Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

Denn. In keiner Wahl erhielt Norbert Hofer noch über achtzig Prozent, außer im österreichischen Parlament, wo er zum kleinen Kornblumenträgerpräsidenten gewählt wurde, wie dazu bereit geschrieben wurde.

Aber Christine Nöstlinger spricht nicht von diesem Ort, wenn sie von „Denkfaulheit und Mangel an Bildung“ spricht. Sie führt als Beispiele die Wiener Bezirke an, in denen Norbert Hofer am 24. April 2016 …

Wer über Denkfaulheit und über Mangel an Bildung reden kann, kann selbst menschgemäß nicht denkfaul sein und keinen Bildungsmangel leiden, und so ein Mensch, also Christine Nöstlinger, würde nie irgend etwas „nachreden“, würde nie zu „einfachen Lösungen“ greifen, um etwa zu erklären, weshalb die Hofer-FPÖ in diesen Bezirken, auf die sie sich bezieht, „am stärksten wurde“.

Wie das wohl damals war, also mit der Denkfaulheit und dem Mangel an Bildung, 1980, in diesen von Christine Nöstlinger angesprochenen Bezirken, als Rudolf Kirchschläger mit überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde?

In die Collage aufgenommen ist das damalige Ergebnis aus Wien.

Ein Wahlergebnis, ebenfalls der Denkfaulheit und dem Mangel an Bildung in diesen von Christine Nöstlinger angesprochenen Bezirken geschuldet?

Aufmerkenswert, wie dem Ergebnis entnommen werden kann, ist durchaus ein Vergleich zwischen den Bezirken Döbling und Hietzing, also den Bezirken der Bildung, des Denkens und auch des Geldes, und etwa dem Bezirk Simmering. In Simmering erhielt Norbert Burger 587 Stimmen, in Hietzing bekam er 929 und in Döbling 926 … In Simmering erhielt Rudolf Kirschläger 33.990 Stimmen, in Hietzing hingegen 24.274 Stimmen und in Döbling 27.914 Stimmen. Nachdem in der identitären Partei FPÖ die Südtirol-Bumser ein derartiges Ansehen genießen, also von Norbert Hofer abwärts, wird möglicherweise Norbert Burger im historischen Rückblick als ein identitärer Kandidat gesehen, nach dieser Annahme darf gesagt werden, es trat 1980 noch einer für diese Partei an, und zwar Wilfried Gredler. In Simmering stimmten 3.410 für Wilfried Gredler, hingegen in Hietzing 8.543 und in Döbling 10.023.

Übrigens, in Simmering waren es am 24. April 2016 für Norbert Hofer 41,2%, 2013 waren es im österreichischen Parlament 80,3% für Norbert Hofer.

Christine Nöstlinger Bundespräsidentschaftswahl

Die Erklärungen, weshalb wie und wer gewählt wird, sind wohl doch nicht so einfach, wie sie Christine Nöstlinger nachredet.

Und das kann gleich hinzugenommen werden, weil es auch um Wähler und Wählerinnen geht. Wie einer Programmankündigung zu entnehmen ist, wird heute die Fahrt von Hanno Settele zu Wählerinnen und Wählern gesendet, um mit diesen über ihre „Ängste und Sorgen“ zu reden. Es ist wohl nicht von ungefähr, daß Hanno Settele mit einem ganz, ganz alten Wagen unterwegs ist; so uralt ist auch die Sicht auf Wähler und Wählerinnen in diesem Land, womit nicht Hanno Settele im besonderen angesprochen ist, sondern die  Denkfleißigen und ohne Bildungsmangel im allgemeinen, etwa die aus Döbling und Hietzing …

Wähler und Wählerinnen auch der identitären Partei wissen durchdacht, weshalb sie gerade diese Partei und diesen Hofer im Geiste Hofers wählen und bewerben, und das ist erschreckender als Mangel an Bildung und Denkfaulheit.

Und, generell gesagt, es ist nicht Denkfaulheit und Mangel an Bildung, die den Boden aufbereiten, diese waren es nie, die je den Boden aufbereiten für das nicht Gute …

Was Wählende, wie in der Collage gelesen werden kann, nun zu Christine Nöstlinger schreiben, ja, von Ängsten und Sorgen ist nicht die Rede, aber davon, was für ein Land sie haben wollen, tief aus der Vergangenheit heraufziehend, und sie wissen auch, was sie der Partei, auf deren Website sie ihre Kommentare schreiben, schuldig sind, zu deren rechten Wohlgefallen …

wählende für norbert hofer

„Das Recht geht vom Volk aus“ – Verdienstreicher wurde von Verdienstreichen schon gewählt

Es wird mit Hinweis auf das Gesetz gemäkelt, Norbert Hofer maße sich widerrechtlich an, auf Wahlplakaten bereits zum Bundespräsidenten sich zu erheben.

Wesentlicher aber ist nicht die gesetzliche Frage, sondern – und dennoch wurde kein Gedanke darauf verschwendet – was will die FPÖ und Norbert Hofer damit aussagen.

Wenn vom freiheitlichen Traum eines elitären Reiches des teuren Philosophen aus dieser Gemein-Schaft ausgegangen wird, die derzeitige Demokratie also in eine meritokratische Aristokratie der Verdienstvollen überführen zu wollen, offenbart sich die Aussage dieses Plakates gänzlich.

Norbert Hofer wurde von Verdienstvollen ausgewählt. Norbert Hofer sieht sich selbst als einen Mann der vollen Verdienste. Somit wurde die Wahl in dieser Gemein-Schaft bereits lange vor dem 24. April und dem 22. Mai 2016 verdienstvoll durchgeführt, ganz nach dem Leitspruch, der nun auf einem Plakat für Norbert Hofer steht: „Das Recht geht vom Volk aus“. Darunter steht: „Ein neues Amtsverständnis“ und „Norbert Hofer“ – „Bundespräsident“.

Korrekt allerdings wäre es nach diesem freiheitlichen Traum eines elitären Reiches zu plakatieren:

Ein neues Ohne-
wahlrecht
Das Recht geht von Verdien-
streichen aus
Norbert Hofer
Bundespräsident

Auch wenn diese Gemein-Schaft fühlt, das Volk zu sein, von dem das Recht ausgeht, und sie ihren Bundespräsidenten bereits ausgewählt hat, so daß für sie am 22. Mai 2016 keine Wahl mehr stattfinden muß, bleibt es ihr momentan noch nicht erspart, sich mit dem ihrem Traumreich widerspenstigen realen demokratierechtlichen Gegebenheiten herumzuschlagen und so zu tun, als gäbe es neben ihr als Volk noch ein Volk, sogar eines, das wählen darf, das jetzt sogar noch am 22. Mai 2016 wählen darf zwischen zwei Menschen, obgleich sie, das verdienstreiche Volk, bereits ihren verdienstreichen Hofer zum Bundespräsidenten auswählte, bleibt es ihr also noch nicht erspart, so zu tun, als spräche sie dem verdienstlosen Volk irgend ein Recht auf irgend eine Wahl zu, und so muß die FPÖ unzensuriert am 12. Mai 2016 schreiben:

„‚Das Volk hat immer recht‘ scheint nicht immer zu gelten

Da hat sie wohl so manchem Grünen, Roten und Schwarzen aus der Seele gesprochen. Denn solange ‚richtig‘ gewählt wurde, also SPÖ, ÖVP und die Grünen als Beiwagerl, überschlugen sich die Parteienvertreter förmlich mit dem Standardsatz: ‚Das Volk hat immer recht.‘ Nicht nur das: Wählen schon mit 16 war für alle ein wichtiger Schritt in der Demokratie. Und jetzt: Wählen soll nur dürfen, wer die Prüfung zur ‚Wahlreife‘ besteht?

Undemokratisch, wenn es um die eigene Haut geht

Wie lächerlich ist denn das? Was sollte da geprüft werden? Wer erstellt die ‚Reife‘-Kriterien? Wer prüft? Vielleicht ein gänzlich ‚Unabhängiger‘ wie VdB? Gibt jemand an, die FPÖ zu wählen, fliegt er dann durch? Macht jemand das Kreuz bei der SPÖ, ist dann die Wahlreife gegeben? Jetzt, wo sich die Mehrheitsverhältnisse und damit auch die Machtverhältnisse verändern, kommen Leute anscheinend auf die skurrilsten Ideen, wie man das vielleicht noch verhindern könnte. Vorgebliche Demokraten können ganz schön undemokratisch sein, wenn es um die eigene Haut geht.“

Das also verstehen Verdienstreicher unter rechter Demokratie. Für sie ist es zu verurteilen, sind andere zu maßregeln, die es sich anmaßen, etwa über das Wahlrecht nachzudenken, obgleich sie allein als verdienstreiches Volk das Recht haben, das Recht ausgehen zu lassen.

Hofer - Dem Volk geht das Recht ausÜbrigens, der Begriff der Meritokratie im freiheitlichen Traum eines elitären Reiches geht auf Michael Young zurück, der eine Satire schrieb, die Meritokratie als Negativ-Utopie beschrieb. Die Grundlagen freiheitlicher Träume sind also die Satire und das Negative. Wem fällt da nicht gleich das Sprichwort ein von dem Schlechten, aus dem nie etwas …

Übrigens, der den Freiheitlichen teure Philosoph mit seinem Volksverband hat als Grundlagen seiner verdienstvollen Ausführungen neben Satire und Negativ-Utopie noch weitere, die jedoch nicht auf Satiren zurückgehen, aber auf eine negative Vergangenheit, die herangezogen wird für die Träume etwa von Arbeitslagern

Übrigens, der nach dem freiheitlichen Traum bereits ausgewählte Bundespräsident und der den Freiheitlichen teure Philosoph eint wohl nicht nur die Liebe zum Trachtenaufmarsch in Prunkräumen, sondern auch die Diagnose über Antifaschismus und Faschismus, wobei der Freiheitlichen teure Philosoph für seine Diagnose auch Horst Wessel heranzieht, während der nach dem freiheitlichen Traum bereits ausgewählte Bundespräsident lediglich auf Ignazio Silone verweist, allerdings ohne François Bondy zu erwähnen.

Abschließend kann also zusammengefaßt geschrieben werden. Am 22. Mai 2016 wird eine Wahl abgehalten, in der es so leicht wie noch nie sein wird, sich zu entscheiden. Denn. Das eine verdienstreiche Volk hat bereits seinen Verdienstreichen gewählt und daher braucht dieser keine einzige Stimme mehr. Dieses Volk hat sich ihr Rechte … Und das andere Volk, das mit Verdiensten nicht so reich versorgt ist, kann seine Stimme für die demokratische Tradition abgeben, die vor allem u.v.a.m. die Errungenschaft eines bedingungslosen Wahlrechts für alle auszeichnet.

Norbert Hofer - Wolfgang Caspart.jpg

 

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Die Überschrift, diesen Satz in Anführungszeichen zu setzen, würde bedeuten, die Wirklichkeit zu schönen. Wer die Wirklichkeit unverfälscht darzustellen versucht, kann nicht das eine oder andere aus ihr in Anführungszeichen setzen.

Die Realität der Menschen, die Neger genannt werden, ist im gar so zivilisatorischen Westen, im gar so zivilisierten Europa, im gar so abendländischen Österreich ebendiese, wie sie die Überschrift auf den Punkt bringt:

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Zu dieser Feststellung müßte nun ein ganzes Buch zitiert werden. Nämlich die 331 Seiten von „Kritik der schwarzen Vernunft“, in der Achille Mbembe das Wort Neger nicht in Anführungszeichen schreibt. Nach der Lektüre dieses im Jahr 2013 in Frankreich publizierten Buches reicht bereits, um zu keinem anderen Befund zu kommen als:

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Nehmen Sie aber auch noch „Die Verdammten dieser Erde“ von Frantz Fanon aus dem Jahr 1961 hinzu, haben Sie eine vollständige Übersicht, wie heute, also im Jahre 2016, immer noch über Menschen, die Neger genannt werden, ge… – alles sträubt sich das Wort auszuschreiben – wird; es wird gedacht, daß gedacht wird, wenn so über Menschen geredet, geschrieben wird, wie eben geredet und heutzutage vor allem in den – was für Hohn! was für eine Täuschung und Selbstvorspiegelung! – sozialen Medien, und zugleich wird die Wahrheit mitgeliefert. Denn. Es wird der Begriff social media nicht übersetzt verwendet, es wird unausgesprochen gewußt: soziale Medien sind etwas anderes als social media … social hat nichts mit sozial zu tun.

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Beinahe jede Seite von der „Kritik der schwarzen Vernunft“ erinnert daran, um konkret bei einem Land zu bleiben, nämlich Österreich, was seit Jahrzehnten in Österreich über Menschen, die Neger genannt werden, angehört und gelesen werden muß. Achille Mbembe bezieht sich vor allem auf Frankreich, wenn er von der „Pädagogik des Rassismus“ schreibt. Diese Pädagogik des Rassismus wirkte und wirkt sogar in einem Land wie Österreich, das in bezug auf den Kolonialismus nicht als ein Hauptmassenverbrechenstäter …

Neben all den Abscheulichkeiten, die den Menschen, die Neger genannt werden, unterstellt werden, ragt eine Abscheulichkeit besonders hervor, nämlich der überhebliche Vorwurf, sie sollen endlich damit aufhören, sich auf den Kolonialismus auszureden. Jahrhundertelang herrschte der Kolonialismus auf die brutalste Art und Weise, aber die Menschen, die Neger genannt werden, sollen also bereits geschafft haben, was in Österreich bis heute nicht geschafft wurde, die madigen sieben Jahre Nationalsozialismus endlich überwunden zu haben, endlich aufgearbeitet zu haben. Täglich noch wird von diesen madigen sieben Jahren gesprochen, geschrieben, in Hysterie gefallen, wenn eine Person den Arm zum Gruß … aber die Menschen, die Neger genannt werden, sollen von der über Jahrhunderte und bis heute andauernden Ausbeutung, Knechtung nicht mehr reden, schreiben, darauf aufmerksam machen, sondern still und ergeben als das weiter sein, zu dem sie der Kapitalismus seit Beginn der Neuzeit gemacht hat: zur Ware. In Österreich endete der Nationalsozialismus mit 1945, aber bis heute ist in Österreich ein Fertigwerden mit dem Nationalsozialismus nicht festzustellen. Von den Menschen, die Neger genannt werden, wird aber verlangt, mit dem Kolonialismus endlich abgeschlossen zu haben. Aber wie? Für sie endet der Kolonialismus nicht nach madigen sieben Jahren 1945, er dauert seit Jahrhunderten in unterschiedlichen und sehr abgefeimten Formen bis heute an, das Regime des Kapitalismus ist bis heute gnadenlos an der Macht.

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Auch das Buch „Die Verdammten dieser Erde“ müßte hier Seite für Seite zitiert werden, sogar mit dem Vorwort von Jean-Paul Sartre. Was bereits vor 55 Jahren geschrieben wurde, etwa über Kriege und psychische Störungen, über die Kriminalität der Nordafrikaner, läßt das beklemmende Gefühl aufkommen, nicht bereits vor Jahrzehnten geboren worden zu sein, sondern gerade einmal das Volksschulteralter erreicht zu haben, das Lesen gerade erst zu lernen, so aktuell sind die Beschreibungen auch in diesem Buch, das gemeint werden könnte, eine Zeitung aufzuschlagen aus dem Monat Mai des Jahres 2016.

Allein schon mit diesen rund sechshundert Seiten der zwei Bücher wird verständlich, weshalb immer noch nicht anders über Menschen geredet und geschrieben wird, als eben geredet und geschrieben wird. Das heißt vor allem: mit Achtung, Respekt und vor allem endlich damit aufzuhören, sie nicht als Menschen sehen zu wollen. Es wird nicht geschrieben: sie als Menschen anzuerkennen. Denn. Sie sind Menschen, und brauchen daher nicht die Anerkennung des sogenannten weißen Menschen, um als Menschen zu gelten. Aber der sogenannte weiße Mensch, also der westliche, der europäische, der österreichische braucht der Behebung seines Makels, Menschen nicht als Menschen anerkennen zu können; am Abbau seines diesbezüglichen Defizits hat er zu arbeiten, und nicht die Menschen, die von ihm Neger genannt werden.

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

In diesem Zusammenhang ist wohl unbedingt die Bildung auch anzusprechen, nicht aber deswegen, um etwa die zwei Bücher für die Stammtische zu empfehlen, sondern jenen, die von sich meinen, keine Stammgäste der Unbildung zu sein, wie bereits vor kurzem Rau-Hans Rauscher … Gerade Achille Mbembe ruft eindringlich in Erinnerung, wie die Menschen, die Neger genannt werden, in der sogenannten hohen Literatur, in der sogenannten hohen Kunst dargestellt sind, auch ausgestellt etwa in Museen, also in den westlichen Domen der Bildung zur Weitergabe von Generation zu Generation …

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Eines muß doch zitiert werden, Ihnen ein wenig entgegengekommen werden, Ihnen den Satz von dem Neger, der das weiße Glied geblieben ist, nachvollziehbar zu machen, worauf sich dieser bezieht. Aus der „Kritik der schwarzen Vernunft“:

„Der Rassist, der seine Phantasien auf den Neger projiziert, tue so, als gäbe es den Neger, dessen Imago er konstruiert, tatsächlich, und die Entfremdung beginne erst richtig, wenn der Neger nun seinerseits diese Imago getreulich reproduziert, als wäre sie nicht nur wahr, sondern ginge auch auf ihn selbst zurück. Aber worauf der Rassismus symbolisch ziehe, sei in Wirklichkeit die Kastration oder die Vernichtung des Penis, des Symbols der Männlichkeit. ‚Der Neger […] ist an das Genitale fixiert‘, präzisiert Fanon. Paradox daran ist allerdings: Man sieht ’nicht mehr den Neger, sondern ein Glied: der Neger ist verschwunden. er ist zum Glied geworden. Er ist Penis.'“

Es muß wohl nicht besonders darauf hingewiesen werden, auf die Darstellungen in der Pornographie der Menschen, die Neger genannt werden, auf alle im Internet verbreiteten Phantasien in Bild und Schrift, von sogenannten weißen Menschen, die damit stolz von ihren sexuellen Handlungen erzählen, aber von sexuellen Handlungen, die nur den Menschen, die Neger genannt werden, zum Vorwurf gemacht werden, von sexuellen Handlungen, die nur den Menschen, die Neger genannt werden, das Recht abgesprochen wird, Menschen zu sein, während sogenannte weiße Menschen, die ebendiese sexuellen Handlungen auch strafrechtlicher Art setzen – und das Internet ist zum übervollen Dokumentenspeicher solcher sexueller Handlungen verkommen –, sich weiter gegenseitig bestätigen und einander versichern, deshalb keine entmenschlichten Lebewesen zu sein.

Der Neger ist das weiße Glied geblieben.

Sie werden sich vielleicht fragen, weshalb das gerade heute geschrieben wird. Das ist, wenigstens das ist einfach zu erklären.

Es gibt eine Website in Österreich, auf der heute, am 11. Mai 2016, sehr viele Kommentare über Menschen, die Neger genannt werden, zu lesen sind, die wieder einmal die „Kritik der schwarzen Vernunft“ in Erinnerung gerufen haben. Unter diesen Menschen, die derart zivilisiert über Menschen schreiben können, sind viele, die auch von ihrem heißen Begehren, einen bestimmten Mann zu ihren Bundespräsidenten haben zu wollen, her schon recht bekannt, einen Mann zu ihren Bundespräsidenten haben zu wollen, von dem sie annehmen dürfen, er steht ihnen recht wohlwollend gegenüber, einen Mann zu ihren Bundespräsidenten haben zu wollen, der bereits als kleinerer Präsident, der er bis jetzt noch ist, schon bewiesen hat, seine Staatsbürotür steht allen, nicht allen, aber einem Waffenrassysten recht weit und recht rasch offen.

Was Achille Mbembe geschrieben hat, bestätigen heute, am 11. Mai 2016, wieder einmal Menschen auf einer österreichischen Website. Diese Kommentare können zwar auf vielen Websites im Westen, in Europa, in Österreich gelesen werden, aber es scheint doch recht einzigartig zu sein, das auf einer Website einer Partei zu lesen, die gierig bestrebt danach ist, in Österreich regieren zu wollen, die gierig bestrebt danach ist, daß ihr Kandidat zum Bundespräsidenten gewählt wird, und daß ein solcher Kandidat, eine solche Partei für so viele, viel zu viele in Österreich ein nach wie vor wählbarer und eine nach wie vor wählbare und ein nach wie vor auch medial gehätschelter und eine nach wie vor gehätschelte und ein nach wie vor auch für andere Parteien in Frage kommender Regierungspartner und eine nach wie vor in Frage kommende Regierungspartnerin …

Es wollte abschließend noch aus den Kommentaren der Menschen von dieser Website eine Szene geschrieben werden, wie es an einem Tag der offenen Tür in der Hofburg zugehen könnte, wenn sie ihren Kandidaten besuchen, stolz darauf beigetragen zu haben, daß ihr Kandidat vom kleinen Präsidenten zum — — das mag nicht einmal vorgestellt werden. Darüber hinaus, vielleicht eignet sich der 22. Mai 2016 dafür, ein neues Sprichwort zu etablieren: Was klein ist, kann klein bleiben.

Wer dennoch sich so einen Dialog in der Hofburg in einem Jahr vorstellen mag, von den Menschen, die auf dieser Website ihre Kommentare schreiben, allein mit ihren Kommentaren von heute, 11. Mai 2016 – nicht nur Peter_ weiß genau Bescheid über Neger und seinen angehimmelten Kandidaten — , findet dazu unten die Vorlage, vielleicht auch als letzte Vorlage für die Entscheidung, wen wählen, am 22. Mai 2016

Peter_ über Neger auf fpö unzensuriert

 

„Lieber A. H.! Wir alle werden jetzt Andreas Hofer.“

sonicht - wenn das der adi wüßteDie Prozession der ihnen verheißungsvollen göttlichen Dämmerung entgegen geht weiter. Während die einen ihre Psalmen laut und ohne Masken vortragen, verbergen die ihnen in Zustimmung Folgenden noch ihre freundlichen Gesichter beim Vorüberziehen unter den Fenstern des Justizministers; denn sie fürchten noch, dieser könnte einen prüfenden Blick auf sie werfen.

andreas hofer und duterte the punisherWährend die einen das Hosianna „Wir alle werden jetzt Andreas Hofer“ anstimmen, denkt einer still für sich, er möchte es doch gegenwärtiger, und in ihm ruft es laut Duterte, nach dem er sich seinen Namen Der Punisher recht wohl gab. The Punisher, ein rechter Mann ganz aus Liebe und Gewaltlosigkeit gemacht, der ebenso recht gerne die Flagge zeigt, wie so manche ihm Geistesverwandte im fernen Westen, die vor lauter vor ihnen aufgepflanzten Fahnenstangen Europa nicht sehen. Beim Gebet der Verzeihung, mit dem A. H. um Entschuldigung angefleht wird, verläßt Der Punisher wieder sein Fahnenidol, um dem Gebet der Abbitte seiner Gemein-Schaft zu lauschen, vielleicht auch es mitzusprechen.

Frauenkleidungsexperte Gottes Andreas Hofer.pngUnd einen Mann in einem fernen Land, vielleicht gerade in der Höhle nahe der Ruinenstadt, von der im „Letzten Menschen“ Schreckliches berichtet wird,  wird es zu einem Dankgesang an seinen nahen und an den fernen Gott verleiten, zu hören, daß im fernen Östereich alle jetzt Andreas Hofer, der ihm ein Geistesbruder in Kleidungsfragen ist, …

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

So fühlen es nicht erst seit gestern jene, die voller Hoffnung sind, die göttliche Morgendämmerung sei ihnen nicht bloße Verheißung, deren Fahne ihr Schutzherr allen zeigend voranträgt,  und sie ihm folgen, so fühlen sie es, er geht voran, er ist bei ihnen und sie sind bei ihm, und nichts werde ihnen je noch geschehen können, so fühlen sie es, und was ihnen je widerfahren wird, wird des Herrn unerklärlicher, aber gerechter Wille sein.

Ach, wäre er, so fühlen sie es, gestern schon vom ganzen Volke zu seinem Schutzherrn emporgehoben worden, keine Unbill würde ihnen jetzt schon widerfahren, denn sein Wort, er werde auf sie aufpassen, wäre lange schon Gesetz, und niemand in dem Lande wagte jetzt schon, widerzuhandeln seinem Wort, woher auch die Menschen kämen, sie hielten sich an sein Wort. Noch aber ist er, so dauert es ihnen, nicht emporgehoben, kann von seinem geringen Amte aus nicht auf sie aufpassen, ihnen nicht unter seinem weitem Rocke, an dem noch gewoben wird, eine Herberge zum Schutz bereiten.

Aber sie spüren, von Tag zu Tag werden sie mehr, die aufstehen, zu ihren kleinen Fahnenstangen greifen, sich aufrichten, sich einreihen, um in der Prozession ihre Flaggen der großen Fahne ihres verheißungsvollen Schutzherrn hinterherzuschwenken.

Sie fühlen, so wird es sein, wenn er aufgestiegen zum Volke Schutzherrn, daß ihre Frauen fröhlich und unbeschwert, frei von Angst in bunten Trachten über die Felder laufen werden können, ihre Kinder unbekümmert in keuschen Bibelstunden seine Worte in sich aufnehmen werden können, den Alten und Gebrechlichen ihre Taschen gefüllt werden, dem Manne seine Werkbank nicht in Länder auf fernen Kontinenten weggetragen wird. Ausgelassen wird es zugehen, von den Dachböden bis zu den Kellern wird die Sicherheit einziehen, und auch Räume, die feucht und finster waren, werden trockenhell werden, und die Menschen in diesen ohne Angst und Furcht endlich frei leben können, umtriebig behütet von ihren Ernährern.

Die Dörfer werden mit Blumen geschmückt sein, nicht bloß am Tage des Herrn, sondern werk- wie feiertags, und auch die Männer werden sich nicht scheuen und dafür schämen, stolz die Kornblume zu tragen, nicht im Haar, im goldschimmernden Haar, wie ihre Maiden, aber im Knopfloch ihrer Röcke aus feinem Loden. Es wird kein Erlaß die Städte zwingen müssen, sichere Dörfer zu werden, aus ihren Gassen und Straßen Kornblumenfelder zu machen.

Aber sie wissen, auch sie sind gefordert, ihren Teil zu geben, ihren Beitrag zu leisten, daß aufs neue das christliche Abendland erstehe in Pracht und Herrlichkeit, und den Tribut, der ihres Schutzherrn Forderung an sie ist, zu leisten, und sie leisten ihn gern. So wie er schreiben auch sie mit am dritten Testament, das manche schon das letzte Testament nennen; denn sie fühlen, nach diesem kann keines mehr kommen, es wird das Letzte sein.

Und von Tag zu Tag können sie in christlicher Demut erfahren, wie ihre Psalmen mehr und mehr Zustimmung erfahren. War der Psalm vom Apostel Marcus Junge vorvorgestern noch für etwa 30 Menschen ein zustimmender Vers, so waren es gestern um die 60 und am Tag des Herrn schon 118 Menschen, die seinem Psalm der christlichen Nächstenliebe und der aus abendländischer Tradition geborenen Lösung ihren Segen geben.

Aber die anderen Jünger blicken nicht mit Eifersucht auf die Zustimmungen für Jünger Marcus. Auch ihre Psalmen bekommen von Tag zu Tag mehr an Zustimmung. Franz Dinghofer hat noch keine Zustimmung für seinen Vers, aber zu frisch ist dieser noch, erst am Tag des Herrn geschrieben, an dem heute der Befreiung gedacht wird, die für Franz Dinghofer aber nur eine Befreiung in Anführungszeichen ist. Er wird sie wohl nicht feiern, sondern dauern, daß es sie gab. Jedoch nicht mit Neid blickt Franz Dinghofer auf die Zustimmungen für seine Mitbrüder. Denn er weiß, so fühlt auch er, wenn einst ihr Schutzherr emporgehoben zum höchsten Amte im Land, wird alles vergangen sein, kein Neid, keine Gier wird die Herzen verfinstern, der Dienstherr wird dem Arbeiter ein Bruder sein, und wo Ketten sind, werden auch Ringe die Menschen schmücken, wo Brot geteilt wird, da wird auch Wasser reich fließen. Und der Andreas Hofer wird in der Frau die Andrea Hofer erkennen, deren Körper rein sein wird, weil auch den Filzläusen des Schutzherrn Wort Befehl sein wird, denn spricht er nur ein Wort, sogleich werden die Filzläuse der Hoferin Körper für immer verlassen.

So wird es sein, so fühlen sie es, die nun zum Urnengange in festlicher Tracht sich bereiten, so schreiben sie es in ihr letztes Evangelium, das auf so viel Zuspruch stößt, und sie spüren es, tief in ihrem Herzen, der Herr ist mit ihnen und sie sind mit ihm, und er sagt zu ihnen, gehet hin und verkündet das wahrlich freundliche Wort des Abendlandes, gebet ihm das freundliche Gesicht, das es den Menschen Zutrauen einflößt, die es so noch nicht vermögen zu fühlen.

Und fragt sie nur nach einem Wort: wer kann sich bei Vernunft dem entziehen? So sollen die Apostel und die Jüngerinnen am Ende zu Worte kommen, die auch in den letzten zwei Tagen so recht brav und fleißig an ihren Psalmen schmiedeten, neue hinzufügten, das Feuer tapfer nicht ausgehen lassen, bis Österreich wieder das Schicksal empfange, das die Vorsehung für dieses einst gute und ewig schöne Land in ihrer unermeßlichen Weisheit und Liebe zum Schutzherrn bereithält.

Franz Dinghofer - Befreiung

„Intelligente Lösung gesucht?

Raus mit dem Pack und die Linken, Gutmenschen, Systempolitiker und Lügenpresse gleich hinterher. Und wo es Gegenwehr gibt, 9mm mit Überschallgeschwindigkeit.

Marcus Junge - Lösung

Was soll die ganze Sudderei…

Dieses Dreckschwein gehört weg, schade um jeden Cent für einen Anwalt, es gehört für solche Verbrechen die ‚TODESSTRAFE‘ wieder eingeführt und ab nach Tulln ( Tierkörperverwertung ). Dann kann er sich noch einmal erkenntlich zeigen beim Bipa, DM oder sonnst-wo als Creme oder Seife. Des weiteren würde ich alle anderen Straffälligen Asylanten-Drogendealern, einen Job auf Lebzeiten bei der Asfinag bereitstellen für den Straßenbau in Ketten und bei Wasser und Brot. Mein Beileid der unschuldigen Dame die ihr Leben lassen musste wegen so einer Drecksau. Wenn das einer Politikerin der Grünen oder vom ORF eventuell Miriam Weichselbraun passiert wäre, da wäre es gewaltig rund gegangen….

Andreas Hofer - Filzlaus

Da sich

dieses verkommene Scheixxsubjekt schon länger auf dem Brunnenmarkt herumgetrieben hat, wundert es mich schon sehr, dass sich niemand gefunden hat,der diese Filzlaus entfernt hat. Vom verantwortlichen Wiener Stadthäuptling und Konsorten ist ja in derlei Hinsicht für die Bürger nichts zu erwarten. Hauptsache, er findet seine Stadt schön,der Großwesir von Islamabad (ehemals Wien)

CFE - X

Und gleich ist

der Täter nicht zurechnungsfähig und ist für Geistig abnorm eingestuft, also keine Haft auf freien Fuß anzeigen genügt bis er wieder zuschlägt. Vielleicht erwischt er die Grüne Griechin,

Christian Krenn - Griechin

Die Linken stehen vor dem Trümmerhaufen …

… der von ihnen geförderten Einwanderungspolitik und was machen sie? Sie versuchen jetzt das vorhersehbare Verhalten von Wilden, die sich auf unsere Frauen stürzen, egal ob in Köln oder jetzt diese Bestie in Wien, in ein allgemeines Männerproblem umzulügen. Das Gleiche findet auch in den Bädern statt. Nur weil man ‚Schutzsuche‘ unbedingt mit Badespaß von nicht triebgesicherten Testosteron-Bomben verquicken muss, bedarf es jetzt Hinweisschilder für Benimmregeln, Kameraüberwachung und teures Security-Personal. Weit haben wir es gebracht mit dieser Massen-Immigration von Wilden die wir nicht in den Griff kriegen. Zeit die Notbremse zu ziehen: X bei Hofer!

Tea Party - Sterbeurkunde

….

Und der Witwer möchte nun den Staat klagen. Eine sehr gute Idee. Der Staat, das ist die Lügen-Republik, die heute eine angebliche ‚Befreiung‘ feiert. Besser ist, man feiert den Muttertag und ignoriert die Geschichtslügen dieses Schurkenstaates.“

Punisher - Sudderei

Strache - He Chr - Handeln

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

marcus junge unzensuriert

Sehr geehrter Herr Kandidat,

es ist durchaus möglich, daß sie vor dem 22. Mai 2016 noch dahingehend sich äußern, sie würden derartige Aufrufe zu mörderischen Lösungen ablehnen, sich distanzieren, wie sie es jetzt in bezug auf die Identitären getan haben, wobei sich allerdings die Frage stellt, wie kann ein Kandidat einer identitären Partei von gesinnungsgemäß dermaßen eingestellten Menschen sich distanzieren, außer er distanziert sich von sich selbst, mehr noch, er warnt vor sich selbst; wie berichtet wird, warnen sie jetzt vor dem nächsten Urnengang noch schnell vor den „rechtsextremen Identitären“.

Da in einem Betreff die Frage nach der Handlungsfähigkeit nur verkürzt angegeben werden kann, ist diese Frage nach der Handlungsbereitschaft zu präzisieren.

Selbstverständlich können sie handeln, sie handeln für ihre Klientel. Aber das ist kein angemessenes Handeln für einen Menschen, der das Amt des Präsidenten einer demokratischen Republik anstrebt. Sie haben bis jetzt jedes Handeln in diesem Sinne vermissen lassen. Wer soll ihnen glauben, daß sie nach dem 22. Mai 2016 plötzlich, über – wie es so schön heißt – Nacht dazu in der Lage sein sollten, einem Bundespräsidenten angemessen und würdig handeln zu können? Das heißt u.v.a.m. keine rein klientelbezogenen Handlungen zu setzen, bei Entscheidungen über den eigenen Gesinnungstellerrand schauen zu können, nicht die wohl zum überwiegenden Teil identitär geprägte und bestimmte eigene Identität zum Maß der Amtsausübung zu machen.

Es soll aber nicht im allgemeinen geblieben werden. Die Frage nach Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft kann und muß anhand von Konkretem gestellt werden. Es geht dabei um die Unzensuriert.

Als Einstieg dazu ein Kommentar von gestern:

„Intelligente Lösung gesucht? Raus mit dem Pack und die Linken, Gutmenschen, Systempolitiker und Lügenpresse gleich hinterher. Und wo es Gegenwehr gibt, 9mm mit Überschallgeschwindigkeit.“

Ist das die Lösung, die Sie sich von der Wahl Ihres Kandidaten erwarten? Wie in der Collage gelesen werden kann, gab es gestern noch weitere Kommentare von dieser Qualität, wobei aber vor allem darauf zu achten ist, wie viele, wiederum wie viele zu solchen Kommentaren ihre Zustimmung bekunden.

der punisher unzensuriert

Mit den Jahren ist es schlimmer und schlimmer, bösartiger geworden. Nein. Die Frequenz bloß hat sich erhöht. Jetzt kann auf Unzensuriert so etwas mehr oder weniger täglich gelesen werden, ohne daß seitens der Verantwortlichen dieser Website irgend etwas dagegen unternommen wird. Ganz im Gegenteil. Möglicherweise wird gedacht, es sieht auch der gegenwärtige Justizminister hier keinen Handlungsbedarf, weshalb also etwa dagegen tun.

Als sie selbst noch als Autor von der Unzensuriert geführt wurden, als sie selbst direkt informiert wurden, also über Kommentare in der oben zitierten Lösungsqualitität, haben sie bewiesen, sie sind nicht einmal als dritter Präsident des österreichischen Parlaments zum Handeln bereit. Weshalb sollten sie jetzt anders als für ihre Klientel auch mit solchen Lösungsvorschlägen handeln, wenn sie Bundespräsident werden sollten?

Es ist nicht so, daß nicht reagiert wird. Wenn es besonders heikel ist, vielleicht auch zu kenntlich ist, das Klingeln der Staatsanwaltschaft gefürchtet wird. Aber sogar dann muß mehr als einmal darauf aufmerksam gemacht werden. Wobei es nicht Aufgabe von Menschen sein kann, die mit dieser Website nichts zu tun haben, darauf hinzuweisen, es die ureigene Pflicht der Verantwortlichen auch für diese Website ist, etwas gegen solche Kommentare zu tun. Es darf vermutet, es verlöre dadurch wohl den Sinn, eine derartige Website zu betreiben, würde das Zusammenspiel von Kommentaren und Kommentaren unterbrochen werden. Ein Beispiel dafür, daß doch nach mehrmaliger Information etwas gelöscht wird, ist „Hellstorm“ … übrigens verbreitet von einem Menschen, der ihr glühender Werber und Wähler ist, der mit ihnen den Tag in göttlicher Morgendämmerung versinken läßt.

tea party unzensuriert

Es hätte dieser Kandidat, um ein wählbarer Kandidat zu sein, vor dem 22. Mai 2016 noch viel zu beweisen, aber nicht durch irgendwelche Reden, sondern durch Handlungen. Dazu gehörte dringlich, die sofortige Einstellung der Verbreitung von derartigen Lösungsvorschlägen, mit der glaubwürdigen Zusicherung, daß es auch nach dem 22. Mai 2016 keine solche Verbreitung mehr geben wird. Es gehörte auch eine glaubwürdige Abgrenzung dieses Kandidaten dazu, keinen Wert darauf zu legen, von solchen Menschen je gewählt zu werden. Freilich scheint das eine schier unmöglich zu erfüllende Aufgabe für diesen Kandidaten zu sein, der selbst nicht anders zu denken und zu sprechen weiß als seine Wählerinnen und Wähler, wenn bloß an seine „Bestien“, an seine „Invasion“ oder an sein Werben für dieses höchste Amt im Staat damit, es würden Menschen nach Österreich kommen, um „jemandem den Kopf abzuschneiden“.

Sehr geehrte Kandidatin,

in jedweder Wahl geht es nicht darum, wer kandidiert, sondern für wen Sie sich entscheiden. Kandidieren Sie als Wähler und Wählerin um Aufnahme in die Gemein-Schaft der Wählenden mit solchen Lösungen?

Wollen Sie sich wirklich mit Ihrer Stimme für diesen Kandidaten um die Aufnahme bewerben, der im „Antifaschismus“ den „Faschismus“ sehen will, wohl deshalb, weil in seinem Gesinnungsbund Südtirol als „Startsymbol für einen Eurofaschismus“ geträumt wird?

Sehr geehrter Kandidat,

in jedweder Wahl geht es nicht darum, wer kandidiert. Kandidieren kann jede Partei, kandidieren kann ein jeder Mensch. Aber Sie als Wählerin und Sie als Wähler bestimmen, wohin es in einem Land politisch und gesellschaftlich geht.

Ihre Antwort, Ihre Handlung ist wichtig und wesentlich. Sie wählen nicht nur einen Menschen in irgendein politisches Amt. Mit Ihrer Wahl bestärken oder schwächen Sie einen Menschen, der sich einer Wahl stellt, in seinen Ansichten. Wollen Sie wirklich einen solchen Menschen mit dieser ihn bewerbenden Wahlgemein-Schaft und damit auch diese Gemein-Schaft stärken und ihr das Gefühl geben, sie hätten mit ihren Ansichten recht? Wollen Sie wirklich mit Ihrer Stimme diese Gemein-Schaft empfinden lassen, es wäre ein Auftrag an sie, alle, die nicht dieser Gemein-Schaft angehören, in Steinbrüche

Wollen Sie wirklich einen Menschen, der sich einer Wahl stellt, mit Ihrer Stimme darin bestärken, daß das von ihm federführend erstellte Programm richtig ist, Sie es wollen, daß es umgesetzt wird? Ein Programm, in dem zum Beispiel ein bestimmter Mensch namentlich zur Verfolgung ausgeschrieben ist?

Wenn Sie sich die eine oder andere Frage vor dem letzten Urnengang noch überlegen würden, ob Sie tatsächlich mit Ihrer Stimme für die Aufnahme in eine solche Gemein-Schaft ansuchen möchten, und sich erst dann entscheiden, könnten Sie wenigstens sagen, Sie haben es sich nicht leicht gemacht, aber Sie können nicht anders, als sich gegen alles zu entscheiden, was hinlänglich unter Demokratie, Frieden, Entwicklung zum Guten für alle Menschen verstanden wird. Und wenn dem so ist, werden Sie verstehen, auch wenn Sie es nicht verstehen, daß Ihnen abschließend, wie es in einem Brief üblich ist, kein freundlicher Gruß …

Intelligente Lösungen unzensuriert

 

Für Hofer-FPÖ unzensuriert geht Befreiung nur in Anführungszeichen im Zusammenhang mit dem 8. Mai 1945

Recht extrem geliebte Anführungszeichen der Kornblumenpartei in Österreich - Mai 2016

Was von den Kommentaren der Unzensuriert zu halten ist, muß nicht mehr ausgeführt werden. Es gibt hier genügend Abschnitte, Passagen, Kapitel, die davon erzählen, wie mit Fakten und Daten auf dem Kornblumenparteidigitalblatt hin- und hergeschoben wird, bis so recht …

Am 5. Mai 2016 schreibt Reynke de Vos über Südtirol: „Vom ‚Blutsonntag‘ zum ‚Alltagsfaschismus‘ – Eine Wahl in Bozen“ … Das Pseudonym sagt bereits alles. Es ist der Titel eines niederdeutschen Tierepos aus dem 15. Jahrhundert. Mit dem Pseudonym kann also bereits der Wahrheitsgehalt bestimmt werden. Die Unzensuriert möchte eine schlaue Füchsin sein, ach, ist das nicht rührend?

Aber sie arbeitet nur brav ab, was ihr Gesinnungskornblumenmeister, der seinen Namen mit dem Zusatz Bundespräsident geschmückt sehen möchte, vorschreibt, das er als das Programm seiner Kornblumenpartei ansieht, und das er, wenn es „uns gelingt, Regierungsverantwortung zu übernehmen“, in die „Regierungsverhandlungen“ als seinen „ganz, ganz wichtigen Punkt“ einbringen will.

Interpretationen von Epen aus dem fünfzehnten Jahrhundert anzustellen, interessiert nicht. Aber ein paar Notizen mit Gegenwartsbezug sollen dennoch folgen.

Daß in diesem unzensurierten Epos der 8. Mai 1945 als ein befreiender Tag in Anführungszeichen geführt wird, überrascht nicht, das wird ohnehin gewußt, wie dieser Tag in der Kornblumenpartei empfunden wird. Es ist bloß ein weiteres Mal festzuhalten.

Vom „Alltagsfaschismus“, um den in dieser Gemein-Schaft recht genau gewußt wird, so könnte ihre Schlagzeile fortgeführt werden, zum „Eurofaschismus“. Denn, das scheint Südtirol für die Kornblumenpartei zu bedeuten, wie in der von NR Wendelin Mölzer, der nebenher auch Abgeordneter im österreichischen Parlament ist, geführten ZZ schon besprochen wurde: „Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startsymbol“ …

Der Kornblumenträgerkandidat, nebenher gesagt, weiß um den Faschismus ebenfalls genauestens Bescheid, genauer, er weiß, daß nicht der Faschist der Faschist ist, sondern die Antifaschistin ist die …

Ein „Schutzherr“ möchte er sein, wenn – Wählende behütet! – sein Name geschmückt mit dem Zusatz Bundespräsident, also in Österreich ein Schutzherr für … Und wenn die Unzensuriert den Begriff Faschismus bringt, darf bei dieser Gelegenheit noch einmal darauf verwiesen werden, daß es gerade mit Schutzherren aus diesem ideologischen Winkel bitterste Erfahrungen gemacht wurden, die mit Schutz so gar nichts zu tun hatten …

NS Und daß Peter_, wie in der Collage gelesen werden kann, das dem Kornblumenträgerkandidaten so wichtige Anliegen ebenfalls sofort aufnimmt und einen Kommentar schreibt, konnte nicht ausbleiben. Peter_ ist ein ganz der Liebe zum Kornblumenträgerkandidaten verfallener Werber und Wähler und wohl der treueste unter den treuen Schreibstaffler der Unzensuriert, wie gestern noch einmal ausgeführt wurde – ein werbender Wähler mit gar ehrenreichen Beweggründen: „Ich wähle …“

Hofer und Südtirol

„Ich wähle Norbert Hofer, weil …

… ich für das Morden bin, Frauen dreckige Huren sind, der Betriebsrat die korrupteste Einrichtung in Österreich ist, Hellstorm die Geschichte über das Dritte Reich zurechtgerückt erzählt, das Denunzieren nicht meine freundliche Maske, sondern mein wahres Gesicht ist.“

Das sagt dieser Mann oder diese Frau aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert nicht, aber so könnten die Beweggründe dieses Menschen aufgrund seiner Kommentare zusammengefaßt werden, weshalb er für Norbert Hofer wirbt, weshalb er diesen als seinen Bundespräsidenten haben möchte. Wer das ist? Wenn Sie wissen möchten, wie Sie ein ebenso glühender Hofer-Verehrer oder Hofer-Verehrerin werden können, bitte nachzulesen: Nach der freiheitlichen Reform werden wir …

Eine Stimme für Norbert Hofer

Seit bald einem Jahr wurden von diesem Schreibstaffler der FPÖ unzensuriert immer wieder Kommentare zitiert, weil sie symptomatisch sind für diese Kornblumenparteiwebsite. Und es stellt sich wie so oft schon die eindringliche Frage, kann eine Partei, die derartige Ungeheuerlichkeiten zuläßt, je in die geringste verantwortungsvolle Position gewählt werden? Kann einem Kandidaten oder einer Kandidatin aus einer solchen Partei je ein Amt mit geringster Verantwortung anvertraut werden, je wählbar sein?

Die Abscheulichkeiten dieses Norbert-Hofer-Werbers, die er nicht auf irgendeiner Website schreibt, sondern auf der von dem von Beginn an umstritten gewesenen Präsidenten in Betrieb gesetzten Website, deren ausgewiesene Kolumnistin eine NR und nebenher auch eine Abgeordnete im österreichischen Parlament ist, wollen nicht mehr zitiert werden. Wer es lesen möchte, allein, was er wieder am 4. Mai 2016 für Kommentare schrieb, öffnet die Collagen …

Er kann auch anders. Wie einfühlsam kann sie über Norbert Hofer schreiben, um es noch einmal zu zitieren aus Für Unentschlossene eine letzte Selbstprüfung vor den Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Österreich:

„Ich habe selten eine so ergreifende und wunderbare Rede gehört! Man spürt ganz deutlich: Dies ist der Aufbruch in eine neue Zeit! Das Verfaulte, das Lebensvergiftende und Menschenfeindliche wird von den Wänden gerissen – und das blühende neue Leben, das Licht der Freiheit und der Aufbruch zur Zeitenwende erscheinen wie eine verheißungsvolle göttliche Morgendämmerung am Horizont! Lasst euch mitreißen von dieser Begeisterung und helft mit eurer Stimme für … mit, diese neue Zeit für uns, für Österreich zu gestalten!“

Für Norbert Hofer stimmt wer

Wie gut kann Norbert Hofer verstanden werden, noch nie ein Wort dagegen gesprochen zu haben, noch nie seine Werber und Werberinnen, seine Wähler und Wählerinnen ermahnt zu haben: So nicht! Wie gut kann Norbert Hofer verstanden werden, den Menschen, die sich mit ihm identifizieren, die so viel Nächstenliebe gegen ihn hegen und herzwarme Gefühle für ihn erstehen lassen, je nicht zu sagen: „Von Menschen, die da sind und bereit, Menschen zu steinigen, will ich, Norbert Hofer, nicht gewählt werden.“

„Schutzherr“ will er sein. Das ist er bereits. Das wird er bleiben – für die FPÖ unzensuriert und deren Schreibstafflerinnen und für Südtirol, das für ihn ein „ganz, ganz wichtiger Punkt“ in „Regierungsverhandlungen“ sein wird, wenn „wir in Regierungsverantwortung“ …

NS Wenn Sie sich mit diesem Norbert-Hofer-Werbenden und Norbert-Hofer-Wählenden nicht identifizieren können und nun nicht wissen, was Sie am 22. Mai 2016 machen könnten. Es gibt Alternativen, wie Sie nachlesen können: Bumswillige entscheiden sich für die Naßzelle, und nicht für die Wahlzelle …

Hofer - Salto mit Flagge

 

Linksunten hilft Rechtsunten

Eingangs muß klar zum Ausdruck gebracht werden die vollkommene Abscheu vor diesem Mittel, zu dem gerade ein Mensch mit dem Pseudonym „Nie wieder“ greift, der doch einmal gefragt werden sollte, welches der zwei Wörter er nicht versteht, genauer, für sich selbst nicht hören will. Es ist zu befürchten, dieser Mensch hört für sich selbst nur das „Wieder“, aber nicht das untrennbar dazugehörige „Nie“.

Und Abscheu heißt auch: Ablehnung.

Es ist abzulehnen, von Menschen, die Mitglied einer Partei sind, Privatadressen, E-Mail-Adressen, Telefon-Nummern, Geburtsdaten derart breit öffentlich zu machen, wie es eben auf der Website am 1. Mai 2016 und nicht zum ersten Mal gemacht wurde, von einem Menschen mit dem Pseudonym „Nie wieder“.

Und es ist ärgerlich.

Es ist ärgerlich, weil eine derartige Veröffentlichung nutzlos ist und leider nur zum größten Gewinn für solche Parteien, wie es die AfD in Deutschland, wie es die Kornblumenpartei in Österreich ist.

Die Kornblumenpartei aus Österreich wird nicht von ungefähr erwähnt, sondern deshalb, weil es deren Website sofort dankbar aufnimmt, als hätte sie die Liste direkt von Gott als Geschenk zu ihrem Heile empfangen, um den Faschismus anderen vorwerfen zu können. Und es wird, noch ist Wahlkampf in Österreich, auch Wahlkampf damit betrieben, ihr Kornblumenträgerkandidat unterstützt, der ganz genau weiß, wer Antifaschist und wer Faschistin ist, und diesem seiner Verkündigung folgt die Website der Kornblumenpartei recht ergeben.

Es ist ärgerlich, weil es die Wähler nicht abhalten wird, solche Parteien zu wählen. Und schließlich kommt es allein auf die Wählerinnen an. Und nicht auf die zweitausend Menschen, deren persönliche Daten am 1. Mai 2016 veröffentlicht wurden, weil sie am Parteitag der Afd in Stuttgart teilnahmen. Es mag Linksunten vielleicht freuen, auch in Österreich zum Thema geworden zu sein durch diese Veröffentlichung. Aber wenn in dieser Gruppe nur für eine Sekunde nachgedacht worden wäre, hätten sie vielleicht selbst davon Abstand genommen. Linksunten braucht sich auch nicht zu freuen, denn in Wahrheit ist nicht Linksunten in Österreich zum Thema geworden, sondern durch deren unfreiwillige Hilfe sind alle Menschen in Österreich, die nicht auf der Seite der Kornblumenpartei stehen, denunziert als „Linksfaschisten“, wie es permanent passiert, diesmal eben durch die Hilfe ohne Not von Linksunten, von „Nie wieder“.

Es ist auch ärgerlich, weil es ohnehin viel zu viel unfreiwillige Hilfe für derartige Parteien gibt, gerade in Österreich, in diesem Land, in dem viel zu viele Menschen größte Befriedigung darin finden, sich durch ihre Stimmvergabe selbst massiv zu schädigen und zu beschädigen, nach der ihnen traditionell einzig bekannten Gleichung: Wahlen sind gleich Eigenschädigungen.

Und es ist erschreckend.

Es ist erschreckend, wenn die Postings zur veröffentlichten Liste gelesen werden. Wie Zwillinge. Als müßte immer wieder nachgesehen, versichert werden, auf welcher Website gerade derartige Postings gelesen werden, ist es die unzensurierte Website der Kornblumenpartei, ist es die unabhängige Website der Linksunten … Zwillinge der brutalsten Gewaltphantasien, Zwillinge der Tippfehler, Zwillinge der Rechtschreibfehler und so weiter und so fort. Wie den Postings auch entnommen werden kann, auch Zwillinge der Ungenauigkeit. Denn. In der Liste scheinen die obersten Anführerinnen und Anführer mit ihren persönlichen Daten zu fehlen … Von einer Obersten allerdings wird in einem Posting ihre Privatadresse nachgeliefert … Erschreckend auch, wie Menschen bereits darauf stolz sein wollen, zu denunzieren, das zelebrieren, als wäre es ihre Entjungferung …

Aber das kommt wohl nicht von ungefähr. Es muß nicht wiederholt werden, was schon einmal geschrieben wurde, aber es muß immer wieder darauf verwiesen werden: Die Straße nicht dem Kommunismus überlassen und in die Parlamente nicht seinen Zwilling wählen …

Nie wieder.

Diesem Zwilling ist ein lautes und entschiedenes Nie wieder! entgegenzurufen, und das von einem Chor der größtmöglichen Mehrheit der Menschen in Österreich, in Deutschland, in …

Aber dieses Nie wieder! scheint gegen einen Zwilling, der in Österreich die freundliche Maske der Kornblumenpartei und in Deutschland das Gesicht der AfD trägt, mehr und mehr zu verstummen und zum Kreuz Wieder auf den Wahlzetteln vor allem in Österreich zu werden.

Linksunten hilft Rechtsunten

NS Es will nicht bewertet werden, ob es etwas mit Moral zu tun hat, auf die sich die Kornblumenparteiwebsite recht (wie auch im konkreten Fall) gerne bezieht, eines ist es aber gewiß: unhöflich. Es ist unhöflich, wie es burschenschaftliche Freunde des von Beginn an umstritten gewesenen Präsidenten getan haben, eine Adresse mit der Aufforderung zu veröffentlichen, einen Besuch wegen „Danksagungen“ abzustatten, wie hier nachgelesen werden kann, ohne nachzufragen, ob das überhaupt gewünscht ist …