Die unnötigen Geschäfte der Medien für die Freiheitlichen

Es gibt keine besseren Helferinnen als die Medien für die Freiheitlichen. Wie auch die aktuellste Aufregung wieder einmal zeigt. Wie rasch wurden ausgestreckte Hände als „Hitlergruß“ prominent und breit von Medien verkauft …

Was für eine plakative und inhaltsleere …

Wie billig es Freiheitlichen gemacht wird

Und wie lange wird diese neuerliche Austilgungsphantasie den Freiheitlichen auf ihrer Website lieb und teuer sein, sie also zur Weiterverbreitung stehenlassen?

Und auch wenn es der „Hitlergruß“ ist (der es diesmal wohl doch nicht war, zum Gaudium und zur billigen Entlastung der Freiheitlichen), können Freiheitliche mit Recht sich stets damit herausreden, sie seien nicht dafür verantwortlich, welche Gesten ihre Klientel …, daß die Klientel der Freiheitlichen die Freiheitlichen mißverstehen, können Freiheitliche stets sagen, sei nicht die Schuld der Freiheitlichen …

Freiheitliche verbreiten kriminelle Anschuldigungen gegen Bundeskanzler

Printscreen vom 27. September 2013.

Menschgemäß ist das aber stets bloß ein Achtel der Wahrheit …Was aber Medien, die auch mit solchen Berichterstattungen die Geschäfte der Freiheitlichen unnötigerweise besorgen, nicht breit und prominent und rasch verbreiten, sind die Ungeheuerlichkeiten, für die Freiheitliche einzig und allein verantwortlich und zur Verantwortung zu ziehen sind …Um nur ein Beispiel dafür aus dieser Woche heranzuziehen.

Seit dem 23. September 2013 sind Freiheitliche nicht imstande und wohl vor allem nicht willens, die kriminellsten Anschuldigungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann von ihrer Website zu nehmen, und auch nicht all das andere Verabscheuungswürdige …

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Wie der heute, am 27. September 2013, gemachte Printscreen zeigt, die Zustimmung ist seit der ersten Veröffentlichung am 25. September dazu wieder ein wenig gestiegen … Es müssen den Freiheitlichen derartige Kommentare wohl sehr gut gefallen, wenn sie es in vier Tagen nicht schaffen wollen, derartiges zu löschen …

Zu oft also agieren Medien nach dem Motto, die Klientel und die Mitarbeiter sind schlecht, aber die Obrigkeit … Ja, die Obrigkeit, die tritt gesittet hin, wie im Oktober sie, die Freiheitlichen, es wieder zeigen werden, in Berlin – in der Messe

Vielleicht liegt es daran, daß aus diesem Lager unter Umständen – der Wähler und die Wählerin außerhalb des Parlaments mögen dies verhüten – der nächste III. Präsident NR … Ein Präsident ist den Medien halt doch näher als … Das ist auch, kann ergänzend geschrieben werden, ein Teil der Drei-Kasten-Politik der österreichischen Medien

Die von Freiheitlichen umbullte Frau Deutschtum Reich ist sehr lange schon tot

Es ist noch Wahlkampf. Und wenn Sie jetzt noch immer meinen, die Freiheitlichen buhlen um Ihre Stimme, weil die Freiheitlichen sich dann für Sie einsetzen werden, für Ihr Wohlergehen ihre Kraft … Dann irren Sie sich. Die Freiheitlichen wollen Ihre Stimme, um diese ihrer angebeteten Dame als Geschenk darzureichen, um von ihr erhört zu werden, von der für Freiheitliche „edelsten Dame“ mit Namen „Deutschtum Reich“, wobei versucht wird zu behaupten, es seien sogar zwei Damen … Dann jedoch „dienen“ sie ohne Herz, oder sie haben drei Herzen, eines für jede Dame und eines, steht geschrieben, haben sie auch noch für das „Volk“ … Eine derartige anatomische Anomalie aber ist nicht bekannt. Sie haben menschgemäß ein Herz, und dieses ganz ihrer Frau Deutschtum Reich verpfändet – allerdings könnte Reich auch der Vorname sein, das ist bei diesen als Namen eingesetzten sächlichen Hauptwörtern nicht eindeutig zu bestimmen …

Frau Deutschtum Reich - Von Freiheitlichen umbuhltEs irren sich aber die Freiheitlichen ebenfalls, oder sie irren sich auch nicht, und sie haben bloß eine ganz eigene Wahrnehmung von der Welt. In der ganz eigenen freiheitlichen Wahrnehmung der Welt ist das Tote lebendig und das Lebendige tot. Sonst in der Welt, zu der Freiheitliche keinen Zugang haben und finden, wird schon lange gewußt, daß die von Freiheitlichen umbullte Frau sehr lange schon tot ist …

Aber Freiheitliche lesen so viele alte und das heißt tote Bücher, in denen ihre Frau Reich Deutschtum als Lebende geführt wird, daß beinahe Verständnis aufgebracht werden könnte, wenn Freiheitliche das Tote und das Lebendige nicht zu unterscheiden vermögen, aber auch, daß Freiheitlichen die Zeiten durcheinanderkommen, sie nicht mehr wissen können, in welcher Zeit sie …

Freiheitliche lesen also die Bücher, die in der wirklichen Welt auf Dachböden, in Kellern, in Antiquariaten vermodern, es sogar immer seltener wird, daß Historiker oder Literaturhistorikerinnen noch das Erbarmen aufbringen, den Schreien dieser Bücher nach Lesenden nachzugeben …

Aber die Freiheitlichen kriechen durch diesen Bücherschlamm und holen eines nach dem anderen hervor. Wie auch wieder in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ. Diesmal ist es Franz Karl Ginzkey – unnötig zu schreiben, wessen Reich auch er Sänger war

Freiheitliche haben aber nicht nur eine ganz eigene Welt, die sonst für alle schon lange untergegangen ist, in der sie, die Freiheitlichen, nur von Totem umgeben sind, in der sie, die Freiheitlichen, nur Zwiesprache mit Toten halten, um eine tote Frau bullen – was für eine gespenstische Welt … Freiheitliche suchen aus ihren toten Büchern auch stets mit größter Zielsicherheit die Stellen heraus, die … Möglicherweise besitzen Freiheitliche aber die größte denkbare Sehschwäche, und es ist ihnen durch dieses psychosomatische Leiden gar nicht möglich, beispielsweise das zu erlesen, was auch ihr Franz Karl Ginzkey geschrieben hat, als er noch kein Reichssänger war, in seinem von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung aus dem Schlamm gezogenen Buch „Der von der Vogelweide“:

Er kenne nur einen Gott, das sei die Vernunft, und ein vernünftiges Wort an den Sultan werde ihm größeren Vorteil bringen, als jegliches Litaneien und Heidenabschlachten.

Anderseits, wie können Freiheitliche, die von der Vernunft nur und auch nur vielleicht lesen, an die Vernunft glauben, wenn schon Franz Karl Ginzkey, der die Vernunft schreibend zum einzigen Gott erhob, die Vernunft vergaß, um alsbald Sänger des Reiches zu werden …

NS Im christschwarzen regierten Niederösterreich singt wohl ein Erwin Pröll heute noch die Landeshymne laut und vielleicht falsch mit, gedichtet von Franz Karl Ginzkey – „Getreu dem Geist der Ahnen“ … Die Christschwarzen, und ihnen voran Michael Spindelegger, klopfen wieder um Einlaß in die Tradition, aber in der wohnt die Zukunft ebenso wenig, als in der Welt der Freiheitlichen, an deren Budentor sie auch in verzweifelter Suche nach …

NNS Und was noch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ steht, in dieser ganz im Wahlkampfeinsatz stehenden Ausgabe, die die „wahre Alternative“ anpreist … Es ist diesmal tatsächlich wahr, was die freiheitliche ZZ schreibt, aber ungewöhnlich bescheiden formuliert das die freiheitliche ZZ … Die freiheitliche ZZ hätte ohne weiteres schreiben können, sie, die Freiheitlichen, seien alternativlos – in ihrer Welt … Das hätte ihre Dame erwecken können, und was wäre das für die Freiheitlichen für ein schöner Wahlerfolg am kommenden Sonntag geworden: eine einzige Stimme, aber was für eine, das erfolgreiche Ende eines jahrzehntelangen Umbullens …

NNNS In einem Nach-Nach-Nachsatz findet sich der Platz, um Erich Körner-Lakatos zu sagen, üben Sie, Erich Körner-Lakatos, üben Sie weiter, noch sind Sie bei der Satire nicht angelangt – aber nicht öffentlich … Was Sie diesmal ablieferten, kann – um Ihnen Hoffnung zu machen, soll Ihnen aus dem Wort Satire das „i“ zugestanden werden – genannt werden: Verharmloserei, Verfälscherei, Aufwiegelei

Auf freiheitlicher Website bewirbt sich wieder einer als Krematoriumsheizer in Auschwitz

Das muß gegen den eigenen Willen so kraß betitelt werden. Denn anders kann diese neuerliche Ungeheuerlichkeit auf einer freiheitlichen Website nicht deutlich genug gemacht werden. Denn nichts anderes will einer aus der Schreibstaffel wieder erleben: ein blutrünstiges Regime, das wieder Menschen beseitigt, einen Staat ohne Rechtsstaatlichkeit, eine Diktatur, in der Menschen nur für ihre Gedanken verfolgt werden, dafür weggesperrt werden sollen, nur weil sie denken, und zwar so lange sollen sie weggesperrt werden, bis diese Menschen, die nichts getan haben, außer nur zu denken, die nichts verbrochen haben, außer nur einer anderen politischen Gruppe anzugehören, in Krematorien verbrannt werden können …

Dieser aus der Kommentarstaffel will sie zwar im „Knast“ sehen, aber dieser kann kein Gefängnis nach rechtsstaatlichen Prinzipien mehr genannt werden, wenn Menschen nur wegen ihrer Gedanken und ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen Gruppierung eingesperrt werden sollen – das sind Konzentrationslager. Und um das Grauen von Konzentrationslagern kurz und bündig zu beschreiben, mußte der Name Auschwitz angeführt werden, das Synonym schlechthin für Grauen und Blutrunst, für Vernichtungslager …

Freiheitliche Schreibstaffel unzensuriert

„Denn wer bewusst das Volk belügt, betrügt und volksverraeterisch tätig ist gehört von der Gesellschaft entfernt. Ich hoffe es kommt die Zeit und ich darf es erleben wie diese Volksverraeter bestraft werden.“

Und der Skandal jetzt daran ist, das steht wieder auf der freiheitlichen Website, deren Gründung eine Initiative freiheitlicher Nationalräte ist, aus deren freiheitlichem Umfeld der nächste Dritte Nationalratspräsident, geht es nach den Freiheitlichen, kommen soll, nämlich Norbert Hofer. Und der größere Skandal nach der Nationalratswahl am 29. September 2013 wird sein, daß christschwarze Abgeordnete diesen wieder hauptverantwortlich auch dazu machen werden, wenn …

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, daß diese neuerlichen Phantasien und Vorschläge zur Gesellschaftsgestaltung brutalster, rohester und unzivilisiertester Art seit zwei Tagen auf der freiheitlichen Website zu lesen sind, diese also nicht augenblicklich gelöscht worden sind. Denn es sind nicht diffus gegen irgendwen formulierte Verfolgungsforderungen blutrünstigster Art und schamloseste Verleumdungen und widerwärtigste Unterstellungen, sondern konkret gerichtete gegen Menschen, die nicht den Freiheitlichen angehören, also einer bestimmten anderen Partei, und infamste Unterstellung sogar direkt gegen einen einzelnen, nämlich gegen Bundeskanzler Werner Faymann … Das sind derart kriminelle Anschuldigungen, die nicht zitiert werden wollen, aber als Beweis mußten diese gegen den eigenen Willen auf die carte postale geklebt werden.

Und die skandalöse Ungeheuerlichkeit jetzt daran ist, nicht nur, daß es die Freiheitlichen nicht löschen, sondern auch, daß dieser aus der Schreibstaffel auch Zustimmung erhält, wie gelesen werden kann, es also nicht nur die Vorstellungen eines einzelnen sind … Freiheitliche ihm diese Propaganda also ermöglichen …

Und die ständige skandalöse Ungeheuerlichkeit daran ist, es ist kein Einzelfall, daß auf der freiheitlichen Website Mordphantasien für Monate nicht gelöscht werden

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Website auch noch in die nächste Regierung kommen wird, wieder kommen wird, nur weil die Christschwarzen ihrem Michael Spindelegger seinen Traum erfüllen wollen. Dieser Skandal kann verhindert werden: 3,85 Prozent sind für Freiheitliche mehr als genug.

Aber der noch viel größere Skandal wird sein, wenn eine Partei mit einer derartigen Zeitung, wie es die freiheitliche ZZ ist, wieder in das Parlament wird und wieder den Dritten Nationalratspräsidenten stellen wird, nur weil Michael Spindelgger realiter seinen Traum, er könne etwas tun, zerschellt sehen will, auf Kosten der Menschen in diesem Land, wobei ohnehin schon klar ist, es ist nur ein Traum von ihm, daß Michael Spindelegger etwas schaffen könne, etwas zum Wohlergehen der Menschen in diesem Land beitragen könne. Dieser Skandal kann verhindert werden, deshalb – mit weiteren Informationen – noch einmal: 3,85 Prozent Stimmenanteil für Freiheitliche sind im Grunde schon bei weitem zuviel.

Letzte Zwischenstände vor der Nationalratswahl – Keine freiheitlichen Comics

Wer der Zwischenstände der beiden Umfragen von heute mit den am 7. September 2013 veröffentlichten Zwischenergebnissen vergleicht, wird feststellen, es hat sich nichts verändert: die Werte wie immer gleich hoch schlecht. Oder, wer darin eine Veränderung sehen möchte, die Werte für die Abgeordneten, die ihre Rücktritte wegen ihrer Wahl von Martin Graf zum III. Präsidenten NR einreichen sollten, sind noch ein wenig schlechter geworden, und das betrifft vor allem die christschwarzen Abgeordneten, die vor bald fünf Jahren hauptverantwortlich für das Präsidentenmachen waren …

Sie sind nach wie vor herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Umfragen zu beteiligen.

Umfragen - Letzte Zwischenstände vor der NR-Wahl 2013Zwei Umfragen, deren Hauptaufgabe es ist, an die Zukunft zu erinnern, was von Freiheitlichen in den nächsten fünf Jahren zu erwarten ist, was von einem nächsten freiheitlichen Dritten Nationalratspräsidenten zu erwarten ist, der nach den Freiheitlichen Norbert Hofer heißen soll, wird zurückgedacht, was von den Freiheitlichen in den letzten fünf Jahren, was von Martin Graf in den letzten fünf Jahren …

Auch wenn Martin Graf aus der breiten Öffentlichkeit verschwunden ist, er nicht mehr kandidiert, heißt das überhaupt nichts, vor allem nicht eine Verbesserung, es hat sich nur einer verabschiedet, die anderen bleiben, die nächsten kommen, um zu werden, was Martin Graf

Die freiheitlichen Comics etwa, um eine aktuelle Aufregung als Beispiel anzusprechen … Wieder also gibt es eine Aufregung um einen freiheitlichen Comic, wobei gar nicht darauf eingegangen werden will … Ein Comic in der Qualität, über die bereits geschrieben wurde. Und es spricht nicht für die Freiheitlichen, daß sie nicht alles zeichnen lassen, was sie lesen – aber das gebietet den Freiheitlichen wohl die Vorsicht vor … -, beispielsweise:

Auch die dreihundert der gefangnen Türken;
Wir haben nichts zu essen für die Hunde
Und geben kein Quartier, verlangen keins.
Man pflanze ihre Köpfe aus die Mauer;
Sie zahlen uns für unsrer Dörfer Brand
Und für das Blut schuldlos erwürgter Brüder.
Ein großes Kreuz, das Zeichen unsers Glaubens,
Sei blutigrot auf unser Thor gestellt,
Das melde den verwegnen Türkenhunden,
Und wie ich jetzt, der erste, euer Hauptmann,
Vor Gott hinkniee zum gewalt’gen Schwur,
So thut mir’s nach und schwört’s aus meinen Säbel:

So läßt Theodor Körner seinen Zriny reden, und den nennt die freiheitliche ZZ einen Freiheitskämpfer …

Aber dieser Geist aus der den Freiheitlichen liebsten Literatur, der sie – es sich wohl als Ehre recht hoch anrechnen – die Treue halten, die sie zum Wiederlesen empfehlen, führt ihnen den Karikaturenstift … Das Schreiben der Mordphantasien wird der Schreibstaffel überlassen, und die wird damit belohnt, daß es nicht gelöscht wird. Auch heute, 23. September 2013, 19.38 Uhr, können nach wie vor die Kindermordphantaisen auf der freiheitlichen Unzensuriert At gelesen werden, gelesen werden seit dem 10. Juli 2013 – die Zustimmung ist ein wenig gestiegen, wie verglichen werden kann …

Und im Oktober, wenn Martin Graf nicht mehr im Parlament sein wird, nimmt die freiheitliche Unzensuriert At an einer Messe in Berlin teil, und wird sich wohl selbst wieder mit neuer, das heißt alter Literatur eindecken, um sie dann wieder zu empfehlen, und freiheitliche Comiczeichner werden darin neue, das heißt alte Vorlagen für ihre freiheitlichen

Mit Theodor Körner gingen die Nazis unter, mit ihm beschwört die ZZ den Sieg – Eine Wahlniederlage

Ein gutes Zeichen für die Nationalratswahl, wenn die freiheitliche ZZ in der aktuellen Ausgabe gleich zweimal Theodor Körner gedenkt, ihn zum Wiederlesen empfiehlt, diesen deutschbündelnden Dichter, mit dem einer der höchsten nationalistischen Massenmordverbrecher die Menschen in den „totalen Krieg“ schrie, bis der „Sieg in unseren Händen“ … Wer sich aber 1943 im Sportpalast genau umgesehen hätte, hätte eines sofort gewußt, hier redet einer nur noch die bevorstehende Wirklichkeit der Niederlage weg – wie noch einen Sieg in Händen halten können, wenn es nicht einmal mehr zwei Hände zum Klatschen gibt …

Lastrede - Theodorf Körner - Freiheitliche - WahlniederladeEin derart gutes Zeichen für die Nationalratswahl am 29. September 2013 und für jede kommende Wahl ist das also, daß gar nicht mehr darauf eingegangen werden muß, wie Freiheitliche Theodor Körner für sich verstehen … Wen kann es noch interessieren, was freiheitliche Wahlverlierer und Wahlverliererinnen lesen und welche Schlüsse sie daraus ziehen? Niemanden …

Verlieren sollen sie, die Freiheitlichen, und zwar total, denn …

NS Wer aber meint, hier werde versucht, den Freiheitlichen zu unterstellen, sie lieben einen Dichter, den schon die Nazis liebten, muß gesagt sein, das ist ein Irrtum – jedenfalls im Falle von Theodor Körner. Es gibt freilich eine Literatur, über die hier schon geschrieben wurde, die heute nicht mehr hoch angesehen ist, außer bei Freiheitlichen und …  Aber wie Literatur reichlich mißverstanden wird, Interpretationen zu oft reinste Irrtumsschriften sind, dafür könnte auch ein Theodor Körner als Beispielgeber herangezogen werden …

Während Joseph Goebbels eine Zeile aus dem Gedicht „Männer und Buben“ paraphrasiert, um im Sportpalast die Menschen in den „totalen Krieg“ zu treiben, schreibt im gleichen Jahr die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ eine Zeile aus dem „Aufruf“ auf ein Flugblatt gegen ebendiese nationalistische Totaldiktatur der Massenmorde und Massenverbrechen, und sie hätte doch den „Aufruf“ im Anschluß an Joseph Goebbels bruchlos rezitieren können … Dem Kriegstreiber wäre dabei wohl ganz warm ums Herz geworden, so nationalistisch, so deutsch und so kriegerisch Theodor Körner seinen Aufruf

Bei welchen Stellen es Freiheitlichen wohl so recht warm ums Herz wird, wenn sie das von Helge Morgengrauen besonders hervorgehobene Stück „Zriny“ von Theodor Körner lesen? Bei den Worten, die ungetrübt von englischen Begriffen noch das rechte Frauenbild darstellen? Wenn Allah „grässlich“ genannt wird? Oder wenn im Umgang mit Gefangenen noch keine Konventionen einzuhalten waren, besonders türkische Gefangene behandelt werden konnten, wie es nur die eigene Nächstenliebe vorschrieb und befahl? „Ein edles Herz“ also ganz recht edel wird, wie ebendas von Zriny, der

[s]cheut nicht die Uebermacht! Und gehen hundert
Von ihrer Zahl auf einen Mann von uns:
Gott ist mit uns und seine heil’gen Engel.
Ich fühl‘ ein ganzes Heer in meiner Brust! –
Die weite Christenheit sieht angstzerrissen
Auf uns, den kleinen Haufen Männer, her.
So weit das Kreuz sich auf die Berge pflanzte,
Liegt alles Volk auf seinen Knien und betet
Zum ew’gen Gott für uns und unsern Sieg!
Und wie sie uns und unsrer Kraft vertraun,
So tretet stolz zum Kampfe, kühn zum Tod.
Nun hört noch das Vermächtnis meines Willens,
Das ernste Wort des alten Hauptmanns an:
Wer seinen Obern den Gehorsam weigert,
Der stirbt durchs Beil; wer den bestimmten Platz
Auf Augenblicke nur verläßt, der stirbt
Ohne Verhör, wenn kein Befehl gerufen.
Wer einen Brief annimmt vom Sarazenen,
Stirbt als Verräter. Was vom Feinde kommt,
Wird ungelesen in die Glut geworfen.
Zwei, die besorgt und ängstlich thun und heimlich
Sich in die Ohren flüstern, sollen hängen! Wer es sieht
Und, weil’s ihm Freunde sind, die That nicht anzeigt,
Hängt wie sie selbst; denn wir sind Sterbende
Und haben kein Geheimnis vor einander.
Der schwarze Lästrung wider unsern Glauben
Aus seiner gottverfluchten Lippe stieß.
Auch die dreihundert der gefangnen Türken;
Wir haben nichts zu essen für die Hunde
Und geben kein Quartier, verlangen keins.
Man pflanze ihre Köpfe aus die Mauer;
Sie zahlen uns für unsrer Dörfer Brand
Und für das Blut schuldlos erwürgter Brüder.
Ein großes Kreuz, das Zeichen unsers Glaubens,
Sei blutigrot auf unser Thor gestellt,
Das melde den verwegnen Türkenhunden,
Und wie ich jetzt, der erste, euer Hauptmann,
Vor Gott hinkniee zum gewalt’gen Schwur,
So thut mir’s nach und schwört’s aus meinen Säbel:
Er tritt ganz in den Vordergrund und kniet nieder.
Ich, Niklas, Graf von Zriny, schwöre Gott,
Dem Kaiser und dem Vaterlande Treue
Bis in den Tod! So mag der Himmel mich
In meines Lebens letztem Kampf verlassen,
Wenn ich euch je verlasse, brüderlich
Nicht Sieg und Tod mit meinen Ungarn teile! –
Schwöre mir’s nach, mein heldenmütig Volk!

Wann auch immer Freiheitlichen das Herz beim Lesen so recht warm wird, es kümmert nicht … Es ist nur gut zu wissen, daß Freiheitliche ihre Literatur haben, mit der sie sich nach der Wahlniederlage trösten werden können, wenn ihnen die Tage ohne Parlament lang sein werden, daß Freiheitlichen ihre Literatur eine recht gute Ratgeberin ist: Einerlei ist Sieg und Niederlage …

Obgleich, die Niederlage bildet den Charakter noch mehr, heißt es …

Also mehr Charakter wird Freiheitlichen gewünscht, aber nicht irgendwann, sondern gleich, schon am 29. September 2013 …

Ohne Martin Graf wie mit Martin Graf

Als Zwischenergebnisse der zwei Langzeitumfragen reicht es zu schreiben, weiter schlechte Werte, ein Treten auf der Stelle. Und Sie sind weiter eingeladen, sich zu beteiligen. Bei der Umfrage „Für die Zukunft: Überlegt wählen“ halten Sie sich nicht bei dem Namen Martin Graf auf, dieser steht nur mehr exemplarisch für die von seiner Gemein-Schaft gesinnungsgenetisch verursachten Aufregungen, die es auch ohne Martin Graf weiter geben wird, und die sind der einzige Verlaß, den Freiheitliche garantieren können …

Umfrage Zwischenstände 7-9-2013Martin Graf kommt nicht mehr vor, wohlweislich wird er medial verborgen gehalten, aber auch ohne ihn geht es freiheitlich weiter wie immer …

Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemein-Schaft

Ungelöschte Kindermordphantasien auf freiheitlicher Website

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist

Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemeinschaft

Die Website der Spitze des Freiheitlichen wird im Oktober in Berlin auf der „Messe Zwischentag“ vertreten sein. Wie hier schon oft genug geschrieben, ist einer der Autoren Norbert Hofer nicht nur stellvertretender freiheitlicher Obmann, nicht nur Verantwortlicher für das freiheitliche Programm und für das freiheitliche Handbuch, sondern auch einer, der der nächste Dritte Nationalratspräsident werden soll, wenn die Freiheitlichen am 29. September 2013 wieder den dritten Platz erreichen sollten, und die Christschwarzen werden dann wohl wieder auch diesem die Stimme im Parlament geben, wie sie hauptverantwortlich Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR machten …

Zwischentag Freiheitliche Unzensuriert

„Treffpunkt für alle deutschen …“

Welche Gemein- schaft Freiheitliche in Berlin wieder suchen, das hier auszuführen, würde den Rahmen sprengen, daher kurz und knapp: es ist die einschlägig bekannte rechte Gemeinschaft, die immer wieder sich derart betätigen, dass es zu Aufregungen kommt: besonders rund um das Schlüsselwort, über das schon geschrieben wurde und hier nachgelesen werden kann.

Daher nur ein, zwei oder drei Beispiele, von wem die Initiative ausgeht, was dort ausgestellt, besprochen wird:

Initiative u.a. von:
Sezession,
Fanatiker der Lösungen durch Massensterben, empfohlen von der freiheitlichen Unzensuriert.at

Aussteller und Austellerinnen u.a.:
Ares-Verlag – Dr. Martin Graf gab auch schon ein Buch in diesem Verlag heraus

Mit Hinweis auf „Neue Ordnung“

Identitäre Bewegungen

Der Eckart

Produkte u.a. von.:
Alain de Benoist

Julius Evola … Ach, wie harmlos wird er angekündigt – ein Traditionalist … Möglicherweise ist dieser Gemein-
schaft das Pro-Faschistische von Julius Evola harmlos, auch harmlose Tradition sein gewollter Führerstaat, harmlose Tradition seine Rassenlehre …

Und so weiter und so fort …

Es ist nicht wahr, daß es den Rahmen sprengen würde, ausführlicher über diese Messe zu schreiben. Wahr ist, es ist der Überdruß, immer wieder darüber … bis endlich, Freiheitliche in die Bedeutungslosigkeit gewählt sind, und sind Freiheitliche endlich in der Bedeutungslosigkeit, können Freiheitliche ohne hohe und höchste Staatsämter sich in Hochämtern betätigen, wie es ihnen …

Davon wurde auch schon geschrieben und das muß eigentlich bis zum 29. September 2013 täglich wiederholt werden, damit es bereits am 5. Oktober 2013 vollkommen egal ist, wo sich Freiheitliche aufhalten, mit wem sie beispielsweise in Berlin, welche Bücher die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung

Damit das endlich aufhört – 3,85 Prozent sind für Freiheitliche mehr als genug

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist,

mußte augenblicklich gedacht werden, beim Ansehen der freiheitlichen Dokumentation „20 Jahre …“, wie Andreas Mölzer und Hilmar Kabas durch Straßen (gefilmt in einer Propagandatradition, der Freiheitliche sich verpflichtet fühlen) spazieren und dabei sich über „Überfremdung, Umvolkung und Ethnomorphose“ unterhalten, Andreas Mölzer mit einer Ausgabe der freiheitlichen ZZ in der Werbehand …

20 Jahre - Dahinwelkender Geist im freiheitlichen KörperIm freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist, und wie Kosmetika nicht wirklich übertünchen können, daß ein Körper alt und faltig geworden ist, können auch Wörter wie „Ethnomorphose“ nicht zudecken, daß ein Geist alt und welk geblieben ist, wie eben der freiheitliche Geist …

Freiheitliche Politiker warnen vor der „Umvolkung“

Revisionistische Geschichtsschreibung

Und ein seit jeher alter und welker Geist kann nur Altes und Welkes, Abgestorbenes in sich aufnehmen, genauer, ein derartiger Geist kann nichts mehr in sich aufnehmen, sondern nur noch das von sich geben, was in ihm vor sich hin schimmelt, modert, wie eben die freiheitliche ZZ mit nahezu jeder Ausgabe bestätigt, insbesondere mit

ihren Empfehlungen zur Wiederlesung,

ihrer Kunstauffassung

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist, mußte auch gedacht werden beim Lesen eines Beitrages auf der freiheitlichen Unzensuriert At über Meinungsforschung und die freiheitliche Sorge, es könnten Parteien, die den Freiheitlichen nicht unliebsam sind, Wahlerfolge weggeforscht werden, weil es ein André F. Lichtschlag würdigender Kommentar und dessen Artikel auf eigentümlich frei ist und augenblicklich daran erinnerte, was im August 2010 über freiheitliche Akademiker und A. F. Lichtschlag geschrieben wurde …

In den Kellern des Internets hängen die akademischen Flecken

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist, der dennoch gefährlich ist, wird an die Kommentare der Schreibstaffel gedacht, denn auch ein welker Geist kann sogar auf junge Menschen, besonders auf junge Männer anziehend wirken …

Kurz bevor Heinz-Christian Strache sich entblößte und sein nicht welkes Fleisch zeigte, wurde geschrieben, der zurzeitige freiheitliche Obmann sei bereits nackt zum Sommergespräch der Tageszeitung Der Standard gekommen … Auch wenn sein Körper nicht das welke Aussehen eines Achtzigjährigen hat, muß dieser Körper als welker Körper gedacht werden, ist er doch die Hülle für einen welken Geist, den der zurzeitige freiheitliche Obmann u.v.a.m. mit seiner Kunstauffassung bestätigt …

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

In dem Film „Harold and Maude“ wird ein junger Mann, der eine achtzigjährige Frau vermeintlich liebt, von seinem Priesteronkel gefragt, was wolle er denn mit diesem welken Fleisch … Eine Frage, die sich Wähler und Wählerinnen in Österreich vor dem 29. September 2013 stellen sollten und sich selbst darauf eine schlüssige Antwort geben – was wollen Sie denn von diesem welken Geist? was können  Sie sich noch anderes von dieser Gemein-Schaft erwarten, als das, was schon enttäuschte …

NS Maude verließ Harold, denn sie fand, achtzig Jahre zu leben, seien für sie genug, und ließ Harold allein in der Welt zurück. Harold, ein gelangweilter junger Mann aus reichem Hause verarbeitete das Verlassenwerden theatralisch und überstand sein Zurückgelassenwerden ohne Schäden. Ganz anders und leider in keinem Film Freiheitliche … Nach Wahlen verlassen Freiheitliche die Menschen, die ihnen ihre Stimmen gaben, lassen sie zurück, mit Schäden, denken Sie an die noch anhaltende Aufarbeitung der Schäden aus der letzten freiheitlichen Regierungsbeteiligung auf Bundesebene, an das Aufarbeiten des freiheitlichen Regierens in Kärnten

Thomas Glavinic spricht mit Thomas Glavinic und Heinz-Christian Strache profitiert

Um die Fortsetzung

Teil 2: Sie auch, Thomas Glavinic?

Teil 1: Der Geist liegt in aller Köpfen wie in Särgen.

schreiben zu können, ist nun doch eine Woche zu warten gewesen, der Regen blieb einfach aus, aber heute …. heute regnet es, und so kann das vor einer Woche für den nächsten Tag schon Versprochene nun erst fertiggeschrieben werden, allerdings ohne Freude darüber, daß …

Vom Mißbrauch der Politik durch Thomas Glavinic wurde im zweiten Teil bereits geschrieben, auch von der Ahnungslosigkeit … Zu sprechen ist noch von der Dummheit, um das Sommergespräch, das nun seit einer Woche auf dem Küchentisch liegt, endlich entsorgen zu können …

Thomas Glavinic spricht mit GlavinicDie getroffene Einteilung, um über dieses Interview zu schreiben, kann aber nicht so streng beibehalten werden, wie ursprünglich gedacht, denn das eine greift in das andere … die Frage etwa, ob denn schon auf einen Berg gestiegen worden sei, ist eine dumme und eine zugleich Politik mißbrauchende Frage, weil Thomas Glavinic damit lediglich sein neues Buch ein weiteres Mal zwanghaft ins Gespräch zu bringen sucht, eine billige Reklame also, die an sich nicht verwerflich ist, gäbe sie nicht zugleich dem parteipolitischen Gegenüber ebenfalls die Möglichkeit, mit dem gesamten Gespräch für sich Werbung zu machen, sich sympathisch zu präsentieren … In den Postings zu diesem Gespräch schreiben auf Standard Online das nicht wenige – Thomas Glavinic sei unsympathischer als Heinz-Christian Strache rübergekommen – Das Sommergespräch als Werbung für das neue Buch zu instrumentalisieren, damit scheint Thomas Glavinic also gescheitert …

Nicht einmal der heutige Regentag kann dazu verleiten, dieses Sommergespräch Zeile für Zeile durchgehen zu wollen, zu beschreiben … Um zu einem baldigen Ende zu kommen, zusammengefaßt: Gescheitert ist Thomas Glavinic mit allen Fragen, die er stellte, Fragen, auf die in unterschiedlicher Gewichtung sowohl Mißbrauch als auch Ahnungslosigkeit als auch Dummheit …

Dem Ende der Beschäftigung mit diesem Sommergespräch kann nähergerückt werden mit dem Herausstellen der besonders blödsinnigen Fragen von Thomas Glavinic, ob der Freiheitliche der Anwalt der gescheiterten Künstler sei, und, welche bekannten Künstler hätten sich je bekannt zu … Und die Antworten von Thomas Glavinic in diesem Gesprächsteil fallen gemäß seinen Fragen … Thomas Glavinic mag sich zwar nicht zu den Freiheitlichen bekennen, aber Freiheitliche können auf Künstler und Künstlerinnen verzichten, die sich zu ihnen bekennen, es können ihnen vollkommen jene reichen, die sich mit ihnen zu Gesprächen hinsetzen, um Gespräche zum Vorteil von Freiheitlichen zu fabrizieren, dabei auch noch ein wenig Werbung für Schriftsteller zu machen, die im dritten Lager einen recht guten Klang haben – wird an die Empfehlungen zur Wiederlesung in der freiheitlichen ZZ gedacht -, es wird wohl mit Freude gehört worden sein, daß Thomas Glavinic geprägt wurde von dem „ganzen Knut Hamsun“ … besonders in der freiheitlichen ZZ wird das gerne gelesen worden sein, die Knut Hamsun zu seinem 150. Geburtstag gratulierten und würdigten als einen unbequemen Geist

Genug jetzt …

PS Es war ein Blödsinn, überhaupt mit diesem Sommergespräch zu beginnen und noch ein größerer Blödsinn, den dritten Teil auch noch zu schreiben … Mögen keine Regentage mehr kommen. Möglicherweise einfach zu dumm, um dieses Gespräch zu verstehen, zu dumm auch, zu meinen, daß mitten im Wahlkampf ein Gespräch mit einem Kandidaten anders  … derart dumm auch, zu glauben, an diesem Gespräch könne nur Thomas Glavicic allein beteiligt gewesen sein, denn manches, das dem Namen Heinz-Christian Strache zugeordnet ist, klingt, als hätte es Thomas Glavicic geschrieben, auch in seinem neuen Buch … Vielleicht aber kennt Heinz-Christian Strache seinen Thomas Glavicic zu gut, und er wollte nur nicht für ihn Werbung machen, nannte deshalb Paulo Coelho und meinte eigentlich … Heinz-Christian Strache sagte, er würde nach seiner zurzeitigen Obmannschaft vielleicht Schriftsteller werden … Einen Vorgeschmack auf die Schreibweise eines Schriftstellers Heinz-Christian Strache gab er mit diesem Interview – noch ein Thomas Glavinic …

Damit das endlich aufhört – Freiheitliche in die Bedeutungslosigkeit wählen

Wieder gibt es Aufregungen um die Freiheitlichen, und wieder einmal wird „Nazi“ zum Schlüsselwort in dieser Aufregung, wie das Amen im Gebet, und wie das Amen kommen wieder einmal die freiheitlichen Herausredungen, damit wieder nichts zu tun zu haben, wieder nicht dafür verantwortlich zu sein, wieder nichts gelesen zu haben, wieder sich dabei nicht betätigt zu haben, wieder nicht gewußt zu …

Es scheint die Schlüsselkompetenz der Freiheitlichen zu sein, Aufregungen mit dem Schlüsselwort „Nazi“ zu verursachen, wobei erklärend hinzugefügt werden muß, daß in bezug auf Kompetenz in Verbindung mit Freiheitlichen menschgemäß nur die Möglichkeitsform zum Einsatz kommen kann …

Freiheitliche in die Bedeutungslosigkeit wählenDas muß endlich aufhören – und das kann nur endlich aufhören, wenn Freiheitliche in jene Bedeutungslosigkeit endlich und endgültig – zumindest für eintausend Jahre (allerdings eintausend Jahre, die tatsächlich eintausend Jahre währen) – gewählt werden, die ihnen natürlich ist, also in jedweder kommenden Wahl ab sofort von nicht mehr als ihnen zustehenden 0,8 Prozent (oder sollen es gar 1,7 Prozent sein) der Wahlberechtigten ein zustimmendes Kreuz auf den Stimmzettel … Unter Bedeutungslosigkeit ist vor allem zu verstehen, daß Freiheitliche in keinen gesetzgebenden Gremien auf welcher politischen Ebene auch immer endlich mehr nach jedweder Wahl beginnend mit der am 29. September 2013 vertreten sind, in keine höchsten und in keine niedrigsten Staatsämter endlich mehr gewählt werden …

Denn sonst werden diese Aufregungen niemals aufhören, wird niemals ein Ende sein mit dieser Ressourcenverschwendung in Politik und in Medien … Wie viele anstößige Sites und Gruppen gab es schon, diese werden installiert, diese werden wieder aufgegeben – wie beispielsweise jene, in der nicht einzelne Freiheitliche, sondern die gesamte Partei … Und wie viele Sites und Gruppen wird es noch geben, und die kann es auch geben, aber sie werden nicht mehr aufregen, wenn die Freiheitlichen auf das demokratisch aushaltbare Maß und Einflußlosigkeit zurückgewählt …

Das muß endlich aufhören, mit dieser einen freiheitlichen Kompetenz sich herumschlagen zu müssen, die noch dazu nichts mit der Gegenwart und folglich auch nichts mit der Zukunft zu tun hat, sondern alle in eine Vergangenheit zwingen, die vorüber ist, die nicht nur vorbei ist, sondern deren Gesinnung und Weltanschauung als absolut unbrauchbare Werkzeuge der Gesellschaftsgestaltung längst schon kassiert oder – um es für Freiheitliche deutschösterreichischer zu formulieren – skartiert oder (wenn auch das noch zu unverständlich sein sollte), vernichtet wurden, weil sie zu alt, zu abgenutzt, irreparabel, knapp und klar gesagt, total kaputt sind, nur noch unnötig Platz beanspruchen, der dringend für die bereits neu angeschafften Werkzeuge benötigt wird …

Nationalratswahlen 2013 - Mehr als genugDaß dies aber alles endlich endet, muß damit endlich aufgehört werden, Freiheitliche zu wählen, zu einem zu hohen Prozentsatz, und ein zu hoher Prozentsatz ist jeder Prozentsatz, der nicht unter der Prozenthürde zum Einzug in gesetzgebende Gremien gleich auf welcher politischen Ebene liegt, das heißt etwa für die Nationalratswahl am 29. September 2013: 3,85 Prozent sind für Freiheitliche mehr als genug und durchaus ein angemessener weil leistungsbezogener Lohn

Zwischenstand 22-08-2013 Rücktritte AbgeordneteUnd weil es nur noch darum gehen kann, daß dies alles endlich aufhört, will heute nicht mehr konkret auf die aktuelle Aufregung eingegangen werden, nicht mehr auf die freiheitliche Schlüsselkompetenz, nicht auf das Schlüsselwort in dieser aktuellen (in bezug auf Freiheitliche müßte eigentlich „permanent“ aber auch „immanent“ synonym für „aktuell“  …) Aufregung, nicht auf die permanenten Herauswindungen etwa der Freiheitlichen  von Herbert Kickl bis … es können aber hier nicht und schon wieder alle Namen, die oft und oft genannt wurden, angeführt werden, deshalb darf Herbert Kickl heute allein auftreten: exemplarisch …

Was alles aufhören würde, wenn Freiheitliche in jedweder Wahl unter den Prozenthürden zum Einzug in gesetzgebende Gremien endlich blieben, ist nicht schwer sich vorzustellen, Sie müssen sich bloß in Erinnerung rufen, was beispielsweise in den letzten fünf Jahren hauptverantwortlich die ÖVP mit ihrem dabei voranschreitendem Führer Michael Spindelegger mit der Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR fünf Jahre lang eingebrockt hat … Ebendiese Einbrocker und Einbrockerinnen stellen sich auch wieder der Wahl, während sie mit ihrer Wahl im Parlament vor bald fünf Jahren bis heute nicht überzeugen konnten, mit Dr. Martin Graf eine gute Wahl getroffen zu haben, wie auch der heutige Zwischenstand der Langzeitumfrage zeigt; wieder mehr für Rücktritte … An dieser Umfrage können Sie sich nach wie vor beteiligen, diese wird bis zum 29. September 2013 noch weitergeführt, auch um daran zu erinnern, was die dafür hauptverantwortlichen Christschwarzen mit ihrer Wahl im Parlament in den letzten fünf Jahren alles einbrockten …

Und ebendiese ÖVP, ebendieser Michael Spindelegger will nicht, daß das alles endlich aufhört, will nach wie vor auch mit Freiheitlichen eine Regierung bilden, um wieder das beginnen, genauer, schlimmer, nicht aufhören zu lassen – erinnern Sie sich an die letzte freiheitliche Regierungsbeteiligung auf Bundesebene, vergessen Sie dabei auch nicht das endlich abgewählte freiheitliche Regieren in Kärnten -, der Christschwarze Michael Spindeleger würde für den Kanzlerposten wieder das beginnen lassen wollen, was bis heute noch nicht abgeschlossen ist, nach so vielen Jahren nicht abgeschlossen ist – die Akte der Behörden und Gerichte sind immer noch weit offen …

Zwischenstand 22-08-2013 Überlegt wählenAuch die zweite Langzeitumfrage wird bis zum 29. September 2013 weitergeführt, aber weniger als Erinnerung an die Vergangenheit denn als Denkmal an die Zukunft, was in den nächsten fünf Jahren Eingebrocktes auf alle wieder geschüttet werden könnte, wenn der nächste Freiheitliche zum Dritten Nationalratspräsidenten

PS Sollten Sie daran denken, diesmal, etwa schon am 29. September 2013, Frank Stronach als Team statt den Freiheitlichen wählen zu wollen, denken Sie davor auch daran, daß ein Großteil dieses Personals freiheitliches … Frank Stronach als Team ist nicht nur aus diesem Grund keine Alternative