„Der letzte Dreck“ von Werner Reichel zum Beispiel auf Unterbergers Tagebuch ist gratis zu haben – Ein Tip

Andreas Unterberger, ein unter Wolfgang Schüssel zum Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ Aufgestiegener und dann von Harald Vilimsky vehement verteidigter Abgestiegener … So könnte einst in einem pedantischen Geschichtswerk über Medien in Österreich ein Eintrag lauten, weil eben in einem genauen Geschichtsbuch alle Schriftleiterinnen und Chefredakteure unabhängig von ihren Leistungen der Vollständigkeit halber erwähnt werden …

Seit seinem Abgang betreibt Andreas Unterberger einen Blog, für den zu bezahlen ist, um seine Beiträge und auch die Beiträge der weiterer Autoren dieses unterbergerischen Tagebuches vollständig lesen zu können.

Es wurde vor langer Zeit bereits gedacht, zu Andreas Unterberger wird je nichts mehr zu schreiben sein. Eine Ausnahme muß heute doch noch gemacht werden. Es wird eigentlich nichts zu Andreas Unterberger geschrieben, es ist mehr ein Tip zum Geldsparen und zur Vermeidung von Vereinnahmung.

Ein vielleicht nützlicher Hinweis. Möglicherweise aber auch ein unnötiger Hinweis. Denn es ist vorstellbar, daß es ohnehin sehr viele abschreckt, ein Abo von diesem unterbergerischen Tagebuch zu nehmen, wenn damit gleich die Vereinnahmung durch Andreas Unterberger erfolgt, ein „Partner“ von ihm zu sein, also nicht einfach ein Abonnent, sondern gleich „Partner“. Auf die weibliche Form kann hier verzichtet werden, denn Andreas Unterberger spricht ja nur die Männer an – glückliche unvereinnahmte und unangesprochene Frauen …

Möglicherweise aber auch deshalb ein unnötiger Hinweis, weil diese Tagebucheintragungen ohnehin kaum jemand weiterlesen will, der den als Köder ausgelegten bezahlfreien Teil gelesen hat, unter dem dann steht: „weiterlesen leider nur für Partner“.

„Leider nur für Partner“ – zum Glück, geschenkt, wieder Geld gespart …

Wer aber nicht in Wien wohnt und also nicht die Möglichkeit hat, einfach mal schnell und unkompliziert in den Wurstelprater zu fahren, sich dennoch ab und an durch Sonderlichkeiten ablenken lassen möchte, sich vergnügen möchte, einen denkfreien Nachmittag verbringen möchte, ist ein Besuch des unterbergerischen Tagebuches zu empfehlen. Und für diesen Fall ist der Tip doch nützlich.

A UnterbergerEs ist nicht notwendig, für das unterbergerische Tagebuch Geld auszugeben, es ist nicht notwendig, sich als „Partner“ vereinnahmen zu lassen. Denn. Autoren des unterbergerischen Tagebuches verbreiten ihre Eintragungen auch an anderer Stelle, vollkommen gratis. Und für das Vergnügen ist es auch nicht notwendig, diese Eintragungen bereits beim ersten Erscheinen im unterbergerischen Tagebuch zu lesen, für aktuelle Informationseinholung sind diese ohnehin nicht …

Diese Eintragungen können also irgendwann und irgendwo zur heiteren und denkfreien Entspannung gelesen werden. Um dafür ein konkretes Beispiel anzuführen, was an Vereinnahmung und Geld gespart werden kann, kein Abo des unterbergerischen Tagebuches zu nehmen, ist „Der letzte Dreck“ von Werner Reichel.

„Der letzte Dreck“ von Werner Reichel erschien im unterbergerischen Tagebuch am 29. April 2013. Und am 24. Jänner 2014 auf „eigentümlich frei“. Mit einem neuen Titel. „Schöne neue Welt: Stupid White Man“. Eine nicht unbeliebte Geschichte: ein und denselben Artikel unter verschiedenen Überschriften zu vertreiben, wie das Beispiel von Georg Vetter zeigte, der es inzwischen zum Abgeordneten … Oder unter einem anderen Namen, wofür auch ein unterbergerischer Autor herangezogen werden könnte: Andreas Tögel …

Andreas Unterberger Tagebuch ist gratis zu habenWerner Reichel ist also mit seinen Eintragungen wie ein Jahrmarktfahrer unterwegs, und ist er nicht unterwegs, dann übt er die Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für Journalismus aus … Es kann aber sein, daß auch die Fachhochschule für Journalismus von ihm als eine Station der Kirmesbesuche …

Was „Der letzte Dreck“ von Werner Reichel an Inhalt, an Wahrheit hergibt, erschließt sich augenblicklich von selbst, hierzu müßte gar nicht recherchiert werden. Aber wer dennoch diese Recherche machen möchte, ein Hinweis dazu: in die Abbildung wurden erste Informationen von anderen Quellen hinzugenommen zu dem von Werner Reichel marktschreierisch vorgebrachten Fall. Maß für Seriösität und Redlichkeit dürfte Werner Reichel an Akif Pirinçci nehmen, auf den er, wie in der Collage ebenfalls zu lesen, immer wieder gerne zurückkommt, eigene Eintragungen erstellt … Wie einfallsreich „Der letzte Dreck“ von Werner Reichel ist, beweist auch die Verwendung des Vornamens „Kevin“, mit dem ein anderer Einfallsreicher aus diesem Kreis für manche zum „österreichischen Thilo Sarrazin“ …

Um der Vereinnahmung zu entgehen, um Geld zu sparen, und trotzdem nicht auf ein billiges Vergnügen zu verzichten, dafür ist der heutige Tip gedacht.

Möglicherweise wird nun gedacht, nach einem Rundgang auf diesem hier aufgebauten Jahrmarkt, es ist ein kein guter Tip. Weil. Der Vergnügungsgewinn ist doch recht gering. Und es wird deshalb lieber doch eine beschwerliche Reise gar von Damüls nach Wien in den Wurstelprater angetreten, um sich richtig zu vergnügen, auch wenn dafür Geld …

Gegen die Welt von gestern

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagt: „Dieser Irrsinn muß bald ein Ende haben!“

Ein Beamter in Die Welt von gestern sagt: „Jetzt muß ein Ende gemacht werden!“

Zwischen diesen beiden Sätzen 75 Jahre, gezählt ab dem Jahr 1939, in dem Stefan Zweig begann, die Erinnerungen eines Europäers aufzuschreiben.

Tatsächlich aber sind es, und das wird in der Welt von gestern täglich schmerzlich erfahren, 100 Jahre, die vertan wurden. Einhundert weggeworfene Jahre. Weitere einhundert verblendete Jahre. Das Leben einer Europäerin im Jahr 2014 sind diese Erinnerungen eines Europäers.  Deshalb muß endlich alle der Ruf erreichen, muß dieser Ruf von allen hinausgeschrien, muß dieser Ruf in Taten gesetzt werden, muß dieser Ruf handelndes Bewußtsein werden. Es ist ein einfacher Ruf, ein leicht zu verstehender Ruf:

Gegen die Welt von gestern!

Dazu gehört wohl auch, Einschränkungen jedweder Art aufzugeben. Die Erinnerungen eines Europäers sind die Leben eines jedweden Menschen in dieser Welt im Jahr 2014.

Gegen die Welt von gesternEs kann doch nicht weiter angehen, ein Leben heute führen zu müssen, dessen Biographie Stefan Zweig geschrieben hat. Kein Mensch darf weiter hinnehmen, nicht Biograph seines Lebens zu sein. Eine eigene Biographie mag zwar nicht so elegant geschrieben sein, wie jene von Stefan Zweig, der unwissentlich, unbeabsichtigt und vielleicht auch gegen seine Hoffnungen über den heutigen Menschen dessen Biographie schrieb, aber in einer Welt in Trümmern zählt nicht Schönheit, sondern die Frage, ist es denn tatsächlich ein eigenes Leben, ein Leben also, das nicht täglich ohne eigenen Einfluß und ohne eigene Entscheidung der Vernichtung ausgesetzt ist und der Vernichtung preisgegeben wird.

Und es ist ein vernichtetes Leben, das auch heute noch nach wie vor geführt wird, mag es dabei physisch ein unversehrtes sein und bleiben. Es ist ein genichtetes Leben, das dem Menschen von heute nach wie vor geführt wird, während er in Verblendung meint, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Und es wird ihm auch leicht gemacht, sich dieser Verblendung hinzugeben, durch all die Forderungen an ihn, die zu Schlagworten gegen ihn verkommen sind: Eigenverantwortung, Eigeninitiative, Selbstmotivation, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Selbstvorsorge, Engagement und so weiter und so fort.

Aber erlaubte sich der erst weit nach 1939 in die Welt geworfene Mensch von heute wenigstens für einen Augenblick, Stefan Zweig zu sein, er könnte, nein, er muß das sagen über sich, seine Stellung und seinen Wert in der Welt, was Stefan Zweig vor seiner Geburt schon für ihn formulierte.

Einhundert weggeworfene Jahre. Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Diesmal, heute ist es die Ukraine. Es wird von Krieg gesprochen. Gar schon von einem Weltkrieg. Das ist ein Augenblick, in dem alle Stefan Zweig sein sollten, um Ihre Ohnmacht, Ihr Ausgeliefertsein einzubekennen, gleichgültig, wie prosperierend Ihr Leben zwischen Küche und Kabinett sein mag, gleichgültig, wie mächtig Sie sich sonst fühlen dürfen, wie ernstgenommen Sie sich fühlen dürfen, in der Arbeit, im Freundeskreis, im Urlaub vom Hotelpersonal, mit Ihren Präsentationen auf den Plattformen neuer Kommunikationstechnologien und so weiter und so fort.

Für einen Augenblick wenigstens Stefan Zweig zu sein, aber nicht um am Ende seine Konsequenz daraus zu ziehen, ein genichtetes Leben selbst zu beenden, sondern, gegen die Welt von gestern sich zu entscheiden, das Leben zu wählen, zu wählen das Leben, das fortan kein genichtetes mehr sein darf, die Absage zu wählen, je noch ein genichtetes Leben zugestanden zu bekommen.

Der Augenblick heute mit der Situation in der Ukraine ist günstig dafür. Die Diplomatie läuft wieder einmal hochtourig. Die Drohungen nehmen wieder einmal zu. Die Armeen marschieren wieder einmal auf. Das lebensteure militärische Aufrüsten ist wieder einmal forciert ausgerufen. Es wird hier nicht von der Furcht vor einem drohenden Weltkrieg geschrieben. Das wäre auch töricht. Denn. Es gibt ununterbrochen in dieser Welt Kriege, es wird in einer fortwährenden Weltkriegswelt gelebt, nur nicht überall auf der Welt wird dafür auch gestorben, gemordet. Es werden hier mit Blick auf die Ukraine auch keine historischen Vergleiche bemüht, mit 1914 oder 1939. Das wäre auch töricht. Denn. Was brächte eine geschichtliche Betrachtung? Nicht mehr als eine geschichtliche Einordnung, also eine Fortschreibung, der genichtete Mensch als stolzer Mensch, weil in einem weltgeschichtlichen Zusammenhang präsentiert. Es ist mit der Geschichte zu brechen, wenn der Mensch nicht weiter in einem genichteten Leben behaglich es sich einrichten lassen will.

Es mag sein, daß es wieder einmal glimpflich ausgeht, die Lage in der Ukraine sich entspannt, der Weltkrieg wieder einmal oder noch einmal abgesagt wird, aber was heute im Zusammenhang mit der Ukraine wieder einmal politisch und diplomatisch vorgeführt wird, ist das, was Stefan Zweig beschrieben hat, wie der Mensch heute nach wie vor gelebt wird. Es ist eine lange Einleitung geworden, um endlich Stefan Zweig selbst sprechen zu lassen. Aber es ist nicht leicht, sich selbst lesen zu müssen. Denn. Es wird unendlich schwer, irgend etwas noch im eigenen Leben wichtig nehmen zu können, dem Eigenen irgend eine Bedeutung beimessen zu können. Die Furcht vor den Konsequenzen. Zu wissen, vereinzelt wie der Mensch ist, bleibt im Grunde nur die Konsequenz, die Stefan Zweig persönlich ziehen konnte.

Gegen die Vereinzelung, gegen die Welt von gestern mit Die Welt von gestern, um endlich nicht mehr solche Erinnerungen, das heißt, solch ein genichtetes Leben zu leben haben. Beim Schreiben dieser Einleitung wurde besonders an das Kapitel „Die ersten Stunden des Krieges von 1914“ gedacht und an das Kapitel „Die Agonie des Friedens“, aus dem das Folgende stammt, nicht unter Anführungszeichen oder kursiv gesetzt. Denn, wer ein Ich hat und es, wenigstens für einen Augenblick, Stefan Zweig nennt, schriebe nicht anders, gleichgültig ob es das Ich von einem Schriftsteller, von einem Hauswart, von einer leitenden Angstellten, von …

Ich hatte in jenen Monaten London verlassen und mich auf das Land nach Bath zurückgezogen. Nie in meinem Leben hatte ich die Ohnmacht des Menschen gegen das Weltgeschehen grausamer empfunden. Da war man, ein wacher, denkender, abseits von allem Politischen wirkender Mensch, seiner Arbeit verschworen, und baute still und beharrlich daran, seine Jahre in Werk zu verwandeln. Und da waren irgendwo im Unsichtbaren ein Dutzend anderer Menschen, die man nicht kannte, die man nie gesehen, ein paar Leute in der Wilhelmstraße in Berlin, am Quai d’Orsay in Paris, im Palazzo Venezia in Rom und in der Downing Street in London, und diese zehn oder zwanzig Menschen, von denen die wenigsten bisher besondere Klugheit oder Geschicklichkeit bewiesen, sprachen und schrieben und telephonierten und paktierten über Dinge, die man nicht wußte. Sie faßten Entschlüsse, an denen man nicht teilhatte, und die man im einzelnen nicht erfuhr, und bestimmten damit doch endgültig über mein eigenes Leben und das jedes anderen in Europa. In ihren Händen und nicht in meinen eigenen lag jetzt mein Geschick. Sie zerstörten oder schonten uns Machtlose, sie ließen Freiheit oder zwangen in Knechtschaft, sie bestimmten für Millionen Krieg oder Frieden. Und da saß ich wie alle die andern in meinem Zimmer, wehrlos wie eine Fliege, machtlos wie eine Schnecke, indes es auf Tod und Leben ging, um mein innerstes Ich und meine Zukunft, um die in meinem Gehirn werdenden Gedanken, die geborenen und ungeborenen Pläne, mein Wachen und meinen Schlaf, meinen Willen, meinen Besitz, mein ganzes Sein. Da saß man und harrte und starrte ins Leere wie ein Verurteilter in seiner Zelle, eingemauert, eingekettet in dieses sinnlose, kraftlose Warten und Warten, und die Mitgefangenen rechts und links fragten und rieten und schwätzten, als ob irgendeiner von uns wüßte oder wissen könnte, wie und was man über uns verfügte. Da ging das Telephon, und ein Freund fragte, was ich dächte. Da war die Zeitung, und sie verwirrte einen nur noch mehr. Da sprach das Radio, und eine Sprache widersprach der andern. Da ging man auf die Gasse, und der erste Begegnende forderte von mir, dem gleich Unwissenden, meine Meinung, ob es Krieg geben werde oder nicht. Und man fragte selbst zurück in seiner Unruhe und redete und schwätzte und diskutierte, obwohl man doch genau wußte, daß alle Kenntnis, alle Erfahrung, alle Voraussicht, die man in Jahren gesammelt und sich anerzogen, wertlos war gegenüber der Entschließung dieses Dutzends fremder Leute, daß man zum zweitenmal innerhalb von fünfundzwanzig Jahren wieder machtlos und willenlos vor dem Schicksal stand und die Gedanken ohne Sinn an die schmerzenden Schläfen pochten. Schließlich ertrug ich die Großstadt nicht mehr, weil an jeder Straßenecke die posters, die angeschlagenen Plakate einen mit grellen Worten ansprangen wie gehässige Hunde, weil ich unwillkürlich jedem der Tausenden Menschen, die vorüberfluteten, von der Stirn ablesen wollte, was er dachte. Und wir dachten doch alle dasselbe, dachten einzig an das Ja oder Nein, an das Schwarz oder Rot in dem entscheidenden Spiel, in dem mein ganzes Leben mit als Einsatz stand, meine letzten aufgesparten Jahre, meine ungeschriebenen Bücher, alles, worin ich bisher meine Aufgabe, meinen Lebenssinn gefühlt.

Aber mit nervenzerrüttender Langsamkeit rollte die Kugel unentschlossen auf der Roulettescheibe der Diplomatie hin und her. Hin und her, her und hin, schwarz und rot und rot und schwarz, Hoffnung und Enttäuschung, gute Nachrichten und schlechte Nachrichten und immer noch nicht die entscheidende, die letzte. Vergiß! sagte ich mir. Flüchte dich, flüchte dich in dein innerstes Dickicht, in deine Arbeit, in das, wo du nur dein atmendes Ich bist, nicht Staatsbürger, nicht Objekt dieses infernalischen Spiels, wo einzig dein bißchen Verstand noch vernünftig wirken kann in einer wahnsinnig gewordenen Welt.

An einer Aufgabe fehlte es mir nicht. Seit Jahren hatte ich die vorbereitenden Arbeiten unablässig gehäuft für eine große zweibändige Darstellung Balzacs und seines Werks, aber nie den Mut gehabt, ein so weiträumiges, auf lange Frist hin angelegtes Werk zu beginnen. Gerade der Unmut gab mir nun dazu den Mut. Ich zog mich nach Bath zurück und gerade nach Bath, weil diese Stadt, wo viele der Besten von Englands glorreicher Literatur, Fielding vor allem, geschrieben, getreulicher und eindringlicher, als jede sonstige Stadt Englands ein anderes, friedlicheres Jahrhundert, das achtzehnte, dem beruhigten Blicke vorspiegelt. Aber wie schmerzlich kontrastierte diese linde, mit einer milden Schönheit gesegnete Landschaft nun mit der wachsenden Unruhe der Welt und meiner Gedanken! So wie 1914 der schönste Juli war, dessen ich mich in Österreich erinnern kann, so herausfordernd herrlich war dieser August 1939 in England. Abermals der weiche, seidigblaue Himmel wie ein Friedenszelt Gottes, abermals dies gute Leuchten der Sonne über den Wiesen und Wäldern, dazu eine unbeschreibliche Blumenpracht – der gleiche große Friede über der Erde, während ihre Menschen rüsteten zum Kriege. Unglaubwürdig wie damals schien der Wahnsinn angesichts dieses stillen, beharrlichen, üppigen Blühens, dieser atmend sich selbst genießenden Ruhe in den Tälern von Bath, die mich in ihrer Lieblichkeit an jene Badener Landschaft von 1914 geheimnisvoll erinnerten.

Und wieder wollte ich es nicht glauben. Wieder rüstete ich wie damals zu einer sommerlichen Fahrt. Für die erste Septemberwoche 1939 war der Kongreß des Penklubs in Stockholm angesetzt, und die schwedischen Kameraden hatten mich, da ich amphibisches Wesen doch keine Nation mehr repräsentierte, als Ehrengast geladen; für Mittag, für Abend war in jenen kommenden Wochen jede Stunde schon im voraus von den freundlichen Gastgebern bestimmt. Längst hatte ich meinen Schiffsplatz bestellt, da jagten und überjagten sich die drohenden Meldungen von der bevorstehenden Mobilisation. Nach allen Gesetzen der Vernunft hätte ich jetzt rasch meine Bücher, meine Manuskripte zusammenpacken und die britische Insel als ein mögliches Kriegsland verlassen sollen, denn in England war ich Ausländer und im Falle des Krieges sofort feindlicher Ausländer, dem jede denkbare Freiheitsbeschränkung drohte. Aber etwas Unerklärbares widersetzte sich in mir, mich wegzuretten. Halb war es Trotz, nicht nochmals und nochmals fliehen zu wollen, da das Schicksal mir doch überallhin nachsetzte, halb auch schon Müdigkeit. »Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht«, sagte ich mir mit Shakespeare. Will sie dich, so wehre dich, nahe dem sechzigsten Jahre, nicht länger gegen sie! Dein Bestes, dein gelebtes Leben, erfaßt sie doch nicht mehr. So blieb ich. Immerhin wollte ich meine äußere bürgerliche Existenz zuvor noch möglichst in Ordnung bringen, und da ich die Absicht hatte, eine zweite Ehe zu schließen, keinen Augenblick verlieren, um von meiner zukünftigen Lebensgefährtin nicht durch Internierung oder andere unberechenbare Maßnahmen für lange getrennt zu werden. So ging ich jenes Morgens – es war der 1. September, ein Feiertag – zum Standesamt in Bath, um meine Heirat anzumelden. Der Beamte nahm unsere Papiere, zeigte sich ungemein freundlich und eifrig. Er verstand wie jeder in dieser Zeit unseren Wunsch nach äußerster Beschleunigung. Für den nächsten Tag sollte die Trauung angesetzt werden; er nahm seine Feder und begann mit schönen runden Lettern unsere Namen in sein Buch zu schreiben.

In diesem Augenblick – es muß etwa elf Uhr gewesen sein – wurde die Tür des Nebenzimmers aufgerissen. Ein junger Beamter stürmte herein und zog sich im Gehen den Rock an. »Die Deutschen sind in Polen eingefallen. Das ist der Krieg!« rief er laut in den stillen Raum. Das Wort fiel mir wie ein Hammerschlag auf das Herz. Aber das Herz unserer Generation ist an allerhand harte Schläge schon gewöhnt. »Das muß noch nicht der Krieg sein«, sagte ich in ehrlicher Überzeugung. Aber der Beamte war beinahe erbittert. »Nein«, schrie er heftig, »wir haben genug! Man kann das nicht alle sechs Monate neu beginnen lassen! Jetzt muß ein Ende gemacht werden!«

„Sie können sich ja ein Taxi rufen.“ – Vom recht hohen Ansehen des Harald Vilimsky in der Welt

Es ist zwar schon etwas länger her, aber wenn das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft die Zeit heranzieht, in der Martin Schulz ein junger Mann mit längst überwundenen Problemen war, „Unzensuriert“ dafür auch ein paar Jahre alte Artikel hervorkramt, darf durchaus ein offener Brief von Harald Vilimsky hervorgeholt werden, um zu fragen, ob sich sein Ansehen außerhalb von Österreich inzwischen geändert hat?

Harald Vilimsky - Sie können sich ein Taxi nehmenZum Beispiel, in Deutschland, in Köln, wohin Pro Harald Vilimsky ja nach wie vor fährt, um weiter eine Bewegung zu unterstützen, die von dem Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen …

Harald Vilimsky - Junge Freiheit - Unerwünschte PersonMöglicherweise hat Harald Vilimsky auf diesen seinen offenen Brief selbst schon vergessen, aber es ist ein Schreiben, das er vielleicht wieder gebrauchen wird können, zum Beispiel in Brüssel, um zu bew…, genauer, wieder, wie er es schreibt, „mit Nachdruck und Entschiedenheit“ zurückzuweisen, wenn wieder wer ihn als …

Sollte Harald Vilimsky diesen seinen offenen Brief nicht mehr auffinden, um diesen, schön gefaltet, mit seinem Mandatsausweis mitzuführen, jederzeit griffbereit haben zu können, wird dieser hier für diesen Zwecke gerne wiederholt:

 

Harald Vilimsky - Ansehensgarant Fragezeichen„Sehr geehrter Herr Botschafter!

Als Abgeordneter zum Nationalrat der Republik Österreich sowie Generalsekretär der Freiheitlichen Partei Österreich darf ich Ihnen meine tiefe Sorge und mein Befremden über den Umgang der Stadtverwaltung sowie der Polizeiführung in Köln mit gewählten
Repräsentanten des österreichischen Parlamentes mitteilen.

Mölzer - Vilimsky - Strache - KölnAls angekündigter Redner und Teilnehmer einer Veranstaltung von ‚pro Köln‘ am vergangenen Wochenende zum Thema der Großmoschee in Köln verwahre ich mich mit Nachdruck und Entschiedenheit dagegen, öffentlich vom Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma als ‚brauner Biedermann‘, ‚Brandstifter‘, ‚Rassist im bürgerlichen Zwirn‘, Teil einer ‚verfaulten Clique des Eurofaschismus‘ bezeichnet zu werden. Diese Verächtlichmachung kann und will ich nicht hinnehmen und es entspricht mit Sicherheit nicht jenem Ton, wie er unter Repräsentanten benachbarter Staaten in Mitteleuropa üblich ist und sein sollte. Ich teile in diesem Zusammenhang auch mit, dass ich diese Äußerungen auf straf- und zivilrechtliche Relevanz nach deutschem und österreichischem Recht prüfen lasse.

Als bemerkenswert und in Europa vermutlich einmaligen Vorgang ist  auch die Tatsache zu bewerten, dass vergangenen Freitag, im  unmittelbaren Vorfeld der Pressekonferenz zu dieser Veranstaltung, linke Gewalttäter unter Beisein der Polizei ungehindert mit  faustgroßen Steinen nach Mandataren und Journalisten werfen konnten,  während die anwesenden Polizeibeamten diesem kriminellen Treiben völlig tatenlos zugesehen haben. Dies waren zum Teil lebensbedrohende Attacken, die ich auch durch Bildmaterial dokumentiert habe. Bis heute hat Oberbürgermeister Schramma zu diesen skandalösen Ereignissen keine Worte der Verurteilung gefunden, im Gegenteil, er hat im Nachfeld der – wegen massiver Sicherheitsgefährdung in weiterer Folge untersagten – Veranstaltung öffentlich sogar begrüßt, dass Köln den ‚rechtsradikalen Rattenfängern‘ eine Absage erteilt hat.

Des weiteren teile ich Ihnen mit, dass ich auch das österreichische Außenministerium in Kenntnis setzen werde, da durch das Verhalten der Polizei in Köln aus meiner Sicht mehrere zwischenstaatliche Abkommen über die Behandlungen von Personen mit diplomatischem Status grob verletzt wurden. So wurde mir trotz mehrfachem und unmissverständlichem Ersuchen und unter Vorlage meiner Mandatarsausweise (im Originalbrief mit Nummer und Ausstellungsdatum,
Anm.) vom zuständigen Einsatzleiter der Kölner Polizei, Herrn Michael Temme, selbst auf mehrmalige Nachfrage jeglicher Schutz verweigert, obwohl die Gewaltexzesse durch linksmilitante Gruppen in weiterer Folge sogar zur Verhängung des polizeilichen Notstandes über Köln
geführt haben.

He-Chr Strache - Freunde - keine ExtremistenSelbst das international renommierte Magazin ‚Der Spiegel‘ hat darüber berichtet. Ich darf zitieren: ‚Auch die Polizei wollte nicht helfen. Wie kommen wir denn jetzt hier weg?, fragte der aufgebrachte FPÖ-Generalsekretär Vilimsky den Einsatzleiter. Also, wir halten Sie ja nicht auf, antwortete dieser, ohne eine Miene zu verziehen, Sie können sich ja ein Taxi rufen.‘ Zitat ‚Der Spiegel‘ Ende. Auch meiner Kollegin im österreichischen Nationalrat, Frau Abgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Mutter eines Kleinkindes, wurde dieser Beistand von Herrn Temme von der Kölner Polizei mit Häme verweigert. Dieser Vorfall ereignete sich vergangenen Freitag um 17.00 Uhr bei der Schiffanlegestelle Köln-Riehl. In gesonderten Schreiben werde ich darüber auch den Kölner Polizeipräsidenten Klaus Steffenhagen, den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen Ingo Wolf sowie den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble mit dem dringenden Ersuchen um Stellungnahme in Kenntnis setzen.

 Freiheitliche Gemein-Schaft - KölnAls angekündigter Redner der Veranstaltung von ‚pro Köln‘ wurde ich durch den obersten Repräsentanten der Stadt Köln, Oberbürgermeister Schramma, in öffentlich wahrnehmbarer Weise als ‚unerwünschte Person‘ bezeichnet. Ich darf Sie daher ferner um dringliche Stellungnahme ersuchen, ob dies der allgemeinen Beurteilung durch die Bundesrepublik Deutschland entspricht und wenn ja, ob mit mir auch andere österreichische Nationalratsabgeordnete und Bürgerinnen und Bürger Österreichs ‚unerwünschte Personen sind‘ und welche dies sind. Gerade vor dem Hintergrund, dass uns in sicherheitstechnisch sehr gefährlichen Situationen jeglicher Beistand der Polizei verweigert wurde und der Kölner Oberbürgermeister pauschal auch Abgeordnete der Republik Österreich öffentlich diffamiert hat, ist dies eine wichtige und vor allem auch sicherheitsrelevante Information für die Ausübung eines österreichischen Mandates in außenpolitischer Hinsicht. Relevant ist für mich auch Ihre Beurteilung, inwieweit das Recht auf Meinungsfreiheit gemäß EMRK in Köln noch Gültigkeit hat.

Pro Harald Vilimsky in KölnIch habe die Kölner und deutsche Art im Rahmen mehrer Besuche als sehr freundlich und meinungsoffen kennenlernen dürfen und war umso erstaunter, mit welcher Aggression der Kölner Oberbürgermeister aber auch die Kölner Polizeispitze uns begegneten, nur weil wir uns im Rahmen unserer Tätigkeit als gewählte österreichische Volksvertreter gegen den Bau einer Moschee mit Minarett in Köln äußern wollten, die im übrigen einer Diskussion entspricht, die in Österreich völlig sachlich und nüchtern bereits seit längerem geführt wird.

Ich erachte es als meine Pflicht, im Interesse einer gedeihlichen Fortentwicklung der deutsch-österreichischen Verbundenheit, diese Angelegenheit einer raschen Klärung zuzuführen und ersuche höflich und dringlich um Bewertung dieser Vorkommnisse, die nicht nur bei mir große Besorgnis ausgelöst haben und auch um Bekanntgabe etwaiger Konsequenzen dieser Angelegenheit.

Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung

Harald Vilimsky eh“

 

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW, mit der Harald Vilimsky im Europaparlament sitzen will

Die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ist heute wieder einmal im schreiberischen Einsatz für die „Pro NRW“, dessen Vorsitzenden der nunmehrige und ach von Andreas Mölzer gar so zu unterscheidende freiheitliche Spitzenkandidat Harald Vilimsky in das Europaparlament gebracht haben will, vielleicht träumt er, Vilimsky, jetzt schon davon, wie es sein werde, wenn Markus Beisicht sein Sitzkamerad …

Unzensurierter freiheitlicher Einsatz für Pro-Nrw-PolizistenDer „unzensurierte“ Einsatz für den „ultrarechten“ Polizisten liefert wieder einmal Anschauungsmaterial für den freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit, erzählt wieder einmal von der freiheitlichen Redlichkeit, die vor allem eines auszeichnet, Einseitigkeit. Zu dieser Einseitigkeit gehört es gemäß freiheitlicher Gesinnung – eine Bewegung, eine Quelle – nur eine Informationsquelle zu nennen, zu nur einer Informationsquelle zu verlinken, und zwar zur „Pro NRW“. Deshalb wird hier eine Gegenüberstellung abgebildet, und zwar ein Artikel aus der „Aachener Zeitung“, der nicht nur den einseitigen freiheitlichen Einsatz objektiviert, sondern vor allem auch zeigt, für wen sich das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft recht stark ins Zeug legt, wieder einmal …

Wer freiheitliche Wahrheit, wer freiheitliche Redlichkeit also meint immer noch nicht zu kennen, oder eher, immer noch nicht kennen zu wollen, findet mit dieser Gegenüberstellung in der Abbildung wieder einmal eine Gelegenheit, freiheitliche Wahrheit und freiheitliche Redlichkeit kennenlernen zu können …

Das heißt, es ist noch nicht zu spät, zum Kennenlernen freiheitlicher Redlichkeit und freiheitlicher Wahrheit, vor den nächsten Wahlen, um nicht erst nach den nächten Wahlen sagen zu müssen, um freiheitliche Wahrheit und freiheitliche Redlichkeit kennenzulernen, hätte die freiheitliche Gemein-Schaft erst gar nicht gewählt zu werden brauchen …

Um jenen, die „Pro NRW“ nicht kennen (aber auch nicht kennen müssen, weil diese in Österreich nicht gewählt werden kann), die Suche zu erleichtern, hier eine Zusammenstellung:

Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Kein Reim von Harald Vilimsky … Ist freiheitlicher Gemein-Schaft erst recht genehm

Von den willfährigen Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft

Und weil es heute ja um den freiheitlichen Einsatz für einen Polizisten ging, darf in Erinnerung gebracht werden, wie pflichterfüllt in Österreich der freiheitlichen Gemein-Schaft zugewandte Polizisten …

Besser als je mit Anti-Terror-Paketen ermitteln Polizisten bereits jetzt mit Freunden

NS Was auch bereits zu wissen ist, mit He.-Chr. Strache würde in Österreich ein einmalig, also einmalig einseitig Informierter und einmalig einseitig Informierender zum Bundeska…, wie es manche, also He.-Chr. Strache allein trä…  Die freiheitliche Gemein-Schaft wählen zu wollen, kommt einem Wegwerfen der Zukunft gleich, die freiheitliche Gemein-Schaft gar in eine Regierung wählen zu wollen, kommt einem Vernichten der Zukunft gleich, allein schon dadurch, daß „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ dann die einzigen Informationsquellen einer österreichischen Regierung, und vielleicht noch Akif Pirinçci …

„Jungen Haifisch auszuwildern“ – Gegen Frauen

„Erneuerbare Energie – Mist“

Evangelium 2014 – Neue Kronenzeitung mit Bischof Michael Jeannée

Michael Jeannée - Geschlagen auf den BergDie Karwoche – jährlich wiederkehrende Hauptpropagandawoche des Organisierten Glaubens des Christentums – überstanden, wieder einmal überstanden, mit keinen anderen und schon gar nicht neuen Erkenntnissen, wie denn auch, mit keiner anderen Zeitung in den Bergen ausgesetzt, als mit der „Krone“, in diesem durch und durch katholischen und nationalistischen Land, wieder hinabgestiegen in das Tal, mit keinen Erkenntnissen, was bleiben wird, in Erinnerung, ist, eine Woche lang in der Karsthütte nichts anderes zum Frühstückskaffee serviert bekommen zu haben, als das tägliche Evangelium, mit dem Großaufmarsch katholischer und evangelischer Bischöfe vor allem am Karfreitag, an dem sich Michael Jeannée selbst zum Bischof weihte, mit Recht, denn er fügte den biblischen Wahrheiten eine weitere hinzu, einer der Zeloten wurde auf den Berg geschlagen, während andere Aufständische ans Kreuz geschlagen wurden, mit Recht also, diese unauslöschliche Erinnerung an den einen Zeloten, der nicht ans Kreuz, sondern an den Berg, der ein Hügel war, geschlagen ward …

Michael Jeannée, bischöflicher Kenner des jüngerischen Werks, Krone der Apostel des Katholischen und Nationalistischen, in der nächsten Karwoche dann mit neuen biblischen Wahrheiten sich in Stellung bringend oder gar schon hinaufgestiegen zum Kardinal, höher noch, zum Statthalter des an das Hügelchen …

 

„Wir sind das Volk“: Der globalisierte Dummschrei der gefährlichsten Sorte

Als die DDR unter den Rufen „Wir sind das Volk“ endlich und endgültig zusammenbrach, hatte das Skandieren von „Wir sind das Volk“ durchaus seinen Witz und mehr noch durchaus seine konkrete Berechtigung, denn die DDR nannte sich eine „Volksrepublik“ …

We the people - Globalized most dangerous stupid sayingIm Grunde aber ist „Wir sind das Volk“ nichts anderes als ein globalisierter Dummschrei. Zumeist mehr gefährlich als förderlich. Wie dumm und wie gefährlich wird gerade aktuell von über 270.000 Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrer Unterzeichnung einer Petition bewiesen, wieder einmal bewiesen, die die Entfernung eines einzelnen Menschen aus ihrer Gesellschaft, die die Deportation eines einzelnen Menschen aus den USA verlangen. Mit einer Petition, die eingeleitet wird mit „We the people …“ und deren letzter Satz ebenfalls mit „We the people …“

Es wird nicht viel, genauer, nichts über diesen bestimmten Menschen gewußt, außer, was so nebenher mitbekommen wurde, in letzter Zeit, irgendwelche Aufregungen um Autorennen, Drogen … Vor beinahe sechzig Jahren kam ein amerikanischer Film in die Kinos – „Rebel without a Cause“, dessen deutschsprachiger Titel heute seine Berechtigung erhält, bezogen aber auf diese Petition: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. Es geht in diesem Film auch um Autorennen. Autorennen, Drogen – der Hauptdarsteller, heute noch kultisch verehrt, James Dean … Mit überhöhter Geschwindigkeit, aber nicht im Film, in den Tod …

Und nun wollen über 270.000 Menschen, vereint unter der Dummschrift „Wir, das Volk“ einen einzelnen Menschen deportieren, aus ihrer Gesellschaft entfernen, der nichts anderes macht, als eine amerikanische Ikone vormachte, der von niemandem sonst beinflußt sein kann, als von ebendiesem amerikanischen Filmheiligen …

Bedarf es je eines weiteren Beweises, wie höchst gefährlich, wie abgrundtief dumm dieser globalisierte Schrei „Wir sind das Volk“ …

Aber es gibt nach wie vor Staaten, die unter dem Ruf „Wir sind das Volk“ endlich und endgültig zusammenbrechen müssen, weil in diesen Staaten der Ruf „Wir sind das Volk“ durchaus seinen Witz und mehr noch durchaus seine Berechtigung hat … Beispielsweise Nordkorea. Denn Nordkorea nennt sich eine Volksrepublik …

„Richter der Lebenden und Toden“ – Andreas Laun am Karfreitag in Höchstform

In der diesjährigen karfreitlichen Ausgabe der freiheitlichen „Zur Zeit“ kann zum Gastkommentar von Weihbischof Andreas Laun zusammenfassend geschrieben werden – es ist halt ein Kreuz mit dem Denken …

Andreas Laun - Herr und Meister der SatireVielleicht aber wird Andreas Laun mißverstanden. Möglicherweise schreibt Andreas Laun einfach bloße Satiren, ohne diese je als Satiren auszuweisen …

Möglicherweise werden, eines Tages, Sätze von Andreas Laun als exemplarische Sätze der Satire gelten, er selbst geheiligt sein mit dem Titel, der Satiriker Gottes gewesen zu sein, eines Tages in einhundert oder in zweihundert Jahren … Und es werden vielleicht gerade die Sätze sein, die am heurigen Karfreitag veröffentlicht worden sind, mit der Anmerkung, im April 2014 habe Andreas Laun sich selbst übertroffen, ist zum Licht der Satire …

„Zur modernen Verfolgung der Christen gehört auch die Verstaatlichung der Kinder in Form der Einschränkung der Elternrechte …“

„Unverständlich ist die moderne Christenverfolgung in Europa auch deswegen, weil die öffentliche, ideologische und politisch gelenkte Meinung höchste Empfindlichkeit zur Schau stellt, wenn es um vermeintliche oder wirkliche Rechte zum Beispiel von Homosexuellen geht oder um das behauptete Frauenrecht auf Abtreibung.“

Aber solche Toleranz gilt nicht für Christen! Zum Beispiel: Eltern, die ihre Kinder der staatlichen, unmoralischen und darum widerchristlichen „Sexualerziehung“ entziehen wollen …“

„Wahr ist jedenfalls, daß die Menschenrechte der Christen und auch von bestimmten Randgruppen nicht mehr wirklich geachtet werden. Man rühmt sich der Rechtsstaatlichkeit, aber tritt die Menschenrechte bestimmter Menschen mit Füßen, besonders die der Christen. Warum ist das so? Meine Antwort stützt sich auf die dramatische Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gegnern, wie sie vor allem das Evangelium nach Johannes erzählt: Wäre Jesus nur frommer Jude gewesen, wäre ihm wohl nichts passiert. Aber er hat das, was seine Feinde für unverzichtbare Fundamente ihres Glaubens ansahen, inrage gestellt und einen für Juden unerhöhrten Anspruch gestellt.“

„Unsere Situation ist anders, aber auch für unsere, mehr und mehr atheistische Kultur stellt das Christentum Ansprüche, die unerträglich sind und nicht harmlose Märchen wie so Vieles in manch anderen Religionen.“

„Aber so, als Widerstandsnest gegen die herrschenden Ideologien des Zeitgeistes, ist sie unerträglich und muß – letztlich bekämpft werden. Mit welchen Mitteln? Das wird sich zeigen, aber die Geschichte lehrt: Zimperlich waren die Mächtigen dabei nie, vor allem deswegen, weil sie zugleich in der immer wiederkehrenden Illusion lebten, sie könnten die Welt ‚christenfrei‘ machen.“

„Götter als Märchenfiguren, ja, aber den Gott der Juden und Christen können sie nicht dulden, weil dieser wahre Gott sie mit ihrem absoluten Autonomie-Gehabe infragestellt! Sie wollen folgerichtig die Welt ‚entgotten‘, Gott ‚ausweisen‘.“

„Warum lassen sie die Kirche mit ihrer Botschaft nicht einfach als lächerliches Konstrukt von Menschen wie den Affengott oder irgendeine Voodoo-Figur bestehen? Meine These: Ihr Verfolgungseifer ist, verdrängt hinter ihrer atheistischen Ideologie, ein nicht bewußtes Tiefenwissen, daß Jesus doch ganz anders war, Herr und Meister, ja, Sohn Gottes sein könnte und auch als Richter der Lebenden und Toden wiederkommen wird.“

Es können im Grunde nur satirische Sätze sein, wird beispielsweise allein an die historischen Gegebenheiten gedacht, in denen der Zelot Jesus Christus … Andere von der ZZ oder auch von Unzensuriert, die allenthalben ihre Kommentare als Satiren bezeichnen, müssen wohl beim Lesen von derart satirischen Sätzen hingebungsvoll aufschauen zu ihrem Meister und Herrn der …

Und weil es doch eine karfreitliche ZZ-Ausgabe ist, kann wohl von keinem anderen freiheitlichen NR ein Kommentar in Frage kommen – als einer von Rosenkranz …

Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden

Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden? Wie etwa Dr. Georg Zakrajsek.

Anforderungsprofil Unzensuriert - Freiheitliche Gemein-SchaftDr. Georg Zakrajsek ist das rechte Beispiel, um einmal diese Fragen zu stellen, anhand seiner Texte, die er auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht. Alle seine hier in die Collage geklebten Texte sind aus 2014, veröffentlicht auf seiner eigenen Homepage …

Gehört dazu ein milder Blick auf die Vergangenheit, gepaart mit der Fähigkeit, Geschichten über die Vergangenheit so erzählen zu können, daß sogar Nachgeborene seufzend der guten alten Zeit erinnern, als es noch „glimpflich“ ausging, wenn die „Gestapo eine Waffenkontrolle“ …?

Gehört es dazu, Satiren zu schreiben, die nicht als Satiren erkannt werden? Obgleich Dr. Georg Zakrajsek lupenreine satirische Lehrsätze zu schreiben vermag, wie diese:

„Die Entwicklungshilfe wird nicht gekürzt. Verziert mit den üblichen Bildern, herziger, hungernder Negerkinder verkündet das der Außenminister. Und das ist eine unglaubliche Schweinerei.“

(Nur nebenher, in der freiheitlichen ZZ gibt es auch einen Satiriker, der …)

Fragen zum Anforderungsprofil der UnzensuriertGehört es dazu, keinen „Unsinn“ zu schreiben? Tatsächlich schreibt Georg Zakrajsek nicht wie Ernst Trost, dem er vorhält, „Unsinn“ zu schreiben. Mehr noch, gehört es dazu, Sinn und Satire auf ein nicht gekanntes Niveau heben zu können? Und hat Georg Zakrajsek mit diesem Beispiel seinen ungeteilten Zenit bereits erreicht:

„Afrika wird hauptsächlich von Negern bewohnt. Die morden rauben und stehlen, die vergewaltigen und metzeln Kinder und Frauen hin. Die und niemand anderer. Manchmal sind noch einige Araber dabei.“

Gehört es dazu, auch etwas von Kultur und Seuchen zu verstehen, zu wissen also, welche Seuchen im seuchenfreien  …?

Gehört es dazu, die gleichen fundamental wissenden Autoren zu lesen, in die gleichen fundamental redlichen Informationsquellen einzutauchen, wie beispielsweise Akif Pirinçci, wie beispielsweise in die Website „PI“?

Ist es auch recht förderlich, im selben Bezirk, gar in der gleichen Gasse, nur ein paar Häuser weiter von …? In der Schlösselgasse könnten vielleicht jene angetroffen werden, die auf die Fragen antworten könnten, also Walter Asperl und Alexander Höferl, die einerseits Obmann und Obmann-Stellvertreter des Vereines Unzensuriert sind, andererseits Gesellschafter der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH. – aber diese Verhältnisse wurde schon ausführlich …

Frage nach dem Anforderungsprofil für Unzensuriert und Zur ZeitTrotz dieser auf dem Papier so klaren Verhältnisse hat der stellvertretende Obmann der freiheitlichen Gemein-Schaft vor gar nicht so langer Zeit gemeint, „Unzensuriert“ sei die Homepage von … Nun, Ing. Norbert Hofer, selbst bis vor kurzem noch als „Unzensuriert-Meiner“ geführt, müßte wohl tiefe Einblicke in die …Aber darum geht es heute gar nicht, sondern nur um die Fragen der Qualifikationen, Kompetenzen, um das Anforderungsprofil …

Zur Nachlese, falls wer …

Martin Graf und Unzensuriert – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Norbert Hofer – „Das ist Grafs Homepage“

Norbert Hofer – Nicht mehr als Unzensuriert-Meiner angeführt

Versumpfung der Gedanken erreicht in der Karwoche jährlich seinen propagandistischen Höhepunkt

„Kar“ hat viele Bedeutungen, in einer Gegend in diesem Land steht es etwa auch für „Umgebung der Almhütte“ …

Gerade in der Karwoche aber das Radio um 7.56 Uhr aufzudrehen, heißt, sich selbst inmitten der einzigen Millionenstadt dieses Landes ohne Not in eine Almhütte setzen zu lassen, freiwillig in den Sumpf …

Auf den Inhalt der Gedanken zum Tag gerade in der Karwoche aber einzugehen, hieße, selbst zu dieser Versumpfung beizutragen, und es wäre eine Anmaßung, es zeugte von Überheblichkeit und Unverständnis gegen den Senner, der bloß aus der Hütte auf seine Kälber sieht, stolz darauf, sie so gut zu weiden, daß sie ihm sogar vom Radio abgekauft werden …

„Initiative Burschenschafter gegen Neonazis“ widerspricht vielen österreichischen Medien

Harald Vilimsky schätzt „MiniMölzer“ in einem Tweet machte doch neugierig darauf zu lesen, was hierzu geschrieben wurde.

Aufmerkenswert daran, was unter der Überschrift „39 Prozent der FPÖ-Parlamentarier sind Burschenschafter/ Deutsche Burschenschafter bauen Einfluss im österreichischen Nationalrat aus“ geschrieben wird, ist nicht die Aufzählung, die ist im Grunde ohnehin bekannt, sondern der Umstand, wie schnell so viele österreichischen Medien aber auch österreichische Meinungsforscher expertengewichtig bereit sind, aufgrund eines einzigen freiheitlichen Mannes Verzichts auf eine Kandidatur der gesamten freiheitlichen Gemein-Schaft gleich bescheinigen zu wollen, das sei eine Abgrenzung und ein Abrücken von …

Unzensuriert - Pro NRW - Kevin HauerWährend, um ein Beispiel von heute, 16. April 2014, anzführen, das freiheitliche Medium namens „Unzensuriert“ sich wieder für einen Burschenschafter einsetzt, menschgemäß ganz im Sinne von Kevin Hauer argumentiert, genauer, das von „Pro NRW“ hierzu Veröffentlichte ungeprüft mehr oder weniger übernimmt. Jedoch, das ist kein Vorwurf gegenüber „Unzensuriert“. Denn darin ist „Unzensuriert“ ganz im Einklang mit so vielen österreichischen Medien, einfach übernehmen und schlicht ungeprüft weitertragen …

Hauer - Unzensuriert - Pro NRWNS Es könnten noch andere Beispiele angeführt werden. Beispielweise jenes vom Burschenschafter Norbert Weidner, der im Februar dieses Jahres rechtskräftig wegen „Verunglimpfung eines Nazi-Widerstandskämpfers“ verurteilt wurde, und dazu im Vergleich, wie in den letzen Jahren „Unzensuriert“ darüber … Das mag jetzt aber gar nicht weiter ausgeführt werden. Den Vergleich mögen Leserinnen und Leser selbst anstellen, wie überhaupt, Leserinnen und Lesern in Österreich angeraten ist, selbst zu recherchieren, ehe sie viele von österreichischen Medien ungeprüft konsumieren …