Was Martin Graf vor seiner Wahl dem „Führer der Schwarzen“ wohl erzählte?

Daß Dr. Michael Spindelegger, der vom „Führer“ spricht, wenn er von sich spricht, als Vorreiter für die grafsche Wahl sagen konnte, es stehe einer Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR „nichts im Weg“ …

Und wo fand dieses Gespräch wohl statt? Vielleicht am Donizettiweg? Schließlich ist Dr. Martin Graf an seiner Heimadresse recht aktiv, sei es, wie schon geschrieben wurde, als Herausgeber und Verkäufer eines Buches über Burschenschaften, sei es, wie jetzt bekannt wurde, als Exekutierer eines Stiftungszweckes…

Praktisch wie Dr. Martin Graf zu sein scheint, ist es durchaus vorstellbar, daß er Michael Spindelegger dorthin zum Gespräch lud, die Gertrud-Meschar-Stiftung hat den Donizettiweg als Adresse, das Buch über die Burschenschaft hat im Impressum den Donizettiweg … Vielleicht macht „der Führer der Christschwarzen“ es Martin Graf noch ein bißchen praktischer und läßt das Parlament verlegen in die Donaustadt, Donizettiweg …

PS Worüber wohl gesprochen wurde? Etwa über die grafsche Tätigkeit in Seibersdorf, oder doch eher nicht? Worüber nicht gesprochen werden konnte, weil es erst in Leistungsbilanzen von Dr. Martin Graf in den Jahren danach dargestellt werden konnte, sind etwa Versandhäuser, Vorträge und Ausstellungen im Parlament, in Chile …

PPS Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, üben Christschwarze „scharfe Kritik an Graf“, es solle der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen Verantwortung für all die Malversationen in seinen Reihen übernehmen … Wie ist das zu verstehen? Soll Heinz-Christian Strache statt Martin Graf zurücktreten? Und wie oft kann ein Obmann zurücktreten? Bei all den Malversationen müßte der freiheitliche Obmann n-fach zurücktreten … Oder ist damit lediglich gemeint, Heinz-Christian Strache soll wie Michael Spindelegger einfach plakatieren: „Verantwortung ist ein Wet aus Österreich „(zu erwartender freiheitlicher Rechtschreibfehler ist berücksichtigt, soll aber nicht als englische Vokabel gelesen werden), und damit ist es dann alles erledigt, und „der Führer der Schwarzen“ schenkt dem III. Präsidenten NR als Belohnung die Verlegung des Parlaments …

PS In welcher Nachfolge Traditionsbeschwörer Michael Spindelegger sich als „Führer“ wohl sieht? Von Engelbert Dollfuß? Von Kurt Alois Schuschnigg? Von Leopold Kunschak? Oder bastelt sich Michael Spindelegger für seinen Wiedergang mit für sich ersehnter Zukunft eine „Führer“-Puppe aus diesen dreien und mit einem eigenen bescheidenen Anteil und vielleicht auch etwas von Erwin Pröll …

PPS Es gibt die nicht unberechtigte Vorstellung, an der eigenen Adresse werde das angemeldet, von dem geglaubt wird, es gehöre zum eigenen Besitz …

Dr. Martin Graf – „Wenn er einen Charakter hätte, dann würde er sagen, gut, ich trete zurück“

„Aber scheinbar hat er keinen“ -, das sagt Gertrud Meschar, die Dr. Martin Graf sehr vertraute, und sie meinte damit nicht, Dr. Martin Graf soll als III. Präsident NR zurücktreten, sondern von seiner Funktion als Vorstand in ihrer Stiftung, in der sie unwiderruflich nichts zu sagen hat, dafür aber Martin Graf …

Wie es einem Menschen konkret ergehen kann, der einer freiheitlichen Funktionärin und Burschenschafter vertraut, darüber berichtete gestern die Sendung „Report“ in einem Lehrbeispiel, das jeder Wählerin und und jedem Wähler vor jedweder Wahl vorgespielt werden sollte …

Menschgemäß ist vorstellbar, daß Wähler und Wählerinnen von den Freiheitlichen dennoch sagen, sie würden ja bloß ihre Stimme den Freiheitlichen anvertrauen, aber nicht Geld, nicht eine Million Euro … Und diesen Menschen ist zu sagen, sie sollen die persönliche Erfahrung, die Gertrud Meschar mit freiheitlichen Spitzenfunktionären machte, hinaufbrechen auf das politische Agieren von Freiheitlichen, dann haben sie die konkrete Antwort, was es heißt, Freiheitlichen politische Verantwortung anzuvertrauen …

Es muß im Grunde zu diesem Bericht nichts geschrieben werden, denn dieser Fallbericht sagt alles aus und führt zur endgültigen Reaktion, nicht einmal im Ansatz je noch in Betracht ziehen zu können, Freiheitliche zu wählen …

Dennoch ein paar Sätze, vor allem für die, die voller Vertrauen sind, daß Freiheitliche ihre Fähigkeiten für sie …

… Es ist nicht nur Dr. Martin Graf allein, es sind weitere freiheitliche Funktionäre, die auch Burschenschafter sind, involviert, wie etwa Harald Stefan, Notar und Stellvertreter des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen.

… Dr. Martin Graf will nicht von seiner Funktion in dieser Stiftung zurücktreten. Jede Position muß gehalten werden, nicht nur aus parteipolitischen sondern auch aus monetären Gründen, schließlich ist eine Familie zu versorgen, nicht die von Gertrud Meschar …

… Und daß Gertrud Meschar, eine Frau von 90 Jahren, sich mit einem Gerichtsverfahren plagen muß, scheint sie einer burschenschaftlichen Tugend verdanken zu können, die auch von Dr. Martin Graf verlangt, es muß bis zum letzten Atemzug gekämpft werden, Pardon wird nicht gegeben, auf Großzügigkeit, Einsicht, Entgegenkommen, Verantwortung und weitere Werte, die außerhalb des nationalistischen Lagers gelebte Werte sind, legen Burschenschafter keinen Treueeid ab …

… Freiheitliche scheinen Alchemisten zu sein, die wissen, wie Gold gewonnen werden kann, aber nicht im Interesse von Menschen, die ihnen vertrauen … Gertrud Meschar brachte in die Stiftung eine Million Euro ein, und jetzt erhält sie, die einst eine Million Euro besaß, von der von einem olympischen Burschenschafter Graf geführten Stiftung monatlich 400,00 Euro für ihre Lebensführung …

… Einem Rücktritt geht eine Wahl voraus. Und das führt direkt zur Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR … Um mit dem „Charakter“, mit dem begonnen wurde, zu einem Ende zu kommen. Es wird den vor allem christschwarzen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, nicht abgesprochen, einen Charakter zu haben. Sie haben ebenso einen Charakter als Dr. Martin Graf einen hat. Jedoch, ob für sie Verantwortung ein Wert ist, wie die christschwarze Partei in diesen Tagen plakatieren läßt, ob Verantwortung ein Wert ist, nach dem das eigene Handeln und das Wählen ausgerichtet ist, darf äußerst stark bezweifelt werden …

NS Und was sagt Dr. Martin Graf in diesem Bericht? Er sagt, er sagt nichts, und spricht dann davon, wie bekannt, es werde kampagnisiert, von parteipolitischer Dreckschleuder …, er habe als Stiftungsvorstand nur einen Zweck zu exekutieren, er könne gar nichts machen, denn die Gerichte seien am …, es sei nur eine Bürgerin … Eine Bürgerin, deren Vertrauen er stark enttäuschte, eine Bürgerin, die sich von Dr. Martin Graf hintergegangen und hineingelegt fühle, ist also nur eine, die kampagnisiere, eine parteipolitische Dreckschleuder … Eine parteipolitische Dreckschleuder, das sollten sich Wählerinnen und Wähler auch merken, was sie ebenfalls, nachdem sie Freiheitlichen ihr Vertrauen in jedweder Wahl schenkten, für Freiheitliche sein werden …

NNS Die Adresse der Privatstiftung ist Donizettiweg … Mit dieser Adresse bekommt Privatstiftung eine vielsagende Bedeutung, als was die Stiftung eigentlich angesehen … An dieser Adresse ist Dr. Martin Graf auch anderwertig sehr aktiv, wie schon einmal berichtet wurde …

Ausblick auf eine schwarze Regierung mit Freiheitlichen

„Ich, als der Führer, hundertprozentig sauber“

micro phonedy

Michael Spindelegger:

Da spreche ich von mir, als dem Führer der Volks…

Martin Graf:

Hundertprozentig sauber …

Quelle: ORF, Zeit im Bild, 22. Mai 2012, 19.30 Uhr,

PS Michael Spindelegger muß von seiner mit Unterstützung von Butter gehaltenen Rede derart beflügelt sein, diese von Christoph Schönborn als „eindrucksvolle“ gesegnete, daß knapp zehn Tage später er sich nicht mehr bloß als Obmann sieht, das ja ein jeder Kleingartenpächter in seinem Kleingartenverein schließlich ist, sondern „als Führer“ … Und Martin Graf, der nun mit „schweren Vorwürfen“ einer Nachbarin, die ihn kennenlernte beim Plaudern in einer Kleingartenanlage, konfrontiert ist, sagt zu seiner Verteidigung in der gleichen Nachrichtensendung nicht wie sein ehemaliger Parteikollege Karl-Heinz Grasser, „supersauber“, sondern er sagt „hundertprozentig sauber“, schließlich ist Dr. Martin Graf im Reden kein Papagai …

PPS Von der christschwarzen Partei wird eine Koalition mit den Freiheitlichen nicht ausgeschlossen … Was von einer derartigen Koalition zu erwarten ist, mit einem Michael Spindelegger, der träumt, ein „Führer“ zu sein, und einem Martin Graf mit seinem Traum, I. Präsident NR zu werden … Das könnte wieder eine Regierung werden, die für die Einsetzung von Untersuchung… sorgen wird, und für die Verantwortung soviel Wert besitzt wie beispielsweise Karl-Heinz Grasser …

PPPS Potenzielle Wähler und Wählerinnen der Freiheitlichen ist empfohlen, sich die heutige Sendung „Report“ um 21.05 Uhr anzusehen, in dieser können sie konkret erfahren, wie burschenschaftleriche Freiheitliche (es ist nicht nur Martin Graf involviert) mit dem Vertrauen umgehen, das in sie gesetzt wurde …

Zweimal St. Pölten für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung

Traditionalisten, die „Zukunft aus“ Reden propagieren, muß das Gewicht der Beteiligung bodenständig, also mit einem an deren regionales Denken angepaßten Vergleich gewogen werden. Zweimal St. Pölten hat bisher bereits für die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet, und nicht nur für die Abschaffung in Österreich, sondern in der gesamten EU, und darüber hinaus, auch für die Evaluierung der sogenannten Terrorgesetze ausgesprochen …

Das darf nicht vergessen werden: es geht nicht allein um die Vorratsdatenspeicherung, sondern auch um die SPG-Novelle, um das Datenaustauschgesetz mit den Vereinigten Staaten und so weiter …

Warum St. Pölten für den Vergleich?

In St. Pölten sitzt mit Erwin Pröll ein gewichtiger christschwarzer Videoüberwacher der Autobahnen, zu dessen Hof, als das Erwin Pröll Niederösterreich betrachtet, auch Hinterbrühl gehört …

Traditionalistinnen und Traditionalisten, die meinen, mit verfassungsrechtlich garantierten Rechten der Bürger und Bürgerinnen in großbäuerlicher Art wie vor einhundert Jahren umspringen zu können, kann in Wahlen das Aus für ihre politische Zukunft als Antwort gegeben werden, in einem Jahr schon sowohl in Niederösterreich als auch in Gesamtösterreich …

Mord und Sex der Menschen Alltag – Kunst aber soll das bloß artig nur behübschen

Kunst hat nicht zu sein: konkret, einmischend …

Einerseits könnte frohlockt werden, daß die hochtechnisierte Gesellschaft derart archaisch und einfältig ist und nach wie vor beherrscht vom Gegenkunstreflex, sich derart leicht von der Kunst immer noch provozieren zu lassen, andererseits ist es erschütternd und erschreckend, daß Künstlerinnen und Künstler augenblicklich mit dem Ermorden bedroht werden …

Aber was ist die Provokation der Kunst?

Es ist die Keine-Provokation als Provokation durch Verweigerung der Kunst, die Räume der Menschen für ihr tägliches widerwärtiges Treiben mit Blümchen artig zu tapezieren, von der Kunst wird erwartet und gefordert, weiter schöne bunte Bildchen zu malen -, schließlich wird in einer schönen Buntwelt gelebt, und eine schöne Buntwelt möchte das millionenfache Schlachten von Tieren nicht von Kunst thematisiert haben wollen, sondern hinter schönen bunten großformatigen Bildern versteckt das tägliche und alltägliche Schlachten erledigen, im Rücken also erledigen, damit der Blick auf den schönen saftigen Braten, den dem Menschen das Lebewesen Tier, das im Gegensatz zum Menschen als Tier ohne Finanzmärkte definiert werden kann, …

In Deutschland Morddrohungen gegen Künstler, in Österreich Sprengung eines Kunstwerks zur Entspannung der …Und Norbert, das Tier mit Finanzmärkten, möchte auch nicht, daß Kunst seinen Sex thematisiert, und auch Anneliese, das Tier mit Finanzmärkten, erwartet sich und fordert von der Kunst schöne bunte großformatige Bilder, hinter denen versteckt Anneliese und Norbert die Produkte der milliardenschweren Pornoindustrie und der Sexdienstleistungsindustrie mit ihren kruden Arbeitsbedingungen und auch mit ihrem Sklavinnenhandel …

Kunst hat zu sein: hübsch abstrakt bunt.

Weshalb erfüllen, sagt die schön klinisch-technisierte Buntwelt, Künstler und Künstlerinnen nicht einfach ihre Pflicht, das Herstellen von schönen bunten Bildchen, das Bauen von Guillotinen ist nicht der Kunst Aufgabe, die sind ohnehin gebaut und kommen ohnehin zum Einsatz: klinisch, versteckt, unter anderen Produktbezeichnungen, beispielsweise unter der Typenbezeichnung Drohne … Der Kunst wird ohnehin großzügig die Freiheit zugestanden, nicht mehr gegenständlich sein zu müssen, und eigentlich darf die Kunst auch nicht mehr gegenständlich sein, Kunst muß geradezu abstrakt sein, denn sonst könnte Kunst etwas sagen und konkret verstehbar aussagen, und eine konkrete Aussage ist nicht das Recht der Kunst, sondern die Pflicht der Kunst ist es, hübsch artig abstrahierte Blümlein an die Wände der aseptisch mordenden Gesellschaft …

PS Es wird zwar nicht gewußt, ob die zwei Künstler, Iman Rezai und Rouven Materne, sich selbst „Perverskünstler“ nennen, jedoch, das ist schwer vorstellbar, Für den „Berliner Kurier“ sind sie, wie Karim Mahmoud schreibt, ganz ohne Anführungszeichen derartige Künstler, die bereits ihr nächstes, ganz ohne Anführungszeichen, derartiges Projekt planen …

PPS Da das Wort „Perversion“ von dem „Berliner Kurier“ in Umlauf gebracht wurde, darf es für das verwendet werden, was an dieser Kunstaktion tatsächlich „pervers“ genannt werden kann, das ist nämlich die Beteiligung an dieser Abstimmung -, daran ändert auch nichts der Umstand, daß die Mehrheit sich dafür entschied, das Schaf nicht töten zu lassen …

Allerdings ist im Hinblick auf diese Bereitwilligkeit und Freiwilligkeit, an einer derartigen Abstimmung teilzunehmen, ist es wohl angebrachter, statt von „Perversion“ zu sprechen, um das Wort von Theodor W. Adorno aufzugreifen, „von dem wimmelnden Grauen unter dem Stein der Kultur“ zu reden …

PPPS Es geht auch noch darüber hinaus, was heißt das politisch, wenn derart viele Menschen wie selbstverständlich über Leben und Tod abzustimmen bereit sind, vor dem Hintergrund der vielen Forderungen nach der sogenannten direkten Demokratie mit den vielen geforderten Volksabstimmungen?

Headquarters with terror camp of Religions at Vienna?

Religionen bedürfen keiner weiteren Kaserne mit Privilegien und Sonderstatus, zum Feststellen, was und wieviel sie verbindet, denn das wissen diese ohnehin und längst, wie etwa der leitende Angestellte Antonio Mennini erst kürzlich bestätigte, mit leitenden Angestellten von anderen Organisierten Glauben viele Gemeinsamkeiten zu teilen -, was aber Angestellte von Organisierten Glauben weltweit benötigen, ist Unterricht und noch einmal Unterricht, um in der heutigen Gesellschaft endlich anzukommen …

Und aufgrund dieser Gemeinsamkeiten ist es Antonio Mennini auch möglich und derart leicht, zur gemeinsamen Schlacht (combat) aufzurufen … Es ist nicht nur ein Bekämpfen von Gesetzen, die Angestellte von Organisierten Glauben nicht wollen, es ist tatsächlich eine Schlacht, wie die Morde im Irak zeigen, und es geht nicht darum, einfach gegen Gesetze zu sein, sondern es ist ein Kampf für Gesetze zur Unterwerfung, zur Unterdrückung, zur Auslöschung von allen Lebensmodellen, die Angestellte von Organisierten Glauben ablehnen, richtiger gesagt, öffentlich ablehnen, aber im geheimen ausüben …

Wenn Sie die Auszüge der Berichte (wenige Beispiele aus den vielen weltweiten) in der Collage lesen, werden Sie die Frage bereits verständlicher finden, ob das interreligiöse Zentrum in Wien zu einer konspirativen Zentrale mit Ausbildungslager für Angestellte von Organisierten Glauben werden soll, nicht um zu lernen, wie etwa Bomben gebaut werden, sondern wie in Kooperation Staaten dazu gebracht werden können, Gesetze zu erlassen, die weit wirkungsvoller sind als zum Beispiel jedwedes Zünden einer Bombe durch einen sogenannten Selbstmordattentäter an einem Tag, weil eben Gesetze in einem Staat an jedem Tag eines Jahres angewendet werden können, um jeden Menschen zu erwischen und zu terrorisieren …

Und wenn Sie diese Berichte aufmerksam lesen, können Sie bereits feststellen, es ist keine Parteinahme für homosexuelle Menschen im besonderen, weil es den Angestellten der Organisierten Glauben nicht einzig darum geht, homosexuellen Menschen Rechte zu verweigern und gegen homosexuelle Menschen lebensbedrohend zu hetzen …

Zwei Gedichte von Theodor Kramer können das besser sagen, verständlicher machen … Hinzugefügt aber muß werden, daß es hier absolut nicht um einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus geht, in keiner Weise auf die nationalistische Ideologie dieses Verbrechensregimes bezug genommen wird. Diese zwei Gedichte sind zwar 1938 geschrieben, aber ohne schreienden Bezug auf das III. Reich, soher gültig für jeden Staat, in dem Gesetze nach einer menschenverachtenden Weltanschauung erlassen werden, zutreffend also auch für den Irak, für Saudi-Arabien, für das putinsche Rußland, für …, aber auch zutreffend heutzutage mit der Frage, wohin soll ein Mensch, der keinen Raum mehr zum Leben hat, gehen -, wird an Europa gedacht, bleibt einem Menschen bloß das Schwimmen in den Tod vor den Küsten Europas …

Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan

Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.
Ich darf schon lang in keiner Zeitung schreiben,
die Mutter darf noch in der Wohnung bleiben.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan

Der Greisler schneidet mir den Schinken an
und dankt mir, wenn ich ihn bezahle, kindlich;
wovon ich leben werd, ist unerfindlich.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.

Es öffnet sich mir in kein Land die Bahn,
ich kann mich nicht selbst von hinnen heben:
ich habe einfach keinen Raum zum Leben.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.

Wer läutet draußen an der Tür?     

Wer läutet draußen an der Tür,
kaum daß es sich erhellt?
Ich geh schon, Schatz.  Der Bub hat nur
die Semmeln hingestellt.

Wer läutet draußen an der Tür?
Bleib nur; ich geh, mein Kind.
Es war ein Mann, der fragte an
beim Nachbar, wer wir sind.

Wer läutet draußen an der Tür?
Laß ruhig die Wanne voll.
Die Post war da; der Brief ist nicht
dabei, der kommen soll.

Wer läutet draußen an der Tür?
Leg du die Betten aus.
Der Hausbesorger war’s; wir solln
am Ersten aus dem Haus.

Wer läutet draußen an der Tür?
Die Fuchsien blühn so nah.
Pack, Liebste, mir mein Waschzeug ein
und wein nicht: sie sind da.

Verpflichtendes Kindergartenjahr für Christoph Schönborn

Denn es ist offensichtlich, daß vor allem leitende Angestellte von Organisierten Glauben auch im weit fortgeschrittenen Alter derart hohe Bildungsdefizite aufweisen, deren Abbau aber nicht aufgegeben werden darf … Da die Mängel jedoch derart gravierend sind, wird es dagegen nur ein Mittel geben, Angestellte von Organisierten Glauben zurück an den Anfang der Bildungsvermittlung zu schicken, sie zum Lernen zu verpflichten, beginnend mit dem Pflichtbesuch des Kindesgartens und in Folge der Grundschule …

Wie notwendig es Christoph Schönborn hat, noch einmal Unterricht zu erhalten, beweist er erneut mit seinen Aussagen im Interview mit News vom 17. Mai 2012 … Es ist menschgemäß unvermeidlich, Geistesschreiße zu produzieren, aber Medien könnten wenigstens vermeiden, auf ihre Blätter Geistesschreiße zu schmieren und diese ihren Leserinnen und Lesern als tägliches Brot zu servieren -, wie es aber aussieht, müßten Medienmacher und Medienmacherinnen nicht nur in Österreich mit zurück auf die Schulbank …

Womit macht Christoph Schönborn sich selbst zum Kandidaten für das nochmalige Durchlaufen der Schullaufbahn? In diesem Interview sagt der leitende Angestellte des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche:

„Wir müssen einsehen, dass wir alle und nicht nur diejenigen, die in einer objektiven Situation von moralischer Unordnung leben […]

Objektivität mit Moral in Verbindung zu bringen und dabei auch noch Moral nicht von Moralismus unterscheiden zu können, das allein erfüllt bereits den Tatbestand einer gescheiterten ersten Schulbildung, berechtigt die Forderung nach einer nochmaligen formalen Bildung für aber nicht nur Christoph Schönborn …

Es müssen Angestellte von Organisierten Glauben, um sich integrieren zu können, die Chance erhalten, mehr über die Gesellschaft und ihre vielen Veränderungen zu erfahren, es müssen ihnen dafür auch andere Bücher vorgelegt werden, durch andere Bücher müssen sie, wie es jetzt modisch formuliert wird, gefördert und gefordert werden, denn Angestellte von Organisierten Glauben beziehen ihr Wissen oft über Jahrzehnte einzig und also absolut einseitig aus ihren Organisationshandbüchern, sei es der Bibel, sei es dem Koran (oder einfach und sprachökonomischer der und auch die „Bibran“), sei es der „Wachttum“, sei es …

In dieser zweiten Schulausbildung für Angestellte der Organisierten Glauben muß ein wichtiger Schwerpunkt die politische Bildung mit der Vermittlung demokratischer Grundwerte sein, denn in diesem Kernbereich eines demokratisch verfaßten Staates weisen vor allem Angestellte von Organisierten Glauben enorme Defizite auf, wie der heutige Beispielgeber Christoph Schönborn:

Ein Weg der Bekehrung ist notwendig: Das gilt sowohl für wiederverheiratete Geschiedene, als auch für diejenigen, die in homosexuellen Beziehungen leben. Man muss ihnen helfen, einzusehen, dass dies nicht der Plan […]

Das ist aber auch notwendig zum Selbsterhalt der Demokratie, denn es darf nicht vergessen werden, daß Angestellte von Organisierten Glauben ständig versuchen auf die Gesetzgebung eines Staates einzuwirken. Und es besteht immer die Gefahr, daß Propagandisten und Propagandistinnen auch von Geistesschreiße Mehrheiten finden. Nicht jeder Gesetzesvorschlag von Mitgliedern und Anhängerinnenn von Organisierten Glauben ist derart offensichtlich aberwitzig, daß dieser keine Mehrheit in einem Parlament findet, wie zum Beispiel jener vor etwa zehn Jahren in Polen, Jesus Christus zum polnischen Staatsoberhaupt gesetzlich …

Dieser zweite Schulweg für Angestellte von Organisierten Glauben ist aber auch dafür zu nutzen, diesen Werte zu vermitteln, daß beispielsweise die Wahrheit ein Wert ist, nach dem zu leben es sich lohnt. Auch hier weist Christoph Schönborn enorme Mängel auf …

Die Kirche hat stets Barmherzigkeit den Sündern gegenüber gezeigt und wir sind alle Sünder.

„Stets Barmherzigkeit“ … Die Geschichte allein des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche erzählt von einem sehr pervertierten Verständnis und von einer sehr kruden Auslegung der Barmherzigkeit. Der Hinweis von Christoph Schönborn, es seien alle Sünder, ist kein Beleg dafür, daß er soziale Kompetenz besitzt … Es seien alle Sünder, ist kirchengeschichtlich der Schlüsselsatz zur legitimierten massnhaften Verfolgung, psychischen Vernichtung und physischen Ermordung von Menschen … Alle Sünder waren und sind letzlich dann doch stets die Anderen … Das Schlechte, um mit einer Organisierte Glauben entschuldigenden Legende aufzuräumen, von Organisierten Glauben wird bei weitem nicht durch das Gute, das beispielsweise die Caritas leistet, aufgewogen …  (Übrigens: aktuell ist zu lesen, daß der absolutistisch regierte Grätzelstaat in einem Stadtteil von Rom die Caritas an die Kandare nehmen will, das heißt, es soll das Gute der Caritas hinkünftig, so der Plan des in Rom residierenden Gottes (u.a.m. Vatican genannt), der gemäß Kirchenlegende drei Stellvertreter im Himmel haben soll, nicht mehr ohne Propaganda für die Bibran geben.)

Wie wichtig es ist, nicht nur Christoph Schönborn in den Lehrplan „soziale Kompetenz“ zu schreiben, belegt dieser mit seiner Anmaßung und also mit seinem asozialen Verhalten, wenn er sagt:

Wenn sie unfähig sind, den Lehren der Kirche zu folgen […]

Es sind weitere Schwächen feststellbar, bespielsweise in der Textinterpretation, wenn Christoph Schönborn in seiner Kolumne in der Umsonstzeitung heute die Rede des christschwarzen Vizekanzlers als eine „eindrucksvolle“ deutet, aber im Gegenstand Biologie, denn das Tier mit Finanzmärkten ist nicht das einzige Lebewesen, das gleichgeschlechtliche Sexualität praktiziert, wobei Praxis in ihrer altgriechischen Bedeutung zu verstehen ist, also die frei bestimmte, Erfüllung schenkende Tätigkeit, mit der das Tier mit Finanzmärkten seine Welt gestaltet und umgestaltet … Das Modell der lebenslangen Beziehung von zwei Lebewesen ist unter den Tieren ohne aber auch mit Finanzmärkten von jeher ein Minderheitenprogramm …

Es wird auch Christoph Schönborn absolut zuerkannt, fähig zu sein, noch etwas zu lernen … Geduld ist freilich notwendig, ständiges Wiederholen des Lehrstoffes, aber ein Lernerfolg ist möglich, wie ein Beispiel zeigt … Es mußte lange auf die Geschichtstafel hingewiesen werden, bis diese dann doch endlich von der Stephanskirche entfernt wurde …

Es werden jedoch nicht alle Angestellten es schaffen, die zweite Schulbildung positiv abzuschließen, Andreas Laun etwa wird auch den zweiten Versuch …

PS Da es nicht dazu kommen wird, daß Angestellte von Organisierten Glauben die Schulbildung eines demokratischen Staates verpflichtend zu wiederholen, wird ihnen empfohlen, von sich aus, wenigstens Kurse auf Volkshochschulen zu belegen …

PPS Da es auch nicht zu erwarten ist, daß Angestellte und vor allem leitende Angestellte von Organisierten Glauben mit ihren Absonderungen von sich aus aufhören werden, sollten wenigstens Medien damit aufhören, Geistesschreiße zu aller täglichen Brot …

Kein Veto für Datenschutz, aber ein christschwarzes Veto für Reichenschutz

Es werden die Tausenden, die auf Verfassungsklage.At das Formular zur Verfassungsbeschwerde zur Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung bereits ausfüllten, die Vollmacht auch unterschreiben und bis spätestens morgen hoffentlich noch zur Post bringen …

Über die Vorratsdatenspeicherung, über die SPG-Novelle, über das Terrorismuspräventionsgesetz, über das Datenaustauschgesetz, über den Rechtschutzbeauftragten im Innenministerium, über die Gesetze also, die zumeist unter dem Titel „Anti-Terror-Paket“ zusammengefaßt verkauft werden, wurde auch hier schon sehr viel geschrieben … Es gibt aber noch einen weiteren Blickwinkel, von dem aus diese Gesetze betrachten werden können, weil dieser sehr klar zeigt, für wen sich die christschwarze Partei tatsächlich und mit voller Kraft einsetzt, es sind die Reichen …

Auch bei der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie geht es um Daten … Aber wie anders verhält sich in diesem Fall die christschwarze Partei, namentlich Maria Fekter: diese Daten will die christschwarze Partei geschützt wissen, zum Schutz der Reichen legt die christschwarze Finanzministerin gegen die EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie ihr Veto ein, während es der christschwarzen Partei nicht schnell genug gehen konnte, allen Menschen in Österreich den Datenschutz zu nehmen, alle Menschen in Österreich der totalen Überwachung auszuliefern …

Worum es bei der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie geht? Es geht um Milliarden, die von der christschwarzen Finanzministerin jenen sichern möchte, die derart viel besitzen, daß es sich auszahlt, das Vermögen weltweit vor Besteuerung zu verstecken …

EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso hat die anhaltende Blockade von Österreich und Luxemburg im Bereich der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie für Verhandlungen mit der Schweiz und vier anderen Drittstaaten kritisiert. Barroso sagte am Mittwoch in Brüssel, er bedauere, dass zwei Mitgliedstaaten im EU-Finanzministerrat ihr Veto zu Drittstaatsverhandlungen wiederholt hätten. „Es gibt Milliarden von Euro, die in die EU zurückfließen können, vorausgesetzt es gibt ein Verhandlungsmandat.“  Finanzministerin Maria Fekter hatte beim gestrigen Rat in Brüssel neuerlich eine Einigung im Bereich der EU-Zinsbesteuerungsrichtlinie verhindert.

Die christschwarze Finanzministerin begründet ihr Veto damit, das österreichische Bankgeheimnis schützen zu wollen, und sie verweist dabei auch darauf, daß ja ohnehin die EU-Quellensteuer bezahlt werde … Ja, die Quellensteuer, eine Steuer, die von vielen nicht bezahlt werden muß, beispielsweise von ausländischen Begünstigten österreichischer Stiftungen, eine Steuer mit anscheinend sehr vielen Schlupflöchern -, Steuerberatungsfirmen bieten dafür zuhauf fachkundige Beratung an …

Lásló Kovács, ehemaliger EU-Kommissar, hat 2010 in einem Interview angeführt, um was für eine riesige Summe es hier geht, die durch Steuerflucht …

Kovács: Weil sehr viel Geld auf dem Spiel steht. Der Verlust aus Steuerflucht beträgt zwischen 200 und 250 Milliarden Euro – fast zweimal das EU-Jahresbudget, viermal das Landwirtschaftsbudget, fünfmal so viel wie die Struktur-politik. Eine enorme Summe Geld. Gerade jetzt können es sich die Mitgliedsstaaten nicht leisten, 200 bis 250 Milliarden Euro pro Jahr zu verlieren. Es gibt aber auch einen moralischen Aspekt: Millionen Bürger zahlen pflichtbewusst ihre Steuern. Sie sind sehr irritiert, wenn andere sich dieser Pflicht entziehen – und es sich dabei ausgerechnet um die Reichen handelt. Denken Sie an die Aufregung in Deutschland nach dem Liechtenstein-Skandal. Damals habe ich beschlossen, die Reform der Zinsbesteuerungsrichtlinie zu beschleunigen. Dieser Vorschlag liegt nun auf dem Tisch.

Zwischen 200 und 250 Milliarden Euro – fast zweimal das EU-Jahresbudget … Das war die Steuerfluchtsumme Anfang 2010 … Noch ein anderer Vergleich, bezogen auf Österreich:  Zahlen aus dem österreichischen Bundesvoranschlagsentwurf 2012, gennant von Maria Fekter in ihrer Budgetrede vom 19. Oktober 2011: Ausgaben von rund 73,6 Milliarden Euro, Einnahmen von rund 64,4 Milliarden Euro … 200 bis 250 Milliarden: das sind in etwa die Einnahmen des österreichischen Staates nicht in einem Jahr, sondern in vier Jahren …. Mit 200 bis zu 250 Milliarden, mit dieser Summe kann der österreichische Staat seine gesamten Ausgaben für gute drei Jahre …

Welche Daten also die christschwarze Partei für schützenswert hält und welche nicht, sollte in jedweder kommenden Wahl der ÖVP die Antwort auf die Frage gegeben werden, welche Partei ist wählenswert und welche nicht …

Zur Tracht beim Tanz gehören die Watschen, der Tritt –

Der Trachtentanz feiert die Watschen, den Tritt …

Ein freiheitlicher Landesbildungsreferent trägt oft und gerne Trachtenkleidung, aber nicht nur er, neben den Burschenschaftstrachten scheinen Dirndl und Lederhose so etwas wie eine Dienstkleidung für freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen zu sein, Uniform ihrer Gesinnung,  und die Hirschknöpfe als außen getragene Synapsen stellen die …

Die längst nicht mehr zu diskutierende Aussage von Uwe Scheuch, einem leidenschaftlichen Trachtenträger, evoziert aber die Frage nach dem Einfluß der volkstümlichen Tracht, vor allem seit Österreich sich immer mehr und immer schneller und immer forcierter in ein Trachtenland zurückverwandelt, mit Trachtenpartys für Studenten und Akademikerinnen in der einzigen österreichischen Großstadt, mit Trachtendatings, mit durch Steuergeld geförderten Trachtenkäufen, mit Trachtenkirtagen in der einzigen österreichischen Millionenstadt, ein Sänger in Lederhosen zum Star in Österreich aufsteigt, zu dem Tausende junge Menschen in Tracht …, ein Landmagazin zur erfolgreichsten Magazingründung mutiert, das sich, wie es schreibt, an folgenden Werten orientiere: Natürlichkeit, Bodenständigkeit, Echtheit, Regionalität … Dieses Magazin heißt etwas anders, aber es könnte auch so heißen: Servus Stadt, Willkommen Land, also ein Produkt aus dem Unternehmen von Michael Spindelegger …, Östereich sich auch wieder forciert der Welt als Trachtenland präsentiert, ob eben in Baku österreichische Teilnehmer in Badelederhosen, ob …, ob … und so weiter und so fort.

Auf welche Anschauungen werden Trachtenträger und Trachtenträgerinnen noch zurückgreifen, auf welche Gesellschaftsmodelle, von denen gehofft wurde, sie seien endlich nicht nur nie mehr wieder zu diskutieren, sondern endlich auch überwunden, und vor allem, wie wird die immer mehr zu einem Trachtenland mutierte Gesellschaft darauf reagieren? Auf den Rückgriff von Uwe Scheuch auf die schwarze Pädagogik wurde mit breiter Ablehnung und Rücktrittsaufforderung reagiert …

Aber mit jedem Hirschknopf mehr in diesem Land könnte, ist zu befürchten, die Abwehr nicht nur der schwarzen Pädagogik schwinden … Eine Befragung von einer Umsonstzeitung, wie in der Collage zu lesen ist, zeigt, daß von tausend Menschen rund ein Drittel nichts gegen eine Ohrfeige …

NS Erinnern Sie sich noch an den hilflosen Versuch von Hilmar Kabas, etwas wegzureden? Hilfloser und noch unfähiger ist der Versuch von Herrn Strache mit „Tetschn“ und „Klaps“ -, bei Hilmar Kabas war es wenigstens noch klanglich plausibel, ob er „Hump“, „Dump“ oder doch „Lump“ sagte, auch wenn niemand zu sagen wußte, was denn ein „Hump“, ein „Dump“ … Freiheitliche wußten also noch nie, was sie sagen und vielleicht denken, und jetzt haben sie zusätzlich auch noch die Fähigkeit verloren, Wörter klanglich …

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der Freiheitlichen, also im Mai 2012 schreibt Erich Körner-Lakatos  (und nicht beispielsweise im März 1933) darüber, wie unhöflich die Staaten im Mai 1945 gegen das III. Reich waren, mehr noch, sie beachteten nicht einmal ein Mindestmaß an Anstand, unverzeihlich also geradezu, unzivilisiert, um nicht zu sagen, barbarisch … Sie setzten nicht die Fahnen auf Halbmast, sie kondolierten nicht dem deutschen Volke dazu, daß seinem Staatsoberhaupt, Adolf Hitler, im Dienst der Tod ereilte …

Ach, wie höflich, gell Erich Körner-Lakatos, war das deutsche Reich und sein Staatsoberhaupt gegen die Staaten, gegen die Menschen, auch gegen neutrale Staaten -, wurde im Mai 1945 nicht aus lauter Anstand angeordnet, weit über 55 Millionen Hakenkreuzfahnen auf Halbmast zu setzen …

Die ZZ der Freiheitlichen, in der nicht nur von Dr. Martin Graf, dem zurzeitigen III. Präsidenten NR, allenthalben Beiträge veröffentlicht werden, kämpft tapfer gegen die Geschichtsverfälschung an, sie kämpft nicht nur für das Zurechtrücken der Geschichte, sie weiß auch, woran tatsächlich zu erinnern ist, wie im Editorial von Walter Seledec gelesen werden kann, der auch genau weiß, was einmalig in der Welt ist …

Die ZZ der Freiheitlichen ist eine durch und durch von Höflichkeit geprägte Mannschaft, und so ist es selbstverständlich, daß sie auch an jene Männer des Wortes erinnert, die nicht nur dem deutschen Volke gegenüber höflch waren, sondern auch seinem Führer, und diese Höflichkeit auch in Gedichte goßen … Diesmal Karl Hans Strobl, Landesleiter der Reichsschrifttumskammer Wien …

Die ZZ der Freiheitlichen ist nicht nur eine durch und durch von Höflichkeit geprägte Mannschaft, sie weiß auch und erinnert unentwegt und unbeirrt, wer die wahren Opfer waren, es waren Menschen wie Karl Hans Strobl, der nicht nur über sich ergehen lassen mußte, daß sowjetische Soldaten sein Haus verwüsteten, wie H. M. schreibt, er, K. H. Strobl, mußte im Straßenbau Zwangsarbeit leisten, H. K. Strobl, der Mann des Wortes, mußte verarmt 1946 im Altersheim sterben …

„Wehe den Besiegten?“ titelt Erich Körner-Lakatos seinen Knigge in lateinischer Sprache -, als Tribut an seine humanistische Bildung? Adolf Hitler wäre, gell E. K. L.,  nie so unhöflich gewesen, die Kondolenz zu verweigern, hätte die Regeln des Anstands stets überfüllt, vielleicht wird die ZZ der Freiheitlichen eines Tages eine Serie starten mit dem Titel „Adolf Hitler kondoliert“ -, in der die abermillionen Beileidsschreiben von Adolf Hitler an die Hinterbliebenen der Ermordeten in den Vernichtungslagern des deutschen Reiches abgedruckt werden, mit einer stahlschmelzenden Begleitgeschichte, in der Art etwa:  erschüttert und voll Mitgefühl und überwältigt von diesem unsagbaren Leid brach Adolf Hitler beim sechstmillionsten Brief schließlich zusammen und sank in den Schoß seiner ihn ehrenden Gattin, in deren treuen Armen er in Ausübung seines Dienstes  als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der durch und durch von …

NS Die ZZ der Freiheitlichen weiß nicht nur um Geschichte und Höflichkeit, sie weiß auch, V. Eschlauer stellt einen entsprechenden Vergleich an, auf welchem Ball „Perverse“ und wer auf dem Burgtönnchenhofgschnas …