Notwendige parlamentarische Auseinandersetzung mit freiheitlicher Gemein-Schaft

Parlamentarische Anfrage - Antwort von Gerhard Deimek - freiheitlicher NRWie notwendig es ist, endlich auch forciert auf parlamentarischer Ebene mit freiheitlichen Abgeordneten sich auseinanderzusetzen, sie eindringlich zu befragen, ob Morddrohungen, Menschenhatz, Gewaltaufrufe für sie legitime Mittel sind und von ihnen als willkommene Unterstützung ihrer Gesinnungsarbeit verstanden werden, legt mit seiner recht raschen Antwort der freiheitliche NR Gerhard Deimek auch noch einmal nachdrücklich nahe, die er, wie in der Collage gelesen werden kann, als Reaktion schickte zu: Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft.

Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft – Der letzte Haxenspreizer

Parlamentarische Anfrage - Der letzte HaxenspreizerWahrscheinlich hätte Ministerin Heinisch-Hosek auf die unnötige blauplumpe parlamentarische Anfrage betreffend „Haxenspreizer“ keine Antwort finden können, die das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht dazu gereizt hätte, einen Kommentar abzusondern. Aber sie hätte es dem freiheitlichen Medium unendlich viel schwerer machen können, als sie es mit ihrer parlamentarischen Antwort machte. Wenn sie beispielsweise auf die vorbildliche und sofortige Entfernung dieses Getränkeplakates hingewiesen hätte, wenn sie auf die breite Entrüstung, Verurteilung und so weiter durch sozialdemokratische Funktionäre und Funktionärinnen hingewiesen hätte.

Wie vorbildhaft schnell dieses Getränkeplakat entfernt wurde, wie scharf es durch sozialdemokratische Mandatare und Mandatarinnen verurteilt wurde, muß nicht wiederholt werden. Über das rasche Handeln und über die scharfen Reaktionen wurde bereits genug geschrieben, und kann hier alles nachgelesen werden. Das alles wurde von der freiheitlichen Gemein-Schaft in ihrer parlamentarischen Anfrage nicht erwähnt, und wird auch jetzt von der freiheitlichen „Unzensuriert“ nicht erwähnt. Und das ist verständlich. Denn nur durch entscheidende Auslassungen ist es Freiheitlichen möglich, Vorwürfe zu erheben. Aber, wie nachgelesen werden kann, sind auch diesmal die Vorwürfe nicht haltbar.

Mit der ungeschickten Beantwortung allerdings hat es Minister Heinisch-Hosek dem freiheitlichen Medium sehr leicht gemacht, einen Vorwurf zu konstruieren. Ungeschickt ist menschgemäß zurückhaltend formuliert. Ironisch formuliert, im Angesicht der „Kronen Zeitung“ aber darf nicht abgeleugnet werden, was im Parlament … Auch das kann hier nachgelesen werden. Es ist auch ärgerlich aus einem persönlichen Grund, es muß noch einmal etwas zum „Haxenspreizer“ geschrieben werden. Es ist zu hoffen, daß es heute wirklich der letzte Haxenspreizer ist, der …

Auf den heutigen Bild-Diebstahl und das Abschreiben durch die „Unzensuriert“ wäre hier nicht mehr eingegangen worden. Denn es ist nicht der erste Bild-Diebstahl und nicht das erste Abschreiben. „Unzensuriert“ hat heute wohl aus der parlamentarischen Anfrage den freiheitlichen Abgeordneten das gestohlene Bild genommen und abgeschrieben¹, und die freiheitlichen Abgeordneten haben das Bild ohne Erlaubnis verwendet und abgeschrieben, wie nachgelesen werden kann: Wieder eine unnötige parlamentarische Anfrage der blauplumpen Gemein-Schaft.

Das alles wäre zu ignorieren gewesen. Nicht mehr wert, zu erwähnen. Denn ist bloß lachhaft, wenn sich gerade freiheitliche Abgeordnete und freiheitliche Medien zu Anwältinnen der Frau … Aber auch das wurde schon ausführlich beschrieben und kann ebenfalls hier nachgelesen werden.

Aber das Instrument der parlamentarischen Anfrage brachte doch eine neue Idee, mehr, eine Forderung. Genauer, das Fragerecht der Abgeordneten zur Überprüfung der Regierung als Beispiel dafür zu nehmen, um einmal die freiheitlichen Abgeordneten im österreichischen Parlament eindringlich zu befragen, ob es für Abgeordnete des österreichischen Parlaments angeht, in einem Medium zu schreiben, in der allenthalben Morddrohungen, denen zugestimmt wird, gepostet werden, die nicht gelöscht werden. Weshalb treten freiheitliche Mandatare trotz des Informiertwerdens dem nicht entgegen. Um dafür nur das aktuellste Beispiel vom 31. August 2014 anzuführen: Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben.

¹ Es scheint zum Abschreiben so eine Art Übereinkunft zu geben. Einmal schreibt „Unzensuriert“ von freiheitlichen Abgeordneten ab, dafür ein anderes Mal wieder freiheitliche Abgeordnete von „Unzensuriert“. Auch dafür ein Beispiel: Freiheitliche Abgeordnete mißbrauchen das Parlament und vergeuden ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für Groschengschicht’n. Was dabei herausgekommen ist, kann nachgelesen werden: Menschenhatz und Gewaltaufrufe gegen Menschen auf freiheitlicher „Unzensuriert“.

Werner Neubauer, freiheitlicher NR, als „Putschist“ auf Twitter?

Werner Neubauer Twitter

„Werner Neubauer – @Putschist’s Tweets are protected.“

Im Zuge des Schreibens von Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol hat sich eine Frage der beunruhigenden Art ergeben.

Es gibt auf der Plattform des Unternehmens Twitter einen Werner Neubauer, der „Putschist“ als Username verwendet. Das Bild dazu zeigt Werner Neubauer, den freiheitlichen NR. Wenn es tatsächlich der Account vom freiheitlichen NR ist, noch dazu ein nicht öffentlicher, kommt ein seltsames und unbehagliches Gefühl auf, wenn ein Abgeordneter des österreichischen Parlaments sich als „Putschist“ … Bei einem Jugendlichen etwa würde ein solcher Nickname nicht überraschen, bei einem Erwachsenen aber, der möglicherweise ein gewählter Mandatar ist, überrascht es doch einigermaßen, läßt über seine Einstellung beispielsweise zur Demokratie nachdenken, was sagt das aus über ihn aus …

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können.

Daß es der Zugang von Werner Neubauer tatsächlich sein könnte, dafür spricht einiges. Zum Beispiel, hat auch ein anderer freiheitlicher Mandatar einen sehr sprechenden Benützernamen auf der Plattform des Unternehmens Twitter: „HJenewein“ … Vor allem aber, daß Benjamin Bixner, Landesjugendsprecher und Gemeinderat der „Süd-Tiroler Freiheit“, wie in der Collage gesehen werden kann, auch an den „Putschisten“ twittert, eben in Angelegenheiten von Südtirol. Wie kommt er gerade sonst auf die Idee, nicht nur an He.-Chr. Strache und FPÖ-TV und FPÖ-Tirol, sondern auch an den „Putschisten“ die APA-Meldung zu senden, in der eben auch Werner Neubauer … Durchaus vorstellbar, daß Twitter-Adressen persönlich ausgetauscht wurden, zum Beispiel als Werner Neubauer nach Südtirol zum Gedenken an Sepp Kerschbaumer

Aber Werner Neubauer wird das aufklären können. Und sollte das tatsächlich sein Benützername sein, wird er wohl auch erklären können, wie das zu verstehen ist, wenn ein österreichischer Abgeordneter sich als „Putschist“ … Er wird dann auch erzählen können, was er in dem nicht öffentlich zugänglichen Bereich für Aktivitäten nachgeht …

Freiheitliche Gemein-Schaft: Politischer Kampf und Gesinnungsleben für die „Braunen“ von Südtirol

Freiheitliche Gedenkschrift für TerroristenWerner Neubauer, freiheitlicher NR, hat, berichtet das freiheitliche Medium, eine Gedenkschrift verfaßt, für einen „Freiheitskämpfer“, eine Broschüre über die „bewegten Jahre des Freiheitskampfes der sechziger Jahre“ in Südtirol. Eine Gedenkschrift für einen Bauern, „der sich als einer der verdientesten Freiheitskämpfer ausgezeichnet …“

Südtirol - Eines der steuergeldfinanzierten freiheitlichen SteckenpferdeWie lange müssen Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich noch für freiheitliche Steckenpferde zahlen? Es mag ja sein, daß Werner Neubauer diese verklärende Gedenkschrift in seiner Freizeit geschrieben hat und nicht in den Sitzungen des österreichischen Parlaments. Zugleich aber ist es eine Tatsache, daß die freiheitliche Gemein-Schaft für ihre Steckenpferde Steuergeld verschwendet, ihre Steckenpferde in ihrer steuergeldfinanzierten Zeit reitet, etwa durch parlamentarische Anfragen, wie sie auch Werner Neubauer mit seinen Kameraden zu diesem „Freiheitskämpfer“ und dessen Ermordung einbrachte. Es mag auch sein, daß Martin Graf in seiner Freizeit nach Südtirol fuhr – seinerzeit in seiner Zeit, aber er trat, denn ein Inhaber von einem der höchsten Ämter des Staates bleibt das auch in einer seiner Freizeit, als III. Präsident NR auf, um einem Attentäter die Ehre zu erweisen, weil er für ihn auch ein „Freiheitskämpfer“ war, wie nachgelesen werden kann in Dr. Martin Graf fährt nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken.

Neubauer - Kerschbaumer - SüdtirolGegen diese freiheitliche Verklärung wird beispielsweise empfohlen zu lesen, was Claus Gatterer 1964 in „Die Zeit“ schrieb unter dem Titel: „Die ‚Braunen‘ von Südtirol – Hinter den Bombenlegern stehen neonazistische Gruppen“. Aber es ist nicht nur etwas über die Terroristen zu erfahren, sondern auch sehr viel über die freiheitliche Gemein-Schaft.

Burger - Südtirol - StracheUnd wenn Ihnen der in diesem Artikel oft genannte Norbert Burger noch irgend etwas sagen sollte, irgendwie in Erinnerung sein sollte, dann wissen Sie, daß dieser Artikel auch davon erzählt, daß es in der freiheitlichen Gemein-Schaft seit damals im Grunde nichts bewegt hat, wofür auch He.-Chr. Strache exemplarisch steht, mit seinem Südtirol-Steckenpferd, mit seinem einst „familiären Verhältnis zum Vater seiner damaligen Verlobten, Norbert Burger, dem Gründer der österreichischen Nationaldemokratischen Partei (NDP), die 1988 wegen NS-Wiederbetätigung verboten worden war.“ Aber in diesem Artikel werden Sie auch von der Burschenschaft Olympia lesen, ja, das ist jene, die mit Martin Graf enorme mediale Aufmerksamkeit … Ein paar Stellen aus diesem Artikel wurden in die Collage aufgenommen, aber auch das Zitat über das „familiäre Verhältnis“ von He.-Chr. Strache zu Norbert Burger. Zitiert allerdings aus „Metapedia“, weil „Wikipedia“ gar so „deutschfeindlich“, wie nachgelesen werden kann in: Extremismus-Experte der freiheitlichen ZZ: „Antirassistische Gymnasiasten KZ-Leiter von morgen“

Fellners Österreich: „Sotloff war im August 2013 in Syrien verhaftet worden“

Fellners Österreich - Verhaftet - BahFür die zweite Umsonst in Österreich ist also, schreibt heute am 3. September 2014 die fellnerische, ist der ermordete Journalist „verhaftet worden“. Hierzulande heißt es, wer verhaftet wird, muß etwas angestellt haben, oder auch, wer ganz unschuldig ist, wird nicht verhaftet. Was also hat Steven Sotloff angestellt, daß er „verhaftet“ worden ist? Nichts. Er ist auch nicht „verhaftet“ worden. Er wurde entführt. Er wurde als Geisel genommen. Von jenen, die nun seine Mörder und Mörderinnen wurden. Bloß die zweite Umsonst schafft es, einer Bande von Mördern und Mörderinnen mit staatlicher Autorität auszustatten, Verhaftungen

Die verbrecherische und mordende IS oder ISIS oder ISIL – egal wie sie sich bezeichnen oder bezeichnet wird, am besten jetzt schon so über sie reden, wie sie nach ihrem Verschwinden im Rückblick genannt werden wird: Mordwüstenbande – wird sich vielleicht schon bei Wolfgang Fellner höchstpersönlich dafür bedankt haben, für sie in Österreich die Propaganda abzudecken. Nicht allein nur durch den heutigen Artikel, wird etwa an das Hochschreiben von einem jungen Erwachsenen am 1. September 2014 zu einem „Rockstar“ … Möglicherweise denkt die Mordwüstenbande schon an Einsparungen, eine Abteilung Österreich-Propaganda benötige sie ja eigentlich nicht mehr. Das erledige die zweite Umsonst ohnehin bitter hervorragend …

Wenn morgen in der Frühe auf dem Weg zur Arbeit in der Schnellbahn von Bruck an der Leitha nach Hütteldorf die Jugendlichen mit der zweiten Umsonst gesehen werden, für die das eine richtige Zeitung sei, weil sie ja geheftet ist, wird unweigerlich daran gedacht werden müssen, wie viele dieser Jugendlichen werden sich angezogen fühlen, von diesem „Staat“, der mit Verhaftungen durchgreift, und es nicht nur bei Verhaftungen mit anschließender Freilassung beläßt, sondern auch straft, hart straft. Wie viele der Jugendlichen haben sich auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf die Suche nach dem „Rockstar“ gemacht? Haben ihn gefunden und sind gleich seine „Freunde“ geworden. Manche haben vielleicht etwas länger dazu gebraucht. Gestern waren es noch unter …, heute sind es bereits …

Und das von der zweiten Umsonst zu dem heutigen Artikel über die Verhaftung ist ein aus dem Propagandavideo gezogenes Bild mit zusätzlich noch stehengelassenem Text in arabischer Schrift der Mörderinnen und Mörder von Steven Sotloff. Es verbietet sich eigentlich von selbst, Propagandamaterial von Verbrechern und Mörderinnen zu verwenden. Darüber wurde, das muß nicht wiederholt werden, schon ausführlich geschrieben in Der mordende Hilfelose in der Wüste.

Der Artikel über die Verhaftung ist unterzeichnet mit „(bah)“. Das wäre als Kommentar dazu schon mehr als ausreichend …

Bah!

Wachsende Zustimmung auf freiheitlicher „Unzensuriert“ für das „Umlegen dieses“ Buben

Das Urteil über sein Verantwortungsbewußtsein spricht das freiheitliche Medium, für das beispielsweise auch eine Frau schreibt, die österreichische Bundespräsidentin werden wollte und im österreichischen Parlament sitzt, selbst, wenn es solche Kommentare zu seinen Kommentaren stehen und auch weiter zuläßt, daß weitere hinzukommen, wie dieser am 29. August 2014:

„Mit Herkules ins Heimatland bringen und Flughafengebühen sparen— langsamer Tiefflug Klappe auf Steigflug Vollgas fertig“,

Freiheitliche Unzensuriert - Steigerung der Zustimmung zum Umlegenwie Sie der Collage ebenfalls entnehmen können, in der gegenübergestellt wurde, wie viele innerhalb von drei Tagen diesen unbarmherzigen Vorschlägen bereits zustimmten, aber ach nur, weil sie alle ein gar so liebendes Herz für Tiere haben, wie hier am 28. August 2014 bereits ausgeführt wurde in

Wie sie mit Menschen umgehen wollen, hätten sie die Macht, so gehen sie mit Tieren um.

Um das einzige und zugleich nicht offen ausgesprochene Wahlversprechen, das die freiheitliche Gemein-Schaft je zu halten imstande ist, nämlich das Aufhussen der Menschen gegeneinander, dafür ist ihr jedes Mittel recht, auch die Verbreitung, daß Aberkennung des Menschseins und Mord wieder als die am Ende einzig mögliche zu scheinenden Lösungen …

Auch am Beispiel Wohnbau – Wie Freiheitliche Menschen gegeneinander aufhussen

Unter Arbeit verstehen Freiheitliche HussenWie die Collage zeigt, mußte im Mai 2014 schon darüber geschrieben werden, wie die freiheitliche Gemein-Schaft auch durch Angriffe gegen den sozialen Wohnbau versucht, ständig das Gesellschaftsklima zu vergiften. Und nun legt am 29. August 2014 das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft nach, und schreibt wieder gegen das „Wohnodell mit interethnischer Nachbarschaft“. Ob der Wahrheitsgehalt damit noch einmal verdünnt oder die Lüge wurde verdickt – einerlei. Fakten und Daten zählen für das freiheitliche Medium nicht, was für „Unzensuriert“ einzig zählt, ist das Vergiften des Gesellschaftsklimas. Gemeinsam mit den gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren. Wie in

Freiheitliche Mandatare gönnen Menschen keinen sozialen Wohnbau mit Wellnessbereich

gelesen werden kann, verbreiten freiheitliche Funktionäre die verdünnten oder verdickten „Daten und Fakten“ ihres Mediums weiter, von He-Chr. Strache aufwärts …

Sand in den Sandkisten Hütteldorfer Straße 130 und Heinrich-Collin-Straße

Photographiert am 30. August 2014 beim Rundgang durch die Wohnhausanlagen Heinrich-Collin-Straße und Hütteldorfer Straße 130.

Wie sehr die freiheitliche Gemein-Schaft eine gemeine aus der Vergangenheit ist, zeigt auch dieses neuerliche Geschreibe über die zwei Wohnhausanlagen wieder eindrücklich. Um das Gesellschaftsklima zu vergiften, muß sie weit in die Vergangenheit gehen. Denn, wie der konkrete Fall exemplarisch zeigt,  für das Aufhussen der Menschen gegeneinander, für das Ausspielen der Menschen muß sie auf ein Vorkommnis vor zwölf Jahren zurückgreifen. Vor zwölf Jahren dürfte es in der Wohnhausanlage Hütteldorfer Straße 130, aus welchen Gründen auch immer, keinen Sand in der Sandkiste gegeben haben. Vor zwölf Jahren! Das, was vor zwölf Jahren war, reicht der freiheitlichen Gemein-Schaft, um heute eine Benachteiligung für die Menschen, die sie als „inländische“ bezeichnet, zu konstruieren. Das Einzige, was die freiheitliche Gemeinschaft für Gegenwart und Zukunft anzubieten hat, ist das Ausspielen der Menschen, das Aufhussen der Menschen gegeneinander.

Wer heute, am 30. August 2014, nach Hütteldorf fährt, die Wohnhausanlagen Hütteldorfer Straße 130 und Heinrich-Collin-Straße besucht, wird Sandkisten mit Sand sehen, wird einen Gebäudekomplex in der Hütteldorfer Straße 130 sehen, in dem auch ein Kindergarten untergebracht ist, in dem es Geschäfte, Lokale, eine Bücherei, Praxen von Ärzten und Ärztinnen gibt, auch einen sogenannten Fußballkäfig auf der Rückseite in der Heinrich-Collin-Straße. Aber Freiheitliche fahren nicht in die Hütteldorfer Straße. Denn sonst könnten sie das nicht schreiben, daß es keinen Sand in der Sandkiste gibt. Heute fahren sie nicht in die Hütteldorfer Straße und auch schon vor zwölf Jahren nicht. Denn für ihr Aufhussen müssen sie auf einen Bericht aus dem Jahr 2002 zurückgreifen, zu dem „Unzensuriert“ auch verlinkt, auf einen Bericht des grünen Funktionärs Wolfgang Krisch, der sich vor zwölf Jahren um Verbesserungen bemühte. Wenn es um Verbesserungen geht, fehlt die freiheitliche Gemein-Schaft gänzlich. Aber für Verbesserungen ist die freiheitliche Gemein-Schaft nicht zuständig, sie ist nur für eines zuständig: für das Aufhussen der Menschen gegeneinander. Und für das Aufhussen verläßt die freiheitliche Gemein-Schaft auch nicht die nobelsten und feinsten Adressen in der Stadt, wo sie sich am liebsten aufhält und logiert als die Partei des sogennanten kleinen Mannes …

Beispielsweise im Hotel Bristol.

Oder im Palais Epstein.

Oder im Palais Liechtenstein.

Das Einzige, was die freiheitliche Gemein-Schaft für ihr Aufhussen benötigt, ist ein Internet-Anschluß. Und den gibt es in den Palais. Und dann ackert sich die freiheitliche Gemein-Schaft durch das Internet und findet jahrzehntealte Berichte, die sie für ihr Aufhussen mißbraucht, und meint, daß ist die „Arbeit“, für die sie von den Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen reichlich bezahlt wird, für die sie gewählt wird. Aber die von ihr mißbrauchten Berichte für das Hussen erzählen auch eindrücklich davon, wer tatsächlich arbeitet, wer tatsächlich sich um Verbesserungen bemüht, das sind keine Freiheitlichen, es sind andere, wie im konkreten Fall ein grüner Bezirkspolitiker.

Abschließend ist noch unmißverständlich klarzustellen, es wurde hier kein Verteidigungslied oder gar ein Loblied auf grüne oder sozialdemokratische Politik geschrieben. Um beim hier konkret angesprochenen sozialen Wohnbau zu bleiben, auch hier kann noch vieles verbessert werden, anders gemacht werden. auch in der Wohnhausanlage Hütteldorfer Straße 130 und in der gleich dahinter sich befindlichen Wohnhausanalage Heinrich-Collin-Straße, wenn etwa an die Verbotsschilder gedacht wird, was Kinder und Jugendliche dort nicht dürfen … Im Gegensatz aber zur freiheitlichen Gemein-Schaft arbeiten die zwei Parteien, bemühen sich die zwei Parteien wenigstens, während die freiheitliche Gemein-Schaft nur in den feinsten Hotels herumsitzt, von Rolex und Palästen träumt und im Internet furcht, um wieder was zu finden, das Jahrzehnte zurückliegt,  zur Aufwiegelung

Wie sie mit Menschen umgehen wollen, hätten sie die Macht, so gehen sie mit Tieren um

Freiheitliche Unzensuriert - Kinder umlegen

Patriotismus auf Unzensuriert.at: „Diese menschliche Schwein gehört genauso umgelegt wie das echte.“

Es konnte nicht ausbleiben, daß das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft das brutale Vorgehen der Buben gegen Wildschweine aufgreift, um es parteipolitisch zu mißbrauchen. Aber gerade dieser Fall zeigt die gelungene Integration¹. Zu dieser Art von Integration – das stimmt schon und wäre auch erschütternd – hat die rot-grüne Landesregierung in Wien nichts beigetragen. Und die auf so schreckliche Weise integrierten Knaben haben eines eben noch nicht gelernt – sie sind ja auch noch sehr jung –, in Österreich werden Tiere nicht beim Wandern in einem Tiergarten gequält, sondern industriell für das christsonntägliche Schnitzel, das es jeden Tag zu geben hat, oder auf der Jagd oder bei der Freude über die eigenen Kinder, wie herzig und lustig sie auf den kleinen Pferdchen, die im Wiener Prater den ganzen Tag im Kreis, immerzu im Kreis …

Tierqual in Österreich

Im Land der Tierliebe.

Und die Erwachsenen, die auf Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft die härtesten Vorgehen gegen die vier Buben fordern, auch ihren Tod, wissen schon, warum sie fürchten müssen, was aus diesen vier Buben einmal werden könnte, wenn sie erwachsen sind. Soweit kennen sie, die Erwachsenen, sich selbst, mit ihren harten und brutalen Strafvorschlägen nicht nur gegen diese vier Buben, sondern gleich auch gegen deren Eltern und nicht nur gegen deren Eltern, sondern gleich gegen alle, die für sie keine „Einheimischen“ sind. Freilich können die Erwachsenen nicht so über sich selbst schreiben, sondern müssen es den vier Buben unterstellen, daß sie einst Erwachsene werden, wie sie …

Das werden aber die vier Buben schon noch lernen, daß in Österreich alles gesetzlich ordnungsgemäß ablaufen muß, auch das Quälen und Ermorden. Hat Alois Stöger, der nun für ein anderes Ressort zuständig sein wird, es eigentlich noch geschafft, die Besatzdichte in Tierfabrikshallen gesetzlich zu erhöhen?

Die vier Buben haben mit ihrem schrecklichen Verhalten im Lainzer Tiergarten eines bewiesen, sie haben einen österreichischen Hintergrund. Aber eben, jung wie sie sind, noch ungeschickt und tollpatschig, aber sie werden das schon noch lernen, wie hierzulande recht gequält wird. An ihren Umgangsformen und Verbergensstrategien des Quälens müßen sie noch feilen. Sonst sind sie bereits perfekte Österreicher. Möglicherweise träumen gerade Christschwarze davon, daß diese Buben einst in die ÖVP eintreten werden, deren Mitglieder gerne auf die Jagd gehen. Aber es ist eher zu befürchten, daß die Buben, haben sie einst ausgelernt, im Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft Kommentare hinterlassen werden … Auf der Plattform der freiheitlichen Gemein-Schaft, die ehrenreich stolz ist auf ihren ungebrochenen Patriotismus, den einer oder eine aus der Schreibstaffel als Pseudonym erwählt hat, um klar zu machen, was von diesem Patriotismus zu erwarten ist:

„Diese menschliche Schwein gehört genauso umgelegt wie das echte.“

Und wenn die Buben einst solche Erwachsene geworden sind, die sich in die Schreibstaffel der freiheitlichen Unzensuriert einreihen, in wohliger Erinnerung an ihr Quälen von Tieren, an ihre Experimente mit Fröschen und Käfern, werden sie auch gelernt haben, wie eigene Taten und Verbrechen des sogenannten eigenen Volkes verharmlost werden können, wie es „Peter_“ – der Unterstrich soll wohl darauf hinweisen, daß dieser Schreibstaffelmensch seines Geschlechts nicht sicher ist – im Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft lehrt:

„… eigentlich wars ja ein Fall von besonders grausamen Genozid: 4 Moslemschweine bringen 1 oesterreichisches Schwein um!“

PS Wie lange wohl der Vorschlag, die Buben „umzulegen“ veröffentlicht bleiben wird, ein Mordaufruf, der Unterstützung findet? Auch so lange wie die anderen Kindermordphantasien im freiheitlichen Medium? ungelöscht bis heute.

PPS Vielleicht ist den vier Buben der urösterreichische Franz Ferdinand ein Vorbild. Um über 270.000 Tiere zu ermorden, muß sehr früh im Leben begonnen werden, vor allem wenn man nicht aus einer reichen Familie stammt, wie arch-duke Habsburg.

¹ Eigentlich zeigt dieser Fall ein weiteres Mal, wie überflüssig das Gerede von der Integration ist. Es kommen ohnehin nur Menschen nach Österreich mit österreichischem Hintergrund. Wie entspannt könnte die Lage sein, gäbe es nicht dieses trennende Gerede von der Integration und den Hintergründen, das alles in einer, um ein Mode-Wort aufzugreifen, in einer globalisierten Welt ohnehin längst schon überholt ist.

Noch eine Anzeige, Michael Köhlmeier, und Andreas Mölzer wird zum Bundespräsidenten gewählt

Freiheitliche StrukturleistungenEs war vorauszusehen, daß die Anzeige gegen Andreas Mölzer zu keiner Verurteilung führen wird, sondern ganz im Gegenteil, zu einem Triumph für Andreas Mölzer und auch für den Mitangezeigten „H***C***S“. Womit wieder einmal bewiesen wurde, das Gericht ist nicht der geeignete Ort für die Auseinandersetzung, um Menschen davon abzuhalten, die freiheitliche Gemein-Schaft zu wählen, Menschen argumentativ klar und deutlich zu vermitteln, weshalb es bei der freiheitlichen Gemein-Schaft um eine gänzlich unwählbare …

Andreas Mölzer Verfahrenseinstellung

Begründung der Staatsanwaltschaft, kein Verfahren einzuleiten.

Es ist menschgemäß polemisch, Michael Köhlmeier zu schreiben, eine Anzeige noch und Andreas Mölzer wird zum nächsten Bundespräsidenten gewählt. Aber Postings in österreichischen Tageszeitungen zur Bekanntgabe der Verfahrenseinstellung liefern den realen Stoff für diese Polemik. Denn nicht wenige Leser und Leserinnen gaben zu den Berichten Kommentare ab, in denen der Wunsch geäußert wurde, Andreas Mölzer möge der nächste Bundespräsident …

Was lieben Hofer und StracheEs mag Michael Köhlmeier und den Tausenden von Menschen, die sich seiner Anzeige anschlossen, hoch angerechnet werden, erschüttert zu sein über die mölzerische Wortwahl, aber zugleich muß allen diesen angelastet werden, politisch war und ist das nicht. Es ist sogar bedenklich, wie leichtfertig und unhinterfragt Tausende Menschen sich Michael Köhlmeier angeschlossen haben, um eine Handlung zu setzen, die keine förderliche war und je sein wird, sondern bloße Beihilfe für die freiheitliche Gemein-Schaft. Denn es ist klar, daß jedwede Bestätigung einer Verfahrenseinstellung eine Urkunde für die freiheitliche Gemein-Schaft ist. Eine Urkunde, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft erfolgreich hausieren gehen kann, jedwede Kritik an ihr abschmettern kann, mit dem Hinweis darauf, daß die Vorwürfe gegen sie gerichtlich nicht halten, sie vor dem Gesetz weißer als weiß … Wie leicht es der freiheitlichen Gemein-Schaft gemacht wird, beispielsweise ihre Hetze in eine Hetze gegen sie zu verdrehen …

Eigentlich ist nicht Michael Köhlmeier erster Adressat, sondern es muß  jener Mensch sein, der die erste Anzeige vor ihm einbrachte, nämlich „M***B***“, wie er in der Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft Wien anonymisiert genannt wird. Aber dem unbekannten M***B*** sind nicht Tausende von Menschen als Prominzenzgehorsame gefolgt, sondern ihnen, deshalb aber bleiben Sie nicht erster Adressat, sondern aufgrund Ihres Berufes eines Schriftstellers.

Dem Volk abgepresste PalästeMit Ihrer Anzeige hinkten Sie also M***B*** hinterher. Der Schriftsteller hinkt hinterher. Ist das das gültige und alles aussagende Bild über den gegenwärtigen Stand der Literaten und Literatinnen in Österreich? Ist das der heutige Zustand der Literatur in Österreich? Wie dieser breit medial vermittelt wird durch das breite Auftretenlassen eben genau dieser uninformierten und unpolitischen Schriftsteller? Schriftstellerinnen müssen gar nicht sonderlich erwähnt werden, denn es sind doch in der Hauptsache die Männer, die auftreten und auftreten dürfen, die auch dieses Bild öffentlich malen. Der als Intellektueller abgedankte Literat, der als ein politisch Kopfloser medial vorgeführt wird und sich öffentlich vorführen läßt.

Unpolitisch hinterherhinken.

Eingespannt in Netzwerke, die sie so leicht Vorwürfen aussetzen. Unbeabsichtigt Beihilfe leistend gerade jenen, gegen die sie auftreten, gegen die sie meinen aufzutreten. Diese Anzeige zeigt doch wieder einmal deutlich, das Gericht ist kein Ort der Politik, kein Ort der Kritik. Auch diese Anzeige zeigt wieder einmal deutlich ein unverantwortliches Agieren auf. Denn eine diffuse Anzeige wegen Verhetzung und Wiederbetätigung kann nur zu einer Verfahrenseinstellung führen und somit zu einer unfreiwilligen Unterstützung von denen, die …

Und, Verhetzung braucht eine Adresse, an der sie willig aufgenommen und in Wahlen mit Stimmen belohnt wird. Es kann Verhetzung zwar zu Verurteilungen nach dem Strafgesetz führen, aber kein Gericht kann die Stimmenbelohnung der Hetzer und Hetzerinnen durch Wähler und Wählerinnen stoppen, oder, gar eindämmen, verhindern. Und was ist Wiederbetätigung ohne Stimmbelohnung in Wahlen? Eine Lächerlichkeit. Eine Armseligkeit. Ein hilfloses Umsichschlagen und eine bedauernswerte Vorführung von mannigfachen und mannigfaltigen Unzulänglichkeiten und Unfähigkeiten. Und was ist eine ungehörte und nicht angenommene Verhetzung? Eine Lächerlichkeit. Eine Armseligkeit. Ein hilfloses …

Identitäre Gemein-SchaftUnd hat diese Anzeige irgend etwas gebracht? Nichts. Zum einen hat Andreas Mölzer nicht deshalb seine Kandidatur abgegeben, zum anderen ist mit Harald Vilimsky … Es können gar nicht so viele angezeigt werden, wie die freiheitliche Gemein-Schaft Anzeigbare, besser und genauer, Unwählbare gebiert. Für diese ihre Gesinnungsnachkommengebärleistungen hätte in anderen schrecklichen Zeiten ein eigener Orden erfunden werden müssen, um sie auszeichnen zu können.

Uninformiert hinterherhinken.

UNach Mölzer nach Vilimsky nachnd wenn Informationen schon einmal eingeholt werden, kann es gemeingefährlich werden, wenn es öffentlich passiert. Ob Michael Köhlmeier sich noch erinnert, wie viele Fragen er an Udo Ulfkotte noch gehabt hätte, wäre die Sendezeit … Einen Informanten vom Kaliber eines Udo Ulfkotte anzuzeigen, das allerdings … Vielleicht hätte auch wer voranschreiten …

Wenn gewisse Wörter und mit denen zusammengesetzte Wörter bitter aufstoßen, wie beispielsweise „Neger“ und „Negerschwärze“, können Sie Ihre nächste Anzeige, jetzt, wo sie schon mit dem Bezirksgericht zwar keine heitere, aber doch Erfahrungen gemacht haben, einbringen, nämlich gegen den Verlag „Suhrkamp“, der heuer „Die Elf“ von Pierre Michon in deutscher Sprache herausbrachte, in dem von „Neger“ und „Negerschwärze“ … Um die Anzeige ebenso handfest abzustützen, könnte ein weiterer, älterer Suhrkamp-Titel herangezogen werden – „Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene“ von Bohumil Hrabal: „[…] die Neger […] glauben nur an das Freßbare und brüllen und hüpfen, ihr König sitzt nackt auf dem Thron und hält eine Mitgabel in der Hand, ihre Königin hat bloß einen Lappen umgewickelt, damit sich die Fliegen nicht auf ihre Kokosnuß setzen, und wenn denen einer wegstirbt, dann begraben sie die eine Hälfte und verschnabulieren die andere […]“. Das wäre wahlmäßig wenigstens ungefährlich …

Auch wenn viele von den Abscheulichkeiten, über die hier, auch hier, schon geschrieben wurde – ein paar Abbildungen erzählen davon – nach wie vor etwa auf „Unzensuriert“ zu lesen sind, auch bald nach einem Jahr, etwa die „Kindermordphantasien“, anzeigetauglich wäre, davon soll aber nicht Gebrauch gemacht werden, und es stellt sich die Frage, ob überhaupt noch darüber geschrieben werden soll, über all die Abscheulichkeiten. Auch das bringt nichts. Der Stimmenzuwachs für die freiheitliche Gemein-Schaft, auch nach aktuellen Meinungsumfragen, ist ungebrochen. Die Frage ist, ob nicht auch mit solchen Berichten das bittere Gegenteil bewirkt wird. Das Schweigen darüber die richtige Antwort wäre. Die Attraktivität des Grauslichen also zu wenig berücksichtigt, bedacht wurde. Auch das also wirkungslos ist, aufzuzeigen, wie grauslich … Das Einzige, was diesen Berichten angerechnet werden könnte – was für ein erbärmlich geringer Posten auf der Habenseite -, ist, als Freibriefe können sie von der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht mißbraucht werden, wie sie nach Anzeigen die Mitteilungen der Verfahrenseinstellungen mißbrauchen können und sich als eine Gemein-Schaft von „Unbescholtenen“ …, wobei sie sich lediglich als eine „unbescholtene“ Gemein-Schaft nach dem Gesetz verstehen dürfen, in jedweder anderen Hinsicht ist sie es nicht.

Udo UlfkotteUnd wenn Anzeigen, obgleich hier vieles angeführt wurde, was gegen Anzeigen spricht, dann müssen es haltbare Anzeigen sein, fundierte Anzeigen, klare Anzeigen, Anzeigen von einer derartigen Wasserdichte, daß nicht nur eine Verfahrenseinstellung unmöglich ist, sondern tatsächlich zu rechtskräftigen Verurteilungen führen müssen.

„Der Neid des geschlechtslosen Akif Pirinçci auf die Türme der Windräder“ – Aus einem Roman von Paula Paulsson

Es wurde ihr abgeraten, in ihrem Roman mit dem geplanten Titel „Reise durch das heutige Deutschland“ in einem Abschnitt Akif Pirinçci zu behandeln. Auch wenn ihre Idee dazu verlockend klingt, zu zeigen, wie einfach es ist, vulgär zu schreiben, wie unangestrengt einfach es ist, diese seine Vulgarität zu übertreffen. Sie würde ihren Roman dadurch billig machen, war der Einwand gegen ihr Vorhaben, über Akif Pirinçci vulgärer zu schreiben als Akif Pirinçci es je zusammenbrächte, vulgär zu schreiben. Sie weiß das. Aber. Wenn das Vulgäre derart mit Erfolg belohnt wird, muß dem Käufer und der Käuferin solcher Bücher vor Augen geführt werden, was sie kaufen, nämlich nichts als Vulgäres, das noch dazu als Vulgäres keine Qualität …

Windunion - Windräder im WaldEs wurden ihr, um sie doch noch davon abzubringen, auch die – zu dieser Zeit ist es ihr nicht mehr möglich, selbst zu lesen – Sachen

Akif Pirinçci: „Erneuerbare Energie – Mist“

Akif Pirinçci: „Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Akif Pirinçci gibt der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

vorgelesen, in denen bereits auf das eingegangen worden war, auf das auch sie eingehen wollte, wie sie es bereits in ihren diktierten – zu dieser Zeit ist es ihr nicht mehr möglich, selbst zu schreiben – Notizen festgehalten hatte. Nicht auf alles, sondern nur auf sein Wettern gegen Windräder. Es müßten für die Gewinnung erneuerbarer Energie Deutschlands Wälder abgeholzt werden. Sie weiß, daß darauf reagiert wurde. Sie weiß aber auch, es interessieren sachliche Einwände nicht. Das Schreiende wird breit gehört. Das Schreiende wird nachgeschrien. Deshalb müsse noch schreiender zurückgeschrien werden.

Es wird nicht mehr dazu kommen, je überprüfen zu können, wessen Argumente die – Paula Paulsson ist letzten Donnerstag verstorben. Nach langer und schwerer Krankheit. Ihren Roman konnte sie nicht beenden. Es ist zu hoffen, daß sie den Menschen, den sie mit der Verwaltung ihres Nachlasses betraute, verstehen wird, und ihm verzeihen wird, daß er sich um keine Veröffentlichung bemühen wird, da es unverantwortlich wäre, einen nicht abgeschlossenen Roman zu veröffentlichen.

Alleingelassen. Von ihr zurückgelassen. Zu einem Zeitpunkt von ihr verlassen, als das erste Mal es die Aussicht gab, sie werde auch einen Rat annehmen, und also die Idee aufgeben, vulgärer als Akif Pirinçci schreiben zu wollen, wenn auch nur für die Länge eines Abschnitts – mehr Beachtung wollte sie ihm ohnehin nicht schenken. Von ihr verlassen, auf die stets ganz und gar gehört wurde, deren Korrekturen der Texte stets uneingeschränkt übernommen wurden. Korrekturen, die tief in Inhalt und Form schnitten. Oft den Inhalt entscheidend veränderten, öfters noch dem Inhalt eine ganz neue Form gaben. Das Schreiende, das Vulgäre verbannte sie so lange aus den Texten, bis schließlich das Vulgär-Schreiende von selbst gar nicht mehr geschrieben wurde, weil es ohnehin nur geschrieben werden würde, um vor ihr nicht bestehen zu können, von Paula Paulsson radikal zusammengestrichen, skrupellos gelöscht … Nur ab und an noch, bloß um sie zu necken, das eine oder andere vulgäre Wort, etwas Schreiendes. Aber sie ließ es unausgesprochen durchgehen, stehen, und darüber die unbestätigte Freude, von ihr geneckt …

Ohne sie, alleingelassen mit der nicht zu Ende gebrachten Diskussion darüber, ob vulgärer, ob schreiender reagiert werden müsse, wird ein Ausweg gesucht – einen Ausweg gäbe es, aber einen, der kein Weiterweg ist. Um einen solchen zu finden, wird für zu einer für Zurückgelassene typischen Panikhandlung … in der Hoffnung, es findet es sich wer, um diese Diskussion weiterführen …

Um diesen Menschen aber finden zu können, muß dieser von ihr diktierte Abschnitt aus ihrem Roman veröffentlicht werden, auch auf die Gefahr hin, daß über Paula Paulsson aufgrund dieses Abschnitts hinkünftig abwertend geurteilt werden wird, sie habe abscheulich vulgär geschrieben, billig und oberflächlich … Darum wird eindringlich gebeten, wenn Sie diesen Abschnitt lesen, nicht zu vergessen, was Paula Paulsson mit diesem Abschnitt beweisen wollte, nämlich wie einfach es ist, vulgär und gemein und billig zu schreiben, ebenso vulgär und billig und gemein wie – nein, billiger, vulgärer, haltloser …

„Der Neid des geschlechtslosen Akif Pirinçci auf die Türme der Windräder

Ansichtskarte Das Sinnen des Akif Pirincci in den Wäldern von DeutschlandEine Reise durch das heutige Deutschland führt unweigerlich an Windrädern vorbei. An Windrädern, die vereinzelt in dichten Wäldern stehen, an Windrädern, die auf Feldern stehen, aber auch zu Dutzenden in Windparks. Weit in den Himmel ragen die Türme der Windräder: stark, mächtig, dick. Die Türme werden nicht müde, machen nicht schlapp. Sie sind Dauerständer. Dauerständer, von denen Männer träumen, die Männer ängstigen, schauen sie an sich hinunter, und sehen keine Türme, nur die Nässe in ihren Unterhosen sind ihnen ein sicherer, wenn auch unangenehmer Beweis, da unten, wenn schon keinen Turm, so doch einen Schwanz zu haben, der, als er noch stand, ab und an wenigstens noch steht, aber niemals eine Lineallänge in den Himmel je ragt, nicht stark und nicht mächtig und nicht dick, aber wenigstens so viel nach vorne steht, unsicher und gekrümmt, verkrümmt, daß die Frauen, die äußerst genügsamen unter ihnen und die Frauen, die sich längst schon damit abgefunden haben, daß auch die höchste Abfindung als Entschädigung dafür nicht ausreichte, womit sie sich abzufinden haben, wenigstens so viel dünnhart nach vorne, daß Frauen ihn bemerken, mehr ihn erahnen, er ihnen ein schwaches Gefühl vermittelt, begehrt zu werden, auch wenn es für sie ein unbefriedigendes Begehren ist. Aber das hindert die Frauen nicht daran, dennoch ihren Männern das Gefühl zu geben, sie seien, wie es früher hieß, Hengste, und nun wird zum Vergleich Zuflucht gesucht, sie hätten einen Windradturm in der Hose. Sie wahren damit den häuslichen Frieden und die Frauen wissen ohnehin, wie sie dann, im Geheimen, wenn die Dünnharten sie nicht mehr anstupsen, das Schlaffe auch noch frühzeitig erschlafft ist, wie sie sich selbst die Befriedigung verschaffen können, für die sie eigentlich ihre Männer in das Bett holen.

Akif Pirincci Wälder und Windräder nicht auf Facebook

Das Bild von Akif Pirinçci auf seiner Seite des Unternehmens Facebook zeigt keine Wälder, keine Windmühlen, sondern auf Foto gebannte Feuchtträume.

Vorbei an den Windrädern in den Wäldern denke ich, während ich meinem Fahrer zuhöre, wie kann ein Mann bloß über Männer derart abschätzig reden, während ich von der Autobahn aus im Vorbeifahren Wälder fotografiere und dabei meinem Fahrer weiter zuhöre und über das von ihm Gesagte zugleich nachdenke, erinnere ich mich an die vielen Male, als ich mir wünschte, in einem Park von Dünnharten zu sein, einen Dünnhartenpark zur Verfügung zu haben, um mich nicht immer selbst befriedigen zu müssen, im Anschluß an die stets großen Versprechen, es mir zu besorgen, wie es mir noch nie, ja, nie. Meinem Fahrer fällt der Witz von dem Mann ein, dessen Schwanz, wenn sein Schwanz um einen Millimeter kleiner wäre, dann hätte er ein Loch. Akif Pirinçci hat nicht mal diesen Millimeter, deshalb hat er auch keine Fut, er hat vorne gar nichts, weder Schwanz noch Fotze. Von daher sein Unbehagen, sein Wettern gegen Windräder. Die Türme der Windräder ficken ihm die Gewißheit in seine aufgefickten Eingeweide, selbst nicht ficken zu können, die Windrädertürme rammen sich durch seine Arschfotze hinauf bis in sein Gehirn, zerfetzen ihm die Synapsen, und die Synapsenschleimfetzen rotzt er unaufhörlich aus und verklebt sie zu Texten, in denen er sich einen Schwanz erschreibt, ein Mannsein imaginiert, während er in Wahrheit weder Mann noch Frau ist, sondern ein geschlechtsloses Wesen, das von Windrädertürmen in den Arsch gefickt wird, während es hilflos mit Texten um sich schlägt, als wären sie die Geburtsurkunde, auf der doch ein männlicher Vorname vermerkt ist, als müßte Akif Pirinçci sich mit jedem Text eine Geburtsurkunde selbst immer wieder ausstellen, um zu beweisen, daß der Vorname Akif keine Lüge ist. Vielleicht gab es bei der Geburt dieses Wesens schwächste äußere Anzeichen, aus ihm werde ein Mann werden. Deshalb wurde ein männlicher Vorname gewählt, der Eltern Hoffnung währt eine Ewigkeit und drei Tag‘. Aber mit den Jahren verschwand dieses äußert schwache Anzeichen gänzlich, es bildete sich auch nichts anderes. Nur noch glatte Haut, wo andere Wesen ihr Geschlecht, sei es ein männliches, sei es ein weibliches, haben, glatte Haut, ein wenig mit Haaren überdeckt. Schütteres Haar ohne Geschlecht. Das schüttere Haar dort, wo es ein Geschlecht bekränzen sollte, schmerzt, schmerzt umso mehr in den bitteren Momenten, wenn Akif Pirinçci nackt in einem Wald vor einem mächtigen und dicken und schönen Windradturm steht, diesen anfleht, er möge doch Akif aus dem schütteren Haar heraus wachsen, wozu wäre sonst der männliche Vorname recht und gut.

Vor lauter Windmühlen sieht Akif Pirincci keine Wälder mehr

Vor lauter Windmühlen sieht Akif Pirinçci keine Wälder mehr.

Und wüchse Akif wenigstens noch ein Dünnharter, es wäre zu spät, alt und grau und faltig geblieben, treibt Akif die Gewißheit an, weiter Synapsenschleimfetzen zu rotzen, denn es hätte auch ein Turm in der Hose aus Akif keinen Mann der Frauen gemacht, sieht Akif sich selbst ins Gesicht, es ist kein schönes Gesicht, es ist ein Gesicht, vor dem geflohen wird, vor dem geflohen wurde, seit der Ausstellung der Geburtsurkunde, und den seit jeher vor diesem Gesicht mit der darunter angehängten Gestalt Fliehenden keucht rotzend Akif hinterher, Akif, ein Name, der von hinten nach vorne gelesen auch ein lesbares Wort ergibt, einen zutreffenderen Namen: Fika. Das Gefickte. Und dagegen kämpft Das Gefickte an, kämpft gegen „Windmühlen“. Das wenigstens weiß Das Gefickte, uneingestanden zwar, aber es weiß das, es kann gegen das Wesen, das es ist, nur anrennen, aber nicht ändern, nicht mehr ändern, zu verlockend auch ist die Aufmerksamkeit, der ökonomische Aspekt, die Häßlichkeit in Nebensächlichkeit verwandelnde Prominenz geworden. Deshalb wettert es nicht gegen Wälder, gegen Bäume, obgleich die dicken und kräftigen und mächtigen Baumstämme ebenfalls die Geschlechtslosigkeit drastisch vor Augen führten, aber das Unbewußte ist grausam genau, wählt zielsicher aus, was es das Bewußte sagen läßt, aber auch gütig, es legt dem Bewußten eine Fährte.

Wie es mir eine Fährte legte, mit dem Arbeitstitel „Reise durch das heutige Deutschland“. Bald nach dem ersten Kapitel war klar, daß ich niemals einen Roman über Landschaften schreiben wollte, keinen menschenleeren Roman, sondern immer schon einen, der von Menschen handelt, die mir zu Landschaften, zu Bauten auf meiner Reise durch das heutige Deutschland einfallen, oder meinem Fahrer, den ich im neunten Kapitel in das Auto zu mir setzte, zu mir, die im sechsten Kapitel beschloss, auch im Auto zu sitzen, selbst also im Roman vorzukommen, als jenes namenlose Ich aufzutreten, das erzählt, ohne noch, nach wie vor noch nicht, wirklich festgelegt zu haben, welches Geschlecht das Ich haben soll und schlußendlich haben wird, ob der Fahrer tatsächlich ein Fahrer bleiben wird, oder doch eine Fahrerin wird. In welches Kapitel dieser Windradturmabschnitt kommen soll, ist noch ganz ungewiß. Stimmig wäre dieser Abschnitt als Fußnote im Kapitel über das Leben der Menschen mit uneingeschränkter Sicht auf Atommeiler.“

Profil - Pirinci - Furor bei FrauenthemenDas ist der Abschnitt aus ihrem Roman, für den kein Verlag je aktiv gesucht werden wird, für dessen Druck es niemals eine Zustimmung geben wird, der also niemals in seiner unabgeschlossenen Ganzheit gedruckt werden wird. Ob alles richtig verstanden wurde, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Sie sprach doch schon schwer. Ob sie es schaffte, vulgärer als Akif Pirinçci zu schreiben, kann ebenfalls nicht gesagt. Es kann kein Urteil darüber abgegeben werden, es wäre doch nur eines aus Befangenheit. Es kann ja beispielsweise mit dem von ihm erst kürzlich auf der Plattform des Unternehmens Facebook veröffentlichten Erregungstext über einen Artikel im Magazin „Profil“ verglichen werden: „Gender-Debatte: Woher kommt der Furor, wenn es um Frauenthemen geht?“ von Christa Zöchling und Eva Linsinger, oder mit der Seite 270 seines aus „Synapsenschleimfetzen verklebten Text[es]“, aus dem das Zitat ist, das von dem österreichischen Wochenmagazin, wie er sich erregt, nicht richtig …