Andreas Mölzer: „Grandioser, historischer Erfolg für Svoboda“ in der Ukraine

Andreas Mölzer hält allenthalben anderen vor, sich wie Oberlehrer zu benehmen. Das Lehrerhafte ist aber weder einem seiner Söhne noch ihm selbst gänzlich fremd oder unangenehm. Wie gelesen werden kann, schult Andreas Mölzer „FPÖ-Funktionäre“ ein in der Beurteilung, was „ein grandioser, historischer Erfolg“ ist.

Andreas Mölzer lobt historischen Erfolg von SvobodaWeltweit würde wohl niemand das Abschneiden der Partei Svoboda als grandiosen und historischen Erfolg beurteilen. Außer gesinnungsgemäß auf der Scholle, auf der die freiheitliche Gemein-Schaft und ihresgleichen die Erde …

Sonst feiert auch niemand das für Andreas Mölzer so grandiose und historische Abschneiden von der Partei „Freiheit“ in einer Wahl. Und wie könnte das auch jemand nur ansatzweise loben? Wird bedacht, um was für eine Partei es sich dabei handelt. Wie auch die Partei sonst eingestuft wird: von einer „rechtsextremen“ bis zu einer „neonazistischen“ …

Swoboda - Freiheitliche Gemein-Schaft

„Das Europäische Parlament erklärt sich besorgt wegen der zunehmenden nationalistischen Stimmung in der Ukraine, die zum Ausdruck kommt in der Unterstützung für die Partei ‚Swoboda‘ (Freiheit), welche dadurch als eine der beiden neuen Parteien in die Werchowna Rada eingezogen ist; weist darauf hin, dass rassistische, antisemitische und ausländerfeindliche Auffassungen im Widerspruch zu den Grundwerten und Grundsätzen der EU stehen, und appelliert daher an die demokratisch gesinnten Parteien in der Werchowna Rada, sich nicht mit der genannten Partei zu assoziieren, sie nicht zu unterstützen und keine Koalitionen mit ihr zu bilden;“

Für die freiheitliche Gemein-Schaft aber ist das niemals ein Grund, nicht Kontakte mit dieser Partei, auch mit dieser Partei zu unterhalten, wie ganz aktuell einem Interview zu entnehmen ist. Einem Interview mit dem „Chef-Ideologen“ der Partei „Freiheit“, das in einigen Passagen stark an die Interviews mit freiheitlichen Funktionären und Funktionärinnen erinnert, diesen gleicht, wenn es darum geht, sich harmlos zu geben, anderen die Schuld …

Es mag einem der Chef-Ideologen der freiheitlichen Gemein-Schaft schmeicheln, daß es allgemein heißt, „Freiheit“ habe sich in Anlehnung an die freiheitliche Gemein-Schaft diesen Namen gegeben; davor nannte sich diese Partei „Soziale-Nationale Partei der Ukraine“ …

Fremd ist auch in Österreich nicht, was noch alles über die „Freiheit“ zu erfahren ist: angefangen beispielsweise von den Wehrsportübungen bis hin zum Logo mit den drei Fingern. Die Wehrsportübungen werden eine recht gute Vorbereitung …

Just another fascist politcal coup - Andreas Mölzer knows the answer very wellBefremdlich aber, daß die freiheitliche Gemein-Schaft mehr als drei nach wie vor für wählbar …

Extremismus-Experte der freiheitlichen Zur Zeit: „Antirassistische Gymnasiasten KZ-Leiter von morgen“

Die ZZ der freiheitlichen Gemeinschaft wendet in ihrer aktuellen Ausgabe 8 vom 21. Februar 2014 viel auf, um die Gefährlichkeit von der rechten auf die linke Seite zu schieben, und sie probiert es auch wissenschaftlich.

Denn Wissenschaft klingt nach Objektivität. Wissenschaft klingt nach Unvoreingenommenheit. Wissenschaft klingt nach Redlichkeit, Seriösität, nach ernsthaftem Studium. Wissenschaft klingt nach unbeteiligter und umfassender Untersuchung eines Themas, danach, auf keinem Auge blind zu sein, weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge. Zusammengefaßt: Wissenschaft klingt nach Wahrheit.

Zur Zeit - KZ-Leiter von morgen

Zur Zeit, 8: „Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Zu dem oben genannten Aufwand, den die freiheitliche ZZ in ihrer Ausgabe 8 betreibt, gehört auch ein Interview mit Dr. Claus-Martin Wolfschlag, der von Jan Ackermeier in der ersten Frage an ihn wie folgt vorgestellt und eingeführt wird:

„Herr Dr. Wolfschlag, Sie beschäftigen sich seit Jahren wissenschaftlich mit Linksextremismus und haben zu diesem Thema auch mehrer Bücher publiziert, in denen sie vor der politischen Linken warnen. Wie stufen Sie die Gefährlichkeit des linken Spektrums ein?“

Der gesamte Inhalt dieses Interviews zur Rechtsentlastung ist schnell wiedergegeben, es reicht dafür die Überschrift zu zitieren:

„Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Das erste Wort in diesem Interview hat Jan Ackermeier, das letzte Dr. Claus-Martin Wolfschlag. Und aus dieser seiner Antwort, mit dem das Interview endet, ist die Überschrift entnommen:

„Dann können aus vielen der nett wirkenden Gymnasiasten und Studenten, die heute ‚antirassistische Parolen‘ auf der Straße rufen, die KZ-Leiter, die Knochenbrecher in den Folterkammern und die furchtbaren Juristen der Zukunft werden. Das Böse sucht sich stets neue Wege.“

Und wem das alles nicht sehr wissenschaftlich vorkommt, wird bereits wissen warum. Wird also bereits all das wissen, was die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ihren Leserinnen und Lesern vorenthält, um einschätzen zu können, was das von Claus-Martin Wolfschlag Geäußerte für einen Wert …

Claus-Martin Wolfschlag - Experte für die Zur Zeit

„Linksextremistische und deutschfeindliche Wikipedia“

Sie werden also bereits wissen, dass nicht nur sein im Interview angesprochenes Buch „Das antifaschistische Milieu – Vom ’schwarzen Block‘ zur ‚Lichterkette‘ – Die politische Repression gegen ‚Rechtsextremismus‘ in der Bundesrepublik Deutschland“ im steiermärkischen Leopold-Stocker-Verlag erschienen ist, sondern auch weitere Bücher. Ein weiterer Verlag von ihm ist „Zeitenwende“. Sie werden wissen, daß Claus-Martin Wolfschlag auch für die „Sezession“ schreibt. Sie werden das alles über ihn, über seine Verlage vielleicht von den Einträgen auf „Wikipedia“ her kennen. Daß hier „Wikipedia“ als Quelle besonders hervorgehoben genannt wird, hat einen und nur einen einzigen Grund, um zeigen zu können, was den Kreisen, in denen sich Claus-Martin Wolfschlag bewegt, die ihn veröffentlichen, alles als „linksextrem“ gilt, nämlich auch „Wikipedia“: „linksextrem und deutschfeindlich“ … Wie auf „Metapedia“ unter dem Schlagwort „Sezession“ gelesen werden kann …

(Bei der Gelegenheit, Sie werden Lothar Höbelt als wienerischen Universitätsprofessor kennen, die „Sezession“ kennt ihn auch als ihren Autor, und Andreas Mölzer sowie Barbara Rosenkranz und Wolfgang Dvorak-Stocker schätzen ihn wohl auch als Experten für die Europäische Union, mit dem vorzüglich in einem noblen Ambiete zu plaudern …)

Erheiternd an diesem Interview ist auch die Bildunterschrift „Das Feindbild Kapitalismus ist bei Linksextremen sehr beliebt“, erheitend deshalb, weil gleich der erste Artikel von Claus-Martin Wolfschlag für die „Sezession“ eine Kapitalismusanprangerung war …

Erheiternd ist ebenfalls, wie Claus-Martin Wolfschlag vor Jahren von Götz Kubitschek vorgestellt wurde als neuer …, er, Wolfschlag, stehe Lichtmesz näher als Kubitschek … Wer auch Lichtmesz kennt, wird sagen, das hat Qualität, gar wissenschaftliche Qualität …

Nicht aber heiter ist, was beispielsweise Claus-Martin Wolfschlag unter der Überschrift „Schwarzes Erdbeben“ schreibt, wohl auch als Experte und Wissenschafter:

„Es komme schließlich nur auf die ‚gerechte‘ Umverteilung der Güter an. Dann könnten 12 Milliarden Menschen – zu welchem Zweck auch immer – durchgefüttert werden.“

Dann könnten „zu welchem Zweck auch immer“ … „Zu welchem Zweck auch immer“, so also denken und schreiben die Multi-Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft. Daran ist stets zu denken, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft um Stimmen wirbt, mit Liebe und Nächstenliebe und mit der Vorgabe, für die Menschen da sein zu wollen, wie beispielsweise in Kärnten gleich mit einer ganzen Bank …

NS Nicht überraschend ist es, daß Claus-Martin Wolfschlag auch von Burschenschaften gebucht wird. Wie  die „linksextremistische und deutschfeindliche“ Wikipedia …

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“ – Feinste freiheitliche Erkenntnis

Diese freiheitliche Erkenntnis wurde in einer Podiumsdiskussion ausgesprochen, auf der die Feinsten, die in Österreich zu finden sind, über die Europäische Union sprachen. Und die Feinsten bieten sich immer das hypokostspieligste Ambiete an, diesmal ein Palais, ein anderes Mal das Bristol, dann wieder die Hofburg …

Anlaß für diese Podiumsdiskussion war das Buch von Barbara Rosenkranz, das im feinsten Verlag, der in Österreich zu finden ist, veröffentlicht wurde, im Ares-Verlag.

Feinste freiheitliche Erkenntnis

Die Fiesesten, so Lothar Höbelt, seien, so auf der Homepage der freiheitlichen Gemein-Schaft, am schnellsten …

Auf dem Podium war die feinste Dame, die in Österreich zu finden ist, Barbara Rosenkranz. Und der feinste Verleger ebenfalls: Wolfgang Dvorak-Stocker. Wenn es um die Europäische Union geht, kann gesinungsgemäß der Feinste der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht fehlen, zumal er für das Europäische Parlament kandidiert, also Andreas Mölzer. Und wenn es um feinste universitäre Betrachtungen geht, ist Lothar Höbelt für die freiheitliche Gemein-Schaft der Feinste, von dem auch die freiheitliche Erkenntnis schließlich gesprochen wurde …

Und darüber berichtet die feinste Homepage, die in Österreich zu finden ist, die Unzensuriert von der freiheitlichen Gemein-Schaft, über deren Feinstes aus fünf Jahren erst gestern …

Wer es noch nicht weiß und wer einmal wissen möchte, was das Feine der Feinsten denn ist, ist eingeladen, es hier nachzulesen:

Ares-Verlag

Lothar Höbelt

Barbara Rosenkranz

Andreas Mölzer

Und auch zu den feinsten Adressen, die die Feinsten aufsuchen, kann hier nachgelesen werden.

Wiener Hofburg

Hotel Bristol

Das sind keine Adressen aus Simmering, aus Favoriten oder Floridsdorf. Für die Feinsten der freiheitlichen Gemein-Schaft ist nur die Wiener Innenstadt das Akzeptable. Von Floridsdorf oder von der Donaustadt oder von Simmering, Favoriten reicht es den Feinsten zu hören, daß sie dort gewählt werden, die Feinsten müssen nicht auch Simmering oder Favoriten selbst betreten, als Kontakt reicht ihnen vollkommen aus, wenn die Menschen in Floridsdorf oder Simmering oder Favoriten die Feinsten wählen.

Aber das Feinste kann nicht gewählt werden, denn das Feinste ist keine Frage der Wahl, und darüber hinaus das Feiste ist sich ohnehin stets selbst genug.

Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft – Fünf Jahre Verdacht

Das Medium der freiheitliche Gemein-Schaft feiert heute recht ausgiebig allein. Es führt Leistungen an. Bietet Analysen zur Selbsterklärung. Nicht alleine aber sollen seine freiheitlichen Betreiber und Betreiberinnen am Tisch mit der Fünf-Jahres-Torte im Dunklen sitzen … Darum sollen ihnen als Geschenk ein paar Beispiele aus fünf Jahren hier überbracht sein, das diese freiheitlichen Leistungen und diesen freiheitlichen analytischen Fähigkeiten in eine recht angemessene Festbeleuchtung …

Unzensuriert At - 5 Jahre VerdachtUnzensuriert nennt sich eine „Internet-Tageszeitung“ … Ihr Autor Ing. Norbert Hofer, III. Präsident NR, nennt sie schlicht: „Grafs Homepage“. Inzwischen wird Norbert Hofer nicht mehr als ihr Autor geführt. Hat er sich abgewendet? Oder ist er nicht so fleißig wie Andreas Mölzer, abseits der Funktion, für die er gewählt wurde? Oder ist es einfach und eher strategisch doch kein Renommee für einen dritten Nationalratspräsidenten, mit einer derartigen Homepage in Verbindung gebracht zu werden?

Fünf Jahre Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-SchaftUnzensuriert führt stolz an, „ohne ein einziges Regierungsinserat“, „ohne einen Cent Presseförderung“, „dafür mit enormen Einsatz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter“ … Wo ihre Mitarbeiter sonst beschäftigt sind, führt sie nicht an, denn, das würde rasch Steuergeld in Erinnerung rufen. Und: „etwa sechs Artikel“, wie in ihrem Impressum angegeben, „pro Tag“ machen noch keine Tageszeitung, wie ja auch eine Schwalbe noch keinen Sommer macht; sechs Kommentare am Tag auf einer Homepage erfüllen wohl nicht annähernd die Kriterien, um eine Presseförderung zu erhalten.

Homepage ist Unzensuriert eine Tageszeitung - 5 Jahre„Immer mehr Menschen“ schreibt Unzensuriert, „misstrauen den Darstellungen, die ihnen von den Mainstream-Medien vorgesetzt werden. Sie schöpfen Verdacht, wenn die Informationen und Interpretationen zu den wesentlichen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen einander gleichen wie ein Ei dem anderen und suchen gezielt nach Alternativen, die hauptsächlich das Internet zu bieten hat.“ Das ist wohl der Grund, weshalb Unzensuriert es nicht dabei beläßt, nur Verdacht zu schöpfen, sondern gleich aus dem Vollen des Verdachts schöpft, und alle Verdächtigungen gegen Menschen, die im Internet zu finden sind, zu eigenen Kommentaren (von ihr „Artikel“ genannt) verbratet. Das ist also eine ehrenreiche Aufgabe eines „regierungskritischen Mediums“, jedenfalls für Unzensuriert, die sich selbst als „regierungskritisches Medium“ einstuft. Für Betreiber und Betreiberinnen von Homepages ist es nicht selten schwer, die Wirklichkeit richtig zu erfassen. In dieser Hinsicht ist Unzensuriert keine Ausnahme. Zur fünfjährigen Selbstfeier muß Unzensuriert – alt genug ist sie ja für die Wahrheit -, einmal gesagt werden, in der Regierung in Österreich sitzen nicht all die Menschen, die für Unzensuriert unter Pauschalverdacht stehen …

Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft 5 Jahre Verdacht„So wurden im Laufe der Jahre aus 240.000 Seitenaufrufen (2009) zuletzt 6,2 Millionen (2013), und heuer werden wir diese Zahl erneut überspringen. Das liegt gewiss an unserer Themenauswahl und der Qualität unserer Beiträge, …“ Das ist die Erklärung von Unzensuriert für die vielen Zugriffe auf ihre Homepage, die „Themenauswahl und die Qualität“: einem prototypischen Kommentar von Unzensuriert durfte erst gestern „Qualität“ bescheinigt werden: „Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden und ihre Gefährtinnen Hexen„.

Unzensuriert freiheitlicher Gemein-Schaft 5 Jahre„Die Kommentare unserer Leser sind die am besten beobachteten im Land. Während dümmlich-aggressive Postings etwa im Standard, wo sie trotz Vorabkontrolle online gehen, niemanden jucken, beschäftigen solche auf Unzensuriert.at sogar die Parlamentspräsidentin.“

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbstAuch den Kommentaren der Leserinnen und Lesern kann eine der Unzensuriert angemessene Qualität bescheinigt werden, aber auch eine Lösungskompetenz, die authentisch insgesamt die Lösungskompetenz der freiheitlichen Gemein-Schaft widerspiegelt.

Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden und ihre Gefährtinnen Hexen

Das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft berichtet über einen Bettler, der als Kunde in einem Supermarkt das verlangte, was täglich vor allem von Pensionisten und mehr noch von Pensionistinnen laut schreiend zu hören ist, er verlangte die Öffnung einer zweiten Kassa.

Nicht Bettler werden, sondernTrader bei Hypo Alpe Adria

Wer von freiheitlicher Gemein-Schaft als Kunde anerkannt werden will, sollte Trader werden, am besten für die Hypo-Alpe-Adria, aber auf keinen Fall Bettler.

Aber für den wieder einmal nicht namentlich genannten Unzensuriert-Redakteur hat ein Bettler nach freiheitlicher Schollenanschauung nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Und wenn ein Bettler die Öffnung einer zweiten Kassa doch verlangt, dann ist es ein „frecher Bettler“, der also nach freiheitlicher Gesinnung niemals ein Kunde sein kann, sein darf. Das Geld eines Bettlers ist nach freiheitlicher Gesinnung auch kein Geld, deshalb hat er auch nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Ein Bettler ist nach freiheitlicher Gesinnung einer, der nicht Waren einkauft, sondern „seine finanzielle Ausbeute in Waren“ umsetzt …

(Ganz nebenbei: Ob nach dieser freiheitlichen Gesinung die freiheitlichen Profiteure der Hypo-Alpe- Adria Geld oder „finanzielle Ausbeute“ in gemein-schaftspolitische Waren umsetzten? Ach, das Geld für die Freiheitlichen haben ja andere, nämlich alle Menschen in Österreich, die jetzt ihr Geld für die freiheitliche Bank-Ausbeute …)

Der anonyme Unzensuriert-Redakteur kommt weit herum, in Wien, so scheint es. Es kann aber auch sein, daß er einfach nicht die Namen der Kirchen im vierten Bezirk kennt oder nicht weiß, in welchem Bezirk die Piaristenkirche steht, oder er schlicht nicht weiß, wo er sich selbst gerade aufhält. Denn die Supermarkt-Geschichte erlebte er im vierten Wiener Gemeindebezirk, aber den Bettler, der für ihn kein Kunde ist, kennt er auch schon aus dem achten Wiener Gemeindebezirk, weil dieser für ihn Nicht-Kunde vor der Piaristenkirche auf einem „Kübel wie auf einem Thron“ sitzt, „in Lumpen gehüllt“. Er weiß viel über den in „Lumpen Thronenden“, etwa, daß dieser mit seiner Gefährtin, „kostümiert wie eine Hexe“, tätig war, und daß der für ihn Nicht-Kunde ein „amtsbekannter“ … Vielleicht war es Andreas Mölzer, der das erlebte. Zum einen ist er ein Unzensuriert-Autor, zum anderen kommt er viel herum, sogar bis nach Japan, wo er ein von Rechtsextremen einhellig begrüßtes „Massnahmenprogramm“ vorlegte.

Wer immer dieser Unzensuriert-Redakteur es war, der das erlebte, ob jetzt im vierten oder im achten Bezirk, es muß ihm so recht ganz warm ums Herz geworden sein, zu sehen und zu hören, wie das gemeine Kundenvolk freiheitliche Gesinnung … Und nachdem der Bettler zurechtgewiesen ward, kein Kunde zu sein, wurde vielleicht einer beherzten Pensionistin dafür motivierend zugejubelt, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen.

NS Das Bild zu dieser Geschichte zeigt aber keinen Bettler, der „in Lumpen gehüllt auf einem Kübel thront“, sondern einen auf allen vieren um Geld bettelnden Menschen. Zuerst wurde gedacht, ein unfähiger Redakteur, der nicht einmal ein Foto von einem auf einem Kübel Thronenden – dann aber: Das Bild soll wohl vermitteln, wie nach freiheitlicher Gesinnung Bettler zu sein haben, vor allem „ausländische“ Bettler, wie sie sich zu verhalten haben: auf allen vieren. Auch auf allen vieren im Supermarkt haben sie zur Kassa zu kriechen, und nach freiheitlicher Gesinnung gar nicht erst sich erlauben, einen Supermarkt zu betreten, nicht einmal auf allen vieren kriechend. Und damit Bettler in Supermärkten nicht wie Pensionistinnen laut nach der Öffnung einer zweiten Kassa schreien können, nicht einmal dann, wenn sie auf allen vieren vor der Kassa sind, sind „Bettler überhaupt nach freiheitlicher Gesinnung zu verbieten“, nicht nur das Betteln.

Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen

Die Zuordnung „Rechtsextreme“ trifft das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft selbst, wenn Unzensuriert, deren Autor auch Andreas Mölzer ist, gestern von der „rechtsextremen Partei Jobbik“ schreibt.

Es darf abgewartet, auch darauf gewettet werden, wie lange es dauern wird, daß die freiheitliche Gemein-Schaft die Jobbik als „Neo-Nazi-Partei“ einstufen wird, wie diese nun in Ungarn selbst genannt werden kann, ohne befürchten zu müssen, deshalb verurteilt zu werden.

Diese aktuelle freiheitliche Zuordnung der Jobbik als rechtsextreme Partei ruft eine Veranstaltung in Japan in Erinnerung, an der die freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr und Andreas Mölzer teilnahmen. Der freiheitliche ZZler schreibt darüber selbst:

„Ich legte in meiner Rede, betreffend die ‚Bekämpfung der negativen Folgen der Globalisierung und die Erhaltung der kulturellen Identität‘, ein umfassendes Massnahmenprogramm vor, das von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde.“

EU Abgeordneter progammiert für Rechtsextreme MaßnahmenAndreas Mölzer legte also ein „umfassendes Massnahmenprogramm“ vor, das „von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde“, somit auch von der rechtsextremen Partei Jobbik.

(Ganz nebenbei: Woher nehmen gerade Freiheitliche, diese Anbeter des Deutschen, bloß ihre Rechtschreibung her, denn weder nach der alten noch nach der neuen Rechtschreibung wird Maßnahme so geschrieben, wie es Andreas Mölzer schreibt: „Mass“. Möglicherweise dachte Andreas Mölzer an die herzunehmende Masse, die nach freiheitlicher Gesinnung zu programmieren ist, und daß eine Massenprogrammierung von der neonazistischen Jobbik begrüßt wird, ist nach deren Gesinnung recht nachvollziehbar.)

Im Bristol gedacht an -Das Mass‘-Programm von Andreas Mölzer wird Mitsuhiro Kimura sehr beeindruckt haben müssen, nahm er doch schon bald dessen Einladung zu einer „Ostasienkonferenz“ in Wien an. Und wer für das „Volk“ das Rechtbeste will, muß das Beste selbst recht fein kennen. Und eine der feinsten Adressen in Wien ist das Hotel Bristol. Im Hotel Bristol also referierten unter der Patronanz von He-Chr. Strache Experten über die EU und Japan. Multi-Experten, wie beispielsweise Bruno Gollnisch, der auch ein Experte für den Holocaust ist, wie ihm ein französisches Gericht bestätigte. Der Wähler und die Wählerin in Österreich können sich glücklich schätzen, derart wißbegierige freiheitliche Mandatarinnen und Mandatare zu haben, denn sie brauchen sich um ihr Fortkommen nicht zu sorgen, wenn sie sie in den nächsten Wahlen nicht mehr wählen …

FPÖ - Wie extrem ist Jobbik, beantwortet FPÖ selbstWehmütig aber und vielleicht auch neidvoll wird Mitsuhiro Kimura vielleicht erfahren haben, wie viele Mitglieder die freiheitliche Gemein-Schaft in Österreich hat und wie viele freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen in den Parlamenten, in den Landtagen, in den Gemeinderäten sitzen, während seine Gemeinschaft in Japan nicht mehr als 100 Mitglieder … Es muß für ihn eine hohe Ehre gewesen sein, in Österreich Abgeordneten, einem III. Präsidenten NR sein Wissen auftischen zu dürfen …

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Der Mensch ist der Kirche ein Schaf in ihrem Stall

Auf das Zweite Vatikanische Konzil wird sehr oft und sehr gerne hingewiesen. Zum einen als ein Symbol für den Fortschritt der Kirche. Zum anderen als Warnung, hinter das Zweite Vatikanische Konzil wieder zurückzufallen. Der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche mit seinem absolutistischen Kleinststaat in einem Grätzel von Rom versteht es, Legenden zu erschaffen, die ungeprüft breitest übernommen werden. Alle verweisen auf das Zweite Vatikanische Konzil und meinen das durchweg positiv. Es hätte sich etwas bewegt. Während in Wahrheit sich nichts bewegt hat. Es wurden Möbel umgestellt, genauer, ein Stück, ein Tisch wurde von der Mauer weggerückt und dem Pfarrer erlaubt, in den Raum zu schauen und nicht mehr gegen die Wand. Das Hinsetzen zum Trinken des Weines und zum Zerbrechen des Brotes ist es ihm aber nach wie vor nicht erlaubt. Den Menschen, die ihm beim Trinken zusehen, wurde erspart, Latein zu lernen, wenn sie auch verstehen wollen, was er mit weinvollem Mund spricht. Der Wein bleibt nach wie vor allein dem Pfarrer, der die Menschen mit Brot geizig füttert, denn jeder bekommt nur eine einzige sehr dünne geschmacklose weiße Brotscheibe.

Das ist es dann aber auch schon gewesen.

Es ist eine bloße Legende mehr in dieser an Legenden reichen Organisation.

Zweites Vatikanisches Konzil - Der Mensch der Kirche ein SchafEs sei, so die Legende, in diesem Zweiten Vatikanischen Konzil um Verheutigung, um Vergegenwärtigung gegangen. Wäre es tatsächlich um Verheutigung gegangen, auch dieser Organisierte Glaube hätte alle seiner Organisationsbücher ausmisten und also wegwerfen müssen. Aber, was wäre dann noch geblieben? Was hätte dann noch getan werden können? Der Betrieb hätte auf ewig eingestellt werden müssen.

Aber wie jedwede Organisation weiß, weiß auch die Kirche, es reicht, so zu tun, als würden entscheidende Veränderungen vorgenommen werden, es reicht, so zu tun, als würde eine Verheutigung und Vergegenwärtigung stattfinden, denn der Mensch ist ein Schaf, der die Lüge als Wahrheit frißt und seinem Bauern, der auch sein Schlächter ist, dafür überallhin brav und gehorsam nachläuft.

Es sind bald fünfzig Jahre her, daß das Zweite Vatikanische Konzil seinen Abschluß fand. Die Churchsession hat aber dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche keinen Erfolg gebracht, denn der Mensch ist kein Schaf, als der von dieser Organisation er gesehen und bezeichnet wird. Die Menschen haben sich im Gegensatz zur Kirche tatsächlich bewegt, die Fragen der katholisch-römischen Kirche sind dem Menschen egal geworden, nicht nur in Österreich haben gerade einmal Nullkommasechs Prozent sich an einer Fragebogenaktion beteiligt. Auch in anderen Staaten, etwa in der Schweiz oder in Deutschland, sind die Papstfragen als das erkannt worden, was sie sind, bedeutungslos und unerheblich.

Und dennoch muß auch über diesen Organisierten Glauben gesprochen werden, trotz seiner Uneheblichkeit und Bedeutungslosigkeit. Denn wie alle Bedeutunglosen und Unerheblichen versucht auch diese Organisation Einfluß über Gesetze auszuüben, massiv auf Gesetze einzuwirken. Und auch diese Organisation ist eine nach wie vor starke und gefährliche Lobby, die in jedem Staat versucht, ihre Weltanschauung und ihre Legenden in Gesetze zu bringen, um durch Gesetze gegen den Menschen zu herrschen, den Menschen zu tyrannisieren, dem Legendenterror auszuliefern.

Darum muß immer wieder gegen die Lobby des Organisierten Glaubens geschrieben werden, auf das Abstruse, auf das Abwegige, auf das Sonderliche dieser Lobby hingewiesen werden.

Es ist zwar lächerlich, was diese Lobby schreibt, und diese Lobby macht sich durch das, was sie schreibt, selbst lächerlich, trotzdem aber ist sie eine gefährliche Lobby, auch wenn nicht mehr verstanden werden kann, wie es möglich ist, daß eine derartige Lobby immer noch einen so hohen Einfluß auf die Legislative in vielen Staaten ausüben kann.

Aus diesem Grunde und ausschließlich aus diesem Grunde werden in nächster Zeit einige Passagen aus den Legenden des Zweiten Vatikanischen Konzils gebracht werden, an die in den Parlamenten der Staaten gedacht werden sollte, wenn diese Lobby auftritt, um die Rücknahme von Gesetzen zu fordern, um die Verhinderung von Gesetzen zu fordern, um dieser Lobby höflich aber bestimmt zu sagen, sie möge erst einmal im Heute ankommen, ehe sie sich anmaßt, Gesetze nach ihren Legenden zu fordern.

Der Mensch ist der Kirche ein Schaf …

„So ist die Kirche der Schafstall, dessen einzige und notwendige Tür Christus ist (Joh 10,1-10). Sie ist auch die Herde, als deren künftigen Hirten Gott selbst sich vorherverkündigt hat (vgl. Jes 40,11; Ez 34,11 ff). Wenngleich ihre Schafe von menschlichen Hirten geleitet werden, so werden sie dennoch immerfort von Christus, dem guten Hirten und dem Ersten der Hirten, geführt und genährt (vgl. Joh 10,11; 1 Petr 5,4), der sein Leben hingegeben hat für die Schafe (vgl. Joh 10,11-15)“

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

„Die Presse“ stellt am 13. Februar 2014 Dipl.-Ing. Rainer Wolbank, Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, Platz zur Verfügung, um krampfhaft den Versuch zu unternehmen, Verbindungen zwischen dem Nationalsozialismus und den Burschenschaften zu kappen –

Aber sogar als Versuch ein gescheitertes Unternehmen …

Arminia - Beteiligung am nationalsozialistischen Putsch

„Im WS 1934/35 fielen zwei Bundesbrüder in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.“ Leo Mardaunig: „Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.“

Rainer Wolbank versucht nicht nur durch Geschichtsfälschung eine Schönrede für die Burschenschaften zu halten, sondern auch durch Gegenwartsfälschung. Wenn er behauptet, es sei schlicht falsch und unwahr, daß Budin und Küssel Burschenschafter seien, so mag das für den 13. Februar 2014 stimmen, aber daß Felix Budin und Gottfried Küssel nie etwas mit Burschenschaften zu schaffen gehabt hätten, hier unternimmt er mit dieser seiner Formulierung schlicht eine Gegenwartsfälschung …

Hitler und die Vewirklichung urburschenschaftlicher Gedanken

„Verwirklichung des urburschenschaftlichen Gedankens“

Die Geschichtsfälschung betreibt Rainer Wolbank dadurch, daß er zwar einräumt, es sei unbestreitbar, „einige Männer“ gab es, „die es für notwendig hielten, der NSDAP beizutreten“ … „Einige Männer“ nur, also nur „einige“ Burschenschafter traten der NSDAP bei – diese Verharmlosung der Rolle der Burschenschaften im Nationalsozialismus ist nicht mehr zu überbieten …

Die Presse - Küssel - Arminia - Wolbank - Burschenschaften

„Bis 1945 waren Arminen in führenden Positionen des NS-Apparates zu finden.“

Rainer Wolbank ist Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, wie es auch Ernst Kaltenbrunner war, wie es auch sein Vater schon war, Hugo Kaltenbrunner. Heinrich Himmler, Vorgesetzter von Ernst Kaltenbrunner, Mitglied der schlagenden schwarzen Studentenverbindung Apollo (heute Burschenschaft Franco-Bavaria), Ernst Röhm … Sind „einige Männer“ drei Männer, oder waren es doch „einige“ mehr …

Mag ein jeder Mensch, also auch Rainer Wolbank, sich eine Geschichte schreiben und zurecht reden, wie es ihm beliebt, wie er es nicht anders kann, in seiner Bude hat ein jeder das Recht darauf, Herr einer Geschichte zu sein und ihr den Namen Historie zu geben … Anders verhält es sich aber, wenn Geschichtsfälschungen, Gegenwartsfälschungen und Geschichtslügen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Burschenschaft - Rainer Wolbank - Die Presse

„Die Charaktereigenschaften der Juden, die sie zu Schädlingen des deutschen Volkes machen, können sie durch die Taufe nicht ändern, genauso wie ein Neger durch die Taufe nicht Germane werden kann oder eine weiße Haut erhält.“ (1919)

Und „Die Presse“ räumt einer Geschichtslüge Platz ein. Denn es ist eine Geschichtslüge von Rainer Wolbank, wenn er schreibt, der Nationalsozialismus habe mit dem Sozialismus mehr gemein als mit den Burschenschaften. Denn allein die Arminia bereits, dessen Mitglied er ist, widerlegt diese wolbanksche Lüge, Burschenschaften hätten nichts mit dem Nationalsozialismus gemein: sie, die akademische Burschenschaft Arminia, dessen Mitglied er ist, beteiligte sich beispielsweise am nationalsozialistischen Putsch von 1934 …

Damit ist im Grunde alles über den Wahrheitsgehalt der Schreibe von Rainer Wolbank gesagt. Und das hätte nicht einmal gesagt werden müssen, wäre „Die Presse“ nicht zur erweiterten und also öffentlichen Bude geworden …

Denn äußerst bedenklich ist es aber, daß „Die Presse“ sich in den Dienst nehmen läßt, nicht nur für Geschichtslügen, sondern auch für fortgesetzte und unermüdliche Versuche der einschlägig bekannten Kreise, dem Sozialismus den Nationalsozialismus anzulasten, während der Nationalsozialismus eindeutig in die Kategorie des Faschismus gehört.

„Die Presse“ sollte doch endlich ein Lexikon aufschlagen, um das Wort „Debatte“ richtig zu verstehen. Sie wird nirgendwo eine Erklärung für das Wort „Debatte“ finden, in der es heißt, die Merkmale einer Debatte sind Geschichtsfälschung, Gegenwartsfälschung, Geschichtslüge und so weiter und so fort …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

1848 – Die Farce von 1789

Theodor Körner – Eine burschenschaftliche Konstante

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Das unzensurierte Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft verkündet froh, nach „tagtäglicher Werbung auf den Straßen“ hat es die „konservative Partei ‚Die Freiheit'“ geschafft, sie kann bei den Stadtratswahlen in München antreten, denn für die freiheitliche Gemein-Schaft ist „Die Freiheit“ eine „tatsächlich konservative Alternative“ …

Für freiheitliche Unzensuriert eine konservative AlternativeWie groß die Freiheit und wie groß die Liebe zur Demokratie der „Freiheit“ ist, kann unmißverständlich und eindeutig schon anhand einer einzigen Forderung vermessen werden:

„Er [Michael Stürzenberger] hat gefordert, dass […], die ihrem Glauben nicht abschwörten, zur Ausreise gezwungen werden müssten.“

Nullkommadrei Prozent - Angemessenes WahlergebnisJa, die freiheitliche Gemein-Schaft weiß eben ganz genau, was Konservatismus, was Rechtsextremismus, was Neonazismus ist, was Freiheit ist, was Demokratie ist, und in Bayern würden sie ganz genau wissen, wie die freiheitliche Gemein-Schaft einzustufen ist, gäbe es in Bayern eine freiheitliche Gemein-Schaft. Aber bei all dem Gleichklang zwischen der freiheitlichen Gemein-Schaft und „Der Freiheit“ müßte es in Bayern zu einer Fusionierung kommen, sie würden sich dann vielleicht „Die Freiheit der Gemein-Schaft“ nennen. So oder so, in Deutschland sehen Wähler und Wählerinnen in derartigen Gemein-Schaften keine wählbare Alternative, oder, wählbar bloß in einer solchen Gemein-Schaften angemessenen Höhe, wie in Berlin beispielsweise mit einem Prozent oder in Niedersachsen – auf den Punkt gebrachte Angemessenheit – 0,3 Prozent oder in Oberbayern mit ausreichenden Nullkommadrei Prozent …

Verfassungsfeindliche StrömungDie Wählerinnen und Wähler in Österreich sollten auch bald wissen, daß ein Stimmenanteil von Nullkommaein Prozent für derartige „konservative Alternativen“ völlig ausreichend sind, aber auch die Wählerinnen und Wähler in Ungarn sollten endlich sich dafür entscheiden, daß für die Jobbik, die von Andreas Mölzer als ein „rechtes Korrektiv“ eingestuft wird, während in Ungarn selbst die Jobbik eine „Neonazi-Partei“ genannt werden darf, Nullkommaein Prozent ein ihrer Gesinnung und ihren Kompetenzen tatsächlich widerspiegelnder Wahlstimmenanteil ist …

102 Jahre Olympia – Frieden, denn nichts verbindet mehr als Sport

Wenn Kritiker und Kritikerinnen dem Sport aus Anlaß der Olympischen Spiele in Sochi nun wieder einmal vorwerfen, etwa Zwangsumsiedlungen, Vertreibungen, Raub, Betrug, Weltrekordkorruption, Naturzerstörungen, Errichtung von Sportanlagen durch Sklavenarbeit und Lohnrückbehalte, Vergabe der Austragungsorte an Staaten, die Menschenrechte massiv verletzen und noch vieles weitere Ungeheuerliche und Graufenhafte mehr, so vergessen diese Nörgler und Nörgerlinnen, was Sport der Welt brachte und bringt, wie sehr nach den Ideen und Grundsätzen aus dem 19. Jahrhundert nach wie vor unermüdlich …

Olympische Spiele - Egoismen überwindenWie ein Blick in die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts eindrucksvoll zeigt, das Völkerverbindende, das der Sport bewirkt, das Friedenbringende von Olympischen Spielen, wie unermüdlich darauf hingewiesen wird, damit geworben wird, haben seine Preise, aber wer den Frieden will, wer die Aussöhnung der Völker will, wer das Miteinander der Nationen will, wird, wie in der Vergangenheit, gerne diesen Preis zahlen …

Die Olympischen Sportspiele von 1912 versöhnten die Nationen derart miteinander, brachten die Völker derart zueinander, erwirkten den so rasch einsetzenden großen Frieden von 1914 bis 1918. Und da ein derart großer Frieden herrschte und die Ausrichter von Olympischen Spielen derart selbstlose Menschen sind, wurde 1916 darauf verzichtet, Olympischen Sport zu spielen.

Die Olympischen Sportspiele von 1936 versöhnten die Nationen derart miteinander, brachten die Völker derart zueinander, erwirkten den so rasch einsetzenden großen Frieden von 1939 bis 1945. Und da ein derart großer Frieden herrschte und die Ausrichter von Olympischen Spielen derart selbstlose Menschen sind, wurde 1940 darauf verzichtet, Olympischen Sport zu spielen. Und weil der Frieden so lange währte, konnte auch 1944 darauf verzichtet werden, Olympischen Sport zu spielen.

Ach, hätte es 1944 bloß Olympische Sportspiele gegeben, bald schon wäre auch in Indochina der Frieden ausgebrochen. Aber es gab keine, so kam es 1946 in Indochina ganz bitter anders.

Aber daraus wurde gelernt. Auch im Frieden sich für den Frieden einzusetzen, nicht nachzulassen in der Königsdiszplin des Sports, für den Frieden, für das Völkerbindende, für das Miteinander der Nationen Olympischen Sport zu spielen. Von 1948 an bis zum heutige Tage wurden keine Olympischen Sportspiele mehr abgesagt. Und was für große Erfolge konnten in diesen sechsundsechzig Jahren gefeiert, Frieden gestiftet werden, Völker und Nationen zueinandergebracht werden.

Es können nicht alle aufgezählt werden, wenigstens die berühmtesten und größten Leistungen:

Kaum zwei Jahre nach den Olympischen Sportspielen 1948 begann 1950 der Koreafrieden.

Noch schneller, bereits ein Jahr nach den Olympischen Sportspielen setzte der Vietnamfrieden ein, und was für ein großer und langer Frieden, nämlich bis 1975.

Der Iranfrieden, der Golffrieden, der Afghanistanfrieden, der Jugoslawienfrieden, der Tschetschenienfrieden, ach, so viele Frieden, oh Sport, oh Olympische Spiele …

102 Jahre Olympische Spiele - Aber nicht in AfrikaUnd wenn von all den Kriegen und Bürgerkriegen, Wirtschaftskriegen und Religionskriegen zu hören, zu sehen und zu lesen ist, die auf dem afrikanischen Kontinent wüten, kann es nur einen Wunsch geben, endlich Olympische Sportspiele in Afrika, wo es noch nie Olympische Spiele gab, denn mit Olympischen Sportspielen kehrt Frieden ein, die fünf olympischen Ringe vermählen die Menschen miteinander, lassen sie einander wirklich begegnen, so wie es in den letzten einhundertundzwei Jahren geschah auf den Kontinenten Asien, Australien, Nordamerika, Lateinamerika, Europa. Nur Afrika ist vom Frieden also noch ausgeschlossen, obwohl nach einem Gerücht, einer der olympischen Ringe Afrika symbolisieren soll.