„Die Sigeunerfra 862 Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“

Guido Zernatto, der stellvertretende Frontführer,

ist verantwortlich, wie bereits ausgeführt, die „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“ wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Es stellte sich dabei aber die Frage, kann eine derartige „Dernkschrift“ noch zitiert werden, gar in ihrer Gesamtheit zitiert werden, ohne daß es zur Hetze mißbraucht werden kann. Es kann. Ein Vielleicht bleibt dennoch.

Diese „Dernkschrift“ kann unter Einsatz der Technik zitiert werden, nicht zur Gänze, aber doch zu einem überwiegenden Teil.

Als Quelle hierfür die „Burgenländische Landesbibliothek“, in der diese „Dernkschrift“ auch als elektronische Ausgabe vorhanden ist. Die „Dernkschrift“ wurde also eingescannt, liegt in einem digitalen Bildformat vor. Und wenn die „Dernkschrift“ in Bildern mittels einer Texterkennung, die Bilder in Text umwandelt, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das erlaubt, diese „Dernkschrift“ zu zitieren, beinahe in ihrer Gesamtheit, soweit eben die Texterkennung Bild als Text auszuwerfen vermag.

Wenn also die in Bildern vorliegende „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, PA Dr. Portschy . To Or“ wieder in Text umgewandelt wird, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das wen je nicht dazu verleiten kann, es aus niedersten Beweggelüsten zu zitieren.

Was für ein Ergebnis eine Texterkennung für „die Zigeunerfrage“ des Guido Zernatto erbracht hätte, wird nicht zu erfahren sein, denn die Quelle ist kein Bild, das erst in Text umgewandelt werden mußte.

Die Vorstellung bleibt, das Ergebnis wäre kein anderes als bei der „Dernkschrift“,

deren Texterkennungsergebnis den Wert, den Gehalt solcher Texte eindrücklich und unmißverständlich offenlegt:

Die Sigeunerfra 862
Dernkschrift des
TLandeshauptmnannes für das Surgenland,
Pa. Dr. Portschy . To Or
“ Willst Du, Deutscher, Totengräber des nordi- schen Blutes im burgen- laude werden, so. über- sehe nur die Gefahr, die ihm die Zigeuner sind 1 “  Dr.rortseny.  Kisenstadt, im August 19364  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BEinleitun«ge 4  Jeder Mensch, der den südöstlichen Grenzraum des deub- schen Reiches durchwandert, weiß, daß hier ein Problem in den Herzen der verantwortlichen Männer brennen muß: „Die Zigeunerfrag ee,“  Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Tingern ab- zählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauern- wirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenzliffer noch dauernd anhält, F.Y.Holzschlamg,Kleinbachselten und Schreibersdorf,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) PX  der daeubßsche Hauer länget wegen Überschuldung Aufolge der riesig anwachsenden Verpflegskosten ZU die nur mit dem Hang zum Botrug; Yorbrachen, Diebatahl, der Laoterhaftigkeit und der grenzenlosessten Sittlichkeit besitzenden Zigeuner den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten.  Es ist daber kein Wunder, wenn die Gemeindeum- lagen oft @1ne gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investilionen, sondern nahezu für die Dipehner aufgebracht werden slasen.  Die Ziseuner, dio Iast zur Gänze mit vererblichen und ‚anstackenden Erankheiten behaftet sind, bilden oi= nen wahren Krankheitaherd mitten unter der deutschen DBOVOLKGTUTE  Man geht nicht irre, wenn man ale beruflich samt und sonders charakterisiert. Lügc, Iräghelb, Falschhait, Durchiriobenhaltnd. Erfahrung auf allen Gm— oleten des Asnozialen sind ihnen eigen. Feld- um Hühner- Betrügereien und seoxualverbrachen sind Abmen alliägliche Erscheinung.  5 15t höchste Zeit, an dieses Problem ernstlich heranaupgehen. Die Zigeunerfrage muß einer nationalsoal- alistischen Lösung zugeführt werden.  Während der Syslomnmzalt wurden g&c5eh die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man Spragh über diese Frago An den demokratischen Körperschaften zwar sehr Viel. Losbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft alt dem Zigeunorprabhlem. Den Muß Jedoch, der Zigeunerplage wirklich am den Leib zu rük- ken, hatte niemand. Am AlLerwenlgsten brackben ibn die Sezialdemokraten und Christlichsorzialen aul. Die ersbe= Ton Ava dem Grumle, weil sie je immer pevade für def Unkermenschen viel übrig haben. Waren sie dach die &e—- E10netGcen Bannerträger der Zersotzung deubacher Ge- S51t%ung. 5 lat daher selbotverständlich, daß dia Zi- Beuner Wärend der Vorherrschaft der Roten unmittelbar  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) U  nach dar Revolte von 1918 bzw. nach der Lanmdnahme de Burgenlatdles durch Östorreich die Lieblings- kinder der Marxiaten vor allem Aus dem Grunde Waren, weil sie diese Als Maspen- und. Stimmieh gegen den gesunden. Bawerninstinkt brauchten.  Seit 1933 hätten die Ohristilichsosialen, dia unser Land bis zum Umbruch 7938 vollkommen beherrach- ten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Karzisben, 80 wurden sie in der Syastemzeit eines DoLl- füß und Schuschnigg i@ Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Frümelhorden &&5tellt. Insbesönders waren ale diesen Folitikern als Spitsel gegen die VYationalscozialidsten unersetzbar. Waren sic ja alle Pönisch katholisch und da oie vielfach am Rande pro- testantischor Bauerndörfer siadeln, die E durchwegs Als Hochburgen nationalsozialistinchen Gelstes be- kannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzugehreiben. Im Gepengfell. Bie sahen in ihnen ein wilifährigas Werkzeug im Kanpfe gogen das sich soiner Art bewußten Volkes.  Auch auf dem Gebiet der Strafrechbapflege veraagte das System im Hinblick auf die Zigeuner VOllKoMmmen., Marxigstische Richter sprachen ala fast immer frol, odor wandten den mildesten Strafsatz an ; christliche Richter bemitleideten 8ie nur aus ciner ganz falschen Schau heraus. Die Zigeuner haben 48 auch immör Wieder fabal- haft voratanden, das Mitleid ihrer Mitwelt zu OrTEßeM.  80 iet an kein Wunder, daß die Gendarmerie in den Letzten Jahren nicht mehr Herr der Zigeuner War. Ihre Maßnahmen eretrechten alch daher Lediglich auf das Zu- Sanmentragen von verschlodenen statietiechen Materiale, das das Leben. in den. Zigeunerkalonien betraf.  Ganz anders wurde dies Seit dem Umbruch.  Als erste Maßnahme e7Aing seitens der burgenländi- schen Landesrerierung ein Verbot hinsichtlich der Setei-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SE  1lißung der Zigeuner an der Wolksabsbiemung Vom 410.Apr11 1938. Die burgenländische Landeshbeupfmahnn- schaft war von vornherein der Meinung, dab die Zi- geuner keineswegs als vollberockhtigte Reichsbürger zu gelten hätten, sondern bestenfalls als Stastsangehö- rigo, dio miv den Rechten und FIlichten, die ihrem Charakter und Woseh angemessen Bind, 2Uu betrachten A107.  A1S zweite Maßnahne gegen die Zigeuner orszidg ein Verbot des Bettelns und der Landstroicherei. Die politischen Jehörden wurden angewiosen, drakonlsche Maßnahmen im Falle des Setretons der Zirewmner beim VYorüben von Verbrechen anzuwenden. In diesem Zusäm- nenhand sei auf die beiden von der Kriminalpoliseik- Stelle An Miseustadt im Jund durchgeführten Mal- nahmen hingewiesen, bei denen insgesamt 232 Zigeuner Aer peoliseilichen VYorbeupungshaft zugeführt werden.  Drittens wurde die Zählung der Zigeuner und ihre lückenlose Zrfassung anpeordnel.  Weiters wurde mit Verordnung des Landeshaupk- hancnes von Turgenland vom 31.0uli 1939 die Arbolba- licht für alle arbeitsfählilgen Zimeuner In geschlos- sonen Gruppen bei öffenlichen Bauten, die für aölche Liefernden. Privatunternehmuangen,;, wie Steinbrücht UsW., eingeführt, Diese APbOiILSEruNpeN Sind ge krennt von den übrigen Arbeitern eingesebzt. Die Arbeitszeit bobrägt 710 Stunden.  Dor Arbeitgeber hat Tür die geleistete Arbeits- atunde den Bafrar von NY o.5%1 zu besahlen, Yon diesem Hetze orhält der Arbeitnehmer RE 0.274 an Sozlalge- bühren 84nd rund RM 0.03 zu fMtricheten. Der Nestbe- trag von RM 0.21 ist an jene Gemeinde zu üÖberweisen, in welcher der Arbeitneheger heimnatbeorochtigt 180.  Letztere Verfügung soll mar einen Seringen Aus- E1leich für die den mit Zigeunerlagern „geserkeben”“ Ge- neinden entstandenen Auslagen bringen, Denn 5146 haben  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) am  . Jahrzehnte hinduren die ganzen Algeuner-Kolaniden kostenlos, ohne Entgelt umberbalter müssen. Es schuldet daher von vorcberein jeder nun in „erdienet stehende Zigeuner der Haimatgemeinde ungeheure Beträge. Der Arbeitgeber bat dafür zu Sorgen, daß seitens der Zigeuner eine Arbeitsleistung vollbrache wird, welche mindestons der bedenständigen, HL1fES—- Kräfte gLl4ichkommt. Durch strenge Sceaufsichtigung wird gewährleistet, daß bei der Verwendung von D1i- Femern in geschlosschen Gruppen der Bevölkerung in der Nähe der Baustellen kein Schaden erwächest.  Tie burgenländilsche Tandeshoupbmännschatft walk ganz genau, daß. durch diosce- Verfügungen die Zigeuwhorfrage keinesTalla als gelöst anzuschen 186. Aic erkennt sogar Foll und manz die GerahrenseiG., Aie die Einpliederung der Zigeuner in den Atrbeits- prozesa mik s1eh bringt, solange nicht Maßnahmen zexen ihre Vermehrung 66etroffen sind. Denn ihr Foßel- mäßiger Verdionst würde ale eher stärken als schwächen, woran Wir hier im Grenzland keineSWe58 intarcssiorl GÄimd.  Diese petroffenen Maßnahmen weisen jedoch das rat“ hin, wie man sich die Lösung der Zlgeuner(rsge vorzustellen haftı.  Erwähnt sel noch Zolgende Tatsache: Die Gau- 1eitung des Burgenlandes An der A615 des Parbeiver- bateas hatte ihren Parteisenossen sehon damals ver- boten, MAigeumer zu beschäftigen und. zu beschenken; ebenso hatte die BA und die anderen Gliederungemn der Bewerung das Verbot arlassen, die Dorfmusik Sich von Zigeunern bestreiten zu. Lasgen,.  Dabei plax sie von der Erwägung AUS, daß die strenpste Trennung der beiden Völker nicht früh Ee- aug durchgeführt werden könne. Diese8 Verhalten dar 111emalen Maßionalsosialisten hatte zur Folge, daß Adas pesamte burgenländische Volk die Bedeutung der Zigeunerfrage wirklich orkanıt hal. Demnach sicht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) fast das panze Volk die Zipeunerfrage. im national- somialistischen Heiste,  ILw  Die Zip auD@ El.  A. Ra as:8 = AÄAtıstamp ung = Char & Kt 5,  Die Zigeuner sind zum größten Yeil in dor zweiten Hälfte der 19.dahrhunderta in das Gebiet des heutigen. Burgenlandes einzewander(. Ihre An. S404d1unm wurde von den zuständigen ungarlachen Stel- len gefördert. Einschlägiger Literatur nach StASMen aie aus Indien und kamen unmoführ im Jahre 71427 nach Europa, Da sämtliche ZipeunerdialekKte in Telcher An- zahl griechische Worte enthalten, 186 es nicht von der Hand zu weisen; daß 616 auf ihren Zuge mach Europa längere Zeit in Griechenland Aufenthalt genommen ha- ben. Ee handelt sich hier um cin Volk, das auf eine gemeainsane Abstammung Aurückgeht. Es gibt im Burgen- land nur einige Stämme von Zipevnern. In den einzel- nen Kolcwieu tritt uns zur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich e67a 800 heißen SA, 600 , 566 Dar 400 Pa, 300 Ber  286 dann gibt ec noch UYV , 8tcjka, Die körperlichen Eigenschaften und die ihres Charakters sind derart einheitlich und doutlich aus- Eoprägt, daß hier eine Leuenung des Vorbandense1ins bestimmter, stets gleichbleibenrder Merkmale nicht aüklich ist. Jeder Zigeuner verkörpert in sich den Ailpeunertye. Der aablürliche AUSISSETTOZGES BODAE dam, daß alles, was der Lebensweise dor Zi5euNGT  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) — 7  nicht pewachsen ist, rücksichlelog Zussomeorzt WILL. Die nicht Lebens£fähigen werden in frühester Jugend Adahingerafft. Dadurch ist diese Rasat ubgemein zEh und widerstandekräftig. Es ist z.B. Klnr, daß unse=- Te verfainerte Lebensart zu Folge hat, daß eine Hean- ge von Erackheiten, denen unsere Kinder zum Opfor fallen, den Aigeunerk in keiner Weist evwas anhaben können. da die haufig tuberkulosen ZAigeunerkinder bringen cher unsere Faruen ml Kinder in Lebensgefahr, als daß sic daran Stücrben«  Man kann hier ait vollem Recht vön Giner eipe- nen Rasse sprechen. In ganz seltenen Fällen kommb es Vor, daß ein Zigeuner sich Yon Seihen Artgonosson Lossapt und einem Telilichen Erwerb nachgeht. Wenn man aber glaub#, daß dieser Mensch aich mun dauernd in die Lebensweise unseres Volkes einleabl, geht weit fehl. Über kurz oder laug ergreift ihn, der in sS61ehen FP&l- len 6fl sogar mit einer deutschen Frau verheiratet 10€, die Sehnsucht nach den Beinen, er 1äßt die Arboit Arbeit sein, Biegt in ibm umd er ict plötzlich wieder der alte Zipouner. Aus dieser Tatsache ia aber ganz klar zu 6rsohen, daß die Lebensweise der Algeumner Tassisch bedinpt 186 und daß sie eben nicht aus ihrer Hauf herauskönnen. Das Furchtbaro abor is%, daß. aus solchen Ehen Kinder ontsprossen sind, und auf diese Weise wieder das Blut einer dewtschen Frau geschändet wurde, Man sollte dach einemmal bedenken, daß aus Verbindungen von Aaipeunern und Hichtzigeunern laut letzter Statistik vom Jahre 1938 nicht weniger als 297 Kinder vorhanden aind. 88 Känner und Frauen sind mit Zigeunern legitim verheiratet bzw. Leben mit ihnen in Konkovernat und 360 Zigeuner leben außerbalb dos Lagers mit HichtG—- Zigeunern zu8ammen. Dad i86 elne heufe noch geduldete Rassenschande im höchsten Ausmaß. Mas Blu an Deutsche lands Grenze ist auf das eminenbocste pefährdat.  Die Zigeuner alıd von mnitt1Lerer Gesbalt, wohl  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) gebaut, haben schlanke sehnige Glieder, gelbbraungs, ja 60E hs ins Schwarze gehende Hautfarbe, dichtes SCcChWArZeß Haar, gute weiße Zähne. 8ie haben durch—- WeEs ZTOße Fınkelinde Schwarze. Augen mit langen Wim-— pern« Sie essen @1iG Vorliebe Yettes, insbesonders Behwienefleignch. Dies steigert sich oft geradezu zur Bucht. E10 zyTaben die auf den ABaplabs VOrsSchartGen Schweine ein uml. aus um Yerkechren Sie mit größten ADDEeLLG.  Die Zigeuner gehören fast ausschliocßlich der Töün. kath. Konfesaion an. IiLes allerdings nur der materiellen Vorteile wegen. Von einer echten Heligi- ost LZindet. 51ch bel ihnen keine Spur. Dannoch rufen @1e aber Bott und alle NMeiligen zu ihren ÖeUEEeN an, wenn 63 darum geht, dem Arn der Gerechtigkeit zu entgehen. Auch Lassen sie ruhlg ihre Kinder drei- und. vLermal taufen, wenn Aussichl auf mehrere FaGens- Aeschenke besteht… Das Wahrsagen bildet die Lieb. 1ingsbeschäftirung der Frauen und ist zugleich ihre g7ößte Einnahmegqualle.  Vor Strafen scheuen #16 nicht zurück, dem sie finden #85 oft wWillkommener, den Winger über in Arresl ernährt zu werden; auch 1st eu dort in dieser Zeit wohnlicher, als in ihrer Zigeunerhücte,. 3a sei hier auch auf den scezenannıten Moenschenfresserprozes8 in Kaschau hingewiesen, bei Welchen erwiesen wurde, daß die Zigeuner al6 Avegesprochene Kannibalen ihren Lebens- umberhalit aus Früchten verübter Morde, Kacbiberfälle, Diehstähle und sonstiger nehmen.  In der Kleidung 11iebt der Zigeuner; Auch der. im Burgenland oeßhafte, die gTrellen Farben und bevorzugt inabegenderbe ob um Orün.  Der Apemner ist ein reiner Schnarobner; #7 sehnt gich nleht nacı dem Basitz von. Grund und Boden, um hr dauernd. durch seine Arbeit zu kultivieren, Wie über« haut sich durch sciner Hände Arbeit sein Brot zu Wer-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SR Ms  dienen. Selbat wenn er durch irgendwelche Umstände  in den Besitz von Grund und Baden gelangt, vernach- lässigt er diesen, denn das Michtatun ist ihm ange- boren. EP wandert bettalnd und eplalerd von Derf zu Dorf, dabei das für ihn Hötige auf den Fol- dern, Salange auf diesen Früchte stehen, dic menieß- bar sind. So 15t den Zigeunern jeder Edelcbatbaum in der Umgebung ihrer Kolonien bekannt und in der Heifes z0it des Obates unbkernehmen sie um Milsernacht ihre Kaubzüge in die Gärten der Javern. Selten vormap die Erekutive irgendwelche geraubten Güter zusbande zu bringen, denn die Zigeuner haben unglaubliche Fähipg= Keiten, alles zu verleugnen und zu verstecken. Wer alımal Gelerenheit gehabt bat, dicad® Volk bei Gtraf- PTOZGBEEN kennenzulernen, der weiß, wie 60 sich seines Gaschlekes bewußt ist, wie 83 ZUSSHMEeNHÄLtE und Wie im— mer wieder auch der Verletzte, selbst der Schwerver- lotzte bestrebl; ist, Nauchändel mit seinen Genossen als eing harmlose, nichtesagende Anpelogonhoit hin — zustellen. Um eine milde Bastrafung den Yerbrechers herbeizurühren, iat er somar bareit sich sclbef zu beschuldipgen, um soinen verbrecheriachen “Yenoasern vor dom Gorichte zu entlasten. Er schreckt daher in keiner Weise vor falscher “eugenaussage zurück, Die Z1Heuner Wigsen, daß sio oinoan Fremdkörper im Aeut- schen Volkeraum bilden uod treten dem deutschen Volke 5egenüber als eine einträchtige dureh nichts zu emb- zwolende Gemeinschaft auf.  Die Zigeuner bilden eben einen auf boatimmten biologischen Gegebanhelten beruhenden Fremdkörper und refihrden das deubsche Blut an Deotachlande ODende. 55 ist daher auch kein Wunder, wenn dieser südögtliche Öronzsaum selbst von Euben Deutschen als minderwertig bezeichnet wurde umil man unserer deutschen Grenzbe= völkerung zlcht die Gleichberechtigung mit den übrigen deutschem Stäinzen zollt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ii YO  3. Ansied1Lıung (Zoit, Art, Gründe) «  Im Burgenland aicdeln die Zigeuner in Kolonien, Aie außorhalb dem Bauerndärfes auf einem kleinen Flabz zugAanmeNKedrÄN#t alnd. Ihre primitiven Hütten bauen Ble sich selbeat aus Lehm, Holz und Stroh. Sie gind also im Gegensatz zu den An Deutschland ansonsten rastlos herusz Lehenden Wanderzigeunern als seßhaft zu bezeich- nen. Den Grund, auf dem sie ihre Lohmhütten Daueh, nennen nie nicht ihr Eigen. Er gehört der Baterngomoimle. Die meisten Anaiedlungen mehen auf die Jahre von 1850 4880 zudäick. Die Remöplichung der Anniedlung überhaupt hat ihren Gruml in der geradezu Sträflichen Duldsanmkeib Aer deutschen Bauern. Es iat interessaat darauf bin- zZuWG18eHn, dab insbesondere‘ Im dern Pro bestantiechen Semeinden. die Anzahl dar S1edlungen 5r6öß8B lat. Zum Zwaiten wurde die Ansiedlung von den Madjaren direkt gefördert.  Houte müssen wir aber leider Festatellen, deß von den etwa 326 Gemeinden des Burgenlandes in nicht wand- zer als 126 Zigeunerkolonien vorhanden sind.  CC. Das Laden dor Le uUuDOD X. 1= Wohnverhültnisse:  Bine Zigeunerhülte besteht zumeist aus einen Loch, sehr selten ainl zwei Eilume zu Zindon. Demertsprochend Aind die Wohnverhältnisoe in den Zigeunerkolonien geradezu bhasratyeubond,. Man bedenke Aut, daß BEE Zipeuner in 1.281 Hütten und in insgesamt 1.493. Klei- nen Bäumen zusamzenpepfercht sind. Durchschnittlich kommen. also auf ein derartiges Objekt 7 Parsonen, Yielfach g1b% 6 aber Hütten, die stündig von 15 = 20 Farsonen bevölkert sind. Ein primitivater Mausratb, den alch der aparsanmg Zigeuner Aankaufon könnte, hat wegen der Tage der Hilkben Keinen FLobö«. In den meisten Hütten befindet alch bloß eime aus Ginigen Brebbern bestehende Fritsche. Sic wird zumei9% von weiblichen Familienoberhaupt in Anspruch genommen. E65 sel, hicr  bemerkt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =. x.  daß die Z1igeunermutter van ihren Angehörigen, auch  vom Manne, Schr geschützt wird.und ale daher in vie-  ler Hinsicht Yorsüre panleßt. Die ändoren Pamilienmitgliodor schlafen auf dem am Fußboden ausgebreiteben Atroh. Tum-  pen und stinkende Mäntel, dit sie ZUSAHmMeNbeiteln, vers wanden sie im Winter als Decken. Im Sommer schlafen sie  oft unbedeckt oder in den Tapeskleidern. E@ ist daher  Sans klar, daß dit Atmosphäre, die in oiner solchen Hütte heryacht, für unsere Rogriffe geradezu Ailmeilschreiend  Laß.  2, Hymiene: Die Gegundheitazustände liegen, was ja aus dem  eban Anzeführten Leicht verständlich it; sochr Im ADD « Die Zigeuner aird- ein durchaus krenkas und krankhaftes Volk, das heube sehon aul Kosten der dautschen Klein- bauern in den Krankenhäusern eigene Aroße Zigeunerabteie ungen eingerichtet orhalten muß, die stets voll besetzt sim. Sehr varbreitet ist die Tuberkulaso. Die PFEoBe Kindersterbllichkeibl findet bescondarg hier ihre Ursache. Ungeheuer ist auch ihre syphilitische Vergeuchung. 0F% 1elden ale ayı Schwachsid me  Badenkb man, daß sehr viele an Tuberkulose er- krankten Ziseuwnerkinier herumziehen, auf Arbeitenlätzen vorweilon, befteln oder ihre Kinder, sdwdi® diege die Schule besuchen und dort mit anderen Kindern In Serüh- rung Kommen, 60 kam man die Gefahr ermeagen, der Ee- sSunde Hanachen Akbsgellefert sind.  34_ Pam Lienverhültniese und Öeaschlechtsleben.  Das Eholeben der Zigeuner beruht nichtehür einen Jagitimen Eheband., Wilde Khen komnen <bensa ort MO“ Wie die Inzuchkehen. Geschlachtsverkenr unter dan näche sten Yarwandton ist panc und Eäbe, Kaum zannhar KEWOL- den kann der Zigeuner olmm Weib nicht mehr Loben. Diese Frühehen sind mit oin Grumi für die Tataache, daß ALlgeu- ner aich innerhalb Iıßer Zeit verdonpeln md vordrai- Tachen., Wie 51er die Moral in einer solchen Familie  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-0  zu atchon komm6, woll man eTat aus dem Umetand zu erklären, daß die Erwachsenen mit den Kindern in einen Raum 4Uugazmenleaben und schlafen, ja SOomar Hehrere Ehepatton oL6G: ihren Kimlarn in einer Hütte. Oft sind dies bis zu 20 Könfen. So werden die Kin- der von ihren Eltern und erwachsenen Geschwistern in der frühesten Zeit sum F“&schlechtsverkehr ange- TOgt.  Trats Verwandtschaft herrscht unter ihnen ständige Fehde. Messerstiche, Frügßel, da sSopAr Schläge mit Hamnor und Hacke haben oft schwere Ver. letzunzan zanchmel sogar Totaschläpe zur Folpo. Aumeist lat Eifersucht der Aniaß der Raufereien um S6rei$igkelten. Alkoholgenuß sährt die Lust zum ständigen Bruderkrieg, bei dem oft ein Bom- bardenent mit. Steinen und Aiegeln An Ssehne Kecelb3t wird.  4. Zigeuner und Schule,  Wie erfelmxlos die Lägung der Zigeunerfrage bis in die Gegenwart herauf angepackt wurde, bezeugt auch der auf die Algeuner auspedehnte Schulgwang, Ist dor Zämenner an Sich 1listir und varlcpen, haben unsere Exekutivrorgane gahon heute kein leichtes Spiel, ao Wird 41065 in einigen Jahren für die A1lgeunar &orade- Zu katastrophal werden. Sind es daun doch 20 = 30.000 ZLEFner, die von uns air geistigen Behelfen auUspe- atattet wurden. Aieau kommt, daß nach den heutigen Gebebzen noch die Hoismatzemoinde für den Armen, zu Jaenen der ZLYeuUler ZereacChhat Wird, WO Immer ar slch im Heiche aufhält, aufzukommen hät. S81e mach bean Schot im letzten Jahrsehnt die geselsalichen Ansprüche der Armen mit einer Mücksichtslosirkelt sordermleichen gegendber den. Bauernpemeinien, in denen sie siedeln, 5eltend. Wie würde das erst werden, wenn die Zigeuner von uns Selbst Testlos alısgehildet würden. Könnten ste doch garnicht anders, als ihre auf di6e5@ Weise erlangten Kenntnisesc im Iionste ihrer Existenz zu  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ed =  sballen. Nur ein ganz varbohrlÜer Menschenavostel könnte auf die Idee verfallen, ‚die Zigeungrkinder in der Schule zu deutschen Menschen erziehen zu Können. Die Lebensweise der Zlkeunher ist Den Ka8- glsch bedingt und alles Wiesen un Können wiirde nur dazu angewandt worden, ih Schmaäarobzertum und ihre Terbrechertaten der #itwelt besser zu verschlelern. Yrotz allear Stremze hat der Schulzwang o6wa nicht die Folge, daß alle schulpflichtipen Ziege unerkinder 410 Sehule besuchten. Mehr Als 50 % blieben daheim, denn die ELteLTN SOTEten mlcht Tür die notwendigen Kleider und Schuhe, und hielten sie auch nicht an, in die Schulte zu gehen, G0ndern sabotierten den Unterricht, wo ale nur kommen. Mur wei. 82 wirh ad irgendwelchen Ausbeilungen von Gaben und Geschenken komman sollte; trafon nicht nur dio schulpflichtigen Zigeunerkinder, sondern auch die Nichtschulpflichtigen in Scharen ein. 50 iInsbesonders zur Weihnachtszeit, Haute streng: man sich an, die Arbeitssbätten unserer deutschen. Arbeiter sauber, rein und schön einzurichten, WievyLel mehr muß man darauf bedacht sein, dio Schule aauber zu halten ıumd den Kinder die Beinlichkeit und Ordnung beizubringen. Wie achwer dien ZÄä1lLU; wenn man immer wieder die schlimmsten “eispiele in der Schule 8eibat vor Augen hal, kann man £1ch nicht vorstallen. 50 erging es bisher den burgenländischen Lahrorn ir der Schule, wo die Zigeunerkinder in e1n0r Bank mit den deutschen Kindern zu ailsen hatten, Kamen ale doch 8taba zorclasen und zerlumpt um ohne Sich Ewagchen zu haben zum Uxberricht. Es let daher solbat den moch nlaht erfahrenen deutschen Schulkiodern klar, daß die Algeunerkinder eben nicht ihresgleichen sind,  Hiezu kommt noch, daß es- den Zigeunerkinmdern az Schulbehelfen Acbricht. Denn wenn auch ihre Eltern ein Einkonnen üben, #5 Lehlt ihren doch der Sinn ZUr die Schule, Wenn zum auch die Gemeinde die Zigeunerkinder  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m Ye mm  mit Bücher, Hafte usw. ausstattet, 80 vermuklert man sich geraderu, wend mom diese nach achttägigem Se- brauch wieder alcht. Mochten sie bei der Übergabe noch 50 neu und vein gewesen sein, in kürgester Zait waren 516 vollkommen verdreckt, ja oft Z6rTiasen, 80- daß in einen Jahr unverhältnismäßig hohe Summen für Ai Lahraittel vrergeudef wurden.  Daß die Behlauheit und der Hang zum Debteln den Aigeunerkindern angeboren let, gcht daraus her- vor, daß Sie des in der Schule ormitkelte Wissen: in kürzester Zait in Geld umsetzen. Bin gelerntes G6dleht, oder gelarnte Lieder werden dazu verwendet, um das Balbealcn mit größerem Erfolgs durchführen zu KÖönNNon. SH DC WALD CLenn alic Zipgeuwnerkinder oft aingend und doklamicrend an Tintertagen von Bauerahol u Daverahof, um dadurch der MIdtäbigkeit der Hauernbevölkerung. 6eilhaltig zu werden. An Eandarboit und an sonstigen redlichen Erwerb denken alo biocbei in keiner Weise; ea ist auch nicht zu verwundern, denn die Kiımler hören von ihren Eltern ntehtae Gutes, Sondern werden Am Gogon- teil gerade an den költesten Tagen In die Dörfer d6= ochlckt6, nicht qaur um Nahrung für sich, Böondern Für alle erwachsenen Angehörigen, besonders fir die El- tern, Brot, Karbolfel, Bohnen, Holz und ähnliche De- darfsgepenstände zu erhettbeln. Hilo und da gibl 68 wohl ein Zigewnerkind, das oinen scheinbaren Arfolg im Erringen der Zivilisation unmd Bildung Aufolge des Schulunterrichtes davonlrägt; aber ea bleibibäin Schein. baren. In Wirklichkeit verfallen auch diese von der Schule Entlassenen in die angeostammnte Art in So kuzer Zeit wieder zurück, daß sie sich in einigen Monaten nicht mohr von den nicht des Unterrichtes Lellhart Be- Fordenen Zigeunerkinderae uoterscheiden. Im Gegenteil, diese züssen, weil sie dis gefährlicheren werden, un- vedinzt zwangswolse von don Ziseungrkolonien ent£fornt werden, denn sie, die ihren Verstand num oilmmal durch  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =  die Schulbildung besser in Yarwendumg ziehen können, entwickeln aich zu Bädelsführern der ganzen Zigeunmör- kolonie, nlcht abwa in zuben, söndern in bösen DÄngeli.  Es kann hiemit auch vom Standpunkt der Bohule Aus aur eindeutig festgestallt werden, daß eine Kul- tivierung der Zigeuner vleht möglich ist. Hieran er- konnen wir arat ao recht die Wichtigkeit der TAaß5L- sehew Wertanlagen, und daß lebsten Endes d1e Braiehung aur dam Erfolg eraiclen Kann, wenn entsprechenda Eigenschaften des Kindes Vorliegen.  5. Einstellung zur Arbelt.  Die Eraittlungen haben orzecban, daß za Von den im Burgenland lebenden Zigeuner AU 3 — 480 eLner Keyekalten Baschäftimung als harumslehende Mu- alker,; Schlalifer, Korbflachbter, Schirrmacher, FÜannen- flicker, Vichhbändler, Marktfahrer und dorglalchen nachpehen. In der mroben Arızakhl won fast. 8006 Zipeu- marn ale MLCheSCua@, AFrbeitSScheule,; Lungerer und Verbrecher 1iezt die große Gefahr für die Sicherheit des Eigentums um für don wirtschnftlichen Bestand ungerer Landgemeinden.  Canz abgesehen davon, daß die Zlkeuner Kalten Kerepelien Rrwerb. suchen, würden Sir Auch kaum von den Bauern und Gewerbebreihbenden zur Arbeit heranze- zogen warden. Das hat seinen Grund im Wosen des Ai- geunera, das eben in den Begriffen der elngefleisen- ven Arbeitsscheue, der Lasterhaftipgkeit, der Maßloaig=- keit beis Genuß von Alkohol und harkotischen Giften um einer grenzenlosen aittlichen Yarkomenheit Eipfelt.  Wollte gan dio Zipauner dahin bringen, daß Sie ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten können, Wäre dise nur durch Gomeinschafts- und Zwanpsearbeit HÖönLLCH:  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m IE  2. _ Wachstum der Zireunmer.  Um dns Wachstum der Zigeuner in a0inen geradezu ETSChreckanden um schicksalbaften Ausmaß klar wor Auge AU haben, ist es unmumpänglich, oine kurse aba- tiatische Aückschak zu halten.  50 lebten im Gebiete des heutigen Brgenlandes 18900. + 04 1 340 Zigeuner  1900 ı » vw «= = 2705970 (10 Jahre‘ + 719. } 1910. «00 + 3,7153 € 10 vanre + Ya} 1521 + = « a + 524 (411 Jahre + 2051) An 1.6.1928 . 8 446 (17 Jahre + 3242 7  Wenn man also bedenkt, daß unsere droßvÄber in Ihrer Xindeyzeit die angesicdelten Öiyeunegr noch an an den Fingern Sbzählen konmwten, jetzt aber ihre Zahl auf 8 446 Aestlegen 150, tritt die Dringlichkeit der Lösung der Alpe unerfrage klar ZUBE  Die Gefahr, der unsere deutschen Gemeinden dureh diese ungeheure Termehrung ausgelietfert sind, #011. durch Tolgende Yeranschaulichung klarpomasht werden:  Deutsche: EiRDUMeTE  Gemeinde: 1927 35904 Zuwachs | 1927 1934 Zuwachs  AbEang Abgang Buchschachen 956 761 — 169 191 225 + 137 Holzschlap 454 370° = 171 212 235 + 23 Kleinbachselten 231 172 = 5 108 110 + 171 Loipersdorf a7 784 — E87 101 171 + 16 Schreiberndort 389 2409 — 146 163 199 + 36  Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wöllte hoch die Gefahr für das deubsche Örenzvolk im Burgen. land An Bezug Auf die Keinerhaltung des Blußes wie über haupt hinsichtlich seines Yestandes bezweifeln. DLesea ungehenre Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinne. lust begründet, Wie beraits früher erwähnt, werddn die Kinder durch die eigenbümlichen Wohnverbhältnisse sehon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Ea Lat die  Regel  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938)  m  dal die Mädchen mibk 14,15 und 418 Jahren schön Müller sind. Die Vermehrung schreitet daher in ecme5rischer Frograssion vor. Familien mit 12 bi8a 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also dic deutsche Be= vülkearung durch die unglücklischen Bodenverhältnisse im Burgenland = die Bodenreforn Aabt hier ein Frablem, das ebenso dılinzlich wis ETundsätelich eier Lösung bedarf — immor mehr zurückeing, höüben sich die Zigeuner innerhalb eines. So1Taumes von 48 Jahren versichbenfacht. Heute kann diese Trage noch gelöst warden.  Wis atellt man #1eh aber die LDeWODR wor, wenn in  weiteren 5o Jahren 60 000 Kipeunerflleses Hand be- völkern warden ?  E. A111 KAUNeEr und Recht ep I1Lo a.  Wie bei ihren Vorfahron, so 150 auch bei 4Aen in Ueterreich lebenden Zixeunern der Hang zu Betrug, Die- herei und Gewalbbat vorherrachend. Sie bilden demnach auch eine eminente und beständige Gefahr Mür Ordnung und Ruha im Stadt und Land. Die Überführung der Zipeu- ner bei Vorliegen sStrafbarer Handlunson atölt immer Auf erhebliche Schwierigkeiten. Die Ahnen von Geburt anhaftenden Gepflogenheiben erschweren ein Zumreirten inoofern, als alle Zigeuner erfahren, durchbrieben, 8Chlau, Talsch und verlogen Sind. Es ist kein Fall varzeichnet, daß ain Zigeuner selsan Eassensugechöri- gen durch Zeupgenalssapce dem Gerichte cder der Terwal- tungsbehörde ausgeliefert hötte, Dazu Kommb noch, daß die Identifisierung der Zlgouwner nach ihrem bilr- gerlichen Namen ein Ding der Unmöplichkeit ist. In In einer Kolomnle gibL a8 fast nur einen Hasen. Man kann sich vorstellen, daß wenn iB einem Laer von 1000 Menschen Bo und Ze heißen, @B achwer fallen wird, den richtigen herauszufinden, daza noch wenn einer dem anderen vollkommen ähnlich albht,.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 48  Ein Problem fir sich iet die Feststellung der Heinatzuständirkeit. Sie heben es Von jeber mejsaber- haft verstanden, durch wilde Eher, Hichbanme Ldurs ahelicher und unebelicher Kinder, Storberälle, Auf- enthalteswechsel uw. ihre Herkunft und Abstanmung in Dimkelheit zu hüllen.  Le überwiegende Anzahl der im Lande vVOrKommen— Aen Diobstähle, Baubüberfälle, Kasseneinbrüche USW. müssen auf des Konte der Zigeuner gebucht werden. Schön vom £rühen jugendlichen Alter an öind die Zl= gewer kıminell veranlagt. Ea bofimien Bich Unter ihnen Fersönen, die Z0 und mebr *GESTTaLGL AULWeLSCM.  So aind bis nun alle Kasseneinbrüche, die nicht nach Schränkerart verübt, sondern wo die Kocsen mLG Hacken und Krampen aufgesprongb wurden, von Zr EHTLET TE getätigt worden. Daß es ailch bier nicht. nur im Kle1noro Yergehon handelt, soi folgendes Hoibpiel angeführt:  Im der Acht zum 27.Mära 1929 wurde im Kaufhaus Herner in Mattersburg ein Hicbruch ausgerührt. Dabei wurden 76 Anzüroe, 25 Damornkostüme, Batkamgı, 20 m Kammparnstoff, 130 Kopftücher, Bebbgarnituren, Damon-, Heayren und Kinderwäsche, Mintel, Schürsen, TUGheT, Tischlecken ebc.4 im Gesambwort vom 8 12 000.=- B#— stcohlen. Bin Teil der gostohlenen Sachen wurde dei verschicdenen Zilgeunern im Bezirk Jberoullendorf, oin anderer großer Keil am 19.011 1929 im ALEeEUMOTLager K1sinmtschen versteckt vorgefunden und beschlagnahmt.  An Eindrinelichsten aber sprechen imcer wieder Aie Zahlen, Yon den im Burgenland Lebenden 8 446 Zi- Feunern Gihd an 4 060 merichlLich und an 3 000. im Ter- waltungsweage vorbestraft. Davan haben 102 Männer um 22 Spauen Kapitalverorechen (Zaub, Prandsbif sung und gefährliche Körperverletzung) bekangen, SUFaNzen also 414 Feraonon. Es ict our 1/6 unbestral’t. Dies aber sicher nur aus dem Crumle, daß ihre Untaben nicht aufgedeckt werden konnten.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BE  Fire unNnGr äls8 Landp lage.  Die Zigewnerplage im Burgenland, besonders aber  im politischen Bezirk Oberwart hat einen derartigen Voten angenommen, daß Sie in kurzer Seit den Huin, inabasondere jener Bemeinden, die zahlreiche ZiBeU=  near beherbergen, herbeiführen maß, wobei zu bedenken ist, daB im Bezirk Überwart in 37 Gemeinden Z1LEeUNAL- koölönien vorhanden aind., Diener Hirweis Jäße die Be- Acrehie boi der Bevölkerung erklärlich Finden, welche fürchtet, dal in längaetens einem Jahrzchnt die Zirou- Bor in einer größeren Anzahl von Gemeinden berails  Als Mehrheit der gopamlen Bevölkerung bilden, dem die Bevölkerungssunahmne der Zimeuner i1al weitaus stärker; als die der übrigen Elnwohner. Die oowinlen Maßnahmen, deren Srlangen sle von Jahr zu Jahn aus- Elebigeren Maße zu orreichen verstehen, Verurgachen abar nach den vollkommen wrrmdchligen Grundsätzen dor sinschÄciren 36xialmesebtze der früheren Farteiwirtschöft und des Sysbens, unseren Meisatgonoinden unertTägliche Lasten, Man kann daher ruhig sapcn, daß die Zigeuner als Schlevpfräger des Irliheren soz1aldamokratischen und belschowictischen Arstems sich unter gesetzlichem Schutz vornehrt haben. Die Leidträger dieser Mansam- Droduktice von Zigeungern sind wie wiederholt erklärt, unsere Gemeinden und gerade die Armaton unter 1hnen haben die größten Lasten Zuftragen. Es ist micht sel- ten der Fall, daß blutarne Geineinden, die ein Jahros- budget von S Acog bis 2 a06.= haben, das Mehrfache solcher Heträge an Rückersätzen für sorialo Leistungen  ornehmldch an Zigeuner tragen und zum. Heareinbringung auf viele dahrzchnte eine 200 bis 400 proxenbige Gemeain- deunmleapgeo auswerfen missen. 50 Sollte eine Kleine [En meinde für eine in Wien Löhende Zigeunerfamilie einen  1 0006 prozentigen Gemeindezuschlag cinheben. Wonin un- ser Hama inden känen, wenn hier keine Abhilfe geschaffen wir, bedarf wohl keiner nähoren Ausführung. Aber uLeht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) DC  nur soxiale Laston werden don Gemeinden auf diese Weise aufgelastet. Überall wohln #am blickt, sieht man durch ZiseaMer Veruranchte Kosten bw. Ausfälle, Ale letzten Emles Ammer wieder der Staat; oder un-— mittelbar das Volk selbst zutragen hat, So orwüchsen beispielsweise dem Bazirksporicht Uberwart allein in einem Jahre 10 000.—— Schilling an Kosten Zür di& die Strafrockhtspflege Tür Algeuner. Der Kulturschaden, der von den Zipgemern anrerichtet wird, wurde in die- em Hezick, niedrig gegTilffen, mit jährlich 50 000 Bchllling errochnet. Dur Wald iat dort zur Freibeute der Zipouner geworden. Dazu koma$ ncch im allgemeinen die große Rachtsunaicherheit, die durch die umherlungern- den Nasson von Zigeunern ausgelöst wird. Zeitweioe flackert die Wut. dor Zigeuner derart auf, daß in kür- zoator Zeit mi4 Snlbathilfeaktionen gerechnet worden LTE  80 bilden die Zigeuner infolmo der ZeFaebzZung dautschen H1utes, durch dio Tataaclhe, dal ihre Lager wahre Krankhalitsherde sind, durch die wegen 1hres TAa8%- Loßeh Harunsireichens und durch die zoefäührdete Rochso-— a1cherheitf dem YolkK, Staab um Gemeinden aufgobürdelkon finanziellen Belasbunmen #iae im Hinblick auf 1Lhre hemmungelose Vermehrung ständig wachsende Bedrohung WOSeTOM deukachen Grenzbevwölker ung.  Eine Befreiung kann nur eine sofortige, eban80  klare wie gründliche Tnangrirfnahme wirkoamoer Maß- nahmen bIIDROD.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) Pe Br  AIL«  Die. Lö unr der Zikaun a FF A RB:  Aus all diesen Bebrachtumgen mebhb boreits die Mringlichkeib der Lösung der Zigeunerfrage herWoT Wan konnte hisber versechiedent Meinungen über die Art der Lösung der Yigeunerfrage hören. Sie Selen hier ausdrücklich angeführt deswegen, weil man daraug ersehen kann, wie blind uml EKoOrrupt UDDore Syaten-Folitiker an die Sache horangepangon sinds 1.} Die Zigeuner sollen im panzen deutschen Volke Aufdehen, gie sollen eingeschmalzern warden, Seien Aoch nur £& 000 im Burpenlande, die leicht vom daus- schen Volke Aufgenczmen werden könnten, ohne dal dieses hiedurch einen Schadan nehmen wiirde.  Mose Ansicht wird beutfe beim Krwachen des Hassebewultgeine unseres deutschen Volkes nur mMöNx von gewissenlosen Schuften verbreben; dio die Rait= nheit des Blutes und soine Bedeutung nicht anerkennen wollen. 81€ iat die 1iberalistische „Lösung“, die den Giauben an 8 1n e Menschheit gebildet und die A414 Faindeschart zemgenüber jeden scinor Art bewußten Yalka voraussetzt. Bie wurde varfochten Won dem AUa= gesprochenen Toinden des deusschen Blutes und VOLlkEeE. 816 war konzundetischer und Jidisch Aubernationaler Prägung. Duyeh diese Tösung zingen die Zireuner nicht im geringsten unber. ie würden nur scheinbar Vor« schwinden. In Wirklichkoit aber würden 8ie unser BluG verseuchen, eine Gefahr, die Deschüerk Tür das Gef Aeutachtum eine Katastrophe bilden würde. Wie wir heube Wissen, Albl es keine Verndschuns verschiglchen Blu- len, sondern nur eine Gruppierung. Die Zigeuner wir- den daher in Haldb-, Viertel- um Achtelsipgemmern fortlaben und dag Hivoaau unserer Kullur im Grenglamnd unpemoin gefährden. Die Einheit der deubßachen Yolks- 30018 Einfe verloren. Fin WiespÄältipes Volks würde  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) A Wa  antuetehen und das Burgenland würde in #1mem Jahthun- Aert nicht mehr das Bollwerk deutscher Gesittung in dar Südestecke des Dritten Reiches Bein, sondorn das Einfalletor des Asiatentume werden. Die Absicht unaeror Feinde, den Beschloßenen Aeutachen Siedlungsboden  in unserer Sildoatacke in Goafahr zu brinmen, wiirde  auf diese Weiseerreicht werden.  ES ist dewexen geradezu Art reulich, daß unser hedenständises dewbsches Bauerntum die ganzen dap- zehnte hindurch nleht nur an keine Vermischung mLG den ZLeeunern gedacht, sondern aie SORaT aut das Schärcste abgelehnt hat. Wann doch noch hie und Äae Kreuzungen feststellbar kind und in den Z1imeuborko- lonien merchmal Blondköpfe herumlaufen, 50 190 dies weniger auf einen Geschlechbsverkehr unSere8 Bauern volkes alt den Zigeunerfrauen zurückzuführen, Bonderf auf. einen solchen der verkammenen Inbelligensschichte. Em tet kları daß Afene Art der Lösung für ung Hacional- aozialicten das größte Terbrechen am deutschen GTrenz-= 761 Am EüAdssten ungeres harrlichen: Aeiches bedeuven WÜCde.  2.) Die ZiIiEGUMeET SOLLEN irgendwo in unseren Tande ne— schlossen angesiedelt worden. Man müßte ihnen Boden verschaffen, um sie a0 zu verbiäuerlichen und ihrenfihie- durch Gelegenheib geben, auf eigener Scholle die Ar- beit Lieb zu KeWAnnen.  Kan echoffte dadurch, daß die Arbeitsscheu der ALgeuner durch einen #0ichen Yapsuch heseibigt werden könnte und. Anchte wirklich daran, den Zigeuncrn den Winkel um den Heusiedler Bee zu Überlagson, Bin Ge- biet, das nach Entwässerung fruchtbar genug Wäre, um die ZALERUNST ZU ErNähroM:  Disaser Gedanke ist erst recht abaurd, Wer Aie Zigeunge kant, wolß, daß sie ein Homaden- und kein Bausomnvolk sind. Wie bereits ausgeführt, treibt Bien  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) En  Wandertrleb Immer wieder von Dorf zu Dorf und gelbat wenn ale elnmal alnem anständigen Beruf, sel e8 auf ein Jahrzehnt hindurch, ergehen aind, 80 landen sle latzten Endes doch alle wicder im ZlgeuUnerlager.  Blu$ Will eben Wieder zu Blut. Bın Gesebz, das S084r in genz auffallenden Maße Tür die Zigeuner Kilt. Aber auch wenn sich die Zigeuner als ein Bausrovolk bewähren würden, Klima diene Löpungsert In keiner Wase An Frage. Headim starken Wachstum des AlLEeWNerVolkes würden wir in Bälde den Druck von den Zigeunersiodlungen Spüren, 510 würden in einigen Jahrzehnten infolge. regelmäßi- 5er Zrnährung Eekrätftige dastehen und wiirden 50 GrAt Pacht Au einer Gefahr für unser Volk werden. Ihnen daher davtschen Grund und Boden zu überlassen, wäre nicht minder ein Verbrechen, als ala unserem Volks- körper einzuverlaiben, denn dus deufsche Blut umd  der deutschen Baden sollen rein und frei erhalben bleiben und d1ie5e träfe bei der Durchführung obigen Hedankens nicht ZU.  3.) Die BaUlionalsazlalistische Lösung der ZLKEUNATITASE«  a) AlleCcmoeLUOs. Aus volksgesundheitlichen Gründen um weil dig  Zee HachpewLesgenerzaßen erblich belasten Url  ain Volk von auspesDprachenen Gewohnheit 5VerbrachordE Sind, die als Gchmerotzer in umsorem Volkskörper our ungaheuren Soenaden anrichten, muß man Vorarst an die Verhinderung ibrer Vermehruges heranpgehen um die La- beenden Im Rahmen e1n65 Arbeitsliacers einer gestrengen AFDeitSpflicht unterwerfen; dabei ihnen aber die Irei-— Willie Abwanderung 162 Ausland zu Bostatben.  Diesen Kiel kam mau auf Grund bzw: in Vollziehumg dar heute giltigen Gesetze nicht ohne‘ Kinuschränkung er raichen. Würde man sie vollkommen gewissenhaft. und atreng auslegen, 80 kimne 85 doch im ALln6lick auf die  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) KEANKen  WET  Zigeuner irage Dur zu halden Maßnahmen. Entweder mon lert die bestehenden Gesctzt derart Weitherzig aus um aim. somit einen Widerspruch zu ihrem Wortlaut von vornhereid in Kauf, der aber man erlÄädt ein Bondergeselx. Tetxterea Scheint mis politiseh un— Klug zu S@1Ma  Die Gründe für die Sterikltkicrung könn män Am der lat bezüglich dor Aigeuner von voruherain abill- schweigend. derört ausdehnen, daß man. schon auf Grumi des bereibs gülclgen Gesetzes zu Verhliug; erkrankten Hachwuchses zu einer unbedingt Erfolg verheißenden Sokönpfung des Zipeunerwachstuseg Kommen Kann. Kühr und entschloagen müBeen Wis uns dieger WiLLKOMMeneN Handhabe des genannten Gesetzes Dedienen. Man Äve hiedurch dem Ausland und desson Fresse zu miudest kaluen auffallenden Grund zu einem Geschrei, da man imer wieder mit Hecht den Standpunkt vertreten könn- a, 6 gelte Ja ein Gesetz zur Verhütung (6TKranktan) erb- Hachwuchses Im gleichen Male für die deutschen Roibhs- blürser. Bonmit wäre der Grundsatz dor demokratischen Länder, daß jeder vor dem Gesetze gleich sei, Yoll- Auf barlickstchtist. dk  Den Gruudsabe semäik, daß in einem gesittebon Staate, insbeshndere aber im Dritten Roich, mur ders jenige leben kann, der auch ebwas schafft und leistet, müßten die. Zigeuner zwangsweise 0iner dauernden ihrer Art entsprechenden Acrheitspflicht unterworfen werden. Dabei müßte man die Menner von don Frauen Eelrennt ia Awanzsarbeitsanstalten bzw. Arbeitalagern unberbringen. Geräbrlich Wäre 03, die Zigeuner einzeln in Frivab- Untergehnungen oder in einer Baueräwirtschaft arbeiten zu lassen, Sie müßten unbedingt geschlossen an den Arbeitsstellen eingesebzt werden. Bor Zwang ist 8chon deswegen erforderlich, weil alloc VYorauche, 819. 4UC Iral- en Übernahme: von Davererboiben zu veranlassen, bisher jiänmerlich gescheitert sind. Der Zigollner wird mar dann  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-1.  arbelton, wenn er davon überseugt 150, daß gogebe- nenfalls auch die Palitsche über selnen Kopf zu schwingen Kommt.  Die geeirnetsten Aroceiten 17ür die aLlLEGUNMST sind ohne Zweifel Erdarbalten, insbesöndere Graben schneiden, Entwäsccrungen,. Kepulierungen von Bächen und Arbeiten eines Halsknechbtes, während sie 1m der Landwirkschaft versagen. Schon daraus ist zu Grsöheh,; daß ale das Musizieren uur la Geschäft und aLcht aus irgendwelchen künstlerischen Meigungen Hebrei- bon, denn auch auf deitcson Gebiete b7ingen Slo o5 1eGzben Erdes U OichS0.  Im Dritten Reich gib as Mer genannten Arbel- ben ungenein 7161. Die ETrnährungsgrundlage des deubschen Volkes wilde durch did ATbeolten der ZLgel- ner verbreitert und verbessert worden können, sodaß die Gerealilts levenden Zigeuner durch 1hr# 60 befchaße Tane Arbeit zu mindest ihren Lebensunterhalt vor- dienten. Würden 841€ 8ich jedoch dabel vormohren köln nen,80 hätte die Einkgliederung dar ZLZeUMGT iH dem AYbuLisprügese Wu eL Verbrecher Löches,: geradezu Wahnsinn ges Argebnis.  Den Wintbor hindurch könnte man die Zigeuder Auch in geschlossenen Baracken nuch einer gehörigen Ausbildung in Verschledenen Handwerken oit Erfolg beschÄftigen. Treilich dürften sie sich nlemals 821bat überlassen sein. E28 dürfte für 81€ in keiner Veise G1n0. Froizügipgkeib RCeDon.  Davei wärd es aber Keineswega notwendig, die ao beschäftigten Zigeuner irgendwie zu quälen oder zu Deinigen., Im Gegenteil, die alltrdings AWadßs- mäßig und unter der Knwtee, Werte schaffen, könnte Han sie auch anständig verköüstigen, Kleiden, warten und wohnen 189381.  Eine weitere Kultivierunz wäre eilunwidrig, denn sie sollen ja aicht auf die Dauer im deufschen Lande  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 26 =  leben, weil die ja iImmor Arbeitern deutschen Blutes die Arbeit nenmen vunml ain geschlossemebB7] durch keis Dem Fremdkörper gefährdeten und vVerseuchtes Volk seinen Daseinskeampf laichber bestohl.  Die freiwillige Abwanderung im Ausland müde ihnen unter allen Umständen mcwahrt bleiben. Dies schen deswezen, Weil 810, würde sie einge 6Otfale werden, am ebesten die Yollkeommene Lösung der ZL- KeuneTIrage Mur Folge bätbe. Zum Zweiien, weil ibre deutsche: Staabsangehörigkeit oft ni6 Recht angezwei- falt werden muß. Sealbat dann, wenn Wir gingen Arbeiter- nanpel hätten, müßten wir diesen Standpunkt Wartre= Tan. Faehl% ee us an Arbeitern deubschen ELubes,  80 müßten man Worerst artverwaudle Ausländer 1m Koeien beschäftigen. Dio heuvbe mit der größben Um- ö1cht geführte Familienpolitik. soll Jedoch don ATrDeaitermangel infolge Menrung des deutschen Aach- Wüchses. Yon Yoraherein ausschließen.  Späterhin nach dem Erwerb irgendwelcher Kalo- nien durch das deubache Harxch wäre die atwaime Aus«- wanderung der Zigemnar In dLese der Überlegung WELPE. Mit. Rücksicht darauf aber, dal wir aoch keine KXolo=- nien begitsen, Sei auf’ dieagcn Gedanken nur Aufmorkaamn en&che.  b) Erlasmung besonderer Rechtsucrman. 1. Der Goschlechteverkehr zwischen Zigeuner  und Deusschblütigen muß ala Verurechen der Änssehi- achande den strenzsten Strafbestinmmungen unterworfen. werden. Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in Jeder Beziehung zu mindost gleichstellen müssen.  2. Dan Zigewnern is5% der Besuch der ollgemei- nem Volksschulen erhoben.  3. Die Ausdbung Arpendwalcher PriYatberufe außerhalb der Arbalbalager muß ihnen versagt werden.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) – O7 —  4, In Öffentliche Krankenhäuser dürfen Zigeuner nicht in Fflege genoumen werden. S1e unteratchen aUs- achließlich der ärstlichen Behandlung der Anstalta- bzw. Lakerärzbe.  5, Kein Zigeuner kan Waffenträger der deutschen Hation. O@iM.  Kur durch nachhaltige Verhinderung ihror Wer- mehrung, durch das zwangsmißige Tarhaltan in Arbeita- Lagern und durch die Ernöglichung fraiwillikMer Abwan- darung ine Ausland vermögen wir UMS von Ger D1LE0 uNer- pest zu bofreien, Dur 50 ÄLe schwarbelasbteten deub- schen Greanzpemelinden von dieser Flago zu 07retten.  dur diese Art der Lösung bedarf einer emöten Beirachtung und Umbersuchung. 51e Let die national- soßzinlistische Lösung und gomlt die cinsige wirkliche AT  Zwängsacbeltsanstalben also Allein Wären ZUr Ale Zigeunor die einzigen. Aufenthalbsotte iu deut schen Landorn.  Man mm dies Barchasel Hennen, Man mag Von Un— Honschlichkeit raden,. In Wirklichkeit ist aß die nllderte, die humeanste Lösung der ZiE0UMeTITARG, weil &a eben nur diese sine IÖögunp gLiE. Das: Leben eino3 Tolkes iot aber ein Kampf, eln ew1iges Ringen um seine Artberhaltung, um die Erhöhung und Aufwertung @11 Bei- near überlieferten Güter, Gutes und. Böses, Licht und Finsternie, Deuksehtum und. Zigeuner tun Kind einmal Mit Ainender uilcht zu versühnen, aecnmdern dauernd in Wider—- atreib.  Won es balsächlich um die Reinorhaltung ungareas Ylutes zu Gun ist, und diss nicht zur Phrase bleiben 8611, wer lcidensgchaftlich und selbatlos für stim Volk schaffen will, der kommlb in diesem Zusammenhang 11 dem guten and wahren Argebnis. Wer als Mumanitäba- ADonLeL zugehen will, wie die Zigeuner den acrbel tsanuen un geplagten Grenadeu$schen ouffressen, dar nie S0TO0

LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938)

Mittelding

Die ständische Verfassung Oesterreichs war ein Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie
und Fascismus. Sie gab dem werktätigen Volk die Möglichkeit der Mitbestimmung und sicherte
doch der autoritären Regierung, die im letzten Punkt des Dollfussprinzipes verlangt wird, die
Möglichkeit rascher und klarer Entscheidungen.

Nach wie vor gibt es die Diskussionen, wie soll der Staat Österreich der Zeit von Dollfuß und Schuschnigg genannt werden – „Kanzlerdiktatur“? „Ständestaat“? „Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur“? 85 Jahre nach dem Untergang dieses christlichen Regimes immer noch die Frage, war es Faschismus, war es eine besondere Form des Faschismus? Ein „Klerikalfaschismus“? Ein „Austrofaschismus“?

Das obige Zitat von Guido Zernatto aus seiner „Die Wahrheit über Österreich“, daß dem Staat Österreich von 1934 bis 1938 eine Verfasssung zugrundegelegt war, die „war ein Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und Fascismus“, läßt dazu neigen, diese Zeit in Österreich als die Zeit des „Austrofaschismus“ zu bezeichnen, in dieser Uneindeutigkeit, in dieser Schlampigkeit, in diesem Grauen davor, eindeutig und unmißverständlich Stellung zu beziehen. Ein Staatssekretär, ein Minister, ein Generalsekretär der „Vaterländischen Front“, ein Präsident des „Katholischen Schriftstellerverbandes“, ein Bundeskulturrat, also Guido Zernatto, hat 1938 in seiner „Wahrheit“ vom „Faschismus“ seines Regimes geschrieben, als „Mittelding“ …

„Zu Beginn des Jahres 1938 standen wir erst am Anfang dieser Bewegung.“ Schreibt Guido Zernatto, wie bereits zitiert, im Zusammenhang seiner aufgeworfenen „Zigeunerfrage“.

Vielleicht wäre das Faschistische dieses seines Regimes doch noch eindeutig, unmißverständlich geworden, hätte diesem nicht der Faschismus in nationalsozialistischer Ausformung eines weiteren Österreichers einen Strich durch seine Rechnung gemacht …

Guido Zernatto, Präsident des Katholischen Schriftstellerverbandes, Bundeskulturrat, und in den Jahren 1934-1938 Staatssekretär, dann kurzzeitig auch Minister, gab im März 1935 die Haltung des Ständestaates zu Fragen der Kultur deutlich wieder: „wenn es gelingt, auf kulturellem Gebiet die Konsequenzen aus den Grundgedanken des neuen Staates zu ziehen, wird alleiniger Kulturträger sein: der christlich-deutsche Ständestaat“ 134. Dieser, so Zernatto, werde „in viel größerem Maße als bisher die Herstellung und
Verbreitung bestimmter Bücher [zu] fördern, das Verbot bestimmter Bücher und Zeitschriften durch[zu]führen“ 135 Die Ablehnung des Gedankengutes anderer politischer Ausrichtung war damit klar, die Kulturlinie in allen Bereichen vorgegeben.
Diplomarbeit. Ideologie und Praxis der Übersetzungen in das Deutsche in Österreich
und Deutschland in den Jahren 1933-1945 im Kontext des zeitgenössischen Literaturbetriebs
Verfasser Dr. Manfred Götz. 2012.

Einerlei, welche Bezeichnung für dieses sein Regime zutreffen mag oder nicht zutreffen mag, es stellt sich viel mehr entschieden die Frage, wie ist die in der Gegenwart gültige Verfassung Österreichs zu bezeichnen, was für ein „Mittelding“ ist diese, ein „Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und …

Was für ein „Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und …“ wird es in Österreich werden,

wenn, wie nun öfters zu hören und zu lesen ist, als wäre es unabwendbar, ein kleiner Gebirsjäger habe vor,

eine „illiberale Demokratie“ zu errichten,

dieses Mittelding zwischen … und …

Und wer von diesen vielen von ihnen erwählten Paten bereits mit einem „Mittelding zwischen … und …“ wird dafür Vorbild sein?

Eines ist gewiß, es wird ein Mann das Vorbild sein,

denn der kleinen Gebirgsjäger Idole ihrer erträumten Systeme sind stets Männer und keine Frauen …

Guido Zernatto, Tobias Portschy, zwei Schriften – „Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen; Zigeuner […] Bannerträger der Marxisten“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

Die von Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“ von 1938 in aller Kürze vorgebrachte Charakterisierung der „Zigeuner“, die von ihm als „ein ernstes Problem“ hingeschriebene „Zigeunerfrage“ … Guido Zernatto hätte wohl, gar recht geschmeichelt vielleicht, zugestimmt, wenn diese seine „Wahrheit über Österreich“ als „Denkschrift“ bezeichnet worden wäre.

Ausführlicher charakterisiert 1938 der Landeshauptmann des Burgenlandes die „Zigeuner“ in seiner von ihm selbst als „Denkschrift“ bezeichneten „Die Zigeunerfrage“

Aus einer solchen „Denkschrift“ zu zitieren, birgt stets die unheilvolle Nebenerscheinung, das Übelste, das Schändlichste gegen den eigenen Willen mit weiter zu verbreiten, Menschen es anders als beabsichtigt zu verwenden, also auch damit weiter über Menschen das Übelste, das Schändlichste, mit einem Wort, das Rassistischste, das je gedacht werden kann, wie es in dieser „Denkschrift“ des burgenländischen Landeshauptmannes niedergeschrieben ist, zu verbreiten, auch damit zu hetzen. Darum wird auch nicht das Übelste, das Schändlichste, das Rassistischste aus dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ hier zitiert.

Eine Vorstellung davon, was in dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ an Üblem, an Schändlichem, an Rassistischem steht, ist schon zu bekommen, allein durch das oben angeführte Zitat der kurzen Charakterisierung aus der „Wahrheit über Österreich“ von Guido Zernatto, der als „Kärntner Bauerndichter“

kein Parteigänger dieses Landeshauptmannes, kein Funktionär, kein Amtsträger der Partei dieses Landeshauptmannes war,

sondern ein Staatssekretär, ein Minister, ein Generalsekretär der Partei der „Vaterländischen Front“ …

Einiges aus dieser „Denkschrift“ ist dennoch zu zitieren, da dies zu sehr an die Gegenwart erinnert, in der wieder und weiter, als wären seit der Niederschrift der „Zigeunerfrage“ keine 85 Jahre vergangen, mit Begriffen hantiert wird, die auch in dieser „Denkschrift“ vorkommen, in der wie in dieser „Denkschrift“ wieder mit der Demographie

Schon gibt es viele Dörfer, in denen die Zigeuner bereits die absolute Mehrheit der Einwohner bilden oder in allernächster Zukunft bilden werden.
Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Fingern abzählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauernwirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenziffer noch dauernd anhält, demgegenüber aber bei den Zigeunern Familien mit über 16 bis 20 Kindern vorzufinden sind, dann erkennt man erst so recht, in welcher großen Gefahr das Deutschtum im Burgenlande schwebt, Es ist erwiesen, daß sich die Zigeuner innerhalb von 10 Jahren fast verdoppeln, daß also die gegenwärtig im Burgenland befindlichen 8.000 Zigeuner in etwa 50 Jahren zu einer Zahl von mindestens 60 000 angewachsen sein werden. Bei der weiteren Duldung der Zigeuner würde aber dann in den meisten Gemeinden, in denen sie siedeln bei dauernder Anwendung der gegenwärtig geltenden Gesätze keine deutsche Seele mehr vorfindbar sein, weil der deutsche Bauer längst wegen Überschuldung infolge riesig anwachsenden Verpflegskosten für die nur mit dem Hang […] den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten. Es ist daher kein Wunder, wenn die Gemeindeumlagen oft eine gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investitionen, sondern nahezu für die Zigeuner aufgebracht werden müssen. Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wollte noch die Gefahr für das deutsche Grenzvolk im Burgenland in Bezug auf die Reinerhaltung des Blutes wie überhaupt hinsichtlich seines Bestandes bezweifeln. Diese ungeheure Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinnenlust begründet. Wie bereits früher erwähnt, werden die Kinder durch die eigentümlichen Wohnverhältnisse schon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Es ist die Regel, daß die Mädchen mit 14, 15 und 16 Jahren schon Mütter sind. Die Vermehrung schreitet daher in geometrischer Progession vor. Familien mit 12 bis 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also die deutsche Bevölkerung durch die unglücklichen Bodenverhältnisse im Burgenland – die Bodenreform ist hier ein Problem, das  ebenso dringlich wie grundsätzlich einer Lösung bedarf – immer mehr zurückging, haben sich die Zigeuner innerhalb eines Zeitraumes von 48 Jahren versiebenfacht. Heute kann diese Frage noch gelöst werden. Wie stellt man aber sich die Lösung vor, wenn in weiteren 50 Jahren 60 000 Zigeuner dieses Land bevölkern werden ?

Alarm geschlagen wird, in der wie in dieser „Denkschrift“ Vorwürfe des parteipolitischen Agierens gegen die Gerichtsbarkeit erhoben werden, in der wie in dieser „Denkschrift“ Namen von Menschen,

Es gibt im Burgenland nur einige Stämme von Zigeunern. In den einzelnen Kolonien tritt uns nur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich H[…], rund 800 heißen S[…], 600 K[…], 566 D[…], 400 P[…], 300 B[…], 286 M[…], 260 Pf[…], dann gibt es noch U[…], H[…], G[…], St[…], R[…], B[…], Bu[…], K[…], Ko[…], Kok[…], H[…], M[…], und Kol[…].

und das sogar im Burgenland im November 2023, genannt werden, um —

Während der Systemzeit wurden gegen die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man sprach über diese Frage in den demokratischen Körperschaften zwar sehr viel. Insbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft mit dem Zigeunerproblem. Den Mut jedoch, der Zigeunerplage wirklich an den Leib zu rücken, hatte niemand. Am allerwenigsten brachten ihn die Sozialdemokraten und die Christlichsozialen auf. Die ersteren aus dem Grunde, weil sie ja immer gerade für den Untermenschen viel übrig haben. Waren sie doch die geeignetsten Bannerträger der Zersetzung deutscher Gesittung, Es ist daher selbstverständlich, daß die Zigeuner während der Vorherrschaft der Roten unmittelbar nach der Revolte von 1918 bzw. nach der Landnahme des Burgenlandes durch Österreich die Lieblingskinder der Marxisten vor allem aus dem Grunde waren, weil sie diese als Massen- und Stimmvieh gegen den gesunden Bauerninstinkt brauchten. Seit 1933 hätten die Christlichsozialen, die unser Land bis zum Umbruch 1938 vollkommen beherrschten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Marxisten, so wurden sie in der Systemzeit eines Dollfuß und Schuschnigg im Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Prügelhorden gestellt. Insbesonders waren sie diesen Politikern als Spitzel gegen die Nationalsozialisten unersetzbar, Waren sie ja alle römisch katholisch und da sie vielfach am Rande protestantischer Bauerndörfer, die durchwegs als Hochburgen nationalsozialistischen Geistes bekannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzuschreiten. Im Gegenteil. Sie sahen in ihnen ein willfähriges Werkzeug im Kampfe gegen das sich seiner Art bewußten Volkes. Auch auf dem Gebiet der Strafrechtspflege versagte das System im Hinblick auf die Zigeuner vollkommen. Marxistische Richter sprachen sie fast immer frei.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann in seiner „Denkschrift“ schreibt …

Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen.

dann beweist er damit nicht nur, daß er ein gesinnungsgemäß gelehriger Schüler von Globke war, dem nun nach dem Beschluß im österreichischen Parlament im Oktober 2023,

gegen den die FPÖ stimmte,

das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ aberkannt werden kann, im nächsten Jahr, 2024, wenn diese ohne die Stimmen der FPÖ beschlossene Gesetzesänderung in Kraft tritt, ihm frühestens eine der höchsten Auszeichnungen des Staates Österreich aberkannt werden kann: 68 Jahre nach der Verleihung an ihn.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann, der er zur Zeit der Veröffentlichung seiner „Denkschrift“ war, „Zigeuner“ und „Juden“ gleichstellt, kann es auch sein, daß er gar kein so gelehriger Schüler war, sondern bloß ein recht gläubig Erzogener mit den Predigten eines „bedeutenden Augustiners“, der vor

weit mehr als 300 Jahren seinem Volke in Christo erklärte und es einzig bildete:

„Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Im Stift Klosterneuburg der augustinischen Chorherren wird wohl, darf angenommen werden, so mancher Prachtband seiner Predigten …

Wie sehnsuchtsreich muß dieser Landeshauptmann aus seinem Eisenstadt auf andere Bundesländer Österreichs geblickt haben, die das waren, was er für sein Burgenland erkämpfen wollte: in „Reinheit des Blutes“ — nach der Schrift von Guido Zernatto:

Das Land Salzburg, erst seit dem XIX. Jahrhundert zu Oesterreich gehörig, besitzt eine rein deutsche Bevölkerung. Die heutige Steiermark ist indessen rein deutsch, wenn auch die bodenständige Bevölkerung einen nicht geringen Anteil assimilierter Slovenen, ebenso wie Kärnten aufweist.

Zu Wien wird er, der Landeshauptmann, wohl das gemeint haben, was sein österreichischer Führer zu Wien sagte, so Zernatto in seiner Schrift

In Oberösterreich und Niederösterreich, die rein deutsch besiedelt sind, machte sich in den
vergangenen Jahrzehnten eine geringe tschechische Siedlungstätigkeit bemerkbar. Im Burgenland,
der Heimat Haydn’s und Liszt’s, erst durch den Friedensvertrag von St. Germain von Ungarn an
Oesterreich abgetreten, leben bunte Völkerschaften nebeneinander. Der Hauptanteil der
Bevölkerung wird von deutschen Heidebauern, den sogenannten Heinzen, gestellt. Neben ihnen
lebt, Zeugen der jahrhundertelangen ungarischen Herrschaft, eine geringe Zahl von Magyaren, etwa
20.000 Kroaten und etwa 6.000 bodenständige Juden. In Eisenstadt, der Hauptstadt des
Burgenlandes, bestand noch ein Ghetto, das an Samstagen von den Juden mit einer Kette gegen die
Stadt abgesperrt wurde. Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis
7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die
Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare,
jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den
Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer
Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen
bereiteten. Hitler hat Wien einmal das »Rassenbabel« genannt. Tatsächlich ist diese Stadt das Hauptzentrum der Rassenmischung in Mitteleuropa gewesen. Wien hat etwa 1.900.000 Einwohner. Mit der geringen Ausnahme von etwa 20.000 Tschechen bekennen sich alle Wiener zur deutschen
Muttersprache. Der jüdische Anteil an der Wiener Gesamtbevölkerung ist schwer feststellbar, weil
nur Religionszählungen vorhanden sind. Nach verlässlicher Schätzung dürften im Frühjahr 1938
etwa 250.000 bis 300.000 Juden in Wien gelebt haben. Die jüdische Mischung war in den mittleren und oberen Gesellschaftsschichten sehr häufig. Es fehlen aber verlässliche Ziffern.

In der Zeit vor dem Krieg ergänzte und vergrösserte sich die Wiener Bevölkerung aus den Gebieten
der heutigen Tschechoslovakei und Ungarns. Die Vorfahren eines Grossteils der Wiener
Bevölkerung dürften aus dem Gebiet der heutigen Tschechoslovakei zugewandert sein. Es handelt
sich um ein kleines Kontingent von Deutschböhmen, Mähren und Schlesiern (für die man nach dem
Krieg den Namen »Sudetendeutsche« geprägt hat) und um ein grösseres Kontingent von Tschechen
und Slovaken, die sich sehr schnell germanisierten und zum nicht geringen Teil in der ersten und
zweiten Generation Anhänger der alldeutschen und grossdeutschen Ideologie wurden. Der Strom
der »böhmischen Auswanderung« ergoss sich auf dem Weg über Wien auch in die Alpenländer. Die
Deutschen Böhmens schoben insbesondere ihren Ueberschuss an Intelligenz in das Alpenland, wo
keine Ueberzahl von Intellektuellen vorhanden war, ab. Diese deutschböhmischen Beamten, Lehrer
und Akademiker sind die Agenten und Stützpunkte des Liberalismus und des alldeutschen
Gedankens in den Alpen geworden. Neben dem starken, der Herkunft nach deutschböhmischen und tschechischen Anteil der Wiener Bevölkerung spielten die Ungarn, Kroaten, die Italiener, Ruthenen und Polen eine verhältnismässig geringe Rolle. Freilich ist das Vorhandensein all dieser Völkerschaften in der deutschen Einwohnerschaft Wiens vorhanden und feststellbar. Aus dieser Mischung entstand auf dem ungeheuer stabilen und aufnahmefähigen deutschen Stammesboden der Typ des Wieners, der kein schlechterer, sondern ein universellerer Deutscher ist als der Binnendeutsche.

Nach dem Weltkrieg hörte der trennenden Staats- und Wirtschaftsgrenzen wegen der Zustrom aus
dem Nordosten, Osten und Südosten mehr oder weniger auf. Dafür strömten viele Alpenländler in
die Hauptstadt ihres kleingewordenen Vaterlandes. Das, was sich in den letzten Jahren in dieser
Hinsicht vollzog, war eine beginnende geistige Neubesiedlung der alten Metropole an der Donau.
Diese alpenländischen Kräfte weckten in der Grosstadt neues Verständnis für ihre engere Heimat
und ihr Volkstum. »Alpenländisch« wurde modern. Der neue alpenländisch gefärbte österreichische
Patriotismus
gab dem Charakter der Stadt Wien auch eine neue Nuance.
Man trug alpenländische Trachten, entdeckte die Schönheit der Volkslieder und Volkstänze wieder. Zu Beginn des Jahres 1938 standen wir erst am Anfang dieser Bewegung. Unter den neuen Verhältnissen dürften die Voraussetzungen für ihre Weiterentwicklung nicht mehr gegeben sein. Der Nationalsozialismus hat kein Ohr für die geheimen Kräfte des Volkstums. Er ist nicht »volkstümlich«, sondern »heldisch, militärisch«, er will nicht die Reife der Einzelkräfte, die sich in bunter Fülle ergänzend, das Bild der grossartigen deutschen Kultur darstellen, er will die Durchsetzung eines Zentralprogramms, er sieht nicht die Vielfalt der Blumen auf seiner grossen Flur, sondern nur das gleiche Gras.

Vaterländische Front, Guido Zernatto: „Die Zigeunerfrage; allen, die an Oesterreich glauben, monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„In diesem Buch wird der Versuch unternommen, die Ereignisse in Oesterreich objektiv darzustellen.“ Schreibt Guido Zernatto in seiner „Die Wahrheit über Österreich“, die 1938 veröffentlicht, ist zu lesen am 26. November 2023 auf „Projekt Gutenberg-DE“. Und wieder.

Und wieder in den biographischen Angaben der Verantwortlichen dieses Projektes Gutenberg-DE die Weglassungen, für wen Guido Zernatto als „Politiker“ tätig war … „Bundesminister im Bundeskanzleramt, Staatssekretär für Angelegenheiten des Bundeskanzleramts im Bundeskanzleramt, Generalsekretär der Vaterländischen Front, 1936 bis 1938.

Für den Staat der Ständischen,

den Nachfolgenden von Dollfuß,

der auch bald neun Jahrzehnte später noch seine Verehrungsgemeinde um sein Grab zu versammeln weiß, war er also „Politiker“,

„ein österreichischer Bauerndichter, der „Kärntner Guido Zernatto hat in der Lyrik einen neuen Ton gefunden, seine Dichtungen haben etwas Bodenständiges, Naturnahes, das auf den Leser beglückend wirkt. Chronikhaft schlicht, sind sie doch Kunst im höchsten Sinne des Wortes – monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“. Derart wird er öffentlich am 9. Oktober 1934 im „Neuen Wiener Journal“ gelobt …

Aber um seine Lyrik soll es nicht gehen, manches von seiner „Wahrheit über Österreich“, manches von seinen „objektiven“ Darstellungen kann vielleicht in einem weiteren Kapitel … in diesem bloß seine Objektivität, seine Wahrheit über

die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„Die Zigeunerfrage“ …

Dem Mann im Burgenland mit seiner „Denkschrift Die Zigeunerfrage“ wird es wohl gedauert haben, daß Guido Zernatto,

der um die „Zigeunerfrage“ ebenso wie er selbst die Wahrheit objektiv schreibt,

um die „Gefahr„, nun so fern, noch in der Emigration um ein „ernstes Problem“

in seinem verlassenen Land sich sorgt, statt mit ihm …

Willst Du, Deutscher,
Totengräber des nordi-
schen Blutes im Burgen-
lande werden, so über-
sehe nur die Gefahr, die
ihm die Zigeuner sind !

Denkschrift des Landes-
hauptmannes vom Burgen-
land, im August 1938

„Allen, die an Oesterreich glauben“, so steht es in der lyrischen Widmung des Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“; wie schön zu lesen, daß er auch fünfundachtzig Jahre später noch Nachfolger findet, Nachfolgerinnen, die ihm mit einem einfachen wie kurzen vers’schen Imperativ echoen: „Glaub an Österreich“ —

Gutenberg in schlechter oder in guter Gesellschaft?

Karl Hans Strobl selbst wird, als er beispielsweise mit Goebbels und Seyss-Inquart gesinnungsheiter zusammenstand, als ihm 1943 offfensichtlich etwas Gesinnungsmäßes verliehen wurde, nicht gemeint haben, in schlechter Gesellschaft zu sein.

Sven Müller von „Thymos“ wird, als er am 9. August 2023 in diesem „Kvltvrmagazin“ seine Würdigung „Karl Hans Strobl – Dichter und Anwalt seines Volkes“ veröffentlichte, meinen, mit Karl Hans Strobl in guter Gesellschaft zu sein.

Der von Sven Müller in seiner Würdigung angesprochene Josef Weinheber entschied sich, als es seine gute Gesellschaft nicht mehr gab, dafür, in keiner schlechten Gesellschaft weiterzuleben.

Die in dieser „Kvltvrmagazin“ veröffentlichten Ehrung spricht Sven Müller auch Oswald Kabasta an, einen Dirigenten und Komponisten, der anscheinend lange nicht wußte, ist er nach Weinhebers Gesellschaftsuntergang in einer guten oder in einer schlechten Gesellschaft, 1964 dann doch seine endgültige Entscheidung, es ist eine Gesellschaft, in der weiterzuleben für ihn nicht lohnt.

Im „Giftschrank“ steht, schreibt Müller im „Kvltvrmagazin“, steht Hanns Heinz Ewers mit seinem „Horst Wessel“,

in seiner guten Gesellschaft stand Ewers nicht im „Giftschrank“, dafür standen in seiner guten Gesellschaft andere Bücher im „Giftschrank“

zur vorläufigen Lagerung zum Abtransport auf den Scheiterhaufen

In einem wird eine Gesellschaft, ob sie eine gute oder eine schlechte ist, nicht zu unterscheiden sein; der guten wie der schlechten Gesellschaft sind Giftschränke ein unverzichtbares Möbel.

Walter Flex hätte sich, hätte er die Zulassung zur Macht des Österreichers noch erlebt, in seiner guten Gesellschaft gewähnt,

der heutzutage die Burschen in ihrer Budenschaft meinen läßt, erst mit ihm sind sie in keiner schlechten Gesellschaft.

Und „Projekt Gutenberg-DE“? Mit Karl Hans Strobl. In guter oder in schlechter Gesellschaft?

„Projekt Gutenberg-DE“? Auch mit Hanns Heinz Ewers. In guter oder in schlechter Gesellschaft?

Auch mit Walter Flex. „Projekt Gutenberg-DE“? In guter oder in schlechter Gesellschaft?

„Entscheidung vor Morgengrauen“

Es würde nicht überraschen, stellte sich heraus, daß „Aktion 451“ Sellner

Martin: Mein Lieblingsfilm ist Fahrenheit 451, weil er noch mehr als Equilibrium eine identitäre Botschaft hat und mit Oskar Werner einer meine Lieblingsschauspieler mitspielt.

Ist zu lesen auf „Thymos – Kvltvrmagazin“, veröffentlicht am 25. Juli 2023 unter: „Wie es ist Vater zu werden – Interview mit Martin Sellner“ …

Manchmal braucht es Zeit, bis ein Mensch das Vermächtnis annehmen kann, das ihm hinterlassen wurde, so wird auch Martin Sellner noch Entwicklungszeit brauchen, um das von seinem desertierten „Lieblingsschauspieler“ hinterlassene „Vermächtnis“ anzunehmen, das Deserteur Oskar Werner selbst als sein „Vermächtnis“ bezeichnete: „Entscheidung vor Morgengrauen – Decision Before Dawn“.

Ihm, Oskar Werner, war „… 451″, kurz zusammengefaßt, „zu läppisch“, die Inszenierung der … ihm war „… 451“ kein „Vermächtnis“.

Deshalb ist Martin Sellner noch nicht verloren, solange Oskar Werner sein „Lieblingsschauspieler“, solange „451“ an Oskar Werner erinnert und soher das Vermächtnis von Oskar Werner lebt, solange muß kein Mensch einen Artikel vorbereiten mit der Überschrift: „Wie wir Martin verloren haben“

Es wird der Morgen kommen, an dem es ihm grauen wird, gruseln vor denen, mit denen er mitging,

und er wird bereit sein, das Vermächtnis von seinem Lieblingsschauspieler anzunehmen, und seine erste Fahrt wird er nach Mauthausen unternehmen, aber nicht in Begleitung von —

NS „Extrem genial“ sei der Sohn, sagt der von „Reinhard“ interviewte Vater, der mit seiner Frau ein „großes Glück“ habe: „sie ist eine aufopferungsvolle und begeisterte Mutter“ …

Mutter und Vater seien, so das Urteil von Carsten Jung, „rechtsintellektuell“. Und so rechtsintellektuelle Eltern werden wohl in trauter Gesinnungstracht den Namen für ihren Sohn erwählt haben: „Reinhard“ —

Hayeks Struwwelpeter mit Unterstützung der Konservativen zum Präsidenten, kurz etwas zu Kettensäge und Flex

Es ist nun passiert, an diesem Sonntag, 19. November 2023, daß Hayeks Pedromelenas zum argentischen Präsidenten gewählt wurde, und es ist dem Kapitel

Kurz nur zu Javier Milei, dem Friedrich-Hayek-Jungen aus der österreichischen Schule der Ökonomie

eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, vielleicht, die Verwunderung, daß solch ein Kettensägenstruwwelpeter 55,69 % der Wahlstimmen

außer, das doch, die Erinnerung an des Struwwelpeters Hintritte mit einer Kettensäge,

die daran erinnert, wie gesittet es in Österreich zugeht, wie in Österreich Menschen durchdrungen von gar recht feinem Benehmen sind,

kein Bundeskanzler, der mit einer Kettensäge hintritt, bloß Innenminister mit feinsten Manieren, und einer von ihnen sagt: „Wir sind sozuzusagen die Flex“

Und er braucht dazu nicht eine Flex herzuzeigen, wie Pedromelenas mit einer Kettensäge fuchteln muß, denn: Wir sind die Flex

Struwwelpeter will, das ist doch noch zu erwähnen, Abtreibungen verbieten …

Struwwelpeter will ein Verbot der Abtreibung, in welch feiner Gesellschaft er sich damit befindet, genügt ein Blick auf die „Genfer Konsenserklärung“, die unterschrieben wurde von „Minister[n] und hohe[n] Vertreter[n] der Regierungen“, von zweiundreißig Staaten

Und Struwwelpeters Begehr eines Abtreibungsverbotes erinnert, daß die Partei des Wir sind die Flex gegen den Matić-Report gestimmt hat. Dieser Report geht weit über die Frage der Abtreibung hinaus, und deshalb wurde im Europäischen Parlament der Matić-Report auch angenommen. In diesem Report ist zu lesen, wogegen alles die Partei des Wir sind die Flex

„Salonfaschist“ im Parlament

Als Organisator der patriotischen Kundgebung trat die „Aktion 451“ auf, benannt nach dem Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury.

Schreibt am 18. Oktober 2023 die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Gesinnungsschaft über das Hintreten im österreichischen Parlament des in Deutschland als „Salonfaschisten“ bekannten Mannes, der den österreichischen kleinen Gebirgsjäger von ihren Hintritten auf ihren gesinnungsgemäßen Kongressen recht bekannt sein wird …

Oh, was für recht eifrige Tänzer auf Kongressen, auch dieser

was wären aber Gesinnungschaftskongresse ohne die Tänzerinnen, für manche Tänzer wohl ein Glück, daß auf diesen keine Damenwahl

Das Parlament erteilte der Universität Demokratie-Nachhilfe, brachten es FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker und der freiheitliche Wissenschaftssprecher Martin Graf am Tag nach der Veranstaltung auf den Punkt.

Schreibt am 18. Oktober 2023 die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Gesinnungsschaft und auf der Website der zur gesinnungsgemäßen Gesinnungsschaft gehörenden Partei ist zu lesen:

„Wir haben als Parlamentarier der Universität Nachhilfe in Demokratie, Meinungs- und Versammlungsfreiheit gegeben und Götz Kubitschek im Freiheitlichen Parlamentsklub im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Freiheitlichen Bildungsinstituts begrüßen dürfen.

Das „Freiheitliche Bildungsinstitut“, zu dem einige Kapitel schon geschrieben wurden, hat die Abkürzung „FBI“, beinahe eine Eigenbitte, es solle sich eine Organisation seiner annehmen, die es mit dieser Abkürzung in Österreich nicht gibt, aber ebensolche Aufgaben zu erfüllen hat.

Im österreichischen Parlament, das fällt auch zum im österreichischen Parlament hintretenden „Salonfaschisten“ jetzt ein, treten allenthalben auf Einladung der Partei aus dieser Gesinnungsschaft hin,

und mit dabei auch immer wieder einer, der ein Nationalratspräsident …

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website aus dieser Gesinnungsschaft berichtet, die Organisatorin dieser „patriotischen Kundgebung trat die ‚Aktion 451‘ auf“, und ehe alles in einem Lachanfall untergeht, soll noch einfach wie kurz festgehalten werden, was dieses Patriotische ist, nichts anderes als eine gemeingefährliche Drohung, die Verheißung des totalen Untergangs

„Aktion 451“, eine Website ohne Impressum, aber es muß auch nicht gewußt werden, wer die Treiber dieser Website sind, die Treiberinnnen dieser Website sind welche aus dieser Gesinnungsschaft, zu der gehören die oben erwähnte Partei und zu der die oben erwähnte gesinnungsgemäß zensurierte Website und so weiter und so fort. „Aktion 451“ trat, so die gesinnungsgemäß zensurierte Website, trat als Organisatorin auf, angemeldet wurde die Kundgebung, ist in Medienberichten zu lesen, vom „RFS“, von dem „Ring freiheitlicher Studenten“,

die Zeit des Studierens die Zeit der Jugend, in der nach Idealen gelechzt wird, mit Augen gen Balkone gerichtet, als wären auf diesen die Ideale zuhauf gelagert …

Ohne Spengler geht es nicht,

ohne Nietzsche geht es nicht,

ohne Raspail geht es nicht,

allerdings würde zu Raspail kaum einem Menschen eine Tageszeitung einfallen, die, ohne ein Medium dieser Gesinnungsschaft zu sein, Raspail positiv herausstellt, und doch … um bei einer Aussage von Oskar Werner eine Anleihe zu nehmen, in jedem zweiten österreichischen Medium eine Altzelle

„Aktion 451“ schmückt sich mit dem Bild von Oskar Werner, und schon muß mit dem Lachen begonnen werden, mit Oskar Werner, dem Deserteur wirbt „Aktion 451“ für ihre Gesinnungsschaft, mit der Oskar Werner nichts verbindet, wenn das eine Verbindung genannt werden kann, ihre Ablehnung.

Und das kommt bereits in einem Artikel aus dem „Profil“ vom 29. August 2009 zum Ausdruck: „Die wahren Kriegshelden: Wie prominente Österreicher dem NS-Terror widersetzten“, den zu ziterieren vollkommen ausreicht, um die lächerliche Verwechslung von Phantasie und Wirklichkeit dieser Gesinnungsschaft, um die lächerliche Verkehrung von Wirklichkeit und Einbildung — Sogar zu der Verfilmung des Buches, auf das sich „Aktion 451“ dieser Gesinnungsschaft meint beziehen zu müssen, hat Oskar Werner etwas zu sagen, er rückt Film und Wirklichkeit zurecht.

Oskar Werner litt zeitlebens unter dem Krieg. Nach Auskunft seines Biografen Robert Dachs gründete die Lebenskrankheit des berühmten Schauspielers, der Alkoholismus, nicht zuletzt in den traumatischen Erlebnissen dieser Jahre.
Oskar Werner, der eigentlich Oskar Josef Bschließmayer hieß, wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Wien-Gumpendorf auf. Der Vater war Magazineur, die Mutter arbeitete in einer Damenhutfabrik. Die Ehe wurde früh geschieden. Dass Oskar Werner jemals ans Burgtheater kommen würde, war vorerst ein Traum, genährt von unzähligen Theaterbesuchen vom Stehplatz aus.

Er war 15 Jahre alt und schwer erschüttert, als er im November 1939, in der so genannten „Kristallnacht“ sah, „wie man siebzig Jahre alte Universitätsprofessoren mit Fußtritten zwang, mit der Zahnbürste das Trottoir zu waschen, weil sie Juden waren. Ich hab gesehen, wie die Synagogen brannten und die SA Scheiterhaufen mit Büchern von Sigmund Freud und Stefan Zweig errichtete.“ (Aus Robert Dachs: „Ein Nachklang“)

Im Oktober 1941 sprach Werner im Burgtheater vor und wurde im Alter von 18 Jahren das jüngste Ensemblemitglied, formell schon zur Wehrmacht eingezogen, für Vorstellungen jedoch beurlaubt. Der Dienst an der Front war ihm so erspart geblieben, doch wurde er tageweise zum Arbeitsdienst in ein Arbeitslager in Niederösterreich eingezogen, häufig auch zur Wache am Westbahnhof, wo er die Passagierscheine der
abrückenden Soldaten prüfte und bei Gelegenheit wegen angeblicher Überfüllung des Zugs dem einen oder anderen Jungen seines Alters einen kleinen Aufschub an die Front verschaffte.
Alles in ihm sträubte sich. In traumatischer Erinnerung blieb der Arbeitsdienst: „Für mich ist die Uniform ein Sträflingsanzug, und behandelt haben s’ uns eh wie Sträflinge. (…) Es war ein Klein-KZ. Ich musste Scheiße wegputzen und wurde immer sondergeschliffen; ich wollte mich umbringen“, erzählte er Dachs.
Um die Jahreswende 1941/42 wurde der Schauspieler zur Artillerieausbildung eingezogen und schwor sich, „niemals auf einen Menschen zu schießen“. Jeden Tag widerte es ihn mehr an. „Ich war für sie wohl die Verkörperung des Ariers, darum benahm ich mich wie ein Idiot.“ Beim Morsen gab er Zettel weiter, auf denen er beliebige Punkte und Striche gezeichnet hatte, vor Pferden hatte er Angst.
Im Frühjahr 1944 heiratete er seine Schauspielkollegin Elisabeth Kallina, im August kam ihre Tochter zur Welt. In diesem Jahr wurde das Wiener Arsenal, in dem Oskar Werner sich aufhielt, heftig bombardiert. Das Feuer, die Bomben, die Toten lösten bei Oskar Werner einen Nervenschock aus. Er bekam zwei Monate Genesungsurlaub und sollte danach an die Front geschickt werden.

Am 8. Dezember 1944 entschloss er sich zu desertieren, besorgte sich Zivilkleidung und versteckte sich in Baden bei Wien.

Als Baden zu unsicher wurde, flüchtete die junge Familie, das Baby im Körbchen, zum Schrebergartenhäuschen einer Tante im Wienerwald, geriet jedoch mitten ins Artilleriefeuer und musste eineinhalb Tage, unter Beschuss zusammengekauert, vor der Hütte ausharren.
„Ich hätte uns umgebracht, wenn ich eine Waffe gehabt hätte. Ich bin 24 Stunden am elektrischen Stuhl gesessen mit meiner Familie. Und hab gewartet, dass der Volltreffer kommt“, erinnerte sich Oskar Werner.
Die Angst vor Gewittern hat ihn sein Leben lang gequält. „Es war mir wie ein Bombenangriff, akustisch und optisch ist es dasselbe“, erklärte Oskar Werner. Robert Dachs erinnert sich, dass sein Freund in solchen Situationen ein versteinertes Gesicht bekam, als sei der Krieg wieder gegenwärtig. Ein Amulett seiner Frau, das „Flucht­amulett“, legte der Schauspieler seit damals kaum noch ab. Er trug es selbst als sterbender Soldat in dem Film „Der letzte Akt“ von G. W. Pabst. Als Künstler war es ihm ein Anliegen, die Schrecken des Kriegs der jungen Generation bewusst zu machen.

Mit dem französischen Regisseur François Truffaut, der ihn mit „Jules et Jim“ berühmt machte, zerstritt er sich bei den Dreharbeiten zu „Fahrenheit 451“ unwiderruflich. Die Art und Weise, wie eine Bücherverbrennung in Szene gesetzt wurde, fand er „zu läppisch“.

Den amerikanischen Antikriegsfilm „Entscheidung vor Morgengrauen“, in dem Oskar Werner einen deutschen Deserteur spielte, der hingerichtet wird, bezeichnete er als sein Vermächtnis. Schwer enttäuscht war Oskar Werner über die Verdrängung der Verbrechen in den Nachkriegsjahren. Bei einer von ihm initiierten Gedenkveranstaltung im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen im August 1983 war kein einziger Politiker und kaum einer seiner Schauspielkollegen anwesend. Über seine geliebte Wachau, in der er als Kind oft gewesen war, sagte er laut Dachs: „Es ist furchtbar. In jedem zweiten Weinkeller ein Hitlermuseum.“

Vor vierzig Jahren hat Oskar Werner im ehemaligen Konzentrationslager eine Gedenkveranstaltung initiiert, fast vierzig Jahre später wird das ehemalige Konzentrationslager besucht, ehe es weitergeht nach Wien, um dort den die Partei der Gesinnungsschaft anführenden kleinen Gebirgsjäger zu treffen

Friedrich Schiller zu zitieren, scheint auch „Aktion 451“ ein ihr von der Vorsehung dieser Gesinnungsschaft aufgetragener Befehl zu sein:

„Das Alte fällt, es ändert sich die Zeit
und neues Leben blüht aus den Ruinen

Was für ein wahrer Vers, das Alte ist gefallen, es hat sich die Zeit geändert, neues Leben erblühte aus den Ruinen, mit dem 8. Mai 1945. Auch dieser Gesinnungsschaft ist die Wahrheit nicht fremd, nur die Wahrheit zu kennen, genügt nicht, die Wahrheit muß auch eingestanden werden, und das fällt dieser Gesinnungsschaft unendlich schwer. Hätte die Frau, die die „Niederlage“ des nationalsozialistischen Landes „nicht befeiern“ kann, ihr Leben in einem nationalsozialistischem Land so offen und frei je leben können?

Und die gesinnungsgemäß zensurierte Website dieser Gesinnungsschaft gibt ihr am 13. September 2023 Recht, die „Niederlage“ des nationalsozialistischen Landes „nicht zu befeiern“.

Diesen ihr rechtgebenden Kommentar schreibt höchstselbst eine Person unter einem besonderen Pseudonym, über das schon manchesmal gerätselt wurde, wer sich wohl dahinter verberge, bis zur gesinnungsgemäßen Kenntlichkeit.

Das Alte ist gefallen, die Zeit hat sich verändert, neues Leben erblühte aus den Ruinen, aber, wo Ruinen, sind Trümmer, die weggeräumt wurden, aber manche Trümmer blieben zurück, wurden notdürftig verbuddelt, werden wieder ausgegraben, hervorgeholt

ein Vers in Anlehnung des auf der Mölker Bastei verewigten Dichters, der für den kleinen Gebirgsjäger ein Vorbild für seine eigene Schmiedlkunst:

„Wo aber Trümmer, wächst Gefahr“

„Bestimme ich“

Heutzutag‘ sagte ein Bürgermeister
einer Stadt, die nun ein Bundes-
land auch ist, und er dazu ein Landes-
hauptmann
auch noch wäre, nicht
mehr, wie von ihm erzählt wird,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
heutzutag‘ sagte dieser:
„Wer ein Antisemit ist, bestimme ich!“

Heutzutag‘ sagte ein Bürgermeister
einer Gemeinde, die nun ein Bundes-
land auch ist, und er dazu ein Landes-
hauptmann
auch noch wäre, nicht
mehr, wie von ihm erzählt wird,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
heutzutag‘ jedoch sagte dieser nicht:
„Wer eine Antisemitin ist, bestimme ich!“

Dem Bürgermeister wären heutzutag‘
als Landeshauptmann auch noch die
Frauen wie einst mitgemeint, wenn er,
wie ihm zugeschrieben wird, sagt,
„wer ein Jud ist, bestimme ich“,
wie damals sind die Frauen mit-
gemeint, wenn er heutzutag‘
„Wer ein Antisemit ist, bestimme ich“

Wo sonst als in den Räumen der „AUgustiner“ ist es angebrachter, gegen Antisemitismus aufzutreten

Der Presseaussendung des Amtes der niederösterreichischen Landesregierung vom 15. November 2023 ist zu entnehmen, daß Johanna Mikl-Leitner im „Stift Klosterneuburg der AUgustiner-Chorherren“

Eine klare Distanzierung der Muslime von Terror und Antisemitismus forderte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Mittwoch, im Rahmen der traditionellen Pressekonferenz zum Landesfeiertag im Stift Klosterneuburg: „Ich habe die klare Erwartung, dass auch die Muslime in Österreich diesen Hass und den Antisemitismus ablehnen.“ „Unsere Gedanken sind heute auch bei den Opfern des Terror-Angriffs der Hamas auf Israel“, hielt die Landeshauptfrau im Zuge der Pressekonferenz fest. Es handle sich hier um einen „Zivilisationsbruch“ und „einen Angriff auf unsere christlich-jüdischen Werte“, so Mikl-Leitner. „Wir stehen ganz klar an der Seite Israels und an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Österreich“, verwies sie in diesem Zusammenhang auch auf antisemitische Vorfälle in Österreich seit dem 7. Oktober. Gerade in derartig unsicheren Zeiten hätten die Religionsgemeinschaften „eine große Verantwortung, wenn es darum geht, für den friedlichen Zusammenhalt einzutreten“, hielt die Landeshauptfrau fest: „Ich erwarte mir daher auch von offizieller muslimischer Seite nicht nur klare Worte der Abgrenzung und Ablehnung, sondern auch aktive Überzeugungsarbeit in den Moscheen und Schulen.“

„eine klare Distanzierung“ fordert, sie fordert also eine klare Distanzierung im Stift Klosterneuburg der „AUgustiner“, und es gibt wahrlich keinen ehrlicheren Ort, Distanzierung vom Antisemitismus zu fordern, als in den Räumen der „AUgustiner“, deren Orden zurückgeht auf AUgustinus, der für seine Ehrlichkeit wahrlich gottum bekannt ist,

diesem Heiligen, zu dem zur Erhörung zu beten ist, wenn es um Rassismus, wenn es um Ungleichbehandlung der Frauen, wenn es um …

Nirgendwo erfolgt klarer die Distanzierung von dem Antisemitismus als in den Räumen der „AUgustiner“, wie erst am 9. November 2023 gelesen werden durfte, die Distanzierung der „AUgustiner“ kommt klar zum Ausdruck durch ihre Belobigung als die bedeutendsten Schriften wie „Judas der Ertz-Schelm“, „Huy! und Pfuy! der Welt“ von ABraham a Sancta Clara dem „bedeutenden AUgustiner“, der mit seinen Schriften für den Dienst am jüdischen Volk

gemäß dem Ideal des AUgustinischen Ordens als „Priestergemeinschaft für den Dienst am Volk Gottes“ wahrlich zu wirken —

Und weil die AUgustinische Distanzierung derart göttlich vollkommen ist, kann, ebenfalls am 9. November 2023 gelesen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk Österreichs wissenschaftlich den AUgustinischen ABraham a Sancta Clara antisemitismusfrei als „wortgewaltig[en] Rebell[en] —

Johanna Mikl-Leitner beläßt es aber nicht dabei, nur zu fordern, in ihrer von HErrn gegebenen Verantwortung weiß sie, es muß Konsequenzen haben, und eine ihrer Konsequenzen, ebenfalls am 15. November 2023 wortmächtig verkündet, ist:

Die ÖVP NÖ hat eine „Null-Toleranz-Initiative“ mit Maßnahmen gegen Antisemitismus und für eine bessere Integration veröffentlicht. Gefordert werden u. a. strengere Regeln für den Erhalt der Staatsbürgerschaft und härtere Sanktionen bei Schulpflichtsverletzungen.

Ihr Leben ist der Konsequenz geweiht. Und eine ihrer größten Konsequenzen, einfach wie kurz gesagt, war ihre Initiaitive, Menschen zu integrieren,

die wahrlich um den Antisemitismus wissen, sein Gesicht an die Wand malen,

ihnen der Antisemitismus ihr „goldenes Kalb“ —

Und weil Johanna Mikl-Leitner um die Wichtigkeit der Schule weiß, weiß sie auch welche Konsequenzen in der Schule vonnöten sind,

Erweitert werden sollen laut dem Papier die Mitwirkungspflichten der Eltern an der schulischen Bildung ihrer Kinder. „Bei grobem Fehlverhalten, Mobbing oder Gewalt sowie mangelnder Integrationsbereitschaft“ sollen Lehrer-Eltern-Gespräche verpflichtend sein. Als Beispiel wurde u. a. „bewusste Verweigerung der Unterrichtssprache Deutsch trotz deren Kenntnis“ angeführt. Zudem sollen Eltern mit der Schulleitung und den Lehrkräften kooperieren müssen. Ebenso gefordert wird eine Umsetzungspflicht der im Lehrer-Eltern-Gespräch vereinbarten Maßnahmen, etwa Anti-Gewalt-Training oder schulpsychologische Beratung. Der Strafrahmen bei nachhaltigen Verletzungen oder Vernachlässigungen der Mitwirkungspflichten der Eltern soll von bisher maximal 440 Euro auf künftig mindestens 500 bis maximal 2.500 Euro erhöht werden. „Wir brauchen klarere Definitionen der Schulpflichten und strengere Sanktionen bei Schulpflichtsverletzungen“, sagte Mikl-Leitner. Wer „die gereichte Hand zur Integration in unsere Gemeinschaft nicht freiwillig annehmen will, muss finanziell empfindlich sanktioniert werden“. Strafzahlungen für Eltern integrationsunwilliger Familien seien eine „klare Botschaft, dass wir die Entwicklung von Gegengesellschaften in unserem Land nicht akzeptieren“.

in der Schule, diesem Ort auch der Lehre des Benehmen, und sie kennt Menschen, die sie integriert hat, die könnten Arbeitsdienst in den Schulen leisten, das Benehmen lehren, im Prüfungsdienst eingesetzt werden

Im Rahmen dieses Kurses zur Staatsbürgerschaftsprüfung soll – ebenso wie in der Schule – auch der Besuch einer KZ-Gedenkstätte verpflichtend sein. Bei Verurteilung wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung soll es kein Recht auf Einbürgerung geben, bei einem Schuldspruch wegen Verhetzung oder nach dem Verbotsgesetz soll Doppelstaatsbürgerinnen und -bürgern die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen werden.

Johanna Mikl-Leitner ist aber auch eine vor den HErrn demütige, bescheidene Frau, so verschweigt sie nobel, daß ihre nun erhobenen Forderungen, daß ihre gesetzten Konsequenzen bereits erfolgreich waren. Die Eltern des Schülers Recep Tayyip E. müssen nun sofort mit der Schulleitung und den Lehrkräften koopieren, die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft wurde vorläufig einmal verweigert. Diese Konsequenzen waren notwendig geworden, nachdem der Schüler Recep Tayyip E. im sogenannten öffentlichen Raum verkündete: Israel sei kein Staat, sondern eine Gruppe, im Gegensatz zur Hamas aber keine Befreiungsgruppe … Die Eltern des Schülers Recep Tayyip E. sind gewarnt, es drohe ihnen, sollte ihr Kind sich wiederholt verhetzend äußern, Strafe über Strafe. Dem Schüler Recep Tayyip E. wurde Mitschüler Karl N. zur Seite gestellt, Karl N. wurde in den Dienst gestellt, auf ihn einzuwirken, aber auch sofort Meldung zu erstatten, sollte sich sein Mitschüler Recep Tayyip E. wieder auf eine derartige, jedwedes Benehmen vermissende Art ungehörig äußern …