Förderlicher als Interviews mit Thomas Glavinic allemal Serien über veränderungsaktive Initiativen und Projekte in Österreich

Kurier - Serie über Initiativen statt Interviews mit Glavinic

Collage „Sepp-Schellhorn-Stipendiat Thomas Glavinic präsentiert seine aufgezeichneten Gedankenströme“

 

Im Mittelpunkt steht nicht Thomas Glavinic, sondern was die Tageszeitung „Kurier“ mit diesem Interview vermitteln will, wofür sie sich einen holte, der das liefert, was sie drucken möchte.

Die Tageszeitung „Kurier“ liefert heute mit diesem Interview bloß wieder einmal exemplarisch und stellvertretend für den gesamten Boulevard (gutter press ist wohl zutreffender) in Österreich ab, was nicht stimmt, aber dennoch stets geschrieben wird. Sie läßt es Thomas Glavinic sagen.

Und Thomas Glavinic liefert reichlich, wie die folgenden Zitate, die alle von ihm aus diesem heute abgedruckten Interview sind, …

„Es zeigt, wie viele denken, nämlich: ‚Jaja, das mach ma schon.‘ Dann kommt die nächste Facebook-Meldung, der nächste Reiz, und schon ist alles vergessen – weil’s zu anstrengend wäre, wirklich etwas zu tun. Aus dieser Bequemlichkeit müssen wir aber heraus. Wir brauchen eine neue Zivilgesellschaft – immerhin leben in diesem Land 500.000 Menschen unter dem Existenzminimum.“

„Ich würde mir wünschen, dass wir wieder bewusster wahrnehmen, was rund um uns passiert. Wir müssen eine neue Zivilcourage entwickeln. Heute kümmern sich die Leute nur um sich selbst.“

Würde die Tageszeitung „Kurier“ tatsächlich wahrnehmen wollen, was rund um sie passiert, sie hätte längst schon eine Serie gestartet über die Initiativen und Projekte in Österreich.

Diese neue Zivilgesellschaft gibt es bereits. Es wird bloß nicht über sie breit berichtet.

Es gibt derart viele Initiativen und Projekte in Österreich, die für Veränderungen sind, die für Veränderungen eintreten, die sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen engagieren, aktiv sind, neue Wege aufzeigen, Konzepte für Veränderungen zu ökonomischen, ökologischen, sozialpolitischen, politischen, gesellschaftlichen Belangen und so weiter und so fort vorlegen, Änderungen leben, daß beispielsweise der „Kurier“ ein Jahr lang täglich über eine Initiative, über ein Projekt berichten könnte, und ein Jahr dafür längst nicht ausreichte, um über alle Initiativen und Projekte allein in Österreich berichtet zu haben.

Als Nebeneffekt ersparte eine solche Serie jedwedes Interview mit Thomas Glavinic, und es ersparte dadurch auch, auf Aussagen von ihm Bezug zu nehmen, die nicht stimmen. Denn eine solche Serie könnte Thomas Glavinic vorgelegt werden, mit dem Hinweis, wenn er schon nicht wahrnehme, was um ihn herum passiere, so solle er wenigstens die Serie lesen, um zu erkennen, wie unhaltbar seine Aussagen seien.

Für die „neue Zivilcourage“, die entwickelt werden müsse, schreibt der „Kurier“ das dafür von Thomas Glavinic genannte Beispiel auf:

„Ich habe via Facebook und im Freundeskreis aufgerufen, alte Kleidung abzugeben. Ich hätte die Sachen gesammelt und bei der Caritas abgegeben. Wissen Sie, wie viele Rückmeldungen ich bekommen habe? Keine einzige! Bei ein paar Hundert Leuten!“

Das ist also für den „Kurier“ ein berichtenswertes Konzept, „alte Kleidung“ bei der Caritas abzugeben, für die Menschen, die unter dem Existenzminimum … Das also versteht der „Kurier“ unter „Zivilcourage“, dazu aufzurufen, „alte Kleidung“ … Ein Journalist, im konkreten Fall ist es Christian Böhmer, dessen Werkzeug die Sprache ist, sollte eigentlich „Zivilcourage“ nicht mit Altkleidersammlung verwechseln, um die Bedeutung von Wörtern also ebenso gut Bescheid wissen wie etwa ein Schriftsteller. Und nur weil einer mit seinem Aufruf gescheitert ist, seine Eitelkeit keine Bestätigung fand, kann nicht der Befund ausgestellt werden, heute würden sich die Leute nur um sich selbst kümmern. Ein knapper Hinweis darauf, wie viele Millionen Menschen in Österreich ehrenamtlich tätig sind, wie viele Millionen Euro in Österreich jährlich gespendet werden, genügt wohl, um auch diese vom „Kurier“ gedruckte Aussage als eine unhaltbare …

Positiv könnte dieses Interview aber genannt werden, wenn es als Negativ-Beispiel Auftakt wäre zu der oben beschriebenen Serie. In der Art von, da gibt es einen, der kümmert sich nur um sich, der weiß nicht, was um ihn herum passiert, aber in den kommenden 365 Tagen wird täglich über Menschen, Initiativen, Projekte in Österreich berichtet werden, die sich nicht nur um sich selbst kümmern, und die auch wissen, was um sie herum passiert, und die auch Menschen vorschlagen können, die in der österreichischen Politik eine wichtige und entscheidende Rolle einnehmen könnten, weil sie den „Ehrgeiz“ haben, „etwas zu verändern“, ohne jedoch mit diesen von ihnen für die Politik vorgeschlagenen Personen persönlich befreundet zu sein oder diesen aus irgendwelchen Gründen zu persönlichem Dank verpflichtet sein zu müssen, oder sich von diesen von ihnen vorgeschlagenen für die persönliche Zukunft noch mehr …

„Bei den Neos finde ich vor allem Sepp Schellhorn spannend. Den würde ich gern als Minister erleben. Unkonventionell, extrem intelligent, und er hat den Ehrgeiz etwas zu verändern. Das ist die Einstellung, die in unserer Gesellschaft fehlt[.]“

Mit dieser Empfehlung von der Qualität der oben erwähnten Aussagen läßt der „Kurier“ den diesjährigen Sepp-Schellhorn-Stipendiat …

Beendet soll es mit dem Anfang des Interviews aber werden. Im Anfang des Interviews ging es dem „Kurier“ gleich um das wichtige Thema Bildungssystem. Etwas Negatives über das Bildungssystem durfte nicht fehlen. Und mit Thomas Glavinic hat der „Kurier“ dafür einen Berufenen …

„Mein Kind war für das Regelschulsystem offenbar ungeeignet. Wie sonst ist zu erklären, dass ein Kind, das seine Eltern häufig mit Büchern sieht und zudem eine nach Astrid Lindgren benannte Schule absolviert hat, nicht gerne liest? Da ist doch etwas schiefgelaufen.“

Was für ein  Zugang zum Bildungssystem, was für eine Vorstellung vom Bildungssystem, was für ein Wissen auch über das bestehende Bildungssystem … Das eigene Kind würde also nicht lesen, weil die Schule … Es mag schwer zu ertragen sein, erkennen zu müssen, daß das eigene Kind kein Interesse am Lesen hat, oder dem eigenen Kind zum Lesen die Eignung fehlt, oder dem Kind im frühesten Alter beim Sehen seiner eigenen Eltern mit Büchern schon klar geworden ist, das Kind also in jungen Jahren derart hellsichtig entscheidet, es möchte nicht so werden, wie seine eigenen Eltern …

Kurier Retweet Thomas Glavinic Interview

Ergänzung vom 16. August 2014: Andererseits. Ein Retweet des „Kurier“ nährt den Optimismus ein wenig. Ob dem auch eine Serie über veränderungsaktive Initiativen und Projekte folgen wird …

PS Es ist zu optimistisch, wenigstens ab dem Sommer 2015 in österreichischen Tageszeitungen oben beschriebene Serien lesen zu können, und kein Interviews mehr mit …

PPS Es muß im traditionellen Sommerloch nicht auch noch das Graben nach Sommerdummheiten zur Tradition … Es muß nicht alles zur Tradition verkommen. Im Grunde reichte der Sommer 2013 dafür vollauf bereits aus, um es, wer kann schon etwas dagegen haben, einmal probiert zu haben …

„Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ – Offener Brief bloß für freiheitliche Gemein-Schaft recht gebrauchbar

Es müßte Heinz Mayer bestätigt die Notwendigkeit der Binnen-I-Schreibung – Eine Komödie in Fortsetzung um einen weiteren Aufzug ergänzt werden, um den noch nicht behandelten Aspekt, für wen ist dieser Brief der „Hausfrauen, Pensionisten, Tischler“ recht brauchbar geschrieben, zu besprechen.

Aber irgendwann muß Schluß sein.

Deshalb kommt es zu keiner Ergänzung mehr um einen zehnten Aufzug. Es reicht, diesen hier zu schreiben. Außerdem ist zu befürchten, es müßten noch viele Aufzüge hinzugefügt werden …

Brief der 800 - Parteipolitischer BriefDaß dieser Brief der 800 nicht an wen geschrieben ist, sondern für wen, hat sich nun doch schnell herausgestellt. Es ist ein Brief für die freiheitliche Gemein-Schaft. Es ist ein Brief ganz nach der Gesinnung der freiheitlichen Gemein-Schaft, und als solcher bloß für die FPÖ parteipolitisch nützlich und gebrauchbar. Denn politisch gibt dieser Brief nichts her.

Und wie dieser Brief für die freiheitliche Gemein-Schaft notwendig, brauchbar und gebrauchbar ist, davon erzählt der recht rasch eingebrachte Antrag der FPÖ im steiermärkischen Landtag. Damit endet eigentlich die Komödie. Von daher ist es auch stimmig, den zehnten Aufzug nicht mehr aufzunehmen …

NS Ganz ohne Heiterkeit ist auch das nicht. Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt die steiermärkische freiheitliche Gemein-Schaft, „mehr als die Hälfte unter den Unterzeichnern“ wären „Frauen“ gewesen, hingegen, wie in Heinz Mayer … gelesen werden kann, schreibt Andreas Unterberger davon, „300 Frauen“ hätten sich … 800 haben diesen Brief unterzeichnet. Nun, Andreas Unterberger ist nicht die zuverlässige Quelle. Oder es hat Andreas Unterberger auch mit dem Zählen seine rechte Müh‘ und Not. Es kann auch sein, daß Mandatare und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht nur größte Probleme in der Handhabung der deutschen Sprache haben, sondern auch größte Schwächen im Rechnen … Einerlei. Es zeigt bloß, jedwede freiheitliche Information muß auf Richtigkeit überprüft werden. Diesmal aber ist es richtig. Andreas Unterberger hat also seine … Allerdings ist anzumerken, unter den für diesen Brief Verantwortlichen ist lediglich eine Frau und vier Männer, die den Brief hauptunterzeichneten. Mitläuferinnen und Mitläufer gibt es für jedwede Sache, auch für Gesinnungssachen der freiheitlichen Gemein-Schaft …

NSS Eine Mitunterzeichnerin ist eine Heidemarie Unterreiner, freie Mitarbeiterin, Wien … Der Name ruft Erinnerungen wach an die ehemalige freiheitliche NR, zu deren Agenden u.a. Gleichbehandlung gehörte, über die einmal auch im Zusammenhang mit dem freiheitlichen Frauenbild geschrieben wurde: Pädagogik und Frauenbild der Freiheitlichen sind aus der Zeit der Kriegserziehung

Frauenbild ist eigentlich nicht das rechte Wort. Es gibt von He.-Chr. Strache aufwärts ein Idealbild von der Frau: die stumme

„Offener Brief zum Thema ‚Sprachliche Gleichbehandlung'“

Titelbild Heinz Mayer bestätigt die Notwendigkeit der Binnen-I-SchreibungEs wurden die neun Aufzüge zwar einzeln in einer Serie bereits veröffentlicht. Um aber alle Aspekte zu diesem Thema, die in Heinz Mayer bestätigt die Notwendigkeit der Binnen-I-Schreibung – Eine Komödie in Fortsetzung angesprochen werden, auf einen Blick vor sich zu haben – dafür ist die Zusammenfassung in einer Datei gedacht, die mit einem Klick auf das Titelbild geöffnet werden kann; aber auch zum leichteren Ausdrucken und zur Weitergabe mit einem einzigen Klick  …

Aber es ist keine starre Zusammenfassung. Es wurde also nicht einfach stur ein Gesamttext von dem erstellt, was geschrieben wurde. Das eine und andere wurde einer Korrektur unterzogen, Ergänzungen wurden vorgenommen. So etwa wird nun zum ersten Mal in der Zusammenfassung der Name Arthur Brühlmeier erwähnt, einer der drei im Brief der 800 angeführten … „Sprachfeminismus in der Sackgasse“ veröffentlichte er in der „Deutschen Sprachwelt“. Arthur Brühlmeier hatte für seine „Sackgasse“ auch schon andere Titel, zum Beispiel: „Wider die Abschaffung des allgemeinen Menschen in der deutschen Sprache“ … Wen wird es dann noch verwundern können, daß dies – auch – eine Zeitschrift, deren Chefredakteur etwa …

Können Sie sich, Frau Ministerin, Heinisch-Hosek als Frauenministerin und als Bildungsministerin vorstellen?

Ehe begonnen wird, über ein Interview vom 5. Juli 2014 in der Tageszeitung „Kronen Zeitung“ zu schreiben, zuerst unbedingt für die Zukunft notieren: An verregneten Sommertagen nach Rückkehr aus dem Urlaub in dieses Land nicht in dessen alten Zeitungsaugaben stöbern.

Ein Vorsatz, der in diesem Sommer leider nicht mehr …

Das Interview, auch dieses wurde nachgelesen und kann nicht unbeschrieben bleiben.

Die Frage der Überschrift stellte Edda Graf der Bildungs- und Frauenministerin nicht. Dafür fragte Gabriele Heinisch-Hosek ihre Interviewerin:

„Sie wollen Schiller umtexten?“

Friedrich Schiller würde heute selbst umtexten oder es gar nicht geschrieben haben

Ehemalige FPÖ-Pressesprecherin Edda Graf interviewt Gabriele Heinisch-Hosek. Als wär’s ein Dramolett von Antonio Fian, aber diesmal frei erfunden.

Es ging dabei, wie kann es anders sein, um Hymnen. Auch um die Europahymne. Ein wohl ebenfalls mehr als unglücklich gewählter Text für eine Europahymne. Aber für Gabriele Heinisch-Hosek … Von einem anderen Blick aus, auf Europa gerichtet, möglicherweise die richtige Text-Wahl, wenn dafür herangezogen wird, was Friedrich Schiller selbst, zitiert nach Dieter Hildebrandt, über seinen Text schrieb:

„Schiller selbst hat sein Werk später hart kritisiert: ‚Die Freude ist nach meinem jetzigen Gefühl durchaus fehlerhaft und ob sie sich gleich durch ein gewisses Feuer der Empfindung empfiehlt, so ist sie doch ein schlechtes Gedicht.‘ Und er fügte hinzu: ‚Weil sie aber einem fehlerhaften Geschmack der Zeit entgegenkam, so hat sie die Ehre erhalten, gewissermaßen ein Volksgedicht zu werden.‘ Und Beethoven wiederum meinte über seine Sinfonie: ‚Er sehe ein, mit dem letzten Satz dieser Symphonie einen Mißgriff begangen zu haben; er wolle denselben daher verwerfen und dafür einen Instrumentalsatz ohne Singstimmen schreiben, wozu er auch schon eine Idee im Kopf habe.'“

Ein „schlechtes Gedicht“, „fehlerhaft“, „fehlerhaftem Geschmack der Zeit, so Schiller selbst, und Beethoven: „Mißgriff begangen, daher verwerfen“ …. Und ein „Gelegenheitsgedicht“ schreibt Dieter Hildebrandt:

„Schillers Lied ‚An die Freude‘ ist ein Jugendwerk, ein Wurf eines Sechsundzwanzigjährigen; keineswegs die ‚Hymne‘ oder ‚Ode‘, als die sie heute immer wieder bezeichnet wird, sondern ein Gelegenheitsgedicht.“

Edda Graf hätte darauf Gabriele Heinisch-Hosek fragen können, ob sie sich nicht eine Umbesetzung vorstellen könnte, also Getrude Brinek als Frauenministerin? Denn Volksanwältin Gertrude Brinek kann sich mittlerweile immerhin vorstellen, einen Wettbewerb für einen neuen Text einer österreichischen Nationalhymne zu veranstalten, wenngleich auch Gertrude Brinek nach wie vor die übrigen offiziellen acht unsäglichen Hymnen in Österreich unangetastet ….

Daß die gesetzliche Änderung der österreichischen Nationalhymne, auf die Gabriele Heinisch-Hosek weiter setzt, die denkbar schlechteste Lösung war, darüber wurde schon vor Jahren geschrieben: „Wie aus an Schas a Kas wird – Österreichische Bundeshymne, das Rezept“

Es wäre gut und richtig, wenn Gertrude Brinek ihren Vorschlag des Wettbewerbs noch ausweitete, nämlich auf alle neun offiziellen Hymnen in diesem Land, wenn schon ein Trachtenjodler – „Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun offiziellen österreichischen Hymnen“

Weshalb es gut und richtig wäre, alle neun Hymnen neu zu texten, das muß nicht noch einmal ausgeführt werden; ein Hinweis reicht auf „Neun offizielle Hymnen aus Österreich – ein Destillat“ …

PS Das auf dem Donauinselfest 2014 angebotene Getränk wird in diesem leider nicht von Antonio Fian erfundenen Dialog auch angesprochen. Das will aber tatsächlich nicht mehr kommentiert werden – genug darüber schon …

Die Wahrheit von „Erstaunlich.at“ so stichhaltig als die von „Unzensuriert.at“

Es geht heute nicht noch einmal um dieses Getränkeplakat auf dem Donauinselfest 2014, das, wie bereits ausführlich in Die Woche nach dem Fest berichtet wurde, vorbildhaft und sofort entfernt wurde, sondern darum, aufzuzeigen, was von „Erstaunlich.at“ als Informationsquelle zu halten ist – manches, aber bestimmt nichts, das mit Wörtern wie Zuverlässigkeit, Seriosität, Redlichkeit in Verbindung gebracht werden könnte.

Und dafür eignet sich der Bericht von „Erstaunlich.at“ über das Getränkeplakat vorzüglich. Denn „Erstaunlich.at“ meinte am 30. Juni 2014 noch – also nach der vorbildhaften sofortigen Entfernung des Getränkeplakates –, etwas schreiben, dieses Getränkeplakat der gesamten SPÖ zum Vorwurf machen zu müssen …

Gesinnungsstichige Information von Erstaunlich-atDas war aber „Erstaunlich.at“ nur durch Ausblendung der tatsächlichen Vorgänge, durch Umgehung der Wahrheit möglich. Denn entgegen der Behauptung, wie in der Collage gezeigt wird,  von „Erstaunlich.at“ hat auch „www.werbewatchgroup-wien.at“ sofort reagiert und ebenfalls am 30. Juni 2014 dieses Getränkeplakat scharf verurteilt. Entgegen der Behauptung von „Erstaunlich.at“, wie ebenfalls in „Die Woche nach dem Fest“ nachgelesen werden kann, bedurfte es nicht „zahlreiche[r] Beschwerden“, es reichte ein Hinweis bereits aus für das Entfernen des Getränkeplakates …

Soher könnte gesagt werden, Informationen von „Erstaunlich.at“ sind so stichig wie Äpfel, die von Würmern befallen sind; in Ableitung davon kann von gesinnungsstichigen Informationen, die „Erstaunlich.at“ ausliefert, gesprochen werden. „Erstaunlich.at“ verlangt, wie in der Blattlinie“ von diesem Medium zu lesen ist, von „Gastautoren für eine Veröffentlichung stichhaltige Unterlagen“ … Ob solche stichhaltigen Unterlagen verlangt werden,  auf denen „redaktionelle Berichte“ von „Erstaunlich.at“ selbst … Denn nach der Kennzeichnung handelt es sich bei dieser gesinnungsstichigen Information „Das Frauenbild der SPÖ?“ um eine redaktionellen Bericht von „Erstaunlich.at“.

„Erstaunlich.at“ springt der plumpen Gemein-Schaft allenthalben bei, wie hier schon in anderem Zusammenhang zu schreiben war, und auch beim Getränkeplakat verhält es sich erneut nicht anders, wie die FPÖ-Presseaussendung vom 30. Juni 2014 belegt – auch über diese kann in „Die Woche nach dem Fest“ ….

Bernd-Christian Funk ist nicht Markus Neher – Eine Nachhilfe für die freiheitliche Gemein-Schaft

Das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft mit dem falsch gewählten Namen „Unzensuriert“ gibt heute wieder einmal ein exemplarisches Beispiel dafür ab, daß freiheitliche Parteipolitik auf nichts anderem fußt, als auf Leseschwächen Verwechslungen und gänzlich falschen Einschätzungen und Bewertungen. Es soll für heute einmal gänzlich ausgeblendet werden, was von der freiheitlichen Gemein-Schaft bewußt eingesetzt wird, um falsch zu informieren, um zu desinformieren und so weiter und so fort

Denn es ist im Grunde schon schlimm genug, eine Partei zu wählen, deren Schwächen derart offensichtlich sind, deren einzige Kompetenz das Abgründige ist. Und alle Wähler und Wählerinnen sollten sich ernsthaft die Frage stellen, ehe sie je noch auf die Idee kommen wollen, die freiheitliche Gemeinschaft wählen zu wollen, was kann aus einem Land werden, in der von ihnen einer Partei mit derartigen Leseschwächen eine politisch haupttragende Rolle qua Wahlen zugewiesen würde … Nichts. Verarmung in jedweder Hinsicht, und zusätzlich noch: Abgründigeres, das in den totalen moralischen und ehtischen Abgrund …

Das Beispiel aus dem freiheitlichen Medium, deren Namen „Unkorrigiert“ passender wäre, von heute ist eine Lappalie … Aber ein weiteres Mal exemplarisch. Wie können freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen tatsächlich wichtige und wesentliche Daten lesen, beispielsweise Wirtschaftsdaten, demographische Daten und so weiter und so fort, Daten also, die wesentlich sind für das gute Treffen von politischen Entscheidungen zum Wohl der Menschen in einem Land.

Nachhilfe für freiheitliche Gemein-Schaft - Funk ist nicht Neher

Was Markus Neher sagte, aber nicht Bernd-Christian Funk.

Das heutige freiheitliche Beispiel ist wieder einmal ein alles kenntlichmachendes Beispiel für die Gemeingefährlichkeit von gewählten Funktionären und Funktionärinnen, die das von ihnen Gelesene nicht verstehen, von He-Chr. Strache aufwärts, und weil es eine Lappalie ist, muß dieses Beispiel nicht ausgeführt werden; es reicht der Hinweis auf die Collage mit der Gegenüberstellung, was tatsächlich geschrieben und wie es vom freiheitlichen Medium gelesen wurde …

Leseschwäche von He-Chr Strache aufwärts

Was anderen etwa eine Satire ist, ist He.-Chr. Strache bare Münze, die allen, ersparen Wähler und Wählerinnen nicht endlich dem Land eine gewählte FPÖ, noch teuer, allen sehr sehr teuer …

Nach wie vor kann alles, was Freiheitliche aufgrund von Leseschwächen, Verwechslungen und falschen Einschätzungen und Bewertungen des von ihnen Gelesenem von sich geben, als Lappalien abgetan werden. Aber stellen Sie sich für eine Sekunde vor, Funktionäre und Funktionärinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft in einer Bundesregierung, beispielsweise He.-Chr. Strache, der gerade aktuell wieder einmal ein Beispiel, einen Beleg für seine Leseschwäche vorlegte – heute ist eine Lappalie, aber stellen Sie sich He.-Chr. Strache als Außenminister vor, dem schon vollkommen die Fähigkeit fehlt zu erkennen, um welche Textsorte es sich handelt, der beispielsweise Satiren als bare Münze nimmt und zur Grundlage seiner … In welches Verderben und in welches Elend muß ein derartiger Außenminister Österreich zwangsläufig stürzen? Diese Vorstellung reicht bereits bei weitem aus, um nicht einmal mehr ansatzweise mit dem Gedanken spielen zu wollen, je die freiheitliche Gemein-Schaft noch wählen zu können. Die freiheitliche Schollengesinnung muß gar nicht einmal mehr erwähnt werden, um von der Unwählbarkeit der freiheitlichen Gemein…

Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher Unzensuriert

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft Kommentare, die scheinbar sich eines Problems annehmen. Aber eben nur scheinbar. Wie generell gesagt werden kann, daß sich die freiheitliche Gemein-Schaft Problemen nur scheinbar annimmt und ganz offensichtlich für kein Problem eine akzeptable und förderliche Lösung vorzuweisen hat.

Unzensuriert und Schreibstaffel trommeln gegen MenschenEs ist müßig, auf den Kommentar vom 7. Juli 2014 einzugehen. Es sind die bekannten Versatzstücke. Auch die Schreibstaffel der Unzensuriert übernimmt dabei wieder ihren mitläuferischen Teil, aber nicht nur mitläuferisch, wie der Collage entnommen werden kann … Dennoch darf nicht aufgehört werden, zu widersprechen.

Erschreckend ist, wie dieses Trommeln gegen Menschen schon wirkt. Das Betteln wird bereits ganz im Sinne dieser Trommler breit diskutiert. Wie beispielsweise erst vor kurzem im österreichischen Fernsehen, in dessen Sendung „Im Zentrum“. Und auch in dieser Sendung konnte ein weiteres Mal nicht der Beweis erbracht werden, wie es tatsächlich um das Betteln in Österreich bestellt ist. Auch der anwesende Polizist konnte lediglich auf lange zurückliegende Fälle, auf Einzelfälle verweisen. Dafür hat in dieser Sendung ein Trommler gegen Menschen, die betteln, offenbart, wessen Gesinnung diese Trommler und Trommlerinnen anhängen, es ist diese menschenverachtende Einteilung der Menschen in wertvolle und in nicht wertvolle Menschen. Und vor dieser trommlerischen Einteilung ist kein Mensch gefeit, kein Mensch sicher. In der Sendung „Im Zentrum“ traf es Michael Chalupka, dem der Trommler Eduard Mainoni absprach, wertvoll zu sein. Immerhin gestand Trommlerchen Mainoni der Organisation, dessen Direktor Michael Chalupka ist, zu, eine in Salzburg wertvolle und von ihm geschätzte zu sein. Mainoni – dunkel ist in Erinnerung, er war einmal irgendwas auf Bundesebene in der Politik, einer eben aus der freiheitlichen Gemein-Schaft. War er dann auch beim freiheitlichen Ableger mit der ausgewaschenen Farbe? Und dann bei einem Team-Stronach-Ableger? Ein in den letzten salzburgischen Gemeinderatswahlen – um es recht altdeutsch zu sagen – Gestrauchelter … Es ist vollkommen egal, was er je war und ist, jedwede Biographie eines bettelnden Menschen ist interessanter, verdient mehr Aufmerksamkeit …

Bei diesem Thema geht es längst nicht mehr um Wahrheit und Lüge. Es geht schlicht aber erschreckend gegen Menschen. Und die Trommler gegen Menschen, die betteln, finden erschreckend viel Gehör. Sie schlagen unentwegt ihre Trommel, und der Marsch, den sie trommeln, heißt „Jagd sie“.  „Fußtritte, Fußtritte, Fußtritte“ trommeln sie. „Mit Dobermann an der Seite“ trommeln sie. Und immer breiter wird nach diesem Trommelschlag mitmarschiert.

Jedes Mittel ist den Trommlern und Trommlerinnen recht, ihre Menschenjagd, ihre Menschenhatz, ihre Menschenverachtung zu verbreiten. Und es sickert, erschreckend, es sickert, immer mehr sind bereit, das Betteln unter den unwahren Behauptungen der Trommler und Trommlerinnen sehen zu wollen, immer mehr reden das nach, wofür jedwede gesicherte faktische Grundlage fehlt.

Aus Hunderttausende werden Dreihundert Euro - Freiheitliches RechnenWie vielen Behauptungen müßten unentwegt entkräftigt werden. Aber es ist nur noch eine Entkräftigung auf verlorenem Posten. Es wollen nur mehr die Behauptungen breit gehört werden. Und nicht das, was tatsächlich ist. Und dennoch, ein Beispiel, aus aktuellem Anlaß. Wie sehr wetterte die freiheitliche Unzensuriert gegen den „Münz-Diebstahl aus Brunnen“, animierte zu einer freiheitlichen parlamentarischen Anfrage, formulierte im Grunde diese Anfrage vor. Es wurde behauptet, es gehe dabei um sehr viel Geld, auf einen Brunnen in Rom wurde hingewiesen, soher unterstellt, auch in Österreich werde Hundertausende Euros jährlich aus Brunnen … Nun liegt die Beantwortung vor, vom 7. Juli 2014, von Hunderttausenden Euros keine Rede, nicht einmal von eintausend Euro die Rede, nicht einmal von fünfhundert Euro die Rede … Das kann wohl von den Trommlern und Trommlerinnen nicht so hingenommen werden, ihre Behauptungen durch Tatsachen bloßgestellt zu sehen, da muß sofort nachgesetzt werden, mit neuen Behauptungen, sofort und gleich am Tag der Bekanntgabe der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage …

Es geht bei diesem Thema längst schon nicht mehr um Wahrheit und Lüge. Es geht erschreckend darum, daß Menschen, die betteln, nicht gewollt, nicht geduldet werden, vertrieben werden sollen, auch mit Gewalt. Und nichts illustriert das erschreckend besser, als worüber hier auch schon geschrieben wurde: Menschen, die betteln, wird sogar schon vorgeworfen, daß sie Kunden sind, Menschen, die betteln, wird schon vorgeworfen, daß sie sich als Kunden frech das Recht herausnehmen, um die Öffnung einer zweiten Kassa zu ersuchen …

Komme keiner und sage, hier werde verlangt, über das Betteln nicht zu diskutieren. Davon kann keine Rede sein. Aber es darf keine Diskussion sein unter diesem Trommelgewirbel.

Zur Nachlese noch, einige Beispiele:

Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden

Freiheitliche mit Monarchie auf unzensuriert harmlos gegen Menschen, die betteln

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Bettelverbot

Mit Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

Ein FPÖ-Akademikerball-Verteidiger als Volksanwalt kritisiert „mangelnden Polizeischutz für Ballbesucher“

Auch wenn von der abrufbaren Aufgabenverteilung zwischen den zwei Volksanwälten und der einen Volksanwältin es klar ist, wer in der Volksanwaltschaft für die Polizei zuständig ist, wurde dennoch heute telefonisch nachgefragt und die bestätigende Auskunft erhalten: „Für Polizei-Angelegenheiten ist ausschließlich Dr. Peter Fichtenbauer zuständig.“

Volksanwaltschaft - Collage der geklärten Fragen

Es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft. Collage der geklärten Fragen.

Nun wird es auch verständlich, weshalb das freiheitliche Medium Unzensuriert am 6. Juli 2014 gar nicht darüber informieren wollte, wer aus der Volksanwaltschaft mit der Überprüfung des Polizeieinsatzes während des freiheitlichen Akademikerballes 2013 betraut war, wer aus der Volksanwaltschaft zu den zitierten Folgerungen kam, wer aus der Volksanwaltschaft die Stellungnahme dem freiheitlichen Medium übergab.

„Unzensuriert.at liegt nun die Stellungnahme der Volksanwaltschaft an das Bundesministerium für Inneres vor. In dieser wurde einmal mehr bestätigt, was die etablierten Medien gerne in ihrer Berichterstattung verschwiegen hatten – die gesicherte Zufahrt zur Hofburg war für die Ballgäste de facto unmöglich – weil die Polizei versagt hat.“

Es wird auch verständlich, weshalb Unzensuriert diese Stellungnahme nicht veröffentlicht, daß alle drei Verlinkungen in diesem Kommentar lediglich zu vorhergehenden Kommentaren der Unzensuriert zu dieser Angelegenheit führen, aber mit keinem Link die gesamte „Stellungnahme der Volksanwaltschaft“, aus der das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft zitiert, aufgerufen werden kann.

Mit der Nennung des Namens Dr. Peter Fichtenbauer, so wohl die medial-freiheitliche Befürchtung, könnten unangenehme Fragen gestellt werden, unangenehme Fragen nach …

Nachdem aber von Unzensuriert kein Name genannt wurde, wird auch niemand unangenehme Fragen stellen – es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft und nicht

Die Woche nach dem Fest

Nachdem von der „Fraktion Sozialdemokratische GewerkschafterInnen“ vorbildhaft reagiert und also das unpassende Getränkeplakat augenblicklich entfernt wurde, wie nachzulesen ist, und auch die Entfernung sogleich publik gemacht wurde, war es damit nicht abgetan.

Im Gegenteil.

Es wurden die Mitteilungen über die sofortige Entfernung und die sozialdemokratische Entrüstung über dieses Getränkeplakat schlicht nicht zur Kenntnis genommen, vollständig ignoriert.

Es wurde die harsche und harte Kritik aus sozialdemokratischen Reihen an diesem einen Getränkeplakat an einem einzigen Stand vollständig ignoriert.

Haxenspreizer - Rasche und vorbildhafte Erledigung

Thomas Waldner am 29. Juni 2014: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Andrea Brunner nicht einmal eine Stunde später an Thomas Waldner: „Danke.“

Nicht einmal zehn Minuten bedurfte es für die Reaktion des Projektleiters des Donauinselfestes, das heißt, kaum daß Thomas Waldner die Information über dieses Getränkeplakat las, antwortete er ohne zu zögern, in der Sekunde antwortete er: „Grauslich. Ich kümmere mich darum.“ Nicht einmal eine Stunde bedurfte es für den Dank der sozialdemokratischen Bundesfrauengeschäftsführerin an Thomas Waldner, daß er es „grauslich“ findet und sich darum kümmert.

Und Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kümmerten sich tatsächlich sofort darum, ohne Ausrede, ohne nach Entschuldigungen zu suchen, ohne andere dafür verantwortlich zu machen, zum einen durch sofortige Entfernung, zum anderen durch ihre klare und unmißverständliche Ablehnung eines derartigen Getränkeplakates, auch durch Androhung von Konsequenzen für jene, denen ein solches Getränkeplakat passend erschien für ein Fest.

Mit dieser raschen und vorbildhaften und – wer das parteipolitische Agieren in diesem Land kennt, wird dem wohl zustimmen – für österreichische Verhältnisse im Grunde untypischen Reaktion hätte gemeint werden dürfen, die ganze Angelegenheit mit diesem unpassenden Getränkeplakat ist damit bestens und für alle zufriedenstellend gelöst, geklärt und erledigt.

Im Gegenteil, ganz und gar im Gegenteil.

Mit dieser vorbildhaften Klärung und raschen Erledigung begann, um das Wort von Thomas Waldner aufzugreifen, erst die tatsächliche Grauslichkeit.

Die Grauslichkeit der Ignoranz. Die Grauslichkeit der Häme. Die Grauslichkeit parteipolitischer Reflexe.

Wer dem beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Twitter ein wenig nachgeht, wird es nachvollziehen können. Was alles geschrieben wurde, nach der vorbildhaften und raschen Erledigung. Und vor allem, von wem. Es waren keine sogenannten Bildungsfernen. Es waren jene, die sich selbst wohl äußerst gebildet wähnen, während sie sich in dieser Sache – und diese ist wahrlich nicht die einzige – als die Ungebildetsten entblößten, die aber das Heil in der Bildung sehen, freilich in der Bildung der sogenannten Bildungsfernen, auf die sie herabsehen, die sie als eine ihnen zuzusehende und ihnen zu applaudierende Masse betrachten, bestimmt nur zu einem, von ihnen geführt und gesteuert zu werden. Und dementsprechend sieht dieses Land auch aus, sind die Gegebenheiten und die Verhältnisse in diesem Land, wie sie sind – grauslich.

Heute, nach einer Woche der Grauslichkeit, ist der Respekt vor den Leserinnen und Lesern nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Dafür ist auch die unheilvolle technische Einrichtung der Statistik verantwortlich, die grausam auflistet, welche Beiträge von wie vielen aufgerufen – aufgerufen ist das richtige Wort, gelesen werden, das kann nicht geschrieben werden. Tausende stürzten sich, wie die Statistik ausweist, auf den ersten Beitrag vom 29. Juni 2014 zu diesem Getränkeplakat, wie Betrunkene lallten sie wohl kirchtagslustig und sabbernd vor ihren Maschinen: Hahaxenspreiz… und schenkten sich dabei vielleicht einen Aperol Spritz … Wie wenige, wie erschreckend wenige, auch das weist die Statistik grausam aus, hingegen informierten sich, von diesem ersten Beitrag ausgehend, weiter darüber …

Auf derartige Aufrufer und Aufruferinnen kann leicht verzichtet werden. Die Scham darüber, derartige Aufruferinnen und Aufrufer mit einem Beitrag bedient zu haben, ist groß.

Haxenspreizer - Heute sieht Eklat - wo nur vobildhafte Erledigung war

Die Umsonst „Heute“ schreibt noch Tage später von einem Eklat, aber in Wahrheit gab es keinen Eklat, sondern nur eine rasche und vorbildhafte Erledigung.

Nachdem die Statistik noch weiter sehr viele Aufrufe für den ersten Beitrag zu dieser seit einer Woche erledigten Sache ausweist, kann es nicht einfach ignoriert werden und unkommentiert … Daß die Umsonst „Heute“ noch am 3. Juli 2014 von einem „Haxenspreizer-Eklat“ schreibt, war noch zu ignorieren, von einem Medium der gutter press ist nichts anderes zu erwarten, als das, zu schreiben, was nicht ist. Aber es soll die gutter press nicht all zu sehr gescholten werden, jedenfalls die in Österreich, wird dabei auch an die sogennanten Qualitätszeitungen in diesem Land gedacht; wie schnell wollte eine Journalistin einer solchen wissen, ob es denn ein Bild gibt, auf dem der FSG-Stand klar zu erkennen ist mit dem …

Chronologie der nach der Erledigung einsetzenden Grauslichkeit – für jene, die nicht nur aufrufen, sondern auch lesen:

29. Juni 2014: Donauinselfest 2014 – FSG bietet „Haxenspreizer“ um 2,60 an

30. Juni 2014: Alfred Hoch spreizt seine Beine und rutscht geistig aus

1. Juli 2014: Haxengespreizte FPÖ-Aussendung – Andreas Gabalier favorisiert das Neutexten von neun österreichischen Hymnen

1. Juli 2014: Bild-Diebstahl der Umsonst „Heute“ – Widerrechtliches Verwenden des „Haxenspreizer“-Fotos

Geheimster Chefredakteur Österreichs verstorben – Hans Becker Sothen von Ares-Stocker zu Unzensuriert

Der geheimste Chefredakteur in Österreich ist gestorben. Er war so geheim, daß es nicht einmal dem Medium, dessen Chefredakteur er war, bekannt war, jedenfalls schreibt die freiheitliche Unzensuriert in ihrem Nachruf davon kein Wort, daß ihr Chefredakteur verstarb. Sie streicht zwar heraus, er sei „federführend“, wie hier nachgelesen werden kann, für dieses Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft tätig gewesen, aber daß er ihr Chefredakteur gewesen sei, davon kein Wort. Auch im Impressum kein Hinweis auf seine Chefredaktion, in einem der seltsamsten Impressen in Österreich. Anderseits wiederum ist es kein seltsames Impressum; denn „Unzensurier.at“ ist ja auch keine Zeitung, sondern ein Medium für …

Hans Becker Sothen von Ares-Stocker - Geheimster Chefredakteur ÖsterreichsNun aber hat die freiheitliche ZZ in ihrer aktuellen Ausgabe Nr 27-28 vom 4. bis 17. Juli 2014 das nachgeholt. Sie hat Hans Becker Sothen von Ares-Stocker dafür gewürdigt, „Chefredakteur des von Martin Graf gegründeten Online-Magazins ‚unszensuriert.at'“ gewesen zu sein, mit einem Spruch aus dem einschlägig bekannten studentischen Milieu.

Es muß Martin Graf viel Zeit gehabt haben, um „unzensuriert.at“ zu gründen, als er III. Präsident NR war. Möglicherweise hatte er damals sogar noch viel mehr Zeit als jetzt. Denn. Lange schon wurde von der freiheitlichen ZZ von ihm nichts veröffentlicht. Nun aber in der aktuellen Ausgabe ein Hohelied mit einem Paraguay-Beispiel von ihm auf die „Österreichische Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas“, die „als Gegenpol zu den etablierten industriellen NGOs“ … Wie andere „NGOs“ von ihm bewertet werden, dafür braucht es keine Phantasie, freundlich ausgedrückt: ein Spottlied … Viel Zeit müssen auch andere Mandatare und Mandatarinnen der freiheitlichen Gemein-Schaft haben, die, wie kann das formuliert werden, ohne schreiben zu müssen: aktiv in der Politik – vielleicht auf diese Weise, die im Gegensatz zu Martin Graf noch von den Steuerzahlern und Steuerzahlerin entlohnt werden. In der aktuellen Ausgabe der ZZ schreiben auch Manfred Haimbuchner, Johann Gudenus und Detlef Wimmer steuert wieder einmal einen Leserbrief bei – über „Ahnenland und Elternsprache“, er macht sich halt so seine Gedanken über die „Freiheit der Kunst“, also über die Bundeshymne … Unverändert viel Zeit hat Andreas Mölzer, der über „die Stunde der Heuchler“ … Und alle zusammen werden wohl auch wieder die Zeit finden – bezahlt und unbezahlt von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in Österreich – zum von Helge Morgengrauen empfohlenen Hermann-Löns-Roman zu greifen, nachdem sie das ausführliche Interview mit Alexander Dugin, diesem für von He-Chr. Strache aufwärts so recht Wichtigen der freiheitlichen Gemein-Schaft

NS Besonders viel Zeit muß die von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern entlohnte Barbara Rosenkranz haben. Die freiheitliche NR ist nicht nur Buchautorin für den Ares-Verlag, sondern auch die einzige, die in der Unzensuriert eine Kolumne …

Der Aufstieg der NR Barbara Rosenkranz – Kolumnistin von „Unzensuriert“

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“ – Feinste freiheitliche Erkenntnis

Barbara Rosenkranz, Ares-Verlag