Léon Bloy, Jorge Mario Bergoglio, Andreas Laun und die freiheitliche ZZ – Zwischenstände der Umfragen

Vor kurzem wurde geschrieben, es werde wieder einmal Zeit, die Zwischenstände der beiden Umfragen bekanntzugeben. An den Werten von Dr. Martin Graf hat sich nichts geändert: unverändert schlecht. Auch die Abgeordneten, die ihn zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, können nach wie vor nicht überzeugen, daß ihre Wahl eine Wahl war, die deren Verbleib im Parlament mehrheitsfähig rechtfertigte …

Zwischenergebnisse Umfrage Freiheitliche 7-4-2013Es könnten diese zwei Umfragen beendet werden, da, wie zu lesen war, Dr. Martin Graf kein weiteres Mal für diese Position kandidieren werde, aber es werde für diese Position Norbert Hofer kandidieren wollen, wenn die Freiheitlichen in der nächsten Nationalratswahl wieder drittstärkste Partei werden sollte … Und Norbert Hofer würde sogar die erste Nationalratspräsidenten Mag. Barbara Prammer wählen wollen -, ausständig ist noch ihre Erklärung des Unterschieds zwischen Martin Graf und Norbert Hofer, zwischen einem Freiheitlichen und einem Freiheitlichen … Soher sind diese zwei Umfragen noch nicht zu beenden, sind Sie weiter herzlich dazu eingeladen, sich an diesen zwei Umfragen zu beteiligen, aber denken Sie dabei nicht nur an Martin Graf, dessen Name in diesen zwei Umfragen im Grunde nur exemplarisch steht, exemplarisch für Freiheitliche, auch konkret exemplarisch, beispielsweise für Ing. Norbert Hofer

So weit, so fad …

Damit das Veröffentlichen der Zwischenstände, also des Unveränderten, nicht allzu fad ist, auch Ihnen als Leser und Leserin dabei nicht das Gähnen kommen muß, wurde ein wenig in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geblättert, durchaus zu Erheiterung, ebenso zur Erhellung der Widersprüchlichkeit, auch zur Klärung der Frage, was an Léon Bloy findet die freiheitliche ZZ derart faszinierend, daß sie ihn für überschriftentauglich hält … Papst Franziskus denkt bei Léon Bloy an den „Teufel“ und G. Schneeweiss-Arnoldstein wird an den „Antisemiten“, wie er vom argentinischen Dichter Jorge Luis Borges genannt wurde, denken, darf vermutet werden, wird beispielsweise berücksichtigt, welche Website dieser für die freiheitliche ZZ Schreibende betreibt

Erheiternd und widersprüchlich daran ist, daß Freiheitliche zwar einen Kampf gegen Bettler und Bettlerinnen führen, zugleich aber den Bettler Léon Bloy prominent in ihrer ZZ platzieren. Andererseits erkennen sich möglicherweise Freiheitliche, was das Widersprüchliche und das Erheitende aufheben würde, in Léon Bloy beschrieben, wie etwa von Raoul Vaneigem in „Léon Bloy über das Grab von Huysmans“:

Im Unterschied zu Zola, den er verabscheut, hat Bloy das Verdienst, die Arbeit und ihren Stumpfsinn nicht zu verherrlichen. Um die Vorzüge der Bettelei besser rühmen zu können, entwirft er stattdessen mit großer Präzision einen Überlebensplan. Die Glut seiner Freundschaften und die Heftigkeit der Brüche, die nach kurzer Zeit erfolgen, passen zur Ausübung einer Kunst der Lobpreisung und der Verfluchung, die von seinem Geldbedarf, den Kompensationen des Renomees und dem Gesetz des Meistbietenden gesteuert wird. Die Beziehung zu Paul Bourget bildet in diesem Sinne die Grundlage des Modells der Freundschaft, wie Léon Bloy sie versteht. Als der Autor des „Disciple“ von ihm die Rückzahlung einer bestimmten Geldsumme verlangt, die er ihm vorgestreckt hat, antwortet Bloy sogleich: „Trauriger Bourget, ich hatte gehofft, dass Sie mir einen interessanten Brief schreiben und Sie schreiben mir einen lächerlichen Brief …“.

Geboren 1846, konvertiert 1869, gestoren 1917, hat Bloy einen besonderen Starrsinn an den Tag gelegt, um den Weg zu verfolgen, der von der Verachtung seiner selbst zur Verachtung der ganzen Welt führt.

Ob Jorge Mario Bergoglio mit dem nunmehrigen Pseudonym Franziskus oder G. Schneeweiss-Arnoldstein  beispielsweise auch die folgenden Zeilen von Léon Bloy je öffentlich zitieren werden?

Ich möchte einen Krieg, den noch nie da gewesenen Krieg, den apokalyptischen Krieg, der von Hello vorausgesagt und erwartet wurde, der hier ist und der aus seinem moralischen und körperlichen Leben ein einziges und andauerndes Geheul macht (…) Ich sage, dass ich den Krieg möchte, weil jede andere Existenz für mich offensichtlich unmöglich ist. Das Kloster will mich nicht, die feine Gesellschaft stößt mich zurück, der Journalismus kotzt mich an, meine Freunde sind machtlos, und der Rest der Schöpfung passt nicht zu mir.

Und Andreas Laun sieht die „dringende Notwendigkeit einer Neuevangelisierung“. Es will gar nicht gewußt werden, was Andreas Laun möchte, der der Politik unhaltbar projektiv unterstellt, sie sei froh, wenn Christen zurückgedrängt oder sogar ausgerottet … Derart diffus kann nur reden -, schlagen Sie nach bei E. M. Cioran, nicht nur dieser Schriftsteller hat alles gesagt, was zu sagen ist, von Paulus bis …

PS Der im Zitat von Léon Bloy angesprochene Hello war ein französischer Schriftsteller und Philosoph, „dessen Denken vom Katholizismus und einer nahezu mystischen Frömmigkeit geprägt war“.

Aufnahmebedingung bei den Freiheitlichen: Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes

Gleichbleibend absonderliche Blüten treibt

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“ kann es sich nicht entgehen lassen, über das Verbot des Küssens in einem Lokal in Innsbruck zu berichten und mit dem Satz zu eröffnen:

Immer absonderliche Blüten treibt der religöse und kulturelle Fundamentalismus von Zuwanderern aus dem orientalischen Raum in Österreich.

Freiheitliche werden von Informationen nicht geküßtEntweder ist das Einholen von Informationen bei den Freiheitlichen bei Androhung des Ausschlusses verboten, oder die Freiheitlichen haben Informationsquellen, von denen andere nicht trinken möchten, also Informationsquellen, aus denen Freiheitliche ihre Beweise schöpfen, daß bereits von den Vereinigten Staaten bis Oberösterreich der Boden übersät ist mit religiösen und kulturellen Fundamentalismusblüten, deren Gärtner und Gärtnerinnen …

Nein. Es gilt für Freiheitliche wohl eher das selbstauferlegte Informationsverbot. Und zugleich haben Freiheitliche ihre Informationsquellen, aus denen andere nicht … Wie es um das Kußverbot in der Welt bestellt ist, ein paar Beispiele wurden auf die carte postale geklebt. In Südtirol, wohin Dr. Martin Graf auch reist, wird ihm nichts erzählt worden sein, wie es in Italien beispielsweise gesetzlich aussieht – alle ganz versunken in das Gebet für einen Terroristen … Und auf dem Akademikerball vulgo Wkr-Ball werden die französischen Gäste auch noch nichts erzählt haben, fasziniert vielleicht oder mehr abgelenkt von den geschichtlichen Ausführungen des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen, wer die neuen Juden

Es gilt für Freiheitliche vor allem das selbstauferlegte und die als Eintritt zu zahlende Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes und, wer den gesamten Beitrag liest, wird vielleicht denken, auch die Informationsselektionspflicht, zu der es auch gehört, einen längst abgelaufenen Kalender zu verwenden.

Aber das ist das Übliche, das von Freiheitlichen Erwartbare. Interessant ist mehr die Frage, ob es zu einer Umbennung von „Unzensuriert“ kommen wird, wenn Norbert Hofer, einer der Autoren, zum III. Präsidenten NR gewählt werden sollte – I. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat ihm ihre Stimme ja schon offeriert, wird es dann heißen: „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Ing. Norbert Hofer“? Inhaltlich wäre allerdings eine Umbennung nicht notwendig … Und wird auch das grafsche Personal dann weiter für Norbert Hofer im Parlamentsbüro arbeiten, diese Arbeit im Nationalrat weiter als Nebenberuf ….

Absonderliche Blüten treiben nicht nur die Gesetzgebungen in vielen Staaten aus, sondern auch private Reaktionen auf Zärtlichkeiten und Küsse von jeher … Auch in Wien, um ein Beispiel herauszugreifen, konnte in einem von … (auch wenn es auf der Hand läge, eine religiöse Zuordnung hieße, in die freiheitliche Falle zu tappen) betriebenen Lokal in der Burggasse mit übergroßen Schnitzelstücken es zwei Menschen passieren, daß ihr Kuß mit einem brutalen Klopfen auf den Tisch jäh unterbrochen und befohlen ward, augenblicklich mit dem Küssen aufzuhören, denn sonst …

NS Aus welchen Informationsquellen Norbert Hofer trinkt, darüber wurde schon geschrieben, und kann hier nachgelesen werden …

NNS Eine Frage stellt sich im Zusammenhang mit den beiden Umfragen, die mit Martin Graf verklammert sind, aber darüber morgen oder übermorgen, wenn wieder einmal Zwischenstände bekanntgegeben werden sollten. Wenn Sie sich noch an diesen beiden Umfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Wer Gesetze absichtlich nicht versteht, ist unwählbar

Es funktionierte nicht einmal in einem Witz die Pointe, Freiheitliche kennen das Verbotsgesetz respektive das Wiederbetätigungsgesetz nicht, und dennoch versucht es wieder ein Schreiber der freiheitlichen ZZ, einen derartigen Witz zu erfinden, wenn Martin Pfeiffer schreibt:

Knapp an der Wiederbetätigung, meine Herren von der Linzer Johannes Kepler Universität, die Ihr diese seltsame Studie verbrochen habt!

Freiheitlicher ZZler versteht Gesetze nichtAber die Freiheitlichen, die gemäß ihrem von Ing. Norbert Hofer federführend erstellten Parteiprogramm derart treu für die deutsche Sprache, die deutsche Geschichte, die deutsche Kultur marschieren, sind zu verstehen, daß eine solche Studie, die ihre Deutschen nicht als anständig und fleißig verklären, für sie nur ein Verbrechen sein kann …

Daß Martin Pfeiffer nicht noch den Paragaphen 130 des Strafgesetzbuches gegen Volksverhetzung anführte, gegen die Herren der Johannes-Kepler-Universität, hängt möglicherweise damit zusammen, daß er selbst zu knapp an diesen Paragraphen anstreift, wenn Martin Pfeiffer schreibt:

[D]er Staat die ganze Sippe aushalten muß. [W]obei ab 2014 mit einem Zigeuner-Massenansturm zu rechnen ist.

NS Auch 2013 bleibt die freiheitliche ZZ weiter den Autoren treu -, wieder einmal wird Rudolf Hans Bartsch zur Wiederlesung von Helge Morgengrauen ehrenreich empfohlen …

Oliver Pink mit rosabürgerlicher Brille: Von Graf zu Hofer – Eine Unveränderung

Es ist in den Medien selbstverständlich nicht Oliver Pink allein, der mit aufgesetzter rosabürgerlicher Brille auf Norbert Hofer schaut und eine wohlwollende Einschätzung für die Leser und Leserinnen herbeischreibt, die einzig davon hergeleitet ist, weil Norbert Hofer gar so freundlich lächeln kann, womit er den Anspruch von Oliver Pink auf Zivilisiertheit bereits vollauf zu genügen scheint.

Oberflächliche Wählerin im ParlamentNicht nur Oliver Pink soll mit dieser Zusammenfassung die rosabürgerlicher Brille abgenommen werden, um einen scharfen Blick auf die Wählbarkeit von Norbert Hofer freizugeben, das heißt, weshalb Norbert Hofer ebenso unwählbar als Martin Graf ist, eigentlich, wenn das ginge, noch unwählbarer …

… Dr. Martin Graf spricht bestens über Ing. Norbert Hofer. Und das ist verständlich, gehört doch Norbert Hofer mit zu den namentlich genannten Schreibern und Schreiberinnen von „Unzensuriert“.

… Im Gegensatz von Dr. Martin Graf ist Ing. Norbert Hofer sogar Obmann-Stellvertreter, soher in einer viel höheren und mehr verantwortlichen Funktion als Dr. Martin Graf bei den Freiheitlichen.

… Im Gegensatz zu Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache ist Ing. Norbert Hofer der Programmschreiber der Freiheitlichen.

… Nicht im Gegensatz von Dr. Martin Graf und Heinz-Christian Strache hat auch Ing. Norbert Hofer seine Verbindungen, über die beispielsweise gelesen werden kann unter „Norbert Hofer (FPÖ): Braune Freundschaften“.

Und so weiter und so fort …

NS Im heute in der Tageszeitung „DerStandard“ veröffentlichten Interview spricht Heide Schmidt über die Oberflächlichkeit der Wähler. Es ist die Regel von Wahlen, daß keine Wählerin mit ihrem Namen darauf angesprochen werden kann, weshalb sie derart oberflächlich wählte oder wählen will. Es gibt aber eine Ausnahme, und das sind die Wähler und Wählerinnen im Parlament – Frau Barbara Prammer, weshalb wollen Sie Ing. Norbert Hofer zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen?

NNS Durch die rosabürgerliche Brille sieht Oliver Pink auch den Advokaten Peter Fichtenbauer, der als Volksanwalt bei den Freiheitlichen im Gespräch ist, nun ja, Peter Fichtenbauer für Oliver Pink ein „Repräsentant der alten“, ach so honorigen


Zur Nachlese:

„Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen“

Wkr-Ball – Wär es unrecht getan, würde Oliver Pink als Madame mit Hofer-Notebook gezeichnet werden?

Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Norbert Hofer und Brigitte Kashofer – Das Schwingen der Fahne für des rechten Mannes Familie rechtfertigt – auch Falsches

Hoferische Aussage als universell einsetzbare Erklärungsvorlage für Sicherheitsbehörden – Durchgerutscht

Ing. Norbert Hofer – Fritzlens Portrait des Freiheitlichen als freundlichen Gesicht der GG

Norbert Hofer – Martin Fritzl zeichnet sich in der „Presse“ ein freund(freiheit)liches Gesicht

Mit seinen Äußerungen gehört DDr. Werner Königshofer mit an die Spitze der Freiheitlichen gestellt

Freiheitliches Wochenmagazin ZZ

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs.

Und so weiter und so fort …

W.I.R. symbolisiert für freiheitlichen ZZler den „Volkswillen“

Freiheitliche erleben in Wahlen ihr Kärnten

Eine Seite der Ausgabe 9/2013 der freiheitlichen ZZ organisiert ein recht besonderes Zusammentreffen, nämlich das von Dr. Martin Graf, der ein weiteres Mal für den Akademikerball alias Wkr-Ball Buchstaben marschieren läßt, und von Martin Pfeiffer, der ein weiteres Mal belegt, von welche Art Ideen sein müssen, um recht gewiß freiheitlich gelobt zu werden …

Der von Martin Pfeiffer nostalgisch phantasierte „Volkswille“ hat aber mit dem tatsächlichen heutigen Willen der Wähler und Wählerinnen nichts gemein, wie die Ergebnisse der Wahlen am letzten Sonntag in Kärnten und in Niederösterreich bestätigen. In Niederösterreich wurde Barbara Rosenkranz – Bannerträgerin des freiheitlichen Frauenbildes – aus der Regierung hinausgewählt, in Kärnten mußten die Freiheitlichen einen Vertrauensverlust hinnehmen, wie in dieser Stimmverlusthöhe noch keiner Partei in der Zweiten Republik ein Wahlergebnis frei Haus zugestellt wurde …

Gelobter Volkswille der freiheitlichen Zur ZeitAber auch die von Martin Pfeiffer nostalgisch für ihre Ideen reich gelobten Identitären, die auftreten unter dem Kürzel W.I.R, das Freiheitliche (wie schon geschrieben) gerne ohne Punkte plakatieren, vertreten nostalgisch eine Gesinnung, die nicht dem Heute entspricht, und über die W.I.R., also über die nicht-freiheitlichen W.I.R. muß nicht groß geschrieben werden, denn sie stellen sich keiner Wahl, sind soher ohne Relevanz, im Gegensatz zu den Freiheitlichen mit dem Plakat-WIR, die sich Wahlen stellen, aber auch diese könnten angemessen bedeutungslos werden, schon in diesem Jahr, wenn auch die nächsten Wahlen für die Freiheitlichen zu ihrem Kärnten

Die Ergebnisse dieser zwei Wahlen vom letzten Sonntag zeigen eindrücklich, daß die Freiheitlichen keine Kenntnis  vom heutigen Willen der Wählerinnen und Wählerinnen haben, daß die Freiheitlichen keinen Zugang zu den heutigen Wählern und Wählerinnen, die von Freiheitlichen nostalgisch das Volk genannt werden, haben, daß die Freiheitlichen keine heutigen Ideen den Wählern und Wählerinnen anzubieten vermögen, denn die Wählerinnen und Wähler haben am letzten Sonntag den Freiheitlichen – es könnte geschichtlich Waterloo bemüht werden, gemäß freiheitlicher Gesinnung aber richtigerweise irgendein ein anderer geschichtlich späterer Ort – sowohl in Niederösterreich als auch in Kärnten (es will aber nicht in die Geschichte hinabgetaucht, sondern in der Gegenwart verblieben werden) ihr Kärnten erleben lassen …

NS Angesichts dieses freiheitlichen Kärnten-Erlebnisses sowohl in Niederösterreich als auch und in Kärnten wird heute darauf verzichtet, ein weiteres Mal besonders auf den wieder einmal einfallsreichen freiheitlichen Umgang mit der Wahrheit einzugehen, wie diesen auch diesmal Martin Pfeiffer traditionell freiheitlich pflegt, denn seine Darstellung der versuchten Gegen-Besetzung der Votivkirche und vor allem mehr noch seine Darstellung der Reaktionen auf diese versuchte Gegen-Besetzung durch die WIR widerspricht allen anderen Berichten. Aber das Kärnten, das die Freiheitlichen am letzten Sonntag erleben mußten, brachte auch klar zum Ausdruck, daß es nicht mehr der Wille der Wähler und Wählerinnen ist, einen derart freiheitlich-einfallsreichen Umgang mit der Wahrheit durch das Wählen der Freiheitlichen weiter zu belohnen …

„Bestrafungsbegierden eines heterosexuellen Schreibers der freiheitlichen ZZ“

Die Überschrift kann menschgemäß nur eine in Anführungszeichen sein, denn es wäre vollkommen absurd, es wäre vollkommen falsch, es wäre vollkommen verhetzend, es wäre vollkommen denunzierend und vollkommen diffamierend, die sexuelle Orientierung eines Mannes, in diesem Fall die Heterosexualität, besonders herauszustreichen, bloß um damit alle Heterosexuellen herunterzumachen, nur weil dieser eine Mann der freiheitlichen ZZ mit Hohn und sehnsüchtig aufgerissenen Augen auf sadistische Bestrafungsmethoden zurückblickt, wohl mit dem Wunsch, es mögen derartige sadistische Bestrafungsmethoden wieder eingeführt werden, es mögen sich alle sadistisch wieder betätigen dürfen unter dem Schutz des Gesetzes …

Es muß nicht besonders hingewiesen werden, daß die freiheitliche ZZ insgesamt das Zentralorgan der Heterosexualität, mehr, das nationalistische Kampfblatt der Heterosexualität ist, das für sich in Anspruch nimmt, Rechte verteilen und Rechte nehmen wollen zu können, wie es ihm beliebt, eine Gesellschaft der Strafen der übelsten Art und der Rache zu ersinnen oder zu dieser zurückkehren zu wollen oder diese nie verlassen zu haben …

Josef Weinwurm und Erich Körner Lakatos - Sehnsüchtiger Blick auf sadistische BestrafungsmethodenEs muß auch nicht besonders hingewiesen werden, daß es aktuell gerade wieder einmal sehr gut paßt, nämlich zur Adoptionsdebatte, einen Homosexuellen als Kindermörder vorführen zu können, auch wenn Erich Körner-Lakatos fünfzig Jahre zurückgehen muß, um einen Kindermörder zu finden, den er fünfzig Jahre später gegen Homosexuelle mißbrauchen kann. Freiheitlichengemäß wird Erich Körner-Lakatos sich darauf ausreden können, es sei eine geschichtliche Glosse, er habe ja nur berichtet, was vor fünfzig Jahren … Das ist auch nicht der Beweggrund, diese Zeilen zu schreiben, denn die Gesinnung der freiheitlichen ZZ, in deren Reihen schreibend auch vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen aufwärts bis zum III. Präsidenten NR und weitere freiheitliche Abgeordnete der Parlamente, der Landtage und der Gemeinderäte marschieren, ist zu bekannt, nur allzu bekannt, um es ständig zu wiederholen, aber …

Aber es zeigt auch dieser Text von E. K. L. wieder einmal sehr deutlich, wie einfallsreich freiheitliche ZZler mit der Wahrheit umgehen, ihre Meinungen zu kritisieren -, meine Güte, jeder und jede hat das Recht darauf, mit seiner oder ihrer Meinung die enge Kammer seiner oder ihrer Gesinnung einigermaßen glücklich zu möblieren, aber …

Aber wer seine altdeutschen Schlafzimmermöbel auf die mediale Straße stellt, von dem ist zu verlangen, daß diese nicht umgefärbt und umgebaut die Gasse derart verstellen, daß nicht mehr gesehen werden kann, was wirklich war und ist, was tatsächlich der Wahrheit entsprach und entspricht, aber …

Aber eigentlich ist es auch vollkommen egal, was beispielsweise Erich Körner-Lakatos schreibt, was irgendein freiheitlicher ZZler schreibt, nur eines darf dabei nie vergessen werden …

Eines aber darf dabei nie vergessen werden, was diese freiheitlichen ZZler, und es sind nicht wenige, die sich Wahlen stellen, den Wahlberechtigten erzählen, nur um gewählt zu werden, diese freiheitliche einfallsreiche Behandlung der Wahrheit ist also immer zu berücksichtigen, zu bedenken, wenn es Ihnen je einfallen sollte, das Kreuz in irgendeiner Wahl bei den Freiheitlichen machen zu wollen, denn es ist ein Kreuz gegen Sie selbst …

NS Wen es interessiert, was Erich Körner-Lakatos zu Josef Weinwurm nicht geschrieben hat und was von ihm recht ordentlich zurechtgerückt wurde, darf beispielsweise verwiesen werden auf „Josef Weinwurm tot (1930-2004)“.

Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Und sonst? Das Übliche, also nichts Neues, auch die Werte schlecht wie immer

Vom III. Präsidenten NR selbst ist nicht viel zu hören, oder genauer, das Übliche, das nicht einmal mehr zu kommentieren ist, zum Beispiel das Gerede vom „Volksentscheid über Zuwanderung“ …

Schlechte Werte wie immer - Martin Graf

Sollten Sie sich noch nicht an den Langzeitumfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Mehr aber ist von anderen über den III. Präsidenten NR zu hören, denn es wird für Dr. Martin Graf schon ein Platz gesucht, soll ihm nach der nächsten Nationalratswahl, wenn es sich für die Freiheitlichen ausgehen sollte, wieder das mit Steuergeld recht ordentlich ausgelegte Platzerl eines III. Präsidenten NR von der seinerzeit schon hauptverantwortlichen ÖVP und von der beihilflich gewesenen SPÖ gemacht werden, oder soll er gemütlich im Eckerl eines Volksanwaltes weiter sein geistiges Lackerl machen können? Was anderes ist ja von Dr. Martin Graf nicht zu erwarten, als das Machen von geistigen Lackerln. Das hat er nun beinahe fünf Jahre lang als III. Präsident NR gemacht, etwas anderes ist von ihm auch beispielsweise als Volksanwalt nicht zu erwarten. Das sein jüngstes – in seinem Fall heißt das: altes – Beispiel ist die Frage „Wohlstand oder Zuwanderung?“ Etwas anderes als ein geistiges Lackerl ist weder die Frage noch die Antwort, die er sich selbst darauf gibt, um nicht zu schreiben, mit der er sich selbst …

Weder die geistigen Lackerln noch die Meischbergung (freiheitliches Synonym für Leistung) von Dr. Martin Graf der letzten beinahe fünf Jahre konnten überzeugen, wie auch die heutigen Zwischenstände der zwei Langzeitumfragen zeigen, denn zum einen ist Dr. Martin Graf für über 73 Prozent nicht wählbar, zum anderen sind nach wie vor über 61 Prozent für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten machten. Daran sollte die hauptverantwortliche ÖVP für die seinerzeitige grafsche Präsidentenmacherei denken, wenn sie Martin Graf nach der nächsten Nationalratswahl wieder ein recht feines Platzerl herrichten will …

NS Und von weiteren Freiheitlichen ist zu hören, deren Namen gehandelt werden für den nächsten dritten Nationalratspräsidenten und für einen nächsten Volksanwalt – Peter Fichtenbauer und Walter Rosenkranz … Was kann zu diesen beiden Herren gesagt werden? Zwei Freiheitliche, ned …

… „Migratten“ – Politische Informationen von Dr. Martin Graf, III. Präsident NR

… NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

Es soll also unter christschwarzer und sozialdemokratischer Beteiligung auf dem freiheitlich traditionellen Weg wieder besetzt werden …

Barbara Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

In der Ausgabe 6/2013 der freiheitlichen ZZ zieht, wie in der Collage gelesen werden kann, Barbara Rosenkranz her über, daß

stumpfsinnige und anstößige Dinge als Kunst ausgegeben und gefördert [werden].

In Niederösterreich.

Rosenkranz Graf WiesingerDas ist kein Grund zur Aufregung. Denn jedwede Kunst kann als „stumpfsinnig und anstößig“ von einer empfunden werden, während ein anderer jedwede Kunst anders … Nur, das reflexionsfreie und sinnverengte Empfinden kann und darf nicht das alleinige Kriterium für die Förderung sein …

Jedoch zu vergegenwärtigen ist, welche Kunst würden Freiheitliche – nicht nur in Niederösterreich – fördern und dafür nur ein Kriterium gelten lassen: nämlich das freiheitliche Empfinden im Bunde mit dem Verhaftetsein in einer bereits gehabten ideologischen Zeit, deren von Freiheitlichen ersehnten Wiederkehr keine Veränderung der gegenwärtigen Politik wäre, sondern eine Rückkehr, es auch keine „andere Poltik“ wäre, sondern noch einmal das bereits Gehabte, das also in keiner Weise je sich bewährte … Es wäre wohl beispielsweise die Kunst von einem Odin Wiesinger, dem treuen Reisekameraden des III. Präsidenten NR, dem Geschenkelieferanten für den zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen … Wobei Odin Manfred Wiesinger, um das rosenkranzsche auf Hermann Nitsch angewendete Wort aufzugreifen, nur die „Spitze des Eisberges“ …

Wenn Sie mehr über die freiheitlichen und rosenkranzschen Forderungen nach Nicht-Veränderung und nach keiner anderen, sondern nach dem bereits Gehabten, deshalb aber längst nicht Bewährtem, erfahren respektive noch einmal sich vergegenwärtigen wollen, schlagen Sie beispielsweiseauch hier nach beispielsweise bei

Zur Zeit

Kunst 

Odin Wiesinger

Unzensuriert

Soslan Khan Aliatasi

Eckart  Landsmannschaft

Burschenschaften

Martin Graf

Bernhard Tomaschitz   Andreas Mölzer

Barbara Rosenkranz

Mädelschaft

Brigitte Kas-
hofer

Das freiheitliche WIR ist kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl

WIR VotivkircheSondern eine Abkürzung, allerdings wird die „Wiener Identitäre Richtung“ nicht befürchten müssen, von den Freiheitlichen, die WIR ja viel länger schon in Verwendung hat, wegen Namensdiebstahles geklagt zu werden, zumal die gemeinsamen Wurzeln, an denen gekaut wird, einen Gang zum Gericht wohl verunmöglichen, darüber hinaus, die Einverleibung der gleichen Nahrung in der Gegenwart nicht einen Kampf untereinander …

Ideologische Nahrung der Identitären sind die Theoretiker der Neuen Rechten wie Alain Benoist und Pierre Krebs. Doch es ist weniger die Ideologie der Neuen Rechten, die – etwa bei Krebs – nur unscharfe Abgrenzungen zu klassischen faschistischen bzw. nationalsozialistischen Ideologien enthält, die innerhalb der rechten Szene ihre Atttraktivität ausmacht, sondern ihre Aktions – und Propagandaformen, die auf Web 2.0 zugeschnitten sind. Die „Hardbass“-Aktionen der Identitären, die sie von russischen Neonazis übernommen haben, stellen popkulturelle Elemente dar, die als „Flashmobs“ über Facebook und YouTube transportiert und reproduziert werden.

Dieses Beschreibung ist der Serie „Die braunen Ränder der Identitären“ entnommen, die zwei auch für die Freiheitlichen wichtige Namen enthält. Alain de Benoist, der allenthalben für die freiheitliche ZZ schreibt, wie eben erst wieder in der vorletzten Ausgabe 5/2013, und Pierre Krebs, der beispielsweise auch schon einmal auf Einladung der Martin-Graf-Burschenschaft Olympia in Wien

WIR - Benoist - KrebsMöglicherweise denken Freiheitliche bei WIR gar nicht an eine Klage, sondern denken stolz daran, daß ihre Nahrungsgeber auch außerhalb ihres Lagers die Schüssel schon füllen, vielleicht rechnen sich Freiheitliche es auch recht hoch an, etwas mit ihren Publikationen, Reden, Plakaten dazu beigetragen zu haben, glauben möglicherweise gerührt daran, die WIR-Kinder seien erst durch sie auf diese idelogische Nahrung der Identitären, deren The

Wie das nun in diesem Lager gesehen wird, ob als Anlaß zur Klage, ob als Grund zur stolzen Freude, ist nicht wesentlich. Wesentlich aber ist, daß das freiheitliche WIR kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl ist, das heißt, es schließt Sie als Wählerin der Freiheitlichen nicht ein, es schließt Sie als Wähler zu einem „Euch“ aus, verurteilt Sie also zum Anderen, für den die WIR nichts übrig haben, also weder die WIR-Kinder, die verwichenen Sonntag eine rührende, aber hilflose Besetzung versuchten, noch die freiheitlichen WIR, die den nach einer dreiviertel Stunde in der Votivkirche bereits frierenden, nach Kräfte ringenden und nach Schwedenbomben bittenden WIR-Kindern in bezug auf Unfähigkeit und Leistungsineffizienz gleichwertig sind, haben für Sie als Andere etwas übrig, soher gibt es zwischen diesen WIR keinen Unterschied -, das eine WIR kandidiert nicht und das andere WIR ist nicht wählbar …

Es geschah aber, daß freiheitliche Plakate herabstiegen, um sich aufzumachen, das Haus der Herren zu besetzen

Jedoch die Besetzung der Votivkirche am verwichenen Sonntag war auch schnell wieder vorüber – diese war wohl nicht sehr überlegt, möglicherweise beschlossen in der Sekunde, beim Stehen vor dem freiheitlichen Plakat auf Dreiecksständern, das seit dem letzten Wochenende auf Wiens Straßen gegen asylsuchende Menschen pauschal und konkret gegen die Menschen in der Votikvkirche …

Freiheitliche Plakate und W-I-REs ward aber zu einer harmlosen Besetzung, zu eine Besetzung von Kindern, die durch das eine dreiviertel Stunde nach Beginn der Besitzung aufgenomene und dann veröffentlichte Video rührten durch ihre kleine Bedarfsliste für die Besetzung, was sie sich als Untersützung wünschten, was ihnen in die Votivkirche – Schwedenbomben … Und bereits nach einer dreiviertel Stunde war diesen Kindern doch recht kalt im Haus der Herren, nach einer dreiviertel Stunde Besetzung bereits klagten diese Kinder, es zerre an ihren Kräften …

Rührend sind die Kinder der Gruppe W.I.R. auch mit ihrem Ersuchen auf ihrer Website zu den von ihnen produzierten Aufklebern:

Schaut aber zu, dass ihr keine Sachbeschädigung begeht und nicht unserem Anliegen schadet! Wir weisen darauf hin, dass wir keine Sachbeschädigungen unterstützen oder in irgendeiner Form dazu aufrufen wollen.  Dass wäre eine  schlechte Werbung für unsere Sache.

Zugleich aber stellen sie Aufkleber her zur Verbreitung, die von „Streetfight Experience since 1529“ sprechen, zu „Moch wos“ aufrufen mit einer abgebildeten skelettierten Hand, und dann, zusätzlich oder vor allem ihr Logo: die einfache Bauernwaffe: eine Sturm- oder Kriegssense -, die wohl nicht unbeabsichtigt an die türkische Flagge erinnern soll, zumal die Sturmsense auch bei der zweiten Türkenbelagerung zum Einsatz kam … Möglicherweise haben aber die W.I.R.-Kinder nur zu viel Respekt vor dem Materiellen, daß sie sich um Sachbeschädigungen sorgen, aber keine Skrupel, Menschen Gefahren auszusetzen …

Weder harmlos noch rührend aber ist das bestellte Feld, auf dem die W.I.R.-Kinder ihre Nahrung suchen, während sie von einer „metapolitischen Revolution“ auch für Östereich träumen, gleich jener für sie in „Ungarn durch Fidesz“  …

Einladung zum Vortrag beim Wiener Akademikerbund …

Die Blogroll der W.I.R.-Kinder belegt auch recht ordentlich, wessen Geistiges sie wiederkäuen, wem sie nacheifern, wessen Vokabular sie fleißig lernen, wem sie mit Straßenkampf imponieren und/oder beistehen wollen:

Dr. Martin Graf mit Unzensuriert …

Sos Österreich …

Sos Abendland …

BI Dammstraße …

Andreas Unterberger …

NS aus aktuellem Anlaß: Der Wiener Akademikerbund wird heute sehr erschüttert sein, sich in dieser Welt noch mehr unsicher fühlen, auch verraten von seinem Herrn des Kleinstaates in einem römischen Grätzel, der als „Stellvertreter auf Erden“ einfach zurücktrat … Ob es heute im Lokal des Akademikerbundes zu Wutausbrüchen kam, das Poster von Herrn Ratzinger von der Wand gerissen wurde? Oder es im Gegenteil zu Anbetungen vor dem Bild des Herrn Ratzinger kam, zu Rufen nach sofortiger Heiligsprechung, sich dabei fest umklammernd, um sich vor der unsicheren Welt gegenseitig zu schützen, zu trösten, in der auf nichts mehr Verlaß ist, nicht einmal mehr darauf, daß der „Stellvertreter auf Erden von Ja-von-wem bis zu seinem letzten Atemzug seine Rechte absolutistisch …