Und Recht werde ihnen folgen

Der Akademikerball der FPÖ wird allenthalben gesinnungsgemäß gelobt. Was für eine ehrenwerte Gesellschaft das sei, die alljährlich in die Hofburg zum Tanze eilt, was für feine Manieren die Damen und Herren haben, die diesen Ball besuchen. Kurzum: „Tradition, Stil, Kultur.“

Bescheiden wie sie sind, die Damen und Herren des Hofburgballs, verschweigen sie in christlicher Demut ihre hervorstechendste Eigenschaft: Großzügigkeit.

Gerade an diesem 25. Jänner 2019 ist es durchaus angebracht, dieser Großzügigkeit Referenz zu erweisen, und einen großzügigen Ballbesucher stellvertretend für alle Ballgäste vor den Vorhang zu bitten.

Auch wenn die Gefahr groß ist, einem Vorurteil zu erliegen, aber bei dem recht besonderen „Geschenk“, das zungl888 zu vergeben hat, darf angenommen werden, es ist ein Mann. Ein Ballbesucher, wie er an diesem 25. Jänner 2019 selbst in einem Kommentar schreibt:

„wenn wir als angehoerige einer verbindung zu einem ball gehen ist der staat in gefahr.“

Und was hat ein „Angehöriger einer Verbindung“, der zu einem Ball geht, wobei es sich bei diesem Bekenntnis am 25. Jänner 2019 nur um ein Bekenntnis zum Akademikerball handeln kann, großzügig zu vergeben? In einem Kommentar schreibt er selbst:

„ich hätte 17 neuwertige geschenke 9 mm para zu vergeben“

Zu welchem Einsatz er diese zu vergeben hätte, die Antwort liegt auf der Hand. Er gibt sie auch selbst, die nicht zitiert werden will, in der Collage aber festgehalten. Ist es ein Vorurteil, wenn angenommen wird, er spricht von einer Glock? Nicht unbedingt. Zum einen ist er ein Patriot, und von daher wird er wohl auf ein Produkt seiner Scholle setzen, zum anderen ist auch in diesem Gesinnungskreis Glock ein Produkt, das zum Einsatz kommt, wie gewußt wird. Generell erfreut sich die Glock weltweiter Verwendung.

Was die Freude an der 9 mm Para wohl schmälert, ist die Existenz von Strafgesetzbüchern …

Es soll aber schon Tröstungen für jene geben, deren Freude geschmälert ist. Die Vorsehung werde es mit ihnen, den Großzügigen, am Ende doch noch recht gut meinen, und Recht werde ihnen folgen …

Der großzügige Ballbesucher will aber nicht sein letztes Hemd verschenken, er ist noch großzügiger, christlicher als christlich, seine Waffen will er verschenken, und darüber hinaus ist er auch ein engagiert idealistischer Mann: er ruft immer wieder auf, zu spenden.

Spenden, wofür? Für noch mehr Glocks? Nein. Für Torpedos? Zum Einsatz gegen wen? Seine Antwort kennen Sie.

Ob Bushman an diesem 25. Jänner 2019 auch den Ball in der Hofburg besucht, ob der Buschmann auch ein Angehöriger einer Verbindung ist, kann nicht beantwortet werden, Bushman hat sich dahingehend nicht geäußert. Er, da er sich selbst Buschmann nennt, darf als Mann angesprochen werden, muß aber auch nicht selbst auf den Ball gehen. Denn. Ist doch sein Geist ohnehin auf dem Ball staatsspitzenmäßig recht vertreten. Am 25. Jänner 2019 schreibt der Vizekanzler der Republik Österreich in seinem Kommentar, nein, nicht der Vizekanzler, sondern Bushman:

„Der neue Faschismus wird nicht sagen; Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Anti-Faschismus. Ignazio Silone“

Bei soviel gleichem Geiste, haben Sie Verständnis dafür, kann es schon durcheinanderkommen, wer wann das schreibt, unvollständig oder falsch zitiert.

Um es zeitlich zu ordnen. Am 25. Jänner 2019 schreibt das Buschmann und Vizekanzler der Republik Österreich es am 30. Jänner 2015.

Begehren nach einem Staatsfeiertag auf dinghoferische Art

Sie werden sich vielleicht erinnern, im ersten schwarzidentitären Regierungswinter 18 rief der zurzeitige Vizekanzler in Österreich in der Hofburg aus:

„Ja, es war auch ein Burschenschafter wie Franz Dinghofer, der am 12. November 1918 die Republik Österreich ausgerufen hat.“

Diesem Ruf folgt der zweite Streich, Staats-
feiertag für die Ausrufung von „Deutschösterreich“.

Vorgeschickt für diesen Streich wird Friedrich Rödler, der einen gesinnungsgemäß entsprechenden Kommentar für die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei im Jänner des zweiten Regierungswinters verfaßt.

„Die durch das ‚Karfreitags-Urteil‘ des EuGH absehbare Diskussion über Anzahl und Berechtigung der gesetzlichen kirchlichen und staatlichen Feiertage in Österreich sollte zum Anlass genommen werden, ernsthaft und sachlich über einen Tag der Republik auch in Österreich nachzudenken, und das historische Faktum der auf Antrag des Staatsrates und auf der Grundlage eines einstimmigen Beschlusses der provisorischen Nationalversammlung erfolgten Proklamation unserer Republik am 12. November 1918 durch deren damaligen Präsidenten Franz Dinghofer entsprechend zu würdigen.“

Dazu wird gesinnungsgemäß passend von der „Redaktion“ dieser Website „Der Umsturz …“ empfohlen, eine „Eckartschrift“ …

Womit hat Friedrich Rödler die Ehre sich verdient, für diesen Streich vorgeschickt zu werden? Durch eine Anzeige. Der gesinnungspatente Friedrich Rödler zeigte einen jungen Mann an, von einer anderen Partei, die wieder zu verbieten manche aus der Schreibstaffel gerade dieser Website wieder träumen.

Welchem Mann von dieser Regierungspartei die Treue gehalten wird, muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, nicht einmal mehr kurz zusammengefaßt. Etliche Kapitel erzählen davon, und das nicht erst seit dem ersten Regierungswinter 18 …

„Ehre und Treue doch – Gesinnungstyrannei nicht zu leugnen“

„Der jüngst erschienene Roman ‚Hartmut gegen Ahrimann‘ führt uns in die Zeit nach der 1848er Revolution in den deutschen Landen. Autor S. Coell – im bürgerlichen Leben Norbert Nemeth, Direktor des Freiheitlichen Parlamentsklubs […] Im Rahmen einer würdigen Feier […] Lässt Coell in „Im Schatten des Cracchus“ den jakobinisch-sozialistischen Weltenplan und eine dahinterstehende Geheimgesellschaft ihr unheilvolles Treiben beginnen […] treffen die beiden Gruppen aufeinander. Und das mit voller Wucht und Totalität ihrer Werte und daraus abzuleitenden Vorgangsweisen. […] Mit feiner Klinge schildert der sachkundige Autor […]Linke Provokateure gegen deutsche Waffenstudenten […] Was in der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart immer wieder passiert, nimmt […] 19.Jahrhunderts seinen exemplarischen Ausgang: das heimtückisch geplante und ausgeführte feige Komplott und die kriminelle Zusammenrottung linker Provokateure gegen das deutsche Waffenstudententum und damit insgesamt gegen die Vertreter der ewig gültigen Prinzipien Ehre, Freiheit, Vaterland. Prinzipen, die über den Lebensbund hinaus zu Leitlinien eines ehrlichen und echten Eintretens für ein Gemeinwesen, wie einen Staat und eine Nation geeignet sind. […] Im Zuge eines Presseprozesses [..] provoziert durch den linken Anwalt Dr. Ahrimann (persisch: arger Geist, Macht der Finsternis) zum Anlass einer Ehrenbeleidigung durch Dr. Hartmut (althochdeutsch: der Mutige, fest Entschlossene) […] auf die Suche nach dem dunklen Vorleben von Dr. Ahrimann. Er findet sie in der Wiege des Kommunismus, einer autoritär geführten Kommune mit Namen […] Die Prinzipien Ehre und Treue haben doch gesiegt […] Pistolenduell […] treten erneut dunkle Mächte auf den Plan. Durch eine feige Brandstiftung mit Todesfolgen werden die Beweise vernichtet und letztendlich fällt Zweyers Alter Herr Dr. Hartmann durch einen Pistolenschuss Dr. Ahrimanns. Zweyer reagiert aufgewühlt durch die Vorgänge rund um das Komplott des Dr. Ahrimann und streckt diesen seinerseits mit einem Schuss nieder. Zum letzten Mal ist Zweyer ein ehrenhaftes Verhalten möglich […] darauf angemessen und manifestieren, dass Ehre und Treue doch gesiegt haben […] im Verlag Zur Zeit.“

So packend ist der Inhaltskommentar auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen Regierungspartei.

Wie packend muß erst der Roman selber sein, von Norbert Nemeth. Wenn Ihnen der Name dieses Klubdirektors nichts sagt, dieser fällt Ihnen bestimmt sofort ein, wenn Ihnen der Name Küssel dazu erwähnt wird.

Nicht so westernspannend fällt der Inhaltskommentar auf der zweiten Seite aus, dafür aber mit sogenannten prominenten Namen, und diese Website nennt sich nicht irgend etwas mit Unzensuriert, sondern schlicht wie kurz: „fpoe-parlamentsklub.at“ …

„Das ewige Scheitern des aufgezwungenen Glücks […] FPÖ-Klubdirektor als Autor: Der Kampf zwischen Individualität und linken Gesellschaftsutopien in Norbert Nemeths drittem Roman. ‚Er ist wie ein Fels in der Brandung, der genau weiß, was er will – ein Mann, auf den Verlass ist‘, charakterisierte FPÖ-Parteichef HC Strache seinen Freund und Wegfährten, FPÖ-Klubdirektor Norbert Nemeth. Das trifft ebenso auf den Autor Norbert Nemeth zu.Verlässlich, was den Erscheinungstermin wie auch den thematischen Inhalt betrifft. Alle zwei Jahre präsentiert er unter dem Pseudonym S. Coell ein neues Werk: Nach ‚Im Schatten des Gracchus‘ (2015) und ‚Die Karlsbadverschwörung‘ (2017) war es diesmal, vorgezogen auf seinen 50. Geburtstag letzte Woche, „Hartmut gegen Ahrimann“. Und auch thematisch bleibt sich Nemeth/Coell treu: Die Bedrohung von Freiheit und Demokratie durch linke Gesellschaftsentwürfe.
Ewiger Kampf Gut gegen Böse
Diese Utopien hatten rund um die französische Revolution Hochkonjunktur, an die 200 kursierten zu der Zeit. Den Utopien zweier prominenter Vertreter, des Ökonomen Pierre-Joseph Proudhons, dessen ‚Eigentum als Diebstahl‘ zum geflügelten Wort bei den Linken wurde, und Etienne Capets mit seiner „Reise nach Ikarien“ stellt der Autor die des katholischen […]für den Sozialismus nichts anderes als die Spielart einer satanischen Ideologie […] ewigen Kampf zwischen Gut und Böse lässt er in seinem Roman einen jungen Burschenschafter ausfechten, der sich in der Nähe des Dresdens der Jahre 1852/53 in eine ikarische Kommune einschleicht.
Gescheiterte linke Experimente
‚Im ersten Buch habe ich geschrieben, warum dieses Menschenbild falsch ist, es dem Frühkommunismus letztendlich nur um die Etablierung einer neuen Religion geht‘, erläuterte Nemeth. In seinem dritten Werk geht er auf die Umsetzung des ‚real existierenden Sozialismus‘ ein, mit dem der Mensch in den Urzustand des Glücks versetzt werden sollte. Dieser scheitert aber auf allen Linien, wie auch seine Umsetzungsversuche im vergangenen Jahrhundert, weil der Mensch eben doch nicht bereit ist, seine Individualität gänzlich aufzugeben – Parallelen zur aktuellen politischen Situation der gutmenschlichen Gesinnungstyrannei sind nicht zu leugnen.“

Die zwei hymnischen Inhaltskommentare von diesen beiden Websites der identitären Regierungspartei kurz zusammengefaßt: Der Klubdirektor, dessen Name Ihnen bei Nennung von Gottfried Küssel gleich bekannter vorkommen wird, ist wahrlich ein Fels der Sachkundigkeit …

Mit dieser Felshaftigkeit an Sachkundigkeit kann es mit Müh‘ und Not sogar sein „Freund“ nur aufnehmen, dessen Name ihnen etwas sagen wird, wenn zu ihm Paul Schmidt dazugesagt …

Erschienen ist dieser Roman Ehre, Freiheit, Vaterland – Ehre und Treue doch im Verlag Zur Zeit. Sind die beiden Freunde Felsen, so ist ihre Verlegerin ein Berg an Sachkundigkeit …

Von Romanen wird ab und an gesagt, dieser und jener sei ein prophetischer Roman. Bei diesem Roman kann aber gesagt werden, der Prophet ist der eine „Freund“, von dem es auch heißt, er probiere sich dann und wann im Schreiben aus. Denn. In seiner Ballrede in der Hofburg im Jahr 18 erneuerte er prophetisch den Schwur auf „Ehre, Freiheit, Vaterland“, und nahm damit vorweg, was „sein Freund“ in später seinem Roman Doch Ehre und Treue

Ob dieser Roman Macht der Finsternis am kommenden Freitag, 25. Jänner 19, ein Jahr nach der 18er Rede des zurzeitigen Vizekanzlers, dessen Name Ihnen leichter bei Mitnennung von Paul Schmidt einfallen wird, eine sogenannte Damenspende oder die sogenannte Ballspende sein wird, in tiefer Verbeugung vor der prophetischen Gabe des Mit-etwas-davor-Kanzler?

NS Der „würdige Rahmen“ für den Auftritt der beiden Freunde zur Vorstellung des Romans Totalität ihrer Werte, war das Palais Epstein. Wo sonst als in einem Prunkbau können sich Männer und Frauen dieser Gesinnung der Armut auch treffen? Erst in einem solchen Rahmen können sie ihren totalen Geist so richtig zum Strahlen bringen, ihn sichtbar als Armband tragen, jedem Menschen den Arm entgegenstrecken zum Herzeigen ihres Geistes …

NNS Weshalb sich der Freund vom Mit-etwas-davor-Kanzler als felssachkundiger Autor Coell nennt? Ist es sein Knicks vor Conny Cöll, der vor allem Westernromane schrieb? „Treu bis in den Tod“, „Der törichte Scheriff“, „Der Gigant“, „Rache für Alamo“, „Hetzjagd ohne Gnade“, „Ohne Gnade“, „Die große Herde“, „Tolle Kerle“, „Der Doppelgänger“, „Die großen Drei“, „Wolfsliebe“, „Teufel in schwarz“, „Zion“ und so weiter und so weiter. Vielleicht, oder auch nicht. „Der Wunderschütze“ Conny Cöll, dessen sogenannter bürgerlicher Name Konrad Kölbl war, weigerte sich, in die NSDAP einzutreten, kann auf einer Website zu seiner Erinnerung gelesen werden. Aber das nur nebenher, weshalb sich der Klubdirektor diesen Namen gibt, wenn er schreibt vor allem … Sein Freund wird es wohl recht genau wissen, weshalb er sich Coell nennt.

Vergangenheitsimport

Es kann nicht ausbleiben, daß Karoline Edtstadler in das Zentrum ihrer Ausführungen den Import stellt. Am Sonntag in einer Fernsehsendung.

Beim Import kennen sich die Damen und Herren der zurzeitigen Bundesregierung aus, wie in keinem anderen Bereich. Im Import einzig liegen ihre Kompetenzen. Bei solch recht ausgezeichneten Importfähigkeiten ist die Frage nicht verwerflich, warum sie nicht längst schon die Regierung zum Zwecke der Gründung einer Importfirma verlassen haben.

Auch Karoline Edtstadler hat an diesem Sonntag die ihre letzte Importbefähigungsprüfung mit außerordentlichem Erfolg bestanden. Sie weiß also um die Importe recht Bescheid.

Es geht in dieser Fernsehsendung um „Gewalt gegen Frauen“, um die „Frauenmorde“.

Aber wer wie Karoline Edtstadler eine Importexpertin ist, kann menschgemäß lediglich zu seinem oder ihrem Fachgebiet sprechen, im Fall von Karoline Edtstadler also zum Import. Und wie in einer Prüfung zählt sie brav und fleißig gebüffelt die mannigfachen Importe auf, zu denen ihrem Kreise nach auch der „Antisemitismus“ gehört. Für die Prüfunterlagen zum Nachweis ihrer bestandenen Prüfung: in der Minute zwischen 37 und 38. Vorausschauend wie ihr Importobermeister nun einmal ist, hat er ihr schon vor Ablegung dieser ihrer Importbefähigungsprüfung ein Geschenk gemacht, und sie also zu einer Spitzenkandidatin für die EU-Wahl in diesem Jahr …

Es ist aber ein recht spezieller Unterbereich des Imports, in dem die Damen und Herren der zurzeitigen Bundesregierung in Österreich Kompetenzen aufweisen, wie niemand sonst noch in diesem Land, vielleicht noch ein Herr Rechtsanwalt oder ein Herr „Spezial-Jurist“ für Frauenangelegenheiten …

Es geht hierbei nicht um den Import von einem Land in ein anderes Land, wie dieser allgemein verstanden wird, sondern um den Import von der Vergangenheit in die Gegenwart. Und dieser Vergangenheitsimporthandel hat seinen Umschlagplatz ausschließlich auf dem österreichischen Binnenmarkt, wie bereits in mehreren Kapiteln ausgeführt.

Es ist wahrscheinlich gar nicht notwendig, daß die Damen und Herren der zurzeitigen Bundesregierung eine eigene Vergangenheitsimportbinnenmarktfirma gründen. Bei den mannigfachen Verbindungen zur Binnenmarktführerin kann diese wohl kaum abgeneigt sein, die Damen und Herren der Bundesregierung an ihrer Unternehmung zu beteiligen und zu beschäftigen, ihnen einen angenehmen und risikolosen Ausstieg aus der Bundesregierung anzubieten.

Und das müßte für die Damen und Herren der zurzeitigen Bundesregierung ein sofort annehmbares Angebot sein.

Bei diesen Wachstumsraten der Zustimmung für ihre Kommentare, die diese Binnenmarktführerin vorweisen kann, wie beispielsweise auch bei diesem recht besonderen Kommentar vom Tag 18 bis zum Tag 21 dieses Monats: mehr als eine Verdoppelung der Werter und Werterinnen allein dieses Kommentars des Vergangenheitsimports in den österreichischen Binnenmarkt der Marke Antisemitismus …

Übrigens. Der Vergangenheitsimportkommentar von Peter789 ist geschrieben zu einem Kommentar der Binnenmarktführerin, in dem es u.a. auch um „Objekt 21“ geht. Aber das ist eine, nein, keine andere Geschichte …

Geschrieben ebenfalls in diesem Wintermontag 19 am Tag 18 von Unzensurix, also von höchster Stelle der Binnenmarktführerin, wie nicht unberechtigterweise ein weiteres Mal angenommen werden darf … wer kennt die Namen, ach Namen: doch nur Schall und Rauch im Vergangenheitsgesinnungsimporthandel…

Nur eine Unschlüssigkeit bleibt, soll der Merksatz den Titel „Österreich, im 21. Jahrhundert“ oder „Österreich, Objekt 21“ …

PS Zu dieser Fernsehsendung selbst ist doch auch etwas anzumerken.

Der Sendungstitel „Gewalt gegen Frauen“ ist zu kurz und also zu ungenau.

Es will nicht unterstellt werden, daß mit einem solchen Titel alle Frauen in Österreich dazu motiviert werden sollen, nicht mehr alleine das Haus zu verlassen, sondern nur noch in Begleitung „ihrer“ Männer. Schon gibt es wieder von verschiedenen Medien Straßenbefragungen, in diesem Wintermonat 19, in denen Frauen sich dahingehend äußern, am Abend, in der Nacht nicht mehr außer Haus zu gehen.

Dabei. Wo immer Frauen sich aufhalten: Zuhause oder auf der Straße, überall warten auf sie bloß „ihre“ Beziehungsmänner; sie kommen doch stets nur von der Kälte in die Kälte.

Derart Verkürztes wie Ungenaues sollte den Damen und Herren des Vergangenheitsimports überlassen werden.

Der Sendungstitel hätte zumindest lauten müssen:

Beziehungsgewalt gegen Frauen von Männern

Auch der erklärende Sendungsinhaltstext hätte genauer ausfallen müssen, also nicht nur allgemein von Frauenmorden geschrieben werden dürfen, sondern vielleicht in der Art:

Vier Beziehungsmorde an Frauen zu Jahresbeginn innerhalb einer Woche schockieren die Öffentlichkeit. Die Zahl der von Männern ermordeten Frauen, die mit ihnen in einer Beziehung standen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, wie auch insgesamt die Akte männlicher Gewalt im Beziehungsumfeld der Frauen. Was muss passieren, um Frauen in Familien besser zu schützen? Darüber diskutieren Karoline Edtstadler, Gabriele Heinisch-Hosek, Karin Pfolz, Alexander Haydn und Andrea Brem.

Genaugenommen hätte sowohl der Sendungstitel als auch die Sendunginhaltsangabe gänzlich anders lauten müssen:

Was ist seit den 1970er Jahren in Österreich nicht geschehen, um Beziehungsfrauenmorde durch Männer, um männliche Beziehungsgewalt gegen Frauen …

Das muß hier nicht noch einmal ausgeführt werden, was seit Jahrzehnten in Österreich im Argen liegt. Im Kapitel

Willst du deines Lebens dir sicher sein, fliehe rasch
aus Deiner Familie in die Welt hinein.

ist einiges angeführt, auch statistische Stichproben, auch Diskussionsanregungen, vorgebracht vor vier Jahrzehnten, auch im österreichischen Parlament …

PPS Inzwischen gibt es einen fünften Mord in diesem Wintermonat 19. Wieder von einem Mann. Wieder tötet ein Mann eine Frau. Wieder ein Mord von einem Ehemann. Wieder ein Beziehungsfrauenmord. Wieder ein Mord von einem männlichen Oberhaupt aus dem trauten Kreise der hochheiligen Familie. Vier von fünf von Männern verübten Beziehungsfrauenmorden in diesem Traditionswinter 19 in Niederösterreich. In Niederösterreich: Fritzl-Přiklopil-Land … aber „Patriachales“ gibt es laut Karoline Edtstadler (und wessen Expertise kann schließlich profunder sein als die von einer Vergangenheitsimporteurin) in diesem Land …

Kürzlich in einem Gasthaus: Wie ein Journalist in eine Diskussion über die Mindestsicherung in Österreich sich einmischt und dabei auf den Bundeskanzler verweist

Am späten Nachmittag dieses Sonntags in einem Gasthaus geht es am Nebentisch hoch her. Eine laute Diskussion über die „Mindestsicherung“. Unüberhörbar. Es geht um die Regelung, wie sie nun die Bundesregierung in Österreich plant.

Einer: Ob dem dritten Kind soll’s nur noch 43 Euro und a poar Groschn no geben. Des is doch nit gerecht.

Zweiter: Des poaßt scho so, is a gonz recht so. Schau, du kriagst jo a nit mehr Lohn, nua weil mehr Kinda host.

Einer: Depp!

Zweiter: Kriagst du mehr Lohn, weil du Kinda host? Na, kriagst nit. Is gonz wurscht, wie viele du host, da Lohn bleibt imma da gleiche.

Einer: Du bist so a Trottel!

Zweiter: Warum bin i da Trottel? Des stimmt jo, daß du nit mehr Lohn kriagst, nua weil du Kinda host. Du bist da Trottel. Stimmt des oder stimmt des? Kan Groschn kriagst mehr wegen deina Kinda? Stimmt des? Stimmts?

Einer: Jo, des stimmt. Oba a Trottel bist trotzdem.

Zweiter: I waß scho, warum i für di da Trottel bin. Weil i für die jetzige Regierung bin und da Kanzla a klasser Bursch‘ und du holt a stura Sozi, der gegen olles is, wos die jetzige tuat.

Einer: Na! Wirkli nit! Oba du koannst des nit vergleichn. A Firma und an Stoat. Des is anfoach a trotteliger Vergleich. I bin jo bei ana Firma ongstöllt und nit mei gonze Familie und schon gor nit meine Kinda. Da Chef zoahlt mi jo fir mei Orbeit und nit weil i Kinda hoab.

Dritter: Verzeihung, wenn ich mich einmische. Aber das stimmt schon, was Sie sagen, daß Sie nicht mehr Gehalt bekommen, nur weil Sie Kinder haben. Sie sind damit ganz auf einer Linie mit unserem Bundeskanzler, der genau dasselbe auch sagt.

Zweiter (triumphierend): Siehgst. Gö, jetz schaust wi a Ochs. Siehgstas! Wer is jetzan da Depp? Unsa Kanzla soagt desselbe wie i. Hearst des, da Kanzla red‘ wie i a!

Dritter: Und das ist eine vollkommen schlüssige Argumentation auf höchstem Niveau des Herrn Bundeskanzler. Ein Staat kann ja nicht päpstlicher als der Papst sein. In diesem Fall heißt das: Ein Staat kann nicht firmlicher als eine Firma sein. Anstatt den Bundeskanzler zu loben für seine soziale und christliche Einstellung, wird er ungerechterweise auf das Schäbigste kritisiert. Und ist das von ihm nicht höchst staatsmännisch gedacht, durch und durch christlich und sozial. Im Gegensatz zu den Firmen zahlt er nicht nur dem Mann was, sondern auch für die Frau und die Kinder. Da können sich die Firmen was vom Bundeskanzler, unserem ersten Staatsmann seit Urzeiten abschauen und auch neue Gehaltstabellen erstellen. Wer Frau und Kinder hat, kriegt mehr Lohn. Wer keine Frau und keine Kinder hat, der hingegen hat mit Lohnkürzungen bei gleicher Arbeit — —

Was für einen Verlauf das Gespräch am Nebentisch dann nahm, davon kann leider nicht mehr berichtet werden. Denn. Abgelenkt durch das Bezahlen der Zeche. Es war schon beim Aufbruch. Beim Queren der Wirtsstube konnte gerade noch aufgeschnappt werden, daß der an den Nebentisch herangetretene und sich in die Diskussion einmischende Herr sich vorstellte, sich bemüßigt fühlte, sich vorzustellen, da alle Damen und Herren am Nebentisch verstummt waren, auch die zwei Männer, die die Diskussion fast alleine führten, während alle anderen am Nebentisch mehr oder weniger nur zuhörten, auf seine Aufklärung hin, dieser Vergleich sei nicht irgend ein Vergleich, sondern einer von der höchsten Staatsspitze, so deutlich war das, nun schon fast beim Ausgang und also bereits in einiger Entfernung zu diesem Tisch, nicht mehr zu verstehen, und aus den paar mehr oder weniger deutlich noch zu verstehenden Wörtern, scheint es sich bei diesem Mann, den es wohl aus Ortsunkundigkeit in dieses Wirtshaus verschlagen hat, also in ein Wirtshaus, in das er in seinem Heimatort nicht gehen würde, um einen Journalisten aus Ried zu handeln, der für eine Zeitung schreibt, die Rolder Nachrichten heißen dürfte.

„Die Identitären“ sind nicht „die neuen …“, sondern die alten …

Seit dem Tag 18 dieses Monats steht diese Frage, ob „die Identitären die neuen …“ seien, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der freiheitlichen Regierungspartei in Österreich zur Bewertung. Und die Zustimmung zu diesem Kommentar fällt auch diesmal recht hoch aus.

Sechsundneunzig Prozent stimmen diesem Kommentar positiv zu, vier Prozent werten diesen Kommentar als einen negativen. So der Zwischenstand einen Tag später. Es werden wohl noch welche hinzukommen, zu den einundfünfzig bisherigen Wertern und Werterinnen. Das gewohnte Ergebnis auf dieser Website, nicht nur bei antisemitischen Kommentaren, die vor allem seit der Weihnacht 18 eine enorme Wachstumsrate auf dem österreichischen Binnenmarkt …

Gerade bei dieser Partei stellt sich doch immer eine Frage, es ist überhaupt immer die allererste Frage, die stets gestellt werden muß, wenn von dieser Seite etwas, was auch immer, kommt: Welche Quellen werden von ihr verwendet? Eben erst, an diesem Samstag, hat der Klubobmann wieder Anlaß gegeben, mit dessen und seiner Partei „Quellen“ sich auseinanderzusetzen …

Auch zu

„Sind die Identitären die neuen Juden? Die man meiden muss? Die sich verstecken müssen? Mit denen man nicht reden sollte?
PS.:
Wehret den Anfängen!“

von Peter789 ist die Frage nach der Quelle zu stellen, die Peter789 veranlassen, eine solche Frage zu stellen mit der Hohnwarnung und Hohnmahnung „Wehret den Anfängen!“ Wie dieser Kommentar über seinen antisemitischen Aspekt hinaus nach geltender österreichischer Rechtslage einzuschätzen ist, will gar nicht beurteilt werden.

Vorstellbar, daß ein solcher Kommentar auf das Wohlwollen eines freiheitlichen Landesrats stoßen könnte, bei dem bei Kritik sofort der Rechtsstaatlichkeitszertrümmerungsreflex ausgelöst wird. Durchaus denkbar, daß für diesen und nicht nur für diesen Landesrat aus dieser Partei Peter789 ein idealer Volksanwalt wäre, eine idealistische Volksanwältin wäre, um die zu ersetzen, die es wagen und sich die Frechheit herausnehmen, ihrer gesetzlichen und also rechtsstaatlichen Aufgabe nachzukommen und diese also zu erfüllen.

In welche Quelle also könnte Peter789 hineingegriffen und herausgeholt haben für eine weitere Variante „neue Juden“? Peter789 wird sich möglicherweise an die Hofburgballquelle des zurzeitigen Mit-etwas-davor-Kanzlers erinnert haben

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß Peter789 und seine Werter und Werterinnen eine Antwort erhalten wollen, die nicht die ihre schon selbst gegebene ist, aber dennoch:

Die Frage von Peter789 kann leicht wie kurz beantwortet werden.

„Die Identitären“ sind nicht die „neuen Juden“, sondern die alten Freiheitlichen …


Stottermeisters „Quellen“

Wer Johann Gudenus gestrig am 18. gehört hat, in der Frühe am Radio, hat wieder einmal bestätigt bekommen, in welchem Alp Wien erwachen würde, auch Wien (wie jetzt schon ganz bundesgebietlich Österreich täglich zum Alptraum erwacht), sollten der Klubobmann der identitären Regierungspartei und die identitäre Regierungspartei je in Wien zu einem identitären Bürgermeister und je zu einer identitären Landesregierungspartei gemacht werden. Das wäre das nächste Montagsprodukt in Österreich, ganz gleich an welchem Wochentag die Angelobung gemacht werden würde, und ein Montagsprodukt steht seit jeher für ein schlechtes Produkt, für das gemachte fehlerreich

Der Inhalt des Gesagten von Johann Gudenus ist dabei aber ganz und gar nicht zu beachten. Auch das Thema, um das es in diesem Interview geht, ist nicht zu beachten. Wesentlich sind nur die „Quellen“, die Johann Gudenus vorbringt. Und mit solchen „Quellen“ kann zu keinem Thema etwas Entscheidendes gesagt werden. Mit solchen „Quellen“ kann auch je nie etwas Inhaltliches gesagt werden, das je verdiente Inhalt genannt zu werden.

Es wäre ein Lob, zu schreiben, Johann Gudenus hat etwas gesagt. Johann Gudenus hat am 18. nichts gesagt, sondern er hat zu den mehrmaligen Fragen von Peter Daser, woher er die „Zahlen“ habe, bloß gestottert. Und das ist kein Wunder, bei solch profunden „Quellen“, die Johann Gudenus heranzieht. Solche „Quellen“ machen zwangsläufig einen jeden Menschen zu einem Stotterer.

Johann Gudenus hat sich also seinen Traum längst erfüllt, von sich sagen zu können, er ist „…meister“, aber nicht mit einem „Bürger“ davor, sondern mit „Stotter“.

Stottermeister zu Wien.

Wer je noch unsicher ist, ob ein solcher Mann und eine solche Partei nicht doch in Landesregierungsverantwortung in Wien gebracht werden sollten, sollte sich diese Stotterminuten von Johann Gudenus bis zur nächsten Wahl in Wien immer wieder anhören. Es sind beispielhafte Stotterminuten, die erahnen lassen, was für ein „Regieren“, das auf solchen „Quellen“ fußt, von einer Partei, die ihre Hand in solche „Quellen“ taucht, zu erwarten ist.

Kurz, ein Montagsregieren.

Die Stotterminuten des Johann Gudenus gestrig, 18.:

„ja die mindestsicherung neu äh das was die bundesregierung jetzt auch umsetzt und wir im nationalrat beschließen werden heuer ist ein großer wurf und wien das rotgrüne äh wien will sich hier dagegen wehren wir wissen daß in wien äh mehr als fünfzig prozent der mindestsicherungsbezieher nicht österreicher sind und äh rund siebzig prozent dieser bezieher migrationshintergrund haben“

Peter Daser: „Also diese 70 % sind eine Schätzung.“

Und Stottermeister darauf und weiter:

„äh das sind zahlen die sich ergeben haben aus äh mehreren äh recherchen das ist eine ungefähre zahl der migrationshintergrund ist auch wichtig weil wir auch jetzt bei der neuen regelung auch enthalten haben daß die herkunft auch der eltern bekanntgegeben werden sollte“

„das ist eine äh ja nicht so eine schätzung das ergibt sich aus mehreren quellen eine schätzung die sicherlich hand und fuß hat äh schauen sie tschetschenen gibt es in österreich offiziell an die äh 32 bis 35 tausend in wien werden es um die 20 tausend sein es gibt auch andere quellen äh aus dem ausland daß es weitaus mehr sein soll insgesamt wie viel in der mindestsicherung sind ist hier nicht ganz ausgewiesen das soll ja in zukunft gemessen werden der norbert hofer hat nicht gesagt daß diese 30 bis 35 tausend alle mindestsicherung beziehen äh es wird in zukunft auch zu messen sein wer von den diesen äh tschetschenen von der herkunft her tschetschenen also russische staatsbürger mittlerweile schon österreicher sind oder wer eben noch russe ist genaueres soll in zukunft gemessen werden“

„Quellen aus dem Ausland“ … Wie dieses „Quellenausland“ wohl heißt, aus dem Johann Gudenus und seine identitäre Partei seine und ihre „Zahlen“ beziehen?

Youtube dürfte es heißen.

Von seinen Aufenthalten in Youtube bringt doch des Klubobmannes Führer auch recht oft Brauchbares mit zur Verteilung …

Und von diesen „Quellen“ aus Youtube zehren viele, auch, kurz gesagt, der Führer des Führers

Auffällig dabei ist eine Zahl, die der Stottermeister nennt: „Siebzig“. Aber die „siebzig Prozent“ beziehen sich nicht auf die Menschen in Österreich, die arbeiten, aber eine Aufstockung zu ihrem vorhandenen Einkommen durch die Mindestsicherung dringend benötigen, um ihre Lebenshaltungskosten trotz Arbeit bestreiten zu können. Seine „Auslandsquellen“ werden ihm diese nicht liefern, und daß es inländische Quellen gibt, woher sollte das ein Stottermeister denn …

Das soll also weggeredet werden, daß rund siebzig Prozent trotz eines vorhandenen Einkommens, trotz Arbeit, eine Aufstockung durch Mindestsicherung bitter nötig haben, wird allen voran vom Führer des Führers massiv betrieben.

Dies macht allzu kenntlich und zeigt allzu deutlich auf, wer dieser zurzeitigen feudalschwarzidentitären Regierung in Österreich vollkommen egal ist, für wen sie ist und wen sie vertritt. Für die arbeitenden Menschen in Österreich jedenfalls ist sie auch nicht.

Österreichisches Binnenmarktwachstum

Kurz nur zum Wachstum des österreichischen Binnenmarktes.

Es ist bekannt, wie recht bemüht die zurzeitige Regierung in Österreich um den Antisemitismus … allen voran der zurzeitige Bundeskanzler, der sich in dieser Hinsicht als ein wahrer Importexperte zu erkennen gibt …

Besonders seit der Weihnacht 18 ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitär patriotischen Regierungspartei feststellbar, wie recht die Bemühungen der Regierung um den Antisemitismus fruchten.

Das wird die Regierung freuen. Ist ihr doch generell das Wachstum der Märkte ein Anliegen. Ein Markt wächst, zumindest.

Auch der gestrige Sonntag trägt wieder und weiter zum Wachstum des Binnenmarktes bei mit antisemitischen Kommentaren, die wiederum absolut mehrheitliche Zustimmungswerte aufweisen …

Welche Quellen ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich?

Eine eben in Deutschland sich in Gründung befindliche Partei aus der Kornblumenachse hat in bezug auf die Kornblume und den Nationalsozialismus in Österreich eine Formulierung verwendet: „ge- oder missbraucht“ …

Diese Formulierung erscheint durchaus passend, mehr noch, zutreffend zu sein, für die Frage:

Welche Quellen ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich?

In der Pressestunde des österreichischen Rundfunks von diesem Sonntag, dem 13.1.19, ging es um Wien, ging es um Mindestsicherung …

Der zurzeitige Bundeskanzler beschwört, es gehe ihm um Fakten. Ein Faktum aber, um nur ein Beispiel exemplarisch anzuführen, bringt er je nicht vor. Rund 70 Prozent …

Siebzig Prozent der Menschen, die Mindestsicherung beziehen, erhalten eine „Aufstockung eines vorhandenen Einkommens“. Das heißt, diese Menschen arbeiten, aber ihnen werden keine Gehälter gezahlt, von denen sie allein ihre Lebenshaltungskosten bestreiten können. Vielleicht stehen diese arbeitenden Menschen nicht in der Früh auf, weil sie erst viel später am Tag zu arbeiten beginnen, vielleicht legen sie sich in der Früh nieder, weil sie gerade von der Arbeit kommen.

Es ist dem zurzeitigen Bundeskanzler wohl nicht bekannt, wie sehr sich die Arbeitswelt gewandelt hat, daß sich in der Moderne, oder wenn Sie wollen, in der Postmoderne es auch arbeitszeitmäßig schon lange nicht mehr so zugeht wie, um eine Zahl zu nennen, vor noch sechs Jahrzehnten oder vor einhundert und mehr Jahren, als Menschen in der Dunkelheit aufbrachen, um in die Fabriken zu kommen. Oder, wenn es ihm doch bekannt ist, der zurzeitige Bundeskanzler möchte, daß diese arbeitenden Menschen noch eine minderbezahlte Arbeit in der Früh annehmen, damit sie sich dann mit zwei, drei oder vier minderbezahlten Arbeiten die Lebenshaltungskosten selbst …

Welche Quelle ge- oder mißbraucht der zurzeitige Bundeskanzler für seine Frühaussagen?

Hat er beispielsweise die Statistik der Wiener Mindestsicherung vom 26.09.18 sich angesehen und dafür herangezogen, um sie zu — was?

„Paarhufer“ würgen ihren Nahrungsbrei immer wieder hoch zum n-fachen Zerkauen, sie werden deshalb „Wiederkäuer“ genannt. Der zurzeitige Bundeskanzler ist kein Paarhufer. Eines aber dürfte er sich doch von diesen abgeschaut haben, als Landkind oder, seine Biographie wird nicht gekannt, als Kind, das zu viel auf dem Land war, das Wiederkäuen, also das Wiederholen. Und auch in dieser Pressestunde das von ihm vorgebrachte und also wiederholte Beispiel der Familie in der Mindestsicherung und der Familie ohne Mindestsicherung, von dem für ihn wohl tapferen „Verkäufer“, der mit 1600,00 Euro Frau und drei Kinder – das von ihm schon im letzten Jahr auch

Ein Paarhufer. Nein, das ist der zurzeitige Bundeskanzler nicht, aber ein Paarläufer, mit seinem Kanzler, der sich nicht bescheiden gibt, aber noch selbst eingestehen muß, er sei ja, aber halt davor mit einem …

Von seinen Mit-etwas-davor-Kanzler wird gewußt, auf welch profunde Quellen er sein Regieren

Vielleicht ist aber die Frage eine vollkommen falsche, also die Frage: Welche Quellen der zurzeitige Bundeskanzler ge- oder mißbraucht?

Und es ist eher die Frage angebracht.

Bleibt ihm, dem zurzeitigen Bundeskanzler, einfach keine Zeit mehr für andere Quellen, keine Zeit mehr für das gründliche Studieren und vor allem für das Verstehen, weil ihm sein Mit-etwas-davor-Kanzler ohnehin ständig seine recht brauchbaren Quellen zeigt und ständig überhäuft mit seinen profunden Quellen, die er, nicht der zurzeitige Bundeskanzler, irgendwo in seinem „Netz“ gefunden hat?

Ein Netz, eine Schreibgemeinschaft, eine Schreibe

Die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich haben nun, wie es aussieht, einen Weg gefunden, um möglichen Alpträumen, die das vergebliche Löschen von antisemitischen Kommentaren ihnen verursachen könnten, zu entgehen: antisemitische Kommentare einfach nicht mehr zu löschen.

Sie wollen sich wohl auch nicht mehr, kurz gesagt, gegen den Willen ihrer Schreibgemeinschaft stellen. Waren es gestern, am 12.1.19, noch rund neunundfünfzig Prozent, so sind es am 13.1.19 bereits rund siebenundsechzig Prozent, die einem antisemitischen Kommentar zustimmen. Zwei Drittel. In Österreich nicht nur eine absolute Mehrheit, sondern eine, um die Verfassung zu ändern.

Sie wollen durch das Nichtlöschen darüber hinaus wohl auch bekunden, sie sind mit ihrer Schreibgemeinschaft eins, nichts Trennendes ist zwischen ihnen und ihrer Schreibgemeinschaft, sie sind eine Schreibe, eine Schreibgemeinschaft, ein Netz, oder anders formuliert, wie es früher gesinnungsgemäß hieß, ein Volk, eine Gesinnung, eine Volksgemeinschaft, die ein Mann aus Deutschland zur Zeit wieder so beschwört, dem ein Patriot aus Österreich ein Sehnsuchtsführer …

Wer meinen möchte, ach, das sei doch ein harmloser und gar nicht so sehr antisemitischer Kommentar, der auf dieser Website mit bereits einer Zwei-Drittel-Mehrheit an Zustimmung auf weitere Zustimmung wartend veröffentlicht ist, ist zu sagen, die Intention dieses Kommentars ist eine antisemitische. Dieser antisemitische Kommentar von Biersauer fügt sich auch ein in das gesinnungsgemäße Weltbild von Biersauer, das ein rassistisches und frauenfeindliches ist.

Und stets erhält Biersauer für seine aus Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Rassismus gespeisten Kommentare, die seine gesinnungsgemäße Weltanschauung recht genau wiedergeben, höchste Zustimmungen, wie in den Kapiteln zu lesen ist, die zu schreiben waren, auch wenn diese mit Widerwillen geschrieben wurden. Aber Biersauer ist, und im Fall von Biersauer darf angenommen werden, Biersauer ist ein Mann, ein älterer Mann, ein wohl auch finanziell recht gut abgesicherter alter Mann, bei weitem nicht der einzige, der sich einem solchen Weltbild mit Leidenschaft hingibt. Und das ist nicht verwunderlich. Denn. Kurz zusammengefaßt — —

Nein, noch nicht, davor noch etwas. Auf welche profunde Quellen sich Biersauer bezieht und zu diesen gleich verlinkt, das sind wahrlich handfeste Quellen, auf die er stolz sein kann, werden diese in Österreich nicht von irgendwelchen Dahergelaufenen, sondern von Männern, die einmal auch im Parlament

Profunder sind nur von einem Mann in Österreich die Quellen noch, die ihm zu verbreitende Wissensbasis sind, aber das ist verständlich, daß seine Quellen noch profunder als die von Biersauer sind, er, nicht Biersauer, regiert zur Zeit, als Kanzler in Österreich, auch wenn er, nicht Biersauer, einschränken muß, es steht noch etwas davor …

— — Ein Netz, eine Schreibgemeinschaft, eine Schreibe.