Freiheitliche haben mehr als nur zum Schnuppern …

… in den Büchern und Publikationen der seriösen Geschichtsforschung und dafür wenigstens für eine gewisse Zeit einmal das etwa von ZZ und Unzensuriert und Alpen-Donau Beworbene und Empfohlene zur Seite zu legen …

Aber nicht nur in der redlichen Geschichtsschreibung hätten Freiheitliche mehr als genug zum Schnuppern, und um ihnen diese enorme Zeit für den Nachholbedarf, den Freiheitliche haben, zu verschaffen, sollten Wähler und Wählerinnen ihnen dabei helfen, indem sie Freiheitliche nicht mehr wählen, sie in keine politischen und also verantwortlichen Positionen mehr wählen, in keiner Wahl, denn neben Geschichte auch noch gegenwärtige Lernstoffe nachzuholen, das überfordert nicht nur aber vor allem Freiheitliche, nicht nur den sogenannten einfachen Freiheitlichen und die sogenannte einfache Freiheitliche, sondern auch den sogenannten freiheitlichen Spitzenfunktionär, die sogenannte freiheitliche Spitzenfunktionärin …

Wie aktuell NR Christian Höbart …

Es gibt schon Stellungnahmen zu dieser freiheitlichen Forderung nach einer „Schnupperhaft“ gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen, es werden bereits genügend Daten vorgebracht, die die höbartsche Argumentation für eine „Schnupperhaft“ auf eine äußerst schwache und leicht zu widerlegende Argumentation reduziert und klarstellt, daß es im Grunde von einem freiheitlichen Mandatar wieder einmal nichts anderes ist als eine faktenfreie Trompeterei, soher muß nicht auch hier noch ein weiteres Mal explizit darauf eingegangen werden …

Und was trompetet NR Christian Höbart?

Es ist das von Freiheitlichen zur Übergenüge Verbreitete gegen Menschen, die von Freiheitlichen nicht als sogenannte Inländer und Inländerinnen angesehen werden und gegen die Freiheitliche nur vier Ideen haben und diese vier Ideen obsessiv verfolgen: Gefängnis, Strafarbeit, Sippenhaftung und Ausweisung

Die FPÖ schlägt zum Beispiel eine Art „Schnupperhaft“ vor, damit Verurteilte sehen, welche Konsequenzen bei weiteren Straftaten drohen. Auch Strafarbeiten im Sinne der Allgemeinheit sind zu befürworten, um den Gemeinschaftsgeist der Jugendlichen zu stimulieren. Bei ausländischen Jugendstraftätern ist zusätzlich die Integrationswilligkeit der Familie zu überprüfen und gegebenenfalls die gesamte Familie aus unserer Heimat Österreich auszuweisen.

Aber auch NR Christian Höbart trompetet nicht zum ersten Mal, was er vor lauter Hineinblasen aufgewärmter Luft in seine Trompete jedoch nicht kann, ist zu antworten. Deshalb wird diesmal darauf verzichtet, ihm noch einmal eine Frage persönlich zu schicken, ob denn der Gemeinschaftsgeist der „Eine Jugend rebelliert“ in Vorarlberg ein Beispiel sei für seine Stimulanz des Gemeinschaftsgeistes? (Einschub für das Innenministerium: die Website der EJR ist inzwischen recht aufwendig …)

Die Website „Alpen-Donau-Info“ ist, nein, nicht Geschichte, diese Website gibt es schlicht nicht mehr, obgleich die Treiber und Treiberinnen meinten, die Zukunft gehöre ihnen, also ihrem nationalistischen Lager … Und wie Christian Höbart sich einmal als Prophet ausprobierte und eine Strafanzeige bereits vor einer Veranstaltung einbrachte, daran muß nun wieder gedacht werden, bei seiner Trompeterei für „Schnupperhaft“, „Strafarbeit“ und „Ausweisung“, und auch an die Überlegung von „Alpen-Donau-Info“ möglichst viele Anzeigen einzubringen, auch wenn diese nichts bringen, aber zum Erreichen einer ausgeglicheren Statistik -, schließlich, wenn nur genug oft und lange gespuckt wird, etwas bleibt, freiheitliches Denken, schon hängen und rinnt nicht dorthin ab, wo es einzig hingehört: in den Gulli, zum Beispiel an den Jugendlichen, denen Christian Höbart ins Gesicht …

Wenn Ihnen die Ausschnitte in der Collage zu wenig sind, sind Sie eingeladen, die inzwischen schon veröffentlichten Stellungnahmen gegen diese freiheitliche Forderung selbst herauszusuchen, wenn Sie an Beispielen vergangener aber nicht nur höbartscher Trompeterei interessiert sind, darf verwiesen werden auf u.v.a.m.:

Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen

Kennt Christian Höbart die Zukunft und will auch Martin Graf den Umbruch?

Akademische Pläne: Arbeitslager, Schul-Pflicht als Kann-Bestimmung, Nichtintegration usf.

Mit Zahlen wird es bei Freiheitlichen stets dubios – Norbert Hofer und die Daten auf „Trennungsopfer“

Watsch’n, auch nicht zu vergessen

 

Christoph Schönborn löst ein Rätsel auf

Hat Gott einen diplomatinnenpaßtauglichen Namen?
Ja -, Christoph Schönborn

micro phonedy

Christoph Schönborn:

Ich stelle mir selbst die Frage. Aber Gott ist unendlich geduldig.

Quelle: Der Standard, 28. Mai 2012

Es hat sich eingebürgert, von sich selbst in der dritten Person zu reden, sich selbst beim eigenen Namen zu rufen, also Christoph Schönborn ruft sich selbst „Gott“ und zu, „geduldig“ zu sein -, vor kurzem erst sprach Michael Spindelegger von sich als „dem Führer“, als er sagte, da spreche er von sich, als „dem Führer der Volks…“.

Nebenbei beantwortete Gott durch seine Aussagen end-gültig auch die in diesem Interview zwar nicht gestellte aber oft zu hörende Frage, ob denn Gott allwissend und die Wahrheit sei … Reist Gott jetzt noch mit einem Diplomatenpaß lautend auf Christoph Schönborn, oder ist es bereits ein sogenannter gewöhnlicher Reisepaß, den Gott nun an Grenzen vorzeigen muß? „Der Standard“ ist höflich zu Gott, und zitiert nicht alles, was Gott sagte – jedoch es ist keine Angelegenheit der Höflichkeit, zu versuchen, den Menschen interessierende Fragen zu beantworten …

Nun, Gott ist nicht allwissend …

Gott:

“We are now a minority – the baptized Christians in Austria are 70 percent but practicing Catholics are 10 percent — but if these 10 percent are convincing and convinced, they can change the country, just as happened in the Roman Empire.”

Quelle: Catholic News Agency, Rome, Italy, May 26, 2012

Gott weiß also nicht, daß es in Österreich 2011 lediglich 64,1% waren, 70% ist lange her, 2005 waren es 68,5%, 2001 waren es es tatsächlich noch über 70%, nämlich 73,6% … Und wenn Gott etwas weiß, aber es nicht wissen will, ist die Antwort gegeben, daß Gott nicht die Wahrheit ist, und er etwas anderes verbreitet, deren Gründe mannigfach sein können … Vieleicht muß Gott, wenn er in Rom ist, für seinen absolutistischen Herrscher zum Beispiel Zahlen ein wenig frisieren …

Gott träumt davon, das Land zu ändern, wie einst das Römische Reich … Das Römische Reich ist untergegangen, will Gott auch Österreich in den Untergang treiben, Österreich auslöschen? Oder soll in Europa alles noch einmal einfach wiederholt werden, und wenn ja, womit soll die Weiterbetätigung furios …? Mit den Kreuzzügen, mit den Frauenverbrennungen,  mit der pandemischen Zurichtung von Kindern zu Sexualpuppen für den Spielbetrieb der erzieherischen Seelsorger und Seelsorgerinnen, mit dem Krieg von 1618 bis 1648 und den damit einhergehenden Hungersnöten … und so bitter weiter und so elendig fort …

Gott:

“To live in promiscuity is really inhuman and destructive for the person.

Für Gott ist promiscuus also unmenschlich, dash heißt, die vermischte, die gemeinschaftliche Gesellschaft …

Gott:

“Go to Mariazell, the national shrine, and this is also the shrine for the Hungarian and the Slavic peoples, and you will find what is the heart of the Austrian people – their love for Our Lady“.

Da weiß Gott nun etwas, das niemand außerhalb seines römischen Büros wird wissen … Daß nämlich einer Bürgerin namens Maria (Nachname unbekannt?) ein nationaler … Bisher wurde gedacht, im nationalen Behälter des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche steckte für die Menschen wie eine Ewigkeit vorkommende Zeit ganz Österreich … Mit der Aufzählung, für wen dieser Behälter in Mariazell … beschreibt Gott die seinerzeitigen Grenzen des habsburgisch absolutistisch regierten … Es wird ein wenig mehr verständlich, weshalb es so lange dauerte, daß eine Geschichtstafel von der Stephanskirche entfernt wurde, mit der suggeriert werden wollte, es hätte keine I. Republik gegeben, das göttliche Kaiserreich bis 1945 …

PS Die Nichtallwissenheit hat Gott übrigens auch letzten Freitag in der Umsonstzeitung „Heute“ bestätigt, als er schrieb, es hätte in Europa im 20. Jahrhundert

Die einzige wirklich große Hungerkatastrophe im 20. Jahrhundert in Europa war die von Stalin künstlich herbeigeführte Hungersnot in der Ukraine in den Zwischenkriegsjahren, der bis zu acht Millionen Menschen zum Opfer fielen.

eine einzige wirklich große Hungerkatastrophe … Entweder sind 800.000 Menschen, die an Hunger sterben, für Gott keine wirkliche große Hungerkatastrophe, oder 1914 bis 1918 gehört für Gott kalendermäßig nicht zum 20. Jahrhundert, oder Deutschland ist für Gott irgendwo, aber nicht in Europa … 22.000 Menschen in den Niederlanden im Winter 1944/1945 …Und die Hungersnot in Österreich in der I. Repbulik kann auch nicht Europa geographisch zugeordnet werden, war doch Österreich unbekannten Aufenthaltes, auf Reisen zum Anschluß …

PPS Gott will doch eine baldige Entscheidung, und so lüftet Gott das Geheimnis um die Unendlichkeit göttlicher Existenz. Gott gibt die Endlichkeit des Daseins zu, weil er um die Endlichkeit auch seiner beruflichen Existenz weiß, die es Gott nicht erlaubt, beispielsweise unendlich geduldig

Steuergeld für Grafens „Unzensuriert“?

Mag. Alexander Höferl sagt, er sei im „Nebenberuf der Pressesprecher“ des III. Präsidenten NR … Und er sagt es, berichtet der Standard, schmunzelnd … Ist es das Schmunzeln, das aus dem Untersuchungsauschuß gekannt wird, etwa von Walter Meischberger? Ein Schmunzeln, das schon mehr ein Grinsen ist, ein Grinsen von jenen, die meinen, Steuergeld werde für ihren persönlichen Nutzen eingehoben?

Alexander Höferl sagt also, seine Arbeit im Parlament sei ein „Nebenberuf“ … Wie hoch ist seine Wochenstundenverpflichtung für die Arbeit als Pressesprecher? Für einen Nebenjob kann angenommen werden, eine wöchentliche Arbeitszeit von zehn, fünfzehn, bei einem sehr fleißigen Menschen, zwanzig Stunden zusätzlich zu einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden … Mußte Alexander Höferl schmunzeln, weil es ihm möglich ist, seinen Hauptberuf für Grafens Unzensuriert zur Gänze in der Arbeitszeit im Parlament zu erledigen und dafür ein durch Steuergeld finanziertes Gehalt zu bekommen?

Wessen Geistes Grafens Unzensuriert ein Medium ist, darüber wurde auch hier schon zuhauf berichtet, so daß Sie heute lediglich eingeladen sind, selbst im Archiv zu stöbern, um sich ein Bild zu machen, für welches Medium Alexander Höferl von wo aus (vom Büro im Parlament oder/und vom gestifteten Haus in Döbling?) und wessen Auftrag den Chefredakteur … Wenn es Sie nur interessiert zu erfahren, was Alexander Höferl macht, auch darüber wurde bereits mehrmals berichtet …

Was wohl der Büroleiter vom III. Präsidenten NR über seinen durch Steuergeld finanzierten Arbeitsplatz im Parlament sagen würde? Sagte es Dipl.-Ing. Walter Asperl ebenfalls schmunzelnd, oder gar schon grinsend? Und wie der Referent des III. Präsidenten NR? Hubert Keyl … Und wie Mag. Michael Siedler?

Wer nicht mehr gefragt zu werden braucht, ist Jan Ackermeier, aber dieser ist auch kein durch Steuergeld finanzierter Mitarbeiter im Parlament mehr, und arbeitete auch nicht im Büro vom III. Präsidenten NR, sondern für einen anderen freiheitlichen Abgeordneten … Nun dürfen öfters Artikel von ihm in der ZZ der Freiheitlichen gelesen werden … Wie viel Zeit wohl Andreas Mölzer für seine durch Steuergeld finanzierte Tätigkeit als Abgeordneter im Europa-Parlament bleibt?

Und was für eine Leistung erbringt Alexander Höferl aktuell für das durch Steuergeld finanzierte Gehalt, wenn er nun in seinem „Nebenberuf“ im Parlament auch noch für eine absolut private Geschichte von Dr. Martin Graf, wie in der Collage zu lesen ist, tätig ist … Der Haupberuf also Unzensuriert, im Nebenberuf private Geschichten von Dr. Martin Graf, dafür aber das Gehalt von der Steuerzahlerin und vom Steuerzahler … Das Beziehen des Gehalts ist schließlich auch eine Arbeit, und das muß dem Steuerzahler und der Steuerzahlerin als Arbeit für die Steuerzahlerin und den Steuerzahler, für die Wähler und die Wählerinnen der Freiheitlichen schließlich genügen, könnte die Übersetzung des Schmunzelns lauten …

NS Und wie ist das mit Inseraten? Werden diese schmunzelnd vergeben, stolz und fre…

Was Michael Spindelegger und Heinz-Christian Strache verwechselbar macht – Lange mit Dr. Martin Graf, auch Gespräche

Und dann auch und vor allem die Fähigkeit und Geistesschärfe, als wären sie eineiige Zwillinge, beispielsweise die richtigen Schlüsse aus ihren „langen“ und „ausführlichen Gesprächen“ mit Dr. Martin Graf zu ziehen …

Diese Ununterscheidbarkeit zwischen Spindelegger und Strache kann auch zum Verwechseln der Vornamen führen, so daß der „Führer der Schwarzen“ im trauten Familienkreis mit Heinz-Christian und der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen mit Michael  …

Ehe die christschwarzen Abgeordneten im Palament eine eigene Meinung bilden konnten, ob Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR zu wählen ist, wußte Heinz-Christian Spindelegger bereits, gegen eine Wahl von Martin Graf stehe nichts im Wege, weil er hatte mit Dr. Martin Graf schließlich ein langes Gespräch

Nun hatte Michael Strache ein ausführliches Gespräch mit Dr. Martin Graf geführt und für ihn konnte Dr. Martin Graf die „Vorwürfe entkräften“, das heißt, nach der Befürwortung der Wahl die Befürwortung für keinen Rücktritt als III. Präsident NR …

NS Von dem Schlagabtausch und den Verdächtigungen zwischen Christschwarzen und Freiheitlichen, wie in der Collage gelesen werden kann, darf ruhig abgesehen werden, auch in Familien mit eineiigen Zwilligen wird ab und an gestritten, aber wenn es um Vorteile für die Familie geht, dann wird wieder eisern zusammengehalten, und im Falle dieser darf darauf gewettet werden, nach der nächsten Nationalratswahl, wenn es sich stimmenmäßig ausgeht, werden Freiheitliche und Christschwarze eine gemeinsame Regierung unter der Überschrift „Vorteile für die nächste Generation Karl-Heinz Grasser und Freunde“ ausrufen unter gierigen Blicken, was dann dem Steuerzahler und der Steuerzahlerin abgenommen werden kann, als Belohnung dafür, sie gewählt, ihnen vertraut zu haben …

Verpflichtendes Kindergartenjahr für Christoph Schönborn

Denn es ist offensichtlich, daß vor allem leitende Angestellte von Organisierten Glauben auch im weit fortgeschrittenen Alter derart hohe Bildungsdefizite aufweisen, deren Abbau aber nicht aufgegeben werden darf … Da die Mängel jedoch derart gravierend sind, wird es dagegen nur ein Mittel geben, Angestellte von Organisierten Glauben zurück an den Anfang der Bildungsvermittlung zu schicken, sie zum Lernen zu verpflichten, beginnend mit dem Pflichtbesuch des Kindesgartens und in Folge der Grundschule …

Wie notwendig es Christoph Schönborn hat, noch einmal Unterricht zu erhalten, beweist er erneut mit seinen Aussagen im Interview mit News vom 17. Mai 2012 … Es ist menschgemäß unvermeidlich, Geistesschreiße zu produzieren, aber Medien könnten wenigstens vermeiden, auf ihre Blätter Geistesschreiße zu schmieren und diese ihren Leserinnen und Lesern als tägliches Brot zu servieren -, wie es aber aussieht, müßten Medienmacher und Medienmacherinnen nicht nur in Österreich mit zurück auf die Schulbank …

Womit macht Christoph Schönborn sich selbst zum Kandidaten für das nochmalige Durchlaufen der Schullaufbahn? In diesem Interview sagt der leitende Angestellte des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche:

„Wir müssen einsehen, dass wir alle und nicht nur diejenigen, die in einer objektiven Situation von moralischer Unordnung leben […]

Objektivität mit Moral in Verbindung zu bringen und dabei auch noch Moral nicht von Moralismus unterscheiden zu können, das allein erfüllt bereits den Tatbestand einer gescheiterten ersten Schulbildung, berechtigt die Forderung nach einer nochmaligen formalen Bildung für aber nicht nur Christoph Schönborn …

Es müssen Angestellte von Organisierten Glauben, um sich integrieren zu können, die Chance erhalten, mehr über die Gesellschaft und ihre vielen Veränderungen zu erfahren, es müssen ihnen dafür auch andere Bücher vorgelegt werden, durch andere Bücher müssen sie, wie es jetzt modisch formuliert wird, gefördert und gefordert werden, denn Angestellte von Organisierten Glauben beziehen ihr Wissen oft über Jahrzehnte einzig und also absolut einseitig aus ihren Organisationshandbüchern, sei es der Bibel, sei es dem Koran (oder einfach und sprachökonomischer der und auch die „Bibran“), sei es der „Wachttum“, sei es …

In dieser zweiten Schulausbildung für Angestellte der Organisierten Glauben muß ein wichtiger Schwerpunkt die politische Bildung mit der Vermittlung demokratischer Grundwerte sein, denn in diesem Kernbereich eines demokratisch verfaßten Staates weisen vor allem Angestellte von Organisierten Glauben enorme Defizite auf, wie der heutige Beispielgeber Christoph Schönborn:

Ein Weg der Bekehrung ist notwendig: Das gilt sowohl für wiederverheiratete Geschiedene, als auch für diejenigen, die in homosexuellen Beziehungen leben. Man muss ihnen helfen, einzusehen, dass dies nicht der Plan […]

Das ist aber auch notwendig zum Selbsterhalt der Demokratie, denn es darf nicht vergessen werden, daß Angestellte von Organisierten Glauben ständig versuchen auf die Gesetzgebung eines Staates einzuwirken. Und es besteht immer die Gefahr, daß Propagandisten und Propagandistinnen auch von Geistesschreiße Mehrheiten finden. Nicht jeder Gesetzesvorschlag von Mitgliedern und Anhängerinnenn von Organisierten Glauben ist derart offensichtlich aberwitzig, daß dieser keine Mehrheit in einem Parlament findet, wie zum Beispiel jener vor etwa zehn Jahren in Polen, Jesus Christus zum polnischen Staatsoberhaupt gesetzlich …

Dieser zweite Schulweg für Angestellte von Organisierten Glauben ist aber auch dafür zu nutzen, diesen Werte zu vermitteln, daß beispielsweise die Wahrheit ein Wert ist, nach dem zu leben es sich lohnt. Auch hier weist Christoph Schönborn enorme Mängel auf …

Die Kirche hat stets Barmherzigkeit den Sündern gegenüber gezeigt und wir sind alle Sünder.

„Stets Barmherzigkeit“ … Die Geschichte allein des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche erzählt von einem sehr pervertierten Verständnis und von einer sehr kruden Auslegung der Barmherzigkeit. Der Hinweis von Christoph Schönborn, es seien alle Sünder, ist kein Beleg dafür, daß er soziale Kompetenz besitzt … Es seien alle Sünder, ist kirchengeschichtlich der Schlüsselsatz zur legitimierten massnhaften Verfolgung, psychischen Vernichtung und physischen Ermordung von Menschen … Alle Sünder waren und sind letzlich dann doch stets die Anderen … Das Schlechte, um mit einer Organisierte Glauben entschuldigenden Legende aufzuräumen, von Organisierten Glauben wird bei weitem nicht durch das Gute, das beispielsweise die Caritas leistet, aufgewogen …  (Übrigens: aktuell ist zu lesen, daß der absolutistisch regierte Grätzelstaat in einem Stadtteil von Rom die Caritas an die Kandare nehmen will, das heißt, es soll das Gute der Caritas hinkünftig, so der Plan des in Rom residierenden Gottes (u.a.m. Vatican genannt), der gemäß Kirchenlegende drei Stellvertreter im Himmel haben soll, nicht mehr ohne Propaganda für die Bibran geben.)

Wie wichtig es ist, nicht nur Christoph Schönborn in den Lehrplan „soziale Kompetenz“ zu schreiben, belegt dieser mit seiner Anmaßung und also mit seinem asozialen Verhalten, wenn er sagt:

Wenn sie unfähig sind, den Lehren der Kirche zu folgen […]

Es sind weitere Schwächen feststellbar, bespielsweise in der Textinterpretation, wenn Christoph Schönborn in seiner Kolumne in der Umsonstzeitung heute die Rede des christschwarzen Vizekanzlers als eine „eindrucksvolle“ deutet, aber im Gegenstand Biologie, denn das Tier mit Finanzmärkten ist nicht das einzige Lebewesen, das gleichgeschlechtliche Sexualität praktiziert, wobei Praxis in ihrer altgriechischen Bedeutung zu verstehen ist, also die frei bestimmte, Erfüllung schenkende Tätigkeit, mit der das Tier mit Finanzmärkten seine Welt gestaltet und umgestaltet … Das Modell der lebenslangen Beziehung von zwei Lebewesen ist unter den Tieren ohne aber auch mit Finanzmärkten von jeher ein Minderheitenprogramm …

Es wird auch Christoph Schönborn absolut zuerkannt, fähig zu sein, noch etwas zu lernen … Geduld ist freilich notwendig, ständiges Wiederholen des Lehrstoffes, aber ein Lernerfolg ist möglich, wie ein Beispiel zeigt … Es mußte lange auf die Geschichtstafel hingewiesen werden, bis diese dann doch endlich von der Stephanskirche entfernt wurde …

Es werden jedoch nicht alle Angestellten es schaffen, die zweite Schulbildung positiv abzuschließen, Andreas Laun etwa wird auch den zweiten Versuch

PS Da es nicht dazu kommen wird, daß Angestellte von Organisierten Glauben die Schulbildung eines demokratischen Staates verpflichtend zu wiederholen, wird ihnen empfohlen, von sich aus, wenigstens Kurse auf Volkshochschulen zu belegen …

PPS Da es auch nicht zu erwarten ist, daß Angestellte und vor allem leitende Angestellte von Organisierten Glauben mit ihren Absonderungen von sich aus aufhören werden, sollten wenigstens Medien damit aufhörenGeistesschreiße zu aller täglichen Brot

Südtirol und Nordtirol wieder ein Tirol

Südtirol wieder Österreich, Südtirol und Nordtirol wieder ein Tirol, wird – wieder einmal – von Dr. Martin Graf verbreitet, wobei er bei weitem nicht der einzige freiheitliche Funktionär ist, der einer solchen Wiedervereinigung das Wort redet …

Es wird nicht nur Dr. Martin Graf empfohlen, einmal einen Blick auf die Landkarte der Gegenwart zu werfen … Es besteht zwar kaum Hoffnung, daß Dr. Martin Graf noch andere aus seinem Lager verstehen werden können, daß die Realität in Europa eine andere geworden ist, eine gänzlich andere, als die, in der vor allem Freiheitliche leben, daß es in Europa einen Fortschritt gegeben hat und gibt, den vor allem Freiheitliche mitzugehen nicht imstande sind …

Und von dieser europäischen Realität aus und von diesem europäischen Fortschrittsstand aus sind alle weiteren Entwicklungen zu denken, sind alle weiteren Schritte zu setzen, in eine völlig andere Richtung, als in jene, die vor allem von Freiheitlichen propagandiert wird …

Dr. Martin Graf und nicht nur ihm ein Buch zu empfehlen, will erst gar nicht unternommen werden, aber den potentiellen Wählerinnen und Wählern der Freiheitlichen, die meinen, Dr. Martin Graf und sein nationalistisches Lager biete Gedachtes auf der Höhe der Zeit an, kann beispielsweise ein Buch empfohlen werden, das tatsächlich Gedachtes auf der Höhe der Zeit zur Diskussion stellt: „Zur Verfassung Europas“ von Jürgen Habermas …

Dr. Martin Graf und sein Lager bieten darüber hinaus auch nichts an, das als Beitrag zum Fortschritt gewerten werden kann, sondern nur eines, das Schlimmste, nämlich die Fortschreibung von Konflikten … Etwas anderes hat das nationalistische Lager auch nicht anzubieten, als die Fortschreibung und das Schüren von Konflikten. Denn für jedwedes andere Angebot müßte das nationalistische Lager endlich beginnen, sich umfassend zu informieren, zu lesen, zu denken, knapp und bündig: das nationalistische Lager müßte endlich zu arbeiten beginnen. Aber dazu sind sie zu bequem, zu faul, zu engstirnig, wohl auch oft kognitiv nicht …

Diese Forderung nicht nur von Dr. Martin Graf, Südtirol solle wieder zu Österreich kommen, würde lediglich zu einer Verlagerung von Italien nach Österreich führen, denn unausweichlich fänden sich dann in Südtirol lebende nationalistische Italiener und Italienerinnen, die …

Und noch eine Forderung wird nicht nur von Dr. Martin Graf wieder aktuell verbreitet, nämlich die nach einer Doppelstaatsbürgerschaft, Südtiroler und Südirolerinnen sollten eine italienische und eine österreichische Staatsbürgerschaft erhalten können … Auf der Höhe der Zeit wäre tatsächlich die Forderung nach Abschaffung nationaler Staatsbürgerschaften und die Einführung einer europäischen Staatsbürger- und Staatsbürgerinnenschaft.

Thomas Chorherr auf einem Bankerl mit Leopold Kunschak und Klemens Metternich auf dem Karl-Lueger-Ring

Thomas Chorherr fällt einiges ein -, zum Karl-Lueger-Ring. Und die Presse veröffentlicht das chorherrsche Erinnerte am 7. Mai 2012 …

Thomas Chorherr erinnert sich, welche Straßen, welche Plätze einmal so hießen, dann wieder … Thomas Chorherr legt sich nicht eindeutig fest, er schreibt also nicht klar, daß er gegen eine Umbenennung des Karl-Lueger-Ringes ist. Es darf aber angenommen werden, nachdem er unmißverständlich schreibt, er will seinen Leopold-Kunschak-Preis für Publizistik nicht zurückgeben, daß er nichts dagegen hätte, wenn Karl Lueger seinen Ring behielte …

Thomas Chorherr verteilt den Antisemitismus gerecht, er stellt einen sozialdemokratischen Antisemiten vor und einen christschwarzen Antisemiten. Und es ist Thomas Chorherr beinahe hoch anzurechnen, daß er über Leopold Kunschak Auskunft gibt, was bei den jährlichen Verleihungen der Leopold-Kunschak-Preise im österreichischen Parlament nicht der Fall ist, sondern ganz im Gegenteil …

Und dann stellt Thomas Chorherr die Frage, weshalb die Metternichgasse nicht umbenannt werde, stehe doch Metternich für Zenusr, Geheimpolizei, Unterdrückung … Thomas Chorherr meint die Antwort zu kennen, weil Metternich offenbar kein Antisemit gewesen …

Der ehemalige Chefredakteur der Presse hätte vielleicht den Gedanken weiterverfolgen sollen, weshalb Straßennamen umbenannt werden, statt mit einem verwaschenen Versuch für eine Erhaltung des Karl-Lueger-Ringes und der Verteilung des Antisemitismus auf die christschwarze Partei und auf die sozialdemokratische Partei … Mit seinen Erinnerung, daß Straßen und Plätze einmal so und dann wieder anders und dann noch einmal wieder anders heißen, war Thomas Chorherr gedanklich kurz davor, in die richtige Straße einzubiegen. Aber dann blieb er stehen, wohl vor langer Zeit schon, nicht erst beim Schreiben dieser Kolumne …

Straßennamen sind Zeichen dafür, aus welchen Zeiten sich eine Gesellschaft immer noch nicht befreit hat, Zeichen dafür, in welchen Zeiten eine Gesellschaft nach wie vor gefangen ist, Zeichen dafür, in welchen Zeiten eine Gesellschaft weiter verharren will, Zeichen auch dafür, welche Zeiten eine Gesellschaft wiedergebären möchte, könnte …

Daß die Metternichgasse, um bei diesem chorherrschen Beispiel zu bleiben, nach wie vor Metternichgasse heißt und es keine Diskussion über eine Umbennung gibt, hängt wohl mehr damit zusammen, daß Politik und Gesellschaft weiterhin bestimmt wird von dem, wofür Metternich steht, und nicht damit, ob Metternich ein Antisemit oder kein Antisemit gewesen sei …

Gerade nach den aktuellen Beschlußfassungen der Vorratsdatenspeicherung, der SPG-Novelle, des Terrorismuspräventionsgesetzes, des Datenaustauschgesetzes ist die Metternichgasse Zeichen dafür, daß die Zeit der Überwachung, der generellen Verdächtigung und der allumfassenden Kontrolle nicht überwunden ist, nicht überwunden werden will, sondern ganz im Gegenteil, noch weiter vorangetrieben werden will … Und dafür stehen in Österreich die christschwarze Partei und die sozialdemokratische Partei, die diese Gesetze eben erst beschlossen haben, aber diese Arbeitsteilung ist Thomas Chorherr zur Metternichgasse nicht eingefallen, sondern die Verteilung des Antisemitismus auf alle, so bleibt an der christschwarzen Partei weniger Antisemitismus kleben, dürfte die Hoffnung von Thomas Chorherr sein … Aber in der christschwarzen Partei wird weiter

Thomas Chorherr will den Leopold-Kunschak-Preis behalten, weil er für ihn stets ein großer Österreicher war, ein wichtiger Arbeiterführer

Mit Blick auf die festgeschriebenen Intentionen der Leopold-Kunschak-Preise stellt auch Thomas Chorherr nicht die entscheidende und also inhaltliche Frage, ob der „österreichische Streicher“ als Namensgeber den Zielen dieses Preises gerecht werden kann …

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“

Die Ausgabe der ZZ 14-15/2012 vereint eine Männergemeinschaft, über die im Grunde kein Wort zu verlieren wäre, denn ihr Denken, das widerlegt ist, ist aus einer Zeit, die beispielsweise nicht fortschrittlich genannt werden kann, wobei hinzugefügt werden muß, daß diese sogenannte nicht-fortschriftliche Zeit zugleich auch fortschrittlich war, wenn auch nicht mehrheitsfähig, nur, diese Männergesellschaft, von der hier die Rede ist, findet in keiner Zeit den Aufstieg zur zeitgenössischen Denkhöhe, solche Männer bleiben zu jeder Zeit weit hinter allem zurück …

Die ZZ aber ist ein Medium von Freiheitlichen, die sich Wahlen stellen, und soher ist es notwendig, darüber zu schreiben, Wählerinnen und Wähler zu informieren, damit es nicht wieder heißen kann, es konnte nicht gewußt werden, für welche Zeit mit der Wahl von Freiheitlichen gestimmt wurde …

Es muß aber zu diesen Männern nichts hinzugefügt werden, was nicht schon geschrieben wurde, zum einen langweilt es, auf das von solchen Männern Vorgebrachte, immer wieder, einzugehen, zum anderen ist es aber doch immer wieder notwendig, zu solchen Männern Informationen zu wiederholen, in Anbetracht, daß sie gewählt werden könnten, oder, im Falle der Angestellten des Organisierten Glaubens, ihre abstrusen Ansichten prominent und breit und immer sofort verbreitet werden …

Erwin Guido Kolbenheyer, für ZZ „ein Herold“, dessen Bücher „einer Bücherverbrennung der anderen Art“ …

Erwin Guido Kolbenheyer auf der hitlerschen Gottbegnadetenliste, 1944

G. Schneeweiß-Arnoldstein kann nicht nur seinen Vater um einen neuen leitenden Angestellten ehrfürchtig bitten, er betreibt auch eine, wie in der Montage zu lesen ist, eine Website, über die sich Juden und Jüdinnen, aber nicht nur sie, gar nicht positiv äußern werden können. Und allgemein wird es für Demokraten und Demokratinnen interessant sein zu lesen, was auf dieser Website über Demokratie geschrieben wird:

„Ich verachte diese Demokratie“

ZZ schaltet Werbung für den Eckart, und

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Für Wolfgang Caspart ist ein Europa ohne Gott nicht mehr Herr der Welt … Über Pläne aus dem akademischen freiheitlicher Lager wurde auch schon geschrieben:

Auf dem WKR-Ball in der Hofburg bloß die feine Gesellschaft mit ihren Programmen aus ihrem Geist

Friedrich Romig verbreitet unter „Europa schafft sich ab“, was der Altabt von Heiligenkreuz vor einiger Zeit von sich gab, und welche Diagnosen Christoph Schönborn in den Vereinigten Staaten … Andreas Laun kann hier gleich dazugenommen werden …

Gregor Henckel Donnersmarck

Andreas Laun

Christoph Schönborn

Aber Friedrich Romig schreibt auch für Colourstudent und findet eine „neue Weltreligion“ …

Es ist nicht nur eine Männergesellschaft, auch eine Frau schreibt in dieser Ausgabe der ZZ, eine Landesrätin in Niederösterreich, irgendwas über Quoten …

Barbara Rosenkranz

Wenn das der Wähler wüßte

Die Wählerin aber weiß sehr viel, denn nach Wahlanalysen sind es im Vergleich zu Männern auffällig viel weniger Frauen, die Freiheitliche wählen …

Wieviel Freiheitliche wissen, oder eher, wie Freiheitliche ihr Wissen zu verkaufen versuchen, kann wieder in der aktuellen Ausgabe der ZZ gelesen werden, diesmal von E. K. L. Das dürften die Anfangsbuchstaben von Erich Körner-Lakatos sein, schreibt dieser doch diesmal als Geschichtsexperte auch über ein anderes geschichtliches Thema in dieser Ausgabe …

E. K. L. meint, Odin Wiesinger verwende für sein Logo keine Runen und die Salzburger Nachrichten seien im letzten März einem verfrühten April-Scherz aufgesessen, und es gehöre, wirft E. K. L. Redaktionen allgemein vor, zum journalistischen Handwerk Unkentnins, Fehlrecherchen, Unterstellungen

E. K. L. erklärt das Logo von Odin Wiesinger kenntnisreich, recht recherchiert und ohne Unterstellungen:

Die schlichte Wahrheit: Die angebliche Odal-Rune ist nichts anderes als ein stilisiertes O, das auf einem ebensolchen W thront.

Odin Wiesinger habe also, E. K. L. in der ZZ, lediglich O W stilisiert -, und herausgekommen sind, ach ein Wunder, keine Runen … Der wunderfreie Weg sonst ist und war, Runen zu stilisieren, um ein Beispiel aus der Zeitgeschichte, das ZZ selbst aus der Tiefe der Vergangenheit …, zu nehmen: das Abzeichen der SS eine individuell gestaltete Sig-Rune … Das Beispiel ist geschrieben, aber es wäre gar nicht notwendig gewesen, dieser Vorlage zu …, denn auch heutzutage werden T-Shirts mit individuell gestaltbaren Runen zum Verkauf …

In der Montage sind alle Zeichen angeführt, mit denen Sie überprüfen können, wie kenntnisreich, recht recherchiert und ohne Unterstellungen E. K. L. das Logo von Odin Wiesinger beschreibt …

Mehr will dazu nicht geschrieben werden, denn nicht nur im letzten Jahr wurde hier über Odin Wiesinger, genauer, über Dr. Martin Graf geschrieben, über Runen, über Ausstellungsorte …

Runen sind des Parlamentsgermenkünstlers ehrtreue Zeichen

Martin Graf, Odin Wiesinger – Was kommt zuerst auf die Leinwand, Runensignatur oder Bild?

Martin Graf eröffnet seinem germanischen Staatskünstler eine Ausstellung

NS Diese gar zurzeitige Ausgabe hat zum Hauptthema das Geschäft mit Adolf Hitler, worüber Klage geführt wird … Wird an ZZ allein gedacht, verwandelt sich die Klage bereits in einen Witz, und in einen Ganzjahresscherz, wenn -, aber über die Nationalismus- und Revisionismus-Industrie muß heute nichts geschrieben werden, auch dazu wurde bereits genügend

Endlich Schluß mit der medialen Überstellung von Organisierten Glauben

Es ist unerträglich und es wird immer unerträglicher, diese Überschwemmung mit Berichten über Organisierte Glauben, in diesem Fall über die römisch-katholische Kirche … Ob von Printmedien, ob von Fernsehsendern, ob von Radiosendern, ob von sogenannten neuen Medien, alles wird augenblicklich berichtet, alles wird sofort diskutiert, sogar die größten Nebensächlichkeiten, wie, aktuell jene, daß Helmut Schüller brieflich seinen Herrscher um ein Gespräch bitten …

Während es, um ein Land als konkretes Beispiel herauszugreifen, in Österreich doch so etwas wie eine breite Übereinkunft gibt, für eine Gesinnungsgemeinschaft wohl vor allem aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, keine mediale Propaganda für Nationalsozialismus und mehr noch für Kommunismus zu betreiben, wird für den Organisierten Glauben mit seinem Grätzelstaat in einem Stadteil von Rom freiwillig und ohne Not fortwährend die Reklametrommel geschlagen …

Es ist hoch an der Zeit, endlich und endgültig zu begreifen, daß die Ideologie von Organisierten Glauben ebenso überholt und ebenso zu verwerfen ist, wie die von Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus … Ein erster Schritt zur endgültigen Verwerfung der Ideologie der Organisierten Glauben ist damit zu setzen, dieser Ideologie nicht mehr diese bevorzugte mediale Plattform zu bieten …

Aber der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche hat die österreichischen Medien noch fest im Griff, Journalisten und Journalistinnen wähnen sich liberal, weil sie in ihren Glossen und Artikeln für eine andere Kirche, die möglich sein könnte, das Wort ergreifen, aber schlußendlich ist ihre Liberalität nur eine im engen Rahmen, der ihnen mit ihrer katholischen Erziehung genagelt wurde …

Am 20. April stellt Hans Rauscher im Standard die Frage, ob Helmut Schüller ein neuer Martin Luther sei? Als ob es nicht reichte, daß es schon einmal einen Martin Luther gab, mit seinem folgeschweren Antisemitismus, mit seiner Bewertung der als von Satan angestifteten Homosexulität, mit seinem deutschen Katechismus der Erziehung, ungehorsamen Kindern den Tod anzudrohen … Hans Rauscher wollte wohl mit seiner liberalen Gesinnung etwas Positives zu Helmut Schüller schreiben, aber wenn er ihn als neuen Martin Luther sieht … Ein Schritt noch vor dem oben gesetzten Schritt ist der, über Organisierte Glauben so zu berichten wie über andere Betriebe … Im Fall von Helmut Schüller hieße das, zu fragen, ob er denn ein Angestellter sei, der doch noch den Sprung in die Selbständigkeit wagt, einen eigenen Betrieb zu eröffnen …

Am 18. April 2012 im Standard ein Interview mit zwei Theologen, Paul M. Zulehner und David Berger, der nicht mehr Religion unterrichten darf … Es werden in diesem Interview zwar Plattformen wie „kreuz.net“ sehr kritisiert, auch vermutet, sie würden wieder Scheiterhaufen anzünden, wenn sie könnten … Paul M. Zulehner, loyal wie gewöhnlich, Christoph Schönborn wird es wieder gefreut haben … David Berger sagt in diesem Interview, er kenne in der Geschichte keinen Grätzelstaatherrscher, der so homophob agiere wie Joseph Ratzinger unter seinem pseudonymisierten Namen Benedikt XVI., eine Aussage, die daran denken läßt, daß Menschen gegen eigene Handlungen Phobien entwickeln können, diese aber nicht sich selbst zum Vorwurf machen, sondern andere dafür stellvertretend an das Kreuz … Eine weitere Aussage wird von David Berger wird jene interessieren können, die Mitgliedsbeiträge an diesen Organisierten Glauben bezahlen, es werde mit Kirchensteuergeld auch die Website „kath.net“ finanziert … Auf „kath.net“ schreibt auch Andreas Laun, ein leitender Angestellter, und es will nicht wiederholt werden, was schon geschrieben wurde, es geht um Abtreibung … Gerade das Thema Abtreibung zeigt sehr gut, daß sie alle aus dem gleichen fruchtbaren Schoß … Ob Andreas Laun, ob Christoph Schönborn …  Der Unterschied ist nicht im Denken, sondern im Formulieren, besonders grauslich formuliert „kreuz.net“ … Der Unterschied ist nicht im Denken, wie gesagt, aber ein Unterschied im Denken wäre auch vollkommen unerheblich, denn sie gehorchen weltweit alle dem Regelwerk dieses Organisierten Glaubens, sie sind nicht Wiederbetätiger, sondern Weiterbetätiger …

PS In der Einleitung zum Interview mit den zwei Theologen wird nicht zum ersten Mal einfach „Gemeinderat“ geschrieben, statt „Pfarrgemeinderat“ … Eine Schlampigkeit, die viel aussagt darüber, wie es tatsächlich um die Trennung von Kirche und Staat bestellt ist, nämlich schlecht …