Wie gefährlich ist Vaticano?

Die Antwort gibt Christoph Schönborn selbst mit seiner Frage, wie dekadent Europa sei, die er vor einer Arbeitswoche in der Umsonst ausbreitete.

Erst Tage danach auf einen Tageszeitungsartikel und besonders auf einen Artikel in der Umsonst eine Antwort zu geben, scheint zu spät sein, obsolet, aber es will damit Christoph Schönborn gewürdigt werden, es soll die Antwort zu seiner Dekadenzerklärung passen – Obsoletes zu Obsoletem …

Die Frage, wie obsolet sind die Ansichten und die Wissensbestände auch der leitenden Angestellten dieses Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche, gehört untrennbar zur Frage, wie gefährlich ist Vaticano. Und es ist zugleich auch eine Teil-Antwort auf die Frage, wie gefährlich ist Vaticano.

Schönborn Christoph - Wie obsolet sind seine AntwortenSelbstverständlich darf angenommen werden, daß Christoph Schönborn wesentlich mehr weiß, als er mit seiner Dekadenzerklärung auch diesmal bereit ist, von seinem Wissen preiszugeben. Er macht es populistisch. Eine weitere Antwort darauf, wie gefährlich … Das Volkstümelnde (oder wie es heute genannt wird, das Populistische) kommt in diesem Organisierten Glauben groß in Mode, vor allem seit des von einer Männerrunde, die in einem Zimmer ausreichend Platz findet, gewählten jesuitischen pope of populism.

Mit seinen Antworten ist Christoph Schönborn – eine weitere Antwort auf die Frage nach der vatikanischen Gefährlichkeit – ein Hohepriester des Bildungsanalphabetismus. Wie er es auch diesmal mit seiner Dekakenzerklärung belegt, mit seinem Vergleich zwischen dem heutigen Europa und dem Römischen Reich. Die Gründe des Niedergangs des Römischen Reiches sind nicht so eindeutig zu benennen, wie es Christoph Schönborn verkaufen will. Ihm widersprechen auch neueste Forschungsergebnisse. Aber wenn es schon nicht mehr geht, die Menschen davon abhalten zu können, keine Analphabeten mehr zu sein, um ihnen die Welt nach den phantastischen Novellen der Organisierten Glauben als einzige und eindeutige Welterklärung vorlesen zu können, so müssen sie von neuesten Forschungsergebnissen und neuesten Erkenntnissen ferngehalten werden. Und Christoph Schönborn ist ein eifriger Versucher, Menschen vom Wissen fernzuhalten. Eine wissensanalphabetische Gesellschaft ist für einen Mann jedweden Organisierten Glaubens das Feinste, was es gibt auf der Welt.

Mit seiner Erklärung – „das wirklich unannehmbare Plakat zum Life Ball“ – darf er wohl auch geistiger Beistandssprayer jener Menschen genannt werden, die nun als „Wutsprayer“ Eingang in die Berichterstattung finden. Wobei allerdings ihnen gedankt werden muß, denn sie sprayen ihren obsoleten Wissenstand auf die Plakate, darüber hinaus zollen sie mit ihren Empörungen dem Plakat Respekt und Aufmerksamkeit, wie es dem Plakat gebührt, beschleunigen mit die Kugel des überfälligen und notwendigen Diskurses. Am Ende des Diskurses werden sie aber – entgegen ihren Begehren – in der römischen Ecke stehen, wo sie beispielsweise mit einem Ewald Stadler gemeinsam darüber im Betgejammer die Unwilligkeit Gottes wehklagen werden können, weshalb er ihnen keine Erfolge – eine literarische Figur kann halt nur von Wundern erzählen, an denen einzig die Buchstaben real sind, mit denen sie fabuliert werden.

Versunken in der Welt von gestern offenbart Christoph Schönborn in seiner Dekadenzerklärung seine innerste Überzeugung, sein Organisierter Glaube könne auch heute wieder zum großen Hoffnungsträger mitten im Niedergangs Roms – nun, was dann kam, davon berichtet nicht nur aber sehr eindringlich und anschaulich und konkret das Werk von Karlheinz Deschner, der sich vielleicht nicht Jahrzehnte mit diesem Organisierten Glauben hätte beschäftigen müssen, hätte es im Römischen Reich bereits Bücher gegeben, die diese Weltanschauung allein von ihrem Geistigen her zerpflückt hätten, wie jenes von Kurt Flasch mit dem Titel „Warum ich kein Christ bin“ …

PS Ab und an stellt sich beim Lesen der freitäglichen Antworten von Christoph Schönborn in der Umsonst die Frage ein, ob das überhaupt Artikel sind, sondern schlicht und einfach bezahlte Anzeigen dieses Organisierten Glaubens. Denn. Für Werbung würde der stets angeführte Verweis auf die Firma sprechen, konkret in der Bekanntgabe der Webpage des leitenden Angestellten Schönborn, klein am unteren Rand stets, bescheiden könnte das genannt werden, so raffiniert bescheiden als der von einer in einem Raum versammelten Männerrunde gewählte … Das wäre einmal eine interessante Antwort, ob es denn Artikel oder bezahlte Anzeigen …

„Schwarze Katze“ auf Twitter verliert Follower – Eine Entschuldigung

Es mag Zufall sein und nichts mit

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

zu tun haben, daß einige heute nicht mehr der Schwarzen Katze auf der Plattform des Unternehmens Twitter folgen.

Nun, ganz zufällig wird es nicht sein, von einem Follower zumindest darf das mit Bestimmtheit geschrieben werden, denn von diesem wurde eine Nachricht erhalten, warum der Schwarzen Katze gefolgt worden sei. Und dieser folgt ihr nun nicht mehr. Diese Nachricht war eine Rechtfertigung, ein Follower der Schwarzen Katze gewesen zu sein. Dabei. Es wurde nie ein Vorwurf dagegen erhoben, Follower der Schwarzen Katze zu sein, es wurde überhaupt kein Vorwurf erhoben, von irgend jemandem eine Followerin zu sein. Im Gegenteil, ganz im Gegenteil, wie nachgelesen werden kann.

Schwarze Katze wurde willkürlich gewählt, zufällig, sie bot sich aber gut an, um über das Folgen und Gefolgtsein auf Twitter aufgrund einer konkreten Vorhaltung gegen NR Christian Höbart zu schreiben, nämlich darüber, daß es keine Aussagekraft besitzt, wer wem auf Twitter folgt oder wem von wem gefolgt wird.

Dafür, mindestens einen Follower wegen dieses Beitrages verloren zu haben, ist eine Entschuldigung bei der Schwarzen Katze angebracht und notwendig. Es war tatsächlich nicht die Absicht, einen Verlust bewirken zu wollen. Darüber hinaus konnte diese Wirkung allein auf Grund des Textes nicht vorhergesehen werden. Denn. Dieser gibt keinen Anlaß dazu. Es erscheint auch vollkommen unverständlich, deshalb als Follower sich verabschiedet zu haben. Die Gründe für die Aufkündigung des Folgens erschließen sich ganz und gar nicht. Eine Rechtfertigung abzugeben, weshalb jemanden gefolgt wird, ist schon absurd. Über die Gründe der Aufkündigung kann nur spekuliert werden. Sollte das ein Grund gewesen, der Schwarzen Katze jetzt nicht mehr zu folgen, weil ihr auch ein NR Christian Höbart folgt, wäre das ein absurder Grund. Um einen Vergleich anzustellen. Das wäre wie die Weigerung, eine bestimmte Trafik nicht mehr betreten zu wollen, bloß weil in dieser beispielsweise auch ein Andreas Mölzer ab und an Kunde ist. Und diese Trafik gibt es tatsächlich und es wird dennoch weiter diese Trafik betreten. Oder plötzlich nicht mehr eine gewisse Straße betreten zu wollen, weil es wieder dazu kommen könnte, beispielsweise mit Harald Vilimsky … Aber wegen der gemeinsamen und zufälligen Benützung eines Trottoirs kann nicht daraus der Schluß gezogen werden, mit Harald Vilimsky irgend etwas gemein, irgend etwas zu tun zu haben. Und derart verhält es sich auf Twitter mit Follow und Following …

Christian Höbart - zweite FrageAber wer, und das ist ganz und gar nicht als Abschreckung gemeint, weiterhin ein Follower ist, das ist NR Christian Höbart. Der mit seinen Tweets, wie in der Collage festgehalten, bestätigt, daß die freiheitliche Gemein-Schaft eine „identitäre Bewegung“ ist, nämlich dadurch, daß er keinen Widerspruch einlegt gegen die Feststellung:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

Im Gegenteil. Mit weiteren nachgereichten Aussagen scheint er es eher bekräftigen zu wollen …

Bloß die eine Frage, wie es seinerzeit zur Veröffentlichung seines Schreibens auf „ADI“ kam, mag NR Höbart nicht und nicht beantworten … Auf eine Antwort will nicht weiter bestanden werden, es wird hiermit auch nicht die Frage wiederholt. Christian Höbart hat vollkommen recht, es muß nicht geantwortet werden. Welche Schlüsse Leserinnen und Leser daraus ziehen, das liegt weit außerhalb des Einflußbereiches, Einfluß darauf hat nur Christian Höbart selbst, er selbst ist verantwortlich dafür, welche Schlüsse aus seiner Nicht-Antwort als Antwort gezogen werden könnten.

Wer folgt der „Schwarzen Katze“ – Was sagt das über Christian Höbart, NR?

Christian Höbart folgt auf Twitter der Schwarzen Katze – Was sagt das über „Heimat ohne Hass“ aus? Zwei Fragen, eine Antwort: Nichts. Die zwei Fragen könnten auch mit dem Namen Andreas Unterberger durchgespielt werden. Die Antwort wäre wieder: Nichts.

Christian Höbart hätte Alexander Pollak auch anders antworten können, als er es getan hat, wie in der Collage gelesen werden kann. Christian Höbart hätte Alexander Pollak antworten können, er folge, wie auch Heimat ohne Hass, der Schwarzen Katze, die, wie er, Höbart, selbst durch und durch „kritisch, feministisch, antifaschistisch“ eingestellt ist, und da der Faschismus in jedweder Ausprägung beobachtet werden muß, ist es unumgänglich, der „WalkuereRota“ zu folgen, um zu wissen, was für Gefahren im neonazistischen Winkel für unsere demokratische und antifaschistische Gesellschaft lauern, um gewappnet zu sein, das Wort „Wehret den Anfängen“ ernstzunehmen, eine freiwillige Aufgabe als Pflicht für jeden Bürger und für jeder Bürgerin, und noch mehr ein Auftrag und Herzensanliegen für einen gewählten Mandatar. Als Follower der Schwarzen Katze stehe er mit Alexander Pollak, mit Heimat ohne Hass und so vielen anderen uneingeschränkt auf derselben Seite.

Hätte Christian Höbart auf diese Weise geantwortet? Was dann, Alexander Pollak? Wie dann, Heimat ohne Hass?

Schwarze Katze - Höbart - Pollak - Heimat ohne Hass - TwitterIm Grunde muß hierzu nicht mehr geschrieben, denn die Collage ist selbsterklärend. Die Plattform des Unternehmens Twitter mit dieser Möglichkeit, anderen zu folgen, taugt wenig bis gar nicht, um daraus irgend etwas ableiten zu wollen, schlimmer noch, es bietet Menschen – beispielsweise Christian Höbart, He.-Chr. Strache, Harald Vilimsky, Gerhard Deimek einen leichten und bequemen Ausgang … Die Sache mit dem „Follow“ und „Following“ auf Twitter ist eine andere als jene mit „Friends“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook und also nicht so leicht übertragbar … Einer Person oder einer Gruppierung auf Twitter zu folgen, heißt nichts, schon gar nicht, daß Kontakte gepflegt werden. Wer auf Twitter sich einmal umsieht, wird erstaunt darüber sein, wer wen folgt. Es hat den Anschein, alle folgen allen und allen wird gefolgt, aber wer verfolgt tatsächlich etwas, könnte bei der Follow- und Following-Menge eines jeden einzelnen und einer jeder einzelnen gefragt werden.

Es können auch andere Proben gezogen werden. Wer würde christschwarzen Funktionären glauben, sie seien beispielsweise feministisch, und das nur deshalb, weil sie der Schwarzen Katze folgen, sie pflegten mit ihr, weil sie ihr folgen, tatsächlich Kontakte ? Hat Christian Höbart etwas von der Walküre retweetet, favorisiert, ihr zustimmend geantwortet? Mit wie vielen, denen Sie folgen und die Ihnen folgen, stehen Sie in und unterhalten Sie Kontakte?

Wer also Twitter dafür einsetzen will, um jemanden weltanschaulich festnageln zu können, zu wollen, hat Twitter noch nicht ganz verstanden, wie allein diese kleine Auswahl in der Collage gut und hoffentlich ausreichend zeigt. Und es birgt auch die Gefahr, daß Menschen, die tatsächlich aus antifaschistischen Beweggründen gewissen Personen oder Gruppierungen folgen, aus dem einzigen Grund, Informationen einholen zu können, an die sonst nicht herangekommen werden könnte, sich plötzlich dem ungerechtfertigten Vorwurf ausgesetzt sehen müssen, zumindest fragwürdigen Personen oder Gruppierungen zu folgen, punziert zu werden als … Schwarze Katze selbst ist dem bis jetzt wohl mit Glück entgangen, weil vielleicht noch keiner nachgesehen hat, wem sie folgt, oder Gründe hervorgeholt werden, die es rechtfertigen, nachsichtig zu sein? Aber das ist nicht wesentlich, wem sie folgt, sondern eine weitere Bestätigung nur dafür, wie äußerst fragwürdig und ungerechtfertigt es ist, daraus gegen jemanden einen Vorwurf zimmern zu wollen.

PS Christan Höbart ist momentan, so scheint es, sehr antwortfreudig, freilich nicht jede Frage beantwortet er, eine etwa seit Jahren nicht, wie gelesen werden kann in:

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“.

Die Sieger der EU-Wahl – wenn schon derart darüber geredet werden soll – sind die NEOS und nicht die freiheitliche Gemein-Schaft

Und trotzdem kam es am gestrigen Wahlabend medial so rüber, als wären die NEOS die Verlierer dieser Wahl und die freiheitliche Gemein-Schaft die Siegerin. Auch das heutige Durchblättern österreichischer Zeitungen vermittelte diesen Eindruck, wenn zu lesen ist, nur ein Mandat hätten die NEOS … oder, die NEOS seien unter den Erwartungen und so weiter und so fort.

Menschgemäß sind an diesem medial verbreiteten Bild, verloren zu haben, viel zu wenig dazu gewonnen zu haben, weit unter den Erwartungen geblieben zu sein, die NEOS selbst nicht unschuldig. Wer die eigenen Träume in die Öffentlichkeit trägt, muß damit rechnen, an diesen eigenen Träumen gemessen zu werden und diese wieder hineingewürgt zu bekommen. Aber es stellt den Journalistinnen und professionellen politischen Beobachtern in Österreich ein äußerst schlechtes Zeugnis aus, wenn sie diese psychologisch durchaus verständlichen Träume zu einer ihrer Grundlagen ihrer Wahlanalyse machen.

NEOS dynamischer als FPÖ - Ein VergleichEine weitere Grundlage, auf der nun die NEOS ausgerutscht sind, statt als große Siegerin der EU-Wahl in Österreich auf dem Boden der Wirklichkeit zu stehen, sind die Meinungsumfragen, mit denen törichterweise das Wahlergebnis verglichen wird. Und ein solcher Vergleich macht die NEOS automatisch zu einer Partei, die verloren hat, weil es eben Voraussagen gab mit einem prozentual mindestens zweistelligen Ergebnis und zeitweilig sogar noch … Dabei sind Meinungsumfragen nichts anderes als die sündteuren praktischen Ausführungen des in Österreich beliebten Spruches Hätt-i-War-i … Wer war beispielsweise bei einer telefonischen Meinungsumfrage noch nicht versucht, in eine Rolle zu schlüpfen, um Meinungen von sich geben zu können, die nicht die eigenen sind, oder gelangweilt schnell irgendwelche Antworten hinwarf, damit die Umfrage, weil aus Höflichkeit eine Beteiligung nicht abgelehnt werden wollte, irgendwelche Reflexe auf Fragen verbalisierte, die sofort wieder vergessen sind, und erst beim Lesen einer Umfrage möglicherweise die Erinnerung kommt, diese Antwort mit diesem oder jenem ausgewiesenen Prozentsatz, die könnte selbst gesagt worden sein, oder, dieser Meinung können Menschen sein – unglaublich …

Eine weitere Grundlage der Wahlanalysen, wieder eine zum Nachteil der NEOS, ist das Heranziehen der letzten Nationalratswahl in Österreich … Oh, haben NEOS gar wenig dazu … Das ist zum einem eine katastrophale Vermischung von Wahlen, die nichts miteinander zu tun haben – nicht nur ergebnistechnisch. Zum anderen wird dieser Vergleich zum nachteiligen für die NEOS …

Bei der freiheitlichen Gemein-Schaft wird das gestrige EU-Wahl-Ergebnis mit der EU-Wahl 2009 verglichen und soher kann und wird von einem großen Zugewinn, einem großen Sieg, einer Verdoppelung der Mandate und so weiter und so fort. Für einen Zeile will dieser nicht korrekte Vergleich auch für die freiheitliche Gemein-Schaft herangezogen werden. Im Vergleich zur Nationalratswahl verlor die freiheitliche Gemein-Schaft die EU-Wahl, sie erreichte nicht einmal das Ergebnis der letzten Nationalratswahl, sie blieb weit unter ihren Erwartungen, sie ist die Verliererin …

Vom Boden der Wirklichkeit aus gesehen, ist es tatsächlich so, daß die NEOS mit 8,1% den höchsten Zugewinn nach dem vorläufigen Endergebnis in dieser EU-Wahl hatten, um 1,1% mehr als die freiheitliche Gemein-Schaft, die im Vergleich zur EU-Wahl 2009 7% mehr bekam. Daß die freiheitliche Gemein-Schaft nun zwei Mandate mehr hat als 2009, das ist Wahlarithmetik. Daß die NEOS nur ein Mandat hat, auch das ist Wahlarithmetik.

Ob das alles bloß aus Gedankenlosigkeit passiert, nur bequemes Nachreden und Nachschreiben ist, also diese den NEOS zum Nachteil gereichende mediale Vermittlung des gestrigen Wahlergebnisses, besonders aber in der Nachwahlbetrachtung auch noch ab heute, kann letztlich nicht endgültig beurteilt werden, aber es darf geahnt werden, daß es dafür durchaus auch handfeste Gründe gibt. Einer könnte sein, den NEOS den Nimbus des Siegens zu nehmen, sie kleinzureden, damit sie in den nächsten bevorstehenden Wahlen dann wirkliche Verlierer … Sie nicht mehr ein so „dynamisches Wachstum“ hinlegen, wie es die freiheitliche Gemein-Schaft nun für sich beansprucht, hingelegt zu haben, während sie, die freiheitliche Gemein-Schaft – um noch einmal den nicht korrekten Vergleich mit der letzten Nationalratswahl zu bemühen – nicht nur stagnierte, sondern auch noch verlor. Wie in der Collage im Vergleich auch gesehen werden kann, waren die NEOS auch in der letzten Nationalratswahl dynamischer als die freiheitliche Gemein-Schaft, die bloß um 3% zulegen konnte, während die NEOS … Und der Denkzettel, den die freiheitliche Gemein-Schaft den Parteien ÖVP und SPÖ mit dieser EU-Wahl schreiben wollte, ist weiß geblieben; ein verfehltes Wahlziel.

Und natürlich ist wieder einmal die große Warnung vor der freiheitlichen Gemein-Schaft angesagt, die prozentmäßig den Parteien ÖVP und SPÖ dicht auf den Fersen ist, und es ist wohl eine Pflicht der medialen Helfer und Helferinnen dieser beiden Parteien, ihnen beizuspringen. Aber Warnung ist keine Politik, zumindest keine aktive.  Warnung ist auch kein Journalismus, zumindest kein profunder. Und es gibt wohl auch einen psychologischen Grund … Huch, wieder so ein großer Stimmenzuwachs für die freiheitliche Gemein-Schaft …Huch, wieder die Mandate verdoppelt … Der wohlige Schauer, die garantierte Fortsetzung der Empörung über diese freiheitliche Gemein-Schaft, auch Sicherung der Auflage …

Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau mit Wellnessbereich

NR Gerhard Deimek - SozialbauHätte der freiheitliche NR Gerhard Deimek nicht gefragt, was es „mit meinen Fakten“ zu tun habe, hätte er dann nicht auch noch weiter gezwitschert, das Folgende wäre nie geschrieben worden. Ohne den freiheitlichen NR Gerhard Deimek wäre nie die Idee aufgekommen, nachzulesen, was es damit auf sich hat, worüber sich NR Deimek derart mokiert kann:

„200 m2 Wellnesstempel im migrantischrn Sozialbau. Wo? Wien. Wer? Sozialbau/SPÖ. Danke Häupl. http:// unzensuriert.at/content/001545

Wieder ein, für dieses Wochenende gleich noch ein für freiheitliche Mandatare prototpyischer Umgang mit Fakten. Ach was, Fakten. Um Fakten geht es ihnen doch gar nicht. Es geht um Gemeckere. Es geht um Stimmungsmache gegen Menschen. Es ist wieder einmal ein freiheitlicher Offenbarungseid der völligen Einfallslosigkeit, der vollkommenen Unfähigkeit zur politischen Gestaltung, der völligen Interessenslosigkeit, an einem guten Miteinander mitzuwirken, nicht einmal etwas dazu beitragen zu wollen. Und auch ein freiheitlicher Offenbarungseid des vollkommenen zeitlichen Hinterherhinkens.

Denn. Dieses „Wohnmodell mit interethnischer Nachbarschaft“ fällt, wie in der Collage gelesen werden kann, freiheitlichen Funktionären und Mandataren (von He.-Chr. Strache aufwärts) etliche Jahre nach seiner Fertigstellung ein, das könnten sie bemeckern. Nicht einmal beim Meckern erreichen freiheitliche Funktionäre die Gegenwart …

Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen im Sozialbau keinen WellnessbereichDieses Wohmodell im 23. Wiener Gemeindebezirk, in der Anton-Baumgartner-Straße, hat tatsächlich einen Wellnessbereich von 209 m². Für freiheitliche Mandatare scheint es sogar Schwierigkeiten zu bereiten, Ziffern richtig abzuschreiben. Ein Wellnessbereich im Ausmaß von 209 m² für 300 Bewohner und Bewohnerinnen. Rechnen Sie bitte für die freiheitlichen Funktionäre aus, wie viele Quadratmeter auf einen Bewohner oder auf eine Bewohnerin entfallen; für die freiheitliche Grundrechnungsartenkompetenz die Hand ins Feuer zu legen, das ist eindeutig zu heiß. Es ist für den freiheitlichen NR Gerhard Deimek nach freiheitlicher Gesinnung eine Ungeheuerlichkeit, daß es einen Wellnessbereich im sozialen Wohnbau gibt, das heißt, er gönnt auch den von Freiheitlichen als „Inländer“ bezeichneten Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Wellnessbereich. Diese Menschen, für die Freiheitliche vorgeben da zu sein, sollten wohl dankbar sein, überhaupt Wände zu bekommen … Es ist kein „migrantischer Sozialbau“, wie der freiheitliche NR es versucht dazurstellen, sondern ein 2009 auch ausgezeichnetes Wohmodell, mit dem versucht wurde, ein gedeihliches Zusammenleben von verschiedenen sogenannten Ethnien … Aber für freiheitliche Mandatare muß das ein Horror sein, verstünden einander die sogenannten Ethnien gut. Denn. Wer wählte dann noch die freiheitliche Gemein-Schaft? Wovon lebten dann die freiheitlichen Mandatare?

Einen ersten Überblick über dieses Wohmodell können Sie durch die Collage bekommen und dabei es bereits mit dem vergleichen, was die freiheitliche Unzensuriert darüber … Wenn Sie es durch eine Suchmaschine laufen lassen, werden Sie auch internationale Beiträge finden, die sich mit dem Wohmodell positiv beschäftigen.

Eine klare Antwort darauf, ob NR Gerhard Deimek den Kommentar auf Unzensuriert selbst geschrieben hat, hat er nicht gegeben. Er hat es nicht verneint. Aber auch nicht klar und eindeutig bejaht. Vielleicht hat er noch die Güte, vielleicht kann er als gewählter Mandatar Bürgern und Bürgerinnen wenigstens diese seine klare Antwort vergönnen, ob er selbst den Kommentar auf Unzensuriert geschrieben hat oder nicht, wenn er schon Menschen, die in einem Sozialbau wohnen, keinen Wellnessbereich gönnt. Ihm wurde, das möge er gnädig berücksichtigen, eine Antwort auf seine Frage gegeben, was das „Gschichtl mit meinen Fakten zu tun [hat].“

NS Es ist nun zum zweiten Mal innerhalb eines Monats, daß aufgrund der eingeschränkten Zeichenanzahl auf der Plattform des Unternehmens Tweets hier eigens etwas zum Gezwitschere des freiheitlichen NR Gerhard Deimek zu schreiben war, wie gelesen werden kann in:

Von der prototypischen freiheitlichen Reaktion

Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte parlamentarische Arbeitszeit für Groschengschicht’n

Im Mai 2014 brachten, wie der Collage zu entnehmen ist, freiheitliche NRs eine Anfrage ein, deren einzige Grundlage wohl der im April 2014 vom freiheitlichen Medium veröffentlichte Kommentar „Roma-Frauen fischen Geldbrunnen leer“ ist. Denn in der freiheitlichen Anfrage werden keine Quellen angegeben, die eine solche Anfrage rechtfertigen würden. Und zusätzlich kann nun im Mai 2014 das freiheitliche Medium in seinem Kommentar, daß sich das österreichische Parlament „mit Münzdiebstahl aus Zierbrunnen [beschäftigt]“, keine andere Quelle anführen, als eben diesen eigenen Kommentar aus April 2014.

Freiheitliche NRs vergeuden Arbeitszeit und mißbrauchen Parlament„Unzensuriert“ als Quelle für eine parlamentarische Anfrage anzugeben, nun, das scheint sogar freiheitlichen NRs eine doch lieber zu verschweigende Quelle zu sein, eine, will wenigstens der Anschein der Seriösität und Redlichkeit gewahrt bleiben, die nicht zu nennen ist, eine Quelle, die bei Nennung augenblicklich offenbaren würde, was für Informationen freiheitlichen NRs Grundlage ihres parlamentarischen Auftretens ist.

Spät im April 2014, lange nach dem Veröffentlichen von

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

mußte bei einem Spaziergang durch die Innenstadt festgestellt werden, daß der Donnerbrunnen immer noch eingewintert war. Das heißt, das von „Unzensuriert“ am 6. April 2014 veröffentlichte und das am 23. Mai 2014 wieder veröffentlichte Bild kein aktuelles Bild ist, sondern eines von irgendwann, vielleicht wenigstens eines, das im Jahr 2013 vor der Brunneneinwinterung im Herbst aufgenommen wurde.

Die Grundlage für „unzensurierte“ Kommentare ist also ein altes Bild. Die Grundlage für Anfragen freiheitlicher NRs ist also ein „unzensurierter“ Kommentar mit einem alten Bild. Die Stoßrichtung von freiheitlichen NRs und freiheitlichem Medium ist dieselbe, Stimmung gegen Menschen zu machen, und auch an dieser gemeinsamen Stoßrichtung ist nichts Neues, nichts Aktuelles, sondern die fortwährende, die unentwegte Stimmungsmache gegen Menschen, deren Grundlage ist die überholte, die schon lange nicht mehr haltbare Gesinnung, das vor Urzeiten schon ranzig gewordene Gedankengut der freiheitlichen Gemein-Schaft

Aufgrund eines einzigen, eines einzig verfügbaren, eines einzigen alten Bildes ist es dem freiheitlichen Medium möglich, einen mehr als gewagten Schluß daraus zu ziehen:

„Touristen werfen einfach keine Münzen mehr in die Zierbrunnen oder suchen diese gar nicht mehr auf. Damit wird ein alter Volksbrauch in Österreich durch kriminelle Elemente massiv gestört.“

Es ist aber auch eine äußerst aberwitzige Schlußfolgerung. Ein alter Volksbrauch in Österreich ist also, wenn Touristen

Und aus diesem „unzensurierten“ Kommentar basteln sich freiheitliche NRs eine parlamentarische Anfrage, wie der in der Collage nachzulesende Gleichklang nahelegt. Damit also vergeuden freiheitliche NRs ihre steuergeldfinanzierten Arbeitszeit, mit dem Lesen der „Unzensuriert“ und mit dem Abschreiben der „Unzensuriert, dafür also mißbrauchen freiheitliche NRs das Parlament und die Ministerien, nämlich alle mit abgeschriebenen „unzensurierten“ Kommentaren zu beschäftigen …

Freiheitliche Unzensuriert - Informationsquelle NPDNS Möglicherweise haben freiheitliche NRs die transnationale Reputation von „Unzensuriert“ auch noch überprüft und bedacht, ehe sie die ihre … „Unzensurierte“ Kommentare werden auch in Deutschland verbreitet, etwa, wie die Collage zeigt, von der NPD, Kreisverband Unna/Hamm. Immerhin von einer Partei, deren Gefährlichkeit ein österreichischer Polizist und freiheitlicher 39. EU-Wahl-Kandidat 2014 recht genau einzuschätzen weiß, wie berichtet in

Für Polizeikamerad Stiehl ist einer der Glauben gefährlicher als die NPD.

NNS Eine heitere Sache gibt es in diesem Zusammenhang, wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist, auch zu erzählen, nichts Wichtiges, nichts Besonderes, ein Nebenprodukt. Wie „Unzensuriert“ an einem einzigen alten Bild festhält, um weiter Stimmung gegen Menschen zu machen, hält einer aus der „unzensurierten“ Schreibstaffel daran fest, zu schreiben, was er schon einmal schrieb. Aber, was und zu welchen Kommentar er selbst etwas schrieb, und das nicht vor Jahrzehnten, sondern erst neulich im April 2014 – das weiß er nicht mehr. Und so muß er mit seiner dunklen Ahnung, schon einmal etwas dazu geschrieben zu haben, das Selbstgeschriebene in einer Suchmaschine suchen, um es wieder als Kommentar auf „Unzensuriert“ – weil er es ach so lustig und geistig hochwertig findet, seinen Vorschlag, „jungen Haifisch auszuwildern“ … Und das freiheitliche Medium muß das wohl auch ganz lustig und geistig hochwertig finden, denn nun kann dieser zweimal gelesen werden. Und viele der Leserinnen und Leser müssen diesen Vorschlag auch ganz lustig und geistig hochwertig einschätzen, denn seit dem 6. April ist die Zustimmung zu diesem wieder ein wenig gestiegen …

Andreas Mölzer ist bereits 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisEs wurde gedacht, wenn der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ darüber eine Aussage macht, was in seiner Wochenzeitung bereits veröffentlicht wurde, dann muß diese Aussage stimmen. Denn, wer sonst als besonders ein Chefredakteur sollte darüber am besten Bescheid wissen, was in seiner Zeitung veröffentlicht wird oder, wie es sich jetzt im konkreten Fall herausstellt, nicht veröffentlicht wurde.

Dieter Stein, Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ weiß es nicht. Das ist ärgerlich und zugleich lehrhaft.

Es ist lehrhaft, weil von Machern und Macherinnen von derartigen Medien, zu der die „Junge Freiheit“ als auch ihre Schwester und Tochter „Zur Zeit“ aus dem altfreiheitlichen Reich zu zählen sind, nicht einmal ihre eigenen Aussagen zu ihren eigenen Produkten ungeprüft übernommen werden dürfen. Nicht einmal das, was sie zu ihren Produkten selbst schriftlich vorlegen, darf also als bare Münze genommen werden.

Andreas Mölzer ist 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

„Nachdem der Publizist und langjährige Vorsitzende der Freiheitlichen Parteiakademie, Andreas Mölzer, aus der aktiven Politik ausgeschieden war, gründete er 1995 gemeinsam mit dem Chefredakteur der ‚Jungen Freiheit‘, Dieter Stein, einen Österreich-Ableger dieses konservativen bundesdeutschen Wochenblattes.“

Es ist ärgerlich, weil aufgrund der Aussage von Dieter Stein, daß die „Zur Zeit“ ein Interview nachdruckte, darüber noch etwas geschrieben wurde, um dem möglichen Vorwurf zu entgehen, etwas Falsches über die „Zur Zeit“ zu verbreiten.  Und nun stellt sich aufgrund einer neuen Aussage von Dieter Stein heraus, daß aufgrund seiner Aussage mit dem zweiten Text erst recht etwas Falsches verbreitet wurde, während doch nur aufgrund der ersten steinschen Aussage alles richtiggestellt werden wollte.

Es ist auch deshalb ärgerlich, weil durch die neuerliche Aussage von Dieter Stein Überlegungen erzwungen wurden, ob es gelöscht werden soll, ob eine weitere Richtigstellung geschrieben werden soll, nachdem sich heute, am 22. Mai 2014, die eine Richtigstellung aufgrund der steinschen Aussage als Falschstellung erweist.

Die Entscheidung fiel darauf, eine weitere Richtigstellung zu schreiben. Denn in

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen „Junge Freiheit“ nur nach

geht es um mehr als nur um einen unausgewiesenen Nachdruck eines Interviews, der, wie heute Dieter Stein schreibt, doch kein Nachdruck war.

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Mit der zweiten steinschen Aussage kann also festgehalten werden, es ist richtig, was geschrieben wurde in

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der freiheitlichen ZZ ein Interview.

Erfreulich daran ist, daß Dieter Stein von sich aus darauf aufmerksam macht, daß die „Zur Zeit“ doch nicht ein Interview von der „Jungen Freiheit“ nachdruckte. Und Dieter Stein sich dafür auch entschuldigt. Eine respektable Geste, die verständlich macht, weshalb die „Junge Freiheit“ das Vorbild für die „Zur Zeit“ war und nicht umgekehrt …

Dieter Stein - Pirincci - Zur Zeit - Junge FreiheitDieter Stein brauchte nicht einmal eine Woche, um einen Fehler von sich aus und entschuldigend zu korrigieren. Andreas Mölzer schafft es seit 1995 nicht, einen Fehler zu korrigieren, wie in der Collage gelesen werden kann, wobei angenommen werden darf, es ist bei Andreas Mölzer abgründiger … Es könnte auch gesagt werden, Freiheitliche erzählen, schreiben sogar ihre persönliche Geschichte auf eine recht besondere Art …

Die Schlüsse daraus, was Andreas Mölzer in den letzten 19 Jahren tatsächlich mit vollstem Einverständnis der freiheitlichen Gemein-Schaft getan hat, also nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik, sollten vor allem Wähler und Wählerinnen ziehen, die meinen, eine freiheitliche Gemeinschaft mit dem Personal von He.-Chr. Strache aufwärts sei ohne Andreas Mölzer eine wählbare geworden … Seit 1995 ist Andreas Mölzer nicht mehr in der aktiven Politik, aber für die freiheitliche Gemeinschaft saß er die letzten zehn Jahre und sitzt er noch bis zum kommenden Wahlsonntag im Europaparlament …

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“?

Identitäre - FPÖ - Jubel und Sorge der Patrioten

„Sensation FPÖ neue Nummer 1 – Für uns ist diese Nachricht ein Rückenwind, um 2014 noch offener, noch lauter und noch massiver gegen die Multikultis vorzugehen. 2014 ist das Jahr der Reconquista.“

Was wäre Karl Kraus zu den sogenannten Identitären eingefallen? Nichts, er brauchte die freiheitliche Gemein-Schaft nicht mehr zu erleben … Glücklicher Karl Kraus, einfallsreicher Karl Kraus, der für Gedanken Einfälle als Synonym verwenden konnte. Heute, 2014, können Einfälle nur als Synonym für Gedächtnisleistungen verwendet werden, genauer, sonst wäre es zu pauschalierend, hier, in diesem Beitrag, ist es ausschießlich ein anderes Wort für Gedächtnisleistung, für Erinnerung …

Gedankenreicher Karl Kraus, ihm ist eine Gegenwart mit der freiheitlichen Gemein-Schaft erspart geblieben, an die augenblicklich erinnert wird, wird von den sogenannten Identitären gesprochen. Und derzeit wird viel von den sogenannten Identitären gesprochen und geschrieben, weil es am letzten Samstag ebendiese zwei Demonstrationen gab, die weiter Anlaß zu mannigfachen Aufregungen sind.

Freiheitliche IdentifikationenEhe aber darüber geschrieben wird, was das Gedächtnis in Zusammenhang mit den sogenannten Identitären ausliefert, muß gesagt sein, wie ärgerlich es ist, widerlegbare Vorwürfe gegen die Polizei zu erheben, wie kontraproduktiv es ist, unüberprüft und wohl aus reiner Gefühlsduselei derartige Behauptungen von Polizeigewalt weiter zu verbreiten, wie es nun passiert ist, etwa mit dem inzwischen bereits widerlegten Vorwurf polizeilicher Gewalt gegen eine schwangere Frau. Das kommt einer Eigenzerstörung der Absichten und des Zwecks der eigenen Demonstration gleich. Was wird von dieser Demonstration gegen die sogenannten Identitären bleiben? Nichts als die falschen Vorwürfe zum Gaudium der sogenannten Identitären, die augenblicklich die freiheitliche Gemein-Schaft in Erinnerung rufen.

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, erstens, das freiheitliche Medium Unzensuriert ein, das das heute schon genüßlich ausbreitet: „Unterste Schublade der linken Gewalttäter: Schwangerschaft vorgetäuscht“ … Und zugleich die sogenannten Identitären mit ihrer „regierungskritischen Demo“ im hellen Licht der „friedlich marschierenden“ erstrahlen lassen können, für diese also ganz nebenher werben können, ohne daß es als Reklame ausgelegt werden könnte. Was, und diese Frage muß noch einmal eindringlich gestellt werden, was wird von derartigen Demonstrationen auch gegen sogenannte Identitäre je bleiben, wenn es weiter so abläuft, als die letzte Demonstration samt Berichten ablief? „Unterste Schublade“? „Gewalt“? „Regierungskritische Demo friedlich marsch…?“

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, zweitens, Christian Höbart, freiheitlicher NR, ein, der, wie in der Collage gelesen werden kann, über „Linke Demonstrationen“ pauschalierend wettert, über das“Gesindel“ … Nach einer Gegenrede nimmt Christian Höbart seine pauschalierende Sicht doch etwas zurück. Gerhard Deimek, freiheitlicher NR, aber favorisiert bloß den pauschalierenden Tweet von Christian Höbart … Und zu Christian Höbart fällt nun doch wieder ein, daß seine Antwort seit Jahren überfällig ist, seine Antwort darauf, wie das war mit seinem von „Alpen-Donau-Info“ veröffentlichen Schreiben

FPÖ Wer wir sind PatriotentourZu den sogenannten Identitären fällt jetzt, drittens, „Patriotentour“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein … Ach, da die „patriotisch“ „friedlich marschierenden …“, dort auf „Patriotentour“ die … Es ist halt die Schollenliebe, die gewählte freiheitliche Mandatare großzügig und mit gütigem Auge auf die Buben des Patriotismus blicken läßt, die ihre Köpfe doch ebenso in die Bücher stecken von Autoren und Verlegern, die so recht das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken, den Gemeinsinn stiften

pro nrw nennt sich identitäre bewegung - wann fpöZur freiheitlichen Gemein-Schaft fällt jetzt, viertens, noch ein, wann darf damit gerechnet werden, daß sie sich selbst als „identitäre Bewegung“ bezeichnen wird? Die von der freiheitlichen Gemein-Schaft recht stark unterstützte und vom Verfassungschutz beobachtete pro NRW nennt sich bereits „identitäre Bewegung“ … Es wird doch die freiheitliche Gemein-Schaft nicht ihre Vorbildgesinnungsrolle aufgeben wollen, daß es dann gar noch so weit kommt, daß ein Markus Beisicht ausruft: „Bringt mir den Harald Vilimsky ins Europaparlement“. Und nicht, wie jetzt gerade noch, daß Harald Vilimsky recht genau weiß, wer in das Europaparlament zu bringen ist …

NS Was bereits alles zum sogenannten Identitären geschrieben wurde, ist auch schon wieder entfallen, und es wird jetzt nicht gewußt, ob es ein guter Einfall wäre, es noch einmal nachzulesen …

WIR

pro NRW

Franz Obermayr

Schlösselgasse

Zur Zeit

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen nur „Junge Freiheit“ nach

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisDieter Stein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ macht darauf aufmerksam, daß es sich bei dem in der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft veröffentlichten Interview mit Akif Pirinçci lediglich um einen Nachdruck des „JF“-Interviews handelt.

Vilimsky Obermayer Zur ZeitEs fehlt in der freiheitlichen ZZ darauf jedweder Hinweis, es wird von der freiheitlichen ZZ der Eindruck vermittelt, es handle sich sich dabei um ein aktuelles Interview. Um diesen Eindruck auch noch zu verstärken, daß es ein ganz aktuelles Interview ist, unterlegt es die freiheitliche ZZ auch noch mit einem Bild von einer Lesung in Bonn. Diese Lesung gab es aber erst am 10. Mai 2014, also nach dem veröffentlichten Interview durch die „Junge Freiheit“.

Wieder einmal ein Beispiel für die Vorgehensweise freiheitlicher Medien … Mit Seriösität, mit Redlichkeit, mit Anständigkeit wird diese Vorgehensweise wohl niemand in Verbindung bringen können. In mildester Betrachtungsweise vielleicht mit Nachlässigkeit, mit Schluddrigkeit, mit – eine solche Betrachtung aber wäre als größtmögliche Naivität …

Nach diesem Hinweis von Dieter Stein, daß es kein Original-Interview der freiheitlichen ZZ ist, hätte

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

entsprechend umgeschrieben werden müssen, um nichts Falsches weiter zu verbreiten. Aber es reicht auch dieser heutige Zusatz, wie es tatsächlich um dieses Interview bestellt ist.

Vor allem für Wähler und Wählerinnen müßte es äußert interessant sein, wie dieses freiheitliche Medium arbeitet, na ja – arbeitet, wie dieses freiheitliche Medium agiert. Denn es ist das freiheitliche Medium von gewählten freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen. In der aktuellen Ausgabe mit dem unaktuellen Interview schreibt wieder einmal NR Barbara Rosenkranz, natürlich auch wieder EU-Abgeordneter Andreas Mölzer und ein Mitarbeiter von dem freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr: Wolf-Rüdiger Mölzer. Schlüsse über das Agieren und die Vorgehensweise von gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren dürfen selbst gezogen werden …

Über das ebenfalls von Bernhard Tomaschitz geführte Interview mit Harald Vilimsky in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wird jetzt aber nicht mehr gewagt, etwas zu schreiben … Verunsichert darüber, ob es ein Original-Interview ist, ob es auch nur ein nicht ausgewiesener Nachdruck ist. Nur eines ist sicher, es ist nicht das Interview, das Harald Vilimsky der „PI“ gegeben hat, im Jänner 2014, als er in Köln war, bei der durch den Verfassungschutz unter Beobachtung stehenden und vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Pro NRW

Harald Vilimsky sei die „beste Wahl“ wird in einem mit „RED“ gekennzeichneten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geschrieben, also für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“. Damit ist die Wahl für Harald Vilimsky entschieden, von der ZZ ist er gewählt, das ist mehr als genug, niemand sonst braucht also sich noch zu überlegen, ob er wählbar ist oder nicht … Für die „Zur Zeit“ ist er bereits die „beste Wahl“. Das ist doch bereits ein rechter Erfolg für Harald Vilimsky, mit dem er zufrieden sein kann. Eine ziemliche Wahlerleichterung für den 25. Mai 2014, denn es treten ohnehin so viele Kandidatinnen und Kandidaten an, daß es nur gut sein kann, wenn mit Harald Vilimsky bereits vorher einer ausfällt bei der Entscheidungsfindung, wen wählen. Und außerdem, was würde Harald Vilimsky mit seiner Zeit in Brüssel anfangen? Als Schreiber ist er bis jetzt nicht groß in Erscheinung getreten. Anders als Andreas Mölzer, der seine Zeit im Europaparlament exzessiv zu nutzen wußte, zum Schreiben in der ZZ, in seinem Block, von Büchern, für Programme, die er in Japan und so weiter und so fort. Wer als Wähler und Wählerin jetzt sagt, gut, für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“, eine weitere Stimme braucht Harald Vilimsky nicht mehr zu bekommen, hilft ihm damit auch ungemein, nämlich zu vermeiden die krampfhafte Suche nach einer Beschäftigung, käme er in das Europaparlament … Um dann vielleicht mit Markus Beisicht in Brüssel zum Beispiel Karten zu spielen, das könnte sogar für einen Harald Vilimsky auf Dauer nicht befriedigend …

NS Müßig zu schreiben, weil ohnehin zuhauf bekannt, was und wer und also auch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ nicht anders noch so veröffentlicht wird. Zwischen den Beiträgen gewählten Freiheitlichen wieder einmal ein Beitrag von „Ostmärker“ Richard Melisch und zur Wiederlektüre empfohlen ein Schriftsteller, der … Diesmal ist es Hans Watzlik …

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ist im Interview mit Akif Pirinçci, das Bernhard Tomaschitz führte, zu lesen:

„Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, daß in meinem Buch kein einziges böses Wort über Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer steht.“

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Wird allein daran gedacht, wie Akif Pirinçci in seinem Buch Judith Butler … Aber wozu das ausführen? Es reicht fragend festzustellen, warum sollte je das Buch von Akif Pirinçci irgendwer noch lesen, wenn es nicht einmal er selbst gelesen hat. Aber wenigstens an seine Verfassung kann er sich erinnern, an die Verfassung, in der er war, als er das Buch schrieb, wie diesem Interview zu entnehmen ist:

„Ich habe geschrieben, wie ich die Um- und Zustände hierzulande nun einmal empfand, und die sind, um im Stil des Buches zu bleiben, beschissen.“

Im „Stil des Buches“ gab also Akif Pirinçci dieses Interview – „beschissen“ … Derart betrachtet, nun, Scheiße ist kein böses Wort, eben nur das wertfreie Wort Scheiße …

Zur Zeit - Noble und ehrliche InterviewsOb Akif Pirinçci eines Tages einem anderen Medium ein Interview geben wird, in dem er sagen wird, er habe im Interview mit der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft kein „böses Wort im Stil des Buches“ gesagt? Beispielsweise auf die Frage, wer nach seiner Meinung mit welchem Recht die politisch korrekten Regeln aufstelle:

„Irre, Häßliche, Schwachsinn-studiert-Habende, Faule, Psychopathen, Schmarotzer, Kinderschänder in Politikerpelz, Moslem-Kolonialisten […]“

„Das viel gescholtene Spießertum der früheren Tage hat Wohlstand geschaffen. Political Correctness schmarotzt nur und schafft gar nix, deren Akteure wären unter normalen Umständen nicht einmal in der Lage, bei Aldi Regale aufzufüllen. Dafür sind sie schon körperlich scheiße.“

Das Buch wird ab jetzt kein weiteres Mal mehr aufgeschlagen werden, und auch die Interviews werden künftig gänzlich ignoriert werden. Es wurde ohnehin schon zu viel darüber …

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

„Erneuerbare Energie – Mist