Norbert Hofer – Martin Fritzl zeichnet sich in der „Presse“ einen freund(freiheit)liches Gesicht – Wofür, für wen, in wessen Auftrag

Es sind wohl gar zu viele negative Schlagzeilen, die Freiheitliche durch ihre Taten sich selbst schreiben … Die Sorge muß also in gewissen Kreisen in Österreich, die sich selbst u.a. zu den Bildungsnahen zählen werden, groß sein, daß ihre Bemühungen, Unterstützungen und auch ihre Wahlstimmen für die Freiheitlichen nicht ausreichen könnten, um die Freiheitlichen zu einer Regierungspartei zu machen, weil, wenn Freiheitliche weiter durch ihre Handlungen und Äußerungen derart massiv negative Berichterstattungen über sich selbst fabrizieren, die dafür benötigte Masse der sogenannten Bildungsfernen sich von den Freiheitlichen abwenden könnten, derart zahlreich, daß rechnerisch die spindeleggersche Partei mit den Freiheitlichen keine coal

Wer Sorgen hat, heißt es, hat auch Likör, oder läßt diesen herstellen und ausschenken, zum Beispiel von Martin Fritzl …

Norbert Hofer sei, gießt Martin Fritzl am 14. August 2011 in der Presse seinen Likör mit einem selten hohen Zuckergehalt ein, das freundliche Gesicht der FPÖ …

Ein Likör in einer derart hohen Süßstoffkonzentration muß mit dem Wasser der nüchternen Betrachtung verdünnt werden …

Norbert Hofer hat ein freundliches Gesicht, wer aber hat das nicht … Und was sagt das aus? Höchstens etwas über die Wahrnehmungsfähigkeiten des Martin Fritzl, über seinen Selektionsfleiß beim Sammeln von Informationen, der Voraussetzung ist, solch einen  Likör aus Buchstaben zu mazerieren …

Die hofersche Tonalität sei eine andere, eine nicht typische für Freiheitliche …  Weiß Martin Fritzl beispielsweise, welche Beiträge und welche Beiträge nicht von dem stellvertretenden Obmann Norbert Hofer für Unzensuriert … Norbert Hofer ist einer der Autoren von Unzensuriert, und es muß nicht noch einmal ausführlich von den Unmöglichkeiten gesprochen werden, alle Beiträge namentlich zuordnen zu können … Das kann, auch hier, nachgelesen werden … Wann immer Unzensuriert aufgerufen wird, stets sind augenblicklich Verächtlichmachungen und Vernichtungsphantasien zu lesen, von der Schreibstaffel Blutige Maria, Steppenwolf, Susa u.a.m. werden, das ist gut vorstellbar, beim Schreiben ihrer Kommentare auf Unzensuriert ihren Enkelkindern, ihren Müttern … freundliche Gesichter machen, wenn diese aufgeregt in das Zimmer laufen, um ihrer Großmutter, ihren Söhnen …

Norbert Hofer sei nicht Teil der Burschenschafterpartie … Freiheitliche stehen nur zu ihnen, es wäre falsch, als Partei sich zu verleugnen, denn Ideologie sei wichtig, und Norbert Hofer wäre auch gerne zum Totengedenken gegangen, wäre er nicht am Fuß verletzt gewesen. Norbert Hofer wäre also gerne mit den Schaftern am Heldenplatz marschiert, und das nicht vor zwanzig oder dreißig Jahren, als die Ausrede mit dem Jungsein noch schlagend …., sondern im Mai 2011 …

Norbert Hofer setze sich für Väterrechtsaktivitäten ein … Wofür setzen sich diese Väter mit Rechten ein, darüber ist von Martin Fritzl nichts zu erfahren, es paßte wohl nicht ganz in das sein Werbeschreiben …

Norbert Hofer sei zweifellos ein ernsthafter Kandidat für ein MinisteramtMichael Spindelegger und die Freiheitlichen wird es freuen, hinkünftig die Presse als Kronzeugin …, die Freiheitlichen hätten mi…

Die Freiheitlichen wollen Hofer in die Regierung bringen, das müsse das Ziel sein, und zwar in einer Form, in der sie auch stark genug seien, um ihre Ziele umzusetzen … Welche Ziele das seien, verrät Martin Fritzl nicht, auch nicht wessen Ziele, sind es die Ziele von Steppenwolf, von der Blutigen Maria, von der Gruppe mit u.a.m. FPÖ und NVP „Nein zur Umvolkung“, von  …

PS Im Titel stehen Fragen, für wen und wofür und in wessen Auftrag Dr. Martin Fritzl … Möglicherweise ist es gedacht als eine Art Mobilisierungsschreiben an die sogenannten Bildungsnahen, vermehrt die Freiheitlichen zu wählen, um so zu befürchtende Einbrüche in Simmering, Favoriten usw. durch noch höhere Zugewinne in Döbling, Hietzing …

Ob Dr. Martin Fritzl beauftragt wurde, diesen Motivationsartikel zu verfassen, gut möglich im Hinblick auf die Veröffentlichungspolitik von Medien, auch von österreichischen … Ebenso gut ist es möglich, daß Martin Fritzl, immerhin ein Redakteur einer wirtschaftsorientierten Zeitung, Eigeninitiative …

Endgültige Antworten darauf aber kann nur Dr. Martin Fritzl …

PPS Was für ein ernsthafter oder freiheitlich seriöser Kandidat für ein Ministeramt Ing. Norbert Hofer sei, kann auch daran abgelesen werden, wie glaubwürdig sich die Initative Trennungsopfer als eine unabhängige Initiative  und überparteiliche Bewegung, deren Medieninhaber der freiheitliche Parlamentsklub ist, präsentiert … Vielleicht möchte Rechercheur Dr. Martin Fritzl selbst herausfinden, wie umfangreich etwa und seriös die Untersuchungen von dem Soziologen Matthias Christen … Denn seine Zahlen werden, wie gesehen werden kann, je in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich als Fakten präsentiert, freilich nur von … In Deutschland wird wenigstens noch hinzugefügt „Vaterschwund in der Schweiz“, so daß angenommen werden darf, diese Zahlen können sich nur auf die Schweiz beziehen, während Trennungsopfer und Unzensuriert

Freiheitlich unzensurierte Trennungsopfer werden darauf wohl gesinungsgemäß antworten, daß es ohnehin klar sein muß, die Zahlen beziehen sich auf die Schweiz, weil eben ein Schweizer … Aber es stimmte noch nie, daß ein Schweizer Untersuchungen nur zur Schweiz, eine Österreicherin nur zu Österreich, ein Deutscher nur zu Deutschland … Interessant wäre auch von den österreichischen Väterrechtsaktivisten zu erfahren, ob mit Zahlen aus einem anderen Land eine ernsthafte Diskussion geführt werden kann, aber auch, ob sie dafür ebenfalls Zahlen haben, eine Untersuchung vorlegen können von einer Soziologin aus …., die mit Wucht belegt, was aus den  vielen vielen Kindern in Österreich geworden ist, die während und nach dem Krieg von 1939 bis 1945 vaterlos aufwuchsen …

Michael Spindelegger spricht mit Kassierern

und hat Eindrücke von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern …

Der auch einmal ÖAAB-Obmann gewesene Vizekanzler, der sich die kleinen Leuten in der Hinterbrühl anschaut, hat den Eindruck, die Damen an den Kassen können mit der Bezahlung nicht völlig unzufrieden sein und der Oberste Gerichtshof fällte eine Grundsatzentscheidung, aber nicht über Zufriedenheit und Unzufriedenheit, sondern, daß eine Arbeitnehmerin an der Kassa in einem Supermarkt zu niedrig eingestuft ist, ihr zu wenig bezahlt wird.

Wie ohne Werte die österreichische Welt doch geworden ist, in der etwa Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit Unterstützung der Gewerkschaft, Gerichte beschäftigen dürfen, nicht mehr dem Eindruck eines Vizekanzlers folgen, mit ihrer Entlohnung zufrieden zu sein, mit dem Eindruck eines Obmannes der Volkspartei, der ohnehin mit seiner Kompetenz der Eindrücke dafür ist, Schutz und Rücksicht auf Wohlergehen der kleinen Leute

Wie höllenhimmellos doch die österreichische Welt geworden ist, in der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen an den Kassen nicht einfach mehr zufrieden sein wollen, Arbeit und Brot zu bekommen, wie Alfons Mensdorff-Pouilly es ihnen …

Aber Michael Spindelegger und Gerhard Dörfler, sitzen Volkspartei und Freiheitliche dereinst wieder zusammen in einer Bundesregierung, werden die österreichische Welt wieder zu einem recht christlichen Wertereich der Zufriedenheit machen, das beispielsweise ohne Gewerkschaften sein Auskommen finden wird, denn Gewerkschaften reden den kleinen Leuten nur ihr Einkommen gering und vertreten nur sonderliche Ansichten, wie etwa diese, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen hätten Rechte, dabei wird den kleinen Leuten ohnehin das Recht in Brot gegeben

To Do’s: Innenministerin wg. Paket, Schreiben, Anlage Telefon

Einschreiben
Frau
Mag. Johanna Mikl-Leitner
Bundesministerin für Inneres
Postfach 100
1014 Wien

Wien, am 11. August 2011

Zusendung Telefonapparat

Sehr geehrte Frau Innenministerin,

der Auslöser, mit einem Schreiben den Telefonapparat an Sie zu senden, sind Medienberichte über das Paket, auf das Sie Anti-Terror geschrieben haben und das Sie noch aufgefüllt haben möchten mit Millionen, wodurch Ihr Paket einen Wert in …, für Ermittlungstechnologien, u.a. für die Telefonüberwachung …

Was die Forcierung der Telefonüberwachung mit der geplanten Reise … Nun, die Route der Bildungsreise mit Rucksack und Zelt, zur der es in Bälde endlich kommen wird, ist festgelegt. Geplant ist u.v.a.m. ein längerer Aufenthalt in Pakistan, ein Campingplatz im Naran-Tal wird für mehrere Wochen …

Menschgemäß ist daran gedacht, diese Kulturbildungsreise zu dokumentieren, ein Journal zu führen, für das noch eine besondere Website einzurichten ist, um in regelmäßigen Abständen von den Bildungsfortschritten zu berichten, aber mehr noch von den Inhalten.

Und dieses geplante Journal ist eben der Grund, weshalb Ihnen bereits jetzt der Telefonapparat  zugeschickt wird.

Denn nach den oben erwähnten Medienberichten ist es nicht abwegig, recht bald auf den Überwachungsmonitor Ihrer Behörde gezerrt zu werden. Wofür, ist anzunehmen, ein vielleicht aus Müdigkeit unkonzentriert und verknappt formulierter Eintrag schon ausreichen könnte. Es gibt zwar noch kein überzeugendes Konzept für die Form des Journals, vorstellbar aber ist, es könnte ein in Tagebuchform gehaltener Essay … Schlüge die Überwachungssoftware dann bei einem dafür jetzt probierten Eintrag als Beispiel augenblicklich an?

It must be late, it is very quiet in the camp. No differences between the stars over Afghanistan and Austria. Anyway, as yet not found. The training is progressing well. Tomorrow more about – too tired now. Therefore I’m not afraid. I will sleep soon. Hope again finally to overcome the night terror.

Die Vorstellung, daß derartige Journaleinträge bereits dazu führen könnten, bei Telefonaten hinkünftig eine Dritte uneingeladen und unbemerkt …, verleidet schon jetzt recht stark das Telefonieren. Möglicherweise aber wird ja der jetzt einmal angedachte Titel der Website bereits Ihren Dienststellen dafür ausreichender Grund sein, die Überwachung  …

An Essay on the reboot of the education in camps –
far from the usual paths

Zu diesem Bildungsplan gehört auch, zu versuchen, ausschließlich in englischer Sprache zu kommunizieren, um …

Hiermit sind Sie vollkommen über die Ziele der Reise informiert und werden ersucht, Ihre zuständigen Dienststellen davon in Kenntnis zu setzen, damit nicht ein derartiger Beispiel-Journaleintrag, aus dem gewisse Reizwörter gefiltert werden könnten, bei Beamten und Beamtinnen amokartige Reaktionen und Aktivitäten …

Das Übersenden des Telefonapparates hat durchaus seine erfreulichen Nebeneffekte, denn es ergeben sich dadurch gewisse Vorteile, in erster Linie ist es ein finanzieller Vorteil, der bereits jetzt schlagend wird, und der ein noch größerer wird mit Antritt der Reise, aufgrund der doch hohen Roaming-Gebühren. Zugegeben, eine bequeme Lösung, um erwartbare hohe Ausgaben zu vermeiden. Für Ihre Beamtinnen und Beamten bringt es aber möglicherweise den Vorteil einer realen Echtzeitüberwachung, da sie ja nun selbst die Anrufe gleich entgegennehmen können, und auch schon, bei Auffälligkeiten, die es zwar nicht geben wird können, sofort und direkt Befragungen durchführen können.

Eine Bitte allerdings, wichtige Informationen doch  weiterzuleiten. Wichtige Informationen sind etwa Familienangelegenheiten betreffende. Einladungen beispielsweise zu Kinobesuchen müssen nicht unbedingt weitergeleitet werden. Ihre Beamten und Beamtinnen werden es mit Sicherheit einzuschätzen wissen, welche Informationen unbedingt an den Inhaber … Das ist eine Frage, wie viel dem Servicegedanken …

Es verbleibt noch Zeit bis zum Aufbruch, um, daher auch diese frühzeitige Überlassung, einen Testlauf zu machen, ob die Weitergabe wichtiger Informationen gut funktionieren werde … Es wird nicht mit großer Überzeugung angenommen, daß Sie dieser Bitte entsprechen werden, daher wurden schon alle vorsorglich darüber informiert, telefonisch nicht mehr erreichbar zu sein, und ihnen andere Formen des zukünftigen Kommunizierens vorgeschlagen.

Sie sehen, sehr geehrte Frau Innenministerin, Ihre Aussagen verunsichern auch einen Bürger, der nichts zu verbergen hat, seine Privatheit gesichert sah, der durch Ihre Ankündigungen aber plötzlich in seiner Reiseplanung Überlegungen ausgesetzt ist, mit denen er sich zu beschäftigen hat, um Vorsorge zu treffen, nach seiner Rückkehr nicht unangenehmen behördlichen Situationen unmittelbar ausgeliefert zu sein. Oder zumindest, nach der Rückkehr von dieser langen Bildungsreise nicht mehr telefonieren zu können, ohne das Gefühl zu haben, es könnte sein, daß …

Selbst harmloseste, also private, Gespräche müssen unter derartigen Bedingungen zu verkrampften Telefonaten werden, allein der Gedanke, es könnte eine Dritte auch bloß überwachen, von welchem Ort aus und mit wem das Private betreffende Telefonat geführt wird, ohne auch schon dabei Gespräche direkt abzuhören. Das muß allmählich jedwedes subjektive Sicherheitsgefühl töten, die Existenz als eine nur mehr bedrohte wahrnehmen lassen, mit gesellschaftlichen Auswirkungen, wenn dieser Wahrnehmung, wovon auszugehen ist, mehr und mehr Bürger und Bürgerinnen erliegen. Auswirkungen sind zwar je nicht in vollem Umfang konkret vorherzusagen, aber es werden wohl kaum positive sein.

Die Überlassung des Apparates ist u.a. auch ein gutes Mittel gegen dieses Ihr Gebräu, dem u.v.a.m. nicht nur eine vertrauensauflösende Substanz beigemischt ist, sondern auch eine kollektivverhaltensverändernde. Es ist zu hoffen, daß nach der Rückkehr die Entwöhnung vom Telefonieren soweit fortgeschritten sein wird, daß je kein Telefon mehr benötigt werden wird.

Eine weitere Substanz, die diesem Ihrem Gebräu beigemischt ist, ist eine, die zur absoluten Überschätzung der behördlichen Möglichkeiten beiträgt, alles kontrollieren und verhindern zu können, beispielsweise Attentate von Einzeltäterinnen und vor allem von Einzeltätern. Sie werben u.a. auch mit den Morden in Norwegen … Jedes Ereignis scheint Ihnen willkommen zu sein, um Ihr Gebräu als ein gut verdauliches …

Der Vergleich Ihrer Werbung für ein Produkt, das Sie (wer noch?) Politik nennen, mit der Wirklichkeit, auch mit der österreichischen Wirklichkeit, macht es offensichtlich, was es tatsächlich ist, es sind gefährliche Allmachtsphantasien, selbsttäuschende Annahmen, es könnte alles kontrolliert und alles geregelt und alles verhindert werden … Wer sich die Statistiken beispielsweise der Morde in Österreich ansieht, wird feststellen, daß für diese beinahe ausschließlich der in Österreich weitest verbreitete Terror verantwortlich ist, also der nach wie vor sein Monopol verteidigende Familienterror; diese Statistik der Einzeltäter und Einzeltäterinnen erzählt bitter von allen bisher gescheiterten Bemühungen der Prävention, diesen Terror aus der Welt zu schaffen, schlimmer, es ist bisher nicht einmal gelungen, diesen Familienterror wenigstens merklich einzuschränken …

Selbst die Polizei, auch die österreichische Polizei, scheitert daran, zu verhindern, daß Menschen im Zuge von Amtshandlungen getötet werden. Es sind Einzelfälle. Jedoch diese tatverantwortlichen Polizisten und Polizistinnen sind seit ihrer Einstellung bestens bekannt, sind bestens ausgebildet, werden bestens geschult, und trotzdem sind nicht einmal diese Tötungen je zu verhindern, die in anderen Ländern allenthalben dazu führen, jedwede Sicherheit aufs äußerste zu gefährden, erst gewalttätige und auch todbringende Ausschreitungen  … Die gewalttätigen Erhebungen mit Toten in Britannien sind lediglich das aktuellste … Und dennoch wollen auch Sie mit immer neuen Ideen eine Sicherheit garantieren, die es je nicht geben kann, weil es menschenunmöglich ist, um in Ihrem geographischen Betätigungsbereich zu bleiben, aus über acht Millionen Menschen …

Aber um diese Überlegungen geht es mit dieser Zusendung gar nicht, denn einen Diskurs über die Sinnhaftigkeit derartiger Maßnahmen zu führen, kann stets nur scheitern, gegen eine Mode aus gewissen traditionellen Stoffen gibt es ohnehin nur ein Mittel, eine andere …

Der eigentliche Zweck, Vorsorge zu treffen und auch die Privat sich zu sichern, ist ja mit der Zusendung des Telefonapparates an Sie ohnehin erfüllt. Was die weiteren sogenannten Informations- und Kommunikationstechnologien betrifft, nun, das im Internet Veröffentlichte ist ohnehin ausschließlich für die Öffentlichkeit bestimmt, tangiert somit das Private in keiner Weise.

Nachdem Sie mit Ihren Ankündigungen die Reiseplanungen eines Bürgers unnötig verkomplizieren, einen Bürger mutwillig verunsichern, nutzlos beschäftigen und seine Erledigungsliste …, zusätzlich die Freude an einer Bildungsreise, für die über Jahre gespart wurde, auch schmälern, weil schon mit Sorge auf die Rückkehr von dieser …, ist es, auch wenn Sie das nicht verstehen werden könnenwollen, über die oben angeführten Gründe der persönlichen Absicherung hinaus mehr als angebracht, Sie davon direkt in Kenntnis zu setzen, auch, ein wenig, zu beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen,
Bernhard Kraut

Beilage:
1 Telefonapparat

Dr. Martin Graf – Verständnis für den „Königstiger“

Es ist eine falsche Forderung von Michael Spindelegger, eine Abrüstung der Sprache zu verlangen, auch deshalb, weil es ein Mehr an Sprache notwendig ist, um beispielsweise umfassend interpretieren und fragen zu können, was Dr. Martin Graf denn damit tatsächlich meine, wenn er ein gewisses Verständnis für die Aussagen seines freiheitlichen Parlamentskameraden …

In Norwegen waren es 77 Morde, von einem Menschen begangen, ohne gesetzlichen Auftrag, ohne der Versicherung zur unbestraften Unmenschlichkeit … Unzensuriert veröffentlicht den Ruf nach einer Regierung, die unbestrafte … Gewiß, werden manche sagen, verständlich, daß in einem derartigen Milieu …

Norbert Hofer, der für Thomas Prior in der Presse vom 29. Juli 2011 einer der gemäßigteren Köpfe in der …, wird vom Kurier am 27. Juli 2011 wie folgt zitiert:

„Und dabei hat er mir versichert, dass die Facebook-Seite offline bleibt“, sagt Hofer zum KURIER. Königshofers Ausdrucksweise bezeichnet Hofer als „verunglückt“: „Vor allem der Begriff Kanak hat mich unglaublich gestört“.

Kanak habe also Norbert Hofer unglaublich gestört … Werner Königshofer hätte bei Norbert Hofer möglicherweise keine Störung hervorgerufen, hätte er statt diesem Begriff geschrieben: MigrattenNorbert Hofer ist u.a.m. einer der Schreibkameraden des III. Präsidenten NR auf Unzensuriert, und Migratten ist ein nicht störendes Wort auf Unzensuriert

Wie wäre es Werner Königshofer ergangen, wäre Werner Königshofer der III. Präsident NR gewesen? Hätte Norbert Hofer ebenso reagiert, dieses präsentable Amt für die Freiheitlichen aufgegeben? Die Antwort darauf gibt Dr. Martin Graf selbst in der Tiroler Tageszeitung vom 7. August 2011:

Ich habe es immer so gehalten: Dort wo die Partei und die Parteigremien meinen, dass ich bestmöglich für die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft wirken kann, dort werde ich mich auch hinbegeben.

Und Dr. Martin Graf nennt dabei zugleich sein persönliches Ziel, er möchte 2013 I. Präsident NR werden … Wie könnte das erreicht werden?  Dieses Ziel erreichte nicht Dr. Martin Graf persönlich, sondern andere trügen ihn auf dem Verhandlungstisch über den Einlauf … Stimmkräftige Unterstützung also der ÖVP, capsche Großzügigkeit der freien Stimmentscheidung für sozialdemokratische Abgeordnete machte … Bei Wählerinnen und Wähler außerhalb des Parlamentes, zumindest bei jenen, die an den beiden Umfragen sich bisher beteiligten, findet Dr. Martin Graf nach wie vor nicht annähernd eine Mehrheit, nicht einmal für sein zurzeitiges Amt …

Weiterhin sind Sie herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Umfragen zu beteiligen:

Umfrage: Rücktritt von Martin Graf allein oder …

Umfrage: Würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum 3. Nationalratspräsidenten wählen

Der „österreichische Streicher“ blickt Justizministerin Beatrix Karl bei ihrer Arbeit in die Augen

Es ist bekannt, daß Minister und Ministerinnen beim Erstbezug des Ressorts ihr Zimmer neu herrichten lassen, je nach Geschmack und Referenzrahmen, berühmt etwa wurde die Gestaltung des Büros von Claudia Schmied durch …

Es kann sein, daß Beatrix Karl eine sparsame Frau ist, deshalb auch keine Veränderungen vornehmen ließ, und sagte, es soll bleiben, wie es ist, nicht einmal Bilder sind zu wechseln, auch nicht das von Leopold Kunschak

Es kann auch sein, daß Beatrix Karl sagte, alles soll werden, wie es war, nur eines, hängt mir dafür ein Bild von Leopold Kunschak auf, von diesem aufrechten Antisemiten, ist dieser doch ein Mann, von dem ihr Parteiobmann sich heute noch befruchten lassen will, für unsere Parteiarbeit und Politik

Einerlei nun, ob Beatrix Karl das Bild von Leopold Kunschak einfach hängen ließ oder selbst anforderte, ihr den „Streicher von Österreich“ in das Büro zu hängen, es stellt sich doch die Frage, was gibt Leopold Kunschak Beatrix Karl mit, für ihre Arbeit, wenn sie von den Akten aufsieht und Leopold Kunschak in die Augen schaut …

Manche werden zu ihrer Stellungnahme in der Nachrichtensendung von gestern zu einem der Freiheitlichen wohl sagen, klare Worte zu finden, zu dem verleitet Leopold Kunschak, der nach der Shoa deutlich sagte, er bleibe Antisemit, Beatrix Karl nicht, denn ihr Gerede, ein Politiker, eine Politikerin habe verantwortungsvoll verantwortungsbewußt

Michael Spindelegger richtet sich die Hetzenden zurecht

Es wäre beinahe verlockend, über Anders Behrend Breivik, der u.v.a.m. auch ein Ritter sein will, wie es sie gab, diese massenmordenden Kreuzchristler, und Michael Spindelegger, der Ritter und Obmann einer Partei ist, die vor 77 Jahren für ihre tödlichen Schüsse ebenfalls als Ziel sozialdemokratische …

Allerdings, zu Anders Behrend Breivik will hier nichts geschrieben werden, weder unmittelbar noch mittelbar, sondern, wieder einmal, zu Michael Spindelegger, der schließlich dafür verantwortlich ist, daß hier überhaupt Anders Behrend Breivik genannt wird, der nicht dem Graborden von Michael Spindelegger angehört, in dem es noch gewagt wird, von Frauen als Damen zu sprechen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2011, Hans Hütt: „Ein Kind unserer Welt“) … Dieser Titel brachte sofort die Verharmlosung von Werner Fasslabend ins Gedächntnis zurück, Leopold Kunschak sei ein Kind seiner Zeit …

Michael Spindelegger, Ritter, christlichsozialer Obmann und zusätzlich Vizekanzler und Außenminister verlangte in einer ersten Reaktion auf das blutige Verbrechen in Norwegen eine Abrüstung der Worte, wie auch in dem Doppel-Interview von ihm und Werner Faymann im Kurier vom 27. Juli 2011 erneut zu lesen war …

Menschgemäß wird verstanden, was mit Abrüstung der Worte gesagt werden will, jedoch wie können Worte abgerüstet werden? Etwa durch Herausstreichen von Buchstaben aus allen Wörtern, oder nur aus bestimmten Wörtern, so daß beispielsweise aus Hetze eine Hetz wird? Im Gegenteil, es ist ein Mehr an Sprache notwendig, ein Mehr an einer Sprache, die glaubhaft vermitteln kann, daß das durch sie Geäußerte auch einem tatsächlichen Denken entspringt, und nicht nur ein sozio-parteipolitisch geschulter Reflex, wie es bei Michael Spindelegger mehr …

Wenn Michael Spindelegger denkt, wie er spricht, dann ist sein Denken zum einen, von seinem Sprachgebrauch her, ein ärmliches Denken, und zum anderen, vom Inhaltlichen her, ein falsches Denken, wobei bei falsch die Betonung vor allem auf Falschheit liegt. Und es ist ein gemeines Denken, von dem Michael Spindelegger …

Es ist falsch, auf ein Verbrechen in Norwegen in Österreich zu reagieren, mit der Forderung nach einem Grundsatzübereinkommenalle fünf Parteien gemeinsam sollen vereinbaren, nicht gegen gewisse Gruppen zu hetzen, denn es sind nicht alle Parteien, die hetzen. Und diese Forderung an alle Parteien ist eine Niedertracht, weil Michael Spindelegger, wenn er es nicht weiß, so ist er doch bestens informiert, wer in diesem Land hetzt, und wer nicht. Die Gemeinheit und die Falschheit von Michael Spindelegger ist also, Parteien, die nicht hetzen, in den Dreck zu den Hetzenden zu ziehen, um dann, bei Bedarf, die Hetzenden rechtfertigend herausziehen zu können, um mit diesen eine Regierung …

Es wird dieses Verbrechen in Norwegen, dieser Hinweis darf nicht unerwähnt bleiben, in Österreich noch für weitere sträfliche Ideen augenblicklich mißbräuchlich instrumentalisiert, die Zeugnis geben von dem falschen Denken, daß in diesem Land in bezug auf gesetzliche Verschärfungen zulasten von Demokratie und Offenheit vor allem ein falsches Regierungsdenken ist, wobei sich besonders hervotun die christ…

Allerdings, heute steht Michael Spindelegger im Mittelpunkt … In diesem Doppel-Interview spricht also Michael Spindelegger von dieser seiner Forderung nach einer Vereinbarung … Und zugleich muß Michael Spindelegger sofort von  Parallelgesellschaft, Burka-Verbot … Ritter Michael Spindelegger will den Aufbau einer Parallelgesellschaft nicht sehenden Auges unterstützen … Michael Spindelegger, der Ritter eines Ordens mit dem Bannerspruch, das Fabelwesen wolle es … Immerhin gesteht Michael Spindelegger Frauen zu, die Burka zu Hause … Vielleicht ist diese Großzügigkeit von Michael Spindelegger dem Umstand geschuldet, daß seine Gemahlin im trauten spindeleggerschen Heime als Dame selbst den schwarzen Umhang mit rotem Kreuz und Schleier seines Grabordens …

Möglicherweise, um zu einem Schluß kommen, ist diesen Sätzen der Widerwille anzumerken, etwas, wieder etwas zu Michael Spindelegger zu schreiben … Aber Michael Spindelegger ist immerhin auch Vizekanzler und Außenminister, und nicht nur ein Parallelgesellschafter, dem menschgemäß seine Meinungen herzlich vergönnt sind, in seinen eigenen vier Wänden, wenn er im weißen Umhang mit roten Kreuz und seine Dame im schwarzen … Wenn Michael Spindelegger also nicht als Regierungsbänkler seine Meinungen kundtut, zum Beispiel zur Bundeshymne:

ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger hat kein Problem damit, auch die Töchter in der Bundeshymne zu besingen. Im ORF-„Report“ zeigte sich Spindelegger am Dienstagabend einer diesbezüglichen Änderung des Textes der Hymne gegenüber „aufgeschlossen“. Wenn es ein Zeichen der Wertschätzung der Frauen und ihrer Leistungen sei, dann sei er dafür, sagte der Vizekanzler.

Wofür wurden Männer bisher allein besungen? Es ist dieses Parelleldenken von Michael Spindelegger, das ein derartiges Weltbildprodukt mit weit überschrittenem Ablaufdatum zurückstellt in die Verkaufsregale … Es kann bei einer Landeshymne nicht um Wertschätzung und Leistung gehen, wer mit dieser besungen wird, sondern nur darum, daß Mann und Frau, die zu gleichen Teilen ein Land zu einem Land machen, in einer Hymne …

In diesem Kurier-Doppel-Interview hat das letzte Wort Michael Spindelegger:

Ich glaube, wenn man persönlich gut zusammenarbeitet als Bundeskanzler und als Vizekanzler ist das auch eine gute Voraussetzung, damit für Österreich eine gute Arbeit herauskommt. Das ist letztlich für die Bevölkerung das Entscheidende.

Eine gute Arbeit, für wen? Für Österreich, sagt Michael Spindelegger …  Wer ist Österreich für Michael Spindelegger? Bezieht sich das spindeleggersche Begehren, gute Arbeit zu leisten bemühen sich zu wollen, auf … gute Arbeit für Berge und Flüsse … Leben denn in diesem spindeleggerschen Österreich auch Menschen? Zum Beispiel jene, die für ihre gute Arbeit keinen guten Lohn … Jedoch, die Frage nach entsprechender Bezahlung ist für Michael Spindelegger keine zu beantwortende, er sieht ja zufriedene … Wer zu Kunden freundlich ist, ist gut bezahlt … Oder Michael Spindelegger fehlen einfach viele Wörter in seinem Vokabelheft, um eine schlichte Frage zu verstehen, wie diese ihm von der Kleinen Zeitung am 29. Juli 2011 gestellt wurde:

Die Billa-Kassiererin, die 40 Stunden arbeitet und 1000 Euro bekommt, hat nicht den Eindruck, für ihre Leistung entsprechend entlohnt zu werden.

SPINDELEGGER: Das lasse ich so nicht gelten. Ich komme aus der Hinterbrühl, wo an der Billa-Kassa viele aus der Steiermark sitzen, die täglich mit dem Autobus hin und her geführt werden, weil es sonst niemanden gibt, der eine solche Arbeit macht. Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Damen völlig unzufrieden sind. Das zeigt sich ja auch daran, wie man dem Kunden gegenüber auftritt. Da gibt es nicht den Frust.

Das letzte Wort aber werden tatsächlich, so ist zu hoffen,  die Wähler und Wählerinnen haben, damit nicht weiter eine spindeleggersche Parallelgesellschaft …

Der Souverän des Vizekanzlers thront in einem Grätzel von Rom

„Hohes Haus“ berichtet am 26. Juni 2011 aus Anlaß der Verleihung der Leopold-Kunschak-Preise, Michael Spindelegger ist einer der Ritter des Grabes, das nach einer Erzählung leer ist …

Michael Spindelegger, der in diesem Beitrag selbst spricht von christlichen Wurzeln, von seiner christlichen …, ist also einer der tapferen Hüter der Leere …

Im Leitbild des Ritterordens wird vorgeschrieben, den „Weisungen ist zu folgen“.

War es nun Dankbarkeit dafür, daß Michael Spindelegger zum Ritter geschlagen wurde, oder, war es eine Anweisung aus dem Grätzel in Rom, daß die Absetzbarkeit der Kirchensteuer nach 2009 jetzt wieder um 100% erhöht

Dieser Organisation, deren Leitung der in einem Grätzel in Rom in einem Moscheezentrum predigende Papst ernennt, auch Frauen, die Damen, und Herren, die Ritter …

Was wird die Vizekanzlerschaft von Michael Spindelegger noch bringen, welche Anweisungen wird Michael Spindelegger von seinem Souverän in einem Grätzel von Rom …

Verschleierung der Frauen?

Schwarze Mitteilungen, nach Vorgabe des Newsletters aus Rom der Damenritter, mit dem beispielsweise nicht einfach über die Einberufung einer Synode durch den römischen Grätzel-Imam informiert wird, sondern es gleich die Vorsehung ist, die die Synode sandte, oder, in dem Leitungspersonal sich selbst als Führer bezeichnen? Es mag jeder und jede sich selbst beispielsweise eine derartige Pressekonferenz vorstellen, in der eine schwarze Pressedame eine von Erzbischof Großprior Dr. Alois Kothgasser ihr aufgesetzte Verlautbarung des ritterlichen Vizekanzlers verkündet, in denen die Wörter Vorsehung und Führer

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder: ein Antisemit wird gewandelt in ein Kind mit Vorurteilen

Wem gestern vom Bildschirm „Hohes Haus“ flimmerte, erlebte ein Wunder: Werner Fasslabend wandelt einen antisemitischen Mann in ein Kind mit Vorurteilen.

Gütig und milde sprach Wener Fasslabend in diesem Bericht aus Anlaß der Verleihung der diesjährigen Leopold-Kunschak-Preise im Parlament und hat wohl damit die Sendungsmacher und Sendungsmacherinnen beschämt, die Leopold Kunschak als einem vehementen Antisemiten vorstellten, auch noch nach dem Holocaust

Ein Kind seiner Zeit sei Leopold Kunschak also gewesen, sprach der Herr mit Verständnis für Leopold Kunschak, ein Kind seiner Zeit, weil, Werner Fasslabend vom Herrn zum Vertreter von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern übergehend, die Arbeitermasse ausgenutzt … Leopold Figl sprach noch von einem ökomischen Antisemiten, um Leopold Kunschak vom rassistischen Antisemitismus zu reinigen, erst Werner Fasslabend aber gelingt das Wunder, aus einem antisemitischen Mann ein Kind zu machen, seiner Zeit im Jahre 2011 …

Was für eine Unabhängigkeitserklärung Österreich 1945 wohl bekommen hätte, wenn an dieser nicht nur Leopold Kunschak, sondern auch Werner Fasslabend in der Blaimscheinvilla mitgearbeitet hätte? Möglicherweise eine mit einer Präambel von der Art: Alle waren nur Kinder ihrer Zeit, bloße Kinder mit Lust und Freude am Spielen mit Konzentrationslagern?

Mit denen Leopold Kunschak schon 1920 spielen wollte.

Es gibt Kinder ihrer Zeit, und es gibt auch immer andere Kinder in der gleichen Zeit, solche Kinder, die beispielsweise Menschen vor der Vernichtung durch die anderen Kinder in der gleichen Zeit retten.

Die Verleihungen der Leopold-Kunschak-Preise sind für Wener Fasslabend immer wieder eine gute Gelegenheit, Wunder zu vollbringen. Sein größtes Wunder möglicherweise war jenes von 2001, als er verkündete, höret, Leopold Kunschak habe die Welt schöner, erfolgreicher, sozialer …

Es war nicht nur eine Sendung eines fasslabendsches Wunders, sondern auch eine der Besonnenheit, denn Karl-Heinz Kopf sprach so vernünftig davon, das Soziale nicht überzubetonen, nicht übersozialisieren, sondern es, lehrt Karl-Heinz Kopf, in eine Balance nach der katholischen Soziall…

Ein passender Abschluß könnte diesmal gemäß den vielen christlichen Wandlungen, die heute noch nachgespielt werden, eine abgeänderte Anrufung sein: Gegrüßet seist du Österreich, du bist gebendeit unter den Ländern, und gebendeit sind deine schwarzen Minister und Ministerinnen …

Ein Gruß, der nicht nur stimmte, als Werner Fasslabend auch noch Minister war …

Jean Baudrillard in Österreich nach Anti-Terror-Gesetzen zu 8 Jahren unbedingter Haft verurteilt

Heute erging das Urteil gegen Jean Baudrillard in einem unter Ausschluß der Öffentlichkeit abgeführten Prozeß. Jean Baudrillard wurde zu einer unbedingten achtjährigen Haftstrafe verurteilt.

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Justizministerin Beatrix Karl lassen es sich nicht nehmen, in einer gemeinsamen Pressekonferenz das Urteil persönlich bekanntzugeben. Nicht so sehr deshalb, weil es sich bei Jean Baudrillard um einen im Ausland angeblich breit bekannten Soziologen handelt, sondern um mit diesem ersten Urteil nach den von ihnen gemeinsam erlassenen Anti-Terror-Gesetzen die Wichtigkeit und die Richtigkeit dieser ihrer Gesetze zu unterstreichen. Denn ohne diese Gesetze wäre es, sind Innenministerin und Justizministerin überzeugt, nie möglich gewesen, auf Jean Baudrillard aufmerksam zu werden, ihn zu inhaftieren und schließlich erfolgreich zu verurteilen.

In wenigen amtlich gehaltenen Sätzen rufen Beatrix Karl und Johanna Mikl-Leitner in Erinnerung, wie es zu dieser erfolgreichen Verurteilung kommen konnte. Jean Baudrillard hielt sich aus bis heute nicht geklärten Gründen, er selbst verweigerte bis zuletzt dazu jegliche Aussage, in Österreich auf. Während dieser Aufhältigkeit wurde Jean Baudrillard den Sicherheitskräften auffällig durch seine Beschaffung von Informationen zu Terrorismus und Anleitungen zur Begehung terroristischer Taten. Das hätte bereits genügt, um Jean Baudrillard nach den von ihnen, wie Johanna Mikl-Leitner und Beatrix Karl betonen, erst geschaffenen Gesetzen zu verurteilen. Erschwerend aber kam bei Jean Baudrillard hinzu, daß er bereits vor Jahren durch die Publikation eines einschlägigen Buches einschlägig aufgefallen sei. Daher sei die Höhe der unbedingten Haftstrafe nicht nur mehr als gerechtfertigt, sondern geradezu notwendig, um den recht guten Schlaf der Bevölkerung nicht nur weiter gewährleisten zu können, sondern noch zu vertiefen.

Auf dieses einschlägige Buch von Jean Baudrillard, führt Johanna Mikl-Leitner aus, mit dem die Stoßrichtung schon vorgebenden Titel „Der Geist des Terrorismus“ sei die Sicherheitsbehörde im Zuge ihrer Ermittlungen gegen den in Österreich auffällig gewordenen Soziologen sofort gestoßen, nicht zuletzt auch deshalb konnte dieses Buch so rasch ermittelt werden, weil dafür nicht nur entsprechende Gesetze verabschiedet wurden, sondern auch großzügig finanzielle Mittel bereitgestellt worden sind.

Beatrix Karl betont abschließend noch einmal, wie sehr sich, das zeigt diese Verurteilung exemplarisch, die neuen Anti-Terror-Gesetze schon nach so kurzer Zeit bewährt haben, und sie verleiht ihrer Hoffnung Ausdruck, unterstützt durch ein zustimmendes Nicken von Johanna Mikl-Leitner, es werde sich auch das im Zuge der Ermittlungen gegen Jean Baudrillard verabschiedete Gesetz, wonach derartig einschlägige Bücher nicht mehr publiziert werden dürfen und bereits veröffentlichte einzuziehen sind, ebenso bewähren, beziehungsweise schon bewährt hat. Denn bisher hätte ein derart einschlägiges Buch nicht verhindert werden können, ein Buch über den Sieg des Terrorismus, den Sicherheitsterror und die Miterzeugung des Terrorismus; für Justizministerin und Innenministerin ist mit diesem Buch gemäß den Ermittlungen ihrer Beamten der Tatbestand der emotionellen Nahelegung des Terrorismus zweifelsfrei erwiesen. Mit der Verurteilung von Jean Baudrillard zu dieser mehr als gerechten Strafe erging auch das Urteil, sein Buch „Der Geist des Terrorismus“ darf nicht mehr in Österreich verkauft werden und eventuell noch vorhandene Lagerbestände sind sofort zu beschlagnahmen und einzustampfen.

Die Pressekonferenz findet einen für eine derartige Veranstaltung zwar ungewöhnlichen, aber für den Anlaß als doch entsprechend feierlich empfundenen Abschluß. Eine Mehrzahl der anwesenden Journalisten und Journalistinnen lassen es sich nicht nehmen, Johanna Mikl-Leitner und Beatrix Karl mit Applaus ihren Abgang zu begleiten.

Michael Spindelegger und Leopold Kunschak, daß die Solidarität wieder reiche bis zu Kraut und Kartoffeln, ohne Fleisch

Zu Leopold Kunschak wurde auch hier einiges schon geschrieben, genauer, nicht zu Leopold Kunschak, sondern zu seinem Platz in der Gegenwart,  den die ÖVP ihm reinhält … Denn Literatur über Leopold Kunschak und die christlichsoziale Arbeitnehmerbewegung gibt es ohnehin …

Seltsam jedoch mutet es an, wenn ein Vizekanzler im Jahr 2011 etwas von Leopold Kunschak für seine heutige Politik empfangen möchte, es ist zumindest irritierend zu lesen, wie ein Obmann der ÖVP, der nächste Obmann sich also dieses Brauches hingibt, vor Leopold Kunschak sich tief verneigt … Freilich, es war eine Festrede von Michael Spindelegger, und Festreden sind menschgemäß in erster Linie Phrasen, die gedroschen werden, aber dieses Heu wird auch eingebracht, wenn es um Konkretes geht, beispielsweise Karl-Heinz Töchterle zwar Streichungen von Förderungen bedauert, die aber wegen der Budgetsanierung notwendig seien, während Millionen für

Michael Spindelegger sagte gestern in dieser gestrigen Denke u.a., wie er in der Presseaussendung seiner Partei zitiert wird:

Spindelegger ging in seiner Festrede vor
allem auf die beachtenswerte Tätigkeit von Leopold Kunschak als
Arbeiterführer ein. „Kunschak kann uns in seinem Lebenswerk viel für
unsere Parteiarbeit und Politik mitgeben“, so Spindelegger weiter.

[D]ass Arbeitnehmer weder nur zur
Vermehrung des Reichtums benutzt, noch rein an der physischen
Leistung gemessen werden dürften und Schutz und Rücksicht auf
Wohlergehen, Alter und Geschlecht erforderlich seien, unterstrich
Spindelegger.

Auch die ÖVP des Jahres 2011 könne sich daran ein Beispiel nehmen;
auch sie sei eine Bewegung, die viele umfassen will und nicht auf
die Anliegen der kleinen Leute vergessen dürfe.
Kunschak habe zudem den Solidaritätsgedanken
„Wer selber nicht mehr kann, darf auf die anderen vertrauen,
aber nicht der, der selber nicht will“ verfolgt.
Diese Art der Weichenstellung habe er wie kein anderer
bewerkstelligt. Das sei bis heute aktuell.
„In der heutigen Zeit heißt das, dass wir sehr wohl
ein Sozialnetz brauchen, auf das jeder vertrauen kann,
wenn alle Stricke reißen“.
Diese Solidarität dürfe allerdings nicht ausgenützt
werden, da dies den Solidaritätsgedanken
überfordern würde, schloss Spindelegger.

Ein Arbeiterführer, der höllenhimmelväterlich für das Wohlergehen, für Schutz, Rücksicht, auf die Anliegen der kleinen Leute, Solidarität für, wer selber …, die eigenen Früchte in der eigenen Familie … Die Welt der Schwarzen im Jahre 2011, in der es kleine Leute gibt, auf die doch auch Rücksicht zu nehmen sei, und wenn sie wollen, wie gewollt wird, dürfen sie auch mit Schutz rechnen, wie Unmündige darauf sich verlassen dürfen, es werde für ihr Wohlergehen gesorgt, es wird für sie gewußt, woran sie sich gütlich halten sollen, wenn das ihnen zugestandene Geld nicht reichen sollte für Fleisch, wie es bereits Leopold Kunschak in der ersten Republik … Über die Solidarität mit Beschränkung könnten Menschen, die heute ihre Länder aus mannigfachen Gründen zu verlassen gezwungen sind, viel erzählen, und viele können nichts mehr erzählen, aber das waren nach diesem Solidaritätsgedanken ohnehin Menschen, die selber nicht wollten, und weil sie selber nicht wollten, lieber auf sich nahmen, im Meer vor dem schwarz geführten Innenministerium –, was Dr. Michael Spindelegger nicht erwähnte, eine mögliche weitere Mitgift: Leopold Kunschak war auch ein schwarzer Einteiler, wer auszuwandern hat in der ersten Republik und wer nicht einzuwandern hat in der zweiten Republik … Vielleicht hat Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger das nur nicht in seine Leistungsschau aufnehmen können, weil die Auswanderung und die Konzentrationslager für die Nichtauswanderungswilligen nicht Leopold Kunschak durchbrachte, sondern später …

Was Michael Spindelegger wohl für seine Partei denkt, geht er an dem Bild von Engelbert Dollfuß vorbei, hält vielleicht ab und an davor inne, oder kniet gar allenthalben zum Gebete in der Michaelerkirche vor dem mit gefalteten Händen zum Gebet Knienden im Militärmantel, was aus dessen Lebenswerk … Leopold Kunschak und Engelbert Dollfuß werden allmählich die einzigen sein, wird an aktuelle Meinungsumfragen gedacht, die die ÖVP noch umfassen wird können …

Das könnte auch so gesehen werden, Leopold Kunschak und Engelbert Dollfuß umfassen nach wie vor viele und vieles der ÖVP …