Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Ehe Freiheitliche gleich aufheulen wollen, es werde wieder versucht, sie über die nationalistischen Äcker der totalitären Diktatur des deutschen Reiches gehen zu sehen, sollen Freiheitliche die damit verbundenen und einzig relevanten Fragen genau lesen – und endlich einmal beantworten; entscheidender aber: die Wählerinnen und Wähler sollten sich auch diesen Fragen endlich ernsthaft stellen, ehe sie Freiheitliche in jedweder kommender Wahl ihre Stimme …

Was sagt es über eine vor allem Männerriege aus, die einen derartigen Literaturgeschmack hat, die einen derartigen begrenzten literarischen Horizont sich selbst auferlegt? Und nicht nur sich selbst verordnen wollen, sondern diese Literatur auch empfiehlt, der Betätigung geradezu verfallen ist, wieder und wieder derartige Literatur zu empfehlen, unter größten Anstrengungen der schönigendem Darstellung dieser Schriftsteller? Und das nicht vor fünzig oder sechzig Jahren, sondern heutzutage, nach allen wissenschaftlichen Erkenntnisen und Aufarbeitungen? Wie sehr färbt eine derartige Literatur auf ihr Handeln, daß von ihnen als ein „politisches“ verstanden wird, ab? Ist eine derartige Liebe, die sie wohl für sich als selbst als eine sie ehrende ansehen dürften, heututage in Wahlen noch eine belohnbar?

Das sind aber nicht nur Fragen, die in bezug auf die Literatur gestellt werden können, sondern auch in bezug auf Kunst

Die freiheitliche ZZ ist kein Magazin, das von Wiedergängern der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches gefüllt wird, sondern eines von gewählten freiheitlichenr Mandataren und Mandatarinnen, von einem III. Präsidenten NR Martin Graf abwärts bis zum zurzeitigen Obmann der freiheitlichen Riege, also keines von beispielsweise Gerd Honsik, Gottfried Küssel, von den Machern der eingestellten Website Alpen-Donau-Info

Allein in diesem Jahr wurde bis jetzt zur Wiederlesung empfohlen, so daß tatsächlich geschrieben werden kann von einer Liebe zu …

Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

AEIOU – Ka Nazi bist Du

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Kein Anstand  und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter

Selektion der Geschichte in der freiheitlichen Zur Zeit

Im Teutschgärtlein von Zur Zeit

Robert Hohlbaum, Josef Weinheber

Genug! Genug! Sollten Sie aber noch mehr erfahren wollen, suchen Sie unter „Zur Zeit“ oder „Dr. Martin Graf“  oder „Andreas Mölzer“ oder „Freiheitliche“ weitere Artikel heraus, die …

Wie Sie der Ansichtskarte entnehmen können, erstreckt sich diese freiheitliche Liebe auch auf Soldaten der massenmordenden und massenverbrecherischen Totaldiktatur des nationalistischen deutsches Reiches, wollen von ihnen auch diese dem Vergessen entrissen werden, die totale Niederlage der Wehrmacht geschmälert werden dadurch, daß wenigstens einzelne Soldaten der Wehrmacht „unbesiegt“ -, wie eben dieser Jagdflieger, der durch einen Unfall … Geradeso, als wollten sie der seinerzeitigen Propaganda von der „unbesiegbaren deutschen Wehrmacht“ beistehen, ihr heute bestätigen, nicht gelogen zu haben … Es bleibt aber nicht beim Schreiben, es wird auch recht ordentlich viel Geld ausgegeben, zum Beispiel für Walter Nowotny … Wie sehr diese glücklicherweise besiegte und untergegangene männliche Soldatengesinnungswelt den freiheitlichen Zugang zu heutigen Themen noch bestimmen, dafür gibt auch eine Brigitte Kashofer ein Beispiel …

Es könnte noch sehr viel angeführt werden. Es soll dabei belassen werden …

Außer, eines noch … Es könnte von jenen, die diese Literatur nicht kennen, gesagt werden, vielleicht ist es einfach großartige Literatur, die von Freiheitlichen zur Wiederlesung empfohlen wird … Eine Leseprobe  von einem freiheitlich wiedergelesenen Hermann Löns wird diese Annahme kaum bestätigen können. Es ist ein Auszug aus dem „Wehrwolf“:

Und ich will doch sehen, ob noch Recht und Gerechtigkeit im Lande ist,
und ob wir in einem christlichen Staate leben oder unter Türken und Heiden!«

»Wulfsbauer,« sagte der Engenser, »wir können jetzt die Ohren steifhalten,
wir gemeinen Bauern. Bei uns haben wir das schon abgemacht: Tatern und
anderes fremdes Volk, das sich bei uns sehen läßt, das wird ohne weiteres
mit der Peitsche begrüßt, denn die Bande zeigt den Räubern, denn was
anderes sind doch diese Kriegsknechte nicht, bloß den Weg, wo es was zu
holen gibt. In Ehlershausen haben sie vorige Woche zwei von diesen
Kerlen, die ein Pferd von der Weide geholt hatten, in aller Heimlichkeit
aufgehängt und beigerodet. Und das ist ganz recht so: denn erstens sind es
keine richtigen Menschen, und außerdem, warum bleiben sie nicht, wo sie
hingehören?«

Er hob seinen Stock hoch und zeigte die Kerben daran. »Seht her! ich habe
einhundertundsiebzehn Kerben hier eingeschnitten, zweiunddreißig auf der
einen und die übrigen auf der anderen Seite. Die fünfundachtzig Kerben
bedeuten, daß ich mitgeholfen habe, fünfundachtzig Landstreicher,
Gaudiebe, Tatern und Marodebrüder und einen verräterischen Hund
dahinzubringen, wo sie von Gottes und Rechtes wegen hingehören, unter
die Erde nämlich, daß die Würmer sie fressen, wenn sie sich davor nicht
ekeln. Die zweiunddreißig Kerben aber, meine Freunde, die bedeuten, daß
ich zweiunddreißig Menschen von dieser Art mit meiner eigenen Hand
beiseite gebracht habe.«

Die Marodebrüder und Parteigänger zogen immer noch im Lande um; aber
ihre gute Zeit war vorbei. Wo sie sich blicken ließen, lief das Volk
zusammen und schlug sie tot, und die Tatern und was sonst ohne Haus und
Herd war, desgleichen.

Das half ihnen auf die Dauer aber doch nichts; die fremden Herren nahmen
ihnen mit Gewalt und List ein Recht nach dem andern, und schließlich
wurden sie alle zinspflichtige Lehnsmänner bis auf den Wulfsbauern;

„Tatern“ sind, wie sie heute noch von Freiheitlichen bezeichnet werden: „Zigeuner“ … Für Freiheitliche scheint die Wirklichkeit heute die Literatur zu sein, die sie lesen …

PS Quellen der Zitate auf der Ansichtskarte:

Lexikon nationalsozialistischer Dichter

Rezitationsabend zum 10. Oktober, der heuer auf den ……… fälllt

Gefangen, auch im Erinnern

Zur Zeit, Ausgabe 39/2012, 28. September-4. Oktober 2012

Wirtschaftsmanager Frank Stronach rechnet einfach zum Lebenkönnen Zinsen aus

Anläßich der Vorstellung seiner Person als Team am 27. September 2012 sagte Frank Stronach, dieser Tag werde in die österreichische und in die Geschichte der Welt eingehen -, mit der Teamklonung aber läßt er einen so leisen Pups, daß diesen nicht mal Frank Stronach selbst hört …

Der Tag der Darstellung von Frank Stronach als Team wird nicht einmal in die österreichische Geschichte eingehen, aber die österreichischen Medien werden eingehen – in die Geschichte mit ihrer Berichterstattung dieser Wochen im Jahr 2012, in der sie vollkommen entgrenzt und überschnappend von dem Wirtschaft-Wirtschaft-Werte-Angaberufer Frank Stronach als Team, das bei Wahlen antreten will, schreiben, aus schwer zu argumentierenden und kaum nachvollziehbaren Gründen heraus Frank Stronach aus der Autoersatzwerkstatt herauszerren, um ihn in der Politik zu etablieren, ihm eine politische Bedeutung zu erschreiben, die ihm in keiner Weise zukommt. Die Ursache dafür kann nur sein, daß die österreichischen Journalisten und Journalistinnen Frank Stronach nicht zuhören, sondern einzig damit beschäftigt sind, während Frank Stronach spricht, für sich das Geld von Frank Stronach zu zählen und sie von der errechneten Summe derart erschlagen beeindruckt sind, daß sie nicht anders können, als Frank Stronach wichtig zu nehmen, während Frank Stronach mit seinem Gesagten nicht ernster zu nehmen ist, als beispielsweise der Werte-Werte-Werte-Rufer Rudolf Gehring, und vielleicht, hinzukommend, österreichische Journalistinnen und Journalisten weit mehr rührselig als politisch sind, noch weiter unter Tränen stehen beim Schreiben ihrer Kommentare und Berichte, erweicht von den Schnulzen, die Frank Stronach ihnen aufsagt, über sein Leben, das so arm begann und schließlich sie zum Träumen bringt -, was könnten sie nicht alles schreiben, wenn sie auch so viel Geld hätten wie …

Transparenz, Wahrheit, Fairness sind die von Frank Stronach bevorzugt geleierten Wörter -, also drei weitere Pupse:

Transparenz

Bei Fragen beispielsweise zur Versteuerung seines Geldes ist die äußerst transparente Antwort von Frank Stronach die transparente Frage, ob denn ein „Gesandter der Roten Armee“ …

Wahrheit

Die Wahrheit spricht Frank Stronach, wenn er sagt, es müsse aufgepaßt werden, daß nicht ein Millionär komme und Wahlen kaufe … Wird der nächste Kauf vorbereitet? Der erste Kauf scheint abgeschlossen zu sein,  die Berechtigung, in Wahlen kandidieren zu dürfen. Schon aber mit dem nächsten Ausspruch ist es mit der Wahrheit wieder vorbei, er sei ein Mann des Volkes … Wäre er, wonach immer dieser Pups inhaltlich schmecken mag, tatsächlich ein Mann des Volkes, hätte er sich wohl die Mühe gemacht, die notwendigen Unterschriften für die Wahlzulassung zu sammeln, und nicht dafür bequem ein paar Abgeordnete … Und dann wieder ein Augenblick der Wahrheit, wenn Frank Stronach den Namen eines von ihm erworbenen Abgeordneten nicht weiß. Das hat ihre Logik und Richtigkeit, denn gerade dieser Abgeordnete sprach in einem Interview Tage zuvor mit stronachschen Formulierungen, so daß die korrekte Anrede von Frank Stronach für diesen aber auch für die anderen erworbenen Abgeordneten nur sein kann – Frank Stronach …

Fairness

Frank Stronach sagt von sich, er werde als einer der besten Wirtschaftsmanager angesehen. Wirtschaftsmanager, ob gute oder schlechte, müssen rechnen können. Frank Stronach kann also rechnen. Und er gab auch diese Woche eine Vorstellung seiner -, er sagt, daß jemand, der zwanzig Jahre einfach gelebt und gespart habe, dann so viel Geld auf der Bank haben müßte, um von den Zinsen (zumindest und wieder einfach) leben zu können. Nun, zum Beispiel ein Betriebselektriker oder eine -elektrikerin mit einem Kind: nach dem Kollektivvertrag 2.094,50 € brutto, das sind mit Alleinverdienerabsetzbetrag: 1.500,01 € netto monatlich. Angestellt bei Magna hieße das, wie den Stelleninseraten entnommen werden kann, wohl ein wenig mehr: denn es wird eine marktkonforme Bezahlung nach Abhängigkeit von Qualifikation und Berufserfahrung angeboten. Damit dieser Betriebselektriker oder diese -elektrikerin auch eine Chance hat, einfach zu leben und Geld anzusparen, bietet Magna aus lauter Fairness heuer in der aktuellen Gehaltsverhandlung eine Gehaltsreduktion an, sonst müßte Magna ins Ausland verlagert werden. Magna spricht nicht von Gehaltskürzung, sondern Magna will von seinen Angestellten einen Rabatt, wie auf einem Gebrauchtwagenersatzteilemarkt …

Frank Stronach rechnet …

Es ist nicht das erste Mal, daß Magna Gehaltsverzicht verlangt. Auch unter Frank Stronach setzte Magna Gehaltsverzicht durch. Nach mehrmaligen Gehaltskürzungen darf angenommen, daß der Betriebslelektriker oder die -elektrikerin endlich kollektivvertraglich mit 1.500,01 netto monatlich entlohnt wird – und es kann damit so einfach gelebt werden, daß nach Bezahlung der Kosten für Wohnung, Strom, Lebensmittel, Heizung, Kleidung, Telefon, Fernsehen, Schulausgaben und so weiter und so fort noch (vorausgesetzt,, es müssen keine weiteren Rabatte gewährt werden und es passieren in den zwanzig Jahren auch keine Vorfälle, Unfälle, Krankheitsfälle usw., die nicht kalkulierte enorme Kosten verursachen), 150,00 € Monat für Monat, Jahr für Jahr auf die Bank -, und nach zwanzig Jahren ein einfach schönes Vermögen von 36.000,00 € -, eine Summe, die ausreicht, um von den Zinsen zu leben, selbstverständlich einfach zu leben. Wer kennt nicht die Höhe der Sparzinsen? Möglicherweise meint Frank Stronach, daß Banken die unverschämt niedrigen Überzugszinsen von 12,5 und mehr Prozent für Sparguthaben einräumen, so wie Magna Rabatte auf die Löhne und Gehälter bekommt, als wäre Magna ein auf einem Gebrauchtwagenersatzteilemarkt einkaufender Elektriker und die Elektrikerin eine Verkäuferin von gebrauchten Gebrauchtwagenersatzteilen … Für die Beispielrechnung soll  angenommen werden, auch in der Stronach-Magna-Welt zu leben: mit 12,5 und zusätzlichen 5% Zinsen von 36.000,00 € … Was für eine Fairness gegen die „Arbeiter“, die sonst ja nur (außerhalb der Stronach-Magna-Welt) „verraten“ werden, ihnen derartige Chancen zu bieten zu …

PS Es kann aber auch sein, zugleich sein, daß Frank Stronach ganz genau zugehört wird, und es nicht unvorteilhaft wäre, wenn Frank Stronach als Team einen fulminanten Wahlsieg einfährt, denn das ist die Garantie, daß alles bleibt, wie es ist, daß sich nichts ändert.¹

¹Und Frank Stronach sagt es im Grunde auch jetzt schon, wenn er meint, er würde Karl-Heinz Grasser zurücknehmen, wohin? Oder meint Frank Stronach: mitnehmen -, mitnehmen als Finanzminister zu Frank Stronach als Regierung, der, wie er ebenfalls von sich selber sagt, Karl-Heinz Grasser sei einer, nein sogar der beste² …

² Karl-Heinz Grasser von Jörg Haider zu Frank Stronach zu Wolfgang Schüssel zu nun möglicherweise wieder Frank Stronach hat amtsbekannt bewiesen, was von Männern aus der Stronach-Magna-Welt als sogenannte Volksvertreter nicht zu erwarten ist – u.v.a.m Transparenz, Wahrheit, Fairness

Umfrage zur Bundesheer-Volksbefragung am 20. Jänner 2013

Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen, die nicht als eine klassische Umfrage zu verstehen ist, in der ausschließlich die prozentuale Verteilung von Meinungen zu einem bestimmten Thema interessiert, sondern als eine Umfrage, um mit Ihrer Meinungsabgabe vor allem zu bekunden, daß die von SPÖ und ÖVP für den 20. Jänner 2013 festgesetzte Volksbefragung mit den zwei madigen Fragen – entweder Wehrpflicht oder Berufsheer – absolut unvollständig ist.

Es ist nicht nur eine auf zwei Fragen reduzierte und dadurch absolut unzureichende Volksbefragung, sondern auch: Entweder von SPÖ und ÖVP eine als Beleidigung gedachte Volksbefragung, weil beide Parteien den Menschen nicht zumuten, fähig zu sein, sich zwischen mehr als zwei Fragen entscheiden zu können, oder, was zutreffender sein dürfte, beide Parteien nicht mehr fähig sind, als je nur mehr eine Frage zu denken, die sie nun proporzmäßig zusammenschmissen, um eine Volksbefragung zu basteln, die weit unter dem hohen Diskussionsniveau außerhalb von den beiden Parteien der politischen Arrièregarde auch zum Komplex Militär zurückbleibt …

Darüber hinaus sind Sie auch herzlich eingeladen, weitere Fragen in Ihren Kommentaren zu formulieren, denn es geht sehr weit über die zwei von SPÖ und ÖVP hingeschmissenen Fragen und auch weit über die vier hier gestellten Fragen hinaus …

Berufssoldat schießt Norbert Darabos ins Knie

Das ist nicht tatsächlich geschehen. Wirklich passiert ist einem Berufssoldaten aber vor einigen Tagen, seinen Fuß zu treffen. Dieser Berufssoldat schoß damit nicht nur dem Verteidigungsminister ins Knie, sondern allen, die nun vermehrt losmarschieren, um für ein Berufsheer zu werben, mit Sätzen wie –

Berufssoldaten seien bestens ausgebildet. Berufssoldaten seien hochprofessionell. Berufssoldaten seien …

Anfang Juli dieses Jahres verstarb ein Berufssoldat, ein weiterer Berufssoldat wurde verletzt, und die vier Grundwehrdiener, die sich ebenfalls in diesem Panzer befanden, der vom bei diesem Unglück verstorbenen Berufssoldaten ohne gültige Fahrgenehmigung in ein Schlammloch gelenkt wurde, blieben unverletzt …

Berufssoldaten seien bestens ausgebildet. Berufssoldaten seien hochprofessionell. Berufssoldaten seien …

Der im Juli 2012 ums Leben gekommene Berufssoldat war nicht der erste Soldat des österreichischen Bundesheeres, der in Ausübung seines Dienstes ohne sogenannten Feindkontakt starb … Soldaten gefährden die Sicherheit, ihre eigene, aber auch von jenen, zu deren Sicherheit sie eigentlich angestellt sind, als Berufssoldaten, oder zwangsverpflichtet, als Grundwehrdiener. Aber das muß nicht wiederholt, was bereits geschrieben wurde in Wer im Ernstfall am wenigsten in Österreich zur Verteidigung beitragen wird – Das Bundesheer -, Hinzugefügt werden kann: gleich ob es ein Berufsheer ist oder ein Wehrpflichtheer …

Der Panzer im Schlammloch veranschaulicht sehr gut den weltweiten Zustand, in dem die Menschheit mit ihrem Festhalten am Militär steckt -, es geht nichts weiter. Auch wenn es heutzutage weltweit gang und gäbe ist, das Militär als friedenserhaltende Organisation zu bewerben, so ist es bei dieser Werbung wie bei jeder anderen auch, die Kosten und die Schäden beim Kauf dieses Produktes übersteigen bei weitem den Nutzen, das Fünkchen Wahrheit, das vielleicht in dieser Reklame steckt, ist stets hochteuer erkauft, und nicht nur mit Geld … Mit dem Militär ist kein Frieden zu haben, mit dem Militär ist kein Frieden zu machen. Dafür ist nicht nur die Geschichte eine Kronzeugin, sondern auch die Gegenwart …

Wie Sie auf der Karte sehen können, mußte eine Umfrage gestartet werden, um daran zu erinnern, daß bei der bevorstehenden Volksbefragung über das Bundesheer eine Frage nicht gestellt wird, aber die zu stellen, so oder ähnlich, um aus diesem Schlammloch endlich herauszukommen, wenigstens herauszukommen zu versuchen, notwendig ist, und auch den für diese Volksbefragung verantwortlichen Parteien der Sozialdemokratie und der Christschwarzerei zu verdeutlichen, daß Volksbefragungen an sich zwar gut seien, aber eine Volksbefragung mit nicht allen stellbaren Fragen nichts aus -, auch das muß jetzt nicht noch einmal genauer ausgeführt werden, es darf verwiesen werden auf: Travestie einer Volksbefragung … Wolfgang Koch hat am 1. September 2012 in Tageszeitung Der Standard folgenden Vorschlag unterbreitet:

Eine breite demokratische Legitimation hätte darum nur eine Volksbefragung mit vier Zukunftsoptionen im Heeresbereich. Die Fragestellung an alle müsste gerechterweise lauten:

Sind Sie für:

a) eine Beibehaltung der allgemeinen Wehr- und Zivildienstpflicht für Männer,

b) eine Ausweitung der allgemeinen Wehr- und Zivildienstpflicht auf Frauen,

c) eine Berufsarmee und den Ausbau des freiwilligen Zivildienstes,

d) eine Abschaffung des Bundesheeres, unbewaffnete Neutralität und freiwillige Zivildienste.

Nur eine solche vierteilige Fragestellung berücksichtigt alle politischen Konzepte in der Diskussion über Sinn und Aufgaben der österreichischen Landesverteidigung. Nur diese offene Befragung wäre geeignet, ein wahrheitsgetreues Meinungsbild der Bevölkerung zum jährlich zwei Milliarden Euro verschlingenden Verteidigungsbudget einzuholen.

Allein der faire und öffentliche Wettstreit aller vier Konzepte könnte einer politischen Klasse, welche aus freien Stücken den klügsten Weg nicht zu gehen wagt, die Richtung zu einem Friedensbeitrag für die Welt weisen

Die hier erst vor kurzem gestartete Umfrage wird per sofort geschlossen. Zugunsten einer neuen Umfrage, mit diesen von Wolfgang Koch formulierten vier Fragen:

Denn die von ÖVP und SPÖ zwei vorgelegten Fragen taugen zu nicht mehr als zur Selbstfeierung der beiden Parten, in der die als nur Sogenannte zu bezeichnende Volksbefragung beide Parteien ihre jeweils verlangte Antwort als Ergebnis haben wollen, um daraus parteipolitische Vorteile, wie sie meinen, für die nächsten Wahlen ziehen zu können …

Freiheitliche in Paraguay: Fern vom Heim ist das Deutsche auch bedroht – Durch Indianer, die mitnaschen wollen

III. Präsident NR Dr. Martin Graf betätigte wieder die Kurbel des altdeutschen Leierkastens, um erneut ins Gerede zu kommen, diesmal mit einer Solidaritätsbekundung … Über diesen grafschen Knicks wurde bereits eine Bemerkung gemacht, so daß auf die aktuelle Affäre nicht weiter mehr eingangen zu werden braucht, denn die freiheitlichen Reisen nach Paraguay rufen weitere Aspekte in Erinnerung, auch von heiterer Art …

Andreas Mölzer war auch mal mit in Paraguay, und das erlaubt einen Schwenk zur freiheitlichen ZZ, die in der aktuellen Ausgabe 38/2012 zur Wiederlesung den Schriftsteller August Kraft empfiehlt, der nicht nur über Richard Wagner schrieb, sondern auch bekannt ist als Unterstützer -, des Reiches Namen muß wohl nicht ausgeschrieben werden … Freiheitliche scheinen nicht nur in literarischen, musikalischen und künstlerischen Belangen ihre Schritte auf vertrauten Boden setzen zu müssen, sondern auch wenn sie Österreich oder, wie es Freiheitliche meinen, den deutschen Kulturraum verlassen, um beispielsweise nach Paraguay zu reisen …

Kaum sind Freiheitliche in Paraguay suchen sie augenblicklich die vertraute Scholle oder flüchten sich sofort auf eine vertraute Scholle. In Paraguay haben sie diese in der Kolonie Fernheim zu ihrem Glück und ihrer Sicherheit auch gleich gefunden, wie auf der Ansichtskarte die Bilder und Texte … Auch geographisch verläßt die Freiheitlichen nie ihre Treffsicherheit, über die vor kurzem geschrieben wurde, ein Auszug aus dem Lexikon der Mennoniten auf der Ansichtskarte gibt Auskunft über diese Treffsicherheit …

Es wurde weiter oben Heiteres angekündigt, und das leistet die grafsche Unzensuriert mit ihrem Bericht über diese freiheitliche Reise – die lustigsten Stellen aus diesem:

Die drei Mennoniten-Kolonien liegen im 17. Bundesstaat von Paraguay, Boqueron. In der gepflegten Hauptstadt Filadelfia ist der Österreich-Bezug allgegenwärtig. Bürgermeister Berthold Doerksen erzählt der Delegation, dass er sich Videobänder mit ZDF-Sendungen schicken lässt. Seine Lieblingssendung sei der Musikantenstadl mit Karl Moik. Martin Graf klärt auf, dass dieser nun von einem Wiener, Andy Borg, moderiert wird. Blasmusik sei hier sehr beliebt, es gebe auch eine eigene Blasmusik-Kapelle, die eine Tracht aus Deutschland trägt. Eine Volkstanzgruppe gibt es nicht, dies lasse sich mit dem strengen Glauben der Mennoniten nur schwer vereinbaren. Augenzwinkernd gibt Doerksen aber zu, dass sich die Regeln in der Vergangenheit gelockert haben.

Indianer wollen am System mitnaschen. Gouverneur Walter Stöckl, dessen Vorfahren aus Tirol stammen, schildert, dass immer mehr Indianer in die Gegend ziehen. Waren die Mennoniten früher praktisch unter sich, so hat sich die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber. Die meisten Indianer würden nicht gerne arbeiten, bei der Allgemeinheit aber mitnaschen wollen. Des sozialen Friedens Willen habe man ihnen gratis Land zur Verfügung gestellt, sie versucht, in den Arbeitsprozess und in der Gesellschaft zu integrieren. Keiner weiß, wie lange das noch funktioniert. Der eine oder andere denkt da bereits schon wieder ans Auswandern. Aber wohin? Die weißen Flecken auf der Welt werden immer weniger, wohl auch die Bereitschaft, irgendwo wieder ganz von vorne zu beginnen.

Was die Medien betrifft, so haben sich die Mennoniten mit den neuen Zuwanderern bereits arrangiert. In der genossenschaftseigenen Radiostation ZP30 (Stimme des paraguayischen Chacos) gibt es Nachrichten auf deutscher Sprache nur noch zu 24 Prozent. Die restlichen  Prozent teilen sich auf andere in dieser Region gesprochenen Sprachen wie Spanisch, Guarani usw. auf. Radio-Direktor Helmut Giesbrecht und Programmchefin Dorothea Eid erzählen, dass es den Sender bereits seit 35 Jahren gibt und sie mit einem Budget von umgerechnet 380.000 Dollar pro Jahr auskommen müssen. Der Anteil der religiösen Sendungen beträgt 34 Prozent des 24-Stunden-Programmes. Dass die Österreich-Delegation nach Filadelfia gefahren ist, um sich das Leben der Mennoniten anzuschauen, durfte in den deutschsprachigen Nachrichten natürlich nicht fehlen. Nicht nur das: Reporterin Gatti Harder führte mit Graf und Mölzer ein Live-Interview.

Inhaltlich ist der Bericht nicht heiter, aber erhellend, macht verständlich, weshalb Feiheitliche in Österreich derart, um es zurückhaltend auszudrücken, gegen Menschen, die nach Österreich einwandern, massiv agitieren, weil sie wissen, wie sie selbst als Zuwanderer und Zuwanderinnen wären, oder, weil sie Rechte nur sich selbst zugestehen können, weltweit … Freiheitliche fühlen sich scheinbar wohl auf der ihr vertrauten Scholle beispielsweise in Paraguay, aber vor lautet deutschen Lauten und Blasmusik haben sie bis heute nicht vernommen, wie viele Rechte den Einwanderinnen und Einwandern in Paraguay zugestanden und eingeräumt wurden,

Das Parlament von Paraguay hatte im Juli 1921 das Gesetz Nr. 514 verabschiedet, das den mennonitischen Siedlern ganz außergewöhnliche Rechte gewährte: Sie mussten keinen Eid auf die Verfassung leisten, sie wurden nicht zum Militärdienst herangezogen, sie durften ohne Einschränkungen Deutsch als Schulsprache verwenden, sie konnten ihre eigene Verwaltung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Rentenversicherung einrichten, sie erhielten zehn Jahre Steuerfreiheit usw.

die sich nun beklagen, daß es „nur noch zu 24 Prozent in deutscher Sprache …“, daß „immer mehr Indianer in die Gegend …“, daß „die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber“ … Ach, nie endet die Gefährdung der eigenen Kultur, geliefert durch das Zweite Deutsche Fernsehen und präsentiert durch Karl Moik, der lange schon Andy Borg heißt, ihr Herabsinken, das Schreckgespenst des „weißen Indianers“ kehrt zurück wie ehemals, die Erde selbst sogar versinkt in politischer Korrektheit: „immer weniger „weiße“ …

Wie viele Wiener und Wienerinnen stehen Kärntnerinnen und Kärntnern eigentlich gegenüber? Ein Glück, daß sie alle die deutsche Sprache sprechen, denn sonst würde es auch in Wien nur noch 24 oder gar weniger … und die restlichen Prozente verteilten sich auf Sprachen wie Kärntnerisch, Drautalerisch, Gurkerisch …

Martin Graf bestaunt seinen Staatskünstler Odin Wiesinger in Paraguay

Kann es dem III. Präsidenten NR denn übel genommen werden, daß er sich mit jenen solidarisiert, die das Werk seines Staatskünstlers bestaunen, wenn auch so fern von seinem Heim? Dr. Martin Graf wird in die österreichische Parlamentsgeschichte als der „Immer-schon-ein Problembär„, als die permanente Affäre, aber in die Kunstgeschichte seines Lagers als der Durchsetzer eines germanischen Künstlers, wobei es in Paraguay möglicherweise, in dem Lager, auf der Scholle, auf der Freiheitliche austreten, eine nicht allzu große Herausforderung darstellt, einen Odin Wiesinger

Vom Wirklichkeitsriß der Gottesanbeter

Erneut gegen die Wogen hoch, wegen eines Organisierten Glaubens, erneut beweist eine Religion, Quelle des Todes zu sein, erneut bestätigen Gläubige, unter den Menschen die Gottesanbeter zu sein, die riskanten Sex dem Leben vorziehen, lieber als zu leben wenigstens einmal Sex zu haben, also trotz der tödlichen Gefahr, beim Sex gefressen zu werden. Die Gottesanbeter  der Tierart Mensch ziehen aber den Glauben dem Sex vor, allerdings mit den gleichen tödlichen Folgen … Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, daß sie gar nicht den Glauben dem Sex vorziehen, sondern der Glaube der Sex ist und zugleich der Glaube als das tödlichste Toy zum … Wie auch immer, die Sexualität der Gottesanbeter will hier nicht besprochen werden, denn diese ist einzig die Angelegenheit der  und so Gläubigen selbst. Eines aber steht fest, wiederum sind auch gottesanbeterische Demonstranten ums Leben gekommen -, und weshalb? Um gegen einen Film zu demonstrieren, der so schlecht oder so gut ist, wie eben jedes Produkt, das die Tierart Mensch erzeugt, gut und schlecht ist, sei es nun ein Koran, eine Karikatur oder was auch immer: tauglich oder untauglich für Anerkennung und Ablehnung …

Enervierend daran allerdings ist, daß augenblicklich darüber gesprochen wird, dieser Film dürfe nicht öffentlich gezeigt werden, enervierend ist dieser neuerliche Kotau vor den Religionen und vor allem deren extrem fanatisierten Angehörigen, die sich aktuell gegenseitig mit einem Film reizen, enervierend ist wieder der Allmachtswahn einer Sekte, diesmal von Ange-
hörigen der Sekte des Muh-Ammads, die alle für einen Film verantwortlich machen wollen, den ein paar Menschen produziert haben, enervierend ist die Distanzierung der amerikanischen Adminstration von einem Film, den sie nicht produziert hat, an dem nicht 312 Millionen Amerikaner und Amerikanerinnen mitarbeiteten …

Und die Sekte des Muh-Ammad, die es wohl ohne seine Frau Chadidscha nicht geben würde, maßt sich nicht nur ebenfalls diesen tödlichen Allmachtswahn an, sondern lebt ebenfalls auch diese tödliche Irrealität aus, jeden und jede zu beschuldigen, jedwedes Leben gefährden zu können, einschließlich das eigene … Es bewahrheitet sich erneut das Wort eines weiteres Muh-Ammad, zu lesen, ein wenig anders, in dem Produkt Bibel: Wer mir nachfolgt, wandelt sich gleich mir zum Kalb, das aus dem Licht in die Finsternis der Schlachtbänke läuft. Auch in Wien wurde gegen diesen Film mit dem Titel, soweit erinnerlich, The Innoncence of Muslims demonstriert, von Menschen, die in Interviews selbst sagten, sie hätten den Film nicht einmal gesehen und wollen den Film gar nicht einmal sehen, aber sie gehen auf die Straße, stellen sich in vollkommener Verkennung der Tatsachen vor irgend ein Gebäude, machen irgend welche Menschen für diesen Film verantwortlich, den aber wenige bestimmte Menschen herstellten …

Was aber nicht enervierend ist, sondern tatsächlich unerträglich und tatsächlich widerwärtig und tatsächlich abscheulich und absolut zu veruteilen ist,  sind Mordaufrufe, deren Abscheulichkeit noch gesteigert werden mit der Aussetzung vont Kopfgeldprämien, wie der aktuelle Mordaufruf mit Kopfgeldprämie des Ministers Ghulam Ahmed Bilour in Pakistan gegen die Produzenten des Films, und dieser darüber hinaus gegen jedwedes Gesetz verstoßende Mordaufruf wird in seiner Abscheulichkeit auch nicht dadurch geschmälert, dem Eisenbahnminister zugestehen zu können, er wisse wenigstens das von der Wirklichkeit, wer für diesen Film konkret verantwortlich ist …

Das Morden ist das Wesen der Religionen, niemand sonst will so schnell und rasch morden, wie Angehörige von Religionen, und das sind nicht von Angehörigen, die vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden lebten, sie leben in der Gegenwart, und es sind nicht allein Angehörige der Sekte des Muh-Ammad, sondern -, das muß nicht wiederholt werden, was hier schon geschrieben wurde, zum Beispiel unter dem Titel Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Freiheitlichen Frontmann Martin Graf fragen, wer noch in „Breivik“ bezahlen soll

Wenn auch beim Lesen des Namens Richard Millet allein kurz gedacht werden darf, ah, ein Schriftsteller aus der Gegenwart, sogar ein französischer, in der freiheitlichen ZZ -, aber nach dem Lesen des Zitats ist augenblicklich klar, die freiheitliche ZZ läßt sich nicht ihre Ehre nehmen, ihrer Gesinnung treu zu bleiben, auch in ihrer Ausgabe 36-37/2012, in der wieder einmal der III. Präsident NR selbst schreibt, diesmal über die Wehrpflicht als Wert

Es wurden hier bereits mehr als genügend viele Ergänzungen zu den Beschönigungen durch die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Autoren geschrieben, so daß bei der Ausgabe 35/2012 beim Lesen des Namens Hermann Löns gedacht wurde, diesmal wird darauf verzichtet werden können, etwas zum durch die freiheitliche ZZ empfohlenen Hermann Löns zu schreiben, denn es wird ohnehin gewußt, in welchen Kreisen Hermann Löns heute noch höchste Verehrung genießt, in welchen Lagern heute noch wohl vor allem der lönsische „Wehrwolf“ mit Ergriffenheit und Eifer gelesen wird, für wen Hermann Löns heute noch ein Malmotiv … Von und für Menschen, die zwar in der Gegenwart leben, aber Zeitgenossen sind von …

Eine derartige Meinung können abendländlerische freiheitliche Christen sich nicht entgehen lassen zu zitieren, und Menschen aus der westlichen Welt sollten es sich nicht entgehen lassen, bei jeder sich dafür bietenden Gelegenheit, Dr. Martin Graf, der aufgrund des höchsten Staatsamtes, das ein Freiheitlicher zurzeitig besetzt, als freiheitlicher Frontmann bezeichnet werden kann, zu fragen, ob denn diese zitierte Meinug in der freiheitlichen ZZ, für die er schreibt, ebenfalls seine Meinung ist, und wenn ja, ob der III. Präsident NR, und wenn nein, ob Dr. Martin Graf erklären kann, was seine freiheitliche ZZ mit diesem Zitat vermitteln, bewirken, erwirken, erzwingen …  Die westliche Welt sei dekadent, und weil die westliche Welt dekadent sei, verdiene die westliche Welt, die Norwegen heißt, verdiene also Norwegen, das es nun nicht mehr gibt, weil die 77 Einwohner und Einwohnerinnen von Norwegen, wie bitter bekannt ist, ermordet wurden. … Und kann Dr. Martin Graf etwas über die Dekadenz der 77 Ermordeten berichten, diese belegen? Da vor allem Freiheitliche sich als abendländlerische Bewahrer verstehen und darüber hinaus es heutzutage generell den Zwang gibt, alles irgendwie erhalten zu wollen und sei es in Museen und Archiven, wird es eine neue westliche Welt geben? Dann vielleicht mit dem Namen Österreich? Auch wieder mit Dekadenz?  Und wie viele Einwohner und Einwohnerinnen in Österreich sollen dann in „Breivik“ … Um es abzukürzen, kann Dr. Martin Graf den Wert oder die Zitatwürdigkeit dieser Meinung von Richard Millet erklären. Es gibt die Zuversicht, ein freiheitlicher Spitzenfunktionär kann das, denn es ist das Wesen dieser Gesinnung der Freiheitlichen mit hundertprozentiger Treffsicherheit derartige Meinungen auszuwählen und zu verbreiten …

Während Dr. Martin Graf nach der oben genannten Definition ein parteipolitischer Frontmann ist, war Richard Millet tatsächlich ein Mann an der Front, im Libanon, an der Seite der christlichen Milizen, und schoß damals nicht mit Wörtern …. Die Bezeichnung Frontmann wurde ausgeborgt von Jan Ackermeier, der in der gleichen Ausgabe der freiheitlichen ZZ einen musikalischen Frontmann zur Qualitätsuntermauerung erwähnt … Für Männer an der Front haben Freiheitliche viel … Und es wird weder verwundern noch überraschen, was erfahren werden kann: über „Von Thronstahl“ -, wieder diese gesinnungsgrundgelegte Treffsicherheit …

NS Was ist Dekadenz? Für Richard Millet ist es ein Synomym für Multikulturalismus. Jedenfalls verwendet es Richard Millet für seine Einführung der Währung „Breivik“. Und Richard Millet schreibt viel. Seinen Essay über den „Antirassismus als literarischen Terror“ aber hätte er nicht schreiben können, hätter er dafür nur die von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Bücher heranziehen können … Allerdings, wer weiß, möglicherweise hätte Richard Millet dann eine andere Studie geschrieben, mit fast dem gleichen aber ein wenig verkürzten Titel …

NNS Wenn die Wehrpflicht nach der Volksbefragung am 20. Jänner 2013 die gleichen Werte wie Dr. Martin Graf hat, in den zwei Langzeitumfragen, an denen zu beteiligen Sie weiterhin herzlich eingeladen sind, dann gibt es keine Wehrpflicht mehr …