Auf d’Nacht

Ben Becker, nun zum alten Mann geworden, in das Lebensalter also eingetreten, in dem mehr und mehr die lange schon vergangene eigene Kindheit zur wirkenden Gegenwart wieder wird, würde in Erinnerung an die als Kind erlebte Tradition im Elternhause

Im Stile Tschechows wurden dort jedes Jahr zu Weihnachten Freunde und Künstler geladen um zu feiern, zu musizieren oder Texte vorzutragen. Besonders beliebt waren hierbei Deutsche Balladen, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Becker hat sich vorgenommen diese von angeblicher Verstaubtheit zu befreien. Die Literatur-Performance „Der Ewige Brunnen“ beinhaltet eine von Ben Becker getroffene Auswahl deutscher Dichtkunst, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten Sammlung Deutscher Gedichte und Balladen unter selbigen Namen, erweitert um einige von Ben Becker als passend empfundene Gedichte und Songs anderer Künstler.

eine Einladung nach Ungarn, wenn er gefragt werden würde, nicht ausschlagen, auch ein wenig Dankbarkeit wäre wohl dabei, für seine Verteidigung, wenn Conny Axel Meier ihn früge, nach Lengyeltòti zu kommen, um aus dem ewigen reinersschen Brunnen deutsche Balladen zu ziehen,

er würde es nicht so leicht ausschlagen können, hat doch „Journalistenwatch“ gar uneigennützig sich seiner angenommen, ihn zu verteidigen, gegen jene, die den deutschen Wortschatz der ihr leitkulturellen Tradition säubern wollen.

Und wohin sonst als nach Lengyeltòti könnte Conny Axel Meier „Freunde und Künstler“ laden, als nach Ungarn, dorthin also, in dem er mit „Journalistenwatch“, wie im Impressum am 23. Dezember ’23 zu lesen ist, sein Lager aufgeschlagen hat, in dem Land sein Lager aufgeschlagen hat, das bereits, ohne je noch ein gesinnungsgemäßes Wort gesagt, geschrieben zu haben, ein Bekenntnis der seiner und nicht nur seiner Gesinnung ist,

in dem Land, das Männer

gleich pferdegroßen Deutschtraditionselefanten

als ihre letzte Heimstätte

Für ein Kapitel, für dieses Kapitel soll der Phantasie nachgegeben werden, der Phantasie, daß Conny Axel Meier auf d’Weihnacht in Ungarn lädt, um

zu feiern,

zu musizieren,

balladenhafte Texte vorzutragen,

Die Phantasie wird sich jedoch nicht allzu sehr anstrengen zu haben, die zu nennen, die der Einladung folgten, zur Nacht in Ungarn —

Es sind keine Unbekannten, keine Namenlosen, es sind namensreiche Figuren, die in Kapiteln schon aufgetreten sind, die Phantasie braucht also nur diesen Roman zu lesen, um aufzuzählen, wer zur Nacht in Ungarn … die Figuren, deren Kontaktdaten wohl Conny Axel Meier besitzt, um sie, warum nicht auch dafür, einmal nach Lengyeltòti zur Nacht zu laden …

Michael Stürzenberger, der für „Bürgerbewegung PAX Europa“ vom „sozialistischen Diktator Adolf Hitler“ schreibt, ist am 23. Dezember ’23 zu lesen,

Kundgebung in München, 20. Juli 1944  zum Nazi-Islam Pakt. Am Samstag jährt sich der Anschlag der Widerstandsgruppe um Graf von Stauffenberg auf den sozialistischen Diktator Adolf Hitler zum 75. Mal. Diese rechtskonservativen Patrioten stimmten in ihrer Überzeugung mit der Weißen Rose überein, die in Deutschland wieder demokratische Strukturen wiederherstellen und das Unrechtsregime stürzen wollten. Dieses Datum 20. Juli bietet Stoff für mehrere Themen: Zum einen, dass der Widerstand gegen totalitäre Ideologien auch heute wieder extrem wichtig ist. International-Sozialismus und National-Sozialismus sind auch heute noch in viel zu vielen Köpfen präsent, wodurch gefährliche Umtriebe entstehen. Der Straßenterror beider sozialistischer Gruppen ist sichtbar und mündete jüngst in einen politischen Mord. Linksextremes Denken beherrscht breite Gruppen der Gesellschaft in Politik, Medien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen sozialen Organisationen. Daneben breitet sich der Politische Islam in Deutschland ungebremst aus, der damals auch schon einen Pakt mit dem National-Sozialismus unter Brüdern im Geiste schloss. Daher ist dieser Tag bestens geeignet, um bei einer Kundgebung auf diese brandgefährlichen Dinge aufmerksam zu machen. Die Bürgerbewegung Pax Europa steht bei ihrer Aufklärung der Bürger in der Tradition der Weißen Rose, weswegen auch einige ihrer Funktionsträger wie der Ehrenpräsident Willi Schwend, der frühere Geschäftsführer Conny Axel Meier und auch ich am 7. Juli 2012 zusammen mit der besten Freundin von Sophie Scholl, Susanne Zeller-Hirzel, die Weiße Rose wiedergründeten. Am Vortag der Konferenz der Freien Medien im Raum der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag besuchte ich mit dem Journalisten Stefan Bauer das Museum für die Widerstandskämpfer im Bendler-Block in der Stauffenberg-Straße in Berlin. Dort nahmen wir diesen Videokommentar auf, in dem auch Fotos des Museums mit den rund 1000 involvierten Kämpfern für Freiheit und Demokratie zu sehen sind: Die in dem Video enthaltene Warnung vor National-Sozialisten, die heutzutage versuchen, patriotische Bürgerbewegungen zu unterwandern, ist wichtig. Von der Kundgebung am heutigen Samstag in München gibt es ab 11 Uhr einen Livestream vom „Europäischen Widerstand Online“ auf Youtube und auch auf Faceook.

Mit Stefan Bauer habe Michael Stürzenberger, schreibt er am 20. Juli ’19, das Museum für die Widerstandskämpfer im Bendler-Block besucht; ein Stefan Bauer hat im März ’21 die KZ-Gedenkstätte in Mauthausen, Österreich, besucht, schnell hat er, Bauer, einen Vergleich noch zwischen Zyklon-B und Corona-Impfstoff angestellt, ehe er weiterfuhr nach Wien, um einen von Volksgipfelkanzlerschaft träumenden kleinen Gebirgsjäger auf einer Demonstration zu treffen.

Der kleine Gebirgsjäger hat sich fest, so erzählt er es immer und überall herum, vorgenommen, doch eines Tages den Gipfel des Hügels — der von den sogenannten Einheimischen stolz Berg gennant wird — Volk im Oberdraugau zu erklimmen.

Der kleine Gebirgsjäger mit seiner recht kräftigen Freude an der Lyrik würde einer Einladung wohl recht nachkommen, wie auch die zwei Bauers, wenn es denn zwei sind …

Die „Weiße Rose“ hätten sie, Meier und Stürzenberger, wieder … Es paßte zur Nacht in Ungarn die Stube festlich, wenn auch nicht weihnachtlich mit weißen Rosen zu schmücken – was für ein Bild,

inmitten von weißen Rosen ein Deutschballadenrezitator …

Geert Wilders als Ehrengast in der ersten Reihe, das würde er sich nicht nehmen lassen, in Dankbarkeit dafür, vor zehn Jahren schon ausgezeichnet

Wird Mr. Islamkritik der nächste Ministerpräsident der Niederlande? Am 2. 2.2013 verlieh die Bürgerbewegung PAX EUROPA den Hiltrud-Schröter-Freiheitspreis an Geert Wilders. v.l.: Willi Schwend, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Stefan Herre und Geert Wilders.
Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Kaum ein anderer Politiker verkörpert

worden, schreibt Michael Stürzenberger am 23. November ’23, zu sein mit dem „Hiltrud-Schröter-Freiheitspreis“ —

„Er will Moscheen verbieten, verglich den Koran mit Hitlers ‚Mein Kampf‘ und nannte den Islam eine faschistische Ideologie“,

Neben ihm eine über den Hügel Volk im Oberdraugau hinaus bekannte Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Ein Platz in der ersten Reihe wohl auch für Thomas Böhm und viele mit ihm

aus Österreich noch zu dieser Rezitationsnacht …

Hinter der ersten Reihe, in der zweiten Reihe Götz Kubitschek, der ebenso ein kraftfreudiger Anhänger der Literatur wie der kleine Gebirgsjäger, der vom Hügelaufstieg erzählt, um vom Hügelgipfel aus einmal, wenigstens einmal Volksgipfelkanzler zu rufen, ehe es nach einer kurzen Rast wieder hinunter, den Hügel wieder hinuntergeht, erst vor kurzem in Österreich

In einem Vortrag über Ray Bradburys Roman Fahrenheit 451, den ich vor Wochen in Wien hielt, hatte ich es angedeutet: das Grauen, das einen packt,

sich nicht mit einem Platz in der zweiten Reihe begnügen mußte in einer Stube, sondern in der ersten Reihe im österreichischen Parlament

Wer nicht mehr zur Nacht geladen werden kann, ist Michael Mannheimer, Mannheimer, der mit Conny Axel Meier, Michael Stürzenberger u. a. die Wiederbetätigung der von ihnen gesinnungsgemäß zugeschnittenen „Weißen Rose“ … Es traten in dem einen und anderen Kapitel Mannheimers auf,

ein Max Mannheimer,

ein vornamenloser Mannheimer und eben

auch ein Michael Mannheimer, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber der Phantasie ist nichts unmöglich, zumal sie hier nur dieser Gesinnungsschaft folgen müßte, der auch nichts zu unmöglich erscheint, und so könnte der Tote Michael Mannheimer als verklumpter Blutgast mit dabei …

In keinem Kapitel noch trat Alexander Wallasch auf, der sich allein schon mit diesem Tweet … heißt es nun mit einem X? Was der Wahrheit ja auch vollkommen entspräche, ein Bekenntnis zur Wahrheit wäre: nach dem alten Spruch: ein x für ein v vormachen … Alexander Wallasch hat sich allein schon mit seinem X vom 4. August ’23 eine Einladungskarte für die Nacht in Ungarn geschrieben, und Conny Axel Meier hat es weiter geixt, das Alexander Wallasch als Einladungsbestätigung …

Der lupenreine Neufaschist @polenz_r mit altfaschistischen Methoden – nur noch ein kleiner Schritt, dann schreit er nach KZ’s für @Alice_Weidel und die @AfD. An die Wand gedrängt halten sie die Fahne wieder hoch. Es gibt wieder Hetzjagden in Deutschland! Schämen Sie sich!

Auf seine Einladungskarte wird Conny Axel Meier geschrieben haben, verschickt am 8. Dezember ’23 so recht modern als X:

„Es ist ein gutes Gefühl, dass #Ungarn in diesen schweren Zeiten eine Insel des Friedens in der Welt ist, wo all unsere jüdischen Mitmenschen in Sicherheit leben und das #Chanukka -Fest feiern können.“ Ministerpräsident Viktor #Orbán in einem Grußwort an das ungarische Judentum

Eine Einladung mit solch einem Zitat geschmückt,

mit weißen Rosen verziert,

wer könnte da es noch ausschlagen, in die Nacht zu fahren? Noch dazu, wenn er, Meier, zwei Tage davor, am 6. Dezember ’23, einzig berichtet:

Ungarn gibt Reisewarnung für Deutschland heraus
Von CONNY AXEL MEIER | „Soweit ist es schon gekommen“, kommentierte ein Freund die Meldung, dass die ungarische Regierung aktuell vor Reisen nach Deutschland warnt. Eingang in deutschen Leitmedien hat diese Meldung nicht gefunden. Die deutschsprachige „Budapester Zeitung“ (BZ) berichtet am Montag unter dem Titel „Warnung vor islamistischen Angriffen“:

Veröffentlicht von seinem Leitmedium PI-News

Die Phantasie macht es sich aber doch allzu leicht, sie hat keine Ahnung davon, sie kann sich keine Vorstellung davon machen, was solch eine Einladung für Scherereien machte, was für Sorgen Conny Axel Meier umtriebe, verschickte er eine solche Einladung an die auch seine Gesinnungsschaft … ist die Stube geräumig genug, wer soll, ja muß in der ersten Reihe sitzen, wer kann in die zweite Reihe, in die dritte, in die vierte, in die fünfte, in die sechste, in die siebente, die achte

Lyrik wirkt

Bei einem Kind wird, auch heutzutage noch, schnell gefragt, woher es denn, wenn das Kind etwas Schlimmes sagt, das habe, und ebenso schnell wird geantwortet, das müsse das Kind irgendwo aufgeschnappt haben, in der Schule, im Kindergarten, auf dem Spielplatz, aber nicht Zuhause …

Woher das Ben Becker wohl hat, wird nicht gefragt, wenn er „Zigeuner“, er sagt: „Wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen.“

Vielleicht hat Becker es aus der Lyrik, mit der er über die Dörfer … ja, vielleicht hat Ben Becker mit seinem tätowierten Ringfinger seiner rechten Hand es aus dem Geist der Lyrik aus dem ewigen Brunnen Volksbuch deutscher Dichtung, der Bibel beinahe wie ein Hausbuch.

Im Stile Tschechows wurden dort jedes Jahr zu Weihnachten Freunde und Künstler geladen um zu feiern, zu musizieren oder Texte vorzutragen. Besonders beliebt waren hierbei Deutsche Balladen, die immer mehr in Vergessenheit geraten. Becker hat sich vorgenommen diese von angeblicher Verstaubtheit zu befreien. Die Literatur-Performance „Der Ewige Brunnen“ beinhaltet eine von Ben Becker getroffene Auswahl deutscher Dichtkunst, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten Sammlung Deutscher Gedichte und Balladen unter selbigen Namen, erweitert um einige von Ben Becker als passend empfundene Gedichte und Songs anderer Künstler.

„Der ewige Brunnen“, ausgewählt aus der vor über fünfzig Jahren von Ludwig Reiners zusammengestellten …“ NSDAP-Mitglied war Reiners, der vielleicht selbst ab und an „Zigeuner“ sagte, wie später Ben Becker „Zigeuner“ sagt, also früher als Ben Becker „Zigeuner“ sagt, damals, zu seiner Zeit,

als es zu seiner Zeit ein gängiges Wort war,

ein wissenschaftlich gar verwendetes Wort in „Denkschriften“ war,

und wenn er, Reiners, es vielleicht im lustigen Plaudertone sagte, hat vielleicht wer in launiger Runde ihm freundschaftlich geantwortet,

das sei früher so gesagt worden, nur so dahergeredet worden,

jetzt aber werde gehandelt

Und wenn er es vom Geist des Hausbuchs aufgeschnappt hat, dann wäre sein Zuhause entlastet …

Wie gut für das Zuhause, daß Lyrik immer noch auf eine Art wirkt, wenngleich auf eine Weise, die …

Jedenfalls, so oder so, Lyrik wirkt, immer noch, und sollte auch auf eine der Weise entgegengesetzten Art —

Wenn Intelligente [Jouwatch (SB)] von einer intelligenten Klara Indernach (KI) abschreiben, kann nur „hinter die Büsche“ Intelligentes —

Es ist unwahrscheinlich, daß die Intelligenten von Jouwatch (SB) die Sendung „Kölner Treff“ mit Ben Becker im November ’23 selbst gesehen haben, schreiben sie doch wie Klara Indernach (KI) von „ausgegrenzt“, während Ben Becker von „aussätzig“ sprach, schreiben sie wie Klara Indernach (KI) doch auch, daß es im Studio still geworden sei, als Ben Becker „Zigeuner“ sagte, während tatsächlich gelacht wurde, es kann intelligenzgemäß auch sein, daß Jouwatch (SB) ebenso wie Indernach (KI) an einem Hörversagen leidet, das „ausgegrenzt“ als „aussätzig“ verstehen läßt, daß Jouwatch (SB) wie Indernach (KI) dasselbe Verständnis von Stille haben: Lachen ist Stille, Stille ist Lachen, Stille ist wie Lachen Zustimmung, Lachen ist wie Stille Zustimmung.

Was Jouwatch (SB) – unvermeidlich die Frage, wofür steht das Kürzel SB? Selbstbedienung? Das Kürzel KI hingegen enträtselt sich recht leicht: Künstliche Intelligenz – aus diesem beckerischen Sager macht, beweist wieder einmal, es sind Edelfedern am Werke …

Das schreibt, ist am 16. Dezember ’23 zu lesen, Jouwatch (SB, ohne KI oder recht frei nach KI):

Vergesst alles, was ihr bisher in den Nachrichten gehört habt. Vergesst die islamische Mörderbande Hamas, die Pali-Anti-Semiten auf Deutschlands Straßen, das muslimisch-afrikanische Massenheer, das täglich ins Land schwappt und das rot-grüne Vernichterregime in Berlin: Diese Nachricht toppt alles: Ben Becker hat Zigeuner gesagt! Alles was in der letzten Zeit an Horror- und Untergangsnachrichten zu hören und zu sehen war, kann man in Anbetracht dessen, was sich in der öffentlich-rechtlichen WDR-Qualitätsshow „Kölner Treff” des Jahrhundertmoderators Micky Beisenherz abgespielte, unter Pillepalle abheften: Moderator Beisenherz, der die mit Zwangsgebühren finanzierte Sendung von seiner Kollegin Bettina Böttinger, die dereinst von Harald Schmidt unter anderem mit Eierlikör und einer Klobrille verglichen wurde, „die kein Mann freiwillig anfassen würde”, übernommen hatte, brillierte mit dem super wichtigen und interessanten Gesprächsthema: So lebt es sich als Schauspielerin oder Schauspieler. In der hochkarätigen Runde war unter anderem der Schauspieler Ben Becker geladen. Als dieser zu seiner Schauspielerkarriere von Beisenherz befragt wurde, antwortete Becker: „Wenn man sich auf den Beruf einlässt, ist man im Wanderzirkus. Was sagte man früher? Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen“. Schockstarre. Im Studio breitete sich eine Stille aus, fast so, als ob das Publikum die Nachricht erhalten habe, dass islamische Mörder hunderte von Menschen auf bestialische Weise abgeschlachtet haben. Und einmal der unschlagbare Beweis, dass das Geld des Zwangsbeitragszahlers in öffentlich-rechtliche Kostgänger wie Micki Beisenherz mehr als gut investiert ist. Denn: Beisenherz griff schnell ein und sagte: „Das hat man früher so gesagt“. Seine nicht minder tolle Co-Moderatorin, die mutige Susan Link, wiederholte Beisenherz’ Kommentar. Der des Rassismus und Antiziganismus überführte Becker bemühte sich zwar noch, zu retten was zu retten ist und stammelte: „Man darf das heute nicht mehr sagen. Aber gelten tut das irgendwie immer noch – auf eine Art und Weise.“ Er fügte hinzu, dass Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird. Und einmal mehr geht ein fettes Dankeschön an so mutige Menschen wie Micki Beisenherz, die unermüdlich ihre öffentlich-rechtlichen Fingerchen auf die Rassismus-Wunden legen und dem hirngewaschenen Zwangsbeitragspublikum klar machen, was der Tage wirklich wichtig ist. Danke, Micki!

(SB)

Der Name Indernach wie ein Befehlsbeginn Inder nach … und wer könnte einen solchen Befehl rechter vervollständigen als ein Björn Höcke, dessen Botschaft, ist ebenfalls am 16. Dezember ’23 zu lesen, Jouwatch verbreitet: „Abschieben, abschieben, abschieben“

Kurz, so kurz vor Weihnachten aber schränkt Jouwatch christgemäß ein: „Björn Höcke nicht ganz so besinnlich, aber sinnvoll:“

Yes, christmas is still a holy for them

Und so kurz vor Weihnachten ’23 kann auch ein (ME) nicht zurückstehen, muß besinnlich aufbieten, was solch ein Mann gesinnungsgemäß besinnlich nur aufbieten kann,

das jedoch zu zitieren, birgt möglicherweise schon die Unannehmlichkeit, aufgrund des Zitierens gerichtlich belangt zu werden, gibt es doch entsprechende Gesetze gegen derart Besinnliches wie das von (ME): „Malheur International: Schlechte Karten für die “Israel-Industrie”, zu lesen seit dem 15. Dezember ’23 auf Jouwatch …

Recht klug wähnt sich (ME) wohl, „Israel-Industrie“ zu schreiben und nicht das sonst gesinnungsgemäß übliche Wort vor „Industrie“ zu setzen,

er wähnt sich damit wohl in Sicherheit vor dem Gesetz

Auf „Industrie“ scheint (ME) sich doch recht zu verstehen, ist er doch mit solch einem gesinnungsgemäßen Beitrag selbst ein Lieferant der „Nationalismus- und Revisionismus-Industrie“ …

Klara Indernach (KI): „Ben Becker als wanderndes Volk hinter die Büsche scheißen, im Kölner Treff, das oft ausgegrenzt wird“

Es wäre im Grunde nicht erwähnenswert, was im November ’23 Ben Becker sagt, im „Kölner Treff“,

Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen.

wäre da nicht einiges, das doch dazu festzuhalten ist.

Womit aber beginnen?

Mit der Berichterstattung darüber. Am 5. November 2023:

Schauspieler Ben Becker vergreift sich im „Kölner Treff“ im WDR übel im Ton. Moderator Micky Beisenherz reagiert auf einen Spruch sofort. Auch Becker selbst ordnet ein. „Wenn man sich auf den Beruf einlässt, ist man im Wanderzirkus. Was sagte man früher? Man muss, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen“, sagte Becker. Im Studio wurde es plötzlich still. Beisenherz griff schnell ein und sagte: „Das hat man früher so gesagt“. Susan Link, die Co-Moderatorin, wiederholte Beisenherz‘ Kommentar. Becker bemühte sich im Anschluss um Klarstellung und sagte: „Man darf das heute nicht mehr sagen. Aber gelten tut das irgendwie immer noch – auf eine Art und Weise.“ Er fügte hinzu, dass Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird. Allerdings betonte er die Gemeinschaft und den Familienzusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. 

Wer den Ausschnitt ab der Sendungszeit 27:03 weg sieht, lernt eine neue „Stille“: Lachen ist Stille. So still, wie Klara Indernach berichtet, wurde es plötzlich nicht. Es ist ein Lachen zu hören, als Ben Becker vom „Scheißen“ spricht, aus dem Publikum und besonders von einer Frau aus der Gesprächsrunde: ein herzhaft lautes Lachen. Still wird es also plötzlich, wenn plötzlich gelacht wird.

Geschrieben wurde dieser vom Magazin Focus veröffentlichte Bericht von „Klara Indernach (KI)“.

Klara Indernach ist eine Journalistin, die offensichtlich eine vielbeschäftigte Journalistin ist. So schreibt sie, wie zu erfahren ist, auch für den „Express“ in Köln:

Klara Indernach ist der Name für Texte, die wir mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erstellen. Wenn Artikel zu einem großen Teil mit Hilfe von KI generiert wurden, markieren wir sie entsprechend. Vor Veröffentlichung werden sie von der Redaktion bearbeitet und geprüft. Das Profilfoto wurde mit Hilfe von Midjourney erstellt.

Und wie zu sehen ist, ist Klara Indernach eine junge Frau mit blonden Haaren. Eine deutsche Blondine zur Identifikation. Es kann keine bessere Journalistin mit keinem besseren Namen für einen Bericht geben, in dem es um „Zigeuner“ geht: „Inder nach“ … Ein Name als Imperativ —

Und dazu, zur Verstärkung, ein Vorname, der sofort an einen Hohepriester und Taufpaten der Hetze gegen „Zigeuner“ erinnert, der, auch Jahrhunderte nach seinem Tod von seiner Kanzel aus lehrt, daß „Zigeuner …“

„[O]ft ausgegrenzt wird“ hat Ben Becker aber nicht gesagt, er hat nicht gesagt, daß „Schauspieler immer noch als eine Art „wanderndes Volk“ betrachtet werden, das oft ausgegrenzt wird“.

Tatsächlich sagt Ben Becker, wie ab 27:03 zu hören ist, das:

Das ist ja, wenn man sich auf den Beruf einläßt, ne, dann ist das so, dann muß man manchmal, dann ist man im Wanderzirkus, ne, also, wie, da sagte man früher, wie die Zigeuner hinter die Büsche scheißen, also, so das ist man halt (Lachen).

Moderator: Das sagte man früher so. (Lachen)
Moderatorin: Sagte man früher so. (Lachen)

(Lachen) Ben Becker weiter: Das darf man heute nicht mehr sagen, aber gelten tut das irgendwie immer noch. Also auf eine Art und Weise. (Stille) Daß man dafür auch, also daß man dafür auf eine Art und Weise ist das immer noch, ist man immer noch wanderndes Volk und auch ein wenig aussätzig vielleicht auch dafür. Aber wir halten auch zusammen und dann ist das, wie gesagt, letztlich doch eine Familie und irgendwie kommt man immer wieder nach Hause, egal welches Theater du betritts.

Klara Indernach folgert intelligent, wer „aussätzig“, ist „ausgegrenzt“; früher waren es beispielsweise an Lepra erkrankte Menschen, die, wurde früher so gesagt, verbannt

Es kann die Kooperation von Focus und Express gut verstanden werden, auch das Magazin Focus möchte zu seiner Ehre, sich etwas hoch anrechnen können, daran teilhaben, Beiträge zu veröffentlichen, die von den derzeit Intelligentesten am Markt, deren herausragendesten Merkmale ihrem journalistischen Leitbild gemäß Genauigkeit, Wahrhaftigkeit, Recherche, Prüfung sind, geschrieben werden …

Damit ist noch nicht alles erwähnt, was zu dieser heiteren Plauderei im Kölner Treff doch zu erwähnen ist, in weiteren Kapiteln, zum Bericht der gleich Frankenstein durch Elektrizität erschaffenen deutschen blonden Medienmaid,

dessen Schreibe für ebenso Intelligente offensichtlich Grundlage ihrer Schreibe darüber ist,

und auch darüber, daß Lyrik wirkt.

„Kann man den Holocaust ‚in einen Kontext setzen‘? [D]en gab es nur für die Juden (und die Sinti und Roma).“

Es ist von Hans Rauscher löblich, ist von ihm am 9. Dezember 2023 zu lesen, daß er alle Menschen nennt, die vom deutschen reich einzig für den Holocaust

jedoch keine Diffamierung, keine Verunglimpfung, keine Hetze von den bekannten gesinnungsgemäßen Einschlägigen bringt den Stellenwert der Menschen, die Hans Rauscher in Klammern setzt, auch in der österreichischen Gesellschaft mehr zum Vorschein, als diese Klammern in einer Tageszeitung des österreichischen Medienstandards …

Der Stellenwert der von ihm in Klammern gesetzten Menschen ist nach wie vor, Jahrzehnte nach dem Porajmos und also nach dem Holocaust, der geringste in der Gesellschaft, auch in der österreichischen,

sie haben keinen Stellenwert, es ist höchstens — was beinahe eine Verbesserung genannt würde werden können, beinahe positiv würde gedeutet werden können wie zum Beispiel „Null-Wachstum“ — ein Null-Stellenwert

Beinahe würde geschrieben werden wollen, ein gegen sie hetzpredigender Abraham a Sancta Clara bringt gegen sie dabei wenigstens so viel auf, sie nicht in Klammern zu setzen, wenn er gegen sie hetzt oder, das ein und dasselbe ist, predigt:

„Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Clara, der „bedeutende AUgustiner“ aus dem augustinischen Orden mit seinen „bedeutendsten Schriften wie ‚Judas der Ertz-Schelm‘, ‚Huy! und Pfuy! der Welt‘, zu dessen augustinischen CHorherren die niederösterrei… Landeshauptfrau allenthalben reist, auch um, wie erst vor kurzem, Stellung zu beziehen, gegen Antisemitismus von …

Landeshauptmann des Burgenland hat seine „Denkschrift“ gegen diese Menschen nicht in Klammern gesetzt, als er mit dieser gegen diese Menschen, die Hans Rauscher in Klammern setzt, hetzt, eine Amtshetze, die zu ihrer Vernichtung im Holocaust …

Und auch Guido Zernatto hat sie nicht in Klammern gesetzt, als ihm die „Zigeunerfrage“ eine …

Und auch Hans Globke hat diese Menschen nicht in Klammern gesetzt, als er schreibt: „Artfremden Blutes sind in Europa regelmäßig nur die Juden und Zigeuner.“

Dr. Hans Globke, dem frühestens 2024, 68 Jahre nach der Verleihung an ihn, das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ aberkannt werden wird können

Vielleicht wird aber im Portschyland bis zum Jahr 2025 gewartet werden, mit der Aberkennung, um dann in einer großen Gedenkfeier 80 Jahre Genozid die Aberkennung des „Ehrenzeichens am Bande“ zu verkünden, Österreich zum Beweise, aus der Geschichte gele

„Karl Hermann Wolf, Tabaktrafikant auf dem Wiener Franz-Josefs-Bahnhof im Ehrensold des Führers“

Guido Zernatto erzählt in seiner „Die Wahrheit über Österreich“ von einem „Tabaktrafikanten“, in einer Passage, die nicht vorzuenthalten ist, wegen dieser gibt Guido Zernatto in einem weiteren Kapitel die Hauptfigur ab.

Es ist eine Passage, die in die Gegenwart Zernattos, als er seine „Wahrheit über Österreich“ schreibt, führt, und von dieser ist es eine Passage in die Gegenwart, in die

Seit dem Weltkrieg war in Oesterreich der Besitz einer Trafik, so heissen die Verkaufsstellen des Tabakmonopols, ein Zeichen dafür, dass der Inhaber dem Staat einmal Dienste geleistet hatte, ohne eine ausreichende Pension zu bekommen. Tabaktrafikanten waren Invalide, Witwen nach Offizieren und Soldaten, Kriegswaisen, aber auch Offiziere und Beamte, die durch irgend ein Missgeschick ihre Pension verloren hatten. Wer in eine Wiener Stadttrafik eintrat, der konnte damit rechnen, dass ihm eine Dame das Zigarettenpaket reichte, die vor zwei Jahrzehnten eine führende Rolle im gesellschaftlichen Leben einer Garnisonstadt der alten Monarchie gespielt hatte. Ein Herr konnte die Zigarrenkisten auf den Tisch räumen, der Ritter oder Komtur eines hohen Ordens war, ein junges Mädchen, das von einer Sternkreuzordensdame aus der Taufe gehoben worden war, wovon noch ein brillantbesetztes Goldkreuz, das sie am Hals trug, Zeugnis gab. Als unter Dollfuss die alten Uniformen und Orden wieder erlaubt wurden, gab es Tabaktrafikanten, die sich am Sonntag vormittag zu einem Spaziergang über den Ring den grünbefederten Generalshut auf den grauen Kopf stülpten.

Es ist weniger der Bauerndichter aus Kärnten die Hauptfigur als die Zeit, von der Guido Zernatto erzählt. Es ist nicht seine Zeit die Hauptfigur, sondern die Zeit Jahrzehnte nach ihm. Er erzählt aber auch nicht alles. Was er nicht erzählen kann, ist aus der Gegenwart, von der er noch nichts wissen kann, weil es nicht mehr seine Gegenwart ist, sondern die Gegenwart Jahrzehnte nach seinem Tod. Er kann nicht erzählen, daß es beispielsweise weiter erlaubt ist, am Grab von Dollfuß Lobreden auf Dollfuß zu halten — als hoch angesehene Personen in der Republik Österreichs.

Auf dem Wiener Franz Josefs-Bahnhof gab es einen Tabaktrafikanten, der wohl nicht hoher Offizier und nicht Kriegsinvalide, aber einer der berühmtesten Männer der alten Monarchie gewesen war. Dieser Tabaktrafikant, der kärglich von den Prozenten lebte, die ihm sein Laden abwarf, hatte einmal einen k.u.k. Ministerpräsidenten, den Grafen Badeni, zum Duell gefordert, hatte die deutsche Jugend Oesterreichs zur Begeisterung hingerissen. Ihn feierten die Kleinbürger Böhmens, zu denen er sprach, als »Jungsiegfried«, er war eines der leuchtendsten Vorbilder für einen obdachlosen Maler, der hoffnungslos durch die Strassen Wiens ging, für Adolf Hitler. Dieser Tabaktrafikant lebt noch. Er heisst Karl Hermann Wolf und war in seiner grossen Zeit der erste Mitarbeiter des Führers der alldeutschen Bewegung, Georg Karl Ritter von Schönerer. Diese alldeutsche Bewegung Schönerers ist der politische Ausgangspunkt des Nationalsozialismus und das Vorbild Adolf Hitlers gewesen. Die Partei Schönerers predigte den Antisemitismus, den Kampf gegen die katholische Kirche unter der Parole »Los von Rom«;

Zernatto wird ihn, Wolf, vielleicht selbst in der Tabaktrafik am Franz-Josefs-Bahnhof gesehen und sofort gemeint haben, er sei der Tabaktrafikant, weil er, Wolf, nur seine Frau in ihrer Tabaktrafik kurz vertrat, er vielleicht Zernatto bediente, während sie damit beschäftigt war, ihm sein Taschengeld herzurichten. Ganz wird seine Berühmtheit in der jungen Republik noch nicht verblaßt gewesen sein, in der Wolf „Mitglied der provisorischen Nationalversammlung“ für die „DnP“ war, bis zum „16. Februar 1919“.

Er, Wolf, wird 1938 wahrscheinlich sich selbst als „Führer“ auf dem Balkon gesehen haben, als der „Führer“, für den er eines der „leuchtendesten Vorbilder“ war, auf dem Balkon, zu dem 85 Jahre später eine „Jugend“ hoffnungsreich hinaufblickt, als stünde er immer noch oben auf dem Balkon und sähe redend zu ihr herab.

Und immer noch ist die Parole „Los von Rom“ im Einsatz, besonders von jenen Männern, die einen in Österreich berühmten Namen tragen: Hofer

Schöner als seines Vorbilds dem Land Zugedachten will den 100 Jahre später Lebenden das Land nicht werden wollen,

stiess die christliche Zeitrechnung um und erhob das Jahr der Schlacht im Teutoburger Wald zum Jahre 1 einer neuen germanischen Weltzeit. Sie setzte den lichten Baldur an die Stelle Christi und erfand aus wahren und erdichteten Büchern ein theatralisches Germanentum, das sich im eigenen Urväterkostüm verwickelte und verhedderte. Die grössten Erfolge erzielten Schönerer und Wolf in den kleinen Provinzstädten Oesterreichs, insbesondere aber Böhmens. Hier lebte eine neue Menschenklasse ohne besondere Aufgaben. Eine Menschenklasse ohne eigenes Kulturmilieu, nicht mehr proletarisch und nicht bourgeois, nicht mehr bäuerlich und schon garnicht weltbürgerlich. Ein Bürgertum, das sich von den armen Leuten, den Arbeitern, Kleinhäuslern, Bauern, die fromm oder marxistisch waren, durch Bildung, Aufgeklärtheit abheben wollte, aber doch nur bis an die Tore des ersten Vorhofs der Bildung gelangt war. Das Jagdrevier der Dietwarte, deutschen Turnvereine, der Leser der Gartenlaube, Karl May’s und der Adlersfeld-Ballerstrem. Dieses Kleinbürgertum, eine bürgerliche Pseudomorphose, suchte nach einer Aufgabe, einer Bestimmung. Diese Aufgabe, diese Bestimmung gab all diesen Leuten, die mehr sein wollten als sie waren, Georg Schönerer, sie hiess: Kampf um eine germanische Welt, in den Negativformeln: Antisemitismus, »Los von Rom«, Verteidigung des Deutschtums in den Grenzgebieten. In den Reihen dieser nationalen Bewegung war jetzt jeder wieder irgend etwas. Mehr als früher.

in ihrer „Gartenlaube“ mit ihren Romanen mit Karl May; einfach wie kurz gesagt: mit all dem, das ihnen ihre Weltbildung,

Angehöriger einer Edelrasse, auch wenn die Herkunft und das Aussehen dagegensprach. Prophet einer neuen Zeit, Gegner der »finsteren Bildungsfeinde, die von den Kanzeln das Volk verdummten«, Gegner der »jüdischen Agenten des internationalen Proletariats«, Entschleierer der »düsteren Geheimnisse der Weisen von Zion«, der »Ligourimoral«. Schönerer und Wolf gaben dem kleinen Mann, der nicht Proletarier sein wollte und nichts besseres sein konnte, den Schlüssel zu den Geheimnissen der Welt in die Hand.

die ihnen ihre „Edelrasse“ bestätigt, sie auserwählt zur Prophetie, sie lehrt ihre Namen der „Agenten“, ihnen ihre „Kanzeln“,

Da konnte nun endlich der Kaufmann, der Tierarzt, der Apotheker, der Handelsangestellte am Wirtshaustisch, so zwischen zwei Gläsern »Pilsener Bier«, die Welträtsel entschleiern. Er war ein »Wissender«, der eine »Mission« hatte, ein Edler, ein Besonderer.

in denen sie die „Welträtsel entschleiern“, nicht mehr zwischen zwei Gläsern ‚Pilsener Bier‘ aber auch weiterhin, sondern so zwischen zwei Postings tiktok und x — in ihrem Schanigarten der Sancta Media

Einer dieser Leute, die das mit Begeisterung aufnahmen, was man in der »Ostdeutschen Rundschau« niederschrieb, war Adolf Hitler. Von der Welt Schönerers aus hat er die Welt des Nationalsozialismus gestaltet. Die alldeutsche Bewegung war ein Strohfeuer. Ihre Führer überlebten die Bewegung und sich selbst um viele Jahre. Welches Gefühl aber muss den Tabaktrafikanten Karl Hermann Wolf beseelt haben, als er den neuen Siegfried – Adolf Hitler – die Ideale seiner Jugend zur Herrschaft über das ganze deutsche Volk erheben sah!

„Was man in der ‚Ostdeutschen Rundschau‘ niederschrieb“, in dieser Zeitung des Wolf, wurde von Menschen niedergeschrieben, die Namen hatten, einer dieser Namen Heinrich Damisch, von dem auch zu erzählen war,

als „Das Buch mit den sieben Siegeln“ im Oktober 2022 im Musikverein „unter dem deutschen Dirigenten“ wieder zur Aufführung —

Heinrich Damisch, „Mitbegründer der Salzburger Festspiele“ …

„Welches Gefühl aber muss den obdachlosen Maler beseelt haben“, als er den „Versicherungsvertreter“ und Mann einer Tabaktrafikantin als „Ehrengast auf dem Nürnberger Parteitag 1937“ einladen durfte … das verschweigt auch die „alternative Enzyklo…“ nicht, ist am 7. Dezember 2023 zu lesen:

Adolf Hitler kannte Wolf aus seiner Wiener Zeit und hatte diesen nie vergessen. So wurde dieser am „Reichsparteitag der Arbeit“ 1937 Ehrengast Adolf Hitlers und jenem vom deutschböhmischen Gauleiter Hans Krebs vorgestellt. Wolf, bereits 75jährig und auf Krücken gestützt, war in gesundheitlich schlechtem Zustand und fast taub. Deswegen wurde ihm vor dem Reichsparteitag ein Kuraufenthalt in Bayern auf Kosten der NSDAP finanziert. Im persönlichen Gespräch erzählte Hitler aus seiner Jugend in Wien und versprach ihm seine besondere Fürsorge. Weiterhin stand Wolf neben Franz Stein auf der Führerliste für die Volksabstimmung und die Wahl zum Großdeutschen Reichstag am 10. April 1938. Ab Juni 1938 erhielt Wolf einen monatlichen Ehrensold des Führers.

Als Wolf am 11. Juni 1941 in Wien starb, wurde sein Einsatz für das deutsche Volk ein letztes Mal in gebührlicher Form gewürdigt. Er erhielt ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof in Wien und ein feierliches Begräbnis. Der Gauleiter Groß-Wiens Baldur von Schirach sprach in seiner Trauerrede von Wolf als „Bannerträger des Deutschtums“ und schilderte in lebhaften Worten den Abwehrkampf gegen die Tschechen. Hitler schickte einen Kranz aus Eichenlaub mit Lilien und der Aufschrift „Dem Vorkämpfer der großdeutschen Idee“, und der Burschenschafter der Ghibellinia zu Prag und Gauleiter Niederdonaus Dr. Hugo Jury, warf Wolfs Ghibellinen-Mütze in dessen Grab. Ein Ehrensturm der SA, eine Ehrengefolgschaft der Hitlerjugend und ein Marschblock der Politischen Leiter standen Spalier. Der Staatsopernchor trug Franz Schuberts „Litanei“ vor, und ein Trompetenchor blies, als der Sarg hinabgelassen wurde.

Ab einer gewissen Zeit kam der österreichische „obdachlose Maler“ nicht mehr, sondern schickte Kränze, viele Kränze auch nach Österreich, nach Wien, in die Steiermark …

Wolfs „Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof in Wien“ wurde bald schon aberkannt – 2004, ein Jahr vor dem sechzigsten Geburtstag der Wiedererrichtung der demokratischen Republik Österreich … Seit 1963 gibt es in Salzburg die Heinrich-Damisch-Straße — und alle bleiben

Eine offene Debatte darüber dürfte es nun aber nicht geben. Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) hat sich bereits klar deklariert: Alle Namen bleiben. Wie die „Salzburger Nachrichten“ am Mittwoch berichteten, ist Preuner die politische Mehrheit für seine Linie im Gemeinderat sicher. Die FPÖ hatte sich schon vor der Vorstellung des Berichts gegen Umbenennungen ausgesprochen, die Neos am Tag der Präsentation: „Nur die Anbringung von Zusatztafeln kann für die notwendige Aufklärung sorgen.

Ach, könnte von der Gegenwart nur ganz gelassen werden, um sich ganz widmen zu können …

Wolf war gesinnungsgemäß auch ein „Burschenschafter“, so gründete er mit „Reichenberger Maturanten“ die „Ghibellinia“, von den Budenschaften

„Teutonia“ und „Carolina“ hatte Wolf die „Ehrenmitgliedschaft“ inne. Und in der Gegenwart gehört das gesinnungsgemäß zusammen, eine Budenschaftsmitgliedschaft und von einer „alterna…“ ein Mandat, eine Funktion …

Und weil es bald wieder zum Tanz in der Hofburg kommen wird, darf angenommen werden,

Teutonia wird wie in den letzten Jahren der Gegenwart jetzt schon dem gesinnungsgemäßen Tanze in der hofburglichen Budensaal entgegenfiebern, die Tage bis zum 16. Februar 2024 wird sie mit Fechten wohl recht die Zeit sich zu verkürzen wissen.

Und wenn Teutonia, deren Nachnahme, darf angenommen werden, Würzburg ist, wenn Teutonia Würzburg nicht zum Tanze ausgeführt wird, versenkt sie sich in alte Sprüche, etwa eines Ulrich von Hutten, und in recht höchste Kunst, etwa eines Ernst Dombrowski.

Vielleicht war Teutonia Würzburg schon in der Stiftung ihres gesinungsgemäß zusagenden Schnitters im steiermärkischen Graz zu Besuch, und wenn nicht,

geht es sich vielleicht im Februar ’24 aus: ein Abstecher

„Die Sigeunerfra 862 Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“

Guido Zernatto, der stellvertretende Frontführer,

ist verantwortlich, wie bereits ausgeführt, die „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, Pa Dr. Portschy . To Or“ wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Es stellte sich dabei aber die Frage, kann eine derartige „Dernkschrift“ noch zitiert werden, gar in ihrer Gesamtheit zitiert werden, ohne daß es zur Hetze mißbraucht werden kann. Es kann. Ein Vielleicht bleibt dennoch.

Diese „Dernkschrift“ kann unter Einsatz der Technik zitiert werden, nicht zur Gänze, aber doch zu einem überwiegenden Teil.

Als Quelle hierfür die „Burgenländische Landesbibliothek“, in der diese „Dernkschrift“ auch als elektronische Ausgabe vorhanden ist. Die „Dernkschrift“ wurde also eingescannt, liegt in einem digitalen Bildformat vor. Und wenn die „Dernkschrift“ in Bildern mittels einer Texterkennung, die Bilder in Text umwandelt, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das erlaubt, diese „Dernkschrift“ zu zitieren, beinahe in ihrer Gesamtheit, soweit eben die Texterkennung Bild als Text auszuwerfen vermag.

Wenn also die in Bildern vorliegende „Dernkschrift des TLandeshauptmannes für das Surgenland, PA Dr. Portschy . To Or“ wieder in Text umgewandelt wird, ist das Ergebnis ein Ergebnis, das wen je nicht dazu verleiten kann, es aus niedersten Beweggelüsten zu zitieren.

Was für ein Ergebnis eine Texterkennung für „die Zigeunerfrage“ des Guido Zernatto erbracht hätte, wird nicht zu erfahren sein, denn die Quelle ist kein Bild, das erst in Text umgewandelt werden mußte.

Die Vorstellung bleibt, das Ergebnis wäre kein anderes als bei der „Dernkschrift“,

deren Texterkennungsergebnis den Wert, den Gehalt solcher Texte eindrücklich und unmißverständlich offenlegt:

Die Sigeunerfra 862
Dernkschrift des
TLandeshauptmnannes für das Surgenland,
Pa. Dr. Portschy . To Or
“ Willst Du, Deutscher, Totengräber des nordi- schen Blutes im burgen- laude werden, so. über- sehe nur die Gefahr, die ihm die Zigeuner sind 1 “  Dr.rortseny.  Kisenstadt, im August 19364  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BEinleitun«ge 4  Jeder Mensch, der den südöstlichen Grenzraum des deub- schen Reiches durchwandert, weiß, daß hier ein Problem in den Herzen der verantwortlichen Männer brennen muß: „Die Zigeunerfrag ee,“  Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Tingern ab- zählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauern- wirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenzliffer noch dauernd anhält, F.Y.Holzschlamg,Kleinbachselten und Schreibersdorf,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) PX  der daeubßsche Hauer länget wegen Überschuldung Aufolge der riesig anwachsenden Verpflegskosten ZU die nur mit dem Hang zum Botrug; Yorbrachen, Diebatahl, der Laoterhaftigkeit und der grenzenlosessten Sittlichkeit besitzenden Zigeuner den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten.  Es ist daber kein Wunder, wenn die Gemeindeum- lagen oft @1ne gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investilionen, sondern nahezu für die Dipehner aufgebracht werden slasen.  Die Ziseuner, dio Iast zur Gänze mit vererblichen und ‚anstackenden Erankheiten behaftet sind, bilden oi= nen wahren Krankheitaherd mitten unter der deutschen DBOVOLKGTUTE  Man geht nicht irre, wenn man ale beruflich samt und sonders charakterisiert. Lügc, Iräghelb, Falschhait, Durchiriobenhaltnd. Erfahrung auf allen Gm— oleten des Asnozialen sind ihnen eigen. Feld- um Hühner- Betrügereien und seoxualverbrachen sind Abmen alliägliche Erscheinung.  5 15t höchste Zeit, an dieses Problem ernstlich heranaupgehen. Die Zigeunerfrage muß einer nationalsoal- alistischen Lösung zugeführt werden.  Während der Syslomnmzalt wurden g&c5eh die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man Spragh über diese Frago An den demokratischen Körperschaften zwar sehr Viel. Losbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft alt dem Zigeunorprabhlem. Den Muß Jedoch, der Zigeunerplage wirklich am den Leib zu rük- ken, hatte niemand. Am AlLerwenlgsten brackben ibn die Sezialdemokraten und Christlichsorzialen aul. Die ersbe= Ton Ava dem Grumle, weil sie je immer pevade für def Unkermenschen viel übrig haben. Waren sie dach die &e—- E10netGcen Bannerträger der Zersotzung deubacher Ge- S51t%ung. 5 lat daher selbotverständlich, daß dia Zi- Beuner Wärend der Vorherrschaft der Roten unmittelbar  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) U  nach dar Revolte von 1918 bzw. nach der Lanmdnahme de Burgenlatdles durch Östorreich die Lieblings- kinder der Marxiaten vor allem Aus dem Grunde Waren, weil sie diese Als Maspen- und. Stimmieh gegen den gesunden. Bawerninstinkt brauchten.  Seit 1933 hätten die Ohristilichsosialen, dia unser Land bis zum Umbruch 7938 vollkommen beherrach- ten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Karzisben, 80 wurden sie in der Syastemzeit eines DoLl- füß und Schuschnigg i@ Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Frümelhorden &&5tellt. Insbesönders waren ale diesen Folitikern als Spitsel gegen die VYationalscozialidsten unersetzbar. Waren sic ja alle Pönisch katholisch und da oie vielfach am Rande pro- testantischor Bauerndörfer siadeln, die E durchwegs Als Hochburgen nationalsozialistinchen Gelstes be- kannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzugehreiben. Im Gepengfell. Bie sahen in ihnen ein wilifährigas Werkzeug im Kanpfe gogen das sich soiner Art bewußten Volkes.  Auch auf dem Gebiet der Strafrechbapflege veraagte das System im Hinblick auf die Zigeuner VOllKoMmmen., Marxigstische Richter sprachen ala fast immer frol, odor wandten den mildesten Strafsatz an ; christliche Richter bemitleideten 8ie nur aus ciner ganz falschen Schau heraus. Die Zigeuner haben 48 auch immör Wieder fabal- haft voratanden, das Mitleid ihrer Mitwelt zu OrTEßeM.  80 iet an kein Wunder, daß die Gendarmerie in den Letzten Jahren nicht mehr Herr der Zigeuner War. Ihre Maßnahmen eretrechten alch daher Lediglich auf das Zu- Sanmentragen von verschlodenen statietiechen Materiale, das das Leben. in den. Zigeunerkalonien betraf.  Ganz anders wurde dies Seit dem Umbruch.  Als erste Maßnahme e7Aing seitens der burgenländi- schen Landesrerierung ein Verbot hinsichtlich der Setei-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SE  1lißung der Zigeuner an der Wolksabsbiemung Vom 410.Apr11 1938. Die burgenländische Landeshbeupfmahnn- schaft war von vornherein der Meinung, dab die Zi- geuner keineswegs als vollberockhtigte Reichsbürger zu gelten hätten, sondern bestenfalls als Stastsangehö- rigo, dio miv den Rechten und FIlichten, die ihrem Charakter und Woseh angemessen Bind, 2Uu betrachten A107.  A1S zweite Maßnahne gegen die Zigeuner orszidg ein Verbot des Bettelns und der Landstroicherei. Die politischen Jehörden wurden angewiosen, drakonlsche Maßnahmen im Falle des Setretons der Zirewmner beim VYorüben von Verbrechen anzuwenden. In diesem Zusäm- nenhand sei auf die beiden von der Kriminalpoliseik- Stelle An Miseustadt im Jund durchgeführten Mal- nahmen hingewiesen, bei denen insgesamt 232 Zigeuner Aer peoliseilichen VYorbeupungshaft zugeführt werden.  Drittens wurde die Zählung der Zigeuner und ihre lückenlose Zrfassung anpeordnel.  Weiters wurde mit Verordnung des Landeshaupk- hancnes von Turgenland vom 31.0uli 1939 die Arbolba- licht für alle arbeitsfählilgen Zimeuner In geschlos- sonen Gruppen bei öffenlichen Bauten, die für aölche Liefernden. Privatunternehmuangen,;, wie Steinbrücht UsW., eingeführt, Diese APbOiILSEruNpeN Sind ge krennt von den übrigen Arbeitern eingesebzt. Die Arbeitszeit bobrägt 710 Stunden.  Dor Arbeitgeber hat Tür die geleistete Arbeits- atunde den Bafrar von NY o.5%1 zu besahlen, Yon diesem Hetze orhält der Arbeitnehmer RE 0.274 an Sozlalge- bühren 84nd rund RM 0.03 zu fMtricheten. Der Nestbe- trag von RM 0.21 ist an jene Gemeinde zu üÖberweisen, in welcher der Arbeitneheger heimnatbeorochtigt 180.  Letztere Verfügung soll mar einen Seringen Aus- E1leich für die den mit Zigeunerlagern „geserkeben”“ Ge- neinden entstandenen Auslagen bringen, Denn 5146 haben  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) am  . Jahrzehnte hinduren die ganzen Algeuner-Kolaniden kostenlos, ohne Entgelt umberbalter müssen. Es schuldet daher von vorcberein jeder nun in „erdienet stehende Zigeuner der Haimatgemeinde ungeheure Beträge. Der Arbeitgeber bat dafür zu Sorgen, daß seitens der Zigeuner eine Arbeitsleistung vollbrache wird, welche mindestons der bedenständigen, HL1fES—- Kräfte gLl4ichkommt. Durch strenge Sceaufsichtigung wird gewährleistet, daß bei der Verwendung von D1i- Femern in geschlosschen Gruppen der Bevölkerung in der Nähe der Baustellen kein Schaden erwächest.  Tie burgenländilsche Tandeshoupbmännschatft walk ganz genau, daß. durch diosce- Verfügungen die Zigeuwhorfrage keinesTalla als gelöst anzuschen 186. Aic erkennt sogar Foll und manz die GerahrenseiG., Aie die Einpliederung der Zigeuner in den Atrbeits- prozesa mik s1eh bringt, solange nicht Maßnahmen zexen ihre Vermehrung 66etroffen sind. Denn ihr Foßel- mäßiger Verdionst würde ale eher stärken als schwächen, woran Wir hier im Grenzland keineSWe58 intarcssiorl GÄimd.  Diese petroffenen Maßnahmen weisen jedoch das rat“ hin, wie man sich die Lösung der Zlgeuner(rsge vorzustellen haftı.  Erwähnt sel noch Zolgende Tatsache: Die Gau- 1eitung des Burgenlandes An der A615 des Parbeiver- bateas hatte ihren Parteisenossen sehon damals ver- boten, MAigeumer zu beschäftigen und. zu beschenken; ebenso hatte die BA und die anderen Gliederungemn der Bewerung das Verbot arlassen, die Dorfmusik Sich von Zigeunern bestreiten zu. Lasgen,.  Dabei plax sie von der Erwägung AUS, daß die strenpste Trennung der beiden Völker nicht früh Ee- aug durchgeführt werden könne. Diese8 Verhalten dar 111emalen Maßionalsosialisten hatte zur Folge, daß Adas pesamte burgenländische Volk die Bedeutung der Zigeunerfrage wirklich orkanıt hal. Demnach sicht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) fast das panze Volk die Zipeunerfrage. im national- somialistischen Heiste,  ILw  Die Zip auD@ El.  A. Ra as:8 = AÄAtıstamp ung = Char & Kt 5,  Die Zigeuner sind zum größten Yeil in dor zweiten Hälfte der 19.dahrhunderta in das Gebiet des heutigen. Burgenlandes einzewander(. Ihre An. S404d1unm wurde von den zuständigen ungarlachen Stel- len gefördert. Einschlägiger Literatur nach StASMen aie aus Indien und kamen unmoführ im Jahre 71427 nach Europa, Da sämtliche ZipeunerdialekKte in Telcher An- zahl griechische Worte enthalten, 186 es nicht von der Hand zu weisen; daß 616 auf ihren Zuge mach Europa längere Zeit in Griechenland Aufenthalt genommen ha- ben. Ee handelt sich hier um cin Volk, das auf eine gemeainsane Abstammung Aurückgeht. Es gibt im Burgen- land nur einige Stämme von Zipevnern. In den einzel- nen Kolcwieu tritt uns zur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich e67a 800 heißen SA, 600 , 566 Dar 400 Pa, 300 Ber  286 dann gibt ec noch UYV , 8tcjka, Die körperlichen Eigenschaften und die ihres Charakters sind derart einheitlich und doutlich aus- Eoprägt, daß hier eine Leuenung des Vorbandense1ins bestimmter, stets gleichbleibenrder Merkmale nicht aüklich ist. Jeder Zigeuner verkörpert in sich den Ailpeunertye. Der aablürliche AUSISSETTOZGES BODAE dam, daß alles, was der Lebensweise dor Zi5euNGT  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) — 7  nicht pewachsen ist, rücksichlelog Zussomeorzt WILL. Die nicht Lebens£fähigen werden in frühester Jugend Adahingerafft. Dadurch ist diese Rasat ubgemein zEh und widerstandekräftig. Es ist z.B. Klnr, daß unse=- Te verfainerte Lebensart zu Folge hat, daß eine Hean- ge von Erackheiten, denen unsere Kinder zum Opfor fallen, den Aigeunerk in keiner Weist evwas anhaben können. da die haufig tuberkulosen ZAigeunerkinder bringen cher unsere Faruen ml Kinder in Lebensgefahr, als daß sic daran Stücrben«  Man kann hier ait vollem Recht vön Giner eipe- nen Rasse sprechen. In ganz seltenen Fällen kommb es Vor, daß ein Zigeuner sich Yon Seihen Artgonosson Lossapt und einem Telilichen Erwerb nachgeht. Wenn man aber glaub#, daß dieser Mensch aich mun dauernd in die Lebensweise unseres Volkes einleabl, geht weit fehl. Über kurz oder laug ergreift ihn, der in sS61ehen FP&l- len 6fl sogar mit einer deutschen Frau verheiratet 10€, die Sehnsucht nach den Beinen, er 1äßt die Arboit Arbeit sein, Biegt in ibm umd er ict plötzlich wieder der alte Zipouner. Aus dieser Tatsache ia aber ganz klar zu 6rsohen, daß die Lebensweise der Algeumner Tassisch bedinpt 186 und daß sie eben nicht aus ihrer Hauf herauskönnen. Das Furchtbaro abor is%, daß. aus solchen Ehen Kinder ontsprossen sind, und auf diese Weise wieder das Blut einer dewtschen Frau geschändet wurde, Man sollte dach einemmal bedenken, daß aus Verbindungen von Aaipeunern und Hichtzigeunern laut letzter Statistik vom Jahre 1938 nicht weniger als 297 Kinder vorhanden aind. 88 Känner und Frauen sind mit Zigeunern legitim verheiratet bzw. Leben mit ihnen in Konkovernat und 360 Zigeuner leben außerbalb dos Lagers mit HichtG—- Zigeunern zu8ammen. Dad i86 elne heufe noch geduldete Rassenschande im höchsten Ausmaß. Mas Blu an Deutsche lands Grenze ist auf das eminenbocste pefährdat.  Die Zigeuner alıd von mnitt1Lerer Gesbalt, wohl  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) gebaut, haben schlanke sehnige Glieder, gelbbraungs, ja 60E hs ins Schwarze gehende Hautfarbe, dichtes SCcChWArZeß Haar, gute weiße Zähne. 8ie haben durch—- WeEs ZTOße Fınkelinde Schwarze. Augen mit langen Wim-— pern« Sie essen @1iG Vorliebe Yettes, insbesonders Behwienefleignch. Dies steigert sich oft geradezu zur Bucht. E10 zyTaben die auf den ABaplabs VOrsSchartGen Schweine ein uml. aus um Yerkechren Sie mit größten ADDEeLLG.  Die Zigeuner gehören fast ausschliocßlich der Töün. kath. Konfesaion an. IiLes allerdings nur der materiellen Vorteile wegen. Von einer echten Heligi- ost LZindet. 51ch bel ihnen keine Spur. Dannoch rufen @1e aber Bott und alle NMeiligen zu ihren ÖeUEEeN an, wenn 63 darum geht, dem Arn der Gerechtigkeit zu entgehen. Auch Lassen sie ruhlg ihre Kinder drei- und. vLermal taufen, wenn Aussichl auf mehrere FaGens- Aeschenke besteht… Das Wahrsagen bildet die Lieb. 1ingsbeschäftirung der Frauen und ist zugleich ihre g7ößte Einnahmegqualle.  Vor Strafen scheuen #16 nicht zurück, dem sie finden #85 oft wWillkommener, den Winger über in Arresl ernährt zu werden; auch 1st eu dort in dieser Zeit wohnlicher, als in ihrer Zigeunerhücte,. 3a sei hier auch auf den scezenannıten Moenschenfresserprozes8 in Kaschau hingewiesen, bei Welchen erwiesen wurde, daß die Zigeuner al6 Avegesprochene Kannibalen ihren Lebens- umberhalit aus Früchten verübter Morde, Kacbiberfälle, Diehstähle und sonstiger nehmen.  In der Kleidung 11iebt der Zigeuner; Auch der. im Burgenland oeßhafte, die gTrellen Farben und bevorzugt inabegenderbe ob um Orün.  Der Apemner ist ein reiner Schnarobner; #7 sehnt gich nleht nacı dem Basitz von. Grund und Boden, um hr dauernd. durch seine Arbeit zu kultivieren, Wie über« haut sich durch sciner Hände Arbeit sein Brot zu Wer-  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) SR Ms  dienen. Selbat wenn er durch irgendwelche Umstände  in den Besitz von Grund und Baden gelangt, vernach- lässigt er diesen, denn das Michtatun ist ihm ange- boren. EP wandert bettalnd und eplalerd von Derf zu Dorf, dabei das für ihn Hötige auf den Fol- dern, Salange auf diesen Früchte stehen, dic menieß- bar sind. So 15t den Zigeunern jeder Edelcbatbaum in der Umgebung ihrer Kolonien bekannt und in der Heifes z0it des Obates unbkernehmen sie um Milsernacht ihre Kaubzüge in die Gärten der Javern. Selten vormap die Erekutive irgendwelche geraubten Güter zusbande zu bringen, denn die Zigeuner haben unglaubliche Fähipg= Keiten, alles zu verleugnen und zu verstecken. Wer alımal Gelerenheit gehabt bat, dicad® Volk bei Gtraf- PTOZGBEEN kennenzulernen, der weiß, wie 60 sich seines Gaschlekes bewußt ist, wie 83 ZUSSHMEeNHÄLtE und Wie im— mer wieder auch der Verletzte, selbst der Schwerver- lotzte bestrebl; ist, Nauchändel mit seinen Genossen als eing harmlose, nichtesagende Anpelogonhoit hin — zustellen. Um eine milde Bastrafung den Yerbrechers herbeizurühren, iat er somar bareit sich sclbef zu beschuldipgen, um soinen verbrecheriachen “Yenoasern vor dom Gorichte zu entlasten. Er schreckt daher in keiner Weise vor falscher “eugenaussage zurück, Die Z1Heuner Wigsen, daß sio oinoan Fremdkörper im Aeut- schen Volkeraum bilden uod treten dem deutschen Volke 5egenüber als eine einträchtige dureh nichts zu emb- zwolende Gemeinschaft auf.  Die Zigeuner bilden eben einen auf boatimmten biologischen Gegebanhelten beruhenden Fremdkörper und refihrden das deubsche Blut an Deotachlande ODende. 55 ist daher auch kein Wunder, wenn dieser südögtliche Öronzsaum selbst von Euben Deutschen als minderwertig bezeichnet wurde umil man unserer deutschen Grenzbe= völkerung zlcht die Gleichberechtigung mit den übrigen deutschem Stäinzen zollt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ii YO  3. Ansied1Lıung (Zoit, Art, Gründe) «  Im Burgenland aicdeln die Zigeuner in Kolonien, Aie außorhalb dem Bauerndärfes auf einem kleinen Flabz zugAanmeNKedrÄN#t alnd. Ihre primitiven Hütten bauen Ble sich selbeat aus Lehm, Holz und Stroh. Sie gind also im Gegensatz zu den An Deutschland ansonsten rastlos herusz Lehenden Wanderzigeunern als seßhaft zu bezeich- nen. Den Grund, auf dem sie ihre Lohmhütten Daueh, nennen nie nicht ihr Eigen. Er gehört der Baterngomoimle. Die meisten Anaiedlungen mehen auf die Jahre von 1850 4880 zudäick. Die Remöplichung der Anniedlung überhaupt hat ihren Gruml in der geradezu Sträflichen Duldsanmkeib Aer deutschen Bauern. Es iat interessaat darauf bin- zZuWG18eHn, dab insbesondere‘ Im dern Pro bestantiechen Semeinden. die Anzahl dar S1edlungen 5r6öß8B lat. Zum Zwaiten wurde die Ansiedlung von den Madjaren direkt gefördert.  Houte müssen wir aber leider Festatellen, deß von den etwa 326 Gemeinden des Burgenlandes in nicht wand- zer als 126 Zigeunerkolonien vorhanden sind.  CC. Das Laden dor Le uUuDOD X. 1= Wohnverhültnisse:  Bine Zigeunerhülte besteht zumeist aus einen Loch, sehr selten ainl zwei Eilume zu Zindon. Demertsprochend Aind die Wohnverhältnisoe in den Zigeunerkolonien geradezu bhasratyeubond,. Man bedenke Aut, daß BEE Zipeuner in 1.281 Hütten und in insgesamt 1.493. Klei- nen Bäumen zusamzenpepfercht sind. Durchschnittlich kommen. also auf ein derartiges Objekt 7 Parsonen, Yielfach g1b% 6 aber Hütten, die stündig von 15 = 20 Farsonen bevölkert sind. Ein primitivater Mausratb, den alch der aparsanmg Zigeuner Aankaufon könnte, hat wegen der Tage der Hilkben Keinen FLobö«. In den meisten Hütten befindet alch bloß eime aus Ginigen Brebbern bestehende Fritsche. Sic wird zumei9% von weiblichen Familienoberhaupt in Anspruch genommen. E65 sel, hicr  bemerkt,  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =. x.  daß die Z1igeunermutter van ihren Angehörigen, auch  vom Manne, Schr geschützt wird.und ale daher in vie-  ler Hinsicht Yorsüre panleßt. Die ändoren Pamilienmitgliodor schlafen auf dem am Fußboden ausgebreiteben Atroh. Tum-  pen und stinkende Mäntel, dit sie ZUSAHmMeNbeiteln, vers wanden sie im Winter als Decken. Im Sommer schlafen sie  oft unbedeckt oder in den Tapeskleidern. E@ ist daher  Sans klar, daß dit Atmosphäre, die in oiner solchen Hütte heryacht, für unsere Rogriffe geradezu Ailmeilschreiend  Laß.  2, Hymiene: Die Gegundheitazustände liegen, was ja aus dem  eban Anzeführten Leicht verständlich it; sochr Im ADD « Die Zigeuner aird- ein durchaus krenkas und krankhaftes Volk, das heube sehon aul Kosten der dautschen Klein- bauern in den Krankenhäusern eigene Aroße Zigeunerabteie ungen eingerichtet orhalten muß, die stets voll besetzt sim. Sehr varbreitet ist die Tuberkulaso. Die PFEoBe Kindersterbllichkeibl findet bescondarg hier ihre Ursache. Ungeheuer ist auch ihre syphilitische Vergeuchung. 0F% 1elden ale ayı Schwachsid me  Badenkb man, daß sehr viele an Tuberkulose er- krankten Ziseuwnerkinier herumziehen, auf Arbeitenlätzen vorweilon, befteln oder ihre Kinder, sdwdi® diege die Schule besuchen und dort mit anderen Kindern In Serüh- rung Kommen, 60 kam man die Gefahr ermeagen, der Ee- sSunde Hanachen Akbsgellefert sind.  34_ Pam Lienverhültniese und Öeaschlechtsleben.  Das Eholeben der Zigeuner beruht nichtehür einen Jagitimen Eheband., Wilde Khen komnen <bensa ort MO“ Wie die Inzuchkehen. Geschlachtsverkenr unter dan näche sten Yarwandton ist panc und Eäbe, Kaum zannhar KEWOL- den kann der Zigeuner olmm Weib nicht mehr Loben. Diese Frühehen sind mit oin Grumi für die Tataache, daß ALlgeu- ner aich innerhalb Iıßer Zeit verdonpeln md vordrai- Tachen., Wie 51er die Moral in einer solchen Familie  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-0  zu atchon komm6, woll man eTat aus dem Umetand zu erklären, daß die Erwachsenen mit den Kindern in einen Raum 4Uugazmenleaben und schlafen, ja SOomar Hehrere Ehepatton oL6G: ihren Kimlarn in einer Hütte. Oft sind dies bis zu 20 Könfen. So werden die Kin- der von ihren Eltern und erwachsenen Geschwistern in der frühesten Zeit sum F“&schlechtsverkehr ange- TOgt.  Trats Verwandtschaft herrscht unter ihnen ständige Fehde. Messerstiche, Frügßel, da sSopAr Schläge mit Hamnor und Hacke haben oft schwere Ver. letzunzan zanchmel sogar Totaschläpe zur Folpo. Aumeist lat Eifersucht der Aniaß der Raufereien um S6rei$igkelten. Alkoholgenuß sährt die Lust zum ständigen Bruderkrieg, bei dem oft ein Bom- bardenent mit. Steinen und Aiegeln An Ssehne Kecelb3t wird.  4. Zigeuner und Schule,  Wie erfelmxlos die Lägung der Zigeunerfrage bis in die Gegenwart herauf angepackt wurde, bezeugt auch der auf die Algeuner auspedehnte Schulgwang, Ist dor Zämenner an Sich 1listir und varlcpen, haben unsere Exekutivrorgane gahon heute kein leichtes Spiel, ao Wird 41065 in einigen Jahren für die A1lgeunar &orade- Zu katastrophal werden. Sind es daun doch 20 = 30.000 ZLEFner, die von uns air geistigen Behelfen auUspe- atattet wurden. Aieau kommt, daß nach den heutigen Gebebzen noch die Hoismatzemoinde für den Armen, zu Jaenen der ZLYeuUler ZereacChhat Wird, WO Immer ar slch im Heiche aufhält, aufzukommen hät. S81e mach bean Schot im letzten Jahrsehnt die geselsalichen Ansprüche der Armen mit einer Mücksichtslosirkelt sordermleichen gegendber den. Bauernpemeinien, in denen sie siedeln, 5eltend. Wie würde das erst werden, wenn die Zigeuner von uns Selbst Testlos alısgehildet würden. Könnten ste doch garnicht anders, als ihre auf di6e5@ Weise erlangten Kenntnisesc im Iionste ihrer Existenz zu  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) ed =  sballen. Nur ein ganz varbohrlÜer Menschenavostel könnte auf die Idee verfallen, ‚die Zigeungrkinder in der Schule zu deutschen Menschen erziehen zu Können. Die Lebensweise der Zlkeunher ist Den Ka8- glsch bedingt und alles Wiesen un Können wiirde nur dazu angewandt worden, ih Schmaäarobzertum und ihre Terbrechertaten der #itwelt besser zu verschlelern. Yrotz allear Stremze hat der Schulzwang o6wa nicht die Folge, daß alle schulpflichtipen Ziege unerkinder 410 Sehule besuchten. Mehr Als 50 % blieben daheim, denn die ELteLTN SOTEten mlcht Tür die notwendigen Kleider und Schuhe, und hielten sie auch nicht an, in die Schulte zu gehen, G0ndern sabotierten den Unterricht, wo ale nur kommen. Mur wei. 82 wirh ad irgendwelchen Ausbeilungen von Gaben und Geschenken komman sollte; trafon nicht nur dio schulpflichtigen Zigeunerkinder, sondern auch die Nichtschulpflichtigen in Scharen ein. 50 iInsbesonders zur Weihnachtszeit, Haute streng: man sich an, die Arbeitssbätten unserer deutschen. Arbeiter sauber, rein und schön einzurichten, WievyLel mehr muß man darauf bedacht sein, dio Schule aauber zu halten ıumd den Kinder die Beinlichkeit und Ordnung beizubringen. Wie achwer dien ZÄä1lLU; wenn man immer wieder die schlimmsten “eispiele in der Schule 8eibat vor Augen hal, kann man £1ch nicht vorstallen. 50 erging es bisher den burgenländischen Lahrorn ir der Schule, wo die Zigeunerkinder in e1n0r Bank mit den deutschen Kindern zu ailsen hatten, Kamen ale doch 8taba zorclasen und zerlumpt um ohne Sich Ewagchen zu haben zum Uxberricht. Es let daher solbat den moch nlaht erfahrenen deutschen Schulkiodern klar, daß die Algeunerkinder eben nicht ihresgleichen sind,  Hiezu kommt noch, daß es- den Zigeunerkinmdern az Schulbehelfen Acbricht. Denn wenn auch ihre Eltern ein Einkonnen üben, #5 Lehlt ihren doch der Sinn ZUr die Schule, Wenn zum auch die Gemeinde die Zigeunerkinder  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m Ye mm  mit Bücher, Hafte usw. ausstattet, 80 vermuklert man sich geraderu, wend mom diese nach achttägigem Se- brauch wieder alcht. Mochten sie bei der Übergabe noch 50 neu und vein gewesen sein, in kürgester Zait waren 516 vollkommen verdreckt, ja oft Z6rTiasen, 80- daß in einen Jahr unverhältnismäßig hohe Summen für Ai Lahraittel vrergeudef wurden.  Daß die Behlauheit und der Hang zum Debteln den Aigeunerkindern angeboren let, gcht daraus her- vor, daß Sie des in der Schule ormitkelte Wissen: in kürzester Zait in Geld umsetzen. Bin gelerntes G6dleht, oder gelarnte Lieder werden dazu verwendet, um das Balbealcn mit größerem Erfolgs durchführen zu KÖönNNon. SH DC WALD CLenn alic Zipgeuwnerkinder oft aingend und doklamicrend an Tintertagen von Bauerahol u Daverahof, um dadurch der MIdtäbigkeit der Hauernbevölkerung. 6eilhaltig zu werden. An Eandarboit und an sonstigen redlichen Erwerb denken alo biocbei in keiner Weise; ea ist auch nicht zu verwundern, denn die Kiımler hören von ihren Eltern ntehtae Gutes, Sondern werden Am Gogon- teil gerade an den költesten Tagen In die Dörfer d6= ochlckt6, nicht qaur um Nahrung für sich, Böondern Für alle erwachsenen Angehörigen, besonders fir die El- tern, Brot, Karbolfel, Bohnen, Holz und ähnliche De- darfsgepenstände zu erhettbeln. Hilo und da gibl 68 wohl ein Zigewnerkind, das oinen scheinbaren Arfolg im Erringen der Zivilisation unmd Bildung Aufolge des Schulunterrichtes davonlrägt; aber ea bleibibäin Schein. baren. In Wirklichkeit verfallen auch diese von der Schule Entlassenen in die angeostammnte Art in So kuzer Zeit wieder zurück, daß sie sich in einigen Monaten nicht mohr von den nicht des Unterrichtes Lellhart Be- Fordenen Zigeunerkinderae uoterscheiden. Im Gegenteil, diese züssen, weil sie dis gefährlicheren werden, un- vedinzt zwangswolse von don Ziseungrkolonien ent£fornt werden, denn sie, die ihren Verstand num oilmmal durch  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) =  die Schulbildung besser in Yarwendumg ziehen können, entwickeln aich zu Bädelsführern der ganzen Zigeunmör- kolonie, nlcht abwa in zuben, söndern in bösen DÄngeli.  Es kann hiemit auch vom Standpunkt der Bohule Aus aur eindeutig festgestallt werden, daß eine Kul- tivierung der Zigeuner vleht möglich ist. Hieran er- konnen wir arat ao recht die Wichtigkeit der TAaß5L- sehew Wertanlagen, und daß lebsten Endes d1e Braiehung aur dam Erfolg eraiclen Kann, wenn entsprechenda Eigenschaften des Kindes Vorliegen.  5. Einstellung zur Arbelt.  Die Eraittlungen haben orzecban, daß za Von den im Burgenland lebenden Zigeuner AU 3 — 480 eLner Keyekalten Baschäftimung als harumslehende Mu- alker,; Schlalifer, Korbflachbter, Schirrmacher, FÜannen- flicker, Vichhbändler, Marktfahrer und dorglalchen nachpehen. In der mroben Arızakhl won fast. 8006 Zipeu- marn ale MLCheSCua@, AFrbeitSScheule,; Lungerer und Verbrecher 1iezt die große Gefahr für die Sicherheit des Eigentums um für don wirtschnftlichen Bestand ungerer Landgemeinden.  Canz abgesehen davon, daß die Zlkeuner Kalten Kerepelien Rrwerb. suchen, würden Sir Auch kaum von den Bauern und Gewerbebreihbenden zur Arbeit heranze- zogen warden. Das hat seinen Grund im Wosen des Ai- geunera, das eben in den Begriffen der elngefleisen- ven Arbeitsscheue, der Lasterhaftipgkeit, der Maßloaig=- keit beis Genuß von Alkohol und harkotischen Giften um einer grenzenlosen aittlichen Yarkomenheit Eipfelt.  Wollte gan dio Zipauner dahin bringen, daß Sie ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten können, Wäre dise nur durch Gomeinschafts- und Zwanpsearbeit HÖönLLCH:  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) m IE  2. _ Wachstum der Zireunmer.  Um dns Wachstum der Zigeuner in a0inen geradezu ETSChreckanden um schicksalbaften Ausmaß klar wor Auge AU haben, ist es unmumpänglich, oine kurse aba- tiatische Aückschak zu halten.  50 lebten im Gebiete des heutigen Brgenlandes 18900. + 04 1 340 Zigeuner  1900 ı » vw «= = 2705970 (10 Jahre‘ + 719. } 1910. «00 + 3,7153 € 10 vanre + Ya} 1521 + = « a + 524 (411 Jahre + 2051) An 1.6.1928 . 8 446 (17 Jahre + 3242 7  Wenn man also bedenkt, daß unsere droßvÄber in Ihrer Xindeyzeit die angesicdelten Öiyeunegr noch an an den Fingern Sbzählen konmwten, jetzt aber ihre Zahl auf 8 446 Aestlegen 150, tritt die Dringlichkeit der Lösung der Alpe unerfrage klar ZUBE  Die Gefahr, der unsere deutschen Gemeinden dureh diese ungeheure Termehrung ausgelietfert sind, #011. durch Tolgende Yeranschaulichung klarpomasht werden:  Deutsche: EiRDUMeTE  Gemeinde: 1927 35904 Zuwachs | 1927 1934 Zuwachs  AbEang Abgang Buchschachen 956 761 — 169 191 225 + 137 Holzschlap 454 370° = 171 212 235 + 23 Kleinbachselten 231 172 = 5 108 110 + 171 Loipersdorf a7 784 — E87 101 171 + 16 Schreiberndort 389 2409 — 146 163 199 + 36  Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wöllte hoch die Gefahr für das deubsche Örenzvolk im Burgen. land An Bezug Auf die Keinerhaltung des Blußes wie über haupt hinsichtlich seines Yestandes bezweifeln. DLesea ungehenre Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinne. lust begründet, Wie beraits früher erwähnt, werddn die Kinder durch die eigenbümlichen Wohnverbhältnisse sehon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Ea Lat die  Regel  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938)  m  dal die Mädchen mibk 14,15 und 418 Jahren schön Müller sind. Die Vermehrung schreitet daher in ecme5rischer Frograssion vor. Familien mit 12 bi8a 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also dic deutsche Be= vülkearung durch die unglücklischen Bodenverhältnisse im Burgenland = die Bodenreforn Aabt hier ein Frablem, das ebenso dılinzlich wis ETundsätelich eier Lösung bedarf — immor mehr zurückeing, höüben sich die Zigeuner innerhalb eines. So1Taumes von 48 Jahren versichbenfacht. Heute kann diese Trage noch gelöst warden.  Wis atellt man #1eh aber die LDeWODR wor, wenn in  weiteren 5o Jahren 60 000 Kipeunerflleses Hand be- völkern warden ?  E. A111 KAUNeEr und Recht ep I1Lo a.  Wie bei ihren Vorfahron, so 150 auch bei 4Aen in Ueterreich lebenden Zixeunern der Hang zu Betrug, Die- herei und Gewalbbat vorherrachend. Sie bilden demnach auch eine eminente und beständige Gefahr Mür Ordnung und Ruha im Stadt und Land. Die Überführung der Zipeu- ner bei Vorliegen sStrafbarer Handlunson atölt immer Auf erhebliche Schwierigkeiten. Die Ahnen von Geburt anhaftenden Gepflogenheiben erschweren ein Zumreirten inoofern, als alle Zigeuner erfahren, durchbrieben, 8Chlau, Talsch und verlogen Sind. Es ist kein Fall varzeichnet, daß ain Zigeuner selsan Eassensugechöri- gen durch Zeupgenalssapce dem Gerichte cder der Terwal- tungsbehörde ausgeliefert hötte, Dazu Kommb noch, daß die Identifisierung der Zlgouwner nach ihrem bilr- gerlichen Namen ein Ding der Unmöplichkeit ist. In In einer Kolomnle gibL a8 fast nur einen Hasen. Man kann sich vorstellen, daß wenn iB einem Laer von 1000 Menschen Bo und Ze heißen, @B achwer fallen wird, den richtigen herauszufinden, daza noch wenn einer dem anderen vollkommen ähnlich albht,.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 48  Ein Problem fir sich iet die Feststellung der Heinatzuständirkeit. Sie heben es Von jeber mejsaber- haft verstanden, durch wilde Eher, Hichbanme Ldurs ahelicher und unebelicher Kinder, Storberälle, Auf- enthalteswechsel uw. ihre Herkunft und Abstanmung in Dimkelheit zu hüllen.  Le überwiegende Anzahl der im Lande vVOrKommen— Aen Diobstähle, Baubüberfälle, Kasseneinbrüche USW. müssen auf des Konte der Zigeuner gebucht werden. Schön vom £rühen jugendlichen Alter an öind die Zl= gewer kıminell veranlagt. Ea bofimien Bich Unter ihnen Fersönen, die Z0 und mebr *GESTTaLGL AULWeLSCM.  So aind bis nun alle Kasseneinbrüche, die nicht nach Schränkerart verübt, sondern wo die Kocsen mLG Hacken und Krampen aufgesprongb wurden, von Zr EHTLET TE getätigt worden. Daß es ailch bier nicht. nur im Kle1noro Yergehon handelt, soi folgendes Hoibpiel angeführt:  Im der Acht zum 27.Mära 1929 wurde im Kaufhaus Herner in Mattersburg ein Hicbruch ausgerührt. Dabei wurden 76 Anzüroe, 25 Damornkostüme, Batkamgı, 20 m Kammparnstoff, 130 Kopftücher, Bebbgarnituren, Damon-, Heayren und Kinderwäsche, Mintel, Schürsen, TUGheT, Tischlecken ebc.4 im Gesambwort vom 8 12 000.=- B#— stcohlen. Bin Teil der gostohlenen Sachen wurde dei verschicdenen Zilgeunern im Bezirk Jberoullendorf, oin anderer großer Keil am 19.011 1929 im ALEeEUMOTLager K1sinmtschen versteckt vorgefunden und beschlagnahmt.  An Eindrinelichsten aber sprechen imcer wieder Aie Zahlen, Yon den im Burgenland Lebenden 8 446 Zi- Feunern Gihd an 4 060 merichlLich und an 3 000. im Ter- waltungsweage vorbestraft. Davan haben 102 Männer um 22 Spauen Kapitalverorechen (Zaub, Prandsbif sung und gefährliche Körperverletzung) bekangen, SUFaNzen also 414 Feraonon. Es ict our 1/6 unbestral’t. Dies aber sicher nur aus dem Crumle, daß ihre Untaben nicht aufgedeckt werden konnten.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) BE  Fire unNnGr äls8 Landp lage.  Die Zigewnerplage im Burgenland, besonders aber  im politischen Bezirk Oberwart hat einen derartigen Voten angenommen, daß Sie in kurzer Seit den Huin, inabasondere jener Bemeinden, die zahlreiche ZiBeU=  near beherbergen, herbeiführen maß, wobei zu bedenken ist, daB im Bezirk Überwart in 37 Gemeinden Z1LEeUNAL- koölönien vorhanden aind., Diener Hirweis Jäße die Be- Acrehie boi der Bevölkerung erklärlich Finden, welche fürchtet, dal in längaetens einem Jahrzchnt die Zirou- Bor in einer größeren Anzahl von Gemeinden berails  Als Mehrheit der gopamlen Bevölkerung bilden, dem die Bevölkerungssunahmne der Zimeuner i1al weitaus stärker; als die der übrigen Elnwohner. Die oowinlen Maßnahmen, deren Srlangen sle von Jahr zu Jahn aus- Elebigeren Maße zu orreichen verstehen, Verurgachen abar nach den vollkommen wrrmdchligen Grundsätzen dor sinschÄciren 36xialmesebtze der früheren Farteiwirtschöft und des Sysbens, unseren Meisatgonoinden unertTägliche Lasten, Man kann daher ruhig sapcn, daß die Zigeuner als Schlevpfräger des Irliheren soz1aldamokratischen und belschowictischen Arstems sich unter gesetzlichem Schutz vornehrt haben. Die Leidträger dieser Mansam- Droduktice von Zigeungern sind wie wiederholt erklärt, unsere Gemeinden und gerade die Armaton unter 1hnen haben die größten Lasten Zuftragen. Es ist micht sel- ten der Fall, daß blutarne Geineinden, die ein Jahros- budget von S Acog bis 2 a06.= haben, das Mehrfache solcher Heträge an Rückersätzen für sorialo Leistungen  ornehmldch an Zigeuner tragen und zum. Heareinbringung auf viele dahrzchnte eine 200 bis 400 proxenbige Gemeain- deunmleapgeo auswerfen missen. 50 Sollte eine Kleine [En meinde für eine in Wien Löhende Zigeunerfamilie einen  1 0006 prozentigen Gemeindezuschlag cinheben. Wonin un- ser Hama inden känen, wenn hier keine Abhilfe geschaffen wir, bedarf wohl keiner nähoren Ausführung. Aber uLeht  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) DC  nur soxiale Laston werden don Gemeinden auf diese Weise aufgelastet. Überall wohln #am blickt, sieht man durch ZiseaMer Veruranchte Kosten bw. Ausfälle, Ale letzten Emles Ammer wieder der Staat; oder un-— mittelbar das Volk selbst zutragen hat, So orwüchsen beispielsweise dem Bazirksporicht Uberwart allein in einem Jahre 10 000.—— Schilling an Kosten Zür di& die Strafrockhtspflege Tür Algeuner. Der Kulturschaden, der von den Zipgemern anrerichtet wird, wurde in die- em Hezick, niedrig gegTilffen, mit jährlich 50 000 Bchllling errochnet. Dur Wald iat dort zur Freibeute der Zipouner geworden. Dazu koma$ ncch im allgemeinen die große Rachtsunaicherheit, die durch die umherlungern- den Nasson von Zigeunern ausgelöst wird. Zeitweioe flackert die Wut. dor Zigeuner derart auf, daß in kür- zoator Zeit mi4 Snlbathilfeaktionen gerechnet worden LTE  80 bilden die Zigeuner infolmo der ZeFaebzZung dautschen H1utes, durch dio Tataaclhe, dal ihre Lager wahre Krankhalitsherde sind, durch die wegen 1hres TAa8%- Loßeh Harunsireichens und durch die zoefäührdete Rochso-— a1cherheitf dem YolkK, Staab um Gemeinden aufgobürdelkon finanziellen Belasbunmen #iae im Hinblick auf 1Lhre hemmungelose Vermehrung ständig wachsende Bedrohung WOSeTOM deukachen Grenzbevwölker ung.  Eine Befreiung kann nur eine sofortige, eban80  klare wie gründliche Tnangrirfnahme wirkoamoer Maß- nahmen bIIDROD.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) Pe Br  AIL«  Die. Lö unr der Zikaun a FF A RB:  Aus all diesen Bebrachtumgen mebhb boreits die Mringlichkeib der Lösung der Zigeunerfrage herWoT Wan konnte hisber versechiedent Meinungen über die Art der Lösung der Yigeunerfrage hören. Sie Selen hier ausdrücklich angeführt deswegen, weil man daraug ersehen kann, wie blind uml EKoOrrupt UDDore Syaten-Folitiker an die Sache horangepangon sinds 1.} Die Zigeuner sollen im panzen deutschen Volke Aufdehen, gie sollen eingeschmalzern warden, Seien Aoch nur £& 000 im Burpenlande, die leicht vom daus- schen Volke Aufgenczmen werden könnten, ohne dal dieses hiedurch einen Schadan nehmen wiirde.  Mose Ansicht wird beutfe beim Krwachen des Hassebewultgeine unseres deutschen Volkes nur mMöNx von gewissenlosen Schuften verbreben; dio die Rait= nheit des Blutes und soine Bedeutung nicht anerkennen wollen. 81€ iat die 1iberalistische „Lösung“, die den Giauben an 8 1n e Menschheit gebildet und die A414 Faindeschart zemgenüber jeden scinor Art bewußten Yalka voraussetzt. Bie wurde varfochten Won dem AUa= gesprochenen Toinden des deusschen Blutes und VOLlkEeE. 816 war konzundetischer und Jidisch Aubernationaler Prägung. Duyeh diese Tösung zingen die Zireuner nicht im geringsten unber. ie würden nur scheinbar Vor« schwinden. In Wirklichkoit aber würden 8ie unser BluG verseuchen, eine Gefahr, die Deschüerk Tür das Gef Aeutachtum eine Katastrophe bilden würde. Wie wir heube Wissen, Albl es keine Verndschuns verschiglchen Blu- len, sondern nur eine Gruppierung. Die Zigeuner wir- den daher in Haldb-, Viertel- um Achtelsipgemmern fortlaben und dag Hivoaau unserer Kullur im Grenglamnd unpemoin gefährden. Die Einheit der deubßachen Yolks- 30018 Einfe verloren. Fin WiespÄältipes Volks würde  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) A Wa  antuetehen und das Burgenland würde in #1mem Jahthun- Aert nicht mehr das Bollwerk deutscher Gesittung in dar Südestecke des Dritten Reiches Bein, sondorn das Einfalletor des Asiatentume werden. Die Absicht unaeror Feinde, den Beschloßenen Aeutachen Siedlungsboden  in unserer Sildoatacke in Goafahr zu brinmen, wiirde  auf diese Weiseerreicht werden.  ES ist dewexen geradezu Art reulich, daß unser hedenständises dewbsches Bauerntum die ganzen dap- zehnte hindurch nleht nur an keine Vermischung mLG den ZLeeunern gedacht, sondern aie SORaT aut das Schärcste abgelehnt hat. Wann doch noch hie und Äae Kreuzungen feststellbar kind und in den Z1imeuborko- lonien merchmal Blondköpfe herumlaufen, 50 190 dies weniger auf einen Geschlechbsverkehr unSere8 Bauern volkes alt den Zigeunerfrauen zurückzuführen, Bonderf auf. einen solchen der verkammenen Inbelligensschichte. Em tet kları daß Afene Art der Lösung für ung Hacional- aozialicten das größte Terbrechen am deutschen GTrenz-= 761 Am EüAdssten ungeres harrlichen: Aeiches bedeuven WÜCde.  2.) Die ZiIiEGUMeET SOLLEN irgendwo in unseren Tande ne— schlossen angesiedelt worden. Man müßte ihnen Boden verschaffen, um sie a0 zu verbiäuerlichen und ihrenfihie- durch Gelegenheib geben, auf eigener Scholle die Ar- beit Lieb zu KeWAnnen.  Kan echoffte dadurch, daß die Arbeitsscheu der ALgeuner durch einen #0ichen Yapsuch heseibigt werden könnte und. Anchte wirklich daran, den Zigeuncrn den Winkel um den Heusiedler Bee zu Überlagson, Bin Ge- biet, das nach Entwässerung fruchtbar genug Wäre, um die ZALERUNST ZU ErNähroM:  Disaser Gedanke ist erst recht abaurd, Wer Aie Zigeunge kant, wolß, daß sie ein Homaden- und kein Bausomnvolk sind. Wie bereits ausgeführt, treibt Bien  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) En  Wandertrleb Immer wieder von Dorf zu Dorf und gelbat wenn ale elnmal alnem anständigen Beruf, sel e8 auf ein Jahrzehnt hindurch, ergehen aind, 80 landen sle latzten Endes doch alle wicder im ZlgeuUnerlager.  Blu$ Will eben Wieder zu Blut. Bın Gesebz, das S084r in genz auffallenden Maße Tür die Zigeuner Kilt. Aber auch wenn sich die Zigeuner als ein Bausrovolk bewähren würden, Klima diene Löpungsert In keiner Wase An Frage. Headim starken Wachstum des AlLEeWNerVolkes würden wir in Bälde den Druck von den Zigeunersiodlungen Spüren, 510 würden in einigen Jahrzehnten infolge. regelmäßi- 5er Zrnährung Eekrätftige dastehen und wiirden 50 GrAt Pacht Au einer Gefahr für unser Volk werden. Ihnen daher davtschen Grund und Boden zu überlassen, wäre nicht minder ein Verbrechen, als ala unserem Volks- körper einzuverlaiben, denn dus deufsche Blut umd  der deutschen Baden sollen rein und frei erhalben bleiben und d1ie5e träfe bei der Durchführung obigen Hedankens nicht ZU.  3.) Die BaUlionalsazlalistische Lösung der ZLKEUNATITASE«  a) AlleCcmoeLUOs. Aus volksgesundheitlichen Gründen um weil dig  Zee HachpewLesgenerzaßen erblich belasten Url  ain Volk von auspesDprachenen Gewohnheit 5VerbrachordE Sind, die als Gchmerotzer in umsorem Volkskörper our ungaheuren Soenaden anrichten, muß man Vorarst an die Verhinderung ibrer Vermehruges heranpgehen um die La- beenden Im Rahmen e1n65 Arbeitsliacers einer gestrengen AFDeitSpflicht unterwerfen; dabei ihnen aber die Irei-— Willie Abwanderung 162 Ausland zu Bostatben.  Diesen Kiel kam mau auf Grund bzw: in Vollziehumg dar heute giltigen Gesetze nicht ohne‘ Kinuschränkung er raichen. Würde man sie vollkommen gewissenhaft. und atreng auslegen, 80 kimne 85 doch im ALln6lick auf die  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) KEANKen  WET  Zigeuner irage Dur zu halden Maßnahmen. Entweder mon lert die bestehenden Gesctzt derart Weitherzig aus um aim. somit einen Widerspruch zu ihrem Wortlaut von vornhereid in Kauf, der aber man erlÄädt ein Bondergeselx. Tetxterea Scheint mis politiseh un— Klug zu S@1Ma  Die Gründe für die Sterikltkicrung könn män Am der lat bezüglich dor Aigeuner von voruherain abill- schweigend. derört ausdehnen, daß man. schon auf Grumi des bereibs gülclgen Gesetzes zu Verhliug; erkrankten Hachwuchses zu einer unbedingt Erfolg verheißenden Sokönpfung des Zipeunerwachstuseg Kommen Kann. Kühr und entschloagen müBeen Wis uns dieger WiLLKOMMeneN Handhabe des genannten Gesetzes Dedienen. Man Äve hiedurch dem Ausland und desson Fresse zu miudest kaluen auffallenden Grund zu einem Geschrei, da man imer wieder mit Hecht den Standpunkt vertreten könn- a, 6 gelte Ja ein Gesetz zur Verhütung (6TKranktan) erb- Hachwuchses Im gleichen Male für die deutschen Roibhs- blürser. Bonmit wäre der Grundsatz dor demokratischen Länder, daß jeder vor dem Gesetze gleich sei, Yoll- Auf barlickstchtist. dk  Den Gruudsabe semäik, daß in einem gesittebon Staate, insbeshndere aber im Dritten Roich, mur ders jenige leben kann, der auch ebwas schafft und leistet, müßten die. Zigeuner zwangsweise 0iner dauernden ihrer Art entsprechenden Acrheitspflicht unterworfen werden. Dabei müßte man die Menner von don Frauen Eelrennt ia Awanzsarbeitsanstalten bzw. Arbeitalagern unberbringen. Geräbrlich Wäre 03, die Zigeuner einzeln in Frivab- Untergehnungen oder in einer Baueräwirtschaft arbeiten zu lassen, Sie müßten unbedingt geschlossen an den Arbeitsstellen eingesebzt werden. Bor Zwang ist 8chon deswegen erforderlich, weil alloc VYorauche, 819. 4UC Iral- en Übernahme: von Davererboiben zu veranlassen, bisher jiänmerlich gescheitert sind. Der Zigollner wird mar dann  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) 5-1.  arbelton, wenn er davon überseugt 150, daß gogebe- nenfalls auch die Palitsche über selnen Kopf zu schwingen Kommt.  Die geeirnetsten Aroceiten 17ür die aLlLEGUNMST sind ohne Zweifel Erdarbalten, insbesöndere Graben schneiden, Entwäsccrungen,. Kepulierungen von Bächen und Arbeiten eines Halsknechbtes, während sie 1m der Landwirkschaft versagen. Schon daraus ist zu Grsöheh,; daß ale das Musizieren uur la Geschäft und aLcht aus irgendwelchen künstlerischen Meigungen Hebrei- bon, denn auch auf deitcson Gebiete b7ingen Slo o5 1eGzben Erdes U OichS0.  Im Dritten Reich gib as Mer genannten Arbel- ben ungenein 7161. Die ETrnährungsgrundlage des deubschen Volkes wilde durch did ATbeolten der ZLgel- ner verbreitert und verbessert worden können, sodaß die Gerealilts levenden Zigeuner durch 1hr# 60 befchaße Tane Arbeit zu mindest ihren Lebensunterhalt vor- dienten. Würden 841€ 8ich jedoch dabel vormohren köln nen,80 hätte die Einkgliederung dar ZLZeUMGT iH dem AYbuLisprügese Wu eL Verbrecher Löches,: geradezu Wahnsinn ges Argebnis.  Den Wintbor hindurch könnte man die Zigeuder Auch in geschlossenen Baracken nuch einer gehörigen Ausbildung in Verschledenen Handwerken oit Erfolg beschÄftigen. Treilich dürften sie sich nlemals 821bat überlassen sein. E28 dürfte für 81€ in keiner Veise G1n0. Froizügipgkeib RCeDon.  Davei wärd es aber Keineswega notwendig, die ao beschäftigten Zigeuner irgendwie zu quälen oder zu Deinigen., Im Gegenteil, die alltrdings AWadßs- mäßig und unter der Knwtee, Werte schaffen, könnte Han sie auch anständig verköüstigen, Kleiden, warten und wohnen 189381.  Eine weitere Kultivierunz wäre eilunwidrig, denn sie sollen ja aicht auf die Dauer im deufschen Lande  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) = 26 =  leben, weil die ja iImmor Arbeitern deutschen Blutes die Arbeit nenmen vunml ain geschlossemebB7] durch keis Dem Fremdkörper gefährdeten und vVerseuchtes Volk seinen Daseinskeampf laichber bestohl.  Die freiwillige Abwanderung im Ausland müde ihnen unter allen Umständen mcwahrt bleiben. Dies schen deswezen, Weil 810, würde sie einge 6Otfale werden, am ebesten die Yollkeommene Lösung der ZL- KeuneTIrage Mur Folge bätbe. Zum Zweiien, weil ibre deutsche: Staabsangehörigkeit oft ni6 Recht angezwei- falt werden muß. Sealbat dann, wenn Wir gingen Arbeiter- nanpel hätten, müßten wir diesen Standpunkt Wartre= Tan. Faehl% ee us an Arbeitern deubschen ELubes,  80 müßten man Worerst artverwaudle Ausländer 1m Koeien beschäftigen. Dio heuvbe mit der größben Um- ö1cht geführte Familienpolitik. soll Jedoch don ATrDeaitermangel infolge Menrung des deutschen Aach- Wüchses. Yon Yoraherein ausschließen.  Späterhin nach dem Erwerb irgendwelcher Kalo- nien durch das deubache Harxch wäre die atwaime Aus«- wanderung der Zigemnar In dLese der Überlegung WELPE. Mit. Rücksicht darauf aber, dal wir aoch keine KXolo=- nien begitsen, Sei auf’ dieagcn Gedanken nur Aufmorkaamn en&che.  b) Erlasmung besonderer Rechtsucrman. 1. Der Goschlechteverkehr zwischen Zigeuner  und Deusschblütigen muß ala Verurechen der Änssehi- achande den strenzsten Strafbestinmmungen unterworfen. werden. Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in Jeder Beziehung zu mindost gleichstellen müssen.  2. Dan Zigewnern is5% der Besuch der ollgemei- nem Volksschulen erhoben.  3. Die Ausdbung Arpendwalcher PriYatberufe außerhalb der Arbalbalager muß ihnen versagt werden.  LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938) – O7 —  4, In Öffentliche Krankenhäuser dürfen Zigeuner nicht in Fflege genoumen werden. S1e unteratchen aUs- achließlich der ärstlichen Behandlung der Anstalta- bzw. Lakerärzbe.  5, Kein Zigeuner kan Waffenträger der deutschen Hation. O@iM.  Kur durch nachhaltige Verhinderung ihror Wer- mehrung, durch das zwangsmißige Tarhaltan in Arbeita- Lagern und durch die Ernöglichung fraiwillikMer Abwan- darung ine Ausland vermögen wir UMS von Ger D1LE0 uNer- pest zu bofreien, Dur 50 ÄLe schwarbelasbteten deub- schen Greanzpemelinden von dieser Flago zu 07retten.  dur diese Art der Lösung bedarf einer emöten Beirachtung und Umbersuchung. 51e Let die national- soßzinlistische Lösung und gomlt die cinsige wirkliche AT  Zwängsacbeltsanstalben also Allein Wären ZUr Ale Zigeunor die einzigen. Aufenthalbsotte iu deut schen Landorn.  Man mm dies Barchasel Hennen, Man mag Von Un— Honschlichkeit raden,. In Wirklichkeit ist aß die nllderte, die humeanste Lösung der ZiE0UMeTITARG, weil &a eben nur diese sine IÖögunp gLiE. Das: Leben eino3 Tolkes iot aber ein Kampf, eln ew1iges Ringen um seine Artberhaltung, um die Erhöhung und Aufwertung @11 Bei- near überlieferten Güter, Gutes und. Böses, Licht und Finsternie, Deuksehtum und. Zigeuner tun Kind einmal Mit Ainender uilcht zu versühnen, aecnmdern dauernd in Wider—- atreib.  Won es balsächlich um die Reinorhaltung ungareas Ylutes zu Gun ist, und diss nicht zur Phrase bleiben 8611, wer lcidensgchaftlich und selbatlos für stim Volk schaffen will, der kommlb in diesem Zusammenhang 11 dem guten and wahren Argebnis. Wer als Mumanitäba- ADonLeL zugehen will, wie die Zigeuner den acrbel tsanuen un geplagten Grenadeu$schen ouffressen, dar nie S0TO0

LV Schlüsseltexte zum NS: Tobias Portschy, Denkschrift zur Zigeunerfrage (1938)

Mittelding

Die ständische Verfassung Oesterreichs war ein Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie
und Fascismus. Sie gab dem werktätigen Volk die Möglichkeit der Mitbestimmung und sicherte
doch der autoritären Regierung, die im letzten Punkt des Dollfussprinzipes verlangt wird, die
Möglichkeit rascher und klarer Entscheidungen.

Nach wie vor gibt es die Diskussionen, wie soll der Staat Österreich der Zeit von Dollfuß und Schuschnigg genannt werden – „Kanzlerdiktatur“? „Ständestaat“? „Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur“? 85 Jahre nach dem Untergang dieses christlichen Regimes immer noch die Frage, war es Faschismus, war es eine besondere Form des Faschismus? Ein „Klerikalfaschismus“? Ein „Austrofaschismus“?

Das obige Zitat von Guido Zernatto aus seiner „Die Wahrheit über Österreich“, daß dem Staat Österreich von 1934 bis 1938 eine Verfasssung zugrundegelegt war, die „war ein Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und Fascismus“, läßt dazu neigen, diese Zeit in Österreich als die Zeit des „Austrofaschismus“ zu bezeichnen, in dieser Uneindeutigkeit, in dieser Schlampigkeit, in diesem Grauen davor, eindeutig und unmißverständlich Stellung zu beziehen. Ein Staatssekretär, ein Minister, ein Generalsekretär der „Vaterländischen Front“, ein Präsident des „Katholischen Schriftstellerverbandes“, ein Bundeskulturrat, also Guido Zernatto, hat 1938 in seiner „Wahrheit“ vom „Faschismus“ seines Regimes geschrieben, als „Mittelding“ …

„Zu Beginn des Jahres 1938 standen wir erst am Anfang dieser Bewegung.“ Schreibt Guido Zernatto, wie bereits zitiert, im Zusammenhang seiner aufgeworfenen „Zigeunerfrage“.

Vielleicht wäre das Faschistische dieses seines Regimes doch noch eindeutig, unmißverständlich geworden, hätte diesem nicht der Faschismus in nationalsozialistischer Ausformung eines weiteren Österreichers einen Strich durch seine Rechnung gemacht …

Guido Zernatto, Präsident des Katholischen Schriftstellerverbandes, Bundeskulturrat, und in den Jahren 1934-1938 Staatssekretär, dann kurzzeitig auch Minister, gab im März 1935 die Haltung des Ständestaates zu Fragen der Kultur deutlich wieder: „wenn es gelingt, auf kulturellem Gebiet die Konsequenzen aus den Grundgedanken des neuen Staates zu ziehen, wird alleiniger Kulturträger sein: der christlich-deutsche Ständestaat“ 134. Dieser, so Zernatto, werde „in viel größerem Maße als bisher die Herstellung und
Verbreitung bestimmter Bücher [zu] fördern, das Verbot bestimmter Bücher und Zeitschriften durch[zu]führen“ 135 Die Ablehnung des Gedankengutes anderer politischer Ausrichtung war damit klar, die Kulturlinie in allen Bereichen vorgegeben.
Diplomarbeit. Ideologie und Praxis der Übersetzungen in das Deutsche in Österreich
und Deutschland in den Jahren 1933-1945 im Kontext des zeitgenössischen Literaturbetriebs
Verfasser Dr. Manfred Götz. 2012.

Einerlei, welche Bezeichnung für dieses sein Regime zutreffen mag oder nicht zutreffen mag, es stellt sich viel mehr entschieden die Frage, wie ist die in der Gegenwart gültige Verfassung Österreichs zu bezeichnen, was für ein „Mittelding“ ist diese, ein „Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und …

Was für ein „Mittelding zwischen parlamentarischer Demokratie und …“ wird es in Österreich werden,

wenn, wie nun öfters zu hören und zu lesen ist, als wäre es unabwendbar, ein kleiner Gebirsjäger habe vor,

eine „illiberale Demokratie“ zu errichten,

dieses Mittelding zwischen … und …

Und wer von diesen vielen von ihnen erwählten Paten bereits mit einem „Mittelding zwischen … und …“ wird dafür Vorbild sein?

Eines ist gewiß, es wird ein Mann das Vorbild sein,

denn der kleinen Gebirgsjäger Idole ihrer erträumten Systeme sind stets Männer und keine Frauen …

Guido Zernatto, Tobias Portschy, zwei Schriften – „Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen; Zigeuner […] Bannerträger der Marxisten“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

Die von Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“ von 1938 in aller Kürze vorgebrachte Charakterisierung der „Zigeuner“, die von ihm als „ein ernstes Problem“ hingeschriebene „Zigeunerfrage“ … Guido Zernatto hätte wohl, gar recht geschmeichelt vielleicht, zugestimmt, wenn diese seine „Wahrheit über Österreich“ als „Denkschrift“ bezeichnet worden wäre.

Ausführlicher charakterisiert 1938 der Landeshauptmann des Burgenlandes die „Zigeuner“ in seiner von ihm selbst als „Denkschrift“ bezeichneten „Die Zigeunerfrage“

Aus einer solchen „Denkschrift“ zu zitieren, birgt stets die unheilvolle Nebenerscheinung, das Übelste, das Schändlichste gegen den eigenen Willen mit weiter zu verbreiten, Menschen es anders als beabsichtigt zu verwenden, also auch damit weiter über Menschen das Übelste, das Schändlichste, mit einem Wort, das Rassistischste, das je gedacht werden kann, wie es in dieser „Denkschrift“ des burgenländischen Landeshauptmannes niedergeschrieben ist, zu verbreiten, auch damit zu hetzen. Darum wird auch nicht das Übelste, das Schändlichste, das Rassistischste aus dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ hier zitiert.

Eine Vorstellung davon, was in dieser landeshauptmännischen „Denkschrift“ an Üblem, an Schändlichem, an Rassistischem steht, ist schon zu bekommen, allein durch das oben angeführte Zitat der kurzen Charakterisierung aus der „Wahrheit über Österreich“ von Guido Zernatto, der als „Kärntner Bauerndichter“

kein Parteigänger dieses Landeshauptmannes, kein Funktionär, kein Amtsträger der Partei dieses Landeshauptmannes war,

sondern ein Staatssekretär, ein Minister, ein Generalsekretär der Partei der „Vaterländischen Front“ …

Einiges aus dieser „Denkschrift“ ist dennoch zu zitieren, da dies zu sehr an die Gegenwart erinnert, in der wieder und weiter, als wären seit der Niederschrift der „Zigeunerfrage“ keine 85 Jahre vergangen, mit Begriffen hantiert wird, die auch in dieser „Denkschrift“ vorkommen, in der wie in dieser „Denkschrift“ wieder mit der Demographie

Schon gibt es viele Dörfer, in denen die Zigeuner bereits die absolute Mehrheit der Einwohner bilden oder in allernächster Zukunft bilden werden.
Wenn man also bedenkt, daß unsere Väter, die in ihrer Kindheit angesiedelten Zigeuner an den Fingern abzählen konnten, die deutsche Bevölkerung aber infolge des Landmangels und der Verschuldung ihrer Kleinbauernwirtschaften ab- und auswandern mußte, andererseits die seit dem Weltkriege auch auf dem flachen Lande bedrohlich in Erscheinung getretene Senkung der Geburtenziffer noch dauernd anhält, demgegenüber aber bei den Zigeunern Familien mit über 16 bis 20 Kindern vorzufinden sind, dann erkennt man erst so recht, in welcher großen Gefahr das Deutschtum im Burgenlande schwebt, Es ist erwiesen, daß sich die Zigeuner innerhalb von 10 Jahren fast verdoppeln, daß also die gegenwärtig im Burgenland befindlichen 8.000 Zigeuner in etwa 50 Jahren zu einer Zahl von mindestens 60 000 angewachsen sein werden. Bei der weiteren Duldung der Zigeuner würde aber dann in den meisten Gemeinden, in denen sie siedeln bei dauernder Anwendung der gegenwärtig geltenden Gesätze keine deutsche Seele mehr vorfindbar sein, weil der deutsche Bauer längst wegen Überschuldung infolge riesig anwachsenden Verpflegskosten für die nur mit dem Hang […] den von seinen Ahnen ererbten deutschen Hof. verlassen mußten. Es ist daher kein Wunder, wenn die Gemeindeumlagen oft eine gigantische Höhe erreichen, die nicht zu irgendwelchen Investitionen, sondern nahezu für die Zigeuner aufgebracht werden müssen. Diese Zahlen sprechen mehr als deutlich. Wer wollte noch die Gefahr für das deutsche Grenzvolk im Burgenland in Bezug auf die Reinerhaltung des Blutes wie überhaupt hinsichtlich seines Bestandes bezweifeln. Diese ungeheure Vermehrung der Zigeuner ist in ihrer Sinnenlust begründet. Wie bereits früher erwähnt, werden die Kinder durch die eigentümlichen Wohnverhältnisse schon frühzeitig zum Geschlechtsverkehr angeregt. Es ist die Regel, daß die Mädchen mit 14, 15 und 16 Jahren schon Mütter sind. Die Vermehrung schreitet daher in geometrischer Progession vor. Familien mit 12 bis 20 Köpfen sind gar keine Seltenheit. Während also die deutsche Bevölkerung durch die unglücklichen Bodenverhältnisse im Burgenland – die Bodenreform ist hier ein Problem, das  ebenso dringlich wie grundsätzlich einer Lösung bedarf – immer mehr zurückging, haben sich die Zigeuner innerhalb eines Zeitraumes von 48 Jahren versiebenfacht. Heute kann diese Frage noch gelöst werden. Wie stellt man aber sich die Lösung vor, wenn in weiteren 50 Jahren 60 000 Zigeuner dieses Land bevölkern werden ?

Alarm geschlagen wird, in der wie in dieser „Denkschrift“ Vorwürfe des parteipolitischen Agierens gegen die Gerichtsbarkeit erhoben werden, in der wie in dieser „Denkschrift“ Namen von Menschen,

Es gibt im Burgenland nur einige Stämme von Zigeunern. In den einzelnen Kolonien tritt uns nur ein Zuname entgegen. Rund 3000 nennen sich H[…], rund 800 heißen S[…], 600 K[…], 566 D[…], 400 P[…], 300 B[…], 286 M[…], 260 Pf[…], dann gibt es noch U[…], H[…], G[…], St[…], R[…], B[…], Bu[…], K[…], Ko[…], Kok[…], H[…], M[…], und Kol[…].

und das sogar im Burgenland im November 2023, genannt werden, um —

Während der Systemzeit wurden gegen die Zigeuner keinerlei Maßnahmen getroffen. Man sprach über diese Frage in den demokratischen Körperschaften zwar sehr viel. Insbesonders beschäftigte sich der burgenländische Landtag ungeheuer oft mit dem Zigeunerproblem. Den Mut jedoch, der Zigeunerplage wirklich an den Leib zu rücken, hatte niemand. Am allerwenigsten brachten ihn die Sozialdemokraten und die Christlichsozialen auf. Die ersteren aus dem Grunde, weil sie ja immer gerade für den Untermenschen viel übrig haben. Waren sie doch die geeignetsten Bannerträger der Zersetzung deutscher Gesittung, Es ist daher selbstverständlich, daß die Zigeuner während der Vorherrschaft der Roten unmittelbar nach der Revolte von 1918 bzw. nach der Landnahme des Burgenlandes durch Österreich die Lieblingskinder der Marxisten vor allem aus dem Grunde waren, weil sie diese als Massen- und Stimmvieh gegen den gesunden Bauerninstinkt brauchten. Seit 1933 hätten die Christlichsozialen, die unser Land bis zum Umbruch 1938 vollkommen beherrschten, die Macht besessen, die Zigeunerfrage zu lösen. Waren jedoch die Zigeuner vorher die Bannerträger der Marxisten, so wurden sie in der Systemzeit eines Dollfuß und Schuschnigg im Dienste der Vaterländischen Front und ihrer Prügelhorden gestellt. Insbesonders waren sie diesen Politikern als Spitzel gegen die Nationalsozialisten unersetzbar, Waren sie ja alle römisch katholisch und da sie vielfach am Rande protestantischer Bauerndörfer, die durchwegs als Hochburgen nationalsozialistischen Geistes bekannt waren, fand man keinen Grund, gegen die Zigeuner einzuschreiten. Im Gegenteil. Sie sahen in ihnen ein willfähriges Werkzeug im Kampfe gegen das sich seiner Art bewußten Volkes. Auch auf dem Gebiet der Strafrechtspflege versagte das System im Hinblick auf die Zigeuner vollkommen. Marxistische Richter sprachen sie fast immer frei.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann in seiner „Denkschrift“ schreibt …

Wer die Zigeuner ihrem Charakter nach kennt, wird sie unbedingt den Juden in jeder Beziehung zu mindest gleichstellen müssen.

dann beweist er damit nicht nur, daß er ein gesinnungsgemäß gelehriger Schüler von Globke war, dem nun nach dem Beschluß im österreichischen Parlament im Oktober 2023,

gegen den die FPÖ stimmte,

das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ aberkannt werden kann, im nächsten Jahr, 2024, wenn diese ohne die Stimmen der FPÖ beschlossene Gesetzesänderung in Kraft tritt, ihm frühestens eine der höchsten Auszeichnungen des Staates Österreich aberkannt werden kann: 68 Jahre nach der Verleihung an ihn.

Wenn der burgenländische Landeshauptmann, der er zur Zeit der Veröffentlichung seiner „Denkschrift“ war, „Zigeuner“ und „Juden“ gleichstellt, kann es auch sein, daß er gar kein so gelehriger Schüler war, sondern bloß ein recht gläubig Erzogener mit den Predigten eines „bedeutenden Augustiners“, der vor

weit mehr als 300 Jahren seinem Volke in Christo erklärte und es einzig bildete:

„Zigeuner seynd des Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Im Stift Klosterneuburg der augustinischen Chorherren wird wohl, darf angenommen werden, so mancher Prachtband seiner Predigten …

Wie sehnsuchtsreich muß dieser Landeshauptmann aus seinem Eisenstadt auf andere Bundesländer Österreichs geblickt haben, die das waren, was er für sein Burgenland erkämpfen wollte: in „Reinheit des Blutes“ — nach der Schrift von Guido Zernatto:

Das Land Salzburg, erst seit dem XIX. Jahrhundert zu Oesterreich gehörig, besitzt eine rein deutsche Bevölkerung. Die heutige Steiermark ist indessen rein deutsch, wenn auch die bodenständige Bevölkerung einen nicht geringen Anteil assimilierter Slovenen, ebenso wie Kärnten aufweist.

Zu Wien wird er, der Landeshauptmann, wohl das gemeint haben, was sein österreichischer Führer zu Wien sagte, so Zernatto in seiner Schrift

In Oberösterreich und Niederösterreich, die rein deutsch besiedelt sind, machte sich in den
vergangenen Jahrzehnten eine geringe tschechische Siedlungstätigkeit bemerkbar. Im Burgenland,
der Heimat Haydn’s und Liszt’s, erst durch den Friedensvertrag von St. Germain von Ungarn an
Oesterreich abgetreten, leben bunte Völkerschaften nebeneinander. Der Hauptanteil der
Bevölkerung wird von deutschen Heidebauern, den sogenannten Heinzen, gestellt. Neben ihnen
lebt, Zeugen der jahrhundertelangen ungarischen Herrschaft, eine geringe Zahl von Magyaren, etwa
20.000 Kroaten und etwa 6.000 bodenständige Juden. In Eisenstadt, der Hauptstadt des
Burgenlandes, bestand noch ein Ghetto, das an Samstagen von den Juden mit einer Kette gegen die
Stadt abgesperrt wurde. Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis
7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die
Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare,
jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den
Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer
Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen
bereiteten. Hitler hat Wien einmal das »Rassenbabel« genannt. Tatsächlich ist diese Stadt das Hauptzentrum der Rassenmischung in Mitteleuropa gewesen. Wien hat etwa 1.900.000 Einwohner. Mit der geringen Ausnahme von etwa 20.000 Tschechen bekennen sich alle Wiener zur deutschen
Muttersprache. Der jüdische Anteil an der Wiener Gesamtbevölkerung ist schwer feststellbar, weil
nur Religionszählungen vorhanden sind. Nach verlässlicher Schätzung dürften im Frühjahr 1938
etwa 250.000 bis 300.000 Juden in Wien gelebt haben. Die jüdische Mischung war in den mittleren und oberen Gesellschaftsschichten sehr häufig. Es fehlen aber verlässliche Ziffern.

In der Zeit vor dem Krieg ergänzte und vergrösserte sich die Wiener Bevölkerung aus den Gebieten
der heutigen Tschechoslovakei und Ungarns. Die Vorfahren eines Grossteils der Wiener
Bevölkerung dürften aus dem Gebiet der heutigen Tschechoslovakei zugewandert sein. Es handelt
sich um ein kleines Kontingent von Deutschböhmen, Mähren und Schlesiern (für die man nach dem
Krieg den Namen »Sudetendeutsche« geprägt hat) und um ein grösseres Kontingent von Tschechen
und Slovaken, die sich sehr schnell germanisierten und zum nicht geringen Teil in der ersten und
zweiten Generation Anhänger der alldeutschen und grossdeutschen Ideologie wurden. Der Strom
der »böhmischen Auswanderung« ergoss sich auf dem Weg über Wien auch in die Alpenländer. Die
Deutschen Böhmens schoben insbesondere ihren Ueberschuss an Intelligenz in das Alpenland, wo
keine Ueberzahl von Intellektuellen vorhanden war, ab. Diese deutschböhmischen Beamten, Lehrer
und Akademiker sind die Agenten und Stützpunkte des Liberalismus und des alldeutschen
Gedankens in den Alpen geworden. Neben dem starken, der Herkunft nach deutschböhmischen und tschechischen Anteil der Wiener Bevölkerung spielten die Ungarn, Kroaten, die Italiener, Ruthenen und Polen eine verhältnismässig geringe Rolle. Freilich ist das Vorhandensein all dieser Völkerschaften in der deutschen Einwohnerschaft Wiens vorhanden und feststellbar. Aus dieser Mischung entstand auf dem ungeheuer stabilen und aufnahmefähigen deutschen Stammesboden der Typ des Wieners, der kein schlechterer, sondern ein universellerer Deutscher ist als der Binnendeutsche.

Nach dem Weltkrieg hörte der trennenden Staats- und Wirtschaftsgrenzen wegen der Zustrom aus
dem Nordosten, Osten und Südosten mehr oder weniger auf. Dafür strömten viele Alpenländler in
die Hauptstadt ihres kleingewordenen Vaterlandes. Das, was sich in den letzten Jahren in dieser
Hinsicht vollzog, war eine beginnende geistige Neubesiedlung der alten Metropole an der Donau.
Diese alpenländischen Kräfte weckten in der Grosstadt neues Verständnis für ihre engere Heimat
und ihr Volkstum. »Alpenländisch« wurde modern. Der neue alpenländisch gefärbte österreichische
Patriotismus
gab dem Charakter der Stadt Wien auch eine neue Nuance.
Man trug alpenländische Trachten, entdeckte die Schönheit der Volkslieder und Volkstänze wieder. Zu Beginn des Jahres 1938 standen wir erst am Anfang dieser Bewegung. Unter den neuen Verhältnissen dürften die Voraussetzungen für ihre Weiterentwicklung nicht mehr gegeben sein. Der Nationalsozialismus hat kein Ohr für die geheimen Kräfte des Volkstums. Er ist nicht »volkstümlich«, sondern »heldisch, militärisch«, er will nicht die Reife der Einzelkräfte, die sich in bunter Fülle ergänzend, das Bild der grossartigen deutschen Kultur darstellen, er will die Durchsetzung eines Zentralprogramms, er sieht nicht die Vielfalt der Blumen auf seiner grossen Flur, sondern nur das gleiche Gras.

Vaterländische Front, Guido Zernatto: „Die Zigeunerfrage; allen, die an Oesterreich glauben, monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“

Besonders zahlreich sind in diesem Lande die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„In diesem Buch wird der Versuch unternommen, die Ereignisse in Oesterreich objektiv darzustellen.“ Schreibt Guido Zernatto in seiner „Die Wahrheit über Österreich“, die 1938 veröffentlicht, ist zu lesen am 26. November 2023 auf „Projekt Gutenberg-DE“. Und wieder.

Und wieder in den biographischen Angaben der Verantwortlichen dieses Projektes Gutenberg-DE die Weglassungen, für wen Guido Zernatto als „Politiker“ tätig war … „Bundesminister im Bundeskanzleramt, Staatssekretär für Angelegenheiten des Bundeskanzleramts im Bundeskanzleramt, Generalsekretär der Vaterländischen Front, 1936 bis 1938.

Für den Staat der Ständischen,

den Nachfolgenden von Dollfuß,

der auch bald neun Jahrzehnte später noch seine Verehrungsgemeinde um sein Grab zu versammeln weiß, war er also „Politiker“,

„ein österreichischer Bauerndichter, der „Kärntner Guido Zernatto hat in der Lyrik einen neuen Ton gefunden, seine Dichtungen haben etwas Bodenständiges, Naturnahes, das auf den Leser beglückend wirkt. Chronikhaft schlicht, sind sie doch Kunst im höchsten Sinne des Wortes – monumentale Bilder bäuerlichen Lebens. Frische, würzige Almluft weht uns aus ihnen entgegen“. Derart wird er öffentlich am 9. Oktober 1934 im „Neuen Wiener Journal“ gelobt …

Aber um seine Lyrik soll es nicht gehen, manches von seiner „Wahrheit über Österreich“, manches von seinen „objektiven“ Darstellungen kann vielleicht in einem weiteren Kapitel … in diesem bloß seine Objektivität, seine Wahrheit über

die Zigeuner, die etwa 6.000 bis 7.000 Köpfe zählen und sich ungemein stark vermehren. In der letzten Zeit bildete die Zigeunerfrage im Burgenland ein ernstes Problem, denn es war so weit, dass dieses sonderbare, jeder beständigen Arbeit abgeneigte Volk in einzelnen Gemeinden an die Majorität kam und den Bauern durch die Armenlasten, Diebstähle und nicht zuletzt durch die Gebärfreudigkeit ihrer Mädchen und Frauen und die daraus entstehenden Alimentationslasten ernste Existenzsorgen bereiteten.

„Die Zigeunerfrage“ …

Dem Mann im Burgenland mit seiner „Denkschrift Die Zigeunerfrage“ wird es wohl gedauert haben, daß Guido Zernatto,

der um die „Zigeunerfrage“ ebenso wie er selbst die Wahrheit objektiv schreibt,

um die „Gefahr„, nun so fern, noch in der Emigration um ein „ernstes Problem“

in seinem verlassenen Land sich sorgt, statt mit ihm …

Willst Du, Deutscher,
Totengräber des nordi-
schen Blutes im Burgen-
lande werden, so über-
sehe nur die Gefahr, die
ihm die Zigeuner sind !

Denkschrift des Landes-
hauptmannes vom Burgen-
land, im August 1938

„Allen, die an Oesterreich glauben“, so steht es in der lyrischen Widmung des Guido Zernatto in seiner „Wahrheit über Österreich“; wie schön zu lesen, daß er auch fünfundachtzig Jahre später noch Nachfolger findet, Nachfolgerinnen, die ihm mit einem einfachen wie kurzen vers’schen Imperativ echoen: „Glaub an Österreich“ —