft in einer Partei, die im Rückblick auch als eine identitäre Partei zu definieren ist.

Was aber KI dieser Partei voraushat, ist, KI kann nicht wie diese Partei zu Äußerungen gezwungen, warum KI derart Aberwitziges verbreitet, warum KI etwa die Mitgliedschaft verschweigt, während diese Partei sich doch genötigt sieht, sich dazu zu äußern, auch wenn deren Äußerungen aberwitzig erscheinen, als hätte KI diese …

Es könnte KI abgetan werden, als ein weiteres Spielzeug, ein Spielzeug, das Menschen für eine gewisse Zeit heiß interessiert, damit zu spielen, bis es durch ein anderes Spielzeug ersetzt wird, ein Spielzeug durch ein anderes Spielzeug ausgelöscht wird. aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es ein Spielzeug, in das Menschen zu spielen vernarrt sind, ist es ein Spielzeug, das Menschen, zu vielen Menschen vollauf genügt, um sich zu informieren. Immer öfters wird berichten, daß Menschen die ihnen durch KI gelieferten Informationen vollauf genügen, Menschen sich mit den durch KI ihnen gelieferten Informationen vollständig begnügen, Menschen sich also nicht mehr weiter und vor allem vertiefend umfassend informieren, sie die durch KI erstellten Informationen als wahr, als umfassend, als absolut genügend, als total ausreichend annehmen und sie zur Gänze befriedigend hinnehmen, und sie das durch KI erfahrene Aberwitzige unhinterfragt gläubig weitertragen, KI so zur totalen Bildungsinstitution, zur absoluten Weltwissensbeherrschung der Menschen …

18 Antworten durch KI im Oktober 2025, zu diesen sollen noch zwei weitere aberwitzige aus dem November 2025 beispielhaft angefügt werden

Am 11. November 2025:

Rudolf Bayr war ein österreichischer Psychiater, der Thomas Bernhard bei der Niederschrift seines Romans Auslöschung und bei der Behandlung seiner psychischen Leiden beriet. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Bayr und Bernhard, da Bayr Bernhards Arbeit als Grundlage für dessen literarische Darstellung seines Aufwachsens diente. Auslöschung ist der letzte Roman Bernhards und wurde als eines seiner wichtigsten Werke anerkannt. Psychiater und Berater: Dr. Rudolf Bayr war ein Psychiater, der Thomas Bernhard während der Niederschrift von Auslöschung beratend zur Seite stand. Beteiligung am Roman: Bayr trug wesentlich zur literarischen Darstellung von Bernhards Erfahrungen bei und half dem Autor, seine persönlichen Erinnerungen in einen Roman zu verwandeln. Auslöschung als zentrales Werk: Auslöschung ist nicht nur Bernhards letzter Roman, sondern auch eines seiner bedeutsamsten Werke. Behandlung und Unterstützung: Die Beziehung zwischen Bayr und Bernhard war von psychischer Behandlung und literarischer Unterstützung geprägt, um das Werk zu vollenden.

Am 10. November 2025:

Rudolf Bayr war ein österreichischer Politiker und der Lehrer und Mentor von Thomas Berhard, der eine entscheidende Rolle in dessen Leben und Ausbildung spielte. Bayr war als Professor für Germanistik am Gymnasium in Salzburg tätig und ermöglichte Bernhard durch seinen Unterricht und seine Förderung eine literarische Laufbahn. Als Lehrer und Mentor: Rudolf Bayr unterrichtete Thomas Bernhard am Gymnasium in Salzburg und erkannte sein literarisches Talent früh. Er ermöglichte ihm den Zugang zu Büchern, den Kontakt zu anderen Schriftstellern und förderte seinen literarischen Werdegang maßgeblich. Einfluss auf Bernhards Werk: Bayrs Einfluss war so prägend, dass er auch in Bernhards Werk auftaucht, beispielsweise in der Erzählung „Auslöschung“. Dort wird Bayr als eine Schlüsselfigur dargestellt, die Bernhard dazu inspirierte, sich mit seiner Herkunft auseinanderzusetzen und das Schreiben als Mittel zur Selbstfindung und zur Auseinandersetzung mit der Welt zu nutzen. Bernhard-Institut: Das Thomas-Bernhard-Institut an der Universität Salzburg ist ein anerkanntes Institut für Theaterausbildung. Obwohl es nicht direkt mit Rudolf Bayr in Verbindung steht, ist es ein wichtiger Ort für die zeitgenössische Theaterpraxis und trägt zur Verbreitung von Thomas Bernhards Vermächtnis bei.

Full of relics is the Austrian host

Am 7. November 2025 hat die Tageszeitung „Der Standard“ einen Artikel

Wie Politiker und Manager als Ritter im Georgs-Orden dem Haus Habsburg „dienen“ Der St.-Georgs-Orden schafft es regelmäßig, hochkarätige neue Mitglieder zu werben, samt Ritterschlag durch den Kaiserenkel. Geht es um Nostalgie oder politischen Einfluss?

mit Nennung von gar illustren Personen veröffentlicht, deren Ordenszugehörigkeit doch immer wieder weiter und das seit weit mehr mehr als einem Jahrzehnt verwundert, sind sie doch keine habsburgischen Familienmitglieder, sie gehören nicht dem und entstammen nicht aus dem KKK (K.-und-K.-Klan); hätten diese Personen also einen verwandschaftlich gehörigen Platz, so wäre eine Mitgliedschaft in diesem Orden das je Verständlichste und in keine Weise je Verwunderlichste

Es wurden bereits zu viele Kapitel zu diesem Orden … So bleibt bloß eine Hinzufügung noch: Wenn je von diesem Orden wieder geschrieben und gesprochen wird, soll nur noch in der englischen Übersetzung von diesem gesprochen, geschrieben werden, da diese eine zutreffendere Bezeichnung ist, die alles bis zur Kenntlichkeit erhellt, was diesen Orden eines Klans anbelangt, menschgemäß ist es kein Befehl, sonden eine Empfehlung, um gegen die Verharmlosung und Selbstverharmlosung dieses Klans …

Order of Saint George – Clan Habsburg oder kurz und einfach: Order of Habsburg.

In der ersten November-Woche 2025 ist noch etwas bekannt geworden, und zwar der Fall des Schmucks, von dem nun berichtet wird, der Schmuck sei seit einhundert Jahren „verschollen“ gewesen. Für die sogenannte breite Öffentlichkeit mag das so stimmen, aber „verschollen“ ist der Schmuck, den, kurz wie einfach gesagt, auf Befehl von Karl Habsburg seine Gang aus der Schatzkammer der Wiener Hofburg entwendeten, nie gewesen, und eine Komplizin von Karl Habsburg, vielleicht war es sogar ihre Order an ihren Ehemann, den Schmuck entwenden zu lassen, hat den Schmuck in ein kanadisches Versteck … Ein Fall in der Qualität von Kriminalfällen, über die zu berichten der geeignete Platz der Chronikteil von Tageszeitungen ist, wäre da nicht …

Nein, die Familie interessiert dabei ganz und gar nicht, es ist das Übliche in Familien, daß es Geheimnisse gibt, daß in einer Familie nicht alle alles wissen, daß in einer Familie nicht alle eingeweiht sind. So auch in dieser Familie, wie jetzt berichtet wird.

Karl Habsburg sagte als heutiges Oberhaupt der Familie, er selbst habe bis vor einem Jahr nichts von dem Verbleib des Schmucks gewusst. Zwei seiner Cousins hätten ihn damals über das Schließfach informiert. Der Schmuck solle demnächst ausgestellt werden, allerdings vorerst in Kanada und nicht in Österreich. Dies sei eine Geste an Kanada, das Kaiserin Zita nach ihrer Flucht aus Europa 1940 eine Heimat gegeben hatte.

Auch das das Übliche in Familien, vor dem Vater wird vieles verheimlicht, der Mann erfährt vieles überhaupt erst, wenn es ganz und gar nicht mehr zu umgehen ist, unüblich dabei ist bloß, bei anderen Familien wird der Vater und der Mann in Medien in einer Republik nicht mehr als Oberhaupt bezeichnet, und das aber wohl erst und allmählich im Grunde wie in Österreich ab der gesetzlichen Regelung vor fünfzig Jahren:

„Am 1. Juli 1975 wurde die größte Familienrechtsreform in Österreich beschlossen, die den Mann als Oberhaupt der Familie abschaffte und Frauen endlich Selbstbestimmung ermöglichte. Ein Meilenstein gegen das Patriarchat, erkämpft vor allem von Österreichs erster Frauenministerin und der Vorsitzenden des Österreichischen Frauenrings, Johanna Dohnal, gemeinsam mit zahlreichen mutigen Frauen, darunter auch die Gründerinnen des Frauenringes, Hertha Firnberg und Lola Solar“, so Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

Bei dieser Familie also wird nach wie vor anerkannt, daß es ein Oberhaupt gibt, das selbstverständlich ein Mann ist. Und diese Familie scheint das auch auf diese Weise zu leben, es könnte soher von der, wie es heute so recht oft warnend heißt, um die kleinste Parallelgesellschaft in Österreich …

Aber dies nur nebenher. Was im Schmuckfall von Interesse ist, ist die Verklärung dieses Klans zur verarmten Familie, obgleich die eheliche Komplizin von Karl Habsburg, der vor einhundertunddrei Jahren auf Madeira starb, offensichtlich nie aus Not gezwungen war, diesen Schmuck wohl von beträchtlichem Wert zu versetzen, um für ihre Familie die täglichen Lebenshaltungskosten aufzubringen, ihr das Überleben …

Nur nebenher auch dies, Schmuck muß für diese Familie besonders anziehend sein, vielleicht das Funkelnde, das Glitzernde, dem sie nicht widerstehen können, so auch Karl Habsburg, also das heurige Oberhaupt dieses Klans, als er, in wenigen Monaten werden es dreißig Jahre her sein, ein Diadem nach Österreich herein

Er soll am 30. Juli 1996 bei einer Kontrolle von Zollbeamten am Flughafen Hohenems ein rund 630.000 Schilling teures Diadem nicht angegeben haben. In erster Instanz ist Habsburg bereits im Juli 1998 verdonnert worden. Nach juristischen Umwegen verhandelte der Berufungssenat der Finanzlandesdirektion abermals über die Erkenntnis. Dabei gelangte der Senat unter dem Vorsitz von Richter Erich Wieder zum Schluss, dass sich der Kaiserenkel des versuchten Schmuggels zu verantworten und dafür rund 183.000 Schilling Strafe zu bezahlen hat. Er schloss sich damit der Erkenntnis der ersten Instanz vollinhaltlich an. Ob Habsburg gegen die Erkenntnis des Senats berufen wird, ist noch unklar. Er zeigte sich in einer ersten Reaktion “erstaunt” vom Spruch der Finanzstrafbehörde werde jetzt die schriftliche Ausführung der Erkenntnis abwarten. Erst dann will er darüber entscheiden, ob er beim Verwaltungsgerichtshof berufen wird. Die Chancen, mit dieser Berufung einen Sieg in dem mühsamen Verfahren davonzutragen, schätzte der der Leiter der Finanzstrafbehörde Vorarlberg, Hofrat Hans Fleischhacker, als “eher aussichtslos” ein. Habsburg selbst ist sich dennoch immer noch kaum einer Schuld bewusst: “Schmuggeln wollte ich sicher nicht”, erklärte er den wartenden Journalisten. Er habe lediglich zuwenig darauf geachtet, ein Diadem anzumelden, das er seiner Frau “für den Besuch eines Balles” mitbringen wollte, sagte er. Im übrigen, so Habsburg vor Richter Wieder, hätte er das Ganze “schon vor drei Jahren erledigen können”. Und zwar dann, wenn er sich auf die Immunität als Europaabgeordneter berufen hätte.

Vorarlberg Online. 29. Oktober 1999.

wie seinerzeit seine Großeltern Schmuck von Österreich aber hinaus … und letztlich nach Kanada, wo jetzt die Beute, wie es in der Chronik immer so schön heißt,

solle demnächst ausgestellt werden, allerdings vorerst in Kanada und nicht in Österreich. Dies sei eine Geste an Kanada, das Kaiserin Zita nach ihrer Flucht aus Europa 1940 eine Heimat gegeben hatte.

Medien in einer demokratischen Republik, auch das scheint nach wie vor dazuzugehören, nicht nur Vater und Mann als Oberhaupt anzureden, sondern auch eine abgesetzte Kaiserin einfach weiter nur als Kaiserin, als wäre sie es nach wie vor

Die von Armut geplagte Großmutter, wie gut kann sie verstanden werden, schmuckreich für ihre Familie zu sorgen, hatte diese doch nichts mehr, wie die abgesetzte Kaiserin so wortreich zu erzählen wußte, daß ihrer Familie „Menschenmaterial“ und „Nahrungsmaterial“ erschöpft war; und auch der Enkel weiß mitgefühlsreich zu erzählen, daß seine Familie „fast verhungert“ wäre, damals in Eckartsau —

Da dies nicht von Belang ist, wurde nicht nachgeforscht, ob das Enkerl je gegen das Erkenntnis, gegen die verhängte Strafe beim Verwaltungsgerichtshof Berufung einlegte oder nicht.

Was tatsächlich von Belang ist, ist nicht, was diese Familie selbst über sich erzählt —

was sonst auch sollte eine Familie über sich selbst erzählen, darin gleichen sich alle Familien, sie erzählen das, was sie im seligsten Licht erscheinen läßt –,

sondern tatsächlich von Belang ist, wer sie dabei unterstützt, ihre Erzählung von der prekären Lage des Klans weiterträgt, besonders von Karl Habsburg

Aus seinem Glauben heraus, als Soldat, als Familienvater und als Staatsmann hat er einen Tod in Armut als einen Verrat zu seinen Grundsätzen vorgezogen. Er ist ein Vorbild für die Offiziere, er war wahrhaftig treu bis in den Tod.

und damit wieder einmal bei dem österreichischen Bundesheer angelangt, das endlich einer umfassenden Durchleuchtung dringendst zu unterziehen ist, auch in dieser Gesinnungssicht

Der Trägerverein des St. Georgs-Orden ist seitens des Bundesministeriums für Landesverteidigung in Österreich (BMLV) als „wehrpolitisch relevanter Verein“ – nunmehr mit dem Begriff „Partner des Bundesheeres“ bezeichnet – anerkannt. Darüber hinaus dürfen die Distinktionen des St. Georgs-Orden laut Trageordnung des BMLV zur Ausgangsuniform des ÖBH getragen werden.

Voll Reliquien ist das Heer …
und voll Hunger war der Klan,
das es zum Erbarmen war,

Damit wurde der ehemalige Träger der Krone nicht nur zeit seines Lebens des Landes verwiesen, sondern auch sein – bis dato unangetastetes – Privatvermögen eingezogen. Der „Allerhöchste Familienfonds“ wurde sozialen Zwecken zugeführt und zum „Kriegsgeschädigtenfonds“ umgewidmet, dessen Erträge nun Kriegswitwen und -waisen zugutekamen – allerdings ließ die galoppierende Inflation seinen Bestand rasch dahinschmelzen.

Kronen-Zeitung. Dr. Martina Winkelhofer. Was geschah mit dem Vermögen
der Habsburger? 18. März 2025.

und es erbarmte sich eine ständestaatlich
herzgläubige Regierung, vor neunzig Jahr‘
unter seiner Kanzlerschaft

1935 wurde die gesetzliche Bestimmung über die Landesverweisung des Hauses Habsburg-Lothringen aus dem Jahr 1919 aufgehoben. Zeitgleich ging man daran, der Dynastie ohne Kenntnis der notleidenden Bevölkerung ein beträchtliches Vermögen zukommen zu lassen.

NS Wolfgang Sobotka wußte als Nationalratspräsident nicht nur recht genau, wer der Ehre wert, in das Parlament eingeladen zu werden, also ebenfalls the habsburgian knights of the order, sondern auch,

welche Veranstaltungen, wie besonders an einem 10. November festzuhalten ist, im österreichischen Parlament,

und auch eine Karoline Edtstadler ließ es sich nicht nehmen, im Bundeskanzleramt persönlich die Order

Der 6. November 2024 war nicht nur im weltweiten Geschehen, sondern auch für den St. Georgs-Orden ein bedeutsamer Tag, da unserem Prokurator Baron Vinzenz von Stimpfl-Abele das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen wurde. Niemand geringerer als Bundesministerin Mag. Karoline Edtstadler lud dafür ins Bundeskanzleramt ein und ließ es sich nicht nehmen, die Ehrung persönlich vorzunehmen.

Novemberpro Ding-Hofer im Parlament von Österreich

Ein weiteres Kapitel zu Franz Dinghofer – mit Lachnummern, diesmal wieder mit den bereits einschlägig bekannten Mannen Wolfgang Sobotka, Christian Hafenecker und an der Gitarre Walter Rosenkranz …

Aufschrei Wolfgang Sobotka

In einem ungewöhnlichen Schritt hat der frühere Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) deutliche öffentliche Kritik an seinem Nachfolger Walter Rosenkranz geübt.

Der Standard. Sobotka greift Rosenkranz wegen rechter Veranstaltung an: „Bewusste Provokation“ — Zuvor haben mehrere renommierte Historiker in einem offenen Brief die Absage des Dinghofer-Symposiums gefordert, das am 11. November stattfinden soll. Fabian Schmid. 4. November 2025

Eine „bewußte Provokation“ kann die Anfragebeantwortung von Wolfgang Sobotka, als er selbst Nationalratspräsident war, vom 14. Mai 2019 genannt werden, als er zu Franz Dinghofer befragt wurde.

Die Abgeordnete Dr. Alma Zadic hat an den Präsidenten des Nationalrates die schriftliche
Anfrage 29/JPR betreffend “ Parlaments-Veranstaltung BAUMEISTER DER REPUBLIK
FRANZ DINGHOFER“ gerichtet.

Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:

1 Ist Ihnen bekannt, dass der in einer Parlamentsveranstaltung geehrte Politiker Franz Dinghofer Zeit seines Lebens ein bekennender Antisemit war?

2 Falls Ja: Wie rechtfertigen Sie eine in Form und Inhalt unkritische Würdigung seines politischen Wirkens in den Räumen des Parlaments?

3 Ist Ihnen bekannt, dass Franz Dinghofer NSDAP-Mitglied war?

4 Falls Ja: Wie rechtfertigen Sie auch in diesem Fall eine in Form und Inhalt unkritische Würdigung seines politischen Wirkens in den Räumen des Parlaments?

5 Falls Frage 1 und 3 mit Nein beantwortet werden: Sind Sie bereit, die historischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen und gegebenenfalls eine Tagung zu dem Thema zu organisieren?

6 Wurde die ORFIII-Dokumentation zu Franz Dinghofer von Seiten des Nationalratspräsidiums bestellt?

7 Wurde die Produktion der Dokumentation mit Mitteln des Parlaments finanziert?

8 Wie können Sie sicherstellen, dass derartige Ehrungen fragwürdiger historischer Persönlichkeiten in Zukunft nicht mehr in den Räumen des Parlaments stattfinden?

Zu den Fragen 1 bis 5 sowie 8:
Grundsätzlich ist von der rechtlichen Verantwortung für Aktivitäten die politische Verantwortung von Politikern und Politikerinnen zu unterscheiden. Die inhaltliche und politische Verantwortung für Veranstaltungen liegt, wie bereits in einigen Anfragebeantwortungen ausgeführt, bei den jeweiligen Präsidentinnen des Nationalrats und des Bundesrats. Dies gilt im Übrigen auch für Veranstaltungen der Klubs. Es ist jedoch unbestritten, dass für die Würde und das Ansehen des Nationalrats letztlich wir alle
verantwortlich sind. Dies habe ich zuletzt in einem gemeinsamen Schreiben mit der Zweiten
Präsidentin und der Dritten Präsidentin des Nationalrats an die Klubobfrau und an die
Klubobmänner zum Ausdruck gebracht.

Zu den Fragen 6 und 7:
Die Dokumentation über Franz Dinghofer ist Teil der ORF-III-Reihe „Baumeister der Republik“;
die Entscheidung über den Programmschwerpunkt zum Gedenken der Republiksgründung
obliegt den Verantwortlichen des ORF. Sie wurde nicht vom Nationalratspräsidium bestellt und
nicht vom Parlament finanziert.

Das also war die Antwort von Wolfgang Sobotka im österreichischen Parlament, mit der er nicht deutlich zu antworten wußte, was er alles nun, sechs Jahre später, über Franz Dinghofer zu wissen scheint, das er, Sobotka, aber vor einem Jahr auch noch nicht zu wissen schien, wenn er erst jetzt, etliche Jahre verspätet, „bewusste Provokation“ vorzubringen weiß …

„Bewusste Provokation“ vorzuwerfen. War es nicht auch eine „bewusste Provokation“ von Wolfgang Sobotka in seiner Funktion als Nationalratspräsident einen grazerischen Verleger in das Parlament einzuladen, für ein Produkt dieses Verlages im Parlament zu werben,

von einem Verlag mit einer reichlichen antisemitischen Produkterzeugung,

einen Verleger: „daß Deutschland jeden Tag wieder etwas deutscher wird — und Österreich genauso“.

Freilich, das, was Wolfgang Sobotka macht, ist keine „bewusste Provokation“, es ist die österreichische Mache. Etwa Leopold-Kunschak-Plaketten zu verteilen, wie es auch Wolfgang Sobotka bis vor einigen Jahren noch tat, Ehrungen mit dem „österreichischen Streicher“ vorzunehmen. Und zu Kunschak fällt sogleich Lueger mit der für Wolfgang Sobotka „sehr ambivalente[n] Haltung“

Und Lueger hat Kunschak viel zu verdanken, vor allem seinen Nachruhm durch das Denkmal am KL-Platz, aber nicht nur Lueger, sondern auch der nationalsozialistische Bildhauer,

der im nächsten Jahr auch gesäubert auf dem KL-Platz zu recht neuem Glanze herausgeputzt erstrahlen wird …

Wie Kunschak seinen für ihn rechten Künstler hatte,

wie Raab seinen für ihn rechten Künstler hatte,

so hat auch die FPÖ den für sie rechten Künstler, der nicht fehlen darf, wenn es um Franz Dinghofer geht, wenn ein Kunstwerk zu einem Symposiumsthema gebraucht wird …

Für diesen Künstler muß Franz Dinghofer ein wahrer schöpferischer Ansporn sein, schuf er doch nicht nur eine Mauerfallskulptur zu einem dinghoferischen Symposiumsthema, sondern auch eine Franz-Dinghofer-Medaille

Und wer die wiesingerisch gestaltete Medaille bisher schon bekam,

wird diese wohl stolz in Ehren halten, u. v. a. m. der einstige Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann,

recht besonders wohl der Eckart, und der,

der um den sprunghaft gestiegenen Stellenwert des Militärs gerade in Zeiten wie diesen weiß, der weiß auch, in welcher Montur solch eine Medaille entgegenzunehmen ist: in

bundesheerlicher Uniform auf schwarz-rot-goldener Schleife, ein burschenschaftlicher Bursche weiß eben, wie es auf gut deutsch einmal hieß, zu jedem Anlaße sich recht zu kleiden

Und wer von den österreichischen Medien diese Medaille sich recht verdient, das wissen die Verleihenden recht am besten …

zu denen auch eine Website von ihnen gezählt wird, die unzensuriert gesinnungsgemäß zensuriert … und wer weiß über die ihm rechtseiende Qualität recht mehr als jener Mann,

der am 12. November 2023 die Ehre hatte im Palais Epstein, als Wolfgang Sobotka Nationalratspräsident war, die Laudatio auf sie zu halten:

Christian Hafenecker, Mediensprecher der FPÖ, hielt die Laudatio auf den Verlag „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“, der für ihr Webportal unzensuriert mit dem Medienpreis des Dinghofer-Syposiums ausgezeichnet wurde. Als Vorläufer aller alternativer Medien habe unzensuriert die mediale Landschaft umgekrempelt, den „Mainstream-Medien das Fürchten gelehrt“ und sei dabei hinsichtlich der Zugriffszahlen erfolgreicher gewesen als viele der etablierten Nachrichtenportale. Die kritische Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Narrativen und die Ermutigung der Leser, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, machen laut Hafenecker den Erfolg des Mediums aus. Stellvertretend für das gesamte Team hinter unzensuriert nahm Walter Asperl den Preis entgegen.

Eine ZZ ohne eine wiesingerische Medaille, was wäre das für ein leeres Magazin

Und den schönen Attersee mit seinem Report nicht mit einer derart schönen Medaille auszuzeichnen, das wäre doch ein Vergehen an der ehrenreichen Gesinnung …

Bei so viel gesinnungsgemäßer Medienkunst und wiesingerischer Kunst ist es selbstverständlich, daß auch die Vortragskunst nicht zu kurz kommt, die vertreten u. a. m. durch Christian Neschwara, Michael Ley

Auch nur die Rechtbesten der Moderationskunst werden für die Moderation der dinghoferischen Symposien erwählt, u. a. m. Walter Rosenkranz, der, kurz wie einfach gesagt, ein multikultureller Mann ist, der nicht nur in der Moderationskunst beheimatet ist, sondern auch in der Kunst der Musik, als Gitarrist, für Dinghofer an der Gitarre …

Übrigens, die Musik verbindet Wolfgang Sobotka, der auch als Dirigent und Violoncellist anhörbare Töne von sich gibt, mit Walter Rosenkranz, der nun seit dem 24. Oktober 2024 Nationalratspräsident ist, davor war es Wolfgang Sobotka, und zwar vom 20. Dezember 2017 bis zum 23. Oktober 2024 … Wie viele Jahre früher hätte, wäre Wolfgang Sobotka u. v. a. m. nicht Nationalratspräsident gewesen, hätte es auch seinen Aufschrei gegeben, als Dirigent und Violoncellist, gegen Franz Dinghofer im Parlament, gegen das Franz-Dinghofer-November-Pro im Parlament, das nun seit fünfzehn Jahren …

Es gibt aber menschgemäß auch Künstler, und das sind in überragender Mehrzahl Männer, die allen in Österreich ihnen recht sind, wie besonders dieser …

Klar und deutlich hat Wolfgang Sobotka die Fragen zur ORF-Dokumentation beantwortet. Oh, was für eine Dokumentation das war, beim Ansehen dieser wird freiheitlichen Herzen so recht warmheimelig …

Und ein Generaldirektor einer Fernsehanstalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich, die eine so gar recht feine Dokumentation liefert, hat sich eine redliche Belohnung verdient, so durfte dieser, ist in der obigen Anfrage zu lesen, sich geehrt und belohnt fühlend mit einladen:

Am 18. Februar 2019 fand auf Einladung der dritten Nationalratspräsidentin Annelies Kitzmüller gemeinsam mit Vizekanzler Strache und dem ORF-Generaldirektor Wrabetz im Palais Epstein eine Gedenkveranstaltung an Franz Dinghofer statt.

Aufschrei Wolfgang Gerstl

Zu dieser Lachnummer ist nichts hinzuzufügen, höchstens, es fehlte das „Gespür“ im österreichischen Parlament, denn Walter Rosenkranz ist nicht allein von seiner Partei zum Nationalratspräsidenten gewählt worden,

sonst hätte Walter Rosenkranz nur 57 Stimmen bekommen,

tatsächlich bekam er 100 Stimmen, also 43 Stimmen aus anderen Parlamentsparteien, und welche Parteien werden das wohl gewesen sein, die ebenfalls für Walter Rosenkranz …

“Wer nur ein Mindestmaß an Gespür hat, gedenkt der Opfer – und nicht der Täter. Dieses Gespür lässt FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz in erschreckender Weise vermissen, wenn er in unmittelbarer terminlicher Nähe zum Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wieder zum ‘Dinghofer-Symposium’ einlädt”, betont ÖVP-Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl. Franz Dinghofer, dem die Freiheitlichen diese Veranstaltung widmen, war nicht nur ein Verfechter der großdeutschen Idee – also dem Zusammenschluss Österreichs mit dem Deutschen Reich –, sondern auch ein bekennender Antisemit und Nationalsozialist. “Und dann am 11. November – nur einen Tag nach den Feierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Nationalfonds und der Erinnerung an die Reichspogromnacht – zu einer dieser schwierigen historischen Person gewidmeten Veranstaltung ins Parlament einzuladen, das ist nicht akzeptabel”, so Gerstl weiter.

Der ÖVP-Verfassungssprecher unterstützt diesbezüglich auch eine Resolution namhafter Zeithistorikerinnen bzw. Zeithistoriker, die sich entschieden für eine Absage der Veranstaltung ausgesprochen haben. Auch Rosenkranz sollte diesen Aufschrei aus der Geschichtswissenschaft ernst nehmen. “Gerade in der jüngeren Vergangenheit war das Parlament ein Ort, in dem auf Initiative des damaligen Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka viel im Kampf gegen den Antisemitismus und für das Gedenken und die Prämisse ‘niemals vergessen’ getan worden ist. Und das gerade auch in Zeiten, in denen der Antisemitismus auf der Welt wieder zu erstarken begonnen hat”, unterstreicht Gerstl. Abschließend sagt der Abgeordnete der Volkspartei: “FPÖ-Nationalratspräsident Rosenkranz ist im Sinne des Parlaments als Ort und Symbol von Freiheit und Demokratie gefordert, die notwendige Sensibilität walten zu lassen und zu handeln.”

Presseaussendung OTS0075. 4. November 2025.

Wie recht doch Wolfgang Gerstl hat, das muß doch hinzugefügt werden, die notwendige Sensibilität nicht aufzubringen, das Dinghofer-Symposium schon am 11. November, also nur einen Tag nach … Im letzten Jahr hatte diese Partei die notwendige Sensibilität, 2024 fand das Dinghofer-Symposium „ohne Aufschrei der Geschichtswissenschaft“ und Wolfgang Sobotka am 12. November 2024 statt, ganze zwei Tage später, und da war alles vorbei, das Wolfgang Gerstl „Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 “ nennt, denn am 12. November 1938 ging alles wieder, was die „Novemberpogrome 1938“ betraf, seinen ordentlichen bürokratischen Weg … So hätten sich Walter Rosenkranz und seine Partei den heurigen Aufschrei ersparen können, wenn sie das Symposium wieder zwei Tage später, also am 12. November 2025 …

Wie 2024 Wolfgang Sobotka hätte im Heurigen Walter Rosenkranz entscheiden können, der 12. November gehe dafür in Ordnung, das seien zwei Tage später … Am 12. November 1938 fand nichts Schlimmes statt, bloß u. a. m. eine Sitzung, in der es gar sachlich um Versicherungsleistungen …

Am 12. November fanden sich im Reichsluftfahrtministerium etliche Vertreter und Funktionäre, Beamte und Minister des NS-Regimes zu einer Konferenz unter der Leitung von Hermann Göring zusammen. Moniert wurde hier nicht die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland, sondern die große Zerstörung von Sachwerten. Den jüdischen Gemeinden wurde eine „Sühneleistung“ in Höhe von einer Milliarde Reichsmark auferlegt, Versicherungsleistungen durften nicht in Anspruch genommen werden, die Beseitigung der Schäden mussten die Betroffenen selbst finanzieren. Diese Maßnahmen sowie zunehmende Entrechtung, Enteignungen und „Zwangsarisierungen“ sollten die Jüdinnen und Juden zur Auswanderung zwingen.

Lemo — Lebendiges Museum Online, 6. November 2025.

Aufschrei Christian Hafenecker

FPÖ – Hafenecker: „Rufmordkampagne gegen Republikgründer Dinghofer entlarvt. Fakten zeigen: Er war Opfer des NS-Regimes, kein Täter!“ Umso grotesker sei der Versuch, Dinghofer heute in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Die wissenschaftlichen Fakten sprechen eine klare Sprache: 1938 wurde Dinghofer von den Nationalsozialisten aus politischen Gründen als Präsident des Obersten Gerichtshofes abgesetzt und zwangsweise in Pension geschickt – weil er nicht im Sinne der NS-Ideologie gehandelt hatte.

Dies nur soll aus der Presseaussendung OTS0057 vom 4. November 2025 von Christian Hafenecker, bei dem von einer einzelnen Lachnummer gar nicht gesprochen werden kann, herangezogen werden, er, Dinghofer, soll zwangsweise in Pension —

„Meine restliche Dienstzeit dauert in keinem Falle so lange bis die restlose Eingliederung
des Obersten Gerichtshofes in das Reichsgericht vorgenommen werden kann. Um die Art
der Durchführung dieser so hohen und wichtigen Aufgabe in personeller Hinsicht zu er
leichtern, halte ich es für zweckmässiger, dass die Ueberleitung des Obersten Gerichtsho
fes in das Reichsgericht bereits jetzt von einer Persönlichkeit in Angriff genommen wird,
welche sie auch zu Ende führen kann.“1063

er, Dinghofer, hat also selbst, kann gelesen werden im

Bericht der Linzer Straßennamenkommission. Archiv der Stadt Linz. 2022. Auszug aus dem Gesamtbericht zu Franz Dinghofer – Dinghoferstraße,

um die Versetzung in den dauernden Ruhestand am 28. April 1938 mit ebendieser Begründung schriftlich ersucht.

Im April 1938 zeichnete sich im Obersten Gerichtshof aber auch das Karriereende von Ding
hofer selbst ab. Er suchte schriftlich am 28. April 1938 beim Justizministerium in Wien um
Versetzung in den dauernden Ruhestand an. Neben dem Hinweis auf sein Alter – er war zu
diesem Zeitpunkt bereits 65 – begründete er den Antrag folgendermaßen: [siebe oben]

In seinem Antwortschreiben akzeptierte Justizminister Dr. Franz Hueber am 2. Mai 1938
den Wunsch Dinghofers, in den Ruhestand treten zu wollen, und dankte ihm für seine „viel
jährige, dem Vaterland gewidmete Tätigkeit“: „Empfangen Sie gleichzeitig meine herzlichsten
Wünsche für Ihr weiteres Wohlergehen.“1064 Der Aktivbezug Dinghofers wurde mit Ende Mai
eingestellt.1065 Ab 1. Juni 1938 galt Dinghofer demnach als Pensionist.1066 Die Ruhestandsver
setzung erfolgte vorzeitig, hätte doch der 65-Jährige eigentlich erst mit dem 31. Dezember 1938 aus dem Aktivstand ausscheiden müssen.1067 Mehrere Zeitungen berichteten über die Pensionierung des Ersten Präsidenten des Obersten Gerichtshofes unter Hinweis auf dessen Verdienste, insbesondere wegen seines Kampfes für den Gedanken eines Großdeutschen Rei
ches.1068

Mit dem Justizminister habe er „einige unerfreuliche Auseinandersetzungen“ gehabt. Er
sei genötigt worden, die Leitung des Obersten Gerichtshofes dem Rate des OGH Dr. August Zellner zu übergeben.1070 Dinghofer erinnerte sich auch, dass ihm für den Falle der Weigerung, in Pension zu gehen, Gewalt angedroht worden sei.1071 Die Darstellung Dinghofers hat offenbar tatsächlich den wahren Sachverhalt wiedergegeben, bestätigten doch in der Nachkriegszeit mehrere Mitarbeiter des OGH, dass Justizminister Dr. Hueber Dinghofer aufgefordert hatte, sein Pensionsgesuch zu überreichen, „weil er mit Rücksicht auf seine Amtsführung beim OGH und die Rechtsprechung des OGH in Strafsachen während der Jahre 1933 bis 1938 bei der NSDAP missliebig geworden ist“.1072 Nach 1945 galt die Ruhestandsversetzung Dinghofers jedenfalls aus politischen Gründen erfolgt.1073 Den Hauptgrund seiner Entfernung sah Dinghofer freilich darin, dass der OGH durch den
Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich überflüssig geworden war und er als „Alter“
nicht in das neue System gepasst habe.1074

Am 10. Mai 1938 bekräftigte kein Geringerer als der Minister für Handel und Verkehr, Dr. Hans Fischböck, den guten Leumund Dinghofers mit der Aussage, dass „dessen Person als langjähriger Obmann der Großdeutschen Partei und Präsident des Obersten Gerichtshofes wohl vertrauenswürdig erscheint“.1077

Im Juli 1940 war die Beurteilung des Gauhauptstellenleiters F. Kamba hingegen eindeutig
positiv: „Der Obengenannte erscheint politisch zuverlässig. Seine volle Einsatzbereitschaft für
den nationalsozialistischen Staat steht ausser Zweifel.“1085

Im August 1938 stellten die Kreisleitung I sowie die Gauleitung der NSDAP Wien Dinghofer ein überaus positives Zeugnis aus: Er sei stets großdeutscher Politiker gewesen und seine politische Zuverlässigkeit sei „ganz selbstverständlich“ gegeben. Das politische Führungszeugnis gipfelte in der Feststellung: „Dr. Dinghofer steht längst in den Reihen der Kämpfer Adolf Hitlers und wird mit seinen grossen politischen Erfahrungen bestimmt der Bewegung dienen.“1079

Ach, Franz Dinghofer, stets ein „Opfer“, alles passierte ihm „zwangsweise“, und das war schon dem nationalsozialistischen Regime bekannt:

Detailreicher fiel schließlich die politische Beurteilung des Personalamtsleiters der Ortsgruppe Stubenviertel im Oktober 1938 aus: Nach Auskunft der NS-Beamtenschaft sei Dinghofer als Großdeutscher bei der Nationalratswahl 1930 und bei der Gemeinderatswahl 1931 in Gegnerschaft zur NSDAP gestanden. Dinghofers Eintritt in die Vaterländische Front des Ständestaates wurde hingegen als „erzwungen“ gewertet. Als „Verdienste in der Bewegung“ führte man „Verwendung für Nationalsozialisten“ an. Aktuell sei Dinghofer Mitglied im Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund. Nach dem Umbruch habe er sich nicht gegensätzlich zum heutigen Staat und der Partei ausgesprochen. Sein diesbezügliches Verhalten wurde als „sehr gut“ bezeichnet.1080

Das Fazit von Christian Hafenecker,

Wer ihn heute cancelt, greift die Fundamente der Republik an. Wer die Republik liebt, darf ihre Gründungsväter nicht aus der Geschichte streichen. Linke Ideologen mögen canceln wollen – wir aber erinnern, würdigen und verteidigen die Wahrheit“, so Hafenecker abschließend.

als hätte er bei Wolfgang Sobotka gelernt …

Aber es ist, glaube ich, kein Weg, daß wir einfach die Geschichte streichen. […] Ich halte nichts, von der cancel culture, das ist kein Weg, damit Geschichtsklitterung zu betreiben.

Doch, ja doch, auch das noch aus der hafeneckerischen Presseaussendung:

Eine aktive NSDAP-Mitgliedschaft ist nicht belegt, die Unterlagen sind widersprüchlich und teilweise ohne seine Unterschrift […]

Im Straßennamenbericht ist zu lesen:

Zur tatsächlichen Parteimitgliedschaft Dinghofers sind Karteikarten in der Zentralkartei der NSDAP sowie in der NSDAP-Gaukartei vorhanden. Demnach wurde die Aufnahme am 18. April 1940 beantragt. Mit 1. Juli 1940 erfolgte der Eintritt in die NSDAP mit der Mitgliedsnummer 8,450.902. Am 30. September 1941 wurde eine Mitgliedskarte für ihn ausgestellt.1088

Mehr aber von Interesse als die Frage, wie das damals mit Franz Dinghofer war, wie seine Biographie zu lesen ist, ist, was ist von ihm in der Gegenwart, und dazu fällt nicht nur die für sich fälschlicherweise in der Gegenwart lebende Person aus der SS (Schreibstaffel) der gesinnungsgemäß zensurierten Website ein, was die wohl Franz Dinghofer an Gelerntem verdankt, daß sie sich

Franz Dinghofer nennt? Wie Menschen einzuteilen sind, wie …

Kornblume

Die rosenkranzische Parlamentspartei trägt nicht mehr zum besonderen Anlaße im österreichischen Parlament die Kornblume, und das sogar ohne „Kornblumenerlaß“, für dessen Rücknahme einzusetzen Franz Dinghofer vor weit mehr als einhundert Jahren sich bereit erklärte

Wie weit es auch ein Erfolg von Franz Dinghofer war, daß der „Linzer Kornblumenerlaß“ zurückgezogen wurde, vermag nicht gesagt werden; dieser Erlaß, der wegen „antiösterreichischer Umtriebe“ damals notwendig erschien …

Die Kornblume, seit weit mehr als einhundert Jahren ein Symbol antiösterreichischer Gesinnung — aber die

hafeneckerische Partei trägt nun nicht mehr Kornblume, sondern Edelweiß

Edelweiß, Edelweiß, oh, blauer Enzian, so edel weiß …