Über das Deserteursdenkmal läßt FPÖ-NR Wendelin Mölzer veröffentlichen: „Schandmal – Proletarisches Gedankengut übelster Sorte“

NR Mölzer - Deserteursdenkmal - Schandmal

„Schandmal – Gedankengut übelster Sorte“

Leserbriefe haben in Österreich höchste politische Bedeutung – so wird es spätestens seit dem seinerzeitigen Leserbrief des heutigen Bundeskanzlers zur Europäischen Union an die Tageszeitung „Neue Kronen Zeitung“ jedenfalls allgemein betrachtet. Auch die „Zur Zeit“ der identitären Gemein-Schaft setzt Leserbriefe in diesem Sinne, zutreffender: parteipolitisch und gesinnungsgemäß, ein. Leserbriefe sind also nicht unwichtig, nicht unbedeutend, dem wird beispielsweise Detlef Wimmer* uneingeschränkt zustimmen können, ist er doch ein eifernder Leserbriefschreiber der ZZ

So wird es nicht überraschen, was für einen Leserbrief NR Wendelin Mölzer** in der aktuellen Ausgabe 39 seines Magazins abdrucken läßt. Denn als Chefredakteur hat NR Mölzer die Letztverantwortung, was veröffentlicht wird, und auch, was nicht veröffentlicht wird.

Es ist ein Leserbrief gegen das Denkmal für Deserteure am Ballhausplatz¹. Gegen Denkmäler – gleicher welcher Art –  kann vieles vorgebracht werden. Aber es kommt auf das Wie an. Die Beweggründe für diesen Leserbrief eines „Fähnrichs der Luftwaffe“ der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches, den NR Mölzer abdrucken läßt, liegen offensichtlich nicht darin, über Denkmäler an und für sich nachdenken zu wollen, sondern …

Es mag dem Fähnrich sein Geschichtsrevisionismus, sein Gedankengut, seine luftwaffenmännliche Sichtweise von Mut und Ehre und wohl auch Treue unbenommen sein, er soll das alles sagen, schreiben … Entschieden anders verhält es sich aber damit, ob ein Abgeordneter des Parlaments der österreichischen Republik einen derartigen Leserbrief veröffentlichen soll. Ob die Veröffentlichung eines solchen Leserbriefes, wobei dieser Leserbrief nur ein weiteres Beispiel für äußerst bedenkliche Veröffentlichungen ist***, durch einen Abgeordneten mit seiner Funktion als Parlamentarier vereinbar ist. Die Antwort darauf kann nur eine sein: ein klares und eindeutiges Nein.

Daß aber ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments einen solchen Leserbrief nicht mehr abdrucken lassen kann, sind die Wähler und die Wählerinnen in Österreich gefordert, endlich damit aufzuhören, Parteien zu wählen, in deren Reihen beispielsweise solche Chefredakteure marschieren, wie eben NR Mölzer, der solche Sätze der Ungeheuerlichkeit² drucken und verbreiten läßt, wie die in diesem Leserbrief:

„So wird hinter ‚Scham-Planken‘ auf dem Ballhausplatz ein Denkmal für Deserteure […] errichtet, wofür die jetzige rot-schwarze ‚österreichische‘ Regierung die Steuerzahler schröpft. Dieses einmalige ‚Schandmal‘ der Rot-Grünen – denn so etwas gab und gibt es nirgend auf der Welt […] Ein Deserteur ist und bleibt ein Verräter an unserer, durch Generationen verpflanzten Werten. Daher ist in meinen Augen, ein Deserteur ein auf Lebenszeit aus der Gemeinschaft auszuschließender, entehrter Feigling.

Es ist dies linke, proletarisches Gedankengut übelster Sorte, das einen Affront gegen all die Kriegsteilnehmer produziert, die ihr Vaterland, ihre wehrlosen Mitmenschen verteidigt haben.“

Über das Gedankengut auch eines freiheitlichen Abgeordneten, der einen solchen Leserbrief veröffentlichen läßt, muß kein weiteres Wort verloren werden. Das hat der leserbriefschreibende Fähnrich bereits ohnehin klar zum Ausdruck gebracht, aus seinem Urteil müssen hierfür lediglich zwei Wörter gestrichen werden, nämlich linkes und proletarisches

¹ Denkmal am Ballhausplatz ist für FPÖ-ZZ eine „Zivilisationsschande“ der „Kameradenmörder

² Blaues Zivilisationsideal: Sterben und Morden über Kapitulationen und Kriegsenden hinaus

* Ahnenland

** FPÖ-ZZ: „Ein neuer Eurofaschismus – Wäre das nichts?“

*** Harald Vilimsky rät zu „freundschaftlicher Distanz“ zur ZZ

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

In der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen „Zur Zeit“, dessen Chefredakteur NR Wendelin Mölzer ist, wird der Vorname von „Eurofaschismus-Wäre-das-nichts“-Stein¹ diesmal richtig geschrieben, also mit einem p. In dieser Ausgabe führt er kein Gespräch mit einem Vertreter der Casa Pound², die das Erbe von Benito Mussolini in das dritte Jahrtausend tragen, den Faschismus im dritten Jahrtausend ausleben wollen, sondern er macht sich Gedanken über die „AfD“ als „Rechte Alternative“.

Wer also befindet, das wäre doch was: „ein neuer Eurofaschismus“, löst bei einem freiheitlichen Abgeordneten des Parlaments der österreichischen Republik für dessen geführtes Magazin recht gleich ein Ticket für weitere Schreibaufträge.

Zur Zeit 39-2014 Stein Morgenröte EurofaschismusEs kommt eigentlich keine Ausgabe dieses Magazins ohne einen Beitrag von einer freiheitlichen Mandatarinnen oder einem freiheitlichen Funktionär respektive Spitzenfunktionär aus. In der aktuellen Ausgabe 39 vom 26. September bis 2. Oktober 2014 schreibt NR Wendelin Mölzer wieder mal selber. Einmal über „Heuchler am Asyldrücker“. Und einmal schreibt er über, nein, läßt NR Mölzer seinen von der Tageszeitung „Die Presse“ bereits am 11. September 2014 abgedruckten Artikel „Warum die Freiheitlichen ‚Putin-Versteher‘ sind“ nachdrucken. Damit kann Eindruck geschunden werden, wenn „Die Presse“ … Bemerkenswert an diesem Putin-Versteher-Artikel ist das Eingeständnis eines zweiten freiheitlichen Abgeordneten³, daß

„[d]ie heutige FPÖ […] eine identitäre […] Partei“

ist. So ist es gesinnungsgemäß nur recht, daß Philip Stein für die identitäre ZZ schreibt … Hierzu lediglich zur weiteren eigenen Informationseinholung ein Hinweis auf das „Identitäre Zentrum“ in Dresden und die „Blaue Narzisse“ … Bloß an dem „Identitären“ ist nichts Neues, nichts Zukunftsweisendes, es ist etwas Altes, es verweist in die Vergangenheit der Abgründe, und das bestätigt Philip Stein selbst in der vorherigen Ausgabe, wenn er von einem Faschismus schwefelt.

Es mag tatsächlich auch gar nicht sehr viel über all die Verbindungen geschrieben werden, am Ende nützt es diesen Kreisen auch noch, sich dadurch zurechtzufinden, wie sie untereinander mannigfach verbandelt sind. Von erstem Interesse allerdings ist der Umstand, welches Magazin von einem gewählten NR geführt wird. Wobei allerdings weder das Magazin an sich interessiert, noch der Magazinschriftleiter, sondern es sind die Wähler und Wählerinnen, die nach wie vor in einem unerhörten Ausmaß bereit zu sein scheinen, eine derartige Partei zu wählen, aber auch die breiten Medien sind von Interesse, die, wie etwa „Die Presse“* einer derartigen Partei …

Soher reicht es vollkommen aus, den Blick ausschließlich auf das von NR Mölzer geführte Magazin zu richten. Was in der aktuellen Ausgabe 39 noch von NR Mölzer zur Veröffentlichung freigegeben wurde …

… Unter dem Pseudonym Anna Maria Langbauer schreibt irgendwer unter dem Titel „Gegner mundtot machen“ eine Verteidigung und eine Lopreisung der „Goldenen Morgenröte“, die für die ZZ lediglich eine „griechische Rechtspartei“ ist, während diese ganz anders eingestuft wird. Von dieser freiheitlichen Einstufung ausgehend könnte die FPÖ als das eingestuft werden, wie die „Goldene Morgenröte“ sonst bezeichnet wird …

… Helge Morgengrauen, der Literatur-Experte der ZZ, feiert in drei Beiträgen, wieder einmal, Hermann Löns, einmal unter dem Titel „Er lebt im Herzen seines Volkes“, ein zweites Mal unter der Schlagzeile „Löns im Krieg“. Und ein drittes Mal: „Ridderbusch liest Hermann Löns – Lieder und Erzählungen des Heidedichters. Auf die literarischen Vorlieben der ZZ muß heute nicht näher eingegangen werden, zu oft schon wurde darüber berichtet**.

Wie einfallslos es in diesem Gesinnungslager inhaltlich zugeht, kann schon am Erfinden von Pseudonymen abgelesen werden. In der aktuellen Ausgabe schreibt irgendwer als Anna Maria Langbauer, und dann schreibt noch irgendwer als Eva Maria Langbauer über den Marsch der Abtreibungsgegner in Berlin unter der Schlagzeile „Im Kampf für das Leben“. Es ist wohl nicht nur Einfallslosigkeit, sondern auch Faulheit, Willenlosigkeit zur Anstrengung, von der auch NR Mölzer ergriffen ist, wenn er einen Artikel nachdrucken läßt.

In der aktuellen Ausgabe gibt es diesmal nur ein ganzseitiges Inserat, nämlich den offenen Brief von He.-Chr. Strache an den Bundeskanzler, an den Vizekanzler und an den Bundespräsidenten: „Ein offenes Wort zur Neutralität“. Dieses ganzseitige Inserat wurde auch in der vorherigen Ausgabe geschaltet. Mit welchem Geld bezahlt die FPÖ dieses Inserat? Mittels staatlicher Parteienfinanzierung, also durch Steuergeld? Müssen Menschen in Österreich mit ihrem Steuergeld ein Magazin füttern, das für einen nächsten Faschismus ….

¹ Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren die Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“

² FPÖ-ZZ: „Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

³ Koalition mit der FPÖ – Erinnerung für die Zukunft

* Die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

** FPÖ-ZZ und die Liebe zur Literatur

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

Welche Landkarten werden von der FPÖ-Zur Zeit 2014 verwendetZu dieser Frage des „Zur Zeit“-Fragestellers fällt nachträglich noch die Frage ein, welche Landkarten werden eigentlich im Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft heute noch oder wieder vermehrt verwendet, im Jahr 2014? Im Grunde kann es nur eine Landkarte aus einer Zeit sein, in der Deutschland für ein paar madige Jahre tatsächlich an Italien grenzte und für etwa zwei madige Jahre als Operationszone Alpenvorland direkt unter das Regime der Massenmorddiktatur …

Es haben in der heutigen bildbeherrschten Zeit manche nicht mehr das geographische Vorstellungsvermögen. Für diese ist die Illustration gedacht, wie die Landkarte aussehen müßte, nach der die an sich schon abwegige Frage, wohin Südtirol gehöre, noch einigermaßen einen Sinn ergeben könnte. Deutschland grenzt aber seit Jahrzehnten nicht mehr an Italien. Zwischen Deutschland und Italien liegt, wie es schon bei Franz Grillparzer heißt, wieder seit Jahrzehnten Österreich.

Und noch eine Frage drängt sich auf. Welche Landkarten verwendet beispielsweise He.-Chr. Strache? Von dem in dieser Ausgabe der ZZ ein ganzsseitiges Inserat geschaltet ist, wie die Collage zeigt. Und welche auch die anderen freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenmandatarinnen? Wie hier schon oft genug festgehalten wurde, schreibt in diesem Magazin die freiheitliche Elite, also von He.-Chr. Strache aufwärts …

Die für die FPÖ-ZZ beeindruckende Welt der Casa Pound

Die für die FPÖ-ZZ „beeindruckende Welt“ der Casa Pound, „von der Rechte in ganz Europa nur träumen können.“ Ein aktuell höchstrichterlich bestätigter Traum.

Die Antwort auf die Frage, was für einen Sinn es hat, im Jahr 2014 zu fragen, wohin Südtirol gehöre, gibt der „Zur Zeit“-Fragesteller in diesem Interview ein paar Absätze später selbst:

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt.

Wer von der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft zum Gespräch geladen war? Ein Vertreter von „Casa Pound“, die sich selbst „Faschisten des 3. Jahrtausends“ nennen, und die „häufig österreichische oder deutsche Gäste [zu Besuch] haben“, wie alles nachgelesen werden kann in

Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“.

NR Neubauer - Faschistische Symbole nichts verloren

NR Werner Neubauer ist gegen „Symbole, die einen Faschisten verherrlichen“. Und die freiheitliche ZZ schreibt über die „beeindruckende Welt“ jener, die das Erbe von Benito Mussolini in das 3. Jahrtausend tragen wollen …

PS Um eine erste Information über die in Österreich wohl kaum breit bekannte „Casa Pound“ zu geben, wurde in die Collage ein Artikel über den Anführer der „Faschisten des 3. Jahrtausends“ aufgenommen. Es wird mit Blick auf diese Gesinnung nicht verwundern, daß es im Artikel um ein Gerichtsverfahren geht. Übrigens, die in die Collage aufgenommene Landkarte aus dem seinerzeitigen auch moralischen und ethischen Abgrund wird heute noch beispielsweise von „Weltnetzladen“ vertrieben. Der Weltnetzladen vertreibt aber auch Bücher, beispielsweise das von dem ehemaligen freiheitlichen III. Präsidenten NR Martin Graf. Martin Graf schreibt schon lange nicht mehr für die „Zur Zeit“. Er dürfte jetzt, da er formal nicht mehr eines der höchsten Staatsämter dieser Republik innehat, für die „Zur Zeit“ nicht mehr attraktiv genug sein, oder, es dürfen in diesem Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft bloß amtierende Spitzenmandatare und Mandatarinnen der freiheitlichen vulgo identitären Gemein-Schaft schreiben.

PPS Über die Fahne, wie diese in der zweiten Collage gesehen werden kann, im Artikel der „Zur Zeit“, von Casa Pound schreibt Martin Lichtmesz (auch als Autor von der freiheitlichen „Unzensuriert“ geführt):

„Zu den exponierten Köpfen der Casa Pound gehören der Vordenker Gabriele Adinolfi, Mitbegründer der in den siebziger Jahren aktiven, mit dem ’schwarzen Terrorismus‘ eng verknüpften Gruppierung Terza Posizione und der 1973 geborene Macher Gianluca Iannone, ein bärtiger, tätowierter Riese, der das Image eines rauhen Motorradrockers pflegt und als Kopf der Hardcore-Band Zetazeroalfa zusätzlichen Kultstatus innehat. Zum Netzwerk der Casa Pound zählen außerdem die Buchhandlung ‚Testa di Ferro‘ (Kopf aus Eisen), ‚Cutty Sark‘, der ‚meistgehaßte Pub Italiens‘, und die ‚Area 19‘, eine stillgelegte Bahnhofshalle in den Bergen hinter dem unter Mussolini erbauten Olympischen Forum. Im Umkreis des ‚Casapoundismus‘ hat sich ein politischer Stil entwickelt, der frischen Wind in die äußerste Rechte Italiens gebracht hat. Der Erfolg verdankt sich nicht zuletzt dem geschickten Selbstmarketing. Das einprägsame Logo der ‚Casa Pound‘, eine Schildkröte, ist zu einem Markenzeichen geworden, das inzwischen ebenso berüchtigt ist wie das Keltenkreuz oder das Rutenbündel. Für eine dezidiert faschistische Bewegung ist die Kür eines friedfertigen, defensiven und trägen Wappentieres zunächst überraschend. Die Symbolik besitzt allerdings eine poetische Schlüssigkeit. Die Schildkröte trägt ihr Haus auf dem Rücken, sie kann daraus nicht vertrieben werden, zugleich ist sie mobil und zählebig. Auf den zweiten Blick zeigt sich, daß das Symbol eine verborgene kriegerische Konnotation hat: es spielt auch auf die Marschformation ‚Testudo‘ (Landschildkröte) des antiken römischen Heeres an, in der die aneinandergereihten Schilde den Trupp in einen menschlichen Panzer verwandelten. Das präzise Achteck des stilisierten Panzers und die nach innen gerichteten Pfeile verweisen auf ein geistiges Ordnungsprinzip und eine spirituelle Konzentration.“

Medien, Wähler und Wählerinnen ignorieren Vorstellungen der FPÖ-ZZ: „Neuer Eurofaschismus“

FPÖ ZZ Eurofaschismus - Wäre das nichts

Philipp Stein: „Ein neuer Eurofaschismus […] Wäre das nichts?“

 

Aufmerkenswert an diesem Interview in der aktuellen Ausgabe 38 des Magazins¹ der freiheitlichen vulgo identitären Gemein-Schaft sind nicht die Antworten eines Vertreters der „neofaschistischen italienischen Casa Pound“, sondern die Ausführungen des Fragestellers Philipp Stein, und dieser eröffnet das Gespräch gleich recht kräftig:

„Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?

Und es wird im Laufe des Gespräches, trotz dieser Auslöschung Österreichs zum Auftakt, noch reichlich recht ….

„Sie sind der Kultursprecher von Casa Pound und bezeichnen sich selbst als überzeugten Faschist. Wie viele Ihrer vergangenen Aktionen gezeigt haben, verstehen Sie es, faschistische Theorie und Praxis zusammenzuführen. Wäre es, wenn Sie den Faschismus wirklich wiederbeleben wollen, nicht folgerichtig, mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren? Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt. Wäre das nichts?

Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Rechten verweigert aufgrund der Südtirol-Problematik eine Zusammenarbeit mit Ihnen. Ist es nicht Zeit, diese Streitigkeiten beizulegen und die Kräfte zu bündeln?“

Eine Antwort von Adriano Scianca soll dennoch zitiert werden:

„Ich glaube, alle europäischen Nationalisten sollten zusammenarbeiten. Wir haben bei CPI übrigens häufig österreichische oder deutsche Gäste, die uns besuchen, weil sie sich für unser politisches Modell interessieren. Ebenso würdigen wir die politische und metapolitische Realität in Deutschland und Österreich. Ich persönlich liebe Deutschland und ich wurde von vielen deutschen Autoren geprägt[.] Daß die Nationalisten beider Länder zusammenarbeiten können, ist einer meiner grundlegenden Wünsche.“

FPÖ ZZ lobt beeindruckende Welt der Faschisten des dritten JahrtausendsNeben dem Gespräch ist in einem eigenen Kasten eine  Jubelbeschreibung (ohne Nennung eines Verfassers oder einer Verfasserin) der Casa Pound abgedruckt, daraus nur ein Zitat noch: „Mit über 50 rechtsalternativen Häusern in ganz Italien, eigenen Kneipen, Restaurants, Buch- und Klamottenläden, Tonstudios sowie Kunstgalerien haben sich die selbsternannten ‚Faschisten des 3. Jahrtausends‘ eine beeindruckende Welt erschaffen, von der Rechte in ganz Europa nur träumen können.“

„Wäre das nichts? Ein neuer Eurofaschismus …“ Das sagt nicht der „Faschist“ aus Italien, das sagt Philipp Stein, der für das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft, der freiheitlichen Funktionäre und Mandatarinnen* das Gespräch führte.

Es kommentiert sich das alles von allein.

Es bleiben nur noch ein paar Fragen zu einem Inserat in ebendieser Ausgabe. Ist das ganzseitige Inserat des Briefes von He.-Chr. Strache eine Gratisleistung des Magazins? Oder mit welchem Geld bezahlte die freiheitliche Gemein-Schaft das Inserat einem Magazin, in dem Österreich zu Deutschland gehört, wie die steinsche Frage nach der Zugehörigkeit von Südtirol zu Deutschland nahelegt, in dem von einem „Eurofaschismus“ geschwefelt wird, von der „beeindruckenden Welt der „Faschisten des 3. Jahrtausends“ geträumt wird?

Kommentiert muß das also, wie bereits geschrieben, nicht weiter werden. Philipp Stein und Adriano Scianca sagen alles, was zu sagen ist, deutlich, klar, unmißverständlich. Die einzige Antwort darauf: Nie wieder wählbar. Aber alle Wähler und Wählerinnen, die in kommenden Wahlen dennoch die identitäre Gemein-Schaft wählen, werden zu erklären haben, wie sie beispielsweise ihre Verantwortung als Wähler und Wählerinnen …

¹ „Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

² Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Werner Neubauer, freiheitlicher NR, als „Putschist“ auf Twitter?

* NR Barbara Rosenkranz

Philip oder Philipp Stein - Zur Zeit kann aufklären

Felix Menzel berichtet über das Ansehen von Philip Stein in Deutschland. „Zur Zeit“ kann darüber aufklären, ob dieser ident ist mit dem Stein, dessen Vornamen sie allerdings mit zwei p am Ende …

PS Ob es Philip Stein von der „Blauen Narzisse“ ist, kann das freiheitliche Magazin, das Philipp Stein schreibt, endgültig beantworten. Es ist aber anzunehmen, daß es der von „Blauen Narzisse ist“. Es scheint einen recht regen Austausch zwischen diesen blauen Medien zu geben, wie mit Hinweis auf Georg Immanuel Nagel durchaus gesagt werden darf: „Wieder hinaus auf die Straße“

„Identitäre IS-Demo“: „Das ist eh“, für die Polizei, „etwas ganz Harmloses“

Identitäre Demo - Zur Zeit - Polizei - Gerne früher beginnenIn der aktuellen Ausgabe 38 vom 19. bis 25. September 2014 des Magazins der identitären Gemein-Schaft ist vom identitären Spitzenpersonal wieder einmal NR Barbara Rosenkranz schreibend vertreten, und Georg Immanuel Nagel¹ darf in dieser über die „Identitäre IS-Demo“ schreiben.

Zum Inhalt seines Artikels müßte nichts geschrieben werden. Es ist das Gesinnungsübliche und das Gesinnungsüble. Bemerkenswert und aufmerkenswert ist neuerlich seine Beschreibung des Verhaltens der Polizei²:

„Im Gegensatz zur Falschmeldung der Gratiszeitung ‚Heute‘ gab es keinerlei Probleme mit der Exekutive. Einige, augenscheinlich links orientierte, Gesinnungsschnüffler hatten sich noch vor dem eigentlichen Beginn der Aktion empört und die Polizei geholt. Da die Versammlung jedoch ordentlich angemeldet war, meinten die freundlichen Beamten nach kurzer Rücksprache nur: ‚Ach, das ist eh etwas ganz Harmloses. Sie können gerne 15 Minuten früher beginnen. So nahm das Spektakel wie geplant seinen Lauf. Trotz des Regens hatte sich bereits eine große Menge an Schaulustigen versammelt.“

Das „Harmlose“³, mit dem die identitäre Straßenstaffel (von G. I. Nagel „patriotische Jugendorganisation“ genannt) „gerne 15 Minuten früher beginnen“ könne … An der Stelle ist zu entscheiden, ob aus dem nagelschen Bericht noch etwas zitiert werden soll oder nicht. Das „Harmlose“ durch Zitate aufzuzeigen. Nachdem aber nicht gewußt wird, ob nicht durch das Zitieren bereits die Gefahr besteht, strafrechtlich beispielsweise wegen „Verhetzung“ verfolgt werden zu können, wird davon Abstand genommen, weiteres aus dem nagelschen Jubelbericht zu zitieren. Aber nicht nur deshalb. Es widerstrebt auch sehr, identitäre Wahrheiten zu verbreiten, nicht einmal durch Zitate, die eigentlich belegen sollten, wie wenig bis gar nicht identitäre Wahrheiten mit der Wahrheit zu tun haben, sondern nur zu einem dienen sollen, Menschen gegeneinander aufzuhussen.

Etwas jedoch darf doch noch zitiert werden. Weil dieses Zitat wenigstens nichts Unwahres über Migranten und Migrantinnen enthält, aber sehr viel über die Identitären selbst erzählt, woher sie kommen, oder, wo sie nie weggingen. G. I. Nagel zitiert ausgiebig aus der Rede von Martin Sellner, die dieser auf der „identitären IS-Demo“ gehalten hat:

„Heute im Irak, morgen in Wien?“

Die Paraphrase auf ein altes Lied, das schon einmal in den Abgrund führte, wird auch von einem „Recken“ geschrien, wie G. I. Nagel schreibt:

„Ein (sic) der Recken schreit: Gestern im Irak, heute in Wien.“

Es ist erstaunlich die Menge an Zitaten in diesem nagelschen Bericht. Er muß wohl dort gewesen sein. Alles mitgeschrieben haben? Alles aufgenommen haben? Oder wurden ihm die Reden nachträglich kameradschaftlich übermittelt für seinen Bericht im Magazin der identitären Gemein-Schaft?

¹ Freiheitlicher ZZler Georg Immanuel Nagel ruft in der Blauen Narzisse: Wieder hinaus auf die Straße

² Vier Jahre einer Entwicklung eines Polizisten

³ Auf Identitäre muß das Köpfen recht besonders anziehend wirken

Blaues Zivilisationsideal: Sterben und Morden über Kapitulationen und Kriegsenden hinaus

Es müßte  zu

Denkmal am Ballhausplatz ist für FPÖ-ZZ eine „Zivilisationsschande“ der „Kameradenmörder“

nichts mehr hinzugefügt werden. Aber der Kommentar von Walter Seledec zeigt doch exemplarisch auf – wieder einmal, wie in diesem Magazin des Spitzenpersonals der identitären Gemein-Schaft mit Wahrheit und identitärer Wahrheit umgegangen wird. Dieser Artikel ist dafür derart beispielhaft geschrieben worden, daß er sich selbst ein Denkmal setzte, ein Denkmal, auf dessen Sockel geschrieben werden könnte: Das Ideal höchster Zivilisation der identitären Gemein-Schaft: Sterben und Morden über Kriegsenden hinaus …

Denkmal der VerlogenheitDenn dieser Artikel von Walter Seledec spiegelt die Haltung der identitären Gemein-Schaft wider, ist bloß die Fortführung ihrer Ablehnung des Denkmals am Ballhausplatz, und wie die Collagen zeigen, auch bei diesem Thema mit einem deckungsgleichen Arg…

Es wird in diesem Artikel ein Deserteur dafür herangezogen, um gesinnungsgemäß gegen das Denkmal für Deserteure am Ballhausplatz vorzugehen – ein „zweifacher Kameradenmörder und Deserteur, der Sektionschef in Wien werden konnte.“ Dieser eine Fall muß wieder einmal dafür herhalten, alle Deserteure als „Kameradenmörder“ zu verunglimpfen. Aber gerade dieser Fall eignet sich nicht für pauschale Vorwürfe und Verunglimpfungen. Walter Seledec weiß recht genau, weshalb er nicht den Namen dieses Sektionschefs nennt, er weiß recht genau, warum er diesen Fall nicht ausführlich beschreibt. Denn mit einer detaillierten Beschreibung dieses Falles wäre es ihm gar nicht möglich gewesen, diesen Artikel nach seiner Gesinnung und Intention zu schreiben …

Walter Seledec hätte schreiben müssen, wann sich das zutrug. Es war nach der Kapitulation. Nach dem Kriegsende. Er hätte schreiben müssen, wem es nach dem Untergang der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches gar nicht schadete, sogar nach Kriegsende Soldaten zum Tod zu verurteilen und erschießen zu lassen. Aber das kann alles in der Collage im Vergleich zwischen dem seledecschen Artikel und dem Bericht aus dem „Spiegel“ aus 1972 nachgelesen werden: „Affären – Ideen vom Eckpfeiler“.  Mehr muß hier auch dem nicht hinzugefügt werden. Denn im vergleichenden Lesen erschließt sich ohnehin alles, was zu dieser beispielhaften Wandlung von Wahrheit in identitäre Wahrheit …

Denkmal freiheitlicher Zivilisation - Sterben und Morden über Kriegsenden hinausAber diese Wandlung von Wahrheit in identitäre Wahrheit hat in dieser Gemein-Schaft Tradition. Und das zeigt auch dieser Artikel beispielhaft, der als Artikel selbst vollkommen belanglos wäre. Denn. Walter Seledec trägt bloß nach, was irgendwann ein Funktionär dieser Gemein-Schaft, irgendwann eine Mandatarin dieser Gemein-Schaft an identitärer Wahrheit bereits in ein gesetzgebendes Gremium getragen hat, in dem konkreten Fall beispielsweise Mag. John Gudenus, wie im Protokoll der Sitzung des Bundesrates vom 14. April 2005 nachgelesen werden kann:

„Eine Gruppe dieser Soldaten ist dann klarerweise abgehauen, einigen wenigen gelang die Flucht nach Schweden, unter anderen Sektionschef Grimburg. Die anderen wurden von deutschen Soldaten, denen die Kapitulation schon verkündet worden war, eingeholt und gefangen genommen. In der Gefangenschaft wurde ihnen – da mögen wir jetzt darüber staunen oder auch nicht – im Namen des deutschen Volkes das Todesurteil ausgesprochen, welches von der englischen Oberhoheit in Norwegen bestätigt worden ist. Sie wurden dann noch in der Gefangenschaft von ihren Kameraden wegen ihres Handelns erschossen.“

Profil 29 19-07-1999 - Sterben für die ManneszuchtMag. John Gudenus weiß zu Todesurteilen nach Kriegsende nicht einmal zu sagen, ob darüber gestaunt … Und die Geschichte des Sektionschefs erzählt Vater Gudenus ebenso auslassungsreich, wie sie Walter Seledec beinahe ein Jahrzehnt später auslassungsreich rapportiert. Wie das damals war, mit dem Sektionschef, das konnte etwa auch schon im Jahre 1999 in einem „Profil“-Artikel gelesen werden, aber die identitäre Gemein-Schaft zieht gesinnungsgemäß ihre Wahrheit vor. Wie im oben angesprochenen „Spiegel“-Bericht konnte darüber, wie es war, bereits 1972 gelesen werden, in Deutschland, und in Deutschland wurde damals schon sehr genau gewußt, daß das keine Frage des „Staunens“ ist, sondern daß es schlicht vor das Gericht zu bringen ist. Es ist freiheitliche Tradition, die Söhne übernehmen die Gesinnung der Väter, nicht nur im Hause Mölzer, sondern auch im Hause Gudenus, wozu gleich beispielsweise das sündteure Inserat des Sohnes für Walter Nowotny

 

Denkmal am Ballhausplatz ist für FPÖ-ZZ eine „Zivilisationsschande“ der „Kameradenmörder“

FPOE ZZ Die Stunde der Deserteure 37-2014

FP-ZZ: „Denn dieses ‚Monument‘ ist gegenüber den unschuldigen Opfern dieses schrecklichen Krieges nichts anderes als eine Zivilisationsschande made in Austria!“

 

Siegfried Kampl sei, ist zu hören, wegen „Gefahr im Verzug“ aus der identitären Gemein-Schaft ausgeschlossen worden. Gesinnungsgerecht müßte es wohl heißen, er ist jetzt wegen Wahlen im Verzug ausgeschlossen worden. Denn am Sonntag wird in Vorarlberg gewählt. Aber, wie auch aus Vorarlberg gewußt wird, irgend ein Ismus hat dieser Gemein-Schaft noch nie in einer Wahl existenzbedrohlich geschadet. Im Gegenteil.

Aber was ist Großartiges geschehen? Siegfried Kampl ist aus einer Partei ausgeschlossen worden. Er ist nach wie vor Bürgermeister. Er will es wieder werden. Seit Jahrzehnten wird ein Mann mit dieser Gesinnung gewählt. Das ist die schandhafte Leistung der Wähler und Wählerinnen, nicht nur in Gurk¹. Und es gibt auch eine schandhafte Leistung von Medien, die jetzt He.-Chr. Strache dafür loben, ihn nicht nur ausgeschlossen, sondern schnell ausgeschlossen zu haben. Nach Jahrzehnten mit dieser Gesinnung muß Siegfried Kampl diese Gemein-Schaft verlassen. Und wäre nicht gerade Wahl im Verzug² …

Bei Andreas Mölzer war im Frühjahr 2014 auch Wahl im Verzug, und wer ist dann gekommen …³

FPÖ Zur Zeit 12-18 September 2014Vor bald einem Jahrzehnt hatte die FPÖ Siegfried Kampl nicht für ein hohes Amt im Parlament durchgebracht, weil er Deserteure als „Kameradenmörder“ … Aber das Quellorgan* der identitären Gemein-Schaft bezeichnet in der aktuellen Ausgabe vom 12. bis 18. September 2014 das Deserteursdenkmal als „Zivilisationsschande …

„Jahrelang sind sie in der Republik Sturm gelaufen. Sie, die Deserteure und Überläufer aus den Reihen der ehemaligen deutschen Wehrmacht sind knapp vor ihrem Ziel. [M]onumentales Denkmal zu ‚Ehren unserer Deserteure‘ (!), also der fahnenflüchtigen Überläufer[.] „Ein zweifacher Kameradenmörder und Deserteur konnte Sektionschef in Wien werden!“

… das Spitzenpersonal der identitären Gemein-Schaft ist in jeder Ausgabe der ZZ schreibend vertreten. Wer es in der aktuellen Ausgabe war, kann nachgelesen werden**. Wenn die „fahnenflüchtigen Kameradenmörder“ „Freiheitskämpfer“ in Südtirol geworden wären, wie würden dann die Berichte in der ZZ ausfallen?****

Und zum Schluß, wie ernst es Christian Ragger wirklich meint, daß solche kamplschen Aussagen plötzlich untragbar seien, könnte er mit einer engagierten Forderung nach Abhängung der unseligen Gedichte4 im Landhaus in Klagenfurt in einem ersten Schritt unter Beweis stellen. An diesen muß er jedesmal vorbei, um in den Landtag zu kommen.

Das war noch nicht ganz der Schluß.

Das Allerletzte aber jetzt … Wie kommen Medienmenschen in diesem Land immer wieder zur schrägen Ansicht, He.-Chr. Strache müßte diese seine identitäre Gemein-Schaft von „inakzeptablem Gedankengut säubern“? Wie aktuell heute Michael Vosatka in der sogenannten Qualitätszeitung „Der Standard“ Überlegungen anstellt, wo der Obmann mit dem „Säubern“ zu beginnen hätte. Das ist nicht nur einer oberflächlichen Denkungsart geschuldet. Das ist nicht nur, um es paradox zu formulieren, weil niemand – nicht im Sinne des Nationalsozialismus – gestriger sein kann als die identitäre Gemeinschaft, dem geschuldet, daß Kritiker und Kritikerinnen dieser Partei in einer Hinsicht gestriger sind als die identitäre Gemein-Schaft. Im Umgang mit derartigen Parteien. Denn es läuten bei ihnen die Alarmglocken, wenn sie etwas von „Nationalsozialismus“ hören. Und dann rufen sie nach dem „Führer“, der säubern soll. Der „Führer“ ist gut, aber die „Einzelfälle“ sind schlecht. Es scheinen Medienmenschen nicht wirklich zu wissen, was Nationalsozialismus ist. Sie wissen nur eines noch, zum Glück wenigstens das, der Ismus ist etwas Schlechtes. Aber eines Tages wird der weiße F… sie erhören, und seine Partei von dem ganzen „inakzeptablen Gedankengut“ säubern. Das ist nicht nur einem totalen autoritären Führungprinzip unterworfenes Denken. Die Einzigen, die säubern können, nämlich gesetzgebende Gremien von derartigen Parteien, sind die Wähler und Wählerinnen, wenn sie endlich, um es konkret zu benennen, die identitäre Gemein-Schaft auf einen Stimmenanteil in jedweder Wahl von höchstens 1,7 Prozent reduzieren. 1,7 Prozent – damit wäre sie in keinen gesetzgebenden Gremien mehr vertreten, somit bedeutungslos, also auch für Medien bedeutungslos …

Es ist der Tag zu fürchten, an dem kein identitärer Funktionär, keine identitäre Mandatarin mehr aus ihren Mördergruben ein Herz machten. Das wäre dann der Tag, an dem Medien in diesem das gemein-schatftliche Personal von He.-Chr. Strache aufwärts zu Heilanden hochschrieben. Nur, es würde nichts an der Natur dieser Gemein-Schaft sich geändert haben, bloß weil keiner oder keine mehr aus dieser Partei manch Gutes am seinerzeitigen Nationalsozialismus mehr fände, zumindest öffentlich***. Es wird, ist medienpolitisch zu fürchten, abgründiger sein. Medienangestellte müssen wohl ihren Dienst erfüllen, ihren Auftrag ausführen, diese Gemein-Schaft und damit vor allem He.-Chr. Strache5 prominent im Spiel zu halten. Sie nicht in voller Schärfe für das zu kritisieren, wofür sie heute steht, was sie heute anstellt, schreibt, sagt …

¹ Volksdeutsche tanzen in Gurk auf, der Bürgermeister schreibt gegen Deserteure und die Staatsspitze gibt Ehrenschutz

² Hohenems – Wähler und Wählerinnen belohnen Antisemitismus

³ Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

4 Kärntner Landhaus

5 He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsequent durchzugreifen

* „Zur Zeit“ – Quellorgan der freiheitlichen Gemein-Schaft

** „Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

*** Was NR Gerhard Deimek zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

**** Freiheitliche NRs gedenken ehrenreich der Attentäter von Südtirol

 

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Deimek - Vilimsky - Höbart - Reimon - Vergleich zu Lasten identitärer Gemein-Schaft

Martin Glier: „Treten sie zurück. Skandal. Unwürdig“. Christian Höbart: „UNFASSBAR“.

Es war zwar das Schweigen von Gerhard Deimek, NR der identitären Gemein-Schaft, bereits recht vielsagend, seine Antwort nun ist … Alles, was einem NR der identitären Gemein-Schaft zu den blutrünstigen Grauslichkeiten in einem seiner Gesinnung nahestehenden Medium¹ einfällt, ist die „Staatsgage“. Geld, Geld, Geld*, an das denken freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen also unentwegt, ihre „Staatsgage“ wollen sie nicht teilen, die Angst muß hoch sein, es könnte für sie zu wenig bleiben von dem Steuergeld, über das sie wohl gänzlich verfügen möchten, um es nach ihrem Rechtdünken veteilen zu können, wohl nur mehr an Schönwahrgutschaffende ihrer Gesinnung³ …

Aber NR Gerhard Deimek wurde nach keiner „Staatsgage“ gefragt, es wurde ihm auch kein „Machwerk“ vorgelegt, mit dem um eine „Staatsgage“ angesucht wurde. Das wäre auch vollkommen absurd, ihn danach zu fragen. Und vor allem fern jedweder Wirklichkeit, jedweder Intention, vom Staat je Geld erhalten zu wollen. So ist nur eines vollkommen absurd und vollkommen fern jedweder Wahrheit und Wirklichkeit, die Antwort von NR Gerhard Deimek. Wenn NR Gerhard Deimek allerdings mit den „Machwerken“ die Collagen meint,  so qualifiziert er selbst seine eigenen Aussagen als „Machwerke“, denn die Collagen sind nicht anderes als zusammengestellte Screenprints als Belege – auch seiner Aussagen. Aber diese seine absurde und wirklichkeitsferne Antwort, und darauf kommt es an, stellt wieder einmal klar, wie verantwortungslos die identitäte Gemein-Schaft ist, wie wenig sie gewillt ist, den geringsten Beitrag zur Entbrutalisierung beizutragen, wie im ethischen und moralischen Sinn sie kriminell agiert durch das Verbreitenlassen, durch das Stehenlassen von blutrünstigsten Phantasien.

NR Gerhard Deimek weiß aber recht genau, was geht und was nicht geht. Allerdings nur, wenn es um Aussagen von einem Mandatar einer anderen Partei geht. Wenn die Funktionäre und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft die Forderungen, die sie an andere stellen, zu ihrem Leitbild machten, müßte hier, auch hier, nichts mehr geschrieben werden … Was wäre das für eine schöne Zeit, endlich wieder sich „Machwerken“ zuwenden zu können, endlich beispielsweise eine Novelle auf stifterische Art … Aber darauf kann nicht gezählt werden. Noch aber wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß endlich die Wähler und Wählerinnen ein Ende herbeiführen. Denn eine identitäre Gemein-Schaft mit einem Stimmenanteil von höchstens 1,7 Prozent muß nicht mehr beachtet werden, 1,7 Prozent sind zu ignorieren. Das ist für eine demokratische Gesellschaft tragbar, aushaltbar, macht eine Gesellschaft zu einer demokratischen …

Funktionärinnen und Mandatare der identitären Gemein-Schaft können sich, um ein aktuelles Beispiel zu bringen, an Michel Reimon orientieren, wie damit umgegangen werden kann, wenn einmal ein Ausrutscher passiert. Also einen Fehler auch zugeben zu können, die Schuld nicht auf andere zu schieben. Zugegeben, das wären für die identitäre Gemein-Schaft sehr viel Fehler zum Eingestehen. Denn das eigentliche Programm der identitäten Gemein-Schaft sind die Fehler, die mannigfachen und mannigfalten Ausrutscher. Das sollte Wählerinnen und Wählern endlich im vollem Umfange bewußt werden, sie wählen, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, in Wahrheit Ausrutscher …

Die „sarkastische“ Idee von Michel Reimon, daß es „schad“ sei, „Freiheitliche“ und „Islamisten“ nicht in einen „Keller sperren und mit sich allein lassen“ zu können, ist mehr eine gemeingefährliche als eine „sarkastische“ … Denn. Wenn diese irgendwann einmal damit beginnen sollten, beispielsweise auf einer schaftlichen Bude, die nicht selten freiwillig in Kellern untergebracht sind, ihre Gesinnungen und Meinungen abzugleichen, dann Wehe der friedlich demokratischen Gesellschaft … Wenn das je eintreten würde, könnte nur noch gerufen werden, wofür spätestens dann Allah erfunden müßte worden sein, um als Warnung dieses Gleichschritts auszurufen: „Dann Gnade uns Gott!“.

Was aber diese gemeingefährliche Idee von Michel Reimon aktuell auch zeigt, ist die fortschreitende gefährliche Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas, diese – vorerst noch – vermehrte verbale Bereitschaft wieder zu gewalttätigen Lösungen – und diese nicht nur von der sogenannten rechten Seite her … Dieser gegenseitigen Aufwiegelung muß Einhalt geboten werden, ehe es keine Umkehr mehr gibt.

PS Aber nicht nur NR Gerhard Deimek weiß recht genau, was anderen nicht erlaubt sein darf, was für andere rücktrittsreif ist, sondern auch NR Christian Höbart, auch Harald Vilimsky … Ach, gerade Harald Vilimsky², der …

¹ Auf Identitäre muß das Köpfen besonders recht anziehend wirken

² Die Einsamkeit des Harald Vilimsky – Ohne pro nrw an seiner Seite im Europarlament

³ Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

* Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Auf Identitäre muß das Köpfen recht besonders anziehend wirken

Die Attraktiviät der Grausamen für IdentitäreDiesmal wäre eine Antwort von Gerhard Deimek, freiheitlicher NR³ im österreichischen Parlament, tatsächlich mit Interesse gelesen worden. Aber dazu schreibt er nichts. Obwohl er sonst viel schreibt, sehr viel, schnell antwortet. Nur dazu, daß das Medium der identitären Gemein-Schaft¹ das Werbevmordvideo der Wüstenmordbande5 verbreitet, dazu will ihm nichts einfallen. Dagegen auch nichts unternehmen. Denn nach wie vor kann dieses Werbemordvideo auf der „Unzensuriert“ abgerufen werden, während es sonst auf der Welt klar ist, wie die heute am 16. September 2014 erstellte Collage zeigt, das Werbemordvideo nicht abspielbar zur Verfügung zu stellen.

NR Gerhard Deimek kann, wie die zweite Collage zeigt, sich nicht herausreden, davon nichts zu wissen, er wurde davon informiert, was aber, darf angenommen werden, eine Fleißaufgabe war. Die Collage zeigt auch noch einmal, wie schnell NR Deimek antworten, und auch, was für eine Kreativität und welchen Witz er dabei entfalten kann – über das Niveau von Witzen allerdings kann nicht gestritten werden. Auch He.-Chr. Strache wurde informiert, schon am 14. September 2014, weil es gar zu verlockend war, denn in seinem Tweet verlinkt der Obmann der identitären Gemein-Schaft zu einem Artikel, in dem aufgelistet ist, was er alles umsetzen würde …

„So soll es sein und wird von mir auch umgesetzt, wenn ihr mir die demokratische Kraft und Stärke dafür gebt!“

Das Schweigen freiheitlicher NRs… wie kraftlos und stärkelos muß der Obmann6 sein, daß er nicht einmal die Verbreitung der Propaganda der Mordwüstenbande in den eigenen Reihen abstellen kann. Wie es scheint, hat es sich noch nicht bis zum Obmann durchgesprochen, daß Stimmzettel kein Kraftfutter und kein Stärkemittel sind.

Der tatsächliche Grund aber für die Verbreitung des Werbemordvideos durch das Medium der identitären Gemein-Schaft dürfte die Attraktivität des Grausamen sein. Wie auch das Nachspielen des Köpfens durch die identitäre Straßenstaffel4 nahelegt. Und einer aus der Schreibstaffel des Mediums der identitären Gemein-Schaft schreibt:

„Packt dieses hirnlose geistesgestörte islamistische Drecksgesindel und vierteilt sie. Es ist schon 5 nach zwölf und unsere Regierungen diskutieren über Strafmaßnahmen. Sie sollten darüber diskutieren, wie man diese Werwölfe des Islam auslöscht.“

„Auslösch[en]“ und „Vierteilt sie“ – die Tradition des christlichen Abendlands ist ein hoher Wert, und wohl wert, stets aufs neue so alt wie es nur irgendwie geht … Und Amalia aus der Kommentarstaffel schreibt, ebenfalls am 15. September 2014:

„Es wird endlich Zeit Aufzuwachen!“

Ihre dabei auch geäußerte besonders rechte Sicht auf die Geschichte ist gänzlich uninteressant. Aber das „Aufzuwachen“ und die „Werwölfe“ sind aus der österreichischen und der europäischen und der globalen Geschichte nur zu leidvoll bekannt … Für welches „Aufwachen“ hier Propaganda betrieben wird, wofür jedes Mittel der identitären Gemein-Schaft recht zu sein scheint, sogar das Verbreiten von Werbemordvideos und das Nachspielen einer Köpfung von einer Bande mit weltanschaulich deckungsgleichen Positionen², die Antworten dazu sind in der hiesigen Geschichte zu finden, aber es sind keine Antworten, die je noch einmal Handlungsanleitungen werden dürfen, weder in der Gegenwart noch in der Zukunft. Und dafür kann und muß in der Gegenwart viel getan werden. Es müssen aber nicht alle gleich mit großen Engagement … Für sehr viele in diesem Land würde ihr Beitrag dazu bereits ein sehr großer sein, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft nicht mehr wählten. Es muß halt noch klarer und deutlicher gesagt, geschrieben werden, daß von He.-Chr. Strache aufwärts in dieser identitären Gemein-Schaft nichts mit Stimmzetteln anzufangen gewußt wird, außer diese aufzuessen, weil sie fälschlicherweise der Meinung, Stimmzettel sind Nahrungsergänzungsmittel …

In gewisser Weise sind Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft das auch, ihre Mandatare und Mandatarinnen nähren sich gut damit … Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft sind, genaugenommen, Steuergeldvernichtungsstimmen.

³ Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Fakten und Daten auf

¹ Nach dem Eingeständnis von NR Christian Höbart kann freiheitliche Gemein-Schaft durch identitäre Gemein-Schaft ersetzt werden.

² Firas H. in der Wüste bestätigt aktuell die deckungsgleiche Gesinnung. Vielleicht machte Johann Gudenus kürzlich in Moskau mit seiner Rede ein indirektes Angebot an Firas H., nach Österreich zurückzukehren. Solch junge Männer mit einer unumstößlichen jahrhundertealten Gesinnung kann die identitäre Gemein-Schaft eine glühende Zukunft …

4 Die identitäre Straßenstaffel exekutiert den Aufruf von Georg Immanuel Nagel, Schreiber der ZZ: „Wieder auf die Straße“.

5 Unzensuriert verbreitet Werbemordvideo eines weiteren IS-Mords

6 He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsquent durchzugreifen

„Vorbild für Österreich – Alles, was einmal deutsch und echt war“

Zur Zeit - Das Gesagte hält nicht

Es ist tatsächlich das Papier nicht wert, auf dem Freiheitliche irgend etwas ankündigen. Nicht einmal das Einfachste kann von ihnen eingehalten werden, daß die „ZZ“ als „E-Paper“ jetzt auch erhältlich sei.

In der aktuellen Ausgabe 37-2014 der freiheitlichen ZZ ist wieder einmal alles aufgeschrieben, was gegen jedwede Wahl der freiheitlichen Gemein-Schaft spricht.

Es ist nicht einfach das Magazin, über das gesagt werden könnte, es ist ein Produkt der Revisionismus- und Nationalismus-Industrie. Und von daher kann es vergessen und ignoriert werden. In einer Demokratie hat auch das zu Vergessende und das zu Ignorierende seinen Platz. Auch wenn das freiheitliche Magazin zu vergessen ist: von den Inhalten her, von der Gesinnung her. So kann es dennoch nicht ignoriert werden. Denn es ist das Magazin der freiheitlichen Spitzenkameraderie, von He.-Chr. Strache aufwärts. In der aktuellen Ausgabe ist diese vertreten durch Beiträge von NR Christian Höbart und NR Reinhard E. Bösch.

Es könnte gesagt werden, die freiheitlichen Spitzenkameradie mit ihrem Magazin ist zu vergessen. Und dem kann auch zugestimmt werden. Von ihren Inhalten her, von ihrer Gesinnung her. Aber sie kann nicht ignoriert werden. Sie kann nicht ignoriert werden, weil es eben nicht eine sektiererische Kameradie ist, die von höchstens 1,7 Prozent gewählt wird. Sondern es sind zu viele, viel zu viele, denen die freiheitliche Gemein-Schaft als eine wählbare erscheint. Und alles über 1,7 Prozent ist zu viel.

Aber daß die freiheitliche Gemein-Schaft nichts Wählbares anzubieten hat, das belegt wieder und wieder die freiheitliche ZZ, auch mit der aktuellen Ausgabe. Dieses Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alles, was Freiheitliche hierzu zu sagen haben, ist zu vergessen, ist zu ignorieren, aber vor allem, nicht zu wählen.

Das Durchblättern der aktuellen Ausgaben des freiheitlichen Spitzenmagazins bestätigt das wieder eindrücklich in bezug auf alle drei Zeiten.

Vergangenheit

Zur Vergangenheit gibt es in der aktuellen Ausgabe einen Artikel mit der  Überschrift „Der Bromberger Blutsonntag“. Interessant daran wäre nur eines, zu erfahren, wer das Pseudonym Anna Maria Langbauer verwendet. Mehr muß zu einem revisionistischen Artikel, zu einer wieder versuchten Reinwaschung des deutschen reiches nicht geschrieben werden.

Zur Vergangenheit gibt es das Wiederlesungslob für Rudolf Hans Bartsch, auf dessen „Abgesang auf alles, was einmal deutsch und echt war“ und des „schmerzlichen Verlustes deutscher Siedlungsgebiete in der Untersteiermark.“ Zu dem, was über Rudolf Hans Bartsch bereits geschrieben wurde, mußte heute nichts mehr hingefügt werden, und kann nachgelesen werden in Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

Zur Vergangenheit gibt es die „Gedenkfeier für Luis Amplatz“. Auch für die freiheitliche ZZ ein „Freiheitskämpfer“. Vor ein paar Tagen erst hat die freiheitliche „Unzensuriert“ berichtet, über die Arbeit von NR Werner Neubauer, wie gelesen werden kann in Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol.

Gegenwart

Möglicherweise denkt Werner Pfeifer, wenn er das Unwahre wiederholt, wird es wahrer. Daß die von ihm wiederholte Geschichte über eine Pensionistin, die ihre Wohnung … Wie es tatsächlich um diesen Bericht der „Kronen-Zeitung“ bestellt ist, den er in der aktuellen freiheitlichen ZZ weiterverbreitet, auch dazu muß nichts mehr geschrieben werden. Es kann nachgelesen werden in So werden freiheitliche Mandatare mit Steuergeld fürs Hussen teuer bezahlt.

Zukunft

Für Erich Körner-Lakatos ist Viktor Orbán „Vorbild für Österreich“: „Bekämpft den Multikulti-Wahn“. „Will die Einwanderung ganz einstellen.“ „Die Geschichte habe gezeigt, daß nur diejenigen Nationen überleben können, die sich biologisch selbst erhalten können.“ „Was diejenigen anlangt, die faul und ungewaschen in der Hängematte des Sozialstaates dösen, so betont Orbán, er werde von der bisherigen Beschäftigungspolitikk nicht abrücken.“ Erich Körner-Lakatos und Viktor Orbán, zwei profunde Nationenkenner.

Wolfgang Caspart schwefelt wieder einmal etwas zur Demokratie: „Parteipolitiker als Grundübel“: „Das demokratische System Europas erweist als unfähig, die wirklichen Lebensprobleme seiner Völker in den Griff zu bekommen und zu lösen.“ Welches System Wolfgang Caspart vorschwebt, darüber wurde auch schon geschrieben: Freiheitlicher Traum vom elitären Reich. Und in Der teure Philosoph der Freiheitlichen. Ergänzend kann geschrieben werden. Alles was Wolfgang Caspart aktuell über „Parteipolitiker“ schreibt, ist eine genaue und konkrete Beschreibung der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen. Und das kann nicht überraschen, andere als die von der freiheitlichen Gemein-Schaft wird er nicht so genau und gründlich und aus nächster Nähe kennen. Deshalb darf sein letzter Satz in diesem Sinne abgeändert werden: „Die Kaste der [Freiheitllichen] ist soziologisch überflüssig und könnte ersatzlos gestrichen werden.“