Dr. Martin Graf, freiheitlicher III. Präsident NR – 70,36 Prozent in der „Verbotsrepublik Österreich“

70,36 Prozent sagen, so der heutige Zwischenstand der Langzeitumfrage, sie würden Dr. Martin nicht zum dritten Nationalratspräsidenten wählen. Damit haben sich die schlechten Werte des nun seit vier Jahren III. Präsident NR gewesenen Martin Graf noch weiter verschlechtert … Am 28. Oktober 2008, als die Abgeordneten Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, wofür die christschwarzen Abgeordneten hauptverantwortlich waren, verfehlte im Parlament Dr. Martin Graf knapp aber doch diesen negativen Spitzenprozentsatz  …

SLangzeitumfrage Martin Graf 70 Prozent Neinie sind weiter herzlich eingeladen, sich an dieser Langzeitumfrage zu beteiligen, aber auch dazu, gerade die letzten Beiträge über die freiheitliche ZZ nachzulesen, für die auch der III. Präsident schreibt und von der er für 1500 Tage Aussitzungspräsident bejubelt wird …

In der Ausgabe 47/2012 schrieb nicht nur E. K. L. über die Frage, ob denn der Magyare ein Arier sei, sondern auch Dr. Martin Graf wieder einmal, und noch ein Martin schrieb in dieser Ausgabe, nämlich Martin Pfeiffer über die „Verbotsrepublik Österreich“ – selbstverständlich ebenfalls mit einem Fragezeichen versehen … Wer aber kennt nicht die legendären freiheitlichen Rechtschreibleistungen? Soher kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, E. K. L. und Martin Pfeiffer haben mit dem Fragezeichen auch wirklich ein Fragezeichen und nicht ein R… Zu seinem auch diesem „Querschläger“ fiele noch vieles ein, ironisch aufbereitet, nachdem aber die tiefe Satirekunst eines E. K. L. nicht beherrscht wird, wird davon Abstand genommen. Auf der carte postale klebt zum Nachlesen und eigener satirischer Betrachtung der pfeifferische „Querschläger“ …

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Ein freiheitlicher ZZler drängt die Frage auf, ist die Arierin eine türkische Slawin?

Hinzu zum ewigen großen Verdienst Kärntens ein goldenes Zeichen für Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer

Langzeitumfragen Martin Graf – Weiter mit schlechten Werten

Ein freiheitlicher ZZler drängt die Frage auf, ist die Arierin eine türkische Slawin?

Mit der entsprechenden Würdigung der Satirekunst von Erich Körner-Lakatos am Beispiel „Ist der Magyare ein Arier?“ von gestern wurde gedacht, alles Notwendige dazu geschrieben zu haben -, jedoch mit einem heutigen kritischen Blick darauf muß gesagt werden, es wurde gar nicht darauf eingegangen, wie sehr Erich Körner-Lakatos zusätzlich zu seiner satirischen Tiefe auch als Sprachforscher zum Tiefsten …

Noch dazu, wo sie eifrig bemüht waren, ihre walachischen und slawischen Nachbarn auf eine höhere Stufe der Kultur zu heben. So hatten etwa die Rumänen gar kein eigenes Wort für „Arbeit“ und übernahmen den entsprechenden magyarischen Ausdruck (munka).

Ist der Arier ein türkischer SlaweDie Herkunft des Wortes „Arbeit“ von Mühsal und Plage, von Qual und Sklaventum bestätigt auch dieser freiheitliche ZZler , denn, mag er auch zum Tiefsten fähig sein, zu einem ist auch dieser freiheitliche ZZler nicht in der Lage, eine Arbeit zu Ende zu bringen, in diesem Fall seine Artsverwandschaftsbearbeitung (dazu fällt ad hoc ein das Verwandtschaftliche des deutschen Wortes „Arbeit“ mit dem polnischen Wort „Robota“) … Erich Körner-Lakatos kann zwar forsch gegen Rumänen und Rumäninnen schreiben, sie würden ohne die Ungarn und Ungarinnen nicht einmal ein eigenes Wort für „muncă“ gehabt haben, er kann zwar forsch Slawen und Slawinnen unterstellen, ohne Magyarinnen und Magyaren auf einer niederen Stufe der Kultur -, aber eine umfassende Sprachforschung ist auch für diesem aus der Lagerschaft eines freiheitlichen Magazins zu viel an Arbeit ….

Das von Freiheitlichen Erzeugte, wie es auch Erich Körner-Lakatos mit seiner sprachforschen Satire belegt, ist halt nichts anderes, als schlampig verrichtete Arbeit, freiheitliche Erzeugnisse sind halt nichts anderes als Montagsprodukte, und wird der blaue Lack von den freiheitlichen Montagsprodukte abgekratzt, kommt ein Spruch zum Vorschein: Beim Arbeiten nicht an die Arbeit denken, sondern, hoffentlich ist bald wieder Jausenzeit, Wahlkampfzeit …

Würde auch der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos nur bißchen fleißiger sein, müßte er etwas darüber schreiben, wie die Magyaren und Magyarinnen zu ihrem Wort „Arbeit“ kamen, wie von einer militärisch begabten türkischen Spitze angeführte ungarische Hirtennomaden ihren ersten Kontakt über Südslawen, die bereits christlich geprägt waren, mit europäischer Kultur … Ganz richtig ist das nicht, denn bei einer Sach‘ sind Freiheitliche durchaus fleißig, aber dieser Fleiß ist kein lohnenswerter und auch kein belohnenswerter, daß ihnen direkt (ohne aber einer gar mit „Liebe …“ eröffneten Anrede), gesagt werden möchte, Sie können ruhig faul sein – bei der Unredlichkeit …

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Ist der Magyare ein Arier?

Über dieser Titelfrage von E. K. L. steht das Wort „Satire“ …

Damit will wohl von den freiheitlichen ZZlern gesagt werden, E.K.L. habe in der Ausgabe 47/2012 eine Satire geschrieben … Eine Satire, von so feiner und diffiziler deutscher Art, eine Satire, die – um diese in ihrer vollen Tiefe verstehen zu können – ein paar Erklärungen bedarf, für jene, die keine Wiederleser und Wiederleserinnen des literarischen Kanons des dritten Lagers sind …

Ein gewisser Heinrich H. (aus Gründen des Datenschutzes bleibt der Name geheim) formuliert 1941 in einem Appell […]

Wie tiefsinnig ist diese Satire doch angelegt, der „Name bleibt aus Gründen des Datenschutzes geheim“ -, oh, hohe arische Satirekunst, Heinrich Himmler hätte wohl diese seinem Appell vorangestellt, 1941, in Stettin, zur Einstimmung auf den Ostfeldzug

Aber erst zum Ende hin erreicht E. K. L. seine höchste gedankliche Tiefe, peitscht seine Satire zur Vollendung …

Magyare = Untermensch. Also wirklich, lieber H., das ist aber gar nicht nett.

„Lieber H.“ -, allein diese Anrede, wie viele Jahre oder gar Jahrzehnte werden in seinen Anhängerschaften über die Frage gestritten werden, ob es heißt, „lieber Heinrich“ oder, doch, „lieber Himmler“, ist E. K. L. mit Reichsführer SS Heinrich Himmler über die Zeiten hinweg per Du oder per Sie, und wie ist diese urdeutsche Satire unter diesem Aspekt zu interpretieren … Vielleicht ist es aber recht rasch geklärt, irgendwer erklärt schlüssig – ähnlich wie E. K. L. die Runen oder Nicht-Runen im Logo von Odin Wiesinger -, das heißt: lieber Herr … Mensch, das liegt doch auf der Hand …

Und dann, der letzte Satz, politisch gegenwärtiger noch keine Satire ihr Ende fand …

Zumal Ungarn 1941 Vebündeter gegen Stalin ist.

Freiheitliche Zur Zeit - Heinrich HimmlerWie werden jetzt schon in den Buden der Burschen- und Landsmannschaften die Köpfe rauchen bei der Frage, wer ist der heutige Stalin, gegen den Ungarn, wie die aktuellen Entwicklungen in Ungarn zeigen, wie ehedem ein Verbündeter sein kann -, und laut wird ein Name in den Kellerbuden erhallen: die Europäische Union … Und dankbar werden sie auf E. K. L. anstoßen, für sie in dieser Hinsicht so leicht verständlich, für sie so volksnah die Satire …

Und hätte Sebastian Haffner noch die tiefe Satirekunst von E. K. L. erleben dürfen, er hätte E. K. L. angefleht, bei ihm in die Schule für Satire und Ironie gehen zu dürfen … Dieses Glück war Sebastian Haffner nicht beschieden, so bleiben seine Ironien und Satiren auf einer Höhe zurück, die ihm E. K. L. auf sein Niveau zugefeilt hätte …

Diese Oper hatte bei der „loyalen Bevölkerung“ einen solchen Resonanzraum geschaffen, dass SEBASTIAN HAFFNER sie 1940 sagen lässt: „Wenn wir Krieg führen, tun wir das nur aus den erhabenen Gründen Lohengrins: um unterdrückte unschuldige und verfolgte Menschen zu retten. Wie gern hätten wir Österreich, die Tschechoslowakei und Polen unangetastet gelassen! Es war nur ihre unverbesserliche Niedertracht und Grausamkeit, die uns schließlich dazu zwang, diese Länder zu annektieren.

„Lohengrin“ erinnert daran, daß die freiheitliche ZZ nicht nur ein Magazin der Satire ist, sondern auch der Musik, wie schon geschrieben werden durfte:

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Ein möglicher Einwand, E. K. L. sei einmal eine Satire …, kann mit dem Hinweis auf weitere Texte von E. K. L. gleich jetzt entkräftet werden -, E. K. L. hält stets sein Niveau:

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Wenn das der Wähler wüßte

Bei einer derart konzentrierten Gedankentiefe wird es verständlich, daß die freiheitliche ZZ indirekt auch offiziell gewürdigt wird, etwa durch das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten, das erst vor wenigen Tagen dem Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer … Und Wesentliches trägt auch Dr. Martin Graf, dem erst kürzlich für 1500 Tage Aussitzungspräsident eine Feierstunde im Parlament …, mit seiner Schreibe, die die freiheitliche ZZ zu dem macht, was sie ist …

Langzeitumfragen Martin Graf – Weiter mit schlechten Werten

Langzeitumfragen Martin Graf Zwischenstand 07-12-12

Zusammenfassung der heutigen Zwischenergebnisse: Dr. Martin Graf, weiter mit schlechten Werten.

Über die Beschäftigung mit der „Volksbefragung“ zum Bundesheer beinahe darauf vergessen, wieder einmal einen Zwischenstand der Langzeitumfragen Dr. Martin Graf zu veröffentlichen, aber es ändert sich nichts an den Werten, soher können die heutigen Zwischenstände knapp kommentiert werden: Dr. Martin Graf – weiter mit schlechten Werten …

Auffällig ist – und es lädt zum Interpretieren ein -, daß in der einen Langzeitumfrage prozentmäßig in etwa genauso viele Bürgerinnen und Bürger die Frage, ob sie beispielsweise Dr. Martin Graf zum Beispiel zum dritten Nationalratspräsidenten wählen würden, verneinen, als Dr. Martin Graf im Parlament bei seiner Wahl zum III. Präsidenten NR durch Abgeordnete …

Mehr als die Einladung an Sie, sich an diesen Langzeitumfragen zu beteiligen, herzlich zu erneuern, ist zu den heutigen Zwischenergebnissen nicht zu schreiben.

Dafür kann in einem Aufwaschen etwas zu den Freiheitlichen und zum aktuellen Proporzbefragungsgetaumel angemerkt werden. Über die freiheitliche Verkleidung in Zusammenhang mit einer Petition „Pro Wehrpflicht“ wurde bereits geschrieben, und muß  nicht wiederholt werden -, das kann hier nachgelesen werden. Aktuell kann hinzugefügt werden, daß auch die Freiheitlichen nichts Wesentliches zu diesem Thema zu sagen haben, oder schlimmer, auch dieses Thema auf das reduzieren, wozu Freiheitliche halt nur imstande sind zu denken … Der zurzeitige freiheitliche Obmann fand diese Woche im Parlament nur die eine Gefahr in sich, es könnten, wie in Belgien, das er als Beispiel heranzog, um vor einem Berufsheer zu warnen, dann gar ebenfalls zu einem hohen Prozentsatz Menschen marokkanischer Herkunft beim österreichischen Bundesheer … Also ein typischer freiheitlicher Beitrag, um es freundlich zu halten, wenn auch kein förderlicher …

Nationalfeiertag am österreichischen Heldenplatz – Eine zukunftslose Tradition

Es ist heute zwar kein Feiertag eines Organisierten Glaubens und die Umsonst ist keine Zeitung, mit der das Wort Qualität in Verbindung gebracht werden kann, dennoch kann mit der Frage begonnen werden, gibt es in diesem Betrieb mit dem Firmenschild „Heute“ tatsächlich niemanden, der das Falsche im Artikel von dem leitenden Angestellten der römisch-katholischen Kirche hätte korrigieren können, werden die Artikel von Christoph Schönborn nicht auf Fehler durchgesehen? Gerade das schönbornsche Falsche am 25. Oktober 2012 über den Anlaß, warum der Nationalfeiertag auf den 26. Oktober fällt, war so offensichtlich, so ins Auge springend, diese schönbornsche Weiterschreibung vom letzten fremden Soldaten …

Eigens zum Nationalfeiertag muß nichts geschrieben werden, sondern lediglich wiederholt werden, was bereits im Jänner 2012 geschrieben wurde, für den Spätherbst 2012. Es ist dafür keine besondere Gabe notwendig, kein Talent die Zukunft voraussehen zu können, um bereits vor beinahe neun Monaten schreiben zu können, was im Spätherbst 2012 nicht geschehen sein wird, in Österreich …

Zwischenstand am Nationalfeiertag: Für die Abschaffung des Bundesheeres genauso viele wie für ein Berufsheer.

Nun aber die Wiederholung von dem im Jänner Geschriebenen über das, was im Spätherbst nicht, wieder nicht, geschehen sein wird, passend zur Wiederholung, wie in Österreich der Nationalfeiertag aber nicht nur dieser wiederholt und wiederholt und wiederholt und …

Im Stadtpark, Spätherbst 2013

Es gilt in Österreich das Verharren in der Vergangenheit, das –, es schöner sagen, mit Peter Altenberg,

so tauchen wir denn hinab in Erinnerungen, da wir vom seienden Tag nicht leben können.

Aber es sind keine Erinnerungen, die gemütlich zu einer Portion Eis, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen wie einst im Stadtpark zu genießen und am Tisch beim leeren Becher leicht zurückgelassen werden können, um auf die Straße des Heute zu treten, in der Sicherheit, daß vor allem eine der schlimmsten Vergangenheiten im österreichischen Stadtpark nicht mehr Gegenwart ist, das nationalistische Grab des zwölfjährigen Reiches …

Hinabgetaucht, die einen, um ihr Reich zu suchen, die anderen, um das Loch zu diesem Reich noch einmal abzudichten, und über dem Wasser ruft vergebens das Heute nach ihnen, lockt sie vergeblich mit der klaren Aussicht, die erforderlich ist, um Vergangenheit und Gegenwart scharf zu trennen, politisch gegenwärtig zu sein …

Es gibt wieder Aufregungen, es gibt wieder Aufforderungen zum Rücktritt und es wird im Spätherbst wieder weitere Erinnerungen geben, im Stadtpark, beim letzten Eis für das heurige Jahr, Himbeerschokolade, mit knisternden, also frischen Hohlhippen, die Erinnerung daran, daß niemand zurücktrat, weder Maria Strache noch Odin Graf, die Erinnerung daran, daß der Fluß der Empörung mit Rücktrittsforderungen nach drei Tagen ausgetrocknet war, daß wieder im Parlament der österreichische Streicher für hohe und höchste Christschwarze frei von Bedenken zum Vorbild heutiger Politik wurde, Preisträger und Preisträgerinnen stolz und still die Urkunden über dem Kopf heimtrugen, die Erinnerung daran, daß die Vergangenheit die politische Auseinandersetzung genau in den Tagen wieder dominierte, als die Gesetze zur Sicherheit der Polizei aus dem sogenannten Anti-Terror-Paket

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Nach der Empfehlung von „Mister Inkognito“ in der Ausgabe 40/2012 der freiheitlichen ZZ nun in der aktuellen Ausgabe 41/2012 „Der Affe auf dem Galgen“ von Robert Jan Verbelen …

Es wird heute der Trafikant nicht gefragt werden, ob wieder in der freiheitlichen ZZ,  ohne diese zu erwerben zu müssen, geblättert werden darf, denn bereits bei „Mister Inkognito“ hat sich die Vermutung allein aufgrund des Inhaltsverzeichnisses bestätigt, Helge Morgengrauen werde den Spionageroman  u.a. als „spannend“ anpreisen, soher darf angenommen werden, daß auch „Der Affe auf dem Galgen“ nicht negativ besprochen werden wird, möglicherweise wieder von Helge Morgengrauen …

In den letzten zwei Ausgaben der freiheitlichen ZZ wird Robert Jan Verbelen als Autor von Spionageromanen also gleich zweimal hintereinander empfohlen -, ob in der nächsten Ausgabe schon seine revisionistischen Schriften empfohlen werden? Das ist nicht zu erwarten. Es soll wohl die positive Besprechung seiner Spionageromane die Leser und Leserinnen der freiheitlichen ZZ selber darauf bringen, sich mit allen Schriften des SS-Mörders und Revisionisten Robert Jan Verbelen zu befassen …

Die Betonung, warum hier ein drittes Mal auf die freiheitliche Wiederlesung von Robert Jan Verbelen reagiert wird, liegt nicht darauf, daß Robert Jan Verbelen ein SS-Mörder war, sondern darauf, daß er nach dem Untergang der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches der Massenmorde und Massenverbrechen als Revisionist weitermachte -, und Revisionismus ist in dem Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen nach 1945 bewegte, ein anderes Wort für Leugnung der Massenmorde und Massenverbrechen … Das ist der eigentliche und vordringliche Grund, weshalb auf seine Wiederlesung durch die freiheitlichen ZZ noch einmal eingegangen werden muß …

Für dieses Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen bewegte, ist u.a.m. kennzeichnend zu behaupten, es stimme nicht, was über dieses Lager geschrieben werde, dieses Lager werde nur verleugnet und diffamiert, das Lager werde falsch interpretiert. Aus diesem Grund wurde auf die carte postale ein Zitat, wenn auch mit Widerwillen, geklebt, das belegt, nicht zum Beispiel das Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes sagt, Robert Jan Verbelen habe zahlreiche Bücher revisionistischen Inhalts verfaßt, sondern eine Gruppe, die für die Wiederherstellung des deutschen Reiches …

Für dieses Lager, in dem sich Robert Jan Verbelen bewegte, ist u.a.m. ebenfalls kennzeichnend zu behaupten, es müsse für „Meinungs– und Pressefreiheit“ gefochten werden … Allerdings mißbraucht dieses Lager die Meinungs- und Pressefreiheit, für die menschgemäß stets einzutreten ist, für das Leugnen von Massenmorden und Massenverbrechen, und dieses Lager verbreitet bewußt und vorsätzlich die Gleichsetzung von „Leugnung“ mit „Meinung“. Nebenher bemerkt, dieses Lager widerlegt sich selbst am besten, denn es gibt eine überbordende Nationalismus- und Revisionismus-Industrie, die gar nicht existieren dürfte, wäre es um die Meinungs- und Pressefreiheit derart schlecht bestellt, wie dieses Lager für seinen nationalistischen und revisionistischen Einsatz zu behaupten getrieben ist …

Und der vordringliche und eigentliche Grund, weshalb die freiheitliche ZZ nicht unbeachtet bleiben kann, ist, weil es die Plattform der freiheitlichen Spitzenmandatare ist, auf der sich die freiheitlichen Spitzenmandatarinnnen wohl zu fühlen scheinen, etwa Landesrätin und ehemalige Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin Barbara Rosenkranz in der Ausgabe 40/2012, zu der auch „Ostmärker“ Richard Melisch einen Artikel beisteuerte, oder Herbert Kickl, stellvertretender Klubobmann des freiheitlichen Parlamentsklubs, in der aktuellen Ausgabe 41/2012 gleich mit zwei Beiträgen …

NS Ob zu Robert Jan Verbelen in der freiheitlichen ZZ noch einmal zu schreiben sein wird, hängt von den nächsten Ausgaben der ZZ ab:

Robert Jan Verbelen – Freiheitliche verschwenden Steuergeld

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer

NNS Wer wohl wen inspiriert, mußte beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses der aktuellen Ausgabe 41/2012 gedacht werden: „AKW Gurkfeld (Krsko)“ -, Harald Dobernig die freiheitliche ZZ oder die ZZ Harald Dobernig oder ist es eine gegenseitige Befruchtung im Bemühen um die deutsche Sprache über die engen Grenzen Kärntens hinaus?

Freiheitlichen ist mancher deutscher Vers wohl Anleitung

Criminalis Mariä Theresiä

Weil es nicht notiert wurde, wurde es wieder vergessen, etwas zu den vor ein paar Wochen geäußerten Wünschen eines von-Losen zu schreiben. Der trübe Tag von heute aber taugt zu nichts anderem, als die Bilder vom letzten und außerhalb von Österreich verbrachten Urlaub zu betrachten. Und beim Photo der Streckleiter fällt es wieder ein, es sollte etwas geschrieben werden zu den Begehren des Ulrich Habsburg-Lothringen …

Daher werden jetzt die Photographien wegen der Streckleiter doch zur Seite gelegt, um ein paar Sätze zu den Tagträumen des Ulrich Habsburg-Lothringen zu schreiben, es wird also wegen der Streckleiter nachgeholt, was vor Wochen bereits getan werden wollte, aber dann doch gleich wieder vergessen wurde zu tun, wohl deshalb, weil es eines der nebensächlichsten Themen ist, über das je nur geschrieben werden kann …

Aber dieser habsburgische Tagtraum löste vor ein paar Wochen eine breite mediale Berichterstattung aus, sogar Umfragen wurden gestartet, vor allem die Art und Weise, wie darüber berichtet wurde, rechtfertigt es, nun, ein paar Wochen später, doch dazu ein paar Sätze zu schreiben. Der Tagtraum, der Wunsch, der Vorschlag von Ulrich Habsburg-Lothringen, in Österreich wieder Adelstitel einzuführen, wurde medial gewandelt in: Habsburg-Lothringen will, verlangt, fordert … Medien reagierten also mit einem Untertanenreflex augenblicklich auf den Tagtraum eines Angehörigen dieser Familie und setzten lakaienhaft eine breite öffentliche Debatte darüber in Gang, ob denn die österreichische Verfassung, wie Ulrich Habsburg-Lothringen träumt, dafür geändert werden sollte, daß er wieder als Erzherzog über die Felder …

Dieser mediale Untertanenreflex ist ausschlaggebend und letztlich dafür hauptverantwortlich, nun doch noch etwas zu diesem Tagtraum des Ulrich-Habsburg-Lothringen zu schreiben, nachdem so viele österreichische Medien es verabsäumt haben, es nicht mit der auf einen derartigen Tagtraum einzigen angemessenen Reaktion zu behandeln, den Tagtraum schlicht und einfach unerwähnt zu lassen …

„Und ordnen Wir, daß eines solch vorsetzlichen Selbstmörders sein Körper gleich einem Viehe vertilget, sein ganzes Vermögen Uns verfallen …“

Aber es blieb nicht breit unerwähnt. Es gesellten sich Dummheiten zu den Argumenten von Ulrich Habsburg-Lothringen hinzu, wobei seine Argumente nicht als dumm einzustufen sind, weil Argumente eines Tagtraumes der Logik und Wirklichkeit des Träumens verpflichtet sind, im Tagtraum eine ganz eigene und besondere Realität geschaffen wird, in der alles seine Richtigkeit hat, die aber nicht berichtenswert ist. Eine Dummheit, die mehr als einmal medial vorgebracht wurde, war, Ulrich Habsburg-Lothringen wäre dann ein direkter Nachkomme von Maria Theresia Habsburg. Er ist es ohnehin, auch ohne Adelstitel. Wie viele bäuerliche Familien haben an einer Wand einen Stammbaum hängen und verweisen stolz ihre Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großmutter, von der sie abstammen … Mit einer Penetranz wurde medial auf Maria Theresia Habsburg verwiesen, als ob es eine Auszeichnung wäre, mit dieser Frau verwandt zu sein, als ob sie ein Argument dafür wäre, die österreichische Verfassung dafür zu ändern, daß ein Ur-Keine-Ahnung-wie-oft-Ur-Enkel wieder ein Voner sich nennen darf … Das taggeträumte zentrale Argument von Ulrich Habsburg-Lothringen für die Wiedereinführung der Adelstitel war der Hinweis, diese seien „ein wichtiger Teil der Geschichte“. Das klingt harmlos, das klingt gut, das klingt verlockend, Maria Theresia war auch eine Adelige, ja, her mit dem Adel, wenn sogar die gute Maria Theresia eine Adelige war, dann kann es doch dem Enkel nicht hartherzig verwehrt werden, als Voner und Zuer „ein wichtiger Teil der Geschichte“ …

„Ein wichtiger Teil der Geschichte“ -, was aber für einer Geschichte? Gerade von einem heutzutage für die Grünen in einem dörflichen Gemeinderat Sitzenden könnte angenommen werden, er würde sich mehr dafür schämen, ein Verwandter dieser Familie zu sein, ein Verwandter u.v.a.m. von Maria Theresia … In die Collage wurden u.a. einige Ausschnitte aus der „peinlichen Gerichtsordnung“ seiner Großmutter aufgenommen, die nicht nur rassistisch und antisemitisch sind, sondern auch zeigen, wie Maria Theresia für sich zusätzliche Einnahmeqmöglichkeiten durch Verabschiedung krimineller Gesetzes sicherte … Seitens der Familie Habsburg-Lothringen kommen allenthalben Forderungen nach Rückgabe des Vermögens, auch eines geraubten Vermögens, die Hinterbliebenen eines Selbstmörders per Gesetz um ihr Erbe zu bringen, die Hinterbliebenen in Sippenhaftung zu bestrafen und zugleich sich an ihnen auch noch zu bereichern -, was für eine edle Geschichte!

An ein paar Sätze dazu war lediglich gedacht -, das sind jetzt schon zu viele, deshalb Schluß jetzt, mit ein paar Verlinkungen:

Eine Reliquie von Karl Habsburg beim österreichischen Bundesheer zum Anbeten

Die Vulgär-Vergleiche der Monarchie-Süchtigen

Einerlei, ob ein Habsburg lebt, stirbt, Geistesgrimassen wie von Otto werden immer geschnitten

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer Robert Verbelen

Wenn bedacht wird, dafür nur einmal die drei seit dem 7. September 2012 von der freiheitlichen ZZ vorgestellten Autoren vor Augen, wie dieses freiheitliche Magazin Druckerpatrone um Druckerpatrone leert, um ihren zur Wiederlesung empfohlenen Autoren eine geschönte Biographie zu schreiben, wäre es beinahe verlockend, die aktuelle Ausgabe zu kaufen, um zu lesen, wie es der freiheitlichen ZZ diesmal gelingen will, den wegen Mordes in effigie zum Tod verurteilten SS-Obersturmführer Robert Verbelen …

Bei Mirko Jelusich war es der auch heute bei anderen Machenschaften nicht unbeliebte freiheitliche Hinweis, es hätte das Verfahren gegen ihn mangels strafbarer Tatbestände eingestellt werden müssen, bei Rudolf Hans Bartsch die Erwähnung, er sei sogar für den Nobelpreis vorgeschlagen gewesen -, als ob das schon eine Auszeichnung wäre, vor allem ohne zu nennen, wer ihn denn dafür vorgeschlagen habe … Bei August Kraft ebenfalls die üblichen und erprobten Weglassungen

Die freiheitliche ZZ wird für ihre Wiederlesungsempfehlung nicht den Text von dem Simon-Wiesenthal-Archiv herangezogen haben, gar zitiert haben …  In der freiheitlichen ZZ wird wohl etwas darüber geschrieben worden sein, wie spannend die verbelenschen Spionageromane seien, vielleicht sogar, besonders für und vor allem männliche Jugendliche … Wie den Texten auf der Ansichtskarte entnommen werden kann, zeigt es sich am Umgang mit Robert Verbelen, wie unbehelligt in Östereich … Aber auch in dieser Hinsicht ist Österreich nicht einzigartig, wie ebenfalls gelesen werden kann, diesmal anhand des Beispielgebers Verbelen …

Die literarische Qualität der von der freiheitlichen ZZ Wiedergelesenen kann es kaum sein, um diese wieder hervorzukramen, die Gründe dafür müssen wohl vor allem außerliterarische sein. Im Fall von Robert Verbelen möglicherweise die Bewunderung dafür, daß dieser von seinem einmal eingeschlagenen Weg nicht abwich, der in Belgien mit dem Ermorden von Zivilisten und Widerstandskämpfern begann, sich fortsetzte bis zu seinem Tod in 1990 mit seinem Engagement in der rechtsextremen Szene von Österreich und Deutschland -, Robert Verbelen also ebenfalls ein „Charaktermensch“ gewesen sein muß … „Charaktermenschen“ bedeuten Freiheitlichen auch in anderen Zusammenhängen sehr viel, wie ein aktuelles Beispiel aus Kärnten … Es gibt menschgemäß immer mehr Gründe. Vielleicht ist es auch oder zusätzlich freiheitliche Dankbarkeit gegen Robert Verbelen, dem doch zu verdanken sei, wie der freiheitliche Abgeordnete Herbert Haupt und seine Kollegen in einer parlamentarischen Anfrage in 1998 schrieben, daß der „von Kommunisten geplante Putsch rechtzeitig bekannt wurde“ … Mag. Herbert Haupt, wenn Sie sich nicht mehr erinnern sollten, war auch einmal dritter Nationalratspräsident, war Vizekanzler, war Obmann der Freiheitlichen … Die Antwort des Innenministers war, es habe sich kein Beitrag von Robert Verbelen zur Niederschlagung des Putsches finden lassen …

Es kann auch und zusätzlich der Versuch einer Wiederherstellung der Ehre, nun wenigstens im Literarischen, sein, einen Versuch hat bereits Herbert Haupt und seine Kameraden für Robert Verbelen unternommen, der nicht seine Schriftstellerei betraf, in einer parlamentarischen Anfrage an den Justizminister, ob denn das Urteil in Belgien überhaupt rechtmäßig sei … Die Antwort des Justizministers kann ebenfalls mit einem Klick hier aufgerufen werden … Freiheitliche nehmen Urteile nicht so einfach hin …

NS Der „Spiegel“ beschrieb 1966 den Umgang der österreichischen Justiz mit Kriegsverbrechern der totalitären nationalistischen Massenmord- und Massenverbrechendiktatur des deutschen Reiches, nicht nur über Robert Verbelen … Es wird auch der von einem freiheitichen Gemeinderat berichtet, der in zweiter Instanz …

Die meisten Nazi-Richter und Staatsanwälte blieben im Dienst oder wurden bald wieder eingestellt (SPIEGEL 44/ 1965). Geschworene bei NS-Prozessen werden nicht nach ihrer NS-Vergangenheit befragt. Als aber in einem Kriegsverbrecherprozeß ein Geschworener mosaischen Glaubens auftauchte, wurde er wegen Befangenheit abgelehnt. So kam es in Österreich zu folgenden Urteilen:

Richard Hochrainer, bei seiner Verhaftung Gemeinderat der rechten „Freiheitlichen Partei“ im salzburgischen St. Michael, wurde 1961 wegen eines nach Kriegsende begangenen Mordes an neun jüdischen Zwangsarbeitern zu sieben Jahren Kerker verurteilt, in zweiter Instanz aber freigesprochen.

Franz Murer, einst Judenreferent im Gebietskommissariat Wilna (Beiname: „Henker von Wilna“), wurde von einem Grazer Geschworenengericht 1963 freigesprochen, obwohl im Wilnaer Getto von 80 000 Juden nur wenige hundert überlebt hatten. Der freigesprochene Hochrainer holte den freigesprochenen Kameraden Murer, der es zum Obmann der Bezirkslandwirtschaftskammer Liezen (Steiermark) gebracht hatte, mit Mercedes und Blumen vom Gericht ab.

Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Ehe Freiheitliche gleich aufheulen wollen, es werde wieder versucht, sie über die nationalistischen Äcker der totalitären Diktatur des deutschen Reiches gehen zu sehen, sollen Freiheitliche die damit verbundenen und einzig relevanten Fragen genau lesen – und endlich einmal beantworten; entscheidender aber: die Wählerinnen und Wähler sollten sich auch diesen Fragen endlich ernsthaft stellen, ehe sie Freiheitliche in jedweder kommender Wahl ihre Stimme …

Was sagt es über eine vor allem Männerriege aus, die einen derartigen Literaturgeschmack hat, die einen derartigen begrenzten literarischen Horizont sich selbst auferlegt? Und nicht nur sich selbst verordnen wollen, sondern diese Literatur auch empfiehlt, der Betätigung geradezu verfallen ist, wieder und wieder derartige Literatur zu empfehlen, unter größten Anstrengungen der schönigendem Darstellung dieser Schriftsteller? Und das nicht vor fünzig oder sechzig Jahren, sondern heutzutage, nach allen wissenschaftlichen Erkenntnisen und Aufarbeitungen? Wie sehr färbt eine derartige Literatur auf ihr Handeln, daß von ihnen als ein „politisches“ verstanden wird, ab? Ist eine derartige Liebe, die sie wohl für sich als selbst als eine sie ehrende ansehen dürften, heututage in Wahlen noch eine belohnbar?

Das sind aber nicht nur Fragen, die in bezug auf die Literatur gestellt werden können, sondern auch in bezug auf Kunst

Die freiheitliche ZZ ist kein Magazin, das von Wiedergängern der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen Reiches gefüllt wird, sondern eines von gewählten freiheitlichenr Mandataren und Mandatarinnen, von einem III. Präsidenten NR Martin Graf abwärts bis zum zurzeitigen Obmann der freiheitlichen Riege, also keines von beispielsweise Gerd Honsik, Gottfried Küssel, von den Machern der eingestellten Website Alpen-Donau-Info

Allein in diesem Jahr wurde bis jetzt zur Wiederlesung empfohlen, so daß tatsächlich geschrieben werden kann von einer Liebe zu …

Hilferuf der Freiheitlichen: Wählt nicht uns!

AEIOU – Ka Nazi bist Du

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Wiederlesung eines Illegalen und Bücherverbrenners

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

Kein Anstand  und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter

Selektion der Geschichte in der freiheitlichen Zur Zeit

Im Teutschgärtlein von Zur Zeit

Robert Hohlbaum, Josef Weinheber

Genug! Genug! Sollten Sie aber noch mehr erfahren wollen, suchen Sie unter „Zur Zeit“ oder „Dr. Martin Graf“  oder „Andreas Mölzer“ oder „Freiheitliche“ weitere Artikel heraus, die …

Wie Sie der Ansichtskarte entnehmen können, erstreckt sich diese freiheitliche Liebe auch auf Soldaten der massenmordenden und massenverbrecherischen Totaldiktatur des nationalistischen deutsches Reiches, wollen von ihnen auch diese dem Vergessen entrissen werden, die totale Niederlage der Wehrmacht geschmälert werden dadurch, daß wenigstens einzelne Soldaten der Wehrmacht „unbesiegt“ -, wie eben dieser Jagdflieger, der durch einen Unfall … Geradeso, als wollten sie der seinerzeitigen Propaganda von der „unbesiegbaren deutschen Wehrmacht“ beistehen, ihr heute bestätigen, nicht gelogen zu haben … Es bleibt aber nicht beim Schreiben, es wird auch recht ordentlich viel Geld ausgegeben, zum Beispiel für Walter Nowotny … Wie sehr diese glücklicherweise besiegte und untergegangene männliche Soldatengesinnungswelt den freiheitlichen Zugang zu heutigen Themen noch bestimmen, dafür gibt auch eine Brigitte Kashofer ein Beispiel …

Es könnte noch sehr viel angeführt werden. Es soll dabei belassen werden …

Außer, eines noch … Es könnte von jenen, die diese Literatur nicht kennen, gesagt werden, vielleicht ist es einfach großartige Literatur, die von Freiheitlichen zur Wiederlesung empfohlen wird … Eine Leseprobe  von einem freiheitlich wiedergelesenen Hermann Löns wird diese Annahme kaum bestätigen können. Es ist ein Auszug aus dem „Wehrwolf“:

Und ich will doch sehen, ob noch Recht und Gerechtigkeit im Lande ist,
und ob wir in einem christlichen Staate leben oder unter Türken und Heiden!«

»Wulfsbauer,« sagte der Engenser, »wir können jetzt die Ohren steifhalten,
wir gemeinen Bauern. Bei uns haben wir das schon abgemacht: Tatern und
anderes fremdes Volk, das sich bei uns sehen läßt, das wird ohne weiteres
mit der Peitsche begrüßt, denn die Bande zeigt den Räubern, denn was
anderes sind doch diese Kriegsknechte nicht, bloß den Weg, wo es was zu
holen gibt. In Ehlershausen haben sie vorige Woche zwei von diesen
Kerlen, die ein Pferd von der Weide geholt hatten, in aller Heimlichkeit
aufgehängt und beigerodet. Und das ist ganz recht so: denn erstens sind es
keine richtigen Menschen, und außerdem, warum bleiben sie nicht, wo sie
hingehören?«

Er hob seinen Stock hoch und zeigte die Kerben daran. »Seht her! ich habe
einhundertundsiebzehn Kerben hier eingeschnitten, zweiunddreißig auf der
einen und die übrigen auf der anderen Seite. Die fünfundachtzig Kerben
bedeuten, daß ich mitgeholfen habe, fünfundachtzig Landstreicher,
Gaudiebe, Tatern und Marodebrüder und einen verräterischen Hund
dahinzubringen, wo sie von Gottes und Rechtes wegen hingehören, unter
die Erde nämlich, daß die Würmer sie fressen, wenn sie sich davor nicht
ekeln. Die zweiunddreißig Kerben aber, meine Freunde, die bedeuten, daß
ich zweiunddreißig Menschen von dieser Art mit meiner eigenen Hand
beiseite gebracht habe.«

Die Marodebrüder und Parteigänger zogen immer noch im Lande um; aber
ihre gute Zeit war vorbei. Wo sie sich blicken ließen, lief das Volk
zusammen und schlug sie tot, und die Tatern und was sonst ohne Haus und
Herd war, desgleichen.

Das half ihnen auf die Dauer aber doch nichts; die fremden Herren nahmen
ihnen mit Gewalt und List ein Recht nach dem andern, und schließlich
wurden sie alle zinspflichtige Lehnsmänner bis auf den Wulfsbauern;

„Tatern“ sind, wie sie heute noch von Freiheitlichen bezeichnet werden: „Zigeuner“ … Für Freiheitliche scheint die Wirklichkeit heute die Literatur zu sein, die sie lesen …

PS Quellen der Zitate auf der Ansichtskarte:

Lexikon nationalsozialistischer Dichter

Rezitationsabend zum 10. Oktober, der heuer auf den ……… fälllt

Gefangen, auch im Erinnern

Zur Zeit, Ausgabe 39/2012, 28. September-4. Oktober 2012

Wirtschaftsmanager Frank Stronach rechnet einfach zum Lebenkönnen Zinsen aus

Anläßich der Vorstellung seiner Person als Team am 27. September 2012 sagte Frank Stronach, dieser Tag werde in die österreichische und in die Geschichte der Welt eingehen -, mit der Teamklonung aber läßt er einen so leisen Pups, daß diesen nicht mal Frank Stronach selbst hört …

Der Tag der Darstellung von Frank Stronach als Team wird nicht einmal in die österreichische Geschichte eingehen, aber die österreichischen Medien werden eingehen – in die Geschichte mit ihrer Berichterstattung dieser Wochen im Jahr 2012, in der sie vollkommen entgrenzt und überschnappend von dem Wirtschaft-Wirtschaft-Werte-Angaberufer Frank Stronach als Team, das bei Wahlen antreten will, schreiben, aus schwer zu argumentierenden und kaum nachvollziehbaren Gründen heraus Frank Stronach aus der Autoersatzwerkstatt herauszerren, um ihn in der Politik zu etablieren, ihm eine politische Bedeutung zu erschreiben, die ihm in keiner Weise zukommt. Die Ursache dafür kann nur sein, daß die österreichischen Journalisten und Journalistinnen Frank Stronach nicht zuhören, sondern einzig damit beschäftigt sind, während Frank Stronach spricht, für sich das Geld von Frank Stronach zu zählen und sie von der errechneten Summe derart erschlagen beeindruckt sind, daß sie nicht anders können, als Frank Stronach wichtig zu nehmen, während Frank Stronach mit seinem Gesagten nicht ernster zu nehmen ist, als beispielsweise der Werte-Werte-Werte-Rufer Rudolf Gehring, und vielleicht, hinzukommend, österreichische Journalistinnen und Journalisten weit mehr rührselig als politisch sind, noch weiter unter Tränen stehen beim Schreiben ihrer Kommentare und Berichte, erweicht von den Schnulzen, die Frank Stronach ihnen aufsagt, über sein Leben, das so arm begann und schließlich sie zum Träumen bringt -, was könnten sie nicht alles schreiben, wenn sie auch so viel Geld hätten wie …

Transparenz, Wahrheit, Fairness sind die von Frank Stronach bevorzugt geleierten Wörter -, also drei weitere Pupse:

Transparenz

Bei Fragen beispielsweise zur Versteuerung seines Geldes ist die äußerst transparente Antwort von Frank Stronach die transparente Frage, ob denn ein „Gesandter der Roten Armee“ …

Wahrheit

Die Wahrheit spricht Frank Stronach, wenn er sagt, es müsse aufgepaßt werden, daß nicht ein Millionär komme und Wahlen kaufe … Wird der nächste Kauf vorbereitet? Der erste Kauf scheint abgeschlossen zu sein,  die Berechtigung, in Wahlen kandidieren zu dürfen. Schon aber mit dem nächsten Ausspruch ist es mit der Wahrheit wieder vorbei, er sei ein Mann des Volkes … Wäre er, wonach immer dieser Pups inhaltlich schmecken mag, tatsächlich ein Mann des Volkes, hätte er sich wohl die Mühe gemacht, die notwendigen Unterschriften für die Wahlzulassung zu sammeln, und nicht dafür bequem ein paar Abgeordnete … Und dann wieder ein Augenblick der Wahrheit, wenn Frank Stronach den Namen eines von ihm erworbenen Abgeordneten nicht weiß. Das hat ihre Logik und Richtigkeit, denn gerade dieser Abgeordnete sprach in einem Interview Tage zuvor mit stronachschen Formulierungen, so daß die korrekte Anrede von Frank Stronach für diesen aber auch für die anderen erworbenen Abgeordneten nur sein kann – Frank Stronach …

Fairness

Frank Stronach sagt von sich, er werde als einer der besten Wirtschaftsmanager angesehen. Wirtschaftsmanager, ob gute oder schlechte, müssen rechnen können. Frank Stronach kann also rechnen. Und er gab auch diese Woche eine Vorstellung seiner -, er sagt, daß jemand, der zwanzig Jahre einfach gelebt und gespart habe, dann so viel Geld auf der Bank haben müßte, um von den Zinsen (zumindest und wieder einfach) leben zu können. Nun, zum Beispiel ein Betriebselektriker oder eine -elektrikerin mit einem Kind: nach dem Kollektivvertrag 2.094,50 € brutto, das sind mit Alleinverdienerabsetzbetrag: 1.500,01 € netto monatlich. Angestellt bei Magna hieße das, wie den Stelleninseraten entnommen werden kann, wohl ein wenig mehr: denn es wird eine marktkonforme Bezahlung nach Abhängigkeit von Qualifikation und Berufserfahrung angeboten. Damit dieser Betriebselektriker oder diese -elektrikerin auch eine Chance hat, einfach zu leben und Geld anzusparen, bietet Magna aus lauter Fairness heuer in der aktuellen Gehaltsverhandlung eine Gehaltsreduktion an, sonst müßte Magna ins Ausland verlagert werden. Magna spricht nicht von Gehaltskürzung, sondern Magna will von seinen Angestellten einen Rabatt, wie auf einem Gebrauchtwagenersatzteilemarkt …

Frank Stronach rechnet …

Es ist nicht das erste Mal, daß Magna Gehaltsverzicht verlangt. Auch unter Frank Stronach setzte Magna Gehaltsverzicht durch. Nach mehrmaligen Gehaltskürzungen darf angenommen, daß der Betriebslelektriker oder die -elektrikerin endlich kollektivvertraglich mit 1.500,01 netto monatlich entlohnt wird – und es kann damit so einfach gelebt werden, daß nach Bezahlung der Kosten für Wohnung, Strom, Lebensmittel, Heizung, Kleidung, Telefon, Fernsehen, Schulausgaben und so weiter und so fort noch (vorausgesetzt,, es müssen keine weiteren Rabatte gewährt werden und es passieren in den zwanzig Jahren auch keine Vorfälle, Unfälle, Krankheitsfälle usw., die nicht kalkulierte enorme Kosten verursachen), 150,00 € Monat für Monat, Jahr für Jahr auf die Bank -, und nach zwanzig Jahren ein einfach schönes Vermögen von 36.000,00 € -, eine Summe, die ausreicht, um von den Zinsen zu leben, selbstverständlich einfach zu leben. Wer kennt nicht die Höhe der Sparzinsen? Möglicherweise meint Frank Stronach, daß Banken die unverschämt niedrigen Überzugszinsen von 12,5 und mehr Prozent für Sparguthaben einräumen, so wie Magna Rabatte auf die Löhne und Gehälter bekommt, als wäre Magna ein auf einem Gebrauchtwagenersatzteilemarkt einkaufender Elektriker und die Elektrikerin eine Verkäuferin von gebrauchten Gebrauchtwagenersatzteilen … Für die Beispielrechnung soll  angenommen werden, auch in der Stronach-Magna-Welt zu leben: mit 12,5 und zusätzlichen 5% Zinsen von 36.000,00 € … Was für eine Fairness gegen die „Arbeiter“, die sonst ja nur (außerhalb der Stronach-Magna-Welt) „verraten“ werden, ihnen derartige Chancen zu bieten zu …

PS Es kann aber auch sein, zugleich sein, daß Frank Stronach ganz genau zugehört wird, und es nicht unvorteilhaft wäre, wenn Frank Stronach als Team einen fulminanten Wahlsieg einfährt, denn das ist die Garantie, daß alles bleibt, wie es ist, daß sich nichts ändert.¹

¹Und Frank Stronach sagt es im Grunde auch jetzt schon, wenn er meint, er würde Karl-Heinz Grasser zurücknehmen, wohin? Oder meint Frank Stronach: mitnehmen -, mitnehmen als Finanzminister zu Frank Stronach als Regierung, der, wie er ebenfalls von sich selber sagt, Karl-Heinz Grasser sei einer, nein sogar der beste² …

² Karl-Heinz Grasser von Jörg Haider zu Frank Stronach zu Wolfgang Schüssel zu nun möglicherweise wieder Frank Stronach hat amtsbekannt bewiesen, was von Männern aus der Stronach-Magna-Welt als sogenannte Volksvertreter nicht zu erwarten ist – u.v.a.m Transparenz, Wahrheit, Fairness