Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Initiativbewerbungen Krematoriumsheizer in Auschwitz?

Ihre Initiativbewerbungen Krematoriumsheizer in Auschwitz, oder, ihr upward bullying, könnten Antworten auf die gern gestellte und nahezu unvermeidbare Frage sein, wenn es um Liebe geht, was denn an einem Menschen geliebt wird. Und auch die Frage wird gerne gestellt, woran denn abgelesen werden kann, was ein Mensch an einem Menschen liebt. Nun daran, ist eine oft zu hörende Antwort, was höflich übergangen wird, was von einem Menschen unkommentiert stehengelassen wird …

Norbert Hofer - Initiativbewerbungen KrematoriumsheizerDie Bewerbungen auf der freiheitlichen Website werden seit dem 23. September 2013 höflich übergangen, unkommentiert stehengelassen, auch von Heinz-Christian Strache, und mehr noch von Norbert Hofer, der als Autor dieser freiheitlichen Website einen noch direkteren Kontakt zu dieser freiheitlichen Website hat …

Norbert Hofer und Heinz-Christian Strache sind aber als Liebende keine Unwissenden, beide wurden über Twitter direkt informiert, wie gelesen werden kann. Die Bewerbungen ihrer Nächsten stehen aber weiter, auch heute noch, 18. Oktober 2013, auf dieser freiheitlichen Website zur weiteren Verbreitung unkommentiert und um weitere Zustimmung buhlend …

Die freiheitliche Unzensuriert At muß aber insgesamt als domes of christian love von ihren Betreibern und Betreiberinnen verstanden werden …

Wenn am 29. Oktober 2013 vor allem und ein weiteres Mal hauptverantwortlich christschwarze Abgeordnete Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen werden, wer wird das nicht verstehen können, sind doch Christschwarze ebenso von Nächstenliebe durchdrungen als …

Was Norbert Hofer und He.-Chr. Strache an ihren inländischen Nächsten lieben – Ihre Kindermordphantasien?

Ihre Kindermordphantasien, könnte eine Antwort auf die gern gestellte und nahezu unvermeidbare Frage sein, wenn es um Liebe geht, was denn an einem Menschen geliebt wird. Und auch die Frage wird gerne gestellt, woran denn abgelesen werden kann, was ein Mensch an einem Menschen liebt. Nun daran, ist eine oft zu hörende Antwort, was höflich übergangen wird, was von einem Menschen unkommentiert stehengelassen wird …

Die Kindermordphantasien auf der freiheitlichen Website werden seit dem 10. Juli 2013 höflich übergangen, unkommentiert stehengelassen, auch von Heinz-Christian Strache, und mehr noch von Norbert Hofer, der als Autor dieser freiheitlichen Website einen noch direkteren Kontakt zu dieser freiheitlichen Website hat …

Norbert Hofer - Freiheitlcher Dom der NächstenliebeNorbert Hofer und Heinz-Christian Strache sind aber als Liebende keine Unwissenden, beide wurden über Twitter direkt informiert, wie gelesen werden kann. Die Mordphantasien ihrer Nächsten stehen aber weiter, auch heute noch, 17. Oktober 2013, auf dieser freiheitlichen Website zur weiteren Verbreitung unkommentiert und um weitere Zustimmung buhlend …

Die freiheitliche Unzensuriert At muß aber insgesamt als a dome of christian love von ihren Betreibern und Betreiberinnen verstanden werden … Vor über drei Monaten, wie gelesen werden kann, wurden sie darüber ebenfalls über Twitter direkt …

Wenn am 29. Oktober 2013 vor allem und ein weiteres Mal hauptverantwortlich christschwarze Abgeordnete Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen werden, wer wird das nicht verstehen können, sind doch Christschwarze ebenso von Nächstenliebe durchdrungen als …

Werden Sie mit der Wahl von Norbert Hofer diesmal überzeugen können, nicht rücktrittsreif zu stimmen?

Wie das Endergebnis der über vier Jahre gelaufenen Umfrage zeigt, mit ihrer letzten Wahl konnten die Wähler und Wählerinnen im Parlament bis heute nicht überzeugen, mit Dr. Martin Graf eine gute Wahl getroffen zu haben.

Es wird aber wegen eines nächsten Freiheitlichen auf diesem Staatshochamtsstuhl keine neue Umfrage gestartet. Sondern die seit dem 18. Juni 2009 laufende Umfrage

Sollen alle Abgeordneten, die Mag. Dr. Martin Graf am 28. Oktober 2008 zum III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten?

beendet.

Rücktritte Abgeordnete - Endergebnis Langzeitumfrage 30-09-2013

Über vier Jahre konstant eine absolute Mehrheit für Rücktritte von allen Abgeordneten, die …

Nun, da die Langzeitumfrage beendet ist, soll doch etwas zum Endergebnis geschrieben werden, als Dank an die 2.113 Menschen, die sich daran beteiligten. Generell kann zu dieser Umfrage gesagt werden: über die gesamte Laufzeit von weit mehr als vier Jahren konstant hohe schlechte Werte für die Abgeordneten. Es gelang ihnen in all den Jahren nicht zu überzeugen, daß ihre Wahl eine richtige und gute war. Martin Graf bestätigte auch fünf Jahre lang nur eines, die bereits vor der Wahl geäußerten Bedenken und Befürchtungen, daß er nicht der geeignete Mann für diese Position sein wird.

Das freundliche freiheitliche Gesicht Hofer schreibt ein Handbuch

Norbert Hofer schreibt ein Handbuch und zeigt dabei sein freundlichstes Gesicht …

Und nun steht bevor, daß mit Ing. Norbert Hofer der  Hauptgesinnungshersteller freiheitlicher Weltanschauungsschriften auf diesen Stuhl gesetzt werden wird, wofür wohl wieder hauptverantwortlich die christschwarzen Abgeordneten sein werden … Es könnte aber noch schlimmer kommen, wenn Freiheitliche in die nächste Regierung kämen, und wird an die dritte Partei gedacht, die für eine solche Koalition vonnöten ist, dann würde es gänzlich abgründig werden, wobei nicht nur an das Stronach-als-Team gedacht werden darf …

Die Frage, die bereits bei der Bekanntgabe des Endergebnisses der Langzeitumfrage, würden Sie einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen, muß noch einmal und nicht nur hier, sondern von sehr vielen, gestellt werden:

Die Frage haben jetzt, ein weiteres Mal, die Abgeordneten im Parlament, die nun Wähler und Wählerinnen sein werden, zu beantworten … Wollen Sie wirklich, und damit sind vor allem die aus der christschwarzen Partei direkt angesprochen, wieder einen stereotypischen freiheitlichen Funktionär in eines der höchsten Staatsämter wählen?

Offene E-Mails an die Abgeordneten – Ein Nachtrag, 6. Oktober 2013

Offene E-Mails Wahl Norbert Hofer

Offene E-Mails an Abgeordnete des österreichischen Parlaments

Wie leicht etwas vergessen werden kann. Seinerzeit wurden die Abgeordneten direkt vom Start der Umfrage informiert. Es gebietet die Höflichkeit, diese auch vom Endergebnis direkt zu informieren. Daß es kein schmeichelhaftes Ergebnis ist, dafür sind Sie selbst mit Ihrer Wahl von Dr. Martin Graf … Es wird für Sie auch nicht schmeichelhafter werden, sollten Sie nun Ing. Norbert Hofer zum III. Präsidenten NR machen … Nicht nur mit Ihren Handlungen tragen Sie viel dazu bei, wenig Schmeichelhaftes über Sie sagen zu können, sondern auch mit Ihren Antworten: Lüge, oder Wahrheit aus Unwissenheit eines Volksvertreters …

Vergessen soll auch nicht werden, wie gut die Abgeordneten bereits vor der Wahl von Dr. Martin Graf von vielen Seiten her und mannigfach informiert waren: Der Präsident ist nicht schuld an seiner Wahl …

Wahlen in Österreich

Österreich, 29. September 2013

Es ist ein Lachen in der Trachtenwelt,
Als ob die Klugheit gestorben wär.
Und die Dummheit, die nun gewählt,
Lastet schwer.

Komm, laß uns mehr noch entbergen …
Der Geist liegt in aller Köpfen
Wie in Särgen.

…
…
…

NR-Wahl Österreich 29-09-2013PS Es war nicht schwer, das vor Wochen zu schreiben, denn das Schlimme in Österreich ist, es bedarf nicht des Hellsehens noch des Kartenlegens, um festzustellen, es wird schlimm bleiben, und es kann bloß … wird noch schlimmer werden …

PPS Gewählt wurde – auch – eine Mehrheit für Christschwarze, Freiheitliche, Stronach-als-Team und … Neos, das sind jene, denen ein anderer Reicher die Luftschwimmflügerln wenigstens nur nicht sich selbst anzog und mediale Luft …

PPPS In den ersten Reaktionen feiert Stronach-als-Team, das sich dafür die Stimme von Robert Lugar nimmt, diese gewählte Dummheit und die eigene Vergeßlichkeit über das Entstehen des Stronach-als-Teams exemplarisch, wenn es sagt, es habe die Mandate verdoppeln können. Die gewälte Dummheit und die eigene Vergeßlichkeit werden aber noch übertroffen durch das Vorführen des Unverstehens der Demokratie. Es werden Mauscheleien, die Stronach-als-Team die ersten Mandate bescherte, als Wahl gesehen, Mauscheleien also mit demokratischen Wahlen gleichgesetzt …

Pädagogik und Frauenbild der Freiheitlichen sind aus der Zeit der Kriegserziehung

Die aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ bietet die Gelegenheit, einmal die Frage zu stellen, welcher Zweck wird mit den Empfehlungen zur Wiederlesung von Büchern, die mehr als weniger schon zu Staub verfallen sind, verfolgt, und beinahe könnte der freiheitlichen ZZ dafür gedankt werden, daß diesmal kein Sänger der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen Reiches zur Wiederlesung empfohlen wird, sondern Wilhelm von der Mühle, die bereits 1927 verstarb …

Diesmal aber muß Helge Morgengrauen gänzlich auf biographische Hinweise verzichten, er kann diesmal nicht einmal nach freiheitlicher Gesinnung und freiheitlicher Weltanschauung und freiheitlicher Geschichtsschreibung biographische Angaben selektieren … Vielleicht ist Helge Morgengrauen diesmal einfach daran gescheitert, eine Lösung dafür zu finden, etwas Biographisches über einen Mann zu schreiben, der in Wirklichkeit eine Frau war …

Wilhelm von der Mühle hieß Sophie Kloerss.

Gemäß freiheitlicher Weltanschauung kann Helge Morgengrauen bei seiner Empfehlung zur Wiederlesung von Jan Feuerkopf nicht umhin zu betonen,

[w]ie sich das dazumal für ein ordentliches Buch für junge Deutsche gehörte, macht Jan natürlich seinen Weg und wird ein tüchtiger Seemann.

Ordentlich und tüchtig – die deutschen Flaggenwörter der Freiheitlichen heute noch, mit denen sie einziehen in die Gerichte …

Wer aber, um zur eigentlichen Frage nach dem Zweck dieser Empfehlungen zu kommen, ist die Zielgruppe für derartige Bücher? Kinder und Jugendliche werden die freiheitliche ZZ nicht lesen, außer sie sind die Kinder von freiheitlichen Abgeordneten  auf Europa-, Bundes-, Landes- und Gemeindeebene und freiheitliche Jungfunktionäre und Jungfunktionärinnen …

Freiheitliche lieben ihre Kinder und wer Kinder liebt, gönnt ihnen schon auch eine spannende Lektüre, wenn auch keine gesinnungsfreie … Und wie es Freiheitliche mit Kindern undeutschen Blutes halten – wer kann schon so ein großes Herz haben?

Freiheitliche pädagogische GrundlagenDie Zielgruppe sind also der alte freiheitliche Kader und die eigenen Kinder, die später dann der alte freiheitliche Kader sein werden, der nicht nur die freiheitliche ZZ liest, sondern auch die freiheitliche ZZ füllt, von Barbara Rosenkranz abwärts bis zu Heinz-Christian Strache und Martin Graf aufwärts und so weiter und so fort. Dem eigenen Kader also das ideologische Rüstzeug gemäß ewiger freiheitlicher Werte zu liefern …

Wie ungültig diese freiheitlichen Werte geworden sind, müssen Wähler und Wählerinnen entscheiden, denn beispielsweise den Christschwarzen mit ihrem Michael Spindelegger fehlt dazu jedwede Beurteilungskraft; Christschwarze sind nach wie vor nicht abgeneigt, mit diesem durch die freiheitliche ZZ ideologisch geschulten Kader eine Regierung zu bilden …

Wilhelm von der Mühle hieß also Sophie Kloerss und veröffentlichte auch andere Bücher, beispielsweise 1915: „Im heiligen Kampf – Eine Erzählung für junge Mädchen aus dem Weltkrieg“, 1920: „Vaterhaus und Vaterland“ …

Ob ein freiheitlicher Kader mit derartigen pädagogischen Grundlagen und einem derartigen Frauenbild noch weiter im Parlament als gesetzgebender für die heutige Zeit … Wähler und Wählerinnen werden schon morgen die Antwort darauf geben …

Es wäre tatsächlich eine politkulturelle Wende, würden Freiheitliche morgen mit gerade einmal 3,85% Stimmenanteil in die Nacht der Bedeutungslosigkeit entschwinden müssen, womit der Übergang geschaffen ist, zu einem weiteren freiheitlichen Gesinnungspfeiler, der dem Heute ganz und gar nicht mehr entspricht, nämlich zur Kulturpolitik, wie sie von Heidemarie Unterreiner in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ ersehnt wird, mit ihrem Streben nach dem „Wahren, Guten und Schönen“ und dem „deutschen Kulturraum“ … Was Freiheitliche tatsächlich darunter verstehen, muß nicht mehr ausgeführt werden:

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist

Geistgrundlagen des freiheitlichen KadersPädagogik, Frauenbild, Kultur – was noch fehlt, ist die Demokratie … Auch dafür liefert die freiheitliche ZZ dem freiheitlichen Kader ideologische Grundlagen. Freiheitliche Demokratie ist, wenn über den Diktator deutschen Blutes gut geschrieben wird, ist er doch ein Mensch, der sich gerne Weißwürste gönnt, während ihn Menschen unterhalten dürfen … Dafür hat ein Diktator schließlich ein Volk – wozu wäre es sonst gut? Und ein Diktator macht es mit sich demokratisch aus, wer zu diesem Volk gehört und wer nicht … Alfredo Stroessner wußte, wer in das Land kommen durfte – ach, all die Armen deutschen Blutes, die in Auschwitz ihre Arbeitsplätze verloren … Und Alfredo Stroessner wußte, wer im Land nicht mehr bleiben darf … Aber wohin mit diesen Menschen? Der Tod ist eine Erlösung, wußte Alfredo Stroessner nach guten alten deutschen Sitten … Möglicherweise wird Ernst Körner-Lakatos mißverstanden, und er schreibt, wenn er über Geschichte schreibt, in Wahrheit Satiren, und wenn Erich Körner-Lakatos Satiren schreibt, über Geschichte, weil er bloß daran erinnern will, was für Sachen einst geschrieben wurden, wie einst Satire verstanden wurde, vor langer langer Zeit, aber heute, und darauf möchte Erich Körner-Lakatos bloß hinweisen, sind solche Satiren menschgemäß nur noch Historie …

NS Der bravste und gelehrigste Schüler der freiheitlichen ZZ dürfte Norbert Hofer sein, werden die Papiere gelesen, für die er verantwortlich … Ob er sich nun von den Christschwarzen die Belohnung erhofft, wie diese bereits Martin Graf zuteil wurde? Und wenn ja, wird es Norbert Hofer ebenso danken, wie Martin Graf? Mit einer fünfjährigen permanenten Affäre?

Mit den Christschwarzen droht die Auferstehung des Kirchenstaates

In Österreich ist es ohnehin nicht so, daß von einer klaren Trennung zwischen Staat und Kirche gesprochen werden kann; es herrschen äußerst schlampige Verhältnisse zum größtmöglichen Vorteil in erster Linie des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche …

Nun scheinen die Christschwarzen daran gehen zu wollen, diese schlampigen Verhältnisse in Ordnung bringen zu wollen, und was das heißt, wenn Christschwarze sich nicht mehr mit der zweiten Position in der Regierung begnügen müssen – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, kann an den Zeichen, die es dafür bereits gibt, abgelesen werden …

Die Kirche wählt jetzt schon für das Innenministerium die Flüchtlinge aus, die aktuell von Syrien …

Mit Spindelegger aus der Tradition in die Tradition

Mit Michael Spindelegger aus der Tradition in die Tradition – Ein Kreisgang

Der Kirche tragen jetzt schon Soldaten des Bundesheeres, wie erst vor kurzem ausführlich berichtet,  die Frau Maria über die Felder … Das war zwar in Wien, aber Stadt kann im Zusammenhang mit den Christschwarzen nicht mehr geschrieben werden, die vor der Stadt warnen, vom Land ihr Heil erwarten, und die Verlandlerung gehört zu einem Kirchenstaat wie zur Frau Maria der geleugnete Ehebruch … Die Verdorfung schreitet ja jetzt schon voran – sichtbares Zeichen: die Tracht …

Möglicherweise holt Michael Spindelegger in einer Halbabendschule noch den Prälaten nach, ehrgeizig genug für das eigene Fortkommen ist er ja … Anderseits gibt sein jetziger Titel auch schon viel her, klingt eigentlich mehr als Prälat – Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem – korrekt heißt es „heiligen“, aber ganz automatisch verwandelt sich beim Schreiben heilig in aufgelassen … es gehört aber zum Wesen der Écriture automatique, sie nicht zu korrigieren …

Wenn also Michael Spindelegger das werden sollte – Wählerin und Wähler hüt‘ davor! -, was er sich erträumt, wird seine Visitenkarte ihn wohl wie folgt beschreiben:

Dr. Michael Spindelegger
Spindlelor
Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem

Eine ganz geglückte Übersetzung für das Kunstwort aus spindle und chancellor wurde noch nicht gefunden; vorgeschlagen, um ein wenig zu illustrieren, was dieses Wort bedeutet, wurde u.a. schon: Pfaffenkappler …

Nicht auszudenken, was dann, sollte Michael Spindelegger … werden – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, was Christschwarze jetzt bloß träumen, auf die Menschen in diesem Land hereinbrechen könnte, wenn Christschwarze ihren Wahlspruch Tradition aus Tradition ungehindert in Taten … das Land in einen Kirchenstaat …

Das Harmloseste noch könnte sein, daß auf Behördenschreiben zusätzlich zu den Bildern von beispielsweise Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz das Foto des höchsten leitenden Angestellten in Österreich, also von Christoph Schönborn, oder schlichter aber kampfbewußter das Kreuz … Oder das Foto von Klaus Küng zur klaren Verlautbarung, was Reaktion heißt … Nach dem Proporz müßte es aber ein Bild von Andreas Laun sein, denn ohne Freiheitliche wird Michael Spindelegger kein Spindlelor … Und es wird zu wenig sein, noch eine dritte Partei wird benötigt werden … Abgründiger geht es dann aber kaum bis gar nicht mehr …

Gebückte Staatshaltung - das Harmloseste noch in einem KirchenstaatDas Harmloseste in diesem Abgrund könnte auch noch sein, daß die gebückte Haltung zur Staatshaltung erhoben wird, wie sie Michael Spindelegger schon vorzeigte, in einem Grätzel von Rom …

Nicht mehr so harmlos könnte die Sozialpolitik sein, wird an den christschwarzen Ahnherr Leopold Kunschak …

Nicht mehr so harmlos könnte die Lohnpolitik sein, oder doch harmlos für …, weil es keine mehr geben könnte, sieht Michael Spindelegger doch jetzt schon nur Arbeitnehmerinnen, die mit ihrem Lohn zufrieden …

Nicht mehr so harmlos könnte … Es muß nicht noch mehr angeführt werden, entscheidend ist, sich am 29. September 2013 zu erinnern, und mit Bestimmtheit fällt jedem Wähler und jeder Wählerin alles und noch viel mehr ein, als hier erwähnt wurde, was gegen …

Die unnötigen Geschäfte der Medien für die Freiheitlichen

Es gibt keine besseren Helferinnen als die Medien für die Freiheitlichen. Wie auch die aktuellste Aufregung wieder einmal zeigt. Wie rasch wurden ausgestreckte Hände als „Hitlergruß“ prominent und breit von Medien verkauft …

Was für eine plakative und inhaltsleere …

Wie billig es Freiheitlichen gemacht wird

Und wie lange wird diese neuerliche Austilgungsphantasie den Freiheitlichen auf ihrer Website lieb und teuer sein, sie also zur Weiterverbreitung stehenlassen?

Und auch wenn es der „Hitlergruß“ ist (der es diesmal wohl doch nicht war, zum Gaudium und zur billigen Entlastung der Freiheitlichen), können Freiheitliche mit Recht sich stets damit herausreden, sie seien nicht dafür verantwortlich, welche Gesten ihre Klientel …, daß die Klientel der Freiheitlichen die Freiheitlichen mißverstehen, können Freiheitliche stets sagen, sei nicht die Schuld der Freiheitlichen …

Freiheitliche verbreiten kriminelle Anschuldigungen gegen Bundeskanzler

Printscreen vom 27. September 2013.

Menschgemäß ist das aber stets bloß ein Achtel der Wahrheit …Was aber Medien, die auch mit solchen Berichterstattungen die Geschäfte der Freiheitlichen unnötigerweise besorgen, nicht breit und prominent und rasch verbreiten, sind die Ungeheuerlichkeiten, für die Freiheitliche einzig und allein verantwortlich und zur Verantwortung zu ziehen sind …Um nur ein Beispiel dafür aus dieser Woche heranzuziehen.

Seit dem 23. September 2013 sind Freiheitliche nicht imstande und wohl vor allem nicht willens, die kriminellsten Anschuldigungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann von ihrer Website zu nehmen, und auch nicht all das andere Verabscheuungswürdige …

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Wie der heute, am 27. September 2013, gemachte Printscreen zeigt, die Zustimmung ist seit der ersten Veröffentlichung am 25. September dazu wieder ein wenig gestiegen … Es müssen den Freiheitlichen derartige Kommentare wohl sehr gut gefallen, wenn sie es in vier Tagen nicht schaffen wollen, derartiges zu löschen …

Zu oft also agieren Medien nach dem Motto, die Klientel und die Mitarbeiter sind schlecht, aber die Obrigkeit … Ja, die Obrigkeit, die tritt gesittet hin, wie im Oktober sie, die Freiheitlichen, es wieder zeigen werden, in Berlin – in der Messe …

Vielleicht liegt es daran, daß aus diesem Lager unter Umständen – der Wähler und die Wählerin außerhalb des Parlaments mögen dies verhüten – der nächste III. Präsident NR … Ein Präsident ist den Medien halt doch näher als … Das ist auch, kann ergänzend geschrieben werden, ein Teil der Drei-Kasten-Politik der österreichischen Medien …

Die von Freiheitlichen umbullte Frau Deutschtum Reich ist sehr lange schon tot

Es ist noch Wahlkampf. Und wenn Sie jetzt noch immer meinen, die Freiheitlichen buhlen um Ihre Stimme, weil die Freiheitlichen sich dann für Sie einsetzen werden, für Ihr Wohlergehen ihre Kraft … Dann irren Sie sich. Die Freiheitlichen wollen Ihre Stimme, um diese ihrer angebeteten Dame als Geschenk darzureichen, um von ihr erhört zu werden, von der für Freiheitliche „edelsten Dame“ mit Namen „Deutschtum Reich“, wobei versucht wird zu behaupten, es seien sogar zwei Damen … Dann jedoch „dienen“ sie ohne Herz, oder sie haben drei Herzen, eines für jede Dame und eines, steht geschrieben, haben sie auch noch für das „Volk“ … Eine derartige anatomische Anomalie aber ist nicht bekannt. Sie haben menschgemäß ein Herz, und dieses ganz ihrer Frau Deutschtum Reich verpfändet – allerdings könnte Reich auch der Vorname sein, das ist bei diesen als Namen eingesetzten sächlichen Hauptwörtern nicht eindeutig zu bestimmen …

Frau Deutschtum Reich - Von Freiheitlichen umbuhltEs irren sich aber die Freiheitlichen ebenfalls, oder sie irren sich auch nicht, und sie haben bloß eine ganz eigene Wahrnehmung von der Welt. In der ganz eigenen freiheitlichen Wahrnehmung der Welt ist das Tote lebendig und das Lebendige tot. Sonst in der Welt, zu der Freiheitliche keinen Zugang haben und finden, wird schon lange gewußt, daß die von Freiheitlichen umbullte Frau sehr lange schon tot ist …

Aber Freiheitliche lesen so viele alte und das heißt tote Bücher, in denen ihre Frau Reich Deutschtum als Lebende geführt wird, daß beinahe Verständnis aufgebracht werden könnte, wenn Freiheitliche das Tote und das Lebendige nicht zu unterscheiden vermögen, aber auch, daß Freiheitlichen die Zeiten durcheinanderkommen, sie nicht mehr wissen können, in welcher Zeit sie …

Freiheitliche lesen also die Bücher, die in der wirklichen Welt auf Dachböden, in Kellern, in Antiquariaten vermodern, es sogar immer seltener wird, daß Historiker oder Literaturhistorikerinnen noch das Erbarmen aufbringen, den Schreien dieser Bücher nach Lesenden nachzugeben …

Aber die Freiheitlichen kriechen durch diesen Bücherschlamm und holen eines nach dem anderen hervor. Wie auch wieder in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ. Diesmal ist es Franz Karl Ginzkey – unnötig zu schreiben, wessen Reich auch er Sänger war …

Freiheitliche haben aber nicht nur eine ganz eigene Welt, die sonst für alle schon lange untergegangen ist, in der sie, die Freiheitlichen, nur von Totem umgeben sind, in der sie, die Freiheitlichen, nur Zwiesprache mit Toten halten, um eine tote Frau bullen – was für eine gespenstische Welt … Freiheitliche suchen aus ihren toten Büchern auch stets mit größter Zielsicherheit die Stellen heraus, die … Möglicherweise besitzen Freiheitliche aber die größte denkbare Sehschwäche, und es ist ihnen durch dieses psychosomatische Leiden gar nicht möglich, beispielsweise das zu erlesen, was auch ihr Franz Karl Ginzkey geschrieben hat, als er noch kein Reichssänger war, in seinem von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung aus dem Schlamm gezogenen Buch „Der von der Vogelweide“:

Er kenne nur einen Gott, das sei die Vernunft, und ein vernünftiges Wort an den Sultan werde ihm größeren Vorteil bringen, als jegliches Litaneien und Heidenabschlachten.

Anderseits, wie können Freiheitliche, die von der Vernunft nur und auch nur vielleicht lesen, an die Vernunft glauben, wenn schon Franz Karl Ginzkey, der die Vernunft schreibend zum einzigen Gott erhob, die Vernunft vergaß, um alsbald Sänger des Reiches zu werden …

NS Im christschwarzen regierten Niederösterreich singt wohl ein Erwin Pröll heute noch die Landeshymne laut und vielleicht falsch mit, gedichtet von Franz Karl Ginzkey – „Getreu dem Geist der Ahnen“ … Die Christschwarzen, und ihnen voran Michael Spindelegger, klopfen wieder um Einlaß in die Tradition, aber in der wohnt die Zukunft ebenso wenig, als in der Welt der Freiheitlichen, an deren Budentor sie auch in verzweifelter Suche nach …

NNS Und was noch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ steht, in dieser ganz im Wahlkampfeinsatz stehenden Ausgabe, die die „wahre Alternative“ anpreist … Es ist diesmal tatsächlich wahr, was die freiheitliche ZZ schreibt, aber ungewöhnlich bescheiden formuliert das die freiheitliche ZZ … Die freiheitliche ZZ hätte ohne weiteres schreiben können, sie, die Freiheitlichen, seien alternativlos – in ihrer Welt … Das hätte ihre Dame erwecken können, und was wäre das für die Freiheitlichen für ein schöner Wahlerfolg am kommenden Sonntag geworden: eine einzige Stimme, aber was für eine, das erfolgreiche Ende eines jahrzehntelangen Umbullens …

NNNS In einem Nach-Nach-Nachsatz findet sich der Platz, um Erich Körner-Lakatos zu sagen, üben Sie, Erich Körner-Lakatos, üben Sie weiter, noch sind Sie bei der Satire nicht angelangt – aber nicht öffentlich … Was Sie diesmal ablieferten, kann – um Ihnen Hoffnung zu machen, soll Ihnen aus dem Wort Satire das „i“ zugestanden werden – genannt werden: Verharmloserei, Verfälscherei, Aufwiegelei …

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Das muß gegen den eigenen Willen so kraß betitelt werden. Denn anders kann diese neuerliche Ungeheuerlichkeit auf einer freiheitlichen Website nicht deutlich genug gemacht werden. Denn nichts anderes will einer aus der Schreibstaffel wieder erleben: ein blutrünstiges Regime, das wieder Menschen beseitigt, einen Staat ohne Rechtsstaatlichkeit, eine Diktatur, in der Menschen nur für ihre Gedanken verfolgt werden, dafür weggesperrt werden sollen, nur weil sie denken, und zwar so lange sollen sie weggesperrt werden, bis diese Menschen, die nichts getan haben, außer nur zu denken, die nichts verbrochen haben, außer nur einer anderen politischen Gruppe anzugehören, in Krematorien verbrannt werden können …

Dieser aus der Kommentarstaffel will sie zwar im „Knast“ sehen, aber dieser kann kein Gefängnis nach rechtsstaatlichen Prinzipien mehr genannt werden, wenn Menschen nur wegen ihrer Gedanken und ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen Gruppierung eingesperrt werden sollen – das sind Konzentrationslager. Und um das Grauen von Konzentrationslagern kurz und bündig zu beschreiben, mußte der Name Auschwitz angeführt werden, das Synonym schlechthin für Grauen und Blutrunst, für Vernichtungslager …

Freiheitliche Schreibstaffel unzensuriert

„Denn wer bewusst das Volk belügt, betrügt und volksverraeterisch tätig ist gehört von der Gesellschaft entfernt. Ich hoffe es kommt die Zeit und ich darf es erleben wie diese Volksverraeter bestraft werden.“

Und der Skandal jetzt daran ist, das steht wieder auf der freiheitlichen Website, deren Gründung eine Initiative freiheitlicher Nationalräte ist, aus deren freiheitlichem Umfeld der nächste Dritte Nationalratspräsident, geht es nach den Freiheitlichen, kommen soll, nämlich Norbert Hofer. Und der größere Skandal nach der Nationalratswahl am 29. September 2013 wird sein, daß christschwarze Abgeordnete diesen wieder hauptverantwortlich auch dazu machen werden, wenn …

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, daß diese neuerlichen Phantasien und Vorschläge zur Gesellschaftsgestaltung brutalster, rohester und unzivilisiertester Art seit zwei Tagen auf der freiheitlichen Website zu lesen sind, diese also nicht augenblicklich gelöscht worden sind. Denn es sind nicht diffus gegen irgendwen formulierte Verfolgungsforderungen blutrünstigster Art und schamloseste Verleumdungen und widerwärtigste Unterstellungen, sondern konkret gerichtete gegen Menschen, die nicht den Freiheitlichen angehören, also einer bestimmten anderen Partei, und infamste Unterstellung sogar direkt gegen einen einzelnen, nämlich gegen Bundeskanzler Werner Faymann … Das sind derart kriminelle Anschuldigungen, die nicht zitiert werden wollen, aber als Beweis mußten diese gegen den eigenen Willen auf die carte postale geklebt werden.

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, nicht nur, daß es die Freiheitlichen nicht löschen, sondern auch, daß dieser aus der Schreibstaffel auch Zustimmung erhält, wie gelesen werden kann, es also nicht nur die Vorstellungen eines einzelnen sind … Freiheitliche ihm diese Propaganda also ermöglichen …

Und die ständige skandalöse Ungeheuerlichkeit daran ist, es ist kein Einzelfall, daß auf der freiheitlichen Website Mordphantasien für Monate nicht gelöscht werden …

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Website auch noch in die nächste Regierung kommen wird, wieder kommen wird, nur weil die Christschwarzen ihrem Michael Spindelegger seinen Traum erfüllen wollen. Dieser Skandal kann verhindert werden: 3,85 Prozent sind für Freiheitliche mehr als genug.

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Zeitung, wie es die freiheitliche ZZ ist, wieder in das Parlament wird und wieder den Dritten Nationalratspräsidenten stellen wird, nur weil Michael Spindelgger realiter seinen Traum, er könne etwas tun, zerschellt sehen will, auf Kosten der Menschen in diesem Land, wobei ohnehin schon klar ist, es ist nur ein Traum von ihm, daß Michael Spindelegger etwas schaffen könne, etwas zum Wohlergehen der Menschen in diesem Land beitragen könne. Dieser Skandal kann verhindert werden, deshalb – mit weiteren Informationen – noch einmal: 3,85 Prozent Stimmenanteil für Freiheitliche sind im Grunde schon bei weitem zuviel.

Die Drei-Kasten-Politik der Medien – Am Beispiel der Wahlkämpfe

Der Politik wird viel vorgeworfen. Eigentlich wird alles schon der Politik zum Vorwurf gemacht. Die Politik ist die Schuldige. Die Politik muß zur Richtstatt geführt werden. Die Vorwürfe an die Politik und die Anklage der Politik sind in den Akten zu lesen, die unter dem Titel Medien bekannt sind, die diese Vorwürfe und die Anklage transportieren und massenhaft verteilen. Zu oft auch die Vorwürfe und die Anklage erst erzeugen, um sie dann gewinnbringend zu veräußern.

Was aber die Medien unter Politik anbieten, ist nur ein Ausschnitt der Politik, und eigentlich schon nur mehr ein sehr geringer Ausschnitt der Politik …

Dreikastenpolitik der Medien

Insgesamt 14 Parteien kandidieren – Breite und prominente Berichterstattung nicht einmal über die Hälfte der wahlwerbenden …

Wenn hier von Medien gesprochen wird, dann sind stets die auflagenstarken Medien gemeint, also der sogenannte Boulevard. Allerdings ist eine französische Bezeichnung für diese Medien ein allzu vornehmes Wort, das sich die gutter press zur Eigenerhebung des Ansehens wohl selbst gegeben hat, während die treffendere und seit etlichen Jahren bevorzugte Bezeichnung für den Boulevard gutter press ist, das mit Gossenpresse am treffendsten wohl übersetzt ist. Zu den auflagenstarken Medien, die stets gemeint sind, wenn hier von Medien gesprochen wird, gehören auch die sogenannten und österreichischen Verhältnissen gemäßen und noch so aber wie lange noch so zu nennenden Qualitätszeitungen.

Fernab von diesen auflagenstarken Medien gibt es menschgemäß Publikationen, die ein umfangreiches Bild der Politik präsentieren, die aber in der breiten Öffentlichkeit kaum bis keine Beachtung finden. Damit aber Politik breit wirken kann, breiten Zuspruch erfahren kann, breite Mitwirkung hervorruft, braucht Politik unbedingt eine breite Öffentlichkeit, somit auch die gutter press und die auflagenstarken Qualitätszeitungen.

Während es also längst schon eine Politik gibt, die nichts mit der von den Medien verbreiteten und darüber hinaus äußerst eingeschränkten Politik zu tun hat, um es kurz und griffig zu sagen, eine andere Politik längst schon aktiv ist, verbreiten die Medien nach wie vor und weiter ein mit reichlich Patina überzogenes Politikbild. Generell kann beispielsweise an die common-sense-Bewegungen  und an aberviele weitere politisch determinierte Initiativen verwiesen werden, die in den Medien nicht vorkommen, trotz des Umstandes, daß die Bewegungen politische Weltentwürfe und politische Visionen – Geschenke-Ökonomie, Grundeinkommen, Urban gardening und so weiter und so fort – vorweisen können, werden sie von den Medien ignoriert, obwohl Medien zugleich klagen, es würde keine politischen Visionen und politische Weltentwürfe mehr geben. Das würde hier zu weit führen, zumal es darüber fernab der Medien genügend Informationen gibt, die eingeholt werden können und müssen, weil ebendie Medien diese nicht …

Und das wäre auch eine Themenverfehlung, wurde doch im Titel versprochen, über die Drei-Kasten-Politik der Medien am Beispiel der Wahlkämpfe zu schreiben …

Das aktuelle Beispiel ist menschgemäß der Wahlkampf zur Nationalratswahl am 29. September 2013. Was über diesen Wahlkampf gesagt werden kann, kann im Grunde über alle Wahlkämpfe in diesem Land gesagt werden, ganz gleich ob auf Bundesebene, ganz gleich ob auf Landes- und Gemeindebene, aber auch auf europäischer Ebene.

Nicht die Politik erhält das System, das inzwischen schon derart von Rechts und Links in Verruf geraten ist, sondern die Medien erhalten dieses System, und zwar dadurch, daß sie eine Drei-Kasten-Politik betreiben.

Am meisten verbreitet und bevorzugt wird die erste Kaste. Zu der gehören die Parteien, die im Parlament vertreten sind. Zur zweiten Kaste gehören Parteien, die nicht im Parlament vertreten sind, aber einen Reichen in ihren Reihen haben, um in den Medien ein wenig mehr Beachtung als die dritte Kaste zu finden, zur der, zur dritten Kaste, gehören die Parteien, die weder im Parlament sind noch mit einem Reichen aufwarten können.

Es wird also von den Medien massiv verbreitet und damit massiv verfälscht, es würde sich nur die erste Kaste zur Wahl stellen, als wäre nur die erste Kaste für die Politik die entscheidende Kaste.

In den Medien von der dritten Kaste in die zweite Kaste aufzusteigen, um wenigstens ein wenig mehr mediale Aufmerksamkeit zu bekommen, gelingt nur und ausschließlich mit einem Reichen, wie das Beispiel der Neos zeigt. Ohne Hans Peter Haselsteiner würden die Neos wie eine Partei aus der dritten Kaste behandelt werden, also ignoriert, alibihaft … Mit einem Reichen ist es also möglich und nur mit einem Reichen ist es möglich, sogar eine eigene Wahlarena-Sendung zu bekommen, und nicht nur das, ein Reicher wird sofort, egal welcher chancenlosen Kleinstpartei er angehört, zum Ministerkandidaten erhöht. Mit einem Reichen ist es also vollkommen egal, ob je die Chance besteht, in das Parlament gewählt zu werden oder nicht. In der dritten Kaste müssen Parteien ohne Reiche ihren Wahlkampf mühsam und aussichtslos absolvieren, wie beispielsweise die Piratenpartei, die KPÖ …

Zu den Medien gehören menschgemäß auch die Fernsehsender mit hohen Reichweiten, die ebenfalls diese Drei-Kasten-Politik betreiben. Wobei sich die sogenannten Privatsender wie der ORF verhalten, als wären sie auch dem ORF-Gesetz mit seiner Verpflichtung zur Objektivität unterworfen. Gerade aber der ORF verletzt seine Objektivtätsverpflichtung ständig, denn nirgendwo im ORF-Gesetz wird davon gesprochen, die Objektivität verpflichte den ORF dazu, nur über die im Parlament vertretenen Parteien zu berichten. Ganz im Gegenteil. Der ORF schränkt seine Informations- und Objektivitätspflicht auf die erste Kaste ein …

Es wird menschgemäß der Einwurf kommen, es wird ja auch über die dritte Kaste berichtet, auch der dritten Kaste wird Platz eingeräumt. Aber in welchem Ausmaß? Es ist ein Alibi, mit dem kein Täter und keine Täterin ihre und seine Unschuld beweisen könnte.

Es hätte auch die Drei-Klassen-Politik der Medien genannt werden können, aber Kasten ist zutreffender. Denn es hat auch etwas mit Kasteldenken zu tun, etwas mit dem mausstarren medialen Blick auf die Schatulle der Reichen, um noch einmal auf Hans Peter Haselsteiner zurückkommen. Die gleichen Voraussetzungen, um in den Medien als Ministerkandidat breit geführt zu werden, bringt beispielsweise auch ein Kandidat von den ebenfalls kandidierenden Christen mit, beide gehören einer Partei an, die nicht im Parlament vertreten sind, beide Parteien sind Kleinstparteien und beide Parteien haben nach Meinungsumfragen nicht die große Chance, in das Parlament zu kommen. Und es kann noch ein Reicher angeführt werden, vor dessen Schatulle die Medien noch erstarrter verharren – Frank Stronach … Noch nie wurde einem Nichtreichen, der eine neue Partei gründete, aber dafür mit politischem Inhalt derart exzessive mediale Aufmerksamkeit zuteil, wie eben Frank Stronach, dessen Schatuelle leer von politischem Inhalt ist.

Das Kasteldenken zeichnet sich auch dadurch aus, daß auf die erste Kaste gestarrt wird, also auf die Parteien, die im Parlament vertreten sind, als wäre es schon sicher, daß es so bleiben wird, daß diese Parteien wieder in das Parlament gewählt werden, und deshalb müsse der ersten Kaste auch mehr Beachtung zuteil werden. Wie aktuell in Deutschland passiert, ist das nicht so sicher, die FDP ist draußen, draußen aus der Regierung, draußen aus dem Parlament … Und in Österreich wird gerade den Blaßblaufreiheitlichen immer noch größter medialer Platz eingeräumt, während es mehr als ungewiß ist, ob die orange eingefärbten Freiheitlichen nach dem 29. September 2013 das Parlament von innen sehen werden, naja, vielleicht noch als Besucherinnen auf der Zuschauertribüne … Darüber hinaus, was haben diese Blaßblaufreiheitlichen politisch anzubieten, das diese mediale Aufmerksamkeit noch irgendwie rechtfertigen könnte? Das ist eigentlich keine Frage mehr, sondern schon die Antwort …

Und es spricht auch für den Begriff Kaste die Tatsache der Trennung zwischen den Kasten. Die Wahlsendungen der Fernsehsender zeigen diese Trennung sehr deutlich und beispielhaft auf: es wird innerhalb der Kasten diskutiert, eine Durchmischung findet nicht statt. Ein Kandidat beispielsweise von der Partei „Der Wandel“ darf nicht einmal mit einem Josef Bucher, dem gerade noch vier Tage der Arbeitsplatz Parlament …, eine öffentliche Fernsehdiskussion führen, geschweige denn mit einem Bundeskanzler. Der dritten Kaste wird gerade einmal angeboten, untereinander zu diskutieren, um sich so gegeneinander Stimmen abzuwerben. Aber die dritte Kaste tritt nicht gegeneinander an, fehlte gerade noch, daß für die dritte Kaste eigene Wahlen …

Mit Politik einhergeht auch stets die Diskussion um Demokratie, um, wie es jetzt so gerne formuliert wird, direkte Demokratie … Und der Politik wird vorgeworfen, Verhinderin des Ausweitung der Demokratie zu sein, und auch dieser Vorwurf wird breit von den Medien gestreut … Aber welche Rolle spielen die Medien selbst dabei? Wieder eine ganz und gar nicht förderliche. Wenn an die unselige Volksbefragung zum Bundesheer im Jänner 2013 erinnert werden darf. An diesen Versuch der sogenannten direkten Demokratie. Was streuten die Medien breit und prominent? Die Medien reduzierten es auf die zwei vorgebenen Fragen. Verschwiegen somit all die Varianten und Visionen, die es auch in bezug auf das Militär gibt …

Nach diesem Einschub zurück zum aktuellen Wahlkampf … Einen Tiefpunkt als Beitrag zur sogenannten direkten Demokratie lieferte die Qualitätszeitung Der Standard … Tiefer kann es in den vier verbleibenden Tagen bis zur Nationalratswahl am 29. September 2013 nicht mehr geben, oder doch? Bekanntlich stirbt die Überraschung zuletzt …

Es dürfen menschgemäß die Eigentumsverhältnisse der Medien nicht vergessen werden, und wenn diese mitgedacht werden, wird es verständlich, weshalb es die Drei-Kasten-Politik der Medien gibt …

Die andere Politik gibt es bereits, nun wird es Zeit für andere Medien …