Norbert Hofer, Bundespräsident der „primitiven Hetze“

Es soll für eine Sekunde angenommen werden, der Mann der Hofer-FPÖ wird von seinen vor allem männlichen Wählern und Wählerinnen, die so recht herzergreifend für ihn warben, zum Bundespräsidenten des Landes Österreich gemacht.

Was wird Norbert Hofer für ein Bundespräsident sein?

Es wurde gar so herzlich für ihn geworben, etwa damit, daß er ein Bundespräsident der Herzen sein werde, ach wie nahe liegen die zwei Wörter nebeneinander: Herzen und Hetzen …

Einer Wahlwerberin von Norbert Hofer, nämlich Andrea B., ist für diesen Ausblick, was für ein Bundespräsident Norbert Hofer sein wird, zu danken, die über das Werben für die Hofer-FPÖ hart, aber genau urteilte: „Was für eine primitive Hetze.“

Sollte also Norbert Hofer tatsächlich zum Bundespräsidenten gewählt werden, können die morgigen Schlagzeilen nur lauten:

Norbert Hofer zum Bundespräsidenten der primitiven Hetze gewählt

Von der Hofer-FPÖ wurde auch etwas zu einem „neuen Verständnis“ des Amtes des Bundespräsidenten plakatiert, und Norbert Hofer selbst hat einiges zu diesem Verständnis, also den Bundespräsidenten als Bundespräsidenten der primitiven Hetze zu geben, beigetragen, wird etwa an sein Wort der „Bestien“ gedacht, an seine Unterstellung, es kommen Menschen, die Köpfe abschneiden

Eines aber wurde in diesem langen Wahlkampf von Norbert Hofer nicht gehört:

„Von Menschen, die da sind und bereit, Menschen zu steinigen, will ich, Norbert Hofer, nicht gewählt werden.“

Es ist nicht falsch zu sagen, daß Norbert Hofer selbst ein Bundespräsident der Herzen der Hetze … das wäre allerdings ein neues Amtsverständnis eines österreichischen Bundespräsidenten … neu daran aber wäre nur eines, daß ein Bundespräsident ein solches Verständnis von seinem Amt hätte, alles andere ist so alt wie die Kornblume, an der Norbert Hofer recht gern schnuppert, deren Duft wie folgt beschrieben werden kann: antiösterreichische Gesinnung …

Nur der Laun - Nur der Laun

Andrea B: „Primitive Hetze“ für Hofer-FPÖ

Andrea B. hat auf darauf

Die „Identitären“ grenzt er m.E. nicht aus, er sagt es „staatsmännisch“ !!
Weiss nicht , was ich zu der Aktion gesagt hätte !? Ich hätte der Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt „bevorzugter“ Behandlung in ebendiesem angeboten ! Die ist die ärgste Literatur-Sau der Nachkriegsgeschichte, fast noch ärger als der Blutverschütter oder der Wiener Zuckerl-Sunnyboy , diese Kreaturen !!!!!!!!!!!!!!!

auf der Plattform des Unternehmens Twitter die richtigen Worte

„Mein Gott! Was für eine primitive Hetze.“

gefunden. Andrea B. selbst wählt nicht nur, wie ihr Bekenntnistweet nahelegt, Norbert Hofer, sie wirbt auch für Norbert Hofer und also für die Hofer-FPÖ.

Zum „Krematorium“ gehört, wie es hier von dem Freien Menschen angeboten wird, geschichtlich das Vernichtungslager, das Konzentrationslager, das in dieser gar so christlich und abendländischen Gemein-Schaft das einzige Angebot ist, das gemacht wird, und nicht nur Elfriede Jelinek, nicht nur Elfriede Jelinek …

Norbert Hofer wird also, wenn er heute zum Bundespräsidenten gewählt werden sollte, nicht ein Bundespräsident – wie allenthalben zu lesen war – der „Herzen“, sondern der „primitiven Hetze“ sein. Ob Andrea B. mit ihrem knappen und richtigen Urteil, das sei eine „primitive Hetze“ auch an jene gedacht hat, die schon lange mit Steuergeld hochversorgt in politischen Gremien dieses Landes sitzen, auch über diese ihr Urteil geschrieben hat, wird nicht gewußt.

Wer diese sind? Ein paar als Beispielgeber wurden bereits genannt und können abgerufen werden: Hofer-FPÖ-Werbewähler: „Jelinek …“.

Es gibt, das soll nicht verschwiegen werden, auch unbezahlte außerirdische „primitive Hetze“ für Hofer-FPÖ – Gott, für den Andreas Laun spricht, allerdings nicht unbelohnt und nicht ohne Privilegien: Zuerst Norbert Hofer wählen und dann „Kollaborateuren“ das „Katholische“ aberkennen

Primitive Hetze für Norbert Hofer.jpg

Primitive Hetzerinnen wählen Hofer-FPÖ

Hofer-FPÖ-Werbewähler: „Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

Identitäre grenzt für freien menschen norbert hofer nicht aus

Wenn Sie am 22. Mai 2016 zur Wahl gehen, denken Sie daran, sollten Sie Norbert Hofer wählen wollen, denken Sie einmal daran, daß Sie dann Ihre Stimme nicht nur Norbert Hofer geben würden, Sie stimmten auch für seine Wählerinnen und Wähler,  Sie gehörten dann einer Gemein-Schaft an, Sie haben sich dann für eine Gemein-Schaft entschieden, die kein Gewissen hat, die nichts will, außer ihre blutrünstigen Triebe zu befriedigen.

Es müßten heute keine Belege mehr dafür gebracht werden. Zu viele schon wurden allein in diesem Monat vorgebracht. Es soll nicht verschwiegen werden, daß diese Zeilen mit größter Anstrengung geschrieben werden. Es wäre klüger, den offenen Magendurchbruch sofort notfallmedizinisch behandeln zu lassen, aber es muß gesagt werden, was zu sagen ist, geschrieben werden, was zu schreiben ist. Was nutzt die Gesundheit noch in einem Land, wo solche Wähler und Wählerinnen ihren Kandidaten durchbringen. Was nutzt die Gesundheit noch, wenn solche Wähler und Wählerinnen am 23. Mai 2016 sagen könnten: Heute das Bundespräsidentenamt, und morgen das Bundeskanzleramt.

Es sollte endlich mit der Chimäre aufgehört werden, die Kandidaten sind die Wichtigen, die Kandidaten jedweder Wahl haben das Heft in der Hand. Es sind die Wähler und Wählerinnen, die sich ihre Kandidatinnen aussuchen, die sich für einen Kandidaten entscheiden, der eben zu deren Gesinnung paßt, die ihren Kandidaten durchbringen wollen.

Die Kandidaten und Kandidatinnen der identitären Partei belegen das eindrücklich. Diese sind erstens austauschbar, zweitens unwesentlich, aber drittens stehen sie für das, was ihren Wählerinnen und Wählern wichtig ist. Was haben von He.-Chr. Strache aufwärts bis zu Norbert Hofer diese an besonderen Eigenschaften, an herausragenden Talenten vorzuweisen, daß sie nur einen einzigen Menschen überzeugen könnten, sie zu wählen? Nichts.

Wie gestern noch einmal eindringlich gelesen werden kann, auf der unzensurierten Website dieser identitären Parlamentspartei, schreiben die Werbewähler und Werbewählerinnen nicht, sie hoffen, Norbert Hofer schaffe es, nein, sie schreiben: „Wir schaffen das.“ „Hoffentlich schaffen wir 66% am Sonntag.“ Die Werber und Werberinnen für Norbert Hofer wählen sich selbst, Norbert Hofer ist unwichtig. He-Chr. Strache ist unwichtig, um zwei namentlich zu nennen, sie sind bloß Kandidatenpuppen für ihre Wähler und Wählerinnen. Wäre ein anderer nun Kandidat, aber menschgemäß einer, der zu ihnen paßt, sie würden sich für diesen ebenso eifrig und eifernd engagieren, beispielsweise für, um einen Namen zu nennen: Hannes Stiehl, möglicherweise sogar für diesen noch viel mehr als für Norbert Hofer

Es ist aber auch eine umtriebige Gebetsgemein-Schaft, wie gestern wieder zu lesen war, auf der unzensurierten Website der …

unzensuriertes beten

Wenn Sie also am morgigen Sonntag Ihre Stimme Norbert Hofer geben wollen sollten, denken Sie kurz davor noch einmal daran, es steht zwar auf dem Stimmzettel Norbert Hofer, aber das ist ohne Belang für diese Gemein-Schaft der Wählenden, für diese könnte ebenso recht Hannes Stiehl oder … auf dem Stimmzettel stehen, solange der Kandidat tut und sagt, was sie tun und sagen, solange eine Kandidatenpuppe für sie ein Versprechen ist für das, was sie wollen.

Damit Sie wissen, in welche Gemein-Schaft sie eintreten, wenn Sie am 22. Mai 2016 Hannes Stiehl Ihre Stimme geben wollen sollten:

Identifikation der Wähler und Wählerinnen

„Ich wähle Norbert Hofer, weil …“

Wer wählt den identitärblauen Mann? Der schwarze Laun. Nur der Laun.

Zuerst Norbert Hofer wählen und dann „Kollaborateuren“ das „Katholische“ aberkennen

Franz Dinghofer

Blauer Kornblume Patriotismus

Das müßte reichen. Sie werden je nicht sagen können, Sie hätten nicht gewußt, in welche Gemein-Schaft, sollten Sie sich am morgigen Sonntag für Wendelin Mölzer entscheiden, Sie mit Ihrer Stimme sich Einlaß verschafften …

Es könnte noch viel, auch heute, geschrieben werden, aber es ist wird zunehmend schwerer … der Magendurchbruch … es wird Zeit … um die Heilung sich zu kümmern … denn es kann alles noch anders kommen … Gesundheit doch noch zu etwas Nütze sein … wahrscheinlich noch mehr, wenn diese Gemein-Schaft ihre Kandidatenpuppe, die wegen Elfriede Jelinek in Österreich nicht mehr einkaufen will, …

Freier Mensch für Norbert Hofer

Zuerst Norbert Hofer wählen und dann „Kollaborateuren“ das „Katholische aberkennen“

Ein sehr bedenklicher Aspekt dieser Bundespräsidentschaftswahl 2016 in Österreich ist, wie plötzlich oder wieder gläubige Menschen auf gläubige Menschen recht massiv losgehen, im Grunde Jagd machen auf Glaubensbrüder und Glaubensschwestern, wie in der Collage gelesen werden kann, die einen den anderen das „Katholische“ aberkennen wollen, zu Verfolgende namentlich benennen …

Zum Schutzherrn dieser Jagd scheint Norbertus … für Hoferus jedenfalls wird gefochten, vorläufig noch mit Worten …

Auf den Aberwitz des Inhalts, oder richtiger, auf den Nicht-Inhalt will gar nicht eingegangen werden. Den können Sie in der Collage selbst lesen. Es muß auch zugegeben werden, es würde gar nicht gewußt werden, womit beginnen.

kreuz net pro occidente norbert hofer unzensuriert.jpg

Deshalb soll nur auf etwas hingewiesen werden, und zwar auf den recht großzügigen Umgang mit der Wahrheit. Wie in der gestrigen Fernsehsendung aufgezeigt wurde, pflegt der Schutzheilige des Spaltens einen recht saloppen Umgang mit der Wahrheit. Und wie der Herr, so sein …

Wie in der Collage gelesen werden kann, behauptet FPÖ unzensuriert am 20. Mai 2016, sie sei von „Pro Occidente“ gebeten worden, ihren Aufruf zur Wahl von Norbert Hofer „exklusiv zu veröffentlichen“. Nun, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, ist diese Wahlempfehlung der katholischen Laien- und Kulturorganisation bereits am 19. Mai 2016 auf das kreuz net geschlagen worden. Das Herz dieser Organisation schlägt schon lange für die identitäre Partei, wie gelesen werden kann in den Kellern des Internets hängen die akademischen Flecken

Gesinnungsgemäß kann sich auch diesmal die unzensurierte Schreibstaffel, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, nicht zurückhalten, Dinge zu unterstellen, die sie wohl selbst tun würden wollen, hätten sie die Möglichkeiten dazu – wie sonst können solche Unterstellungen formuliert werden? Und wieder kann die Schreibstaffel auf viel Zustimmung …

Eines noch:

Der eifrigste Anbeter, wie in der Collage gelesen werden kann, von Norbert Hofer, über den er so zärtlich zu schreiben weiß, ist wieder mit dabei, und wieder einmal hat sich der hoferische Schutzbefohlene die gläubige Pflicht auferlegt, sich denunziatorisch auf kreative Art zu betätigen …

Wenn Sie am 22. Mai 2016 vor der Wahlurne stehen, denken Sie einmal noch nach, ehe Sie Ihre Stimme abgeben, ob Sie wirklich mit solchen Menschen eine Wahlgemeinschaft bilden wollen, indem Sie den Kandidaten solcher Menschen

Ist das ein Wähler mit dem SIe sich identifizieren können

 

Wer wählt den identitärblauen Mann? Der schwarze Laun. Nur der Laun.

Ein Kinderspielreim aus längst untergegangenen Tagen brachte die heutige Überschrift  hervor; sie hätte auch lauten können: Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Laun? Niemand. Und wenn er kommt – mit dem Identitärblauen, dann lachen wir ihn davon.

Aus keinem Kinderspiel allerdings sind die Reime des Andreas Laun, zum Beispiel jene, daß ein vergewaltigtes Kind „vermutlich unschuldig“ an seiner Vergewaltigung gewesen sei, das durch seine Vergewaltigung schwanger gewordene Mädchen noch tiefer verwundet worden sei – durch die Abtreibung …

Wenn an das ebenso tiefe Denkvermögen von dem kleinen Präsidenten gedacht wird, wird es verstehbar, daß er für Andreas Laun das Licht in der Finsternis ist, das im Geiste Hofers in der Finsternis flackert. Wer bedecket auf unbeliebige Art Frauen? Der Frauenkleidungsexperte Gottes.

Andreas Laun kommt mit identitärblauen Mann.jpgDaß Andreas Laun und Norbert Hofer, wie Laun in seinem Gebet für Hofer schreibt, einander nicht kennen sollten, ist so gar nicht vorstellbar. Daß sie beispielsweise noch nie in der Sakristei der von NR Wendelin Mölzer geführten ZZ aufeinander getroffen sind,

Was ist der Unterschied zwischen Firas Houidi und Andreas Laun?

Andreas Laun – ZZ

Andreas Laun am Karfreitag in Höchstform

Norbert Hofer – ZZ

Und die Bildchen von Odin

wenn sie ihre Psalmen …

Wenn Sie also ein mit einer ebenso hohen Urteilskraft gesegneter Mensch wie Andreas Laun sind, werden Sie am kommenden Sonntag nicht anders wählen können als, wenn Sie vor der Urne stehen, die verheißungsvolle göttliche Dämmerung …

Sollte es Sie danach ob Ihrer Bescheidenheit bezüglich Ihrer Geisteskraft genieren zu sagen, daß Sie den launschen Gesinnungsmann gewählt haben, weil es Ihnen peinlich wäre, dann recht anerkennend stets mit Ah, seht, noch ein Laun! begrüßt zu werden, aber Sie nicht lügen möchten, dann seien Sie am 22. Mai 2016 einmal einfach dumm und ungebildet, aber ehrlich – und wählen Sie den anderen Kandidaten.

Nur der Laun - Nur der Laun

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert: Jungen Menschen die Zähne ausschlagen und Antisemitisches

Was der Mann, der sich Franz Dinghofer nennt, mit dem historischen gemein hat, kann gelesen werden in

Die Kornblume der Hofer-FPÖ seit 107 J. Symbol für eine antiösterreichische Gesinnung,

also etwa das Antisemitische, und darüber hinaus hat er auch etwas gegen eine palästinensische Staatsekretärin, die er auf die Herkunft ihrer Eltern reduziert, während sie in Österreich geboren ist, aber für Franz Dinghofer gehört auch sie nicht nach Österreich.

Und was zeichnet diesen Franz Dinghofer neben dem Suchen nach Bombenzielen in Österreich noch aus? Ebenfalls gestern schrieb er unzensuriert die Frage, wie würden zwei junge Menschen ohne ein oder zwei Vorderzähne aussehen. Er bezog sich dabei auf ein Bild, das FPÖ unzensuriert zu ihrem Kommentar hinzufügte, auf dem ein junger Mann und eine junge Frau zu sehen sind, die für Franz Dinghofer etwas Bestrafungswürdiges machen, nämlich nicht für seinen Kandidaten zu werben, also für den führenden Mann der identitären Parlamentspartei.

Franz Dinghofer - Zähne ausschlagen

Wer ihm seine auffordernde Frage beantworten könnte, sind wohl, wie Franz Dinghofer sie nennt, „unsere Hools“, von denen er weiß, wie gelesen werden kann, „unsere Hools die mühelos überrannt und eingestampft“ …

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Vor 107 Jahren gab es in Österreich einen Kornblumenerlaß – dieses Jubiläum soll nicht unbemerkt vorübergehen.

Norbert Hofer sagt, er will sich die Kornblume von den „Nazis“ nicht wegnehmen lassen.

Norbert Hofer sagt, die Kornblume hat es schon lange vor den „Nazis“ gegeben. Viele werden das gar nicht glauben mögen, daß ein Mann, der führende Mann der identitären Parlamentspartei die Wahrheit spricht. Aber das ist tatsächlich wahr.

Es ist wahr. Die Kornblume gab es schon lange vor den „Nazis“. Die Kornblume verwendeten die illegalen und späterhin legalisierten Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen als ein Symbol für eine antiösterreichische Gesinnung. Sie verwendeten sie also einfach als das Symbol weiter, das die Kornblume in Österreich stets war: als ein Symbol für eine antiösterreichische Gesinnung.

Wie im Kornblumenerlaß gelesen werden kann, versuchten vor 107 J. die Nationalen „die staatsgefährliche Eigenschaft“ der „harmlosen Blume“ wegzuschreiben. Aber die Geschichte erzählt etwas anderes. Die Menschen, die bereits vor 107 Jahren das Hochgefährliche dieses Symbols in Form einer Kornblume erkannten, wurden von der grausamen und massenmörderischen Geschehen, die dann folgten, bestätigt.

Und wie es vor 107 Jahren einen Franz Dinghofer gab, der in der Angelegenheit Kornblumenerlaß eine tragende Rolle spielte, gibt es heute einen Mann, der sich Franz Dinghofer nennt, und gestern unzensuriert schrieb: „Jüdischer Bundeskanzler und palästinensische  Staatssekretärin“, die für ihn nicht nach Österreich gehören, und er findet dafür, wie gesehen werden kann, Zustimmung …

Franz Dinghofer - Antisemit unzensuriertEs ist nicht das erste Mal, daß er sich auf diese Weise äußert, wie etwa gelesen werden kann: Modern times by FPÖ, Österreich: Antisemitismus.

Der Franz Dinghofer von vor 107 Jahren bezeichnete sich selbst als Antisemiten und dieser ist heute für die identitäre Partei nach wie vor ein wichtiger Mann, wohl so etwas wie eine Ikone. Für ihn wurde eigens ein Franz-Dinghofer-Institut gegründet, dessen Präsident heute Martin Graf ist, der wohl schon sehr darauf hofft, daß sein Pg. Norbert Hofer in die Hofburg einzieht, denn Norbert Hofer wird dann wohl Martin Graf mit seinem Franz Dinghofer und dem Medaillengestalter Odin Wiesinger in die Hofburg einladen, um in der Hofburg Dinghofer-Symposien abzuhalten, so wie er jetzt als kleiner Präsident bereits in das Parlament einlud: Burschenschafter in Deutschland entlassen, in Österreich im Parlament geehrt.

NS Die Massenmorde, die Massenverbrechen endeten im Jahr ’45, es war eine Befreiung, aber die in der identitären Gemein-Schaft gerade einmal mit Überwindung als Befreiung in Anführungszeichen geschrieben werden kann, auch noch im Mai 2016, wie gelesen werden kann: Für Hofer-FPÖ unzensuriert geht Befreiung nur in Anführungszeichen

Kulturschaffende Untertaninnen verlieren ihren Minister

Österreich ist ein gutes Land, mit braven und treuen Kulturschaffenden, wohl wert, seiner nicht zu vergessen. Wie treu zu ihrem Minister sie standen, bis zum Schluß noch, wohl auch aus Furcht, einen guten Kontakt zu verlieren, vielleicht auch aus Angst, vor neuen Zeiten, gerade sich an einen Mann erst gewöhnt zu haben, und schon muß wieder auf neue Gegebenheiten reagiert werden, ach, so rasch wieder auf etwas Neues sich einstellen müssen, das Alte, in dem gemütliche Ecken mit Pölsterchen hergerichtet wurden zum langen Verweilen, wieder aufzugeben, ach, wie gar nicht mag der kunst- und kulturschaffende Untertan die Veränderung.

Wie mächtig sich Untertaninnen dabei meinten, mit einem Brief ihren Minister halten zu können, und nun mußte er gehen, ja, auf Untertan reimt sich bloß Ohnmacht. Und es ist gut so, denn dieser Minister war nicht nur einfach ein Minister für Untertanen, die nicht über ihren Tellerrand sehen können und wollen, die es mit ihrem Minister kuschelig in der Pölsterchenecke weiter haben wollten, sondern er war so etwas wie der Schlüsselmann dieser glücklosen weil einfallslosen Regierung Faymanns.

Untertaninnen sind nicht nur ohnmächtig, sie sind auch vergeßlich, und werfen diese Vergeßlichkeit gerne Wählenden vor, die nicht wählen, wie sie meinen gewählt werden müsse.

Wie viele haben vor noch nicht allzu langer Zeit etwa gegen die Erhöhung der Umsatzsteuer für kulturelle Leistungen gewettert, von denen jetzt aber noch schnell einige einen offenen Brief verfaßt und unterschrieben haben für den Verbleib eines Ministers, ach, wie österreichisch vergeßlich, der war wohl zur Zeit der Erhöhung kein Mitglied der Regierung

Österreichische Tradition: sich selbst und andere freizusprechen, irgendwo je dabei gewesen zu sein …

Ob sich der neue Minister nun erinnern wird, daß er vor gar nicht allzu langer Zeit gegen diese Steuererhöhung auftrat? Wird er sich jetzt für ein anderes und also kunst- und kulturfreundlicheres Steuerrecht … oder hat er sich bereits daran gewöhnt, es ist ja schließlich inzwischen schon eine alte Erhöhung …

Kulturschaffende Untertaninnen verlieren ihren Minister

 

Im Geiste Hofers: „Frauen sich bessern, widrigenfalls sie auf unbeliebige Art bedecket werden.“

Es gibt einen Kandidaten in Österreich, der nicht nur recht gern die Kornblume hat, wegen der es in ferner Zeit schon einmal einen Erlaß wegen antiösterreichischer Gesinnung gab, sondern der auch erfüllt ist vom Geiste Hofers, und am 22. Mai 2016 sollten sich gerade Frauen fragen, ehe sie zur Wahl gehen, was das für das Heute heißt, im Geiste Hofers zu leben.

Es wurde von diesem Kandidaten bereits einiges zu Frauen gehört, vor allem wie er ein Gesetz in Österreich geändert wissen möchte, und zwar in der Art, daß Frauen, ehe sie selbst eine Entscheidung treffen, sich verpflichtend beraten lassen müssen. Ist das auch im Geiste Hofers? So tief versunken scheint der Kandidat doch zu sein im Geiste Hofers, daß er etwa eine Kameradenrede hält in Italien, und dabei gar nicht weiß, daß er in Italien ist, sondern in einem fernen, fernen Land in einer fernen, fernen Zeit

Wenn der Kandidat derart recht erfüllt davon ist, für das Heute zu fragen, wie würde Hofer heute handeln, dann sollen sich vor allem Frauen den hoferischen Erlaß um so mehr in Erinnerung rufen, ehe Sie am kommenden Sonntag zur Urne schreiten:

„Viele meiner guten Waffenbrüder und Landesvertheidiger haben
sich geärgert, daß die Frauenzimmer von allerhand Gattungen ihre
Brust und Armfleisch zu wenig, oder mit durchsichtigen Hudern be-
decken, und also zu sündhaften Reizungen Anlaß geben, welches Gott
und jedem christlich denkenden höchst mißfallen muß.

Man hoffet, daß sie sich zu Hintanhaltung der Strafe Gottes
bessern, widrigenfalls aber sich selbst zuschreiben werden, wenn sie auf
eine unbeliebige Art mit — — — bedecket werden.“

Der Hofer hat in seinem Erlaß nicht geschrieben, wie oben zu lesen ist, womit er Frauen bedecken lassen will, aber die drei Bindestriche lassen schaudern. Und wenn die Frauenzimmer, schreibt Hofer, sich nicht bessern, um der Strafe des gottesfürchtigen Mannes zu entgehen, dann müsssen sie eben vom Manne, erfüllt von seiner Gottespflicht, bedecket werden, auch wenn es dem Manne nicht freut, aber die Frauenzimmer mit ihren sündhaften Reizungen auferlegen ihm diese keine Freude bereitende Pflicht zum Wohlgefallen Gottes.

Wer heutzutage diese Pflicht der Frauenbedeckung gierig erfüllt, ist bekannt, es sind Männer, die auf den ersten Blick mit einem Hofer nichts gemein haben, aber wenn genau hingesehen wird, kann gesehen werden, wie sie über die Jahrhunderte einander die Hände als Geistesbrüder reichen, die Fahne der Pflicht an der Stange hochziehen.

Der Punisher an der Tastatur im Wahlkampf für den Kandidaten im Geiste Hofers und immer wieder einer im Geiste Hofers nennt sich nicht Der Hofer, dafür aber, wie gelesen werden kann, nach einem anderen Kandidaten, der erst vor kurzem zum Präsidenten gewählt wurde, nach einem Kandidaten, von dem auch einiges zu Frauen zu hören war, wie:

„Ich war wütend, dass sie vergewaltigt wurde. Das ist die eine Sache. Doch sie war so schön. Ich dachte, der Bürgermeister hätte der Erste sein sollen.“

Und wie in diesem Abschnitt auch gelesen werden kann, ruft Diederich Heßling dazu auf, alle sollen jetzt in der Gestalt des Kandidaten Hofer werden, mehr noch, er ist zuversichtlich, daß alle jetzt Hofer in der Gestalt des Kandidaten werden.

Frauen werden, das ist beruhigend, keine Hofer in der Gestalt des Kandidaten werden können, denn es wächst Ihnen kein Bart, wie etwa dem Mann aus dem fernen, fernen Land und der fernen, fernen Zeit…

Amtsverständnis im Geiste Hofers.jpg

Norbert Hofer: „Ich bin kein Antifaschist“: Das wird seine Wählenden recht freuen zu hören.

Norbert-ich-bin-mehr-Hofer-kein-Antifaschist

In der Umsonst von gestern wurde heute gelesen, daß Norbert Hofer von sich sagt, er sei kein Antifaschist, er sei mehr …

Das wird seine Wählerinnen und Wähler recht freuen zu lesen und zu hören. Denn. Schließlich wissen sie ebenso recht wie Norbert Hofer, daß der Antifaschismus der Faschismus … und gemeinsam beziehen sie sich dabei auf einen Schriftsteller, den Christine Nöstlinger, die ebenso nicht denkfaul und ebenso gebildet ist, bestimmt kennt …

Diederich Heßling und jene, die sich bis heute, 14. Mai 2016, seit dem 10. Mai 2016 durch Zustimmung seiner Entschuldigung angeschlossen haben, werden sich durch das hoferische Bekenntnis, kein Antifaschist zu sein, wohl bestätigt fühlen, wie richtig es ist, sich bei A. H., also bei Adolf Hitler, zu entschuldigen, ihn, Hitler, jahrzehntelang für etwas gehalten zu haben, daß er nicht war, wie es sich jetzt für sie herausstellt, sondern das ein …

Ob jene, die sich seit dem 7. Mai 2016 bis heute mit Sonicht durch Zustimmung im Einklang befinden, bei dem hoferischen Bekenntnis, kein Antifaschist zu sein, auch gleich „Wenn das der adi wüßte.“ ausrufen? Das wird nicht gewußt. Und darüber hinaus, zu denkfaul und zu ungebildet, riefen sie es aus, würde sich nicht erschließen, was es für Adolf Hitler für eine Bedeutung haben könnte, zu wissen, daß Norbert Hofer sich dazu bekennt, kein Antifaschist zu sein.

Aber Norbert Hofer hat der Umsonst auch gesagt, er sei mehr …

Mehr im Geiste eines Hofers des Hochgebirges im neunzehnten Jahrhundert?

Mehr als nur ein kleiner Kornblumenträgerpräsident, nämlich auch ein Frauenkleidungsexperte wie sein Namenspatron?

Mehr für oder weniger für einen Kornblumenerlaß, wie es diesen gab, vor über einhundert Jahren, wegen antiösterreichischer Gesinnung?

Mehr dafür, daß das österreichische Parlament das Parlament der Menschen ist, die nicht in Österreich leben?

Mehr voller Hoffnung auf Übernahme der Regierungsverantwortung, weil er einen ganz, ganz wichtigen Punkt in Regierungsverhandlungen einzubringen hat? Einen Punkt zwar, der für in Österreich lebende Menschen ein Null-Punkt ist …

Mehr für die Freiheit der Kunst im Geiste Odins?

Mehr wie seine ihn bewerbenden Wähler und Wählerinnen werden, die alle jetzt Andreas Hofer zu werden gewillt sind, in der Gestalt von Norbert Hofer?

Mehr für Befreiung unter Anführungszeichen?

Und noch etwas sagte Norbert Hofer der Umsonst als Antwort auf die Frage, was er von den rechtsextremen Identitären halte: „Ich habe den Eindruck, dass sich diese Gruppe in eine Richtung entwickelt, die für Österreich gefährlich werden könnte.“ Er ist also mehr dafür, vor außerparlamentarischen Identitären zu warnen, weil es ohnehin mehr parlamentarische gibt, die keine Gruppe, sondern eine Partei bilden, die er in Regierungsverhandlungen führen will?

norbert hofer - kein antifaschist - heute 13-05-2016