Die Gesinnung ist entsichert.

„ich bin eher dafür euch links li kes geschmeiss irgendwo zu internieren[.] „

„Dornbirn-Mörder meint, er gehört freigelassen…freier Eintritt in die Gaskammer!!!“

„also wenn der wunsch nach herstellung der Ordnung in unserem land impliziert dass ich ein nazi bin dann nehm ich das gerne an.“

„[S]ollten wir noch einen Schritt weitergehen und sie auch nach diesen Gesetzen bestrafen. D.h. keine Gnade, kein humaner Strafvollzug. Zum Henker mit ihnen.“

Die Hatz gegen Asylwerber und Asylwerberinnen, die totale Verunglimpfung des Asylrechts, kurz gesagt, wie bereits ausgeführt, mit einem messerstechenden Inländer muß gesinnungsgemäß weiter und weiter getrieben,

„Der illegale Einwanderer hat allen Ernstes seinen Pflichtverteidiger angewiesen, eine Haftbeschwerde am Oberlandesgericht Innsbruck gegen seine Untersuchungshaft einzulegen. Für die Kosten des Verfahrenshelfers (und des gesamten Verfahrens) muss natürlich der Steuerzahler aufkommen. Damit ergibt sich eine doppelte Verhöhnung des Opfers, seiner Angehörigen und der österreichischen Bürger, die immer mehr zu Ausgelieferten einer ausländischen Tätergruppe werden, die eine verfehlte Einwanderungspolitik nach Österreich gebracht hat.“

ausgedehnt werden, auch gegen Einwanderinnen, also gegen alle. Wie es, wer sonst als die gesinnungsgeeichte Vorhut der identitären Regierungspartei, am 15. Februar 2019 die Website der Regierungspartnerin der schwarzen Regierungspartei in einem Kommentar macht, in ihrer gesinnungsgemäß bestechenden Logik: Wenn ein Mensch illegal in ein Land kommt, dann kann die Einwanderungspolitik doch nur eine verfehlte … Daß darüber hinaus dieser Kommentar wie überhaupt die Kommentare auf dieser Website der Wahrheit verpflichtet sind, hat diese Website erst vor kurzem unmißverständllich wieder einmal bekundet, ihren Eid auf die Wahrheit erneuert, als sie schrieb, der Vatikan habe die ungarische Regierung und also Orbán gelobt …

Und darüber hinaus, was dieser Kommentar auch unmißverständlich zum Ausdruck bringt. Wieder einmal. Die Geringschätzung der Rechtsstaatlichkeit. Den heißen Wunsch nach einer gesinnungsgemäßen Rechtsstaatlichkeit. Hierbei ist nicht wirklich auszumachen, folgt diese Website ihrer Regierungspartei und dabei besonders dem Innenminister oder folgt die Regierungspartei und dabei besonders der Innenminister der Website … es wird wohl so sein, daß sie einander folgen.

Solch ein Kommentar kann, wie stets auf dieser Website, nur die edelsten Kommentare gebären. Während sich die Verantwortlichen dieser Website auf die Einwanderinnen konzentrieren, ihr Innenminister seine ganze Konzentration für Sicherungshaft und Verfassungsänderung aufwendet, konzentriert sich die Schreibstaffel dieser Website bereits darauf, wer auch in Sicherungshaft zu nehmen wäre, und ihr fallen viele, viele Inländerinnen und auch ein, wo die zu internieren

Zu diesen Kommentaren der Schreibstaffel, die hier zitiert werden, ist anzumerken. Achten Sie nicht darauf, wer solche Kommentare schreibt, beachten Sie vor allem, wie viele es sind, die solche Kommentare positiv bewerten. Immer und immer wieder, auf dieser Website der identitären Regierungspartei. Auch in den Kommentaren der Schreibstaffel die Geringschätzung der Rechtsstaatlichkeit. Der heiße Wunsch nach einer gesinnungsgemäßen Rechtsstaatlichkeit …

Mögen Sie die Kommentare von einzelnen noch so schlimm, abstoßend finden, der tatsächliche Abgrund offenbart sich erst durch den stets recht hohen Zuspruch, den solche Kommentare erfahren. Und auch bei diesen Kommentaren mit dem breiten Zuspruch wird die wahrscheinlichste Antwort auf die Frage, wer wem folgt, sein, sie folgen einander, die Verantwortlichen der Website, die Regierungspartei, insbesondere der Innenminister und die Schreibstaffel …

Nur eine Person aus dieser Schreibstaffel soll doch namentlich hervorgehoben werden. Weil. zungl888 geht auf Bälle, also auf einen Ball, in der Hofburg, wie von zungl888 am 25. Jänner 2019 erfahren werden durfte, wo alle recht gesinnungsgemäß miteinander tanzen, auch mit ihrem ersten Eintänzer …

Von dieser Erhabenheit, von dieser Kultur, von dieser Tradition, von diesen ballhofburgischen Prunkeinlagen offenbar noch ganz erfüllt, bekennt zungl888 am 16. Februar 2019 feierlich, er nehme das, um der „Herstellung der Ordnung in unserem Land, gerne an, „dass ich ein nazi bin“ …

„Die größte Chuzpe: der Bruder des Mörders tauchte ja am nächsten Amtstag in der Behörde auf, um seinem eigenen Antrag auf Geldleistungen Nachdruck zu verleihen! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – der Bruder sticht den Amtsleiter/Sachbearbeiter wegen Nichtzuerteilung der Mindestsicherung ab, danach tanzt eiskalt der andere Bruder […]Außerdem setzt er damit ein klares Zeichen – es ist besser für Euch, wenn ihr spurt. Dieser Vorgang ist so unfassbar, dass man es nicht glauben mag; damit hat er sein ‚Menschsein‘ aus meiner Sicht verwirkt und gehört auf den nächsten Laternenpfahl.

„man sollte den guten mann entlassen und zur naechsten laterne begleiten wo sein entlassungsgeschenk auf ihn wartet.“

„Frechheit siegt, denkt sich wohl dieser Mörder! Solchen Mördern, die einwandfrei als solche verurteilt wurden, dürfte gar kein von einem Verfahrenshelfer bestellter Anwalt zustehen, sondern ein Schnellgericht müßte, OHNE irgendwelche Umschweife, SOFORT beschließen, diese Kreaturen außer Landes zu bringen, am besten in den hohen Norden Sibiriens! Es müßte auch ernsthaft überlegt werden, mit Rußland ein derartiges Abkommen anzustreben…!“

In Österreich zum Messerstecher sozialisiert

Mit einem messerstechenden Österreicher, kurz gesagt, die Hatz gegen Asylwerber und Asylwerberinnen, die generelle Verunglimpfung des Asylrechts.

So kann es tatsächlich kurz zusammengefaßt werden.

Denn.

Wer machte diesen österreichischen Messerstecher zu einem Asylwerber?

Der österreichische Staat.

Der Messerstecher wurde in Österreich geboren. Der Österreicher, der einen Mann mit einem Messer tötete, wuchs in Österreich auf. Der Messerstecher wurde in Österreich, kurz gesagt: sozialisiert.

Er wurde vom österreichischen Staat aus Österreich ausgewiesen. Der österreichische Staat wies ihn aus Österreich aus; zu diesem Zeitpunkt war er bereits 25 Jahre alt.

Fünfundzwanzig Jahre österreichische Sozialisation, und das Ergebnis — —

Der österreichische Staat mißachtete seine eigenen Gesetze, legt seine Gesetze ganz nach Belieben aus. Es müssen hier nicht besonders ausführlich diese besprochen. Die gesetzlichen Stichworte genügen: „Aufenthaltsverfestigung“, „Ausweisungsschutz der zweiten Generation“ —

Mit jedem Tag fällt Österreich zurück, weiter und weiter zurück, um Jahre, um Jahrzehnte, um Jahrhunderte, auch in dieser Frage, wer Ausländerin, wer Inländer, Jahrhunderte zurück, vor die Zeit, als es so einfach, aber klug gesetzlich geregelt war, und das Bittere dabei, es fällt nicht allein die schwarzidentitäre Regierung zurück, auch wenn sie dabei der Traktorantriebskolben für das Kurzgedachte …

So bleibt ihm, um in das Land zurückzukehren, nach Österreich, in dem er geboren wurde, in dem er aufwuchs, in dem er sozialisiert wurde, nichts anderes, als einen Antrag auf Asyl zu stellen.

Und zur gesamtösterreichischen Befriedigung und zur gesamtösterreichischen Erleichterung kann nun gegeifert werden, ein Asylwerber habe einen Mord begangen, geschrien und geschrieben werden, unfaßbar, wie konnte das nur geschehen, hätte der Mord nicht verhindert werden können, hätte der Asylwerber nicht längst schon aus Österreich deportiert gehört.

Das ist nun die gesamtösterreichische Debatte, die gesamtösterreichische mediale Verarbeitung und Aufbereitung der Tötung eines Menschen in Österreich. Kurz wiederholt: die generelle Verunglimpfung des Asylrechts, die Hatz gegen Asylwerberinnen und Asylwerber.

Dabei, kurz noch einmal zusammengefaßt, ist der Messerstecher von Österreich einer, der in Österreich geboren wurde, der in Österreich aufwuchs, in Österreich sozialisiert wurde, der vom österreichischen Staat nach Gesetzesauslegungslaune aus Österreich vertrieben und zum Asylantragssteller gemacht wurde.

In so einem Land, also in Österreich, ist es dann nicht verwunderlich, daß sich ein Innenminister (und das Schlimme daran, ein Innenminister von einer nicht schwarzidentitären Regierung würde sich kaum anders verhalten), daß der zurzeitige Innenminister sich noch einmal besonders hervortun muß mit seinem gesinnungsgemäßen Wollen einer „Sicherungshaft für gefährliche Asylwerber“ …

Und wer gefährlich ist, aber nicht gegen Gesetze verstoßen hat, aber dennoch eingesperrt werden soll, das obliegt dann der Beurteilungslaune der Gesetzesvollstreckungsorgane in diesem Staat Österreich …

Was für eine rechte Gelegenheit auch für den zurzeitigen Innenminister, gleich wieder einmal seine gesinnungsgemäße Vorstellung einbringen zu können, das Recht habe der Gesinnung zu folgen, indem er seinen gesinnungsgemäßen Willen zur „Verfassungsänderung“ verkündet. Das Recht nach der eigenen Gesinnung verkommen zu lassen, das geht, das weiß der belesene Innenminister aus der Geschichte, nur durch Änderung der Verfassung, nur dadurch, die Verfassung durch die eigene Gesinnung zu ersetzen, die Verfassung zur eigenen Gesinnung verkommen zu lassen.

Wie gut, nicht mehr in diesem Land, also in Österreich, zu leben. Denn. Solche Gedanken, in welcher Form auch immer geäußert, könnten schon ausreichen, wenn der Innenminister sich mit seinem gesinnungsgemäßen Willen durchsetzt und es gibt kaum noch Zweifel daran, daß er sich in einem derart hergerichteten und derart zugerichteten Österreich nicht durchsetzt, die Konzentration auf Gefährlichkeit ausgerichtet ist, als gefährlich belaunt und …

Wie gut, obgleich mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft ausgestattet, nicht mehr in diesem Land, also in Österreich, zu leben. Denn. Die Gesinnung ist entsichert. Es gibt kein Halten mehr beim gesinnungsgetriebenen Drehen an der Gesetzesschraube, kein Halten mehr, die Verfassung gänzlich zur Schollengesinnung verkommen zu lassen.

Wie gut auch, nicht in Österreich geboren worden zu sein, nicht in Österreich aufgewachsen zu sein, nicht in Österreich sozialisiert worden zu sein, sondern erst als gereifter, gefestigter und erwachsener Mensch nach Österreich gekommen zu sein, für ein paar Jahrzehnte in Österreich geblieben zu sein und in einem Anfall von Geistesschwäche, wie nun eingestanden werden muß, die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen zu haben.

Von der Fotokunst und einem Verehrer

Unrecht wird ihm doch getan, diesem Musikanten, A G, und wie falsch wird er, A G, doch verstanden.

Aber jedes Unrecht erwächst aus dem Falschverstehen.

Ein Hakenkreuz soll er sein, ein Hakenkreuz soll er spielen für ein Foto auf seiner Plattenhülle aus dem Jahr 2011. Dabei ist es, eine Verbeugung. Eine Verbeugung vor einem Fotografen, weil er offensichtlich ein Verehrer der … und wie kann das besser bezeugt werden, als durch eine Nachstellung, und er stellte nach, was Daniel Josefsohn im Jahr 2009 fotografierte.

Wie recht zart er dabei vorgegangen ist, kein protziges Rot umrundet seine Verbeugung, bekundet seine Verehrung, nur ein schmaler roter Streifen um seine recht tiefe Verbeugung läßt die recht Zartesten seiner Bewunderer und Bewunderinnen fühlen, da ist einer, der die Fahne der Verehrung trägt, eins mit …

Und sein Wille trotz des Unrechts, das ihm widerfährt, ungebrochen, dieses harte Stehen zu seiner reichen Musik, diese hineinzutragen in die ersten Häuser der Musikkunst, wo diese, wie nur ein Tonsetzer von solch einer rechten Gnade selber lange bitter alleine nur weiß, rechtmäßig hingehört, etwa in den Musikverein, wo Ohren ihm schon keine tauben Ohren mehr waren, wie etwa im Konzerthaus … aber er ist auch ein rechter Pädagoge, der weiß, manchmal muß zur Pädagogik der Klage gegriffen werden, um Ohren zu öffnen …

Und was für ein recht großer Verehrer er ist, beweist er doch gerade dadurch, daß er verschweigt, was und wen er verehrt, vor wem er sich recht tief verbeugt. Es ist wohl die Scham, die ihm dieses Bekenntnis verwehrt, die Scham, die alle auszeichnet, die so das reich zu lieben vermögen, was ihnen teuer, Boden ihrer Identität ist.

Es kann ihm gar nicht genug gedankt werden, eine rechte Gelegenheit bekommen zu haben, an seine Fotokunst zu erinnern.

Der Vatikan sitzt in Spanien und spricht spanisch

„Für diese vorausschauende Politik erhält die ungarische Regierung sogar Lob vom Vatikan. So schreibt InfoVaticana: ‚Die politischen Führer der liberalen Demokratien lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. In diejenigen, die beim Regieren immer an die nächsten Wahlen denken, und an diejenigen, die hingegen an das Allgemeinwohl ihres Landes und ihres Volkes denken. Zu dieser zweiten Gruppe gehört zweifellos der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban.'“

„Für diese vorausschauende Politik erhält die ungarische Regierung sogar Lob vom Vatikan.“ Schreibt die FPÖ unzensuriert in ihrem Kommentar vom 12. Februar 2019.

„So schreibt InfoVaticana:“

Wenn Sie bis jetzt nicht wußten, was Wahrheit ist. Nun wissen Sie es. Dank der FPÖ unzensuriert. Nicht nur die Wahrheit, sondern die reine Wahrheit, die reinste Wahrheit, die je auf Erden von Menschen gesprochen ward.

„Lob von InfoVaticana erhält die ungarische Regierung“, also „Lob vom Vatikan“ … Vom (wie FPÖ unzensuriert wahrheitsgemäß verkündet) Vatikan also, der in Spanien seinen Sitz hat, vom Vatikan, der spanisch spricht.

Sollten Sie eine Italienreise gebucht haben, mit einem Besuch von Rom, weil Sie unbedingt einmal den Vatikan sehen möchten, stornieren Sie rasch ihre Romreise, buchen Sie sofort eine Spanienreise, wenn Sie den Vatikan besichtigen wollen. In Italien, in Rom gibt es keinen Vatikan.

Ja, aber wohin in Spanien? Wo in Spanien ist der Vatikan?

Mit diesen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an FPÖ unzensuriert zu wenden. Das kann Ihnen, kurz gesagt, die FPÖ unzensuriert so kompetent wie wahrheitsgemäß auskundschaften …

Und sollten Sie bereits ein deutsch-italienisches Wörterbuch gekauft haben, schmeißen Sie es gleich weg, oder schenken Sie es einem Menschen, der nach Italien fahren will, ohne aber den Vatikan besuchen zu wollen. Sie hingegen wollen ja den Vatikan besuchen, und dafür brauchen Sie ein deutsch-spanisches Wörterbuch, vorausgesetzt, Sie wollen auch etwas verstehen, was im Vatikan spanisch …

Sollten Sie sich aber selbst im Vatikan telefonisch erkundigen wollen, weil Sie sich aus welchen Gründen auch immer nicht an diese Wahrheitsgesinnungsgemeinschaft wenden wollen, wo denn nun der Vatikan in Spanien seinen Sitz mit seiner prachtvollen Pauluskuppel habe, ärgern Sie sich nicht, wenn sich keine Verbindung herstellen läßt, dann haben Sie einfach wie kurz gesagt die italienische Vorwahl statt der … für den Vatikan aber haben Sie die spanische 34 …

„Brechen Sie mit den Rechtsextremisten“

„Sehr geehrte Damen und Herren,

vor wenigen Tagen erschien ein Interview. Darin forderte ich, dass der Verfassungsschutz beobachten solle. Aufgrund dieser Äußerung habe ich etliche wütende Reaktionen von Sympathisanten erhalten.

Ich weiß nicht, ob Sie diese Wut teilen. Vielleicht sind Sie selbst besorgt darüber, wie stark und wie offen der Rechtsextremismus inzwischen auftritt. Aber: Ich sehe nichts von dieser Sorge. Ich lese nicht, dass Sie sich gegen Ihre rechtsextremen Parteifreunde auflehnen. Ich höre nicht, dass Sie sie ächten, dass Sie ihnen die Tür weisen, dass Sie ihnen sagen: Mit Euch wollen wir nichts zu tun haben!

Rechtsextrem sind nicht nur die Antisemiten, die Holocaust-Leugner und die Skinhead-Kameradschaften. Rechtsextrem sind, die sich über Menschen anderer Herkunft erheben. Die eine kulturelle Überlegenheit gegenüber fremden Völkern behaupten. Die von einem Herrenmenschentum ausgehen, das es rechtfertigt, Muslimen oder Migranten nur mindere Rechte zuzugestehen und ihnen die Fähigkeit zur Integration abzusprechen. Alles das verstößt gegen das Grundgesetz. Es verstößt gegen die Menschenwürde und die Religionsfreiheit.

Rechtsextreme sind Verfassungsfeinde. Sie akzeptieren Grundrechte nicht und sie verabsolutieren ihre Vorstellung Sein. So sehr, dass sie den demokratisch gewählten Vertretern unseres Staates Verrat am Volk vorwerfen. Mit infamer und zügelloser Rhetorik untergraben sie das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie.

Vor kurzem wurde das Gutachten des Verfassungsschutzes bekannt – es ist der Anlass für mein Schreiben. Lesen Sie es, es ist erschütternd! Lesen Sie die Auszüge aus Reden, Stellungnahmen und Büchern Ihrer rechtsextremen Parteifreunde! Lesen Sie von dem Gift, das die Wortführer des ‚Flügels‘ verbreiten, lesen Sie, wie Tausende dies auf den Treffen bejubeln, lesen Sie, wie der Krebs des Rechtsextremismus sich ausgebreitet hat!

Seit 1945 haben alle gesellschaftlichen Kräfte stets ein Tabu respektiert: Rechtsextremismus ist zu ächten; ist die große Organisation, die dieses Tabu bricht; gibt diesen Leuten ein Forum, Sie meine Damen und Herren, geben diesen Leuten ein Forum; bis hinein. Das ist eine Schande!

Ich habe im Interview hervorgehoben, dass die meisten Mitglieder nicht rechtsextrem sind. An diese Mitglieder schreibe ich hier: Warum lassen Sie es zu, dass die Rechtsextremen bei Ihnen eine Heimstatt? Dass sie ihre Ungeheuerlichkeiten offen sagen können? Dass sie besudeln?

Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig.

Der richtige Weg wäre es, zu verlassen. Aber kommen Sie nicht. Wir nehmen Sie nicht, denn Sie haben sich mitschuldig gemacht.

Aber Sie wissen natürlich, dass Ihre politischen Ziele schwer geschädigt werden, weil Sie den Rechtsextremismus tolerieren. Wenn Ihnen Ihre Anliegen wichtig sind, müssen Sie damit ein Ende machen!

Daraus ist jetzt das Schweigen aus Feigheit geworden. Brechen Sie Ihr Schweigen! Brechen Sie mit den Rechtsextremisten! Grenzen Sie sie aus und fordern Sie sie auf, zu verlassen.

Aber Sie können die Rechtsextremen öffentlich bloßstellen. Publizieren Sie eine Liste mit den Namen aller Rechtsextremisten und ächten Sie sie. Fordern Sie sie wieder und wieder auf. Es wird eine lange Liste sein müssen. Wenn ich Ihnen für den Anfang ein paar Namen vorschlagen darf.

Wenn Sie schon nicht verlassen wollen: Machen Sie Ordnung im eigenen Haus, indem Sie zumindest sagen, wo es stinkt. Manchmal ist Selbsterkenntnis ja der erste Schritt zur Besserung.“

Sie werden sich jetzt fragen, wo und von wem ist die Brief geschrieben worden, an welche Mitglieder von welcher Partei ist dieser Brief geschrieben worden. Kurz gesagt: nicht in Österreich und von keinem Parteiobmann in Österreich wurde dieser Brief geschrieben.

Aber es ist ein Brief, der als Vorlage dienen kann für einen in Österreich zu schreibenden Brief.

Wer soll in Österreich an wen diesen Brief schreiben?

Damit beginnen bereits, ehe der Brief geschrieben werden kann, in Österreich die Schwierigkeiten, das Komplizierte. Wie einfach hingegen hat es der Briefschreiber in seinem Land. Er weiß, an wen er seinen Brief zu adressieren hat, er weiß die Partei.

In Österreich hingegen. Soll den Brief ein Parteiobmann an die Mitglieder seiner mitregierenden Partei schreiben? Ist es in Österreich nicht an der konkreten Situation und zurzeitigen Wirklichkeit gänzlich vorbei, in so einem Brief nur von einer Partei zu sprechen? Nur „Parteiausschlussverfahren“ und nur „Parteiaustritte“ zum wesentlichen Inhalt des Briefes zu machen?

Müßte in Österreich so ein Brief mit konkretisiertem Inhalt zur österreichischen Situation und zurzeitigen Wirklichkeit nicht ein Brief sein, der an eine, kurz gesagt, regierende Partei und nicht an die Mitglieder einer mitregierenden Partei zu richten ist?

In so einem Brief in Österreich kann es nur mehr um einen Regierungsaustritt gehen. Damit ist aber wenigstens eine Frage geklärt. Der regierende Parteiobmann in Österreich ist dafür nicht der geeignete Briefschreiber, weil ihm dazu u.v.a.m. auch die „Selbsterkenntnis“ fehlt.

Wer könnte also in Österreich solch einen Brief als Vorlage für sein Schreiben … manche werden vielleicht meinen, das könnte doch …, nein, das ist ein Mann, von dem viele meinen, er erbringe die ganze Woche über Leistungen, als wäre ein jeder Tag ein Montag … Montag, ein Tag, von dem bekannt ist, das ist nicht gerade der Arbeitstag, an dem Qualität …

Es bleiben also zu viele Fragen offen, um einen solchen Brief in Österreich je abzuschicken. Und darüber hinaus widerspräche ein solcher Brief der österreichischen Kultur zur Vorsicht, es sich ja nur nicht mit den Falschen zu verscherzen, es könnten ja die Rechten sein für das eigene Wohlergehen, sie könnten es ja einem belohnen, solch einen Brief nicht zu schreiben, sie könnten es ja einer belohnen, zu schweigen. Von dem „Brechen“ will gar nicht gesprochen werden. Mit jemandem „zu brechen“ hieße in diesem Zusammenhang in Österreich ja, mit sich selber „zu brechen“. Und außerdem: das „Brechen“ hat so etwas Extrovertiertes an sich, und das Extrovertierte ist nicht österreichische Lebensart, sondern mehr das Brechen im Stillen nicht mit jemandem, sondern den Stab über und dann das Rückgrat …

Da ist es doch allemal rechter, nicht so einen Brief zu schreiben, sondern eine Antwort zu geben. Und diese österreichische Antwort auf diesen Brief wurde bereits gegeben:

„In einem Brandbrief fordert er nämlich den Ausschluss von sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen, weil sie seiner Vorstellung von Meinungsfreiheit nicht entsprechen. Als Unterstützung zieht er ausgerechnet den in letzter Zeit so oft danebengegriffenen Verfassungsschutz heran.“

„Rechtsextreme“ sind also, kann in dieser Antwort gelesen werden, „sogenannte“ … Und was kann es für einen rechteren Beweis denn dafür noch geben, daß der „Verfassungsschutz in letzter Zeit so oft danebengegriffen“, als die Verlinkung zu einem eigenen Kommentar …

Sie werden jetzt endlich wissen wollen, wer diesen Brief wo und an wen geschrieben hat. Nun, das erfahren Sie, wenn Sie die Collage öffnen. In dieser ist der ungekürzte Brief, der eine Vorlage sein könnte für einen Brief in Österreich, und zugleich die ungekürzte Antwort auf diesen Brief aus Österreich, der die zurzeitige österreichische Situation und zurzeitige Wirklichkeit so einfach wie kurz wiedergibt.

NS Die im ungekürzten Brief genannten Namen von Funktionären und Mandatarinnen haben in diesem regierenden Gesinnungsumfeld in Österreich den rechtbesten Ruf …

Und so mancher aus diesem Gesinnungsumfeld in Österreich liefert zwar keine Briefvorlage, dafür aber Körperverrenkungsvorlagen und dazu recht passende Begleitberggipfeljodeleien für gar so ehrliche Männer in dem Land, in dem dieser Brief geschrieben wurde, für Männer, die so ehrlich sind, daß in diesem Land kein Mensch auf die Idee käme, mit diesen regieren zu wollen, weil sie so, ach so ehrlich sind …

NNS Im Brief wird u.a. auch davon geschrieben, daß „rechtsextrem nicht nur die Antisemiten, sondern auch die Holocaust-Leugner“ seien … Wie wahr doch die Antwortgeberin aus Österreich schreibt, wenn sie von „sogenannten ‚Rechtsextremen‘ in den eigenen Reihen“ … ist nicht sie selbst der rechtbeste Beweis in ihrer Bemühung um den Antisemitismus?

Und nicht nur sie selbst, sondern auch ihr regierender Obmann, der gerade an diesem Mittwoch im Februar 19 ausrückt, in den Kursalon, um den Antisemitismus bemüht wie kaum ein zweiter?

Und, ach, der Holocaust … Wie recht bemüht auch hier von dieser Gesinnungsseite der Antwortgeberin, den Holocaust ins rechte Licht zu rücken …

Das Nie Wieder! Oh, na, nie wieder! Wieder und wieder auf dieser Gesinnungsseite unmißverständlich in Kommentaren zum rechthöchsten Bekenntnis niedergeschrieben …

Und wie ernsthaft bemüht diese regierende Seite in Österreich darum ist, davon geben sie wieder und wieder Zeugnis am wichtigsten Prunkplatz in Österreich

Auf diesem Prunkplatz in Österreich wird ihr die Deutung der Geschichte zu recht höchsten Sendungsaufrag, um der, ach, nur der Ehre Lohnes willen …

Ihren Herren gibt’s die identitäre Regierungspartei im Schlaf

Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei) habe, ist zu lesen, „eine Debatte um den Spitzensteuersatz losgetreten“, Fuchs wolle, wird am 11. Februar 2019 berichtet, „den 55-prozentigen Spitzensteuersatz für Einkommensmillionäre 2020 auslaufen lassen“.

Das heißt. Menschen mit einem Einkommen ab einer Million Euro im Jahr sollen, so der Plan von Hubert Fuchs und seiner identitären Regierungspartei zum Wohle ihrer Herren, ebenfalls nur mehr mit einem Spitzensteuersatz von fünfzig Prozent belegt werden. Auch fünfzig Prozent werden ihre Herren noch als Qual empfinden …

Das heißt. Wenn Sie zu jenen gehören sollten, und das sind nicht gar viele in Österreich, die im Jahr, um es mit Optimismus anzugehen, neunzig Tausend Euro, das wären monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, verdienen, dann dürfen Sie sich nach der identitären Großzügigkeit gegen ihre Herren als Millionär fühlen, nicht weil Sie eine Million und mehr im Jahr an Einkommen haben, sondern weil Sie nach der identitären vorgesehenen Gabe an ihre Herren als Millionärin besteuert werden würden, also weiter mit einem Steuersatz von fünfzig Prozent.

Während Sie also weiterhin fünfzig Prozent Steuerleistung zu erbringen haben, vorausgesetzt Sie gehören zu den Wenigen in Österreich die ein so hohes Einkommen haben, sollen, so will die identitäre Regierungspartei für ihre Herren sorgen, es ihren Herren (ein paar wenige von ihren Herren werden wohl auch Frauen sein), das Leben noch leichter machen, ihre Herren für ihr noch weit, weit höheres Einkommen fünf Prozent weniger, also auch nur mehr fünfzig Prozent Steuerleistung erbringen.

Das heißt. Ein Mensch mit einer Million im Jahr, das sind monatlich rund einundsiebzigtausend Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung, wird nach identitärem Regierungsparteiwillen mit dem gleich hohen Steuersatz bedacht wie ein Mensch mit monatlich rund sechstausendfünfhundert Euro …

Ein Mensch also, der rund elfmal mehr im Monat an Einkommen als Sie zur Verfügung hat, soll nach der von der identitären Regierungspartei stets recht beschworenen Gerechtigkeit nicht einmal 0,001 % mehr an Steuern …

Oh, da gehe es wieder einmal gegen die Millionäre, gegen die wenigen Millionärinnen in Österreich …

Nein. Es wäre dazu zu schweigen. Jedoch die zweite Aussage in einem, wie es so schön heißt, Atemzug mit dieser nimmt jedem Menschen die Luft zu …

Diese zweite Aussage von Hubert Fuchs (identitäre Regierungspartei, umgangssprachlich FPÖ genannt):

„Und die medial kolportierte Senkung der unteren drei Lohnsteuertarife von 25, 35 und 42 auf 20, 30 und 40 Prozent tat er als ‚Zahlen aus dem ÖVP-Wahlprogramm‘ ab.“

Wenn Sie ein Einkommen haben, das unter diese drei Lohnsteuertarife fällt, wissen Sie, Sie zählen für Hubert Fuchs und seine identitäre Regierungspartei nicht zu ihren Herren, für Sie hat die umgangssprachlich nach wie vor als FPÖ bezeichnete Regierungspartei nichts übrig, Ihnen will die FPÖ das Leben nicht durch eine Steuersenkung so leicht und bequem machen, ja, nur im Kampfe stählt sich der Charakter – ist das nicht eine Gesinnungsparole dieser Partei?

Sie scheinen für die FPÖ mehr als genug zu haben, das wäre dann doch ungerecht, Ihnen Ihre Steuer um fünf Prozent zu senken, da Sie doch mehr als genug haben, es wäre für die FPÖ schon mehr als ungerecht, müßten Sie zwei Prozent weniger Steuer aufbringen, ungerecht gegen ihre Herren. Zweiundvierzig Prozent sind es, wenn Sie, noch einmal soll der Optimismus bedient werden, sechzigtausend Euro im Jahr verdienen, das sind monatlich rund viertausendreihundert Euro bei vierzehnmaliger Auszahlung …

Ein Mensch, der im Monat also rund siebzehnmal mehr verdient, soll höchstens acht Prozent mehr Steuer, das ist identitäre Auffassung von Gerechtigkeit …

Gerechtigkeit muß, nach dem identitären regierungsparteilichen Weltbild, gerichtet werden, es ist alles zu tun, daß ihre Herren es sich richten können, so leicht richten können, wie heutzutage die Zeit auf einer Uhr auf ihre Richtigkeit hin gestellt werden kann, sozusagen eine Rolexigkeit …

Und außerdem verdienen Sie mit viertausenddreihundert Euro im Monat rund neunundzwanzigmal mehr als Sie im Monat in Österreich tatsächlich benötigten, wie Ihnen eine identitäre Ministerin recht leicht vorrechnen kann …

Es darf dabei nicht vergessen werden, die identitäre Partei regiert nicht allein, es gibt noch eine zweite Regierungspartei, in deren Reihen beratende Männer sind, wie der Preisverleihungsexperte, die die Tradition des Sozialen christlicher Prägung lebt, ihr ein Mann Ikone ist, der noch wußte, wie schmackhaft und gesund Kraut und Erdäpfeln sind, dies den Menschen wieder erfahrbar zu machen, ist, einfach wie kurz gesagt, ihr vom Herrn gesendeter Auftrag …

Kursalon Hübner

Es hat lange gedauert, einen Weg zu finden, den von Kurz besetzten Kursalon, wieder für die identitäre Regierungspartei zu erobern.

Nun wurde offenbar einer gefunden.

Mit Michael Ley sollte ihr die Zurückeroberung des Hübners gelingen, am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, soll das Hübner entsatzt wieder werden, mit einem Leib-und-Herzens-Thema der identitären Regierungspartei: mit dem Antisemitismus.

Ein Thema, das Kurz ebenfalls auf eine so …

Es muß gar schmerzvoll gewesen sein, für die identitäre Regierungspartei, ganz und nicht mehr hinzunehmen gewesen sein, daß Kurz als erster Importkutscher mit seiner Vergangenheitsimportfrächterei ihr auch noch das Hübner

NS Ob im Parlament, ob in der Hofburg, ob beim Frauenmal auf der Mölker Bastei, überall, wo Michael Ley ist, ist auch die zurzeitige identäre Regierungspartei, wo immer Ley hintritt, tritt die identitäre Regierungspartei ihm bei.

The fylfot is not a crooked cross but an austrian peg

Wie zur Zeit sich so viele wieder an das Hakenkreuz aufgeregt empörungswillig klammern, Andreas Gabalier vorwerfen, er würde als Hakenkreuz posieren.

Und das ist schon eine Weile her, also das Posieren. Eine Weile her ist es auch, daß Andreas Gabalier Gefallen daran fand, neun österreichische Hymnen sollen neu getextet werden …

Wer dafür ist, daß diese mehr als fragwürdigen Hymen neu zu texten sind, kann doch kein Hakenkreuzposierer sein.

Wenn es denn ein Haken sein soll, den er darstellt, dann ist es ein österreichischer Haken, an austrian peg

Peg, das sind auch die ersten drei Buchstaben der Abkürzung Pegida, das die Kurzfassung ist von „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ — in einer englisch-deutschen Mischform käme heraus: Haken

Hakenkreuz, dafür gibt es viele englische Übersetzungen. Eine weitere lautet: crooked cross. Lutz Bachmann von der Peg… macht es zur Zeit auch, das fällt sofort bei crooked … ein, Andreas Gabalier nach, diese seine Pose, als seine Unterstützung für Andreas Gabalier gedacht, und er ist nicht der einzige, der ihn unterstützt, bei dieser Ehrlichkeit, von der er durchdrungen ist, fällt sofort ein weiterer Unterstützer ein, dessen patriotisches Umfeld der echten Ehrlichkeit er ist, also der zurzeitige Vizekanzler in Österreich …

Und bei „patriotische Europäer“ ist doch kein Vorbeikommen etwa an einem Martin Sellner, der wohl aufgeregt wie ein Pimpf, wie früher einmal Buben genannt wurden, auf dem Akademikerball war, dem auch die FJ recht entgegenfieberte, ihre Buben wohl täglich fragten, wie oft denn noch zu schlafen sei, bis zum Akademikerball, für den sie erstmals lange Hosen …

Für Martin Sellner, der recht mehr auf Reise würde sein wollen, mit seinen Leibchen im Gepäck, aber nicht überall hinlangt, soll hier als Reiseentschädigung für ihn ein wenig gereist werden, und die Reise geht von ihm wieder zu Lutz Bachmann, der für ihn recht gerne eine Rede verlesen hätte, wäre da nicht das Hindernis der Einreise gewesen …

Und von Lutz Bachmann, diesem serienehrlichen Dritten im Bunde in der Mitte, recht fest umklammert von Vizekanzler und Klubobmann der identitären Regierungspartei, die frank und frei sich als the genuine peg in Österreich bekennt, endet nun die Reise wieder bei Andreas Gabalier, dem es doch bloß um Meinungsfreiheit geht, die zu singen er überall möchte für alle, die in schiefer Haltung mit ihm schunkeln und ihm Halt geben, bereit, für sie auch die ersten Häuser der Musik in der Stadt zu erobern, wäre da nicht ab und an doch noch das Hindernis des Eintritts, gegen das aber er mutig und gipfelsturmwindgeeicht Klage …

Es ist ein Haken, ein österreichischer Haken, und auf dem hängt längst schon eine neue Fahne, na ja, neue Fahne gerechnet nach dem Herstellungsdatum, und diese trägt nicht nur ein Martin Sellner, sondern auch weitere Kameraden und wenige Kameraderinnen des zurzeitigen Vizekanzlers durch die Straßen, wie der Ares-Mann aus Graz, so viele aber sehen immer noch nur das Hakenkreuz — Aufgeregtheit und Empörung sind nicht wirkliche Sehbehelfe …

Von der totalen Verleugnung der Wirklichkeit

„Hintergrund der Aufregung ist, dass auf dem Zeugnis muslimischer Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag nicht mehr ‚islamisch‘, sondern ‚IGGÖ‘, die Kurzbezeichnung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, steht. Das Bildungsministerium hatte diese Änderung erlassen.“

„‚Gespräche machen nur Sinn, wenn die Gegenseite auch wirklich verhandlungsbereit ist, doch genau das fehlte auf Seiten des Ministeriums beim heutigen Termin‘, erklärte die IGGÖ am Freitag in einer Aussendung. Daher sei es nun ihre Aufgabe als Interessenvertretung der Musliminnen und Muslime im Land rechtliche Schritte gegen den Erlass zu prüfen.“

Dabei könnte die IGGÖ darüber mehr als heilfroh sein. Wird ihr doch dadurch eine Größe zuerkannt, die weit, weit, sehr weit über ihre tatsächliche hinausgeht, wird ihre Größe an der wirklichen Zahl ihrer Mitglieder gemessen.

Darin trifft sich die Ignoranz des österreichischen Staates (und nicht erst seit der zurzeitigen schwarzidentitären Regierung), alle Menschen islamischen Glaubens als Mitglieder der IGGÖ zu verstehen, mit der unverfrorenen Vereinnahmung durch die IGGÖ, alle Menschen, die als Religionsbekenntnis „Islam“ angeben, als Mitglieder ihrer Organisation …

Dabei gibt es auch bei dem Glauben „Islam“ zahllose Richtungen, zahllose Organisationen des Organisierten Glaubens „Islam“, bei denen Menschen Mitglieder sein können, gleich wie beim Organisierten Glauben des „Christentums“. Deshalb wird in Zeugnissen sehr genau unterschieden und bei „Religionsbekenntnis“ nicht einfach vermerkt: „christlich“, sondern „römisch-katholisch“ und so weiter und so fort.

Das ist somit die zweite Ignoranz des österreichischen Staates, bei Menschen des Glaubens „Islam“ nicht unterscheiden zu wollen, sondern sie alle einfach wie kurz der IGGÖ zuzuschlagen. Anstatt aber dem österreichischen Staat dafür die Füße am Kreuze zu küssen, sie, die IGGÖ, zu einer allmächtigen Bedeutung aufzuplustern, die diese aufgrund ihrer Mitgliederzahl ganz und gar nicht besitzt, bekrittelt sie, die IGGÖ, das, will dagegen sogar „rechtliche Schritte“ …

Das kann nur etwas mit der Verleugnung der Wirklichkeit zu tun haben. Allerdings ist die Verleugnung der Wirklichkeit kein Wesenskern des Organisierten Glaubens „Islam“ allein, sondern der Wesenskern von allen Organisierten Glauben. Die IGGÖ hätte also gerne, daß in den Zeugnissen weiterhin „Islam“ steht, so als gäbe es nur einen „Islam“. Das ist zum einen Verleugnung der Wirklichkeit, zum anderen ein Totalitätsanspruch, der nicht mehr und im Grunde noch nie zu akzeptieren war. Dieser Zug zum Totalitären ist abzulehnen. Gerade in Österreich hat es lange gebraucht, dem Totalitären zu entsagen. Es gibt zum Glück nach wie vor eine Mehrheit in Österreich, die Parolen wie „Ein Reich, ein Volk, ein Führer“ eine klare Absage erteilen und alle, die heutzutage mit solch einer Parole sich öffentlich herauswagen, mit nassen Fetzen zurück in ihre Buden jagen. Diese nationalsozialistische Parole ist im Grunde nichts anderes als ein Kalauer von „Ein Gottesreich, ein Glaubensvolk, ein Allah“, eine durch Jahrhunderte eingetrichterte Parole, die im nationalsozialistischen Kalauer ihr barbarisches Wüten zu einem besonders grausamen Höhepunkt trieb.

Im Zusammenhang mit dieser „Aufregung“ um Zeugnisse in Österreich ist doch zu erwähnen, die Schimäre, nämlich die Schimäre, Österreich sei ein „säkularer Staat“. In einem tatsächlich säkularen Staat würde nicht nur, aber auch die Angabe „Religionsbekenntnis“ gänzlich fehlen. In einem tatsächlich säkularen Staat würde „Religion“ in einer Auflistung der Übungen, an denen Schülerinnen und Schüler verpflichtend teilzunehmen haben, nicht an erster Stelle stehen, wie in Österreich, wo „Religion“ tatsächlich an erster Stelle steht in einer Auflistung, die nicht alphabetisch geordnet ist, generell wäre in einem tatsächlich säkularen Staat „Religion“ keine „verpflichtende Übung“.

PS Die IGGÖ erklärt, „Gespräche machen nur Sinn, wenn die Gegenseite auch wirklich verhandlungsbereit ist, doch genau das“ fehlt auf Seiten der Männer … das aber ist eine andere Geschichte, nein, keine andere Geschichte, sondern die beiden Seiten der Medaille der Organisierten Glauben, und im Gegensatz zur Lächerlichkeit, was in ein Zeugnis gekritzelt wird, tatsächlich wesentlich, und weil es derart wesentlich ist, wird es in einem weiteren Kapitel anzusprechen sein, wobei aufgrund der Wesentlichkeit ein einziges Kapitel dieser Wesentlichkeit nicht gerecht wird, darum wird es dieses Kapitel nicht geben, sondern, da oben bereits das Wort Höhepunkt vorkommt, bloß die Nennung eines Buches: „Philosophie des Orgasmus“, weil eben mit einem Kapitel dieser Wesentlichkeit nicht Genüge getan ist. Ein Buch, das gerade Männer der Organisierten Glauben aufmerksam lesen sollten, dringend austauschen sollten gegen ihre Märchenbücher mit Titeln wie Bibel, Koran und so weiter und so fort …

Siebenter von einem Mann verübter Mord an einer Frau in einer Beziehung in Österreich und das gesinnungsgemäß beredte Schweigen der Website der identitären Regierungspartei

NZENSURIERT der identitären Regierungspartei in Österreich, die sofort einen Kommentar bringt, wenn ein Gewaltverbrechen passiert, schweigt diesmal, kein Kommentar zum 7. Beziehungsfrauenmord, begangen von einem Mann, in Österreich in diesem Jahr 2019.

Das ist aber kein Vorwurf. NZENSURIERT (kurz: NZ) ist deshalb kein Vorwurf zu machen. Es wird kommentiert, was gesinnungsgemäß kommentiert werden kann. NZ agiert halt nach ihrem Können und ihrer Verfaßtheit. Ein gesinnungsgemäß beredtes Schweigen zum siebenten Mord durch einen Mann. Es wird halt ein sogenannter autochthoner Mann der Mörder sein, ein sogenannter einheimischer Mann, ein Österreicher halt. Das kann gesinnungsgemäß nicht recht kommentiert werden.

Dennoch. Es ist kein Vorwurf gegen die NZ. Es ist lediglich zum Festhalten, zum Festhalten auch vor lauter Lachen. Denn erst am 6. Februar 2019 wirft NZ Medien vor, zu schweigen: „Nächstes Messerattentat durch Afghanen in Wien – und die linke Presse (ver)schweigt geschlossen“ …

Festhalten vor lauter Lachen, weil NZ nicht nur das „Verschweigen geschlossen“ vorwirft, sondern der Tageszeitung „Die Presse“ ein „linkes“ Medium zu sein. Und das ist doch ein Witz zu einem derart ausgiebigen Lachen, bei dem ohne Festhalten die Gefahr besteht, kopfüber auf die Nase zu fallen.

Es darf aber mit Zuversicht angenommen werden, die NZ wird über diesen siebenten Mord eines Mannes an einer Frau schon noch einen Kommentar bringen. Es fehlt dafür bloß, darf angenommen werden, eine Geschichte der „Nachahmung“. Möglicherweise ist der Wochenblick schon dabei, den siebenten Mord durch einen Mann an einer Frau zu einem „Nachahmungsmord“ hinzu…

Dann wird es auch von der NZ den Kommentar geben …

Oder beide, die NZ und der Wochenblick, warten noch auf das erlösende, startschußgebende und stets recht weise Wort der Staatssekretärin, auch der siebente Mord durch einen Mann an einer Frau in Österreich sei ein Nachahmungsmord spätestens dann wird es einen Kommentar der NZ und einen Artikel des … spätestens dann wird es kein Halten mehr geben —