Rudi Fußi fällt zu „Flötenunterricht“ gegen Frauen auf FPÖ-Unzensuriert nichts ein

Dabei ist das doch ein Mann, dem sonst sehr viel einfällt, er ist sonst einer, der weiß, welches Getränk zum Frauenbild welcher Partei paßt. Er ist einer, an dem weder Fernsehen noch Radio vorbeikommen wollen, er weiß, was er weiß, er „kennt sich aus“, er „hat eine Meinung“, er „spricht Klartext“.

Wie gut es doch dieses Land hat, diesen „Mindworker“ als „festen Bestandteil der Österreichischen Öffentlichkeit“ zu haben, der auch zu den – halt, um es nicht zu sehr in Schmeichelei ausarten zu lassen, soll auf eine Beschreibung von ihm selbst zurückgegriffen werden, die auf der Website „Mindworker“ gelesen werden darf – eine, die ihm angemessen ist, bescheiden und wahr, also ohne Schmeichelei und ohne Übertreibung:

„Auf Twitter zählt Rudi mit seinem Account @rudifussi zu den einflussreichsten Multiplikatoren des digitalen Österreichs. Er gibt seine Erfahrungen und sein Fachwissen an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weiter.“

Rudi Fußi Lehrstunde

Eine Lehrveranstaltung von Rudi Fußi auf Twitter

Wenn Sie aber doch wissen möchten, welche Erfahrungen und welches Fachwissen Rudi an mehreren Universitäten und Fachhochschulen an Studierende weitergibt, Ihnen aber nicht das seltene Glück bisher beschieden war, eine Lehrstunde von Rudi miterleben zu dürfen, kann mit Ihnen das Geschenk geteilt werden, das Rudi bereits im Sommer 2014 machte. Es ist ein so großzügiges Geschenk, für das Rudi seine ganze Erfahrungen und sein ganzes Fachwissen aufgeboten hat, daß es egoistisch wäre, es nicht mit Ihnen teilen zu wollen.

Wenn Sie diese Tweetrudilehrstunde gelesen haben, werden Sie sich bestimmt ebenso auf das Jahr 2015 freuen, es gar nicht mehr erwarten können, Rudi Fußi wieder oft im Radio zu hören und wieder oft am Bildschirm zu sehen. Aber eine Bitte, belästigen Sie diesen Mindworker nicht mit Fragen, etwa danach, wie es ungehörigerweise gemacht wurde, was ihm denn zu Massenvergewaltigung als rechte Lösung auf FPÖ-Unzensuriert einfällt. Denn es könnte Ihnen ebenfalls passieren, daß er sie blockt, Sie also davon aussperrt, weiter von seinen Erfahrungen und von seinem Fachwissen profitieren zu dürfen. Außer menschgemäß, ihn am Bildschirm zu sehen, das reicht Ihnen …

FPÖ Unzensuriert - 25-12-2014PS Wie der Screenprint von heute es belegt, ist es gesinnungsgemäß ein weiteres Mal nicht dazu gekommen, daß von der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Gemein-Schaft etwas genommen wird, das als ungeheuerlich einzustufen ist. Aber es fehlt menschgemäß an Erfahrungen und an Fachwissen, das beurteilen zu können, weshalb eine sofort und vorbildhafte Erledigung Monate später noch für Rudi Fußi ein zu behandelndes Thema ist, jedoch eine weder sofortige noch vorbildhafte Bereinigung durch die Unzensuriert der FPÖ nicht. Dieses Manko an Bildung hätte je nur vermieden werden können, Sie wissen es bereits, ja, durch Belegung der Lehrfächer des Rudi

In Österreich hinkünftig „Haxenspreizer“ statt „Faschismus“ schreiben

Wie eben zu erfahren ist, ging es heute im österreichischen Parlament hoch her. Thema, besser, Unthema war der „Haxenspreizer“, ein weiteres Mal, und es war wieder die identitäre Gemein-Schaft …

Es ist unnötig, noch etwas dazu zu schreiben, was hierzu und besonders zu den nicht hehren Beweggründen der FPÖ zu schreiben war, wurde geschrieben, zum wiederholten Versuch, diesen ihren durchsichtigen Antrag im Parlament durchbringen zu wollen, muß nichts mehr gesagt werden. Es muß auch nicht wiederholt, daß diese leidige Sache mit dem Getränkepreisblatt auf dem Donauinselfest augenblicklich und vorbildhaft von der sozialdemokratischen Gewerkschaft und von der sozialdemokratischen Partei bereinigt und schärfstens kritisiert wurde, in einer Art kritisiert wurde, wie es von der FPÖ noch nie gehört oder gelesen werden konnte, daß sie, die identitäre Gemein-Schaft, sich selbst derart scharf und ohne Schuldabschiebung auf andere je kritisiert hätte.

Aber diese leidige und unselige „Haxenspreizer“-Geschichte verursacht doch einiges Grübeln. Ausgelöst durch das, was passiert ist, seit dem 29. Juni 2014, als erstmals über dieses vollkommen unpassende Getränkepreisblatt geschrieben wurde. Abertausende haben den Text aufgerufen. Es wurde medial berichtet. Es wurde eine Presseaussendung fabriziert, Es wurde eine parlamentarische Anfrage eingebracht, es mußte eine Ministerin diese beantworten. Es wurden zwei Entschließungsanträge im Parlament eingebracht. Zwei Abstimmungen im Parlament. Was aber ignoriert wurde, ist die vorbildhafte und rasche Bereinigung. Wer allein auf der Plattform des Unternehmens Twitter zum „Haxenspreizer“ sich geäußert hat … Wer möchte, kann sich ein wenig auf dieser Plattform umsehen, was dort zum „Haxenspreizer“ geschrieben wurde, aber nicht von sogenannten Bildungsfernen, nicht von sogenannten Unbekannten …

Haxenspreizer und FaschismusIm Vergleich dazu, wie still es ist bei dem ernsten Thema „Wiederbeleben des Faschismus“, auch auf der oben genannten Plattform, von … Es könnte beinahe verstanden werden, um in Österreich beispielsweise eine notwendige und dringende Auseinandersetzung mit „Faschismus“ anzuregen, statt „Faschismus“ – so abstrus das klingen mag – eben „Haxenspreizer“ schreiben zu müssen, um diese breiten Reaktionen auslösen zu können, wie es eben mit dem „Haxenspreizer“ …

Das ist menschgemäß eine aberwitzige Idee, eine, die hier nie umgesetzt werden wird. Aber es zeigt doch, wie billig, wie oberflächlich es in Österreich zugeht, wenn ein Wort wie „Haxenspreizer“ vor allem die Finger sogenannter Opinion leader vorwiegend aus dem Medien- und Politikbereich glühen läßt, während das Wort „Faschismus“ oder gar „Wiederbeleben des Faschismus“ bei ihnen nichts auslöst, ihre Finger sich nicht regen …

PS Die leidige „Haxenspreizer“-Geschichte zeigt noch etwas, wie es anhand der Statistik abzulesen ist, wie gering die Bereitschaft ist, sich über eine Sache umfassend zu informieren. Es wurde bisher zwar von Abertausenden der erste Text vom 29. Juni 2014 aufgerufen, aber kaum Interesse bestand bisher, trotz der vielen zusätzlichen Hinweise, sich darüber erkundigen zu wollen, wie es nach dem 29. Juni weiterging, als diese Sache längst bereinigt war. Diese Texte wurden in einer vernachlässigbaren Größenordnung aufgerufen. Diese Faulheit, sich vollständig informieren zu wollen, paßt wohl recht gut zu Billigkeit und Oberflächlichkeit, und leider auch, was nicht mehr harmlos ist, sondern gemeingefährlich, zum Wahlverhalten in Österreich …

Tabu-Schlagzeile in Österreich: „FPÖ – ‚Wiederbeleben des Faschismus'“

Es wird viel geschrieben, die Medien schreiben nicht wenig, es gibt Aufregungen, es gibt Empörungen, und doch scheint es in Österreich ein Tabu zu geben, nämlich nicht zu schreiben, wie es tatsächlich um die identitäre Gemein-Schaft bestellt ist und was diese Gemein-Schaft wiederbestellen will.

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird eine Schlagzeile in einem der nach Österreich bemessenen Größe großen Medium nach wie vor vermißt, die lauten könnte: „FPÖ – ‚Wiederbeleben des Faschismus'“ … Und genau über das „Wiederbeleben des Faschismus“ wird nachgedacht, und das nicht irgendwann, vor beispielsweise acht Jahren, sondern im September 2014, wie hier bereits am 29. September 2014 darüber geschrieben wurde.

Stattdessen, wie gerade aktuell wieder, gibt es große Aufregung über einen „Hitlergruß“ von einem jungen Mann im Niederösterreichischen, genauer, es gibt große Aufregungen über ein acht Jahre altes Bild, auf dem dieser junge Mann, damals wohl siebzehn oder achtzehn Jahre alt, zu sehen ist, mit der einschlägig bekannten erhobenen Hand …

Es kann darüber nun spekuliert werden, weshalb das für österreichische Medien berichtenswert ist, aber das Nachdenken über ein „Wiederbeleben des Faschismus“ für keine Zeile berichtenswert empfunden wird.

Spekulation eins: Der Wissensstand in den österreichischen Medien ist bereits derart katastrophal, daß mit dem Wort „Faschismus“ nichts mehr angefangen werden kann, und es gerade noch gewußt wird, daß ein „Hitlergruß“ nichts Gutes ist.

Spekulation zwei: Die österreichischen Medien nehmen an, daß der Wissensstand ihrer Leser und Leserinnen bereits derart katastrophal ist, daß diese mit dem Wort „Faschismus“ nichts mehr anzufangen wissen, und sie gerade noch wissen, daß ein „Hitlergruß“ nichts Gutes ist.

Spekulation drei: Es wird mit den Berichten über den „Hitlergruß“ bewußt versucht, es in das Lächerliche zu ziehen, im Grunde der FPÖ Schützenhilfe zu leisten. Denn zum einen ist ein „Hitlergruß“ selten so eindeutig als „Hitlergruß“ festzumachen, zum anderen, wie aus der Vergangenheit allzu bekannt, ist es ein leichtes, sich herauszureden, also keinen „Hitlergruß“ entboten zu haben. Darüber hinaus, ein „Hitlergruß“ allein belebt noch keinen Faschismus. Auch im aktuellen Fall ist es nicht anders. Wenn diesem jungen Mann nichts anderes vorgehalten werden kann, als ein acht Jahre altes Bild, für das er seine ihn in einem günstigen Licht erscheinenden Erklärungen bereits abgegeben hat, wird nichts anderes bewirkt, als eines, nämlich der Zulauf zu jenen, die im Verfolgen ihrer abgründigen Interessen und Ziele, ständig propagandieren, es herrsche in diesem Land „Meinungsterror“. Es möchte gar nicht gewußt werden, wie viele in diesem Land diese Aufregungen um den „Hitlergruß“ bereits lächerlich finden, es abtun als Gekreische der als „Gutmenschen“ Denunzierten.

Spekulation vier: Es sind in diesem Land sowohl Medien als auch ihre Leser und Leserinnen derart oberflächlich, daß über dieses ernste und gefährliche Thema bloß noch mit schreiend grellen Schlagwörtern kommunizert werden kann, wie eben mit diesem „Hitlergruß“. „Faschismus“, „Euro-Faschismus“, gar das „Wiederbeleben des Faschismus“ regt nicht auf, empört nicht mehr. Zum Glück, muß gesagt werden, regt der „Hitlergruß“ auf – noch …

Spekulation fünf: Es ist den sogenannten Bildungsnahen in den Medien unangenehm, weil es bei diesen Personen sich nicht um sogenannte Bildungsferne handelt, die jungdumpf die Hand strecken, sondern um Hochgebildete, wie, um einen aktuellen Beispielgeber zu nennen, es Rolf Kosiek ist, der eben mit einer Festschrift Gewürdigte. Die „Zur Zeit“ wünscht der „Feder für Deutschland weiteste Verbreitung“ …

Spekulation sechs: Werden die Eigentumsverhältnisse der österreichischen Medien berücksichtigt und zusätzlich Verbandelungen und Akkordierungen zwischen Medien und Politik, ist es womöglich noch abtrünniger. Wo das Nachdenken über ein „Wiederbeleben des Faschismus“ stattfindet? Es ist in der „Zur Zeit“. In der „Zur Zeit“, die von einem freiheitlichen Abgeordneten geführt wird. Es ist in der „Zur Zeit“, in der gewähltes Spitzenpersonal der FPÖ in jeder Ausgabe mit Beiträgen vertreten ist: Abgeordnete, Landräte und so weiter und so fort. Sich also mit diesem Quell- und Schreiborgan des Spitzenpersonals der FPÖ breitest zu befassen, etwa unter der oben vorgeschlagenen Schlagzeile, statt beispielsweise mit einem jungen Bezirkspolitiker und einem acht Jahre alten Bild irgendwo in der niederösterreichischen Einöde, hieße, die FPÖ als das zu beschreiben, was sie ist, eine nicht wählbare und eine auf keiner politischen Ebene regierungsfähige Gemein-Schaft. Aber das geht nicht. Denn die FPÖ wird noch gebraucht, für mögliche Koalitionen, auch auf Bundesebene, vor allem von der ÖVP und mit Abstrichen durchaus auch von der SPÖ, wird etwa an die eine und andere Landesorganisation …

Es wäre schön, wenn all diese Spekulationen wenigstens ein für österreichische Verhältnisse großes Medium zunichte machen würde, mit Beiträgen unter der oben erwähnten Schlagzeile, die in Österreich ein Tabu zu sein scheint. Es muß auch nicht auf das hier je Geschriebene Bezug genommen werden, oder gar als Quelle genannt werden. Darauf wird absolut kein Wert gelegt. Es soll aber endlich klar und deutlich und offen geschrieben werden. Journalisten und Journalistinnen finden aber hier genügend Material, das sie verwenden können, das sie als eigene Recherchen ausgeben können. Es ist aktuelles Material, nicht von vor beispielsweise acht Jahren. Es sollte jetzt über das aktuelle Material geschrieben werden, und nicht erst in drei, vier oder fünf oder acht Jahren, oder dann vielleicht noch später, weil zwischenzeitlich die FPÖ bereits wieder einmal in der Bundesregierung gesessen sein wird, mit keinem anderen Erfolg, also Nichterfolg, wie seinerzeit gemeinsam mit der von Wolfgang Schüssel geführten christschwarzen Partei.

Journalistinnen und Journalisten könnten, ein Vorschlag, vor allem mit den letzten hier veröffentlichten Beiträgen von November und Oktober 2014 beginnen, um so schnell zu den Originalquellen zu kommen. Es muß an dieser Stelle eingestanden werden, gar nicht im Zusammenhang mit der identitären Gemein-Schaft breit erwähnt werden zu wollen, denn das schon als Beschmutzung des eigenen Namens empfunden. Weshalb es dann Journalisten und Journalistinnen der sogenannten klassischen breiten Medien abverlangen? Es ist ihre Arbeit, mehr, auch ihre Aufgabe breit und umfassend zu berichten, zeitnah, relevant …

„Braune Festschrift für einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“ – Empfohlen als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“

„Arbeit, Familie, Vaterland“

NR Gerhard Deimek fragt bei „faschistischem System“ nach einem „faschistischen Habsburgerkaiser“

„Ob der verbotene Hitlergruß sich im Alltag überhaupt vermeiden ließe“

„Nazisse Ina Seidel“

Entlastungslied für „Nationalsozialistin Agnes Miegel“

Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz – „Landesverräter“

Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz – „Zum Kotzen“

„Man müßte Pumpguns austeilen“

Alexander Löhr, Kriegsverbrecher

„Heutige FPÖ – eine identitäre Partei“

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

„Identitäre Bewegung“ – Christian Höbart: „Brauchen uns nicht umbenennen“

Alle oben angeführten Beiträge sind nur einige und die aktuellsten Beispiele, diese enthalten Verlinkungen zu weiteren Beiträgen, die nicht über viele und aberviele Jahre Zurückliegendes berichten, sondern beinahe zur Gänze aus 2014. Niemals noch würde es mehr freuen, über österreichische Medien tatsächlich bloß spekuliert zu haben, als in ebendiesem Fall.

DDr. Werner Königshofer – Was wird aus einem freiheitlichen NR nach dem Verlust der Pfründe – ein Hooligan?

DDr Werner Königshofer Volksmacht gegen StaatsmachtJedenfalls erweckt es den Anschein, wenn gesehen wird, was ihm auf seiner Site des Unternehmens Facebook gefällt: „Ho Ge Sa“. Derzeit ist es hysterisch opportun zu fragen, zu bedenken, Gesetze veranlassen zu wollen, wenn, so die meistgenannte Zahl, 160 Jugendliche nach Österreich zurückkehren sollten, wie hoch das Gefahrenpotential ist, das von ihnen ausgeht. Wie gefährlich sind aber ehemalige freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen auf allen politisch verantwortlichen Ebenen in diesem Land, ihrer kleinen Macht beraubt, gänzlich unbedeutend geworden? Werden sie dann Hooligans, wie es von DDr. Werner Königshofer angenommen werden könnte, gefallen ihm doch die …

Ist Werner Königshofer nun tatsächlich wer anderer geworden? Oder ist seine Biographie eine für einen freiheitlichen Mandatar prototypische Erzählung, der als Titel ein Nietzsche-Satz gegeben werden kann? „Wie man wird, was man ist.“

Werner Königshofer Volksmacht gegen StaatsmachtDiese Site „Ho Ge Sa“, die Werner Königshofer, dem ehemaligen freiheitlichen NR, gefällt, gibt es auf der Plattform des Unternehmens erst seit dem 24. September 2014. Und bis heute, am 26. Oktober 2014, haben bereits 24.773 Menschen sich mit einem „Gefällt mir“ zu dieser bekannt, einer von ihnen ist der ehemalige freiheitliche NR … Das aber ist keine vermutete Zahl. 24.773 Menschen … Vierundzwanzigtausendsiebenhundertdreiundsiebzig … Vermutet aber wird, vom österreichischen Innenministerium, daß bis zu 160 – bis zu – Jugendliche aus Österreich nach Syrien …

Und es gibt eine zweite Site, auch eben erst gegründet, die nennt sich „Volksmacht gegen Staatsmacht, erst am 23. Oktober 2014 gegründet und bereits heute am 26. Oktober 2014 mit 212 „Gefällt mir“ … In drei Tagen 212 „Gefällt mir“ – ebenfalls nicht vermutet. Aber die Medien in diesem Land stürzen sich auf vermutete bis zu 160 Jugendliche, schreiben Gefahren herbei, spekulieren, was werden die Vermuteten anstellen, wenn sie zurückkehren nach Österreich …

Ehemaliger freiheitlicher NR - Ho Ge SaUnd Werner Königshofer ist auch bei „Volksmacht gegen Staatsmacht“ sofort mit dabei, wie gelesen werden kann:

„Seien wir nicht mehr so gutmütig und so töricht! Und bekämpfen wir uns nicht mehr gegenseitig!!!“

Wenn Werner Königshofer das Ende des gegenseitigen Bekämpfens will, stellt sich die Frage, gegen wen und mit wem will er was bekämpfen? Und vor allem, wie soll dieser Kampf geführt werden? Soll es ein Bekämpfen mit „Pumpguns“ werden, wie es die Schreibstaffel auf der Website „Unzensuriert“ …?

Wenn daran gedacht wird, wie viele weltanschauliche Überschneidungen es gibt, zwischen einem Jugendlichen, der nach Syrien marschierte, und jenen, die an diesem Sonntag in Köln gegen …, mutet es seltsam an, daß sie gegeneinander … Aber es gibt, wie gekannt wird, auch sogenannte Bruderkämpfe … Es ist noch ein Glück, daß diese Bruderschaften noch nicht gemeinsam marschieren … Ob Werner Königshofer auch schon diese weltanschaulichen Brüder meinte, das gegenseitige Bekämpfen …?

Identitäre - Volksmacht gegen Staatsmacht

„Wir starben für Eure Zukunft! Nun seid ihr gefragt unsere Ehre zu verteidigen.“

„Wie man wird, was man ist.“ Und „Volksmacht gegen Staatsmacht“ teilt auch gleich etwas von den Identitären, wie gesehen werden kann. Die Graphik der Identitären beantwortet bereits alle Fragen, woher die Gesinnung … Und in Österreich gibt es eine gewählte Partei, die sich neuerdings offen als „identitäre Partei“ bekennt, deren ZZ über das „Wiederbeleben des Faschismus“

„Wie man wird, was man ist“. Darauf gibt es aber eine und nur eine eindeutige Antwort: Nicht zu wählen, was die sind.

Förderlicher als Interviews mit Thomas Glavinic allemal Serien über veränderungsaktive Initiativen und Projekte in Österreich

Kurier - Serie über Initiativen statt Interviews mit Glavinic

Collage „Sepp-Schellhorn-Stipendiat Thomas Glavinic präsentiert seine aufgezeichneten Gedankenströme“

 

Im Mittelpunkt steht nicht Thomas Glavinic, sondern was die Tageszeitung „Kurier“ mit diesem Interview vermitteln will, wofür sie sich einen holte, der das liefert, was sie drucken möchte.

Die Tageszeitung „Kurier“ liefert heute mit diesem Interview bloß wieder einmal exemplarisch und stellvertretend für den gesamten Boulevard (gutter press ist wohl zutreffender) in Österreich ab, was nicht stimmt, aber dennoch stets geschrieben wird. Sie läßt es Thomas Glavinic sagen.

Und Thomas Glavinic liefert reichlich, wie die folgenden Zitate, die alle von ihm aus diesem heute abgedruckten Interview sind, …

„Es zeigt, wie viele denken, nämlich: ‚Jaja, das mach ma schon.‘ Dann kommt die nächste Facebook-Meldung, der nächste Reiz, und schon ist alles vergessen – weil’s zu anstrengend wäre, wirklich etwas zu tun. Aus dieser Bequemlichkeit müssen wir aber heraus. Wir brauchen eine neue Zivilgesellschaft – immerhin leben in diesem Land 500.000 Menschen unter dem Existenzminimum.“

„Ich würde mir wünschen, dass wir wieder bewusster wahrnehmen, was rund um uns passiert. Wir müssen eine neue Zivilcourage entwickeln. Heute kümmern sich die Leute nur um sich selbst.“

Würde die Tageszeitung „Kurier“ tatsächlich wahrnehmen wollen, was rund um sie passiert, sie hätte längst schon eine Serie gestartet über die Initiativen und Projekte in Österreich.

Diese neue Zivilgesellschaft gibt es bereits. Es wird bloß nicht über sie breit berichtet.

Es gibt derart viele Initiativen und Projekte in Österreich, die für Veränderungen sind, die für Veränderungen eintreten, die sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen engagieren, aktiv sind, neue Wege aufzeigen, Konzepte für Veränderungen zu ökonomischen, ökologischen, sozialpolitischen, politischen, gesellschaftlichen Belangen und so weiter und so fort vorlegen, Änderungen leben, daß beispielsweise der „Kurier“ ein Jahr lang täglich über eine Initiative, über ein Projekt berichten könnte, und ein Jahr dafür längst nicht ausreichte, um über alle Initiativen und Projekte allein in Österreich berichtet zu haben.

Als Nebeneffekt ersparte eine solche Serie jedwedes Interview mit Thomas Glavinic, und es ersparte dadurch auch, auf Aussagen von ihm Bezug zu nehmen, die nicht stimmen. Denn eine solche Serie könnte Thomas Glavinic vorgelegt werden, mit dem Hinweis, wenn er schon nicht wahrnehme, was um ihn herum passiere, so solle er wenigstens die Serie lesen, um zu erkennen, wie unhaltbar seine Aussagen seien.

Für die „neue Zivilcourage“, die entwickelt werden müsse, schreibt der „Kurier“ das dafür von Thomas Glavinic genannte Beispiel auf:

„Ich habe via Facebook und im Freundeskreis aufgerufen, alte Kleidung abzugeben. Ich hätte die Sachen gesammelt und bei der Caritas abgegeben. Wissen Sie, wie viele Rückmeldungen ich bekommen habe? Keine einzige! Bei ein paar Hundert Leuten!“

Das ist also für den „Kurier“ ein berichtenswertes Konzept, „alte Kleidung“ bei der Caritas abzugeben, für die Menschen, die unter dem Existenzminimum … Das also versteht der „Kurier“ unter „Zivilcourage“, dazu aufzurufen, „alte Kleidung“ … Ein Journalist, im konkreten Fall ist es Christian Böhmer, dessen Werkzeug die Sprache ist, sollte eigentlich „Zivilcourage“ nicht mit Altkleidersammlung verwechseln, um die Bedeutung von Wörtern also ebenso gut Bescheid wissen wie etwa ein Schriftsteller. Und nur weil einer mit seinem Aufruf gescheitert ist, seine Eitelkeit keine Bestätigung fand, kann nicht der Befund ausgestellt werden, heute würden sich die Leute nur um sich selbst kümmern. Ein knapper Hinweis darauf, wie viele Millionen Menschen in Österreich ehrenamtlich tätig sind, wie viele Millionen Euro in Österreich jährlich gespendet werden, genügt wohl, um auch diese vom „Kurier“ gedruckte Aussage als eine unhaltbare …

Positiv könnte dieses Interview aber genannt werden, wenn es als Negativ-Beispiel Auftakt wäre zu der oben beschriebenen Serie. In der Art von, da gibt es einen, der kümmert sich nur um sich, der weiß nicht, was um ihn herum passiert, aber in den kommenden 365 Tagen wird täglich über Menschen, Initiativen, Projekte in Österreich berichtet werden, die sich nicht nur um sich selbst kümmern, und die auch wissen, was um sie herum passiert, und die auch Menschen vorschlagen können, die in der österreichischen Politik eine wichtige und entscheidende Rolle einnehmen könnten, weil sie den „Ehrgeiz“ haben, „etwas zu verändern“, ohne jedoch mit diesen von ihnen für die Politik vorgeschlagenen Personen persönlich befreundet zu sein oder diesen aus irgendwelchen Gründen zu persönlichem Dank verpflichtet sein zu müssen, oder sich von diesen von ihnen vorgeschlagenen für die persönliche Zukunft noch mehr …

„Bei den Neos finde ich vor allem Sepp Schellhorn spannend. Den würde ich gern als Minister erleben. Unkonventionell, extrem intelligent, und er hat den Ehrgeiz etwas zu verändern. Das ist die Einstellung, die in unserer Gesellschaft fehlt[.]“

Mit dieser Empfehlung von der Qualität der oben erwähnten Aussagen läßt der „Kurier“ den diesjährigen Sepp-Schellhorn-Stipendiat …

Beendet soll es mit dem Anfang des Interviews aber werden. Im Anfang des Interviews ging es dem „Kurier“ gleich um das wichtige Thema Bildungssystem. Etwas Negatives über das Bildungssystem durfte nicht fehlen. Und mit Thomas Glavinic hat der „Kurier“ dafür einen Berufenen …

„Mein Kind war für das Regelschulsystem offenbar ungeeignet. Wie sonst ist zu erklären, dass ein Kind, das seine Eltern häufig mit Büchern sieht und zudem eine nach Astrid Lindgren benannte Schule absolviert hat, nicht gerne liest? Da ist doch etwas schiefgelaufen.“

Was für ein  Zugang zum Bildungssystem, was für eine Vorstellung vom Bildungssystem, was für ein Wissen auch über das bestehende Bildungssystem … Das eigene Kind würde also nicht lesen, weil die Schule … Es mag schwer zu ertragen sein, erkennen zu müssen, daß das eigene Kind kein Interesse am Lesen hat, oder dem eigenen Kind zum Lesen die Eignung fehlt, oder dem Kind im frühesten Alter beim Sehen seiner eigenen Eltern mit Büchern schon klar geworden ist, das Kind also in jungen Jahren derart hellsichtig entscheidet, es möchte nicht so werden, wie seine eigenen Eltern …

Kurier Retweet Thomas Glavinic Interview

Ergänzung vom 16. August 2014: Andererseits. Ein Retweet des „Kurier“ nährt den Optimismus ein wenig. Ob dem auch eine Serie über veränderungsaktive Initiativen und Projekte folgen wird …

PS Es ist zu optimistisch, wenigstens ab dem Sommer 2015 in österreichischen Tageszeitungen oben beschriebene Serien lesen zu können, und kein Interviews mehr mit …

PPS Es muß im traditionellen Sommerloch nicht auch noch das Graben nach Sommerdummheiten zur Tradition … Es muß nicht alles zur Tradition verkommen. Im Grunde reichte der Sommer 2013 dafür vollauf bereits aus, um es, wer kann schon etwas dagegen haben, einmal probiert zu haben …

Die Tageszeitung aus dem Hochlandwald von Slowenien

Partisanendruckerei SlovenijaWenn der Hader vor allem mit Tageszeitungen besonders groß zu werden droht, die Vorstellung wieder pompös gegeben werden will, am besten wäre es, es würde keine Zeitungen geben, vor allem keine Tageszeitungen mehr, dann wird gewußt, es ist wieder dringend notwendig, in die Hochlandwälder von Slowenien zu fahren.

Tageszeitung Hochlandwald Slowenien - ElektrodruckpresseUnd warum?

Bloß um eine Druckerei zu besuchen, aber was für eine Druckerei. Eine, die heute ein Museum ist. Jedoch von September 1944 bis April 1945 wurde in dieser Druckerei die einzige Tageszeitung gedruckt, die nicht das schrieb, was die Besatzungsmacht einer totalitären Massenmorddiktatur, in diesem Fall des deutschen reiches

Tageszeitung Hochlandwald Slowenien- KücheFür die Wanderung zu dieser Druckerei im Hochwald wird bei jedem Besuch ein Matritzendrucker in den Rucksack gepackt, immerhin mit einem Gewicht von 21 Kilogramm. Um damit noch ein wenig mehr real sich vorstellen zu können, welche Mühen, Plagen und Entbehrungen, die Menschen damals auf sich nahmen, welchen Gefahren sie sich aussetzten, um eine Elektrodruckpresse auf beinahe 1.000 Meter zu bringen, eine Druckerei zu errichten …

Tageszeitung Hochlandwald Slowenien - Blick Eingang SchlafraumAber das kann alles auf anderen Seiten gelesen werden, wie diese Druckerei unter größten Anstrengungen, größter Geheimhaltung, größten Gefahren errichtet wurde, um das zu haben, was heute so selbstverständlich erscheint, eine Tageszeitung. Anschaulicher menschgemäß ist es, diese Druckerei im slowenischen Hochland selbst zu besuchen.

Tageszeitung Hochlandwald Slowenien - SchlafraumDen Menschen damals war klar, schlimmer als Zeitungen, vor allem schlimmer als Tageszeitungen, ist nur eines, keine Zeitungen zu haben, vor allem auch keine Tageszeitungen. Dafür riskierten sie alles, und es ist nicht pathetisch – ach, wäre es bloß pathetisch –, wenn gesagt wird, sie riskierten ihr Leben dafür, eine Tageszeitung zu drucken, eine Tageszeitung zu vertreiben, mit einer Tageszeitung der allgegenwärtigen Unterdrückungsmacht geistig ins Gesicht zu schlagen.

Tageszeitung Hochlandwald SlowenienSchon wenn die Druckerei mit dem schweren Matritzendrucker erreicht ist, die Jause und die Wasserflasche, um den Aufstieg doch noch zu schaffen, unterwegs verschenkt wurde, wird jedes Mal wieder sofort gewußt, wie wichtig Zeitungen sind, vor allem auch Tageszeitungen …

Der Gram aber bleibt, der Gram wird nicht geringer, im Verschnaufen vor dieser Druckerei nimmt der Gram zu, der Gram über die heutige Medienpolitik, der Gram über die Medienkonzentration, auch der Gram über Journalisten und Journalistinnen, die mit schlechten Artikeln, mit achtloser Recherche – wenn überhaupt noch recherchiert wird – den Ruf der Zeitungen beschädigen, der Gram über Leser und Leserinnen, die all das hinnehmen und die Lösung für sich so leichtfertig darin sehen, Zeitungen, vor allem Tageszeitungen einfach nicht mehr aufschlagen zu wollen, nicht mehr kaufen zu wollen, bis es eines Tages, wieder eines Tages keine Zeitungen, vor allem keine Tageszeitungen mehr geben wird, die … Oder zu bloßen Verlautbarungsorganen von Konzernen gänzlich verkommen sein werden, also dann tatsächlich keine Zeitungen, keine Tageszeitungen mehr …

Tageszeitung Hochwald Slowenien - VojskoUnd für noch eine Sache ist der Besuch dieser Druckerei als heutiges Museum jedes Mal wertvoll, es wird die Erinnerung aufgefrischt, daß Zeitungen, vor allem Tageszeitungen – damals wie heute – nicht unbedingt die Wahrheit schreiben, zu oft in einem erschreckend niedrigen Ausmaß. Die Tageszeitung aus dem Hochlandwald von Slowenien brachte menschgemäß ihre Wahrheit. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert, leider, muß hinzugefügt werden, leider hat sich daran bis heute nichts geändert, an der Verbreitung parteiischer Wahrheiten. Und mit diesem Wissen sind Zeitungen, vor allem Tageszeitungen zu lesen. Jedoch aus der Lektüre von mehreren Tageszeitungen läßt sich durchaus ein Bild der Wahrheit zeichnen, das so etwas wie ein wahres Abbild der Wirklichkeit …

PS Wer aber meint, hier sei ein Lied auf die Partisanen und Partisaninnen gesungen worden, oder gar auf den Kommunismus in welcher Ausrichtung auch immer, ist zu sagen, die Beschreibung der Besuche dieser Druckerei erfolgt bar jeder Ideologie, sondern einzig, um in Erinnerung zu rufen, wie wichtig Zeitungen, vor allem auch Tageszeitungen für eine Demokratie sind. Diese Druckerei im Hochlandwald ist ein mehr als geeigneter Ort, darüber nachzudenken, über Zeitungen, über Demokratie, über das Gestalten von Gesellschaft …

PPS Sie werden bei Ihrem Besuch dieser Druckerei, wohl mit einem größeren Vorstellungsvermögen gesegnet, keinen schweren Matritzendrucker im Rucksack in den Hochlandwald schleppen müssen, außer Sie sind ein Journalist oder eine Journalistin, dann sollten Sie eine Elektrodruckpresse hochschleppen, um körperlich zu spüren, was Sie mit jedem möglicherweise zusätzlich noch ohne Recherche schlecht verfaßten Artikel dem Zeitungsgewerbe und dadurch das Schlimmste der Demokratie antun.

„Initiative Burschenschafter gegen Neonazis“ widerspricht vielen österreichischen Medien

Harald Vilimsky schätzt „MiniMölzer“ in einem Tweet machte doch neugierig darauf zu lesen, was hierzu geschrieben wurde.

Aufmerkenswert daran, was unter der Überschrift „39 Prozent der FPÖ-Parlamentarier sind Burschenschafter/ Deutsche Burschenschafter bauen Einfluss im österreichischen Nationalrat aus“ geschrieben wird, ist nicht die Aufzählung, die ist im Grunde ohnehin bekannt, sondern der Umstand, wie schnell so viele österreichischen Medien aber auch österreichische Meinungsforscher expertengewichtig bereit sind, aufgrund eines einzigen freiheitlichen Mannes Verzichts auf eine Kandidatur der gesamten freiheitlichen Gemein-Schaft gleich bescheinigen zu wollen, das sei eine Abgrenzung und ein Abrücken von …

Unzensuriert - Pro NRW - Kevin HauerWährend, um ein Beispiel von heute, 16. April 2014, anzführen, das freiheitliche Medium namens „Unzensuriert“ sich wieder für einen Burschenschafter einsetzt, menschgemäß ganz im Sinne von Kevin Hauer argumentiert, genauer, das von „Pro NRW“ hierzu Veröffentlichte ungeprüft mehr oder weniger übernimmt. Jedoch, das ist kein Vorwurf gegenüber „Unzensuriert“. Denn darin ist „Unzensuriert“ ganz im Einklang mit so vielen österreichischen Medien, einfach übernehmen und schlicht ungeprüft weitertragen …

Hauer - Unzensuriert - Pro NRWNS Es könnten noch andere Beispiele angeführt werden. Beispielweise jenes vom Burschenschafter Norbert Weidner, der im Februar dieses Jahres rechtskräftig wegen „Verunglimpfung eines Nazi-Widerstandskämpfers“ verurteilt wurde, und dazu im Vergleich, wie in den letzen Jahren „Unzensuriert“ darüber … Das mag jetzt aber gar nicht weiter ausgeführt werden. Den Vergleich mögen Leserinnen und Leser selbst anstellen, wie überhaupt, Leserinnen und Lesern in Österreich angeraten ist, selbst zu recherchieren, ehe sie viele von österreichischen Medien ungeprüft konsumieren …

Vaterwäsche ist kein politisches Programm

Wie breit wird nach wie vor medial in den Namen Haider gebissen und dann sabbernd geschrieben … aktuell darüber, daß eine haidersche Tochter zur EU-Wahl … Und wie sippengeil springen nicht nur die Medien der gutter press einer Verwandten bei, bloß weil sie Haider heißt …

EU-Wahl - father was a flying hypoAls wäre Haider ein Synonym für Politik. Während Haider für nichts steht, oder genauer, für all das Negative, das Wähler und Wählerinnen angeblich in der Politik nicht haben wollen, sie angeblich nicht wählen, während sie zugleich tatsächlich jene wählen, von denen je nichts anderes zu erwarten und je nichts anderes zu bekommen ist, als ebendieses steuergeldteure Hypernegative

Wenn es dem BZÖ und Ulrike Haider gelingen sollte, die notwendigen Unterstützungserklärungen zu erhalten, um tatsächlich zur EU-Wahl antreten zu können, was würde damit unterstützt und was würde dann gar auch noch gewählt werden?

Eine nach Unterschriften zur Wahlzulassung und nach Geld bettelnde Partei der freiheitlichen Gemein-Schaft, die es nicht mehr in das österreichische Parlament geschafft hat, mit einer ob ihres Namens an die Spitze gestellte Unterschriftensammlerin, die keine anderen Positionen vertritt als eben jene der freiheitlichen Gemein-Schaft, wie es beispielsweise allein schon ihre Freude ausdrückt über die Abstimmung in der Schweiz über Zuwanderung …

Eine Partei der freiheitlichen Gemein-Schaft, die in Kontakt ist, wie auch von dieser freiheitlichen Partei nicht anders zu erwarten, mit rechtsextrem bis neonazistisch Eingestuften

Eine nach Unterstützung bettelnde Vielleicht-EU-Wahl-Kandidatin aus der freiheitlichen Gemein-Schaft, die sich von ihrem Vater, wie sie sagt, dadurch unterscheidet, 26 Jahre jünger zu sein, der Unterschied ist also, sie ist 26 Jahre jünger als ein Toter … Das macht mehr als deutlich, was ihr Programm ist. Es ist ein totes Programm. Es ist eine tote Politik und eine Totenpolitik …

BZÖ Svoboda

Svoboda, Ukraine – „Kontakte zu FPÖ und BZÖ.“

Es kann auch gesagt werden, es ist gar keine Politik, nicht einmal eine Parteipolitik. Denn wie viele müßten, die ihre Väter reinwaschen wollten, um Unterstützung hausieren gehen? Abermillionen. Was wäre das, würden diese alle gewählt werden, für ein Geschrei und Stimmengewirr in den Parlamenten, aus dem heraus nur ein Wort noch zu verstehen wäre: Vater Vater Vater Vater … Was wären das für Beschlüsse und Gesetze, in denen nur noch stünde: Vater Verschwörung Vater Gigant Vater Verschwörung Vater Gigant Vater Verschwörung …

Kennen Sie den schon? Herr Christoph Nullkommasechsprozent Schönborn fährt nach Rom

Herr Nullkommasechsprozent Schönborn fährt also nach Rom in das Grätzel, das genügend Platz hat, um sogar einen ganzen Staat zu beherbergen, und erzählt Radio Vatikan folgenden Witz:

„Ich habe das sehr deutlich bei der ganzen Frage der Pfarrerinitiative erlebt. Die weltweite Wahrnehmung der Kirche Österreichs kannte nur ein Thema. Das ‚Alleinstellungsmerkmal‘ war der ‚Aufruf zum Ungehorsam‘. Wo immer ich Bischöfe aus der Welt getroffen habe, wurde immer bemerkt ‚Ihr Arme, wie schrecklich!‘ Ich habe dann immer erklärt, dass von den Priestern, die wirklich den Aufruf gemacht haben, die wirklich nur ein ganz kleiner Prozentsatz, fast im Promill-Bereich, der Priester ist.“

neunpunktvier zu nullpunktsechs für pfarrerinitiative gegen bergoglio-schönbornDie Pointe dieses Witzes ist, daß die Fragebogenaktion des Papstes Franziskus, die auch in Österreich sehr stark beworben wurde, lediglich rund 0,6 Prozent der Mitglieder der römisch-katholischen Kirche dazu veranlaßten, auch einen auszufüllen und zu retournieren, während rund zehn Prozent der Priester und Diakone nicht einfach bequem einen Fragebogen ausfüllten, sondern die Pfarrer-Initiative durch Beitritt  unterstützt.

Und der hochwahrhaftige Nullkommasechsprozent Schönborn sagte in diesem Interview als seine Erkenntnis über die Pfarrer-Initiative noch etwas, etwas Entscheidenes, das für die Medien nichts Ehrenrühriges wäre, hielten sie sich endlich daran:

„Da sieht man den Unterschied zwischen dem, was medial transportiert wird und dem, was die Realität der Kirche ist.“

Das heißt, nicht mehr über die Kirche in die gesamte Berichterstattung anteilig zu transportieren, als da ist: 0,6 Prozent, wie bereits ausführlicher über die Motivationsleistung von Jorge Mario Bergoglio und Christoph Schönborn geschrieben wurde … Der von Nullkommasechsprozent erzählte Witz ist bloß – nicht zu verstehen aber als Parteinahme für die Pfarrer-Initiative – ein Nachtrag:

Angleichung der Qualität von „Standard“ und freiheitlicher Homepage – Alle Polio-Tests in Traiskirchen negativ

Ach, das wird nicht wirklich erwartet, auf einer freiheitlichen Homepage einmal einen positiven Bericht über Menschen zu lesen, für die Freiheitliche keine „Inländerfreundlichkeit“ und keine „Nächstenliebe“ aufbringen können.

Aber wenigstens – ach, eine doch törichte Erwartung – ein Nachreichen der Information könnte erwartet werden, daß der Verdacht auf Polio-Erkrankung sich nicht bestätigt hat, die vier Menschen nicht an Kinderlähmung erkrankt sind. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind also alle negativ ausgefallen. Das ist gesinnungsgemäß für das freiheitliche Spitzenpersonal dieser Homepage ein negatives Ergebnis, weil allein schon das sachliche Informieren darüber – und das muß Freiheitlichen bereits unerträglich sein – muß ihnen vorkommen, als ob sie etwas Positives über Menschen schreiben müßten, für die Freiheitliche keine „Inländerfreundlichkeit“ und keine „Nächstenliebe“ überhaben, sondern die Freiheitliche nur überhaben.

Es wurde trotzdem eine ganze Arbeitswoche zugewartet, ob auf der freiheitlichen Homepage diese Zusatz-Information zu dem Kommentar „Asylanten schleppen Polio und Tuberkulose in Österreich ein“ über das endgültige und negative Testergebnis doch noch veröffentlicht wird. Nein, umsonst gewartet. Darüber informieren Freiheitliche der Unzensuriert nicht mehr. Das erfreuliche Ergebnis ist Freiheitlichen keine Information wert, es paßt nicht in ihre negative Darstellung der Menschen, für die Freiheitliche weder „Inländerfreundlichkeit“ noch „Nächstenliebe“ … Im Grunde ist es von Freiheitlichen auch nicht einmal „inländerfreundlich“ und auch nicht geprägt von „Nächstenliebe“, wie diese Freiheitliche definieren, gegenüber den Menschen, für die Freiheitliche behaupten, „Freundlichkeit“ und „Nächstenliebe“ aufzubringen. Denn die Freiheitlichen geben keine Entwarnung, sie lassen die Menschen im Ungewissen, agieren gesinnungsgemäß mit der Angst der Menschen vor Infektionskrankheiten.

Poliio- Unzensuriert - Standard - Spiegel - WhoEin anderer Umgang kann realistischerweise von der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht erwartet werden. Tatsächlich ärgerlich an dieser Sache aber ist, daß die Tageszeitung „Der Standard“ eine Qualität in ihrer Berichterstattung dazu abliefert, die sich der freiheitlichen Qualität angleicht. Wie im Vergleich ersichtlich, wurde auf der freiheitlichen Homepage der Kommentar aus dem „Standard“-Bericht destilliert …

„Der Standard“ fand es nicht der Mühe wert, das endgültige Testergebnis abzuwarten, ehe er darüber berichtet. Wenigstens hat „Der Standard“ die Information über das endgültige negative Testergebnis nachgereicht, das schon wenige Tage später vorlag.

„Der Standard“ fand es nicht erwähnenswert, in seinem Bericht über das „Schnellverfahren“ zu erwähnen, daß beispielsweise allein in Syrien mit einer großen Impfkampagne sofort begonnen wurde, 1,6 Millionen Kinder eine Schluckimpfung erhalten. Obwohl „Der Standard“ mit seinem Artikel, in dem von 13 neuen Fällen berichtet wird, sich offensichtlich auf die Information von der WHO bezieht, in der auch von der breiten Impfaktion gesprochen wird.

„Der Standard“ sollte, ehe er Material für eine freiheitliche Spitzenpersonal-Homepage zum Abschreiben liefert, selbst von anderen Zeitungen abschreiben, um die Qualität zu erreichen, die ihm in Österreich nachgesagt wird, etwa von „Spiegel Online“. Auf „Spiegel Online“ werden nicht nur die Informationen über die Impfaktionen beispielsweise in Syrien veröffentlicht, sondern auch über die Gefahr der „Impfmüdigkeit“ in Deutschland. Auch in Österreich gibt es diese Tendenz, Kinder nicht mehr impfen zu lassen. Das heißt, für das Risiko der Wiederkehr der Kinderlähmung können nicht einfach Menschen verantwortlich gemacht werden, für die Freiheitliche keine „Inländerfreundlichkeit“ und „Nächstenliebe“ …

„Der Standard“ hätte, würde er der ihm nachgesagten Qualität entsprechen, auch darüber berichten, um wie viele Fälle es weltweit tatsächlich geht, wie es um die weltweite Verbreitung von Kinderlähmung tatsächlich bestellt ist. Anstatt gleich schon hysterisch über ein „Schnellverfahren“ zu berichten, wobei sich nicht einmal eine ganze Woche später herausstellt, daß es keine einzige Kinderlähmungserkrankung in Traiskirchen gibt. Aber um über das tatsächliche Ausmaß des Gefahrenpotentials informiert zu werden, muß entweder beispielsweise „Spiegel Online“ gelesen werden, oder gleich die Statistiken der WHO abgerufen werden …

Polio - Fehlende Information auf freiheitlicher HomepageDie Berichte in Medien dürfen wohl nicht zu wichtig genommen werden. Denn es ist ohnehin sehr fraglich, ob Leserinnen und Leser andere Kommentare posten würden, ob zum Beispiel Peter Seiser etwas anderes posten würde, wüßte er, daß alle vier Tests negativ ausgefallen sind; es ist eher anzunehmen, daß er es inzwischen ohnehin weiß, freilich nicht von der freiheitlichen Homepage, aber von anderen Medien, das ihn aber nicht und nicht veranlaßt, einen weiteren Kommentar, also einen positiven, zu schreiben zu seinem vom 1. Dezember 2013:

„Die allgemeine Gefahr, dass allerhand Ungeziefer von diesem Ungeziefer eingeschleppt wird, ist natürlich groß. Besonders, wenn man auf manche trifft, die stinken, dass einem das Frühstück von vorgestern hochkommt, fragt man sich, warum nicht noch mehr Bazillen eingeführt werden. In manchen Länder darf man nicht mal eine Banane über die Grenze bringen. Aber bei uns sind alle Bazillen willkommen. Halbes Jahr Quarantäne wäre die Lösung! (Fettierung B.K.)“

Und diese Meinung von Peter Seiser erhält Zuspruch, wie die Bewertung seines Kommentars zeigt. Hingegen erhält ein Vorschlag zur einfachen Vermeidung durch Impfung keine Zustimmung, wie gelesen werden kann, sondern wird zu etwa zwei Drittel negativ bewertet.

Der Einfluß der Medien scheint doch sehr gering zu sein, wie auch das Beispiel der Tageszeitung „Der Standard“ zeigt. Wird etwa daran gedacht, wie die Kommentare zur modernen Kunst auf „Standard Online“ ausfallen, als wären es Leser und Leserinnen von freiheitlichen Medien. Und eines kann dem „Standard“ nicht nachgesagt werden, daß er abwertend über Kunst schreibt, und dennoch … Ein Beispiel dafür wurde erst vor kurzem veröffentlicht:

Leibnitz – Der Standard in Österreich, gespielt und geschrieben vom Standard-Ensemble