Abermals

Als Friedrich Rainer, der Sohn, stirbt, so ist es zu lesen, wird das Grab im Zeichen der Familie hergerichtet.

Von einem abermaligen Freispruch mit Auflage ohne Gerichtssaal, wie dieser genannt werden könnte, wurde erst vor kurzem erzählt, im Jänner 2024, diesmal von einer Staatsanwaltschaft gefällt, so könnte es genannt werden, mit einem Plädoyer außerhalb eines Gerichtssaals für die Rainer

nach einem „Freispruch“ für die Rainer gegen das „Plädoyer“ eines „Staatsanwaltes“ durch ein „Geschworenengericht“, über den „Der Freiheitskämpfer – Organ der Kämpfer für Österreichs Freiheit“ in seiner „Nummer 3 im 33. Jahrgang im September 1981“ das Folgende zu schreiben und zu veröffentlichen sich genötigt sah:

Wie die Tagespresse ausführlich berichtete, wurden Tochter und Sohn des ehemaligen NS-Gauleiters von Kärnten, Rainer, Erika Hannesschläger und Ing. Friedrich Rainer, angeklagt wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, von einem Geschworenengericht in zweiter Instanz in Wien sechs zu zwei Stimmen freigesprochen. Friedrich Rainer hat neben Rechtfertigungsversuchen für seinen Vater die Konzentrationslager als „großangelegten Schwindel“, die Ermordung der Juden als „Gaskammermärchen“ und als „Ausrottungslegende“ dargestellt. Die inkriminierten Textstellen wurden vom Staatsanwalt als eindeutige Verherrlichung des Nationalsozialismus bezeichnet.
Das Plädoyer des Staatsanwaltes wurde von der Exgauleiterwitwe mit halblauten Bemerkungen wie „Frechheit“ und „unerhört“ kommentiert. „Das Publikum reagierte teils mit Gelächter, teils mit Mißfallensäußerungen.“ Als der Staatsanwalt an die Geschworenen appellierte, „den Rechtsradikalismus und den Terrorismus schon in seinen Anfängen zu bekämpfen, wurde der Protest im Auditorium so massiv, daß dere Richter die Ruhestörer zum Verlassen des Gerichtssaales aufforderte, was einige einige auch befolgten“. Was einige auch auch befolgten! Zitiert aus der WIENERZEITUNG vom Freitag, dem 24. Juli 1981, S. 6.
Das Urteil in diesem Prozeß zeigt eindeutig, daß die Aufklärung über den sogenannten Nationalsozialismus, die nunmehr seit über 36 Jahren, also durch mehr als eine Generation betrieben wird, bei Unbelehrbaren und Verblendeten nichts nützt. Demokratische Einrichtungen sind eben nur bei demokratisch gesinnten Menschen anwendbar! Ein Geschworenengericht, über dessen Zusammensetzung kaum gerätselt werden muß, ist bei derartigen Prozessen sicher nicht geeignet, einen Wahrspruch zu fällen. Hier kann nicht mit Ansichten geurteilt werden, sondern nur mit juristischen Grundsätzen. Gegenwärtig ist die Rechtslage jedoch so, daß es zu diesem Freispruch kommen konnte! Eine Neuregelung unserer Rechtsordnung ist daher erforderlich!
Es ist untragbar, daß die Leiden der Opfer des sogenannten Nationalsozialismus verlacht und verhöhnt werden, es ist untragbar, daß Haß-Propaganda von einer Minderheit von Fanatikern und Verbrechern geduldet wird, die getarnt unter dem Schein von Wohlanständigkeit und „notwendiger Politik“ skrupellos wie ihre Vorgänger, sich anschicken würde, wieder ein Terrorregime zu etablieren.

Das also schreibt Robert Richard Pollak im „Freiheitskämpfer“ im September 1981, und der „ÖVP-Kameradschaft Freiheitskämpfer“ aber ist nicht untragbar ihr Huldigungsspruch, steht sie am Grabe ihres Kanzlers,

auch noch vier Jahrzehnte nach des „Freiheitskämpfers“ Plädoyer in fetten Lettern gegen eine „Minderheit von Fanatikern und Verbrechern, die getarnt unter dem Schein von Wohlanständigkeit und ’notwendiger Politik‘ skrupellos wie ihre Vorgänger, sich anschicken würde,“

es ziert ja auch kein Familienzeichen der Rainer seinen Grabstein, sondern zwei Balken, gegen die keine Staatsanwaltschaft je Ermittlungen

zwei Balken, unter denen je keine Geschworenen sich zu einem Freispruch für sie hinzureißen genötigt …

Und weil es hier doch um Gräber und deren Steine geht, in die so manch kluger Spruch gemeißelt sich gerne sieht; was für ein Spruch wäre wohl für den Grabstein des christschwarzen Freiheitskämpfers der rechte: Der Mensch, so heißt es, hat zum guten Sehen zwei Augen, und er sieht doch nur mit einem Auge.

Um mit dem Grabstein auf dem Friedhof Annabichl, der keinen Anstoß erregte, zierten diesen zwei Balken und nicht die Familiezeichen der Rainer, zu enden, soll noch erzählt werden, was über Friedrich Rainer, den Sohn, dem mit seiner Schwester es wohl wichtig war, wohlanständig zu erscheinen und auch, was in diesen Kreisen ein extrem hohes Gut scheint zu sein, als unbescholten zu gelten, über diesen Freispruch hinaus zu erfahren ist.

32. DENIER OF GAS CHAMBERS CONVICTED For the fifth time, Mr. Simon Wiesenthal sued Ing. Friedrich Rainer from Klagenfurt, Austria. Rainer is the son of the former Gauleiter from Carynthia who had also done some „work“ in Yugoslavia during the war and was executed by the Yugoslavs after the war. Rainer junior always had close ties to Austrian and: German neo-Nazi organisations. This time he wrote letters in which he denied the existence of gas chambers during World War II and accused the Austrian government of cheating hundreds of thousands of school-children by letting them visit the concentration camp in Mauthausen and showing them the gas chambers which, according to Rainer, never existed. In a hate letter to Mr. Wiesenthal, Rainer went to extremes and called Mr. Wiesenthal a „criminal“ and „idiot“ because he knew there were no gas chambers. This clearly called for court action. At the trial in Vienna. Austria, he was convicted because the court stated it was „common knowledge“ that gas chambers had existed. The Documentation Center sent excerpts from the court protocols to the Ministry of Justice, After all, during the trial Rainer stated again and again that the government was lying to the children in respect to the gas chambers. But the Ministry of Justice informed us that on the basis of the laws in Austria, they cannot take legal action against Ing. Rainer in this matter.

17. NEO-NAZI ACTIVITIES IN AUSTRIA Over the past year the Documentation Center has turned to the Austrian Interior Minister Karl Blecha several times and informed him about a series of neo-Nazi activities in Austria. Above all we had establish that the book „The Auschwitz Lie“, which was banned by court order in Austria, could still be purchased in a Viennese bookstore. W e placed before the Interior Minister the bulletin of an association of pagan worshippers in West Germany whose contents propagandizes extreme right wing politics, calls itself the „United Gylfiliten Guild“, and is even represented in Austria by two Vienese. In addition we drew attention to the writings of Friedrich Rainer, the son of a Gauleiter from Carinthia Rainer who was executed in Yugoslavia for crimes committed there, who sent out letters to various persons in which the gas chambers were denied and it was stated that who ever claimed there were gas chambers was either an idiot or a criminal. In connection with the neo-Nazi periodical „Halt“, which is edited by a certain Gerd Honsik and contained these offensive passages, not only the Documentation Center but also the Israeli and Jewish community as well as a row of persons addressed letters of complaint to the Interior Ministry and demanded that action be taken against it. The Interior Minister Blecha wanted a special law in order to check the activities of neo-Nazis, but the Justice Minister, Mr. Ofner, who belongs to the right wing Freedom Party, was against changing the law. As there is a coalition between the Socialists and the Freedom Party in Austria, the coalition pact only allows decisions to be passed unanimously.

Die „Germanen“, auf die das rainersche Familienzeichen, so die Staatswanwaltschaft mehr als vier Jahrzehnte nach dem Freispruch der Rainer, zurückgehen soll, würden sich wohl einer Klage anschließen, gegen die Behauptung, sie hätten etwas mit dieser Familie, zu der die Rainer mit ihren gesinnungsgemäßen …

Staatsanwaltschaft Klagenfurt erklärt

Am 3. Jänner 2024 wurde von ORF Kärnten berichtet, daß die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt habe, mit folgender Erklärung:

Beide Elemente auf diesem Gedenkstein, sowohl der Satz als auch die Rune, seien eindeutig dem Nationalsozialismus zuzuordnen, sagt Peter Gstettner vom Gedenkbeirat der Stadt Klagenfurt. Der Satz soll sogar einer Rede Adolf Hitlers aus dem Jahr 1933 entnommen worden sein. Nach Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ergaben die Ermittlungen, dass diese Art der Grabsteingestaltung nicht verboten sei. Der Satz stamme aus einer noch viel älteren Schrift, und auch die verwendete Rune gehe auf die Germanen zurück, daher seien die Ermittlungen eingestellt worden, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Von der Staatsanwaltschaft wurde also zur Verharmlosung etwas germanisiert, das nationalsozialistisch …

Das „Deutsche Patent- und Markenamt“ weiß darüber zu berichten, wie auf seiner Website am 6. Jänner 2024 zu lesen ist:

In Wirklichkeit stammt diese Konnotation aber aus der NS-Zeit: Damals wurde die historische Elhaz- oder Algiz-Rune (ᛉ) als „Lebens-Rune“ uminterpretiert. In umgedrehter bzw. gestürzter Form (ᛦ) galt sie dann im Nationalsozialismus als „Todes-Rune“; beide Varianten wurden u.a. auf Grabsteinen von SS-Angehörigen zur Angabe der Lebensdaten verwendet. Mit den diversen überlieferten historischen Runen-Alphabeten hat dies jedoch nichts zu tun: Die Bedeutung als „Todes-Rune“ wurde ᛦ erst Anfang des 20. Jahrhunderts von völkischen Esoterikern angedichtet.

In welchen Schaften heute noch die von der Staatsanwaltschaft germanisierten Zeichen rechter Beliebtheit erfreuen und als gesinnungsgemäßes Erkennungszeichen fungieren und funktionieren, dafür kann exemplarisch genannt werden die „alternative Enzyklo…“

Es muß in der Staatsanwaltschaft aber doch eine Ahnung davon geben, denn sonst wäre nicht diese Auflage erteilt worden,

Die einzige Auflage der Behörde war, dass die Runen auf dem Grabstein abgeklebt werden müssen. Das sei auch passiert, sagen die Nachfahren.

eine Auflage, die den größten Widerspruch birgt, daß etwas, das „nicht verboten sei“, doch „abgeklebt werden“ müsse.

Womöglich gibt es in der Staatsanwaltschaft doch auch eine Ahnung davon – und die „Auflage“ vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme, sollte es je zu einem Vorwurf kommen, ohnehin agiert zu haben, mit dem Auftrag des Abkleben-Müssens –, daß Zeichen, daß auch „Runen“, gleich auf wen sie zurückgehen, in der Gegenwart nicht so harmlos sind, wie es erklärt werden will, und das hat zum Beispiel vor fünf Jahren ein Mann blutigst bewiesen,

der nach seiner Bildungsreise, die ihn auch nach Klagenfurt führte, seine Waffe,

mit der er 51 Menschen ermordete, 50 Menschen verletzte, mit einer Rune verzierte,

und dabei sein gesinnungsgemäß gutes Herz er zugleich bewies, indem er eine Geldspende nach Österreich überwies —

Heutzutage bleibt es nicht, wie das „Deutsche Patent- und Markenamt“ schreibt, darauf beschränkt, es für die Lebensdaten u. a. von SS-Angehörigen zu verwenden, sondern findet auch seine Ausdehnung, zum Beispiel auf einen Kriegsverherrlicher des Weltkrieges von 1914 bis 1918, dem auch ein Gedicht zugeschrieben wird,

dem heutzutage tiefbewegt gelauscht wird, wenn es gesungen wird, zum Beispiel auf dem Heldenplatz

sondern findet auch seine Ausdehnung, zum Beispiel auf einen Mann auf seinem Stuhl, der eines der höchsten Ämter im Staat Österreich

NS Die Ausführung des „Deutschen Patent- und Markenamtes“ über dieses von der Staatsanwaltschaft germanisierten Zeichens ist in der Erklärung über den Ursprung des „Friedenszeichens“ („peace sign“) zu lesen; ein Zeichen übrigens, das in Österreich auch eine eigenwillige Wandlung …

Ben Becker, ein Zigeuner,

darüber würde, behauptete dies je wer, Becker, sei ein Zigeuner, er sich wohl ebenfalls empören und es wohl genauso zurückweisen, daß er, Becker, ein Zigeuner sei, wie es vor Jahrhunderten Martin Luther empörte, wie es vor Jahrhunderten Martin Luther zurückwies, er, Luther, sei ein Zigeuner

Wie der Augustiner würde Ben Becker, darf angenommen werden, sich empören und es zurückweisen, ein Zigeuner zu sein, während es ihn nicht und nicht daran hindert, sich als Schauspieler als Opfer gleich einem Zigeuner zu beklagen. Und dies nicht einmal, sondern wieder und wieder. In diesem Sinn hat er sich erst vor kurzem wiederbetätigt, im November 2023, in einer Plauderei in einer deutschen Fernsehanstalt.

Genauso wie er, Becker, zwölf Jahre zuvor im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs sich betätigte,

[u]nter den Kulturschaffenden tat sich der deutsche Schauspieler Ben Becker mit einer „antiziganistischen“ Äußerung negativ hervor, als er im ORF meinte, in Deutschland werde man als Schauspieler behandelt wie „Zigeuner, die tun hinter die Büsche scheißen“.
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern. Österreichischer Rassismus-Report. 22. März 2012.

Es geht hierbei um den Rassismus-Report 2011 von ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, in dem dazu ausführlich festgehalten ist:

In der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ ist am 8. September 2011 der deutsche Schauspieler Ben Becker zu Gast. In folgender Wortmeldung äußert er sich über den Stellenwert von Schauspielern in Österreich: „Man wird, finde ich, überhaupt in Österreich als Schauspieler doch sehr hofiert. Anders als bei uns, ja. Und nicht unbedingt so – äh – ‚Das sind alles Zigeuner, die tun hinter die Büsche scheißen.‘ Und das find ich irgendwie, das ist manchmal ganz angenehm.“ Der Verein Romano Centro leitet den Vorfall an ZARA weiter und kritisiert die Verwendung „eines alten antiziganistischen Bildes, in dem ‚Zigeuner‘ als unhygienisch und unzivilisiert apostrophiert werden.“

Auch die Verwendung des Wortes „Zigeuner“ für Roma und Sinti wird zu Recht als diskriminierend beurteilt. Aufgrund einer vorangegangenen Meldung richtet ZARA eine Beschwerde an den ORF-Kundendienst. In einer Stellungnahme wird die Aussage von Ben Becker als „unglücklich gewählt“ bezeichnet. Der ORF spreche sich aber gegen eine Zensur der Sendung aus, deren Inhalt bewusst eher „politisch unkorrekt“ sein solle. Die Aussage sei von einem der Moderatoren, Dirk Stermann, sofort „zurecht gerückt“ worden, indem dieser erwiderte: „Wirklich, das Vorurteil gibt es, dass Schauspieler hinter die Büsche scheißen?“ Weiters könne es aber nicht die Aufgabe der Redaktion von „Willkommen Österreich“ sein, „Äußerungen von Gästen, die tatsächlich während der Aufzeichnung vor großem Publikum gefallen sind“, zu verändern oder zu beschönigen.

„Unglücklich gewählt“ war es also für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs … „Unglücklich gewählt“ könnte durchaus als Titel für eine von dieser Fernsehanstalt zu produzierenden Serie über Österreich und auch über sich selbst —

Dirk Stermann habe also „sofort zurecht gerückt“. „[I]ndem dieser erwiderte: Wirklich, das Vorurteil gibt es, dass Schauspieler hinter die Büsche scheißen?“ Genauso wie zwölf Jahre später Micky Beisenherz: „[G]riff schnell ein und sagte: „Das hat man früher so gesagt.“

Wie oft hat Ben Becker schon vom Zigeuner gesprochen? Mehr als zweimal, in den letzen zwei Jahrzehnten. Er, Becker, mit seinem auffälligen Ringfingertattoo, wiederholt sich.

Als was könnte er bezeichnet werden? Ein Sich-selbst-Wiederholender? Ein lutherischer Wiederbetätiger? ein augustinischer Weiterbetätiger?

In einem am 27. November 2000 veröffentlichten Interview (Planet-Interview. Jakob Buhre. „Ben Becker – Der liebenswerte Roboter“.) sagte er:

Auch was Freundschaften angeht ist das letztlich so ein Zigeunerleben – der Wanderzirkus ist wieder unterwegs.

Was für ein recht großes Wissen muß er, Becker, über den Zigeuner doch haben, wenn er auch das weiß, daß ein Zigeunerleben letztlich ein Leben ohne Freundschaften —

In Österreich, mit dem er schon mal liebäugelte, nach Österreich zu übersiedeln,

gab es einmal, wer weiß noch, wann das war, für eine sehr kurze Zeit einen Mann, gesetzt auf einen höchsten Staatsstuhl, der auch viel wußte, zum Beispiel:

‚Wir müssen den Wanderzirkus des EU-Parlaments beenden.’“

Rune gunman of Christchurch in Moansford

Bald sind es fünf Jahre her, daß Brenton Harrison Tarrant in Christchurch einundfünfzig Menschen ermordete und fünfzig Menschen verletzte, am 15. März 2019.

Gestern, am 3. Jänner 2024, ist zu erfahren,

[d]ie einzige Auflage der Behörde war, dass die Runen auf dem Grabstein abgeklebt werden müssen. Das sei auch passiert, sagen die Nachfahren. Beide Elemente auf diesem Gedenkstein, sowohl der Satz als auch die Rune, seien eindeutig dem Nationalsozialismus zuzuordnen, sagt Peter Gstettner vom Gedenkbeirat der Stadt Klagenfurt. Der Satz soll sogar einer Rede Adolf Hitlers aus dem Jahr 1933 entnommen worden sein. Nach Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ergaben die Ermittlungen, dass diese Art der Grabsteingestaltung nicht verboten sei. Der Satz stamme aus einer noch viel älteren Schrift, und auch die verwendete Rune gehe auf die Germanen zurück, daher seien die Ermittlungen eingestellt worden, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Ob Runenmörder Tarrant auch dem rainerschen Familienrunengrab einen Besuch abstattete, als er in Klagenfurt (Moansford) war, als Ehrverneigung, wird nicht gewußt; daß auch er ein Runenanhänger ist, das aber wird gewußt, seine Waffe, mit der er 51 Menschen ermordete, 50 Menschen verletzte, verzierte er mit einer Rune —

Sollte je diese Staatsanwaltschaft darüber zu befinden haben, ob die Website der „alternativen Enzyklo…“ mit der rainerschen Rune ebenfalls nichts Verbotenes tue, weil es ja auf die „Germanen“ zurückgehe, dennoch eine „Auflage“ doch angebracht sei, diese Runen also ebenfalls abzukleben,

das doch auch eine recht technische Herausforderung darstellte, sollte sich diese Website je einer solchen Ermittlung zu stellen haben, würde sich diese Website diese Staatsanwaltschaft als Ermittlungsbehörde wohl wünschen —

Wen diese Website aber je nicht abzukleben hätte, niemals eine „Auflage“ zu befürchten hätte, ist ihr Jünglingskopf als ihr Logo, ist es doch ein so recht gesinnungsgemäß künstlerisch aparter Jünglingskopf, für den nicht der Runenmörder Modell stand, von einem Künstler, der …

Vor bald fünf Jahren also machte sich wieder ein Runenmörder auf, um zu morden.

Der Runenmörder bereitete sich auf sein Morden mit einer Bildungsreise recht geflissentlich vor, die ihn auch nach Klagenfurt führte, wo es ihm offensichtlich der Wappensaal angetan hat, und vielleicht auch die vor dem Eingang hängenden Tafeln

Die Tafeln hängen immer noch, wie jetzt am 2. Jänner 2024 festgestellt werden konnte, als ein erzwungener Zwischenstopp in Klagenfurt Zeit dafür ließ, nachzuschauen, was aus den Tafeln geworden ist, seit damals, vor nun über zehn Jahren, als der Landeshauptmann von Kärnten antwortete, er werde es weiterleiten, an den Landtagspräsidenten

Enzyklo…“ würde, käme es je zu Ermittlungen, es wohl begrüßen,

daß der Landeshauptmann von Kärnten es übernähme, sich darum zu kümmern, es weiterzuleiten zum Erledigen — „Enzyklo…“ ersparte sich die Herausforderung, wie sie ihre Runen digital abkleben

Zu einer Rune gehört gesinnungsgemäß eine Jahreszahl und ein Ort,

und auch dieser Runenmörder mit seinem erhaltenen letzten Bildungsschliff auf einer Reise auch durch Österreich hat auf seiner Waffe, mit der er 51 Menschen ermordete, 50 Menschen verletzte, zur

Rune die Jahreszahl und den Ort verewigt: „1683 Vienna“ …

Auf d’Nacht

Ben Becker, nun zum alten Mann geworden, in das Lebensalter also eingetreten, in dem mehr und mehr die lange schon vergangene eigene Kindheit zur wirkenden Gegenwart wieder wird, würde in Erinnerung an die als Kind erlebte Tradition im Elternhause

Im Stile Tschechows wurden dort jedes Jahr zu Weihnachten Freunde und Künstler geladen um zu feiern, zu musizieren oder Texte vorzutragen. Besonders beliebt waren hierbei Deutsche Balladen, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Becker hat sich vorgenommen diese von angeblicher Verstaubtheit zu befreien. Die Literatur-Performance „Der Ewige Brunnen“ beinhaltet eine von Ben Becker getroffene Auswahl deutscher Dichtkunst, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten Sammlung Deutscher Gedichte und Balladen unter selbigen Namen, erweitert um einige von Ben Becker als passend empfundene Gedichte und Songs anderer Künstler.

eine Einladung nach Ungarn, wenn er gefragt werden würde, nicht ausschlagen, auch ein wenig Dankbarkeit wäre wohl dabei, für seine Verteidigung, wenn Conny Axel Meier ihn früge, nach Lengyeltòti zu kommen, um aus dem ewigen reinersschen Brunnen deutsche Balladen zu ziehen,

er würde es nicht so leicht ausschlagen können, hat doch „Journalistenwatch“ gar uneigennützig sich seiner angenommen, ihn zu verteidigen, gegen jene, die den deutschen Wortschatz der ihr leitkulturellen Tradition säubern wollen.

Und wohin sonst als nach Lengyeltòti könnte Conny Axel Meier „Freunde und Künstler“ laden, als nach Ungarn, dorthin also, in dem er mit „Journalistenwatch“, wie im Impressum am 23. Dezember ’23 zu lesen ist, sein Lager aufgeschlagen hat, in dem Land sein Lager aufgeschlagen hat, das bereits, ohne je noch ein gesinnungsgemäßes Wort gesagt, geschrieben zu haben, ein Bekenntnis der seiner und nicht nur seiner Gesinnung ist,

in dem Land, das Männer

gleich pferdegroßen Deutschtraditionselefanten

als ihre letzte Heimstätte

Für ein Kapitel, für dieses Kapitel soll der Phantasie nachgegeben werden, der Phantasie, daß Conny Axel Meier auf d’Weihnacht in Ungarn lädt, um

zu feiern,

zu musizieren,

balladenhafte Texte vorzutragen,

Die Phantasie wird sich jedoch nicht allzu sehr anstrengen zu haben, die zu nennen, die der Einladung folgten, zur Nacht in Ungarn —

Es sind keine Unbekannten, keine Namenlosen, es sind namensreiche Figuren, die in Kapiteln schon aufgetreten sind, die Phantasie braucht also nur diesen Roman zu lesen, um aufzuzählen, wer zur Nacht in Ungarn … die Figuren, deren Kontaktdaten wohl Conny Axel Meier besitzt, um sie, warum nicht auch dafür, einmal nach Lengyeltòti zur Nacht zu laden …

Michael Stürzenberger, der für „Bürgerbewegung PAX Europa“ vom „sozialistischen Diktator Adolf Hitler“ schreibt, ist am 23. Dezember ’23 zu lesen,

Kundgebung in München, 20. Juli 1944  zum Nazi-Islam Pakt. Am Samstag jährt sich der Anschlag der Widerstandsgruppe um Graf von Stauffenberg auf den sozialistischen Diktator Adolf Hitler zum 75. Mal. Diese rechtskonservativen Patrioten stimmten in ihrer Überzeugung mit der Weißen Rose überein, die in Deutschland wieder demokratische Strukturen wiederherstellen und das Unrechtsregime stürzen wollten. Dieses Datum 20. Juli bietet Stoff für mehrere Themen: Zum einen, dass der Widerstand gegen totalitäre Ideologien auch heute wieder extrem wichtig ist. International-Sozialismus und National-Sozialismus sind auch heute noch in viel zu vielen Köpfen präsent, wodurch gefährliche Umtriebe entstehen. Der Straßenterror beider sozialistischer Gruppen ist sichtbar und mündete jüngst in einen politischen Mord. Linksextremes Denken beherrscht breite Gruppen der Gesellschaft in Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen sozialen Organisationen. Daneben breitet sich der Politische Islam in Deutschland ungebremst aus, der damals auch schon einen Pakt mit dem National-Sozialismus unter Brüdern im Geiste schloss. Daher ist dieser Tag bestens geeignet, um bei einer Kundgebung auf diese brandgefährlichen Dinge aufmerksam zu machen. Die Bürgerbewegung Pax Europa steht bei ihrer Aufklärung der Bürger in der Tradition der Weißen Rose, weswegen auch einige ihrer Funktionsträger wie der Ehrenpräsident Willi Schwend, der frühere Geschäftsführer Conny Axel Meier und auch ich am 7. Juli 2012 zusammen mit der besten Freundin von Sophie Scholl, Susanne Zeller-Hirzel, die Weiße Rose wiedergründeten. Am Vortag der Konferenz der Freien Medien im Raum der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag besuchte ich mit dem Journalisten Stefan Bauer das Museum für die Widerstandskämpfer im Bendler-Block in der Stauffenberg-Straße in Berlin. Dort nahmen wir diesen Videokommentar auf, in dem auch Fotos des Museums mit den rund 1000 involvierten Kämpfern für Freiheit und Demokratie zu sehen sind: Die in dem Video enthaltene Warnung vor National-Sozialisten, die heutzutage versuchen, patriotische Bürgerbewegungen zu unterwandern, ist wichtig. Von der Kundgebung am heutigen Samstag in München gibt es ab 11 Uhr einen Livestream vom „Europäischen Widerstand Online“ auf Youtube und auch auf Faceook.

Mit Stefan Bauer habe Michael Stürzenberger, schreibt er am 20. Juli ’19, das Museum für die Widerstandskämpfer im Bendler-Block besucht; ein Stefan Bauer hat im März ’21 die KZ-Gedenkstätte in Mauthausen, Österreich, besucht, schnell hat er, Bauer, einen Vergleich noch zwischen Zyklon-B und Corona-Impfstoff angestellt, ehe er weiterfuhr nach Wien, um einen von Volksgipfelkanzlerschaft träumenden kleinen Gebirgsjäger auf einer Demonstration zu treffen.

Der kleine Gebirgsjäger hat sich fest, so erzählt er es immer und überall herum, vorgenommen, doch eines Tages den Gipfel des Hügels — der von den sogenannten Einheimischen stolz Berg gennant wird — Volk im Oberdraugau zu erklimmen.

Der kleine Gebirgsjäger mit seiner recht kräftigen Freude an der Lyrik würde einer Einladung wohl recht nachkommen, wie auch die zwei Bauers, wenn es denn zwei sind …

Die „Weiße Rose“ hätten sie, Meier und Stürzenberger, wieder … Es paßte zur Nacht in Ungarn die Stube festlich, wenn auch nicht weihnachtlich mit weißen Rosen zu schmücken – was für ein Bild,

inmitten von weißen Rosen ein Deutschballadenrezitator …

Geert Wilders als Ehrengast in der ersten Reihe, das würde er sich nicht nehmen lassen, in Dankbarkeit dafür, vor zehn Jahren schon ausgezeichnet

Wird Mr. Islamkritik der nächste Ministerpräsident der Niederlande? Am 2. 2.2013 verlieh die Bürgerbewegung PAX EUROPA den Hiltrud-Schröter-Freiheitspreis an Geert Wilders. v.l.: Willi Schwend, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Stefan Herre und Geert Wilders.
Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Kaum ein anderer Politiker verkörpert

worden, schreibt Michael Stürzenberger am 23. November ’23, zu sein mit dem „Hiltrud-Schröter-Freiheitspreis“ —

„Er will Moscheen verbieten, verglich den Koran mit Hitlers ‚Mein Kampf‘ und nannte den Islam eine faschistische Ideologie“,

Neben ihm eine über den Hügel Volk im Oberdraugau hinaus bekannte Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Ein Platz in der ersten Reihe wohl auch für Thomas Böhm und viele mit ihm

aus Österreich noch zu dieser Rezitationsnacht …

Hinter der ersten Reihe, in der zweiten Reihe Götz Kubitschek, der ebenso ein kraftfreudiger Anhänger der Literatur wie der kleine Gebirgsjäger, der vom Hügelaufstieg erzählt, um vom Hügelgipfel aus einmal, wenigstens einmal Volksgipfelkanzler zu rufen, ehe es nach einer kurzen Rast wieder hinunter, den Hügel wieder hinuntergeht, erst vor kurzem in Österreich

In einem Vortrag über Ray Bradburys Roman Fahrenheit 451, den ich vor Wochen in Wien hielt, hatte ich es angedeutet: das Grauen, das einen packt,

sich nicht mit einem Platz in der zweiten Reihe begnügen mußte in einer Stube, sondern in der ersten Reihe im österreichischen Parlament

Wer nicht mehr zur Nacht geladen werden kann, ist Michael Mannheimer, Mannheimer, der mit Conny Axel Meier, Michael Stürzenberger u. a. die Wiederbetätigung der von ihnen gesinnungsgemäß zugeschnittenen „Weißen Rose“ … Es traten in dem einen und anderen Kapitel Mannheimers auf,

ein Max Mannheimer,

ein vornamenloser Mannheimer und eben

auch ein Michael Mannheimer, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber der Phantasie ist nichts unmöglich, zumal sie hier nur dieser Gesinnungsschaft folgen müßte, der auch nichts zu unmöglich erscheint, und so könnte der Tote Michael Mannheimer als verklumpter Blutgast mit dabei …

In keinem Kapitel noch trat Alexander Wallasch auf, der sich allein schon mit diesem Tweet … heißt es nun mit einem X? Was der Wahrheit ja auch vollkommen entspräche, ein Bekenntnis zur Wahrheit wäre: nach dem alten Spruch: ein x für ein v vormachen … Alexander Wallasch hat sich allein schon mit seinem X vom 4. August ’23 eine Einladungskarte für die Nacht in Ungarn geschrieben, und Conny Axel Meier hat es weiter geixt, das Alexander Wallasch als Einladungsbestätigung …

Der lupenreine Neufaschist @polenz_r mit altfaschistischen Methoden – nur noch ein kleiner Schritt, dann schreit er nach KZ’s für @Alice_Weidel und die @AfD. An die Wand gedrängt halten sie die Fahne wieder hoch. Es gibt wieder Hetzjagden in Deutschland! Schämen Sie sich!

Auf seine Einladungskarte wird Conny Axel Meier geschrieben haben, verschickt am 8. Dezember ’23 so recht modern als X:

„Es ist ein gutes Gefühl, dass #Ungarn in diesen schweren Zeiten eine Insel des Friedens in der Welt ist, wo all unsere jüdischen Mitmenschen in Sicherheit leben und das #Chanukka -Fest feiern können.“ Ministerpräsident Viktor #Orbán in einem Grußwort an das ungarische Judentum

Eine Einladung mit solch einem Zitat geschmückt,

mit weißen Rosen verziert,

wer könnte da es noch ausschlagen, in die Nacht zu fahren? Noch dazu, wenn er, Meier, zwei Tage davor, am 6. Dezember ’23, einzig berichtet:

Ungarn gibt Reisewarnung für Deutschland heraus
Von CONNY AXEL MEIER | „Soweit ist es schon gekommen“, kommentierte ein Freund die Meldung, dass die ungarische Regierung aktuell vor Reisen nach Deutschland warnt. Eingang in deutschen Leitmedien hat diese Meldung nicht gefunden. Die deutschsprachige „Budapester Zeitung“ (BZ) berichtet am Montag unter dem Titel „Warnung vor islamistischen Angriffen“:

Veröffentlicht von seinem Leitmedium PI-News

Die Phantasie macht es sich aber doch allzu leicht, sie hat keine Ahnung davon, sie kann sich keine Vorstellung davon machen, was solch eine Einladung für Scherereien machte, was für Sorgen Conny Axel Meier umtriebe, verschickte er eine solche Einladung an die auch seine Gesinnungsschaft … ist die Stube geräumig genug, wer soll, ja muß in der ersten Reihe sitzen, wer kann in die zweite Reihe, in die dritte, in die vierte, in die fünfte, in die sechste, in die siebente, die achte

Lyrik wirkt

Bei einem Kind wird, auch heutzutage noch, schnell gefragt, woher es denn, wenn das Kind etwas Schlimmes sagt, das habe, und ebenso schnell wird geantwortet, das müsse das Kind irgendwo aufgeschnappt haben, in der Schule, im Kindergarten, auf dem Spielplatz, aber nicht Zuhause …

Woher das Ben Becker wohl hat, wird nicht gefragt, wenn er „Zigeuner“, er sagt: „Wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen.“

Vielleicht hat Becker es aus der Lyrik, mit der er über die Dörfer … ja, vielleicht hat Ben Becker mit seinem tätowierten Ringfinger seiner rechten Hand es aus dem Geist der Lyrik aus dem ewigen Brunnen Volksbuch deutscher Dichtung, der Bibel beinahe wie ein Hausbuch.

Im Stile Tschechows wurden dort jedes Jahr zu Weihnachten Freunde und Künstler geladen um zu feiern, zu musizieren oder Texte vorzutragen. Besonders beliebt waren hierbei Deutsche Balladen, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Becker hat sich vorgenommen diese von angeblicher Verstaubtheit zu befreien. Die Literatur-Performance „Der Ewige Brunnen“ beinhaltet eine von Ben Becker getroffene Auswahl deutscher Dichtkunst, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten Sammlung Deutscher Gedichte und Balladen unter selbigen Namen, erweitert um einige von Ben Becker als passend empfundene Gedichte und Songs anderer Künstler.

„Der ewige Brunnen“, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten …“ NSDAP-Mitglied war Reiners, der vielleicht selbst ab und an „Zigeuner“ sagte, wie später Ben Becker „Zigeuner“ sagt, also früher als Ben Becker „Zigeuner“ sagt, damals, zu seiner Zeit,

als es zu seiner Zeit ein gängiges Wort war,

ein wissenschaftlich gar verwendetes Wort in „Denkschriften“ war,

und wenn er, Reiners, es vielleicht im lustigen Plaudertone sagte, hat vielleicht wer in launiger Runde ihm freundschaftlich geantwortet,

das sei früher so gesagt worden, nur so dahergeredet worden,

jetzt aber werde gehandelt

Und wenn er es vom Geist des Hausbuchs aufgeschnappt hat, dann wäre sein Zuhause entlastet …

Wie gut für das Zuhause, daß Lyrik immer noch auf eine Art wirkt, wenngleich auf eine Weise, die …

Jedenfalls, so oder so, Lyrik wirkt, immer noch, und sollte auch auf eine der Weise entgegengesetzten Art —

Wenn Intelligente [Jouwatch (SB)] von einer intelligenten Klara Indernach (KI) abschreiben, kann nur „hinter die Büsche“ Intelligentes —

Es ist unwahrscheinlich, daß die Intelligenten von Jouwatch (SB) die Sendung „Kölner Treff“ mit Ben Becker im November ’23 selbst gesehen haben, schreiben sie doch wie Klara Indernach (KI) von „ausgegrenzt“, während Ben Becker von „aussätzig“ sprach, schreiben sie wie Klara Indernach (KI) doch auch, daß es im Studio still geworden sei, als Ben Becker „Zigeuner“ sagte, während tatsächlich gelacht wurde, es kann intelligenzgemäß auch sein, daß Jouwatch (SB) ebenso wie Indernach (KI) an einem Hörversagen leidet, das „ausgegrenzt“ als „aussätzig“ verstehen läßt, daß Jouwatch (SB) wie Indernach (KI) dasselbe Verständnis von Stille haben: Lachen ist Stille, Stille ist Lachen, Stille ist wie Lachen Zustimmung, Lachen ist wie Stille Zustimmung.

Was Jouwatch (SB) – unvermeidlich die Frage, wofür steht das Kürzel SB? Selbstbedienung? Das Kürzel KI hingegen enträtselt sich recht leicht: Künstliche Intelligenz – aus diesem beckerischen Sager macht, beweist wieder einmal, es sind Edelfedern am Werke …

Das schreibt, ist am 16. Dezember ’23 zu lesen, Jouwatch (SB, ohne KI oder recht frei nach KI):

Vergesst alles, was ihr bisher in den Nachrichten gehört habt. Vergesst die islamische Mörderbande Hamas, die Pali-Anti-Semiten auf Deutschlands Straßen, das muslimisch-afrikanische Massenheer, das täglich ins Land schwappt und das rot-grüne Vernichterregime in Berlin: Diese Nachricht toppt alles: Ben Becker hat Zigeuner gesagt! Alles was in der letzten Zeit an Horror- und Untergangsnachrichten zu hören und zu sehen war, kann man in Anbetracht dessen, was sich in der öffentlich-rechtlichen WDR-Qualitätsshow „Kölner Treff” des Jahrhundertmoderators Micky Beisenherz abgespielte, unter Pillepalle abheften: Moderator Beisenherz, der die mit Zwangsgebühren finanzierte Sendung von seiner Kollegin Bettina Böttinger, die dereinst von Harald Schmidt unter anderem mit Eierlikör und einer Klobrille verglichen wurde, „die kein Mann freiwillig anfassen würde”, übernommen hatte, brillierte mit dem super wichtigen und interessanten Gesprächsthema: So lebt es sich als Schauspielerin oder Schauspieler. In der hochkarätigen Runde war unter anderem der Schauspieler Ben Becker geladen. Als dieser zu seiner Schauspielerkarriere von Beisenherz befragt wurde, antwortete Becker: „Wenn man sich auf den Beruf einlässt, ist man im Wanderzirkus. Was sagte man früher? Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen“. Schockstarre. Im Studio breitete sich eine Stille aus, fast so, als ob das Publikum die Nachricht erhalten habe, dass islamische Mörder hunderte von Menschen auf bestialische Weise abgeschlachtet haben. Und einmal der unschlagbare Beweis, dass das Geld des Zwangsbeitragszahlers in öffentlich-rechtliche Kostgänger wie Micki Beisenherz mehr als gut investiert ist. Denn: Beisenherz griff schnell ein und sagte: „Das hat man früher so gesagt“. Seine nicht minder tolle Co-Moderatorin, die mutige Susan Link, wiederholte Beisenherz’ Kommentar. Der des Rassismus und Antiziganismus überführte Becker bemühte sich zwar noch, zu retten was zu retten ist und stammelte: „Man darf das heute nicht mehr sagen. Aber gelten tut das irgendwie immer noch – auf eine Art und Weise.“ Er fügte hinzu, dass Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird. Und einmal mehr geht ein fettes Dankeschön an so mutige Menschen wie Micki Beisenherz, die unermüdlich ihre öffentlich-rechtlichen Fingerchen auf die Rassismus-Wunden legen und dem hirngewaschenen Zwangsbeitragspublikum klar machen, was der Tage wirklich wichtig ist. Danke, Micki!

(SB)

Der Name Indernach wie ein Befehlsbeginn Inder nach … und wer könnte einen solchen Befehl rechter vervollständigen als ein Björn Höcke, dessen Botschaft, ist ebenfalls am 16. Dezember ’23 zu lesen, Jouwatch verbreitet: „Abschieben, abschieben, abschieben“

Kurz, so kurz vor Weihnachten aber schränkt Jouwatch christgemäß ein: „Björn Höcke nicht ganz so besinnlich, aber sinnvoll:“

Yes, christmas is still a holy for them

Und so kurz vor Weihnachten ’23 kann auch ein (ME) nicht zurückstehen, muß besinnlich aufbieten, was solch ein Mann gesinnungsgemäß besinnlich nur aufbieten kann,

das jedoch zu zitieren, birgt möglicherweise schon die Unannehmlichkeit, aufgrund des Zitierens gerichtlich belangt zu werden, gibt es doch entsprechende Gesetze gegen derart Besinnliches wie das von (ME): „Malheur International: Schlechte Karten für die “Israel-Industrie”, zu lesen seit dem 15. Dezember ’23 auf Jouwatch …

Recht klug wähnt sich (ME) wohl, „Israel-Industrie“ zu schreiben und nicht das sonst gesinnungsgemäß übliche Wort vor „Industrie“ zu setzen,

er wähnt sich damit wohl in Sicherheit vor dem Gesetz

Auf „Industrie“ scheint (ME) sich doch recht zu verstehen, ist er doch mit solch einem gesinnungsgemäßen Beitrag selbst ein Lieferant der „Nationalismus- und Revisionismus-Industrie“ …

Klara Indernach (KI): „Ben Becker als wanderndes Volk hinter die Büsche scheißen, im Kölner Treff, das oft ausgegrenzt wird“

Es wäre im Grunde nicht erwähnenswert, was im November ’23 Ben Becker sagt, im „Kölner Treff“,

Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen.

wäre da nicht einiges, das doch dazu festzuhalten ist.

Womit aber beginnen?

Mit der Berichterstattung darüber. Am 5. November 2023:

Schauspieler Ben Becker vergreift sich im „Kölner Treff“ im WDR übel im Ton. Moderator Micky Beisenherz reagiert auf einen Spruch sofort. Auch Becker selbst ordnet ein. „Wenn man sich auf den Beruf einlässt, ist man im Wanderzirkus. Was sagte man früher? Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen“, sagte Becker. Im Studio wurde es plötzlich still. Beisenherz griff schnell ein und sagte: „Das hat man früher so gesagt“. Susan Link, die Co-Moderatorin, wiederholte Beisenherz‘ Kommentar. Becker bemühte sich im Anschluss um Klarstellung und sagte: „Man darf das heute nicht mehr sagen. Aber gelten tut das irgendwie immer noch – auf eine Art und Weise.“ Er fügte hinzu, dass Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird. Allerdings betonte er die Gemeinschaft und den Familienzusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. 

Wer den Ausschnitt ab der Sendungszeit 27:03 weg sieht, lernt eine neue „Stille“: Lachen ist Stille. So still, wie Klara Indernach berichtet, wurde es plötzlich nicht. Es ist ein Lachen zu hören, als Ben Becker vom „Scheißen“ spricht, aus dem Publikum und besonders von einer Frau aus der Gesprächsrunde: ein herzhaft lautes Lachen. Still wird es also plötzlich, wenn plötzlich gelacht wird.

Geschrieben wurde dieser vom Magazin Focus veröffentlichte Bericht von „Klara Indernach (KI)“.

Klara Indernach ist eine Journalistin, die offensichtlich eine vielbeschäftigte Journalistin ist. So schreibt sie, wie zu erfahren ist, auch für den „Express“ in Köln:

Klara Indernach ist der Name für Texte, die wir mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erstellen. Wenn Artikel zu einem großen Teil mit Hilfe von KI generiert wurden, markieren wir sie entsprechend. Vor Veröffentlichung werden sie von der Redaktion bearbeitet und geprüft. Das Profilfoto wurde mit Hilfe von Midjourney erstellt.

Und wie zu sehen ist, ist Klara Indernach eine junge Frau mit blonden Haaren. Eine deutsche Blondine zur Identifikation. Es kann keine bessere Journalistin mit keinem besseren Namen für einen Bericht geben, in dem es um „Zigeuner“ geht: „Inder nach“ … Ein Name als Imperativ —

Und dazu, zur Verstärkung, ein Vorname, der sofort an einen Hohepriester und Taufpaten der Hetze gegen „Zigeuner“ erinnert, der, auch Jahrhunderte nach seinem Tod von seiner Kanzel aus lehrt, daß „Zigeuner …“

„[O]ft ausgegrenzt wird“ hat Ben Becker aber nicht gesagt, er hat nicht gesagt, daß „Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird“.

Tatsächlich sagt Ben Becker, wie ab 27:03 zu hören ist, das:

Das ist ja, wenn man sich auf den Beruf einläßt, ne, dann ist das so, dann muß man manchmal, dann ist man im Wanderzirkus, ne, also, wie, da sagte man früher, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen, also, so das ist man halt (Lachen).

Moderator: Das sagte man früher so. (Lachen)
Moderatorin: Sagte man früher so. (Lachen)

(Lachen) Ben Becker weiter: Das darf man heute nicht mehr sagen, aber gelten tut das irgendwie immer noch. Also auf eine Art und Weise. (Stille) Daß man dafür auch, also daß man dafür auf eine Art und Weise ist das immer noch, ist man immer noch wanderndes Volk und auch ein wenig aussätzig vielleicht auch dafür. Aber wir halten auch zusammen und dann ist das, wie gesagt, letztlich doch eine Familie und irgendwie kommt man immer wieder nach Hause, egal welches Theater du betritts.

Klara Indernach folgert intelligent, wer „aussätzig“, ist „ausgegrenzt“; früher waren es beispielsweise an Lepra erkrankte Menschen, die, wurde früher so gesagt, verbannt

Es kann die Kooperation von Focus und Express gut verstanden werden, auch das Magazin Focus möchte zu seiner Ehre, sich etwas hoch anrechnen können, daran teilhaben, Beiträge zu veröffentlichen, die von den derzeit Intelligentesten am Markt, deren herausragendesten Merkmale ihrem journalistischen Leitbild gemäß Genauigkeit, Wahrhaftigkeit, Recherche, Prüfung sind, geschrieben werden …

Damit ist noch nicht alles erwähnt, was zu dieser heiteren Plauderei im Kölner Treff doch zu erwähnen ist, in weiteren Kapiteln, zum Bericht der gleich Frankenstein durch Elektrizität erschaffenen deutschen blonden Medienmaid,

dessen Schreibe für ebenso Intelligente offensichtlich Grundlage ihrer Schreibe darüber ist,

und auch darüber, daß Lyrik wirkt.

„Kann man den Holocaust ‚in einen Kontext setzen‘? [D]en gab es nur für die Juden (und die Sinti und Roma).“

Es ist von Hans Rauscher löblich, ist von ihm am 9. Dezember 2023 zu lesen, daß er alle Menschen nennt, die vom deutschen reich einzig für den Holocaust

jedoch keine Diffamierung, keine Verunglimpfung, keine Hetze von den bekannten gesinnungsgemäßen Einschlägigen bringt den Stellenwert der Menschen, die Hans Rauscher in Klammern setzt, auch in der österreichischen Gesellschaft mehr zum Vorschein, als diese Klammern in einer Tageszeitung des österreichischen Medienstandards …

Der Stellenwert der von ihm in Klammern gesetzten Menschen ist nach wie vor, Jahrzehnte nach dem Porajmos und also nach dem Holocaust, der geringste in der Gesellschaft, auch in der österreichischen,

sie haben keinen Stellenwert, es ist höchstens — was beinahe eine Verbesserung genannt würde werden können, beinahe positiv würde gedeutet werden können wie zum Beispiel „Null-Wachstum“ — ein Null-Stellenwert

Beinahe würde geschrieben werden wollen, ein gegen sie hetzpredigender Abraham a Sancta Clara bringt gegen sie dabei wenigstens so viel auf, sie nicht in Klammern zu setzen, wenn er gegen sie hetzt oder, das ein und dasselbe ist, predigt:

„Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Clara, der „bedeutende AUgustiner“ aus dem augustinischen Orden mit seinen „bedeutendsten Schriften wie ‚Judas der Ertz-Schelm‘, ‚Huy! und Pfuy! der Welt‘, zu dessen augustinischen CHorherren die niederösterrei… Landeshauptfrau allenthalben reist, auch um, wie erst vor kurzem, Stellung zu beziehen, gegen Antisemitismus von …

Landeshauptmann des Burgenland hat seine „Denkschrift“ gegen diese Menschen nicht in Klammern gesetzt, als er mit dieser gegen diese Menschen, die Hans Rauscher in Klammern setzt, hetzt, eine Amtshetze, die zu ihrer Vernichtung im Holocaust …

Und auch Guido Zernatto hat sie nicht in Klammern gesetzt, als ihm die „Zigeunerfrage“ eine …

Und auch Hans Globke hat diese Menschen nicht in Klammern gesetzt, als er schreibt: „Artfremden Blutes sind in Europa regelmäßig nur die Juden und Zigeuner.“

Dr. Hans Globke, dem frühestens 2024, 68 Jahre nach der Verleihung an ihn, das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ aberkannt werden wird können

Vielleicht wird aber im Portschyland bis zum Jahr 2025 gewartet werden, mit der Aberkennung, um dann in einer großen Gedenkfeier 80 Jahre Genozid die Aberkennung des „Ehrenzeichens am Bande“ zu verkünden, Österreich zum Beweise, aus der Geschichte gele

„Karl Hermann Wolf, Tabaktrafikant auf dem Wiener Franz-Josefs-Bahnhof im Ehrensold des Führers“

Guido Zernatto erzählt in seiner „Die Wahrheit über Österreich“ von einem „Tabaktrafikanten“, in einer Passage, die nicht vorzuenthalten ist, wegen dieser gibt Guido Zernatto in einem weiteren Kapitel die Hauptfigur ab.

Es ist eine Passage, die in die Gegenwart Zernattos, als er seine „Wahrheit über Österreich“ schreibt, führt, und von dieser ist es eine Passage in die Gegenwart, in die

Seit dem Weltkrieg war in Oesterreich der Besitz einer Trafik, so heissen die Verkaufsstellen des Tabakmonopols, ein Zeichen dafür, dass der Inhaber dem Staat einmal Dienste geleistet hatte, ohne eine ausreichende Pension zu bekommen. Tabaktrafikanten waren Invalide, Witwen nach Offizieren und Soldaten, Kriegswaisen, aber auch Offiziere und Beamte, die durch irgend ein Missgeschick ihre Pension verloren hatten. Wer in eine Wiener Stadttrafik eintrat, der konnte damit rechnen, dass ihm eine Dame das Zigarettenpaket reichte, die vor zwei Jahrzehnten eine führende Rolle im gesellschaftlichen Leben einer Garnisonstadt der alten Monarchie gespielt hatte. Ein Herr konnte die Zigarrenkisten auf den Tisch räumen, der Ritter oder Komtur eines hohen Ordens war, ein junges Mädchen, das von einer Sternkreuzordensdame aus der Taufe gehoben worden war, wovon noch ein brillantbesetztes Goldkreuz, das sie am Hals trug, Zeugnis gab. Als unter Dollfuss die alten Uniformen und Orden wieder erlaubt wurden, gab es Tabaktrafikanten, die sich am Sonntag vormittag zu einem Spaziergang über den Ring den grünbefederten Generalshut auf den grauen Kopf stülpten.

Es ist weniger der Bauerndichter aus Kärnten die Hauptfigur als die Zeit, von der Guido Zernatto erzählt. Es ist nicht seine Zeit die Hauptfigur, sondern die Zeit Jahrzehnte nach ihm. Er erzählt aber auch nicht alles. Was er nicht erzählen kann, ist aus der Gegenwart, von der er noch nichts wissen kann, weil es nicht mehr seine Gegenwart ist, sondern die Gegenwart Jahrzehnte nach seinem Tod. Er kann nicht erzählen, daß es beispielsweise weiter erlaubt ist, am Grab von Dollfuß Lobreden auf Dollfuß zu halten — als hoch angesehene Personen in der Republik Österreichs.

Auf dem Wiener Franz Josefs-Bahnhof gab es einen Tabaktrafikanten, der wohl nicht hoher Offizier und nicht Kriegsinvalide, aber einer der berühmtesten Männer der alten Monarchie gewesen war. Dieser Tabaktrafikant, der kärglich von den Prozenten lebte, die ihm sein Laden abwarf, hatte einmal einen k.u.k. Ministerpräsidenten, den Grafen Badeni, zum Duell gefordert, hatte die deutsche Jugend Oesterreichs zur Begeisterung hingerissen. Ihn feierten die Kleinbürger Böhmens, zu denen er sprach, als »Jungsiegfried«, er war eines der leuchtendsten Vorbilder für einen obdachlosen Maler, der hoffnungslos durch die Strassen Wiens ging, für Adolf Hitler. Dieser Tabaktrafikant lebt noch. Er heisst Karl Hermann Wolf und war in seiner grossen Zeit der erste Mitarbeiter des Führers der alldeutschen Bewegung, Georg Karl Ritter von Schönerer. Diese alldeutsche Bewegung Schönerers ist der politische Ausgangspunkt des Nationalsozialismus und das Vorbild Adolf Hitlers gewesen. Die Partei Schönerers predigte den Antisemitismus, den Kampf gegen die katholische Kirche unter der Parole »Los von Rom«;

Zernatto wird ihn, Wolf, vielleicht selbst in der Tabaktrafik am Franz-Josefs-Bahnhof gesehen und sofort gemeint haben, er sei der Tabaktrafikant, weil er, Wolf, nur seine Frau in ihrer Tabaktrafik kurz vertrat, er vielleicht Zernatto bediente, während sie damit beschäftigt war, ihm sein Taschengeld herzurichten. Ganz wird seine Berühmtheit in der jungen Republik noch nicht verblaßt gewesen sein, in der Wolf „Mitglied der provisorischen Nationalversammlung“ für die „DnP“ war, bis zum „16. Februar 1919“.

Er, Wolf, wird 1938 wahrscheinlich sich selbst als „Führer“ auf dem Balkon gesehen haben, als der „Führer“, für den er eines der „leuchtendesten Vorbilder“ war, auf dem Balkon, zu dem 85 Jahre später eine „Jugend“ hoffnungsreich hinaufblickt, als stünde er immer noch oben auf dem Balkon und sähe redend zu ihr herab.

Und immer noch ist die Parole „Los von Rom“ im Einsatz, besonders von jenen Männern, die einen in Österreich berühmten Namen tragen: Hofer

Schöner als seines Vorbilds dem Land Zugedachten will den 100 Jahre später Lebenden das Land nicht werden wollen,

stiess die christliche Zeitrechnung um und erhob das Jahr der Schlacht im Teutoburger Wald zum Jahre 1 einer neuen germanischen Weltzeit. Sie setzte den lichten Baldur an die Stelle Christi und erfand aus wahren und erdichteten Büchern ein theatralisches Germanentum, das sich im eigenen Urväterkostüm verwickelte und verhedderte. Die grössten Erfolge erzielten Schönerer und Wolf in den kleinen Provinzstädten Oesterreichs, insbesondere aber Böhmens. Hier lebte eine neue Menschenklasse ohne besondere Aufgaben. Eine Menschenklasse ohne eigenes Kulturmilieu, nicht mehr proletarisch und nicht bourgeois, nicht mehr bäuerlich und schon garnicht weltbürgerlich. Ein Bürgertum, das sich von den armen Leuten, den Arbeitern, Kleinhäuslern, Bauern, die fromm oder marxistisch waren, durch Bildung, Aufgeklärtheit abheben wollte, aber doch nur bis an die Tore des ersten Vorhofs der Bildung gelangt war. Das Jagdrevier der Dietwarte, deutschen Turnvereine, der Leser der Gartenlaube, Karl May’s und der Adlersfeld-Ballerstrem. Dieses Kleinbürgertum, eine bürgerliche Pseudomorphose, suchte nach einer Aufgabe, einer Bestimmung. Diese Aufgabe, diese Bestimmung gab all diesen Leuten, die mehr sein wollten als sie waren, Georg Schönerer, sie hiess: Kampf um eine germanische Welt, in den Negativformeln: Antisemitismus, »Los von Rom«, Verteidigung des Deutschtums in den Grenzgebieten. In den Reihen dieser nationalen Bewegung war jetzt jeder wieder irgend etwas. Mehr als früher.

in ihrer „Gartenlaube“ mit ihren Romanen mit Karl May; einfach wie kurz gesagt: mit all dem, das ihnen ihre Weltbildung,

Angehöriger einer Edelrasse, auch wenn die Herkunft und das Aussehen dagegensprach. Prophet einer neuen Zeit, Gegner der »finsteren Bildungsfeinde, die von den Kanzeln das Volk verdummten«, Gegner der »jüdischen Agenten des internationalen Proletariats«, Entschleierer der »düsteren Geheimnisse der Weisen von Zion«, der »Ligourimoral«. Schönerer und Wolf gaben dem kleinen Mann, der nicht Proletarier sein wollte und nichts besseres sein konnte, den Schlüssel zu den Geheimnissen der Welt in die Hand.

die ihnen ihre „Edelrasse“ bestätigt, sie auserwählt zur Prophetie, sie lehrt ihre Namen der „Agenten“, ihnen ihre „Kanzeln“,

Da konnte nun endlich der Kaufmann, der Tierarzt, der Apotheker, der Handelsangestellte am Wirtshaustisch, so zwischen zwei Gläsern »Pilsener Bier«, die Welträtsel entschleiern. Er war ein »Wissender«, der eine »Mission« hatte, ein Edler, ein Besonderer.

in denen sie die „Welträtsel entschleiern“, nicht mehr zwischen zwei Gläsern ‚Pilsener Bier‘ aber auch weiterhin, sondern so zwischen zwei Postings tiktok und x — in ihrem Schanigarten der Sancta Media

Einer dieser Leute, die das mit Begeisterung aufnahmen, was man in der »Ostdeutschen Rundschau« niederschrieb, war Adolf Hitler. Von der Welt Schönerers aus hat er die Welt des Nationalsozialismus gestaltet. Die alldeutsche Bewegung war ein Strohfeuer. Ihre Führer überlebten die Bewegung und sich selbst um viele Jahre. Welches Gefühl aber muss den Tabaktrafikanten Karl Hermann Wolf beseelt haben, als er den neuen Siegfried – Adolf Hitler – die Ideale seiner Jugend zur Herrschaft über das ganze deutsche Volk erheben sah!

„Was man in der ‚Ostdeutschen Rundschau‘ niederschrieb“, in dieser Zeitung des Wolf, wurde von Menschen niedergeschrieben, die Namen hatten, einer dieser Namen Heinrich Damisch, von dem auch zu erzählen war,

als „Das Buch mit den sieben Siegeln“ im Oktober 2022 im Musikverein „unter dem deutschen Dirigenten“ wieder zur Aufführung —

Heinrich Damisch, „Mitbegründer der Salzburger Festspiele“ …

„Welches Gefühl aber muss den obdachlosen Maler beseelt haben“, als er den „Versicherungsvertreter“ und Mann einer Tabaktrafikantin als „Ehrengast auf dem Nürnberger Parteitag 1937“ einladen durfte … das verschweigt auch die „alternative Enzyklo…“ nicht, ist am 7. Dezember 2023 zu lesen:

Adolf Hitler kannte Wolf aus seiner Wiener Zeit und hatte diesen nie vergessen. So wurde dieser am „Reichsparteitag der Arbeit“ 1937 Ehrengast Adolf Hitlers und jenem vom deutschböhmischen Gauleiter Hans Krebs vorgestellt. Wolf, bereits 75jährig und auf Krücken gestützt, war in gesundheitlich schlechtem Zustand und fast taub. Deswegen wurde ihm vor dem Reichsparteitag ein Kuraufenthalt in Bayern auf Kosten der NSDAP finanziert. Im persönlichen Gespräch erzählte Hitler aus seiner Jugend in Wien und versprach ihm seine besondere Fürsorge. Weiterhin stand Wolf neben Franz Stein auf der Führerliste für die Volksabstimmung und die Wahl zum Großdeutschen Reichstag am 10. April 1938. Ab Juni 1938 erhielt Wolf einen monatlichen Ehrensold des Führers.

Als Wolf am 11. Juni 1941 in Wien starb, wurde sein Einsatz für das deutsche Volk ein letztes Mal in gebührlicher Form gewürdigt. Er erhielt ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof in Wien und ein feierliches Begräbnis. Der Gauleiter Groß-Wiens Baldur von Schirach sprach in seiner Trauerrede von Wolf als „Bannerträger des Deutschtums“ und schilderte in lebhaften Worten den Abwehrkampf gegen die Tschechen. Hitler schickte einen Kranz aus Eichenlaub mit Lilien und der Aufschrift „Dem Vorkämpfer der großdeutschen Idee“, und der Burschenschafter der Ghibellinia zu Prag und Gauleiter Niederdonaus Dr. Hugo Jury, warf Wolfs Ghibellinen-Mütze in dessen Grab. Ein Ehrensturm der SA, eine Ehrengefolgschaft der Hitlerjugend und ein Marschblock der Politischen Leiter standen Spalier. Der Staatsopernchor trug Franz Schuberts „Litanei“ vor, und ein Trompetenchor blies, als der Sarg hinabgelassen wurde.

Ab einer gewissen Zeit kam der österreichische „obdachlose Maler“ nicht mehr, sondern schickte Kränze, viele Kränze auch nach Österreich, nach Wien, in die Steiermark …

Wolfs „Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof in Wien“ wurde bald schon aberkannt – 2004, ein Jahr vor dem sechzigsten Geburtstag der Wiedererrichtung der demokratischen Republik Österreich … Seit 1963 gibt es in Salzburg die Heinrich-Damisch-Straße — und alle bleiben

Eine offene Debatte darüber dürfte es nun aber nicht geben. Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) hat sich bereits klar deklariert: Alle Namen bleiben. Wie die „Salzburger Nachrichten“ am Mittwoch berichteten, ist Preuner die politische Mehrheit für seine Linie im Gemeinderat sicher. Die FPÖ hatte sich schon vor der Vorstellung des Berichts gegen Umbenennungen ausgesprochen, die Neos am Tag der Präsentation: „Nur die Anbringung von Zusatztafeln kann für die notwendige Aufklärung sorgen.

Ach, könnte von der Gegenwart nur ganz gelassen werden, um sich ganz widmen zu können …

Wolf war gesinnungsgemäß auch ein „Burschenschafter“, so gründete er mit „Reichenberger Maturanten“ die „Ghibellinia“, von den Budenschaften

„Teutonia“ und „Carolina“ hatte Wolf die „Ehrenmitgliedschaft“ inne. Und in der Gegenwart gehört das gesinnungsgemäß zusammen, eine Budenschaftsmitgliedschaft und von einer „alterna…“ ein Mandat, eine Funktion …

Und weil es bald wieder zum Tanz in der Hofburg kommen wird, darf angenommen werden,

Teutonia wird wie in den letzten Jahren der Gegenwart jetzt schon dem gesinnungsgemäßen Tanze in der hofburglichen Budensaal entgegenfiebern, die Tage bis zum 16. Februar 2024 wird sie mit Fechten wohl recht die Zeit sich zu verkürzen wissen.

Und wenn Teutonia, deren Nachnahme, darf angenommen werden, Würzburg ist, wenn Teutonia Würzburg nicht zum Tanze ausgeführt wird, versenkt sie sich in alte Sprüche, etwa eines Ulrich von Hutten, und in recht höchste Kunst, etwa eines Ernst Dombrowski.

Vielleicht war Teutonia Würzburg schon in der Stiftung ihres gesinungsgemäß zusagenden Schnitters im steiermärkischen Graz zu Besuch, und wenn nicht,

geht es sich vielleicht im Februar ’24 aus: ein Abstecher