Von der Leichtigkeit des Miteinanders von Gitarre und Klavier

Holger Marschall und Sigrid Trummer - 30-05-2016

Sigrid Trummer und Holger Marschall widerlegen eindrucksvoll die Schwierigkeit des Miteinanders von Gitarre und Klavier.

Es gibt Menschen, die sind unbedingte Anhängerinnen von Hunden. Keine Katze käme ihnen je ins Haus. Ebenso gibt es Menschen, die sind unbedingte Anhängerinnen von Katzen. Kein Hund käme ihnen je ins Haus. Auch mit Instrumenten verhält es sich wohl kaum anders. Wer ein bestimmtes Instrument zum Lieblingsinstrument erwählt hat, will ein anderes Instrument gar nicht hören. Nimmt dieses höchstens in Kauf, es mit anhören zu müssen, aber nur, wenn das geliebte Instrument dabei die erste Geige spielt.

Und doch kann es passieren, in einem Moment, in dem alles Festgefahrene aufgegeben werden muß, nein, gerne aufgegeben wird, weil es leicht gemacht wird, es aufzugeben, dann kommt zum Hund eine Katze, zur Katze ein Hund ins Haus.

Und ein solcher Moment war das Konzert am 30. Mai 2016 in der Bezirksvorstehung Mariahilf in Wien.

Das Konzert wurde nur besucht, um das Klavier zu hören. Das Konzert wurde aber verlassen, mit der Erkenntnis, der Gitarre für lange Zeit unrecht getan zu haben, sie abgetan zu haben, als das Instrument für politromantische Lagerfeuer, als das Wünschen noch verklärt war als ein Tun, das etwas bewirken könnte. Die Gitarre ein Instrument, das seit langem nicht mehr gehört werden wollte, präziser, die absolute Verweigerung, ein Konzert nur für Gitarre je zu besuchen.

Was kann über ein Konzert also besseres gesagt werden, als das, es veranlaßt die unbedingte Ablehnung eines Instruments aufzugeben. Wie kann ein Konzert als ein gelungenes beschrieben werden, als dadurch, dieses mit der Freude zu verlassen, ein Instrument hinzugewonnen zu haben, ohne das Lieblingsinstrument dabei herabzustufen, es gar zu verleugnen.

Das kann über das Konzert von Holger Marschall gesagt werden, das vom Kulturkreis Mariahilf veranstaltet wurde.

Die Gitarre spielte an diesem Abend die erste Geige.

Für zwei Stunden war es still im Raum, alle waren darauf bedacht, das Spiel der Gitarre nicht zu stören, keinen Gitarrenton durch einen Laut aus dem Publikum überhören zu lassen. Eine Katze fühlte sich sichtlich wohl, aber, vielleicht aus Achtung vor der Gitarre, verbat sie sich das Schnurren, ein Hund wedelte freudig, ebenso sichtlich darum bemüht, dabei keine Geräusche zu verursachen, die das Spiel der Instrumente stören könnten.

Hund und Katze können durchaus friedlich miteinander sein, und auch das Zusammenspiel von Gitarre und Klavier ist doch so ein leichtes, wie es Sigrid Trummer und Holger Marschall erleben ließen. Schwierig an dieser Instrumentenbesetzung ist bloß die Schwierigkeit, sich nicht vorstellen zu können, daß es schwierig ist. Es ist nicht schwer, denn Gitarre und Klavier können durchaus leicht miteinander.

Soher war das ein denkwürdiger Abend. Er brachte die Gitarre zurück. Er erzählte von dem leicht zu schaffenden Miteinander – auch von Klavier und Gitarre.

Er widerlegte auch unaufgeregt, aber eindringlich das Vorurteil, das Miteinander von Gitarre und Klavier sei schwierig. Menschgemäß braucht es für ein gelungenes Konzert begabte Menschen, die ihre Instrumente zu spielen verstehen, wie eben Holger Marschall und Sigrid Trummer es so gut verstehen und vor allem können. Aber das ist doch stets die Voraussetzung für eine musikalisch hochwertige Darbietung. Die besten Werke, etwa von Enrique Granados, Astor Piazzolla oder von Heitor Villa-Lobos wären nicht anzuhören, spielten diese vollkommen Unbegabte und darüber hinaus auch noch Übungsfaule.

Es war ein stiller Abend. Und ein lehrreicher. Holger Marschall erzählte von den Komponisten auf eine ebenso feine Art, wie er ihre Kompositionen spielte. Er sprach etwa von Astor Piazzolla, der als Kind mit seinen Eltern von Argentinien nach New York auswanderte. Ein Auswanderer, der lange schon in die ganze Welt eingewandert ist. Oder vom tragischen Ende des Enriquo Granados, der im Ärmelkanal beim Versuch, eine Frau aus dem Wasser zu retten, ertrank. Beide ertranken. Das war 1916. Weil ihr Schiff von einem U-Boot torpediert wurde. Dabei war Granados schon gerettet. Aber als er seine Frau im Meer treiben sah …

Es wollte diesen Erzählungen noch nachgegangen werden, aber sobald Holger Marschall zu spielen begann, war das je nicht möglich. Es konnte nur mehr zugehört werden. Jedwedes Abschweifen ward wie selbstverständlich verbeten. Und auch von daher war es ein sehr gelungenes Konzert, für zwei Stunden nicht an das denken zu müssen, was außerhalb des Konzertsaals … bei Auswanderung, Meer nicht gleich an heutige politische Gegebenheiten, Ungeheuerlichkeiten denken zu müssen. Aber es war keine Ablenkung und keine Flucht vor diesen; denn an diesem Abend wurde erzählt von dem leichten Miteinander, das zu schaffen ist, und nicht nur von Gitarre und Klavier.

Johann Herzog, „Pensionist“, lernt im Senioren-Parlament des Bundesrates endlich den Gesetzgebungsprozeß

Johann Herzog - Alles Lernen erst nach Ausscheiden aus Ämtern

Das durfte an diesem Sonntag in der Sendung „Hohes Haus“ erfahren werden, wo er, Johann Herzog als „Pensonist“ vorgestellt wurde, als Teilnehmer des Senioren-Parlaments, in dem Menschen, die in Pension sind, den Gesetzgebungsprozeß lernen können und sollen.

Das ist doch eine positive Sache, die einmal über ein Mitglied der FPÖ gesagt werden kann: wenn „Pensionist“ Johann Herzog sich noch dazu entschließt, lernen zu wollen, wie die Gesetzgebung in diesem Land funktioniert. Das ist doch wahrlich ein positiver Entschluß dieses recht Lernwilligen.

Manche werden jetzt einwenden, das müßte er alles wissen, aufgrund seiner durchaus erfolgreichen parteipolitischen Laufbahn, die ihm viele Ämter einbrachte. Vielleicht ist es bei freiheitlichen Funktionären, bei Mandatarinnen dieser identitären Parlamentspartei einfach und schlicht umgekehrt: zuerst werden zahlreiche politische Ämter besetzt, und das Lernen kommt erst danach, erst viel später danach, das Lernen wird für die Zeit der Pension aufgehoben.

Manche werden jetzt vielleicht meinen, das Senioren-Parlament könne wohl nicht für solche „Pensionisten“ gedacht sein, und sich fragen, was mache er, Herzog, also eigentlich im Senioren-Parlament, nach solch einer Laufbahn …

Zumal Johann Herzog noch viele Ämter ausübt, wie in der Collage gelesen werden kann, erst im Dezember 2015 wurde der Wiener Landtagspräsident a. D. zusätzlich zum Generalsekretär des Österreichischen Seniorenringes gewählt. Und dann ist er auch noch Präsident des Bildungsinstituts FPÖ Wien. Als dieser hat er erst vor wenigen Tagen eindrucksvoll bestätigt, auch in bezug auf die Bildung will er es als Präsident eines Bildungsinstitutes ebenso halten wie als identitärer Politiker: das Aneignen von Bildung auf die Zeit danach verschieben, also auf die Zeit, wenn er nicht mehr Präsident eines Bildungsinstitutes ist. Im konkreten Fall geht es bei seiner auf später verlegten Bildungsaneignung um Geschichte, nicht um Weltgeschichte, nicht einmal um österreichische Geschichte, sondern schlicht um die Geschichte seiner eigenen Partei, wie gelesen werden kann:

Johann Herzog: „… uns das größte Ereignis seit ’45 … Norbert Hofer zustande gebracht hat“

PS Für diese hervorragende Leistung, Johann Herzog als einfachen Teilnehmer des Senioren-Parlaments zu präsentieren, ihn erzählen zu lassen, wie den Senior von Stiege 8 im Gemeindebau, er habe über die Bundespräsidentschaftswahl geredet, diskutiert, sehr oft, sehr viel, er habe Bekannte, die natürlich nicht alle Norbert Hofer gewählt hätten, muß doch die „Expertin für das Parlament“ wieder einmal vor den Vorhang gebeten werden, über eine andere Leistung von Patricia Pawlicki durfte bereits einmal lobend geschrieben werden, als sie eine Pressestunde mit Norbert Hofer leitete. Wie bescheiden sie sich nur als „Expertin des Parlaments“ bezeichnet, nein, sie ist mehr, wahrlich eine Expertin der Politik …

Hier scheint es passend, eine Vermutung zu äußern, für die kein eigenes Kapitel aufgeschlagen werden will. Seitens der identitären Parlamentspartei gibt es allenthalben Vorwürfe, beim ORF handle es sich um einen „Rotfunk“. Vielleicht ist es aber in Wahrheit ein „Blaufunk“. Diese Vermutung, muß eingeschränkt werden, kann allerdings nur unter strikter Einhaltung freiheitlicher Logik geäußert werden. Norbert Hofer etwa meinte einmal, es würde in Österreich nur „linken Terror“ geben und er führte als ein Beispiel Franz Fuchs an, der aus einem „roten Elternhaus“ … Der derzeitige Generalsekretär des ORF kommt aus einem blauen Vaterhaus, also müßte nach dieser hoferischen Logik der ORF ein … Peter Wrabetz hat 2013 im Parlament die Franz-Dinghofer-Medaille erhalten, noch von Martin Graf, dessen Weitergänger Norbert Hofer …

In diesem Beitrag, in dem der recht Lernwillige als „Pensionist“ vorkam, wurde von den „unversöhnlichen Anhängern auf Facebook“ … aber der blaue Obmann rief sie auf zur „Mäßigung“ … so kann nur berichten lassen ein Generalsekretär aus … zur „Mäßigung“ aufrufen, aber unzensuriert handeln respektive nicht handeln …

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Chemtrails liegt am Brennerhang

Was ein Reynke de Vos  für die unzensurierte Website der identitären Parlamentspartei und für „Quer-Denken“

„Wohin gehört Südtirol“? Zu Chemtrails.

schreibt, schreibt ein Herrolt vom Odenwald für die Website von Andreas Unterberger, aber früher, wie hier gelesen werden kann, es in der Collage belegt ist.

Herrolt vom Odenwald unzensuriert Reynke de Vos Unterberger quer-denken

Zu dem, was hierzu geschrieben wurde, wohin Südtirol gehöre, muß nichts mehr hinzugefügt werden. Zumal die Pseudonyme derart albern sind, daß diese nur uralten Buben einfallen können. Herrolt von Odenwald, und also auch Reynke de Vos, so steht es auf der unterbergerischen Website, sei ein „deutsch-österreichischer Historiker und Publizist“ …

reinhard olt presse faz eckart

Es wurde der Hinweis, es könnte sich dabei um Prof. Dr. Dr. hc Reinhard Olt handeln, nicht endgültig verifiziert, aber es würde nicht wundern, stellte es sich heraus, daß er als Reynke de Vos und Herrolt vom Odenwald … Zum einen beschäftigt er sich mit Südtirol, wie auch ein Norbert Hofer, mit der „österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler“, zum anderen ist er „Eckart“ …. aber es ist derart albern, in diesen nassen Sandkasten von uralten Buben will nicht gestiegen werden … anderseits, es scheint doch offensichtlich: einmal mit Pseudonym, dann wieder nicht …

reinhard olt und reynke de vos

Die vielen Pseudonyme sollen wohl auch als Spielnebeneffekt den Eindruck vermitteln, ach gar viele beschäftigen sich mit der Region, von der sie nicht wissen, wohin diese gehöre, es müsse also ein gar brennendes Thema, ein heißes Anliegen, ein Weltanliegen, ein universelles Begehr …

PS Reinhard Olt, wie gelesen werden kann, war auch für Qualitätszeitungen tätig. Das ist wohl die wichtigste Frage im Zusammenhang mit uralten Bubenspielen … was ist von den Qualitätszeitungen tatsächlich zu halten, wenn …

PPS Es paßt recht dazu, was auch sonst noch so auf der unterbergerischen …. about the real genocide …

Entschädigung Hitler-Geburtshaus-Enteignung nach dem Eisenbahn-Entschädigungsgesetz

Hitler Geburtshaus - Entschädigung der Enteignung nach dem Eisenbahnentschädigungsgesetz

Mit der Überschrift ist bereits zusammenfaßt, was von dieser Gesetzeseinbringung zu halten ist, im Brennglas der Geschichte. Nämlich nichts.

Die Zeit ist über Hitler längst hinweggegangen. Nur in Österreich nicht. Da wird immer noch die Legende gepflegt, es war Hitler allein, der sich allein wählte, der alles allein tat, was es zu tun gab, um Massenmorde, Massenverbrechen, Enteignungen … auch um die Eisenbahn kümmerte er sich selbst, und damit ihm nicht Postenschacher vorgeworfen werden konnte, wechselte er seine Namen millionenfach, für das Organisieren der Reichsbahntransporte etwa wählte er den Namen Eichmann …

Pilgerstätte - In einer hedonistischen Zeit taugt Adolf Hitler nur in der müllnerischen GestaltDas Innenministerium aber ist in der Zeit, also im Heute noch nicht angekommen. Wer braucht in Zeiten des Internets noch nach Braunau zu reisen, um sich vor einem abgewirtschafteten Haus der Wiederbetätigung hinzugeben? Wer will noch in dieser hedonistischen Zeit einen Unschönling wie Adolf Hitler verehren, einem Unschönling gedenken? Das Innenministerium scheint nicht nur mit der Zeit die größten Probleme zu haben, sondern auch mit dem Raum. Wie viele Plätze gibt es in Österreich, die sich für Wiederbetätigung und Gedenken recht hervorragend eignen? In dieser hedonistischen Zeit kann selbst ein Adolf Hitler beispielsweise in Wien verehrt und seiner in Wiederbetätigung gedacht werden, aber in der Gestalt des deutschen Jünglings  vor dem Theseus-Tempel im Volksgarten. Eine Pilgerstätte seit Ewigkeiten der vom gleichen Bildhauer, also von Müllner, geschaffene Kopf unweit davon, auf dem Gelände der Universität, ebenfalls lange bevor Adolf Hitler vom einfachen Wähler zum gewählten Massenmordverbrecher aufstieg, was aber in dieser hedonistischen Zeit manche, wenn sie andächtig vor dem Siegfriedskopf stehen, die Hände zum Gebet gefaltet, seiner gedenken lassen werden, was für ein Kopf er, Adolf Hitler, doch war, was für ein germanischer Kopf, der muß doch ein role model für jeden Maler aus seiner unmittelbaren Heimat …

Wer braucht heute noch Adolf Hitler als Symbol, wenn es reicht, eine Kornblume zu tragen, die in Österreich seit 107 Jahren, um einen markanten Zeitpunkt zu nennen, für alles steht, das auch einem Adolf Hitler recht lieb und teuer war? Teuer eigentlich nicht, teuer kam es seinen Wählerinnen und Wählern …

Das ist im Grunde bloß noch ein Nachtrag, weil es jetzt tatsächlich diesen eigenen Gesetzesentwurf mit der Entschädigungsabsicht nach dem Eisenbahn-Entschädigungsgesetz gibt. Denn, was dazu zu sagen ist, wurde bereits geschrieben, als Antwort auf eine gestellte Frage:

In diesem Haus in Braunau am Inn wurde Wähler Adolf Hitler, der Hitler wählte, geboren.

In diesem Kapitel kann auch noch von weiteren Plätzen in Österreich gelesen werden, die sich bereits jetzt recht eignen und weiter eignen werden, sollte die Enteignung tatsächlich …

Und auch im Kapitel, das von einer Reise erzählt. Von Italien kommend, in Villach eine Rast einlegen, vor einem Gebäude und schon kann bei einer Extrawurstsemmel wieder – abermals wird dazu kein Adolf Hitler gebraucht, oder, wer Deutschtum liest, wird auch seiner …

PS Und es kann – wird an die ständige Suche in diesen Kreisen gedacht, Menschen zu finden, die sie in ihre „politischen Opferlisten“ aufnehmen können, um zu beweisen, wie recht verfolgt sie vom „System“ sind – nicht ausgeschlossen werden, daß durch die geplante Enteignung die Hausbesitzerin für diese Kreise selbst eine wird, die sich für sie stellvertretend eignet für Gedenken und Wiederbetätigung, mit der diese Kreise diese als eine weitere „Zeugin“ ihre Propaganda … Das könnte dann wohl kontraproduktiv genannt werden, eine „Pilgerstätte“ verhindern zu wollen und zugleich beizutragen, daß derartige Kreise mit neuem Stoff versorgt werden für ihre Wiederbetätigungen und Gedenken … und so weiter und so fort

PPS Möglicherweise wird diese besondere Präventionsarbeit des Innenministeriums auch nur nicht verstanden. Um Menschen die Möglichkeit zu nehmen, nach dem Wiederbetätigungsgesetz straffällig werden zu können, muß eben zur harten Maßnahme der Enteignung gegriffen werden. Aber vielleicht weiß das Innenministerium nicht nur recht Bescheid um Zeit, Raum, Symbol, sondern auch um Gesetze, oder gilt etwa das Verbotsgesetz in Braunau nicht? Wenn an manche Angestellte der Exekutive gedacht wird, etwa an den Vizebürgermeister in Kaltenleutgeben, dem ein Glaube gefährlicher als die NPD …

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Beinahe wollte etwas Ernstes geschrieben werden. Etwas in der Art, wenn es für die unzensurierte Website der identitären Parlamentspartei recht passend scheint, dann wird sogar ein Jude, der tatsächlich ein Jude war, zitiert, obgleich sonst jüdische Menschen mit keiner positiven Erwähnung rechnen dürfen, wie eben erst zu schreiben war, über das, was Franz Dinghofer zum neuen Bundeskanzler …

Gar mit einer Empfehlung zur Lektüre dürfen jüdische Schriftsteller und Schriftstellerinnen von dieser Gesinnungsgemein-Schaft nicht rechnen, dafür aber jene, die die Werke auch von jüdischen …, also auch die Werke von Alfred Kerr verbrannten, der, weil es um Südtirol geht, sogar zitiert wird …

Dieser Bücherverbrenner hat halt auch später so schön über einen südtirolerischen „Freiheitskämpfer“, die für den dankbaren Norbert Hofer „Widerstandskämpfer“ in seiner nun doch ganz und gar vergeblich geübten Bundespräsidentenkameradenrede in Italien waren, geschrieben …

Wie in der Collage gelesen werden kann, verlinkt Franz Dinghofer zu einer Heimatrecht-Website, auf der allerhand zur Geschichte Südtirols angeführt wird. Wen wird es verwundern, wie gelesen werden kann, daß der Inhalt aus dem Buch eines Freiheitlichen ist, der auch einmal dritter Nationalratspräsident war.

Reynke de Vos quer zum Denken unzensuriert

Wie die neuerliche Frage auf der unzensurierten Website, wohin also Südtirol gehöre, zeigt ein weiteres Mal, wie sehr in dieser Gemein-Schaft mit der Geographie gekämpft wird .. gehört es zu Österreich, gehört es zu  Deutschland, zu Italien, an welches Land grenzt denn nun Italien?

Und mit dem Ernst war es dann ganz aus, als gelesen wurde, wer den unzensurierten Kommentar verfaßt hat. Reynke de Vos. Das schlaue Füchslein hat bereits am 5. Mai 2016 auf Unzensuriert etwas zu Südtirol geschrieben, und dabei die Befreiung vom 8. Mai ’45 unter Anführungszeichen gesetzt. Wie in der zweiten Collage gelesen werden kann, konnte das bereits am 4.Mai auf „Quer-Denken“ gelesen werden. Und auch sein neuerlicher Kommentar mit dem Zitat von Alfred Kerr ebenfalls auf „Quer-Denken“ …

Wenn Sie bloß die Ankündigungen der Beiträge aus den letzten Wochen von „Quer-Denken“ in der Collage lesen,

Wohin gehört Südtirol - zu Chemtrails.jpg

werden Sie verstehen, daß auf eine solche Frage, wohin Südtirol gehöre, nicht mit Ernst geantwortet werden kann …

Chemtrails …

Alfred Kerr war auch ein begnadeter Witzbold. Er wird es verstehen, oder auch nicht, einerlei, wenn seine Zeilen angepaßt werden, um an diesem Aberwitz, aus dem Ernst wird, wenn es um Stimmen in jedweder Wahl geht, nicht zu ersticken:

Das schönste chemtrailsche Land liegt am Brennerhang. Ihnen gegeben, zu nerven jenseits des Hangs. Keiner kann es verstehen, keine darauf eingehen. Dies chemtrailsche Sprachland; dies chemtrailsche Bierland; dies chemtrailsche Kornblumenland; dies identitäre Chemtrails. Der Ruf soll ergehn: ,Heraus damit!’ – solange noch unsereins Worte hat; und eine Feder; und eine Sehnsucht; und einen Willen.

Chemtrails sind für „Quer-Denken“ ebenso wichtig wie für Norbert Hofer … Die Damen und Herren im österreichischen Parlament, die nicht der identitären Parlamentspartei angehören, können froh sein, daß „Quer-Denken“ kein Abgeordneter ist; sie würden mit noch mehr und noch aberwitzigeren parlamentarischen Anfragen …

Es reicht wohl auch so schon, ohne einen Abgeordneten „Quer-Denken“ …

Wenn Sie die Ankündigungstexte in der Collage überfliegen, werden Sie auf Namen stoßen, die für die Hofer-Partei wichtig sind, auch in das Parlament eingeladen werden, wie etwa Schachtschneider … Ob ein Elsässer schon im Parlament war, wird nicht gewußt, aber von He-Chr. Strache aufwärts … Fehlen darf gesinnungsgemäß nicht der Schriftsteller A. P., ein Schriftsteller, den die FPÖ ob seiner noblen Haltung wohl recht gerne für den Nobelpreis vorschlagen würde können …

Ach, um ihn nicht zu vergessen, den für Chemtrails verantwortlichen Mann: Michael Vogt. Auch über ihn konnte schon einiges … wie gelesen werden kann …

Eine Ankündigung verleitet dazu, doch wieder ernst zu werden. Willy Wimmer habe in Rußland „schweizerische Basis-Demokratie erlebt“, nachdem er mit Vladimir Putin gesprochen habe … Das sollte unbedingt mitgehört werden, wenn Mandatare und Funktionärinnen der identitären Parlamentspartei in Österreich davon sprechen, und sie sprechen unentwegt davon, sie möchten in Österreich eine Demokratie nach schweizerischem Vorbild – und die Umsetzung basiert und passiert dann auf putinsche Art?

Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.

Franz Dinghofer - identitär-präsidiales Brauchtum

Ob es für Franz Dinghofer auch das „uns größte Ereignis seit ’45“ ist, das Norbert Hofer für die identitäre Parlamentspartei, so Johann Herzog, wirklich zustande gebracht habe, herausgefunden zu haben, wie er es liebt zu meinen, daß Bundeskanzler Christian Kern ein „Jude“ sei, nein, es wird wohl auch das, was Norbert Hofer zustande gebracht habe, sein; auch er, Dinghofer, war für Norbert Hofer recht engagiert unzensuriert unterwegs

FPÖ unzensuriert - Worte der Mäßigung obmanngemäß

Als Danke könnte Norbert Hofer, wenn er wieder das Franz-Dinghofer-Institut in das österreichische Parlament einlädt, in dem der Geschäftsführer der unzensurierten 1848 GmbH. ebenfalls recht engagiert dabei ist, auch oben genannten Franz Dinghofer einladen, ein Symposium veranstalten: Franz Dinghofer – gestern, heute, morgen: immer vorgestern

Auf die Einladung könnte, damit es gleich gewußt wird, worum es geht, geschrieben werden:

„Franz Dinghofer: Dieser rote Kanzler meint, weil er Jude ist, darf ihm niemand widersprechen. Und er habe die Deutungshoheit bez. ‚antifaschistischer‘ Wortwahl. Der wird sich noch wundern.

Elternsein als …: Ein Jude? Sein Äußeres spricht dafür. Was noch? Hagen von Tronje

Franz Dinghofer: In manchen Fällen genügen schon die charakteristischen Äußerlichkeiten um zu einer Wertung zu kommen.

Franz Dinghofer: Jüdischer Bundeskanzler und palästinensische Staatssekretärin. Gibt ein Land im ’nahmen Osten‘ wo diese Kombination hingehört aber nicht nach Österreich.“

Wie der Collage entnommen werden kann, fand dies auch He.-Chr. Strache „skandalös“, allerdings bezog er sich nicht und verlinkte er diesmal nicht zur Website der Hofer-Partei, aber er dürfte etwas faul sein, oder vergeßlich sein, oder beides. Denn er schreibt: „‚ÖBB Schleppergehilfe‘ Faymann“ und kurz davor die unzensurierte Seite der identitären Partei: „Der ehemalige Logistikbeauftragte des „Schleppergehilfen“ Werner Faymann“ …

Franz Dinghofer weiß wer was ist unzensuriert

Und wenn Sie sich jetzt in Erinnerung rufen, in welchen Zeiträumen Angehörige dieser Partei, nicht nur Pg. Herzog, nicht nur dieser Pg., sich aufhalten, offenbart diese Bezeichnung „Logistikbeauftragte“ besonders in dem Zusammenhang mit der Eisenbahn eine Perfidie, die ihresgleichen sucht.

NS Auch von weiteren weiß Franz Dinghofer zu schreiben, wie ihnen aufgrund „ethnischer Herkunft … alle Türen …“„geistige Onanie“ fällt einem ganz kleinen Spitzenkandidaten aus dem identitären Feld, der sogar in der Steiermark nichts geworden, also nicht ausreichend gewählt wurde, nicht zum Dinghoferischen ein, sondern zum Ansprechen von Antisemitismus …

NNS Es gab in Österreich wohl noch nie einen Obmann einer Partei, der so erfüllt war von „Mäßigung“ wie He.-Chr. Strache, und es ist um den Frieden in diesem Land zu fürchten. Denn ein Obmann mit einem leeren Wortarsenal, mit keiner Bereitschaft zur Aufrüstung, ist ein erfolgloser Obmann, ein austauschbarer Obmann, und mit welche Geschütze ein Obmann, ein erfolgreicher Obmann braucht, das hat Norbert Hofer bewiesen, der, wie Johann Herzog sagt, das „wirkliche Ereignis zustande gebracht hat“ …

NNNS Es scheint zum gesinnungsgemäßen unzensurierten Brauchtum der Website der identitären Parlamentspartei zu gehören, den Bundeskanzler entweder ethnisch oder sexuell zu werten, wie gelesen werden kann, was Werner Faymann unterstellt wurde. Es wird endlich verstanden, was „Werte“ in dieser Gesinnungsgemein-Schaft heißt, wenn sie schreibt: „Unsere Werte“. Es ist kein Hauptwort, sondern ein Zeitwort, ein Aufruf zum Werten. Und dieses Werten ist, wie allein diese beiden Beispiele zeigen, stets ein Abwerten, ein Verächtlich-Machen, ein Unterstellen, ein Diffamieren.

Johann Herzog: „… uns das größte Ereignis seit ’45 … Norbert Hofer zustande gebracht hat“

Johann Herzog, nun Präsident des Bildungsinstituts FPÖ Wien fällt in seiner Begrüßung der Anwesenden der Veranstaltung sofort ein, wenn er Norbert Hofer seine Grüße ausrichtet:

„Der Jubel ist allgemein, umso mehr, als uns das größte Ereignis seit ’45 (Gestotter) der letzten Wahl ins Haus geschneit hat. Die Hälfte der Bevölkerung hat bewußt einen freiheitlichen Kandidaten gewählt. Er ist heute nicht hier, unseren Gruß natürlich auch an Norbert Hofer übermitteln, der dieses wirkliche Ereignis zustande gebracht hat.“

Das ist aus dem Live-Video dieses Tages, 25. Mai 2016, nach 4,45 Minuten seiner Eröffnungsrede kommt Johann Herzog im Kursalon Hübner auf dieses „uns das größte Ereignis seit ’45“ zu sprechen. Nach dieser von ihm genannten Jahreszahl kommt er ein wenig ins Stottern, um dann mit „der letzten Wahl“ fortzusetzen …

Norbert Hofer - für Johann Herzog unter Applaus größtes Ereignis seit 45

Über welches möglicherweise noch größere Ereignis konnte die identitäre Parlamentspartei ’45 jubeln, als es sie noch gar nicht gab? Im Jahr ’45 gab es Elend und Not für das sogenannte eigene Volk, verursacht durch einer Partei, die sich, wäre es damals bereits modern gewesen, wohl als identitäre Partei bezeichnet hätte. Es gab im Jahr ’45 Jubel. Jubel darüber, daß diese Partei endlich untergegangen ist. Aber darüber wollen Damen und Herren der „heutigen Partei als identitäre“ nach wie vor nicht recht jubeln; das ist nach wie vor kein und schon gar nicht das „uns größte Ereignis“.

Zu diesem „uns größten Ereignis seit ’45“ wird im Kursalon Hübner sofort applaudiert. Von einer ehrenwerten Gesellschaft. Johann Herzog hat viele zu begrüßen, von Karin Kneissl über He.-Chr. Strache, Gudenus, Bildungsinstitutsgeschäftsführer Krauss, Fichtenbauer, Lasar, Schock, Stenzel, Nepp … viele Landtagsabgeordnete seien, so Herzog, anwesend …

Wenn die identitäre Partei Wahlerfolge zu feiern hat, macht sie sich plötzlich im Gefühlsüberschwang immer älter als sie ist, wie es beispielsweise auch He.-Chr. Strache nach der letzten Oberösterreich-Wahl, er findet für seine Hoffnungen auf einen Wahlerfolg in Wien Anschluß an das Jahr ’45

Und sonst? Was ist sonst zu dieser Veranstaltung zu schreiben, mit dem Thema „Flucht“? Es muß eingestanden werden, die Live-Sendung wollte schon abgeschaltet werden, als Johann Herzog mit „Genderterror“ seine Eröffnungs- und Begrüßungsrede beginnt. Wenn zum Thema „Flucht“ mit „Gender“ begonnen wird, kann nur geflüchtet werden. Leider war es eine langsame Flucht, weil es wurde noch das mit dem „uns größte Ereignis seit ’45“ gehört, auch noch ein paar Wörter von Gudenus, der Ingeborg Bachmann und gar noch Immanuel Kant und Albert Camus zitierte … Es fehlte bloß – nachdem aber nicht alles angesehen wurde -, vielleicht zitierte er doch auch wieder einmal Silone, also den Satz vom Antifaschismus; aber eher nicht, dafür hätte er wohl die Erlaubnis einholen müssen, von Norbert Hofer, falsch zitieren und bezüglich des Autors ungenau sein zu dürfen …

Ingeborg Bachmann hätte sich, lebte sie heute noch, nicht dazu herabgelassen, über Gudenus zu schreiben, aber wer keine Bachmann ist, darf das, nämlich ihm ihr Wort von der Wahrheit wegzunehmen: Gudenus ist den Menschen nicht zumutbar, er ist ihnen eine Zumutung.

Späterhin, als gedacht wurde, es sollte der Jubel im Kursalon Hübner festgehalten werden, noch einmal ein Einstieg, aber die Veranstaltung bereits vorüber, zu sehen noch: das Versammeln zum Gruppenbild auf dem Podium mit Strache und Küßchen, Küßchen zwischen Kneissl und Gudenus …

Karin Kneissl und Gudenus im Kursalon Hübner

 

Küßchen Küßchen Kneissl Gudenus

„Sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht

Unzensurierter Strache aus der Hofer-FPÖ

Es ist – weshalb nicht positiv beginnen – doch beeindruckend, wie österreichische Medien brav verbreiten, was He.-Chr. Strache von sich gibt, und dies trotz der ständigen Anwürfe aus den Reihen der identitären Parlamentspartei gegen sie, mit dem in einem Wort gipfelnden Vorwurf: „Lügenpresse“.

Es ist schon etwas Wahres an diesem Vorwurf. Nur, es sind nicht die Lügen der Presse. Die Presse gibt bloß das weiter, mit dem sie gefüttert wird. Und die Presse läßt sich füttern, auch und sogar von einem He.-Chr. Strache.

Die Presse, eine ergebene Dienerin auch eines He.-Chr. Strache. Und wie Dienerinnnen nichts Schlechtes über ihre Herren verbreiten, verbreitet die Presse nur das Gute auch von einem He.-Chr. Strache, wie er es ihr eben erzählt, daß er etwa, dieser Eindruck von ihm soll wohl vermittelt werden, ein besonnener Mensch sei, der ja zur „Mäßigung“ aufruft, zu einem „Abrüsten der Worte“. Aber Dienerinnen sind nicht nur dienend, sie machen schon auch ihre eigene Geschäfte, zwar unnötige für …

Wer schlüge da nach der Lektüre die Zeitungen nicht mit dem Urteil zu: He.-Chr. Strache,  Apostel des Friedens …

Aber Apostel scheuen das Tun. Apostel lieben nur eines: das Faule, das ohne Anstrengung, ohne Mühe gemacht werden kann, seit zweitausend Jahren bequem auf Marktplätzen herumgehen, herumstehen und herumsitzen und immer schreien, immerzu schreien. Dabei hätten sie es heutzutage noch bequemer, wird ihre Faulheit noch mehr unterstützt, denn es gibt Mikrofone, sie müßten sich also nicht einmal mehr beim Reden anstrengen, um gehört zu werden, sie schreien aber dennoch weiter – geschuldet wohl dem apostolischen Brauchtum. Wenn das Schreien ein Tun ist, dann tun auch Apostel etwas, aber sonst brauchen sie nichts zu tun. Denn. Wie es in irgend einem Buch heißt, sie sähen nicht, aber sie müssen nicht Hunger leiden, für ihre reichliche Nahrung sorgen ihre Zuhörer und Zuhörerinnen. Wie spätestens seit diesem ersten Apostel eigentlich gewußt wird, aber ebenfalls nicht gehört werden will, Apostel lieben nicht den Frieden, sie sind gekommen, wie sie es selbst sagen, nicht den Frieden zu bringen, sondern das Schwert, das Schwert.

He.-Chr. Strache, ein weiterer Apostel des faulen Wortes. Aber auch Apostel des Allgemeinen und also des Unverbindlichen. Und auch dabei ist die von der identitären Partei als „Lügenpresse“ gescholtene Presse eine ergebene Dienerin. Denn. Allgemein spricht sie von „Facebook“, „Internet“, „Social Media“, wenn es um „Hasspostings“, „Hetz-Postings“ geht. Geradeso, als ob in Österreich für diese keinen konkreten Namen geben würde. „Facebook“ heißt in Österreich „Unzensuriert“.

Die Presse, eine braver Dienerin, oder, eine treue Hündin, die das von ihren Herrchen geworfene mit faulen Worten verzierte Stöckchen des Allgemeinen, des Unverbindlichen ergebenst auffängt und weiterträgt … Und es gibt in Österreich einen Minister, der sich in dieser Angelegenheit ebenso verhält, als wäre er bei der Presse angestellt, als wäre er kein Mitglied der Bundesregierung, das mit der Aufgabe der Gesetzeseinhaltung, der Rechtspflege in diesem Land betraut wäre.

Wäre „Facebook“ der Name der Website der identitären Parlamentspartei in Österreich, He.-Chr. Strache würde ihn nicht nennen, und auch die Presse würde ihn nicht verbreiten. Denn. Was das Herrchen nicht sagt, gibt es nicht für die Dienerin, für das Hündchen Presse.

Sogar He.-Chr. Strache seien also die „Hetz-Postings“ zu viel. Aber dort, wo er etwas dagegen tun könnte, tut er nichts. Dabei, darf angenommen werden, spräche er dort nur ein Wort … aber wahrscheinlich hat dort sein Wort kein Gewicht. Wie sonderlich es in diesem Land Österreich doch zugeht, überall im Land wird sein gewichtsloses Wort wahrgenommen und verbreitet, wählen aufgrund gewichtsloser Worte sogar seine identitäre Partei in einem Ausmaß, das erschreckt.

So ein Mann also spricht ständig davon – wenn es um das eigene Fortkommen geht, sind sogar Apostel des Faulen fleißig -, Bundeskanzler werden zu wollen und das Hündchen Presse bellt fleißig nach und herbei, als wäre es ein Papagei: Bundeskanzler, Bundeskanzler, Bundeskanzler, …anzler, …anzler … So einer also will Bundeskanzler für ein ganzes Land werden, unfähig sogar dort etwas zu tun, wo er etwas tun könnte, wenn er seine eigenen Worte … aber das ist ja stets das Malheur mit den Aposteln des faulen Wortes: alle nehmen ihre Worte ernst, nur die Apostel selber nicht.

So einer also will Bundeskanzler werden, der, um nur auf ein Beispiel zu verweisen, hilflos die Ministerin einer anderen Partei fragen muß, wann sie denn konsequent durchzugreifen beabsichtige …

So einer also will Bundeskanzler werden, der handlungslos vom „Abrüsten der Worte“ zur Rührung der hündischen Dienerin Presse spricht, aber sein Lob gehört jenen, die für eine Aufrüstung mit Mistgabeln sind, gesinnungsgemäß nicht für die Arbeit, sondern zum Hinausjagen von … das will gar nicht wiederholt werden, es kann gelesen werden in „Solche Dummheiten hören wir tagtäglich von …“: He.-Chr. Strache.

So einer also will Bundeskanzler werden, dessen Wort von der „Mäßigung“ weder von FPÖ Unzensuriert noch von deren Schreibstaffel je gehört wird, und wie auch, ist er doch einer, der nichts anderes als sie tut, wenn er etwas tut: Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht … Oder mit einem Wort, das Roland Mölzer für teilenswert befand: er ist nur ein Post-SSler, nur ein Post-SSler

Neben diesem gibt es in der Hofer-FPÖ noch einen, der gerade etwas werden wollte, aber nun bleiben muß – aber auch nicht mehr lange, da die Legislaturperiode spätestens 2018, wohl aber früher enden wird, was er ist: Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“ …

Auch sein Stöckchen trägt das Hündchen Presse brav weiter und, wie es den Anschein hat, noch viel lieber, malt ihm ein freundliches Gesicht an, trägt ihm sein liebliches Appellstöckchen nach, wie ebenfalls in der Collage zur ersten Information gelesen werden kann, aber was er und der ihm den offenen Rücken bietende He.Chr. Strache – auch das will nicht wiederholt werden, es kann hier mit einem Klick abgerufen werden

Er wollte ein „starker Bundespräsident“ werden, aber die Menschen wußten, daß er auch bloß ein Apostel des faulen Wortes ist, dem das Tun zuwider ist, sogar dort, wo es für ihn leicht sein müßte, etwas zu tun, tut er nichts. So einer kann als Bundespräsident nichts tun, das war den Menschen klar und entsprechend wählten sie ihn auch nicht zum Bundespräsidenten. Dabei könnte er wohl noch leichter als He.-Strache etwas tun, gehen doch die von FPÖ Unzensuriert bei ihm ein und aus, nein, nicht bei ihm, sondern im österreichischen Parlament, wenn er das Franz-Dinghofer-Institut mit seinem Obmann Walter Asperl, Geschäftsführer 1848 Unzensuriert GmbH, einlädt, im österreichischen Parlament Staaatsburschenschafter zu ehren …

Einen solchen Bundespräsidenten wollten die Menschen nicht haben, sie wollten sich nicht mit denen identifizieren, die für Norbert Hofer warben, wie gelesen werden kann in „Ich wähle Norbert Hofer, weil …“

Um zu einem Ende zu kommen, wobei das tatsächliche Ende erst kommen kann, wenn das Nachgerede von einem Bundeskanzler He.-Strache, das nur er werden will und nur er sich dazu befähigt glaubt, endet und also er nicht gewählt wird, so wie jetzt Norbert Hofer nicht gewählt wurde, das Kapitel für heute nur zu schließen: Während also von He.-Chr. Strache aufwärts bis zu Norbert Hofer lieblich faul, aber ohne etwas dafür zu tun, von Versöhnlichem gesprochen wird und die Presse damit über die Hundewiese läuft, ist unzensuriert zu lesen, um nur zwei Beispiele zu zitieren, von Sonicht und von Blauer:

Ich denke,
der Krieg hat begonnen! Jetzt heißt es durchhalten und bis zur letzten Kugel schießen!!

Das System hat das Volk verraten!
http://www.krone.at/Oester…

war gestern schon klar das vdb gewinnt dank großem wahlbetrug, ich kanns nicht oft genug sagen.
DIESE WAHL IST GEFÄLSCHT UND UNGÜLTIG; UND DAFÜR WERDEN WIR DEN VERANTWORTLICHEN KRIEG BRINGEN“

Weitere können bei Interesse zum Vergleich mit den handlungslosen und faulen Worte der identitären Apostel in der Collage gelesen werden … Wobei wieder einmal darauf hinzuweisen ist, wie hoch die Zustimmungen für derartige Kommentare ausfallen … Und auch darauf: es sind korrespondiere Kommentare zwischen, aber nicht nur den Kommentaren der FPÖ unzensuriert und den Kommentaren ihrer Schreibstaffel …

Apostel der Worte - ncht des Tuns

fpö unzensuriert pfeift

Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“

Nun hat es sich endgültig bewahrheitet, was in

Bundespräsidentschaftswahl 2016 in Österreich, Blauer: „Wahlbetrug – Krieg begonnen“

bereits angenommen wurde, Norbert Hofer werde bleiben, was er ist, nämlich auch der kleine Präsident im österreichischen Parlament. Und er wird dort weiter jene empfangen, die er empfangen kann, die von ihm empfangen werden wollen, weil eben seine parlamentarischen Wähler und Wählerinnen ihn mit über 80 Prozent …

Und wer will empfangen? Wen kann Norbert Hofer in das österreichische Parlament laden? Zum Beispiel das Franz-Dinghofer-Institut, dessen Präsident Martin Graf ist.

Der Obmann, wie in der Collage gelesen werden kann, ist Walter Asperl. Walter Asperl ist auch Obmann des Vereines Unzensuriert, er ist auch Geschäftsführer der Unzensuriert 1848 Verlags GmbH. Also der Website, auf der bevorzugt und recht ordentlich oft Franz Dinghofer schreibt, oder auch der oben zitierte Blaue … Wie in dem oben verlinkten Kapitel gelesen werden kann, sind deren Kommentare keine, die dazu beitragen, „Gräben“ … es wird gerade heute viel davon gesprochen, nun nach der Wahl müssen die „Gräben“ wieder … Die Damen und Herren der unzensurierten Schreibstaffel waren nie und sind es besonders nach der Wahl nicht daran interessiert, Gräben zuzuschütten, vielleicht deshalb, weil sie in Gräben sitzen und aus diesen heraus ihre …

Die kluge Entscheidung der Menschen in Österreich, nicht Norbert Hofer zu ihrem Bundespräsidenten zu wählen, hat einen angenehmen, wenn auch nebensächlichen Effekt. Es werden in der Hofburg keine Urkunden in dieser uralten Schrift

Kleine identitäre Präsidenten laden ihre Staatsburschenschafter zur Verleihung ins Parlament

zur Verteilung gelangen, wohl aber weiterhin im österreichischen Parlament, aber das haben sich diese Wählerinnen und Wähler, wie so schön gesagt wird, selbst eingebrockt. Und dazu noch die von des kleinen Präsidenten Liebling gestaltete Medaille

Zur Auszeichnung der Deutschen Burschenschaft, also zur Auszeichnung der für die hoferische Partei wohl so etwas wie Staatsburschenschafter Seienden, lud noch Martin Graf ein, der dann kurz darauf das Staffelholz an Norbert Hofer, in das ein Sinnspruch eingeritzt sein könnte, wie: was in anderen Ländern hoch umstritten, für das österreichische Parlament recht gelitten 

NS Bei der Gelegenheit. Es dürfte sich das Vorurteil bestätigen, daß wissenschaftlich arbeitende Menschen weltfremde Menschen sind. Anders will es gar nicht erklärt werden, daß auf der Website der TU Wien – Technische Universität Wien – wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, so rührend stolz verkündet wird, da habe einer aus ihrer Mitte die Franz-Dinghofer-Medaille erhalten, stolz, weil es doch die „höchste Auszeichnung“ sei, „die direkt im Parlament verliehen wird“. Hauptsache, ein Preis, Hauptsache, im Parlament. Nicht anders geht es bei einem weiteren Preis zu, zu dessen Verleihung allerdings nicht die kleinen Präsidenten der identitären Partei laden, sondern die Obmänner einer Partei, zu der bald kleine Partei gesagt werden kann, und jeder Mensch sofort wissen wird, um welche Partei es sich hierbei handelt …

Norbert Hofer - kleiner Präsident der Franz Dinghofer

 

Bundespräsidentschaftswahl 2016 in Österreich, Blauer: „Wahlbetrug – Krieg begonnen“

Tea party 50 prozent abfall

Es werden manche sich heute denken, nun wird es vorüber sein, die Wahl ist geschlagen. Ruhe wird einkehren. Die Menschen, die für Norbert Hofer warben, ihn zum „Bundespräsidenten der Herzen“ machen wollten, haben ihre blutrünstigen Triebe recht wortreich ausgelegt und also befriedigt.

Aber es geht gleich weiter. Wie gehabt, grausig, ekelhaft. Das sind, wie schon einmal geschrieben, keine Auswüchse eines Wahlkampfes, sondern christlich abendländischer Alltag

Franz Dinghofer - Wähler Hofer

Nun hat also Norbert Hofer ohne Briefwahl 51,93% der Stimmen erhalten, also knapp die 52 Prozent, von denen geschrieben wurde, als von den über 80 Prozent zu reden war, die er im österreichischen Parlament erhielt, knapp 52 Prozent haben ihn also zu ihrem Bundespräsidenten der „primitiven Hetze“ gewählt. Nach den Prognosen unter Einschluß der Wahlkarten sieht es jetzt noch so aus, daß er weiterhin eines bleiben wird, nämlich der von über 80 Prozent gewählte kleine Präsident der „primitiven Hetze“ im Parlament

Außerhalb des Parlaments kann der kleine Präsident nicht auf eine solche Zustimmung hoffen, und so „denkfaul“ und mit „Mangel an Bildung“, wie es Christine Nöstlinger mit ihrem Verweis auf das Wahlergebnis im ersten Durchgang in gewissen Wiener Bezirken begründete, sind sogar 2016 die Menschen in diesen Bezirken nicht, wie die Collage der Vergleiches zwischen dem ersten und zweiten Durchgang mit einem Blick erkennen lassen.

Hofer - Van der Bellen in Wiener Bezirken

bundespräsidentschaftswahl 2016 - Simmering - Nöstlinger

Aber es geht weiter. Mit dem Ekelhaften. Wie auf der unzensurierten Website der identitären Partei zu lesen ist. Und wieder sind vorne weg dabei die Werbewählenden des kleinen Präsidenten der „primitiven Hetze“. Nebenher: was immer für ein Präsident ab dem 23. Mai 2016 Norbert Hofer sein wird, er wird ein kleiner Präsident sein, denn, was er will, ist das Kleine, das Enge, das auf das kleine Land Zurückgeworfene, das Eingegrenzte …

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist beim Ekelhaften wieder dabei der Freie Mensch, der Elfriede Jelinek das Vernichtungslager … gesinnungsgemäß auch Franz Dinghofer, Tea Party, Der Punisher, Peter_, Patriotismus, Sonicht

Blauer Wahlbetrug

Und wieder, wie in der Collage gelesen werden kann, bekommen diese Zustimmung um Zustimmung, für ihr Geschwefel, für ihre sonderbaren Wünsche nach Bürgerkrieg, Krieg, Putsch, für ihre Verdächtigungen des Wahlbetrugs, für ihr Verbot der Briefwahl und so weiter und so fort.

sonicht - krieg - putsch

Sie machen also weiter, wie zuvor, worüber hier schon zu viel geschrieben wurde, es muß nicht wiederholt werden. Es kann mit der Suchfunktion nach den Pseudonymen gesucht werden, um zu erfahren, womit sie weitermachen. Stellvertretend bloß Franz Dinghofer, weil es ein in dieser Partei des kleinen Präsidenten ein recht klingender und also verehrter ist: Jungen Menschen Zähne ausschlagen, Antisemitisches

FPÖ unzensuriert Kopf-an-Kopf-Rennen um die Hofburg.jpg